Roche

Roche Hldg G 

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Roche zahlt Milliarden für

Roche zahlt Milliarden für Medikament gegen seltene Muskelerkrankung

Der Pharmakonzern Roche drückt im Bereich der Gentherapien aufs Tempo. Nach der Übernahme von Spark Therapeutics kündigt der Konzern nun eine Lizenzvereinbarung mit dem US-Unternehmen Sarepta Therapeutics an.

23.12.2019 07:25

Im Rahmen der Vereinbarung erhält Roche die Exklusivrechte an dem einer Gentherapie zur Behandlung eines erblich bedingten Muskelschwundes. Konkret geht es den Angaben zufolge um den Kandidaten SRP-9001, einer Mikro-Dystrophin-Gentherapie zur Behandlung von Duchenne-Muskeldystrophie (DMD) ausserhalb der USA. DMD ist die häufigste muskuläre Erbkrankheit im Kindesalter. Meistens betrifft sie Jungen.

Roche leistet eine Einmalzahlung in Höhe von insgesamt 1'150 Millionen US-Dollar. Dabei werden 750 Millionen in bar gezahlt und die restlichen 400 Millionen über Eigenkapital. Zudem ist Sarepta laut Mitteilung berechtigt, bis zu 1,7 Milliarden US-Dollar an regulatorischen und vertrieblichen Meilensteinen sowie Lizenzgebühren auf den Nettoumsatz zu erhalten.

Derweil werde das US-Unternehmen weiterhin für die klinische Entwicklung und Herstellung von SRP-9001 verantwortlich sein, wobei die weltweiten klinischen Entwicklungskosten zu gleichen Teilen mit Roche geteilt werden.

Wie Roche weiter schreibt, zeige die Zusammenarbeit das Engagement des Konzerns im Bereich der Gentherapie und ihres Transformationspotenzials für Patienten.

Der Kandidat SRP-9001 soll den Angaben zufolge das Microdystrophin-kodierende Gen direkt in das Muskelgewebe einbringen, um dort gezielt das Microdystrophin-Protein zu produzieren.

(AWP)

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Roche erhält in Japan

Roche erhält in Japan erweiterte Zulassung für FoundationOne CDx-Tests

Die japanische Roche-Tochter Chugai hat für die "FoundationOne CDx"-Krebstests in Japan eine erweiterte Zulassung erhalten. Diese dürfen neu in Kombination mit dem Krebsmedikament Rozlytrek (Entrectinib) bei der Behandlung des ROS1-positivem, metastasierendem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC) eingesetzt werden, wie Chugai über Weihnachten mitteilte. Laut Chugai sind 1 bis 2 Prozent der NSCLC-Fälle vom Fusions-Gen ROS1 betroffen.

02.01.2020 18:49

cf/

(AWP)

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Roche stösst mit Tecentriq

Roche stösst mit Tecentriq auf Widerstand der britischen NICE

Der Pharmakonzern Roche stösst mit seinem Mittel Tecentriq in Grossbritannien bei der nationalen Gesundheitsbehörde NICE auf Widerstand. Ein Ausschuss hat sich gegen eine Rückvergütung des Mittels in Kombination mit den Chemotherapeutika Carboplatin und Etoposid gegen eine Form von Lungenkrebs durch den staatlichen Krankenversicherer NHS ausgesprochen.

03.01.2020 08:55

Das Hinzufügen des Roche-Medikaments zu herkömmlichen Behandlungen entspreche nicht den Standards für Kosteneffizienz, erklärte das Amt in einem am Freitag auf seiner Website veröffentlichten Leitlinienentwurf. NICE schätzt die durchschnittlichen Kosten für eine Lungenkrebsbehandlung mit Tecentriq auf etwa 32'800 Pfund.

Das NICE wird später im Jahr seine endgültigen Leitlinien zu Tecentriq herausgeben. Eine Sitzung des Bewertungsausschusses ist für den 18. Februar geplant.

ra/tt

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Roche erhält EU-Zulassung für

Roche erhält EU-Zulassung für Lymphdrüsenkrebstherapie

Roche hat die Zulassung für eine neuartige Therapie zur Behandlung von aggressivem Lymphdrüsenkrebs erhalten.

21.01.2020 07:41

Wie der Konzern am Dienstag mitteilte, hat die EU-Kommission Polivy (Polatuzumab-Vedotin) eine bedingte Zulassung in Kombination mit Bendamustin plus MabThera (Rituximab) (BR) für die Behandlung von erwachsenen Patienten mit einer bestimmten Form des diffusen grosszelligem B-Zell-Lymphom (DLBCL) erteilt. Die Therapie richtet sich laut Roche an jene Patienten, die nicht für eine hämatopoetische Stammzelltransplantation in Frage kommen.

