Roche

Roche Aktie 

Valor: 1203204 / Symbol: ROG
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marabu
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Interessante Gedanken!

Die Ausgangslage jeden Investors ist verschieden. Zwar eine banale Aussage, aber für jede Diskussion wichtig. Alter, übrige Aktiva, Familie - alles spielt eine Rolle. Daraus resultiert für mich am ehesten die Werterhaltung der Assets.

Was für A falsch und uninteressant wäre, kann für B teilrichtig und für C die bestmögliche Anlagestrategie sein.

Schauen wir über den Tellerrand hinaus, so ist schlussendlich alles relativ und vergänglich. Werte wie Immobilien, Kunst oder Rohstoffe variieren ebenso auf die Dauer in ihrem Wert. In Kriegszeiten zB tauschte doch mancher Schmuckstücke oder Gold in Essbares...

Gutes Investment allerseits!

mueret00
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Es ist vielleicht

Es ist vielleicht psychologisch besser zu sagen: Roche muss bei 200 CHF eine Trendumkehr vollziehen, als zu schreiben "ich sehe Roche in 9 Monaten bei 270 CHF", da es unter Umständen dann leichter fällt, Roche mit 199 CHF zu werfen. Offensiv: gibt es nicht irgendwelche Anzeichen einer Trendumkehr wie z.B. eine W-Formation, dann schaue ich nur noch bis 200 CHF zu. Und noch kurz angemerkt, habe ich einen Widerstand im Chart bei 218 CHF verortet und mein BRC mit Barriere bei 182 CHF gekauft. Das ist für mich persönlich die Ausgangslage. Wenn also 218 CHF fällt, muss ich meine Theorie einfach in die Tonne klopfen.

Und aktuell hat Nestlé einen klaren Aufwärtstrend, Novartis einen leichten Aufwärtstrend und bei Roche sehe ich einen klaren Abwärtstrend. Das sind für mich weitere Fakten.

Falls the "Trend is your friend" ist, würde ich mich gegenteilig zu Dir verhalten. Ich habe allerdings alle drei Aktien (als Teil von 17 CH-Titeln). Bei mir kommt das gerade auf ein Nullsummenspiel, weil Nestlé meine Verluste bei den Pharmas ausgleicht.

Das einzige, was ich wirklich optimiere, sind Klumpenrisiken und meine Kosten zu verringern.

Aber ich nehme teilweise auch längerfristige, wirtschaftliche Bedingungen wahr, wie z.B. die möglichen Zinserhöhungen (Verringerung von Bond-ETFs zu gunsten von Bank-Aktien). Bei Pharma hat mich Clinton auf dem falschen Fuss erwischt. Daher hat Roche unter Umständen bei mir einen gewissen Bonus im Malus.

[quote]Daraus resultiert für mich am ehesten die Werterhaltung der Assets.[/quote]

Ja. Kann ich verstehen. Ich zocke nicht (mehr) oder bewusst nur mit ca. 1/4 meines Vermögens. Wobei ich bereits so verzettelt bin, so dass ich sogar in Betracht ziehe, mein Depot mit einer SMI-Put-Option abzusichern als überhaupt Einzeltitel en masse zu werfen. Roche ist ein Nebenkriegsschauplatz aber traurigerweise eben der Wert, womit ich am meisten Minus habe.

 

 

 

Zyndicate
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Roche-Tochter Chugai

Roche-Tochter Chugai dementiert Verkaufs-Pläne

Die Roche-Tochter Chugai widerspricht einem Medienbericht, wonach sie Geschäftsbereiche verkaufen wolle.

14.11.2017 06:52

Wie es in einer Medienmitteilung vom Dienstag heisst, gebe es keinerlei Grundlagen für diese Spekulationen. Damit reagiert die japanische Tochter von Roche auf einen Bericht des Medienhauses Nikkei, wonach Chugai über einen Verkauf verschiedener Medikamente nachdenke, deren Patentschutz abgelaufen sei.

Wie es in dem Bericht von Nikkei heisst, sei Chugai in Gesprächen mit Taiyo Holdings. Konkret gehe es um den Verkauf von 15 Medikamenten, an denen Chugai seine Produktions- und Verkaufsrechte veräussern wolle. Dabei nennt Nikkei einen Betrag von etwa 20 Mrd Yen (rund 175 Mio CHF). Die Roche-Tochter erwäge diesen Schritt, um sich so künftig verstärkt auf die Entwicklung neuer Medikamente fokussieren zu können. Eine Quelle für diese Aussagen wird allerdings nicht genannt.

(AWP)

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Elias
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Digitalisierung Roche übernimmt amerikanische Laboranalytikfirma

Der Basler Pharmakonzern kauft die Laboranalytikfirma Viewics. Ihre Lösungen dienen der Aufdeckung von verborgenem Potenzial in den Laborvorgängen der Kunden.

