Roche

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dangermouse hat am 18.03.2020

dangermouse hat am 18.03.2020 12:21 geschrieben:

Uff, ja Du hast recht... seltsam, das bedeutet, dass der Kurs morgen nochmals zurückgehen wird. Unter 260 kaufe ich..

Ja aber. Ich bin mir fast sicher, dass Roche heute nicht unter 290 schliessen wird. Somit könntest du morgen bei ca 280 kaufen. 

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Zyndicate
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Roche beginnt Phase-III

Roche beginnt Phase-III-Studie mit Actemra bei Patienten mit COVID-19-Pneumonie

Roche arbeitet mit Hochdruck an der Bekämpfung des Coronavirus.

19.03.2020 07:52

Nachdem der Pharmakonzern erst vor wenigen Tagen die Notfall-Zulassung für seinen Corona-Test erhalten hat, kündigte Roche am Donnerstag nun den Start einer Phase-III-Studie mit seinem bereits zugelassenen Medikament Actemra/RoActemra zur Behandlung von Patienten an, die mit einer schweren Coronavirus-Lungenentzündung bereits stationär behandelt werden.

Man arbeite mit bei der Phase-III-Studie mit der US-Zulassungsbehörde FDA zusammen, hiess es in der Mitteilung weiter. Ziel sei es, eine randomisierte, doppelblinde, plazebokontrollierte klinische Studie der Phase III in Zusammenarbeit mit der Biomedical Advanced Research and Development Authority (BARDA) zu initiieren. Die BARDS-Behörde gehört zum US-Gesundheits- und Sozialdienstbüro.

In der Studie soll die Sicherheit und Wirksamkeit von Actemra/RoActemra (Tocilizumab) in Kombination mit der gängigen Standardtherapie bei stationären erwachsenen Patienten getestet werden, die wegen einer schweren COVID-19-Lungenentzündung behandelt werden. Die Actemra-Kombination soll mit Placebo plus Standardtherapie verglichen werden.

Es handelt sich den Angaben zufolge um die erste weltweite Studie zu Actemra/RoActemra in diesem Umfeld und sie wird voraussichtlich Anfang April mit der Aufnahme von etwa 330 Patienten weltweit, einschliesslich der USA, beginnen.

(AWP)

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Lurch
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Könnte die erfolgreiche Konkurenz ein Grund sein?

https://www.deraktionaer.de/artikel/pharma-biotech/qiagen-das-ist-stark-...

Qiagen ist auch sehr gut unterweges.... Roche deshalb schwächer?

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Roche: Venclexta/Azacitidin

Roche: Venclexta/Azacitidin wirkt bei Blutkrebs besser als Monotherapie

Die Kombination des Roche-Mittels Venclexta mit Azacitidin zeigt bei der Behandlung einer bestimmten Form von Blutkrebs bessere Ergebnisse als die Behandlung mit Azacitidin als alleinige Therapie. Eine entsprechende Studie hat ihre beiden primären Endpunkte erreicht.

23.03.2020 13:17

Wie Roche am Montag mitteilte, zeigte die Kombinationstherapie eine statistisch signifikante Verbesserung des Gesamtüberlebens bei Personen mit zuvor unbehandelter akuter myeloischer Leukämie (AML). Der andere Endpunkt war die kombinierte vollständige Remissionsrate.

ra/tt

(AWP)

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Roche startet Studie für

Roche startet Studie für Actemra bei Coronavirus-Lungenentzündungen

Roche startet eine zulassungsrelevante Studie für Actemra. Darin untersucht der Pharmakonzern den potenziellen Nutzen des Mittels bei Patienten mit einer schweren Coronavirus-Lungenentzündung.

Aktualisiert um 07:31

Erst am Vortag hatte die US-Gesundheitsbehörde FDA ihr OK für das geplante Phase-III-Programm gegeben.

Dies sei die erste globale Studie zu Actemra/RoActemra in diesem Umfeld, erklärte Roche am Dienstag. Daneben verfolge man aufmerksam die unabhängig von den Baslern rund um den Globus durchgeführten klinischen Studien mit verschiedenen Roche-Medikamenten, darunter ebenfalls Actemra.

Parallel dazu arbeite der Konzern mit Hochdruck an der Erhöhung der Produktionskapazitäten. Ziel sei es, die Produktion von Actemra "wo immer möglich" zu maximieren.

Berichte auch China legen nahe, wie Actemra - ein das Immunsystem regulierendes Medikament - sehr gut bei der Behandlung Schwerstkranker wirkte.

Actemra ist Hoffnungsträger

Roche habe es bisher tunlichst vermieden, in der Öffentlichkeit Erwartungen zu wecken oder gar den Einsatz für diese nicht bewilligte Indikation zu fördern, schrieb die NZZ am Sonntag. Denn die Studie genügt nicht, um wissenschaftlich verlässliche Aussagen zu machen.

Gleichzeitig arbeite Roche offenbar hinter den Kulissen daran, Produktionsanlagen frei zu bekommen, um im Fall eines Studienerfolgs und der schnellen Zulassung durch die Behörden sofort grosse Mengen von Actemra zu fertigen, so die NZZ am Sonntag

Roche visiere mehr als eine Verzehnfachung der heute hergestellten Menge an und könne dies im besten Fall bis September erreichen, schätzt Andrew Baum, Finanzanalyst der Citibank, und beruft sich auf inoffizielle Quellen.

