Roche

Roche Aktie 

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Elias
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Roche erhält von FDA für Perjeta "Priority Review"

Roche hat von der US-Gesundheitsbehörde FDA den Status "Priority Review" für sein Krebsmittel Perjeta erhalten.

Im Rahmen dieses beschleunigten Zulassungsverfahrens dürfte die Behörde dann bis zum 28. Januar 2018 eine Entscheidung treffen, heisst es in einer Medienmitteilung vom Freitag.

Das beschleunigte Zulassungsverfahren bezieht sich auf Perjeta in Kombination mit Herceptin und Chemotherapie bei der Behandlung von Patienten mit HER2-positivem frühen Brustkrebs, nachdem diese operiert wurden. Der Zulassungsantrag werde durch die Daten der Phase-III-Studie APHINITY gestützt, heisst es weiter. Bei dem Antrag handelt es sich um eine so genannte ergänzende Biologics License Application (BLA) - also einen ergänzenden Antrag, um biotechnologische Produkte herzustellen.

Wie es in der Mitteilung weiter heisst, ist die Kombination von Perjeta, Herceptin und Chemotherapie in der neoadjuvanten Behandlung, also vor dem chirurgischen Eingriff, von Patienten mit HER2-positivem frühen Brustkrebs in weltweit mehr als 85 Ländern lizensiert.

Mit dem Ergänzungsantrag zielt Roche darauf ab, eine vollständige Zulassung zu erhalten. Aktuell sei Perjeta in der genannten Kombination im Rahmen des beschleunigten Zulassungsverfahrens bereits erhältlich.

ROCHE-MANAGEMENT GLAUBT AN PERJETA-POTENZIAL

Im Rahmen der Halbjahreszahlen hatte Roche-CEO Severin Schwan wiederholt auf die gestiegenen Verkäufe des Krebsmittels hingewiesen. Perjeta stand in diesem Jahr vor allem wegen der enttäuscht aufgenommenen Aphinity-Studie im Fokus. Nach einer ersten Euphorie im Frühjahr darüber, dass in der Studie die Ziele erreicht wurden, folgte im Sommer die Ernüchterung, als die detaillierten Daten vorlagen. Denn der Vorteil, den die Perjeta-Kombination gegenüber der aktuellen Standard-Therapie aus Herceptin und Chemo liefert, ist vielen Analysten nicht deutlich genug. Entsprechend sorgen sie sich um den Blockbuster Herceptin, dessen Patent abgelaufen ist und der sich nun steigender Konkurrenz durch Biosimilars ausgesetzt sieht.

An der Börse werfen Nachrichten keine Wellen. Die Genussscheine notieren 0,2% tiefer, der am SMI gemessene Gesamtmarkt 0,11% unter dem Vortagesschluss.

Basel (awp)

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Roche bietet neue Software-Lösung zur Krebsbehandlung an

Der Pharmakonzern Roche lanciert neue Software-Lösungen für die Behandlung von Krebspatienten.

Wie das Unternehmen am Dienstag mitteilt, handelt es sich bei dem NAVIFY Tumor Board um eine Cloud-basierte Software-Lösung, die zu einer fundamental neuen Herangehensweise in der Behandlung von Krebs-Patienten führen kann, indem sie den behandelnden Teams eine Vielfalt an Daten bereit stellt.

Die Rückmeldungen von Pilot-Projekten in der EU und den USA untermauere die Wirksamkeit und Effizienz dieses neuen Tools, heisst es in der Mitteilung weiter.

Basel (awp)

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Roche plant neue Testreihe mit Cobas-System zur Entdeckung

von Babesia-Parasiten

Basel/Pleasanton (awp) - Der Pharmakonzern Roche kündigt an, in seinen Blutzentren in den USA eine neue Testreihe ausprobieren zu wollen. Hierfür habe man einen sogenannten "Investigational new drug"-Antrag (IND) an die US-Gesundheitsbehörde FDA gestellt, heisst es in einer Medienmitteilung vom Dienstag. In dessen Rahmen würden nun Blutproben in den Cobas 6800/8800 mittel- bis hoch-volumigen molekularen Diagnosesystemen auf Babesien untersucht.

