Roche

Roche Hldg G 

Valor: 1203204 / Symbol: ROG
  • 308.10 CHF
  • -0.45% -1.400
  • 16.04.2021 17:15:44
3'364 posts / 0 new
Letzter Beitrag
Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 16.04.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 34'021
Roche kommt mit neuem Grippe

Roche kommt mit neuem Grippe-Medikament voran

Roche legt weitere Daten aus der Phase-III-Studie CAPSTONE-2 mit dem Influenza-Produktkandidaten Baloxavir vor.

04.10.2018 07:32

Eine Behandlung mit Baloxavir hat demnach die Zeit deutlich verkürzt, die es braucht, um die Grippe-Symptome zu lindern, heisst es in einer Medienmitteilung vom Donnerstag.

Bei Patienten, die Baloxavir genommen haben, dauerte es im Schnitt 73,2 Stunden, bis eine Linderung eintrat, während dies bei Patienten, die Placebos bekommen hatten, im Schnitt 102,3 Stunden dauerte. Vor allem aber gilt dies für Patienten, bei denen ein erhöhtes Risiko besteht, etwa aufgrund ihres Alters oder weil sie an Asthma oder anderen chronischen Lungen- oder Herzerkrankungen leiden.

Die Daten aus der Studie werde Roche nun am Fachkongress IDWeek in San Francisco vorstellen.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Elias
Bild des Benutzers Elias
Offline
Zuletzt online: 15.04.2021
Mitglied seit: 02.10.2006
Kommentare: 17'691
Roche overweight

NEW YORK (dpa-AFX Analyser) - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Roche vor Zahlen zum dritten Quartal auf "Overweight" belassen. Der Pharmakonzern dürfte ein weiteres wachstumsstarkes Quartal hinter sich haben, schrieb Analyst Richard Vosser in einer am Montag vorliegenden Studie. Den Jahresausblick sollten sollten die Schweizer bestätigen./edh/bek

Datum der Analyse: 08.10.2018

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 16.04.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 34'021
Roche darf Blutermedikament

Roche darf Blutermedikament künftig breiter einsetzen

Der Roche-Konzern darf sein Hämophilie-Medikament Hemlibra künftig breiter einsetzen.

05.10.2018 06:30

Die US-Arzneimittelbehörde FDA ließ das Mittel auch zur Behandlung von Patienten mit Bluterkrankheit zu, die keine Resistenz gegen den Blutgerinnungsfaktor VIII entwickelt haben, wie Roche am Donnerstag mitteilte. Die Verabreichung des Gerinnungsfaktors, den beispielsweise Shire, Bayer und Novo Nordisk aus Blutplasma gewinnen oder gentechnisch herstellen, ist die Standardbehandlung bei der Erberkrankung.

Hemlibra winkt durch die breitere Anwendung ein Umsatzschub. Bislang darf die Arznei nur bei Hämophilie-Patienten eingesetzt werden, die Faktor-VIII-Antikörper entwickelt haben. Im ersten Halbjahr erzielte Roche mit Hemlibra, dem Analysten Milliardenumsätze zutrauen, lediglich 57 Millionen Franken Verkaufserlös.

(Reuters)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 16.04.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 34'021
Roche kündigte Vielzahl von

Roche kündigte Vielzahl von Studiendaten an

Roche wird am diesjährigen Krebs-Fachkongress ESMO in München eine Vielzahl von Daten aus seinen derzeit laufenden Krebsstudien vorlegen.

09.10.2018 07:22

Dabei werde es sich sowohl um neue Daten als auch tiefere Einblick in bereits veröffentlichte Ergebnisse handeln, teilte der Konzern am Dienstag mit. So würden die erfolgreichen Ergebnisse aus den verschiedenen Phase-III-Studien mit seinem immuntherapeutischen Programm vorgelegt. Diese seien auf die verschiedensten Krebserkrankungen fokussiert.

Zudem verspricht der Konzern neue Daten zu dem Prüfmedikament Entrectinib. Dieses hat Roche im Zuge der Ignyta-Übernahme Ende vergangenen Jahres ins Portfolio bekommen. Dabei handelt es sich um einen bestimmter Inhibitor, der gegen Tumore mit bestimmten genetischen Veränderungen entwickelt wird.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 16.04.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 34'021
Roche-Tochter Chugai legt

Roche-Tochter Chugai legt positive Daten zu MS-Kandidaten Satralizumab vor

Die japanische Roche-Tochter Chugai hat für den Multiple-Sklerose-Produktkandidaten Satralizumab (SA237) positive Studiendaten präsentiert. Die Behandlung habe in der Phase-III-Studie eine signifikante Reduktion von Rückfällen bei den behandelten Patienten gezeigt, teilte Roche am Montag mit. Dies sei ein bedeutender Schritt in der Behandlung von Neuromyelitis-optica-Spektrum-Erkrankungen (NMOSD).

15.10.2018 07:40

Viele an NMOSD erkrankte Menschen würden unter häufigen Rückfällen und oft anhaltender motorischer Dysfunktion und Gefühlsverlust leiden, erklärt Roche weiter. Als Folge davon müssten sich die Patienten zunehmend mit dem Rollstuhl fortbewegen und es drohe der Verlust des Sehvermögens. NMOSD-Erkrankungen sind seltene chronisch-entzündliche Erkrankungen des zentralen Nervensystems.

Bei Satralizumab handelt es sich um einen monoklonalen Antikörper, der am Markt noch nicht zugelassen ist. Die jüngsten Daten aus der SAkuraSky-Studie zum Kandidaten wurden am MS-Kongress ECTRIMS in Berlin vorgestellt.

mk/hr

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 16.04.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 34'021
Roche macht Fortschritte mit

Roche macht Fortschritte mit Brustkrebs-Mittel Kadcyla

Roche hat mit seinem Mittel Kadcyla die gesteckten Ziele in der Phase-III-Studie KATHERINE erreicht. Das Brustkrebs-Medikament soll das vom Patentablauf betroffene Herceptin ersetzen.

15.10.2018 07:39

In dem Programm wurde das Mittel zur Behandlung von Patienten mit frühem HER2-positivem Brustkrebs eingesetzt, die zuvor bereits eine neoadjuvante Therapie erhalten haben, also eine Strahlen- und/oder Chemotherapie und bei denen noch eine Restkrankheit diagnostiziert wurde.

