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Roche steigt gross ins Corona

Roche steigt gross ins Corona-Antikörper-Testing ein

Der Blutplasma-Test von Roche soll ab Mai in Europa auf den Markt kommen. Dazu schafft der Konzern bis Juni Kapazitäten in «hoher zweistelliger Millionenhöhe». Dies ist ein wichtiger Schritt im Kampf gegen die Pandemie.

20.04.2020 05:55

Von Seraina Gross

Roche setzt erneut neue Massstäbe beim Covid-19-Testing. Der Basler Konzern will einen Test auf den Markt bringen, mit dem Personen identifiziert werden können, die sich bereits mit dem neuen Coronavirus infiziert haben - und die deshalb womöglich gegen das Virus immun sind.

Der Elecsys Anti Sars-CoV-2-Test soll ab anfangs Mai in den Ländern Europas auf den Markt kommen. Zudem arbeitet das Unternehmen mit der amerikanischen Zulassungsbehörde FDA zusammen, um eine Emergency Use Authorization für den amerikanischen Markt zu bekommen.

Roche war Vorreiter bei Virus-Tests

Antikörper-Tests sind der nächste wichtige Schritt bei der Bekämpfung der Sars-CoV-2-Pandemie. Anders als bei den Virus-Tests geht es dabei nicht darum, Infizierte zu erkennen und diese, wenn nötig, zu hospitalisieren; sie dienen vielmehr dazu festzustellen, ob jemand bereits eine Infektion durchgemacht hat und damit keinem Infektionsrisiko mehr ausgesetzt ist. Die Immunisierung der Bevölkerung ist eine wichtige Grösse mit Blick auf einer Normalisierung des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens.

Ob sich Träger von Antikörpern tatsächlich nicht mehr infizieren, ist allerdings nicht sicher. Die WHO warnte am Freitag, dafür gebe es keinen Beweis. 

Roche zählt zu den führenden Unternehmen beim Sars-CoV-2-Testing. Die Basler waren die ersten, die im Februar mit einem Virus-Test auf den Markt kam. Zudem entwickelte die Diagnostik-Sparte des noch jungen Top-Managers Thomas Schinecker einen Massentests, der fast vollautomatisch auf grossen Labormaschinen läuft. Das Unternehmen sagt, es könne mehr als 8 Millionen Virus-Tests monatlich herstellen.

Tests «im hohen zweistelligen Millionenbereich»

Die Kapazitäten für den Antikörper-Test sollen bis im Juni bis in den "hohen zweistelligen Millionenbereich pro Monat hochgefahren" werden und auch danach soll die Produktion so schnell wie möglich weiter gesteigert werden. Der Test weist zwei Antikörper nach, das Immunogloblin M, das kurz nach der Infektion gebildet wird, und das Immunoglobin G, das erst später nachzuweisen ist und das bei einer erneuten Infektion aktiviert wird, damit der Körper das Virus erfolgreich bekämpfen kann. 

Der serologische Test läuft, wie der Virus-Tests auf den Cobas-Geräten, die in grossen Labors und Spitälern weltweit weit verbreitet sind. 

Wichtiger Schritt im Kampf gegen die Pandemie

Antikörper-Tests sind wichtig, um zu wissen, wie viele Menschen sich bereits mit dem Virus infiziert haben und wie gross die mögliche Immunisierung der Bevölkerung ist. 

Wissenschaftler gehen davon aus, dass eine Rückkehr zu einem normalen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Leben bei einer Immunisierung von 70 Prozent möglich wäre, weil sich das Virus dann kaum mehr verbreiten kann und der Schutz von Risikogruppen wie der älteren Bevölkerung oder von Personen mit Vorerkrankungen gewährleistet wäre. In der Schweiz dürfte die Immunisierung der Bevölkerung zur Zeit allerdings erst bei einigen wenigen Prozent liegen.

In den Kantonen Waadt und Genf laufen in diesen Tagen Antikörper-Tests mit mehreren Tausend Personen an. Ziel ist es, Aufschluss über die Immunisierung der Schweizer Bevölkerung zu erhalten.

Probleme mit der Zuverlässigkeit

Zudem können Antikörper-Tests dazu dienen, Beschäftigte in unerlässlichen Bereichen wie im Gesundheitswesen oder in der Lebensmittelversorgung zu testen. So könnten zum Beispiel vorzugsweise Ärztinnen und Pfleger eingesetzt werden, welche sich bereits infiziert haben. Positiv Getestete laufen keine mehr Gefahr, sich mit dem Virus anzustecken und sie stellen auch selbst kein Ansteckungsrisiko mehr dar – sollte sich erhärten, dass Antikörper tatsächlich gegen eine erneute Infektion schützen. Allerdings ist das zum jetzigen Zeitpunkt, wo sich erst ein so geringer Teil der Bevölkerung infiziert hat, noch eine eher theoretische Möglichkeit. 

Roche gehört zu den ersten grossen Unternehmen dieser Grössenordnung, das einen Antikörper-Test entwickelt. Dutzende kleinere und mittlere Unternehmen aus Asien, Europa und aus den USA sind bereits auf dem Markt. Es gibt Tests, die in Labors durchgeführt werden müssen, und solche, die wie Schwangerschaftstests selbst gemacht werden können.

Ein Problem ist die Zuverlässigkeit der Tests. So mussten zum Beispiel in Spanien Tests von einem asiatischen Hersteller millionenfach vernichtet werden, weil sie nur in 30 Prozent der Fälle ein korrektes Resultat anzeigten. Besonders gefährlich ist, wenn Tests fälschlicherweise positiv sind, wenn also eine Infektion angezeigt wird, die gar nicht stattgefunden hat. Falsch positive Tests führen dazu, dass sich Personen in Sicherheit wiegen, bei denen tatsächlich noch ein Ansteckungsrisiko besteht.

Der Roche-Test läuft vollständig automatisiert

Roche nutzt elektrogenerierte Chemilumineszenz, um die Antikörper nachzuweisen; ein Verfahren, bei dem ein elektrogeneriertes Molekül ein Lichtsignal aussende, welches dann gemessen werde. "Diese Technologie ermöglicht schnelle Reaktionszeiten, eine hohe Empfindlichkeit, einen weiten Messbereich und Kontrollreaktionen", schreibt das Unternehmen. 

Der Elecsys Anti Sars-CoV-2-Test sei vollständig automatisiert und einfach zu bedienen, nach dem Start der Analyse im Labor sei kein manueller Eingriff mehr erforderlich. Das minimiere das Risiko einer Kontamination oder eines Benutzerfehlers und mache den Test "sehr zuverlässig". Nach Angaben von Roche sind weltweit 40'000 Cobas-Geräte im Einsatz, auf denen die Tests durchgeführt werden können.

