Schindler

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26.01.2007 15:59
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Schindler

Hallo zusammen

Nach dem schönen Coup mit ROL war's mir nicht ganz wohl das schöne Geld auf dem Konto rumliegen zu sehen.

Angesichts der erreichten Höhen dachte ich, jetzt muss was solides her, SCHN zum Beispiel. Gedacht, getan, kaum hatte ich die Dinger einen Tag, kam die Gewinnwarnung der Schindler Tochter Also Holding raus, toll! -4,5 % aktuell.

Also, wenn die noch weiter fallen, dann verkauf ich sie, selbst wenn ich einen Verlust einfahre :cry:

Schönes Wochenende an alle.

Valor: 
2463821 - Schindler Holding AG
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Gruss

xframe



Wer den ganzen Tag arbeitet, hat keine Zeit, Geld zu verdienen.
03.10.2016 08:42
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Schindler: Verkauf des Aufzugsgeschäfts in Japan an Otis abgeschlossen
03.10.2016 06:29

Zürich (awp) - Der Lift- und Rolltreppenhersteller Schindler hat den Verkauf seines Liftgeschäfts in Japan an den Konkurrenten Otis abgeschlossen. Damit sei ein starker und angesehener Eigentümer gefunden worden, der den Kunden Kontinuität beim Unterhalt ihrer Anlagen garantiere, teilt Schindler am Montag mit. Die lokale Belegschaft wird von Otis in Japan übernommen.

Schindler hatte den Verkauf Anfang April angekündigt. Der Entscheid habe auf dem insgesamt geringen Marktanteil basiert sowie dem bereits erfolgten Rückzug aus dem Neuanlagenverkauf vor rund zehn Jahren, hiess es damals. Finanzielle Angaben zum Deal wurden keine gemacht.

yr/cf

(AWP)

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19.09.2016 08:39
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Schindler und Huawei kooperieren im Bereich Internet der Dinge
19.09.2016 07:55

Ebikon (awp) - Der Lift- und Rolltreppenhersteller Schindler arbeitet in Zukunft mit dem chinesischen Telekomausrüster Huawei zusammen. Die beiden Unternehmen wollen bei der Entwicklung von intelligenten Komponenten zur Anbindung von Liften und Rolltreppen über das "Internet der Dinge" kooperieren, wie es in einer Mitteilung vom Montag heisst. Finanzielle Angaben werden keine gemacht.

Die neue Lösung zur Anbindung über das Internet-of-Things sei ein wichtiger Bestandteil von Schindlers digitaler Plattform, heisst es weiter. Diese solle das Monitoring, die Analyse und die Verarbeitung von Datenströmen verbessern. Ein schnelles und effizientes Management von Anlagen bilde die Grundlage für Sicherheit und Kundenzufriedenheit, so die Mitteilung weiter.

"Wir freuen uns, mit Huawei als einem weltweit führenden Technologieunternehmen unser digitales Ökosystem ausbauen zu können", lässt sich Schindler-CEO Thomas Oetterli zitieren. "Durch diese Kooperation können wir die Markteinführungszeiten unserer neuen digitalen Angebote signifikant reduzieren."

rw/cf

(AWP)

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15.09.2016 08:20
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Schindler hält weniger als 10 Prozent an Also

Beim IT-Distributor Also kommt es wie geplant zu einer Veränderung im Aktionariat: Der Anteil des Lift- und Rolltreppenherstellers Schindler ist auf unter 10 Prozent gefallen.

Grund ist der anhaltende Umtausch der durch Schindler emittierten Wandelanleihe in Also-Aktien, wie die beiden Unternehmen am Donnerstag mitteilten.

Aus diesem Grund werde der Aktionärsbindungsvertrag zwischen Schindler und einer Tochterfirma der Droege International Group (Special Distribution Holding), die 51,3 Prozent an Also besitzt, nun aufgelöst, heisst es weiter. Zuletzt meldete die Gruppe noch einen gemeinsamen Anteil von gut 66 Prozent. Mit der Aufhebung des Aktionärsbindungsvertrag entfielen auch vertraglich vorgesehene Minderheits- und Vertretungsrechte von Schindler, wie es weiter heisst.

