Roche

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20.06.2016 | 08:46#ROCHE – Berenberg senkt Kursziel!

(wirtschaftsinformation.ch) – Im Rahmen einer Branchenstudie hat das Analysehaus Berenberg das Kursziel von ROCHE GS (CHF 240.40) von CHF 300 auf CHF 285 gesenkt. Da der zuständige Experte immer noch ein Kurspotenzial von fast +20% sieht, hält er an seine Einstufung „Buy“ fest. Biosimilars seien seit Jahren ein potenzielles Risiko für die Pharmabranche. Inzwischen kommen nun die ersten Mittel auf den Markt und die Bedrohung nehme damit Gestalt an. Zwar dürfte ROCHE einem grossen Druck ausgesetzt sein. Dennoch gebe es zwei entscheidende Faktoren, die dem Pharmaunternehmen auch inskünftig ein Wachstum bescheren sollten. So sei ROCHE erfolgreich darin, seine Mittel weiterzuentwickeln. Zudem sei die Pipeline mit Wirkstoffen in späten Entwicklungsphasen gut gefüllt.

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20.06.2016 | 08:46#ROCHE – Berenberg senkt Kursziel!

(wirtschaftsinformation.ch) – Im Rahmen einer Branchenstudie hat das Analysehaus Berenberg das Kursziel von ROCHE GS (CHF 240.40) von CHF 300 auf CHF 285 gesenkt. Da der zuständige Experte immer noch ein Kurspotenzial von fast +20% sieht, hält er an seine Einstufung „Buy“ fest. Biosimilars seien seit Jahren ein potenzielles Risiko für die Pharmabranche. Inzwischen kommen nun die ersten Mittel auf den Markt und die Bedrohung nehme damit Gestalt an. Zwar dürfte ROCHE einem grossen Druck ausgesetzt sein. Dennoch gebe es zwei entscheidende Faktoren, die dem Pharmaunternehmen auch inskünftig ein Wachstum bescheren sollten. So sei ROCHE erfolgreich darin, seine Mittel weiterzuentwickeln. Zudem sei die Pipeline mit Wirkstoffen in späten Entwicklungsphasen gut gefüllt.

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Neue Medikamente lassen Roche-Chef Severin Schwan besser schlafen

Trotz der drohenden Konkurrenz für in die Jahre gekommene Krebsmedikamente glaubt Roche-Chef Severin Schwan zunehmend an weitere Umsatz- und Gewinnsteigerungen des Pharmakonzerns.

"Bezüglich Wachstum bin ich jetzt an einem Punkt, wo ich viel besser schlafe", sagte Schwan am Mittwoch in einem Interview der Nachrichtenagentur Reuters. Gute Nachrichten zu drei wichtigen neuen Medikamenten in den vergangenen Monaten hätten geholfen, die wachsende Bedrohung durch Nachahmer-Konkurrenz für bisherige Kassenschlager auszugleichen.

Im Februar stufte die US-Gesundheitsbehörde FDA das neue Multiple-Sklerose-Medikament Ocrevus als Therapiedurchbruch ein. Im Mai folgte die US-Zulassung von Tecentriq zur Behandlung von Blasenkrebs. Zudem meldete Roche überraschend früh, dass Gazyva gegen Blutkrebs besser wirkt als eine ältere Arznei.

Zusammen nährten diese Entwicklungen Schwan zufolge den Optimismus, dass der Konzern die Umsatzeinbußen durch günstigere Biosimilars mehr als wegstecken könne. Rivalen wie Novartis oder Mylan beginnen in der zweiten Hälfte 2017, solche Nachahmerprodukte von biotechnologisch hergestellten Medikamenten zu verkaufen. "Ich wäre vor zwölf oder 18 Monaten viel vorsichtiger gewesen, aber das Risiko ist seitdem erheblich zurückgegangen", erklärte Schwan.

Roche werde weiterhin kleinere Zukäufe tätigen, um Wirkstoffe in einem frühen Entwicklungsstadium zu erwerben, sagte Schwan. Größere Transaktionen seien aber unwahrscheinlich, da Biotech-Firmen trotz der seit Ende 2015 anhaltenden Kursrückgänge weiterhin überbewertet seien.

(Reuters)

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Roche kann auf rasche Zulassung von MS-Medikament hoffen

Der Pharmariese Roche kann auf eine Zulassung seines neuen Multiple-Sklerose-Medikaments in den USA noch in diesem Jahr hoffen.

Die Arzneimittelbehörde FDA habe den Zulassungsantrag für Ocrevus akzeptiert und werde die Arznei in einem beschleunigten Verfahren (Priority Review Designation) prüfen, teilte der Arzneimittelhersteller am Dienstag mit. Mit einer Entscheidung rechnet Roche bis 28. Dezember. Eingesetzt werden soll das Präparat sowohl gegen eine bislang nicht behandelbare Form der Nervenerkrankung - die sogenannte primär progredienten MS - als auch gegen die verbreitete schubförmig verlaufende Form.

Roche zufolge akzeptierte auch die europäische Arzneimittelbehörde EMA den Antrag auf Zulassung von Ocrevus zur Behandlung von beiden Ausprägungen der Erkrankung. Eine Entscheidung der europäischen Prüfer erwartet das Unternehmen bis zum dritten Quartal 2017.