Roche will bei der Zuteilung «fair und transparent sein»

Der Antikörper-Test-Kitts werden – anders als die Virus-Test-Kitts, die in Kalifornien produziert werden – in Deutschland am Standort Penzberg hergestellt. Zum Preis macht das Unternehmen keine Angabe, er mache aber nur einen Bruchteil der Laborkosten für die Untersuchung einer Probe aus.

Eine wichtige Frage wird angesichts der weltweiten Test-Engpässe sein, wie die Zuteilung der Tests erfolgt. Roche schreibt, der Test werde dorthin versandt, wo die entsprechende Infrastruktur vorhanden sei und die Analysen sofort beginnen könnten. Da jede Sekunde zähle, konzentriere man sich auf Länder, die in der Lage seien, die erhaltenen Tests sofort zum Wohle der Patienten zu nutzen. Darüber hinaus würden epidemiologische Faktoren wie die lokale Krankheitsbelastung berücksichtigt. "Unser Ziel ist es, dabei fair und transparent zu sein", schreibt das Unternehmen. 

Michael Nawrath, der Roche-Analyst der ZKB, schreibt von einer  "erfreulichen Meldung aus der Diagnostik". 

Dieser Artikel erschien zuerst auf handelszeitung.ch unter dem Titel: «Covid-19: Roche steigt gross ins Antikörper-Testing ein». 

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Roche erhält US-Zulassung für

Roche erhält US-Zulassung für Testverfahren zur Erkennung von Gebärmutterhalskrebs

Roche hat für ein Testverfahren zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs die US-Zulassung erhalten.

21.04.2020 07:16

Die FDA habe den HPV-Test von Roche zur Verwendung auf den vollautomatischen Hochdurchsatzsystemen "Cobas 6800/8800" zugelassen, teilte das Unternehmen am Dienstag mit.

Der Test sei zuvor für das Cobas-System 4800 zugelassen gewesen. Mit dieser Erweiterung sei es Molekularlabors nun möglich, die Anforderungen an hochvolumige Früherkennungsprogramme für Gebärmutterhalskrebs zu erfüllen.

(AWP)

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Ausblick Roche:

Ausblick Roche: Quartalsumsatz von 14,87 Milliarden Franken erwartet

Der Pharmakonzern Roche veröffentlicht am Mittwoch, 22. April, Umsatzzahlen für das erste Quartal des Geschäftsjahrs 2020. Insgesamt haben zwölf Analysten zum AWP-Konsens beigetragen.

21.04.2020 14:00

Q1 2020E (in Mio Fr.) AWP-Konsens Q1 2019A Umsatz Gruppe 14'865 14'826 Umsatz Pharma 11'987 11'927 - Herceptin 1'247 1'666 - Rituxan 1'391 1'694 - Avastin 1'485 1'798 - Ocrevus 1'105 836 - Tecentriq 609 336 - Hemlibra 495 219 Umsatz Diagnostics 2'865 2'899

FOKUS: Wenn Roche die Zahlen für das erste Quartal veröffentlicht, werden zwei Themen besonders beäugt werden. So werden Analysten und Investoren sehr genau schauen, welche Spuren das Coronavirus beim Pharmakonzern hinterlassen hat. So halten es einige Analysten für möglich, dass die Diagnostics-Sparte dank der Corona-Tests einen positiven Schub bekommen haben könnte. Immerhin gehörte Roche zu den ersten Konzernen, die grössere Mengen an Tests auf den Laborsystemen der Diagnostic-Sparte ermöglichten.

Das zweite Thema wird auch weiterhin die Umsatzerosion durch Biosimilars bleiben. Das Ausmass der Umsatzrückgänge beschäftigt Anleger und Analysten schon seit geraumer Zeit. Bislang ist es dem Konzern gelungen, diese Einbrüche mit den neueren Produkten mehr als auszugleichen. Wichtig ist dieses Mal, wie stark die Umsätze mit den Blockbustern Herceptin und Mabthera nun in den USA eingebrochen sind, nachdem die Patente in Europa schon früher abgelaufen waren.

ZIELE: Bei der Vorlage der Jahreszahlen 2019 hatte sich das Roche-Management wie gewohnt eher zurückhaltend über den weiteren Geschäftsverlauf geäussert. Für 2020 peilt der Konzern ein Verkaufswachstum im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich an. Beim Kerngewinn je Titel wird eine Zunahme auf dem gleichen Niveau erwartet - beide Zielgrössen gelten jeweils zu konstanten Wechselkursen. Zudem soll die Dividende in Franken nach Möglichkeit erneut erhöht werden.

PRO MEMORIA: Seit Ende Januar hat Roche mit einigen positiven Nachrichten aus der Forschungspipeline punkten können. So hat sich das Immuntherapeutikum Tecentriq in der Behandlung einer bestimmten Form von Leberkrebs als wirksam erwiesen.

Aber auch die Zulassung für Tecentriq in China bei einer bestimmten Form von Lungenkrebs kann als Erfolg verbucht werden. Gleichzeitig wird das Therapeutikum in den USA als Erstlinientherapie bei Lungenkrebs beschleunigt für die Zulassung geprüft.

Erneut einen Rückschlag hat Roche dagegen in der Alzheimer-Forschung erlitten. So wurden in einer Phase II/III-Studie mit dem Prüfkandidaten Gantenerumab die Ziele nicht erreicht. Behandelt wurden dabei Patienten, die an einer früh einsetzenden, vererbten Form der Alzheimer-Krankheit (AD) leiden.

AKTIENKURS: Der Roche-Bon hat sich seit Anfang Jahr vergleichsweise gut geschlagen und notiert derzeit rund 5 Prozent im Plus. Demgegenüber verlieren die Novartis-Aktien mehr als 5 Prozent und der Gesamtmarkt SMI gibt seit Anfang Jahr um 9 Prozent nach.

hr/an/ra

(AWP)

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Gute Zahlen, Prognose

Gute Zahlen, Prognose bestätigt: Roche-Aktionäre dürfen aufatmen

Roche wartet mit soliden Quartalsumsatzzahlen auf. Gleichzeitig bekräftigt der Basler Pharmakonzern trotz Coronavirus-Krise seine Jahresvorgaben. Vorbörslich erfassen Anschlusskäufe den Genussschein.

22.04.2020 08:17

Von Lorenz Burkhalter

Die Aktionäre von Roche dürfen am frühen Mittwochmorgen erleichtert aufatmen. Zum einen frassen sich die Nachahmermedikamente für Herceptin, Avastin und Rituxan im ersten Quartal nicht ganz so stark in die Umsätze wie einige pessimistisch gestimmte Analysten befürchtet hatten. Zum anderen hält der Pharma- und Diagnostikkonzern aus Basel trotz Coronavirus-Krise als eines der wenigen Unternehmen aus dem SMI an den bisherigen Jahresvorgaben fest.