In dem Studienprogramm habe der Einsatz von Kadcyla die Gefahr deutlich gesenkt, dass der Krebs zurückkomme, heisst es in einer entsprechenden Medienmitteilung vom Montag. Die Behandlung mit Kadcyla habe sich dabei als wirksamer erwiesen im Vergleich zu einer Therapie mit Herceptin.

Die vollständigen Daten werde Roche nun weltweit den Gesundheitsbehörden vorlegen und zudem auf dem Fachkongress "San Antonio Breast Cancer Symposium" im Dezember vorstellen.

Darüber hinaus hat der Konzern die Lancierung des Analysekits NGS AVENIO angekündigt. Diese Kits helfen dabei, das Gewebe solider Tumore auf bestimmte genomische Eigenschaften zu testen, heisst es in einer separaten Meldung am Montag. Eine softwarebasierte Analyse erlaube zudem eine Korrelation mit den AVENIO ctDNA NGS Kits, die in der flüssigen Biopsie eingesetzt werden können.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 16.04.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 34'021
Roche erhöht Umsatz -

Roche erhöht Umsatz - Ausblick bestätigt

Roche ist nach neun Monaten gut auf Kurs, seine Jahresziele zu erreichen. Der Pharmakonzern hat beim Umsatz die Analysten-Erwartungen hauchdünn übertroffen.

17.10.2018 07:25

Dank steigender Umsätze mit den jüngeren Medikamenten stemmt sich das Unternehmen weiter erfolgreich gegen den negativen Einfluss durch Nachahmerprodukte. Entsprechend bekräftigt das Management die im Juli erhöhten Jahresziele für 2018.

Wie Roche am Mittwoch mitteilte, erhöhte sich der Umsatz in den ersten neun Monaten 2018 um 7 Prozent auf 42,1 Milliarden Franken. Zu konstanten Wechselkursen (kWk) ergab sich ein Zuwachs von ebenfalls 7 Prozent. Gewinnzahlen legt der Konzern nur mit den Jahres- und Halbjahreszahlen vor.

Auf die grössere Geschäftssparte Pharma entfielen 32,7 Milliarden (+7 Prozent/+7 Prozent zu kWk). Im Bereich Diagnostics stehen Erlöse in Höhe von 9,4 Milliarden (+7 Prozent/+6 Prozent zu kWk) zu Buche.

Das Umsatzwachstum der Pharmasparte wurde massgeblich von den neueren Mitteln wie Ocrevus zur Behandlung von multipler Sklerose oder auch den Krebsmedikamenten Perjeta, Alecensa und Tecentriq getragen.

Dem standen Umsatzrückgänge von bei den älteren Krebsmitteln wie Rituxan/Mabthera gegenüber. Hier macht sich nach dem Patentablauf der Markteintritt von Nachahmerprodukten bemerkbar. So brach der Umsatz des Mittels alleine in Europa erneut um annähernd die Hälfte ein. Auch der Blockbuster Herceptin, der ein Bestandteil der sogenannten HER2-Franchise ist, hat die ersten Biosimilars zu spüren bekommen, wie der Umsatzrückgang um 10 Prozent in Europa zeigt.

Erwartungen leicht übertroffen

Insgesamt hat Roche mit seinen ausgewiesenen Zahlen die Analysten-Erwartungen hauchdünn übertroffen. Die befragten Experten hatten im Durchschnitt (AWP-Konsens) einen Gruppen-Umsatz von 41,98 Milliarden Franken geschätzt.

Für den weiteren Geschäftsverlauf bestätigt Roche seine frühere Prognose und geht von einem Verkaufswachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich aus. Beim Kerngewinn je Titel wird zu konstanten Wechselkursen dank der US-Steuerreform ein Plus im mittleren Zehnerbereich angestrebt. Ohne die Auswirkungen der Steuerreform dürfte das Wachstum des Kerngewinns weitgehend dem Verkaufswachstum entsprechen, wiederholte das Management die bisherigen Aussagen.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Elias
Bild des Benutzers Elias
Offline
Zuletzt online: 15.04.2021
Mitglied seit: 02.10.2006
Kommentare: 17'691
Roche erhält US-Zulassung für neues Grippemittel

Der Pharmahersteller Roche kann seinen seit langem erwarteten Nachfolger des Medikaments Tamiflu im weltgrössten Gesundheitsmarkt lancieren. Dem Produkt winkt ein geschätzter jährlicher Spitzenumsatz von 3 Milliarden Franken, wobei Analytiker aber starke Schwankungen von Jahr zu Jahr erwarten.

Der Pharmakonzern Roche darf sein neues Grippemedikament Xofluza in den USA auf den Markt bringen. Die amerikanische Gesundheitsbehörde (FDA) hat dem Zulassungsgesuch stattgegeben. Laut Roche ist Xofluza das erste Grippemittel mit einem neuen Wirkmechanismus, seitdem vor fast zwanzig Jahren letztmals ein solches Produkt die Freigabe in den Vereinigten Staaten erhalten hat. Die damalige Neuheit stammte ebenfalls vom Basler Medikamentenhersteller und ist unter dem Markennamen Tamiflu nach wie vor auf dem Markt. Sie brachte dem Unternehmen seit der Zulassung 1999 kumuliert Einnahmen von über 16 Mrd. Fr. ein. Im Fall von Xofluza erwarten die Analytiker der Zürcher Kantonalbank einen jährlichen Spitzenumsatz von 3 Mrd. Fr., wobei – je nach Schwere der Grippesaison – jedoch von Jahr zu Jahr mit erheblichen Schwankungen zu rechnen sei. Roche besitzt die Vermarktungsrechte für sämtliche Märkte mit Ausnahme von Japan und Taiwan, wo das Produkt vom japanischen Pharmaunternehmen Shionogi vertrieben wird. Die Forscher von Shionogi haben das Produkt ursprünglich auch entwickelt.

https://www.nzz.ch/wirtschaft/roche-erhaelt-us-zulassung-fuer-neues-grip...

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

Elias
Bild des Benutzers Elias
Offline
Zuletzt online: 15.04.2021
Mitglied seit: 02.10.2006
Kommentare: 17'691
Gute Studienresultate mit Tecentriq

Eine Studie der klinischen Phase III mit dem Krebsmedikament Tecentriq liefert für den Basler Pharmakonzern positive Ergebnisse.

