Roche

Roche Hldg G 

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Zyndicate
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Ausblick «nur» bestätigt? Die

Ausblick «nur» bestätigt? Die Gründe für den Roche-Kursrückgang

Nach seinen Halbjahreszahlen wird der Pharmakonzern an der Börse talwärts geschickt. Das zwar solide Resultat ist den Börsianern zu wenig überzeugend. Doch noch ein weiterer Grund spielt eine Rolle beim Kursrückgang.

22.07.2021 10:12

Die Roche-Titel können am Donnerstag im frühen Börsenhandel nicht vom soliden Semesterabschluss profitieren. Wohl kamen die Umsätze beider Division über den Erwartungen zu liegen, grosse positive Überraschungen blieben jedoch aus und auch der Ausblick wurde "nur" bestätigt. Nach den starken Kursavancen seit Anfangs Juni dürften einige Anleger Gewinne mitnehmen.

Um 9.30 Uhr notieren die Roche-Genussscheine Prozent 1,6 tiefer auf 350,35 Franken. Der Gesamtmarkt gemessen am SMI steht zur gleichen Zeit mit 0,1 Prozent im Minus.

Für die meisten Experten hat der Basler Pharmakonzern ein solides bis gutes erstes Semester hingelegt. "Wir mögen es", fasst Bernstein kurz und bündig zusammen. Beide Divisionen übertrafen mit ihren Umsätzen die Konsenserwartungen. Und auch auf Ebene Core-EPS schnitt Roche deutlich besser ab als im Durchschnitt erwartet.

Operative Marge ein Problem

Etwas anders sieht es bezüglich der operativen Margen aus. Hier blieb die grössere Pharmadivision leicht hinter dem Konsens zurück, während Diagnostics die Erwartungen übertroffen hat. Vontobel verweist bei der Profitabilität auf den starken Einfluss der Wechselkurse.

Unter den Medikamenten loben die Experten insbesondere Evrysdi, Hemlibra oder Ocrevus. Mit Blick nach vorne seien die besser als erwartetet ausgefallenen Umsätze der Wachstumstreiber deutlich positiv zu werten, schreibt die ZKB.

 

Big Pharma - Medikamente und Wirkstoffe bringen Roche mehr Einnahmen als gedacht https://t.co/5dZ90PD1ne pic.twitter.com/h11ofC5nyi

— cash (@cashch) July 22, 2021

 

Eher enttäuscht hat nach Ansicht von Jeffries dagegen das Brustkrebsmittel Perjeta. Keine Überraschung stellt am Markt der starke Einfluss der Biosimilars auf die Umsätze der alten Blockbuster dar. Dieser wird von Roche für das Halbjahr auf 2,8 Milliarden Franken beziffert.

Die UBS-Analysten gehen davon aus, dass der Kurs der Roche-Titel vom Halbjahresergebnis kaum signifikant beeinflusst werden dürfte. Der Fokus der Investoren liege vielmehr auf Neuigkeiten zum Alzheimer-Kandidaten Gantenerumab. Schwung dürfte dabei vor allem eine Beschleunigung des Zulassungsprozederes in den USA geben, wobei sich das Management in seinem Kommentaren diesbezüglich eher zurückhaltend gab.

(AWP)

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Elias
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neue Kursziele
Analyst Kaufen Hold Verkaufen Kursziel Abstand Datum
UBS AG       345.00CHF -1.30% 13:22
Jefferies & Company Inc.       400.00CHF 14.43% 11:22
Bernstein Research       380.00CHF 8.71% 09:55

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Elias
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Antibiotikum gegen multiresistente Keime

Roche will bis in fünf Jahren wirksames Antibiotikum haben

Der Pharmakonzern Roche will sich weiter in der Entwicklung von Antibiotika gegen multiresistente Keime engagieren.

"Das Ziel ist, bis in fünf Jahren ein erstes wirksames Antibiotikum zu haben", sagte Roche-CEO Severin Schwan in einem Interview mit der NZZ am Sonntag (NZZaS).

Das Ausfallrisiko betrage bei Antiinfektiva jedoch um die 90 Prozent, deshalb sei das Unternehmen vorsichtig mit Versprechungen, schränkte Schwan ein. Resistente Keime seien ein wichtiges gesellschaftliches Problem, Roche müsse mithelfen, es zu lösen. "Bleibt die Pharmaindustrie hier untätig, wird das ihrem Ansehen in der Öffentlichkeit schaden."

Allerdings zahle sich bei den heutigen Preisen die Entwicklung neuer Antibiotika nicht mehr aus, sagte Schwan. Sein Vorschlag sei es, die Marktzulassung für Mittel gegen multiresistente Keime gleich zu regeln wie die für Medikamente gegen seltene Krankheiten. Dort habe die Politik Hürden abgebaut, Preiserhöhungen toleriert und Hersteller für eine gewisse Zeit vor Konkurrenz geschützt: "Plötzlich war das Gebiet wieder interessant."

Die Infektiologie werde auch in zehn Jahren einen kleineren Anteil des Umsatzes beisteuern. Wie bei allen seltenen Krankheiten sei das Potenzial limitiert, weil es verhältnismässig wenige Patienten gebe - trotzdem könne es rentieren, zeigte sich Schwan überzeugt. Er hoffe dabei auch auf die Forschung von Jungunternehmen. "Roche arbeitet an eigenen Medikamenten. Wir sind aber auch an Kollaborationen mit anderen Unternehmen interessiert."

tp/

Basel (awp)

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Zyndicate
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Roche nimmt erste Hürde mit

Roche nimmt erste Hürde mit US-Zulassungsantrag für Augenmittel Faricimab

Der Pharmakonzern Roche kommt mit seiner angepeilten US-Zulassung für das Augenmittel Faricimab einen Schritt weiter.

29.07.2021 07:31

Die US-Behörde habe den Antrag im Rahmen eines beschleunigten Verfahrens angenommen, teilte der Konzern am Donnerstag mit.

