Roche

Roche Hldg G 

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marabu
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Da bin ich völlig...

Monetas hat am 31.01.2019 16:20 geschrieben:

Freude herrscht. 

... mit Dir!

Allgemein gilt jetzt, dass Qualitätsaktien in diesen volatilen Zeiten aufgrund vieler Unsicherheiten ein sicherer Hafen sind. Investoren, vor allem finazkräftige Gruppen wie PK's, Fonds verschiedenster Art setzen jetzt vermehrt wieder auf solche Titel. Man beachte Nestle, Novartis, Zürich, Swiss Life, Swiss Re. Mid und Small Caps meide ich momentan.

Lohnenswert scheinen mir auch Daimler, BASF (trotz Gewinnrückgang amerikanischer Chemiefirmen) oder Royal Dutch Shell. Trotz der Spannungen USA/China bin ich mit China Construction Bank schön im Plus! Hier lohnte sich die Geduld.

Was habt Ihr denn so auf dem Radar?

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Roche tritt weltweitem

Roche tritt weltweitem Hämophilie-Hilfsprogramm bei

Roche ist dem weltweiten humanitären Hilfsprogramm des Weltverbandes der Hämophilie (WFH) beigetreten. Wie der Pharmakonzern am Mittwoch mitteilte, handelt es sich dabei um eine Initiative, durch die Menschen in Ländern mit wenig oder gar keinem Zugang zur Hämophiliebehandlung ein solcher ermöglicht werden soll.

06.02.2019 07:51

Das Engagement von Roche für das WFH-Programm besteht der Mitteilung zufolge aus einer Hemlibra-Spende zur prophylaktischen Behandlung der Hämophilie A und der Finanzierung der integrierten Fortbildung des WFH-Programms. Damit solle sichergestellt werden, dass die lokale Infrastruktur und medizinisches Fachwissen zur Verfügung stehen, um die gespendeten Hemlibra zu optimieren und angemessen zu nutzen.

Im Zuge der Spende sollen innerhalb von fünf Jahren bis zu 1'000 Menschen mit Hämophilie A in Entwicklungsländern prophylaktisch damit behandelt. Der Schwerpunkt werde auf Hochbedürftigen liegen, so Roche.

hr/uh

(AWP)

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Roche bekommt von US

Roche bekommt von US-Zulassungsbehörde beschleunigtes Verfahren für 2 Produkte

(Meldung um weitere Details, Analystenkommentar und Aktienkurs ausgebaut) - Roche hat gleich für zwei seiner Produktkandidaten von der US-Zulassungsbehörde FDA die Zusage für eine beschleunigte Bearbeitung der Zulassungsanträge bekommen. Wie der Pharmakonzern am Dienstag mitteilte, hat die FDA sowohl Polatuzumab Vedotin zur Behandlung einer bestimmten Form von Blutkrebs als auch Entrectinib, das bei einem bestimmten Lungenkrebs eingesetzt werden soll, eine vorrangige Prüfung zugesagt.

19.02.2019 10:49

Roche beantragt laut Mitteilung, Polatuzumab-Vedotin in Kombination mit Bentamustin plus Rituxan (Rituximab) zur Behandlung von Menschen mit rezidiviertem oder refraktärem (R/R) diffusem großem B-Zell-Lymphom (DLBCL) zuzulassen. Es werde erwartet, dass die FDA bis zum 19. August 2019 eine Entscheidung über die Zulassung trifft. Das diffuse grosszellige B-Zell-Lymphom ist eine aggressiven Form von Blutkrebs, die normalerweise bei jeder Rückkehr schwieriger zu behandeln ist.

In der zweiten Zusage gesteht die Behörde dem Mittel Entrectinib eine zügige Bearbeitung zu. Entrectinib soll zur Behandlung von erwachsenen und pädiatrischen Patienten eingesetzt werden, die an einer bestimmten Form von Lungenkrebs (NSCLC) leiden, der darüber hinaus bestimmte Mutationen aufweist. Auch hier werde erwartet, dass die FDA bis zum 18. August 2019 eine Entscheidung über die Zulassung trifft.

Die FDA erteilt jenen Mitteln ein beschleunigte Überprüfung, die nach Ansicht der Behörde das Potenzial haben, die Sicherheit und Wirksamkeit der Behandlung, Prävention oder Diagnose einer schweren Krankheit erheblich zu verbessern.

Bahnbrechende Therapien

So wurde etwa Polatuzumab Vedotin von der FDA als bahnbrechende Therapie (Breakthrough therapy) bezeichnet. Von der Europäischen Arzneimittelbehörde EMA hatte es bereits 2017 den sogenannten PRIME-Status (PRIority MEdicines) erhalten. Auch Entrectinib hat von der FDA, der EMA und auch der japanischen Gesundheitsbehörde den Status Therapiedurchbruch erhalten.

Die ersten Analystenkommentare sind denn auch entsprechend freundlich. So hat etwa Vontobel-Analyst Stefan Schneider für Entrectinib die mögliche Zulassung auf 2019 vorgezogen,. Bislang war er erst im kommenden Jahr davon ausgegangen.

Bei der ZKB hebt Michael Nawrath hervor, dass sich die Kombination mit Polatuzumab-Vedotin bei der schwer zu behandelnden Patientengruppe der alten Standardtherapie haushoch überlegen erwiesen habe. Mit Blick auf Entrectinib schreibt er in seinem Kommentar, dass der Marktanteil für diese Therapie sehr spezieller Tumore grundsätzlich erst einmal begrenzt sei, mit der Zeit aber steigen könnte.

An der Börse kann sich Roche mit den Nachrichten in einem insgesamt leicht tieferen Gesamtmarkt mit einem Kursplus von 0,2 Prozent gut behaupten.

hr/rw

(AWP)

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Erfolg für Roche in den USA

Erfolg für Roche in den USA mit Grippemittel

Roche ist mit seinem Grippemittel Xofluza einen wichtigen Schritt weitergekommen.

06.03.2019 07:22

Wie der Konzern am Mittwoch mitteilte, hat die US-Gesundheitsbehörde FDA den ergänzenden Zulassungsantrag für das Medikament angenommen. Im Falle eines positiven Entscheids wäre Xofluza das erste antivirale Medikament, das speziell auch bei Patienten mit einem hohen Komplikationsrisiko eingesetzt werden könnte.

