Rieter

Rieter Hldg N 

Valor: 367144 / Symbol: RIEN
  • 127.00 CHF
  • +1.44% +1.800
  • 19.07.2019 10:11:53
113 posts / 0 new
Letzter Beitrag
Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Online
Zuletzt online: 19.07.2019
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 22'887

Rieter stärkt After-Sales-Geschäft - Ziel ist laut CEO höhere Profitabilität

02.12.2014 08:23



(Mit Aussagen des CEO ergänzt)

Winterthur (awp) - Der Spinnereimaschinen-Hersteller Rieter gibt sich eine neue Struktur. Das bisher im Bereich Spun Yarn Systems (Maschinengeschäft) angesiedelte After-Sales-Geschäft soll neu in eine eigene Konzerndivision ausgegliedert werden, wie der Konzern am Montagabend mitteilte. Rieter besteht damit ab Januar 2015 aus drei Divisionen: Spun Yarn Systems, Premium Texile Components und After Sales.

Es geht darum, die Entwicklung in diesem Bereich zu beschleunigen, heisst es in der Mitteilung weiter. "Wir wollen die installierte Rieter-Basis optimal mit Ersatzteilen und Dienstleistungen versorgen", sagte CEO Norbert Klapper auf Anfrage von AWP. "Das bedeutet kürzere Lieferzeiten, bessere Liefertreue bei den Ersatzteilen und schnelle Reaktion auf Kundenwünsche."

Mit der Ansiedlung der Funktion in der Konzernleitung soll laut dem CEO die Wichtigkeit des Bereichs unterstrichen werden. "Mit dem zusätzlichen Dienstleistungsangebot wollen wir die Kundenbindung verbessern und profitabler werden", so Klapper.

BISLANG DOMINANTES MASCHINENGESCHÄFT

Angaben zur aktuellen Grösse des Geschäfts werden von Rieter aktuell keine gemacht. Mit der neuen Organisation werde jedoch auch die Segmentsberichterstattung angepasst. Im ersten Halbjahr 2014 steuerte die Division Spun Yarn Systems gut vier Fünftel zum Umsatz und fast 90% zum Bestellungseingang bei.

Die Leitung der neuen Business Group übernimmt Carsten Liske. Der 41-Jährige ist den Angaben zufolge seit 2009 für Rieter tätig, zuletzt als Senior Vice President Operations Spun Yarn Systems.

ys/cp/rw

(AWP)

 

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Online
Zuletzt online: 19.07.2019
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 22'887

Rieter kündigt sattes Gewinnplus an
 

Der Spinnereimaschinen-Hersteller Rieter hat 2014 einen leicht höheren Umsatz erzielt, gleichzeitig aber etwas weniger Bestellungen verbucht. Gleichzeitig kündigt das Unternehmen ein sattes Gewinnplus an.

Der stärkere Schweizer Franken wird laut dem Management zu steigendem Preisdruck führen. Rieter habe 2014 die Marktdynamik gut genutzt und den Marktanteil gesteigert, heisst es in einer Mitteilung vom Mittwoch. Konkret stieg der Umsatz um 11% auf 1,15 Mrd CHF,

Deutlich verbessert zeigte sich dabei vor allem das Neumaschinengeschäft (Division Spun Yarn Systems), das um 14% auf 980,9 Mio CHF zulegte. Das Service- und Komponentengeschäft (Premium Textile Components) erzielte hingegen einen 3% geringeren Umsatz von 172,4 Mio.

Aufgeschlüsselt nach Regionen wuchs Rieter insbesondere in der Türkei (+33%), das mit einem Umsatzanteil von knapp einem Viertel zum wichtigsten Absatzland wurde. Höhere Verkaufszahlen wurden auch in Amerika (+78% auf 199,5 Mio) und Indien (+21% auf 130,9 Mio) erzielt, während der Absatz in China (-22% auf 173,7 Mio) harzte.

Erwartungen erfüllt

Weniger erfolgreich als im laut der Mitteilung "starken Vorjahr" war Rieter bei der Akquirierung neuer Aufträge. Die Bestellungen verringerten sich um 9% auf 1,15 Mrd CHF. Der Geschäftsbereich Spun Yarn Systems büsste um 10% auf 973,8 Mio CHF ein, Premium Textile Components um 2% auf 172,3 Mio. In China sei die Nachfrage zurückhaltend gewesen. Im zweiten Halbjahr seien auch weniger Bestellungen aus der Türkei eingetroffen, heisst es dazu.

Mit den vorgelegten Zahlen hat Rieter die Erwartungen der Analysten aber erfüllt: Diese hatten im Durchschnitt (AWP-Konsens) mit einem Umsatz von 1,13 Mrd CHF und einem Auftragseingang von 1,15 Mrd gerechnet.

Klares Gewinnplus

Mit den Umsatz- und Bestellungszahlen gibt Rieter auch einen Ausblick auf die Gewinnentwicklung: Demnach erwartet das Management für 2014 eine EBIT-Marge von gut 7% und einen Konzerngewinn von rund 4,5% des Umsatzes, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Die genauen Zahlen werden am 18. März publiziert.

In absoluten Zahlen dürfte somit ein EBIT von gut 80 Mio CHF und ein Reingewinn von gut 50 Mio CHF ausgewiesen werden, womit die Profitabilität im zweiten Halbjahr deutlich gesteigert wurde (EBIT im ersten Halbjahr: 28,8 Mio, Reingewinn: 14,3 Mio). Die Werte wären auch eine deutliche Verbesserung gegenüber dem Vorjahr, als noch 60,2 Mio (EBIT) und 37,4 Mio (Reingewinn) vermeldet wurden.

Preisdruck wegen Frankenstärke

Ebenfalls erst im März will Rieter einen genauen Ausblick auf das Jahr 2015 geben. Mit einem Bestellungsstand von 730 Mio CHF am Jahresende 2014 gebe es "eine Auslastung bis weit in das Geschäftsjahr 2015", heisst es in der aktuellen Mitteilung dazu.

Wegen der Frankenstärke erwartet das Unternehmen 2015 auf dem in Schweizer Franken fakturierten Umsatz jedoch steigenden Preisdruck. Dieser mache jedoch nur noch 40% aus, heisst es dazu in der Mitteilung. 37% würden in Euro fakturiert und 23% in US-Dollar sowie weiterer Währungen. Der Kostenanteil in Schweizer Franken beträgt laut der Mitteilung noch 34% des Umsatzes gegenüber 43% im Jahr 2011.

Im vergangenen Jahr spielten Währungseffekte beim Bestellungseingang und Umsatz nur eine bescheidene Rolle. So hätte das Umsatzplus in Lokalwährungen 13% statt 11% betragen, das Minus bei den Bestellungen 8% statt 9%.

(AWP)

 

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Online
Zuletzt online: 19.07.2019
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 22'887

Rieter mit deutlich weniger Bestellungen
 

Rieter hat im ersten Halbjahr 2015 41 Prozent weniger Bestellungen erhalten als im Vorjahreszeitraum. Gleichzeitig konnte der Spinnereimaschinenhersteller aber den Umsatz und den Gewinn steigern.

An den Zielen für das Gesamtjahr hält das Unternehmen fest. Im ersten Halbjahr zog Rieter neue Aufträge im Umfang von 388,3 Mio CHF an Land, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilt. Das waren 41% weniger als im ersten Halbjahr 2014. Damit hat Rieter die Erwartungen deutlich verfehlt: Analysten hatten im Vorfeld (AWP-Konsens) mit Bestellungen von 471 Mio CHF gerechnet.

