Roche

Roche Aktie 

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Elias
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Rowdy hat am 17.02.2018 08:52

Rowdy hat am 17.02.2018 08:52 geschrieben:

ich habe gelesen die SMI schwergewichte sterben einen langsamen tod.

ich hoffe der schreiber täuscht sich und roche ist nur scheintot!!!

Das ist auch dem für Julius Bär tätigen Mensur Pocinci nicht verborgen geblieben. Die Valoren von Nestlé, Roche und Novartis würden eines langsamen Todes sterben, so schreibt der bekannte Markttechnikexperte etwas provokant in der aktuellen Ausgabe seiner "Technical Investment Strategy".

Es ist kein Geheimnis, dass die drei Schwergewichte bei hiesigen Anlegern angesichts der noch immer tiefen Zinsen gerne als Obligationenersatz gesehen werden.

Pocinci hält das für völlig falsch. Seinen Berechnungen zufolge haben sie in den letzten drei Jahren nicht nur schlechter als der Nasdaq-100-Index abgeschnitten, sie stellten in dieser Zeitspanne auch ein höheres Risiko als das amerikanische Technologiebarometer dar.

Der Markttechniker rät seinen Leserinnen und Lesern deshalb bei Nestlé, Roche und Novartis zu einer Reduktion ihrer Titelpositionen und zum Kauf von Produkten auf den Nasdaq-100-Index.

 

https://www.cash.ch/insider/zermuerbender-kurszerfall-smi-schwergewichte...

 

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Benjamin Franklin

iruch
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Wird Roche an der Börse unter Wert gehandelt?

Wird Roche an der Börse unter Wert gehandelt?

Bei Roche sind wichtige Medikamente vom Patentablauf betroffen. Branchenexperten wähnen den Pharmakonzern deshalb vor mageren Jahren. Nicht so eine US-Bank. Sie kürt den Genussschein zum weltweiten Branchenfavoriten.

https://www.cash.ch/news/top-news/smi-schwergewicht-wird-roche-der-boerse-unter-wert-gehandelt-1148613

Elias
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Jefferies senkt Ziel für Roche auf 290 Franken - 'Buy'

Das Analysehaus Jefferies hat das Kursziel für Roche von 300 auf 290 Franken gesenkt und die Einstufung auf "Buy" belassen. Der Schweizer Pharmakonzern sei sein neuer weltweiter Favorit in der Pharmabranche, schrieb Analyst Ian Hilliker in einer am Montag vorliegenden Studie. Roche habe wie erwartet eine konservative Prognose für 2018 abgegeben. Die wenig vielversprechenden Ziele dürfte das Unternehmen aber dank guter Geschäfte mit den Mitteln Ocrevus, Perjeta und Gazyva toppen können./tav/tih

Datum der Analyse: 26.02.2018

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Zyndicate
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Roche und Chugai gehen

Roche und Chugai gehen Lizenzvereinbarung für Tests bei soliden Tumoren ein

Roche und ihre japanische Tochter Chugai haben sich auf einen Unterlizenzvertrag für die Kommerzialisierung einer Reihe von Testverfahren in Japan geeinigt. Konkret geht es um die Rechte für Tests, mit denen ein umfassendes genomisches Profil erstellt werden kann, wie Chugai am Freitag mitteilte. Diese Tests wurden vom Foundation Medicine Inc entwickelt. Zwischen dem US-Unternehmen und Roche besteht seit 2015 eine strategische Kollaboration im Bereich der Onkologie.

16.03.2018 07:53

Im Zuge der Vereinbarung hat Chugai beim japanischen Gesundheitsministerium die Zulassung für "FoundationOne CDx" beantragt, einen Test zur Erstellung genomischer Profile für alle soliden Tumore. Diese Tests seien ein weiterer Schritt in Richtung personalisierter Medizin, mit der auf die speziellen Bedürfnisse jedes einzelnen Patienten direkter eingegangen werden könne, heisst es in der Mitteilung weiter.

hr/uh

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Roche-Tochter Chugai erhält

Roche-Tochter Chugai erhält Zulassung für Mircera in weiterer Dosierung

Die japanische Roche-Tochter Chugai hat für das Mittel Mircera die Zulassung in einer weiteren Dosierung erhalten. Das Mittel wird zur Behandlung der renalen Anämie, also der nierenbedingten Blutarmut eingesetzt, wie Chugai am Dienstag mitteilt. Die aktuelle Zulassung bezieht sich auf eine 12,5µg-Injektionsspritze und damit der niedrigsten Dosierung.

20.03.2018 07:37

Mircera ist seit Sommer 2011 in Japan zugelassen und darüber hinaus in mehr als 100 weiteren Ländern auf dem Markt, heisst es in der Mitteilung weiter.

hr/cf

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Roche erzielt Teilerfolg bei

Roche erzielt Teilerfolg bei Lungenkrebs-Studie

Roche hat in der Phase-III-Studie IMpower131 mit dem Immuntherapeutikum Tecentriq die gesteckten Ziele teilweise erreicht. Dabei geht es um eine bestimmte Form von Lungenkrebs.