Der Vertrag war im Rahmen des Zusammenschlusses von Also und Actebis im Januar 2011 geschlossen worden, um die Verhältnisse der Beteiligung von damals insgesamt mehr als 81 Prozent an der neuen gemeinsamen Gesellschaft vertraglich zu regeln.

Im Mai 2013 gab Schindler Umtauschanleihen in Namenaktien für Also mit einem Emissionsvolumen von 218 Mio CHF und einer Laufzeit bis 5. Juni 2017 aus. Aktuell liege der Nominalwert dieser Umtauschanleihen noch bei 77 Mio CHF, heisst es in der Mitteilung von Schindler. Somit habe sich die Beteiligung auf 9,9 Prozent von 28,2 Prozent reduziert. Schindler will die Beteiligung an Also weiter vollumfänglich abbauen, wie betont wird.

(AWP)

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13.09.2016 08:05
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Schindler erwirbt Mehrheitsanteil an Firma in Singapur

Der Lift- und Rolltreppenhersteller Schindler übernimmt 51 Prozent am Singapurer Unternehmen XJ Elevator Private Limited.

Es handelt sich dabei um den exklusiven Vertreiber von XJ-Liften in Singapur, Asien-Pazifik und im Mittleren Osten, heisst es in einer Mitteilung vom Dienstag.

Schindler ist seit 2014 Mehrheitsbesitzerin des Liftbauers XJ, bei deren Vertriebspartner Schindler jetzt eingestiegen ist. Die Akquisition sei somit eine "natürliche Konsequenz" dieser Übernahme, wird betont. Die Details der Vereinbarung, die über Schindler Singapur sowie die Tochtergesellschaft Jardine Schindler Gruppe abgewickelt wird, sind laut den Angaben geheim.

(AWP)

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06.07.2016 08:14
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Schindler und GE mit strategischer Partnerschaft

Der Lift- und Rolltreppenhersteller Schindler und der US-Konzern GE gehen eine strategische Partnerschaft ein.

Es sei das Ziel, das grosse Potenzial des industriellen Internets für Innovationen im Lift-, Rolltreppen- und "Smart-Building"-Bereich zu erschliessen, teilt Schindler am Mittwoch mit. Finanzielle Angaben werden in der Mitteilung keine gemacht.

Konkret wird Schindler GEs "Predix Plattform" zur intelligenten Datenanalyse nutzen. Dies ermögliche eine verbesserte Überwachung, Analyse und Verarbeitung von Datenströmen der internetfähigen Lifte und Rolltreppen, heisst es weiter. Schindler erhofft sich gemäss den Angaben, auf diese Weise mögliche Serviceprobleme vorausschauend identifizieren und beheben zu können und Ausfallzeiten zu reduzieren.

Die Partnerschaft sei "bahnbrechend", lässt sich Verwaltungsratspräsident Alfred N. Schindler zitieren. "Sie beschleunigt unsere Digitalisierungsstrategie." Jeffrey R. Immelt, Chairman und CEO von GE, meint: "GE und Schindler haben gemeinsam die Fähigkeit, digitale Premiumlösungen anzubieten, welche die urbane Mobilität vorantreiben."

(AWP)

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15.06.2016 08:16
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Schindler übernimmt deutschen Konkurrenten

Der Lift- und Fahrtreppenhersteller Schindler übernimmt die deutsche FB Gruppe. Diese sei in den Bereichen Fertigung, Installation, Modernisierung und Wartung von Aufzügen und Aufzugskomponenten tätig.

Das teilt Schindler am Mittwoch mit. Über den Kaufpreis und Details der Vereinbarung sei zwischen den Parteien Stillschweigen vereinbart worden.

Die FB Gruppe beschäftigt den Angaben zufolge 225 Mitarbeitende und verfügt über Niederlassungen in Berlin, Dresden und Leipzig. Das mittelständische Unternehmen in Familienbesitz sei seit mehr als 20 Jahren im deutschen Aufzugsmarkt tätig. Mit der Übernahme wolle Schindler sein Geschäft in Deutschland insbesondere im gehobenen Aufzugssegment weiter verstärken, so die Meldung.