Die auch unter dem Namen Ocrelizumab bekannte Arznei verlangsamte in klinischen Tests das Fortschreiten der primär progredienten MS und wirkte bei der schubförmig verlaufende Krankheitsform besser als die Standardtherapie Rebif des deutschen Merck-Konzerns. Nach Reuters-Daten trauen Analysten Ocrevus im Jahr 2022 einen Umsatz von 3,7 Milliarden Franken zu. Der weltgrößte Hersteller von Krebsmedikamenten könnte damit seine Präsenz in einem anderen Therapiegebiet stärken.

(Reuters)

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Roche-Tochter Genentech erhält FDA-Zulassung für Xolair gegen Asthma bei Kindern
08.07.2016 06:32

Zürich (awp) - Die Roche-Tochter Genentech hat von der US-Gesundheitsbehörde FDA die Zulassung für das Medikament Xolair zur Behandlung von Asthma bei Kindern erhalten. Mit dem Mittel können nun Kinder zwischen sechs und elf Jahren mit moderatem bis schwerem Asthma behandelt werden, heisst es in einer Medienmitteilung vom Freitag.

Damit sei es das erste Medikament, das für Kinder in dieser Altersgruppe zugelassen sei, heisst es weiter. Xolair darf bereits in der Behandlung von Kindern mit allergischem Asthma ab zwölf Jahre eingesetzt werden.

Asthma ist eine der häufigsten langfristigen Krankheiten bei Kindern. Etwa 6,3 Millionen Menschen in den USA, die jünger sind als 18 Jahre sind davon betroffen.

hr/yr

(AWP)

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Roche: Eleven Biotherapeutics erhält Meilensteinzahlung für EBI-031
07.07.2016 22:36

Zürich (awp) - Für Roche wird im Rahmen einer Lizenzvereinbarung laut Eleven Biotherapeutics eine Meilensteinzahlung fällig. EBI-031, ein monoklonaler Antikörper, habe Wirkung gezeigt, heisst es in einer Mitteilung des US-Unternehmens vom späten Donnerstagabend. Deswegen sei Eleven Biotherapeutics berechtigt, vom Schweizer Pharmakonzern eine Zahlung von 22,5 Mio USD zu erhalten.

Mitte Juni hatte Roche mit dem Biotechunternehmen Eleven eine Lizenzvereinbarung geschlossen. Im Rahmen der Vereinbarung werde Roche an das US-Unternehmen eine Einmalzahlung von 7,5 Mio USD entrichten, hiess es damals. Zusammen mit künftigen Meilensteinen seien zudem Zahlungen von bis zu 262,50 Mio USD möglich.

ys/

(AWP)

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Studien-Rückschlag für Roche

Roche hat mit seinem Mittel Gazyva/Gazyvaro in der Phase-III-Studie GOYA den primären Endpunkt nicht erreicht. Das ist ein Rücksetzer, denn Gazyva galt bislang als möglicher Nachfolger für den Blockbuster Rituxan.

In der Studie wurde das Mittel bei Patienten mit nicht vorbehandeltem diffusem grosszelligem B-Zell-Lymphom behandelt, heisst es in einer Medienmitteilung vom Montag.

Der primäre Endpunkt sei eine signifikante Reduktion des Risikos von Krankheitsverschlechterung oder Tod (progressionsfreies Überleben; PFS) im Vergleich zu MabThera/Rituxan (Rituximab) plus CHOP-Chemotherapie (R-CHOP) gewesen. Die Nebenwirkungen mit Gazyva/Gazyvaro bzw. MabThera/Rituxan entsprachen den in früheren klinischen Studien in Kombination mit verschiedenen Chemotherapien beobachteten Nebenwirkungen.

Die aktualisierten Ergebnisse sind ein Rücksetzer für Roche. Auf die Daten der GOYA-Studie haben Analysten im Vorfeld bereits hingewiesen. Gazyva galt bislang als möglicher Nachfolger für den Blockbuster Rituxan. Positive Daten wurden von den Experten als Schutz für die CD20-Franchise gegen eine mögliche Erosion durch Biosimilars gesehen.

(AWP)

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Roche-Zahlen über den Erwartungen

Im ersten Halbjahr hat Roche 5 Prozent mehr Umsatz erzielt. Damit schlägt der Pharmakonzern die Prognosen der Analysten. Dennoch reagiert die Börse negativ.

Der Pharmakonzern Roche hat das erste Halbjahr 2016 mit einem höheren Umsatz und Gewinn abgeschlossen. Die eigenen Ziele hat Roche mit den vorgelegten Zahlen erfüllt. Für den weiteren Geschäftsverlauf bekräftig das Unternehmen seine bisherige Prognose, wonach der Gewinn etwas stärker als der Umsatz steigen soll.

In den ersten sechs Monaten 2016 generierte Roche einen Umsatz in Höhe von 25,0 Mrd CHF, ein Plus von 6%. Zu konstanten Wechselkursen (kWk) resultierte ein Wachstum von 5%, wie einer Medienmitteilung vom Donnerstag zu entnehmen ist.