Faricimab soll zur Behandlung der neovaskulären oder "feuchten" altersbedingten Makuladegeneration (nAMD) und des diabetischen Makulaödems (DME) eingesetzt werden. Darüber hinaus habe die FDA auch den Antrag des Unternehmens für den Einsatz zur Behandlung der diabetischen Retinopathie akzeptiert.

Im Falle einer Zulassung wäre es laut Mitteilung der erste und einzige bispezifische Antikörper, der für das Auge entwickelt wurde. Faricimab zielt demnach auf zwei verschiedene Signalwege ab.

"Wenn Faricimab zugelassen wird, wäre es das erste Medikament einer neuen Klasse von Augenmedikamenten, das auf zwei Schlüsselwege abzielt, die Netzhauterkrankungen verursachen, und das das Potenzial hat, mit weniger Augeninjektionen als bei der derzeitigen Standardbehandlung dauerhafte Ergebnisse zu erzielen", wird Levi Garraway, Chief Medical Officer und Leiter der globalen Produktentwicklung von Roche, in der Mitteilung zitiert.

(AWP)

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alpenland
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USA Erfolg für Tencentriq und Analyse Bernstein

der Anstieg geht wohl weiter, das ATH wurde heute kurz überschritten bei 360.

Roche Outperform
NEW YORK (dpa-AFX Analyser) - Das US-Analysehaus Bernstein Research hat die Einstufung für Roche nach Phase-III-Daten der Studie Polarix auf "Outperform" mit einem Kursziel von 380 Franken belassen. Analyst Wimal Kapadia sieht in einer am Montag vorliegenden Studie den Ergebnissen zu Behandlung von Patienten mit einer bestimmten Form von zuvor unbehandeltem Lymphkrebs mit Polivy (Polatuzumab vedotin) plus MabThera/Rituxan (Rituximab) und Cyclophosphamid, Doxorubicin und Prednison (R-CHP) einen Erfolg. Die Behandlung habe im Fall einer Zulassung großes wirtschaftliches Potenzial./mis/jha/
Veröffentlichung der Original-Studie: 09.08.2021  

 

marabu
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Ein sicherer Stützpunkt!

Das Papier macht wirklich Freude! Auch wenn mal Stürme auf die Börse zukommen sollten, dieser Substanzwert lässt einen ruhig schlafen.

Klar, wer schnell reich oder ärmer werden möchte, muss was anderes kaufen. Und dann eben von der Hoffnung leben.

marabu
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Blue Chips auch gefragt?

Gibt es User im Cash Forum, welche sich auch für international ausgerichtete Blue Chips interessieren?

Ich sehe hier vor allem Santhera, AMS, Meyer Burger, Kurios, Relief, Barrick Gold ( Mit dem Alleinunterhalter Bonobolio - entschuldige Bonobolio- -  deine Beiträge sind interessant und informativ).

Konstatiere: Junge und Junggebliebene Anleger auf der Jagd nach dem schnellen Erfolg. Ausser Sarastro wohl keine Teilnehmer, die sich um Werterhaltung kümmern! Seine Statistiken sind überzeugend, aber kein Schw##n scheint sich dafür zu interessieren.

Zeitgeist eben, wo die Börse dank Fiat Money nur den einen Weg nach oben kennt. Unter dem Strich aber die weitere Anhäufung der Vermögenswerte unserer Superreichen zulasten der kleineren und mittleren Vermögen. Oder partielle Inflation auf Immobilien, deren Mietkosten und Aktien der US-Techwerte als auch - last but not least - Gehälter von international erfolgreichen Spitzensportler. Habe ich was vergessen?

Und andere laufen wie die Esel vor dem Karren, die Karotte im Blick, welche von der Schnur des Karrenführers hängt. 

Sarkasmus Off...

Elias
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marabu hat am 10.08.2021 11

marabu hat am 10.08.2021 11:43 geschrieben:

Gibt es User im Cash Forum, welche sich auch für international ausgerichtete Blue Chips interessieren?

Ich sehe hier vor allem Santhera, AMS, Meyer Burger, Kurios, Relief, Barrick Gold ( Mit dem Alleinunterhalter Bonobolio - entschuldige Bonobolio- -  deine Beiträge sind interessant und informativ).

Konstatiere: Junge und Junggebliebene Anleger auf der Jagd nach dem schnellen Erfolg. Ausser Sarastro wohl keine Teilnehmer, die sich um Werterhaltung kümmern! Seine Statistiken sind überzeugend, aber kein Schw##n scheint sich dafür zu interessieren.

Zeitgeist eben, wo die Börse dank Fiat Money nur den einen Weg nach oben kennt. Unter dem Strich aber die weitere Anhäufung der Vermögenswerte unserer Superreichen zulasten der kleineren und mittleren Vermögen. Oder partielle Inflation auf Immobilien, deren Mietkosten und Aktien der US-Techwerte als auch - last but not least - Gehälter von international erfolgreichen Spitzensportler. Habe ich was vergessen?

Und andere laufen wie die Esel vor dem Karren, die Karotte im Blick, welche von der Schnur des Karrenführers hängt. 

Sarkasmus Off...

Ich halte die Aktie und habe immer wieder Calls darauf geschrieben. Muss den Strike beim Rollover immer wieder erhöhen, was den Pämienertrag schmälert.

Ich schreibe auch immer wieder Puts am ex-Date.

Der 350er Put Verfall September scheint wertlos zu meinen Gunsten zu verfallen.

Ich bekomme die Dividenden, Prämien und partizipiere an der Wertsteigerung..... bis zum nächsten Kurseinbruch

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Monetas
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marabu hat am 10.08.2021 11

marabu hat am 10.08.2021 11:43 geschrieben:

Gibt es User im Cash Forum, welche sich auch für international ausgerichtete Blue Chips interessieren?

...

Und andere laufen wie die Esel vor dem Karren, die Karotte im Blick, welche von der Schnur des Karrenführers hängt. 

Sarkasmus Off...

Ja die gibt es, nur haben solche Leute entweder keine Zeit oder Lust hier (unnötig) zu diskutieren.

