Schaffner Hldg

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14.01.2008 23:33
#1
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Schaffner Hldg

Am Mittwoch präsentiert Schaffner die Jahresbilanz, Informationen über diese Firma jedoch schwer auffindbar. Was meinen die Analysten zu dieser Aktie, evtl. ein Kauf Wert? Die Aktie ist zumindest momentan am unteren Ende des Trendkanals.

Quote:

06.12.2007 - 14:22 (© GodmodeTrader - http://www.godmode-trader.ch/)

Luterbach (Godmode-Trader.ch) - Die Schaffner Gruppe hat ihren Nettoumsatz in den fortgeführten Geschäftsbereichen im abgelaufenen Geschäftsjahr 2006/2007 um 23,6 Prozent auf 170,3 Millionen Franken (Vorjahr: 137,8 Millionen Franken) gesteigert. Bereinigt um Währungseinflüsse betrug die Zunahme 20,3 Prozent. Der Auftragseingang nahm gleichzeitig um 23,3 Prozent auf 174,3 Millionen Franken (Vorjahr: 141,4 Millionen Franken) zu.

Das operative Ergebnis (EBIT) blieb mit 10,2 Millionen Franken (Vorjahr: 10,1 Millionen Franken) nahezu kostant. Die EBIT-Marge ging damit jedoch auf 6,0 Prozent (Vorjahr: 7,4 Prozent) zurück. Der Rückgang der Rentabilität sei hauptsächlich auf das schwache erste Halbjahr wegen Remanenzkosten aus dem aufgegebenen Testsystems-Geschäft, einem schwachen ersten Quartal im Automotivegeschäft, Anlaufkosten für neue Produkte in Schanghai sowie einer Materialkostenteuerung, die erst verzögert kompensiert werden konnte, zurückzuführen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Durch die positive Entwicklung des Finanzergebnisses und eine niedrigere Steuerquote erhöhte sich der Nettogewinn der fortgeführten Geschäftsbereiche jedoch um 16,5 Prozent auf 7,6 Millionen Franken (Vorjahr: 6,5 Millionen Euro). Das entspricht einem Ergebnis je Aktie von 12,27 Franken (Vorjahr: 10,44 Franken).

Einschliesslich des per Ende April 2007 vollständig aufgegebenen Geschäftsbereichs Testsystems erzielte die Schaffner Gruppe im Geschäftsjahr 2006/2007 einen Nettoumsatz von 186,1 Millionen Franken (184,0 Millionen Franken) und einen Gewinn in Höhe von 5,4 Millionen Franken (Vorjahr: 3,6 Millionen Franken).

Der Verwaltungsrat der Schaffner Holding AG wird der Generalversammlung vorschlagen, das Nettoergebnis des Geschäftsjahres 2006/2007 auf neue Rechnung vorzutragen und anstelle einer Dividende im Rahmen einer Nennwertreduktion 3,00 Franken je Namenaktie auszuzahlen.

Basierend auf der aktuellen Wirtschaftslage strebt die Schaffner Gruppe für das Geschäftsjahr 2007/2008 ein organisches Umsatzwachstum von 6 bis 8 Prozent an und erwartet aufgrund der erfolgreich abgeschlossenen Neuausrichtung eine EBIT-Marge zwischen 7 und 8 Prozent. Aufgrund des positiven Geschäftsverlaufs wird zudem erwartet, dass das Ziel eines jährlichen Nettoumsatzes von rund 250 Millionen Franken mit einer durchschnittlichen EBIT-Marge von 10 Prozent bis zum Geschäftsjahr 2010/2011 erreicht wird.

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Vermögen strukturieren und sich möglichst für die unplanbaren Marktereignissen vorbereiten.

20.09.2016 11:49
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Schaffner passt die Wachstumsziele leicht an

Der Elektronikkomponenten-Hersteller Schaffner modifiziert seine für das Jahr 2020 gesetzten Ziele leicht.

Das bei der Präsentation der Strategie 2020 vorgestellte organische Wachstumsziel für den Nettoumsatz von über 5% jährlich und das EBIT-Margenziel von 8% wird zwar bestätigt. Da jedoch geeignete Akquisitionen im aktuellen Marktumfeld zeitlich schwer planbar seien, entfalle der potenzielle Umsatzeinfluss aus Zukäufen aus der strategischen Guidance für den Zeitraum bis zum Geschäftsjahr 2019/20, teilte das Unternehmen am Dienstag mit.