(AWP)

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07.06.2016 08:14
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Schindler gründet neues Joint Venture in China

Der Lift- und Rolltreppenhersteller Schindler baut sein Engagement im wichtigen Markt China weiter aus.

Mit der chinesischen Aufzugsfirma Volkslift Elevator (China) sei ein neues Joint Venture gegründet worden, teilt das Unternehmen am Dienstag mit.

Im Zuge dieser Kooperation erwirbt Schindler laut den Angaben "in einem ersten Schritt" 25% der Anteile an Volkslift Elevator (China) und hat eine Option, auch die restlichen Anteile zu übernehmen. Der Vollzug der Vereinbarung stehe unter dem Vorbehalt der Genehmigung der zuständigen lokalen Behörden, heisst es weiter. Finanzielle Details werden keine genannt.

Volkslift Elevator (China) hat den Sitz in der Provinz Zhejiang Provinz und ist laut der Mitteilung ein lokaler, unabhängiger Anbieter von Aufzügen und Fahrtreppen mit eigenem Design, eigener Produktion, Installation und Wartung. Weitere Angaben zum Unternehmen wie Umsatz und Mitarbeiterzahl werden in der Mitteilung nicht gemacht.

Das neue Joint Venture werde Schindlers Wachstum in China weiter beschleunigen, heisst es lediglich. Sowohl die geographische Abdeckung als auch das Kundesegment würden in Bereichen erweitert, in welchen das Unternehmen bisher weniger präsent war.

rw/ra

(AWP)

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20.05.2016 13:03
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Schindler beliefert neuen Flughafen in Istanbul
20.05.2016 10:35

(Ergänzt um Angaben des Mediensprechers zum Auftrag, Analystenkommentar und Aktienkurs)

Ebikon LU (awp/sda) - Im nächsten Jahr soll in Istanbul der grösste Flughafen der Welt eröffnet werden. Als Hauptlieferant für die Rolltreppen, Fahrsteige und Lifte kommt die Schweizer Traditionsfirma Schindler zum Handkuss.

Der Auftrag umfasst die Lieferung, Installation und Wartung von 306 Aufzügen, 159 Fahrtreppen sowie 183 Fahrsteigen, wie das Unternehmen aus dem luzernischen Ebikon am Freitag mitteilte.

Über die finanzielle Dimension des Grossauftrags wurden keine Angaben gemacht. Gemäss Firmensprecher Florian Meier wird der Auftrag noch im laufenden Geschäftsjahr verbucht. Der Vertrag laufe über mehrere Jahre, sagte er weiter. Die Aktie steigt in einem freundlichen Marktumfeld zuletzt um 1,4%.

Die ZKB spricht in einem Kommentar von einem "schönen Auftragserfolg". Dieser mache aber nach seinen Schätzungen wohl nur etwa 0,5% eines Jahresumsatzes aus, so Analyst Martin Hüsler. Zudem dürfte der Auftrag stark umkämpft gewesen sein, auch wenn die Angaben zu Volumen und Margeneinfluss fehlen. Insgesamt wertet er die Nachricht als leicht positiv.

FLUGHAFEN DER SUPERLATIVE

Der neue Istanbuler Flughafen soll am 29. Oktober 2017 - dem Tag der Republik in der Türkei - den Betrieb aufnehmen. Die neue Basis der Turkish Airlines wird dann über mehrere Jahre hinweg zu einem der grössten Drehkreuze der Welt ausgebaut. Nach dem Ausbau sollen jährlich bis zu 200 Millionen Passagiere von vier Terminals aus starten oder landen können.

Der neue Airport soll den Atatürk-Flughafen in der Millionenmetropole ersetzen und besonders mit Dubai konkurrieren. Der Atatürk-Flughafen operiert mit rund 65 Millionen Passagieren jetzt schon am Rande seiner Kapazität.

