Roche

Roche Aktie 

Valor: 1203204 / Symbol: ROG
  • 235.15 CHF
  • +0.04% +0.100
  • 21.09.2018 17:30:17
3'093 posts / 0 new
Letzter Beitrag
2brix
Bild des Benutzers 2brix
Offline
Zuletzt online: 09.05.2018
Mitglied seit: 01.10.2010
Kommentare: 2'382

Gluxi hat am 17.04.2017 - 11:44 folgendes geschrieben:

2brix hat am 12.04.2017 - 20:04 folgendes geschrieben:

hoffentlich wird das Dreieck nun endlich nach oben aufgelöst. Nach den Ostern noch eine Hammernews und zack Richtung 280.-

 

Reicht das als Hammernews? Pleasantry

 

Basel (awp) - Roche hat mit der Bluter-Medikament Emicizumab im Rahmen der HAVEN-2-Studie positive Zwischenresultate in der Behandlung von Kindern unter 12 Jahren erreicht. Die Ergebnisse basierten auf Studien mit Jugendlichen und Erwachsenen, schreibt Roche in der Mitteilung vom Montag. In einer im Median durchschnittlichen Behandlungsperiode von zwölf Wochen sei mit der Anwendung von Emicizumab eine "deutliche Reduktion" der Anzahl Blutungen erreicht worden.

Bei HAVEN-2 handelt es sich um eine nach wie vor laufende Phase-III-Studie, in der Patienten mit Emicizumab (ACE910) behandelt werden, die an der Bluterkrankheit Hämophilie A leiden und gleichzeitig inhibitorische Antikörper gegen den Blutgerinnungsfaktor VIII entwickelt haben. Die nun präsentierten Studiendaten seien konsistent mit jenen aus der HAVEN-1-Studie, heisst es weiter. In dieser Stude hatte Roche den primären Endpunkt Ende Dezember erreicht.

Leider nein bzw nichtmal mit der weiteren News siehts positiv aus, obwohl ich sämtlich kürzlich erschienenen News als sehr positiv erachte.

Entweder hier läuft was im Hintergrund oder es interessiert wirklich niemand oder aber der Markt merkt das erst mit Verzögerung und holt dies dann kontinuierlich nach.

santiago68
Bild des Benutzers santiago68
Offline
Zuletzt online: 21.09.2018
Mitglied seit: 02.01.2016
Kommentare: 26
Roche

Iche sehe das auch so.

UNGLAUBLICH! eine Erstklassige Anlage, mit laufend gute News und ein IMMENSE Potenzial und wie reagiert der Markt?

Mit einem fast 1%igem MINUS!!!

Da verstehe ich die Welt wirklich nicht mehr!

Hoffentlich sind die Amis schlauer und decken sich günstig ein!!!

marabu
Bild des Benutzers marabu
Offline
Zuletzt online: 18.09.2018
Mitglied seit: 27.07.2006
Kommentare: 1'625
Einfach mittel- und langfristige Kursentwicklung beachten!

santiago68 hat am 18.04.2017 - 14:48 folgendes geschrieben:

Iche sehe das auch so.

UNGLAUBLICH! eine Erstklassige Anlage, mit laufend gute News und ein IMMENSE Potenzial und wie reagiert der Markt?

Mit einem fast 1%igem MINUS!!!

Da verstehe ich die Welt wirklich nicht mehr!

Hoffentlich sind die Amis schlauer und decken sich günstig ein!!!

Tradinginvestments sind für Kleinanleger (Depot < 1 Million) wie unsereins ein No Go! Ausnahme vielleicht dort, aber in max. Höhe von 5 % Depotwert, wo ein Einzeltitel, den man schon lange gut kennt, grössere Kursschwankungen (beta), aufweist. Von den SMI Titeln gehören Roche, Novartis oder gar Nestle definitiv nicht dazu. UBS ist ein typischer Titel mit grossem beta.

Kaufe Roche in Schwächephasen, lege stetig nach, geniesse die Dividende und übe dich in Geduld. Your money enjoys a safe heaven.

 

rbernhard
Bild des Benutzers rbernhard
Offline
Zuletzt online: 20.09.2018
Mitglied seit: 10.11.2015
Kommentare: 1
santiago68

heaven or haven? Ist nicht das Gleiche. Fremdwörter sind immer Glückssache!

2brix
Bild des Benutzers 2brix
Offline
Zuletzt online: 09.05.2018
Mitglied seit: 01.10.2010
Kommentare: 2'382

was erwartet ihr von den Zahlen am kommenden Donnerstag 27.03?