20.03.2018 07:27

Wie die Roche-Tochter Genenetech am Dienstag mitteilte, reduziert die Kombination aus Tecentriq (Atezolizumab) plus Chemotherapie (Carboplatin und Abraxane) das Risiko einer Krankheitsverschlechterung oder des möglichen Todes bei Patienten mit einer bestimmten Form von Lungenkrebs. Dabei wurde die Kombination als Erstlinientherapie bei Patienten mit lokal fortgeschrittenen Plattenepithelkarzinomen der Lunge (NSCLC) eingesetzt.

Zwar habe die Kombinationsstudie zu einem progressionsfreien Überleben gegenüber einer Behandlung mit einer Chemotherapie alleine geführt, heisst es in der Mitteiliung. Zu diesem Zeitpunkt in der Studie sei aber keine signifikante Überlebensverbesserung (overall survival) zu beobachten gewesen.

Die Studie laufe nun weiter wie geplant, wobei die bisherigen Daten an einem der kommenden Fachkongresse veröffentlicht würden.

Die IMpower131-Studie gehört zu einer Serie von Versuchsreihen mit dem Immuntherapeutikum Tecentriq, deren Daten in den kommenden Monaten erwartet werden. Für Roche sind diese Studien wichtig, um sich mit seinem Tecentriq stärker im Bereich der Immun-Onkologie etablieren zu können.

(AWP)

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Roche-Tochter Chugai bekommt

Roche-Tochter Chugai bekommt grünes Licht für Zulassungsantrag

Ein Zulassungsantrag der Roche-Tochter Chugai ist von der chinesischen Zulassungsbehörde CFDA angenommen worden.

22.03.2018 08:34

Wie es in einer Medienmitteilung von Chugai am Donnerstag heisst, handelt es sich um einen Antrag für Eldecalcitol, einem Vitamin-D3-Derivat, das zur Behandlung von Osteoporose eingesetzt werde. Gesamthaft gäbe es schätzungsweise 69 Millionen Osteoporose-Patienten in China. Ziel einer Behandlung sei es unter anderem, Knochenbrüche zu vermeiden.

(AWP)

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cpost
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ob der Schwan im Winterschlaf oder der langsame Franz ...

Hoppla

es wird reagiert anstatt agiert. Ob in der Konzernspitze oder im VR überall scheint noch alles im Winterschlaf.

Die Basler Wettbewerber schleifen die Messer und füllen die Kassen, um dann innerhalb kürzester Zeit zum Angriff zu blasen!

Oder wird gar ein Übernahmeversuch geplant, kein Problem wenn alles schläft!

Kommunkation - leider ebenfalls oberschwach!

Werde bei Novartis einsteigen, da wird bewegt!

 

iruch
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Roche bringt die Übernahme von Flatiron Health ins Trockene

Roche bringt die Übernahme von Flatiron Health ins Trockene

Roche hat die Übernahme des Technologie- und Dienstleistungsunternehmens Flatiron Health erfolgreich abgeschlossen. Der Kaufpreis liegt bei knapp zwei Milliarden Dollar.

https://www.cash.ch/news/top-news/pharma-und-technologie-roche-bringt-die-uebernahme-von-flatiron-health-ins-trockene-1161155

Elias
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MS, Alzheimer. Huntigton, SMA, DMD

Roche hat für sein Mittel Ocrevus zur Behandlung von Patienten mit Multipler Sklerose neue Daten in Aussicht gestellt.

An der Fachtagung AAN (American Academy of Neurology) in Los Angeles werde der Konzern Ergebnisse präsentieren, die die Wirksamkeit und Sicherheit des Mittels untermauern, teilt Roche am Montag mit.

Zudem werde der Konzern Daten aus seiner neurowissenschaftlichen Pipeline vorlegen. Dazu gehören etwa Ergebnisse zur Behandlung von Alzheimer, dem Huntington-Syndrom, spinaler Muskelatrophie (SMA) und Muskeldystrophie Duchenne (DMD).

Mit Blick auf die Alzheimer-Programme heisst es in der Mitteilung, dass die Daten aus den verschiedenen Programmen bislang vielversprechend gewesen seien.

hr/cf

(AWP)

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Elias hat am 16.04.2018 13:30

Elias hat am 16.04.2018 13:30 geschrieben:

Roche hat für sei

Mit Blick auf die Alzheimer-Programme heisst es in der Mitteilung, dass die Daten aus den verschiedenen Programmen bislang vielversprechend gewesen seien.

hr/cf

(AWP)

Vielleicht haben wir news von Crenezumab (codeveloped mit AC Immune). 

Edit: Genau aber nichts neues:

Two posters on crenezumab will be presented; one will focus on preclinical data and will discuss its proposed mechanism of action, including data supporting its preferential binding to neurotoxic amyloid beta oligomers. A second poster will describe the results from a safety, tolerability and pharmacokinetics Phase Ib study in doses up to 120 mg. Data from this study were used to determine an optimal dose now used in the ongoing CREAD pivotal program investigating crenezumab for the treatment of early Alzheimer’s disease.