(AWP) Der Pharmakonzern Roche (ROG 242.35 -1.06%) hat mit seinem Krebsmedikament Tecentriq weitere Fortschritte erzielt. Setzt man dieses in Kombination mit einer Chemotherapie zur Behandlung von fortgeschrittenem, nicht-schuppenartigem und nicht kleinzelligem Lungenkrebs ein, leben die Patienten deutlich länger als mit einer Chemotherapie alleine.

Dies ist das Hauptergebnis einer Studie der klinischen Phase III unter dem Namen «IMpower 130», wie Roche am Montag mitteilte. Die entsprechend behandelten Patienten hätten nicht nur eine signifikant bessere Gesamtüberlebensrate gezeigt sondern auch eine Verbesserung der Überlebensrate ohne Fortschreiten der Krankheit. Die Patienten wurden zuvor nicht gegen die Krankheit behandelt.

Konkret lag die Dauer der Gesamtüberlebensrate bei Patienten, die mit Tecentriq und Chemotherapie (carboplatin und Abraxane) behandelt wurden, bei knapp 19 Monaten, diejenigen, die nur mit Chemotherapie behandelt wurden, überlebten knapp 14 Monate.

Roche wird die detaillierten Ergebnisse dieser Studie am derzeit laufenden Krebskongress der European Society for Medical Oncology (ESMO) vorlegen.

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

Elias
Bild des Benutzers Elias
Offline
Zuletzt online: 15.04.2021
Mitglied seit: 02.10.2006
Kommentare: 17'691
JPMorgan belässt Roche auf 'Overweight' - Ziel 300 Franken

Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Roche nach Zahlen zum dritten Quartal auf "Overweight" mit einem Kursziel von 300 Franken belassen. Der Pharmakonzern habe ein weiteres starkes Quartal hinter sich gebracht, schrieb Analyst Richard Vosser in einer am Donnerstag vorliegenden Studie. Der Markt unterschätze das sich aus der Wirkstoffentwicklung ergebende Wachstumspotenzial der Schweizer./edh/ck

Datum der Analyse: 18.10.2018

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 16.04.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 34'021
Ausblick Roche: Umsatz von 41

Ausblick Roche: Umsatz von 41,98 Milliarden Franken nach 9 Monaten erwartet

Der Pharmakonzern Roche veröffentlicht am Mittwoch, 17. Oktober, Umsatzzahlen für die ersten neun Monate des Geschäftsjahrs 2018. Insgesamt haben acht Analysten zum AWP-Konsens beigetragen.

16.10.2018 21:08

9Mte 2018E (in Mio Fr.) AWP-Konsens 9Mte 2017A Umsatz Gruppe 41'983 39'434 Umsatz Pharma 32'574 30'636 - Mabthera/Rituxan 5'054 5'620 - Herceptin 5'234 5'233 - Avastin 5'009 4'997 - Ocrevus 1'684 500 - Tecentriq 512 355 - Hemlibra 117 - Umsatz Diagnostics 9'400 8'798

FOKUS: Analysten sind sich einig, dass bei der Vorlage der Umsatzzahlen von Roche zwei Themen interessieren werden. So werden Investoren genau schauen, wie stark sich die bereits zugelassenen Biosimilars für die beiden Blockbuster Mabthera/Rituxan und Herceptin auf deren Umsatzentwicklung im bisherigen Jahresverlauf ausgewirkt haben. Bei Rituxan erwarten die Experten, dass der Umsatz in der EU erneut zwischen knapp 40 und knapp 50 Prozent eingebrochen sein dürfte. Für Herceptin sind sie nicht ganz so negativ und gehen vor einem Rückgang zwischen 25 bis etwa 35 Prozent aus.

In direktem Zusammenhang damit werden die neu zugelassenen Produkte wie das MS-Mittel Ocrevus oder auch das Bluter-Medikament Hemlibra im Mittelpunkt stehen. Denn wie Roche zuletzt immer wieder betont hat, geht das Management um CEO Severin Schwan davon aus, dass die neu eingeführten Mittel die Umsatzerosion der Blockbuster Herceptin, Mabthera und in Zukunft noch Avastin mehr als ausgleichen können.

ZIELE: Roche hat bei der Vorlage der Halbjahreszahlen den Ausblick für das Gesamtjahr zum zweiten Mal in diesem Jahr erhöht. So wird nun zu konstanten Wechselkursen ein Verkaufswachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich erwartet. Beim Kerngewinn je Titel wird ein Wachstum im mittleren Zehnerbereich angestrebt. Ohne die Auswirkungen der Steuerreform in den USA wird ein Wachstum des Kerngewinns je Aktie auf dem Niveau der Umsatzentwicklung angestrebt.

PRO MEMORIA: Zu den wichtige Ereignissen seit der Vorlage der Halbjahreszahlen Ende Juli gehört sicher das Pipeline-Update von Mitte September. Bei dieser Gelegenheit hat der Konzern deutlich gemacht, dass er für die Umsatzentwicklung noch weiteres Aufwärtspotenzial sehe, da bestimmte Kandidaten noch nicht in die Modelle der Analysten eingearbeitet seien. Dazu zählen laut Roche Indikationen wie Huntington, Autismus und auch Alzheimer. Hier führt Roche derzeit Studien durch, deren Ergebnisse in den kommenden Monaten und Jahren zu erwarten sind.

Wichtig ist auch, dass Roche für seinen Hoffnungsträger Hemlibra eine weitere Zulassung vermelden konnte. In den USA ist das Mittel nun auch zur Behandlung von Patienten mit Hämophilie A ohne Faktor VIII-Inhibitoren zur Routineprophylaxe zugelassen. Es soll eingesetzt werden, um Blutungsvorfälle zu verhindern oder zu reduzieren.

Zu seinem Immuntherapeutikum Tecentriq gab es hingegen unterschiedliche Nachrichten. So kommt der Konzern mit der US-Zulassung für eine bestimmte Form von Lungenkrebs nicht so schnell voran wie geplant. Die US-Gesundheitsbehörde FDA hat den Überprüfungszeitraum für den Einsatz des Wirkstoffs in Kombination mit Avastin und einem Chemotherapeutikum um drei Monate verlängert.

