Santhera Pharmaceuticals

Santhera Pharm Hl N 

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SwissPremium hat am 31.08

SwissPremium hat am 31.08.2017 09:07 geschrieben:

jetzt haben wir uk und israel. jetzt würde sich die ema bei einer nichtzulassung aber weit aus dem fenster lehnen. wie würden die das dann erklären? die behörden in uk und israel arbeiten nicht genau, oder wie? 

Da verwechselst du etwas. Israel betrifft nur LHON, nicht DMD, ist also kaum kursrelevant.

<gelöscht>
Entscheid kommt in 11 Tagen

Santhera stand vergangene Woche wieder auf der Agenda des PRAC-Meetings:

5.3.25. Idebenone - RAXONE (CAP) - EMEA/H/C/003834/II/0003, Orphan
Applicant: Santhera Pharmaceuticals (Deutschland) GmbH
PRAC Rapporteur: Carmela Macchiarulo
Scope: Extension of indication to include treatment of patients with Duchenne muscular dystrophy in whom respiratory function has started to decline and who are currently not taking concomitant glucocorticoids. The RMP (version 2.0) is updated accordingly Action: For adoption of PRAC RMP AR, PRAC RMP assessment overview and advice to CHMP.

Derselbe Text wie noch im Mai, soweit also nichts Neues. Aber das ist ein ziemlich sicherer Indikator, dass Sann nun auch wieder auf der CHMP-Agenda im September stehen wird. So war es bisher jedes Mal, wenn Sann auf der PRAC-Agenda stand, auch zuletzt im Mai. Ich hatte ohnehin nie Zweifel, dass der Entscheid nun auch im September erfolgen wird, aber damit dürfte dies ziemlich klar sein und von Meier erwarte ich morgen entsprechend eine Bestätigung des bisherigen Wordings. Eine nochmalige Verschiebung, ein weiterer Clock Stopp, eine Oral Explanation etc. halte ich für ziemlich ausgeschlossen, in 11 Tagen sollten wir also endgültig Bescheid wissen, wohin die Reise geht!

Mit den Zahlen morgen beginnen somit nun definitiv die entscheidenden Tage für dieses Jahr. Betreffend der Zahlen gibt es leider dieses Mal keine Prognosen seitens Analysten. Der Ausblick von Sann Anfangs Jahr war jedoch relativ klar und eng gefasst, Umsätze von 21-23 Mio. fürs ganze Jahr werden erwartet. Somit denke ich, wir dürften fürs HJ1 bei rund 10 Mio. liegen (ich hoffe persönlich auf ein bisschen mehr). Das wäre zwar leicht weniger als noch im HJ2 2016, aber wurde von Meier auch angekündigt. Der Grund dafür ist, dass die Pricings nun fast überall feststehen und die höheren Pricings wegfallen, welche man in den ersten Monaten der Markteinführung jeweils noch durchsetzen kann, bevor die Einigung mit den Kassen etc. erzielt werden. Der Grossteil des Umsatzes stammt bekanntlich aus Deutschland und Frankreich. Mal schauen, ob dies nach wie vor so ist oder ob der Anteil der kleineren Länder etwas zulegen konnte und auch ob die auslizenzierten Märkte schon einen kleinen Beitrag leisten konnten.

Bezüglich der Aufwände sind die Schätzungen immer schwierig, HJ1 2016 war 22.5 Mio., HJ2 2016 lagen wir bei 26 Mio. Ich nehme an, dass die Aufwände sicher nicht kleiner geworden sind. Der Ausbau des US-Büros, die Kosten für die Ausgabe des Wandlers etc., das könnte sich in den Aufwänden durchaus bemerkbar gemacht haben. F&E dürfte etwa konstant geblieben sein, nehme ich an. Rechnen wir also mal mit 30 Mio. Aufwände. Das gäbe dann unter dem Strich ein grösseres Minus von knapp 20 Mio. Spielt im Prinzip auch keine Rolle, schwarze Zahlen wird hoffentlich noch niemand erwarten...;-)! Und das Cashpolster ist zum Glück gross genug, um auch die Verzögerung beim CHMP zu verkraften. Sollte im September die Empfehlung kommen und im November die Marketing-Zulassung, könnte es im HJ1 2018 vielleicht erstmals für einen echten Gewinn reichen.

Bezüglich morgen ist wie meistens vor allem der Ausblick interessant und die Begleitkommentare von Meier. Werde beim Conf Call am Nachmittag sicher wieder reinhören. Heute scheint mir nochmals eine gute Möglichkeit, um einzusteigen oder aufzustocken, wir haben wie meistens bei sinkenden Kursen nur ein tiefes Volumen. Ich habe jedenfalls meine letzte Woche verkauften Trading-Posis wieder zurückgekauft. Ein bisschen Cash halte ich jedoch auch für morgen bereit. Wer weiss, vielleicht übertreibt der Markt am Morgen wieder ein bisschen, wenn er vom höheren Verlust und den tieferen Umsätzen hört. Wobei der Vergleich ja jeweils zum Halbjahr des Vorjahres gemacht wird und da lagen wir umsatzmässig noch bei 7.21 Mio., deshalb wird wohl von einer Steigerung um 50% geschrieben werden. Verlust im HJ1 2016 war knapp 18 Mio. Es könnte also heissen, Santhera steigert Umsatz und Verlust ;-). Spätestens mit dem Conf Call und den meist aufschlussreichen Kommentaren von Meier rechne ich jedoch mit einer positiven Marktreaktion. Deshalb würde ich am Morgen zu den Käufern gehören, sollte es keine negativen Überraschungen geben und der Kurs nicht in die Gänge kommen. Viel Bewegung erwarte ich aber eigentlich nicht, das wird dann nächste Woche ganz anders!

Zyndicate
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Santhera steigert Umsatz im

Santhera steigert Umsatz im ersten Halbjahr - Höherer Verlust

Das Spezialitätenpharma-Unternehmen Santhera hat im ersten Halbjahr 2017 dank steigender Verkaufszahlen für Raxone den Umsatz gesteigert. Unter dem Strich resultierte dennoch ein höherer Verlust als im Vorjahr. Für das Gesamtjahr bestätigt das Unternehmen die Umsatzziele für Raxone.