Hauptgrund dafür war, dass das Neumaschinengeschäft schlecht lief. Die entsprechende Sparte (Machines & Systems) erhielt nur noch Aufträge über 225,5 Mio CHF (-54%). Die Investitionszurückhaltung der Kunden sei deutlich spürbar gewesen, schreibt Rieter dazu. Das Management erklärt sich dies mit den tiefen Margen der Spinnereien sowie mit den Währungsturbulenzen. Vor allem aus der Türkei seien weniger Bestellungen eingetroffen, auch aus China sei die Nachfrage verhalten geblieben.

In den beiden anderen Sparten des Unternehmens waren die Veränderungen des Auftragseingangs weniger drastisch: Das erstmals separat ausgewiesene After-Sales-Geschäft weist ein 11% tieferes Volumen aus (65,1 Mio CHF), das Komponentengeschäft hingegen ein 9% höheres (97,6 Mio CHF).

Höhere Profitabilität

Abgesehen vom Bestellungseingang entwickelte sich das Geschäft besser als im Vorjahreszeitraum bzw. als von Analysten erwartet: Der Umsatz stieg gegenüber der Vorjahresperiode um 6% auf 553,9 Mio CHF, wobei in Lokalwährungen ein Plus von 7% resultierte. Der EBITDA stieg um 36% auf 66,0 Mio CHF (Marge: 11,9%), der EBIT sogar um 60% auf 46,1 Mio CHF (Marge: 8,3%). Alle drei Segmente hätten zur positiven Entwicklung der Profitabilität beigetragen, betont das Unternehmen.

Der Reingewinn verdoppelte sich auf 29,1 Mio CHF, wobei sich auch ein Gewinn von 5 Mio CHF aus dem Verkauf einer Liegenschaft positiv auswirkte.

Analysten hatten gemäss AWP-Konsens mit einem Umsatz von 528 Mio CHF, einem EBIT von 32,6 Mio CHF und einem Reingewinn von 20,0 Mio CHF gerechnet.

Weniger Temporäre

Wegen der Frankenstärke hatte Rieter im ersten Halbjahr ein Massnahmenprogramm gestartet. Dieses habe bereits eine Wirkung entfaltet und zur Profitabilitätssteigerung beigetragen, heisst es weiter. In den kommenden Monaten soll nun das Einkaufsvolumen in Schweizer Franken gesenkt und die "Produktionsstruktur" im Werk in Winterthur gestrafft werden. Ausserdem wurde wegen der tieferen Bestellmengen die Zahl der temporären Mitarbeiter reduziert: auf 871 von 1'265 im Vorjahr.

Am Ausblick für das Gesamtjahr 2015 hält das Management fest. Demnach peilt es weiterhin einen Umsatz, EBIT und Reingewinn unter dem Vorjahr an. Die negative Auswirkung des starken Frankens auf die Profitabilität wird zudem weiterhin auf 100 bis 200 Basispunkte geschätzt. Beim Bestellungseingang wird kurzfristig "keine wesentliche Veränderung dieser Marktsituation" erwartet. Das Unternehmen weist aktuell noch einen Bestellungsbestand von 540 Mio auf; am Ende des Jahres 2014 waren es 730 Mio CHF gewesen.

Verkauf von Schaltag

Ausserdem gibt das Unternehmen bekannt, dass wegen der Fokussierung auf das Kerngeschäft die Schaltag Gruppe an eine private Schweizer Investorengruppe mit industriellem Hintergrund verkauft worden sei. Schaltag und Rieter werden gemäss den Angaben im Bereich Schaltschrankbau aber weiterhin zusammenarbeiten. Über den Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden.

Über den Umsatzbeitrag von Schaltag macht Rieter in der Mitteilung keine Angaben. Laut einer Firmenbroschüre auf der Internetseite beschäftigt das Unternehmen in der Schweiz und in Tschechien 350 Mitarbeiter.

(AWP)

 

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Online
Zuletzt online: 19.07.2019
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 22'887

Rieter mit weniger Umsatz und Bestellungen

Der Spinnereimaschinen-Hersteller Rieter hat 2015 sowohl beim Umsatz als auch beim Bestellungseingang einen Rückgang verzeichnet. Dennoch wurden die Erwartungen der Analysten leicht übertroffen.

Im zweiten Halbjahr sei jedoch eine Verbesserung zum ersten Semester erreicht worden. Der Umsatz sank um 10% auf 1,04 Mrd CHF, die Aufträge verringerten sich gleichzeitig um 30% auf 802 Mio CHF, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte.

Damit wurden die Erwartungen der Analysten leicht übertroffen. Diese hatten im Durchschnitt (AWP-Konsens) mit einem Umsatz von 1,00 Mrd CHF und einem Auftragseingang von 792 Mio gerechnet.

Die Geschäftsbereiche Components und After Sales haben die Umsätze im Vergleich zur Vorjahresperiode deutlich gesteigert, während der Geschäftsbereich Machines & Systems einen Umsatzrückgang zu verzeichnen hatte, heisst es in der Mitteilung des Winterthurer Unternehmens weiter. Die Bestellungen nahmen im zweiten Halbjahr dank einer positiveren Dynamik gegenüber dem ersten Halbjahr um 6% zu. Der Bestellungsbestand belief sich per Jahresende auf rund 470 Mio CHF.

Sparte Components legt kräftig zu

Aufgeschlüsselt nach Sparten fiel der Umsatz im Maschinengeschäft (Machines & Systems) um 18% auf 702,3 Mio CHF und stieg bei den After Sales um 10% auf 139,8 Mio. Components legte um 13% auf 194,7 Mio CHF zu.

Beim Auftragseingang büsste das Maschinengeschäft um 45% auf 457,6 Mio CHF und verringerte sich bei den After Sales um 10% auf 126,3 Mio. Components legte hingegen um 26% auf 217,7 Mio CHF zu.

Mit den Umsatz- und Bestellungszahlen gibt Rieter einen Ausblick auf die Gewinnentwicklung: Demnach erwartet das Management für 2015 eine EBIT-Marge von 7,0% und einen Konzerngewinn von rund 4,8% des Umsatzes, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Die genauen Zahlen werden am 15. März publiziert.

Das Unternehmen hatte im Oktober eine umfangreiche Umstrukturierung und einen Arbeitsplatzabbau am Standort Winterthur angekündigt.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Online
Zuletzt online: 19.07.2019
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 22'887

Rieter 2015 mit Gewinnrückgang - Dividende unverändert 4,50 CHF
15.03.2016 07:00

Winterthur (awp) - Der Spinnereimaschinen-Hersteller Rieter hat im Geschäftsjahr 2015 beim Betriebs- und Reingewinn wie erwartet Einbussen verzeichnet: Während der EBIT um 14% auf 73,1 Mio CHF sank, gab der Reingewinn mit 49,8 Mio um rund 6% nach. Die EBIT-Marge ging damit um 30 Basispunkte auf 7,0% zurück, während sie beim Konzerngewinn um 20 Basispunkte auf 4,8% stieg, wie Rieter am Dienstag mitteilt.