Der Pharmariese Roche investiert weiter in die Digitalisierung. Das Unternehmen übernimmt das Laboranalytikunternehmen Viewics aus Kalifornien.

Über einen Kaufpreis macht der Konzern keine Angaben, wie es in einer Mitteilung vom Freitag heisst.

Grosse Datenvolumen auswerten

Die Lösungen von Viewics ermöglichten grosse Datenvolumen aus einer Vielzahl verschiedener IT-Systeme im Laborgeschäft effizient zu integrieren. So könnten unter anderem finanzielle, operationelle oder technische Entscheide besser getroffen und Laborvorgänge optimiert werden.

Man freue sich, dass Viewics zur Roche-Gruppe stosse, wird Konzernchef Roland Diggelmann in der Mitteilung zitiert. Die Angebote würden den Kunden schnelle Erkenntnisse liefern, mit denen sie verborgenes Potenzial und Profitabilität in ihren Laborvorgängen aufdecken könnten.

(sda/gku)

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Roche erhält gleich zwei Mal grünes Licht

(AWP) Der Pharmakonzern Roche (ROG 228.8 -0.09%) kann mit gleich zwei Zulassungen punkten. Die US-Gesundheitsbehörde FDA hat dem Medikament Hemlibra (Emicizumab) zur Behandlung von Hämophilie (Bluterkrankheit) ebenso grünes Licht erteilt wie Gazyva zur Behandlung von Patienten mit zuvor unbehandeltem Lymphdrüsenkrebs (follikuläres Lymphom).

Vor allem aber Hemlibra sorgt zunächst für Gesprächsstoff. Denn während die Zulassung früher als erwartet kam, hat die FDA den Beipackzettel mit einer Warnung (black box) versehen.

Bei Hemlibra handelt es sich laut Medienmitteilung vom Donnerstag um das erste neue Medikament seit fast 20 Jahren zur Behandlung von Personen mit Hämophilie A mit gewissen Inhibitoren. Hemlibra kann demnach die Blutungen sowohl bei Erwachsenen wie auch bei Kindern substantiell verringern.

Hemlibra sei in den USA für die routinemässige Prophylaxe zugelassen, um Blutungen vorzubeugen oder deren Häufigkeit zu verringern, dies bei Personen mit Hämophilie A mit «Faktor VIII»-Inhibitoren, heisst es in der Mitteilung weiter. Eine von drei Personen mit schwerer Hämophilie A entwickle solche Inhibitoren zu Faktor VIII-Ersatztherapien, was zu einem deutlich vergrösserten Risiko für lebensbedrohliche Blutungen führe.

Black Box Warning

Die Verpackung für Hemlibra wird in einem Kästchen eine Warnung an Gesundheitspersonal und Patienten enthalten, wonach bei gewissen Patienten bei der Einnahme des Medikaments Blutklumpen beobachtet wurden, wie die FDA in einer separaten Mitteilung schreibt.

Allerdings wird dieses Risiko in einen direkten Zusammenhang mit einer zuvor erfolgten Notfallbehandlung gesetzt, bei der ein aktiviertes Prothrombinkomplexkonzentrat eingesetzt wurde.

Bei der zweiten US-Zulassung handelt es sich um das Roche-Medikament Gazyva. Das Medikament darf in Kombination mit einer Chemotherapie gefolgt von einer Behandlung mit Gazyva alleine eingesetzt werden. Die Zulassung basiert auf der Phase III-Studie «Gallium».

Analysten zuversichtlich

Analysten zielen in ihren ersten Kommentaren vor allem aber auf Hemlibra ab. Die Experten zeigen sich insgesamt zufrieden mit der Zulassung. Der Warnhinweis sei erwartet worden. Wie die meisten Experten auch betonen, seien die möglicherweise auftretenden Thromboembolien eher auf zu hoch dosiertes Feiba zurückzuführen als auf das Mittel selbst.

Bei Natixis schreibt Analyst Philippe Lanone, er gehe davon aus, dass Hemlibra bereits im kommenden Jahr ein nahezu unschlagbares Profil haben werde. Dies begründet der Experte mit den noch zu erwartenden Daten aus den Studien HAVEN 3 und 4, die ebenfalls die Wirksamkeit des Mittels beweisen dürften.

Für Morgan Stanley-Analyst Vincent Meunier kam die Zulassung etwas schneller als erwartet. Der Experte erwartet für das Jahr 2022 einen Umsatz von rund 3 Mrd. Fr. für Hemlibra.

Bei J.P. Morgan heisst es in einem ersten Kommentar, die etwas frühere Zulassung sowie der höhere Preis für die Behandlung dürften eventuell zu einer Aufwärtsbewegung beim Konsens führen.

An der Börse fällt die Reaktion zunächst aber zurückhaltend aus. In einem insgesamt wenig veränderten Leitindex treten die Genussscheine von Roche auf der Stelle.