Konkret hat Roche die Zulassung von Xofluza als Einzeldosis zur oralen Grippe-Behandlung für Menschen mit hohem Komplikationsrisiko beantragt. Der Hochrisikopopulation werden Menschen zugerechnet, die älter als 65 Jahre sind oder Personen mit Erkrankungen wie Asthma, chronischen Lungenerkrankungen, krankhaftem Übergewicht oder Herzerkrankungen.

Roche erwartet den Angaben zufolge eine Entscheidung der FDA über die Zulassung bis zum 4. November 2019.

hr/ra

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Roche erhält von EU Zulassung

Roche erhält von EU Zulassung für spezielle Lungenkrebs-Behandlung

Die EU-Kommission hat Roche für eine Kombinationstherapie grünes Licht erteilt.

08.03.2019 07:16

Wie der Konzern am Freitag mitteilte, geht es dabei konkret um das Immuntherapeutikum Tecentriq in Kombination mit Avastin plus Chemotherapie. Damit sollen Patienten mit einer bestimmten Form von metastasierendem Lungenkrebs behandelt werden.

Die Behörde habe die Zulassung erteilt, weil diese Therapie einen signifikanten Überlebensvorteil biete, heisst es in der Mitteilung weiter. Dies trifft auf Patienten zu, die an metastasierendem, nicht-quamösem, nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC) leiden. Die Kombinationstherapie biete vor allem jenen Patienten eine neue Behandlungsoption für jene Patienten, bei denen der Tumor eine bestimmte Mutation aufweise.

(AWP)

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Roche erhält US-Zulassung für

Roche erhält US-Zulassung für Brustkrebs-Therapie

Passend zu der beschleunigten Zulassung für seine Kombinationstherapie zur Behandlung einer bestimmten Form von Brustkrebs hat Roche in den USA nun auch grünes Licht für eine Begleitdiagnostik erhalten.

11.03.2019 07:31

Wie der Konzern am Montag mitteilte, handelt es sich bei dem Ventana PD-L1-Assay um die erste Begleitdiagnostik zur Identifizierung von dreifach-negativen Brustkrebspatientinnen, die für eine Behandlung mit der frisch zugelassenen Kombinationstherapie geeignet sind.

Den Ventana PD-L1-Test hat Roche den Angaben zufolge bereits im Rahmen seiner Impassion130-Studie getestet, um die geeigneten Patientinnen dafür zu identifizieren. In dieser Studie wurde die Kombination aus dem Immuntherapeutikum Tecentriq und Abraxane bei Patientinnen eingesetzt, die an diesem aggressiven Brustkrebs leiden, für den es nur begrenzte Behandlungsmöglichkeiten gibt.

Roche wertet diese Zulassung in der Mitteilung als einen wichtigen Fortschritt im Bereich der personalisierten Medizin.

(AWP)

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Roche erhält von EU

Roche erhält von EU-Kommission Genehmigung für Hemlibra

Der Pharmakonzern Roche hat von der EU-Kommission die Genehmigung für die prophylaktische Anwendung des Wirkstoffs Hemlibra zur Behandlung von Menschen mit schwerer Bluterkrankheit (Hämophilie) erhalten.

14.03.2019 08:12

Hemlibra könne nun bei Menschen aller Altersgruppen mit schwerer Hämophilie A ohne Faktor VIII-Inhibitoren zur Routineprophylaxe in mehreren Dosierungsoptionen eingesetzt werden, teilte Roche am Donnerstag mit.

Die Genehmigung basiere auf den Resultaten von Haven 3 und Haven 4 Studien, hiess es weiter. Diese hätten gezeigt, dass Hemlibra eine signifikante Reduktion der Blutungen im Vergleich zu keiner Prophylaxe und zu früheren Faktor-VII-Prophylaxen zeige.

Für Hemlibra hat Roche bereits im vergangenen Oktober die Genehmigung durch die amerikanische Gesundheitsbehörde (FDA) erhalten zur Routineprophylaxe bei Erwachsenen und Kindern mit Hämophilie A ohne VIII-Inhibitoren.

(AWP)

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Roche erhält EU-Zulassung für

Roche erhält EU-Zulassung für spezielle Mabthera-Behandlung

Roche hat in der EU die Zulassung für Mabthera zur Behandlung der seltenen Autoimmunkrankheit Pemphigus vulgaris erhalten.

15.03.2019 07:21

Das Medikament sei das erste biologische Mittel, dass zur Behandlung dieser Krankheit zugelassen werde und der erste bedeutende Fortschritt in der Therapie von PV in mehr als 60 Jahren, teilte Roche an Freitag mit.

Mabthera ist damit für vier Autoimmunkrankheiten in Europa und den USA zugelassen, wie es weiter hiess. PV ist eine Hautkrankheit aus der Gruppe der blasenbildenden Autoimmundermatosen. Die Krankheit ist in Einzelfällen lebensbedrohlich und kann schwere Schmerzen und körperliche Entstellungen verursachen.

Das Mittel wurde bereits im Juni 2018 von der US-Gesundheitsbehörde FDA für die Behandlung von PV zugelassen, wie Roche weiter schrieb.

(AWP)

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Roche legt neue Daten zur

Roche legt neue Daten zur Behandlung von Blasenkrebs vor

Der Pharmakonzern Roche kündigt erste Daten aus seiner laufenden Studie mit dem Immuntherapeutikum Tecentriq zur Behandlung von metastasierendem Blasenkrebs an.

18.03.2019 07:28

Die sogenannte SAUL-Studie habe die Sicherheit von Tecentriq bei etwa 1'000 Patienten untersucht, hiess es in einer Medienmitteilung vom Montag. Die Ergebnisse stelle man am (heutigen) Montag an dem Fachkongress European Association of Urology (EAU) vor. Die Daten zeigten, dass sowohl die Sicherheit als auch die Wirksamkeit, ein sekundärer Endpunkt, mit früheren Studien übereinstimmten. Dies treffe auf die gesamte Population und eine Untergruppe von Patienten zu.

(AWP)

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Roche schliesst Fabrik in Rio

Roche schliesst Fabrik in Rio de Janeiro

Der Schweizer Pharmakonzern Roche will seine Produktion im brasilianischen Rio de Janeiro schliessen. Die Medikamentenfabrik soll in den nächsten fünf Jahren dicht gemacht und das Grundstück danach verkauft werden, teilte die Firma am Dienstag mit.