Zu Roche: Ich halte seit mehreren Jahren den Bon und das nicht zu wenig. Im letzten Winter habe ich noch einmal kräftig nachgekauft, evtl war es nur Glück, oder dann doch eher eine detailierte Analyse der Situation. Nach wie vor ist Roche mit einem KGV um die 20 akzeptabel bewertet. Hemlibra und Ocrevus werden weiter das Zugpferd sein, hinzu kommt, dass man die Diagnostic Spart wahrscheinlich langfristig neu zum besseren bewerten muss. Covid ist gekommen um zu bleiben, Roche's Test werden hier die nächsten Jahren wenn nicht Jahrzenten ein sicherer Bestandteil vom Cashflow sein. Zudem kommen die Gerüchte von der Softbank, wonach Genentech massiv unterbewertet ist aufgrund vom "Big Data" Know-how. Dieser Aspekt ist schwierig einzuschätzen: Big-Data als auch die ganze Digitalisierung und Personalized Medicine sind in meinen Augen die Versprechen bis jetzt noch schuldig geblieben. Und dann bleibt noch die Blockbuster Hoffnung Gantenerumab bei Alzheimer, nachdem Biogen in diesem Jahr die (konditionelle) Zulassung eines ähnlichen Wirkstoffs erhielt. 

Cheers, Monetas

 

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Wdh: Roche zieht

Wdh: Roche zieht beschleunigte US-Zulassung für Tecentriq bei Brustkrebs zurück

(Wiederholung vom Freitagabend) - Der Pharmakonzern Roche hat einen Antrag auf ein beschleunigtes Zulassungsverfahren in den USA freiwillig zurückgezogen. Das betreffende Zulassungsgesuch bezog sich auf das Medikament Tecentriq in Kombination mit einer Chemotherapie zur Behandlung einer bestimmten Form von Brustkrebs, wie Roche am Freitagabend mitteilte.

30.08.2021 06:00

Konkret geht es um erwachsene Patientinnen mit bestimmtem inoperablem, lokal fortgeschrittenem oder metastasierendem Brustkrebs (TNBC). Im April hatte die amerikanische Gesundheitsbehörde FDA für die Brustkrebs-Kombibehandlung das beschleunigte Zulassungsverfahren bestätigt.

Der Rückzug des Zulassungsantrags sei nach Gesprächen mit dem FDA erfolgt, so Roche. Dabei sei es um das allgemeine Umfeld bei der Behandlung des betreffenden Krebses gegangen sowie um die Anforderungen, die es für ein beschleunigtes Zulassungsverfahren brauche. Ausserdem betreffe es nur die Zulassung für die entsprechende Indikation in den USA.

Andere Indikationen von Tecentriq seien nicht betroffen, weder in den USA noch ausserhalb. Weder an den bisherigen Erkenntnissen zur Wirksamkeit von Tecentriq noch zu dessen Sicherheit habe sich etwas geändert, betont Roche.

cf/uh

(AWP)

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Monetas
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LAUSANNE, Switzerland, Aug.

LAUSANNE, Switzerland, Aug. 31, 2021 (GLOBE NEWSWIRE) -- AC Immune SA (NASDAQ: ACIU), a clinical-stage biopharmaceutical company pioneering precision medicine for neurodegenerative diseases, today announced that Genentech, a member of the Roche Group, has informed the Company that Lauriet, a placebo-controlled Phase 2 study evaluating the safety and efficacy of the investigational anti-tau monoclonal antibody, semorinemab, in mild-to-moderate Alzheimer’s disease (AD), met one of its co-primary endpoints, ADAS-Cog11. The second co-primary endpoint, ADCS-ADL, was not met. Safety data showed that semorinemab is well tolerated with an acceptable safety profile and no unanticipated safety signals.

Semorinemab demonstrated a statistically significant reduction in cognitive decline from baseline by 43.6% compared to placebo (p<0.0025) as measured by the Alzheimer’s Disease Assessment Scale, Cognitive Subscale, 11-item Version (ADAS-Cog11) at week 49 in people with mild-to-moderate AD (i.e., Mini-Mental State Examination (MMSE) 16-21). There was no effect on the other co-primary endpoint of reducing the rate of functional decline from baseline as measured by the Alzheimer’s Disease Cooperative Study-Activities of Daily Living (ADCS-ADL) or secondary efficacy endpoints for the Mini-Mental State Examination (MMSE) or the Clinical Dementia Rating-Sum of Boxes (CDR-SB). The safety was consistent with previous clinical data reported.

Genentech has reported that the open label portion of the study will continue as planned. Further analyses are ongoing, and top-line data will be submitted for presentation at the CTAD conference (Clinical Trials on Alzheimer's Disease conference) in November.

 

https://www.globenewswire.com/news-release/2021/08/31/2289102/0/en/AC-Im...

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Devisen: Euro vor EZB

Devisen: Euro vor EZB-Entscheidung über 1,18 Dollar - zum Franken schwächer

Der Euro hält sich am Donnerstag vor neuen Entscheidungen der Europäischen Zentralbank (EZB) knapp über der Marke von 1,18 US-Dollar. Aktuell kostet die Gemeinschaftswährung 1,1816 Dollar und damit etwas weniger als am Vorabend.

09.09.2021 07:35

Gegenüber dem Schweizer Franken schwächte sich der Euro deutlicher ab. Derzeit wird er zu 1,0878 nach 1,0895 Franken am Mittwochabend gehandelt. Der Dollar notiert derweil auf 0,9206 (0,9214) Franken.

Am Donnerstag steht die Geldpolitik im Euroraum im Mittelpunkt des Interesses. Fachleute halten es für möglich, dass die EZB nach ihrer Zinssitzung das Tempo ihrer monatlichen Anleihekäufe etwas zurücknimmt. Hintergrund ist die steigende Inflation und die solide Konjunkturerholung im Währungsrum. Im Frühjahr hatte die EZB das Kauftempo erhöht, um den damals steigenden Kapitalmarktzinsen entgegenzutreten.

bgf/stk/ab/ra

(AWP)

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Kursstärke der Roche

Kursstärke der Roche-Inhaberaktie gibt Rätsel auf

Die Inhaberaktie von Roche kostet gut 13 Prozent mehr als der Genussschein. Ein Blick in die Vergangenheit zeigt: Das ist ungewöhnlich. Was sich dahinter verbergen könnte.