Die Aktionäre sollen in den Genuss einer gegenüber dem Vorjahr unveränderten Dividende von 4,50 CHF je Aktie kommen. Die Gewinnzahlen waren keine grosse Überraschung, hatte doch das Unternehmen bei der Präsentation der Umsatzzahlen Ende Januar Werte in dieser Grössenordnung in Aussicht gestellt.

Wie bereits Ende Februar gemeldet sank der Umsatz von Rieter im vergangenen Jahr um 10% auf 1,04 Mrd CHF und der Bestellungseingang um 30% auf 802 Mio CHF. Dabei nahmen die Bestellungen im zweiten Halbjahr dank einer positiveren Dynamik gegenüber dem ersten Halbjahr um 6% zu.

2015 sei gekennzeichnet von einer deutlich gesteigerten Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen von After Sales und Components gekennzeichnet gewesen, heisst es weiter. Demgegenüber zögerten die Spinnereibesitzer mit Investitionen in neue Anlagen.

Für das Gesamtjahr 2016 rechnet Rieter mit einem tieferem Umsatz und Gewinn als im Vorjahr. Man arbeite aber konsequent weiter an den Programmen zur Stärkung der Innovationskraft, dem Ausbau des After-Sales-Geschäfts und der Steigerung der Profitabilität.

Der Start ins laufende Geschäftsjahr verlief laut der Mitteilung vom Dienstag uneinheitlich. Die Verbesserung der Nachfrage nach Spinnereimaschinen seit Ende 2015 habe sich in den ersten beiden Monaten 2016 fortgesetzt. Der zyklisch bedingt tiefere Bestellungsbestand von Machines & Systems werde jedoch den Umsatz im ersten Halbjahr 2016 beeinflussen.

NEUER LEITER MACHINES & SYSTEMS

Zudem kommt es zu personellen Veränderungen. Der Geschäftsbereich Machines & Systems wird per 1. April neu von Jan Siebert geleitet, der auch in die Konzernleitung der Rieter Gruppe berufen wird. Siebert kommt von der Krauss Maffei Gruppe und war davor bei der GEA Gruppe tätig. Er löst damit CEO Norbert Klapper ab, welcher den Geschäftsbereich seit Januar 2014 ad interim geführt hat.

Im Verwaltungsrat von Rieter haben die beiden bisherigen Mitglieder Jakob Baer und Dieter Spälti entschieden, sich 2016 nicht mehr für eine Wiederwahl zur Verfügung zu stellen. Als neue Mitglieder des Gremiums werden Roger Baillod und Bernhard Jucker als Kandidaten vorgeschlagen.

yr/cf

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Online
Zuletzt online: 19.07.2019
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 22'887

Rieter: Stark verbesserter Bestellungseingang

Rieter hat im ersten Halbjahr 2016 wieder mehr Bestellungen an Land gezogen als im Vorjahr. Der Reingewinn hat sich hingegen mehr als halbiert.

Der Auftragseingang von Rieter stieg um 32% auf 510,7 Mio CHF, wie der Hersteller von Spinnereimaschinen am Donnerstag mitteilt. Damit wurden die Prognosen der Analysten deutlich übertroffen: Diese hatten im Schnitt (AWP-Konsens) mit einem Bestellungseingang von 458 Mio CHF gerechnet.

Die anderen Kennzahlen fielen in etwa im Rahmen der Prognosen aus. Der Umsatz nahm wegen des Einbruchs des Bestellungseingangs im letzten Jahr um 21% auf 436,9 Mio CHF ab. Noch stärker war in der Folge der Rückgang bei den Gewinnkennzahlen: Der EBIT verringerte sich auf 15,7 Mio von 46,1 Mio CHF und die entsprechende Marge auf 3,6% von 8,3%. Unter dem Strich steht ein Reingewinn von 11,0 Mio nach 29,1 Mio CHF im Vorjahr.

Die Analysten hatten mit einem Umsatz von 429 Mio CHF, einem EBIT von 15,8 Mio CHF, einer EBIT-Marge von 3,7% sowie einem Reingewinn von 10,7 Mio CHF gerechnet.

Hauptgrund für den höheren Auftragseingang ist das anziehende Geschäft mit neuen Maschinen, wie es im Halbjahresbericht heisst. Die entsprechenden Bestellungen nahmen um 52% zu. Doch auch die Nachfrage in den Bereichen Components und After Sales sei gut gewesen.

Am Ausblick für das Gesamtjahr 2016 hält das Management fest. Demnach peilt es weiterhin einen tieferen Umsatz und Gewinn als im Vorjahr an, wobei das zweite Halbjahr jedoch in Bezug auf Umsatz und Profitabilität bessere Ergebnisse als das erste liefern soll.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Online
Zuletzt online: 19.07.2019
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 22'887

Rieter spürt Zurückhaltung im dritten Quartal

In den ersten neun Monaten ist Rieter mehr Bestellungen eingesammelt als im Vorjahr, aber weniger als erwartet. Im dritten Quartal gab es zudem Bremseffekte.

Beim Spinnereimaschinenhersteller Rieter sind in den ersten neun Monaten Bestellungen im Wert von 718,4 Mio Franken eingegangen, das sind 22 Prozent mehr als in der Vorjahresperiode. Markterfolge habe man in Indien verbucht, während die Nachfrage in der Türkei im dritten Quartal zurückhaltend ausgefallen sei. Im dritten Quartal 2016 lag der Bestellungseingang aufgrund der Investitionszurückhaltung in der Türkei bei 207,7 Mio Franken, teilte Rieter am Freitag anlässlich eines "Investor Update" mit.

Die ausgewiesenen Werte liegen unter den Erwartungen der Analysten. Diese hatten im Durchschnitt (AWP-Konsens) für die Monate Januar bis September Bestellungen im Wert von 733,5 Mio Franken erwartet.

Die Kostensenkungsprogramme liefen derweil planmässig ab, insbesondere die Massnahmen zur Anpassung der Produktion in Winterthur. Rieter strebe weiterhin an, dadurch Kostensenkungen von rund 15 bis 20 Mio Franken ab 2017 zu realisieren, heisst es weiter.

Der Ausblick für 2016 wird etwas konkretisiert. So geht Rieter sowohl bei Umsatz und Profitabilität weiterhin von einem deutlich stärkeren zweiten Halbjahr im Vergleich zum ersten Halbjahr aus. Für das Gesamtjahr 2016 erwartet das Unternehmen einen Umsatz in der Grössenordnung von rund 940 Mio Franken, eine EBIT-Marge von rund 5 Prozent bis 6 Prozent und einen Reingewinn von rund 3,5 Prozent bis 4,5 Prozent des Umsatzes.

Die Visibilität bezüglich der Nachfrageentwicklung bleibe jedoch weiterhin gering, fügt Rieter an. Man gehe davon aus, dass sich das Marktumfeld in den nächsten Monaten nicht wesentlich verändern werde.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Online
Zuletzt online: 19.07.2019
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 22'887

Rieter steigert 2016 Bestellungseingang um 13% - Stellenabbau in Deutschland
01.02.2017 07:45

Winterthur (awp) - Der Spinnereimaschinen-Hersteller Rieter hat 2016 deutlich mehr Bestellungen an Land gezogen als im Vorjahr. Der Auftragseingang nahm um 13% auf 905,2 Mio CHF zu, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilt. Nachdem das erste Halbjahr von einer starken Nachfrage geprägt gewesen sei, sei die Dynamik in den einzelnen Ländern und Produktkategorien im zweiten Semester uneinheitlich gewesen, räumt das Management gleichzeitig ein.