Für das im September endende Geschäftsjahr 2015/16 geht man weiterhin von einem Nettoumsatz von über 180 Mio CHF sowie einer sequenziellen Verbesserung des operativen EBITA gegenüber der ersten Jahreshälfte aus. Wie bereits kommuniziert, werden aufgrund des Aufwands für die laufenden Kostensenkungsmassnahmen das Unternehmensergebnis und der operative EBITA deutlich unter den vergleichbaren Werten des Vorjahres liegen.

Die Schaffner-Aktien werden letztmals am 30. September 2016 im International Reporting Standard, ab 3. Oktober dann im Swiss Reporting Standard gehandelt, heisst es weiter. Dies hängt mit der Umstellung der Rechnungslegung auf Swiss Gaap Fer zusammen. Die Aktien werden Bestandteil des Swiss Performance Index (SPI) bleiben und weiterhin in den Indizes SPI Extra, SPI ex SLI und Swiss All Share enthalten sein.

(AWP)

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15.07.2016 08:16
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Konzernchef von Schaffner nimmt den Hut

An der Spitze des Komponentenherstellers Schaffner kommt es zu einem abrupten Wechsel. Der Konzernchef Alexander Hagemann verlässt das Unternehmen nach über neunjähriger Tätigkeit mit sofortiger Wirkung.

Hagemann werde sich neuen Aufgaben ausserhalb des Unternehmens widmen, teilt Schaffner am Freitag mit. An seine Stelle tritt interimistisch Kurt Ledermann, der seit 2008 das Amt des Finanzchefs bekleidet.

Auf der CFO-Position rückt derweil der langjährige Stellvertreter von Ledermann, Christian Herren, nach. Herren war zuletzt als Leiter Corporate Finance & Accounting tätig, so die Mitteilung. Die Gruppenleitung bestehe derweil bis auf Weiteres aus Kurt Ledermann (CEO a.i. und CFO), Ah Bee Goh (Chief Operating Officer), Guido Schlegelmilch (Executive Vice President und Leiter Division EMC).

Der Verwaltungsrat dankt Hagemann für seinen Einsatz. Er habe die Entwicklung von Schaffner insbesondere mit der Neuausrichtung der Gruppe sowie der erfolgreichen Internationalisierung mit grossem Engagement geprägt.

(AWP)

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08.06.2016 08:33
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Schaffner: Mit Kostensenkung zum Erfolg?

Schaffner befindet sich in einer schwierigen Phase. Vor kurzem wurde die Schliessung einer Produktionsstätte in Deutschland bekanntgegeben und für das erste Halbjahr 2015/16 wurde ein Verlust ausgewiesen.

Anlässlich eines Investorentages bestätigt das Unternehmen indes frühere Aussagen zu den kurz- und mittelfristigen Prognosen.

Schaffner befinde sich weiterhin in einem Übergangsjahr und der wirtschaftliche Ausblick bleibe unsicher, heisst es in den Unterlagen zum Investorentag vom Mittwoch. Gleichzeitig wird bestätigt, dass die EBITA-Marge innert 24 Monate wieder auf über 8% steigen soll und man wieder auf den Wachstumspfad einschwenken will. Deshalb werde der Fokus ab dem Geschäftsjahr 2016/17 verstärkt auch auf Akquisitionen gelegt. Zu den Aussichten für das Gesamtjahr 2015/16 werden keine konkreten Angaben gemacht.

Produktionsverlagerung in Büren

Vor gut einer Woche hatte Schaffner die Stilllegung der Produktion am Standort der Schaffner Deutschland GmbH im westfälischen Büren per Ende 2016 angekündigt. Die Produktion von Transformatoren und Drosseln soll an den bestehenden Produktionsstandorten der Schaffner Gruppe in China, Ungarn und in den USA zusammengeführt werden. Begründet wurde dieser Schritt mit der rückläufigen Nachfrage Power-Magnetics-Lösungen und mit den hohen Kosten, was sowohl im letzten Geschäftsjahr als auch im ersten Halbjahr 2015/16 zu einem Betriebsverlust von Schaffner Deutschland am Standort Büren geführt hatte. An dem Standort soll künftig das globale Kompetenzzentrum für Power-Magnetics-Lösungen (Transformatoren, Drosseln) aufgebaut werden.