Dabei erzielte die grössere der beiden Sparten, die Pharmasparte, einen Umsatz von 19,5 Mrd CHF (+6%/+4% kWk). Für den Bereich Diagnostics stehen Erlöse von 5,6 Mrd CHF zu Buche, 6% mehr (+6% kWk) als im Vorjahreszeitraum.

Aktie seit Jahresbeginn gefallen

Das Umsatzwachstum in der Pharmasparte wurde vor allem durch die Verkäufe der HER2+ Brustkrebs-Franchise getrieben, die aus den Mitteln Herceptin, Perjeta und Kadcyla besteht. Aber auch Avastin trug mit seinen Verkaufszahlen massgeblich zur Geschäftsentwicklung bei.

Für den betriebliche Kerngewinn weist Roche 9,9 Mrd CHF aus (+7%/+5% kWk). Der Konzerngewinn nach IFRS wiederum nahm um 4% zu auf 5,5 Mrd. Der Roche-Genussschein steht aktuell um 9,3 Prozent tiefer als Anfang Jahr und ist damit stärker gefallen als der SMI, der um 8 Prozent zurückgangen ist.

Analysten-Erwartungen leicht übertroffen

Mit den ausgewiesenen Zahlen hat Roche zumindest für die ersten sechs Monate des laufenden Geschäftsjahres die eigenen Ziele erreicht. Demnach soll der Umsatz 2016 zu konstanten Wechselkursen im unteren bis mittleren einstelligen Bereich ansteigen. Der Kerngewinn je Titel - ebenfalls zu konstanten Wechselkursen - soll etwas stärker wachsen. Diese Ziele hat sich das Unternehmen auch für den weiteren Geschäftsverlauf auf die Fahnen geschrieben. Roche geht zudem weiter davon aus, dass die Dividende in Schweizer Franken auch für das Jahr 2016 erhöht werden kann.

Die Analysten-Erwartungen wurden leicht übertroffen. Die von AWP befragten Experten hatten im Durchschnitt (AWP-Konsens) einen Gruppen-Umsatz von 24,8 Mrd CHF und einen Core EBIT von 9,5 Mrd geschätzt.

"In den ersten sechs Monaten haben sowohl die Division Pharma als auch die Division Diagnostics in allen Regionen ein starkes Verkaufswachstum erzielt", wird CEO Severin Schwan in der Mitteilung zitiert. Insbesondere hebt der Manager noch die Markteinführung des Immun-Therapeutikums Tecentriq hervor, mit dem Roche nun im Rennen um die führende Rolle in der Immun-Onkologie eine Lücke geschlossen hat. Die Markteinführung des Mittels verlaufe sehr erfolgreich, wird Schwan in der Mitteilung weiter zitiert.

(AWP/cash)

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Roche-Familienaktionär und WWF-Mitgründer Luc Hoffman gestorben
22.07.2016 12:19

(Meldung mit weiteren Informationen ergänzt)

Basel (awp/sda) - Der Basler Mäzen und Umweltschützer Luc Hoffmann ist tot. Der Mitgründer des WWF starb am Donnerstag im Alter von 93 Jahren, wie der Pharmakonzern Roche am Freitag mitteilte.

Der Enkel des Firmengründers Fritz Hoffmann war über 40 Jahre lang Mitglied des Roche-Verwaltungsrats. Luc Hoffmann habe das Unternehmen von der Expansion in den sechziger und siebziger Jahren bis hin zum Einstieg in die Biotechnologie und die Molekulardiagnostik mit grossem Engagement unterstützt und begleitet, schreibt das Pharmaunternehmen im Communiqué.

Als engagierter Naturschützer sei Hoffmann zudem wesentlich an der Einführung einer Nachhaltigkeitsstrategie bei Roche beteiligt gewesen.

Der promovierte Zoologe war 1961 Gründungsmitglied und bis 1988 Vizepräsident des World Wide Fund for Nature (WWF) und in vielen weiteren Naturschutz- und Kulturprojekten engagiert. 1954 baute der Naturschützer eine bis heute bestehende Forschungsstation in der südfranzösischen Camargue auf.

Für seine wissenschaftliche Arbeit und sein Engagement erhielt der Roche-Familienaktionär zahlreiche Preise und Auszeichnungen, darunter zahlreiche Ehrendoktorwürden. So wurde er unter anderem mit dem den Euronatur-Umweltpreis (Deutschland), dem Kai Curry-Lindahl Award of the Colonial Waterbird Society (USA) und der Duke of Edinburgh Conservation Medal ausgezeichnet. Weiter war Hoffmann Chevalier und Officier de la Légion d'honneur (Frankreich).

(AWP)

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Roche-Tochter Chugai meldet positive Daten

Die japanische Roche-Tochter Chugai berichtet über positive Studiendaten.

Diese seien in einer Phase-I/II-Studie (ACE002JP) mit dem Hämophilie-Antikörper Emicizumab erzielt worden. Diese Daten habe das Unternehmen auf dem Weltkongress 2016 der "World Federation of Hemophilia" in Orlando vorgestellt, heisst es in einer Medienmitteilung vom Donnerstag.

Emicizumab ist ein bispezifischer Antikörper, der sich noch in der Entwicklung befindet. Er soll gegen Hämophilie A eingesetzt werden. Hämophilie wird auch Bluterkrankheit genannt. Bei dieser Erbkrankheit ist die Blutgerinnung gestört.

