Rieter

Rieter Hldg N 

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Meerkat
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Rieter

01.04.2011 - RIETER VERKAUFT BETEILIGUNG AM INDISCHEN JOINT VENTURE RIETER-LMW MACHINERY LTD

Rieter hat einen Vertrag unterzeichnet, um alle Aktien am Joint Venture Rieter-LMW Machinery Ltd. mit Sitz in Coimbatore, Indien, an den Partner Lakshmi Machine Works Ltd. zu verkaufen. Der Abschluss der Transaktion wird für August 2011 erwartet. Rieter-LMW Machinery führt die Produktion für Rieter bis zum 30. Juni 2011 weiter. Die Parteien haben vereinbart, keine Einzelheiten über die Transaktion zu veröffentlichen. Des Weiteren hat Rieter während der letzten Wochen ein von Lakshmi Machine Works lanciertes Aktienrückkaufprogramm genutzt und in dessen Rahmen den Anteil an Lakshmi reduziert.

Die Transaktion ist ein logischer Schritt in der Strategie von Rieter, die eigene Präsenz in Indien auszubauen. Dadurch kann Rieter die Kunden in diesem Markt noch besser bedienen. Mit dem neuen Werk in Wing, Maharastra, ist es Rieter erlaubt, Ringspinnmaschinen für den indischen Markt zu produzieren.

Mit leistungsfähigen Produktionsstätten und einer erfahrenen Verkaufs- und Serviceorganisation ist Rieter Textile Systems heute in Indien gut aufgestellt. Rieter beschäftigt derzeit rund 975 Mitarbeitende an den zwei Produktionsstätten in Wing und in Koregaon Bhima bei Pune (Maharashtra). Dazu kommen über 100 Mitarbeitende im Verkauf, in der Verkaufsunterstützung und im Service, die an verschiedenen Standorten für die indische Textilindustrie tätig sind.

Der international tätige Rieter-Konzern entwickelt und produziert anspruchsvolle Systemlösungen für die Textil- und Automobilindustrie. Im Geschäftsjahr 2010 erzielte Rieter mit rund 12'700 Mitarbeitenden weltweit 2'586 Mio. CHF Umsatz. Davon entfielen 870.4 Mio. CHF auf die Division Textile Systems und 1’715.4 Mio. CHF auf die Division Automotive Systems.

Soweit der Auszug aus der Medienmitteilung. Finde das ein gute und längst fällige Aktion! Die bisherige, relativ starke Beteiligung am (lokalen) Hauptkonkurrenten und umgekehrt dessen 50+% Beteiligung am Joint Venture RLM war historisch begründet (protektionistische Gesetze in Indien) und machte schon seit einiger Zeit keinen Sinn mehr.

"Das Fass ist übergelaufen"

Seimen AG
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Goldman Sachs erhöht auf BUY (Hold) - PT 531 (381) CHF

Zürich (awp) - Die Analysten von Goldman Sachs erhöhen das Anlagerating für die Rieter

Holding auf Buy von bisher Hold und nehmen die Titel in ihre Conviction Buy List auf.

Rieters Textilsparte, welche 2011 rund die Hälftete zum Gruppengewinn beitragen sollte,

dürfte vom Investitionszyklus im Textilsektor profitieren, schreiben die Experten. Vor

dem Hintergrund dieser Perspektiven erhöhen die Analysten ihre Prognosen und heben

analog dazu ihr 6-Monats-Kursziel auf 531 (381) CHF an. Die anstehenden Aufspaltung des

Konzerns in zwei separat gelistete Einheiten könnte sich zudem als Treiber auswirken,

schreibt Goldman Sachs.

Gruss Seimen

touchdown
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Rieter

Weiss irgendjemand von Euch, wie das am 12. Mai läuft bei RIEN? An diesem Tag wird eine Sonderdividende in Form einer Autoneum -Aktie ausbezahlt. Was passiert an diesem Tag mit dem Kurs der Rieter-Aktie, gibt es da einen Dividendenabschlag? Und was passiert mit Optionen, denn da es sich um eine Sonderdividende handelt, ist diese im Optionspreis nicht eingerechnet. Schmieren dann die Rieter-Calls ab?

ed: Pardon, Stichdatum ist der 13. Mai, ab dann werden Autoneum Aktien gehandelt.

Meerkat
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Rieter

touchdown wrote:

Und was passiert mit Optionen, denn da es sich um eine Sonderdividende handelt, ist diese im Optionspreis nicht eingerechnet. Schmieren dann die Rieter-Calls ab?

War eigentlich drauf und dran Puts zu kaufen (RIEJP). Darum schliesse mich der Frage an, was mit den Optionen passiert.

"Das Fass ist übergelaufen"

touchdown
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Rieter

@meerkat: You name it Smile Leider gibt's nur den auf SQ.