(AWP/cash)

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Roche kommt mit Grippe-Mittel

Roche kommt mit Grippe-Mittel Xofluza in den USA voran

Die US-Gesundheitsbehörde FDA hat den Zulassungsanträge für das Roche-Grippemittel Xofluza angenommen.

27.03.2020 07:22

Roche kommt einer möglichen Zulassung seines Grippemittels Xofluza in den USA einen weiteren Schritt näher.

Konkret habe die FDA einen Zulassungsantrag für eine neue Formulierung von Xofluza zur Überprüfung angenommen. Dabei handelt es sich laut Roche um eine Ein-Dosis-Granulat-Formulierung zur oralen Suspension, die möglicherweise eine bequemere Option für Kinder und Personen mit Schluckbeschwerden bietet.

Darüber hinaus soll Xofluza für die Behandlung der akuten unkomplizierten Grippe bei ansonsten gesunden Kindern im Alter von einem bis unter 12 Jahren, die nicht länger als 48 Stunden symptomatisch sind, zugelassen werden.

Es wird erwartet, dass die FDA bis zum 23. November 2020 eine Entscheidung über die Zulassung treffen wird.

(AWP)

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US-Behörde FDA verlängert

US-Behörde FDA verlängert Prüfung von Risdiplam

Roche muss länger auf den US-Zulassungsentscheid für den Produktkandidaten Risdiplam als Mittel gegen die Muskelerkrankung SMA warten als ursprünglich erwartet.

08.04.2020 05:37

Die zuständige Food and Drug Administration (FDA) habe die Untersuchung wegen neuer Daten verlängert, und mit einem Entscheid sei nun bis am 24. August 2020 zu rechnen, teilte Roche am Dienstagabend mit. Als die US-Behörde im letzten November dem Mittel ein beschleunigtes Zulassungsverfahren gewährt hatte, war von einem Entscheid bis Ende Mai 2020 die Rede gewesen.

Im letzten Februar seien auf der Grundlage von Diskussionen mit der FDA zusätzliche Daten vorgelegt worden, so Roche weiter. Wegen der Menge der zusätzlich eingereichten Daten benötige die FDA nun mehr Zeit.

Gleichzeitig betonte Roche, dass weitere Zulassungsanträge für das Mittel eingereicht worden seien. Und für China und Europa seien entsprechende Anträge geplant. Risdiplam soll bei Patienten zum Einsatz kommen, die am Typ 1, 2 oder 3 der seltenen Muskelerkrankung spinale Muskelatrophie (SMA) leiden.

(AWP)

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Roche schliesst

Roche schliesst Lizenzvereinbarung mit Arrakis Therapeutics

Der Pharmakonzern Roche hat sich auf eine Lizenzvereinbarung mit dem US-Biotechunternehmen Arrakis Therapeutics geeinigt.

08.04.2020 13:09

Demnach hat sich Roche mit dem US-Unternehmen für die Entdeckung von RNA-targeted small molecule (rSM)-Medikamenten gegen eine breite Palette von Zielmolekülen in allen Forschungs- und Entwicklungsbereichen zusammengetan.

Im Rahmen der Vereinbarung werde Arrakis die Entdeckungs- und Forschungsaktivitäten für jedes Target bis zu einem definierten Punkt führen, an welchem Roche das Recht habe, die weitere präklinische und klinische Entwicklung exklusiv zu verfolgen, teilte Arrakis am Mittwoch mit.

Roche zahlt dem Biotechunternehmen dafür eine Vorauszahlung in Höhe von 190 Millionen US-Dollar. Zudem habe man sich auf Meilensteinzahlungen und Tantiemen geeinigt.

(AWP)

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Roche-Diagnostics arbeitet an

Roche-Diagnostics arbeitet an Test zum Nachweis von Corona-Antikörpern

Roche zeigt sich im Kampf gegen das Coronavirus unermüdlich. Wie der Konzern am Freitag mitteilte, werde man nun an der Entwicklung und künftigen Markteinführung eines neuen Corona-Tests arbeiten.

17.04.2020 07:16

Dieser Test soll nun dabei helfen, bei jenen Menschen, die dem Coronavirus ausgesetzt waren, die entsprechenden Antikörper nachzuweisen.

Man strebe an, den Antikörpertest bis Anfang Mai in Ländern, die die CE-Kennzeichnung der Europäischen Union akzeptieren, verfügbar zu haben. Zugleich arbeite Roche aktiv mit der FDA für eine Notfallzulassung zusammen.

Antikörpertests spielen eine zentrale Rolle, um genau jene Menschen zu identifizieren, die mit dem Virus möglicherweise infiziert waren, aber keine Symptome zeigten, wie es in der Mitteilung heisst.

Darüber hinaus kann ein Test den Angaben zufolge die vorrangige Untersuchung von Hochrisikogruppen unterstützen. Dazu gehören etwa Beschäftigte im Gesundheitswesen oder der Lebensmittelversorgung, die möglicherweise bereits ein gewisses Mass an Immunität entwickelt haben und ihren Dienst fortsetzen und/oder an ihren Arbeitsplatz zurückkehren können.

Der Antikörpertest sei ein wichtiger nächster Schritt im Kampf gegen die Corona-Pandemie. So könne der Antikörpertest von Roche in höher Stückzahl schnell produziert werden.

Bei dem "Elecsys Anti-SARS-CoV-2-Immunoassay" handelt es sich laut Mitteilung um einen In-vitro-Test, bei dem menschliches Serum und Plasma aus einer Blutprobe verwendet wird, um Antikörper nachzuweisen und die Immunreaktion des Körpers auf das Coronavirus (SARS-CoV-2) zu bestimmen. Der Test kann auf den Cobas-e-Analysegeräten von Roche Diagnostics durchgeführt werden.