Das Jahr 2016 klang denn auch verhalten aus. Im vierten Quartal gingen Bestellungen im Wert von nur noch knapp 190 Mio CHF ein (VJ 215 Mio). Die geringere Nachfrage insbesondere im Neumaschinengeschäft im zweiten Halbjahr sei auf zunehmende politische Unwägbarkeiten in den Hauptmärkten Türkei und Indien zurückzuführen gewesen, schreibt das Unternehmen dazu.

Mit dem Bestellungseingang hat Rieter die Erwartungen der Analysten um Längen verfehlt. Diese hatten im Schnitt (AWP-Konsens) für das Gesamtjahr einen Bestellungseingang von 950 Mio CHF und für das vierte Quartal von rund 232 Mio CHF erwartet.

Der Umsatz nahm derweil im Gesamtjahr um 9% auf 945 Mio CHF ab, wie es weiter heisst. Damit wurden die Analystenschätzungen (939 Mio CHF) leicht übertroffen.

Mit den Umsatz- und Bestellungszahlen gibt Rieter zudem einen Ausblick auf die Gewinnentwicklung, wobei frühere Prognosen präzisiert werden. Neu wird eine EBIT-Marge von 6% (bisher: 5-6%) und eine Reingewinn-Marge von 4,5% (bisher: rund 3,5-4,5%) in Aussicht gestellt. Die genauen Zahlen werden am 14. März publiziert.

RESTRUKTURIERUNG IN INGOLDSTADT

Ausserdem gibt Rieter eine Umstrukturierung bekannt. Demnach soll sich der Standort Ingolstadt künftig auf die Entwicklung von Maschinen und die Unterstützung des After-Sales-Geschäfts fokussieren. Die Produktion soll hingegen an den Rieter-Standort Usti in der Tschechischen Republik verlagert werden.

Dadurch würden voraussichtlich 220 der 360 Stellen in Ingoldstadt wegfallen, heisst es weiter. Das Management erhofft sich nach Abschluss der Massnahmen ab 2019 eine Kosteneinsparung von 15 bis 20 Mio. Über die nächsten zwei Jahre werde jedoch zunächst "ein mittlerer zweistelliger Millionenbetrag an Einmalaufwendungen" notwendig sein.

In der Geschäftsleitung von Rieter kommt es zudem zu einem Wechsel: Serge Entleitner übernimmt von Werner Strasser, der in den Ruhestand geht, per 6. April die Leitung des Geschäftsbereichs Components.

rw/gab

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Online
Zuletzt online: 19.07.2019
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 22'887

Rieter verdient 2016 weniger, zahlt aber höhere Dividende - Neuer VRP
14.03.2017 07:41

Winterthur (awp) - Der Spinnereimaschinen-Hersteller Rieter hat 2016 erwartungsgemäss deutlich weniger verdient. Der EBIT nahm um 23% auf 56,5 Mio CHF ab, der Reingewinn um 14% auf 42,7 Mio CHF. Den Aktionären soll gleichwohl eine auf 5,00 von 4,50 CHF erhöhte Dividende pro Titel ausbezahlt werden, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilt. Letzteres wird mit der Ausschüttungsquote von "mindestens 40% des Gewinns" begründet.

Die Gewinnzahlen sind keine Überraschung, nachdem das Unternehmen Anfang Februar bei der Publikation des Umsatzes Margen genannt hatte. Entsprechend liegen die ausgewiesenen Werte im Rahmen der Erwartungen. Analysten hatten im Schnitt (AWP-Konsens) einen EBIT von 57,0 Mio und einen Reingewinn von 41,4 Mio CHF erwartet. Mit einer erhöhten Dividende hatte hingegen niemand gerechnet.

Wie bekannt erzielte das Winterthurer Unternehmen 2016 einen 9% tieferen Umsatz von 945 Mio CHF; der Bestellungseingang nahm hingegen um 13% auf 905,2 Mio CHF zu.

Für das laufende Jahr erwartet das Management einen Umsatz auf Vorjahreshöhe. Auch bei der Profitabilität wird das 2016er-Niveau angepeilt (vor Restrukturierungskosten). Die Visibilität auf den Absatzmärkten sei jedoch weiterhin gering, heisst es weiter. In den ersten beiden Monaten habe sich die Nachfrage nach Komponenten und Ersatzteilen stabil entwickelt, jene nach Neumaschinen habe auf niedrigem Niveau verharrt.

"URGESTEIN" STOLLER TRITT ZURÜCK

Im Verwaltungsrat kommt es zu einem prominenten Abgang. Präsident Erwin Stoller habe sich entschieden, an der kommenden Generalversammlung nicht mehr zur Wahl anzutreten, teilt die Gesellschaft weiter mit. Stoller war insgesamt fast 40 Jahr für die Gesellschaft tätig, unter anderem als CEO, und gilt als eigentliches Rieter-"Urgestein". Als Nachfolger wird Bernhard Jucker nominiert, der dem Gremium seit einen Jahr angehört. Ausserdem sollen neu Luc Tack und Carl Illi in den Verwaltungsrat einziehen.

rw/gab

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Online
Zuletzt online: 19.07.2019
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 22'887

Rieter eröffnet neue Service-Niederlassung in der Türkei
06.04.2017 08:11

Zürich (awp) - Der Spinnereimaschinen-Hersteller Rieter verstärkt seine Präsenz im wichtigen Markt Türkei. Das Unternehmen hat im Südosten des Landes, in Kahramanmaras, eine Service-Niederlassung gegründet. Damit könnten die dortigen Kunden, zusammen mit dem langjährigen Vertriebs-Agenten Erbel A.S. mit Sitz in Istanbul und Adana, noch schneller und besser bedient und unterstützt werden, heisst es in einer Medienmitteilung vom Donnerstag.

Das Leistungsspektrum in Kahramanmaras umfasse sowohl mechanische wie auch elektronische Serviceleistungen, heisst es weiter. Dazu gehören unter anderem die Revision von Getrieben, Einstellungen von Servomotoren, aber auch Reparaturen und Upgrades mit Originalteilen. Zudem werden die wichtigsten und kritischsten Ersatzteile in einem Lager verfügbar gehalten. Über den neuen Standort werden auch After Sales Service Produkte sowie Installations- und Reparaturdienstleistungen, Technologieberatung und Trainings angeboten.

Die Türkei zählt laut Rieter zu den bedeutendsten Textilmärkten der Welt und Kahramanmaras liege im Zentrum der türkischen Textilindustrie. In einem Umkreis von rund 200 Kilometern befinden sich gut 60% der installierten Rieter-Maschinenbasis in der Türkei.

yr/cp

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Blaues Hufeisen
Bild des Benutzers Blaues Hufeisen
Online
Zuletzt online: 19.07.2019
Mitglied seit: 19.05.2014
Kommentare: 921
RIETER – Baader Helvea erhöht Kursziel!

21.07.2017 | 08:47

#RIETER – Baader Helvea erhöht Kursziel!