05.09.2017 08:08

In den ersten sechs Monaten 2017 stieg der Nettoumsatz des Medikaments Raxone an Patienten mit der neurologischen Augenkrankheit LHON (Leber Hereditärer Optikusneuropathie) auf 10,9 Mio von 7,2 Mio im Vorjahr. Der Umsatzerlös beruhte vorwiegend auf Produktverkäufen an LHON-Patienten in Deutschland und Frankreich, wie Santhera am Dienstag mitteilt. Allerdings würden weitere Absatzmärkte zunehmend zum Wachstum beitragen. Aktuell werde Raxone in 17 Ländern Europas verkauft.

EXPANSION TREIBT KOSTEN IN DIE HÖHE

Dem stand ein höherer operativer Aufwand als Folge verstärkter kommerzieller und klinischer Aktivitäten gegenüber. Der operative Gesamtaufwand belief sich auf 30,5 Mio nach 22,6 Mio in der gleichen Vorjahresperiode. Der Entwicklungsaufwand nahm dabei aufgrund der Durchführung klinischer Studien in späten Entwicklungsstadien sowie Bearbeitung respektive Vorbereitung der Zulassungsanträge für DMD (Duchenne-Muskeldystrophie) auf 11,7 Mio von 8,1 Mio zu.

Die Marketing- und Vertriebsaufwendungen stiegen auf 12,6 Mio von 8,9 Mio und der Verwaltungs- und allgemeine Aufwand auf 6,1 Mio von 5,5 Mio. Darin enthalten ist unter anderen der Aufbau einer Tochtergesellschaft in Boston.

Somit weitete sich der operative Verlust auf 21,4 Mio von -17,2 Mio im Vorjahr aus. Unter dem Strich resultierte ein Reinverlust von 22,7 Mio CHF, verglichen mit einem Fehlbetrag von 18,0 Mio im Vorjahr.

Per 30. Juni 2017 verfügte die Gesellschaft über frei verfügbare flüssige Mittel (liquide Mittel und kurzfristige finanzielle Vermögenswerte) im Umfang von 78,0 Mio verglichen mit 49,8 Mio per Ende 2016; Santhera platzierte im Februar eine Wandelanleihe in der Höhe von 60 Mio CHF. Damit verfüge die Gesellschaft über ausreichend finanzielle Mittel, um die die strategischen und operativen Pläne umzusetzen, lässt sich CEO Thomas Meier in der Mitteilung zitieren.

ZULASSUNG VON RAXONE FÜR DMD-PATIENTEN IN KÜRZE ERWARTET

"Wir sind auf gutem Wege, unsere Ziele für 2017 zu erreichen", so Meier weiter. Entsprechend wird die bisherige Guidance, dass im Gesamtjahr mit einem Raxone-Umsatz zwischen 21 bis 23 Mio CHF gerechnet wird, bestätigt.

Im weiteren schreibt die Gesellschaft, dass das CHMP (Committee for Medicinal Products for Human Use) gegenwärtig Santheras Zulassungsantrag für Raxone bei Patienten mit DMD prüfe. Eine Stellungnahme seitens des CHMP werde in Kürze erwartet.

sig/rw

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

flims
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Wollen mit der Zeit zu einer Mehrprodukte-Gesellschaft werden

 

 

 

Zürich (awp) - Die Spezialitätenpharma-Gesellschaft Santhera ist derzeit noch abhängig von dessen Leitprodukt Raxone, das in der ersten Indikation bereits in Europa zugelassen ist. Santhera arbeite aber aktiv daran, dies zu ändern, erklärte CEO Thomas Meier anlässlich einer Medienkonferenz am Dienstag. Dabei sei das Unternehmen auf der Suche nach neuen Produkten in Nischen-Indikationen, in denen das Unternehmen Know-how vorweisen und einen wertsteigenden Beitrag erzielen könne.

 

Santhera erzielte im ersten Halbjahr 2017 mit einem einzigen Produkt, Raxone, einen Umsatz von 10,9 Mio CHF, was einer Steigerung von 51% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Zwar ist das Wachstumspotenzial von Raxone noch lange nicht ausgeschöpft, doch ab 2025 ist für die ersten Indikationen mit Generika zu rechnen. Deshalb muss Santhera mittelfristig seine Produktpipeline erweitern.

 

Im Fokus stehen dabei ausgewählte Augen-, Stoffwechsel- oder neurologische und neuromuskuläre Indikationen. Von besonderem Interesse sei dabei der Bereich Orphan-Drugs, also Medikamente für seltene Krankheiten. Santhera schaue sich Optionen weltweit an, ergänzte Meier. Dabei kämen auch Partnerschaften in Frage.

 

Das Management habe vom jüngst erneuerten Verwaltungsrat klare Unterstützung für die mittelfristige Erweiterung des Portefeuilles erhalten.

<gelöscht>
Santhera wächst im ersten Halbjahr nach Plan -Guidance bestätigt

Liestal (awp) - Das Spezialitätenpharma-Unternehmen Santhera hat im ersten Halbjahr 2017 dank steigender Verkaufszahlen für Raxone den Umsatz deutlich gesteigert. Aufgrund verstärkter kommerzieller und klinischer Aktivitäten stiegen plangemäss die Kosten, weshalb unter dem Strich ein höherer Verlust als im Vorjahr resultierte. Für das Gesamtjahr bestätigt das Management die bisherigen Umsatzziele. Der Markt reagierte mit leichten Kursaufschlägen auf die Ergebnisse.

Das erste Halbjahr 2017 sei ganz nach Plan verlaufen und ohne besondere Überraschungen, zog CEO Thomas Meier an einer Medienkonferenz am Dienstag Fazit. Der Nettoumsatz des Medikaments Raxone an Patienten mit der neurologischen Augenkrankheit LHON (Leber Hereditärer Optikusneuropathie) stieg um 51% auf 10,9 Mio CHF. Der Umsatzerlös beruhte vorwiegend auf Produktverkäufen an LHON-Patienten in Deutschland und Frankreich, ergänzte Meier.

Allerdings würden weitere Absatzmärkte zunehmend zum Wachstum beitragen, so dass Ende Jahr das Bild ganz anders aussehen werde. Aktuell werde Raxone in 17 Ländern Europas verkauft, von denen aktuell insbesondere die skandinavischen stark zulegen würden.

EXPANSION TREIBT KOSTEN IN DIE HÖHE

Dem stand ein höherer operativer Aufwand als Folge verstärkter kommerzieller und klinischer Aktivitäten gegenüber. Der operative Gesamtaufwand stieg um rund 35% auf 30,5 Mio. Der Entwicklungsaufwand nahm dabei aufgrund der Durchführung klinischer Studien in späten Entwicklungsstadien sowie Bearbeitung respektive Vorbereitung der Zulassungsanträge für DMD (Duchenne-Muskeldystrophie) um 44% auf 11,7 Mio zu.