(AWP)

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Roche will Infusionszeit von

Roche will Infusionszeit von Ocrevus gegen Multiple Sklerose verkürzen

Der Pharmakonzern Roche will sein Medikament Ocrevus bei der Behandlung von wiederkehrender oder progressiver Multipler Sklerose intensiver einsetzen.

20.04.2020 07:47

So soll die Infusionszeit von derzeit 3,5 auf 2 Stunden reduziert werden, dies bei einer zweimaligen Verabreichung im Jahr. Sowohl die amerikanische Gesundheitsbehörde FDA als auch die europäische EMA hätten entsprechende Zulassungsgesuche akzeptiert, teilte Roche am Montag mit. Vom Rhythmus der zwei Mal im Jahr erfolgenden Verabreichung profitierten derzeit weltweit über 150'000 MS-Patienten, welche mit Ocrevus (ocrelizumab) behandelt würden.

Die Zulassungsgesuche von Roche basieren auf Daten einer Studie unter dem Namen "Ensemble Plus", gemäss denen die Reaktionen des Körpers auf die Infusion während einer zweistündigen Infusionszeit vergleichbar sind wie bei einer Dauer von dreieinhalb Stunden.

(AWP)

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Roche steigt gross ins Corona

Roche steigt gross ins Corona-Antikörper-Testing ein

Der Blutplasma-Test von Roche soll ab Mai in Europa auf den Markt kommen. Dazu schafft der Konzern bis Juni Kapazitäten in «hoher zweistelliger Millionenhöhe». Dies ist ein wichtiger Schritt im Kampf gegen die Pandemie.

20.04.2020 05:55

Von Seraina Gross

Roche setzt erneut neue Massstäbe beim Covid-19-Testing. Der Basler Konzern will einen Test auf den Markt bringen, mit dem Personen identifiziert werden können, die sich bereits mit dem neuen Coronavirus infiziert haben - und die deshalb womöglich gegen das Virus immun sind.

Der Elecsys Anti Sars-CoV-2-Test soll ab anfangs Mai in den Ländern Europas auf den Markt kommen. Zudem arbeitet das Unternehmen mit der amerikanischen Zulassungsbehörde FDA zusammen, um eine Emergency Use Authorization für den amerikanischen Markt zu bekommen.

Roche war Vorreiter bei Virus-Tests

Antikörper-Tests sind der nächste wichtige Schritt bei der Bekämpfung der Sars-CoV-2-Pandemie. Anders als bei den Virus-Tests geht es dabei nicht darum, Infizierte zu erkennen und diese, wenn nötig, zu hospitalisieren; sie dienen vielmehr dazu festzustellen, ob jemand bereits eine Infektion durchgemacht hat und damit keinem Infektionsrisiko mehr ausgesetzt ist. Die Immunisierung der Bevölkerung ist eine wichtige Grösse mit Blick auf einer Normalisierung des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens.

Ob sich Träger von Antikörpern tatsächlich nicht mehr infizieren, ist allerdings nicht sicher. Die WHO warnte am Freitag, dafür gebe es keinen Beweis. 

Roche zählt zu den führenden Unternehmen beim Sars-CoV-2-Testing. Die Basler waren die ersten, die im Februar mit einem Virus-Test auf den Markt kam. Zudem entwickelte die Diagnostik-Sparte des noch jungen Top-Managers Thomas Schinecker einen Massentests, der fast vollautomatisch auf grossen Labormaschinen läuft. Das Unternehmen sagt, es könne mehr als 8 Millionen Virus-Tests monatlich herstellen.

Tests «im hohen zweistelligen Millionenbereich»

Die Kapazitäten für den Antikörper-Test sollen bis im Juni bis in den "hohen zweistelligen Millionenbereich pro Monat hochgefahren" werden und auch danach soll die Produktion so schnell wie möglich weiter gesteigert werden. Der Test weist zwei Antikörper nach, das Immunogloblin M, das kurz nach der Infektion gebildet wird, und das Immunoglobin G, das erst später nachzuweisen ist und das bei einer erneuten Infektion aktiviert wird, damit der Körper das Virus erfolgreich bekämpfen kann. 

Der serologische Test läuft, wie der Virus-Tests auf den Cobas-Geräten, die in grossen Labors und Spitälern weltweit weit verbreitet sind. 

Wichtiger Schritt im Kampf gegen die Pandemie

Antikörper-Tests sind wichtig, um zu wissen, wie viele Menschen sich bereits mit dem Virus infiziert haben und wie gross die mögliche Immunisierung der Bevölkerung ist. 

Wissenschaftler gehen davon aus, dass eine Rückkehr zu einem normalen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Leben bei einer Immunisierung von 70 Prozent möglich wäre, weil sich das Virus dann kaum mehr verbreiten kann und der Schutz von Risikogruppen wie der älteren Bevölkerung oder von Personen mit Vorerkrankungen gewährleistet wäre. In der Schweiz dürfte die Immunisierung der Bevölkerung zur Zeit allerdings erst bei einigen wenigen Prozent liegen.

In den Kantonen Waadt und Genf laufen in diesen Tagen Antikörper-Tests mit mehreren Tausend Personen an. Ziel ist es, Aufschluss über die Immunisierung der Schweizer Bevölkerung zu erhalten.

