Roche

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mueret00
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Vielleicht wirken auch lediglich die Drohungen von Trump und Clinton, bei Medis Geld sparen zu wollen. Tja. Und Roches Krebs-Medis gehören nicht wirklich zu den billigeren Verschreibungen.

Die "Tendenz" sieht man schön am NYSE ARCA PHARMACEUTICAL INDEX (1-Jahr-Ansicht):

https://www.google.ch/search?client=opera&q=Pharma+Index&sourceid=opera&...

Vermutlich pendeln wir jetzt da rum, bis die Wahl entschieden ist oder bis die Börse vergessen hat, was Frau Clinton mal gesagt hat.

Zyndicate
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Roche erhält von FDA erweiterte Zulassung für Hepatitis-C-Test
21.03.2016 14:54

Zürich (awp) - Der Pharmakonzern Roche hat für seinen Hepatitis-C-Test (HCV) COBAS AmpliPrep/COBAS TaqMan HCV von der US-Gesundheitsbehörde eine erweiterte Zulassung bekommen. Der Test dürfe nun auch eingesetzt werden, um bei bestimmten Patienten-Gruppen eine aktive Hepatitis-Infektion zu bestätigen, heisst es in einer Medienmitteilung vom Montag.

Bislang sei der Test dazu genutzt worden, um die Virus-Konzentration im Blut der Patienten festzustellen. Es sei der erste quantitative HCV RNA (Ribonukleinsäuren)-Test, der als Diagnose-Hilfe für aktive HCV-Infektionen zugelassen sei, heisst es weiter. Diese erweiterte Zulassung ergänze den Viruslast-Test, der bereits zugelassen sei.

hr/rw

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patwald
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Von mir aus kann es nun Richtung Norden gehen. Ich hoffe die Talsohle haben wir hinter uns gelassen. Ich habe heute zugegriffen.

Domtom01
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@patwald

Wenn du das gleiche "Glück" hast wie ich, nicht unbedingt.

Bei mir ist es meistens so, dass ich die richtigen Ideen habe, aber das Timing nicht "optimal" treffe.

Wenn du langfristig orientiert bist, bist du auf der sicheren Seite, und das sollte man nicht unterschätzen. Wenn du aber traden willst, ist Roche nicht der geeignetste Titel.

patwald
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Mit einem Titel wie Roche trade ich nicht. Der bleibt jetzt erst mal sicher 5-7 Jahre liegen.

Zyndicate
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Roche erhält von FDA Priority Review für Atezolizumab bei Lungenkrebs
11.04.2016 07:33

Basel (awp) - Der Pharmakonzern Roche ist mit seinem Immuno-Therapeutikum Atezolizumab einen wichtigen Schritt weiter: Die US-Gesundheitsbehörde FDA hat dem Produktkandidaten in der Indikation fortgeschrittener oder metastasierender nicht-kleinzelliger Lungenkrebs (NSCLC) den Priority Review-Status erteilt, wie der Pharmakonzern am Montagmorgen mitteilt.

Diese bevorzugte Behandlung von Zulassungsgesuchen wird von der FDA dann gewährt, wenn ein Medikament bzw. eine Therapie bedeutende Verbesserungen gegenüber bisherigen Behandlungsformen etwa in Bezug auf Sicherheit oder Wirksamkeit verspricht.

Eine Studie mit Atezolizumab bei Patienten mit fortgeschrittenem Lungenkrebs, die bereits zuvor behandelt worden waren, habe gezeigt, dass ihr PD-L1-Status positiv damit korreliert, wie gut sie auf die Medikation angesprochen haben, wird Sandra Horning, Chief Medical Officer und Leiterin der globalen Produktentwicklung von Roche in der Mitteilung zitiert. Das Ziel des Antikörpers PD-L1 sei es, die Menschen zu identifizieren, die am deutlichsten von Atezolizumab profitieren könnten, erklärt die Managerin weiter.

In der Behandlung von Blasenkrebs hat die FDA Atezolizumab bereits Mitte März den Status Priority Review erteilt.

hr/an

(AWP)

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Zyndicate
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Roche wird neue Daten zu MS-Medikament Ocrelizumab an AAN-Kongress präsentieren
12.04.2016 08:06

Basel (awp) - Der Pharmakonzern Roche wird Ende der laufenden Woche an einem Ärztekongress in Kanada neue Daten zu seinem MS-Medikament Ocrelizumab vorlegen. Die Daten zeigten für das Medikament, das sich noch in der Untersuchungsphase befindet, gegenüber den Vergleichsmedikamenten eine bessere Wirksamkeit für zwei Formen von Multipler Sklerose (MS), teilte Roche am Dienstag mit.