Im ersten Halbjahr 2015/16 (per 31.03.) hatte Schaffner einen deutlichen Rückgang des Umsatzes verzeichnet. Das im März im Zusammenhang mit der schwachen Verfassung der Märkte angekündigte beschleunigte Kostensenkungsprogramm hat das Ergebnis wie angekündigt in den negativen Bereich gezogen. Die Restrukturierungskosten im Gesamtjahr 2015/16 sollen sich auf rund 4 Mio CHF belaufen, wovon im ersten Semester allerdings lediglich 0,7 Mio CHF angefallen sind. Das Kostensenkungsprogramm beinhaltet die Zusammenlegung zweier Werke in den USA, Produktionsverlagerungen sowie eine Reduktion der Materialkosten.

Kosten sollen gesenkt werden

Schaffner will die Kosten um insgesamt 6 Mio CHF jährlich senken, wovon der grösste Teil ab dem Geschäftsjahr 2016/17 wirksam werden soll. Die Fixkostenstrukturen sollen durch den Abbau von 40 Stellen reduziert werden. CEO Alexander Hagemann kündigte im Mai für die nähere Zukunft mögliche weitere Produktionsverlagerungen an, über die "zu gegebener Zeit" informiert werden soll.

Mit Blick auf das zweite Semester verwies Hagemann auf die üblicherweise bessere Saisonalität, da auf das erste Semester des versetzten Geschäftsjahres von Schaffner Weihnachten und Neujahr sowie auch das Neujahr im mittlerweile wichtigsten Einzelmarkt China fallen. Darum prognostiziert er für das zweite Halbjahr sequentiell eine Verbesserung des Umsatzes und des operativen Ergebnisses, bei allerdings höheren Restrukturierungskosten.

Insgesamt soll im Geschäftsjahr 2015/16 das operative Geschäftsergebnis positiv ausfallen - trotz der mit dem laufenden Kostensenkungsprogramm verbundenen Sonderkosten. "Der EBITA dürfte im Gesamtjahr positiv ausfallen", sagte Hagemann an der Telefonkonferenz zu den Halbjahreszahlen. Ob auch das Reinergebnis im schwarzen Bereich ausfallen werde, mochte er nicht vorhersagen. Dies hänge von den effektiv bis zum Ende des Geschäftsjahres (Ende September) anfallenden Kosten ab. Im ersten Semester fiel der EBITA mit 2,2 Mio CHF knapp positiv aus, das Reinergebnis dagegen mit -0,3 Mio knapp negativ.

(AWP)

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12.05.2016 08:40
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Schaffner wegen Restrukturierungskosten mit Reinverlust im Halbjahr
12.05.2016 08:26

(Ausführliche Fassung)

Luterbach (awp) - Der Komponentenhersteller Schaffner hat im ersten Halbjahr 2015/16 (per 31.03.) einen deutlichen Rückgang des Umsatzes verzeichnet. Das im März im Zusammenhang mit der schwachen Verfassung der Märkte angekündigte beschleunigte Kostensenkungsprogramm hat das Ergebnis wie angekündigt in den negativen Bereich gezogen. Für das zweite Semester erwartet das Unternehmen indes eine sequentielle Verbesserung.

Der Umsatz reduzierte sich um knapp 10% auf 92,6 Mio CHF, entsprechend einem Minus von 9,2% in Lokalwährungen. Der Auftragseingang ging gleichzeitig um 7,1% auf 94,2 Mio CHF zurück. Das Umsatzminus sei hauptsächlich auf den Rückgang in der Division Power Magnetics zurückzuführen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Das Marktumfeld in den Kernmärkten sei auch im Berichtszeitrum mit Ausnahme des Sektors Automotive äusserst schwierig geblieben.

Im März sah sich das Unternehmen aufgrund des konjunkturellen Gegenwinds zur Einleitung von Massnahmen gezwungen, deren Kosten das Ergebnis im ersten Semester in den roten Bereich drücken würden, wie es damals hiess. In der heutigen Mitteilung bestätigt Schaffner, dass sich die Restrukturierungskosten im Gesamtjahr 2015/16 auf rund 4 Mio CHF belaufen werden. Davon fielen im ersten Semester allerdings lediglich 0,7 Mio CHF an.

Das operative Ergebnis auf Stufe EBITA vor akquisitionsbedingten Amortisationen und Restrukturierungsaufwendungen hat sich auf 2,2 Mio CHF mehr als halbiert. Die Marge bildete sich dabei auf 2,3% von 4,7% zurück. Das Reinergebnis fiel mit -0,3 Mio CHF in den negativen Bereich, dies nach einem Gewinn von 1,9 Mio im Vorjahr.