Probleme mit der Zuverlässigkeit

Zudem können Antikörper-Tests dazu dienen, Beschäftigte in unerlässlichen Bereichen wie im Gesundheitswesen oder in der Lebensmittelversorgung zu testen. So könnten zum Beispiel vorzugsweise Ärztinnen und Pfleger eingesetzt werden, welche sich bereits infiziert haben. Positiv Getestete laufen keine mehr Gefahr, sich mit dem Virus anzustecken und sie stellen auch selbst kein Ansteckungsrisiko mehr dar – sollte sich erhärten, dass Antikörper tatsächlich gegen eine erneute Infektion schützen. Allerdings ist das zum jetzigen Zeitpunkt, wo sich erst ein so geringer Teil der Bevölkerung infiziert hat, noch eine eher theoretische Möglichkeit. 

Roche gehört zu den ersten grossen Unternehmen dieser Grössenordnung, das einen Antikörper-Test entwickelt. Dutzende kleinere und mittlere Unternehmen aus Asien, Europa und aus den USA sind bereits auf dem Markt. Es gibt Tests, die in Labors durchgeführt werden müssen, und solche, die wie Schwangerschaftstests selbst gemacht werden können.

Ein Problem ist die Zuverlässigkeit der Tests. So mussten zum Beispiel in Spanien Tests von einem asiatischen Hersteller millionenfach vernichtet werden, weil sie nur in 30 Prozent der Fälle ein korrektes Resultat anzeigten. Besonders gefährlich ist, wenn Tests fälschlicherweise positiv sind, wenn also eine Infektion angezeigt wird, die gar nicht stattgefunden hat. Falsch positive Tests führen dazu, dass sich Personen in Sicherheit wiegen, bei denen tatsächlich noch ein Ansteckungsrisiko besteht.

Der Roche-Test läuft vollständig automatisiert

Roche nutzt elektrogenerierte Chemilumineszenz, um die Antikörper nachzuweisen; ein Verfahren, bei dem ein elektrogeneriertes Molekül ein Lichtsignal aussende, welches dann gemessen werde. "Diese Technologie ermöglicht schnelle Reaktionszeiten, eine hohe Empfindlichkeit, einen weiten Messbereich und Kontrollreaktionen", schreibt das Unternehmen. 

Der Elecsys Anti Sars-CoV-2-Test sei vollständig automatisiert und einfach zu bedienen, nach dem Start der Analyse im Labor sei kein manueller Eingriff mehr erforderlich. Das minimiere das Risiko einer Kontamination oder eines Benutzerfehlers und mache den Test "sehr zuverlässig". Nach Angaben von Roche sind weltweit 40'000 Cobas-Geräte im Einsatz, auf denen die Tests durchgeführt werden können.

Roche will bei der Zuteilung «fair und transparent sein»

Der Antikörper-Test-Kitts werden – anders als die Virus-Test-Kitts, die in Kalifornien produziert werden – in Deutschland am Standort Penzberg hergestellt. Zum Preis macht das Unternehmen keine Angabe, er mache aber nur einen Bruchteil der Laborkosten für die Untersuchung einer Probe aus.

Eine wichtige Frage wird angesichts der weltweiten Test-Engpässe sein, wie die Zuteilung der Tests erfolgt. Roche schreibt, der Test werde dorthin versandt, wo die entsprechende Infrastruktur vorhanden sei und die Analysen sofort beginnen könnten. Da jede Sekunde zähle, konzentriere man sich auf Länder, die in der Lage seien, die erhaltenen Tests sofort zum Wohle der Patienten zu nutzen. Darüber hinaus würden epidemiologische Faktoren wie die lokale Krankheitsbelastung berücksichtigt. "Unser Ziel ist es, dabei fair und transparent zu sein", schreibt das Unternehmen. 

Michael Nawrath, der Roche-Analyst der ZKB, schreibt von einer  "erfreulichen Meldung aus der Diagnostik". 

Dieser Artikel erschien zuerst auf handelszeitung.ch unter dem Titel: «Covid-19: Roche steigt gross ins Antikörper-Testing ein». 

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Roche erhält US-Zulassung für

Roche erhält US-Zulassung für Testverfahren zur Erkennung von Gebärmutterhalskrebs

Roche hat für ein Testverfahren zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs die US-Zulassung erhalten.

21.04.2020 07:16

Die FDA habe den HPV-Test von Roche zur Verwendung auf den vollautomatischen Hochdurchsatzsystemen "Cobas 6800/8800" zugelassen, teilte das Unternehmen am Dienstag mit.

Der Test sei zuvor für das Cobas-System 4800 zugelassen gewesen. Mit dieser Erweiterung sei es Molekularlabors nun möglich, die Anforderungen an hochvolumige Früherkennungsprogramme für Gebärmutterhalskrebs zu erfüllen.

(AWP)

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Ausblick Roche:

Ausblick Roche: Quartalsumsatz von 14,87 Milliarden Franken erwartet

Der Pharmakonzern Roche veröffentlicht am Mittwoch, 22. April, Umsatzzahlen für das erste Quartal des Geschäftsjahrs 2020. Insgesamt haben zwölf Analysten zum AWP-Konsens beigetragen.