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Leider nützen im Moment keine

Leider nützen im Moment keine gute Nachrichten um die Genussscheine wieder zu erwecken. Aber wehe, es kommt mal eine kleine schlechte Meldung, dann geht es immer schnell um eine Stufe tiefer. Länger mache ich das bei Roche nicht mehr mit!!!

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Roche erschliesst sich ein lukratives neues Geschäftsgebiet

Der Basler Pharmakonzern hat in den USA erstmals die Zulassung für ein Medikament gegen die Bluterkrankheit erhalten. In diesem Markt winkt ein jährlicher Umsatz von 10 Milliarden Dollar.

Pharmakonzerne liefern sich in der Vermarktung von Medikamenten oft Kopf-an-Kopf-Rennen. Wie hart dabei um Marktanteile gerungen wird, zeigte sich am Donnerstag an der Börse nach der Bekanntgabe der US-Zulassung eines neuen Präparats gegen Hämophilie, im Volksmund als Bluterkrankheit bekannt. Scratch one-s head Erstaunlicherweise stiegen die Aktien des Roche-Konkurrenten Shire mit einem Kursgewinn von 6,1% deutlich stärker als die Genussscheine des Basler Unternehmens, die um lediglich 0,5% zulegten.

Im Wettbewerb mit Shire

Analytiker erklären sich die Diskrepanz damit, dass Anleger offenbar nicht mehr dieselben Befürchtungen bezüglich des Geschäfts von Shire hegen. Der Konzern, der zwar in Dublin ansässig ist, einen bedeutenden Teil seines Geschäfts jedoch von Zug aus steuert und hierzulande über 1000 Beschäftigte zählt, ist mit der letztjährigen Übernahme der US-Gruppe Baxalta für 32 Mrd. $ eine grosse Wette im Bereich der Therapien zur Behandlung der Bluterkrankheit eingegangen. Das Unternehmen hat sich dabei unter anderem ein Medikament namens Feiba gesichert, das wie das neue Präparat von Roche (mit dem Markennamen Hemlibra) der Versorgung einer bedeutenden Untergruppe von Hämophilie-Patienten dient.

Pharmamulti Shire plant Ausbau in der Schweiz

Scratch one-s head Wegen der formidablen Ergebnisse, mit denen Roche in zwei für die Zulassung relevanten Phase-III-Studien aufgetrumpft hatte, war man unter Anlegern verstärkt von Marktanteilsverlusten zulasten von Shire ausgegangen. Die Aktien des irischen Konzerns gerieten deswegen auch empfindlich unter Druck. Zur Beruhigung scheint nun jedoch beigetragen zu haben, dass Roche das neue Medikament lediglich mit einem Warnhinweis auf der Verpackung vermarkten darf. Dieser besagt, dass es zu schweren Nebenwirkungen (Thromboembolien) kommen kann, wenn Hemlibra in Kombination mit Feiba verabreicht wird.

Über 300 000 Patienten weltweit

Analytiker unter anderem der US-Bank Morgan Stanley merken indes an, dass Ärzte in der Lage sein sollten, mit dieser spezifischen Situation gut umzugehen. Probleme träten nur dann auf, wenn Feiba zu hoch dosiert werde. Ärzte würden die beiden Medikamente zudem ohnehin nur dann zusammen einsetzen, wenn in einer Notfallsituation akute Blutungen gestillt werden müssten. Feiba wirkt schneller als das Roche-Präparat Hemlibra, das prophylaktisch verschrieben wird – das heisst mit dem Ziel, Blutungen zu verhindern oder zumindest die Regelmässigkeit von deren Auftreten zu verringern.

Bei Betroffenen der Bluterkrankung Hämophilie ist das Blut wegen eines vererbten Gendefekts nicht in der Lage, ausreichend zu klumpen. Dadurch werden unkontrollierte und oft spontane Blutungen ausgelöst. Schwere Hämophilie wird meist schon im Säuglingsalter oder sogar bei Neugeborenen diagnostiziert. Laut Roche leiden weltweit schätzungsweise 320 000 Patienten an Hämophilie.

Klumpenrisiko Onkologie

Der gesamte Markt im Bereich der medikamentösen Behandlung der Bluterkrankheit weist zurzeit laut der Nachrichtenagentur Bloomberg ein Umsatzvolumen von 10 Mrd. $ auf. Ausser Shire ist auch der dänische Biotechnologiekonzern Novo Nordisk ein gewichtiger Anbieter.