Ich glaube, ich geh' am 12. Mai rein mit ner kleinen Position. Just for the fun of it.

Aber vielleicht macht RIEN dann auch nicht das, was wir uns ausgerechnet haben. Dann bin ich wieder um eine Erfahrung klüger.

Meerkat
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Rieter

Aus Aktionärsbrief:

Somit werden die Aktionäre der Rieter Holding unmittelbar nach der Aufteilung zwei Aktien anstelle von einer Aktie der Rieter Holding vor der Transaktion besitzen: eine Aktie der Rieter Holding und eine Aktie von Autoneum

Mal laut (und vermutlich falsch) gedacht

Es sind jetzt plötzlich zweimal soviele Aktien vorhanden sind (mit je z.B. zum halben Kurs der RIEN zu Beginn) Ein Call auf RIEN ist somit plötzlich nichts mehr wert und ein Put sehr sehr viel mehr. Rechne: Wieviele Gratis-Warrants müsste man einem Call-Holder geben, damit er keinen Verlust erleidet? Dem Put-Holder wegnehmen?

??? Falls niemand hier was zu sagen weiss, studiere ich mals das Thermsheet. Die schlauen Juristen haben doch sicher im Kleinstgedruckten auch diesen Fall zugunsten der Bank geregelt.

"Das Fass ist übergelaufen"

Rookie65.
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Rieter

Hallo Meerkat:

Selbstverständlich werden bei Kapitaltransaktionen die Verhältnisse der Optionsscheine den neuen angepasst. Alles andere wäre ziemlich chaotisch und würde der Arbitrage Tür und Tor öffnen.

Wertmässig -rein rechnerisch- wird sich für den Aktionär am Tag 1 nach dem Spinoff nichts ändern. Die Bewertung wird sich sukzessive den jeweiligen Bereichen entsprechend ändern.

Einer Straßenbahn und einer Aktie darf man nie nachlaufen. Nur Geduld: Die nächste kommt mit Sicherheit. André Kostolany

Seimen AG
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Rieter

hat jemand schon gehört oder weiss jemand schon den ungefähren Ausübungspreis der Autoneum Aktie? Quasi von dieser Sonderdividende?

Mal angenommen er liegt um die ein Franken, würde das bei mir, wenn ich die Autoneum Aktien verkaufen würde, kaum die Coutage decken..

Ich nehme nicht an, dass die Rieteraktie einfach durch zwei geteilt wird.

Gruss Seimen

Meerkat
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Rieter

Wie oben bereits zitiert: Statt einer RIEN hast du plötzlich zwei Aktien: 1 Rieter und 1 Autoneum. Was die dann je wert sind, bestimmt die Börse. Zusammen sollten sie logischerweise gleich viel wert sein wie eine alte RIEN.

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kiwichris
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Rieter

Der Verwaltungsrat beantragt an der Generalversammlung

vom 13. April 2011 die Ausschüttung einer

Sonderdividende an die Aktionäre der Rieter

Holding AG in der Form von einer Namenaktie

der Autoneum Holding AG (Division Automotive

Systems)mit einem Nennwert von CHF 0.05 und

einem Buchwert von CHF 69.57 pro Namenaktie

für jede Namenaktie der Rieter Holding AG (insgesamt

4 672 363 Namenaktien der Autoneum

Holding AG mit einem Buchwert von insgesamt

CHF 325 067 219).

Seimen AG
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Rieter

Danke, bin ja gespannt wie viel die Rieter Aktie nachgibt nach der Nneukotierung

Gruss Seimen

Meerkat
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Rieter

Dazu wären Ueberlegungen von Betriebswirtschaftern ja schon interessant. Aus den Zahlen von 2010:

Automotive: 1'715 Mio Sales, 31 Mio EBIT = 1.8 % von corporate output.

Textile: 870 Mio Sales, 78 Mio EBIT = 9.2 % von corporate output

Also meine Schätzung:

Rieter neu 250

Autoneum 130

Jekami !!

Ich würde wegen der Profitabilität auf Rieter (Textile) setzen

"Das Fass ist übergelaufen"

Seimen AG
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Rieter: Gläubiger gegen vorzeitige Rückzahlung von Bond über

Zürich (awp) - An der Gläubigerversammlung der sich aufspaltenden Rieter-Gruppe

haben die Anleihengläubiger die zur Debatte stehende vorzeitige

Fälligkeitsstellung der Anleihe über 250 Mio CHF zu 4,5% bis 2015 abgelehnt. An

der Versammlung seien 28,8% des Nennwerts der Anleihe vertreten gewesen, wovon

gut 87% die frühzeitige Kündigung ablehnten, wie die SIX Swiss Exchange in

einer offiziellen Mitteilung schreibt.