Elias
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Roche meldet Erfolg mit Hemlibra

Der Basler Pharmakonzern erhält von der US-Gesundheitsbehörde den Status Therapiedurchbruch für das Hämophilie-Mittel Hemlibra.

(AWP) Roche (ROG 216.55 -0.25%) hat von der US-Gesundheitsbehörde FDS für sein Hämophilie-Mittel Hemlibra den Status Therapiedurchbruch (Breakthrough Therapy Designation) erhalten. Die Entscheidung basiere auf den Daten aus der HAVEN-3-Studie, in der eine prophylaktische Behandlung mit Hemlibra die Zahl der Blutungen deutlich reduziert hatte, heisst es in einer Medienmitteilung von Roche am Dienstag.

Konkret geht es um die Behandlung von Patienten mit Hämophilie A ohne Faktor VIII-Inhibitoren. Zum Hintergrund: Leiden Patienten an der Bluterkrankheit Hämophilie A, ist die Aktivität vom Blutgerinnungsfaktor VIII herabgesetzt.

Der Status Therapiedurchbruch wird erteilt, um die Entwicklung und die mögliche Zulassung eines Mittels zu beschleunigen, das einen deutlichen Behandlungsfortschritt verspricht, heisst es in der Mitteilung weiter.

Hemlibra ist bereits seit November 2017 in den USA als Routine-Prophylaxe für Hämophilie A-Patienten mit Faktor-VIII-Hemmern zugelassen.

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Roche lanciert Tecentriq

Roche lanciert Tecentriq Lungenkrebs-Medikament in Japan

Die Roche-Tochter Chugai hat in Japan das Immun-Therapeutikum Tecentriq in der Behandlung von Lungenkrebs am Markt lanciert.

18.04.2018 06:53

Das Mittel wird künftig als intravenöse Infusion bei Patienten mit nicht resektablem, fortgeschrittenem oder rezidivierendem nicht kleinzelligen Lungenkrebs (NSCLC) eingesetzt, heisst es in einer Mitteilung von Chugai vom Mittwoch.

Zugelassen wurde die Behandlung Mitte Januar. Es handelt sich um die erste Zulassung für Tecentriq in Japan. In den USA, Europa und mehr als 50 weiteren Ländern ist es bereits zur Behandlung von zuvor bereits behandelten NSCLC-Patienten oder solchen die für eine Cisplatin-Chemotherapie ungeeignet sind, zugelassen.

(AWP)

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Neue Roche-Daten zu Ocrevus

Neue Roche-Daten zu Ocrevus

Der Pharmakonzern Roche hat am diesjährigen Fachkongress AAN neue Daten zu seinem MS-Mittel Ocrevus (Ocrelizumab) vorgestellt.

23.04.2018 07:24

Die am AAN (American Academy of Neurology) vorgestellten Daten zeigten, dass Ocrevus die Krankheitsaktivität und das Fortschreiten der Erkrankung bei Patienten mit schubförmiger multipler Sklerose (RMS) deutlich reduziert, wie Roche am Montag mitteilt.

So habe eine vierjährige kontinuierliche Behandlung mit dem Mittel eine anhaltende Reduktion der Krankheitsaktivität bei Patienten mit RMS ergeben. Dies gehe aus einer Analyse der offenen Verlängerungsphase hervor. Zudem zeigten weitere Analysen, die mit dem Symbol Digit Modalities Test gemessen wurden, dass Ocrevus den kognitiven Abbau verlangsame und die kognitiven Funktionen bei RMS verbessere.

(AWP)

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Roche-Beruhigungspille bleibt

Roche-Beruhigungspille bleibt ohne Wirkung

Roche blickt auf ein solides erstes Quartal zurück und erhöht die Umsatzvorgaben für das Gesamtjahr. Dennoch reagieren die Anleger unterkühlt. Der Genussschein gibt vorbörsliche Kursgewinne ab.

Aktualisiert um 11:01

Von Lorenz Burkhalter

Der Pharma- und Diagnostikkonzern Roche wartet am frühen Donnerstagmorgen mit erfreulichen Neuigkeiten auf: Die Basler konnten den Konzernumsatz im ersten Quartal kräftiger steigern, als ihnen dies die Analysten zugetraut hatten.

Allen Unkenrufen zum Trotz blieben die Schreckensszenarien rund um das vom Patentablauf betroffene Brustkrebsmedikament Herceptin aus. Gleichzeitig trugen junge Präparate wie Ocrevus oder Hemlibra stärker als erwartet zum Umsatz bei.

Folglich bekräftigt Roche die im Februar kommunizierten Zielvorgaben für das Gesamtjahr nicht nur, sondern erhöht diese sogar leicht. Wie üblich liegt der Teufel allerdings im Detail.

Deshalb gibt der Genussschein von Roche an der Schweizer Börse SIX seine vorbörslichen Kursgewinne ab. Zur Stunde verliert das Schwergewicht gar 0,2 Prozent auf 217,25 Franken.