Babesien sind kleine intrazelluläre Parasiten, die durch Zeckenbiss übertragen werden. Sie können eine Babesiose, also eine Infektionskrankheit hervorrufen, die ähnliche Aspekte hat wie Malaria

hr/rw

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Roche overweight

NEW YORK (dpa-AFX Analyser) - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Roche auf "Overweight" belassen. Aktuelle Branchendaten signalisierten ein starkes US-Geschäft für den Schweizer Pharmakonzern im dritten Quartal, schrieb Analyst Richard Vosser in einer Studie vom Montag./edh/ajx

Datum der Analyse: 02.10.2017

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Zyndicate
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Roche erhält FDA-Zulassung

Roche erhält FDA-Zulassung für Bluttests zur Prüfung des Zika-Virus

Roche hat in den USA von der Gesundheitsbehörde FDA die Zulassung für Bluttests zur Prüfung des Zika-Virus erhalten. Roche hatte diese Bluttests bereits im Frühjahr 2016 entsprechend den Vorgaben der FDA gestartet, heisst es in einer Medienmitteilung der US-Behörde vom späten Donnerstagabend. Die Bluttests können auf den Cobas 6800 und 8800 Systemen vorgenommen werden.

06.10.2017 07:39

hr/cp

(AWP)

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Blaues Hufeisen
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ROCHE – Credit Suisse reduziert auf Neutral!

16.10.2017 | 08:50

#ROCHE – Credit Suisse reduziert auf Neutral!

(wirtschaftsinformation.ch) – Die Credit Suisse hat heute Morgen die Einstufung von ROCHE GS (CHF 244.70) von „Outperform“ auf „Neutral“ und das Kursziel von CHF 300 auf CHF 260 reduziert. Mit dem Markteintritt der Biosimilars Rituxan und Herceptin verschlechtere sich die strategische Positionierung von ROCHE, schreibt der zuständige Branchenanalyst. Der erwartete Preisdruck und die höheren Marketingausgaben würden die mittelfristigen Margenaussichten belasten. ROCHE sei nun in der Pflicht, die Erosion im Portfolio zu stoppen, was mit Risiken behaftet sei. So würden in den kommenden Monaten die Ergebnisse von acht Phase-III-Studien publiziert und die Erwartungen seien hoch.

jimmy
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Sie werden wahrscheinlich ein

Sie werden wahrscheinlich ein Unternehmen übernehmen, um ihre Gewinne zu steigern. BioMarin Pharmaceutical Inc. wurde in der Vergangenheit schon einige Male erwähnt.

Elias
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Credit Suisse und Goldman Sachs setzen auf Roche-Aktie

 

Auf diese vier Aktien setzt die Credit Suisse im Herbst

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Darin empfiehlt der Experte vier Aktien aus den favorisierten Bereichen, die positiv überraschen könnten. Allen voran steht der Basler Pharmakonzern Roche. Mit Blick auf den Ergebnisausweis erwartet Neumann erneut ein starkes Wachstum von Ocrevus, einer neuen Therapie für die Nervenkrankheit multiple Sklerose, die im Frühjahr lanciert wurde. «Zudem rechnen wir mit einer sehr baldigen Veröffentlichung der Resultate der Studie IMpower 150 zu Tecentriq in Kombination mit Chemotherapie bei Lungenkrebs.»

Damit steht die Credit Suisse nicht allein. Mehr und mehr Experten setzen auf den Titel: Die Investmentbank Goldman Sachs veranschlagt das Kursziel auf 325 Franken – heute liegt das Papier bei rund 245 Franken. Analyst Keyur Parekh sieht angesichts der geringen Erwartungen für die Studie IMpower 150 und die möglichen Alternativen mehr Chancen denn Risiken für den Roche-Titel.

http://www.handelszeitung.ch/invest/stocksDIGITAL/auf-diese-vier-aktien-...

 

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Enttäuschung bleibt bei Roche

Enttäuschung bleibt bei Roche aus - Kurserholung erwartet

Roche legt überzeugende Neunmonatsumsatzzahlen vor und übertrifft die Erwartungen sogar geringfügig. Vorbörslich kommt der zuletzt schwache Genussschein in den Genuss einer Kurserholung.

19.10.2017 08:25

Von Lorenz Burkhalter

Die Aktionäre dürfen aufatmen: Die am frühen Donnerstag von Roche veröffentlichten Neunmonatsumsatzzahlen werden den Markterwartungen vollumfänglich gerecht. Nicht nur im Pharma- auch im Diagnostikgeschäft übertrifft das Traditionsunternehmen aus Basel die Analystenschätzungen sogar leicht.

Wenig überraschend hält das Unternehmen an den diesjährigen Zielvorgaben fest. Ende Juli hatte es die Vorgaben überraschend erhöht.