Ein Problem hätte sich für Rieter auch mit einer allfälligen Rückzahlung nicht

ergeben. "Die Finanzierung der Rückzahlung ist gesichert", sagte

Rieter-Sprecher Peter Grädel gegenüber AWP Ende vergangener Woche. Nun läuft

die Anleihe auf den Textilkonzern Rieter weiter.

Mit der abgelehnten Fälligkeitsstellung sei die strategische Flexibilität und

die langjährige Finanzierung der Unternehmensentwicklung sichergestellt, heisst

es in einer separaten Mitteilung von Rieter am Dienstag.

Mitte April hiessen die Aktionäre an der GV die zuvor angekündigte Aufteilung

des Konzerns in den Maschinenbauer Rieter und den Autoteilehersteller Autoneum

gut. Laut Anleihenvertreterin Credit Suisse stellte die damit verbundene

Verteilung der Autoneum-Aktien an die bestehenden Aktionäre die

Anleihengläubiger vor die Möglichkeit, ihr Geld zurückzuverlangen.

Für jede Aktie, die ein Anteilseigner derzeit für den Rieter-Konzern hält,

bekommt er eine Namenaktie der neuen Autoneum mit einem Nennwert von 5 Rappen

und einem Buchwert von 69,57 CHF.

Vollzogen wird die Trennung per kommenden Freitag, 13. Mai. Ab dann werden die

Autoneum-Aktien separat an der SIX Swiss Exchange gehandelt, die Rieter-Aktien

gehen dann Ex-Sonderdividende der Autoneum-Aktie über den Tisch.

Somit gehe ich davon aus, dass die Rieter Aktie mit 320 Fr. eröffnen wird und die Autoneum Aktie mit Fr. 70...

Wird interessant wie sich die Kurse einpendeln.

Gruss Seimen

kiwichris
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Rieter

Autoneum stösst auf Skepsis

Man spricht von dem ersten Handelstag der Aktien von Autoneum und der «neuen» Rieter am kommenden Freitag

Erich Bürgler

Hutablagen, Teppiche, Fussmatten und Motorabdeckungen klingen nicht nach High Tech. Es sind Produkte von Autoneum, der Autozuliefersparte von Rieter, deren Aktien am kommenden Freitag an die Börse kommen. Der Bereich wird vom Textilmaschinengeschäft des Winterthurer Konzerns abgetrennt. Jeder Rieter-Aktionär erhält eine Autoneum-Aktie. Mit zahlreichen Präsentationen vor Investoren und Analysten im In- und Ausland versuchte das Autoneum-Management in den letzten Wochen zu überzeugen, dass die Produktpalette sich von der Konkurrenz abhebt und das Geschäft zukunftsträchtig ist. Vor allem in Europa aber, bleibt die Lage vorerst schwierig.

Überkapazitäten in Europa

Im vergangenen Jahr schrieb das Unternehmen dort immer noch rote Zahlen (vgl. Grafik). Die erhoffte Marktbereinigung hat nicht stattgefunden, obwohl die Branche hart von der Rezession getroffen wurde. «In Westeuropa gibt es nach wie vor Überkapazitäten, auch im Tätigkeitsbereich von Autoneum», räumte Rieter-Finanzchef Urs Leinhäuser im Gespräch mit «Finanz und Wirtschaft» ein. Er wechselt in dieser Funktion zu Autoneum. Nach Werksschliessungen und dank effizienteren Strukturen will Autoneum mittelfristig dennoch ansehnliche Margen erreichen. Weil die Verträge mit den Herstellern für den Lebenszyklus eines Modells laufen, braucht dies Zeit. In den USA sind bereits deutliche Fortschritte gelungen.

In Europa peilt der Autozulieferer mittelfristig Gewinnspannen (Ebitda) zwischen 7 und 8% an. In den übrigen Regionen sollen sie zweistellig ausfallen. Nach einem Verlust 41 Mio. Fr. im vergangenen Jahr stellt Autoneum für 2011 einen Gewinn in Aussicht. Die Eigenkapitalquote hätte unter Berücksichtigung eines Forderungsverzichts von Rieter per Ende 2010 rund 30% erreicht.

Viele Marktbeobachter bleiben skeptisch. Autoneum betreibt weltweit immer noch 48 Werke. Diese konstant auszulasten, ist schwierig. Eine Alternative hat Autoneum nicht. Die Autobauer verlangen die Produktion in der Nähe ihrer Fabriken. Zudem können die Abläufe nur beschränkt automatisiert werden. Ein Besuch im Ostschweizer Werk Sevelen Ende 2010 zeigte, dass noch viele Schritte Handarbeit erfordern.