An dem Jahrestreffen der American Academy of Neurology (AAN) würden neue Daten von drei Phase III-Studien vorgelegt, heisst es weiter. Zudem würden Resultate eines neuen Studien-Endpunkts "No Evidence of Disease Activity" (NEDA) aus einer Phase III-Studie vorgestellt. Patienten erreichen gemäss der Mitteilung den NEDA-Endpunkt, sofern sie während eines bestimmten Zeitraums keine Rückfälle, kein Fortschreiten der Krankheit und keine neuen oder sich vergrössernden Läsionen aufweisen.

tp/ys

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Roche steigert Umsatz im ersten Quartal und bestätigt den Ausblick
19.04.2016 07:54

(Meldung durchgehend ergänzt)

Basel (awp) - Der Pharma-Konzern Roche hat seine eigene Zielsetzung im ersten Quartal 2016 erfüllt. Das Unternehmen strebt im Gesamtjahr zu konstanten Wechselkursen ein Umsatzplus im tiefen bis mittleren einstelligen Bereich an. Mit einem Zuwachs von 4% ist dieses Ziel zumindest im Auftaktquartal bereits erreicht. Den Ausblick für das Gesamtjahr bestätigt das Management denn auch.

In Schweizer Franken gerechnet nahm der Umsatz in den ersten drei Monaten um 5% auf 12,41 Mrd CHF zu. Dabei steigerte die Division Pharma den Absatz um 5% auf 9,80 Mrd, zu konstanten Wechselkursen (kWk) legte sie um 4% zu. Die Diagnostics-Sparte erzielte Verkäufe von 2,61 Mrd (+4% in CHF; +5% zu kWk), teilt Roche am Dienstag mit.

Mit den Umsatzzahlen hat der Pharmakonzern die Analysten-Erwartungen auf Stufe Konzern und in der Pharmasparte übertroffen, im Bereich Diagnostik genau erreicht.

KREBSMITTEL STÜTZEN UMSATZENTWICKLUNG

Getrieben wurde das Wachstum in der Pharmasparte von Herceptin, Perjeta und Kadcyla (zusammen +9%) gegen HER2-positiven Brustkrebs und Herceptin gegen HER2-positiven metastasierenden Magenkrebs. Perjeta entwickelte sich ebenfalls positiv, vor allem in Europa und den USA. Die Kombination von Perjeta und Herceptin mit Chemotherapie ist in 95 Ländern zur Erstlinienbehandlung bei fortgeschrittenem HER2-positivem Brustkrebs und in 60 Ländern zur präoperativen Behandlung bei frühem HER2-positivem Brustkrebs zugelassen.

Unter den wichtigsten Krebsmedikamenten wuchsen die Verkäufe von MabThera/Rituxan um 3% auf 1,83 Mrd CHF, von Herceptin um 4% auf 1,73 Mrd und von Avastin um 4% auf 1,71 Mrd.

GUTE BASIS FÜR WEITEREN GESCHÄFTSVERLAUF

"Wir sind 2016 mit einer soliden Umsatzentwicklung bei Pharma und Diagnostics gestartet und mit den Zulassungsanträgen wichtiger neuer Medikamente auf Kurs", kommentiert denn auch CEO Severin Schwan in der Mitteilung. Atezolizumab werde in beschleunigten Zulassungsverfahren für zwei Indikationen von der FDA geprüft. Zudem habe die US-Behörde Ocrelizumab den Status eines Therapiedurchbruchs für primär progrediente multiple Sklerose zugesprochen, so Schwan weiter.

PIPELINE-FOKUS AUF ATEZOLIZUMAB UND OCRELIZUMAB

Mit Blick auf die Pipeline hebt Roche neben den Fortschritten mit Atezolizumab und Ocrelizumab noch die beschleunigte vorläufige Zulassung von Venclexta (Venetoclax) zur Therapie von Patienten mit einer schwer behandelbaren Form von chronischer lymphatischer Leukämie hervor. Venclexta wird zusammen mit AbbVie entwickelt.

Zudem habe Roche basierend auf Phase-III-Resultaten im Februar die US-Marktzulassung für Gazyva zur Behandlung von wiederkehrendem oder Rituximab-resistentem follikulärem Lymphom erhalten. Zulassungen in europäischen Ländern sollen noch dieses Jahr erfolgen. Darüber hinaus werde Gazyva derzeit in einem umfangreichen klinischen Programm zur Behandlung des Non-Hodgkin-Lymphoms geprüft.

AUSBLICK BESTÄTIGT

Angesichts der Geschäftsentwicklung in den ersten drei Monaten bekräftigt Roche den Ausblick für das Gesamtjahr. "Insgesamt sind wir auf gutem Weg, die Ziele für 2016 zu erreichen," gibt sich Konzernchef Schwan zuversichtlich. Zu konstanten Wechselkursen erwartet das Unternehmen ein Verkaufswachstum im unteren bis mittleren einstelligen Bereich. Zudem wird ein Wachstum des Kerngewinns je Titel - ebenfalls zu konstanten Wechselkursen - angestrebt, das über dem Wachstum der Verkäufe liege. Die Dividende in Schweizer Franken soll auch 2016 erneut erhöht werden.

hr/gab

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Roche-Tochter Chugai lanciert Osteoporose-Mittel Bonviva nun als Tablette
21.04.2016 06:47

Zürich (awp) - Die japanische Roche-Tochtergesellschaft Chugai hat das Osteoporose-Mittel Bonviva (Ibandronate Sodium Hydrat) nun auch in Tablettenform auf den Markt gebracht. Das Mittel sei gemeinsam mit Taisho Toyama Pharmaceutical lanciert worden, heisst es in einer Medienmitteilung vom Donnerstag. Als Injektion ist Bonviva bereits seit Jahren auf dem japanischen Markt.