Nach den Kursverlusten der letzten Tage geht es für den Genussschein endlich wieder nach oben. Im vorbörslichen Handel von Julius Bär gewinnt er 0,6 Prozent auf 245,70 Franken.

Wie es in ersten Expertenkommentaren heisst, konnten junge Produkte die das MS-Medikament Ocrevus die Wachstumsverlangsamung bei umsatzstarken Präparaten wie Herceptin, Rituxan oder Avastin auffangen.

Augenfällige Häufung von Herunterstufungen

Gut kommt bei den Analysten vor allem der starke Umsatzbeitrag seitens des Augenmedikaments Lucentis an. Da das Präparat als hochrentabel gilt, sind positive Auswirkungen auf die Gewinnentwicklung zu erwarten. Im Gegenzug wissen die Tecentriq-Verkäufe nicht so recht zu überzeugen.

Im hiesigen Handel wird hingegen auf ein interessantes Phänomen hingewiesen. So senkten in den Tagen vor der Umsatzveröffentlichung gleich zwei Banken den Daumen über Roche. Zu Wochenbeginn stufte die Credit Suisse den Genussschein mit einem Kursziel von 260 (zuvor 300) Franken von "Outperform" auf "Neutral" herunter, gefolgt von der Citigroup mit einer Herunterstufung von "Buy" auf "Hold". Die amerikanische Investmentbank kürzte nicht nur das Kursziel auf 255 (zuvor 280) Franken, sondern strich den Titel auch von der Liste der Schlüsselkaufempfehlungen.

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Hans
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Wachstumsverlangsamung und

Wachstumsverlangsamung und dazu noch auslaufende Produkte die dann durch Generikas bedrängt werden, keine gute Mischung...

...Kursziele wohl noch zu hoch um Aktionäre bei der Stange zu halten??

Gruss Hans

paul81
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bisschen übertrieben

bisschen übertrieben, also ich habe nachgelegt

https://seekingalpha.com/article/4116223-roche-buying-dip

Zyndicate
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Roche: FDA akzeptiert

Roche: FDA akzeptiert ergänzenden Antrag für Avastin bei Eierstockkrebs

Roche hofft auf eine weitere Zulassung für Avastin: Die US-Gesundheitsbehörde FDA habe den Antrag auf eine Zulassungserweiterung in Kombination mit Chemotherapie (Carboplatin und Paclitaxel) für die Erstbehandlung von Frauen bei fortgeschrittenem Eierstockkrebs akzeptiert, teilt der Pharmakonzern am Donnerstag mit. Eine Entscheidung werde bis zum 25. Juni 2018 erwartet.

26.10.2017 07:28

Etwa 80% der Frauen mit Eierstockkrebs würden in einem fortgeschrittenem Stadium der Krankheit diagnostiziert, wenn die Behandlung schwierig und die Möglichkeiten begrenzt seien, lässt sich Sandra Horning, Chief Medical Officer und Head Global Product Development, zitieren. Man wolle eng mit der FDA zusammenarbeiten, um die potentiell neue Behandlungsmethode "so bald wie möglich" bereitzustellen.

Der Antrag basiere auf Daten der zulassungsrelevanten Phase-III-Studie GOG-0218, so Roche weiter. Bei neu diagnostiziertem fortgeschrittenem Eierstockkrebs wird die erste Behandlung, die eine Frau nach einer Operation erhält, als Erstbehandlung bezeichnet.

Avastin ist den Angaben zufolge derzeit für die Behandlung von zwei verschiedenen Formen von fortgeschrittenem Eierstockkrebs zugelassen. Zusätzlich untersucht die Roche-Tochter Genentech Avastin in Kombination mit Tecentriq (Atezolizumab) und Chemotherapie in der Phase-III-Studie IMagyn050.

ys/tp

(AWP)

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Elias
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Roche legt neue Daten zu MS-Medikament Ocrevus vor

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Dabei könne Ocrevus das Fortschreiten der Behinderung unabhängig von der Schubaktivität verglichen mit dem Präparat Rebif (Interferon-beta 1a) der Konkurrenten Merck und Pfizer signifikant reduzieren. Der Effekt sei vor allem bei Patienten beobachtet worden, die ein erhöhtes Risiko für einen fortschreitenden Krankheitsverlauf hatten.

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https://www.cash.ch/news/boersenticker-firmen/roche-legt-neue-daten-zu-m...