An der Börse sorgt die Aufteilung Rieters bisher für wenig Begeisterung. Die Aktien sind seit der Ankündigung kaum vorgerückt. Damit schätzt der Markt die Summe der zwei unabhängigen Gesellschaften nicht höher ein, als die jetzige Struktur. Konglomerate werden sonst üblicherweise mit einem Abschlag gehandelt. Immerhin gab es am Dienstag gute Nachrichten für Rieter. An der Gläubigerversammlung vom Dienstag entschieden sich die Obligationäre gegen eine vorzeitige Rückzahlung einer Anleihe über 250 Mio. Fr. Rieter hat damit mehr Spielraum für Akquisitionen. Der Textilmaschinenbauer will das weniger zyklische Komponentengeschäft stärken.

Das Geschäft mit Textilmaschinen befindet sich derzeit in einer Hausse, die Frage ist wie lange noch. Schweiter Technolgies etwa sieht in ihrem im Vergleich mit Rieter viel kleineren Nischensegment die Spitze erreicht. Rieter rechnet dagegen weiterhin mit einem markanten Wachstum für 2011. Die Stimmung in aufstrebenden Märkten wie China und Indien sei nach wie vor gut und es gebe keine Annullierungen von Aufträgen, kommentierte ein Rieter-Sprecher auf Anfrage. Zum Problem werden könnten die auf Rekordniveau liegenden Baumwollpreise. Rieter spricht von vereinzelten Irritationen am Markt, weil Spinnereien, die Kunden von Rieter, höhere Preise nicht mehr durchsetzen können. Anleger sollten diese Entwicklung beobachten. Für das Geschäft spricht der nach wie vor stark steigende Textilbedarf in China. Im weltweit wichtigsten Markt der Branche nimmt der Wohlstand zu und damit auch die Nachfrage für Bekleidung. Dieser Trend wird sich so schnell nicht abschwächen und gilt auch für andere Länder.

Volatiler Handel erwartet

Die Aktien der beiden Gesellschaften dürften am Freitag zu Beginn des Handels am kommenden Freitag zusammen etwa dem Wert der jetzigen Rieter-Titel entsprechen. Analysten rechnen damit, dass Rieter etwa Zweidrittel und Autoneum Eindrittel ausmachen werden. Ein volatiler Kursverlauf ist am ersten Handelstag zu erwarten, weil sich grössere Investoren neu positionieren. Es könnte sich deshalb lohnen, das Geschehen mit etwas Gelassenheit zu verfolgen und abzuwarten.

Wir bevorzugen aber die Aktien von Rieter. Die Aussichten für 2011 bleiben im Textilmaschinensektor gut und auch 2012 rechnen wir nicht mit einem Einbruch. Autoneum sind allenfalls für Contrarians interessant. Zudem könnte der Autozulieferer in der Konsolidierung der Branche eine Rolle spielen und zwar als Übernahmeobjekt und nicht als Käufer.

Seimen AG
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Rieter

......Autoneum sind allenfalls für Contrarians interessant. Zudem könnte der Autozulieferer in der Konsolidierung der Branche eine Rolle spielen und zwar als Übernahmeobjekt und nicht als Käufer....

Diese Überlegungen gingen mir auch schon durch den Kopf, vielleicht wurden hinter den Kulissen bereits die Fäden gespannt. Denn die Grossaktionäre verkündeten ja eine Haltefrist der Autoneum Aktien. Es würde Sinn machen, dass der Autozubehörzulieferer Autoneum aufgekauft wird.

Am 05.05.2011 wurden 340'778 (absolut Top für Rien) gehandelt und der Kurs stieg auf 381.25.. Da haben sich einige eingedeckt bzw. positioniert.

Bleibt spannend, ich bleibe dabei.

Top oder/und Flop:-)

Gruss Seimen

kiwichris
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Rieter

Autoneum - morgen erster Handelstag der von Rieter abgespaltenen Automobilsparte - ZKB grenzt den Wert der Aktie auf 93 bis 118 Franken ein.

Monday
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Rieter

Die CS geht sogar von 110 bis 160 aus.

Ein Kurs über 100 würde ich direkt shorten! Eine einfache Wette...

kiwichris
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hatt nicht die cs die roadshow von autoneum organisiert und ist somit an einem hohen kurs interessiert...?

anfangs dachten alle rieter wird die "schlechter" aktie sein... bin gespannt wer ab morgen besser performt...

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Rieter

kiwichris wrote:

hatt nicht die cs die roadshow von autoneum organisiert und ist somit an einem hohen kurs interessiert...?

anfangs dachten alle rieter wird die "schlechter" aktie sein... bin gespannt wer ab morgen besser performt...

Ich würde auf Autoneum tippen, die sind ja nur knapp profitabel.

Besser reich und gesund als arm und krank!

kiwichris
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gibt es noch kein kursziel der ubs für rieter...?

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Rieter

Wie schätzt ihr den weiteren Kursverlauf ein ?