In Japan litten geschätzte 12,8 Mio Menschen an Osteoporose. Angewandt wird das Mittel zur Behandlung bzw. Prävention von Osteoporose bei menopausalen Patientinnen.

In den USA und auf anderen Märkten ist das Mittel ebenfalls in beiden Formen verfügbar.

hr/uh

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Elias
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Roche verliert

Damit scheint sich ein Bericht der «SonntagsZeitung», die unter Berufung auf Verwaltungsrats- und Bankenkreise über die Verkaufsabsichten von Novartis berichtet hat, zu bestätigen. Die Genussscheine von Roche verloren 0,8 Prozent und die Inhaberaktien 0,3 Prozent. Novartis dagegen legten um 0,6 Prozent zu.

http://www.handelszeitung.ch/invest/novartis-verkaufsabsichten-lassen-ro...

 

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

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Roche kommt gleich mit zwei Mitteln entscheidende Schritte weiter
02.05.2016 11:39

(Meldung vom Freitag um Analystenkommentare und Aktienkurs ergänzt)

Basel (awp) - Gleich zwei Mittel von Roche sind zur Zulassung empfohlen worden. Dabei messen Analysten der erweiterten Indikation für das Leukämiemedikament Gazyva/Gazyvaro noch etwas grössere Bedeutung für die Zukunft des Pharmakonzerns bei als der Empfehlung für Avastin. An der Börse schlagen die Nachrichten indes keine grossen Wellen.

Die Empfehlung der Europäische Arzneimittelbehörde EMA zu Gazyva kam bereits am Freitagmittag. Die Behörde hat demnach den Einsatz des Medikaments bei Patienten mit follikulärem Lymphom empfohlen. Dabei handelt es sich um eine seltene Krebserkrankung der weissen Blutzellen. Gazyva soll in Kombination mit dem Chemotherapeutikum Bendamustin bei Patienten eingesetzt werden, die vorher eine Chemotherapie durchlaufen hatten.

Der Antrag geht nun an die Europäische Kommission, welche die Entscheidung über die EU-weite Vermarktung zu fällen hat. Gazyvaro ist seit 2014 in der EU für die Behandlung von chronischer lymphozytischer Leukämie zugelassen. In den USA wurde es in dieser Indikation bereits Ende 2013 zugelassen.

AVASTIN IN KOMBINATIONSTHERAPIE EMPFOHLEN

Die zweite Empfehlung betrifft das Mittel Avastin. Hier hat der Ausschuss für Humanarzneimittel der (CHMP) die EU-Zulassung für das Mittel in Kombination mit Tarceva bei Patienten mit fortgeschrittenem Lungenkrebs empfohlen. Hierbei geht es im Detail um die Erstlinientherapie von erwachsenen Patienten mit inoperablem fortgeschrittenem, metastasierenden oder rezidivierenden nicht-plattenepithelialem, nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC) mit epidermalen Wachstumsfaktorrezeptor (EGFR) aktivierenden Mutationen.

Gemäss den Roche-Angaben haben rund 10-15% der Patienten in Europa mit nicht-kleinzelligem Lungenkrebs einen Tumor mit EGFR-aktivierenden Mutationen. Das entspricht schätzungsweise 33'000 Fällen allein in Europa pro Jahr.

FÜR ANALYSTEN IST GAZYVA WICHTIGER

Für Analyst Michael Nawrath von der Zürcher Kantonalbank stellt die Empfehlung für Gazyva die deutlich wichtigere der beiden Nachrichten dar. Gazyva ist der Nachfolger von Rituxan, einem der wichtigsten Medikamente von Roche. Wie der Experte betont, stehen bei Gazyva im Jahresverlauf noch wichtige Studienergebnisse aus, bei denen das Mittel direkt mit dem alten Rituxan verglichen wird.

Auch wenn man bei der erweiterten Zulassung nicht von einem grossen Markt sprechen könne, so sei die zusätzlich Indikation doch ein Schritt in die richtige Richtung. Ob Gazyva das Zeug hat, ein echter Rituxan-Nachfolger zu werden, dürfte sich aber erst mit den noch ausstehenden Studienergebnissen zeigen.

AVASTIN-ERFOLG ANERKENNUNGSWERT

Mit Blick auf Avastin hebt Nawrath hervor, dass es Anerkennung verdiene, wenn ein Mittel, das bereits seit 12 Jahren auf dem Markt ist, nochmals in einer Kombinationstherapie positiv abschneide. Avastin ist insgesamt gegen acht Krebsarten zugelassen.

Bei Vontobel zeigt sich Analyst Stefan Schneider nicht wirklich überrascht. In beiden Fällen werde ein Zulassung erwartet, schreibt der Experte in einem aktuellen Kommentar. Auch er betont, dass Gazyva mit Blick auf Rituxan wichtig sei.