"Mit dieser Zulassung bekommen Menschen in der EU mit rezidiviertem oder refraktärem diffusem grosszelligem B-Zell-Lymphom die Möglichkeit, von dieser neuen Kombination zu profitieren", wird Levi Garraway, Chief Medical Officer und Leiter der globalen Produktentwicklung bei Roche, in der Mitteilung zitiert.

Die bedingte Zulassung basiert den Angaben zufolge auf den Ergebnissen der Phase Ib/II-Studie GO29365. Es ist demnach die erste und einzige klinischen Studie, die höhere Ansprechraten und ein verbessertes Gesamtüberleben (OS) im Vergleich zum sonst oft angewandten Behandlungsschema gezeigt habe.

Eine bedingte Zulassung werde für ein Arzneimittel erteilt, das einen ungedeckten medizinischen Bedarf erfüllt, wenn der Nutzen der sofortigen Verfügbarkeit das Risiko weniger umfangreicher Daten als normalerweise erforderlich überwiegt.

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Roche erreicht in Phase-III-Studie gesteckte Ziele

Mittel gegen Muskelerkrankung

Das Mittel, dass zur Behandlung von Säuglingen eingesetzt werden soll, die an einer erblichen Muskelerkrankung leiden, hat sich als wirksam erwiesen.

Roche hat mit einem seiner Hoffnungsträger in einer Phase-III-Studie die gesteckten Ziele erreicht. Der Produktkandidat Risdiplam hat sich in der sogenannten Firefish-Studie als wirksam bei der Behandlung von Säuglingen erwiesen, die an der erblichen Muskelerkrankung spinale Muskelatrophie (SMA) Typ 1 leiden. Der Erfolg der Studie wurde an der Zahl der Kinder gemessen, die nach einer 12-monatiger Behandlung mindestens fünf Sekunden lang ohne Unterstützung sitzen können, wie Roche am Donnerstag mitteilte.

Bewertet wurde dies anhand der Bruttomotorik-Skala der Bayley Scales of Infant and Toddler Development Third Edition (BSID-III). Die detaillierten Daten werde man an einem der kommenden Fachkongresse vorstellen. Denn wie gross der Anteil der Säuglinge war, die ohne Hilfe sitzen konnten, teilte Roche in der aktuellen Meldung nicht mit.

Darüber hinaus heisst es in der Studie, dass die Sicherheit von Risdiplam dem bekannten Sicherheitsprofil entspreche und keine neuen Sicherheitssignale gegeben habe. Bislang wurden den Angaben zufolge in den verschiedenen Studien mehr als 400 Patienten mit Risdiplam behandelt. In keiner der Studien sei es zu einem Studienabbruch aufgrund von behandlungsbezogenen Sicherheitsergebnissen gekommen.

Die Spinale Muskelatrophie (SMA) ist eine schwere, vererbte, progressive neuromuskuläre Erkrankung, die verheerende Muskelatrophie und krankheitsbedingte Komplikationen verursacht. Sie ist die häufigste genetische Ursache der Kindersterblichkeit und eine der häufigsten seltenen Krankheiten, von der etwa eines von 11'000 Babys betroffen ist.

SMA führt zu einem fortschreitenden Verlust von Nervenzellen im Rückenmark, die die Muskelbewegungen kontrollieren. Je nach Art der SMA kann die körperliche Kraft und die Fähigkeit zu gehen, zu essen oder zu atmen, deutlich vermindert sein oder verloren gehen.

Roche will die Daten nun mit den weltweiten Aufsichtsbehörden teilen. Der Pharmakonzern tritt damit in direkte Konkurrenz zu Novartis, die in den USA bereits die Zulassung für ihre Gentherapie Zolgensma erhalten hat. Diese einmalige Behandlung gilt mit einem Preis von mehr als zwei Millionen US-Dollar als die teuerste weltweit.

(AWP)

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Roche erleidet Rücksetzer bei

Roche erleidet Rücksetzer bei Blasenkrebs-Mittel

Roche hat mit seinem Immuntherapeutikum Tecentriq in der Behandlung einer bestimmten Art von Blasenkrebs seine gesteckten Ziele nicht erreicht.

24.01.2020 07:32

Wie der Konzern am Freitag mitteilte, wurden in der Phase-III-Studie IMvigor010 die gesteckten Ziele nicht erreicht. Ziel der Studie war es, das krankheitsfreie Überleben bei Patienten zu verlängern, die an muskelinvasivem Blasenkrebs (MIUC) leiden und mit Tecentriq als Monotherapie adjuvant, also nach der Operation, behandelt wurden. Dieses Ziel wurde den Angaben zufolge verfehlt. Levi Garraway, Chief Medical Officer und Leiter der globalen Produktentwicklung, zeigte sich in der Mitteilung enttäuscht über den Rückschlag.

Gleichzeitig berichtete Roche am Freitagmorgen, dass das Schweizerische Heilmittelinstitut (Swissmedic) das Krebsmittel Kadcyla in einer weiteren Indikation zugelassen hat. Neu darf es auch bei Patienten eingesetzt werden, die an einer frühen Form des HER2-positiven Brustkrebses leiden.