Bei ACE002JP handelt es sich um eine Anschluss-Studie an den Patiententeil der Phase-I-Studie ACE001JP. Sie war durchgeführt worden, um Sicherheit und die explorative prophylaktische Wirksamkeit von Emicizumab bei japanischen Hämophilie-A-Patienten mit und ohne FVIII-Inhibitor zu testen. Auch die jüngsten Daten hätten erneut ein vielversprechendes Profil bei einer einmal wöchentlichen subkutanen Injektion gezeigt, heisst es weiter.

Roche hat bereits im September 29015 von der US-Gesundheitsbehörde FDA für Emicizumab den Status Therapiedurchbruch erhalten. Aktuell laufen zwei globale Studien, in denen der Antikörper bei Erwachsenen und Kindern in der Behandlung von Hämophilie getestet wird.

(AWP)

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Roche führt neues Blutzuckermesssystem Accu-Chek Guide ein

Der Pharmakonzern Roche lanciert ein neuartiges Blutzuckermesssystem.

Das Produkt mit dem Namen Accu-Chek Guide vereinfache die tägliche Messung, teilt das Unternehmen am Dienstag mit. Es bestehe zudem eine drahtlose Anschlussmöglichkeit an eine App mit automatischer Messwerterfassung.

Menschen mit Diabetes sowie medizinisches Fachpersonal könnten dank der App Krankheitsdaten praktisch überall für eine schnelle Beratung und Unterstützung aus der Ferne nutzen, heisst es weiter. Die ersten Märkte, in denen das neue System eingeführt wird, sind laut den Angaben die Schweiz, Dänemark und Australien. Weitere Länder sollen ab Anfang 2017 folgen.

(AWP)

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Roche-Tochter Chugai reicht Zulassungsantrag für neue Actemra-Dosierung ein
25.08.2016 08:52

Tokio (awp) - Die japanische Roche-Tochter Chugai hat bei den japanischen Gesundheitsbehörden einen Zulassungsantrag für eine neue Dosierung der subkutanen Injektion für das Arthritis-Medikaments Actemra beantragt. Ein entsprechender Antrag sei beim Ministry of Health, Labour and Welfare (MHLW) eingereicht worden, teilt Chugai am Donnerstag mit.

Die neue Dosierung sieht die einmal wöchentliche Verabreichung des Wirkstoffs vor, bei Patienten mit rheumatoider Arthritis, die ungenügend auf eine Verabreichung alle zwei Wochen reagiert haben. Im vergangenen Mai publizierte das Unternehmen Resultate zu einer Studie, welche die beiden Verabreichungsintervalle miteinander verglich und die Vorteile für die wöchentliche Verabreichung ergab.

cf/tp

(AWP)

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Roche erhält wichtige Genehmigung für Zika-Test

Die US-Gesundheitsbehörde FDA hat dem Zika-Test von Roche die Genehmigung zur Anwendung in Notfallsituationen gewährt.

Die US-Gesundheitsbehörde FDA hat dem LightMix Zika rRT-PCR-Test von Roche die Genehmigung zur Anwendung in Notfallsituationen gewährt. Der Emergency Use Authorization-Status erlaube es den US-Behörden damit, den offiziell noch nicht zugelassenen Test im Kampf gegen das Zika-Virus einzusetzen, teilte Roche am Montag mit.

Der LightMix Zika-Test sei ein einfach anzuwendender molekularer Diagnostiktest, um den Zika-Virus festzustellen, wird Uwe Oberlaender, Leiter von Roche Molecular Diagnostics, in der Mitteilung zitiert. Neben diesem Test habe Roche auch den Coba Zika-Test entwickelt, der im Rahmen einer Investigational New Drug Application erhältlich sei.

(AWP)

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Roche: Tecentriq (Atezolizumab) erreicht primäre Endpunkte in Lungenkrebs-Studie
01.09.2016 07:28

Basel (awp) - Der Pharmakonzern Roche hat in einer zulassungsrelevanten Studie der Phase III mit seinem Immun-Therapeutikum Tecentriq (Atezolizumab) gegen eine bestimmte Form von Lungenkrebs reüssiert. Das Medikament habe in der Studie "OAK" ihre co-primären Endpunkte erreicht, teilte Roche am Donnerstag mit.

Tecentriq habe eine statistisch signifikante und klinisch bedeutsame Verbesserung des Gesamtüberlebens bei Patienten mit zuvor bereits behandeltem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC) im Vergleich mit der Docetaxel-Chemotherapie gezeigt.

Die Daten würden nun mit den globalen Gesundheitsbehörden diskutiert, einschliesslich der US-Food and Drug Administration (FDA), so Roche weiter. Diese hatte dem Medikament im Februar den Status Therapiedurchbruch (Breakthrough Therapy Designation) in besagter Indikation erteilt.

ra/tp

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Fitch bestätigt Roche-Kreditrating "AA" mit Ausblick "stabil"
13.09.2016 11:15

Zürich (awp) - Die Ratingagentur Fitch bestätigt ihre Einschätzung für den Pharmakonzern Roche: Das Langfrist-Rating (Long-term Issuer Default Rating, IDR) werde mit "AA" und den Ausblick mit "stabil" bekräftigt, heisst es in einer Mitteilung vom Dienstag. Das Kurzfrist-Rating steht nach wie vor bei "F1+".