Der noch namenlose Flughafen wird am Schwarzen Meer nordwestlich von Istanbul gebaut. Auf 7'650 Hektar - etwa sechs Mal der Fläche des Atatürk-Flughafens - soll er am Ende der Ausbauphase Parkpositionen für 500 Flugzeuge bieten. Geplant sind sechs Landebahnen.

dm/ys

(AWP)

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28.04.2016 08:45
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Schindler mit Umsatzplus im ersten Quartal - Ergebnis deutlicher gesteigert
28.04.2016 07:14

Ebikon (awp) - Der Lift- und Rolltreppenhersteller Schindler hat im ersten Quartal 2016 einen leicht höheren Umsatz erzielt und die Profitabilität deutlicher gesteigert. Das Unternehmen rechnet mit sich abschwächenden Märkten in China und Lateinamerika, bestätigt aber dennoch die bisherigen Umsatzziele.

Der Umsatz verbesserte sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 1,8% auf 2,18 Mrd CHF, wie der Konzern am Donnerstag mitteilt. Ohne Wechselkurseffekte hätte ein Plus von 3,3% resultiert. Der Bestellungseingang wuchs um 1,0% auf 2,47 Mrd, in Lokalwährungen betrug das Plus hier 2,0%.

Der Betriebsgewinn und das Reinergebnis entwickelten sich besser als der Umsatz. Der EBIT nahm um 5,9% auf 235 Mio CHF zu (+9,5% in LW), und die entsprechende Marge stieg auf 10,8 von 10,4%. Beim Konzerngewinn verbesserte sich Schindler um 8,3% auf 182 Mio CHF.

Damit hat Schindler die Erwartungen der Analysten bei Umsatz, Auftragseingang und EBIT knapp erreicht, beim Reingewinn leicht übertroffen. Der AWP-Konsens für den Umsatz lag bei 2,21 Mrd CHF und für den Bestellungseingang bei 2,50 Mrd. Der EBIT wurde auf 240 Mio und der Reingewinn auf 181 Mio geschätzt.

AUFTRAGSBESTAND HÖHER - STÄRKSTES WACHSTUM IN EUROPA UND NORDAMERIKA

Der Auftragsbestand betrug Ende März 9,63 Mrd CHF, ein Plus von 2,8% (+4,9% in LW) gegenüber Ende 2015. Der Auftragseingang konnte auch gemessen an den Stückzahlen gesteigert werden und habe einen höheren Anteil an Grossprojekten beinhaltet, schreibt Schindler. Das stärkste Wachstum hätten Europa, gefolgt von Nordamerika erzielt - China und Lateinamerika entwickelten sich rückläufig.

Beim Umsatz wiesen Amerika, gefolgt von Asien-Pazifik und Europa, das stärkste Wachstum aus. Die negativen Währungseinflüsse werden auf 32 Mio CHF beziffert und seien in erster Linie auf den schwächeren brasilianischen Real zurückzuführen, so das Unternehmen. Auf der Ergebnisseite werden Effizienzsteigerungen, höhere Skaleneffekte, Preisanpassungen und Kostenoptimierung als Faktoren für die höhere Profitabilität genannt. Die Zahlen würden die eingeschlagene Strategie bestätigen und das Management will sowohl die Wachstumsstrategie als auch die Massnahmen zur Verbesserung der Profitabilität fortsetzen.

WEITER UMSATZWACHSTUM 2016 VON 3% BIS 7% (IN LW) ERWARTET

Für das gesamte laufende Jahr erwartet Schindler gemäss der Mitteilung nach wie vor ein Umsatzwachstum von 3% bis 7% in Lokalwährungen. Eine Guidance für den Konzerngewinn will Schindler wie üblich erst mit der Publikation der Halbjahreszahlen abgeben.