(wirtschaftsinformation.ch) – Nach der Vorlage der Geschäftszahlen ist RIETER gestern um -9% auf CHF 223.20 eingebrochen. Das Brokerhaus Baader Helvea hat nun Partei ergriffen für die Aktie des Textilmaschinenherstellers. Der zuständige Analyst erhöhte das Kursziel von CHF 250 auf CHF 275, gleichzeitig wurde die Kaufempfehlung bestätigt. Nach Ansicht des zuständigen Branchenanalysten bestehe ein zyklisches Aufwärtspotenzial. Zudem erwarte er strukturelle Fortschritte sowie die Rückkehr zum Wachstumsmodus.

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Online
Zuletzt online: 19.07.2019
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 22'887
Rieter spürt beim

Rieter spürt beim Bestellungseingang wieder Aufwind

Bei Rieter hat sich im ersten Halbjahr das Geschäft belebt. Die Prognosen der Analysten konnten dabei übertroffen werden.

Aktualisiert um 08:00

Rieter hat sich im ersten Semester 2017 spürbar von der Flaute in der zweiten Jahreshälfte 2016 erholt. Auch deshalb erhöht der Textilmaschinenhersteller die Umsatzprognose für das Gesamtjahr leicht. Fortschritte macht die Gesellschaft zudem bei der Profitabilität.

Der Bestellungseingang kam mit 495,2 Mio CHF zwar 3% unter dem hohen Vorjahreswert zu liegen. Er fiel aber deutlich besser aus als im zweiten Halbjahr 2016, als nicht einmal die 400-Mio-CHF-Marke erreicht wurde. Analysten hatten mit einer weniger deutlichen Verbesserung gerechnet, lag doch die durchschnittliche Prognose gemäss dem AWP-Konsens bei 476 Mio CHF.

Die Nachfrage habe im Laufe des Semesters und dabei insbesondere seit März angezogen, kommentiert das Unternehmen am Donnerstag die Verbesserung. Dies gelte vor allem für das wichtige Neumaschinengeschäft. Dabei sei der niedrige Auftragseingang aus der Türkei durch andere Projekte aus anderen Regionen weitgehend kompensiert worden. Die Komponenten, Ersatzteile und Serviceleistungen seien in etwa in gleichem Ausmass gefragt gewesen.

Leicht tieferer Umsatz

Der Umsatz sank derweil gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 5% auf 415,2 Mio CHF und verpasste damit die Konsenserwartungen von 429 Mio CHF. Innerhalb der Absatzregionen gab es grössere Verschiebungen. So wurde mit türkischen (+55%) und indischen (+16%) Kunden mehr Umsatz erzielt, während die Verkäufe nach China (-20%) und ins restliche Asien (-27%) abnahmen.

Trotz des geringeren Umsatzes steigerte Rieter die Profitabilität. Der EBIT erhöhte sich um 1,9% auf 16,0 Mio CHF und die entsprechende Marge auf 3,9% von 3,6%. Unter dem Strich steht ein Reingewinn von 10,9 nach 11,0 Mio CHF im Vorjahr. Damit wurden die Analystenprognosen in etwa erfüllt.

Die höhere Rentabilität begründet das Unternehmen unter anderem mit dem Sparprogramm, von dem primär der Standort Winterthur betroffen war. Dadurch habe das Neumaschinengeschäft den Verlust auf 3,8 von 12,1 Mio CHF reduziert, heisst es in der Mitteilung. Im Komponentengeschäft sei hingegen der EBIT wegen des Produktmixes und einer geringeren Auslastung einzelner Werke rückläufig gewesen.

Ausblick erhöht

Den Ausblick für das Gesamtjahr 2017 passt das Management leicht an. So wird nun mit einem leicht höheren Umsatz gerechnet (bislang: Umsatz auf Vorjahreshöhe). Begründet wird dies neben dem besseren Nachfrage mit der Übernahme von SSM Textilmaschinen, die vor wenigen Wochen bekannt gegeben wurde.

Diese werde auch auf Stufe EBITDA einen positiven Beitrag leisten, wird betont. Gleichwohl wird beim EBIT (vor Restrukturierungskosten) wegen des Produkt- und Ländermixes ein Wert leicht unter dem Vorjahr in Aussicht gestellt. Bislang war auch für die Profitabilität ein Wert auf Vorjahreshöhe prognostiziert worden.

Zu den Restrukturierungskosten werden keine neuen Angaben gemacht. So werde "zu gegebener Zeit" über die Folgen der Neuausrichtung des Standorts Ingolstadt informiert. Bekanntlich will Rieter die dortige Produktion nach Tschechien verlagern. Die Verhandlungen mit den Arbeitnehmervertretungen dauerten an, schreibt die Gesellschaft lediglich dazu.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

iruch
Bild des Benutzers iruch
Offline
Zuletzt online: 07.05.2019
Mitglied seit: 22.04.2013
Kommentare: 239
Rieter übertrifft beim Bestellungseingang die Erwartungen

Rieter übertrifft beim Bestellungseingang die Erwartungen

Rieter setzt sich die Erholung von der Marktflaute weiter fort. Der Bestellungseingang konnte gesteigert werden.

https://www.cash.ch/news/top-news/spinnereimaschinen-hersteller-rieter-uebertrifft-beim-bestellungseingang-die-erwartungen-1113441

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Online
Zuletzt online: 19.07.2019
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 22'887
Rieter gibt Startschuss für

Rieter gibt Startschuss für Umnutzung des Areals Winterthur - Studienwettbewerb

Bei Rieter werden am Stammsitz Winterthur nach Restrukturierungen grosse Werksareale frei. Der Industriekonzern gibt nun den Startschuss zur Neugestaltung des Standortes und lanciert Mitte November einen Studienwettbewerb. Fünf Planungsbüros aus dem Kanton Zürich können nun bis Ende März 2018 ihre Projekte einreichen, teilte Rieter am Freitag mit. Über die Realisierung werde der Rieter-Verwaltungsrat noch im Verlauf des Jahres 2018 entscheiden.

06.10.2017 07:50

Rieter will den Angaben zufolge in Winterthur einen modernen Standort schaffen, der auf einer Fläche von rund 30'000 Quadratmetern Kundenzentrum, Produkt- und Technologieentwicklung, Montage und Verwaltung konzentriere.

Und weil Teile des Areals in einer archäologischen Zone lägen, sei der Abbruch einer bestimmten Werkhalle bereits im Jahr 2018 vorgesehen. Denn in diesem Bereich würden sich Teile des ehemaligen Klosters Töss befinden; so hätten die Behörden genügend Zeit, archäologische Sondierungen und allfällige Rettungsgrabungen durchzuführen.

ra/cp

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Online
Zuletzt online: 19.07.2019
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 22'887
Rieter nimmt deutlich mehr

Rieter nimmt deutlich mehr Bestellungen entgegen

Der Spinnereimaschinen-Hersteller Rieter hat im vergangenen Jahr deutlich mehr Bestellungen an Land gezogen als im Vorjahr.

31.01.2018 07:41

Der Auftragseingang nahm um 16 Prozent auf 1,05 Mrd CHF zu, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilt. Auch ohne Akquisitionen hätte das Plus 11 Prozent betragen, wird betont. Der Umsatz nahm derweil um 2 Prozent auf 965,6 Mio CHF zu, wobei ohne Akquisitionen jedoch ein Minus von 3 Prozent resultiert hätte.

Damit habe sich die im ersten Halbjahr 2017 eingesetzte Belebung fortgesetzt, schreibt das Unternehmen zu den Zahlen. Alle Geschäftsbereiche steigerten sich beim Bestellungseingang zweistellig, auch das nach wie vor zentrale Geschäft mit neuen Maschinen.