Roche ermöglicht der Einstieg in dieses Therapiegebiet eine weitere Diversifikation ausserhalb des noch immer dominanten Geschäfts mit Krebsmedikamenten. Dieses ist in den nächsten Jahren wegen neuer Nachahmerprodukte vermehrt dem Risiko von Umsatzeinbussen ausgesetzt. Allerdings eröffnet die Behandlung der Bluterkrankheit längst nicht dasselbe Potenzial wie die Onkologie. Laut Schätzungen von Morgan Stanley könnte Hemlibra Roche ab 2022 zwar einen jährlichen Umsatz von 3 Mrd. Fr. einbringen, doch verzeichnete das Unternehmen im vergangenen Jahr allein mit seinen drei – teilweise bereits durch Generika bzw. sogenannte Biosimilars herausgeforderten – Hauptprodukten gegen Krebs, Mabthera/Rituxan, Avastin und Herceptin, Verkäufe von je 6,8 Mrd. bis 7,3 Mrd. Fr. Roche wird also gefordert sein, weitere neue Einnahmequellen zu erschliessen.

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JPMorgan belässt Roche auf 'Overweight'

Die US-Bank JPMorgan hat die Aktie des Pharmakonzerns Roche auf "Overweight" belassen. Dank der frühen US-Zulassung für das Bluter-Medikament ACE910 und höher als erwarteter Behandlungskosten dürften die Konsensschätzungen steigen, schrieb Analyst Richard Vosser in einer am Freitag vorliegenden Studie./gl/mis Datum der Analyse: 16.11.2017

Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html. (Die veröffentlichen Weblinks werden von der Internetseite der dpa-AFX unverändert übernommen.)

AFA0046 2017-11-17/13:04

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Zyndicate
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Roche erreicht in wichtigen

Roche erreicht in wichtigen Studien IMpower150 und HAVEN 3 Ziele

Roche hat gleich bei zwei wichtigen Studien die gesteckten Ziele (Primary endpoints) erreicht. In der sogenannten IMpower150-Studie wurde das Immun-Therapeutikum Tecentriq in Kombination mit Avastin und einer Chemotherapie bei Patienten mit einer bestimmten Form von Lungenkrebs getestet, wie Roche am Montag mitteilt. In der HAVEN 3-Studie wurde das erst in der vergangenen Woche zugelassene Hemlibra bei Patienten mit Hämophilie A eingesetzt, die keine Inhibitoren aufweisen.

20.11.2017 07:19

In der IMpower150-Studie habe die Kombinationstherapie das Risiko einer Krankheitsverschlechterung oder dass es zum Tode kommt, statistisch signifikant und klinisch bedeutend reduziert, heisst es in der Mitteilung. Die Daten werde man nun den entsprechenden Behörden zur Zulassung vorlegen. Zudem werden die ausführlichen Daten am diesjährigen Fachkongress ESMO vorgelegt.

In der HAVEN 3-Studie wiederum wurde Hemlibra (Emicizumab) bei Erwachsenen und Jugendlichen (ab 12 Jahren) Patienten eingesetzt, die an der Bluterkrankheit Hämophilie A leiden, die aber noch keine Inhibitoren entwickelt haben, schreibt der Pharmakonzern in einer zweiten Mitteilung.

Erst in der vergangenen Woche hatte Roche für das Mittel in den USA die Zulassung zur Behandlung von Hämophilie A-Patienten erhalten, die gelichzeitig "Faktor VIII"-Inhibitoren aufweisen. Wie Roche erklärte, entwickelt eine von drei Personen mit schwerer Hämophilie A solche Inhibitoren zu Faktor VIII-Ersatztherapien, was zu einem deutlich vergrösserten Risiko für lebensbedrohliche Blutungen führt.

hr/cf

(AWP)

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marabu
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Langfristig denken!

Bulldog hat am 17.11.2017 12:29 geschrieben:

Leider nützen im Moment keine gute Nachrichten um die Genussscheine wieder zu erwecken. Aber wehe, es kommt mal eine kleine schlechte Meldung, dann geht es immer schnell um eine Stufe tiefer. Länger mache ich das bei Roche nicht mehr mit!!!

Die Börsen sind vor allem wegen dem Fiat money überbewertet. Das wissen wir alle. Und trotzdem: Alternativen sind zur Zeit keine vorhanden, denn auch Betongold ist im obersten Bereich.

Hat man Aktien wie Roche, Novartis oder Nestle schwergewichtig im Portefeuille, kann man auch allfällige Stürme überstehen. Ich schichte jedenfalls bei schlechten Stimmungslagen wie kürzlich bei Roche leicht um - frei nach der Steinzeit Regel: "Buy on bad News".

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marabu hat am 20.11.2017 09

marabu hat am 20.11.2017 09:53 geschrieben:

Bulldog hat am 17.11.2017 12:29 geschrieben:

Leider nützen im Moment keine gute Nachrichten um die Genussscheine wieder zu erwecken. Aber wehe, es kommt mal eine kleine schlechte Meldung, dann geht es immer schnell um eine Stufe tiefer. Länger mache ich das bei Roche nicht mehr mit!!!

Die Börsen sind vor allem wegen dem Fiat money überbewertet. Das wissen wir alle. Und trotzdem: Alternativen sind zur Zeit keine vorhanden, denn auch Betongold ist im obersten Bereich.