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Zyndicate
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Ein Einstieg bei Roche setzt

Ein Einstieg bei Roche setzt Geduld voraus

Der Genussschein von Roche befindet sich auf dem tiefsten Stand seit fast einem Jahr. Zu ungewiss ist die Zukunft der wichtigsten Medikamente. Doch es gibt auch Grund für Optimismus.

30.10.2017 11:10

Von Lorenz Burkhalter

Der Genussschein von Roche sei nur am Tag des Kaufes teuer, hiess es unter Händlern früher stets. Das war einmal. Mittlerweile wird der traditionsreiche Pharma- und Diagnostikkonzern aus Basel an der Börse gerade noch mit dem 15-fachen für das nächste Jahr erwarteten Gewinns bewertet. Gegenüber dem Durchschnitt aller im Swiss Market Index (SMI) vertretenen Unternehmen entspricht das einem Abschlag von nahezu 20 Prozent.

Schuld ist nicht zuletzt die schleppende Kursentwicklung. Alleine in den letzten zwei Wochen hat der Genussschein sechs Prozent auf zuletzt 230 Franken verloren. Aus Sicht der Anteilseigner erwies sich die Zeit seit Anfang Jahr bestenfalls als ein Nullsummenspiel. Damit ist Roche der zweitschlechteste SMI-Titel in diesem Jahr. Zum Vergleich: Die Aktie von Novartis gewann in derselben Zeitspanne gut 14 Prozent.

Umsatzrückgang bei Rituxan schürt Ängste

Die vor zehn Tagen veröffentlichten Neunmonatsumsatzzahlen zeigen denn auch, wo bei Roche der Schuh drückt. Für Verstimmung sorgten an diesem Tag die wegbrechenden Umsätze mit dem Brustkrebsmedikament Rituxan. Weil Patientinnen und Patienten auf günstigere Nachahmerpräparate auswichen, liess sich in Europa im Jahresvergleich 16 Prozent weniger absetzen.

Schon seit Monaten schneidet der Roche-Genussschein (rot) schlechter ab als der SMI (grün) (Quelle: www.cash.ch).

Das ist vor allem deshalb besorgniserregend, weil Rituxan in Kürze auch in anderen Weltregionen den Patentschutz verliert. Dasselbe Schicksal droht auf absehbare Zeit den Schlüsselmedikamenten Herceptin und Avastin. Sie beide spülen Jahr für Jahr Milliarden von Franken in die Kasse des Pharma- und Diagnostikkonzerns.

Der Genussschein fällt bei Analysten in Ungnade

Mit Ocrevus gegen Multiple Sklerose oder den Krebspräparaten Tecentriq und Gazyva verfügt Roche zwar über vielversprechende neue Produkte. Im zurückliegenden dritten Quartal verkaufte sich insbesondere Ocrevus um einiges besser als erwartet. Nichts desto trotz zweifeln Pharmaexperten immer öfter an, dass der Umsatzrückgang bei Rituxan, Avastin und Herceptin rechtzeitig aufgefangen werden kann.

Der Genussschein von Roche sei ein Kauf, war man sich in Analystenkreisen noch bis vor wenigen Monaten einig. Nur ein Experte scherte aus: Jener der britischen HSBC. Er warnte schon damals vor der Gefahr einer Umsatzerosion bei den milliardenschweren Schlüsselmedikamenten.

Diese Warnung scheint bei immer weiteren Berufskollegen anzukommen. Alleine seit Ende September haben nicht weniger als fünf Analysten ihre Kaufempfehlungen eingestellt. Darunter jene von so mächtigen Banken wie der Citigroup oder der Credit Suisse.

Die wichtigsten Roche-Kennzahlen auf einen Blick:

Kennzahl 2017* 2018*
Umsatzwachstum +6,5 Prozent +1,7 Prozent
Gewinnwachstum +5,2 Prozent +3,9 Prozent
Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) 16 15
Dividende je Titel 8,30 Franken 8,40 Franken
Dividendenrendite 3,6 Prozent 3,7 Prozent

(Quelle: Zürcher Kantonalbank, Schätzungen)

Zwei Dinge haben sich allerdings bis heute nicht geändert. Mit 203 Franken hat der HSBC-Analyst das mit Abstand tiefste, sein Berufskollege von Goldman Sachs mit 325 Franken hingegen das höchste Kursziel für den Genussschein ausstehend.

Der Experte von Goldman Sachs stützt sich bei seiner Kaufempfehlung unter anderem auf die grundsolide Bilanz der Basler ab. Roche dürfte die Grossübernahmen der letzten Jahre in Kürze verdaut haben und ab dann wieder schuldenfrei dastehen.