Erfreulich habe sich dabei der Auftragseingang in verschiedenen asiatischen Ländern entwickelt, insbesondere in Usbekistan, Bangladesch und Indonesien, heisst es weiter. Aber auch die Nachfrage in China sei über jener des Vorjahrs gelegen, und das Türkei-Geschäft habe im zweiten Halbjahr "zunehmend an Fahrt" gewonnen.

Mit den Zahlen hat Rieter die Erwartungen der Analysten beim Auftragseingang übertroffen und beim Umsatz verfehlt. Diese hatten im Schnitt einen Auftragseingang von 1,02 Mrd CHF sowie einen Umsatz von 982,6 Mio CHF erwartet.

Mit den Umsatz- und Bestellungszahlen gibt Rieter zudem einen Ausblick auf die Gewinnentwicklung, wobei frühere Prognosen präzisiert werden. Neu wird eine EBIT-Marge (ohne Restrukturierungskosten) von 5 Prozent bis 5,5 Prozent (bisher: 4,5 Prozent-5,5 Prozent) und eine Reingewinn-Marge von 1,0 Prozent bis 1,5 Prozent (bisher: 1-2 Prozent) in Aussicht gestellt. Die genauen Zahlen werden am 13. März publiziert.

rw/cf

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Online
Zuletzt online: 19.07.2019
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 22'887
Marktflaute senkt bei Rieter

Marktflaute senkt bei Rieter den Gewinn sichtbar

Der Spinnereimaschinen-Hersteller Rieter hat vegangenes Jahr erneut deutlich weniger verdient als im Vorjahr.

13.03.2018 07:26

Der EBIT vor Restrukturierungsaufwendungen nahm um 8 Prozent auf 51,8 Mio CHF ab, der Reingewinn um 69 Prozent auf 13,3 Mio CHF. Belastet wird das Ergebnis einerseits durch die 2017 noch spürbare Marktflaute, anderseits durch Restrukturierungskosten - so fokussiert das Unternehmen die Tätigkeiten an seinen Standorten Winterthur und Ingolstadt auf Entwicklung, Montage und Service, derweil die Produktion in die tschechische Republik ausgelagert wird.

Die Gewinnzahlen sind keine Überraschung, nachdem das Unternehmen schon bei der Publikation der Umsatzzahlen Margen-Bandbreiten genannt hatte. Entsprechend liegen die ausgewiesenen Werte im Rahmen der Erwartungen respektive etwas darüber. Analysten hatten im Schnitt (AWP-Konsens) einen EBIT von 50,5 Mio CHF und einen Reingewinn von 10,9 Mio CHF erwartet.

Auch mit der Dividendenschätzung liegen die Analysten ziemlich gut. Nachdem im Vorjahr bei sinkendem Gewinn überraschend die Dividende von 4,50 auf 5,00 CHF je Aktie erhöht worden ist, schlägt der Verwaltungsrat nun erneut eine Dividende von 5,00 CHF vor. Begründet wurde die Ausschüttung im am Dienstag verschickten Communiqué mit der Dividendenpolitik des Unternehmens und dessen stabilen finanziellen Situation, die es erlaube, trotz Sondereffekten eine "attraktive Dividende" auszuzahlen.

Beim Umsatz, der bereits Ende Januar publiziert wurde, ist Rieter 2017 nur dank der Übernahme von SSM Textilmaschinen noch gewachsen. Konkret nahm er um 2 Prozent auf 965,6 Mio CHF zu, wobei ohne die Akquisition ein Minus von 3 Prozent resultiert hätte. Der Bestellungseingang dagegen zog deutlich an. Für das Gesamtjahr wies der Konzern einen gegenüber 2016 um 16 Prozent höheren Bestellungseingang von 1,05 Mrd CHF aus. Und selbst ohne die SSM-Übernahme wäre ein Plus von 11 Prozent erreicht worden.

Da die Umsatzentwicklung dem Bestellungseingang immer hinterher folgt, ist fürs laufende Jahr wieder mit besseren Zahlen zu rechnen. Dies bestätigte auch das Rieter-Management: Die ersten beiden Monate des Jahres habe sich die Nachfrage stabil entwickelt, schreibt dieses.

Durchschlagen wird sich die bessere Nachfrage aber erst in der zweiten Jahreshälfte. So rechnet Rieter mit einem "stärkeren zweiten Halbjahr", wodurch Umsatz und Profitabilität im Gesamtjahr 2018 über dem Vorjahresniveau zu liegen kommen dürften. Im ersten Halbjahr dagegen wird ein EBIT und Reingewinn auf den Niveau der Vorjahresperiode erwartet, was auf den Produkte- und Ländermix im Geschäftsbereich Machines & Systems zurückzuführen sei.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Online
Zuletzt online: 19.07.2019
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 22'887
Rieter bleibt hinter den

Rieter bleibt hinter den Marktprognosen zurück

Der Spinnereimaschinenhersteller Rieter verzeichnete in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahrs weniger Bestellungen als in der Vorjahresperiode.

31.10.2018 07:29

Grund dafür sind vor allem Finanzierungsschwierigkeiten bei indischen Kunden und eine geringe Nachfrage in der Türkei. Der Ausblick vom Juli wird bestätigt.

Rieter hat in den ersten neun Monaten einen Bestellungseingang von 749,8 Millionen Franken erreicht. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Minus von 2 Prozent, wie Rieter am Mittwoch mitteilte. Organisch, also insbesondere ohne den Effekt der SSM-Übernahme, beträgt das Minus 9 Prozent. Im ersten Halbjahr fiel der Bestellungseingang bereinigt um Akquisitionen 7 Prozent tiefer aus.

Damit hat das Unternehmen die Erwartungen der Analysten verfehlt. Sie gingen gemäss dem AWP-Konsens im Durchschnitt von einem Bestellungseingang von 763 Millionen Franken aus.

Deutlich weniger Bestellungen von neuen Maschinen

Den stärksten Einbruch bei den Bestellungen verzeichnet Rieter im Neumaschinengeschäft. In diesem Bereich sanken die Bestellungen um 12 Prozent auf 433,4 Millionen Franken. Eine rückläufige Nachfrage verzeichnet Rieter in Indien und in der Türkei. Für indische Kunden nahmen die Herausforderungen bei der Finanzierung der Aufträge zu, heisst es dazu in der Mitteilung.

Ebenfalls rückläufig waren die Bestellungen im Servicegeschäft. Der Auftragseingang im Geschäftsbereich After Sales reduziert sich gegenüber dem Vorjahr um 4 Prozent auf 111,3 Millionen Franken. Das Ersatzteilgeschäft hat sich laut Mitteilung zwar positiv entwickelt. Allerdings habe das tiefere Volumen im Maschinengeschäft zu einem Rückgang bei den Installationsleistungen geführt. Auch in diesem Geschäftsbereich meldet Rieter einen deutlichen Rückgang der Bestellungen im dritten Quartal aus der Türkei.