27.03.2019 07:23

Das im Gebiet von Jacarepagua gelegene Werk stellt unter anderem Beruhigungs- und Schlafmittel für Lateinamerika und Europa her. Es beschäftigt derzeit 440 Mitarbeiter von Roche sowie rund 200 Auftragnehmer. Das Werk im grössten Land Lateinamerikas ist den Angaben zufolge nicht mehr rentabel.

"Angesichts des sich entwickelnden Produktportfolios und der künftig geringeren Produktionsmengen hat Roche die schwierige Entscheidung getroffen, den Ausstieg aus dem Betrieb am Produktionsstandort in Rio de Janeiro zu planen", schrieb das Basler Unternehmen.

Die Mitarbeitenden vor Ort will Roche in den kommenden Jahren "bestmöglich unterstützen". Entlassungen sollen im kommenden Jahr beginnen. Zugleich sollen Patienten bis zur Schliessung des Standorts zuverlässig mit den Produkten versorgt werden.

An den Standorten in den brasilianischen Bundesstaaten Sao Paulo und Goias will Roche festhalten. Der Konzern beschäftigt in Brasilien insgesamt gegen 1'300 Personen. Die Medikamente für den Markt im südamerikanischen Land sollen künftig importiert werden. Roche besitzt laut eigenen Angaben weltweit rund 20 Produktionsstandorte in einem Dutzend Ländern.

Weiterer Schlag für Brasiliens Wirtschaft

Roches Ankündigung ist ein weiterer Schlag für die schleppende brasilianische Wirtschaft. Mehrere Grossunternehmen äusserten sich jüngst besorgt über die Zukunftsaussichten ohne Anzeichen auf Erholung im Land, in dem Anfang Jahr der ultrarechte Präsident Jair Bolsonaro das Amt angetreten und eine wirtschaftliche Öffnung versprochen hat. Beobachter sind aber skeptisch, ob Bolsonaro tatsächlich Mehrheiten für tiefgreifende Reformen wie beispielsweise im Rentensystem organisieren kann.

Ebenfalls am Dienstag gab die Fluggesellschaft Avianca Brasil, die im Dezember Konkurs angemeldet hatte, die Schliessung von 21 ihrer Strecken im April und die Schliessung ihres Büros am internationalen Flughafen von Rio bekannt. Im Februar kündigte der Automobilhersteller Ford die Schliessung seines Lastwagen-Werks bei Sao Paulo mit mehr als 3'200 Mitarbeitern an. Die Behörden versuchen, einen Käufer für die Anlage zu finden, sind aber bisher gescheitert.

(AWP)

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Elias
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Roche hat sich aufgerappelt

Analyse

Der Pharmakonzern hat die Wachstumsdelle überwunden. Die Produktpipeline sieht vielversprechend aus. Die Bewertung ist relativ moderat.

https://www.fuw.ch/article/roche-hat-sich-aufgerappelt/

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

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Roche präsentiert Daten zu

Roche präsentiert Daten zu Studie bei Brustkrebs

Roche legt Daten aus einer sehr frühen Kombinationsstudie am Fachkongress American Association for Cancer Research vor.

01.04.2019 07:36

Dabei geht es um eine Kombination aus dem Immuntherapeutikum Tecentriq zusammen mit Ipatasertib und Chemotherapie, wie Roch am Montag mitteilte. Diese Kombination werde bei Patienten mit fortgeschrittenem dreifach-negativem Brustkrebs (TNBC) als Erstlinientherapie getestet. Da es sich hier um eine Phase Ib-Studie handelt, sind die Ergebnisse noch sehr früh.

Wie Roche weiter erklärt, hätten von den 26 Patienten immerhin 19, also 73 Prozent, auf die Therapie angesprochen - und das unabhängig vom Status des Tumor-Biomarkers.

(AWP)

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Roche droht bei geplanter

Roche droht bei geplanter Übernahme von Spark Therapeutics Gegenwehr

Dem Pharmakonzern Roche weht bei der geplanten Übernahme des US-Unternehmens Spark Therapeutics ein kräftiger Wind von Investorenseite entgegen. Mehrere Aktionäre des US-Spezialisten für Gentherapie haben an einem Gericht in Delaware Klage gegen die eigene Firmenspitze eingereicht und torpedieren damit die Transaktion.

02.04.2019 08:17

Die Begründung klingt bei allen Klägern mehr oder weniger ähnlich, wie aus den bei der US-Börsenaufsichtsbehörde SEC einsehbaren Anklageschriften hervorgeht. Sie werfen Spark Therapeutics vor, wichtige Informationen unterschlagen zu haben. Zuvor hatte CH Media darüber berichtet.

Das Management von Spark hatte seinen Aktionären im Rahmen der Übernahmeofferte von Roche Ende Februar empfohlen, das Angebot von 114,50 US-Dollar je Anteilsschein anzunehmen. Insgesamt würde die Transaktion die Basler etwa 4,8 Milliarden US-Dollar kosten. Das Angebot an die Aktionäre lauft bis morgen, Mittwoch den 3. April um Mitternacht.

Wie es nun in einer der Klageschriften heisst, ist es nicht nachvollziehbar, ob der offerierte Preis auch "fair" ist. Spark sei aber laut US-Recht dazu verpflichtet, seinen Aktionären in einem Empfehlungsschreiben zu begründen, weshalb das Angebot von Roche die eigene Firma richtig bewertet.

In diesem Schreiben habe Spark teilweise unvollständige oder auch irreführende Informationen zu Themen wie etwa den Finanzprognosen gemacht, bemängeln die Kläger. Sie fordern, dass diese offengelegt werden.

Wie es in dem SEC-Text heisst, sind Spark Therapeutics und der Verwaltungsrat der Gesellschaft der Ansicht, dass die Beschwerden unbegründet sind. Die Gesellschaft, der Verwaltungsrat der Gesellschaft und die Roche Holdings beabsichtigen, sich entschieden gegen solche Ansprüche zu wehren.

Roche wollte die Klage auf Anfrage von AWP nicht kommentieren.

hr/ra

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Roche ist bei Übernahme von

Roche ist bei Übernahme von Spark noch nicht am Ziel

Roche wird das US-Unternehmen Spark Therapeutics nicht so schnell übernehmen können wie zunächst geplant.