 

Ausblick Roche: Quartalsumsatz von durchschnittlich 12,6 Mrd CHF erwartet

26.04.2017 14:00

Zürich (awp) - Der Pharmakonzern Roche veröffentlicht am Donnerstag, 27. April, Umsatzzahlen für das erste Quartal des Geschäftsjahrs 2017. Insgesamt haben elf Analysten zum AWP-Konsens beigetragen.

Q1 2017E
(in Mio CHF)           AWP-Konsens       Q1 2016A

Umsatz Gruppe             12'637          12'414
Umsatz Pharma              9'892           9'800
- Rituxan                  1'825           1'825
- Herceptin                1'741           1'725
- Avastin                  1'645           1'706
- Tecentriq                  109               - 
Umsatz Diagnostics         2'741           2'614

FOKUS: Wenn Roche über die Umsatzentwicklung in den ersten drei Monaten 2017 berichtet, rechnet die Mehrzahl der Analysten mit einer eher verhaltenen Entwicklung. Die Gründe dafür ist der steigende Druck durch Biosimilars, der sich bei Medikamenten wie dem Grippe-Stoff Tamiflu bemerkbar machen sollte. Auch für die Blockbuster Avastin und Lucentis dürfte der Konkurrenzdruck gestiegen sein.

Was den Informationsfluss betrifft, so dürfte dieser zunächst überschaubar sein. Im Fokus dürfte die Markteinführung des MS-Mittels Ocrevus stehen und was Roche hierzu bislang zu berichten hat. Auch die Umsatzentwicklung des Immun-Therapeutikums Tecentriq, das im vergangenen Jahr auf den Markt gebracht wurde, dürfte Beachtung finden.

Dagegen werden sich Investoren mit Blick auf detaillierte Daten zur Aphinity-Studie mit dem Mittel Perjeta bei bestimmtem Brustkrebs sowie auch weiteren Aussagen zu ACE910 (Emicizumab) zur Behandlung der Bluterkrankheit gedulden müssen. Sie dürften erst an den diversen Konferenzen publiziert werden, die im weiteren Jahresverlauf noch anstehen.

ZIELE: bei der Vorlage der Jahreszahlen Anfang Februar hatte sich Roche für das Gesamtjahr noch etwas vorsichtiger als sonst gezeigt. So erwartet das Unternehmen eine Umsatz-Steigerung im niedrigen einstelligen Prozentbereich. Beim Gewinn dagegen stellte das Management um CEO Severin Schwan ein Wachstum in etwa wie beim Umsatz in Aussicht. In der Vergangenheit hatte Roche hier immer eine etwas stärkere Steigerung prognostiziert. "Mit diesem Ausblick tragen wir der Transformation in unserem Portfolio Rechnung", kommentiert Schwan diesen Punkt im Februar. Gemeint war damit der Fluss zwischen neuen und alten Medikamenten.

PRO MEMORIA: Roche hat seit den Jahreszahlen mit mehreren Erfolgen von sich reden gemacht. So hat der Konzern in der wichtigen Aphinity-Studie seine Ziele erreicht. Diese Studie hatte wie ein Damoklesschwert seit Monaten über dem Unternehmen gehangen. Im Rahmen der Studie war das Mittel Herceptin zusammen mit Perjeta und Chemo-Therapie zur Behandlung von HER-2-positivem Brustkrebs getestet worden.

Auch die Phase-III-Studie ALEX mit dem Mittel Alecensa hat ihre Ziele (primären Endpunkt) erreicht. In der Studie erwies sich das Mittel bei der Behandlung einer bestimmten Form von Lungenkrebs als überlegen gegenüber der Behandlung mit Crizotinib von Pfizer.

Für das Immun-Therapeutikum Tecentriq hat die US-Tochter Genentech erst vor einigen Tagen von der US-Gesundheitsbehörde FDA ein beschleunigtes Zulassungsverfahren für die Erstlinienbehandlung von bestimmtem Blasenkrebs erhalten.

Die Zulassung wiederum hat Roche für das MS-Mittel Ocrevus erhalten. Hier zeigten sich Analysten in ersten Reaktionen besonders angetan von dem breiten Label und der Tatsache, dass das Mittel eben bei beiden Formen der MS, der schubförmig-remittierenden (RRMS, relapsing-remitting multiple sclerosis) und der primär progredienten Form (PPMS) die Zulassung erhalten hatte. Ocrevus wird als potenzieller Blockbuster eingestuft.

AKTIENKURS: Die Genussscheine von Roche haben bislang auf Jahressicht um annähernd 10% zugelegt. Zum Vergleich: Im Vorjahr haben sie mit -16% zu den grössten Verlierern unter den Blue Chips gezählt. Mit der bisherigen Performance halten sie sich aber klar besser als der Konkurrent Novartis, dessen Jahresbilanz derzeit bei +/-0% liegt. Für den Leitindex SMI steht aktuell ein Plus von 6% seit dem Jahresstart zu Buche.