An der Börse werden die Nachrichten tendenziell freundlich aufgenommen. Roche-Genussscheine steigen gegen 11.15 Uhr um 0,2% auf 243,00 CHF. Der SMI notiert zeitgleich um 0,31% höher.

hr/cf

(AWP)

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Roche stellt an Jahreskongress 2016 der ASCO 19 Medikamente vor
03.05.2016 07:35

Basel (awp) - Das Pharmaunternehmen Roche stellt am Jahreskongress 2016 der American Society of Clinical Oncology (ASCO) 19 Medikamente und verschiedene Krebsimmuntherapeutika vor. Dabei sollen neue Behandlungsansätze für Krebserkrankungen präsentiert werden, bei denen es seit Jahrzehnten kaum Therapiefortschritte gebe, wie Roche am Dienstag mitteilt.

So würden neue Resultate für das Krebsimmuntherapeutikum Atezolizumab bei Blasenkrebs und anderen Krebsarten vorgestellt, wie es in der Medienmitteilung heisst. Hinzu kämen die Resultate der ersten Kombinationsstudien mit Atezolizumab und zielgerichteten Medikamenten sowie mit dem in der klinischen Prüfung befindlichen Krebsimmuntherapeutikum MOXR0916, einem OX40-Agonisten.

Roche werde zudem Daten der Studie J-ALEX vorstellen. In dieser offenen, randomisierten Phase-III-Studie seien Alecensa mit Crizotinib bei Patienten mit ALK-positivem fortgeschrittenen oder rezidivierenden nicht-kleinzelligen Lungenkrebs (NSCLC) verglichen worden, die zuvor noch keinen ALK-Hemmer erhalten und höchstens eine vorherige Chemotherapie gehabt hätten.

Weiter kündigt das Pharmaunternehmen Resultate für hämatologische Medikamente an, welche Daten einer Studie mit MabThera/Rituxan bei Kindern mit Hochrisikoform eines B-Zell-Non-Hodgkin-Lymphoms (B-NHL) und reifer akuter Leukämie (B-AL) umfassten. Ebenfalls vorgestellt würden Resultate aus Studien mit Venclexta (Venetoclax) bei akuter myeloischer Leukämie (AML) sowie ersten Daten einer Studie bei B-Zell-NHL mit Venclexta in Kombination mit MabThera/Rituxan und CHOP-Chemotherapie oder mit Gazyva/Gazyvaro und CHOP-Chemotherapie.

jl/cf

(AWP)

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Roche-Tochter Chugai droht Klage wegen Patentrechtsverletzung
11.05.2016 08:40

Basel/Tokio (awp) - Gegen die Roche-Tochter Chugai ist eine Klage wegen einer möglichen Patentrechtsverletzung eingereicht worden. Demnach wirft der Konzern Baxalta offenbar Chugai vor, bei seinem Produktkandidaten ACE910 gegen Hämophilie eines seiner Patente zu verletzen, heisst es in einer Medienmitteilung vom Mittwoch.

Chugai selbst erklärt in der Mitteilung, zuversichtlich zu sein, die Patente von Baxalta nicht zu verletzen und behalte daher die bisherigen Prognosen für das laufende Jahr bei. ACE910 gilt als einer der Hoffnungsträger bei Roche. Zuletzt hiess es, man sehe hier Marktopprotunitäten ab 2017. Bereits Ende 2015 hatte der Konzern weitere Phase III-Versuche für das Medikament initiiert.

Die Hämophilie - in der Umgangssprache Bluterkrankheit genannt - ist eine seltene genetische Störung, bei der ein wichtiges Blutgerinnungsprotein, der Gerinnungsfaktor VIII, entweder nicht in ausreichender Menge gebildet wird oder defekt ist.

hr/ra

(AWP)

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Roche erzielt mit Alecensa gute Studien-Ergebnisse in Japan
19.05.2016 07:46

Basel (awp) - Das Pharmaunternehmen Roche hat mit dem Wirkstoff Alecensa in einer Vergleichsstudie mit Critozinib bei der Behandlung von Lungenkrebs in Japan gute Resultate erzielt. Gegenüber der Behandlung mit Critozinib sei das Risiko einer Verschlechterung der Krankheit oder des Todes mit Alecensa um 66% zurückgegangen, teilt Roche am Donnerstag mit. Bei diesen Studienresultaten handelt es sich um eine vordefinierte Zwischenanalyse aus der Studie J-Alex.

Die japanische Roche-Tochter Chugai hatte die entsprechende Phase-III-Studie mit dem ALK-Hemmer Alecensa bereits im Februar wegen Erfolgs vorzeitig beendet. In der Studie J-ALEX seien die primären Endpunkte vorzeitig erreicht worden, hiess es damals. So habe die Studie gezeigt, dass sich die Lebensdauer der Patienten deutlich verlängert habe, ohne dass sich die Krankheit verschlimmert hat.

Ziel der Studie war es, die Wirkung von Alecensa mit der von Critozinib bei Patienten mit anaplastischem Lymphomkinase-positiven bzw. ALK-positivem, metastatischen nicht-kleinzelligen Lungenkrebs (NSCLC) zu vergleichen. Die J-ALEX-Studie wurde mit 207 Patienten durchgeführt.