Auch im Komponentengeschäft verzeichnet Rieter organisch einen Rückgang bei den Bestellungen. Ohne die Übernahme von SSM fällt der Auftragseingang in den ersten neun Monaten gegenüber der Vorjahresperiode um 3 Prozent tiefer aus. Inklusive SSM ist er um 29 Prozent auf 205,1 Millionen Franken gestiegen. Der Bestellungseingang in den für das Komponentengeschäft wichtigen Märkten China, Indien und den asiatischen Ländern ohne China, Indien und Türkei sei im dritten Quartal insgesamt stabil geblieben, schreibt Rieter.

Unveränderte Marktsituation

Beim Ausblick bestätigt Rieter die bereits im Juli gemachten Angaben für das Gesamtjahr. So geht Rieter weiter davon aus, dass der Umsatz über dem Niveau des Vorjahres und der EBIT unter dem Vorjahresniveau zu liegen kommt. Der Reingewinn wird laut Mitteilung deutlich über Vorjahr erwartet, da 2018 keine ausserordentlichen Restrukturierungskosten anfallen sollten.

Zur Entwicklung der Märkte schreibt Rieter, dass die im Juli 2018 beschriebene Situation wie zum Beispiel der Handelsstreit der USA mit China weiter Bestand habe. Das Unternehmen geht darum davon aus, dass diese Herausforderungen auch weiterhin Auswirkungen auf die Nachfrage haben werden.

Neuer Chef für das Neumaschinengeschäft

Mit dem Bestellungseingang für die ersten neun Monate meldet Rieter auch einen Wechsel im Management. So wurde Carsten Liske per 1. Januar zum Leiter des Geschäftsbereichs Machines&Systems ernannt. Er löst auf dieser Position CEO Norbert Klapper ab, der seit dem 1. Oktober ad interim diesen Bereich führte.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Online
Zuletzt online: 19.07.2019
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 22'887
Rieter verkauft Grundstück im

Rieter verkauft Grundstück im deutschen Ingolstadt

Der Spinnereimaschinenhersteller Rieter verkauft sein Grundstück im deutschen Ingolstadt an die Düsseldorfer Gerchgroup. Durch den Verkauf erwartet der Konzern bei Abschluss einen ausserordentlichen Beitrag an den Gewinn nach Steuern von rund 60 Millionen Euro im Jahr 2019, wie es in einem Communiqué vom Donnerstagabend hiess.

20.12.2018 18:49

Mit dem Vollzug der Transaktion rechne man im Laufe des dritten Quartals 2019, hiess es weiter. Die in Ingolstadt verbleibenden Mitarbeiter sollen in der zweiten Hälfte 2021 ein neues Gebäude beziehen.

kw/ra

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Online
Zuletzt online: 19.07.2019
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 22'887
Rieter erleidet deutlichen

Rieter erleidet deutlichen Rückgang beim Bestellungseingang

Der Spinnereimaschinen-Hersteller Rieter hat 2018 unter einem schwachen Marktumfeld gelitten und einen deutlichen Rückgang beim Bestellungseingang hinnehmen müssen.

30.01.2019 07:14

Der Umsatz ist dagegen noch klar angestiegen. Die Gewinnmargen bleiben zudem weiterhin unter den eigenen mittelfristigen Zielen. Der Bestellungseingang sackte gegenüber dem Vorjahr um 17 Prozent ab und belief sich im vergangenen Jahr laut ungeprüften Zahlen auf noch 868,8 Millionen Franken. Besonders schwach fiel dabei aufgrund der wirtschaftlichen Unsicherheiten das vierte Quartal aus.

Beim Umsatz konnte das Unternehmen dagegen noch einen klaren Anstieg gegenüber dem Vorjahr von 11 Prozent auf 1,08 Milliarden Franken verzeichnen. Die Umsatzsteigerung war vor allem auf organischem Wachstum im Geschäftsbereich "Machines&Systems" zurückzuführen. Zudem trug auch die Akquisition der SSM Textilmaschinen zum Anstieg bei. Die Geschäftsbereiche "After Sales" und "Components" konnten das Umsatzniveau des Vorjahres behaupten.

Kostensenkungen geplant

Die EBIT-Marge erwartet Rieter nun für das Gesamtjahr bei rund 4 Prozent (Vorjahr 5,4 Prozent unter Ausschluss von Restrukturierungskosten). Der Reingewinn wird bei rund 3 Prozent des Umsatzes erwartet. Mittelfristig strebt Rieter laut früheren Angaben eine EBIT-Marge von 10 Prozent an.

Per Ende Jahr belief sich der Bestellungsbestand noch auf rund 325 Millionen Franken nach rund 540 Mio Franken Ende 2017. Aufgrund der Geschäftsentwicklung plane Rieter "Massnahmen zur Kapazitätsanpassung und Kostensenkung", heisst es.

Mit den Zahlen hat Rieter die Erwartungen der Analysten beim Auftragseingang klar verfehlt, diese hatten Bestellungen von rund 1 Milliarde Franken erwartet. Beim Umsatz lag Rieter dagegen leicht über den Prognosen der Experten. Den vollständigen Jahresabschluss und den Geschäftsbericht 2018 wird Rieter am 13. März 2019 veröffentlichen.

Schwaches Neumaschinengeschäft

Um rund 30 Prozent sackte der Bestellungseingang im grössten Geschäftsbereich Machines & Systems ab, insgesamt wurden noch Aufträge für 468,3 Millionen Franken verbucht. Die Nachfrage im Neumaschinengeschäft sei von den Unsicherheiten in Asien und in der Türkei sowie der angespannten Finanzierungssituation für Kunden in den Schwellenländern geprägt gewesen, so Rieter. Besonders schwach war das vierte Quartal mit einem Bestellungseingang von gerade einmal 34,0 Millionen Franken.

Der Geschäftsbereich Components lag mit einem Bestellungseingang von 260,1 Mio. Franken um 14 Prozent über Vorjahr, ohne Akquisition wäre allerdings ein Minus von 6 Prozent herausgekommen. Auch in diesem Geschäftsbereich lagen die Bestellungen im vierten Quartal (55,0 Millionen) unter den Vorquartalen. Der Geschäftsbereich After Sales verzeichnete mit einem Bestellungseingang von 140,4 Millionen einen Rückgang gegenüber Vorjahr um 9 Prozent.

Beim Umsatz konnte Rieter vor allem in den asiatischen Ländern - ohne China, Indien und Türkei - zulegen (+36 Prozent). Der Umsatz in China reduzierte sich im Gesamtjahr 2018 hingegen um 19 Prozent. Dank der Einführung neuer Maschinen erreichte Rieter in der Türkei einen klaren Anstieg (+55 Prozent).

Leicht rückläufig war der Umsatz in Nord- und Südamerika (- 5 Prozent), während er in der Region Europa zulegte (+3 Prozent). Zulegen konnte die umsatzmässig wenig bedeutende Region Afrika (+29 Prozent).

Neuer Finanzchef

Rieter gibt zudem die Bestellung von Kurt Ledermann zum neuen Finanzchef und Mitglied der Konzernleitung bekannt. Der 1968 geborene Ledermann wechselt vom Industrieunternehmen Schaffner zu Rieter.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Online
Zuletzt online: 19.07.2019
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 22'887
Rieter plant grossen

Rieter plant grossen Stellenabbau - Dividende stabil

Der Spinnereimaschinenhersteller Rieter hat 2018 unter dem Strich zwar mehr verdient. Der Ausblick ist jedoch düster. Nun plant das Unternehmen einen Stellenabbau.