Konkret könne Kadcyla (Trastuzumab-Emtansin) als Monotherapie für die adjuvante Behandlung von Patienten mit HER2-positivem Brustkrebs im Frühstadium eingesetzt werden, die nach präoperativer Taxan-haltiger Chemotherapie in Kombination mit mindestens Trastuzumab als HER2-gerichteter Therapie eine Resterkrankung in der Brust und/oder den Lymphknoten aufweisen.

(AWP)

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Roche will US-Zulassung für

Roche will US-Zulassung für Medi-Kombination gegen Leberkrebs

Roche hat bei der US-Zulassungsbehörde FDA einen ergänzenden Antrag auf die Zulassung eines Biologikums eingereicht.

27.01.2020 07:25

Konkret beantragt Roche die Zulassung für sein Immuntherapeutikum Tecentriq in Kombination mit Avastin zur Behandlung von Patienten mit Leberkrebs.

Die Therapie richtet sich an Patienten, die an inoperablem Leberzellkarzinom (HCC) leiden und die keine vorherige systemische Therapie erhalten haben, teilte Roche am Montag mit.

Die FDA wiederum prüft den Antrag laut Mitteilung im Rahmen des Pilotprogramms "Real-Time Oncology Review". Dieses zielt darauf ab, den Überprüfungsprozess effizienter zu gestalten. Ziel des Programms ist es, Patienten so früh wie möglich sichere und wirksame Behandlungen zur Verfügung zu stellen.

(AWP)

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Roche geht von weniger

Roche geht von weniger Wachstum aus - Prognose getroffen

Der Pharmakonzern Roche ist mit seiner Wachstumsprognose etwas vorsichtiger.

Aktualisiert um 08:00

Roche ist dank seiner jüngeren Medikamente auch im Geschäftsjahr 2019 weiter gewachsen und hat den Gewinn markant gesteigert. Die eigene Zielsetzung hat der Pharmakonzern dabei erfüllt. Den Aktionären winkt eine erneut erhöhte Dividende. Für 2020 stellt Roche weiteres Wachstum in Aussicht.

Der Umsatz des Basler Pharmakonzern stieg 2019 um 8 Prozent auf 61,5 Milliarden Franken. Zu konstanten Wechselkursen (kWk) ergab sich ein Plus von 9 Prozent, wie Roche am Donnerstag mitteilte.

Pharmasparte wächst

Dabei wuchs vor allem der Umsatz der Pharmasparte. Er legte um 10 Prozent (+11% kWk) auf 48,5 Milliarden Franken zu. Das gute Abschneiden verdankt Roche vor allem den neueren Produkten wie dem MS-Mittel Ocrevus, dem Immun-Therapeutikum Tecentriq und auch Hemlibra zur Behandlung der Bluterkrankheit. Sie alle haben 2019 mit Umsätzen von teilweise deutlich mehr als einer Milliarde Blockbuster-Status erreicht.

Derweil setzten Nachahmerprodukte dem ehemaligen Dreier-Gespann MabThera/Rituxan, Herceptin und Avastin weiter zu. So brach der Umsatz mit Rituxan/Mabthera in Europa ein Drittel ein. Auch der Blockbuster Herceptin, der ein Bestandteil der sogenannten HER2-Franchise ist, hat den Einfluss der Biosimilars in Europa zu spüren bekommen, wie der Umsatzrückgang um 43 Prozent in der Region zeigt.

Die kleinere der beiden Sparten, das Diagnostics-Geschäft, setzte 2019 annähernd 13 Milliarden um, ein Plus von 1 Prozent (+3% kWk) gegenüber dem Vorjahreswert.

Mehr Gewinn

Auf der Gewinnseite konnte Roche ebenfalls zulegen. So stieg der operative Kerngewinn um 10 Prozent (+11 kWk) auf 22,5 Milliarden Franken. Den Konzerngewinn nach IFRS weist Roche mit 14,1 Milliarden aus, was einer Zunahme von 32 Prozent entspricht. Die sei den starken operativen Ergebnisse und der Auswirkungen niedrigerer Wertminderungen auf immaterielles Anlagevermögen gegenüber dem Jahr 2018 geschuldet, so Roche.

Mit den vorgelegten Zahlen hat Roche die durchschnittlichen Analysten-Erwartungen (AWP-Konsens) in etwa getroffen.

Für das gerade begonnen Geschäftsjahr 2020 gibt sich der Konzern zurückhaltend und peilt ein Verkaufswachstum im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich an. Beim Kerngewinn je Titel wird eine Zunahme auf dem gleichen Niveau erwartet - beide Zielgrössen gelten jeweils zu konstanten Wechselkursen.

Den Aktionären schlägt Roche für 2019 eine Dividende von 9,00 Franken vor, nach 8,70 Franken im Vorjahr.