Warten auf den Befreiungsschlag

Einer kontinuierlichen Steigerung der Jahresdividende steht damit nichts im Weg. Analysten gehen davon aus, dass den Anteilseignern im kommenden Frühling 8,30 Franken (Vorjahr: 8,20 Franken) je Aktie oder Genussschein ausgeschüttet werden. Das entspräche zu heutigen Kursen einer überdurchschnittlich hohen Rendite von 3,6 Prozent.

Doch dank der starken Bilanz bieten sich Roche noch ganz andere Möglichkeiten. So wird das Unternehmen selber immer mal wieder als Käufer der von Novartis gehaltenen Minderheitsbeteiligung ins Spiel gebracht. Roche werde Novartis das auf 12 Milliarden Franken geschätzte Aktienpaket abkaufen, die erworbenen Titel vernichten und endlich die Einheitsaktie einführen, so lautet ein oft gehörtes Szenario.

Damit liessen sich zwei Fliegen mit ein und derselben Klappe schlagen. Zum einen liesse sich Novartis ablösen und zum anderen auch gleich noch die nicht mehr zeitgemässe Kapitalstruktur vereinfachen. Ebenfalls möglich wäre eine milliardenschwere Übernahme im Ausland. In den letzten Jahren wurde Roche sowohl ein Interesse an Alexion Pharmaceuticals als auch am Diagnostikkonzern Illumina nachgesagt.

Für welchen Weg sich Roche letztendlich entscheidet, darüber lässt sich aus heutiger Sicht bloss spekulieren. Doch egal ob eine sattere Dividende, ein Erwerb des von Novartis gehaltenen Aktienpakets oder eine gewinnverdichtende Grossübernahme - die Anteilseigner wären in jedem Fall die Gewinner.

In den letzten Jahren erwiesen sich Kurse unter 230 Franken beim Roche Genussschein stets als günstige Einstiegsgelegenheit. Und auch wenn eine solche Wette Zeit braucht, wird Anlegern das Warten wenigstens mit der attraktiv hohen Dividendenrendite versüsst.

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Roche stellt neue Daten zur

Roche stellt neue Daten zur Behandlung von Darmerkrankungen vor

Roche stellt neue Daten zu seinem monoklonalen Antikörper Etrolizumab vor.

31.10.2017 07:35

In der Behandlung von Patienten mit entzündlichen Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa habe Etrolizumab zu einer Verbesserung der Beschwerden geführt, wie es in einer Medienmitteilung vom Dienstag heisst. Die Daten würden nun am Kongress United European Gastroenterology Week vorgestellt, der noch bis zum 1. November in Barcelona stattfinde. Dabei würden Daten aus den Studien BERGAMOT und HICKORY vorgestellt.

(AWP)

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Roche-Tochter Chugai mit

Roche-Tochter Chugai mit positivem Resultat in Phase-III-Studie mit Eldecalcitol

Die Roche-Gesellschaft Chugai hat mit dem aktiven Vitamin-D3-Derivat Eldecalcitol in einer Phase-III-Studie gute Ergebnisse erzielt. Bei der in China durchgeführten Studie habe das Mittel zur Behandlung von Osteoporose die Knochenmineraldichte (BMD) der Patienten verglichen mit Alfacalcidol signifikant erhöht, heisst es in einer Mitteilung vom Montag.

06.11.2017 07:35

Die Ergebnisse der Studie seien ein erster Schritt zur Bereitstellung neuer Behandlungsoptionen für Patienten mit Osteoporose in China, heisst es weiter. Chugai will den Zulassungsantrag laut den Angaben im nächsten Jahr einreichen.

An der Studie nahmen laut der Mitteilung 265 Patienten teil. Die Zahl der Osteoporose-Patienten in China wird laut Chugai auf über 69 Millionen geschätzt.

rw/cf

(AWP)

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Roche erhält Marktzulassung

Roche erhält Marktzulassung für Krebsmedikament

Der Pharmakonzern Roche hat von der US-Gesundheitsbehörde FDA die Marktzulassung für das Krebsmedikament Zelboraf erhalten. Es ist die erste zugelassene Behandlung für eine seltene Blutkrankheit.