Aktualisiert um 09:59

Dem Pharmakonzern wurden bislang nicht genügend Aktien angedient. Wie der Konzern gegenüber AWP erklärte, ist eine einfache Mehrheit nötig.

Bis zum Ende der ursprünglichen Angebotsfrist am 2. April waren Roche aber erst 29,4 Prozent der ausstehenden Aktien von Spark angedient, wie aus einer Mitteilung der Basler Konzern am Mittwoch mit. Die benötigen Unterlagen für die Übernahme des amerikanischen Genspezialisten seien neu gefasst worden. Diese sollen am oder um den 10. April 2019 neu eingereicht werden.

Am Angebotspreis hält Roche indes fest. Der Konzern erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur AWP, die Offerte von 114,50 US-Dollar je Spark-Aktie sei fair und angemessen. Insgesamt lässt sich Roche die Übernahme damit etwa 4,3 Milliarden Dollar kosten. Durch die neu gestellten Anträge werde sich die Angebotsfrist nun bis zum 2. Mai verlängern.

Erst am Vortag war bekannt geworden, dass mehrere Spark-Aktionäre an einem US-Gericht Klage gegen die eigene Firmenspitze eingereicht haben und damit die Transaktion torpedieren. Nach Ansicht der Aktionäre hat die Spark-Führung den Anteilseignern wichtige Informationen nicht ausreichend geliefert. Sie zweifeln daher an, dass der gebotene Preis fair ist.

Roche will sich mit Spark Standbein sichern

Roche hatte Ende Februar angekündigt, das US-Unternehmen übernehmen zu wollen. Spark Therapeutics ist vor allem auf Gentherapien für genetisch bedingte Krankheiten wie Blindheit, Hämophilie und neurodegenerative Krankheiten konzentriert. Roche könnte durch die Übernahme einen schnellen Zugang zu diesen neuen Therapieansätzen bekommen.

Als wichtigster klinischer Produktkandidat von Spark Therapeutics bezeichnet Roche SPK-8011, eine neuartige Gentherapie zur Behandlung der Bluterkrankheit Hämophilie A. Dieser werde voraussichtlich 2019 in eine Phase-III-Studie eintreten. Roche selbst ist mit seinem Mittel Hemlibra stark in der Behandlung von Hämophilie aktiv.

Spark Therapeutics hatte 2017 als erstes Unternehmen von der US-Gesundheitsbehörde FDA die Zulassung für seine Gentherapie Luxturna zur Behandlung von Patienten mit einer bestimmten Augenerkrankung erhalten. Die Europäische Kommission folgte dann 2018.

An der Börse fallen die Roche-Genussscheine zwar im frühen Handel um 0,3 Prozent zurück. Allerdings notieren auch die anderen beiden Schwergewichte Nestlé und Novartis gegen den freundlichen Trend tiefer. Der SMI gewinnt zeitgleich um 09.30 Uhr 0,19 Prozent hinzu.

(AWP)

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Durchsuchungen bei Roche in

Durchsuchungen bei Roche in Deutschland

Beim Pharmakonzern Roche hat es Mitte März bei der Geschäftsstelle im deutschen Grenzach Durchsuchungen gegeben.

10.04.2019 07:39

Der Konzern hat am Mittwoch auf Anfrage von AWP entsprechende Medienberichte bestätigt. Man habe hierbei vollumfänglich mit den Behörden kooperiert, hiess es. Allerdings könne man wegen des laufenden Verfahrens keine genaueren Angaben über die Inhalte der Untersuchung machen.

Am Morgen hatte der "Tages-Anzeiger" berichtet, die Staatsanwaltschaft Wuppertal verdächtige einen deutschen Arzt, Medikamente von Roche und anderen Pharmafirmen verschrieben zu haben und dafür Sponsorengelder für eine ihm nahe stehende Organisation erhalten zu haben.

Über den Umfang der Zahlungen hat die Staatsanwaltschaft dem Bericht zufolge aber keine Angaben gemacht. Wer wiederum bei Roche diese Zahlungen ausgelöst haben soll, sei derzeit Gegenstand von Abklärungen.

Insgesamt werde gegen drei Ärzte und drei weitere Beschuldigte ermittelt, bestätigt der Wuppertaler Oberstaatsanwalt Wolf-Tilmann Baumert dem Blatt. Das Hauptinteresse der Ermittler gelte dabei den drei beschuldigten Ärzten. Ihnen wird laut "Tages-Anzeiger" vorgeworfen, nicht erbrachte Leistungen bei den Krankenkassen abgerechnet zu haben.

(AWP)

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Ausblick Roche:

Ausblick Roche: Quartalsumsatz von knapp 14,3 Milliarden Franken erwartet

Der Pharmakonzern Roche veröffentlicht am Mittwoch, 17. April, Umsatzzahlen für das erste Quartal des Geschäftsjahrs 2019. Insgesamt haben zehn Analysten zum AWP-Konsens beigetragen.

16.04.2019 14:01

Q1 2019E (in Mio Fr.) AWP-Konsens Q1 2018A Umsatz Gruppe 14'260 13'583 Umsatz Pharma 11'194 10'672 - Herceptin 1'570 1'774 - Rituxan 1'614 1'713 - Avastin 1'663 1'640 - Ocrevus 746 479 - Tecentriq 262 139 - Hemlibra 143 23 Umsatz Diagnostics 3'045 2'911

FOKUS: Wenn Roche über den Geschäftsverlauf im ersten Quartal berichtet, werden Investoren vor allem auf das Verhältnis zwischen neu lancierten Mitteln und den Einbussen durch Nachahmerprodukte schauen. Nachdem Roche selbst zuletzt immer wieder betont hat, dass es dank seiner neuen Mittel die wegbrechenden Umsätze bei seinen Blockbustern mehr als ausgleichen kann, zeigen sich auch die meisten Analysten recht zuversichtlich. Roche sollte ihrer Ansicht nach die eigene Zielsetzung erfüllen und im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich wachsen.

Derweil dürfte der Währungseinfluss nach Ansicht der Analysten in etwa Roches eigenen Prognosen entsprechen und mit einem Prozent positiv gewirkt haben.

ZIELE: Bei der Vorlage der Jahreszahlen Ende Januar kündigte Roche an, 2019 zu konstanten Wechselkursen ein Verkaufswachstum im tiefen bis mittleren einstelligen Prozentbereich erzielen zu wollen. Damit war Roche deutlich zuversichtlicher als die meisten Analysten erwartet hatten. Der Kerngewinn je Titel soll im Gleichschritt mit dem Verkaufswachstum zulegen.