Der Aufzugs- und Fahrtreppenmarkt werde 2016 leicht rückläufig sein. Dies sei vor allem auf die sich abschwächenden Märkte in China und Lateinamerika zurückzuführen, heisst es weiter. Mit Ausnahme von China dürften die Märkte Asien-Pazifiks sowie in Europa moderat wachsen, so die Erwartung. In Nordamerika rechnet Schindler mit gutem Wachstum. In zahlreichen Märkten sei zudem mit anhaltendem Preisdruck zu rechnen.

yr/cf/gab

(AWP)

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25.04.2016 14:22
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Scheidungen treiben Schindlers China-Geschäft

In China gilt: Wenn zwei sich scheiden, freut sich Schindler. Denn je mehr Singles das Land hat, desto mehr Einzelhaushalte gibt es. Und diese brauchen einen Lift

http://www.handelszeitung.ch/unternehmen/scheidungen-treiben-schindlers-...

 

 

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

05.04.2016 08:27
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Schindler verkauft japanisches Liftgeschäft an Otis
05.04.2016 07:57

(Mit Hintergrund ergänzt)

Ebikon (awp) - Der Lift- und Rolltreppenhersteller Schindler verkauft sein Liftgeschäft in Japan an den Konkurrenten Otis. Dieser Entscheid basiere auf dem insgesamt geringen Marktanteil sowie dem bereits erfolgten Rückzug aus dem Neuanlagenverkauf vor rund zehn Jahren, teilt das Unternehmen am Dienstag mit. Finanzielle Angaben zum Deal werden keine gemacht.

Mit Otis sei ein starker Eigentümer für das Geschäft gefunden worden, und die Arbeitsplätze blieben erhalten, heisst es weiter. Das US-Unternehmen, das zum United-Technologies-Konzern gehört, gilt als Nummer eins auf dem Weltmarkt. Der Vollzug der Transaktion, für die es noch die Zustimmung der Behörden braucht, wird im Verlauf des Jahres erwartet.

Schindler zieht sich allerdings nicht vollständig aus Japan zurück: Das Unternehmen bleibe im Land vertreten, um "sämtliche rechtlichen und gesellschaftlichen Verpflichtungen aus laufenden Rechtsverfahren bis zu deren Beendigung wahrzunehmen", schreibt der Konzern weiter.

ZUSAMMENHANG MIT UNFALL VON 2006?

Ob es sich dabei um den Unfall von 2006 handelt, lässt Schindler zunächst offen. Opfer war damals ein 16-jähriger Junge. Er wollte den Lift im 12. Stock mit einem Velo verlassen, als sich der Aufzug trotz geöffneter Türen weiter nach oben in Bewegung setzte. Das Kind wurde eingeklemmt und erlag seinen Verletzungen.

Schindler stand danach in der japanischen Öffentlichkeit während Jahren in der Kritik und erlitt einen Einbruch des Geschäfts - auch, weil sich das Unternehmen nicht sofort entschuldigte. Inzwischen hat das Management sein Bedauern mehrfach ausgedrückt. Konstruktionsfehler konnten Schindler nicht nachgewiesen werden. Im letzten September wurde zudem ein Schindler-Mitarbeiter, der sich wegen des Unfalls vor einem Gericht verantworten musste, freigesprochen.

2012 kam es erneut zu einem tödlichen Unfall mit einem Schindler-Lift, der in einem japanischen Hotel installiert war.

rw/cp

(AWP)

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02.03.2016 08:42
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Schindler baut im Zuge des Asien-Booms in der Schweiz Stellen ab
01.03.2016 19:00

(Ergänzt um Reaktionen und Hintergrund)

Ebikon LU (awp/sda) - Der zunehmend globalen Ausrichtung des Schweizer Liftherstellers Schindler fallen am Hauptsitz Ebikon 120 Stellen in der Produktion zum Opfer. Die Gewerkschaft Unia reagiert mit Empörung und spricht von einem Know-How-Verlust.

Schindler bezeichnete in einer Mitteilung vom Dienstag den Stellenabbau als Neuausrichtung der Produktion in Ebikon. Dort würden mit rund 200 Mitarbeitern Aufzugskomponenten für den globalen Markt produziert.

Wegen der hohen Produktionskosten in der Schweiz, der Verschiebung der Märkte nach Asien und des Ausbaus der dortigen Produktion könne die Fabrik in Ebikon nicht mehr ausgelastet werden, erklärte Schindler-Sprecherin Barbara Schmidhauser schriftlich auf Anfrage. Es seien immer mehr konzerninterne Aufträge ins Ausland abgewandert.