MS-Medikament Ocrevus überrascht einmal mehr positiv

Morgan Stanley gewinnt den Quartalsumsatzzahlen mehrheitlich positive Aspekte ab. Wie die US-Investmentbank in einem Kommentar schreibt, überrascht insbesondere die Pharmasparte positiv. Bei den Schlüsselmedikamenten hätten gerade das Brustkrebsmedikament Herceptin sowie das noch junge MS-Präparat Ocrevus reissenden Absatz gefunden, so heisst es.

Bei Ocrevus übertrifft Roche schon seit dem vergangenen Sommer die Erwartungen regelmässig. Auch im zurückliegenden ersten Quartal verkaufte sich das Medikament um gut 20 Prozent besser als von Analysten prognostiziert.

Dennoch empfiehlt Morgan Stanley den Genussschein weiterhin mit "Underweight" und einem Kursziel von 230 Franken zum Verkauf.

Deutlich zurückhaltender gibt man sich bei der UBS. Die Schweizer Grossbank begrüsst den höher als erwartet ausgefallenen Quartalsumsatz und die höheren Zielvorgaben für das Gesamtjahr zwar, führt die Umsatzüberraschung unter anderem jedoch auf höhere Tamiflu-Verkäufe zurück. Mit 292 Millionen Franken übertrifft der Umsatzbeitrag mit dem Grippemedikament die bei 117 Millionen Franken liegenden bankeigenen Schätzungen um mehr als das Doppelte. Gleichzeitig verweist die UBS auf den um 44 Prozent unter dem Vorjahr liegenden Umsatz mit dem Brustkrebsmedikament Rituxan in Europa.

Angst vor Nachahmerpräparaten

Bei der Schweizer Grossbank wird der Genussschein wie bis anhin mit "Neutral" und einem 12-Monats-Kursziel von 237 Franken eingestuft.

Auch in einem Kommentar der Zürcher Kantonalbank vor Risiken im Zusammenhang mit günstigeren Nachahmerpräparaten für Rituxan und Herceptin gewarnt. Der Autor glaubt, dass sich der Umsatzrückgang für die beiden Brustkrebsmedikamente akzentuieren könnte. Er hält vorerst am "Marktgewichten" lautenden Anlageurteil für den Genussschein fest.

Sein Berufskollege bei der Bank Vontobel berichtet ebenfalls von einer sich beschleunigenden Umsatzerosion mit Rituxan in Europa. Er will seine modellierten Erosionsraten überdenken. Insgesamt beurteilt er das Ergebnis aus gut, vor allem wegen der erfolgreichen Produkteinführungen, die das zukünftige Wachstum antreiben sollten. Bis auf weiteres wird der Genussschein von Roche bei der Bank Vontobel mit einem Kursziel von 266 Franken zum Kauf empfohlen.

Einer der diesjährigen SMI-Verlierer

Bei der Citigroup stösst man sich sowohl am Umsatzzerfall von Rituxan in Europa als auch am vermutlich nicht nachhaltigen Tamiflu-Absatz. Vor diesem Hintergrund hält die US-Investmentbank am "Neutral" lautenden Anlageurteil sowie am Kursziel von 240 Franken fest.

Dem Genussschein von Roche dürfte helfen, dass er zwischen Anfang Januar und Mittwochabend etwas mehr als 12 Prozent eingebüsst hat. Darin enthalten ist die Ausschüttung der Jahresdividende von Mitte März. Wie es im hiesigen Berufshandel heisst, machen insbesondere angelsächsische Grossinvestoren seit Wochen einen grossen Bogen um das Indexschwergewicht. Als Grund werden die Unsicherheiten rund um das vom Patentablauf betroffene Brustkrebsmedikament Herceptin genannt. Händlern zufolge sollte das schwache Abschneiden seit Jahresbeginn dem Genussschein eine gewisse Stütze bieten.

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Roche-Tochter Chugai

Roche-Tochter Chugai beantragt Zulassungserweiterungen für Hemlibra in Japan

Die Roche-Tochter Chugai beantragt bei der japanischen Gesundheitsbehörde die Erweiterung der Zulassung des Medikaments Hemlibra. Das Medikament ist in Japan im März bereits für die subkutane Anwendung bei Patienten mit der Bluterkrankheit Hämophilie zugelassen.

26.04.2018 09:52

Die neu beantragten Indikationen umfassen die propyhlaktische Behandlung von Patienten mit Hämophilie A ohne Inhibitoren bis Faktor VIII sowie zusätzliche Dosierungen und Verabreichungen für Hämophilie A-Patienten mit Inhibitoren bis Faktor VIII, wie einer Chugai-Mitteilung vom Donnerstag zu entnehmen ist.

Die Anträge basieren laut der Mitteilung auf den Resultaten der global durchgeführten HAVEN-3- und HAVEN-4-Studien. In den USA hatte Hemlibra vergangene Woche von der Gesundheitsbehörde den Status "Therapiedurchbruch" erhalten.

tp/rw

(AWP)

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Roche (ROG 220.5 -2.43%) muss

Roche (ROG 220.5 -2.43%) muss einen Misserfolg für sein Medikament Tecentriq (atezolizumab) vermelden. Wie der Basler Pharmakonzern am Donnerstag mitteilte, hat eine Phase-III-Studie (IMblaze370), welche die Wirkung einer Kombination der Medikamente Tecentriq und Cotellic bei Personen mit fortgeschrittenem oder metastasierendem Dickdarmkrebs geprüft hat, ihren primären Endpunkt nicht erreicht.