Gerade letzteres kommt für Beobachter zwar nicht überraschend, gilt das Tagesgeschäft von Roche doch als weitestgehend von wirtschaftlichen Schwankungen unabhängig. Dennoch fällt mit der Bestätigung der Jahresvorgaben ein nicht unwichtiger Unsicherheitsfaktor weg.

Im vorbörslichen Handel von Julius Bär erfassen Anschlusskäufe den Roche-Genussschein. Zur Stunde errechnet sich ein Plus von 0,3 Prozent auf einen Mittelkurs von 337 Franken.

Die «grossen Drei» trotzen der Konkurrenz

Einmal mehr erweisen sich die "grossen Drei" Herceptin, Avastin und Rituxan als ziemlich widerstandsfähig. Roche setzt zwar mit allen drei Schlüsselmedikamenten weniger um, als im ersten Quartal letzten Jahres. Gerade in den USA bleibt die von einigen Analysten befürchtete Umsatzerosion aus.

Im Vorfeld wurde nämlich befürchtet, dass der Umsatz mit Herceptin in den USA um gut 30 Prozent, in Europa sogar um bis zu 45 Prozent einbrechen könnte. Bei Rituxan war in Europa hingegen mit einem Umsatzrückgang von bis zu 40 Prozent gerechnet worden. Dieses Schreckens-Szenario erweist sich nun als übertrieben.

Mit einem Kursplus von 5 Prozent - den Dividendenabgang von Mitte März noch nicht aufgerechnet - zählt der Genussschein von Roche denn auch zu den diesjährigen Gewinner aus dem Swiss Market Index (SMI).

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Roche leistet Beitrag im

Roche leistet Beitrag im Kampf gegen Coronavirus

Der Pharma- und Diagnostikkonzern Roche leistet insbesondere in seiner kleinere Sparte Diagnostik wichtige Beiträge im globalen Kampf gegen die Corona-Pandemie. So wurde in enger Zusammenarbeit mit den Behörden in Rekordzeit ein Corona-Test bereitgestellt.

22.04.2020 07:37

Die Produktionskapazität für diesen Cobas Sars-CoV-2-Test wurden zuletzt massiv ausgebaut, schrieb Roche am Mittwoch in der Mitteilung zum Abschluss des ersten Quartals.

Zudem arbeitet der Konzern an eine Anti-Sars-CoV-2 Serologietest zum Nachweis von Antikörpern in Personen, die mit Coronavirus Kontakt hatten. Der Test sei in der späten Entwicklungsphase. Roche erwartet, dass er anfangs Mai verfügbar ist. Die monatliche Produktionskapazität werde dann ab Juni hochgefahren, so dass Test im hohen zweistelligen Millionenbereich möglich seien. Die Kapazität soll anschliessend schnellstmöglich gesteigert werden.

Im Bereich Pharma läuft zudem in verschiedenen Ländern ein klinische Phase-III-Studie zur Sicherheit und Wirksamkeit von Actemra/RoActemra bei schwerer Covid-19-Lungenentzündung. Die Ergebnisse erwartet Roche im Frühsommer.

gab/ra

(AWP)

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Roche zeigt positive

Roche zeigt positive Studiendaten für Ocrevus und Risdiplam

Der Pharmakonzern Roche wartet am Dienstag mit positiven Studiendaten für zwei seiner Medikamente auf. Und zwar für das Multiple-Sklerose-Mittel Ocrevus und für Risdiplam zur Behandlung der Muskelerkrankung SMA.

28.04.2020 07:33

Eine Behandlung mit Ocrevus verringere das Risiko, auf eine Gehhilfe angewiesen zu sein, um 49 Prozent, erklärte Roche mit Blick auf eine post-Hoc-Analyse von 6 Jahren. Dies betreffe Patienten mit rezidivierender Multipler Sklerose (RMS) im Vergleich zu Patienten, die zwei Jahre später von Interferon beta-1a zum Roche-Mittel wechselten.

Der zweite Teil der Studie "FIREFISH" mit Risdiplam wiederum erreichte ihren primären Endpunkt, erklärte Roche weiter. Sie habe einen signifikanten Anstieg der motorischen Meilensteine bei Säuglingen im Alter von 1-7 Monaten nach 12 Monaten Behandlung gezeigt.

Im November 2019 gewährte die US-Gesundheitsbehörde FDA Risdiplam ein beschleunigtes Zulassungsverfahren. Den Entscheid der FDA erwartet Roche voraussichtlich bis zum 24. August 2020.

ra/sig

(AWP)

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Roche erhält in Kanada

Roche erhält in Kanada Zulassung für Rozlytrek als Krebstherapie

Roche hat von der kanadischen Zulassungsbehörde Health Canada grünes Licht für eine weitere Krebstherapie erhalten. Wie der Konzern am Dienstag mitteilte, darf die Therapie künftig bei Patienten eingesetzt werden, die an inoperablem, lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem soliden Tumoren leiden - einschliesslich Hirnmetastasen.

28.04.2020 14:54

Wichtig ist, dass all diese Tumore eine neurotrophe Tyrosinrezeptor-Kinase-Genfusion (NTRK) ohne eine bekannte erworbene Resistenzmutation und ohne zufriedenstellende Behandlungsmöglichkeiten aufweisen.

hr/yr

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Presse: Roche kommt laut

Presse: Roche kommt laut Genentech-Chef mit Test von Corona-Mittel voran

Derzeit sucht die Pharmabranche fieberhaft nach einem möglichen Impfstoff gegen das Coronavirus. Bis dieser allerdings gefunden ist, beschränken sich Firmen wie Roche erst einmal auf die Behandlung der Symptome. Denn Roche selbst ist nicht in der Impfstoff-Forschung tätig, stellt über seine Diagnostics-Sparte aber Tests zur Erkennung des Virus her.

06.05.2020 08:08

Roche verfolge zusammen mit seiner US-Tochter Genentech verschiedene Ansätze um die Zeit zu überbrücken, bis ein möglicher Impfstoff gefunden ist, sagte Genentech-CEO Alexander Hardy im Gespräch mit der "NZZ".

Normalerweise dauert die Entwicklung eines solchen Medikaments laut Hardy zehn Jahre. Die meiste Zeit verbringe man damit, den Einsatzbereich abzustecken und die Wirksamkeit nachzuweisen. "Falls ein bereits zugelassenes Medikament helfen würde, wäre eine Behandlung viel schneller möglich."

Im Fall von Roche konzentriere man sich daher auch auf das bereits zugelassene Mittel Actemra, erklärte der Manager weiter. So sei Actemra verfügbar und für eine Reihe von Befunden zugelassen, darunter für die Behandlung von bestimmten Krebspatienten. Sie kämpften oft - ähnlich wie bei Covid-19 - mit einer Überreaktion des Immunsystems. "Actemra unterdrückt diese."