Roche will die Daten aus der J-ALEX-Studie nebst zahlreichen anderen am Jahreskongress 2016 der American Society of Clinical Oncology (ASCO) von Anfang Juni vorstellen.

cf/ys

(AWP)

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Roche erhält für Gazyvaro in der Schweiz Zulassung für zweite Indikation
19.05.2016 07:34

Basel (awp) - Der Pharmakonzern Roche meldet für das Leukämiemedikament Gazyvaro in der Schweiz einen zweiten Erfolg. Das Mittel ist nun auch zur Behandlung von Patienten mit vorbehandeltem follikulärem Lymphom zugelassen. Die schweizerische Zulassungsbehörde Swissmedic habe für das Medikament diese zweite Indikation zugelassen, teilen die Basler am Donnerstag mit. Das follikuläre Lymphom ist die häufigste indolente (langsam wachsende) Form einer Blutkrebsart, die als Non-Hodgkin-Lymphom (NHL) bekannt ist.

2014 wurde Gazyvaro in der Schweiz zur Erstlinientherapie der chronischen lymphatischen Leukämie (CLL) für Patienten mit weiteren Erkrankungen in Kombination mit Chlorambucil-Chemotherapie zugelassen.

cp/ys

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Roche erhält vorläufige FDA-Zulassung für Atezolizumab bei Blasenkrebs
19.05.2016 12:36

(Meldung vom Vorabend mit weiteren Informationen, Analystenkommentaren und Hintergrund ergänzt)

Basel (awp) - Der Pharmakonzern Roche erzielt im zukunftsträchtigen Bereich der Krebsimmuntherapien einen Zwischenerfolg. Die US-Gesundheitsbehörde FDA erteilt dem Mittel Atezolizumab, das unter dem Markennamen "Tecentriq" vertrieben werden soll, die vorläufige Zulassung für einen bestimmten Typ des Blasenkarzinoms. Die Erwartungen der Analysten über den Spitzenumsatz gehen weit auseinander.

Der Basler Pharmakonzern feiert den Erhalt der US-Genehmigung als grossen Erfolg. Es handle sich um die erste US-Zulassung für ein Medikament gegen diesen bestimmten Typ von Krebs seit über 30 Jahren. Und es handle sich um das einzige von der FDA zugelassene Anti-PD-L1-Krebsimmuntherapeutikum, heisst es in einer Mitteilung des Unternehmens.

Die Marktzulassung gilt für die Therapie von Patienten mit lokal fortgeschrittenem oder metastasierendem urothelialen Karzinom (mUC), deren Krankheitsbild sich während oder nach platinhaltiger Chemotherapie vor oder nach einem klinischen Eingriff weiter verschlechtert. Das urotheliale Karzinom macht gemäss den Angaben 90% aller Fälle von Blasenkrebs aus, der als neunthäufigste Krebsart gilt.

"Tecentriq ist ein neues Arzneimittel, das dem körpereigenen Immunsystem helfen kann, einen Blasenkrebs, der nach einer Platin-Chemotherapie weiter fortgeschritten ist, zu erkennen und zu bekämpfen", lässt sich Sandra Horning, Leiterin der globalen Produktentwicklung, in der Mitteilung zitieren. Die Immun-Onkologie steht für viele Experten für eine neue Ära in der Krebstherapie.

VORLÄUFIGE UND BEDINGTE ZULASSUNG

Die Zulassung der FDA ist allerdings noch nicht definitiv, sondern gilt laut der Mitteilung nur vorläufig. Dies sei für Medikamente möglich, die "vermutlich einen hohen medizinischen Bedarf bei einer schwerwiegenden Erkrankung" befriedigten. Eine Voraussetzung seien erste Nachweise auf einen medizinischen Nutzen.

Diesen erbrachte Roche mit der Phase-II-Studie IMvigor 210. Dabei kam es bei den 310 behandelten Patienten zu einer Ansprechrate von 14,8%, wobei diese bei den Behandlungen mit höherer Dosierung besser war als bei jener mit niedriger Dosierung. Das Medikament wird derzeit auch in einer Phase-III-Studie getestet (IMvigor 211).

ANALYST RELATIVIERT

Von Analysten wird der Erfolg zum Teil relativiert: "Endlich" habe Roche "mit einer Verzögerung von fast zwei Jahren" die Zulassung für ein Mittel in der Immun-Onkologie erhalten, schreibt ZKB-Analyst Michael Nawrath. Die Konkurrenz - Bristol Myers und Merck - habe jedoch schon früher für andere Anwendungen Bewilligungen erhalten. Dass Roche auf die PD-L1- statt auf die PD-1-Technologie setzt, sieht der Experte ebenfalls nicht als Vorteil. Beide Antikörperarten wirkten gleich gut. Und zu guter Letzt bezeichnet er die Studienergebnisse, die der Bewilligung zugrunde liegen, als "nicht berauschend".

Andere Analysten sind optimistischer. So bezeichnet es Stefan Schneider von Vontobel als "positive Überraschung", dass die Bewilligung schon jetzt und nicht erst im September eingetroffen sei. Er rechnet mit der Markteinführung in den nächsten ein bis zwei Wochen. Dies vergrössere den Vorsprung von Roche im Bereich des Blasenkrebs auf den Bristol-Myers-Konzern, der sein Mittel Opdivo vermutlich erst 2017 lancieren könne. "Time to market" sei wegen der vermutlich vergleichbaren Wirksamkeit ein entscheidender Erfolgsfaktor.