Roche sei im globalen Pharmamarkt "ausgezeichnet" positioniert und marktführend insbesondere bei höhermargigen Krebsbehandlungen sowie in der Diagnostik, so die Begründung. Mit dem Fokus auf Innovation sei die Produkt-Pipeline bei Roche in einigen Bereichen führend in der Industrie, und der Patentschutz sei im Vergleich zu Wettbewerbern komfortabel.

mk/ys

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Roche meldet unterstützende Zwischendaten für MS-Produktkandidaten Ocrevus
14.09.2016 08:29

Zürich (awp) - Der Pharmakonzern Roche kann für einen seiner Hoffnungsträger wichtige Zwischendaten melden: Wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilt, haben Daten der Phase-III-Studie zur Wirksamkeit des Produktkandidaten Ocrevus (Ocrelizumab) gegen Multiple Sklerose die bisherigen Analysen unterstützt.

Demnach werde Roche auf dem 32. Kongress des European Committee for Treatment and Research in Multiple Sclerosis (ECTRIMS), der vom 14. bis 17. September in London stattfindet, seine aktuellsten Daten präsentieren. Ocrevus hat laut der jüngsten Analysen die Kontrolle sowohl über schubförmig-remittierende Multiple Sklerose (RMS) als auch die primär progrediente multiple Sklerose (PPMS) erhöht.

Bei Patienten mit RMS habe Ocrevus die Zahl derer, bei denen die Krankheit keine weitere Aktivität gezeigt habe, deutlich erhöht. Ebenso habe das Mittel im Einsatz gegen PPMS zu einer höheren Zahl an Patienten geführt, bei denen es keine Anzeichen für ein weiteres Fortschreiten der Krankheit gab, heisst es in der Mitteilung weiter.

Die US-Gesundheitsbehörde FDA hatte dem Mittel bereits im Februar gegen PPMS den Status Therapiedurchbruch erteilt. Ocrevus war damit das erste Mittel gegen PPMS, das diesen Status erhalten hatte. Laut Roche gibt es bislang kein zugelassenes Medikament gegen diese schwere Form von MS. PPMS ist durch einen kontinuierlich fortschreitenden Verlauf ohne akute Schübe oder Zeiten mit nachlassenden Symptomen (Remissionen) gekennzeichnet.

hr/ys

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Roche spannt mit deutscher Biontech bei Krebsimmuntherapien zusammen
22.09.2016 11:18

Basel/Mainz (awp) - Die Roche-Tochter Genentech und die Mainzer Biontech arbeiten künftig im Bereich Krebsimmuntherapien zusammen. Ziel sei es, neuartige, auf mRNA basierende, individualisierte Krebsimpfstoffe zu entwickeln, herzustellen und zu vermarkten, teilten die beiden Unternehmen mit.

Biontech erhält eine Vertragsabschlusszahlung und kurzfristige Meilensteinzahlungen in Höhe von 310 Mio USD von Genentech, wie es weiter heisst. Entwicklungskosten sowie potentielle Gewinne aus bestimmten Programmen der Vereinbarung würden zu gleichen Teilen unter den Unternehmen aufgeteilt.

Der Abschluss des Kooperationsabkommens werde voraussichtlich im vierten Quartal 2016 erfolgen.

cp/rw

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Roche erhält 510(k)-Genehmigung von FDA für Test-Verfahren
27.09.2016 08:47

Basel (awp) - Der Pharmakonzern Roche hat von der US-Gesundheitsbehörde FDA die Genehmigung für eine voll-automatisierte Testreihe erhalten. Mit ihr könne das Bakterium Treponema pallidum festgestellt werden, das bei Syphillis-Infektionen vorkommt, heisst es in einer Medienmitteilung vom Dienstag.

Die Tests können mit allen Immunassay-Systemen von Roche durchgeführt werden, heisst es weiter. Dazu zählen etwa cobas e 411, cobas e 601, cobas e 602 und Modular Analystics E170. Als Immunassays wird zusammenfassend eine Reihe von Methoden in der Bioanalytik bezeichnet.

Der Syphilis treponema Antikörper-Test von Roche liefere zahlreiche Vorteile gegenüber anderen Methoden, etwa durch die Vollautomation.

Bei 510(k)-Zulassungen handelt es sich an sich eher um eine Genehmigung eines Medizinproduktes. Generell gibt die FDA unter dieser Bezeichnung ein Produkt zum Vertrieb frei. Im Rahmen dieses Verfahren muss ein Medizinprodukt identifiziert werden, das bereits von der FDA freigegeben wurde und mit dem beantragten Produkt vergleichbar ist.

hr/ra

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Roche-Tochter Chugai und Maruho schliessen Lizenzabkommen für Nemolizumab
28.09.2016 08:41

Basel/Osaka (awp) - Die Roche-Tochter Chugai und das auf dermatologische Produkte spezialisierte japanische Unternehmen Maruho haben ein Lizenzabkommen für den Wirkstoff Nemolizumab (CIM331) vereinbart. Maruho darf demnach das Mittel für den japanischen Markt entwickeln und vermarkten, wie Chugai am Mittwoch mitteilt. Im Gegenzug erhält die Roche-Tochter eine Voraus- und weitere Zahlungen in nicht genannter Höhe.