Die Marketing- und Vertriebsaufwendungen stiegen um 42% auf 12,6 Mio und der Verwaltungs- und allgemeine Aufwand um 11% auf 6,1 Mio. Darin enthalten ist unter anderen der Aufbau einer Tochtergesellschaft in Boston, wo das Unternehmen den Personalbestand von derzeit 7 auf etwa ein Dutzend bis Ende Jahr erhöhen will. Insgesamt nahm die Zahl der Mitarbeitenden auf 103 (per Ende August) von 80 Im ersten Semester 2016 zu.

Im zweiten Halbjahr dürften die Ausgaben auf Grund von der Einführung von Raxone in weiteren Märkten leicht höher als im ersten ausfallen, sagte CFO Christoph Rentsch. So erhielt Santhera nach Ende des Berichtszeitraums vom israelischen Gesundheitsministerium die Marktzulassung für Raxone zur Behandlung von Sehstörungen bei jugendlichen und erwachsenen Patienten. Zudem erwarte man in kürze vom CHMP (Committee for Medicinal Products for Human Use) den Entscheid für den Zulassungsantrag für Raxone bei Patienten mit DMD, so Meier. Bei einem positiven Entscheid könnten dann erste Umsätze Anfang kommenden Jahres resultieren.

Der operative Verlust betrug auf 21,4 Mio von -17,2 Mio im Vorjahr aus. Unter dem Strich resultierte ein Reinverlust von 22,7 Mio CHF, verglichen mit einem Fehlbetrag von 18,0 Mio im Vorjahr.

Per 30. Juni 2017 verfügte die Gesellschaft über freie flüssige Mittel von 78,0 Mio verglichen mit 49,8 Mio per Ende 2016; Santhera platzierte im Februar eine Wandelanleihe in der Höhe von 60 Mio CHF. Damit verfüge die Gesellschaft über ausreichend finanzielle Mittel, um die die strategischen und operativen Pläne umzusetzen, so CEO Meier.

ABHÄNGIGKEIT VON RAXONE SOLL BESEITIGT WERDEN

"Wir sind auf gutem Wege, unsere Ziele für 2017 zu erreichen", sagte Meier weiter. Entsprechend bestätigte er die bisherige Guidance, dass im Gesamtjahr mit einem Raxone-Umsatz zwischen 21 bis 23 Mio CHF gerechnet wird.

Im weiteren will sich Santhera von der Abhängigkeit eines einzigen Produkts (Raxone) verabschieden und seine Produktpipeline mittelfristig erweitern. Im Fokus stehen dabei ausgewählte Augen-, Stoffwechsel- oder neurologische und neuromuskuläre Indikationen, wie Meier ausführte. Konkretes gebe es dazu aber noch nicht zu berichten.

Der Markt reagierte mit Kursaufschlägen auf die Resultate. Bis gegen 12.00 Uhr gewinnen die Aktien von Santhera 1,2% auf 72,40 CHF. Der Gesamtmarkt (SPI) steht derweilen lediglich 0,42% höher.

sig/rw

05 Sep 2017 (10:09 GMT)

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FuW: Santhera erwartet wichtige Zulassung in wenigen Wochen

Wenn sich erstmals sogar die fachkundigen Journalisten resp. "Analysten" der FuW verhalten positiv äussern, kann es mit der Aktie wirklich fast nur noch aufwärts gehen...;-)

Santhera erwartet wichtige Zulassung in wenigen Wochen

Bislang wird Raxone nur an Patienten mit einer neurologischen Augenkrankheit geliefert. Potenzial sieht das Management in der Behandlung einer seltenen Muskelkrankheit.

Das Biotech-Unternehmen Santhera (SANN 72 0.63%) bereitet sich darauf vor, schon bald die Zulassung für sein Medikament Raxone gegen die seltene Muskelkrankheit Muskeldystrophie Duchenne (DMD) in Europa zu bekommen. «Wir erwarten die Entscheidung durch den Lenkungsausschuss CHMP in wenigen Wochen», sagte Santhera-CEO Thomas Meier am Dienstag vor Journalisten.

Dann könne die Zulassung durch die Europäische Gesundheitsbehörde EMA Ende dieses oder Anfang nächsten Jahres kommen und der Verkauf in ersten Ländern unmittelbar beginnen.

Ein positiver Entscheid der EMA dürfte zudem die Zulassung in den USA beschleunigen. Bislang wird Raxone in der EU allein in der Anwendung gegen die neurologischen Augenkrankheit Lebersche Optikusatrophie (LHON) verkauft.

Grösseres Marktpotenzial

Gegen DMD sieht das Management allerdings ein deutlich grösseres Marktpotenzial als in der Behandlung der Augenkrankheit. CEO Meier beziffert das Verhältnis der Patienten mit etwa 6 zu 1.

Mitte Mai hatte der Lenkungsausschuss CHMP von dem Liestaler Unternehmen noch weitere Informationen zur Wirksamkeit von Raxone gegen die Muskelkrankheit DMD angefordert, was die Zulassung verzögerte und die Führung des Unternehmens bangen liess.

Für das Gesamtjahr erwartet Santhera, wie bislang im Ausblick angegeben, einen Nettoumsatz von 21 Mio. bis 23 Mio. Fr. Im ersten Halbjahr steigerte es den Raxone-Absatz an Patienten mit der Augenkrankheit LHON um 51% auf 10,9 Mio. Fr.

Das Medikament ist mittlerweile in siebzehn Ländern Europas zugelassen. In Israel gab es die erste Zulassung ausserhalb des Kontinents.

Mehr Aufwand

Der operative Gesamtaufwand durch kommerzielle und klinische Aktivitäten stieg von 22,6 in der Vorjahresperiode auf 30,5 Mio Fr. im ersten Halbjahr 2017. Der operative Verlust stieg daher von 17,2 auf 21,4 Mio Fr.

Per 30. Juni 2017 verfügte die Gesellschaft über frei verfügbare flüssige Mittel im Umfang von 78,0 Mio. Fr. Ende des Vorjahres waren es noch 49,8 Mio Fr. Dazu kommen noch 9 Mio. Fr., die allerdings für Zinszahlungen aus der Wandelanleihe mit einem Volumen von 60 Mio. Fr. reserviert sind, die Santhera im ersten Halbjahr platziert hatte.

In klinischen Zwischenstudien wird das Medikament Raxone derzeit auch gegen eine Form der Multiplen Sklerose getestet. Hier erwartet das Management Ergebnisse noch bis Ende des Jahres.