14.09.2021 08:25

Von Lorenz Burkhalter

In diesen Tagen feiert der Pharma- und Diagnostikkonzern Roche sein 125-jähriges Bestehen. Als wäre das so gewollt, weist die Inhaberaktie rechtzeitig zum prestigeträchtigen Firmenjubiläum der Basler einen Kursaufschlag von etwas mehr als 13 Prozent gegenüber dem Genussschein auf. Das ist soviel wie seit gut zehn Jahren nicht mehr.

Presseartikel liefert mögliche Erklärung

Das überrascht insofern, als dass sich Grossinvestoren vorwiegend im Genussschein tummeln. Zum einen ist dieser deutlich besser handelbar als die Inhaberaktie und zum anderen wird nur der Genussschein in den gängigen Börsenbarometern wie etwa dem Swiss Market Index (SMI) berücksichtigt.

Eine mögliche Erklärung für diese Anomalie liefert Bloomberg. Wie die Nachrichtenagentur kürzlich meldete, hat sich das japanische Investmentvehikel Softbank mit 5 Milliarden Dollar bei Roche eingenistet (cash berichtete). Genaueres ist nicht bekannt, ging bei der Schweizer Börse SIX doch bis zum heutigen Tag keine klärende Beteiligungsmeldung ein. Hätten sich die Japaner über die Inhaberaktie eingekauft, müssten sie sich eigentlich zu erkennen geben. Das gibt Rätsel auf.

Der cash Insider zum Écart

Ungewöhnliche Handelsaktivitäten: Was tut sich denn da bei Roche? (vom 2. März 2021)
Seltenes Phänomen beim Écart des SMI-Schwergewichts Roche (vom 4. April 2021)
Ein Ebner-Moment bei Roche (vom 28. Mai 2021)

Vontobel zufolge gibt es allerdings gerade im Bereich "Big Data" durchaus Anknüpfungspunkte zwischen den beiden Unternehmen. Wie die Zürcher Bank weiter festhält, wäre eine solche Beteiligungsnahme ein unmissverständlicher Hinweis dafür, dass die Basler mit ihrem datenbezogenen Forschungs- und Entwicklungsansatz einen zukunftsträchtigen Weg eingeschlagen haben. Vontobel sieht sich deshalb sowohl in der Kaufempfehlung als auch im Kursziel von 395 Franken für den Genussschein bestärkt.

Die einzige Bank, die sowohl den Genussschein als auch die Inhaberaktie von Roche abdeckt, ist die UBS. Noch hat sich die grösste Schweizer Bank nicht zum Kursaufschlag letzterer geäussert. Sie selbst stuft jedoch sowohl den Genussschein als auch die Inhaberaktie mit "Neutral" und demselben 12-Monats-Kursziel von 350 Franken ein.

Rückblickend begann sich die Inhaberaktie schon ab Ende Februar vom Genussschein nach oben abzukoppeln. Damals wechselten innerhalb weniger Stunden mal eben schnell etwas mehr als 2,5 Millionen Inhaberaktien mit einem Verkehrswert von nicht weniger als 770 Millionen Franken die Hand (der cash Insider wies früh darauf hin). Das ist ein Vielfaches der 35'000 bis 50'000 Titel, welche an gewöhnlichen Tagen gehandelt werden.

Ähnliche Beobachtungen gab es schon im Frühling 2011

Der enge Markt erklärt sich damit, dass sich von den 160 Millionen ausstehenden Inhaberaktien gut 72 Millionen in den festen Händen der Gründerfamilien Oeri-Hoffmann befinden. Sie kontrollieren damit 50,07 Prozent der Stimmen. Weitere 53,3 Millionen Titel hält der Branchennachbar Novartis.

Die duale Titelstruktur gilt schon eine ganze Weile als Relikt vergangener Tage. Viele andere Schweizer Publikumsgesellschaften haben in den letzten Jahren die Einheitsnamenaktie eingeführt, getreu dem Motto: One share - one vote.

Ob der Kursaufschlag von Dauer ist, wird sich zeigen müssen. Im Frühling 2011 kostete die Inhaberaktie in der Spitze zeitweise sogar gut 15 Prozent mehr der Genussschein. Innerhalb nur weniger Wochen schmolz die Differenz dann wieder auf 4 Prozent, ohne dass Neuigkeiten vorgelegen hätten.

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Roche führt Digital Pathology

Roche führt Digital Pathology Open Environment zum Datenaustausch ein

Der Pharmakonzern Roche hat die Einführung von "Roche Digital Pathology Open Environment" bekanntgegeben. Die Laborlösung soll es Softwareentwicklern ermöglichen, ihre Bildanalysetools für Tumorgewebe einfach in die Unternehmenssoftware "uPath" von Roche zu integrieren, eine Anwendung für den Workflow von Pathologen, wie der Konzern am Mittwoch mitteilte.

15.09.2021 07:22

Die offene Umgebung ermögliche den sicheren Austausch von Daten, so dass Pathologen neben den auf künstlicher Intelligenz basierenden Bildanalysetools von Roche auch auf Algorithmen von Drittanbietern zugreifen können.

hr/ys

(AWP)

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neue Kursziele
Analyst Kaufen Hold Verkaufen Kursziel Abstand Datum
Deutsche Bank AG xxxxxxx     425.00CHF 23.34% 15.09.21
JP Morgan Chase & Co.   xxxx   360.00CHF 4.48% 15.09.21

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Nachahmerversion von Roche

Nachahmerversion von Roche-Augenarznei in den USA zugelassen

Dem Schweizer Pharmariesen Roche drohen im kommenden Jahr Einbussen bei einem seiner Umsatzrenner.