Eine positive Haltung wird das gewünschte Ergebnis bringen.

Rookie65.
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Rieter

@RedBull: Ich würde bei Autoneum aussteigen, Rieter als spätzykliker behalten.

Einer Straßenbahn und einer Aktie darf man nie nachlaufen. Nur Geduld: Die nächste kommt mit Sicherheit. André Kostolany

Seimen AG
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Rieter

Rieter – CS beurteilt die "neue" Rieter mit unterdurchschnittlich, sieht Kursziel 210.

Die Abspaltung von Autenum hat dem Kurs von Rieter nicht viel geholfen..

Gruss Seimen

kiwichris
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Rieter

Seimen AG wrote:

Rieter – CS beurteilt die "neue" Rieter mit unterdurchschnittlich, sieht Kursziel 210.

Die Abspaltung von Autenum hat dem Kurs von Rieter nicht viel geholfen..

das ist jetzt aber sehr nett ausgedrückt... Lol

aktuell: 230.- + 90.- = 320.-

vor der abspalltung bei 400.-

ergibt rund 20% minus...

Meerkat
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Rieter

Weiss jemand, was da abgeht (159 Fr -> -8,62 %)?

Textilgeschäft (OERL -2,45 Wacko allgemein? China? Gewinnwarnung in der Pipeline?

Hatte eigentlich geplant, bei RIEN unter 150 wieder einzusteigen ..

Scheint nun schneller der Fall zu sein :?

Textilbusiness wurde übrigens schon oft als "Frühindikator" (up und down) gesehen. Also möglicherweise die Sturmglocke.

"Das Fass ist übergelaufen"

geldsack
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Wow, da musste ich schon bei Seite 7 schauen.

Ergibt neue Kaufgelegenheit:

 

Rieter H1: Umsatz fällt auf 487 Mio CHF - H2 weiterer Rückgang der Marge

(25.07.2012 / 07:45:00)

 

Winterthur (awp) - Der Textilmaschinenkonzern Rieter hat im ersten Halbjahr 2012 einen Rückgang des Umsatzes um 9% auf 487,3 Mio CHF (Lokalwährungen -9%) verzeichnet. Der Bestellungseingang brach gegenüber dem Vorjahr um 40% auf 404,1 Mio (LW -40%) ein, wie der Textilmaschinenbauer am Mittwoch mitteilt. Gegenüber dem zweiten Semester 2011 sei der Bestellungseingang indes wieder gestiegen.

Der EBIT hat sich auf 32,0 Mio CHF mehr als halbiert, während sich die EBIT-Marge auf 7,2% nach 12,8% im Vorjahr verringerte. Die EBIT-Marge unter Ausklammerung strategischer Projekte lag bei 10,1%. Die Reduktion des EBIT sei einerseits auf die reduzierten Volumina zurückzuführen und andererseits auf eine erhöhte Investitionstätigkeit.

Der Reingewinn schrumpfte auf 21,9 Mio CHF. Allerdings war der hohe Vorjahreswert von 91 Mio CHF von einem Veräusserungsgewinn in der Höhe von 42,3 Mio begünstigt.

Damit hat Rieter die Erwartungen der Analysten mit Umsatz und Bestellungseingang in etwa erfüllt, mit den Gewinnziffern gar leicht übertroffen. Der AWP-Konsens für den Umsatz lag bei 473 Mio, für den Auftragseingang bei 405 Mio, für den EBIT bei 27,9 Mio und für den Reingewinn bei 18,2 Mio.

Der Geschäftsgang im ersten Semester sei von stark unterschiedlichen Entwicklungen in den für Rieter relevanten Märkten geprägt gewesen. In China und der Türkei hätten die weltwirtschaftlichen Unsicherheiten die Märkte für Kurzstapelfaser-Maschinen und -Komponenten geprägt und in Indien sei die Nachfrage zusätzlich branchenspezifisch schwach geblieben.

Mit dem im Frühjahr angekündigten Investitionsprogramm für 2012/13 sei man operativ und finanziell auf Kurs und die dabei angestrebten Zwischenziele seien erreicht worden.

Zum Ausblick auf das Gesamtjahr 2012 äussert sich Rieter wie folgt: Es zeichne sich weiterhin eine heterogene Marktentwicklung ab und die Visibilität sei eingeschränkt. Aus heutiger Sicht sei für das zweite Semester mit einem weiteren Rückgang des Umsatzes gegenüber dem ersten Halbjahr zu rechnen. Der EBIT dürfte der Entwicklung der Volumina folgen und auch wegen des geplanten Investitionsprogramms um weitere rund 3 Prozentpunkte zurückgehen.

cf/rt

Zyndicate
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Rieter bleibt beim Umsatz über den Prognosen

 
Die Rieter Holding hat im Geschäftsjahr 2012 trotz eines deutlichen Umsatzrückgangs die Marktprognosen übertroffen. Bei den Bestelleingängen wurden die Erwartungen indes verfehlt.