Hat man Aktien wie Roche, Novartis oder Nestle schwergewichtig im Portefeuille, kann man auch allfällige Stürme überstehen. Ich schichte jedenfalls bei schlechten Stimmungslagen wie kürzlich bei Roche leicht um - frei nach der Steinzeit Regel: "Buy on bad News".

Es kommt auch auf die Strategie und die Erwartungshaltung an.

Diese Titel sind mit der Strategie "Kaufen-Und-Halten" halt nich sehr performant. Dafür werfen sie Dividenden ab. Das Verlustrisiko ist ebenfalls kleiner.

Darum verschreibe ich die Titel. Mit dem "Risiko", dass ich sie mit Gewinn liefern muss.

Wie auch immer: es ist noch nie jemand arm geworden, der mit Gewinn verkauft hat.

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Goldman belässt Roche auf 'Conviction Buy List'

Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat die Aktie des Pharmakonzerns Roche auf der "Conviction Buy List" mit einem Kursziel von 325 Franken belassen. Die US-Zulassung für das Hämophilie-Mittel ACE910 (Hemlibra) entspreche den Erwartungen, schrieb Analyst Keyur Parekh in einer am Montag vorliegenden Studie.

/gl/bek

Datum der Analyse: 17.11.2017

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Roche eröffnet neues IT

Roche eröffnet neues IT-Innovationszentrum in Kaiseraugst

Der Pharmakonzern Roche eröffnet in dieser Woche sein globales IT-Innovationszentrum in Kaiseraugst. Dabei werden alle IT-Funktionen unter einem Dach zusammengeführt. Insgesamt investieren die Basler rund 1 Mrd CHF in den strategischen Ausbau des Standorts.

22.11.2017 08:12

Im Zentrum der Arealentwicklung steht einer Mitteilung vom Mittwoch zufolge neben dem genannten IT-Zentrum ein Produktionsgebäude für die schnelle Markteinführung neuer Medikamente. Es ergänze die bereits bestehenden Produktions- und Logistikanlagen am Standort Kaiseraugst.

Die Zusammenführung der IT soll laut Roche den Austausch und die Zusammenarbeit unter den Mitarbeitern fördern und die Innovationskraft stimulieren. "Die Ansiedelung des globalen IT-Innovationszentrums sowie des neuen Produktionsgebäudes sind ein weiteres klares Bekenntnis zum Standort Kaiseraugst und zur Region," wird Standortleiter Jürg Erismann zitiert.

Roche hatte vor rund zwei Wochen den Abbau von 235 Stellen in Kaiseraugst angekündigt. An andere Standorte verlagert wird die Verpackungseinheit für etablierte, chemisch hergestellte Medikamente mit grossen Produktionsvolumen.

ra/cf

(AWP)

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Roche Diagnostik-Chef:

Roche Diagnostik-Chef: Investitionen in Digital-Portfolio werden zunehmen

Die Roche-Diagnostiksparte wird in den kommenden Jahren ihr Digital-Portfolio weiter ausbauen. "Die Investitionen werden entlang neuer technologischer Möglichkeiten in den nächsten Jahren zunehmen", erklärte Roche Diagnostik-Chef Roland Diggelmann in einem Interview mit der "Schweiz am Wochenende" (Ausgabe 25.11.): "Darin sehen wir grosse Chancen."

26.11.2017 16:03

Dank des technologischen Fortschrittes habe man heute sehr viel mehr Daten zur Verfügung, auf deren Basis Behandlungsentscheidungen getroffen werden könnten, sagte der Manager des Basler Pharmakonzerns im Interview. Dennoch stehe man aber am Anfang einer Entwicklung. "Für die Diagnostik ist es eine spannende Zeit." Roche sei gut aufgestellt, da das Unternehmen Pharma und Diagnostik unter einem Dach habe.

Auch wenn Roche Diagnostik immer auf Biologen angewiesen sein werde, so kämen mit der Digitalisierung neue Funktionen wie Daten- und Softwareexperten dazu. "Wir haben 2016 eine Abteilung gegründet, die bereits über 100 Mitarbeiter beschäftigt". Diese entwickle Softwar-Produkte wie beispielsweise die vergangene Woche lancierte Software "Navify", sagte Diggelmann.

Es gebe auch Bereiche, in denen künstliche Intelligenz Sinn mache. Roche habe dafür das Projekt "digitale Pathologie" für die Gewebediagnostik gestartet. So brauche ein erfahrener Pathologe "reichlich Zeit", um bei einer Krebsabklärung Zellarten und Unregelmässigkeiten von Biopsie-Proben zu erkennen. "Für diesen Schritt entwickeln wir mit künstlicher Intelligenz ein Verfahren, das die Proben untersucht und den Befund erleichtert."