(AWP/Reuters)

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Roche-CEO Schwan verdiente

Roche-CEO Schwan verdiente 2019 leicht weniger

Roche-CEO Severin Schwan hat 2019 gehaltsmässig den Gürtel enger schnallen müssen – verdiente aber noch immer mehr als sein Novartis-Kollege Narasimhan.

30.01.2020 08:15

Roche-CEO Severin Schwan hat 2019 etwas weniger verdient als im Jahr zuvor. Insgesamt erhielt er 11,5 Millionen Franken nach 11,8 Millionen für 2018. Das Grundgehalt von Schwan betrug dabei wiederum 4 Millionen Franken. Unter den variablen Komponenten befinden sich unter anderem Genussscheine und Aktien mit einer Sperrfrist von 10 Jahren.

Aufgrund der langen Sperrperiode berücksichtigt Roche für die Berechnung der CEO-Kompensation diese Titel mit einem reduzierten Verkehrswert von 55,8 Prozent. Werden die gesperrten Titel voll miteinbezogen, beträgt die Gesamtvergütung von Konzernchef Schwan für das vergangene Jahr 14,2 Millionen Franken.

Zum Vergleich: Der Novartis-CEO Vas Narasimhan bekam für 2019 mit 10,6 Millionen Franken zwar deutlich mehr als im Vorjahr, aber erneut weniger als der Roche-Chef.

Alle Mitglieder der Roche-Geschäftsleitung erhielten zusammen im Berichtsjahr 38,0 Millionen Franken, nach 39,3 Millionen für 2018, wie dem am Donnerstag veröffentlichten Geschäftsbericht zu entnehmen ist. In diesen Zahlen sind auch die Zahlungen an ausgeschiedene Konzernleitungsmitglieder berücksichtigt.

Verwaltungsratspräsident Christoph Franz verdiente 5,7 Millionen Franken und damit gleich viel wie im Vorjahr. Auch er ist damit besser entschädigt als Novartis-Präsident Jörg Reinhard. Dieser erhielt wie im Vorjahr 3,8 Millionen Franken.

(AWP)

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Roche erwartet frühen FDA

Roche erwartet frühen FDA-Entscheid für Immuntherapeutikum

Bereits in vier Monaten will die US-Zulassungsbehörde FDA über den Antrag von Roche für sein Immuntherapeutikum Tecentriq eine Entscheidung treffen.

19.02.2020 07:36

Wie der Konzern am Mittwoch mitteilte, hat die Behörde dem Antrag den Status "Priority Review" gewährt.

Mit diesem Status verkürzt sich die Zeit, in der die Behörde die Zulassung überprüft. Im Fall von Roche geht es darum, Tecentriq als Erstlinien-Monotherapie bei Patienten einzusetzen, die an einer bestimmten Form von Lungenkrebs (NSCLC) leiden und dabei keine EGFR- oder ALK-Mutationen aufweisen. Eine weitere Bedingung für eine Behandlung mit der Roche-Therapie ist eine hohe PD-L1-Expression (TC3/IC3-Wildtyp [WT]), die durch einen PD-L1-Biomarkertest bestimmt wird, hiess es in der Mitteilung weiter.

Die FDA wird ihre Entscheidung laut Mitteilung am 19. Juni bekanntgeben. Der Antrag basiert auf den Ergebnissen aus der Phase-III-Studie IMpower110, in der die Tecentriq-Therapie das Gesamtüberleben der betroffenen Patienten im Vergleich zur Chemotherapie um gute 7 Monate verbesserte.

(AWP)

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Roche erhält von FDA Status

Roche erhält von FDA Status Therapiedurchbruch für Esbriet bei Lungenerkrankung

Die US-Gesundheitsbehörde FDA zeigt sich von den bisherigen Studiendaten zu Roches Esbriet überzeugt.

03.03.2020 07:28

Wie der Konzern am Dienstag mitteilte, hat die Behörde dem Mittel den Status "Therapiedurchbruch" erteilt. Konkret geht es um den Einsatz bei Patienten, die an bestimmten Form von Lungenerkrankung leiden.

Die FDA habe den Status für Esbriet zur Behandlung von Erwachsenen mit nicht klassifizierbarer interstitieller Lungenerkrankung (uILD) erteilt. Die Auszeichnung wurde auf Grundlage von Daten aus einer Phase-II-Studie erteilt, in der die Wirksamkeit und Sicherheit von Esbriet bei uILD untersucht wurde.

ILD ist laut Mitteilung ein Begriff, der eine vielfältige Gruppe von mehr als 200 Arten seltener Lungenkrankheiten beschreibt. Obwohl die ILDs den Angaben zufolge ähnliche Merkmale wie Husten und Kurzatmigkeit aufweisen, hat jede ILD unterschiedliche Ursachen, Behandlungsansätze und Aussichten. Ungefähr 10 Prozent der Menschen, die mit einer von einem multidisziplinären Team begutachteten ILD leben, kann demnach selbst nach einer gründlichen Untersuchung keine definitive Diagnose gestellt werden, und in diesen Fällen werden die Patienten in die Kategorie UILD eingeteilt.