Das sei denn auch ausschlaggebend für den Einsatz bei Corona-Patienten gewesen. "Unser Ansatz ist, dass wir erstens eine klinische Studie mit Hunderten Patienten durchführen, um die Nützlichkeit zu überprüfen." Zwar habe Roche die Produktion für Actemra bereits deutlich hochgefahren, das halte das Unternehmen aber nicht davon ab, nach robusten Nachweisen zu suchen, was das Medikament wirklich ausrichten könne, ergänzte Hardy.

Die entsprechende Studie laufe denn auch gut. "Wir testen auf der ganzen Welt und haben bereits mehr als die Hälfte der anvisierten 330 Patienten, womöglich werden es sogar mehr." Im Mai oder Juni werde man fertig sein. Parallel dazu lasse Roche 15 Kontrollstudien weltweit laufen, um die vielen Fragen zu beantworten.

hr/sig

(AWP)

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Roche wird an Asco-Kongress

Roche wird an Asco-Kongress Daten zu 19 Medikamenten präsentieren

Roche wird an der Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology (Asco), die vom 29. bis 31. Mai virtuell stattfindet, neue Daten zu 19 Krebs-Medikamenten präsentieren.

07.05.2020 07:37

Konkret würden erstmals klinische Daten zum Wirkstoff Tiragolumab in Kombination mit Tecentriq bei PD-L1-positivem metastasiertem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC) präsentiert. Ausserdem gebe es aktualisierte Daten zu Alecensa (Alectinib) bei Patienten mit anaplastischer Lymphom-Kinase (ALK)-positivem metastasiertem NSCLC.

Ziel von Roche sei es, mit fünf zugelassenen Lungenkrebsmedikamenten und einer umfangreichen Pipeline, die mehrere Subtypen umfasst, für jede mit einer Krankheit diagnostizierte Person, eine wirksame, auf die einzigartigen Merkmale ihrer Tumore zugeschnittene Behandlungsoption anzubieten, heisst es weiter.

(AWP)

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Presse: Roche-CEO sorgt sich

Presse: Roche-CEO sorgt sich um Routine-Behandlungen

In den letzten Wochen ist der Pharmakonzern Roche immer wieder mit Neuigkeiten zur Corona-Behandlung bzw. zu Corona-Test in den Schlagzeilen gewesen. Wie Konzernchef Severin Schwan im Gespräch mit der "NZZ" erklärt, leistet sein Konzern einen überproportionalen Beitrag zur Bekämpfung des Virus.

07.05.2020 07:13

So seien die Auswirkungen der Pandemie für viele Betroffene gravierend. "Die Zahlen zeigen vielerorts eine Übersterblichkeit, die beispielsweise weit über jene von Grippewellen hinausgeht."

Allerdings sei dies bei weitem nicht die einzige negative Konsequenz. "Wir sehen schon jetzt, dass Patienten, die an anderen schweren Krankheiten leiden, nicht oder nur verspätet ins Spital gehen. Dies kann zu lebensgefährlichen Situationen führen", betont Schwan.

Dies mache sich auch in der Routinediagnostik bereits besonders deutlich bemerkbar, so Schwan weiter. "Die Diagnostik ist oft der erste Schritt in einer Therapie; scheuen die Leute den Gang ins Spital oder in eine Arztpraxis, wird auch weniger diagnostiziert."

Negative Effekte ähnlicher Art stelle Roche bei der Behandlung der multiplen Sklerose oder von Augenleiden fest. Patienten verpassen laut Schwan Spritzen, auf die sie eigentlich angewiesen wären.

Gleichzeitig hebt Schwan die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie hervor. Gerade die ärmeren Länder seien davon noch stärker betroffen.

Für Roche selbst geht der CEO davon aus, dass die Pandemie einen nachhaltigen Effekt auf das Arbeitsleben haben werde. "Wir lernen gerade, uns mit all diesen virtuellen Werkzeugen positiv auseinanderzusetzen."

hr/gab

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Bei Roche-Tochter Genentech

Bei Roche-Tochter Genentech kommt es zu Wechsel in der Forschungsspitze

Bei der Roche-Tochter Genentech kommt es zu einem Wechsel in der erweiterten Konzernspitze.

11.05.2020 07:27

So wird der derzeitige Leiter von Genentech Research and Early Development (gRED), Michael Varney, das Unternehmen Ende Juli verlassen und in den Ruhestand treten. Er hatte den Posten seit 2015 inne.

Zu seiner Nachfolgerin habe man die "Computerbiologin" Aviv Regev ernannt. Sie ist derzeit Professorin für Biologie am MIT. Sie wird die Leitung von gRED zum 1. August 2020 übernehmen. Zudem wird sie Mitglied der erweiterten Konzernleitung.

In der Mitteilung dankt Roche-CEO Severin Schwan Varney für dessen zahlreichen Beiträge, die er in den vergangenen 15 Jahren geleistet habe.

(AWP)

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Coronavirus: Grossbritannien

Coronavirus: Grossbritannien bescheinigt Roche-Antikörpertests hohe Genauigkeit

Der Pharmakonzern Roche will nach einer erfolgreichen Überprüfung durch die Public Health England (PHE) seine Antikörpertests in Grossbritannien verkaufen.

14.05.2020 06:43

 Roche sei nun in Gesprächen mit der britischen Regierung über die Markteinführung. Dies teilte das Unternehmen in der Nacht auf Donnerstag mit. Die PHE habe in der vergangenen Woche eine unabhängige Bewertung des Antikörpertests durchgeführt und festgestellt, dass der Roche-Test eine Genauigkeit von 100 Prozent aufweise, hiess es weiter.

"Dies ist eine sehr positive Entwicklung, weil ein so hochspezifischer Antikörper-Test ein sehr zuverlässiger Marker vergangener Infektionen ist", sagte John Newton, Koordinator des britischen Coronavirus-Testprogramms. Dies könne wiederum auf eine gewisse Immunität gegen zukünftige Infektionen hinweisen, "obwohl das Ausmass, in dem das Vorhandensein von Antikörpern auf Immunität hindeutet, unklar bleibt", fügte Newton hinzu.

(AWP)

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Elias
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Roche kommt bei Lungenkrebstherapie vorwärts

Der Pharmakonzern legt ermutigende Daten zu Tiragolumab in Kombination mit dem Immuntherapeutikum Tecentriq vor.

(AWP) Der Pharmakonzern Roche (ROG 349.9 0.37%) hat vor Beginn des wichtigen Fachkongresses Asco schon erste Daten aus seiner Pipeline vorgelegt. So hat sich etwa der Produktkandidat Tiragolumab in Kombination mit dem Immuntherapeutikum Tecentriq als wirksam erwiesen. Dabei wurde die Kombination als Erstlinientherapie bei Patienten mit einer bestimmten Form von Lungenkrebs (NSCLC) eingesetzt, wie Roche in der Nacht auf Donnerstag mitteilte.