21.04.2020 14:00

Q1 2020E (in Mio Fr.) AWP-Konsens Q1 2019A Umsatz Gruppe 14'865 14'826 Umsatz Pharma 11'987 11'927 - Herceptin 1'247 1'666 - Rituxan 1'391 1'694 - Avastin 1'485 1'798 - Ocrevus 1'105 836 - Tecentriq 609 336 - Hemlibra 495 219 Umsatz Diagnostics 2'865 2'899

FOKUS: Wenn Roche die Zahlen für das erste Quartal veröffentlicht, werden zwei Themen besonders beäugt werden. So werden Analysten und Investoren sehr genau schauen, welche Spuren das Coronavirus beim Pharmakonzern hinterlassen hat. So halten es einige Analysten für möglich, dass die Diagnostics-Sparte dank der Corona-Tests einen positiven Schub bekommen haben könnte. Immerhin gehörte Roche zu den ersten Konzernen, die grössere Mengen an Tests auf den Laborsystemen der Diagnostic-Sparte ermöglichten.

Das zweite Thema wird auch weiterhin die Umsatzerosion durch Biosimilars bleiben. Das Ausmass der Umsatzrückgänge beschäftigt Anleger und Analysten schon seit geraumer Zeit. Bislang ist es dem Konzern gelungen, diese Einbrüche mit den neueren Produkten mehr als auszugleichen. Wichtig ist dieses Mal, wie stark die Umsätze mit den Blockbustern Herceptin und Mabthera nun in den USA eingebrochen sind, nachdem die Patente in Europa schon früher abgelaufen waren.

ZIELE: Bei der Vorlage der Jahreszahlen 2019 hatte sich das Roche-Management wie gewohnt eher zurückhaltend über den weiteren Geschäftsverlauf geäussert. Für 2020 peilt der Konzern ein Verkaufswachstum im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich an. Beim Kerngewinn je Titel wird eine Zunahme auf dem gleichen Niveau erwartet - beide Zielgrössen gelten jeweils zu konstanten Wechselkursen. Zudem soll die Dividende in Franken nach Möglichkeit erneut erhöht werden.

PRO MEMORIA: Seit Ende Januar hat Roche mit einigen positiven Nachrichten aus der Forschungspipeline punkten können. So hat sich das Immuntherapeutikum Tecentriq in der Behandlung einer bestimmten Form von Leberkrebs als wirksam erwiesen.

Aber auch die Zulassung für Tecentriq in China bei einer bestimmten Form von Lungenkrebs kann als Erfolg verbucht werden. Gleichzeitig wird das Therapeutikum in den USA als Erstlinientherapie bei Lungenkrebs beschleunigt für die Zulassung geprüft.

Erneut einen Rückschlag hat Roche dagegen in der Alzheimer-Forschung erlitten. So wurden in einer Phase II/III-Studie mit dem Prüfkandidaten Gantenerumab die Ziele nicht erreicht. Behandelt wurden dabei Patienten, die an einer früh einsetzenden, vererbten Form der Alzheimer-Krankheit (AD) leiden.

AKTIENKURS: Der Roche-Bon hat sich seit Anfang Jahr vergleichsweise gut geschlagen und notiert derzeit rund 5 Prozent im Plus. Demgegenüber verlieren die Novartis-Aktien mehr als 5 Prozent und der Gesamtmarkt SMI gibt seit Anfang Jahr um 9 Prozent nach.

hr/an/ra

(AWP)

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Gute Zahlen, Prognose

Gute Zahlen, Prognose bestätigt: Roche-Aktionäre dürfen aufatmen

Roche wartet mit soliden Quartalsumsatzzahlen auf. Gleichzeitig bekräftigt der Basler Pharmakonzern trotz Coronavirus-Krise seine Jahresvorgaben. Vorbörslich erfassen Anschlusskäufe den Genussschein.

22.04.2020 08:17

Von Lorenz Burkhalter

Die Aktionäre von Roche dürfen am frühen Mittwochmorgen erleichtert aufatmen. Zum einen frassen sich die Nachahmermedikamente für Herceptin, Avastin und Rituxan im ersten Quartal nicht ganz so stark in die Umsätze wie einige pessimistisch gestimmte Analysten befürchtet hatten. Zum anderen hält der Pharma- und Diagnostikkonzern aus Basel trotz Coronavirus-Krise als eines der wenigen Unternehmen aus dem SMI an den bisherigen Jahresvorgaben fest.

Gerade letzteres kommt für Beobachter zwar nicht überraschend, gilt das Tagesgeschäft von Roche doch als weitestgehend von wirtschaftlichen Schwankungen unabhängig. Dennoch fällt mit der Bestätigung der Jahresvorgaben ein nicht unwichtiger Unsicherheitsfaktor weg.

Im vorbörslichen Handel von Julius Bär erfassen Anschlusskäufe den Roche-Genussschein. Zur Stunde errechnet sich ein Plus von 0,3 Prozent auf einen Mittelkurs von 337 Franken.

Die «grossen Drei» trotzen der Konkurrenz

Einmal mehr erweisen sich die "grossen Drei" Herceptin, Avastin und Rituxan als ziemlich widerstandsfähig. Roche setzt zwar mit allen drei Schlüsselmedikamenten weniger um, als im ersten Quartal letzten Jahres. Gerade in den USA bleibt die von einigen Analysten befürchtete Umsatzerosion aus.

Im Vorfeld wurde nämlich befürchtet, dass der Umsatz mit Herceptin in den USA um gut 30 Prozent, in Europa sogar um bis zu 45 Prozent einbrechen könnte. Bei Rituxan war in Europa hingegen mit einem Umsatzrückgang von bis zu 40 Prozent gerechnet worden. Dieses Schreckens-Szenario erweist sich nun als übertrieben.