PRO MEMORIA: Einer der wichtigen Schachzüge von Roche ist ohne Frage die Ende Februar angekündigte Übernahme von Spark Therapeutics. Für 4,3 Milliarden US-Dollar will sich Roche über den Zukauf eine führende Position in dem immer wichtiger werdenden Markt für Gentherapien sichern. Allerdings gab es zuletzt gewissen Widerstand von den Spark-Aktionären und auch die Annahmequote liess zu wünschen übrig, so dass der Konzern die Angebotsfrist verlängert hat.

Auf Produkt-Seite gab es seit den Jahreszahlen weniger Daten, dafür aber verschiedene Nachrichten zu den jeweiligen Zulassungsanträgen. So hat Roche etwa für sein Immuntherapeutikum Tecentriq in verschiedenen Kombinationen etwa die US-Zulassung zur Behandlung von bestimmten Formen von Lungenkrebs und auch bei Brustkrebs erhalten.

Etwas mehr Klarheit dürften sich Marktteilnehmer zudem über Venclexta erhoffen. Erst vor wenigen Wochen war bekannt geworden, dass die US-Gesundheitsbehörde FDA für die Roche-Tochter Genentech und den Partner AbbVie einen Marschhalt für alle klinischen Forschungsprogramme mit Venclexta zur Behandlung des Multiplen Myeloms verfügt hat. Hintergrund sei ein höherer Anteil an Todesfällen bei den Patienten in der Phase-3-Studie BELLINI, die mit dem Medikament behandelt wurden, als in der Kontrollgruppe.

AKTIENKURS: Die Genussscheine von Roche haben im bisherigen Jahresverlauf 9,5 Prozent hinzugewonnen. Damit liegen sie in etwa gleichauf mit Konkurrent Novartis. Unter den Blue Chips bewegen sich die beiden Pharmas allerdings eher am Ende des Mittelfeldes. Der Leitindex SMI hat seine Gewinne seit Jahresbeginn auf 12,5 Prozent ausgebaut.

hr/ab

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dangermouse
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Huch, welchen Schlusskurs

Huch, welchen Schlusskurs seht ihr bei Roche für heute? 

269.10 um 17:31, jetzt zeigt es mir aber plötzlich 270.685 an?

Nein, habe weder gekauft noch verkauft, eigentlich ist es mir egal, welches der wirkliche Schlusskurs ist, doch ich bin überrascht, dass sich nach Börsenschluss der Kurs nochmals verändern kann. 

 

dangermouse
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Hat es wohl einfach falsch

Hat es wohl einfach falsch angezeigt, jetzt sehe ich wieder den korrekten Schlusskurs... schräg..

 

Zyndicate
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Roche überrascht nach starkem

Roche überrascht nach starkem Quartal mit erhöhter Prognose

(Meldung um weitere Details ergänzt) - Dem Pharmakonzern Roche ist die Überraschung gelungen: Nach einem starken ersten Quartal hat der Konzern seine Umsatzprognose leicht erhöht. Das Unternehmen stemmt sich erfolgreich gegen den negativen Einfluss durch Nachahmerprodukte und brilliert mit seinen neu eingeführten Mitteln.

17.04.2019 08:00

Wie Roche am Mittwoch mitteilte, belief sich der Umsatz für die ersten drei Monaten 2019 auf 14,8 Milliarden Franken, ein Plus von 9 Prozent. Zu konstanten Wechselkursen (kWk) betrug die Zunahme 8 Prozent. Von AWP befragte Analysten (AWP-Konsens) hatten im Schnitt mit 14,3 Milliarden gerechnet, wobei die höchste Schätzung bei 14,5 Milliarden lag. Roche legt traditionell für das erste und dritte Quartal nur Umsatzzahlen vor.

Die Pharmasparte hat mit einem Umsatzplus von 10 Prozent auf 11,9 Milliarden Franken besonders gut abgeschnitten und die Erwartungen der Analysten damit klar überboten. Der Konsens lag hier bei 11,2 Mrd Franken. Im Bereich Diagnostics verharrten die Erlöse bei 2,9 Milliarden und blieben damit etwas hinter dem AWP-Konsens von 3,0 Milliarden Franken zurück.

Guter Start schürt Optimismus

"Wir sind mit einem starken Verkaufswachstum ins Jahr gestartet, vor allem bei den neu eingeführten Medikamenten unserer Division Pharma," wird CEO Severin Schwan in der Mitteilung zitiert. Die Nachfrage nach diesen neuen Produkten bleibe weiterhin hoch.

Zu den Highlights unter den neuen Mitteln zählt nach wie vor Ocrevus zur Behandlung von multipler Sklerose. Mit 836 Millionen Franken setzte Roche damit 67 Prozent mehr um als im Vorjahreszeitraum und hat auch hier die Markterwartungen übertroffen. Wie CEO Schwan bei der Vorlage der Jahreszahlen im Januar betonte, ist das Mittel die bislang erfolgreichste Produkteinführung in der Geschichte des Konzerns.

Aber auch das Krebsmittel Perjeta, und das Immuntherapeutikum Tecentriq haben höhere Umsätze generiert als prognostiziert.

Alte Blockbuster besser als befürchtet

Neben den neu eingeführten Medikamenten waren es aber auch die älteren Blockbuster Herceptin, Avastin und Mabthera, die allesamt positiv überrascht haben. So hat etwa das Krebsmittel Avastin dank einer starken Nachfrage aus den USA und auch international in den ersten drei Monaten ein Umsatzplus von 9 Prozent erzielt.

Vor allem aber Mabthera/Rituxan und Herceptin haben am Ende nicht ganz so stark unter den Nachahmerprodukten gelitten, wie Experten befürchtet hatten. Die Mabthera-Umsätze sind um 3 Prozent gesunken. Rückgängen in Europe (-38%) und Japan (-50%) stand ein Wachstum von 9 Prozent in den USA gegenüber.

Für Herceptin fielen die Umsätze unter dem Strich um 6 Prozent. Auch hier konnten steigende Verkäufe in China und den USA die Einbussen durch Biosimilars vor allem in Europa teilweise ausgleichen.