Dabei ging es um die Wirkung in Bezug auf die Verlängerung der Gesamtüberlebenszeit (overall survival) im Vergleich zum Medikament Regorafenib des deutschen Konkurrenten Bayer (BAYN 101.86 -0.76%).

Bereits eine Monotherapie von Tecentriq hatte bei dieser Indikation keine Wirkung im Vergleich zum Bayer-Medikament gezeigt. Nun verfehlte also auch die Kombination mit Cotellic (cobimetinib) bei Patienten mit fortgeschrittenen, schwer behandelbarem Darmkrebs, die bereits mindestens zwei Chemotherapien hinter sich haben, ihre Wirkung. Die entsprechenden Studienresultate würden weiter geprüft und an einem Meeting dann präsentiert, so Roche.

Die Resultate seien sicher nicht so ausgefallen, wie man sich erhofft habe, sagte Sandra Horning, Chief Medical Officer von Roche, in der Mitteilung. Es liefen aber noch eine Anzahl von Studien im Bereich Darmkrebs, welche in Zukunft eine wichtige Rolle zur Behandlung der Krankheit haben könnten.

Insgesamt laufen für Tecentriq den Angaben zufolge über 50 Studien, welche die Wirkung des Medikamentes alleine oder in Kombination mit anderen Medikamenten bei verschiedenen Krebsarten untersuchen.

Weitere Daten zu Nemolizumab

Ebenfalls am Donnerstag teilte die japanische Roche-Tochter Chugai mit, dass Langzeitdaten für das Mittel Nemolizumab (CIM331) gegen mässige bis schwere atopische Dermatitis (Neurodermitis) im Journal of Allergy and Clinical Immunology Online veröffentlicht worden sind.

Gemäss Chugai zeigen die Daten eine gute Wirksamkeit und Sicherheit. Sie würden damit die Erwartungen erhöhen, dass Nemolizumab zu einer neuen Behandlungsoption für die Krankheit werden könnte.

 

Heute geht es deshalb bei Roche steil bergab. Die britische Investmenbank sieht aber nach wie vor das Kursziel von 295 Franken. Ein kurzfristiger Taucher? 

 

Die britische Investmentbank Barclays hat die Einstufung für Roche nach dem Studien-Rückschlag für das Medikament Tecentriq auf "Overweight" mit einem Kursziel von 295 Franken belassen. Die Indikation fortgeschrittener oder metastasierender Darmkrebs sei aber ohnehin als sehr riskante Option angesehen worden, schrieb Analyst Emmanuel Papadakis in einer am Freitag vorliegenden Studie. Er bewertet Tecentriq mit 25 Franken je Aktie - lediglich 2,70 Franken entfallen davon auf diese Krebsart.

 

 

 

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Roche kündigt neue Daten zu

Roche kündigt neue Daten zu Hämophilie-Mittel an

Roche wird am anstehenden Fachkongress World Federation of Hemophilia neue Daten zu seinem Mittel Hemlibra präsentieren.

14.05.2018 07:23

Man werde die positiven Resultate aus der positiven Phase-III-Studie HAVEN 3 vorstellen sowie Daten aus dem HAVEN-4-Programm, heisst es in einer Medienmitteilung vom Montag.

In der HAVEN 3 Studie wurde Hemlibra Patienten wöchentlich oder alle zwei Wochen verabreicht, die an Hämophilie A ohne Faktor-VIII-Inhibitoren leiden. In dem HAVEN 4-Programm wurde Hemlibra wiederum alle vier Wochen an Patienten verabreicht, die an Hämophilie A leiden mit oder ohne Faktor-VIII-Inhibitoren. Die Daten unterstützen das mögliche Potenzial, dass Hemlibra für alle Menschen einsetzbar sein könnte, die an Hämophilie A leiden, heisst es in der Mitteilung weiter.

In einer weiteren Meldung teilt Roche mit, dass die US-Zulassungsbehörde FDA ein zusätzliches Gesuch für Roches Cobas-Zika-Test zugelassen hat. Mit dieser Zulassung könnten die entsprechenden Test noch moderner durchgeführt werden.

(AWP)

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Roche-Tochter erhält

Roche-Tochter erhält Zulassung in den USA

Die Roche-Tochter Genentech hat von der US-Gesundheitsbehörde FDA die Zulassung für ein Arthritis-Medikament erhalten.

15.05.2018 08:16

Genentech hat für die subkutane Verabreichung von Acterma die Zulassung von der US-Gesundheitsbehörde FDA zur Behandlung von polyartikulärer juveniler idiopathischer Arthritis (PJIA) erhalten. Die Genehmigung gilt für Kinder ab einem Alter von zwei Jahren, wie das Unternehmen am Montagabend schreibt.