Der Umsatz 2012 von Rieter fiel um 16% auf 888,5 Mio CHF. Der Auftragseingang des Herstellers von Textilmaschinen und -komponenten sank um 12% auf 839,7 Mio CHF. In lokalen Währungen gerechnet betrug der Rückgang 17% respektive 13%, wie Rieter am Dienstag mitteilte.


Damit hat Rieter die Prognosen der Analysten beim Umsatz übertroffen, beim Bestellungseingang jedoch verfehlt. Der AWP-Konsens lag für den Umsatz bei 866,9 Mio CHF und für den Auftragseingang bei 855,9 Mio.


In den Zahlen hätten sich Annullierungen von Bestellungen im Volumen von rund 60 Mio CHF niedergeschlagen. Trotzdem sei der Bestellungseingang im zweiten Halbjahr gegenüber den vorangehenden sechs Monaten um 8% auf 435,6 Mio gestiegen. Am Jahresende lag der Bestellungsbestand bei rund 550 Mio CHF.


Als Gründe für den Rückgang beim Umsatz und den Ordereingängen verweist das Unternehmen auf das ungünstige Umfeld, das insbesondere in China und Indien von einer Reihe Sonderfaktoren geprägt sei. Rieter sei jedoch mit der bestehenden Produktpalette gut positioniert und die Innovations- und Expansionsstrategie mit Fokus auf Asien ziele in die richtige Richtung.


Ende Oktober hatte Rieter noch ein Umsatzminus von "leicht über" 20% prognostiziert. Das operative Ergebnis (EBIT) werde im zweiten Halbjahr 2012 in der Nähe der Break-Even-Schwelle liegen, hiess es damals. Das Unternehmen bekräftigt diesen Ergebnisausblick.


Aussagen zur Geschäftserwartung 2013 machte das Unternehmen nicht.


Der detaillierte Jahresbericht wird am 21. März 2013 vorgestellt.


Quelle: www.nzz.ch

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Zyndicate
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Rieter erleidet 2012 einen Gewinneinbruch

 
Der Textilmaschinenkonzern Rieter erlitt im abgelaufenen Geschäftsjahr einen markantem Gewinnrückgang. Dennoch wurden die Markterwartungen erfüllt. Die Dividende wird drastisch zurückgestutzt.

Der Textilmaschinenkonzern Rieter hat im Geschäftsjahr 2012 einen Rückgang des EBIT um 70% auf 33,6 Mio CHF und der entsprechenden Marge auf 3,8% (von 10,6%) verzeichnet. Im EBIT sind 25,3 Mio an Ausgaben für das Investitionsprogramm 2012/2013 berücksichtigt. Werden diese Kosten ausgeklammert ergibt sich eine EBIT-Marge von 6,6%, wie Rieter am Donnerstag mitteilte. Der EBIT sei überdies von einem ungünstigen Produktemix beeinträchtigt worden, während der Verkauf einer Fabrik in Tschechien einen positiven Beitrag von 6 Mio CHF gebracht hat.


Der Reingewinn brach um knapp 78% auf 26,5 Mio ein, wobei hier Veräusserungsgewinne aus der Trennung von der Beteiligung an Lakshimi Machine Works und Lakshimi Ring Travellers enthalten sind. Die Dividende soll entsprechend dem tieferen Gewinn auf 2,50 CHF je Aktie reduziert werden (VJ 6,00) und erneut aus Reserven aus Kapitalanlagen ausgeschüttet werden.


Der Konzern hat mit den vorgelegten Zahlen die Erwartungen der Analysten beim EBIT leicht und beim Reingewinn klar übertroffen. Der AWP-Konsens für den EBIT lag bei 32,3 Mio und für den Reingewinn bei 16,3 Mio CHF.


Umsatz und Auftragseingang waren bereits Anfang Februar bekanntgegeben worden. Sie sanken um 16% auf 888,5 Mio CHF bzw. um 12% auf 839,7 Mio, in lokalen Währungen gerechnet betrug der Rückgang 17% respektive 13%. In den Zahlen hatten sich Annullierungen von Bestellungen im Volumen von rund 60 Mio CHF niedergeschlagen. Trotzdem stieg der Bestellungseingang im zweiten Halbjahr gegenüber den vorangehenden sechs Monaten.


Für das Geschäftsjahr 2013 rechnet Rieter mit weiterhin heterogenen Märkten, welche einerseits von der Konsumentenstimmung und andererseits von der Entwicklung der Währungen beeinflusst werden. Die leichte Verbesserung des Umfelds im zweiten Semester 2012 hat sich gemäss Rieter in den ersten beiden Monaten 2013 fortgesetzt.