(AWP)

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Roche-Mittel soll bei schweren Coronavirus-Fällen helfen

China dürfte im Kampf gegen das Virus ein Arthritis-Mittel des Pharmakonzerns einsetzen.

(Reuters) Ein Arthritismittel des Schweizer Pharmakonzerns Roche (ROG 327.4 2.03%) verspricht Hoffnung für schwer erkrankte Coronavirus-Patienten. Chinas nationale Gesundheitsbehörde genehmigte am Mittwoch den Einsatz des Medikaments Actemra bei Erkrankten mit schweren Lungenschäden und einem erhöhten Interleukin-6-Wert. Eine hohe Konzentration dieses Proteins gilt unter anderem als Hinweis auf eine Entzündung.

Roche zufolge könnte Actemra helfen, Entzündungen im Zusammenhang mit Interleukin 6 einzudämmen. Klinische Belege zur Wirksamkeit des Mittels bei Coronavirus-Patienten gibt es bislang nicht. Forscher in China hatten im Februar eine Studie zur Behandlung von mit dem Erreger Infizierten mit Actemra angemeldet. Roche zufolge soll damit die Sicherheit und Wirksamkeit des Medikaments bei Erkrankten nachgewiesen werden, bei denen es zu einem sogenannten Zytokin-Freisetzungssyndrom (CRS) kam – einer Überreaktion des Immunsystems. Dabei werden – beispielsweise infolge einer Krebsbehandlung – massenhaft gewisse Proteine freigesetzt, was zu Fieber, Übelkeit, Schüttelfrost, niedrigem Blutdruck und anderen, manchmal lebensbedrohlichen Körperreaktionen führen kann.

Actemra ist Roche zufolge in 116 Ländern zur Behandlung verschiedener Formen der Autoimmunerkrankung Arthritis sowie zur Behandlung von CRS nach einer CAR-T-Zelltherapie zugelassen. Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben in China seit Februar Actemra im Wert von umgerechnet rund zwei Millionen Dollar gespendet. Roche erzielte mit der Arznei im vergangenen Jahr einen Umsatz von 2,4 Mrd. $.

Das Coronavirus war in China erstmals zur Jahreswende ausgebrochen. Weltweit sind mittlerweile mehr als 93’000 Menschen infiziert – der Grossteil davon in China – und mehr als 3000 sind daran gestorben. Die Industriestaaten-Organisation OECD sieht in der Epidemie die grösste Bedrohung für die globale Wirtschaft seit der Finanzkrise 2008/09, die US-Notenbank Fed senkte angesichts der weltweiten Rezessionssorgen überraschend und kräftig ihren Schlüsselzins.

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Roche fordert Aktionäre zu

Roche fordert Aktionäre zu elektronischer Stimmabgabe auf

Der Pharmakonzern Roche hat seinen Aktionären empfohlen, der Generalversammlung am 17. März wenn möglich fernzubleiben und auf eine elektronische Stimmabgabe zurückzugreifen.

11.03.2020 12:53

"Die Dauer der Veranstaltung wurde durch den Verzicht auf das traditionelle gemeinsame Mittagessen auf das unbedingt notwendige Minimum verkürzt", teilt der Arzneimittel-Hersteller mit.

Im vergangenen Jahr nahmen an dem Aktionärstreffen mehr als 800 Menschen teil. 

(Reuters)

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im Plus

das Schwergewicht macht sich bemerkbar

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Roche-GV - «Wir hoffen, das

Roche-GV - «Wir hoffen, das möglichst wenige Aktionäre kommen»

Der Pharmariese Roche will die jährliche Generalversammlung (GV) am morgigen Dienstag wie geplant abhalten.

16.03.2020 13:29

Roche habe im Zusammenhang mit dem Coronavirus-Ausbruch verschiedene Maßnahmen zum Schutz der Aktionär ergriffen: Diese würden etwa auf sechs Säle aufgeteilt und es gebe Desinfektionsstationen.

Zudem sei den Eigentümern nachdrücklich nahegelegt worden, Alternativen zu einem persönlichen Erscheinen zu nutzen, beispielsweise die Beauftragung eines Stimmrechtsvertreters, sagte ein Roche-Sprecher.

"Wir hoffen einfach, das möglichst wenige Aktionäre kommen." In der Schweiz sind Veranstaltungen mit mehr als 100 Personen seit Freitag verboten. Roche wurde vom Kanton Basel von den Auflagen befreit. Vergangenes Jahr nahmen an der Aktionärsversammlung mehr als 800 Personen teil.

(Reuters)

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Roche startet Auslieferung

Roche startet Auslieferung von COVID-19-Test in den USA

Der Pharmariese Roche hat in den USA mit der Auslieferung von COVID-19-Test begonnen.