20.09.2021 15:43

Die US-Arzneimittelbehörde FDA liess eine Nachahmerversion - ein sogenanntes Biosimilar - des Augenmedikaments Lucentis zu. Die koreanische Samsung Bioepis und ihr amerikanischer Partner Biogen dürften das Mittel Byooviz im Juni 2022 zur Behandlung von altersbedingter Makuladegeneration (AMD) auf den Markt bringen.

Roche erzielte mit der Arznei im vergangenen Jahr 1,44 Milliarden Franken Umsatz. Der Konzern verkauft das von seiner US-Tochter Genentech entwickelte Lucentis nur in den Vereinigten Staaten, in anderen Ländern liegen die Vertriebsrechte bei Novartis.

(Reuters)

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Roche präsentiert neue Daten

Roche präsentiert neue Daten zu Tecentriq bei Behandlung von Lungenkrebs

Der Pharmakonzern Roche hat am diesjährigen Krebskongress ESMO neue Daten zu seinem Immuntherapeutikum Tecentriq vorgelegt.

20.09.2021 15:21

So hätten neue Daten aus der Phase-III-Studie IMpower010 gezeigt, dass die Roche-Therapie bei den Patienten dazu beigetragen habe, das Risiko zu senken, dass der Krebs zurückkommt oder dass sie sterben, wie Roche am Montag mitteilte. 

Die Daten seien zudem in der Fachpublikation "The Lancet" veröffentlicht worden. In der Studie wurden Patienten behandelt, die an einer bestimmten Form von Lungenkrebs (NSCLC) im Stadium II-IIIA leiden und deren Tumore eine hohe PD-L1-Expression aufweisen. Dabei wurden die Patienten im Anschluss an eine Operation und Chemotherapie mit der Roche-Therapie behandelt.

Auf der Grundlage der IMpower010-Daten hat die US-amerikanische Food and Drug Administration (FDA) vor kurzem Tecentriq als Behandlung für bestimmte Patienten mit NSCLC im Frühstadium eine vorrangige Prüfung gewährt und prüft den Antrag im Rahmen des Pilotprogramms "Real-Time Oncology Review". Es wird erwartet, dass die FDA bis zum 1. Dezember 2021 eine Entscheidung über die Zulassung trifft.

(AWP)

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Roche kündigt neue

Roche kündigt neue Forschungsdaten zu Muskelschwund an

Roche wird an einem Fachkongress neue Studiendaten zu zwei Muskelschwund-Therapien präsentieren.

24.09.2021 07:24

Einerseits zum bereits zugelassenen Präparat Evrysdi, andererseits zur Gentherapie SRP-9001.

Die neuen Evrysdi-Daten würden zeigen, dass behandelte präsymptomatische Säuglinge mit Spinaler Muskelatrophie (SMA), die Fähigkeit zu schlucken beibehalten würden, teilte der Konzern am Freitag mit. Das Mittel, das inzwischen in 58 Ländern weltweit zugelassen sei, habe somit bei Erwachsenen, Kindern und Säuglingen ab zwei Monaten eine konsistente, klinisch bedeutsame Wirksamkeit gezeigt.

Roche wird am Kongress der World Muscle Society (WMS) zudem neue klinische Untersuchungen von SRP-9001 bei der Behandlung des erblich bedingten Muskelschwundes Duchenne-Muskeldystrophie (DMD) zeigen. Die Ergebnisse würden eine Fortsetzung der klinischen Forschung unterstützen, erklärte Roche. Eine Phase-III-Studie werde noch vor Jahresende starten.

(AWP)

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Corona-Mittel- WHO gibt Startschuss

Corona-Medikament - WHO gibt Startschuss für Covid-Mittel von Roche

Bei ihrer Empfehlung verweist die WHO auf Studien, wonach die Antikörper-Kombination aus Casirivimab und Imdevimab von der US-Firma Regeneron und dem Basler Pharmakonzern Roche deren Überlebenschancen verbessern kann. Die WHO veröffentlichte diese Empfehlung im «British Medical Journal».

In Deutschland wird diese Antikörper-Kombination bereits in speziellen Fällen für Corona-Patienten eingesetzt. Viele Länder, die selbst keine Risikobewertungen machen können, warten aber auf solche WHO-Empfehlungen. Auch Hilfsorganisationen setzen in der Regel nur von der WHO empfohlene Mittel ein.

Hohe Kosten und knappe Produktion

Die WHO empfiehlt nun die Gabe der Mittel bei Corona-Patienten mit Vorerkrankungen, die deshalb Gefahr laufen, schwer an Covid-19 zu erkranken und dann auf Intensivstationen behandelt werden müssten. Ebenso sollen bereits schwer Erkrankte damit behandelt werden, die keine Antikörper gegen Covid-19 haben.

https://www.srf.ch/news/international/corona-medikament-who-gibt-startsc...

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Erfolg mit Corona-Therapie

Ein Medikamentencocktail des Pharmakonzerns ist in der Lage, die Virenlast signifikant zu senken. Die Schweiz hat bereits Dosen bestellt.

Eine Corona-Therapie von Roche hat in klinischen Tests Wirkung gezeigt. Das Präparat Ronapreve verringerte nach Angaben des Pharmakonzerns in einer Phase-II/III-Studie die Virenlast von im Spital behandelten Covid-19-Patienten signifikant und erreichte damit das Hauptziel. In der Doppelblind-Studie wurden die Entwicklungen bei knapp 1200 Patienten beobachtet.

In mehreren Ländern – etwa den USA, Grossbritannien und Japan – ist der Cocktail aus den Arzneien Casirivimab und Imdevimab für den Notfalleinsatz bereits zugelassen. In der EU kommt das Arzneimittel ohne spezifische Zulassung bereits zur Anwendung.

Obendrein hatte die Weltgesundheitsorganisation Ronapreve unlängst als Vorbeugung gegen eine schwere Covid-19-Erkrankung bei infizierten Risikopatienten empfohlen. Konkret empfiehlt die WHO, dass Patienten mit der Antikörper-Kombination aus Casirivimab und Imdevimab behandelt werden, wenn bei ihnen das Risiko eines schweren Krankheitsverlaufs besteht, oder aber wenn sie seronegativ sind, also keine eigene natürliche Antikörperreaktion entwickelt haben.