Website: www.roche.com

hr/jl/an

(AWP)

 

marabu
Bild des Benutzers marabu
Offline
Zuletzt online: 18.09.2018
Mitglied seit: 27.07.2006
Kommentare: 1'625
Solides Wachstum!

Die heute publizierten Zahlen sind erfreulich. Wer langfristig in Roche investiert, kann ruhig schlafen, und dank wachsenden Dividendenzahlungen auch "gut essen". Für mich ist dieser Titel ein sicherer Eckpfeiler im Depot!

marabu
Bild des Benutzers marabu
Offline
Zuletzt online: 18.09.2018
Mitglied seit: 27.07.2006
Kommentare: 1'625
Englisch ist ab einem gewissen Level keine einfache Sprache!

rbernhard hat am 18.04.2017 - 19:24 folgendes geschrieben:

heaven or haven? Ist nicht das Gleiche. Fremdwörter sind immer Glückssache!

Dirol  What is the difference between Haven and Heaven? :

Haven : (noun)

( 1 ) Place of safety or rest

Refuge

Criminals will not find a safe haven here.

The town is a haven for foreign tourists.

Heaven : (noun)

( 1 ) Place believed to be the home of God and the angels and of good people after death

Do you want to ascend into the heaven?

 

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 20.09.2018
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 19'337

Roche erhält für Cobas-801-Modul FDA-Zulassung
01.05.2017 16:58

Basel (awp) - Der Pharmakonzern Roche hat für das Cobas-801-Modul die Freigabe der US-Gesundheitsbehörde FDA erhalten. Bei dem Modul handelt es sich laut Angaben von Roche um ein Produkt aus der Reihe der Analysegeräte Cobas-8000-Modular-Analyzer. Es verdopple die derzeit verfügbare Immunoassay-Prüfkapazität auf dem gleichen Platzbedarf und liefere bis zu 300 Tests pro Stunde, teilte Roche am Montag mit. Das Modul war vor knapp einem Jahr bereits in den europäischen Ländern lanciert worden, welche die CE-Kennzeichnung anerkennen.

rw/

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

santiago68
Bild des Benutzers santiago68
Offline
Zuletzt online: 21.09.2018
Mitglied seit: 02.01.2016
Kommentare: 26
Roche erhält wichtige US-Zulassung

Der Pharmakonzern Roche hat von der US-Gesundheitsbehörde FDA die Zulassung für den Ventana PD-L1 Biomarker Test als komplementäre Diagnostik bei Patienten

 

Genau auf DAS habe ich gewartet, es kommen noch mehrere gute Überraschungen auf uns zu....

 

arnie
Bild des Benutzers arnie
Offline
Zuletzt online: 22.09.2018
Mitglied seit: 30.08.2016
Kommentare: 41

Du meinst den Call Warrant noch ein wenig halten?

ARNOLD IS NUMERO UNO

santiago68
Bild des Benutzers santiago68
Offline
Zuletzt online: 21.09.2018
Mitglied seit: 02.01.2016
Kommentare: 26
Roche

JA auf jeden Fall!

 

Das würde ich machen, aber DU bist verantwortlich für DEINE Entscheidungen!

Donkey Kong
Bild des Benutzers Donkey Kong
Offline
Zuletzt online: 12.05.2017
Mitglied seit: 20.10.2015
Kommentare: 21
J.P.Morgan erhöht Kursziel - 290CHF

J.P.Morgan erhöht das Kursziel für die ROCHE Genussscheine (CHF 262.60) von CHF 265 auf CHF 290 und bestätigt das Rating "Overweight". Diverse Medikamente seien in der Pipeline, was sich positiv auf den Aktienkurs auswirken dürfte, schreibt der Analyst. Mit der Präsentation der detaillierten Daten zu Aphinity an der ASCO am 5. Juni sollten die Sorgen am Markt bezüglich des Medikaments beiseite geschoben werden, ist der Branchenexperte zuversichtlich. Zudem sieht er Tecentriq, lampalizumab und ACE910 als potenzielle Kurstreiber. 

__

Alle menschlichen Fehler sind Ungeduld.

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 20.09.2018
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 19'337

Roche lanciert mit Avenio ctDNA ein Analysekit für die Krebsforschung
08.05.2017 07:27

Basel (awp) - Der Pharmakonzern Roche lanciert unter dem Namen Avenio circulating tumor DNA (ctDNA) ein Analysekit für die Krebsforschung. Diese ersten onkologischen Bluttest sind für alle vier Mutationskriterien anzuwenden, wie Roche am Montag mitteilt. Drei verschiedene Testvarianten würden genaue Einblicke in verschiedene Stadien und Arten von Krebs gestatten.