Zugleich wurde diese Kombination mit einer Therapie verglichen, in der die Patienten nur mit Tecentriq behandelt wurden. Wie es in der Mitteilung weiter hiess, wurden die gesteckten Ziele erreicht. So zeigte die Kombinations-Therapie eine objektive Ansprechrate (ORR) von 31,3% verglichen mit 16,2% bei einer Behandlung mit Tecentriq alleine.

Das Risiko einer Verschlechterung der der Krankheit oder des Todes (PFS) konnte um 43% reduziert werden. Noch deutlicher fielen diese Ergebnisse bei Patienten aus, die eine hohe PD-L1 Expression zeigten.

Bei Tiragolumab handelt es sich laut Roche um eine neuartige Krebs-Immuntherapie. Sie soll an TIGIT, ein Immunkontrollprotein, binden. Sowohl TIGIT als auch PD-L1 spielen demnach eine wichtige Rolle bei der Immunsuppression, und die Blockierung beider Wege könnte die Anti-Tumor-Aktivität erhöhen.

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
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Roche lanciert neue digitale

Roche lanciert neue digitale Lösung zur Messung von Blutgaswerten

Roche lanciert eine neue Diagnoseform für die Kontrollen von Lungenfunktion und den Säure-Basen-Status bei Patienten.

15.05.2020 07:16

Der Pharmakonzern Roche gibt die sogenannte CE-Kennzeichnung für seine neue digitale Diagnostiklösung v-TAC bekannt. Sie ermöglicht es Ärzten und Fachpersonal bei Patienten mit Atemwegs- oder Stoffwechselanomalien Ergebnisse für deren arterielle Blutgaswerte zu erhalten.

Die neue Anwendung zeichne sich dadurch aus, dass sie über eine weniger invasive Venenpunktion mit Hilfe eines digitalen Algorithmus zu erhalten ist, wie Roche am Freitag mitteilte.

Die Blutgasanalyse wird typischerweise am Point-of-Care (POC) in Krankenhäusern eingesetzt, wo schnelle und genaue Ergebnisse benötigt werden. Dazu gehören Notaufnahmen, Intensivstationen und Operationssäle.

Die Analyse liefert dem Fachpersonal Informationen über die Lungenfunktion und den Säure-Basen-Status eines Patienten, die beide für die Erstellung einer Diagnose, die Behandlung und die Überwachung des Fortschritts unerlässlich sind.

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Roche erhält in den USA

Roche erhält in den USA Zulassung für Lungenkrebsmedikament

Die Roche-Tochter Genentech hat in den USA für das Immuntherapeutikum Tecentriq die angestrebte Zulassung als Erstlinien-Monotherapie bei Patienten erhalten, die an einer bestimmten Form von Lungenkrebs (NSCLC) leiden.

18.05.2020 22:22

Die bei dieser Therapie behandelten Patienten weisen keine EGFR- oder ALK-Mutationen auf. Eine weitere Bedingung für eine Behandlung mit der Roche-Therapie sei zudem eine hohe PD-L1-Expression (TC3/IC3-Wildtyp [WT]) gewesen, die durch einen PD-L1-Biomarkertest bestimmt wird, hiess es in der Mitteilung vom Montagabend weiter. Als Basis zur Zulassung dienten die Ergebnisse der Phase-III-Studie IMpower110.

"Wir freuen uns, Menschen mit bestimmten Arten von Lungenkrebs eine neue chemotherapiefreie Option anbieten zu können, die dazu beitragen kann, ihr Leben zu verlängern", wird Chief Medical Officer und Leiter der globalen Produktentwicklung bei Roche, Levi Garraway, in der Mitteilung zitiert. Dabei handle es sich um die fünfte Zulassung von Tecentriq in der Indikation Lungenkrebs.

Die Zulassung zu dieser bestimmten Therapie hat Genentech über den "Priority Review"-Status rascher erhalten als ursprünglich angenommen. Im Februar hiess es noch, die FDA werde ihre Entscheidung zu diesem Antrag voraussichtlich am 19. Juni bekanntgeben.

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Roche erreicht mit

Roche erreicht mit Augenimplantat-System Forschungsziele

Roche hat mit seinem Augenimplantat-System in einer Phase-III-Studie die gesteckten Ziele erreicht.

27.05.2020 07:26

Wie der Konzern am Mittwoch mitteilte, handelt es sich dabei um ein permanentes, nachfüllbares Augenimplantat von etwa der Grösse eines Reiskorns, das über einen Zeitraum von Monaten kontinuierlich eine individuell angepasste Formulierung des Arzneistoffes Ranibizumab (PDS) abgibt.

Getestet wurde dieses System bei Menschen, die an sogenannter neovaskulärer oder "feuchter" altersbedingter Makuladegeneration (nAMD) leiden. Die Studie erreichte ihr Ziel und zeigte, dass Patienten die mit dem PDS-Implantat behandelt wurden und dabei alle sechs Monate eine Nachfüllung erhielten, Sehschärfeergebnisse erzielten. Sie entsprachen denjenigen, die ansonsten bei einer monatlichen Injektion erreicht wurden.

nAMD ist laut Mitteilung weltweit eine der Hauptursachen für die Erblindung von Menschen ab 60 Jahren. Die derzeitige Standardversorgung bei der Erkrankung erfordert, dass die Patienten ihren Augenarzt deutlich häufiger, mitunter gar monatlich aufsuchen, um sich eine Therapie in die Augen injizieren zu lassen.

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Roche und Gilead starten

Roche und Gilead starten Studie zur Behandlung von Covid-19-Lungenentzündungen

Roche setzt im Zuge der Coronavirus-Krise eine zweite Studie für sein Mittel Actemra auf.

28.05.2020 07:25

Untersucht wird erneut die Einsatzmöglichkeit des bereits zugelassenen Medikaments zu Behandlung einer durch Covid-19 ausgelösten Lungenentzündung. Wie Roche am Donnerstag mitteilte, geht es diesmal um die Wirksamkeit von Actemra in Kombination mit dem antiviralen Arzneimittel Remedesivir von Gilead. Entsprechend wird die Studie in Zusammenarbeit mit dem US-Konzern durchgeführt. Die Kombination eines antiviralen Medikaments mit einem Immunmodulator sei möglicherweise ein wirksamer Ansatz.

Die Studie werde voraussichtlich im Juni mit der Rekrutierung von etwa 450 Patienten weltweit beginnen, erklärte Roche.