Erwartungen leicht erhöht

Für den weiteren Jahressverlauf erhöht Roche seine Ziele. So stellt das Management zu konstanten Wechselkursen ein Verkaufswachstum neu im mittleren einstelligen Prozentbereich in Aussicht. Bislang hatte Roche hier eine Spanne von einem tiefen bis mittleren Wachstum angegeben.

Beim Kerngewinn je Titel wird zu konstanten Wechselkursen weiter ein Wachstum angestrebt, das weitgehend dem Verkaufsplus entsprechen soll. Damit ist letztlich auch die Gewinnprognose erhöht. Zudem ist Roche bestrebt, die Dividende in Schweizer Franken weiter zu erhöhen.

hr/ra/gab

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Elias
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Roche kündigt neue Daten an

Im Vorfeld des diese Woche beginnenden Fachkongresses AAN hat der Basler Pharmagigant eine Vielzahl von neuen Studiendaten in Aussicht gestellt.

(AWP) Roche kündigt eine Vielzahl von neuen Daten aus seiner neurologischen Pipeline für den Fachkongress AAN an, der am kommenden Samstag beginnt und bis am 10. Mai dauert. Unter anderem werden Daten aus zwei zentralen Studien mit dem Kandidaten Risdiplam zur Behandlung des erblich bedingten Muskelschwunds Spinale Muskelatrophie (SMA) veröffentlicht.

Konkret wird Roche laut Medienmitteilung vom Montag etwa neue Risdiplam-Daten aus dem ersten Teil der zentralen FIREFISH-Studie zeigen. Demnach wurden bei Säuglingen, die am Typ 1 dieser Erbkrankheit leiden, wichtige motorische Meilensteine erreicht. Auch habe die Behandlung das Überleben nach einem Jahr Behandlung verbessert.

Darüber hinaus kündigt Roche aktualisierte Daten zu Sicherheit, Verträglichkeit und Pharmakokinetik/Pharmakodynamik (PK/PD) sowie eine erste Wirksamkeitsanalyse aus dem ersten Teil der zentralen SUNFISH-Studie an, in der Patienten im Alter von 2 bis 25 Jahren mit SMA Typ 2 oder 3 behandelt wurden.

Risdiplam bei SMA hat laut Roche das Potenzial, die erste orale Behandlung für diese Gruppe zu werden.

Für das bereits zugelassene Ocrevus zur Behandlung verschiedener Formen von multipler Sklerose (MS) will Roche anhand neuer Analysen zudem zeigen, dass etwa bei der schubförmigen und primär progressiven MS eine höhere Ocrevus-Exposition und niedrigere B-Zell-Werte für die Kontrolle des Fortschreitens der Krankheit wichtig sind.

Aber auch für seinen Produktkandidaten Satralizumab stellt der Pharmakonzern Daten in Aussicht. Sie sollen belegen, dass eine Behandlung mit Satralizumab das Rückfallrisiko bei der Neuromyelitis optica Spektrumstörung (NMOSD) signifikant reduziert. Bei NMOSD handelt es sich um eine Gruppe seltener chronisch-entzündlicher Erkrankungen des zentralen Nervensystems.

 

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Roche overweight

NEW YORK (dpa-AFX Analyser) - Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat das Kursziel für Roche von 316 auf 324 Franken angehoben und die Einstufung auf "Overweight" belassen. Analyst Mark Purcell hob seine Gewinnschätzungen nach dem starken Jahresstart des Pharmakonzerns um bis zu 3 Prozent. Bedenken um Konkurrenz durch Biogenerika überschatteten derweil weiter das Potenzial der Wirkstoffpipeline, schrieb er in einer am Dienstag vorliegenden Studie./ag/la

Veröffentlichung der Original-Studie: 30.04.2019 / 03:00 / GMT
 

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Pharmaschwergewichte etwas

Pharmaschwergewichte etwas besser als der Markt - Fachkongress im Blick

Die defensiven Pharmaschwergewichte Roche und Novartis können sich am Montag mit weniger ausgeprägten Kursverlusten gegen den insgesamt klar schwächeren Markt stemmen. Auch der derzeit laufende Neurologen-Fachkongress AAN rückt die Titel etwas stärker in den Fokus. Novartis hatte bereits am Sonntag erste Daten aus seiner aktuellen Pipeline veröffentlicht.

06.05.2019 10:58

Von den beiden Pharmawerten halten sich Novartis gegen 10.10 Uhr mit einem Minus von 0,5 Prozent etwas besser als die Genussscheine von Roche, die um 1,0 Prozent zurückfallen. Für den Leitindex SMI geht es angesichts der wieder aufgekommenen Sorgen um die Handelsbeziehungen zwischen den USA und China zeitgleich um 1,8 Prozent abwärts.

Am Sonntag gab Novartis einen umfangreichen Überblick über seine derzeit laufenden Forschungsprogramme zur Behandlung des erblich bedingten Muskelschwunds SMA. Der Konzern hat dabei nach Ansicht von Analysten mit seiner Genersatztherapie überzeugende Daten geliefert. So beschreibt Analyst Michael Nawrath von der ZKB die vorgestellten Ergebnisse als durchweg positiv. Nawrath hebt zudem hervor, dass in den kommenden Tagen möglicherweise die FDA-Zulassung der Therapie anstehe.

Bei JPMorgan schränkt Analyst Richard Vosser ein, dass er vor allem die Daten aus den Studien STR1VE und SPR1Bt als positiv werte. Dabei wurden in dem SPR1NT-Programm Patienten mit der Gentherapie behandelt, noch bevor die Symptome aufgetreten sind. Die Daten aus der STR1VE-Studie wiederum hätten die guten Ergebnisse aus einer früheren Studie nochmals bestätigt, so der Experte. Schwieriger erachtet Vosser die Bewertung der STRONG-Daten. Hier habe Zolgensma von Novartis nur ähnlich wie die einzige bereits zugelassene Therapie abgeschnitten, fasst der Experte zusammen.

Beim Konkurrenten Roche stehen die AAN-Präsentationen zum SMA-Kandidaten Risdiplam noch aus. Allerdings hatte der Konzern am Freitagabend von der US-Zulassungsbehörde für das Medikament Kadcyla eine Zulassung zur Behandlung von Brustkrebs erhalten. Dabei geht es um eine ergänzende Therapie für Patienten, die an einer bestimmten Form von Brustkrebs leiden und bei denen nach einer bereits erfolgten Behandlung noch eine Resterkrankung festgestellt wurde.