Gute Fortschritte sieht Diggelmann bei der Gen-Sequenzierung. "Unser Anspruch ist, eine neue Art der Sequenzierung auf den Markt zu bringen.". Dabei kämen die gewonnen Gen-Daten nicht mehr ungefiltert aus dem Sequenzierungsgerät sondern würden direkt digital durch eine integrierte Software ausgewertet. "So wird die Anwendung präziser, günstiger und schneller."

tp/

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Roche-Diagnosetool erhält US

Roche-Diagnosetool erhält US-Bewilligung

Die US-amerikanische Gesundheitsbehörde FDA hat den Begleitdiagnostik-Assay «FoundationOne CDx» der Roche-Gesellschaft Foundation Medicine genehmigt.

04.12.2017 07:30

Damit kann der Test von Ärzten bei Patienten mit soliden Tumoren als begleitende Diagnose für die Therapieauswahl verwendet werden, teilte Roche am Montag mit. Laut Roche unterstützt "FoundationOne CDx" die Mediziner in der klinischen Entscheidungsfindung mit einem Bericht, der das genomische Profil des Tumors sowie die zugehörigen zugelassenen Therapien und relevanten klinischen Studieninformationen beschreibe. Roche hält seit dem Frühjahr 2015 gut 57 Prozent der an der Nasdaq kotierten Foundation Medicine.

(AWP)

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cpost
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Mit Ocrevus wird ein Feuer entfacht: EU Zulassung kommt in Kürze

Alleine in der EU sind ca. 700 000 Menschen an MS erkrankt.

Ocrevus spielet in den ersten 9 Monaten in der USA (ca. 3x weniger MS Patienten) über 500 MIo. ein.

Man rechne: Ocrevus wird zum mehrere Milliarden schweren Blockbuster, vor allem wenn China anbeisst!

Da passiert was, alleine heute morgen Call UWROG mehrere Millionen!

Jetzt gehts dann ab!

 

Elias
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cpost hat am 05.12.2017 11:19

cpost hat am 05.12.2017 11:19 geschrieben:

Alleine in der EU sind ca. 700 000 Menschen an MS erkrankt.

Ocrevus spielet in den ersten 9 Monaten in der USA (ca. 3x weniger MS Patienten) über 500 MIo. ein.

Man rechne: Ocrevus wird zum mehrere Milliarden schweren Blockbuster, vor allem wenn China anbeisst!

Da passiert was, alleine heute morgen Call UWROG mehrere Millionen!

Jetzt gehts dann ab!

 

 

In der Schweiz ist es zwar zugelassen, aber bis jetzt zahlen die Krankenkassen den Preis nicht. Als Alternative zahlen die Krankenkassen das Off-Label-Medi MabThera / Rituximab.

Inwiefern China releveant ist, weiss ich nicht. Mir ist nicht bekannt, was dort mit der Zulassung läuft. 

 

Das Nord-Südgefälle ist bei MS nicht zu vernachlässigen

 

 

18.08.2017 Multiple-Sklerose-Medikamente : Amerikanische Abgeordnete ermitteln wegen Arzneipreisen

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/us-abgeordnete-ermitte...

 

 

 

BAG erweitert Vergütung von Medikamenten gegen Hepatitis C

Gleichzeitig konnte das BAG die Preise einiger Hepatitis-C-Arzneimittel aufgrund dieser Ausweitung leicht senken. Das Amt wird diesbezüglich auch weiterhin im Gespräch mit den Pharmaunternehmen bleiben.

https://www.bag.admin.ch/bag/de/home/aktuell/medienmitteilungen.msg-id-6...

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Goldman lässt Roche auf 'Conviction Buy List' - Ziel 325 Franken

Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat die Aktien von Roche mit einem Kursziel von 325 Franken auf der "Conviction Buy List" belassen. Die aktuellen Daten der Lungenkrebsstudie IMpower 150 ließen viel Spielraum für steigende Markterwartungen, schrieb Analyst Keyur Parekh in einer am Donnerstag vorliegenden Studie

./ag/tih

Datum der Analyse: 07.12.2017

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Bulldog
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Elias hat am 07.12.2017 13:31

Elias hat am 07.12.2017 13:31 geschrieben:

Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat die Aktien von Roche mit einem Kursziel von 325 Franken auf der "Conviction Buy List" belassen. Die aktuellen Daten der Lungenkrebsstudie IMpower 150 ließen viel Spielraum für steigende Markterwartungen, schrieb Analyst Keyur Parekh in einer am Donnerstag vorliegenden Studie

./ag/tih

Datum der Analyse: 07.12.2017

Super Performance heute wieder einmal!!! Scheint viel genutzt zu haben.