Bereits deutlich weiter fortgeschritten ist Roche mit einer früher eingeleiteten Actemra-Studie ebenfalls zur Behandlung Covid-19-induzierter Lungenentzündungen. Dort stehe man kurz vor dem Abschluss der Rekrutierung; Ergebnisse würden diesen Sommer erwartet.

(AWP)

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Roche erhält erweiterte EU

Roche erhält erweiterte EU-Zulassung für Multiple-Sklerose-Mittel Ocrevus

Der Pharmakonzern Roche hat von der europäischen Gesundheitsbehörde EMA für das Medikament Ocrevus eine erweiterte Zulassung erhalten.

28.05.2020 07:27

Multiple-Sklerose-Patienten müssen bei der zwei Mal jährlich erfolgenden Verabreichung künftig nicht mehr so lange still liegen. Das Mittel darf nun gegen eine bestimmte Form von multipler Sklerose in einer verkürzten Infusionszeit von zwei Stunden verabreicht werden, wie Roche am Donnerstag mitteilte. Bereits zugelassen war es für die Verabreichungsform mit einer Infusionszeit von 3,5 Stunden. Die Dosierung bleibt gleich hoch und wird zwei Mal im Jahr verabreicht.

Die Zulassung für die verkürzte Infusionszeit basiert auf Daten einer Studie unter dem Namen "Ensemble Plus" und der zuvor erfolgten positiven Empfehlung des EMA-Ausschusses CHMP. Global werden derzeit rund 160'000 MS-Patienten mit Ocrevus behandelt.

(AWP)

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Roche-Test an Covid-19

Roche-Test an Covid-19-Patienten erhält US-Notfallzulassung

Ein Test des Basler Pharmakonzerns Roche für Patienten mit bestätigter Covid-19-Erkrankung hat von der US-Gesundheitsbehörde FDA eine Notfallzulassung erhalten.

04.06.2020 07:31

Mit dem Elecsys IL-6-Test können diejenigen Coronavirus-Patienten früh identifiziert werden, bei denen ein hohes Risiko für die Notwendigkeit einer künstlichen Beatmung besteht.

Der Roche-Test misst das Niveau des "Biomarkers" Interleukin 6 (IL-6) als einem frühen Indikator für akute Entzündungen, wie Roche am Donnerstag mitteilte. In Kombination mit anderen Untersuchungen könne er die Ärzte früh in der Entscheidung unterstützen, ob ein Covid-19-Patient diese Form der Beatmung benötige.

Neben den USA sei der Test auch in denjenigen Ländern erhältlich, welche die CE-Kennzeichnung der EU akzeptieren, wie es weiter heisst. Die Tests laufen auf den "Cobas E"-Analysegeräten von Roche, die laut der Mitteilung weltweit erhältlich seien. Die Resultate des vollautomatisierten Tests seien in 18 Minuten verfügbar, je nach Analysegerät seien bis zu 300 Tests pro Stunde möglich.

(AWP)

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In Japan steht Roche noch

In Japan steht Roche noch besser da als im Swiss Market Index

Die Aktie von Chugai, einer japanischen Tochergesellschaft von Roche, stellt im Leitindex Nikkei dieses Jahr alle anderen Titel in den Schatten.

08.06.2020 10:55

Von Daniel Hügli

Mit einem Kurszuwachs von 4 Prozent steht der Genussschein von Roche an vierter Stelle im Swiss Market in diesem Jahr. In Japan ist der Basler Pharmakonzern indes noch besser unterwegs.

Die Aktie von Chugai, dem führenden japanischen Krebsforschungsunternehmen, hat in diesem Jahr 56 Prozent zugelegt. Das macht Chugai zur besten Aktie im japanischen Leitindex Nikkei 225. Der Index selber steht in diesem Jahr 2 Prozent im Minus. Punkto Marktkapitalisierung ist Chugai nun der grösste Pharmakonzern Japans vor Daiichi Sankyo und insgesamt der siebtgrösste Konzern des Landes. Chugai befindet sich beim Börsenwert fast auf gleicher Höhe wie Sony.

Was das mit Basel zu tun hat? Roche hält rund 60 Prozent am Unternehmen mit Sitz in Chuo im Osten von Tokio. Wie viele Pharmakonzerne profitiert auch Chugai von der Coronapandemie. Chugai startete Ende Mai in Japan eine Phase-III-Studie mit dem bereits zugelassenen Roche-Medikament Actemra zur Behandlung von Patienten, die mit einer schweren Coronavirus-Lungenentzündung bereits stationär behandelt werden. Roche selber hatte den Start einer solchen Studie in Zusammenarbeit mit der US-Zulassungsbehörde FDA bereits im März angekündigt. Actemra ist ursprünglich ein Arthritismittel und wurde von Chugai entwickelt.

Chugai profitiert auch davon, dass das Anti-Grippe-Mittel des Konkurrenten Fujifilm offenbar weniger wirksam ist bei der Behandlung von Covid-19 als angenommen. Daraufhin schichteten viele Investoren ihre Aktien von Fujifilm auf Chugai um. Ein Pluspunkt für Chugai war auch die Meldung, dass Roche im letzten Monat die US-Zulassung für eine Kombinationstherapie der Krebsmittel Tecentriq und Avastin zur Behandlung von Leberkrebs erhalten hat. 

Der Erstquartalsgewinn von Chugai stieg um 47 Prozent auf umgerechnet etwa 500 Millionen Franken, während der Umsatz um 16 Prozent zulegte, wie das Unternehmen Ende April bekanntgab.

Roche und Chugai arbeiten bei Medikamenten gegen Krebs und Arthritis eng zusammen. Roche übernahm bereits im Dezember 2001 eine Mehrheitsbeteiligung an Chugai. Gerüchte, wonach Roche im Jahr 2014 zehn Milliarden Franken für eine Vollübernahme von Chugai ausgeben wollte, wurden vom japanischen Konzern dementiert.

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dangermouse
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interessant...

Interessant... eine gute Nachricht nach der andern und die Aktie sinkt und hat in den letzten 4 Wochen über 6% verloren während die meisten Aktien 15% oder mehr zugelegt haben.

 

marabu
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Der Titel ist zur Zeit gut bewertet

Roche gehört zu den defensiven Titeln. Er ist in letzten 12 Wochen über 13% gestiegen. Anfang Juli 2019 lag der Kurs bei rund Fr. 260.--

Was will man mehr? Ich habe ihn schon vor einiger Zeit verkauft und in den letzten Wochen eine starke Position Novartis aufgebaut. Langfristig kannst Du mit Roche kaum etwas falsch machen. Allerdings - für Spekulation ist der Titel nicht geeignet.

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EU schliesst Abkommen mit

EU schliesst Abkommen mit Roche und Merck über Covid-19-Arzneien

Die EU-Kommission hat einem Insider zufolge mit den Pharmakonzernen Roche und Merck Abkommen über die Lieferung von Medikamenten zur versuchsweisen Behandlung von Covid-19-Patienten abgeschlossen.