Nemolizumab soll bei Patienten mit atopischer Dermatitis (Neurodermitis) sowie bei Hämodialyse-Patienten mit Juckreiz eingesetzt werden.

Für die globale Entwicklung und Vermarktung des Mittels - bis auf Japan und Taiwan - hatte Chugai die Nestlé-Hautpflegesparte Galderma auserkoren, wie Roche Mitte Juli mitgeteilt hatte.

cp/ra

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Roche stellt Ergebnisse der OAK-Studie zu Tecentriq an ESMO-Kongress vor
03.10.2016 07:25

Basel (awp) - Roche wird am diesjährigen Onkologie-Kongress ESMO (European Society for Medical Oncology) in Kopenhagen unter anderem die jüngsten Daten seiner "OAK"-Studie mit dem Immun-Therapeutikum Tecentriq (Atezolizumab) vorstellen. Der Kongress wird vom 07. bis 11. Oktober stattfinden. Roche hatte erst vor einem Monat mitgeteilt, dass Tecentriq in der zulassungsrelevanten Phase-III-Studie gegen eine bestimmte Form von Lungenkrebs die co-primären Endpunkte erreicht hatte.

An dem Kongress würden nun erstmals detailliertere Daten zu der Studie veröffentlicht werden, heisst es in einer Medienmitteilung vom Montag. Insgesamt werde der Fokus auch beim ESMO-Kongress in erster Linie auf Kombinationsmöglichkeiten in der Immun-Onkologie liegen, zeigt sich der Konzern in der Mitteilung überzeigt.

Und auch Roche werde weitere Daten im Bereich der Kombinations-Therapien vorstellen. Insgesamt werde der Pharmakonzern am ESMO-Kongress Daten zu 16 bereits zugelassenen Mitteln sowie Prüfmedikamenten zeigen, mit denen mehr als 20 verschiedene Krebsarten behandelt werden sollen.

Die Vielfalt an Daten zu Biomarkern, die durch die vielen verschiedenen Studien zugänglich gemacht werden, böten der Pharma-Industrie eine Chance, die Krankheit Krebs immer besser zu verstehen.

hr/cp

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Roche erhält für Alecensa bei Lungenkrebs den Status Therapiedurchbruch von FDA
04.10.2016 07:20

Zürich (awp) - Roche hat von der US-Gesundheitsbehörde FDA ein zweites Mal den Status Therapiedurchbruch für seinen ALK-Hemmer Alecensa erhalten. Im aktuellen Fall gehe es um den Einsatz von Alecensa als Erstlinien-Therapie bei Patienten mit ALK-positivem, metastatischen nicht-kleinzelligen Lungenkrebs (NSCLC), heisst es in einer Medienmitteilung vom Dienstag.

Die Entscheidung der FDA basiere auf den Daten der Phase-III-Studie J-ALEX. Die japanische Roche-Tochter Chugai hatte diese im Februar frühzeitig beenden können, da die primären Endpunkte vorzeitig erreicht worden waren. Die Studie hatte gezeigt, dass sich die Lebensdauer der Patienten deutlich verlängert habe, ohne dass sich die Krankheit verschlimmert hat. Im Detail hatte Roche die Daten dann an dem Onkologie-Kongress ASCO im Juni in den USA vorgestellt.

Der Status Therapiedurchbruch bedeutet, dass das Zulassungsverfahren etwas schneller läuft. In der Zweitlinien-Therapie hat Alecensa diesen Status bereits im Juni von der FDA erhalten.

hr/cp

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Roche vermeldet Therapiedurchbruch in den USA

Der Pharmakonzern Roche erhält für sein Medikament Actemra/RoActemra von der US-Gesundheitsbehörde FDA den «Therapiedurchbruch»-Status bei der Gefässerkrankung Riesenzellenarteriitis.

Der Schritt der FDA folgt auf die Ankündigung positiver Studiendaten in der späten Entwicklungsphase III, wie Roche am Mittwoch mitteilte.

Der Status "Therapiedurchbruch" soll die Entwicklung und Prüfung von Medikamenten zur Therapie schwerwiegender Erkrankungen beschleunigen und den Patienten so einen möglichst schnellen Zugang zu der Behandlung ermöglichen. Bei der Riesenzellenarteriitis handelt es sich um eine Gefässentzündung (Vaskulitis). Die chronische und potenziell auch lebensbedrohliche Krankheit betrifft grosse und mittelgrosse Arterien meist im Kopf. Sie kann unbehandelt zu Erblindung, Schlaganfall oder Aortenaneurysmen führen.

Die im Juni des laufenden Jahres publizierten Phase III-Daten hatten gezeigt, dass die Behandlung mit Actemra bei RZA in Kombination mit einem Steroid zu einem dauerhafteren Nachlassen der Krankheit geführt hatte als eine Behandlung mit Steroiden alleine. Die ausführlichen Studiendaten sollen dieses Jahr an einem medizinischen Kongress vorgestellt werden.