Die Zulassung erfolge in einer Rekordzeit von zwölf Wochen nach der Einreichung des Antrags, wie der ZKB-Experte Nawrath in seinem Kommentar betont. Zudem stelle Kadcyla eine bessere Alternative zu Herceptin dar, das auch von Roche ist. Herceptin gehört zu jenen Blockbustern, deren Umsätze durch Nachahmerprodukte zusammenschmelzen. Dank der Zulassung kann Roche hier der Umsatzerosion entgegenwirken, so Nawrath weiter.

hr/ys

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Roche gibt an Fachkongress

Roche gibt an Fachkongress AAN Einblick in aktuelle SMA-Pipeline

Roche stellt am Neurologen-Fachkongress AAN in Philadelphia die aktuellsten Daten zu seinem Produktkandidaten Risdiplam vor. Unter dem Strich sieht der Konzern die Wirksamkeit und Sicherheit bei der Behandlung von Patienten mit dem erblich bedingten Muskelschwund Spinale Muskelatrophie (SMA) bestätigt.

07.05.2019 07:17

SMA zählt zu den häufigsten Ursachen für genetische Mortalität bei Säuglingen weltweit. Die betroffenen Patienten haben Probleme beim Schlucken, beim Husten, beim Krabbeln oder beim Essen. Betroffene des Typs 1, der schwersten Form der SMA, erleben häufig ihren zweiten Geburtstag nicht.

Konkret kommt es bei SMA im Rückenmark zum Untergang wichtiger Zellen, der so genannten motorischen Nervenzellen oder Motoneuronen, die zur Kontrolle von Muskelbewegungen und Muskelkraft notwendig sind. Diese motorischen Nervenzellen regulieren die Muskelaktivität durch die Übertragung von Signalen an das zentrale Nervensystem.

Die Ursache für die Erkrankung ist eine Mutation im Survival-of-Motor-Neuron-1(SMN1)-Gen. Dieses Gen wiederum ist für die Bildung des Survival-Motor-Neuron(SMN)-Proteins verantwortlich, das für die normale Funktion der motorischen Nervenzellen erforderlich ist. Ohne eine angemessene Menge an SMN-Protein gehen die motorischen Nervenzellen im Rückenmark zugrunde.

Wie die Studienergebnisse von Roche nun zeigen, haben die Kinder, die im Rahmen der FIREFISH-Studie mit Risdiplam behandelt wurden, nach einer einjährigen Behandlung wichtige motorische Meilensteine erreicht. Dazu zählte etwa, dass die betroffenen Kinder mindestens 5 Sekunden lang ohne Unterstützung sitzen konnten. Weitere Ziele waren beispielsweise, dass die Säuglinge eine aufrechte Kopfstellung erreichten.

Wichtig ist auch, dass kein Säugling während der Behandlung die Fähigkeit zum Schlucken verloren hat. Zudem benötigte keines der behandelten Kinder permanente künstliche Beatmung.

Des weiteren präsentierte Roche noch neue Daten aus seiner Zulassungsstudie SUNFISH. Sie wurde mit Patienten im Alter zwischen 2 und 25 Jahren durchgeführt, die unter SMA des Typs 2 oder 3 leiden.

Wie Roche bereits zuvor berichtet hatte, wurde nach 12 Monaten Behandlung mit Risdiplam ein anhaltender medianer Anstieg des SMN-Proteins gegenüber dem Ausgangswert um mehr als das Zweifache beobachtet. Unter den Patienten, die bis zum Schluss an der Studie teilnahmen, verzeichnete mehr als die Hälfte eine Verbesserung der motorische Funktionen.

hr/ys

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Roche stösst bei Spark

Roche stösst bei Spark-Aktionären auf Widerstand

Mit dem 4,3 Milliarden schweren Übernahmeangebot stösst Roche bei den Aktionären von Spark Therapeutics auf eine überraschend geringe Akzeptanz. Müssen die Basler tiefer in die Tasche greifen?

14.05.2019 08:12

Von Lorenz Burkhalter

Es riecht nach Ärger: Wie am frühen Dienstagmorgen einer Medienmitteilung von Roche ganz nebenbei entnommen werden kann, wurden dem Basler Pharma- und Diagnostikkonzern bisweilen nur 21 Prozent der ausstehenden Aktien von Spark Therapeutics angedient.

Das sind weniger als die vor gut zwei Wochen vermeldeten 26 Prozent. Anfang April waren es sogar knapp 30 Prozent. Was hinter dieser rückläufigen Entwicklung steckt, darüber lässt sich bloss spekulieren. Eine mögliche Erklärung liefert der von Roche in der Medienmitteilung benutzte Begriff "gültig". Vermutlich hatten Anfang April Aktionäre Aktien angedient, die sie - aus was für Gründen auch immer - eigentlich gar nicht mehr besitzen.

Ein Zeichen von Widerstand bei Spark Therapeutics

Wie dem auch immer sein möge. Fakt ist: Dass Roche bisweilen nur 21 Prozent der ausstehenden Aktien von Spark Therapeutics auf Sicher hat, lässt vermuten, dass der 4,3 Milliarden Dollar teure Firmenkauf in Gefahr sein könnte.

Schon bei dessen Bekanntgabe Ende Februar wurden Stimmen laut, das Übernahmeangebot werde dem kommerziellen und strategischen Wert von Spark Therapeutics nicht gerecht. Und das, obwohl dem milliardenschweren Kaufpreis ein letztjähriger Produktumsatz von gerade einmal 65 Millionen Dollar gegenübersteht. Roche lässt sich den Vorstoss ins zukunftsträchtige Geschäft mit Gentherapien damit einiges kosten.

Und der Kauf von Spark Therapeutics könnte sogar noch teurer werden. Denn Beobachter werten die rückläufige Anzahl angedienter Aktien als Zeichen dafür, dass sich im Aktionariat der Amerikaner Widerstand gegen die geplante Übernahme durch Roche regt. Eine Nachbesserung des Angebots könnte Wunder wirken. Die Basler müssten sich dann aber den Vorwurf gefallen lassen, Spark Therapeutics überzahlt zu haben.