Vor diesem Umfeld prognostiziert das Unternehmen für 2013 einen Umsatz mindestens auf Vorjahreshöhe. Auch der EBIT soll ähnlich wie 2012 ausfallen, dies unter Ausklammerung der Gewinne aus Veräusserungen.


AWP

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Zyndicate
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Rieter 2013: Gewinn um fast 50% gesteigert - Höhere Dividende beantragt (AF)

18.03.2014 08:30



(ergänzt um weitere Details)

Winterthur (awp) - Der Spinnereimaschinen-Hersteller Rieter weist für das Geschäftsjahr 2013 markant höhere Gewinnzahlen aus. Für das laufende Jahr geht das Unternehmen von einer weiteren Steigerung beim Umsatz und Ergebnis aus. Denn das Investitionsprogramm der letzten beiden Jahre soll jetzt richtig zu wirken beginnen.

Rieter hat sich im Geschäftsjahr 2013 bei allen Kennzahlen verbessert: Der EBIT stieg um 84% auf 60,2 Mio CHF und der Reingewinn um 46% auf 37,4 Mio CHF, wie der Konzern am Dienstag mitteilt. Das Plus beim Reingewinn sei umso besser, weil der Vorjahresreingewinn von einem Verkauf von Beteiligungen (17,6 Mio CHF) positiv beeinflusst gewesen sei.

Schon vor einigen Wochen hatte der Konzern einen gestiegenen Umsatz (+17% auf 1,04 Mrd CHF) und einen höheren Bestellungseingang (+50% auf 1,26 Mrd) vermeldet. An die Aktionäre soll eine 40% höhere Dividende von 3,50 CHF pro Aktie ausgeschüttet werden. Mit den vorgelegten Gewinnzahlen hat Rieter die Erwartungen der Analysten erfüllt. Diese waren im Durchschnitt (AWP-Konsens) von einem EBIT von 60,1 Mio CHF und einem Reingewinn von 36,8 Mio ausgegangen.

FABRIKEN BESSER AUSGELASTET

Beide Geschäftsbereiche trugen zur verbesserten Profitabilität bei. Die Sparte Spun Yarn Systems (Maschinengeschäft), die gut 80% zum Umsatz beisteuert, weist einen 49% höheren EBIT von 45,3 Mio CHF aus und eine Marge von 5,3% nach 4,2%. Der kleinere Bereich "Premium Textile Components" (Komponentengeschäft) steigerte den EBIT sogar um 62% auf 25,9 Mio CHF und die Marge auf 10,0% nach 6,9%.

Rieter erklärt die Steigerungen mit einem erhöhten Volumen im zweiten Halbjahr und einer dadurch verbesserten Auslastung der Fabriken, einem günstigeren Produktmix und einer erhöhten Marktdurchdringung im Ersatzteilgeschäft. Zudem habe sich der Stellenabbau im zweiten Semester mit 6 Mio CHF positiv im EBIT niedergeschlagen. Am Ende des Jahres beschäftigte Rieter zwar 2% mehr Angestellte (4'790). In dieser Zahl seien aber 1'210 Temporäre enthalten. Neue Stellen seien ausschliesslich in Asien geschaffen worden.

WACHSTUMSPROGRAMM BELASTET EBIT

Die höheren Gewinnzahlen kamen trotz der Kosten für das Wachstumsprogramm 2012/2013 zustande. Rieter beziffert dessen Effekt auf den EBIT mit 23,7 Mio CHF. Der EBIT ohne diese Kosten hätte somit 83,9 Mio CHF erreicht, was einer Marge von 8,1% entspricht. Neben den EBIT-wirksamen Kosten tätigte Rieter 2013 im Rahmen des Programms Investitionen von 35,7 Mio CHF.

Die Projektkosten über die gesamte Dauer beziffert der Textilmaschinenkonzern nun auf gut 146 Mio CHF und damit 6 Mio höher, als beim Start im Jahr 2012 geplant war. Abgesehen von einem IT-Projekt, das den EBIT im laufenden Geschäftsjahr um 10 Mio CHF mindern wird, sei das Projekt abgeschlossen, heisst es in der Mitteilung. Dazu zählten die Werkserweiterungen in China und Indien. Zudem sei die Serienfreigabe für die neue Luftspinnmaschine J20 Ende 2013 erfolgt.

GUTE NACHFRAGE ZUM JAHRESBEGINN

Der Start ins laufende Geschäftsjahr verlief laut der Mitteilung vielversprechend: Rieter habe in den ersten beiden Monaten weiterhin eine gute Nachfrage nach Textilmaschinen und -komponenten verzeichnet. Für das ganze Jahr rechnet das Management um den neuen CEO Norbert Klapper mit einem Umsatzwachstum im hohen einstelligen Bereich. Der Auftragsbestand reiche bereits ins Jahr 2015. Nur in China habe die Nachfrage gegen Jahresende nachgelassen.