08.07.2020 13:18

Das erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch aus Kommissionskreisen. Nach den Vereinbarungen liefert Roche das Medikament RoActemra und Merck das Medikament Rebif an jedes der 27 EU-Mitglieder, das Interesse äussert. Die Bedingungen der Abkommen wurden nicht bekannt. Roche und Merck waren zunächst nicht für eine Stellungnahme erreichbar.

Sowohl einige EU-Staaten als auch die EU-Kommission bemühen sich derzeit, mögliche Anti-Corona-Medikamente einzukaufen. Dies wird als dringlich angesehen, weil sich etwa die USA grosse Mengen des Medikaments Remdesivir der US-Firma Gilead gesichert haben.

RoActemra ist ein Medikament gegen rheumatoide Arthritis, das bereits zusammen mit Produkten von Gilead getestet wurde. Rebif wird zur Behandlung von Multiple-Sklerose-Patienten eingesetzt. Bisher ist das Gilead-Medikament Remdesivir, das ursprünglich für die Ebola-Behandlung entwickelt worden war, das einzige Medikament, das von der EU für die Behandlung von Corona-Patienten zugelassen ist. Sowohl Roche als auch Merck sagten dem Insider zufolge in Briefen an die EU-Kommission zu, dass sie den möglichen Bedarf in EU-Ländern decken könnten.

(Reuters)

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Roche sieht Wirksamkeit von

Roche sieht Wirksamkeit von Blutermittels Hemlibra bestätigt

Roche liefert am Montag eine gute und eine weniger gute Nachricht.

13.07.2020 07:30

So sieht der Konzern die Wirksamkeit seines Blutermittels Hemlibra durch weitere Studiendaten bestätigt, wie aus einer Medienmitteilung am Montag hervorgeht. Dagegen hat das Immuntherapeutikum Tecentriq in einer Studie zu Behandlung von Eierstockkrebs die gesteckten Ziele nicht erreicht. So habe eine zweite Zwischenanalyse der STASEY-Studie der Phase-IIIb gezeigt, dass Hemlibra wirksam war, ohne dass neue Sicherheitssignale bei Erwachsenen und Jugendlichen mit Hämophilie A mit Faktor VIII-Inhibitoren identifiziert wurden.

Weitere neue Interimsdaten deuten zudem darauf hin, dass Personen mit Hemlibra möglicherweise in der Lage sind, sich bestimmten kleineren Operationen ohne zusätzlichen präventiven (prophylaktischen) Gerinnungsfaktor zu unterziehen. Diese Daten habe man auf dem virtuellen Fachkongress "International Society on Thrombosis and Hemostasis" (ISTH) vorgestellt.

Derweil erreichte der Konzern in der Phase-III-Studie IMagyn050 die gesteckten Ziele nicht. So habe der Zusatz von Tecentriq zu Avastin, Paclitaxel und Carboplatin in der Erstlinienbehandlung von Frauen mit fortgeschrittenem Eierstockkrebs das Ziel des progressionsfreien Überlebens (PFS) nicht erreicht.

(AWP)

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Roche-Tochter Spark

Roche-Tochter Spark Therapeutics stellt neue Daten zum Hämophilie-Kandidaten vor

Roche hat am derzeit laufenden Fachkongress ISTH (International Society of Thrombosis and Hemostasis) Daten der erst kürzlich übernommenen Spark Therapeutics vorgestellt. Dabei habe die einmalige Behandlung mit der Spark-Therapie bei der Behandlung von Bluter-Patienten zu einer deutlichen Verbesserung geführt, wie Roche am Montag mitteilte.

13.07.2020 10:03

So hätten die 14 Teilnehmer der Studie eine 91-prozentige Reduktion der annualisierten Blutungsrate aufgewiesen und eine 96-prozentige Reduktion der Faktor-VIII-Infusionen.

hr/tt

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Roche erhält Schweizer

Roche erhält Schweizer Zulassung - Kollaboration in Krebsforschung

Mit einer Vielzahl unterschiedlicher Meldungen macht der Pharmakonzern Roche am Dienstag von sich reden.

14.07.2020 07:58

So hat der Konzern in der Schweiz vom Heilmittelinstitut Swissmedic die Zulassung für Enspryng (Satralizumab) zur Behandlung einer neuroentzündlichen Erkrankung erhalten. Die US-Gesundheitsbehörde hat zudem dem Kandidaten Mosunetuzumab den Status Therapiedurchbruch erteilt. Und in der Krebsforschung ist Roche eine Kollaboration eingegangen.

Die Schweizer Zulassung bezieht sich auf Enspryng. Das Mittel darf künftig zur Behandlung von Patienten eingesetzt werden, die an Neuromyelitis-Optica-Spektrum-Erkrankungen (NMOSD) leiden und AQP4-IgG-seropositiv sind. NMOSD treten laut Mitteilung bei etwa 2 von 100'000 Menschen weltweit auf und sind somit seltene aber potentiell lebensbedrohliche neuroentzündliche Erkrankungen, welche den Sehnerv, das Rückenmark und das Gehirn betreffen.

Für seinen Produktkandidaten Mosunetuzumab hat der Pharmakonzern von der US-Gesundheitsbehörde FDA den Status "Breakthrough Therapy" erhalten. Die Behörde vergibt diesen Status, um die Entwicklung und Überprüfung von Arzneien zur Behandlung schwerer oder lebensbedrohlicher Krankheiten zu beschleunigen, für die aber meist nur vorläufige Erkenntnisse vorliegen.

Onkologie-Pipeline im Fokus

Im Fall des Roche-Kandidaten sind dies Daten aus einer Phase-I/Ib-Studie, in der Mosunetuzumab zur Behandlung von Patienten verwendet wurde, die mit rezidiviertem oder refraktärem (R/R) follikulärem Lymphom diagnostiziert wurden und zuvor mindestens zwei systemische Therapien erhalten haben. Bei Mosunetuzumab handelt es sich den Angaben zufolge um ein T-Zell-aktivierendes bispezifisches Medikament.

Um Onkologie dreht es sich auch bei der Kooperation zwischen Roche und Blueprint Medicines. Im Rahmen der Lizenz- und Kooperationsvereinbarung erhält Roche demnach exklusive Rechte für die weltweite gemeinsame Entwicklung und Vermarktung ausserhalb der USA an Pralsetinib. Dabei handelt es sich um ein einmal täglich oral einzunehmendes Präzisionstherapeutikum von Blueprint Medicine für die Behandlung von Menschen mit RET-verändertem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC), medullärem Schilddrüsenkrebs (MTC) und anderen Arten von Schilddrüsenkrebs sowie anderen soliden Tumoren.