Mit einem Kursplus von 5 Prozent - den Dividendenabgang von Mitte März noch nicht aufgerechnet - zählt der Genussschein von Roche denn auch zu den diesjährigen Gewinner aus dem Swiss Market Index (SMI).

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Roche leistet Beitrag im

Roche leistet Beitrag im Kampf gegen Coronavirus

Der Pharma- und Diagnostikkonzern Roche leistet insbesondere in seiner kleinere Sparte Diagnostik wichtige Beiträge im globalen Kampf gegen die Corona-Pandemie. So wurde in enger Zusammenarbeit mit den Behörden in Rekordzeit ein Corona-Test bereitgestellt.

22.04.2020 07:37

Die Produktionskapazität für diesen Cobas Sars-CoV-2-Test wurden zuletzt massiv ausgebaut, schrieb Roche am Mittwoch in der Mitteilung zum Abschluss des ersten Quartals.

Zudem arbeitet der Konzern an eine Anti-Sars-CoV-2 Serologietest zum Nachweis von Antikörpern in Personen, die mit Coronavirus Kontakt hatten. Der Test sei in der späten Entwicklungsphase. Roche erwartet, dass er anfangs Mai verfügbar ist. Die monatliche Produktionskapazität werde dann ab Juni hochgefahren, so dass Test im hohen zweistelligen Millionenbereich möglich seien. Die Kapazität soll anschliessend schnellstmöglich gesteigert werden.

Im Bereich Pharma läuft zudem in verschiedenen Ländern ein klinische Phase-III-Studie zur Sicherheit und Wirksamkeit von Actemra/RoActemra bei schwerer Covid-19-Lungenentzündung. Die Ergebnisse erwartet Roche im Frühsommer.

gab/ra

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Roche zeigt positive

Roche zeigt positive Studiendaten für Ocrevus und Risdiplam

Der Pharmakonzern Roche wartet am Dienstag mit positiven Studiendaten für zwei seiner Medikamente auf. Und zwar für das Multiple-Sklerose-Mittel Ocrevus und für Risdiplam zur Behandlung der Muskelerkrankung SMA.

28.04.2020 07:33

Eine Behandlung mit Ocrevus verringere das Risiko, auf eine Gehhilfe angewiesen zu sein, um 49 Prozent, erklärte Roche mit Blick auf eine post-Hoc-Analyse von 6 Jahren. Dies betreffe Patienten mit rezidivierender Multipler Sklerose (RMS) im Vergleich zu Patienten, die zwei Jahre später von Interferon beta-1a zum Roche-Mittel wechselten.

Der zweite Teil der Studie "FIREFISH" mit Risdiplam wiederum erreichte ihren primären Endpunkt, erklärte Roche weiter. Sie habe einen signifikanten Anstieg der motorischen Meilensteine bei Säuglingen im Alter von 1-7 Monaten nach 12 Monaten Behandlung gezeigt.

Im November 2019 gewährte die US-Gesundheitsbehörde FDA Risdiplam ein beschleunigtes Zulassungsverfahren. Den Entscheid der FDA erwartet Roche voraussichtlich bis zum 24. August 2020.

ra/sig

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Roche erhält in Kanada

Roche erhält in Kanada Zulassung für Rozlytrek als Krebstherapie

Roche hat von der kanadischen Zulassungsbehörde Health Canada grünes Licht für eine weitere Krebstherapie erhalten. Wie der Konzern am Dienstag mitteilte, darf die Therapie künftig bei Patienten eingesetzt werden, die an inoperablem, lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem soliden Tumoren leiden - einschliesslich Hirnmetastasen.

28.04.2020 14:54

Wichtig ist, dass all diese Tumore eine neurotrophe Tyrosinrezeptor-Kinase-Genfusion (NTRK) ohne eine bekannte erworbene Resistenzmutation und ohne zufriedenstellende Behandlungsmöglichkeiten aufweisen.

hr/yr

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Presse: Roche kommt laut

Presse: Roche kommt laut Genentech-Chef mit Test von Corona-Mittel voran

Derzeit sucht die Pharmabranche fieberhaft nach einem möglichen Impfstoff gegen das Coronavirus. Bis dieser allerdings gefunden ist, beschränken sich Firmen wie Roche erst einmal auf die Behandlung der Symptome. Denn Roche selbst ist nicht in der Impfstoff-Forschung tätig, stellt über seine Diagnostics-Sparte aber Tests zur Erkennung des Virus her.

06.05.2020 08:08

Roche verfolge zusammen mit seiner US-Tochter Genentech verschiedene Ansätze um die Zeit zu überbrücken, bis ein möglicher Impfstoff gefunden ist, sagte Genentech-CEO Alexander Hardy im Gespräch mit der "NZZ".

Normalerweise dauert die Entwicklung eines solchen Medikaments laut Hardy zehn Jahre. Die meiste Zeit verbringe man damit, den Einsatzbereich abzustecken und die Wirksamkeit nachzuweisen. "Falls ein bereits zugelassenes Medikament helfen würde, wäre eine Behandlung viel schneller möglich."

Im Fall von Roche konzentriere man sich daher auch auf das bereits zugelassene Mittel Actemra, erklärte der Manager weiter. So sei Actemra verfügbar und für eine Reihe von Befunden zugelassen, darunter für die Behandlung von bestimmten Krebspatienten. Sie kämpften oft - ähnlich wie bei Covid-19 - mit einer Überreaktion des Immunsystems. "Actemra unterdrückt diese."