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Elias
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Bulldog hat am 07.12.2017 14

Bulldog hat am 07.12.2017 14:51 geschrieben:

Elias hat am 07.12.2017 13:31 geschrieben:

Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat die Aktien von Roche mit einem Kursziel von 325 Franken auf der "Conviction Buy List" belassen. Die aktuellen Daten der Lungenkrebsstudie IMpower 150 ließen viel Spielraum für steigende Markterwartungen, schrieb Analyst Keyur Parekh in einer am Donnerstag vorliegenden Studie

./ag/tih

Datum der Analyse: 07.12.2017

Super Performance heute wieder einmal!!! Scheint viel genutzt zu haben.

 

Was lernen wir daraus?

Kommt vielleicht vom Fenster dekorieren

Early Piece .... Früh Stück... ich stücke früh

 

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Ja hat was. Ernte früh, dann

Ja hat was. Ernte früh, dann hast du es im Not :-).

 

Ich würde es ja verstehen, wenn die Nachrichtenlage über Roche heute schlecht wäre. Aber neue gute Daten, Banken mit hohen Kurszielen etc. Und der Kurs kackt ab.

Notabene 10 Fr. im Minus vom höchst heute bis zum tiefst. Sind doch einige Milliarden, die nun einfach so vernichtet wurden. Aber was solls, die grossen Player sahnen doch wieder ab, welche die sowieso nicht schlecht da stehen, finanziell.

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Elias
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UBS belässt Roche auf 'Neutral' - Ziel 260 Franken

Die Schweizer Großbank UBS hat Roche nach neuen Details zur IMpower150-Studie des Pharmakonzerns auf "Neutral" mit einem Kursziel von 260 Franken belassen. Analyst Jack Scannell teilte in einer am Donnerstag vorliegenden Studie mit, auf weitere Daten zu warten, die Roche während des Fachkongresses ESMO vorlegen wolle. Marktteilnehmer dürften dann vor allem auf die generellen Überlebenschancen von Patienten mit nichtkleinzelligem Bronchialkarzinom schauen, die eine Behandlung mit der Dreier-Kombination Tecentriq plus Avastin plus Chemotherapie biete

./ck/edh

Datum der Analyse: 07.12.2017

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Bulldog hat am 07.12.2017 15

Bulldog hat am 07.12.2017 15:17 geschrieben:

Ja hat was. Ernte früh, dann hast du es im Not :-).

 

Spare in der Not, dann hast du genügend Zeit <:o)

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Die Krux mit der Konkurrenz

Eine mögliche Erklärung liefert das Bankhaus am frühen Nachmittag nach. Man halte zwar an der Einschätzung fest; aber der Markt sei offenbar der Meinung, dass die Verbesserungen nicht ausreichten.

 

https://www.handelszeitung.ch/unternehmen/krebsmedizin-roche-die-krux-mi...

 

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cash Insider

Gestern morgen schien der Himmel über dem Hauptsitz von Roche am Rheinknie in Basel noch wolkenlos. Im Laufe des Tages zog dann allerdings ein Unwetter auf.

Wurden für die Genussscheine des Pharma- und Diagnostikkonzerns im frühen Handel noch Kurse von über 250 Franken bezahlt, resultierte bei Börsenschluss ein sattes Minus von 2 Prozent. Heute setzt sich die Talfahrt ungebremst fort. Zur Stunde verlieren die Valoren weitere 1,0 Prozent auf 240 Franken.

So richtig erklären kann sich diesen Kurszerfall niemand. Denn eigentlich können sich die gestern veröffentlichten Ergebnisse einer Kombinationsstudie von Tecentriq mit Avastin bei an Lungenkrebs erkrankten Patienten sehen lassen.

Seit Donnerstagmittag stehen die Genussscheine von Roche unter Verkaufsdruck. (Quelle: www.cash.ch)

Doch wie so oft bei solchen Studien steckt der Teufel im Detail. So bleibt unklar, ob sich die Kombination von Tecentriq mit Avastin auf Dauer gegen das Konkurrenzmedikament Keytruda des amerikanischen Rivalen Merck durchsetzen kann.

Es gibt bereits Pharmaanalysten, welche die vorliegenden Studien zu Tecentriq und Avastin mit den auf den zweiten Blick enttäuschenden Ergebnissen einer im Juni veröffentlichten Studie zum Krebspräparat Perjeta vergleichen. Auch bei diesem Medikament muss Roche erst den Beweis antreten, dass es dieses kommerziell zum Erfolg führen kann.

Mir scheint der jüngste Kurszerfall übertrieben, ganz nach dem Motto: im Zweifelsfall für den Angeklagten.

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Ein guter Rat an die Roche.

Ein guter Rat an die Roche. Bringt in Zukunft einfach keine News mehr. So kann der Kurs auch nicht sinken!!! 

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JPMorgan belässt Roche auf 'Overweight' - Ziel 290 Franken

Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Roche nach Vorlage vollständiger Daten zur Phase-III-Studie IMpower 150 auf "Overweight" mit einem Kursziel von 290 Franken belassen. Die Kursschwäche biete eine sehr gute Einstiegschance, schrieb Analyst Richard Vosser in einer am Freitag vorliegenden Studie.