Derweil zeigt der Wirkstoff in Kombination mit einer Chemotherapie Erfolge. Eingesetzt als Erstlinientherapie bei Patienten mit fortgeschrittenem kleinzelligem Lungenkarzinom (SCLC - Small Cell Lung Cancer) hat die Therapie den Betroffenen geholfen, signifikant länger zu leben.

AKTIENKURS: Aktuell weisen die Genussscheine vor Roche seit Anfang Jahr ein Minus von etwas mehr als 4 Prozent auf. Bei einem Kurs von aktuell 235 Franken haben sie sich damit deutlich von ihrem bisherigen Tief im Juni erholt, als sie bis auf 207 Franken gefallen waren. Dem Konkurrenten Novartis, der seit Jahresbeginn weniger als ein halbes Prozent verloren hat, hinkt Roche somit aber hinterher. Der Leitindex SMI hat sich mit einem aktuellen Minus von annähernd 8 Prozent allerdings noch schwächer entwickelt.

hr/an/ra

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Bulldog
Bild des Benutzers Bulldog
Offline
Zuletzt online: 05.03.2021
Mitglied seit: 19.05.2006
Kommentare: 142
Ist doch eine sehr gute

Ist doch eine sehr gute Nachricht für Roche. Wird sicher einige % geben am Montag. 

Nobody is perfekt

Elias
Bild des Benutzers Elias
Offline
Zuletzt online: 15.04.2021
Mitglied seit: 02.10.2006
Kommentare: 17'691
Sandoz strebt keine US-Zulassung mehr für Rituxim an

Die Novartis-Generikatochter Sandoz strebt keine US-Zulassung mehr für das Biosimilar Rituximab an.

Das teilte Sandoz am Freitag mit. Die US-Arzneimittelbehörde FDA hatte vor kurzem von Sandoz vor einer möglichen Zulassung des Biosimilars weitere Informationen verlangt. Ein Biosimilar ist ein Nachahmermedikament einer biotechnologisch hergestellten Arznei. Der Wirkstoff Rituximab wird vom Novartis-Konkurrenten Roche unter den Handelsnamen MabThera in der EU, respektive Rituxan in den USA vertrieben. Für den Milliarden-Blockbuster gibt es schon länger Nachahmerprodukte auf dem Markt.

So ist Rituximab in der Europäischen Union, der Schweiz, Japan und Australien bereits zugelassen. Das Mittel wird bei Lymphomen und Leukämie angewendet. Es kommt ausserdem bei Autoimmunerkrankungen wie rheumatoider Arthritis zum Einsatz.

Entsprechend rückläufig entwickeln sich die Verkäufe von Roche mit MabThera/Rituxan. Von Januar bis September 2018 setzte der Konzern noch 5,11 Milliarden Franken damit um, 9 Prozent weniger als im Vorjahr. Im dritten Quartal brach der Umsatz des Mittels alleine in Europa um annähernd die Hälfte ein. Sad

Gleichzeitig kündigte die Sandoz-Mutter Novartis an, an den beiden Fachkongressen American Society of Hematology (ASH) und San Antonio Breast Cancer Symposium (SABCS) neue Studiendaten vorzulegen. So etwa zu den Mitteln Kymriah, Kisqali, Crizanlizumab oder Asciminib.

(AWP)

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 16.04.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 34'021
Roche-Tochter Genentech

Roche-Tochter Genentech präsentiert positive Daten zu Augenmittel

Die Roche-Tochter Genentech hat positive Daten zum Augenmittel Faricimab (RG7716) vermeldet.

29.10.2018 06:51

In der Phase-II-Studie "Stairway" wurde die Wirksamkeit bei der Behandlung von sogenannter altersbedingter Makuladegeneration (AMD) untersucht, einer der Hauptursachen für Blindheit bei Menschen im Alter von 60 Jahren und älter in den USA.

Der Produktkandidat ist laut dem Unternehmen der erste bispezifische Antikörper, der für das Auge entwickelt wurde. Alle vier Monate dosiert habe er im Vergleich zur monatlichen Einnahme von Ranibizumab (ebenfalls von Roche) eine nachhaltige Sehschärfe gezeigt, teilte Genentech am Wochenende mit.

Die Ergebnisse wurden an der Jahrestagung der American Academy of Ophthalmology's (AAO) in Chicago präsentiert.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 16.04.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 34'021
Roche-Chef verspricht

Roche-Chef verspricht stabilen Personalbestand in der Schweiz

Dem Basler Pharmakonzern Roche steht bis 2022 eine jährliche Umsatzerosion von zehn Milliarden Franken bevor. Grund dafür sind wegbrechende Milliarden-Umsätze bei älteren Krebsmedikamenten. Trotzdem plant Roche nur punktuell den Abbau von Stellen.

04.11.2018 14:46

"Der Personalbestand in der Schweiz bleibt stabil, komplexe Aufgaben bleiben in der Schweiz", versicherte Schwan im Interview mit der "NZZ am Sonntag". Routinearbeiten würden aber stetig verlagert.

Roche kann laut seines Chefs, wie der Konzern schon oft betont hat, die wegbrechenden Umsätze künftig mit neuen Produkten wettmachen. "Wir haben fünf, sechs Krebsprodukte mit Milliardenpotenzial", sagte der Manager. Dazu kämen neben einem Produkt gegen multiple Sklerose auch neue Medikamente gegen Bluterkrankheit oder Nervenerkrankungen. In der Summe würden diese die wegfallenden Umsätze ersetzen.

Als grösste Herausforderung nennt Schwan die Digitalisierung, die es erlauben werde, Medikamente schneller zu entwickeln. Für den wichtigsten Absatzmarkt, die USA, begrüsst er die Initiative der US-Regierung, das heutige Rabattsystem zwischen Versicherungen und Herstellern neu zu regeln. Hersteller müssten heute oft 30 Prozent Rabatt akzeptieren.

Zum geplanten Rahmenabkommen zwischen der Schweiz und der EU sagte Schwan, wichtigster Punkt für Roche sei und bleibe die Personenfreizügigkeit. Das Unternehmen lebe von Innovation und brauche die besten Köpfe.

ra/

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 16.04.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 34'021
Roche mit Erfolgsmeldung aus

Roche mit Erfolgsmeldung aus den USA

Die US-Gesundheitsbehörde wird den Zulassungsantrag für eine Kombinations-Therapie von Roche zur Behandlung einer bestimmten Form von Brustkrebs beschleunigt bearbeiten.