Schweiz bestellte 3000 Dosen

Voraussetzung für eine Behandlung mit der Therapie ist ein positiver Corona-Test. Zudem sollten die in der WHO-Empfehlung angesprochenen Patienten noch nicht hospitalisiert sein.

In der Schweiz ist Ronapreve zwar noch nicht offiziell zugelassen, der Bund hatte allerdings bereits im April 3000 Dosen bestellt. In Ausnahmefällen liess Swissmedic die Verschreibung bereits zu.

(«Reuters», rap)

 

 

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JPMORGAN: Roche "hold"

20211004 – NEW YORK (dpa-AFX Analyser) - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Roche auf "Neutral" mit einem Kursziel von 360 Franken belassen. Der Pharmakonzern dürfte dank hoher Covid-19-Umsätze über ein starkes drittes Quartal berichten und seine Jahresziele anheben, schrieb Analyst Richard Vosser in einem am Montag vorliegenden Ausblick auf die anstehenden Quartalszahlen.

/edh/mis

Veröffentlichung der Original-Studie: 01.10.2021 / 15:26 / BST

Erstmalige Weitergabe der Original-Studie: 04.10.2021 / 00:15 / BST

Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 85 Abs. 1 WpHG, Art. 20 VO (EU) 596/2014 für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

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Durchbruch mit Alzheimer-Kandidaten

Roche gelingt Durchbruch mit Alzheimer-Kandidaten

Der Pharmariese erhält von der US-Gesundheitsbehörde den Status Therapiedurchbruch für seinen Alzheimer-Kandidaten Gantenerumab.

(AWP) Roche (ROG 360.60 +1.19%) hat in den USA von den Gesundheitsbehörden für seinen Alzheimer-Kandidaten Gantenerumab den Status eines Therapiedurchbruchs erhalten. Die sogenannte «Breakthrough Therapy Designation» der FDA soll die Entwicklung und den Zulassungsprozess von Medikamenten für schwere oder lebensbedrohliche Erkrankungen beschleunigen.

Die Statuserteilung beruhe auf bereits publizierten Studiendaten, teilte Roche am Freitagabend mit. Die Ergebnisse von zwei zulassungsrelevanten Studien mit Gantenerumab würden nun voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2022 abgeschlossen.

Alzheimer ist eine fortschreitende, tödlich verlaufende Erkrankung des Gehirns, die durch eine Abnahme des Gedächtnisses, der Sprache und anderer Denkfähigkeiten sowie durch Veränderungen der Stimmung und des Verhaltens gekennzeichnet ist.

Die US-Arzneimittelbehörde FDA hatte Anfang Juni mit dem Mittel Aducanumab des US-Konzerns Biogen (BIIB 285.83 -0.67%) erstmals seit fast 20 Jahren ein neues Medikament gegen Alzheimer zugelassen. Die FDA setzte sich damit über Warnungen von unabhängigen Beratern hinweg.

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EMA startet Prüfungsverfahren zu Ronapreve

EU-Behörde EMA startet Prüfungsverfahren zum Covid-Mittel Ronapreve

Der Pharmakonzern Roche hat bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur EMA einen Zulassungsantrag für die Covid-19-Therapie Ronapreve (Casirivimab und Imdevimab) eingereicht.

Dabei handelt es sich laut Mitteilung der EMA vom Montag um ein beschleunigtes Verfahren. Man werde den Nutzen und die Risiken von Ronapreve in einem zeitlich verkürztem Verfahren bewerten und werde innerhalb von zwei Monaten einen Bescheid dazu abgeben, heisst es. Dies sei nur deshalb möglich, da der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) Daten zum Medikamenten-Cocktails in einem laufenden Verfahren überprüft habe.

Ronapreve hat in zulassungsrelevanten Studien bereits gute Daten abgeliefert. Ende September hatte Roche zusammen mit dem Partner Regeneron mitgeteilt, dass Ronapreve in einer Phase-II/III-Studie die gesteckten Ziele erreicht habe. In diesem Programm wurden Patienten mit Covid-19-Infektionen im Krankenhaus behandelt, deren Viruslast innerhalb von sieben Tagen signifikant reduziert werden konnte.

Ausserhalb der Europäischen Union ist Ronapreve für die Verwendung bei verschiedenen Patientengruppen in Japan und unter Auflagen im Vereinigten Königreich zugelassen. In zahlreichen Ländern wie den USA, Indien und Kanada darf Ronapreve per Notfallzulassung eingesetzt werden.

(AWP)

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EU-Zulassung für Gazyvaro

Roche erhält EU-Zulassung

Der Pharmariese hat von der EMA die Freigabe für eine schnelle Gazyvaro-Infusion, die bei der Chemotherapie eingesetzt wird, erhalten.

(AWP) Der Pharmakonzern Roche (ROG 354.40 -0.76%) hat von der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) grünes Licht für eine kürzere Gazyvaro-Infusion erhalten. Daneben stellt der Konzern weitere Daten zur Wirksamkeit von Enspryng bei der Behandlung spezieller Autoimmunerkrankungen vor.

Wie Roche am Donnerstag mitteilte, darf Gazyvaro in Kombination mit einer Chemotherapie bei Patienten eingesetzt werden, die an einem bereits vorbehandeltem oder unbehandeltem fortgeschrittenem follikulärem Lymphom (FL) leiden. Im Unterschied zur regulären Infusionszeit, die drei bis vier Stunden dauern kann, brauche diese neue Infusion etwa 90 Minuten.

Bei den Daten zu Enspryng wiederum werde die längerfristige Wirksamkeit und Sicherheit der Therapie untermauert, teilte Roche in einer weiteren Mitteilung mit. Aus den Ergebnissen gehe hervor, dass Enspryng ein günstiges Nutzen-Risiko-Profil aufweist, und die Zahl der Krankheitsschübe bei den betroffenen Patienten über einen Zeitraum von vier Jahren wirksam reduziert.