Fallen die positiv aus, dürfte sich das Unternehmen Partner suchen, um dann auch eine zulassungsrelevante Studie für dieses Medikament in der Behandlung der Multiplen Sklerose zu beginnen.

Noch grosses Potenzial – Risiken gesunken

Analysten wie Bob Pooler, Gründer des Biotech-Research-Unternehmens Valuation Lab, rechnen zu Spitzenzeiten mit einem Umsatz von über 500 Mio. Fr. für Raxone. Das verspricht enormes Potenzial, der bisher im Aktienkurs nicht abgebildet ist. Zudem hatten Valoren unter den Verzögerungen der Zulassung gegen DMD gelitten.

Jedoch gilt, dass Anleger auf Rückschläge gefasst sein müssen, wenn sie in Biotech-Titel investieren, die noch keinen Gewinn geschrieben haben. Um Risiken zu minimieren, wäre ein Investment im Portfolioansatz denkbar. Das kurzfristige Rückschlagrisiko ist mit den optimistischen Aussagen des Management jetzt allerdings gesunken.

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Damit habe ich in der

Damit habe ich in der Vergangenheit immer schlechte Erfahrungen gemacht. Wenn schon hätte ich bei 130 verkaufen sollen, aber eben WENN...

Eifersucht ist eine Leidenschaft, die mit Eifer sucht, was Leiden schafft

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Du hättest ja mehrmals die

Du hättest ja mehrmals die Möglichkeit gehabt Deinen Einstiegskurs zu minimieren...

ARNOLD IS NUMERO UNO

Amphibolix
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So eine schwache

So eine schwache Kursperformance kurz vor der (vermeintlich positiven) Entscheidung hatten wir noch nie. Hoffe es geht endlich mal zügig und vor allem nachhaltig gen Norden, denn mit meinem Einstandskurs von knapp hundert bin ich seit bald 2 Jahren dick im Minus..

Eifersucht ist eine Leidenschaft, die mit Eifer sucht, was Leiden schafft

SwissPremium
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DirtyCashHarry hat am 05.09

DirtyCashHarry hat am 05.09.2017 14:55 geschrieben:

Jedoch gilt, dass Anleger auf Rückschläge gefasst sein müssen, wenn sie in Biotech-Titel investieren, die noch keinen Gewinn geschrieben haben. Um Risiken zu minimieren, wäre ein Investment im Portfolioansatz denkbar. Das kurzfristige Rückschlagrisiko ist mit den optimistischen Aussagen des Management jetzt allerdings gesunken.

 

wieso soll das risiko gesunken sein liebe FuW?!

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die wenigsten wissen, dass

die wenigsten wissen, dass nächste woche die agenda kommt und santhera dort zu 99% drauf steht. neue käufer gibts meiner meinung nach erst nach einem positiven entscheid. etwas gedult und danach hoffentlich erreichen wir deine 100 in kürze.

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Elias hat am 08.09.2017 09:17

Elias hat am 08.09.2017 09:17 geschrieben:

Mit dem kurzfristigen Handel von Aktien des Spezialitätenpharmaunternehmens Santhera, für das sein Studienkollege arbeitete, machte ein Beschuldigter bis zu 800 Prozent Gewinn. Das Bundesstrafgericht sprach die beiden vom Vorwurf des Insiderhandels frei.

Am 16. Mai 2014 hatte ein 33-jähriger Bankangestellter, der sich kürzlich vor dem Bundesstrafgericht in Bellinzona wegen Insiderhandels verantworten musste, sein gesamtes privates Vermögen in eine einzige Anlage investiert. Er überzog sogar sein Konto, wofür er später von der Bank gerügt wurde. Mit 100 000 Fr. kaufte er schliesslich zum Durchschnittspreis von Fr. 4.96 20 000 Aktien von Santhera Pharmaceuticals. Das Investment war privater Natur und stand nicht im Zusammenhang mit seiner beruflichen Tätigkeit.

Verdachtsmeldung der Bank

Das Pharmaunternehmen mit Sitz in Liestal ist auf die Entwicklung von Medikamenten für seltene Krankheiten spezialisiert. Eine Woche später verkaufte der Beschuldigte sein Aktienpaket zum Preis von Fr. 22.71. Damit realisierte er innert sieben Tagen einen Gewinn von 350 000 Fr., was einer Gewinnmarge von 350% entspricht. Als Angestellter einer Privatbank hatte er damals einen Jahreslohn von 80 000 Fr.

Noch imposanter sind die Zahlen bei einem anderen Kauf, den er allerdings mit einem deutlich geringeren Einsatz tätigte: Mit einem Investment von rund 11 000 Fr. realisierte der Beschuldigte innert zwei Wochen eine Gewinnmarge von über 800%.

Aufgrund dieser Auffälligkeiten informierte die Bank des Beschuldigten die Finanzmarktaufsicht (Finma). Nach weiteren Abklärungen eröffnete die Bundesanwaltschaft (BA) ein Strafverfahren wegen Verdachts auf Insiderhandel. Denn die Ermittlungen hatten ergeben, dass ein Studienkollege des Beschuldigten in der fraglichen Zeit als externer IT-Consultant für Santhera tätig war. Die Auswertung des Mail- und Whatsapp-Verkehrs ergab, dass sich die beiden damals eingehend über eine Studie ausgetauscht hatten, die Santhera in Auftrag gegeben hatte.

Es handelt sich um eine Phase-III-Studie für ein neues Medikament gegen eine Muskelkrankheit. Die Studie fiel positiv aus und trieb den Aktienkurs von Santhera sukzessive in die Höhe. Das alles spreche prima vista im Sinne der Anklage, heisst es im schriftlichen Urteil des Bundesstrafgerichts, das am Donnerstag publik geworden ist. Die Bundesanwaltschaft hatte gegen beide Beschuldigten Anklage erhoben und eine bedingte Geldstrafe von 360 beziehungsweise 270 Tagessätzen gefordert. Zudem hätte der gesamte Gewinn von knapp 450 000 Fr. eingezogen werden sollen.

Insiderinformation am Eishockeymatch

Doch der Einzelrichter am Bundesstrafgericht kam zu einem anderen Schluss. Wenn man die Dinge im Einzelnen ansehe, entstünden erhebliche Zweifel an der Schuld der zwei Angeklagten, heisst es im schriftlichen Urteil. Zwar ist unbestritten, dass der externe Santhera-Mitarbeiter den Bankangestellten bereits 2013 über einen möglichen Kurssprung der Santhera-Aktie aufgrund der laufenden Studie hingewiesen hatte. Doch diese Information sei bloss vage und im Sinne einer Prognose gewesen.