Tatsächlich ist bei Schindler das Asiengeschäft in den letzten Jahren immer wichtiger geworden. Die Region Asien-Pazifik hat mittlerweilen einen Umsatzanteil von 33% erreicht, 65% aller Neuanlagen wurden in dieser Boom-Region geordert. Schindler müsse den Märkten folgen und dort produzieren, wo die Nachfrage steige, erklärte Schmidhauser.

KONKURRENZFÄHIGKEIT SICHERN

Der Schindler-Konzern bekennt sich nach eigenen Angaben trotz dieser Entwicklung zum Standort Ebikon. Um die Konkurrenzfähigkeit des Werkes dauerhaft zu sichern, solle die Produktion gestrafft und das Werk zu einem globalen Kompetenzzentrum für Spezialanfertigungen werden, heisst es in der Mitteilung.

Die Mehrheit der Stellen fallen dieser "dauerhaften Lösung" aber zum Opfer. Bis Ende 2017 sei in der Fabrik in Ebikon der Abbau von 120 Stellen vorgesehen, teilte Schindler mit. Ein Teil des Abbaus könne durch natürliche Fluktuation, interne Transfers und vorzeitige Pensionierungen erreicht werden.

Das Unternehmen kann Kündigungen nicht ausschliessen. Schindler verfüge für diesen Fall über einen gut ausgestatteten Sozialplan, heisst es in der Mitteilung. Das Unternehmen wolle mit den Sozialpartnern eine verantwortungsvolle und faire Lösung für die Mitarbeiter finden.

In der vom Stellenabbau betroffenen Fabrik arbeiten auch 16 Lehrlinge. Diese seien von den Massnahmen nicht betroffen, teilte Schindler mit.

UNIA KRITISIERT GEWINNMAXIMIERUNG

Die Gewerkschaft Unia reagierte mit Empörung auf den angekündigten Stellenabbau. Mit der Verlagerung von Produktionsstellen nach China und Indien marginalisiere Schindler seine Produktion in der Schweiz und provoziere einen enormen Know-How-Verlust, von dem der ganze Industrieplatz Schweiz betroffen sei.

Schindler hatte 2015 bei einem Umsatz von 9,4 Mrd CHF einen Gewinn von 747 Mio erzielt. Unia wirft dem Unternehmen vor, auf dem Buckel von Spezialisten in Ebikon eine weitere Gewinnsteigerung anzustreben. Schindler habe volle Auftragsbücher. Die mangelnde Auslastung sei deswegen hausgemacht.

Der Stellenabbau war von Schindler noch vor Börsenschluss mitgeteilt worden. Während des Handels dürfen eigentlich keine börsenrelevanten Informationen kommuniziert werden. Unia hatte aber zuvor mitgeteilt, dass Schindler 120 Personen entlasse.

(AWP)

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15.02.2016 09:11
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15.02.2016 | 08:48#SCHINDLER – Vontobel erhöht Kursziel!

(wirtschaftsinformation.ch) – Als Reaktion auf die am Freitag publizierten Geschäftszahlen hat heute die Bank Vontobel das Kursziel von SCHINDLER PS (CHF 154.50) von CHF 150 auf CHF 165 erhöht. Die Einstufung lautet unverändert „Hold“. Im entsprechenden Kommentar heisst es, dass SCHINDLER in China mittlerweile Margen erwirtschafte, die über dem Gruppendurchschnitt liegen. Die weitere Entwicklung auf dem chinesischen Markt dürfte der Schlüsseltreiber für die Papiere des Aufzug- und Fahrtreppenherstellers sein. Auch wenn sich die chinesische Konjunktur in diesem Jahr abschwächen werde, dürfte SCHINDLER in diesem Markt dennoch profitabel wachsen.