Das Avenio-Analysekit ist ein Portfolio aus drei Flüssigbiopsie-Assay-Kits für das Next Generation Sequencing (NGS) zum Einsatz in der Krebsforschung. Die Kits beinhalten die gesamten Reagenzien sowie Bioinformatik-Daten und Software, um allen NGS-Laboratorien die Durchführung von ctDNA-Tests zu ermöglichen.

cf/rw

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 20.09.2018
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 19'337

Roche meldet Rückschlag für Blasenkrebsmittel Tecentriq
10.05.2017 08:08

(Meldung mit weiteren Details und Hintergrund ergänzt)

Basel (awp) - Roche muss mit seinem Immun-Therapeutikum Tecentriq einen Rückschlag einstecken. Das Mittel erreichte in der Phase-III-IMvigor211-Studie den primären Endpunkt nicht, wie der Pharmakonzern am Mittwoch mitteilt. In dieser Studie wurde Tecentriq in der Behandlung von Patienten mit einer bestimmten Form von lokal fortgeschrittenem oder metastasierendem Blasenkrebs (mUC) getestet, bei denen die Krankheit während oder nach der Behandlung mit einer Platin-basierten Chemotherapie fortgeschritten ist. Der primäre Endpunkt der Studie bestand im Überleben der Patienten im Vergleich zur Chemotherapie.

Die IMvigor211-Daten würden weiter untersucht, um diese Ergebnisse besser zu verstehen, einschliesslich der anfänglichen Beobachtung, dass die Ergebnisse des Chemotherapie-Teils besser waren als die Annahmen aus dem Studienentwurf, heisst es. Vollständige Daten will Roche im Laufe des Jahres präsentieren.

Die US-amerikanische Gesundheitsbehörde FDA hatte Tecentriq erst vor kurzem zur Erstlinienbehandlung von mUC-Patienten, die für eine Cisplatin-Chemotherapie ungeeignet sind, ein beschleunigtes Zulassungsverfahren zugesprochen. Eine Phase-III-Studie (IMvigor130) laufe dazu derzeit noch, heisst es weiter.

Tecentriq, das zu den Hoffungsträgern der Basler zählt, ist zur Behandlung dieser speziellen Form von Blasenkrebs sowie zur Behandlung einer bestimmten Form von Lungenkrebs bereits seit letztem Jahr in den USA zugelassen - in beiden Fällen allerdings als Zweitlinientherapie.

Vorbörslich geben die Genussscheine von Roche im Anschluss an diese Nachricht 1,7% und damit klar überdurchschnittlich nach.

cp/cf

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

santiago68
Bild des Benutzers santiago68
Offline
Zuletzt online: 21.09.2018
Mitglied seit: 02.01.2016
Kommentare: 26
Roche

Keine PANIK!!! es kommt schon gut für Roche.

Diese Nachricht war nicht super-wichtig, hat aber übermässige Kursreaktionen ausgelôst!

Es kommen bald einige SEHR GUTE NEWS, mehr dazu werde und darf ich nicht sagen um meine Quellen zu schützen.

Abwarten und Tee trinken....

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 20.09.2018
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 19'337

Roche präsentiert an ASCO Daten zu Phase-I-Studien mit Tumor-Wirkstoff CEA-TCB
18.05.2017 07:19

Basel (awp) - Roche hat für den Anfang Juni anstehenden Onkologie-Fachkongress ASCO erste Daten aus zwei Phase-I-Studien mit CEA-TCB (CEA CD3 TCB) angekündigt. Dabei handle es sich um einen neuen T-Zell-bispezifischen Antikörper, der zur Bekämpfung von soliden Tumoren eingesetzt werden soll, heisst es in einer Medienmitteilung vom Donnerstag.

Die Daten gäben Aufschluss über Wirksamkeit und Sicherheit dieses neuartigen Ansatzes in der Immun-Onkologie. So sei die klinische Aktivität etwa in der Behandlung von metastasierendem Darmkrebs ermutigend gewesen, nachdem zuvor mindestens zwei Chemo-Therapie-Ansätzen gescheitert waren.

Im Rahmen dieser Studien habe CEA-TCB sowohl als Mono-Therapie sowie auch in Kombination mit dem bereits zugelassenen Tecentriq ermutigende Wirkung gezeigt, heisst es in der Mitteilung weiter.

hr/tp

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Blaues Hufeisen
Bild des Benutzers Blaues Hufeisen
Offline
Zuletzt online: 21.09.2018
Mitglied seit: 19.05.2014
Kommentare: 867

19.05.2017 | 08:48#ROCHE – Barclays erhöht Kursziel!