Konkret geht es dabei um den Einsatz von Enspryng bei Patienten, die an einer bestimmten Form der Neuromyelitis-optica-Spektrum-Erkrankung leiden (AQP4-IgG seropositive NMOSD). NMOSD sind seltene Autoimmunerkrankungen des zentralen Nervensystems, bei denen das körpereigene Immunsystem der Betroffenen die eigenen Nervenzellen angreift.

Die Daten würden auf dem Multiple-Sklerose-Fachkongress ECTRIMS  *good* vorgestellt. Enspryng ist bereits in 58 Ländern zur Behandlung von Patienten mit NMOSD zugelassen.

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Neue Zusammenarbeit mit PathAI im Bereich KI

Roche mit neuer Zusammenarbeit

Der Pharmariese verkündet die neue Zusammenarbeit mit dem US-Unternehmen PathAI im Bereich künstliche Intelligenz.

(AWP) Der Pharmakonzern Roche (ROG 358.50 +0.38%) treibt die Digitalisierung weiter voran. Man habe mit dem US-Unternehmen PathAI eine Vereinbarung unterzeichnet. PathAI ist ein Experte für Technologien aus dem Bereich künstliche Intelligenz (KI), die in der Pathologie eingesetzt werden können, teilte Roche am Freitag mit.

Im Rahmen der Entwicklungs- und Vertriebsvereinbarung werden die Unternehmen gemeinsam einen integrierten Bildanalyse-Workflow für Pathologen entwickeln. Dieser Workflow ermögliche den Zugriff auf die Bildanalysealgorithmen von PathAI innerhalb der Cloud-Version der Roche-Unternehmenssoftware.

Diese Vereinbarung mit PathAI sei eine der ersten, die digitale Tools über die offene Umgebung von Roche erweitert, und eine der ersten, die PathAI über eine Drittanbieter-Plattform vertreibe, hiess es in der Mitteilung weiter.

 

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Roche baut technologische

Roche baut technologische Innovation in Pathologie mit US-Partner aus

Roche will gemeinsam mit dem US-Unternehmen Ibex Medical Analytics einen eingebetteten Bildanalyse-Workflow entwickeln.

18.10.2021 07:35

Roche hat eine weitere Kollaboration im Bereich der Pathologie angekündigt. So werde man gemeinsam mit dem US-Unternehmen Ibex Medical Analytics einen eingebetteten Bildanalyse-Workflow entwickeln, mit dem Pathologen nahtlos auf die KI-Algorithmen, Erkenntnisse und Entscheidungshilfen von Ibex zugreifen könnten, teilte Roche am Montag mit.

Ibex ist den Angaben zufolge ein Unternehmen aus dem Bereich der auf künstlicher Intelligenz (KI) basierenden Krebsdiagnostik. Auf die Ibex-Daten können Pathologen dann über NAVIFY Digital Pathology, eine Cloud-Version der Unternehmenssoftware uPath von Roche, zugreifen.

Die Plattform von Ibex erhielt laut Mitteilung erst kürzlich von der US-Zulassungsbehörde FDA die Breakthrough Device Designation, in Europa hat sie für die Erkennung von Brust- und Prostatakrebs die CE-Kennung. Durch diese Kennzeichnung erklärt ein Hersteller in der Europäischen Union, dass ein bestimmtes Produkt den geltenden Anforderungen genügt, die in den Harmonisierungsrechtsvorschriften festgelegt sind und dies entsprechend nachgewiesen wurde.

(AWP)

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Roche-Partner Atea verfehlt Ziele

Roche-Partner Atea verfehlt Ziele in Studie mit Corona-Pille - Roche-Aktie bricht ein.

Der Roche-Partner Atea hat einen unerwarteten Rückschlag erlitten.

Der Hoffnungsträger AT-527, die sogenannte Corona-Pille, hat in einer Phase-II-Studie die gesteckten Ziele nicht erreicht. In der MOONSONG-Studie wurde AT-527 im ambulanten Bereich eingesetzt.

Gemäss den Studienergebnisse erreichte die Behandlung mit AT-527 den primären Endpunkt nicht, da sie im Vergleich zu Placebo keine deutliche Verringerung der SARS-CoV-2-Viruslast in der Gesamtpopulation der Patienten mit leichter oder mittelschwerer Covid-19 zeigte. In Reaktion darauf würden Roche und Atea nun gemeinsam mögliche Änderungen der globalen Phase-III-Studie MORNINGSKY prüfen, heisst es in einer Mitteilung vom Dienstag. Dies dürfte auch dazu führen, dass die Daten aus dem Phase-III-Programm erst in der zweiten Hälfte des Jahres 2022 verfügbar sein werden.

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Roche hebt Jahresprognose leicht an

Der Pharmariese profitiert vom Wachstum und erhöht die Jahresprognose leicht. In den ersten neun Monaten erzielt er ein Umsatzplus von 6%.

​​​​(AWP) Roche kehrt Schritt für Schritt zur alten Stärke zurück. In den ersten neun Monaten 2021 hat der Pharmakonzern seine Umsätze weiter gesteigert und hebt für das Gesamtjahr die Prognosen leicht an.

Für die ersten neun Monate steht ein Konzernumsatz von 46,7 Mrd. Fr. zu Buche, ein Plus 6 von Prozent gegenüber Vorjahr. Damit lagen die Verkäufe etwas über dem AWP-Konsens. Zu konstanten Wechselkursen betrug das Wachstum 8%, wie Roche am Mittwoch mitteilte.

Getrieben wird die Zunahme weiter insbesondere von der kleineren Diagnostics-Division. Diese steigerte ihren Umsatz um 38% auf 13,3 Mrd. Fr. Das starke Wachstum verdankt die Sparte einer anhaltend hohen Nachfrage nach Covid-19-Tests, dem sich erholenden Basisgeschäft sowie den neu eingeführten Diagnostika-Plattformen. Die Division setzte im dritten Quartal vor allem auch wegen der Delta-Variante des Coronavirus erneut rund 1 Mrd. Fr. mit Coronatests um, nach 1,3 Mrd. im zweiten Quartal und 1,2 Mrd. im ersten Jahresviertel.