DIVISION POWER MAGNETICS MIT VERLUST

Das angekündigte Kostensenkungsprogramm beinhaltet die Zusammenlegung zweier Werke in den USA, Produktionsverlagerungen sowie eine Reduktion der Materialkosten. Die Fixkostenstrukturen werden durch den Abbau von 5% der Stellen reduziert. Schaffner will dabei die Kosten um insgesamt 6 Mio CHF jährlich senken, wovon der grösste Teil ab dem Geschäftsjahr 2016/17 wirksam werden soll.

Ausgenommen von den Massnahmen sei die Division Automotive, welche sich "höchst erfreulich entwickelt und ihre Mittelfristziele bereits heute übertrifft", bestätigt Schaffner eine Aussage vom März. Für diese Division werden indes seit einiger Zeit verschiedene strategische Varianten geprüft. Der Umsatz der Division reduzierte sich im ersten Semester um 2,7% auf 22,0 Mio CHF, wogegen das operative Ergebnis dank einer verbesserten Effizienz und einer guten Auslastung auf 4,7 Mio CHF deutlich verbessert wurde, die entsprechende operative Marge steht bei über 21%.

Die Division EMC (Elektromagnetische Verträglichkeit) verzeichnete einen Rückgang des Umsatzes um 3% auf 45,4 Mio sowie des operativen Ergebnisses um 14% auf 3,1 Mio. Das Ergebnis sei von einem hohen Aufwand für den Ausbau des Power Quality-Geschäfts geprägt gewesen, vor allem für die Entwicklung der nächsten Gerätegeneration der ECOsine Oberwellenfilter.

Der Umsatz in der Division Power Magnetics brach um 24% auf 25,2 Mio CHF ein, vor allem wegen der schwachen Nachfrage aus der Antriebstechnik, der Fotovoltaik und der Bahntechnik. Das Segmentergebnis fiel auf -3,0 Mio von +1,8 Mio CHF zurück. Dieser Verlust ist vor allem der niedrigen Auslastung der Werke in Europa und Nordamerika geschuldet. Die positive Entwicklung des Auftragseingang deute indes darauf hin, dass die Talsohle erreicht sei.

VERB ESSERUNG IM ZWEITEN SEMESTER ERWARTET

Für das zweite Semester erwartet das Unternehmen aufgrund erster Erfolge im Zusammenhang mit den Kostensenkungsmassnahmen eine Verbesserung der EBITA-Marge gegenüber dem ersten Halbjahr. Auch die Umsätze dürften aufgrund des positiven Auftragseingangs sequentiell anziehen. Wegen des Aufwands für das Kostensenkungsprogramm werden im Gesamtjahr 2015/16 jedoch EBITA und Reinergebnis deutlich unter dem Vorjahr ausfallen, heisst es. Insgesamt blieben die wirtschaftlichen Aussichten in den Kernmärkten unsicher.

Schaffner bestätigte weiter das Ziel, innert 24 Monate das in der Strategie 2020 definierte EBITA-Margenziel von 8% zu erreichen.

cf/ra

(AWP)

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10.12.2014 08:25
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Schaffner steigert Umsatz und verdoppelt Ergebnis - Aktie im Plus

09.12.2014 18:24



(Zusammenfassung mit Schlusskurs)

Luterbach/Zürich (awp) - Schaffner hat seine Wachstums- und Margenziele für das Geschäftsjahr 2013/14 erreicht und das Ergebnis mehr als verdoppelt. Die Akquisition des US-Unternehmens Trenco stärkte die Position im Bereich Power Magnetics. Trotz der eingetrübten Konjunkturerwartungen will der Hersteller von elektrischen Bauteilen und Systemen weiter wachsen und hebt die Dividende spürbar an.

"Die Strategieumsetzung der vergangenen Jahre hat sich ausgezahlt und wir haben es geschafft, trotz der nicht einfachen Marktbedingungen Umsatz und Ergebnis weiter zu steigern", sagte Schaffner CEO Alexander Hagemann an der Medienkonferenz.

Der Umsatz wuchs im Geschäftsjahr 2013/14 (per 30. September) um 10% auf 214,6 Mio CHF (in Lokalwährungen +12%). Der Auftragseingang belief sich auf 215,9 (VJ 196,8) Mio. Der EBIT stieg um deutliche 63% auf 15,0 Mio CHF und die entsprechende Marge verbesserte sich auf 7,0% von zuvor 4,8%. Der Reingewinn schliesslich wurde auf 12,6 Mio mehr als verdoppelt.