(wirtschaftsinformation.ch) – Die britische Bank Barclays hat heute Morgen das Kursziel für den Genussschein von ROCHE (CHF 265.10) von CHF 310 auf CHF 320 erhöht. Der zuständige Branchenanalyst empfiehlt die Titel des Basler Pharmakonzerns weiterhin zum Kauf („Overweight“). ROCHE habe mit seinem Mittel Ocrevus zur Behandlung von Multipler Sklerose scheinbar einen starken Start geschafft, heisst es im aktuellen Research-Kommentar. Mit Blick auf die im Juni anstehenden Fachkongresse ASCO und ISTH teile der Barclays-Analyst die Marktmeinung, dass die detaillierten Daten aus der Aphinity-Studie der entscheidende Punkt für ROCHE in diesem Jahr sein werde.

cpost
Bild des Benutzers cpost
Offline
Zuletzt online: 21.09.2018
Mitglied seit: 10.11.2015
Kommentare: 4
Roche

Das MS Medikament mit Zulassung in USA Ocrevus kostet im Jahr 65000 US Dollar.

Man rechne 

1000 Kunden sind 65 Mio.

10000 Kunden sind 650 MIo.

20000 Kunden sind 1.3 Milliarden Dollar!

Deshalb hat doch auch der Boss darauf hingewiesen dass der Verkauf sehr gut läuft. Weltweit sind über 2 Millionen Menschen betroffen. Alleine in Deutschland sind es 200000 MS Patienten und in der Schweiz über 10000... und der seltsame  UBS Analyst meint 260 als Kursziel???

 

sarastro
Bild des Benutzers sarastro
Offline
Zuletzt online: 19.09.2018
Mitglied seit: 06.12.2014
Kommentare: 481

cpost hat am 22.05.2017 - 12:09 folgendes geschrieben:

Das MS Medikament mit Zulassung in USA Ocrevus kostet im Jahr 65000 US Dollar.

Man rechne 

1000 Kunden sind 65 Mio.

10000 Kunden sind 650 MIo.

20000 Kunden sind 1.3 Milliarden Dollar!

Deshalb hat doch auch der Boss darauf hingewiesen dass der Verkauf sehr gut läuft. Weltweit sind über 2 Millionen Menschen betroffen. Alleine in Deutschland sind es 200000 MS Patienten und in der Schweiz über 10000... und der seltsame  UBS Analyst meint 260 als Kursziel???

 

Solch naive Berechnungen könnte man vielleicht im Newron-Thread finden. Und dann staunt man dort, weshalb der Aktienkurs nicht steigen will.

Man könnte sich im Fall Roche vielleicht einmal überlegen, wie ein MS-Patient jedes Jahr 65'000 US-$ für ein Medikament neben allen übrigen Arztkosten aufbringen kann. MS-Patienten sind in der Regel nicht die Bevölkerungsgruppe mit den höchsten Einkommen. Die Versicherungen und Krankenkassen werden sich ebenfalls überlegen, ob sie solch horrende Beträge für ihre Versicherte einsetzen wollen oder müssen. Hier sprechen auch noch die staatlichen Aufsichtsbehörden ein gewichtiges Wort. Also könnte die Schätzung des UBS-Analysten gar nicht so falsch liegen.

brancusi-serrat
Bild des Benutzers brancusi-serrat
Offline
Zuletzt online: 22.09.2018
Mitglied seit: 11.06.2015
Kommentare: 81
MS-Patienten

@sarastro

 

"MS-Patienten sind in der Regel nicht die Bevölkerungsgruppe mit dem höchsten Einkommen"

Weil ich einen Architekten mit MS kenne, möchte ich nun von Dir wissen, worauf sich Deine recht diskriminierende Aussage und Pauschalbeurteilung der MS-Patienten begründet.

Nenn doch mal Deine Quellen diese Deiner Beurteilung, dass von MS eher ärmere Bevölkerungsgruppen befallen sind!

 

 

sarastro
Bild des Benutzers sarastro
Offline
Zuletzt online: 19.09.2018
Mitglied seit: 06.12.2014
Kommentare: 481

brancusi-serrat hat am 22.05.2017 - 13:32 folgendes geschrieben:

@sarastro

 

"MS-Patienten sind in der Regel nicht die Bevölkerungsgruppe mit dem höchsten Einkommen"

Weil ich einen Architekten mit MS kenne, möchte ich nun von Dir wissen, worauf sich Deine recht diskriminierende Aussage und Pauschalbeurteilung der MS-Patienten begründet.

Nenn doch mal Deine Quellen diese Deiner Beurteilung, dass von MS eher ärmere Bevölkerungsgruppen befallen sind!

 

 

Wieder einmal so eine plakative Verfälschung!