Zudem weist das Gericht auf einen interessanten Punkt hin: Der Santhera-Mitarbeiter habe die Information nicht im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit erhalten, sondern anlässlich eines privaten Besuchs eines Spiels des SC Bern mit dem Finanzchef von Santhera.

Entscheidend für den Freispruch war aber die Tatsache, dass das Pharmaunternehmen bereits am 13. Mai 2014 eine Medienmitteilung zur erfolgreichen Studie publiziert hatte. Das war drei Tage vor dem Investment des Beschuldigten. Dass der Aktienkurs von Santhera nicht schneller in die Höhe schoss, lässt sich damit erklären, dass das Pharmaunternehmen damals von keinem Analysten abgedeckt wurde und somit unter dem Radar potenzieller Investoren durchging.

Der Bankangestellte hingegen, sensibilisiert durch die Information seines Studienkollegen, hat damals regelmässig die Website von Santhera konsultiert und die Medienmitteilungen aufmerksam gelesen. Ob die Bundesanwaltschaft den Fall ans Bundesgericht weiterzieht, ist derzeit noch offen.

SK.2017.3, Entscheid vom 8. 6. 17, nicht rechtskräftig.

In diesem Fall Santhera war natürlich der Fall klar, dass es sich nicht um Insiderwissen handelte...sonst hätte weit bessere Einstands und Verkaufskurse erzielt bzw. Das Timing war Zockermässig orientiert,aber kaum durch insiderwissen beeinflusst. ( Das sage ich weil ich alles genau noch weiss und ich die Aktie eigentlich bei 4.- jedem andrehen wollte, machte ich aber nicht)

im Swissquotemagazin (gibts auch am Kiosk) wird Santhera über alles schöngeredet..man könnte meine es wäre alles einmalig. Massivst unterbewertet Kursziele über 200.-

 

roc71
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Sehr clever - schön, sehr

Sehr clever - schön, sehr schön

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CEO Meier wieder mal mit perfektem Timing (diese Woche CHMP)

Erste Patienten mit Duchenne-Muskeldystrophie (DMD) in Grossbritannien in as Early Access to Medicines Scheme für Santheras Raxone® aufgenommen

Liestal, Schweiz, 11. September 2017 - Santhera Pharmaceuticals (SIX: SANN) gibt Aufnahme von ersten DMD Patienten mit abnehmender Atmungsfunktion, ohne Glukokortikoid-Begleittherapie, in das britische Early Access to Medicines Scheme (EAMS) für Raxone(R) bekannt.

Im Juni erhielt Raxone(R) (Idebenon) im Rahmen des Early Access to Medicines Scheme (EAMS) eine positive wissenschaftliche Beurteilung von der britischen Arzneimittelbehörde (Medicines and Healthcare products Regulatory Agency, MHRA) - als erstes zugelassenes Medikament unter EAMS für Patienten mit DMD. Der MHRA-Entscheid erlaubt Patienten mit DMD, die den unter dem Programm definierten Kriterien entsprechen, Zugang zu Raxone, einem Entwicklungspräparat, dessen Marktzulassung für DMD gegenwärtig durch die Europäische Arzneimittelbehörde (European Medicines Agency, EMA) geprüft wird. Der Einschluss von Patienten in das EAMS ist damit die erste dokumentierte Anwendung von Raxone ausserhalb einer klinischen Studie für Patienten mit DMD.

"Ich freue mich in der Lage zu sein, Raxone an mehrere meiner Patienten mit Atmungsverlust verabreichen zu können, für sie ist sonst keine Behandlungsalternative verfügbar", sagte Dr. Dipansu Ghosh, Pneumologe an einem DMD Fachzentrum in Leeds.

Bis zum heutigen Zeitpunkt wurden 15 DMD Fachzentren in Grossbritannien gemäss den Bedingungen des EAMS ausgebildet. Weitere Standorte haben Interesse bekundet und unterlaufen derzeit den lokalen Genehmigungsprozess.

"Action Duchenne ist ermutigt über den positiven EAMS Entscheid im Frühsommer. Vor allem für die jungen Leute, die mit Duchenne leben und deren Atmung sich verschlechtert", sagte Janet Bloor, Chair of Trustees bei Action Duchenne. "Ich freue mich, dass die Atmungsfunktion bei den Zulassungsbehörden nunmehr Beachtung findet. Dies wird hoffentlich den Weg für weitere mögliche Behandlungen ebnen, wovon eine grössere Bandbreite von DMD Patienten profitieren kann."

Wie im öffentlichen Beurteilungsbericht1 dargelegt, wird Raxone im Rahmen des EAMS eingesetzt, um den Atmungsfunktionsverlust bei DMD-Patienten die mindestens 10 Jahre alt sind und gleichzeitig keine Glukokortikoide einnehmen, zu verlangsamen. Die Abnahme der Atmungsfunktion muss vor Beginn der Therapie durch wiederholte Messung nachgewiesen sein. Raxone kann bei Patienten angewendet werden, die zuvor mit Glukokortikoiden behandelt wurden, bei Patienten die eine Glukokortikoid Behandlung nicht vertragen oder diese nicht angezeigt ist.

Über das UK Early Access to Medicines Scheme (EAMS)

Das von der Industrie unterstützte EAMS in Grossbritannien soll Patienten mit lebensbedrohlichen oder zu schwerer Beeinträchtigung führenden Erkrankungen, für die es keine oder keine zufriedenstellenden Behandlungsoptionen gibt, den Zugang zu noch nicht zugelassenen Arzneimitteln ermöglichen. Im Rahmen des EAMS begutachtet die MHRA Nutzen und Risiken eines Arzneimittels in einer wissenschaftlichen Beurteilung (Scientific Opinion) basierend auf den bei der EAMS-Einreichung verfügbaren Daten. Die Beurteilung ist für ein Jahr gültig und kann erneuert werden. Das EAMS ist freiwillig und die Beurteilung seitens der MHRA ist kein Ersatz für das normale Zulassungsprozedere für Medikamente.