Für Roche sei es bereits die 14. Bezeichnung eines Medikaments als "Therapiedurchbruch" seit dem Jahr 2013 und die zweite für das Medikament Actemra/RoActemra, heisst es in der Mitteilung weiter.

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Roche ganz klar ein Kauf (strong buy)

Aufgrund der immer wieder positiven News mit Durchbrüchen von Medikamenten etc. erachte ich die Titel von Roche als klar unterberwertet. Meiner Meinung nach, werden die Titel einiges an Terrain aufholen bis Ende 2016. Ein klares strong buy aus meiner Optik.

ajd
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Roche

Es kann aber auch sein, dass sich eine allfällige Wahl von Frau Clinton negativ auf die Pharma-Konzerne wie Roche auswirkt - oder sehe ich das falsch?

2brix
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ajd hat am 05.10.2016 - 16:25 folgendes geschrieben:

Es kann aber auch sein, dass sich eine allfällige Wahl von Frau Clinton negativ auf die Pharma-Konzerne wie Roche auswirkt - oder sehe ich das falsch?

ich denke das ist bereits eingepreist. Für mich ist Roche auch klar ein Kauf, habe heute nochmals nachgelegt.

marabu
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Halten!

ajd hat am 05.10.2016 - 16:25 folgendes geschrieben:

Es kann aber auch sein, dass sich eine allfällige Wahl von Frau Clinton negativ auf die Pharma-Konzerne wie Roche auswirkt - oder sehe ich das falsch?

Da die Hillary Killton (;-) Liebkind von Wallstreet ist, wird sie die Spekulantenriege von sämtlichen Unannehmlichkeiten seitens der Politik verschonen. Anders sieht es auf dem Gebiet von Pharma aus. Das amerikanische Gesundheitssystem ist wohl eines der teuersten auf der Welt und die populistische Dame wird sehr wohl an den Pharmapreisen Hand anlegen.

Die Politik ist ein widerliches Ding und wird noch schlimmer, wenn sie sich den Schafspelz der Menschenrechte überzieht. Diablo

sarastro
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ajd hat am 05.10.2016 - 16:25 folgendes geschrieben:

Es kann aber auch sein, dass sich eine allfällige Wahl von Frau Clinton negativ auf die Pharma-Konzerne wie Roche auswirkt - oder sehe ich das falsch?

Der Präsident bzw. die Präsidentin ist in den USA gar nicht befugt, Medikamentenpreise zu verordnen. Das könnten einzig die  Parlamente im Kongress (Repräsentantenhaus und Senat), und dort sind ganz andere Kräfte am Werk.

Also alles nur Wahlkampfgetöse, ohne große Bedeutung. In Europa wird generell der Einfluss des US-Präsidenten überschätzt. Die Amerikaner sehen das viel lockerer.

Roche ist auf lange Sicht ohnehin ein klarer Kauf. Die derzeit gedrückten Aktienkurse sind eine gute Chance, hier einzusteigen, sofern man nicht schon längst in Roche investiert ist.

John Doe 2.0
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sarastro hat am 06.10.2016 - 01:06 folgendes geschrieben:

ajd hat am 05.10.2016 - 16:25 folgendes geschrieben:

Es kann aber auch sein, dass sich eine allfällige Wahl von Frau Clinton negativ auf die Pharma-Konzerne wie Roche auswirkt - oder sehe ich das falsch?

Der Präsident bzw. die Präsidentin ist in den USA gar nicht befugt, Medikamentenpreise zu verordnen. Das könnten einzig die beiden Parlamente (Kongress und Senat), und dort sind ganz andere Kräfte am Werk.

Also alles nur Wahlkampfgetöse, ohne große Bedeutung. In Europa wird generell der Einfluss des US-Präsidenten überschätzt. Die Amerikaner sehen das viel lockerer.

Ich sehe das wie du. Der, respektive die Präsident(in) ist weniger machtvoll als wir meinen. Stichwort: Barack Obamas  Krankenversicherungssystem. Er musste für sein eingeführtes ("Obamacare") etliche Kompromisse eingehen, ursprünglich war es ganz anders von ihm geplant, da gebe es noch einiges zu verbessern, doch der Kongress weigerte sich dagegen. 

Roche ist auf lange Sicht ohnehin ein klarer Kauf. Die derzeit gedrückten Aktienkurse sind eine gute Chance, hier einzusteigen, sofern man nicht schon längst in Roche investiert ist.

Und selbst wenn man schon investiert ist, Roche ist meiner Meinung nach ein (ZU)Kauf wert. Ein wundervolles Unternehmen diese ROCHE mit momentan über 3% Dividende. 

Zyndicate
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«Roche und Novartis sind hervorragend positioniert»

Im Hinblick auf die US-Präsidentschaftswahlen sind Pharma-Aktien unter Druck geraten. Stephen Macklow-Smith von J.P. Morgan glaubt aber an die Branche und an die beiden Schweizer Big Shots, wie er im cash-Video sagt.