GROSSE BANDBREITE BEI SPITZENUMSATZ

Auch die Experten von Baader Helvea und Morgan Stanley schreiben von einer "front runner"-Position in dieser Indikation. Sie schätzen den Spitzenumsatz auf 1,5 Mrd CHF. Vontobel (0,4 Mrd) und ZKB (0,8 Mrd) sind diesbeüglich deutlich zurückhaltender.

Roche-CEO Severin Schwan wollte sich bei der Publikation der Erstquartalszahlen nicht zum Umsatzpotenzial äussern. "Alle Kandidaten haben ein signifikantes Potenzial", lautete seine Prognose damals bloss.

Das Mittel Atezolizumab hat im April von der US-Gesundheitsbehörde FDA für eine zweite Indikation den sogenannten Status "Priority Review" erhalten, und zwar für fortgeschrittenen oder metastasierenden nicht-kleinzelligen Lungenkrebs (NSCLC).

AKTIE IM MINUS

Am Vorabend und am Berichtstag vermeldete Roche ausserdem eine Verlängerung der Zusammenarbeit mit dem spanischen Unternehmen Oryzon Genomics für den Produktkandidaten ORY-1001 (Leukämie), gute Studienergebnisse mit Alecensa (Lungenkrebs) in Japan sowie eine erweiterte Zulassung für das Leukämie-Mittel Gazyvaro in der Schweiz.

An der Börse stützen die Informationen den Kurs der Roche-Papiere nicht. Sie notieren zur Mittagszeit mit -0,7% sogar schlechter als der Gesamtmarkt (SMI: -0,4%).

rw/cf

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Roche-Tochter Chugai erhält Zulassungserweiterung für Avastin
23.05.2016 08:36

Zürich (awp) - Die japanische Roche-Tochter Chugai hat für das Mittel Avastin eine Zulassungserweiterung erhalten. Das japanische Gesundheitsministerium habe das Mittel nun auch bei fortgeschrittenem oder wiederkehrendem Gebärmutterhalskrebs zugelassen, heisst es in einer Medienmitteilung vom Montag.

Die Zulassung kommt nicht ganz überraschend, da das Mittel in dieser Indikation bereits im September 2015 den Status Orphan Drug sowie Priority Review, also beschleunigtes Zulassungsverfahren, erhalten hatte. Avastin ist in Japan bereits in anderen Indikationen gegen verschiedene Arten von Krebs zugelassen.

hr/cp

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Roche-Tochter Genentech und Evotec verlängern Allianz
24.05.2016 08:15

HAMBURG (awp international) - Die Roche-Tochter Genentech und das Biotechnologie-Unternehmen Evotec haben ihre Forschungsallianz um weitere drei Jahre verlängert. Dabei gehe es um die Erforschung bestimmter Therapeutika, teilte die im TecDax notierte Evotec am Dienstag mit. Finanzielle Details wurden nicht genannt. Die Allianz besteht bereits seit Mai 2010.

Im Rahmen der Allianz werden den Angaben zufolge Dienstleistungen aus den Bereichen Pharmakologie, Screening, Chemie, Proteomik und strukturelle Biologie erbracht./jha/mne/fbr

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Roche: CMV-Test erhält FDA-Zulassung für hämatopoietische Stammzellenempfänger
25.05.2016 10:32

Zürich (awp) - Roche hat für einen Test für den Cytomegalievirus (CMV) bei Empfängern von Stammzellen die Zulassung der US-Gesundheitsbehörde FDA erhalten. Damit stünden die beiden Test-Systeme Cobas AmpliPrep und Cobas TaqMan für die Überwachung von CMV bei allen Transplantationspatienten zur Verfügung, wie der Konzern am Montag mitteilt.

Der Test sei der erste gewesen, der dem internationalen Standard der WHO entsprochen habe. Damit seien beim Test auf CMV vergleichbare Ergebnisse möglich. Cobas sei der derzeit gebräuchlichste In-Vitro-Test für CMV bei Organtransplantations-Patienten.

yr/cp

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Presse: Roche zieht gegen indischen Medikamenten-Preisüberwacher vor Gericht
27.05.2016 08:23

Basel/Neu Delhi (awp) - Der Pharmakonzern Roche zieht gegen den indischen Medikamenten-Preisüberwacher NPPA (National Pharmaceutical Pricing Authority) vor Gericht. Dabei geht es laut der indischen "Economic Times" um eine Preisgrenze für die Injektionen Trastuzumab bei Brustkrebs.

Roche vermarktet diese Injektion international unter dem Namen Herceptin und in Indien als Herclon. Dem Bericht zufolge bemängelt Roche, dass die Behörde zur Berechnung der Grenze Medikamente inbezogen habe, bei denen es sich nicht um Biosimilars oder Nachahmerprodukte seines eigenen Mittels handle.

hr/cp

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Roche: Erfolgsmeldung in Krebsforschung

Für die Behandlung von Krebserkrankungen ist Roche einen Schritt weiter gekommen. Das Studienprogramm «Gallium» zeigt Ergebnisse.

Die Phase-III-Studie von Roche hat ihren primären Endpunkt vorzeitig erreicht. In der Studie wurden Patienten mit zuvor unbehandeltem follikulärem Lymphom mit dem Medikament Gazyva/Gazyvaro (Obinutuzumab) behandelt, teilt der Pharmakonzern am Freitag mit.