Angesichts des Geschäftsgangs schlägt der Verwaltungsrat die Ausschüttung einer um zwei Franken höheren Dividende von 6,50 CHF per steuerfreier Kapitalrückzahlung vor.

POWER MAGNETICS UND AUTOMOTIVE MIT WACHSTUM - EMC STABIL

Die massgeblichen Wachstumsimpulse kamen im abgelaufenen Geschäftsjahr aus den Regionen Europa und Nordamerika, hiess es weiter. Die Umsätze im asiatisch-pazifischen Raum entwickelten sich aufgrund einer tieferen Nachfrage nach Komponenten für Photovoltaikwechselrichter in China rückläufig. Die Divisionen Power Magnetics und Automotive seien wie schon im Vorjahr schneller gewachsen als die grösste Division EMC.

EMC wies mit 110 Mio CHF einen stabilen Umsatz aus. Das Ergebnis sei Dank fortgesetzter Anstrengungen zur Ausweitung der Bruttomarge um 13% auf 15,9 Mio gestiegen, schreibt das Unternehmen weiter.

Der Umsatz der Division Power Magnetics wuchs um 25% auf 67,3 Mio CHF, das Ergebnis verbesserte sich um 45% auf 4,3 Mio. Hier habe sich insbesondere die Akquisition von Trenco positiv bemerkbar gemacht. Die strategische Marktposition in Nordamerika, insbesondere im Markt für energieeffiziente Antriebssysteme, habe sich nachhaltig verbessert.

Automotive steigerte den Umsatz um 19% auf 37,3 Mio CHF und erreichte wieder die Gewinnzone. Das Ergebnis belief sich auf 2,5 Mio nach einem Verlust von 2,0 Mio im Vorjahr. Nach den hohen Vorleistungen in den vergangenen drei Jahren könne jetzt die Ernte eingefahren werden, kommentiert Schaffner.

Zu den ausschlaggebenden Faktoren für den Erfolg zählt der CEO auch die Marktführerschaft in den Nischenmärkten. "Schaffner verfügt über eine einzigartige strategische Position als ein führender Hersteller im Bereich Leistungselektronik. Wir haben ein komplettes Produkt-Portfolio und unsere globale Wertschöpfungskette ist gut aufgestellt."

WEITERES WACHSTUM ERWARTET

Die globalen wirtschaftlichen Aussichten hätten sich in der zweiten Jahreshälfte 2014 eingetrübt was auch die Entwicklung des Unternehmens im laufenden ersten Semester beeinträchtigen dürfte.

Auch in diesem anspruchsvollen Umfeld will Schaffner durch strategische Initiativen weiter wachsen. Das Management strebt für das Geschäftsjahr 2014/15 ein Umsatzwachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich sowie eine weitere Verbesserung der EBIT-Marge an. Das strategische Wachstumsziel über den Konjunkturzyklus bleibe mit 8% pro Jahr ebenso unverändert wie die mittelfristige Zielmarge für den EBIT von 9% bis 12%.

"Wir sehen in Nordamerika deutliche Chancen für organisches und akquisitorisches Wachstum", betont Hagemann. "Wir wollen auch weiter mehr investieren als der Industriedurchschnitt und schauen uns kontinuierlich nach lohnenden Zukäufen um, die auch strategisch Sinn machen."

Der Analyst der ZKB sieht seine Erwartungen beim Reingewinn übertroffen. Die Aktien von Schaffner schlossen in einem schwachen Gesamtmarkt unverändert.

yr/cp

(AWP)

 

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13.05.2014 08:16
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Schaffner H1: Umsatz steigt deutlich auf gut 100 Mio CHF - klar mehr Gewinn (AF)

13.05.2014 07:38



(Ergänzt um weitere Angaben zu den einzelnen Divisionen und zu den Regionen)

Luterbach (awp) - Der Komponentenhersteller Schaffner hat im ersten Halbjahr 2013/14 (per 31.03.) Umsatz und Auftragseingang klar gesteigert. Der Gewinn nahm gar überproportional zu, trotz des Wegfalls eines positiven Einmaleffekts aus dem Vorjahr und der Verbuchung von akquisitionsbedingten Einmalkosten. Einerseits profitierte das Unternehmen von den Effizienzsteigerungen der vergangenen Jahre, andererseits läuft es in den strategischen Märkten wieder besser.