07.11.2017 07:25

Das Roche-Medikament Zelboraf dient zur Behandlung von Patienten mit Erdheim-Chester-Erkrankung (ECD) und einer BRAF V600-Mutation. Dies ist die erste zugelassene Behandlung gegen diese Krankheit, teilt die Behörde am Montag mit. Im August hatte die FDA dem Wirkstoff bereits ein beschleunigtes Zulassungsverfahren (Priority Review) erteilt.

Die Erdheim-Chester-Erkrankung ist eine seltene Blutkrankheit, die sich durch eine unnatürliche Vermehrung bestimmter weisser Blutkörperchen, so genannter histiozytärer Zellen, auszeichnet.

(AWP)

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Roche streicht in Kaiseraugst

Roche streicht in Kaiseraugst 230 Stellen

Erneut ein grosser Stellenabbau im Kanton Aargau: Der Pharmakonzern Roche plant, Teile der Verpackungseinheit in Kaiseraugst zu verlegen.

Der Pharmakonzern Roche will in Kaiseraugst AG 235 Stellen streichen. Teile der Verpackungseinheit sollen an andere Standorte verlegt werden. Die meisten Stellen werden ab 2019 betroffen sein.

An andere Standorte verlagern will Roche die Verpackungseinheit für etablierte, chemisch hergestellte Medikamente mit grossen Produktionsvolumen, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Diese Produkte sollen in Zukunft an jenen Standorten verpackt werden, an denen sie produziert werden.

In Kaiseraugst will sich Roche künftig auf die Produktion und Markteinführung von neuen, hochwirksamen Medikamenten in kleineren Mengen fokussieren. Von der Änderung betroffen sind gemäss Mitteilung voraussichtlich 235 Stellen. Auf wie viele Mitarbeitende sich diese verteilen, war auf Anfrage von Roche nicht zu erfahren.

Die Anpassung soll über die «kommenden Jahre» erfolgen. Beginnen soll sie gemäss einer Roche-Sprecherin im nächsten Jahr. Zunächst finde ein Konsultationsverfahren mit den Personalvertretungen statt. Die meisten Stellen sollen ab 2019 wegfallen. Betroffene Mitarbeitende sollen Unterstützung bei der Suche nach neuen Arbeitsplätzen erhalten.

Folge von Produktionsstandort-Verkäufen

Hintergrund für die organisatorischen Anpassungen sind gemäss der Sprecherin Verkäufe von zwei Roche-Produktionsstandorten im italienischen Segrate sowie im spanischen Leganés. In Kaiseraugst abgebaut werden sollen die dazugehörigen Verpackungsabteilungen.

Durch die Zusammenlegung von Produktion und Verpackung am selben Ort erhofft sich Roche eine flexiblere Gestaltung der Lieferprozesse sowie schnellere Lieferzeiten. Ob durch die Verlagerung im Ausland neue Stellen geschaffen werden, konnte die Roche-Sprecherin nicht sagen. Dies liege in der Verantwortung der neuen Besitzer.

Die Fabrik in Italien ging per 1. September an die neuen Besitzer über. Der Besitzerwechsel beim Standort in Spanien ist per 1. Dezember vorgesehen. Die Trennung von diesen beiden sowie zwei weiteren Produktionsstandorten hatte Roche im November 2015 angekündigt. Als Grund wurde die tiefe Auslastung der Fabriken genannt, die kleine Moleküle für Medikamente produzieren.

In Kaiseraugst sind gemäss Roche derzeit rund 2300 der weltweit 94'000 Mitarbeitenden beschäftigt. Trotz des Abbaus blieben Kaiseraugst und Basel zwei der bedeutendsten Standorte, heisst es weiter. Im vergangenen Jahr hatte Roche wegen einer Zusammenlegung zweier Produktionsorganisationen in Basel bereits einen Abbau von 168 Stellen angekündigt.

Unia fordert Schutz für ältere Mitarbeitende

Es sei nicht vertretbar, dass durch die Umbaupläne von Roche erneut hunderte Beschäftigte in ihrer Existenz bedroht seien, nachdem erst kürzlich ein Restrukturierungsprozess abgeschlossen worden sei, teilte die Gewerkschaft Unia mit. Roche stehe wirtschaftlich solide da und fahre weiterhin hohe Gewinn ein.

Der Konzern wäre daher ohne Weiteres in der Lage, denn Stellenabbau sozialverträglich durchzuführen. Konkret fordert die Unia, auf Kündigungen bei langjährigen Arbeitnehmenden und Angestellten über 55 Jahren zu verzichten. Für die weiteren Mitarbeitenden müssten Anschlusslösungen gefunden werden.