In der Studie wurden Wirksamkeit und Sicherheit von Gazyva plus Chemotherapie (CHOP, CVP oder Bendamustin), gefolgt von Gazyva allein direkt mit MabThera/Rituxan (Rituximab) plus Chemotherapie, gefolgt von MabThera/Rituxan allein verglichen. "Die Resultate einer vorab geplanten Zwischenanalyse zeigten, dass eine Behandlung auf der Basis von Gazyva/Gazyvaro zu einer signifikanten Reduktion des Risikos eines Fortschreitens der Erkrankung oder des Todes (vom Prüfarzt beurteiltes progressionsfreies Überleben, PFS) führte, verglichen mit einer Behandlung auf der Basis von MabThera/Rituxan", heisst es dazu in der Mitteilung.

GALLIUM sei die zweite Studie, in der Gazyva/Gazyvaro ein längeres progressionsfreies Überleben als MabThera/Rituxan, jeweils in Kombination mit Chemotherapie, gezeigt habe, heisst es. Das follikuläre Lymphom ist die häufigste Form von indolentem (langsam wachsendem) Non-Hodgkin-Lymphom (iNHL).

(AWP)

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Roche-Pharma-Chef glaubt auch weiter an führende Rolle des Konzerns
27.05.2016 11:58

Basel (awp) - Wenn in weniger als einer Woche die wichtige Onkologie-Konferenz Asco startet, wird der Pharmakonzern Roche mit zahlreichen neuen Daten aufwarten können. Zusammen sollten sie einmal mehr die führende Rolle des Konzerns im Bereich Onkologie untermauern, macht der Pharma-Chef von Roche, Daniel O'Day im Interview mit AWP deutlich.

Mit Blick auf die Immun-Onkologie verweist der Manager vor allem auf die kommenden 12 bis 18 Monate. Im Laufe dieser Zeit werden diverse Studiendaten ausgewertet und die Ergebnisse veröffentlicht. Zusammen dürften sie vor allem auch das grosse Potenzial von Roches Immun-Therapeutikum Atezolizumab untermauern.

Eine wichtige Bedeutung auf dem Feld der Immun-Onkologie misst O'Day auch den Kombinations-Therapien bei. Hier komme Roche seine umfangreiches Portfolio im Bereich der Krebsbehandlung- und forschung zugute. Es ermögliche dem Konzern schnell in verschiedene Richtungen zu handeln.

Den immer wieder aufkommenden Sorgen um mögliche Umsatzeinbussen durch den Markteintritt von Biosimilars werden sein Unternehmen mit einem noch stärkeren Fokus auf Innovation und Forschung entgegentreten, kündigt der Manager an.

(Das vollständige Interview lesen Sie im Premium-Dienst von AWP)

hr/ra

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marabu
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Gazyva/Gazyvaro

Es ist erstaunlich, dass eine positive klinische Phase III - Kommunikation einen derartigen Upmove auslöst. Nun, gut, mir ist's mehr als recht; und ein weiterer SMI Titel im Depot wird wieder grün.

tomi58
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Lombard-Odier-Analyst Egger sagt:

"Die Novartis-Aktie und der Roche-Genusschein sind mit einem KGV von 24,5 respektive 19,3 relativ hoch bewertet."

 

Fällt Roche auf 230 Fr. zurück?

 

Ich glaube es zwar nicht!

Was ist eure Meinung?

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Chugai schliesst mit Roche Lizenzvereinbarung für Antikörper SA237
01.06.2016 08:25

Tokio/Basel (awp) - Der Pharmakonzern Roche hat mit seiner japanischen Tochter Chugai einen Lizenzvertrag für den monoklonalen Antikörper "SA237" abgeschlossen. Dieser wurde von Chugai erfunden und blockiert die Aktivität des sogenannten IL-6-Rezeptors. Das erhöhe die Wirkung eines verabreichten Antikörpers, teilte Chugai am Mittwoch mit.

Der Vereinbarung zufolge erhält Roche die exklusiven Entwicklungs- und Marketingrechte für SA237 mit Ausnahme Japans, Südkoreas und Taiwans. Chugai erhält im Gegenzug eine Vorabzahlung, Meilensteinzahlungen und Lizenzgebühren.

Von SA237 erhoffen sich Roche und Chugai klinische Vorteile bei Injektionen mit kleinen Volumen und langen Intervallen. Derzeit liefen zwei klinische Phase-III-Studien mit Patienten, die unter Neuromyelitis Optica leiden. Dabei handle es sich um eine Autoimmunerkrankung des zentralen Nervensystems, die durch eine schwere Entzündung des Sehnervs und des Rückenmarks gekennzeichnet sei.

ra/tp

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Roche Cobas EGFR-Mutationstest erhält FDA-Zulassung
01.06.2016 21:39

Basel (awp) - Der Pharmakonzern Roche hat für den diagnostischen Cobas EGFR-Mutationstest die Zulassung der US-Gesundheitsbehörde FDA (Food and Drug Administration) erhalten. Die Genehmigung beziehe sich auf die Erkennung von genetischen Veränderungen in Verbindung mit nicht kleinzelligen Lungenkrebs, teilte das US-Behörde am Mittwochabend mit.