Das sei denn auch ausschlaggebend für den Einsatz bei Corona-Patienten gewesen. "Unser Ansatz ist, dass wir erstens eine klinische Studie mit Hunderten Patienten durchführen, um die Nützlichkeit zu überprüfen." Zwar habe Roche die Produktion für Actemra bereits deutlich hochgefahren, das halte das Unternehmen aber nicht davon ab, nach robusten Nachweisen zu suchen, was das Medikament wirklich ausrichten könne, ergänzte Hardy.

Die entsprechende Studie laufe denn auch gut. "Wir testen auf der ganzen Welt und haben bereits mehr als die Hälfte der anvisierten 330 Patienten, womöglich werden es sogar mehr." Im Mai oder Juni werde man fertig sein. Parallel dazu lasse Roche 15 Kontrollstudien weltweit laufen, um die vielen Fragen zu beantworten.

hr/sig

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Roche wird an Asco-Kongress

Roche wird an Asco-Kongress Daten zu 19 Medikamenten präsentieren

Roche wird an der Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology (Asco), die vom 29. bis 31. Mai virtuell stattfindet, neue Daten zu 19 Krebs-Medikamenten präsentieren.

07.05.2020 07:37

Konkret würden erstmals klinische Daten zum Wirkstoff Tiragolumab in Kombination mit Tecentriq bei PD-L1-positivem metastasiertem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC) präsentiert. Ausserdem gebe es aktualisierte Daten zu Alecensa (Alectinib) bei Patienten mit anaplastischer Lymphom-Kinase (ALK)-positivem metastasiertem NSCLC.

Ziel von Roche sei es, mit fünf zugelassenen Lungenkrebsmedikamenten und einer umfangreichen Pipeline, die mehrere Subtypen umfasst, für jede mit einer Krankheit diagnostizierte Person, eine wirksame, auf die einzigartigen Merkmale ihrer Tumore zugeschnittene Behandlungsoption anzubieten, heisst es weiter.

(AWP)

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Presse: Roche-CEO sorgt sich

Presse: Roche-CEO sorgt sich um Routine-Behandlungen

In den letzten Wochen ist der Pharmakonzern Roche immer wieder mit Neuigkeiten zur Corona-Behandlung bzw. zu Corona-Test in den Schlagzeilen gewesen. Wie Konzernchef Severin Schwan im Gespräch mit der "NZZ" erklärt, leistet sein Konzern einen überproportionalen Beitrag zur Bekämpfung des Virus.

07.05.2020 07:13

So seien die Auswirkungen der Pandemie für viele Betroffene gravierend. "Die Zahlen zeigen vielerorts eine Übersterblichkeit, die beispielsweise weit über jene von Grippewellen hinausgeht."

Allerdings sei dies bei weitem nicht die einzige negative Konsequenz. "Wir sehen schon jetzt, dass Patienten, die an anderen schweren Krankheiten leiden, nicht oder nur verspätet ins Spital gehen. Dies kann zu lebensgefährlichen Situationen führen", betont Schwan.

Dies mache sich auch in der Routinediagnostik bereits besonders deutlich bemerkbar, so Schwan weiter. "Die Diagnostik ist oft der erste Schritt in einer Therapie; scheuen die Leute den Gang ins Spital oder in eine Arztpraxis, wird auch weniger diagnostiziert."

Negative Effekte ähnlicher Art stelle Roche bei der Behandlung der multiplen Sklerose oder von Augenleiden fest. Patienten verpassen laut Schwan Spritzen, auf die sie eigentlich angewiesen wären.

Gleichzeitig hebt Schwan die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie hervor. Gerade die ärmeren Länder seien davon noch stärker betroffen.

Für Roche selbst geht der CEO davon aus, dass die Pandemie einen nachhaltigen Effekt auf das Arbeitsleben haben werde. "Wir lernen gerade, uns mit all diesen virtuellen Werkzeugen positiv auseinanderzusetzen."

hr/gab

(AWP)

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Bei Roche-Tochter Genentech

Bei Roche-Tochter Genentech kommt es zu Wechsel in der Forschungsspitze

Bei der Roche-Tochter Genentech kommt es zu einem Wechsel in der erweiterten Konzernspitze.

11.05.2020 07:27

So wird der derzeitige Leiter von Genentech Research and Early Development (gRED), Michael Varney, das Unternehmen Ende Juli verlassen und in den Ruhestand treten. Er hatte den Posten seit 2015 inne.

Zu seiner Nachfolgerin habe man die "Computerbiologin" Aviv Regev ernannt. Sie ist derzeit Professorin für Biologie am MIT. Sie wird die Leitung von gRED zum 1. August 2020 übernehmen. Zudem wird sie Mitglied der erweiterten Konzernleitung.

In der Mitteilung dankt Roche-CEO Severin Schwan Varney für dessen zahlreichen Beiträge, die er in den vergangenen 15 Jahren geleistet habe.

(AWP)

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Coronavirus: Grossbritannien

Coronavirus: Grossbritannien bescheinigt Roche-Antikörpertests hohe Genauigkeit

Der Pharmakonzern Roche will nach einer erfolgreichen Überprüfung durch die Public Health England (PHE) seine Antikörpertests in Grossbritannien verkaufen.

14.05.2020 06:43

 Roche sei nun in Gesprächen mit der britischen Regierung über die Markteinführung. Dies teilte das Unternehmen in der Nacht auf Donnerstag mit. Die PHE habe in der vergangenen Woche eine unabhängige Bewertung des Antikörpertests durchgeführt und festgestellt, dass der Roche-Test eine Genauigkeit von 100 Prozent aufweise, hiess es weiter.