12.02.2016 08:35
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Schindler steigert Umsatz 2015 um 1,6% - Geringere Dividende
12.02.2016 07:48

(Mit weiteren Angaben ergänzt)

Ebikon (awp) - Der Lift- und Rolltreppenhersteller Schindler hat im Geschäftsjahr 2015 etwas mehr Umsatz erzielt, unter dem Strich aber weniger verdient. Die Aktionäre erhalten in der Folge eine geringere Ausschüttung pro Titel. Im laufenden Jahr peilt das Management in einem leicht schrumpfenden Markt ein Umsatzwachstum an.

Schindler ist mit dem Jahr 2015 zufrieden. Das Unternehmen habe sich in einem "sehr anspruchsvollen Umfeld" gut geschlagen und die Marktstellung in den grössten Märken "wesentlich" gestärkt, teilt das Unternehmen am Freitag mit. So sei der Weltmarkt in Stückzahlen um rund 3% geschrumpft, insbesondere weil der chinesische Neuanlagenmarkt erstmals seit 20 Jahren einen Rückgang verzeichnet habe.

WACHSTUM IN ASIEN, NORDAMERIKA UND EUROPA

Der Umsatz bei Schindler stieg um 1,6% auf 9,39 Mrd CHF. In Lokalwährungen (LW) wäre es ein Plus von 6,7% gewesen, wie das Unternehmen mitteilt. Damit wuchs das Unternehmen im Rahmen der eigenen Zielsetzung, die eine Zunahme um 6% bis 8% in LW vorsah. Der Auftragseingang verharrte bei 9,97 Mrd CHF (-0,1%). Auch hier machten sich negative Währungseinflüsse bemerkbar: In Lokalwährung gerechnet ergab sich nämlich ein Anstieg von 4,6%. Beim Umsatz und beim Auftragseingang wurden gemäss den Angaben im vierten Quartal Rekordmarken gesetzt.

Zum höheren Umsatz und Auftragseingang im Gesamtjahr habe vor allem die Region Asien-Pazifik beigetragen, Wachstum sei jedoch auch in Nordamerika und Europa erzielt worden, heisst es weiter. In Südamerika seien hingegen wegen der dortigen wirtschaftlichen Probleme etwas weniger Bestellungen an Land gezogen worden.

Am Ende des Berichtsjahrs verzeichnete das Unternehmen einen 1,1% höheren Auftragsbestand von 9,36 Mrd (in LW +7,9%).

BEREINIGTE MARGE HÖHER

Das Betriebsergebnis auf Stufe EBIT nahm um 12% auf 1,00 Mrd CHF ab, was einer EBIT-Marge von 10,7% entspricht. Bereinigt um Sondereffekte aus dem Vorjahr und in Lokalwährungen wäre der Betriebsgewinn laut Schindler aber um 17% gestiegen, und die Marge hätte sich ebenfalls klar verbessert. Allein der starke Franken habe die EBIT-Marge um 40 Basispunkte gedrückt, schreibt der Konzern.

Der Reingewinn nahm um 17% auf 747 Mio CHF ab und kam damit im Rahmen der eigenen Zielsetzung von 700 bis 750 Mio CHF zu liegen. Auf vergleichbarer Basis wäre diese Kennzahl laut den Angaben dagegen um 0,9% gestiegen.

TIEFERE DIVIDENDE

Die Aktionäre von Schindler erhalten für 2015 eine geringere Ausschüttung. Der Generalversammlung vom 22. März 2016 wird eine ordentliche Dividende von 2,70 CHF je Namenaktie und Partizipationsschein vorgeschlagen. Im Vorjahr waren es 3,20 CHF pro Valor gewesen.

Die Ausschüttung für 2014 war jedoch aufgeteilt auf eine ordentliche Dividende von 2,20 CHF und eine Zusatzdividende von 1,00 CHF. Als Grund für die Zusatzdividende waren damals "ausserordentliche Erträge" genannt worden.

Mit den vorgelegten Zahlen hat Schindler die Schätzungen der Experten beim Auftragseingang deutlich und beim Umsatz leicht übertroffen sowie bei den Gewinnzahlen erfüllt.