13.11.2018 07:32

Wie der Pharmakonzern am Dienstag mitteilte, hat die Behörde der Kombination aus dem Immuntherapeutikum Tecentriq und der Chemotherapie Abraxane als Erstlinientherapie zur Behandlung von Patienten mit dreifach-negativem Brustkrebs den Status "Priority Review" erteilt. Bis spätestens 12. März 2019 werden die Experten der Behörde über den Antrag entscheiden.

Konkret soll diese Kombination bei Patienten eingesetzt werden, bei denen das Protein PD-L1 im Tumor nachgewiesen werden kann und deren Tumor nicht operierbar aber bereits fortgeschritten ist oder schon Metastasen gebildet hat.

Die US-Behörde erteilt dann ein beschleunigtes Zulassungsverfahren, wenn sie davon ausgeht, dass ein Therapieansatz einen deutlichen Fortschritt gegenüber der aktuellen Standardbehandlung bedeutet, heisst es in der Mitteilung weiter.

Daten aus Phase-III-Studie IMpassion130

Den Antrag hat Roche auf Basis der Daten aus der Phase-III-Studie IMpassion130 gestellt. Dabei hatte die Kombination aus Tecentriq und der Chemotherapie das Risiko, dass sich die Krankheit verschlimmert oder es zum Tode kommt, klar reduziert.

Dreifach-negativer Brustkrebs gehört laut Roche-Mitteilung zu den häufigsten Varianten. Er betrifft überwiegend Frauen, die jünger sind als 50 Jahre.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 16.04.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 34'021
Roche erhält beschleunigte

Roche erhält beschleunigte Zulassung für Krebsmittel

Die Roche-Tochter Genentech hat die beschleunigte Zulassung der US-Gesundheitsbehörde FDA für das Krebsmittel Venclexta für die Behandlung von akuter myeloischer Leukämie (AML) erhalten.

22.11.2018 06:45

Dies gab eine Roche-Sprecherin am Mittwochabend auf Anfrage zu einem entsprechenden Bericht der Nachrichtenagentur Reuters bekannt.

Venclexta wird dabei in einer Kombinationstherapie bei Patienten eingesetzt, die älter als 75 Jahre sind und eine herkömmliche Chemotherapie nicht vertragen. Viele Menschen mit diesem akuten myeloischen Blutkrebs würden eine Standard-Chemotherapie nicht vertragen, erklärte Genentech-Chefmedizinerin Sandra Horning gegenüber Reuters.

In der Kombinatinstherapie wird Venclexta mit einem hypomethylierenden Wirkstoff (Azacitidine oder Decitabine) oder einem niedrigdosierten Cytarabine (LDAC) verwendet, wie Roche in einem Communiqué bekannt gab. AML sei der verbreitetste Blutkrebs bei Erwachsenen und der mit der geringsten Überlebensrate.

Andere Verwendung bereits zugelassen

Bereits von den US-Behörden zugelassen ist Venclexta in Kombination mit Rituxan (Rituximab). In dieser Form darf es für die Behandlung von Menschen mit chronisch lymphatischer Leukämie oder einem kleinen lymphozytären Lymphom verwendet werden, wenn die Betroffenen vorher bereits eine andere Therapie erhielten.

Zudem hatte Genentech vor kurzem eine Studie der Phase III zu Venclexta abgeschlossen. Diese zeige, dass das Medikament in Verbindung mit Gazyva (Obinutuzumab) das Risiko einer Verschlechterung der Gesundheit oder des Todes bei Menschen mit zuvor unbehandelter chronischer lymphatischer Leukämie reduziere.

Venclexta wird von AbbVie und Genentech gemeinsam entwickelt. Es wird von den beiden Unternehmen in den Vereinigten Staaten zusammen vermarktet. Ausserhalb der USA liegt diese Aufgabe ausschliesslich bei AbbVie.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Monetas
Bild des Benutzers Monetas
Offline
Zuletzt online: 07.04.2021
Mitglied seit: 09.01.2015
Kommentare: 387
.

... und schreibt ein neues 52 Wochen Hoch, genau wie Novartis. Möchte gar nicht wissen wo der SMI ohne Roche, Nestle und Novartis wäre. 

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 16.04.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 34'021
Roche-Blockbuster erhält

Roche-Blockbuster erhält Konkurrenz in den USA

Der Pharmakonzern Roche bekommt nun auch auf dem US-Markt neue Konkurrenz für seinen Blockbuster Rituxan.

29.11.2018 07:42

Die US-Gesundheitsbehörde FDA hat das erste Biosimilar zugelassen, wie sie am Mittwochabend mitteilte.

So darf das Nachahmerprodukt Truxima von Celltrion künftig bei erwachsenen Patienten eingesetzt werden, die an CD20-positivem, B-zelligem Non-Hodgkin-Lymphom (NHL) leiden. Das Non-Hodgkin-Lymphom ist eine seltene Krebserkrankung des lymphatischen Gewebes. Eingesetzt werden darf das Biosimilar laut FDA als Einzelwirkstoff oder in Kombination mit einer Chemotherapie.

Die Zulassung des Nachahmerproduktes basiere auf einer Überprüfung umfangreicher Beweise und Daten, die allesamt zeigten, dass Truxima biosimilar mit Rituxan ist.

Für das Original hatte die US-Behörde der Roche-Tochter Genentech im Jahr 1997 die Zulassung erteilt. In Europa sind die ersten Nachahmerprodukte dafür schon länger auf dem Markt. Sie haben den Umsatz mit dem Mittel in den ersten neun Monaten 2018 um etwa die Hälfte einbrechen lassen.

Dass auch in den USA erste Biosimilar für den Blockbuster auf den Markt kommen würden, hat Roche bereits seit einiger Zeit angekündigt und in seinen eigenen Erwartungen berücksichtigt.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

marabu
Bild des Benutzers marabu
Offline
Zuletzt online: 12.04.2021
Mitglied seit: 27.07.2006
Kommentare: 2'011
Investiert?

Monetas hat am 29.11.2018 18:31 geschrieben:

... und schreibt ein neues 52 Wochen Hoch, genau wie Novartis. Möchte gar nicht wissen wo der SMI ohne Roche, Nestle und Novartis wäre. 