Der Umsatz zog um gut 14% auf 102,6 Mio CHF an, entsprechend einem Plus in Lokalwährungen von 16%. Der Auftragseingang erhöhte sich um rund 20% auf 108,9 Mio. Das Verhältnis neuer Aufträge zum Umsatz, die so genannte Book-to-bill-ratio, lag bei 1,06, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilt.

Der Anteil der strategischen Kernmärkte am Gruppenumsatz hat auf 68 von 66% zugenommen. Der grösste Marktsektor ist mit 21% der Bereich energieeffiziente Antriebe; mit Komponenten für die Automobilelektronik wurden 18% umgesetzt, mit dem Sektor erneuerbare Energien 16% und mit der Bahntechnik 13%. Geografisch gesehen erhöhte sich der Anteil am Umsatz in Europa leicht auf 47%, wogegen der Anteil der Region Asien/Pazifik trotz eines Wachstums von 11% auf einen Anteil von 37% etwas geschrumpft ist. Die Region Amerika blieb unverändert bei 16%.

Der EBIT hat sich auf 4,9 Mio CHF mehr als verdreifacht und die EBIT-Marge verbesserte sich um 310 Basispunkte (BP) auf 4,8% ebenfalls markant. Auch der Reingewinn stieg auf 3,2 Mio CHF massiv an, dies allerdings im Vergleich zu sehr bescheidenen 0,2 Mio im Vorjahr. Der Administrationsaufwand habe indes gegenüber dem Vorjahr deutlich zugenommen, da ein positiver Effekt im Zusammenhang mit einem Optionsplan in der Höhe von 1,3 Mio nun weggefallen sei. Überdies seien Einmalkosten für die im April angekündigte Akquisition der amerikanischen Trenco von 0,6 Mio im Ergebnis enthalten.

Schaffner hatte bereits Mitte Februar angekündigt, dass der Umsatz im ersten Semester bei gut 100 Mio CHF und die EBIT-Marge im Bereich des Gesamtjahres 2012/13 (4,8%) liegen dürfte. Entsprechend bieten die am Dienstag publizierten Zahlen keine grossen Überraschungen mehr.

AUTOMOTIV WIEDER IN DER GEWINNZONE

Im ersten Halbjahr seien "wesentliche Fortschritte" in der Strategieumsetzung gemacht worden, heisst es. Die Grundlage der "erfreulichen Entwicklung" bildeten einerseits die strategischen Kernmärkte, wobei sich vor allem der Markt für Bahntechnik mit einer starken Nachfrage von Kunden in Europa positiv entwickelt habe. Andererseits würden nun die Früchte der Produktivitätssteigerungen der letzten Jahre geerntet.

Die Division EMC, welche im Markt für elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) aktiv ist, habe die Profitabilität deutlich in Richtung der angestrebten Segmentsergebnis-Marge gesteigert. Diese erreichte bei einem Umsatz von 53,7 Mio CHF einen Wert von 13,5%. Dabei habe die Division von einer schrittweisen Erholung der europäischen Märkte profitiert.

Die Division Power Magnetics sei nach der Übernahme von Trenco als einer der weltweit führenden Anbieter positioniert, so Schaffner weiter. Der Umsatz kletterte hier gegen 30% auf 30,8 Mio CHF und die EBIT-Marge um 220 BP auf 5,6%. Hier hat sich einerseits der Markt für Bahntechnik mit einer starken Nachfrage von Kunden in Europa positiv entwickelt, andererseits der Markt für Photovoltaik in Japan und die Windturbinenindustrie in China.

Die Division Automotive verzeichnete dank dem Serienanlauf neuer Produkte ein Umsatzplus von 18% auf 18 Mio CHF, während die operative Marge mit 3,3% nach einem Verlust im Vorjahr wieder positives Terrain erreichte. Dafür macht Schaffner Produktivitätssteigerungen, eine bessere Werkauslastung sowie den "weitgehenden Entfall" von Projektsonderkosten verantwortlich.

Für das Gesamtjahr 2013/14 stellt Schaffner wie bereits Anfang April ein Umsatzwachstum von 10 bis 15% in Aussicht, dies unter der Berücksichtigung der Akquisition von Trenco. Die EBIT-Marge soll auf gegen 7% erhöht werden, wobei die Einmalkosten im Zusammenhang mit Trenco mit einem Einfluss von -0,3 Prozentpunkten darin berücksichtigt sei. Mit hohem Entwicklungsaufwand, operativer Exzellenz und Akquisitionen will Schaffner ein "nachhaltiges Wachstum über dem Marktdurchschnitt" erreichen.

AWP

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