/ag/das Datum der Analyse: 08.12.2017

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Auf solche

Auf solche Analystenkommentare kann ich getrost auch verzichten. Schon seit Jahren stehen viele Kursziele um diese Region oder sogar noch höher. Passiert aber nix!!!

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Bulldog hat am 08.12.2017 14

Bulldog hat am 08.12.2017 14:43 geschrieben:

Auf solche Analystenkommentare kann ich getrost auch verzichten. Schon seit Jahren stehen viele Kursziele um diese Region oder sogar noch höher. Passiert aber nix!!!

Da bist du nicht der einzige.

Für mich sind sie relevant. Ich muss Anhaltspunkte haben, um den Strike zu wählen

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Sorge um Preise in den USA

Roche-VRP sorgt sich um Preise in den USA

(AWP) Der Basler Pharmakonzern Roche (ROG 240.6 0.04%) fürchtet eine Deckelung der Medikamentenpreise in den USA. Wenn die Lage ganz anders werde als heute, dürfte dies dramatische Veränderungen für die Pharmaindustrie weltweit zur Folge haben.

«Um es etwas zugespitzt zu sagen: Wenn die Amerikaner das Schweizer Preissystem einführen würden, müssten wir in der Forschung auch in der Schweiz mehrere tausend Stellen streichen», sagte Roche-Verwaltungsratspräsident Christoph Franz in einem Interview mit der Zeitung «NZZ (NZZ 5600 0.9%) am Sonntag».

In der Schweiz habe Roche regelmässig Preissenkungsrunden hinnehmen müssen. Die Medikamentenpreise würden zu Unrecht für den Anstieg der Krankenkassenprämien verantwortlich gemacht. «Der Anteil der Ausgaben für Medikamente an den gesamten Gesundheitskosten ist in der Schweiz in den letzten Jahren nicht gestiegen, sondern eher gefallen», sagte Franz.

Im Hinblick auf die jüngsten Empfehlungen einer Expertengruppe, dass für neue Medikamente kein Innovationszuschlag mehr bezahlt werden soll, sagte der Roche-Präsident: «Ein innovationsbasiertes Land wie die Schweiz muss den hohen Nutzen, den ein neues Medikament bietet, abgelten.»

Bei patentgeschützten, verschreibungspflichtigen Arzneien herrsche hierzulande ein Preisniveau, das in etwa dem der umliegenden Länder entspreche. In anderen Arzneisegmenten hingegen, also Generika oder rezeptfreien Produkten, lägen die Preise in der Schweiz deutlich über den Nachbarländern, sagte Franz.

Novartis: Hohe Kosten gerechtfertigt

Konkurrent Novartis (NOVN 83.05 -0.06%) hatte am Vortag die Kosten von umgerechnet 475’000 Franken für das neue Leukämiemedikament Kymriah verteidigt. Es handle sich um eine Einmal-Behandlung, sagte Novartis-Verwaltungsratspräsident Jörg Reinhardt der Zeitung «Blick». Standardtherapien, die jährlich 100’000 Franken kosten, könnten viel teurer werden.

Kymriah sei nicht einfach eine Tablette, sondern ein hochkomplexes Verfahren, sagte Reinhardt. Dem Patienten würden Zellen entnommen, gentherapeutisch modifiziert und wieder zugeführt. Das sei aufwendig und teuer. Die Kosten würden aber nur verrechnet, wenn die Therapie anschlage.

Zur Frage, welche Gesundheitskosten für die Allgemeinheit noch zumutbar seien, sagte Reinhardt, dass Länder nicht darum herum kommen würden, Höchstbeträge zu formulieren. Grossbritannien habe festgelegt, dass ein Lebensjahr 50’000 Franken kosten dürfe.

Es werde aber immer Unterschiede geben, was die Öffentlichkeit zu zahlen bereit sei, sagte Reinhardt weiter. In den USA sei das Solidaritätsprinzip weniger stark ausgeprägt als in Europa.

Anderswo ansetzen

Dass in der Schweiz die Gesundheitskosten überdurchschnittlich stiegen, liege nicht in erster Linie an den Medikamentenpreisen, die nicht im selben Masse stiegen, sagte der Pharma-Vertreter.

Man werde den Anstieg nur stoppen, wenn man aufhöre, sich auf die zehn Prozent der Kosten einzuschiessen, welche die Medikamente verursachten. Man müsse anderswo ansetzen, zum Beispiel bei «unnötigen Diagnosen, Überbehandlungen oder der Auslastung von technischen Geräten».

Novartis schätzte die Zahl der Patienten, die für die Kymriah-Therapie in Frage kommen, jüngst auf rund 600 pro Jahr. Im Sommer hatte Novartis die Zulassung von der US-Gesundheitsbehörde erhalten. Experten trauen personalisierten Zelltherapien Milliardenumsätze zu.

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