17.03.2020 07:03

Die Lieferung der ersten 400'000 Test-Kits habe am vergangenen Freitag begonnen. Sie gehen an ein landesweites Netzwerk aus Hospitälern und Laboratorien, wie es in einer Mitteilung am Montagabend heisst.

Der Cobas SARS-CoV-2 Test von Roche für die Krankheit COVID-19 wurde in der vergangenen Woche von der US-Gesundheitsbehörde FDA zugelassen. Das Unternehmen plant ein Liefervolumen von weiterhin 400'000 pro Woche, damit weiter Test in hohen Volumen durchgeführt werden können.

(AWP)

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Roche im Sinkflug

Kann mir jemand kurz erklären warum Roche heute so massiv sinkt?

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pee1983 hat am 18.03.2020 10

pee1983 hat am 18.03.2020 10:49 geschrieben:

Kann mir jemand kurz erklären warum Roche heute so massiv sinkt?

Roche hat gestern als einzige Aktie im plus geschlossen, heute geht es aber tatsächlich (zu) stark runter. Aktuell ist Roche bei 7% minus, wobei 3% dieser 7% durch die Ausschüttung der Dividende (9 Franken) gerechtfertig werden können. Mit der Auslieferung der Corona-Test müsste eigentlich nun die Aktie eher steigen statt sinken.

 

Bulldog
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dangermouse hat am 18.03.2020

dangermouse hat am 18.03.2020 10:54 geschrieben:

pee1983 hat am 18.03.2020 10:49 geschrieben:

Kann mir jemand kurz erklären warum Roche heute so massiv sinkt?

Roche hat gestern als einzige Aktie im plus geschlossen, heute geht es aber tatsächlich (zu) stark runter. Aktuell ist Roche bei 7% minus, wobei 3% dieser 7% durch die Ausschüttung der Dividende (9 Franken) gerechtfertig werden können. Mit der Auslieferung der Corona-Test müsste eigentlich nun die Aktie eher steigen statt sinken.

Die ex dividende ist erst morgen. Somit hat dieses heutige Debakel nichts mit der zu tun. 

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Uff, ja Du hast recht...

Uff, ja Du hast recht... seltsam, das bedeutet, dass der Kurs morgen nochmals zurückgehen wird. Unter 260 kaufe ich..

 

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dangermouse hat am 18.03.2020

dangermouse hat am 18.03.2020 12:21 geschrieben:

Uff, ja Du hast recht... seltsam, das bedeutet, dass der Kurs morgen nochmals zurückgehen wird. Unter 260 kaufe ich..

Ja aber. Ich bin mir fast sicher, dass Roche heute nicht unter 290 schliessen wird. Somit könntest du morgen bei ca 280 kaufen. 

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Roche beginnt Phase-III

Roche beginnt Phase-III-Studie mit Actemra bei Patienten mit COVID-19-Pneumonie

Roche arbeitet mit Hochdruck an der Bekämpfung des Coronavirus.

19.03.2020 07:52

Nachdem der Pharmakonzern erst vor wenigen Tagen die Notfall-Zulassung für seinen Corona-Test erhalten hat, kündigte Roche am Donnerstag nun den Start einer Phase-III-Studie mit seinem bereits zugelassenen Medikament Actemra/RoActemra zur Behandlung von Patienten an, die mit einer schweren Coronavirus-Lungenentzündung bereits stationär behandelt werden.

Man arbeite mit bei der Phase-III-Studie mit der US-Zulassungsbehörde FDA zusammen, hiess es in der Mitteilung weiter. Ziel sei es, eine randomisierte, doppelblinde, plazebokontrollierte klinische Studie der Phase III in Zusammenarbeit mit der Biomedical Advanced Research and Development Authority (BARDA) zu initiieren. Die BARDS-Behörde gehört zum US-Gesundheits- und Sozialdienstbüro.

In der Studie soll die Sicherheit und Wirksamkeit von Actemra/RoActemra (Tocilizumab) in Kombination mit der gängigen Standardtherapie bei stationären erwachsenen Patienten getestet werden, die wegen einer schweren COVID-19-Lungenentzündung behandelt werden. Die Actemra-Kombination soll mit Placebo plus Standardtherapie verglichen werden.

Es handelt sich den Angaben zufolge um die erste weltweite Studie zu Actemra/RoActemra in diesem Umfeld und sie wird voraussichtlich Anfang April mit der Aufnahme von etwa 330 Patienten weltweit, einschliesslich der USA, beginnen.

(AWP)

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Lurch
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Könnte die erfolgreiche Konkurenz ein Grund sein?

https://www.deraktionaer.de/artikel/pharma-biotech/qiagen-das-ist-stark-...

Qiagen ist auch sehr gut unterweges.... Roche deshalb schwächer?