Actemra kann einzeln oder in Kombination mit Methotrexate (MTX) verabreicht werden. Das Mittel ist in verschiedenen Verabreichungsformen in den USA, Europa und Japan zugelassen und kommt auch bei anderen Formen von Arteriitis zur Anwendung.

(AWP)

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Roche erhält Zulassung in

Roche erhält Zulassung in Taiwan für Alecensa bei ALK-Lungenkrebs

Die Roche-Tochter Chugai hat in Taiwan für ihr Krebs-Medikament Alecensa eine Zulassung erhalten. Die dortigen Behörden lassen das Mittel als Erstlinien-Behandlung von Patienten mit ALK-positivem, fortgeschrittenem nicht-kleinzelligen Lungenkrebs (NSCLC) zu, wie Chugai in der Nacht am Mittwoch mitteilte. Das Mittel ist bereits in diversen Ländern für die genannte Indikation zugelassen.

16.05.2018 06:23

ra/hr

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Roche meldet neue Daten zu

Roche meldet neue Daten zu Alecensa

Die Roche-Tochter Genentech hat neue Daten aus der Phase-III-Studie IMpower150 sowie Langzeitdaten aus der ALEX-Studie mit Alecensa vorgelegt.

17.05.2018 06:50

Dabei dürften die IMpower150 Daten zunächst stärker in den Fokus treten, da sie etwas über die allgemeine Überlebensdauer (overall survival, OS) der behandelten Patienten sagt.

In dieser Kombinations-Studie wurde das Immuntherapeutikum Tecentriq zusammen mit Avastin, Carboplatin und Paclitaxel bei Patienten mit einer bestimmten Form von Lungenkrebs als Erstlinientherapie getestet, wie aus einer Mitteilung in der Nacht auf Donnerstag hervorgeht. Eine Zwischenanalyse habe zeigt, hat die allgemeine Überlebensdauer bei Patienten in allen Behandlungsgruppen 19,2 Monate betrug, gegenüber 14,7 Monaten bei Patienten, bei denen der Kombinationstherapie kein Tecentriq zusätzlich verabreicht wurde.

Wie es in der Mitteilung weiter heisst, habe die Kombination aus Tecentriq, Avastin, Carboplatin und Paclitaxel bei allen Patienten, die an metastasiertem nicht-squamösen nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC) leiden, einen Überlebensvorteil gebracht, also auch jenen, die bestimmte Tumor-Mutationen aufwiesen oder bei denen sich bereits Metastasen in der Leber gebildet hatten.

Derweil hätten die Daten zu Alecensa gezeigt, dass Patienten, die an ALK-positivem NSCLC leiden und mit dem Mittel behandelt wurden, im Schnitt annähernd drei Jahre weitergelebt haben, ohne dass sich die Krankheit verschlimmert habe oder es gar zum Tode gekommen wäre. Damit sei ein nachhaltiger Vorteil einer solchen Behandlung aufgezeigt.

Das progressionsfreie Überleben habe bei Patienten, die mit Alecensa behandelt wurden, 34,8 Monate betragen, verglichen mit Patienten, die mit Crizotinib behandelt wurden. bei diesen lag das progressionsfreie Überleben bei 14,7 Monaten. Dabei wurde Alecensa als Erstlinientherapie eingesetzt.

Die Daten aus beiden Studien werde Roche am anstehenden Fachkongress ASCO Anfang Juni vorstellen, heisst es weiter.

(AWP)

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Positive Studienergebnisse zu Hämophilie-Medikament Hemlibra

(AWP) Der Basler Pharmakonzern Roche (ROG 226.95 1.07%) hat neue Daten zu seinem Hämophilie-Medikament Hemlibra präsentiert. So seien in zwei Phase-III-Studien positive Resultate erzielt worden. Einerseits sei es dabei gelungen, bei bisher unbehandelten Patienten mit einer speziellen Form der Bluterkrankheit (Hämophilie A mit Faktor VIII Inhibitoren), die Blutungen um 96% zu reduzieren, teilt das Unternehmen am Montag mit.

Andererseits habe sich auch gezeigt, dass bei einer Gruppe von Patienten, die bereits mit herkömmlichen Therapien behandelt wurden, die Blutungen dank Hemlibra immer noch um 68% reduziert werden konnten. Schliesslich habe sich erwiesen, dass das Mittel allgemein eine klinisch sinnvolle Kontrolle der Blutungen ermögliche.

Die Daten der beiden Studien, die die Namen Haven 3 und 4 tragen, sollen den Gesundheitsbehörden weltweit nun zur Genehmigung vorgelegt werden. Bereits im letzten Monat hatte die US-Behörde Food and Drug Administration (FDA) Hemlibra die «Breakthrough Therapy Designation» für Menschen mit Hämophilie A ohne Faktor VIII-Inhibitoren erteilt. Bereits zugelassen ist das Mittel auserdem – sowohl in den USA als auch in anderen Ländern – bei Menschen mit Hämophilie A mit Faktor VIII-Inhibitoren.