"Dies ist eine sehr positive Entwicklung, weil ein so hochspezifischer Antikörper-Test ein sehr zuverlässiger Marker vergangener Infektionen ist", sagte John Newton, Koordinator des britischen Coronavirus-Testprogramms. Dies könne wiederum auf eine gewisse Immunität gegen zukünftige Infektionen hinweisen, "obwohl das Ausmass, in dem das Vorhandensein von Antikörpern auf Immunität hindeutet, unklar bleibt", fügte Newton hinzu.

(AWP)

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Roche kommt bei Lungenkrebstherapie vorwärts

Der Pharmakonzern legt ermutigende Daten zu Tiragolumab in Kombination mit dem Immuntherapeutikum Tecentriq vor.

(AWP) Der Pharmakonzern Roche (ROG 349.9 0.37%) hat vor Beginn des wichtigen Fachkongresses Asco schon erste Daten aus seiner Pipeline vorgelegt. So hat sich etwa der Produktkandidat Tiragolumab in Kombination mit dem Immuntherapeutikum Tecentriq als wirksam erwiesen. Dabei wurde die Kombination als Erstlinientherapie bei Patienten mit einer bestimmten Form von Lungenkrebs (NSCLC) eingesetzt, wie Roche in der Nacht auf Donnerstag mitteilte.

Zugleich wurde diese Kombination mit einer Therapie verglichen, in der die Patienten nur mit Tecentriq behandelt wurden. Wie es in der Mitteilung weiter hiess, wurden die gesteckten Ziele erreicht. So zeigte die Kombinations-Therapie eine objektive Ansprechrate (ORR) von 31,3% verglichen mit 16,2% bei einer Behandlung mit Tecentriq alleine.

Das Risiko einer Verschlechterung der der Krankheit oder des Todes (PFS) konnte um 43% reduziert werden. Noch deutlicher fielen diese Ergebnisse bei Patienten aus, die eine hohe PD-L1 Expression zeigten.

Bei Tiragolumab handelt es sich laut Roche um eine neuartige Krebs-Immuntherapie. Sie soll an TIGIT, ein Immunkontrollprotein, binden. Sowohl TIGIT als auch PD-L1 spielen demnach eine wichtige Rolle bei der Immunsuppression, und die Blockierung beider Wege könnte die Anti-Tumor-Aktivität erhöhen.

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Roche lanciert neue digitale

Roche lanciert neue digitale Lösung zur Messung von Blutgaswerten

Roche lanciert eine neue Diagnoseform für die Kontrollen von Lungenfunktion und den Säure-Basen-Status bei Patienten.

15.05.2020 07:16

Der Pharmakonzern Roche gibt die sogenannte CE-Kennzeichnung für seine neue digitale Diagnostiklösung v-TAC bekannt. Sie ermöglicht es Ärzten und Fachpersonal bei Patienten mit Atemwegs- oder Stoffwechselanomalien Ergebnisse für deren arterielle Blutgaswerte zu erhalten.

Die neue Anwendung zeichne sich dadurch aus, dass sie über eine weniger invasive Venenpunktion mit Hilfe eines digitalen Algorithmus zu erhalten ist, wie Roche am Freitag mitteilte.

Die Blutgasanalyse wird typischerweise am Point-of-Care (POC) in Krankenhäusern eingesetzt, wo schnelle und genaue Ergebnisse benötigt werden. Dazu gehören Notaufnahmen, Intensivstationen und Operationssäle.

Die Analyse liefert dem Fachpersonal Informationen über die Lungenfunktion und den Säure-Basen-Status eines Patienten, die beide für die Erstellung einer Diagnose, die Behandlung und die Überwachung des Fortschritts unerlässlich sind.

(AWP)

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Roche erhält in den USA

Roche erhält in den USA Zulassung für Lungenkrebsmedikament

Die Roche-Tochter Genentech hat in den USA für das Immuntherapeutikum Tecentriq die angestrebte Zulassung als Erstlinien-Monotherapie bei Patienten erhalten, die an einer bestimmten Form von Lungenkrebs (NSCLC) leiden.

18.05.2020 22:22

Die bei dieser Therapie behandelten Patienten weisen keine EGFR- oder ALK-Mutationen auf. Eine weitere Bedingung für eine Behandlung mit der Roche-Therapie sei zudem eine hohe PD-L1-Expression (TC3/IC3-Wildtyp [WT]) gewesen, die durch einen PD-L1-Biomarkertest bestimmt wird, hiess es in der Mitteilung vom Montagabend weiter. Als Basis zur Zulassung dienten die Ergebnisse der Phase-III-Studie IMpower110.

"Wir freuen uns, Menschen mit bestimmten Arten von Lungenkrebs eine neue chemotherapiefreie Option anbieten zu können, die dazu beitragen kann, ihr Leben zu verlängern", wird Chief Medical Officer und Leiter der globalen Produktentwicklung bei Roche, Levi Garraway, in der Mitteilung zitiert. Dabei handle es sich um die fünfte Zulassung von Tecentriq in der Indikation Lungenkrebs.

Die Zulassung zu dieser bestimmten Therapie hat Genentech über den "Priority Review"-Status rascher erhalten als ursprünglich angenommen. Im Februar hiess es noch, die FDA werde ihre Entscheidung zu diesem Antrag voraussichtlich am 19. Juni bekanntgeben.

(AWP)

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