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Roche: Venclexta/Azacitidin

Roche: Venclexta/Azacitidin wirkt bei Blutkrebs besser als Monotherapie

Die Kombination des Roche-Mittels Venclexta mit Azacitidin zeigt bei der Behandlung einer bestimmten Form von Blutkrebs bessere Ergebnisse als die Behandlung mit Azacitidin als alleinige Therapie. Eine entsprechende Studie hat ihre beiden primären Endpunkte erreicht.

23.03.2020 13:17

Wie Roche am Montag mitteilte, zeigte die Kombinationstherapie eine statistisch signifikante Verbesserung des Gesamtüberlebens bei Personen mit zuvor unbehandelter akuter myeloischer Leukämie (AML). Der andere Endpunkt war die kombinierte vollständige Remissionsrate.

ra/tt

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Roche startet Studie für

Roche startet Studie für Actemra bei Coronavirus-Lungenentzündungen

Roche startet eine zulassungsrelevante Studie für Actemra. Darin untersucht der Pharmakonzern den potenziellen Nutzen des Mittels bei Patienten mit einer schweren Coronavirus-Lungenentzündung.

Aktualisiert um 07:31

Erst am Vortag hatte die US-Gesundheitsbehörde FDA ihr OK für das geplante Phase-III-Programm gegeben.

Dies sei die erste globale Studie zu Actemra/RoActemra in diesem Umfeld, erklärte Roche am Dienstag. Daneben verfolge man aufmerksam die unabhängig von den Baslern rund um den Globus durchgeführten klinischen Studien mit verschiedenen Roche-Medikamenten, darunter ebenfalls Actemra.

Parallel dazu arbeite der Konzern mit Hochdruck an der Erhöhung der Produktionskapazitäten. Ziel sei es, die Produktion von Actemra "wo immer möglich" zu maximieren.

Berichte auch China legen nahe, wie Actemra - ein das Immunsystem regulierendes Medikament - sehr gut bei der Behandlung Schwerstkranker wirkte.

Actemra ist Hoffnungsträger

Roche habe es bisher tunlichst vermieden, in der Öffentlichkeit Erwartungen zu wecken oder gar den Einsatz für diese nicht bewilligte Indikation zu fördern, schrieb die NZZ am Sonntag. Denn die Studie genügt nicht, um wissenschaftlich verlässliche Aussagen zu machen.

Gleichzeitig arbeite Roche offenbar hinter den Kulissen daran, Produktionsanlagen frei zu bekommen, um im Fall eines Studienerfolgs und der schnellen Zulassung durch die Behörden sofort grosse Mengen von Actemra zu fertigen, so die NZZ am Sonntag

Roche visiere mehr als eine Verzehnfachung der heute hergestellten Menge an und könne dies im besten Fall bis September erreichen, schätzt Andrew Baum, Finanzanalyst der Citibank, und beruft sich auf inoffizielle Quellen.

(AWP/cash)

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Roche kommt mit Grippe-Mittel

Roche kommt mit Grippe-Mittel Xofluza in den USA voran

Die US-Gesundheitsbehörde FDA hat den Zulassungsanträge für das Roche-Grippemittel Xofluza angenommen.

27.03.2020 07:22

Roche kommt einer möglichen Zulassung seines Grippemittels Xofluza in den USA einen weiteren Schritt näher.

Konkret habe die FDA einen Zulassungsantrag für eine neue Formulierung von Xofluza zur Überprüfung angenommen. Dabei handelt es sich laut Roche um eine Ein-Dosis-Granulat-Formulierung zur oralen Suspension, die möglicherweise eine bequemere Option für Kinder und Personen mit Schluckbeschwerden bietet.

Darüber hinaus soll Xofluza für die Behandlung der akuten unkomplizierten Grippe bei ansonsten gesunden Kindern im Alter von einem bis unter 12 Jahren, die nicht länger als 48 Stunden symptomatisch sind, zugelassen werden.

Es wird erwartet, dass die FDA bis zum 23. November 2020 eine Entscheidung über die Zulassung treffen wird.

(AWP)

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US-Behörde FDA verlängert

US-Behörde FDA verlängert Prüfung von Risdiplam

Roche muss länger auf den US-Zulassungsentscheid für den Produktkandidaten Risdiplam als Mittel gegen die Muskelerkrankung SMA warten als ursprünglich erwartet.

08.04.2020 05:37

Die zuständige Food and Drug Administration (FDA) habe die Untersuchung wegen neuer Daten verlängert, und mit einem Entscheid sei nun bis am 24. August 2020 zu rechnen, teilte Roche am Dienstagabend mit. Als die US-Behörde im letzten November dem Mittel ein beschleunigtes Zulassungsverfahren gewährt hatte, war von einem Entscheid bis Ende Mai 2020 die Rede gewesen.

Im letzten Februar seien auf der Grundlage von Diskussionen mit der FDA zusätzliche Daten vorgelegt worden, so Roche weiter. Wegen der Menge der zusätzlich eingereichten Daten benötige die FDA nun mehr Zeit.