Auch Novartis negativ in den Schlagzeilen

Dass der Genussschein von Roche im vorbörslichen Handel von Julius Bär um 0,7 Prozent auf einen Mittelkurs von 260 Franken zulegen kann, erklären sich Beobachter mit der Möglichkeit, dass die Basler die Übernahme gegebenenfalls sogar absagen.

Roche ist nicht das einzige Schwergewicht aus dem Swiss Market Index (SMI), das zuletzt in die Schlagzeilen geriet. Am späten Montagnachmittag stand die Aktie des Platzrivalen Novartis unter Verkaufsdruck, nachdem mehr als 40 US-Bundesstaaten eine Klage gegen fast zwei Duzend Generikaproduzenten eingereicht hatten. Den Generikaproduzenten, unter ihnen auch der Novartis-Tochter Sandoz, werden Preisabsprachen vorgeworfen. Es geht um Milliarden von Dollar, die Patientinnen und Patienten in den USA über Jahre hinweg zu viel bezahlt haben sollen (cash berichtete).

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Roche lanciert neuen Test zur

Roche lanciert neuen Test zur Tuberkulose-Diagnose

Der Pharmakonzern Roche lanciert einen neuen Test für den Nachweis von Tuberkulose.

14.05.2019 07:33

Dieser sei Teil des Cobas-6800/8800-Systems und habe das CE-IVD-Kennzeichen, teilte Roche am Dienstag mit. Der neue Test liefere den Ärzten Informationen, um die Behandlung zu beschleunigen und die Ausbreitung von Infektionen zu reduzieren, so die Mitteilung weiter. Konkret ermögliche der Test den Nachweis von Tuberkulose, medikamentenresistenter Tuberkulose und nicht-tuberkulösen Mykobakterieninfektionen aus einer einzigen Patientenprobe.

Tuberkulose ist laut den Angaben von Roche die häufigste Todesursache bei Infektionskrankheiten weltweit.

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Roche vermeldet positive

Roche vermeldet positive Studiendaten zu Mittel Entrectinib

Die Roche-Tochter Genentech hat bei einer Phase I/II-Studie positive Ergebnisse erzielt. Das Prüfmedikament Entrectinib habe bei allen pädiatrischen Tumorarten Reaktionen gezeitigt, die neurotrophische Tyrosinrezeptorkinase (NTRK) oder anaplastische Lymphomkinase (ALK) Fusionen aufweisen, teilte das Unternehmen am Mittwochabend mit.

15.05.2019 23:13

In der Studie habe Entrectinib bei allen behandelten Kindern und Jugendlichen die Tumore geschrumpft. Das Sicherheitsprofil von Entrectinib habe dabei dem in früheren Analysen entsprochen. Die Daten sollen gemäss der Roche-Tochter nun auf dem Jahreskongress der American Society of Clinical Oncology (ASCO) in Chicago vorgestellt werden.

kw/

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Roche-Tochter Genentech

Roche-Tochter Genentech kooperiert künftig mit Parvus bei Autoimmunerkrankungen

Die Roche-Tochter Genentech ist eine weltweite Lizenz- und Kollaborationsvereinbarung mit dem US-Unternehmen Parvus Therapeutics eingegangen. Zusammen wollen die Unternehmen neue Navacim-Therapeutika zur Behandlung von entzündlichen Darmerkrankungen (IBD), Autoimmunerkrankungen (ALD) und Zöliakie (CD) entwickeln.

16.05.2019 14:27

Im Rahmen der Vereinbarung ist Parvus laut Mitteilung vom Donnerstag zu Einmal- und Meilensteinzahlungen in Höhe von mehr als 800 Millionen US-Dollar berechtigt.

Wie es weiter heisst, sieht die Vereinbarung vor, dass Parvus die präklinische Entwicklung und die klinische Entwicklung bis Phase-I durchführt. Genentech werde für die klinische Entwicklung ab Phase-II und darüber hinaus verantwortlich sein, einschließlich der globalen Zulassungsanträge und der weltweiten Vermarktung von Produkten.

Navacims sind den Angaben zufolge eine Präzisionsmedizinplattform, die entwickelt wurden, um einen natürlich vorkommenden immunregulierenden Mechanismus des Immunsystems auszulösen, der sich zum Schutz vor Autoimmunerkrankungen entwickelt hat.

hr/tt

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Roche erhält FDA-Zulassung

Roche erhält FDA-Zulassung für Cobas-Test bei sexuell übertagbaren Krankheiten

Der Pharmakonzern Roche erhält von der US-Arzneimittelbehörde FDA eine erweitere Zulassung für das Testsystem Cobas 6800/8800. Neu kann der Test auch bei sexuell übertragbaren Krankheiten eingesetzt werden, wie Roche am Donnerstag in den USA mitteilte. Damit könnten in einem Test bis zu vier Geschlechtskrankheiten mit einer Patientenprobe getestet werden.

23.05.2019 16:21

pre/cf

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Zulassung in Kanada für Tecentriq-Kombo

Roche bekommt Zulassung in Kanada für Tecentriq-Kombo bei bestimmtem Lungenkrebs

Roche hat für sein Immuntherapeutikum Tecentriq in Kombination mit Bevacizumab, Paclitaxel und Carboplatin in Kanada die Zulassung erhalten.

Künftig darf diese Kombination als Erstlinientherapie bei Erwachsenen mit einer bestimmten Form von metastasierendem Lungenkrebs (NSCLC) eingesetzt werden, wie Roche am Mittwoch mitteilte.

Voraussetzung ist, dass der Tumor bei diesen Patienten bestimmte Mutationen nicht aufweist und sie vorher keine systemische Chemotherapiebehandlung hatten.

 

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Roche lanciert neues Produkt

Roche lanciert neues Produkt im Krebs-Bereich

Der Pharmakonzern Roche lanciert gemeinsam mit GE Healthcare ein Produkt zur Überwachung von Krebspatienten.

31.05.2019 07:21

Das "Navify Tumor Board 2.0" ermögliche den interdisziplinären Teams, welche über die Behandlung von Tumorpatienten entscheiden, eine bessere Übersicht über sämtliche Patientendaten, teilte Roche am Freitag mit.

Das Instrument sei das erste gemeinsam mit GE Healthcare entwickelte Produkt. Es vereinige die Daten aus den verschiedenen laufenden medizinischen Untersuchungen der Patienten mit den bereits bestehenden Angaben. Die Ärzte erhielten dadurch ein umfassenderes Bild.

(AWP)

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