Die operative Marge werde vom Volumenwachstum profitieren. Deshalb wird ein höherer EBIT erwartet, auch wenn die Kapazitäten für Luftspinnmaschinen schlechter ausgelastet seien als im Vorjahr und der Auftragsbestand zum Teil tiefere Margen aufweise.

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Zyndicate
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Rieters Zahlenset fällt durchzogen aus
 

Rieter hat im ersten Halbjahr 2014 zwar mehr Umsatz und einen deutlich höheren Gewinn erzielt, die Schätzungen lagen dennoch leicht höher. Der Bestellungseingang hingegen fiel besser als erwartet aus.

Im ersten Halbjahr konnte Rieter neue Aufträge im Umfang von 655,5 Millionen CHF verbuchen, wie der Hersteller von Spinnereimaschinen am Mittwoch mitteilte. Das waren 8 Prozent weniger (Lokalwährungen -5 Prozent) als im laut Rieter "sehr guten Vorjahreszeitraum", aber knapp 20 Prozent mehr als im zweiten Semester 2013. Damit hat Rieter die Erwartungen aber deutlich übertroffen: Analysten hatten im Vorfeld mit Bestellungen von lediglich 603 Millionen CHF gerechnet.

Das Marktumfeld sei im ersten Semester freundlich gewesen, heisst es dazu. Der Weltmarkt für Stapelfasermaschinen und -komponenten habe sich weiterhin günstig entwickelt. Am meisten Bestellungen erhielt Rieter aus Türkei, gefolgt von China, Indien, den USA, Vietnam, Usbekistan, Pakistan, Indonesien und Brasilien. Der weltweite Trend zu Maschinen im oberen Qualitätssegment mit hoher Automatisierung und Leistungsfähigkeit habe angehalten, so die Mitteilung weiter. Für Ende Juni weist Rieter einen Bestellungsbestand von rund 880 Millionen CHF aus.

Leicht höhere Margen

Alle anderen Kennzahlen zeigen auch gegenüber dem ersten Halbjahr 2013 in die positive Richtung: Der Umsatz stieg um 9 Prozent auf 522,1 Millionen CHF, wobei in Lokalwährungen ein Plus von 12 Prozent resultiert hätte. Das Segment Spun Yarn Systems (Maschinen) legte um 11 Prozent auf 435,7 Millionen CHF zu, das Komponentengeschäft wuchs um 1 Prozent auf 86,4 Millionen CHF. Gegenüber der zweiten Jahreshälfte 2013 ging der Umsatz zwar um 6 Prozent zurück. Der Grund seien hauptsächlich Lieferungen gewesen, die Rieter auf Wunsch der Kunden noch im Dezember 2013 ausgeführt habe.

Der EBIT stieg derweil um 68 Prozent auf 28,8 Millionen CHF, die entsprechende Marge verbesserte sich somit auf 5,5 Prozent von 3,6 Prozent. Beide Business Groups hätten ihre Profitabilität verbessert, heisst es weiter. Im Maschinengeschäft verbesserte sich die Marge aufgrund des höheren Umsatzes auf 4,5 Prozent von 3,4 Prozent, wobei der Produktmix aber ungünstig gewesen sei. Im Komponentengeschäft stieg sie auf 10,8 Prozent von 7,6 Prozent.

Reingewinn verdreifacht

Der Reingewinn verdreifachte sich beinahe auf 14,3 Millionen CHF. Die Investitionen reduzierten sich nach Abschluss des Wachstumsprogramms auf 12,5 Millionen von 26,5 Millionen CHF.

Abgesehen vom Bestellungseingang hat Rieter mit den vorgelegten Zahlen die Erwartungen der Analysten nicht ganz erreicht. Diese hatten gemäss AWP-Konsens mit einem Umsatz von 528 Millionen CHF, einem EBIT von 30,7 Millionen CHF und einem Reingewinn von 19,0 Millionen CHF gerechnet.

Als letzter Schritt des 150-Millionen-Investitionsprogramms führte Rieter ab Anfang Jahr neue IT-unterstützte globale Geschäftsprozesse ein. Nun will das Unternehmen ernten. Im zweiten Halbjahr wird eine stabile Nachfrage auf leicht tieferem Niveau als im ersten Semester erwartet.

Am Ausblick für das Gesamtjahr 2014 hält das Management abgesehen von einer Nuance fest. Es sei mindestens mit einem Umsatzwachstum im hohen einstelligen Bereich zu rechnen, wobei das Wort "mindestens" neu ist. Der EBIT soll höher ausfallen als im Vorjahr.

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