Gleichzeitig betonte Roche, dass weitere Zulassungsanträge für das Mittel eingereicht worden seien. Und für China und Europa seien entsprechende Anträge geplant. Risdiplam soll bei Patienten zum Einsatz kommen, die am Typ 1, 2 oder 3 der seltenen Muskelerkrankung spinale Muskelatrophie (SMA) leiden.

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Roche schliesst

Roche schliesst Lizenzvereinbarung mit Arrakis Therapeutics

Der Pharmakonzern Roche hat sich auf eine Lizenzvereinbarung mit dem US-Biotechunternehmen Arrakis Therapeutics geeinigt.

08.04.2020 13:09

Demnach hat sich Roche mit dem US-Unternehmen für die Entdeckung von RNA-targeted small molecule (rSM)-Medikamenten gegen eine breite Palette von Zielmolekülen in allen Forschungs- und Entwicklungsbereichen zusammengetan.

Im Rahmen der Vereinbarung werde Arrakis die Entdeckungs- und Forschungsaktivitäten für jedes Target bis zu einem definierten Punkt führen, an welchem Roche das Recht habe, die weitere präklinische und klinische Entwicklung exklusiv zu verfolgen, teilte Arrakis am Mittwoch mit.

Roche zahlt dem Biotechunternehmen dafür eine Vorauszahlung in Höhe von 190 Millionen US-Dollar. Zudem habe man sich auf Meilensteinzahlungen und Tantiemen geeinigt.

(AWP)

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Roche-Diagnostics arbeitet an

Roche-Diagnostics arbeitet an Test zum Nachweis von Corona-Antikörpern

Roche zeigt sich im Kampf gegen das Coronavirus unermüdlich. Wie der Konzern am Freitag mitteilte, werde man nun an der Entwicklung und künftigen Markteinführung eines neuen Corona-Tests arbeiten.

17.04.2020 07:16

Dieser Test soll nun dabei helfen, bei jenen Menschen, die dem Coronavirus ausgesetzt waren, die entsprechenden Antikörper nachzuweisen.

Man strebe an, den Antikörpertest bis Anfang Mai in Ländern, die die CE-Kennzeichnung der Europäischen Union akzeptieren, verfügbar zu haben. Zugleich arbeite Roche aktiv mit der FDA für eine Notfallzulassung zusammen.

Antikörpertests spielen eine zentrale Rolle, um genau jene Menschen zu identifizieren, die mit dem Virus möglicherweise infiziert waren, aber keine Symptome zeigten, wie es in der Mitteilung heisst.

Darüber hinaus kann ein Test den Angaben zufolge die vorrangige Untersuchung von Hochrisikogruppen unterstützen. Dazu gehören etwa Beschäftigte im Gesundheitswesen oder der Lebensmittelversorgung, die möglicherweise bereits ein gewisses Mass an Immunität entwickelt haben und ihren Dienst fortsetzen und/oder an ihren Arbeitsplatz zurückkehren können.

Der Antikörpertest sei ein wichtiger nächster Schritt im Kampf gegen die Corona-Pandemie. So könne der Antikörpertest von Roche in höher Stückzahl schnell produziert werden.

Bei dem "Elecsys Anti-SARS-CoV-2-Immunoassay" handelt es sich laut Mitteilung um einen In-vitro-Test, bei dem menschliches Serum und Plasma aus einer Blutprobe verwendet wird, um Antikörper nachzuweisen und die Immunreaktion des Körpers auf das Coronavirus (SARS-CoV-2) zu bestimmen. Der Test kann auf den Cobas-e-Analysegeräten von Roche Diagnostics durchgeführt werden.

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Roche will Infusionszeit von

Roche will Infusionszeit von Ocrevus gegen Multiple Sklerose verkürzen

Der Pharmakonzern Roche will sein Medikament Ocrevus bei der Behandlung von wiederkehrender oder progressiver Multipler Sklerose intensiver einsetzen.

20.04.2020 07:47

So soll die Infusionszeit von derzeit 3,5 auf 2 Stunden reduziert werden, dies bei einer zweimaligen Verabreichung im Jahr. Sowohl die amerikanische Gesundheitsbehörde FDA als auch die europäische EMA hätten entsprechende Zulassungsgesuche akzeptiert, teilte Roche am Montag mit. Vom Rhythmus der zwei Mal im Jahr erfolgenden Verabreichung profitierten derzeit weltweit über 150'000 MS-Patienten, welche mit Ocrevus (ocrelizumab) behandelt würden.

Die Zulassungsgesuche von Roche basieren auf Daten einer Studie unter dem Namen "Ensemble Plus", gemäss denen die Reaktionen des Körpers auf die Infusion während einer zweistündigen Infusionszeit vergleichbar sind wie bei einer Dauer von dreieinhalb Stunden.

(AWP)

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