Über Santhera

Santhera Pharmaceuticals (SIX: SANN) ist ein auf die Entwicklung und Vermarktung innovativer Medikamente zur Behandlung seltener neuromuskulärer und mitochondrialer Krankheiten fokussiertes Schweizer Spezialitätenpharmaunternehmen. Das erste Produkt von Santhera, Raxone(R) (Idebenon), ist in der Europäischen Union, Norwegen, Island, Liechtenstein und Israel zur Behandlung von Leber hereditärer Optikusneuropathie (LHON) zugelassen. Für Duchenne-Muskeldystrophie (DMD) bei Patienten mit abnehmender Atmungsfunktion und ohne Glukokortikoid-Begleittherapie hat Santhera in der Europäischen Union und der Schweiz einen Antrag auf Marktzulassung gestellt. In Zusammenarbeit mit dem US National Institute of Neurological Disorders and Stroke (NINDS) entwickelt Santhera Raxone(R) in einer dritten Indikation, primär progredienter Multipler Sklerose (PPMS), sowie Omigapil für Patienten mit kongenitaler Muskeldystrophie (CMD). Für alle diese Krankheiten besteht ein sehr hoher medizinischer Bedarf. Weitere Informationen zu Santhera sind verfügbar unter www.santhera.com.

Raxone(R) ist eine eingetragene Marke von Santhera Pharmaceuticals.

Für weitere Auskünfte wenden Sie sich bitte an: Sue Schneidhorst, Head Group Communications Europa: +41 61 906 89 26 USA: +1 646 586 2113 sue.schneidhorst@santhera.com

Investoren: Christoph Rentsch, Chief Financial Officer                      Hans Vitzthum, LifeSci Advisors Europa: +41 61 906 89 65                                              USA: +1 212 915 2568 christoph.rentsch@santhera.com                                    hans@lifesciadvisors.com 

Disclaimer / Forward-looking statements Diese Mitteilung stellt weder ein Angebot noch eine Aufforderung zur Zeichnung oder zum Kauf von Wertpapieren der Santhera Pharmaceuticals Holding AG dar. Diese Publikation kann bestimmte zukunftsgerichtete Aussagen über das Unternehmen und seine Geschäftsaktivitäten enthalten. Solche Aussagen beinhalten bestimmte Risiken, Unsicherheiten und andere Faktoren, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die finanzielle Lage, der Leistungsausweis oder die Zielerreichung des Unternehmens wesentlich von den in diesen Aussagen ausgedrückten oder implizierten Erwartungen abweichen. Die Leser sollten sich daher nicht in unangemessener Weise auf diese Aussagen verlassen, insbesondere nicht im Zusammenhang mit einer Vertrags- oder Investitionsentscheidung. Das Unternehmen lehnt jede Verpflichtung zur Aktualisierung dieser Aussagen ab.

Referenz 1Öffentlicher EAMS Beurteilungsbericht verfügbar unter: https://www.gov.uk/government/publications/early-access-to-medicines-scheme-eams-scientific-opinion-raxone-to-treat-the-decline-of-respiratory-function-in-patients-with-duchenne-muscular-dys

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Mitteilung EAMS Patientenaufnahme

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--- Ende der Mitteilung ---

flims
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Absolut Deiner Meinung !

Absolut Deiner Meinung ! Zusätzlich kann Meier auch darauf hinweisen (falls die Entscheidungsträger vom CHMP noch nicht up to date sind), dass mehrere DMD Fachzentren in England Raxone bereits anbieten. Eigentlich ein optimals Timing mit der heutigen Meldung von Santhera. Die Voraussetzungen sind also Top. 

Wäre ich ein CHMP - Mitglied, dann hätte ich eher ein schlechtes Gewissen, wenn ich vor versammelter Patientenorganisationen die Marktzulassung für DMD ablehnen würde (e.g. medical need). 

@DirtyCashHarry - um welche Uhrzeit kann man mit einem Entscheid rechnen ? Do Abend oder Fr untertags ?

<gelöscht>
Tolle Neuigkeiten

Tolle Neuigkeiten heute Nachmittag. Dass Sann auf der Agenda für das CHMP diese Woche steht, war schon zu 99% klar, aber nun wurde die Agenda veröffentlicht und diese hat es in sich. Es wird eine oral explanation durch Santhera selber geben. Das alleine ist schon top, denn wir kennen CEO Meier und seine Fähigkeiten, überzeugend zu präsentieren und er ist ja wirklich mit Herzblut dabei und trotzdem kein Schwätzer. Hat auch bei LHON schon so geklappt vor dem CHMP. Dazu kommt jetzt noch der Bonus, dass auch die Patientenorganisationen mit von der Partie sein werden. Was dies für eine Bedeutung hat, konnte man ja bei der FDA und Sarepta sehen, nur deshalb kam es dort zur Zulassung. Und wie sehr die Patienten auf den unterstützen Zugang zu Raxone hoffen, ist hinlänglich bekannt. Für mich ist die Agenda deshalb schon ein kleiner Jackpot. Ich will zuerst einmal ein Komittee sehen, dass den Patienten in ihrer Not den Zugang zu einem Medikament mit ungedecktem medizinischen Bedarf verweigert. Die Zulassungschancen sind für mich damit deutlich gestiegen und liegen wieder über 90%. Alles nur meine Meinung. Ich werde jedenfalls mit einer grösseren Position als geplant durch den Entscheid gehen und auf dem jetzigen Niveau noch weiter zukaufen.

maxim
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Hammer News

Kann es sein das SANN ausgebremmst wird oder interesieren sich so wenig Leute für das was bald kommt? 

deam85
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Newron ist damals von ca 20.-

Newron ist damals von ca 20.- auf 27.- gestiegen auf die zulassung hin. Bei sann ist moch rein gar nichts im kurs drin, also erwarte ich schon ein guter kursanstieg falls positiv!

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Der Ausbruch damals hatte

Der Ausbruch damals hatte sehr wohl seine Gründe. Santhera erhielt im zweiten Anlauf die LHON-Zulassung und CEO Meier ging daraufhin mit seinen ganzen Optionen all in. Ein optimistischeres Signal gibt es wohl nicht, entsprechend stieg der Kurs auf das ATH. Man ging damals auch noch von einer reibungslosen Zulassung in der EU und vor allem auch den USA aus, das ist heute bekanntlich etwas anders...

Man kann die heutige Situation also schon ein bisschen mit 2015 vergleichen. Auch damals gab es im Zulassungsprozess mehrere Verzögerungen und man war zum Schluss zwar optimistisch, aber ein Restrisiko blieb. Die erste Zulassung war für Sann zwar ein Meilenstein, aber vom Umsatzpotential her geht es erst jetzt wirklich ums Eingemachte. Auch jetzt hat man den Eindruck, quasi alle Operationen bei Santhera warten nur darauf, dass endlich die Zulassung für DMD da ist, danach will man richtig durchstarten (Vermarktung, USA, Pipeline etc.).