Wo habe ich geschrieben, dass MS-Patienten eine ärmere Bevölkerungsgruppe sei? Die Umschreibung "nicht das höchste Einkommen" heißt doch noch lange nicht "arm". Du hast soeben versucht, mich zu diffamieren mich und solltest Dich schämen!

brancusi-serrat
Bild des Benutzers brancusi-serrat
Offline
Zuletzt online: 22.09.2018
Mitglied seit: 11.06.2015
Kommentare: 81

Ich habe Dich weder diffamiert noch werde ich mich schämen.

 

Besagter Satz von Dir war einfach unwissend, fusst auf keinerlei med. Kenntnissen. Das wollte ich anmerken.

 

 

sarastro
Bild des Benutzers sarastro
Offline
Zuletzt online: 19.09.2018
Mitglied seit: 06.12.2014
Kommentare: 481

brancusi-serrat hat am 22.05.2017 - 14:31 folgendes geschrieben:

Besagter Satz von Dir war einfach unwissend, fusst auf keinerlei med. Kenntnissen. Das wollte ich anmerken.

Ich glaube kaum, dass Du medizinische Kenntnisse hast. Du kannst ja nicht einmal den Inhalt eines Textes erfassen, was Bedingung für das Bestehen einer Matura wäre, was für viele Medizinalberufe vorausgesetzt wird.

Vielleicht fragst Du einmal den erwähnten Architekten, ob er monatlich zusätzliche CHF 5000 zu seinen hohen MS-Krankheitskosten für ein Medikament aufbringen könnte. Falls er antwortet, das spiele keine Rolle, weil die Invalidenversicherung (IV) bezahle, sage ich Dir, dass die IV solch hohe Zusatzkosten mit Garantie nicht übernimmt. (Falls mit einem Medikament eine Invalidenrente komplett vermieden werden könnte, würde dieser Betrag vielleicht noch knapp durchgehen. Aber dieser Architekt kann offensichtlich trotz MS arbeiten und deshalb kommen solche Kosten für die IV nicht in Betracht.)

Damit komme ich zum - ökonomischen - Kern meiner Aussage: Es ist eine Illusion zu glauben, dass Roche mit einem Medikament zusätzlich 65'000 $ pro Jahr bei allen MS-Patienten kassieren kann. Das geht nicht in der Schweiz und noch weniger im Ausland, wo ohnehin tiefere Medikamentenpreise gelten.

 

sarastro
Bild des Benutzers sarastro
Offline
Zuletzt online: 19.09.2018
Mitglied seit: 06.12.2014
Kommentare: 481

Was? Matura und ehemals in der medizinischen Forschung tätig? Gleichzeitig ein Unvermögen, einen einfachen Text von mir zu verstehen. Da sehe ich nur zwei Möglichkeiten: Entweder ist die angegebene Qualifikation Bluff oder es hat altersbedingt ein intellektueller Abbau stattgefunden. Für eher die zweite Variante spricht der wirre Text im vorherigen Tread, wo mir irgendwelche Wünsche unterstellt werden, die sich diese Person wiederum einbildet. Zitat:

Ein weiteres Thema wären etwa:

Forschung und Unterstütung durch Aktionäre für seltene Krankheiten oder solche in Entwicklungsländern,

wo es sich für den Investor ev. nicht so rasant entwickelt, wie Sarasto wünschte.

Profit muss her.

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 20.09.2018
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 19'337

Roche sieht Wirksamkeit von Esbriet durch neue Daten untermauert
24.05.2017 07:42

Basel (awp) - Roche sieht die Wirksamkeit seines Mittels Esbriet (Pirfenidone) zur Behandlung der idiopathischen Lungenfibrose (IPF) durch neue Daten untermauert. Diese neuen Nachbetrachtungen habe der Pharmakonzern an dem Fachkongress American Thoracic Society (ATS) kürzlich vorgestellt, heisst es in einer Medienmitteilung vom Mittwoch.

Esbriet habe das Sterberisiko für Patienten mit einer bereits fortgeschrittenen Beeinträchtigung der Lungenfunktion deutlich gesenkt. Ebenso sei das Risiko einer Krankenhaus-Einweisung gesunken.

Die Nachlese aus den beiden Phase-III-Studien ASCEND und CAPACITY deute zudem darauf hin, dass Esbriet die Atemlosigkeit der Patienten verbessert habe. Auch sei die Zeit, in der es nicht zu einer Rückkehr der Krankheit kam (Progression Free Survival, PFA) länger gewesen, heisst es in der Mitteilung weiter.

hr/cp

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 20.09.2018
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 19'337

Roche untersucht Infektionsfall nach Einnahme von MS-Medikament
28.05.2017 15:58

Basel (awp/sda/reu) - Der Schweizer Pharmakonzern Roche untersucht den Fall eines Patienten, der nach der Einnahme eines Medikaments gegen Multiple Sklerose an einer gefährlichen Gehirninfektion erkrankt ist. Das Unternehmen teilte am Sonntag mit, es prüfe das Auftreten der mitunter tödlich verlaufenden Gehirnerkrankung PML bei dem Patienten.