Weiter solle Roche der Arbeiterkommission die notwendigen Unterlagen für das Konsultationsverfahren aushändigen. Die Arbeiterkommission ist die erste Anlaufstelle für die Mitarbeitenden. Die Unia will sie und die betroffenen Arbeitnehmern unterstützen. Es müsse Transparenz über die Abbaupläne geschaffen werden, sowohl über die wirtschaftliche Situation von Roche als auch über den Zeitplan, schreibt die Gewerkschaft.

 

Chris0312
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Wie seht ihr die Entwicklung

Wie seht ihr die Entwicklung von Roche in den nächsten Monaten? 

Die Aktie weist zusammen mit Swiss Re als einzige im SMI eine negative YTD-Performance aus. Die Biosimilars werden Roches Medikamente wohl kaum ganz verdrängen können und die Dividende soll auch steigen. Für mich ein Kauf zu Kursen um 230.- 

Andere Meinungen hier? 

Elias
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Amerikanische Leerverkäufer erhöhen ihre Wetten kräftig

Wie die Statistiken der New York Stock Exchange verraten, wird bei Roche mit nicht weniger als 1,76 Millionen American Deposit Receipts auf rückläufige Kurse spekuliert. Das sind 64 Prozent mehr als noch vor zwei Wochen.

Seit der Veröffentlichung der Neunmonatsumsatzzahlen bietet der traditionsreiche Pharma- und Diagnostikkonzern aus Basel denn auch Angriffsfläche. Die Marktanteilsverluste des Brustkrebsmedikaments Rituxan in Europa an günstigere Nachahmerpräparate lassen jedenfalls hellhörig werden. In den nächsten Jahren verlieren neben Rituxan weitere Schlüsselmedikamente den Patentschutz. Ob Roche die verlorengehenden Umsätze mit jüngeren Präparaten aufzufangen vermag, muss sich zeigen.

https://www.cash.ch/insider/roche-abb-co-amerikanische-leerverkaeufer-er...

 

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Elias
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Roche erhält positive CHMP-Empfehlung für MS-Mittel Ocrevus

Der Pharmakonzern Roche hat von einem Ausschuss (CHMP) der Europäischen Arzneimittelbehörde EMA eine positive Empfehlung für das Medikament Ocrevus erhalten. Das Gutachten bezieht sich auf die Behandlung von Patienten mit aktiver schubförmiger multipler Sklerose (MS) sowie von Patienten mit früher primär progredienter multipler Sklerose, wie der Konzern am Freitag mitteilt. In Europa gibt es den Angaben zufolge rund 700'000 MS-Patienten.

10.11.2017 14:17

In den USA ist Ocrevus bereits zugelassen. In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres belief sich der Umsatz auf konzernweit 500 Mio CHF.

cp/kw

(AWP)

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mueret00
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Ja, mal eine gute Nachricht -

Ja, mal eine gute Nachricht - nach all den Generika-Schreckensmeldungen. Charttechnisch sieht das aber trotzdem recht übel aus. Ich erwarte eine Gegenreaktion bei einem Kurs von ca. 220. Ansonsten müsste ich mir schon grosse Gedanken machen Wink

marabu
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Ein sicherer Wert für turbulente Zeiten!

mueret00 hat am 12.11.2017 12:22 geschrieben:

Ja, mal eine gute Nachricht - nach all den Generika-Schreckensmeldungen. Charttechnisch sieht das aber trotzdem recht übel aus. Ich erwarte eine Gegenreaktion bei einem Kurs von ca. 220. Ansonsten müsste ich mir schon grosse Gedanken machen Wink

Roche ist eben keine Traderaktie. Ich behalte sie als sicheren Hafen, nehme gerne die gute Dividenden und Gewichte gerade in solchen Zeiten zugunsten einer momentan in Ungnade gefallenen Aktie um. Keep cool!

Domtom01
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ohne Worte

marabu
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Und die Dividenden über diese

Und die Dividenden über diese Zeit? Aber, aber...