Von Marc Forster, London

Aktien aus dem Gesundheitssektor hatten bisher kein gutes Jahr. Der MSCI Index Healthcare verzeichnet weltweit eine Performance-Einbusse von gut 3 Prozent. In Europa hat der Sektor gar 8,6 Prozent nachgelassen. Die beiden Schweizer Grossunternehmen der Branche sind noch schlechter dran: Der Roche-Bon hat seit Januar 12,5 Prozent verloren, während die Novartis-Aktie 10,5 Prozent weniger wert ist.

Für Stephen Macklow-Smith, der für J.P. Morgan Asset Management in London Portefeuilles mit europäischen Aktien managt, ist das aber kein Grund zur Beunruhigung. Zumindest nicht langfristig.

"Europa hat einige der absoluten Giganten im Gesundheitssektor", sagt Macklow-Smith im cash Video-Interview. Unter den zehn grössten Pharmakonzernen der Welt befinden sich mit den Schweizer SMI-Konzernen Novartis und Roche, dem deutschen Bayer-Konzern, der französischen Sanofi sowie GlaxoSmithKline und AstraZeneca in Grossbritannien sechs Unternehmen mit Sitz in Europa. Jüngste Entwicklungen zeigten, dass die Branche stark sei: Der Kauf von Monsanto durch Bayer habe gezeigt, dass die Branche viel Kapital anziehen könne.

Die Meinung des britischen Fondsmanagers zu Roche und Novartis und deren Marktstellung ist sehr gut: "Beide sind hervorragend positioniert." Kurzfristig liessen sich Anleger immer von taktischen Überlegungen leiten, aber langfristig blieben die beiden Basler Pharmamultis in der Branche führend. "Sie werden das sicherlich für den Rest der Zeit sein, in der ich in der Investment-Welt tätig sein werde."

Einfluss der US-Wahlen begrenzt

Kurzfristig werden die Pharma-Titel weiter unter Druck sein. Beide Kandidaten im Rennen um das Weisse Haus beunruhigen die Märkte mit ihrem Programm: Hillary Clinton will eine Senkung der Medikamentenpreise verordnen und Donald Trump will das Krankenversicherungssystem Obamacare abschaffen.

Macklow-Smith bezweifelt aber, dass das künftige US-Staatsoberhaupt überhaupt so viel Einfluss auf die Gesundheitsgesetzgebung nehmen kann: "Wer immer Präsident wird - es wird genauso wichtig sein, wie das Repräsentantenhaus und der Senat zusammengesetzt sein werden", sagt Macklow-Smith. Die Strategen von J.P. Morgan Asset Management erinnern Investoren daran, dass das US-System die Macht verteilt. Dass ein Clinton-Sieg bei den Wahlen am 8. November einen Preisdruck im wichtigen US-Medikamentenmarkt auslösen werde, ist dabei eine Wahrnehmung im Markt, aber keine Gewissheit, wie Macklow-Smith durchblicken lässt.

Mehr Klarheit zum Brexit-Prozedere

Neben den US-Wahlen sind - sowieso in Grossbritannien - die Folgen des Brexit-Votums vom 23. Juni das Thema Nummer Eins. Am Wochenende ist die neue Premierministerin Theresa May bezüglich des Fahrplans konkreter geworden. Wie sie zur Parteikonferenz der regierenden Konservativen sagte, will sie bis spätestens März 2017 den Artikel 50 anrufen, der gemäss EU-Regeln den Beginn der Austrittsverhandlungen markiert.

Sie deutete zudem an, dass die Kontrolle der Einwanderung und die Rückführung der gesetzgeberischen Gewalt nach London höher gewichtet werde als der Zugang zum EU-Binnenmarkt. Dies entspräche dem so genannten "hard Brexit" ohne vollen Zugang zum "single market", den die EU-Gegner wünschen und den in der Wirtschaft vor allem die Finanzbranche fürchtet. Als Folge dieser Ankündigungen etwa ist das Pfund zum Dollar weiter gefallen.

Auch angesichts des nun konkreten Brexit-Fahrplans hat J.P. Morgan aber keine besonderen Vorkehrungen getroffen, wie Macklow-Smith sagt: "Wir haben die Risiken vor der Abstimmung abgebaut." J.P. Morgan reduzierte das Exposure besonders im britischen Markt, bleibt aber übergewichtet. "Die Fundamentaldaten sind immer noch gut", sagt Macklow-Smith.

«Europas Aktienmarkt ist sehr divers»

Auch für das übrige Europa ist Macklow-Smith optimistisch. Er weist vor allem die Ansicht zurück, die Kurs-Gewinn-Verhältnisse seien zu hoch: "Vom den Bewertungen her ist der Markt nicht besonders teuer, sondern eher auf der billigeren Seitie des fairen Wertes."

Der europäische Aktienmarkt werde Dank seiner Diversität immer Anlagemöglichkeiten bieten: "Mehr als die Hälfte der Unternehmensumsätze kommt von ausserhalb Europas. Was immer in der Welt vor sich geht, es profitiert immer ein Sektor." Kurz- und mittelfristig profitierten die Zykliker, aber auch Investitionsgüter wie Maschinen und Ausrüstungen sowie der Bereich Verteidigung. Auch der Detailhandel werde davon profitieren, dass sich die europäische Konjunktur insgesamt erhole.

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Roche wird Rocken!

Die Titel von Roche gerieten in den letzten Monaten in Vergessenheit. Dies wird sich bald ändern.

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