Der Kurs von aktuell rund CHF 70 hingegen, kann nicht mit den damaligen Kursen verglichen werden. Wenn schon, müsste man die Börsenkapitalisierung vergleichen, denn es gibt heute auch deutlich mehr Sann-Aktien. Das ATH von damals bei ca. CHF 138 kommt einen heutigem Kurs von ca. CHF 106 gleich! Die damaligen CHF 90 vor der Zulassung sind also sogar etwas tiefer als die aktuellen CHF 70.

Wieviel von der Zulassung im Kurs bereits eingepreist ist, weiss niemand. Gut möglich, dass es am Freitag Morgen keinen riesigen Sprung mehr gibt. Das hängt für mich auch davon ab, wieviel wir bis dahin noch steigen, heute siehts ja schon was gut aus. Ich rechne jedoch, wie schon mehrmals erwähnt, mit einem Anstieg in Raten und sicher mit Kursen über CHF 100-120 innerhalb der Wochen und Monate nach Zulassung. Denn nach wie vor ist Santhera relativ unbekannt und das Management wird wie schon im Mai 2014 wissen, wie sie die Aufmerksamkeit für die Aktie werden steigern können. Spätestens wenn nach der EU-Zulassung irgendwann mal die offizielle Meldung darüber kommt, dass man in den USA die Verhandlungen mit der FDA wieder aufgenommen hat, wird es nochmals einen kräftigen Schub geben.

Weshalb es bei Sann nicht wie bei Newron laufen sollte, habe ich vor ein paar Wochen hier im Forum mal ausführlich analysiert, einfach mal ein paar Seiten zurück blättern.

Amphibolix
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Kursentwicklung vor 2 Jahren

Was mir nicht klar ist: Im Jahr 2015 während dem Sommer d.h. eigentlich sogar von Anfang Jahr an, war die Aktie stabil um 90 rum. Im September kam dann der Ausbruch auf bis zu knapp über 130 (um dann im Oktober wieder auf 100 zurückzufallen). Damals gab es keine besonders nennenswerten Umstände im Vergleich zur heutigen Situation, oder übersehe ich da etwas. Ich verstehe einfach nicht, wieso die Aktie damals einen solchen Sprung machte (und überhaupt höher tendierte) und jetzt, wo die Aussichten doch eigentlich viel aussichtsreicher sind, dümpeln wir immer noch bei 70 rum. Was meint Ihr? Können wir nach dem (hoffentlich positiven) Entscheid diese Woche auf eine ähnliche Kursentwicklung wie damals hoffen? Oder passiert das, was Löwe oben beschrieben hat?

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Löwe
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Hallo

Hallo Zamä!

Ich melde mich auch wieder mal zurück!

Die Euphorie ist riesig sehe ich, aber vergesst nicht wenn alle am Freitag die Zulassung erwarten, dann KÖNNTE vielleicht am schluss gar kein Feuerwerk stattfinden(könnt ihr euch damals bei Newron erinnern als die damals von der FDA das Ok erhalten haben??????)

Was meint Ihr??

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maxim hat am 11.09.2017 17:26

maxim hat am 11.09.2017 17:26 geschrieben:

Kann es sein das SANN ausgebremmst wird oder interesieren sich so wenig Leute für das was bald kommt? 

Wohl eher Letzteres. Zudem gibt es sicher auch Leute, welche die heutige Agenda negativ interpretieren und in der mündlichen Erklärung ein Zeichen dafür sehen, dass nach wie vor Zweifel und Erklärungsbedarf beim CHMP bestehen. Nur, davon ging ich sowieso aus nach der letzten Verschiebung und den dazu gehörigen Erklärungen in den Meeting Minutes. Deshalb war mir vor dem Entscheid auch etwas mulmig zu Mute, da es halt immer auch eine Wundertüte bleibt. Nun habe ich genau diese Angst nicht mehr, da es soviel einfacher ist, etwas persönlich zu erklären und sich face to face für etwas stark zu machen, als wenn immer nur Unterlagen und Studienauswertungen hin und her gereicht werden. Für mich hätte es nicht besser kommen können, das hört man ja wahrscheinlich auch heraus :-). Vielleicht muss man mich etwas bremsen... Und dass der Kurs jetzt so tief schliesst, spielt mir ehrlich gesagt auch in die Karten, da ich heute morgen noch Trading Posis verkauft habe. Diese werde ich morgen wieder aufbauen und wohl auch halten.

Amphibolix
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Danke DCH für Deine - wie

Danke DCH für Deine - wie immer - fundierten und wertvollen Beiträge!

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Pieti
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Tolles Feedback - Danke

Danke für Deine ausführliche Antwort auf meine Bedenken....  Dann halten wir den Atem an und gehen durch  Smile

Good

 

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DirtyCashHarry hat am 24.08

DirtyCashHarry hat am 24.08.2017 10:22 geschrieben:

@Pieti: Das sind berechtigte Überlegungen, jedoch rechne ich trotzdem überhaupt nicht damit, im Gegenteil. Ich denke zwar, der Kurs wird nach der Empfehlung bei Eröffnung nicht schlagartig 50% höher stehen, sondern es kann einige Tage und Wochen dauern, bis sich der Markt der Bedeutung dieser Meldung bewusst wird. Ähnlich wie im Mai 2014, als nach Publikation der Phase III Daten die Aktie erst nach einigen Tagen richtig explodierte. Aber Santhera wird das seinige dazu tun, dass sie auch die Publicity erhalten, um der Aktie den nötigen Schub zu verleihen.

Ich denke, man kann Newron, Basilea und Santhera nicht miteinander vergleichen und deshalb auch nicht auf eine ähnliche Kursentwicklung schliessen. Bei Newron muss man nachträglich sagen, dass wohl jeder mit der Zulassung gerechnet hat und diese schon im Kurs eingepreist war. Zudem fehlte es an Folgenews, im Gegenteil, es geisterte schon bald die Angst vor der nächsten KE herum, was Gift für die Aktie war. Trotzdem kann ich mir den Einbruch nicht erklären, aber Newron war schon immer eine „spezielle“ Aktie.