Wer nicht nur überteuerte US-Tech Aktien gekauft hat und sich während deren Boomphase sukzessive gebeutelte Pharmatitel aufstockte, konnte sich nicht nur einer jährlich guten Dividende, sondern darf sich jetzt auch über den Kursgewinn freuen.

Alte Weisheit: Antizyklisch gilt grundsätzlich auch für defensive Werte. Jetzt kommt deren grosse Zeit!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 16.04.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 34'021
Roche-Urgestein verlässt den

Roche-Urgestein verlässt den Konzern

In der Konzernleitung von Roche kommt es zu einem weiteren wichtigen Abgang.

Aktualisiert um 08:11

Der langjährige Chef der Pharmadivision, Daniel O'Day, wird zum Jahresende das Unternehmen nach 31 Jahren verlassen. Sein Nachfolger wird William Anderson, der aktuelle CEO der US-Tochter Genentech.

O'Day wird laut Roche-Mitteilung vom Montag per 31. Dezember von seiner Position zurücktreten. Bis Ende Februar 2019 werde O'Day eine reibungslose Übergabe der Aktivitäten an seinen Nachfolger sicherstellen, bevor er neue Verantwortungen ausserhalb des Unternehmens übernimmt.

Hierzu hatten am Montag Medien berichtet, dass O'Day CEO des US-Konzern Gilead werde, um dort ab dem kommenden Jahr die Nachfolge von John Milligan anzutreten. Dieser hatte im Juli erklärt, per Ende Jahr seinen Posten als CEO bei dem US-Unternehmen zu räumen.

Bei Roche wird der derzeitige Chef der US-Tochter Genentech, William (Bill) Anderson, den Posten von O'Day übernehmen, wie der Konzern weiter mitteilte. Anderson werde in Basel arbeiten und als Mitglied der Konzernleitung an Severin Schwan, CEO von Roche, berichten.

Kurs steigt wieder

Der Abgang von O'Day ist bereits der zweite Wechsel in der Roche-Konzernleitung innerhalb weniger Monate. Der Chef der Diagnostics-Sparte, Roland Diggelmann, hat das Unternehmen per 30. September 2018 verlassen. Der Kurs des Genussscheins von Roche hat in diesem Jahr 4 Prozent zugelegt, dank eines Zuwachses ab Juni. Zuvor hatte er zweitweise über 10 Prozent verloren.

In der Mitteilung betont Schwan die zahlreichen Medikamente, die Roche unter O'Day an der Pharmaspitze im Laufe der Jahre auf den Markt bringen konnte. Zudem habe der scheidende Manager massgeblich zu der hervorragenden Positionierung beigetragen, in der sich Roche heute befinde. Gleichzeitig betont der Roche-Chef, dass mit Anderson ein Manager nun an die Pharmaspitze komme, der eine beeindruckende Erfolgsbilanz vorzuweisen habe.

Neues Mitglied für VR vorgeschlagen

Gleichzeitig teilte Roche mit, dass der Verwaltungsrat auf seiner Dezember-Sitzung erste Anträge an die Generalversammlung vom 5. März 2019 beschlossen habe. So schlägt der Verwaltungsrat der Generalversammlung 2019 Hans Clevers, Professor für Molekulare Genetik, University Medical Center Utrecht, NL, zur Neuwahl in den Verwaltungsrat vor.

Zur Wiederwahl in den Verwaltungsrat empfohlen werden folgende amtierende Verwaltungsräte: Christoph Franz, André Hoffmann, John Irving Bell, Julie Brown, Paul Bulcke, Anita Hauser, Richard P. Lifton, Andreas Oeri, Bernard Poussot, Claudia Süssmuth Dyckerhoff, Severin Schwan und Peter R. Voser.

(AWP/cash)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 16.04.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 34'021
Roche erhält neuen Status für

Roche erhält neuen Status für Produktekandidaten

Roche hat von der Europäischen Arzneimittelbehörde EMA für seinen Produktkandidaten Risdiplam zur Behandlung des erblich bedingten Muskelschwunds SMA den sogenannten PRIME-Status erhalten.

17.12.2018 07:23

Mit diesem Status sagt die Behörde eine beschleunigte Überprüfung des Zulassungsantrags zu.

Laut Medienmitteilung vom Montag hat Risdiplam das Potenzial, das erste orale Medikament zur Behandlung der spinalen Muskelatrophie (SMA) der Typen 1, 2 und 3 zu werden. Bei SMA handelt es sich um eine seltene und lähmende genetische Krankheit, die am häufigsten bei Kindern diagnostiziert wird.

Die EMA erteilt den PRIME-Status wenn sie der Ansicht ist, dass ein Kandidat einen grossen therapeutischen Vorteil gegenüber bestehenden Behandlungen verspricht oder Patienten ohne Behandlungsmöglichkeiten zugutekommen kann.

Roches Risdiplam wird derzeit in drei globalen, multizentrischen klinischen Studien in allen Arten von SMA untersucht. Bislang habe sich gezeigt, dass der Produktkandidat zu Verbesserungen der motorischen Funktion bei Menschen mit SMA-Typen 1, 2 und 3 geführt hat.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 16.04.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 34'021
Roche-Medikament gegen

Roche-Medikament gegen Blutkrebs erhält speziellen FDA-Status

Roche hat zusammen mit seiner US-Tochter Genentech für den Produktkandidaten Mosunetuzumab von der US-Gesundheitsbehörde FDA den sogenannten Orphan Drug-Status erhalten.

18.12.2018 08:19

Die Behörde erteilt diesen Status für Medikamente, die sich oft auf eine seltene Krankheit fokussieren. Mit diesem Status sollen sie gefördert und geschützt werden. Bei Mosunetuzumab handelt es sich um einen sogenannten CD20/CD3 bispezifischen Antikörper. Bispezifische Antikörper sind ein potenzielles Therapiekonzept in der Krebsimmuntherapie.