13.03.2019 07:39

Das Winterthurer Traditionsunternehmen hat im letzten Jahr die Gewinnkennzahlen vervielfacht. Der Betriebsgewinn kam bei 43,2 Millionen Franken zu liegen (Vorjahr 15,8 Millionen) und der Reingewinn bei 32,0 Millionen (Vorjahr 13,3 Millionen), wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Die Aktionäre können sich auf eine unveränderte Dividende von 5,00 Franken pro Papier einstellen.

Der Grund für die Gewinnsteigerung war jedoch primär ein Einmaleffekt. So waren im Vorjahr wegen der Neuausrichtung des deutschen Standorts Ingolstadt Restrukturierungskosten von 36 Millionen angefallen. Die nun ausgewiesenen Zahlen liegen im Rahmen der Prognose des Unternehmens von Ende Januar.

Werden Restrukturierungskosten ausgeklammert, war die Profitabilität 2018 jedoch rückläufig, wie das Unternehmen einräumte. Begründet wurde dies mit einem "unvorteilhaften Produktmix" im Neumaschinengeschäft sowie mit Einmalkosten, welche der Aufbau einer zentralen Logistik in Europa verursachte.

Die drei Geschäftsbereiche waren denn auch unterschiedlich profitabel. Während das wichtige Neumaschinengeschäft rote Zahlen schrieb, kamen die Bereiche "After Sales" und "Components" auf EBIT-Margen von 14,2 und 9,3 Prozent.

Schon im Januar hatte das Unternehmen Umsatzzahlen bekannt gegeben. Dieser stieg um 11 Prozent auf 1,08 Milliarden Franken.

Schlechter Start ins 2019

Nun steht das Unternehmen aber vor schwierigen Zeiten. So erhielt das Unternehmen 2018 - wie auch schon seit Januar bekannt ist - nur noch Bestellungen im Wert von 868,8 Millionen Franken (-17%).

Und rasche Besserung ist nicht in Sicht. Das schwache Marktumfeld habe auch in den ersten beiden Monaten 2019 angehalten und habe zu einer geringeren Nachfrage geführt, so Rieter. Das Unternehmen erwartet deshalb für das erste Halbjahr und das Gesamtjahr einen "deutlichen Rückgang" von Umsatz, EBIT und Reingewinn.

Beim Reingewinn seien in dieser Prognose allerdings Sondererlöse aus dem Verkauf des Grundstücks in Ingolstadt ausgeklammert, hiess es weiter. Im letzten Dezember war von einem positiven Effekt von rund 60 Millionen Euro die Rede.

Abbau von rund 250 Stellen

Wegen dieses Ausblicks wird nun gespart. Konkret sei geplant, rund 5 Prozent des Personalbestands weltweit abzubauen. Dies ergibt bei einem Personalbestand von gut 5'100 (festangestellten) Mitarbeitern einen Abbau von rund 250 Jobs.

In welchen Regionen abgebaut wird, teilte Rieter nicht mit. Auch blieb offen, welche Funktionen betroffen sein werden. Für solche Angaben sei es zu früh, sagte eine Sprecherin der Nachrichtenagentur AWP. In der Schweiz beschäftigt Rieter rund ein Fünftel aller Mitarbeiter.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Online
Zuletzt online: 19.07.2019
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 22'887
Rieter erhält Grossauftrag

Rieter erhält Grossauftrag aus Ägypten

Der Textilmaschinenhersteller Rieter hat am Fachkongress ITMA 2019 in Barcelona einen Grossauftrag an Land gezogen.

24.06.2019 19:00

Der Konzern aus Winterthur unterzeichnete Verträge mit der Cotton & Textile Industries Holding Company aus Kairo mit einem Gesamtvolumen von rund 180 Millionen Schweizer Franken.

Der Auftrag sei Teil eines Programmes zur umfassenden Modernisierung der ägyptischen Textilindustrie, teilte Rieter am Montag mit. Die Vereinbarung beinhalte Lieferungen von Kompakt- und Ringspinnsystemen über die nächsten zwei Jahre. Die Auftragseingänge würden voraussichtlich 2019 und die Umsätze in den Geschäftsjahren 2020 und 2021 realisiert.

Rieter ist seit Jahrzehnten ein bevorzugter Partner der ägyptischen Spinnerei-Industrie.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Online
Zuletzt online: 19.07.2019
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 22'887
Rieter rutscht in die roten

Rieter rutscht in die roten Zahlen

Der Spinnereimaschinenhersteller Rieter spürt das nach wie vor garstige Marktumfeld.

18.07.2019 07:25

Der Auftragseingang und der Umsatz sind im ersten Halbjahr markant zurückgegangen. Und unter dem Strich schreibt das Traditionsunternehmen rote Zahlen. Der Umsatz nahm um 19 Prozent auf 416,1 Millionen Franken ab. Diese Entwicklung sei vor allem auf eine niedrigere Nachfrage nach neuen Maschinen (-27 Prozent) zurückzuführen, teilte Rieter am Donnerstag mit. Das Geschäft mit Komponenten und Services war zwar ebenfalls rückläufig, aber weniger markant. Regional bildete sich der Umsatz in praktisch allen wichtigen Absatzmärkten zurück, besonders deutlich in der Türkei (-58 Prozent).

Der Bestellungseingang macht keine Hoffnung auf eine rasche Besserung. Er nahm um 26 Prozent auf 378,3 Millionen Franken ab. Gründe für die Investitionszurückhaltung der Kunden seien unter anderem Überkapazitäten in den Spinnereien und der Handelskonflikt zwischen den USA und China, hiess es dazu.

Die schwachen Verkaufszahlen führten unter dem Strich zu einem Verlust. Der operative Gewinn auf Stufe EBIT kam bei -1,2 Millionen Franken zu liegen (VJ 14,1 Mio), das Reinergebnis bei -3,8 Millionen (VJ 10,9 Mio).

Für die Experten sind die Zahlen keine Überraschung. Beim Umsatz und dem Bestellungseingang hat das Winterthurer Unternehmen sogar klar besser abgeschnitten als befürchtet. Analysten hatten im Schnitt (AWP-Konsens) mit einem Umsatz von 397 Millionen, einem Auftragseingang von 322 Millionen und einem EBIT von +0,8 Millionen gerechnet.

Sparprogramm wirkt bereits

Das Management erwartet im zweiten Halbjahr keine signifikante Belebung des Geschäfts. Es geht daher für das Gesamtjahr unverändert von einem "deutlichen Rückgang" bei Umsatz, EBIT und Reingewinn aus.

Beim Reingewinn bezieht sich die Prognose allerdings auf einen bereinigten Wert - ohne die Erlöse aus dem bereits angekündigten Verkauf des Areals in Ingolstadt. Dieser solle im Verlauf des dritten Quartals über die Bühne gehen, hiess es weiter. Dabei werde ein ausserordentlicher Gewinnbeitrag auf Stufe Reingewinn von rund 60 Millionen Euro erwartet.

Bestätigt wurde auch das im März angekündigte Sparprogramm. Dieses habe sich ab dem zweiten Quartal bereits positiv auf das Resultat ausgewirkt, so die Mitteilung. Im März wurde angekündigt, rund 5 Prozent des Personalbestands weltweit abzubauen. Per Mitte Jahr habe Rieter weltweit 4'743 Mitarbeiter beschäftigt und damit fast 8 Prozent weniger als Ende 2018, hiess es nun.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Seiten