Domtom01
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Datum Name Kurs * Dividende Rendite *  
14.03.17 Roche AG (Genussschein) - 8.20 -  
01.03.16 Roche AG (Genussschein) 240.21 8.10 2.92  
03.03.15 Roche AG (Genussschein) 241.80 8.00 2.97  
01.03.15 Roche AG (Genussschein) 243.96 8.00 2.97  
04.03.14 Roche AG (Genussschein) 218.00 7.80 3.13  
05.03.13 Roche AG (Genussschein) 178.57 7.35 3.99  
06.03.12 Roche AG (Genussschein) 132.28 6.80 4.27  
01.03.11 Roche AG (Genussschein) 108.69 6.60 4.82  
10.03.10 Roche AG (Genussschein) 122.50 6.00 3.41  
10.03.09 Roche AG (Genussschein) 96.26 5.00 3.08  
04.03.08 Roche AG (Genussschein) 125.88 4.60 2.35  
05.03.07 Roche AG (Genussschein) 133.30 3.40 1.56  
27.02.06 Roche AG (Genussschein) 123.21 2.50 1.14  
28.02.05 Roche AG (Genussschein) 79.77 2.00 1.33  
06.04.04 Roche AG (Genussschein) 82.00 1.65 0.96  
01.04.03 Roche AG (Genussschein) 56.50 1.45 0.83

 

ca. 80.- in 16 Jahren. Doch wie man erkennen kann, geht die Rendite seit 2013 zurück. Warum wohl!?

marabu
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Danke Domtom01!

Vielen Dank für die Infos.

Für mich bleibt Roche, ebenso wie Novartis, ein sicherer Wert im Depot. Von Nestle habe ich mich zwischenzeitlich gelöst. Kleinkapitalisierte  Unternehmen sind für mich ein No Go, da ich früher zu oft damit Geld verloren habe.

mueret00
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Natürlich ist Roche keine

Natürlich ist Roche keine Traderaktie und genau darum habe ich eines dieser xyz/Roche/xyz-strukturieren Produkte auf Roche (mit Barriere) als auch die Roche-Aktie.

Das Strukturierte Produkte halte ich, weil eine Rendite von 5% p.a. zur Zeit (leider) höher ist, als die Dividendenausschüttung + Kursdifferenz.

Kommt für mich hinzu, dass sich Roche einem allgemeinen Abwärtstrend der Märkte nicht entziehen wird. Egal, wie oft irgendeiner beim "Cash Guru" oder bei Nachrichtenmeldungen seine persönlichen Kursziele von Roche von 270, 290 oder 320 CHF äussert (der heutige Kommentar vom 13.11 beim Cash Guru wartet noch auf Moderation, wird aber hoffentlich nicht freigeschaltet).

Meine persönliche Schmerzgrenze ist bei 182 CHF.

[quote]Kleinkapitalisierte  Unternehmen sind für mich ein No Go, da ich früher zu oft damit Geld verloren habe.[/quote]

Kann ich verstehen. Gibt aber bereits ETFs, um Unternehmen der zweiten Reihe abzudecken womit man zumindest keine Klumpenrisiken eingeht, aber generell ist der Markt überbewertet.

In Kriesenzeiten werden die Kleinen und die Zykliker abstürzen, eventuell stützt das Novartis, Roche und (!) Nestlé...

 

 

mueret00
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[quote]ca. 80.- in 16 Jahren.

[quote]ca. 80.- in 16 Jahren. Doch wie man erkennen kann, geht die Rendite seit 2013 zurück. Warum wohl!?[/quote]

Tja. Die positive Antwort ist: dass man sich von Roche viel Innovation erhofft. Also dass der PEG eine geringere, aktuelle Dividendenrendite rechtfertigt. Die negative Antwort ist, dass viel zu viel dummes Geld im Markt ist.

Ich kann die Antwort zur Zeit selbst nicht geben. Ich wette auf einen langfristigen Seitwärtstrend mit tiefen Barrieren. Ich habe das als Alternative zur Erhöhung des Barbestandes angesehen. Aber ich bin durchaus lernwillig und werde Lehrgeld bezahlen, wenn es sein muss.

marabu
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Interessante Gedanken!

Die Ausgangslage jeden Investors ist verschieden. Zwar eine banale Aussage, aber für jede Diskussion wichtig. Alter, übrige Aktiva, Familie - alles spielt eine Rolle. Daraus resultiert für mich am ehesten die Werterhaltung der Assets.

Was für A falsch und uninteressant wäre, kann für B teilrichtig und für C die bestmögliche Anlagestrategie sein.

Schauen wir über den Tellerrand hinaus, so ist schlussendlich alles relativ und vergänglich. Werte wie Immobilien, Kunst oder Rohstoffe variieren ebenso auf die Dauer in ihrem Wert. In Kriegszeiten zB tauschte doch mancher Schmuckstücke oder Gold in Essbares...

Gutes Investment allerseits!

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