Roche untersucht den Kandidaten derzeit in der Behandlung von rezidivierendem/refraktärem B-Zell-Non-Hodgkin-Lymphom, einer bestimmten Form von Blutkrebs. Dass die US-Behörde dem Pharmakonzern den Orphan Drug-Status erteilt hat, wurde am Montagabend auf der Internetseite der Behörde veröffentlicht.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 16.04.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 34'021
FDA nimmt Zulassungsantrag

FDA nimmt Zulassungsantrag von Roche für Tecentriq plus Chemotherapie an

Die US-Gesundheitsbehörde FDA hat einen weiteren Zulassungsantrag von Roche für sein Immuntherapeutikum Tecentriq angenommen. Wie der Pharmakonzern am Donnerstag mitteilte, geht es nun um die Zulassung von Tecentriq zusammen mit einer Chemotherapie, um eine bestimmte Form von Lungenkrebs zu behandeln.

17.01.2019 07:47

Konkret geht es darum, Tecentriq in Kombination mit Abraxan und Carboplatin zur Erstbehandlung von Patienten zuzulassen, die an metastasierendem, nicht-quamösem, nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC) leiden. Zudem weisen diese Patienten keine genomischen EGFR- oder ALK-Tumoraberrationen auf.

Roche rechnet laut Mitteilung damit, dass die Behörde bis zum 2. September 2019 eine Entscheidung über die Zulassung trifft.

hr/tt

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 16.04.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 34'021
Roche verschiebt Aktivitäten

Roche verschiebt Aktivitäten aus England weg

Offenbar hat der Pharmakonzern Roche bisher im Vereinigten Königreich durchgeführte Aktivitäten im Bereich Arzneimittelsicherheit aus dem Land weg verlagert.

18.01.2019 06:59

Hintergrund ist laut einem Bericht des "Wall Street Journal" vom Donnerstag das geltende EU-Recht. Nach diesem müssten Inhaber von Medikamentenzulassungen, die über die Europäische Arzneimittel-Agentur vergeben wurden, ihren Sitz im Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) haben.

Laut dem Bericht ist der Schritt auch teilweise ein Grund dafür, weshalb der Konzern bisher keine Geheimhaltungsvereinbarung mit der britischen Regierung über seine Vorbereitungspläne für den Eintritt eines sogenannten No-Deal-Brexits unterzeichnet hat. Das Unternehmen wollte dies gegenüber der Zeitung so allerdings nicht bestätigen.

Es sei denn auch möglich, dass Roche beschlossen habe, die Aktivitäten und das damit verbundene Personal wegen der grossen Unsicherheit, die durch den Stillstand im Brexit-Prozess verursacht wurde, zu verlegen, hiess es weiter.

Gemäss dem derzeitigen Zeitplan wird das Vereinigte Königreich die EU am 29. März verlassen. Das Parlament hat diese Woche ein Brexit-Abkommen abgelehnt, das die britische Premierministerin Theresa May mit der EU ausgehandelt hatte.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 16.04.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 34'021
Roche macht weiter Boden gut

Roche macht weiter Boden gut

Letzten Mai sprach die Credit Suisse eine Verkaufsempfehlung für Roche aus. Nur wenige Tage vor der Jahresergebnispräsentation macht die Grossbank diesen Schritt nun rückgängig.

28.01.2019 08:14

Von Lorenz Burkhalter

Als die Credit Suisse den Genussschein von Roche im Mai letzten Jahres von "Neutral" auf "Underperform" herunterstufte und das Kursziel auf 215 (zuvor 240) Franken kürzte, war das Erstaunen gross. Das nicht ohne Grund, kostete das Schwergewicht den Swiss Market Index (SMI) in den zwei Tagen rund um die Herunterstufung immerhin 1 Prozent.

Am Montagmorgen nun macht die Grossbank diesen Schritt wieder rückgängig. Sie stuft den Genussschein des Pharma- und Diagnostikkonzerns aus Basel neuerdings wieder mit "Neutral" ein. Das Kursziel lautet sogar 265 Franken.

Druck auf die Medikamentenpreise kein Thema mehr

Wie die Credit Suisse schreibt, geht sie zwar weiterhin von einer Umsatzerosion bei wichtigen Medikamenten wie Rituxan oder Herceptin aus. Schuld ist der Markteintritt günstigerer Nachahmerpräparate, sogenannter Biosimilars. Allerdings sieht die Grossbank ein beträchtliches Potenzial im Bereich der adjuvanten Krebsbehandlung mit Immuntherapien. Das weltweite Volumen dieses Marktes schätzt sie auf jährlich 29 Milliarden Dollar. Die längerfristigen Umsatzschätzungen von Roche werden in diesem Zusammenhang um rund 7 Milliarden Dollar erhöht, sind die Basler auf diesem Therapiegebiet in verschiedenen Indikationen doch schon heute Marktführer.

Auf einen Betrachtungszeitraum von 12 Monaten lässt der Roche-Genussschein (rot) den SMI (grün) hinter sich zurück (Quelle: www.cash.ch)

Kein Thema mehr scheinen für die Grossbank die sich abzeichnenden Reformen im US-Gesundheitswesen und der damit verbundene Druck auf die Preise pharmazeutischer Produkte zu sein. Noch im Mai letzten Jahres war der zu erwartende Preisdruck eines der Hauptargumente für die Verkaufsempfehlung.

Interesse gilt den Zielvorgaben für 2019

Dadurch, dass die Credit Suisse den Genussschein von Roche nicht länger zum Verkauf empfiehlt, schrumpft die Zahl der negativ gestimmten Banken von vier auf drei. Interessant ist, dass neben der britischen HSBC mit Société Générale und BNP Paribas gleich zwei französische Grossbanken eine Verkaufsempfehlung für den Genussschein ausstehen haben. Société Générale errechnet sogar nur ein Kursziel von 195 Franken. Das liegt fast 25 Prozent unter dem Schlussstand vom Freitag.

Seit Anfang Januar konnte der Roche-Genussschein um knapp 5 Prozent zulegen. Anders als andere Titel aus dem SMI beendete er das Börsenjahr 2018 bloss mit leichten Kursverlusten. Wie es weitergeht, darüber entscheidet nicht zuletzt die Jahresergebnisveröffentlichung vom Donnerstag. Das Interesse der Banken gilt dabei weniger der Geschäftsentwicklung, als vielmehr den Zielvorgaben für 2019.