Der Roche-Test ermöglicht die Identifizierung von Patienten mit nichtkleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC). Die Zulassung von Tests zur flüssigen Biopsie würden es möglich machen hoch individualisierte Therapien zu entwickeln wird Alberto Gutierrez vom FDA-Zentrum für Medizingeräte und Radiologie in der Mitteilung zitiert.

Laut früheren Angaben des Basler Pharmakonzerns können Patienten von der frühzeitigen Behandlung mit EGFR-Hemmern profitieren. Roch schätzt demnach, dass 10% bis 30% der Patienten mit nichtkleinzelligem Lungenkrebs an Tumoren mit EGFR-aktivierenden Mutationen leiden, die sehr gut auf EGFR-Hemmer wie das Roche-Medikament Tarceva ansprechen.

yr

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Neue Studiendaten von Roche

Roche hat in einer Phase-III-Studie mit dem Mittel Actemra/RoActemra (Tocilizumab) bei Patienten mit Riesenzellarteriitis den primären und wichtige sekundäre Endpunkte erfüllt.

Es handle sich um die bisher grösste bei Riesenzellarteriitis durchgeführte klinische Studie, heisst es in einer Medienmitteilung vom Montag. In der Studie GiACTA sei Actemra/RoActemra zu Beginn der Behandlung sechs Monate mit einem Steroid (Glukokortikoid) kombiniert worden.

Die Ergebnisse zeigten, dass die Remission über ein Jahr so wirksamer aufrecht erhalten wurde als bei einer alleinigen 6- oder 12-monatigen Steroidtherapie. Die Resultate sollen nun weltweit bei den Zulassungsbehörden eingereicht werden. Die Studienpatienten hatten eine neu diagnostizierte Riesenzellarteriitis oder einen Rückfall der Erkrankung, heisst es weiter. Riesenzellarteriitis ist eine schwerwiegende Erkrankung, bei der sich Arterienwände, meistens der Kopfarterien, aber auch der Aorta und ihrer Verzweigungen, entzünden.

Diese Entzündung kann starke, hartnäckige Kopfschmerzen, Kopfhautempfindlichkeit sowie Kiefer- und Armschmerzen verursachen. Die Erkrankung ist schwer zu diagnostizieren und kann unbehandelt zu Erblindung, Schlaganfall oder Aortenaneurysmen führen.

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Roche-Tochter Genentech gebüsst

In den USA sind die Roche-Tochter Genentech und deren Vermarktungspartner OSI Pharmaceuticals zu einer Busse von 67 Mio Dollar verknurrt worden.

Wie das US-Justizdepartement in der Nacht auf Dienstag schreibt, hätten die beiden Unternehmen irreführende Angaben zur Effektivität des Medikaments Tarceva in der Behandlung von Patienten mit kleinzelligem Lungenkrebs gemacht. In dem nun erzielten Vergleich gehe es um Anschuldigungen, welche in die Zeit vom Januar 2006 bis Dezember 2011 zurückreichten.

Die nicht korrekten Angaben zu Tarceva in der Behandlung bestimmter Patienten seien gegenüber Ärzten und anderen Gesundheitsanbietern gemacht worden, heisst es weiter. Dabei habe es zu Tarceva bei diesen Patienten damals kaum Beweise zu einer erfolgreichen Behandlung gegeben.

(AWP)

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Roche erhält EU-Zulassung für Avastin in Kombi mit Tarceva bei Lungenkrebs
08.06.2016 07:19

Zürich (awp) - Roche hat von der Europäischen Kommission die Zulassung für sein Mittel Avastin in Kombination mit Tarceva erhalten. Die Kombination dürfe demnach in der Erstlinientherapie von erwachsenen Patienten mit inoperablem fortgeschrittenem, metastasierendem oder rezidivierendem nicht-plattenepithelialem, nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC) mit Mutationen, die den epidermalen Wachstumsfaktorrezeptor (EGFR) aktivieren, eingesetzt werden, teilt Roche am Mittwoch mit.

Die entscheidende Phase-II-Studie JO25567 habe eine statistisch signifikante 46-prozentige Reduktion des relativen Risikos für ein Fortschreiten der Erkrankung oder den Tod gezeigt bei Patienten, die mit der Kombination behandelt wurden, verglichen mit Tarceva allein, heisst es weiter.

hr/cp

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Roche lanciert neues cobas-Modul für immunchemische Tests
20.06.2016 07:19

Basel (awp) - Der Pharmakonzern Roche lanciert sein neues cobas e 801 Modul. Damit reagiere man auf den steigenden Bedarf an diagnostischen Tests in Krankenhäusern, heisst es in einer Medienmitteilung vom Montag. Das cobas-Modul sei in den Ländern erhältlich, welche die CE-Kennzeichnung anerkennen. Mit ihm könne die verfügbare immunchemische Testkapazität auf derselben Standfläche nahezu verdoppelt werden.

Bei dem cobas e 801 Modul handelt es sich um das neueste Produkt aus der Reihe der Analysegeräte cobas 8000 Modular Analyzer. Das neue Modul ermöglicht die Durchführung von mehr als 100 Immunoassays für ein breites Krankheitsspektrum, heisst es weiter.

hr/uh

(AWP)

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