Darüber hinaus habe Pralsetinib ein tumordiagnostisches Potenzial gezeigt. Die Unternehmen planen daher, die Entwicklung von Pralsetinib in verschiedenen Behandlungsbereichen auszuweiten und im Rahmen der Zusammenarbeit die Entwicklung eines RET-Inhibitors der nächsten Generation zu erforschen. RET-aktivierende Fusionen und Mutationen sind bei vielen Krebsarten, darunter NSCLC und MTC, wichtige Krankheitsfaktoren, und die Behandlungsmöglichkeiten, die selektiv auf diese genetischen Veränderungen abzielen, sind begrenzt.

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Roche kann die Erwartungen nicht erfüllen

Der Pharmakonzern hat wegen Corona weniger verdient. Eine Dividendenerhöhung wird trotzdem angestrebt.

(AWP) Für die zuletzt recht erfolgsverwöhnten Investoren dürfte der Halbjahresbericht von Roche (ROG 332.55 -1.82%) einer kalten Dusche gleichkommen. Wie der Konzern am Donnerstag mitteilte, hat die Covid-19-Pandemie deutliche Spuren bei Umsatz und Gewinn hinterlassen. Den Ausblick für 2020 bestätigt der Konzern.

So ist der Gruppenumsatz in den ersten sechs Monaten um 4 Prozent auf 29,3 Mrd. Fr. gefallen. Zu konstanten Wechselkursen ergab sich eine Zunahme um 1%.

Ähnlich wie beim Konkurrenten Novartis (NOVN 80.75 0.31%) vor zwei Tagen wurden die Hamsterkäufe des ersten Quartal im zweiten Jahresviertel nahezu komplett umgekehrt. Roche selbst schreibt in der Mitteilung vom Donnerstag, dass die Umsätze seit Juni wieder steigen.

Besonders stark hat die COVID-19-Pandemie die Umsätze der Pharmasparte beeinflusst, wie der Rückgang um 4% auf 23,2 Mrd. Fr. zeigt (+1% kWk). In der Hochphase der Coronakrise gingen Patienten seltener zum Arzt und auch die Krankenhäuser reservierten ihre Betten vor allem für Corona-Patienten und Notfälle. Dies habe sich vor allem auf die Umsätze mit Medikamenten wie Ocrevus zur Behandlung von Multipler Sklerose, Hemlibra für Bluter oder auch das Augenmittel Lucentis ausgewirkt.

Entgegengesetzte Kräfte in der Diagnostik

Etwas anders sieht dagegen die Situation in der Diagnostics-Sparte aus, auch wenn auch hier die Umsätze mit 6,1 Mrd. Fr. um 3% unter dem Vorjahreswert lagen (+3% kWk). Den grössten Beitrag habe hier der Geschäftsbereich Molecular Diagnostics geleistet, der um 61% zunahm.

Roche hatte im Zuge der Ausbreitung des Coronavirus quasi im Schnellverfahren die Cobas SARS-CoV-2 PCR Tests entwickelt. Sie konnten COVID-19-bedingte Umsatzrückgänge in der Routinediagnostik teilweise ausgleichen. Die Routinediagnostik sackte vor allem im zweiten Quartal deutlich ab, da viele Patienten regelmässige Gesundheitschecks verschoben hatten.

Abgesehen von den Umsatzeinbussen sei es sonst aber zu keinen nennenswerten Unterbrechungen in den Lieferketten gekommen, wie Roche weiter mitteilte. Und auch bei den geplanten Einführungen von Medikamenten oder den Einreichungen von Zulassungsanträgen und den Starts von Zulassungsstudien liege man weiterhin im Plan.

Unter dem Strich blieb Roche nach den ersten sechs Monaten ein Konzerngewinn nach IFRS von 8,5 Mrd. Fr. übrig. Das liegt um 5% unter dem ersten Halbjahr 2019. Den operativen Kerngewinn, an dem Roche seine Prognosen orientiert, beziffert der Konzern auf 11,8 Mrd. Fr. (-6%/+2%).

Mit den vorgelegten Zahlen hat Roche die durchschnittlichen Analystenschätzungen (AWP-Konsens) verfehlt. Speziell der Konzernumsatz kam noch unter den tiefsten Erwartungen raus.

Ziele bestätigt

Den Ausblick für das Gesamtjahr hat Roche bestätigt. Die Prognose gelte «basierend auf der derzeitigen Einschätzung der Auswirkungen von COVID-19».

Roche erwartet demnach unverändert ein Verkaufswachstum im niedrigen bis mittleren einstelligen Bereich zu konstanten Wechselkursen. Für den Kerngewinn je Titel wird ein Wachstum zu konstanten Wechselkursen angestrebt, das weitgehend dem Verkaufswachstum entspricht.

Und Roche sei weiterhin bestrebt, die Dividende in Schweizer Franken zu erhöhen, heisst es weiter.

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Der Pharmakonzern Roche hat

Der Pharmakonzern Roche hat in seinen Anstrengungen gegen das Coronavirus einen Rücksetzer verbucht. In der Phase-III-Studie mit dem Mittel Actemra/RoActemra (Tocilizumab) wurde das Ziel, den Zustand der Patienten zu verbessern, nicht erreicht.

Wie Roche am Mittwoch mitteilte, wurden Patienten mit dem Mittel behandelt, die wegen einer schweren Lungenentzündung bereits im Spital waren. Dabei stand die Lungenentzündung im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion.

Aber auch die nachrangigen Ziele, wie etwa ein Unterschied bei der Patientenmortalität in der vierten Woche, wurden nicht erreicht.

 

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Roche-Tochter Genentech

Roche-Tochter Genentech erhält weitere US-Zulassung für Tecentriq

Der Pharmakonzern Roche hat über die Tochtergesellschaft Genentech von der amerikanischen Gesundheitsbehörde FDA eine neue Zulassung erhalten. Diese bezieht sich auf eine Kombination der Medikamente Tecentriq, Cotellic und Zelboraf im Einsatz gegen die Braf V600-Mutation bei Patienten mit fortgeschrittenem Melanom. Die Zulassung erfolgte unter der so genannten "Priority Review", also einem beschleunigten Zulassungsverfahren.

30.07.2020 22:53

Das Sicherheitsprofil der Medikamentenkombination stimme mit demjenigen der einzelnen Medikamente überein, so Roche. Die mit der Kombination behandelten Patienten hätten über 15 Monate weitergelegt, ohne dass die Krankheit fortgeschritten wäre.

cf/

(AWP)

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Grünes Licht für Rozlytrek

Der Pharmakonzern Roche hat für seine Krebs-Therapie «Rozlytrek» grünes Licht bekommen. Die Europäische Kommission habe das Mittel zur Behandlung von erwachsenen und pädiatrischen Patienten ab 12 Jahren mit soliden Tumoren zugelassen, wie das Unternehmen mitteilte.

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