Bei Basilea gab es aufgrund des HJ-Berichtes ja keinen Grund, zu kaufen, mich hat dieser jedenfalls nicht begeistert. Geld wird noch immer wenig verdient, schwarze Zahlen sind in weiter Ferne. Wenn, dann hätte man Basilea aufgrund der Vereinbarung mit Pfizer kaufen sollen, die wirklich sehr bedeutend war und ist. Aber damit ging gleichzeitig auch das Ende der Übernahmespekulationen einher und das hat dem Kurs die kurzfristige Fantasie genommen. Nun bleibt halt einfach wieder viel Geduld gefragt.

Und wieso soll nun bei Santhera alles anders werden? Eine Garantie dafür gibt es natürlich nicht, aber ich kann einmal ein paar Gründe nennen.

1. Es besteht eine Unsicherheit am Markt betreffend der Empfehlung, diese hat sich nach der letzten Verschiebung deutlich erhöht und konnte durch die MHRA-Empfehlung nur bedingt wieder wettgemacht werden. Entsprechend ist die Zulassung im Kurs sicher noch nicht zu 100% eingepreist und bei positiver Empfehlung gibt es einige, die noch einsteigen wollen oder wieder einsteigen werden.

2. Die Zulassung einer orphan drug bekommt deutlich mehr mediale Aufmerksamkeit als ein „normales“ Medi. DMD ist ein speziell gefragtes Thema mit entsprechender Unterstützung der Patientenorganisationen. Santhera wäre die erste Firma mit einem Medi, welches fast der Hälfte aller Patienten helfen kann.

3. Santhera liegt von der Marktkapitalisierung her an der Schwelle zur halben Milliarde. Das ist für die aussterbende Gattung der Analysten oftmals eine kritische Grenze für die Abdeckung. Auch institutionelle Investoren kennen manchmal solche Grenzwerte. Vielleicht kommen bei Zulassung neue Analysten hinzu, zum Beispiel wieder die CS oder ein amerikanischen Haus. Das würde der Firma und dem Kurs sicher helfen.

4. Santhera vermarktet sein Raxone selber und ist nicht abhängig von einem Partner. Das gibt den Anlegern eine viel grössere Visibilität und ist vertrauensfördernd.

5. Die DMD-Indikation wäre bereits das zweite und viel wichtigere Einsatzgebiet von Raxone. Mit LHON hat man eine solide Basis, ähnlich wie Newron mit Xadago und auch vom Volumen her vergleichbar (nur auch hier mit dem Vorteil der Eigenvermarktung). Mit dem DMD-Markt kann man aber das grosse Geld verdienen. Auch hier wieder vergleichbar mit Sarizotan von Newron gegen das Rett-Syndrom, ähnliches Sales-Potential. Nur hätte Sann eben schon die Zulassung und liegt damit ca. 4-5 Jahre vor Newron und hat die ganzen Risiken nicht mehr (mit Ausnahme der Marktakzeptanz, aber da hab ich wenig Angst) .

6. Der aufwändige und teure Aufbau einer Verkaufsorganisation in Europa besteht bereits. Da es sich um dasselbe Medi handelt, welches bereits vertrieben wird, nur für eine andere Indikation, muss nicht mehr soviel Geld in die Marketing-Organisation investiert werden, wie dies ansonsten jeweils der Fall ist. Schwarze Zahlen sollten vielleicht schon 2018 möglich sein.

7. Santhera ist seit der Aufnahme von Kapital durch den Wandler diesen Frühling im Prinzip durchfinanziert. Sofern sich die Verkäufe nach Zulassung einigermassen gemäss Prognosen einstellen (PTC zeigt, dass es geht), werden sie kein frisches Cash mehr benötigen.

8. Mit der EU-Zulassung wird automatisch auch die US-Fantasie wieder aufflammen, Santhera schürt diese ja auch jetzt im Vorfeld bereits selber. Es kann also anschliessend jederzeit Newsflow betreffend FDA geben, den man nicht verpassen will.

9. 63 Tage nach der Empfehlung folgt noch die offizielle die Marketing-Zulassung. Auch wenn dies im Prinzip reine Formsache ist, generiert der Newsflow bei Biotechs hier meistens nochmals 4-5%.

10. Das Santhera-Management geniesst am Markt ein hohes Ansehen. Meier ist ein guter Kommunikator, aber er bleibt auf dem Boden der Tatsachen und macht keine zu euphorischen Versprechungen, das kommt gut an.

Es gäbe noch mehr Punkte, aber das ist natürlich immer eine subjektive Wahrnehmung. Vielleicht hilft es dir trotzdem ein bisschen. Natürlich steht und fällt aber sowieso alles mit der CHMP-Empfehlung. Und ob man diesen Entscheid mitmachen will oder nicht, dafür gibt es andere Kriterien.

 

cashProd
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Danke für die Mitteilung -

Danke für die Mitteilung - wir prüfen diesen Fehler und melden uns, so bald er korrigiert ist.

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Das ist so mühsam am neuen

Das ist so mühsam am neuen Forum. Wenn man in seinem Beitrag nur einen kleinen Fehler korrigieren will, springt er wieder ganz nach vorne. Sorry.

Robeli
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Was ist heute los?

Was ist los mit SANN die letzten Tage? Ist schon der Entscheid bekannt? (Soll doch erst morgen abend kommuniziert werden).

Wissen einige mehr?

Oder ist es einfach die Angst/Unsicherheit und Erfahrung vom letzten May?

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Der Praktikus vom 13. September 2017

Santhera vor wichtigen News

Diese Woche entscheidet die europäische Zulassungsbehörde EMA darüber, ob Raxone, das bisher einzige Medikament von Santhera (SANN 70.9 -0.84%), zur Behandlung der seltenen Krankheit Duchenne Muskeldystrophie zugelassen werden soll. Publik wird der Entscheid am Freitag. Fällt er positiv aus, dürfte Schwung in die Aktien kommen.

Gelingt die Zulassung, kann Santhera endlich richtig loslegen. Ich rechne damit, dass die Gewinnschwelle in diesem Fall bis 2019 erreicht würde. Weiteres Potenzial birgt zudem eine laufende Studie, die bis 2020 auch die Zulassung in den USA ermöglichen könnte. Meiner Ansicht nach spiegelt der Kurs das Potenzial in Santhera nicht. Aber Achtung: Santhera ist eine Hochrisikoanlage. Setzen Sie nur Geld ein, das Sie mental gleich auf null abschreiben können.

Fanz
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Nein, zum lesen muss man sich

Nein, zum lesen muss man sich nicht anmelden. Lese da seit geraumer Zeit mit, ohne Login.

Jetzt warte ich noch entspannt auf morgen und werde dann wohl weinen, weiss einfach noch nicht ob der Freude oder Trauer wegen... Wink

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