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Ein neuer, empfindlicher Tiefschlag

*Der Pharmakonzern Roche erfährt am Freitag eine deftige Rückstufung durch einen Aktienanalysten.*

Roche wird zur Hypothek für die Schweizer Börse

Wie die Schweizer Grossbank schreibt, treffen die Massnahmen der US-Regierung zur Eindämmung steigender Medikamentenpreise den Pharma- und Diagnostikkonzern aus Basel besonders hart. Gleichzeitig verlieren mit Rituxan, Avastin und Herceptin gleich drei umsatzstarke Präparate den Patentschutz. Ab dann sind sie der Konkurrenz günstigerer Nachahmermedikamente ausgesetzt.

Diese Verkaufsempfehlung könnte den Swiss Market Index (SMI) einige Punkte kosten, trägt Roche doch knapp 15 Prozent zu dessen Gesamtkapitalisierung bei.

Der Roche-Genussschein (rot) im 12-Monats-Vergleich mit der Novartis-Aktie (grün) (Quelle: www.cash.ch)

Dass die Credit Suisse die Aktie von Platzrivale Novartis von "Underperform" auf "Neutral" heraufstuft, wird das Ganze wohl etwas auffangen.

Die Grossbank begründet die Abkehr von der Verkaufsempfehlung damit, dass sich die Novartis-Aktie zuletzt unterdurchschnittlich entwickelte und unter das 80 Franken lautende Kursziel gefallen ist. Gleichzeitig lindere die milliardenschwere Übernahme von Avexis die Folgen des Patentverfalls beim MS-Medikament Gilenya, so die Credit Suisse weiter.

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Benjamin Franklin

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Roche erreicht Zwischenziel

Roche erreicht Zwischenziel mit Tecentriq

Der Pharmakonzern Roche hat bei einer Phase-III-Studie mit Tecentriq bei der Überlebensrate die angestrebten Ziele erreicht.

29.05.2018 07:55

Die Kombination von Tecentriq und Chemotherapie habe bei der Behandlung von fortgeschrittenem nicht-squamösen nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC) im Vergleich zur Behandlung nur mit Chemotherapie das Leben von Patienten signifikant verlängert, schreibt Roche in einer Mitteilung vom Dienstag.

Die Kombination aus Tecentriq und Chemotherapie scheine dabei so sicher zu sein, wie die einzelnen angewendeten Medikamente, heisst es in der Mitteilung weiter. Ein erhöhtes Risiko sei nicht festgestellt worden.

Roche führt zurzeit acht Phase-III-Studien zu Lungenkrebs durch, in denen Tecentriq allein oder in Kombination mit anderen Arzneimitteln untersucht wird. Gemäss Angaben von Roche ist das die dritte Phase-III-Studie, mit positiven Testergebnissen.

Anfang Mai musste Roche einen Misserfolg bei seinem Medikament Tecentriq vermelden. Eine Phase-III-Studie (IMblaze370), welche die Wirkung einer Kombination der Medikamente Tecentriq und Cotellic bei Personen mit fortgeschrittenem oder metastasierendem Dickdarmkrebs geprüft hat, erreichte ihren primären Endpunkt nicht.

(AWP)

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FDA erteilt Roche für

FDA erteilt Roche für Hemlibra beschleunigte Zulassung

Roche erhält von der US-Zulassungsbehörde FDA für sein Blutermittel Hemlibra ein beschleunigtes Zulassungsverfahren (Priority Review).

05.06.2018 07:32

Das Mittel bezieht sich auf den Einsatz des Mittels bei Patienten, die an Hämophilie A ohne Faktor VIII-Inhibitoren leiden, wie der Pharmakonzern Roche am Dienstag mitteilt.

Die Behörde habe sich in ihrer Entscheidung auf Daten aus der HAVEN 3-Studie gestützt. Diese hatte gezeigt, dass Patienten mit dieser bestimmten Form der Bluterkrankheit eine Reduktion der Blutungen um bis zu 97 Prozent zeigten, wenn sie entweder einmal pro Woche oder alle zwei Wochen mit Hemlibra prophylaktisch behandelt wurden.

Die FDA erteilt den Status 'Priority Review' in solchen Fällen, wenn das zu untersuchende Mittel eine deutliche Verbesserung gegenüber der aktuellen Behandlungsmöglichkeit darstellt, heisst es weiter. Bereits im April hatte die US-Behörde Hemlibra in dieser Indikation den Status Therapiedurchbruch erteilt.

Zugelassen ist Hemlibra bereits in den USA für die prophylaktische Behandlung von Patienten mit Hämophilie A und Faktor VIII-Inhibitoren. Faktor VIII ist ein Blutgerinnungsfaktor. Menschen, die an Hämophilie A leiden, weisen einen akuten Mangel, wenn nicht gar ein Fehlen dieses Faktors auf.

Bei manchen Patienten kann es zudem zu einer Bildung von Autoantikörpern (Hemmkörper, Inhibitoren) gegen den Faktor VIII kommen, was die Behandlungsmöglichkeiten zusätzlich erschwert.