Der Patient habe im April das neue Roche-Mittel Ocrevus erhalten und sei davor drei Jahre lang mit dem Konkurrenzprodukt Tysabri des US-Herstellers Biogen behandelt worden.

Ocrevus, das erst im März die wichtige Marktzulassung in den USA erhielt, gilt für Roche als Hoffnungsträger und soll künftige Umsatzrückgänge der Krebsmittel Rituxan, Avastin und Herceptin wettmachen, bei denen der Patentschutz ausläuft. Mittel gegen Multiple Sklerose, die das Immunsystem dämpfen, können das Risiko schwerer Infektionen erhöhen.

mk

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 20.09.2018
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 19'337
Roche-Aktien fielen wegen

Roche-Aktien fielen wegen enttäuschenden APHINITY-Daten markant zurück
06.06.2017 18:25

(Ergänzt um Schlusskurs)

Zürich (awp) - Für die Roche-Bons ging es am Dienstag abwärts. Die vom Pharmakonzern am Wochenende auf dem US-Krebskongress ASCO veröffentlichten Details zur APHINITY-Studie sorgten für Enttäuschung in der Analystengemeinde. Derweil rückten die Ergebnisse der ALEX-Studie sowie Informationen zum Pipeline-Projekt mit dem Immun-Therapeutikum Tecentriq in den Hintergrund.

Die für die Credit Suisse tätige Pharmaanalystin zeigte sich sichtlich enttäuscht von den detaillierten Studienergebnissen. An der Wirksamkeit gemessen liegt der Patientenvorteil von Perjeta ihres Erachtens in einem Bereich, welcher von Roche selber im Vorfeld als "nicht klinisch bedeutsam" bezeichnet worden sei. Der Enttäuschung schloss sich HSBC-Experte Steve McGarry an. Seiner Einschätzung nach rechtfertigten die Daten nicht die Aufnahme von Perjeta in die Standardtherapie, ausser bei Hoch-Risiko-Patienten. Er hatte ursprünglich mit einem Spitzenumsatz von 6,1 Mrd CHF gerechnet - nun senkte er diese Schätzung auf 4 Mrd.

Der Kollege von Barclays Capital äusserte sich in einem Kommentar ebenfalls eher vorsichtig. Im Hinblick auf den Ablauf wichtiger Patente sei Roche nun gefordert, so lässt der Analyst weiter durchblicken. Dem schliessen sich weitere Kollegen an, die nun mit erhöhtem Druck durch Biosimilars rechnen. Diese Auswirkungen sind für HSBC-Experte McGarry sogar noch gravierender als der nun wohl tiefer ausfallende Umsatz von Perjeta.

Berenberg zeigte sich zudem enttäuscht, dass die Behandlung mit Perjeta offenbar bei Patienten mit tiefem Risiko überhaupt keine Vorteile gegenüber der Kontrollgruppe gebracht habe - damit fielen diese Umsätze wohl völlig weg.

Neben dem geringeren Einsatzpotenzial wahrscheinlich nur für Hoch-Risiko-Patienten dürften auch die verhältnismässig hohen Kosten für die neue Therapieform eine Rolle spielen. Vontobel-Experte Stefan Schneider erwartet angesichts der aktuell hohen Preissensitivität, dass die maximale Nutzung des Mittels ein Jahr später eintreten werde. So erwartet auch Liberum, dass Perjeta wohl die Zulassung für alle HER2+-Krebspatienten erhalten werde, aber bis 2020 wohl nur an knapp 50% der Patienten verschrieben werden dürfte.

Beschwichtigende Worte findet der für Goldman Sachs tätige Pharmaexperte. Er begrüsst, dass die Studie bei den mit Perjeta behandelten Patientinnen keine neuen Sicherheitsbedenken hervorgebracht hat. Zudem beleuchtet Goldman auch die "starken" Ergebnisse der ALEX-Studie - Alecensa dürfte bei Lungenkrebs den neuen Therapie-Standard darstellen.

An der Börse brachen die Genussscheine von Roche bis zum Handelsschluss um 5,5% auf 250,40 CHF ein

dm/uh/ra

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 20.09.2018
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 19'337
Roche erhält in der Schweiz

Roche erhält in der Schweiz Zulassung für Tecentriq bei bestimmtem Lungenkrebs
12.06.2017 07:12

Basel (awp) - Roche hat für seine Krebsimmuntherapie Tecentriq (Atezolizumab) in der Schweiz die Zulassung erhalten. Patienten mit einer bestimmten Form von metastasierendem Lungenkrebs dürfen künftig mit dem Therapeutikum behandelt werden, teilt der Pharmakonzern am Montag mit. Es sei die erste und einzige von der Swissmedic zugelassene Anti-PD-L1-Krebsimmuntherapie für metastasierenden nicht-kleinzelligen Lungenkrebs (NSCLC).