Pharmasparte lässt Krise hinter sich

Doch auch die Pharmasparte schüttelt die Folgen der Pandemie zunehmend ab. So legten die Umsätze der Sparte im dritten Quartal zu konstanten Wechselkursen um 5% zu und liegen damit für die ersten neun Monate wieder auf dem Vorjahresniveau.

Wie Roche selber schreibt, gab es seit Sommer Anzeichen einer Erholung von den Auswirkungen der Pandemie. Der Konzern hatte zuvor vor allem unter darunter gelitten, dass Patienten aus Angst vor einer Corona-Ansteckung Arztbesuche verschoben hatten. Aber auch der Einfluss von Biosimilars auf die Verkäufe von nicht mehr patentgeschützten Medikamenten nahm ab.

Dies zeigt auch die quartalsweise Umsatzentwicklung der Pharmasparte. Während die Verkäufe in den ersten drei Monaten noch um 9% sanken, zogen sie im zweiten bereits um 4 und im dritten Quartal dann um genannte 5% an.

Gestützt wurde die Entwicklung durch eine hohe Nachfrage nach Medikamenten wie Actemra/RoActemra, Hemlibra, Ocrevus und Tecentriq sowie nach dem erst im Vorjahr lancierten Präparat Evrysdi.

Ausblick angehoben

Für das gesamte Geschäftsjahr hebt Roche den Ausblick nun nicht ganz unerwartet leicht an. Zu konstanten Wechselkursen wird neu ein Verkaufswachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich angestrebt. Bislang hatte Roche eine Zunahme im tiefen bis mittleren Prozentbereich in Aussicht gestellt.

Das Wachstum des Kerngewinns je Titel soll dabei weitgehend dem Verkaufswachstum entsprechen. Ausserdem bleibt die Gruppe bestrebt, die Dividende in Schweizer Franken zu erhöhen.

Gewinnzahlen legt Roche nach neun Monaten traditionell nicht vor.

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Roche bringt Genomprofiling

Roche bringt Genomprofiling-Kit für personalisierte Krebsforschung auf Markt

Roche treibt mit der Markteinführung des «Avenio Tumor Tissue Comprehensive Genomic Profiling Kit» die Entwicklung im Bereich personalisierte Medizin voran.

25.10.2021 07:27

Dieses Genomprofiling-Kit für personalisierten Krebsforschung ermögliche es Laboren, ihre onkologische Forschung im eigenen Haus zu erweitern, teilte der Konzern am Montag mit. Das Produkt sei das erste, welches gemeinsam mit der Firma Foundation Medicine entwickelt worden sei.

Krebs sei eine Erkrankung des Genoms, und die Behandlung hänge nicht mehr nur vom Ursprungsgewebe ab, so die Mitteilung weiter. Die Krankheit sei vielmehr eine Ansammlung von Dutzenden oder gar Hunderten von Krankheiten, die zum Teil durch spezifische genomische Merkmale bedingt seien.

 

Börse - Megatrend Genomics: Diese Aktien muss man kennen https://t.co/wsz6ZuQqXB pic.twitter.com/peRHrml8ka

— cash (@cashch) October 18, 2021

 

"Um Krebs wirksam zu behandeln, müssen wir verstehen, was ihn auf molekularer Ebene antreibt", wird Thomas Schinecker, CEO von Roche Diagnostics, in der Mitteilung zitiert. Genomprofiling wiederum helfe dabei, Entscheidungen über verfügbare Behandlungsoptionen wie zielgerichtete Therapien, Immuntherapien, tumordiagnostische Behandlungen und die Teilnahme an klinischen Studien auf der Grundlage des einzigartigen genomischen Profils des Tumors eines Patienten zu treffen.

Im Gegensatz zu kleineren Panels wie Hotspot- oder Einzelgentests liefern die neuartigen Tests laut der Mitteilung umfassende Informationen in einem einzigen Test und können auch Informationen über komplexe genomische Signaturen wie die sogenannte Tumormutationslast (TMB), Mikrosatelliteninstabilität (MSI) und Verlust der Heterozygotie (LOH) liefern.

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US-Zulassung für Augenimplantat

Roche erhält US-Zulassung für Augenimplantat

Der Pharmariese hat von der US-Gesundheitsbehörde FDA die Zulassung für sein Augenimplantat Susvimo erhalten.

(AWP) Der Pharmakonzern Roche (ROG 355.80 -0.56%) hat von der US-Gesundheitsbehörde FDA grünes Licht für sein Augenimplantat Susvimo erhalten. Das Implantat soll zur Behandlung der neovaskulären oder feuchten altersbedingten Makuladegeneration (nAMD) eingesetzt werden, wie Roche am Freitagabend mitteilte.

Angewendet werden soll Susvimo bei Patienten, die zuvor auf Injektionen gegen den sogenannten endothelialen Wachstumsfaktor (VEGF) angesprochen haben. Susvimo, früher unter Port Delivery System mit Ranibizumab bekannt, ist die erste und einzige *good* von der FDA zugelassene Behandlung für nAMD, die nur zwei Behandlungen pro Jahr erfordert.

So wird das etwa Reiskorn-grosse Implantat den betroffenen Patienten während eines einmaligen chirurgischen Eingriffs in das Auge eingesetzt. Es muss in der Folge etwa alle sechs Monate aufgefüllt werden. «Das ist für die betroffenen Patienten eine grosse Erleichterung, da die gängige Therapie mitunter eine monatliche Spritze in die Augen erfordern kann», erklärte Levi Garraway, Chief Medical Officer von Roche, im Gespräch mit der Nachrichtenagentur AWP.

Die Zulassung basiert laut Mitteilung auf den positiven Ergebnissen der Phase-III-Studie Archway, die zeigte, dass die mit Susvimo behandelten nAMD-Patienten in den Wochen 36 und 40 der Behandlung einen Sehzuwachs erzielten, der dem von monatlichen Ranibizumab-Injektionen entsprach. Ohne Behandlung kann die feuchte Makuladegeneration zur Erblindung führen.

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