(AWP)

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Diese Firmen erhöhen ihre Dividende nonstop

Diese Firmen erhöhen ihre Dividende nonstop

Viele grosse Unternehmen steigern seit Jahrzehnten die Ausschüttung für Aktionäre – Jahr für Jahr, ohne Unterbruch. 

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Roche beendet aktuellen

Roche beendet aktuellen Liefervertrag mit Cytori Therapeutics für Enzyme

Die Diagnostics-Sparte von Roche hat ihren aktuell bestehenden Liefervertrag mit dem US-Unternehmen Cytori Therapeutics aufgekündigt. Als Grund habe der Basler Konzern in seiner schriftlichen Mitteilung an Cytori die Schwierigkeiten des US-Unternehmens genannt, die vereinbarten Mengen an Enzymen zu liefern. Gleichzeitig habe Roche Diagnostics aber indiziert, dass man zu einer Neuverhandlung bereit sei, heisst es in einer Mitteilung des US-Unternehmens vom Mittwoch.

13.06.2018 06:46

hr/cf

(AWP)

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Ungemach wegen Whistleblower in den USA

Der Basler Pharmakonzern Roche muss in den USA vor Gericht. Eine entlassene Mitarbeiterin packt in Chicago aus.

Der Basler Pharmakonzern Roche steht wegen einer vermeintlich illegalen Rabattpolitik in den USA vor Gericht. Das Unternehmen soll einem Krankenversicherer eine Schuld in zweistelliger Millionenhöhe zum Teil erlassen haben, um den Absatz der hauseigenen Diabetesprodukte zu schützen, heisst es in einer Klage im US-Bundesstaat Illinois. «Anhängige Rechtsstreitigkeiten kommentieren wir nicht», hält eine Sprecherin auf Anfrage der «Handelszeitung» fest. 

Der Fall geht zurück ins Jahr 2013. Die Vorwürfe erhoben hat eine ehemalige Roche-Angestellte. Sie hatte 14 Monate im Sold des Pharmakonzerns gestanden, bevor sie unvermittelt entlassen wurde. Die Beendigung des Arbeitsverhältnisses, so behauptet die Entlassene, sei die Quittung für ihre intern geäusserte Kritik an der umstrittenen Rabattpolitik. 

30 Millionen erlassen

Konkret geht es um das Verhältnis zum US-Versicherer Humana. Dieser gehört zu den grössten Krankenversicherern des Landes mit einem Umsatz von über 50 Milliarden US-Dollar und Zehntausenden Angestellten. Die Versicherung zählt mehr als 10 Millionen Amerikaner zu ihrem Kundenstamm.  

Mitte 2013 hat der US-Versicherer laut Klage erwogen, diverse Roche-Produkte von der Liste der staatlich bezahlten Arzneimittel zu streichen. Roche soll monatelang verhandelt und sich den Vertrag nur gesichert haben, weil das Unternehmen auf eine ausstehende Forderung von über 30 Millionen Dollar verzichtet hat, behauptet die Whistleblowerin.

https://www.handelszeitung.ch/unternehmen/roche-ungemach-wegen-whistlebl...

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Roche legt neue Langzeit

Roche legt neue Langzeit-Daten für MS-Mittel Ocrevus vor

Der Pharmakonzern Roche wartet mit neuen Daten zu Ocrevus (Ocrelizumab) auf. Die Daten würden den langfristigen Nutzen bei primär progredienter multipler Sklerose (PPMS) aufzeigen, erklärt der Konzern in einer Mitteilung vom Donnerstag. Gleichzeitig kündigt Roche den Beginn von zwei globalen Studien bei progredienter multipler Sklerose an.

14.06.2018 07:26

Wie die Daten zeigten, könne Ocrevus den Zeitpunkt, ab dem Patienten mit PPMS auf einen Rollstuhl angewiesen seien, um sieben Jahre verzögern. Zudem entsprächen die längerfristigen Wirksamkeits- und Sicherheitsdaten dem positiven Nutzen-Risiko-Profil des Mittels sowohl bei PPMS als auch bei schubförmiger MS (RMS).

In den beiden angekündigten neuen Phase-IIIb-Studien soll Ocrevus bei progredienter MS eingesetzt werden. Man werde sich neue Endpunkte setzen, um die Funktion der Arme und das Fortschreiten der Erkrankung zu beurteilen.

Das Mittel ist laut Roche in mehr als 60 Ländern bereits zugelassen.

hr/cf

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Roche: FDA gewährt Avastin

Roche: FDA gewährt Avastin Zulassungserweiterung

Roche kann mit einer Zulassungserweiterung für das Medikament Avastin aufwarten.

14.06.2018 07:05

Die US-Gesundheitsbehörde FDA hat das Roche-Mittel in Kombination mit Chemotherapie (Carboplatin und Paclitaxel), gefolgt von Avastin als Einzelwirkstoff, für die Behandlung von Frauen mit fortgeschrittenem Eierstockkrebs nach einer ersten operativen Entfernung zugelassen.

Damit sei Avastin jetzt in den USA für zehn verschiedene Anwendungen bei sechs verschiedenen Krebsarten zugelassen, teilte der Pharmakonzern am Mittwochabend mit.

(AWP)

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