Eingesetzt werden darf das Mittel bei Patienten, die zuvor eine Chemotherapie erhalten hatten, heisst es weiter. Die Zulassung stütze sich auf die Resultate der Phase-III-Studie OAK und der Phase-II-Studie POPLAR.

Wie die OAK-Studie gezeigt hatte, überlebten Patienten, die mit Tecentriq behandelt worden waren, im Median 13,8 Monate und damit 4,2 Monate länger als die mit Docetaxel-Chemotherapie behandelten Patienten.

hr/rw

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 20.09.2018
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 19'337
Roche-CEO bleibt optimistisch

Roche-CEO bleibt optimistisch für Perjeta
11.06.2017 15:09

Basel (awp) - Roche-CEO Severin Schwan bleibt optimistisch für das Medikament Perjeta. "Wir sind davon überzeugt, dass Perjeta auch bei Brustkrebs im Frühstadium, wo eine Heilung möglich ist, eine wichtige Rolle spielen wird", sagte er gegenüber der "Sonntagszeitung". Das Risiko, einen Rückfall zu erleiden, werde durch dieses Mittel um fast 20% reduziert, bei Patientinnen mit hohem Rückfallrisiko sogar um mehr. "Diese Sicht wird von vielen führenden Experten im Bereich Brustkrebs geteilt", so der Roche-Chef weiter.

Das Pharmaunternehmen war in den letzten Tagen wegen Perjeta unter Druck geraten. Unter anderem plant die amerikanische Anwaltskanzlei Goldberg Law PC, eine Sammelklage einreichen. Die als Aktionärsschützer auftretende Kanzlei wirft dem Basler Konzern vor, er habe im März zu optimistische Angaben zu einer Studie mit dem Wirkstoff gemacht. Am 5. Juni publizierte Roche dann am US-Krebskongresses ASCO Details zur Studie, welche für grosse Enttäuschung unter Analysten und Investoren sorgten und einen Kurseinbruch des Genussscheins von über 5% zur Folge hatte.

Auch abgesehen davon sieht Schwan Roche derzeit gut aufgestellt: "Unser Geschäft entwickelt sich gut", meinte er im Interview weiter. Und: "Ich bin zuversichtlich, dass wir unsere Ziele auch im laufenden Jahr erreichen werden."

rw/

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 20.09.2018
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 19'337
Roche-Mittel Kadcyla könnte

Roche-Mittel Kadcyla könnte künftig von britischem NHS aufgenommen werden
15.06.2017 15:22

Basel/London (awp) - Das Brustkrebsmittel Kadcyla von Roche könnte in Grossbritannien künftig in das Programm der dortigen Gesundheitsbehörde NHS aufgenommen werden. Wie aus einer Mitteilung der britischen Zulassungsbehörde National Institute for Health and Clinical Excellence (NICE) hervorgeht, kann das Mittel auf Basis einer neuen Vereinbarung künftig durch den NHS finanziert werden.

Bislang wurde das Mittel durch den Cancer Drugs Fund (CDF) finanziert. Dieser ist sozusagen ein zweiter Topf, auf den der NHS in der Krebsbehandlung zurückgreifen kann. Der CDF wurde 2011 ins Leben gerufen, um britischen Krebspatienten die durch den NHS versichert sind, einen Zugang zu Medikamenten zu eröffnen, die nicht standardmässig von der Gesundheitsbehörde angeboten werden.

Ende 2015 hatte die NICE noch erklärt, der Preis für Kadcyla für Routinebehandlungen von Brustkrebspatientinnen durch die britische Gesundheitsbehörde NHS sei zu teuer. Seinerzeit hatte Roche in einer Stellungnahme erklärt, man habe NICE den gleichen Rabatt angeboten, den man auch dem Cancer Drugs Fund (CDF) gewährt habe.

Wie es nun in der aktuellen Mitteilung der NICE heisst, habe Roche einerseits angeboten, den Preis zu senken. Zu der jetzigen Entscheidung habe aber noch ein zweiter Faktor beigetragen, nämlich dass es angemessen ist, Kadcyla mit Herceptin plus Capecitabine zu vergleichen. Bislang habe NICE die Wirksamkeit von Kadcyla mit einer anderen Kombination verglichen. Diese Veränderung habe man vorgenommen, da die Kombination aus Herceptin plus Capecitabine mittlerweile als Standard-Therapie gilt bei Patienten mit fortgeschrittenem Brustkrebs.

hr/yr

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Seiten