Während die Bank Vontobel für 2019 von einem Umsatzwachstum von 2 Prozent und einem leicht rückläufigen Jahresgewinn ausgeht, rechnet Baader-Helvea in Erwartung mit einer weiteren Umsatzerosion bei hochrentablen Medikamenten mit einem kräftigeren Gewinnrückgang. Da fragt sich doch, ob die Credit Suisse mit ihrer Heraufstufung nur wenige Tage vor der Jahresergebnisveröffentlichung vom Donnerstag eventuell etwas ahnt?

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 16.04.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 34'021
Roche stellt zwei klinische

Roche stellt zwei klinische Studien für Alzheimer-Behandlung ein

Der Pharmakonzern Roche stellt einen Teil seiner Alzheimer-Forschung ein. Die Phase-III-Studien CREAD I und CREAD 2 mit dem Wirkstoffkandidaten Crenezumab zur Behandlung von Patienten mit früher und sporadischer Alzheimer-Krankheit würden nicht weitergeführt, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Roche führe aber andere laufende klinische Studien bei Alzheimer fort, hielt das Unternehmen fest.

30.01.2019 07:27

Der Entscheid gegen Crenezumab wurde nach einer Zwischenanalyse der genannten Studien gefällt. Diese hätten gezeigt, dass der primäre Endpunkt der Studie wahrscheinlich nicht erreicht werde. In der Analyse habe man keine Sicherheitssignale für Crenezumab beobachtet. Die beiden Studie waren Anfang 2016 und Mitte 2017 gestartet worden.

Roche hält aber an der Alzheimer-Forschung fest. Die Phase-III-GRADUATE-Studien mit Gantenerumab und die Phase-II-TAURIEL-Studie mit RG6100 würden fortgesetzt. Auch Crenezumab werde weiterhin untersucht, und zwar in der Studie "Alzheimer's Prevention Initiative".

ra/rw

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 16.04.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 34'021
Roche-CEO Schwan verdient 11

Roche-CEO Schwan verdient 11,8 Millionen Franken

Roche-CEO Severin Schwan hat vergangenes Jahr etwas mehr verdient als im Jahr zuvor.

31.01.2019 07:34

Zum Vergleich: Der seit Februar amtierende Novartis-CEO Vas Narasimhan wurde in seinem ersten Amtsjahr mit knapp 6,7 Millionen Franken entschädigt. Das Grundgehalt von Schwan betrug wie bereits im Vorjahr 4 Millionen Franken. Leicht höher fallen die Zahlungen des Arbeitgebers für Altersvorsorge und Versicherungen sowie die sonstigen Zahlungen aus.

Alle Mitglieder der Roche-Geschäftsleitung erhielten zusammen im Berichtsjahr 39,3 Millionen Franken, nach 40,2 Millionen für 2017, wie dem am Donnerstag veröffentlichten Geschäftsbericht von Roche zu entnehmen ist.

Verwaltungsratspräsident Christoph Franz verdiente 5,7 Millionen Franken und damit gleich viel wie im Vorjahr. Novartis-Präsident Jörg Reinhard wurde mit 3,8 Millionen Franken entschädigt.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 16.04.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 34'021
Roche wächst 2018 wie

Roche wächst 2018 wie versprochen und hebt Dividende deutlich an

Der Pharmakonzern Roche ist 2018 dank starker Neueinführungen weiter gewachsen. Damit ist es dem Konzern gelungen, die Umsatzeinbussen durch Nachahmerprodukte für seine Blockbuster mehr als auszugleichen. Den Aktionären winkt eine erneut erhöhte Dividende. Für 2019 hat sich Roche weiteres Wachstum zum Ziel gesetzt.

31.01.2019 07:21

Der Umsatz erhöhte sich 2018 um 7 Prozent auf 56,8 Milliarden Franken, wie der Konzern am Donnerstag mitteilte. Auch auf Gewinnseite konnte Roche zulegen. So stieg der operative Kerngewinn um 8 Prozent (+9% kWk) auf 20,5 Milliarden Franken. Den Konzerngewinn nach IFRS weist Roche mit 10,9 Milliarden aus, was einer Zunahme von 23 Prozent entspricht. Den Sprung erklärt Roche mit der US-Steuerreform und einem höheren Nettofinanzertrag.

Pharmasparte wächst dank neuerer Mittel

Die grössere Geschäftssparte Pharma trug knapp 44 Milliarden (+7%) zum Konzernumsatz bei. Im Bereich Diagnostics standen Erlöse in Höhe von 12,9 Milliarden (+7%) zu Buche.

Das Wachstum der Pharmasparte wurde massgeblich von den neueren Mitteln wie Ocrevus zur Behandlung von multipler Sklerose oder auch den Krebsmedikamenten Perjeta, Alecensa und Tecentriq getragen.

Biosimilars hinterlassen Spuren

Gleichzeitig haben Nachahmerprodukte für die älteren Krebsmittel wie Rituxan/Mabthera oder Herceptin ihre deutlichen Spuren hinterlassen. So brach der Umsatz mit Rituxan/Mabthera alleine in Europa um 47 Prozent ein.

Auch der Blockbuster Herceptin, der ein Bestandteil der sogenannten HER2-Franchise ist, hat die ersten Biosimilars in Europa zu spüren bekommen, wie der Umsatzrückgang um 16 Prozent in der Region zeigt.

Mit den vorgelegten Zahlen hat Roche die durchschnittlichen Analysten-Erwartungen (AWP-Konsens) durch die Bank leicht übertroffen.

Für das gerade begonnen Geschäftsjahr gibt sich der Konzern noch zurückhaltend und stellt zu konstanten Wechselkursen ein Verkaufswachstum im tiefen bis mittleren einstelligen Prozentbereich in Aussicht. Beim Kerngewinn je Titel wird zu konstanten Wechselkursen ein Wachstum angestrebt, das weitgehend dem Verkaufsplus entsprechen soll.

Den Aktionären schlägt Roche für 2018 eine Dividende von 8,70 Franken je Anteilsschein vor, nach 8,30 Franken im Vorjahr. Es wäre die 32. Dividendenerhöhung in Folge. Roche ist zudem bestrebt, die Dividende in Schweizer Franken auch künftig weiter zu erhöhen.

hr/gab/ra

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Monetas
Bild des Benutzers Monetas
Offline
Zuletzt online: 07.04.2021
Mitglied seit: 09.01.2015
Kommentare: 387
Freude herrscht. 

Freude herrscht. 

Seiten