CHINESISCHER MARKT SCHWÄCHT SICH AB

Für das laufende Jahr 2016 peilt das Schindler-Management eine Umsatzsteigerung von 3% bis 7% in Lokalwährungen an. Eine Prognose für den Konzerngewinn will Schindler erst in einem halben Jahr bekannt gegeben.

Das Unternehmen geht davon aus, dass 2016 der Lift- und Rolltreppenmarkt leicht schrumpfen wird. Dies sei vor allem auf den sich abschwächenden chinesischen Markt zurückzuführen. In zahlreichen Märkten sei ausserdem mit Preis- und Währungsdruck zu rechnen. Schindler will in diesem Umfeld die Wachstumsstrategie und die Massnahmen zur Verbesserung der Profitabilität fortsetzen.

In der Konzernleitung von Schindler kommt es unter dem neuen CEO Thomas Oetterli, der die Aufgabe im April übernimmt, zu Veränderungen. So wird Daryoush Ziai (bislang Head China Field Operations) Nachfolger Oetterlis als China-Chef. Andre Inserra, derzeit CEO von Atlas Schindler in Brasilien, wird zum Amerika-Chef befördert. Neu in der Geschäftsleitung nehmen ausserdem Michael Nilles (Chief Digital Officer) sowie Christian Schulz (Head Service Business) Platz. Das Gremium wird sich somit ab April aus 13 Mitgliedern zusammensetzen.

rw/ys

(AWP)

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15.01.2016 08:54
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Grosse Führungsrochade bei Schindler

Alfred N. Schindler wird nach 40 Jahren im Verwaltungsrat, davon 22 Jahre als Präsident, sein Präsidenten-Amt beim Lift- und Rolltreppenherstellers abgeben.

Im Rahmen der langfristigen Nachfolgeplanung werde der jetzige CEO Silvio Napoli der Generalversammlung 2016 zur Neuwahl in den Verwaltungsrat und 2017 als neuer Verwaltungsratspräsident vorgeschlagen, teilte der Innerschweizer Konzern am Freitag mit.

Thomas Oetterli, Mitglied der Konzernleitung und verantwortlich für das Geschäft in China, wird derweil per 1. April 2016 das Amt des CEO übernehmen. Alfred N. Schindler wird den Angaben zufolge nach seinem Rücktritt als Präsident weiterhin als Verwaltungsrat amtieren.

(AWP)

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04.01.2016 08:32
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Schindler beendet Aktien-Rückkaufprogramm

Der Lift- und Rolltreppenhersteller Schindler hat sein Aktien-Rückkaufprogramm beendet.

Das am 3. Januar 2013 lancierte Rückkaufprogramm sei per 30. Dezember 2015 beendet worden, heisst es in einer Medienmitteilung vom Montag. Im Rahmen des Rückkaufprogrammes, inkl. Rückkaufangebot zum Festpreis vom 1. bis 14. November 2013, habe man insgesamt gut 3,8 Mio Namenaktien und knapp 5,5 Mio Inhaberpartizipationsscheine zurückgekauft. Dies entspreche 7,8% des bei Start des Rückkaufprogramms im Handelsregister eingetragenen Grundkapitals. Der Verwaltungsrat habe vorläufig kein neues Rückkaufprogramm beschlossen.

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23.10.2015 08:23
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Schindler mit leichtem Umsatzplus nach neun Monaten - Ziele bestätigt

23.10.2015 07:44

(Mit weiteren Angaben ergänzt)

Ebikon (awp) - Der Lift- und Rolltreppenhersteller Schindler hat in den ersten neun Monaten 2015 etwas mehr Umsatz erzielt und beim Auftragseingang stagniert. Ohne die Währungsturbulenzen wären diese Kennzahlen aber deutlich besser ausgefallen. Und auch die Profitabilität hätte sich laut dem Management klar verbessert, sofern alle Sondereffekte ausgeklammert werden. Die Ziele für das Gesamtjahr gelten unverändert.

Schindler zog zwischen Januar und September Aufträge im Wert von 7,36 Mrd CHF an Land. Das waren 0,7% weniger als im Vorjahreszeitraum. Ohne Wechselkurseffekte hätte hingegen ein Plus von 3,9% resultiert, teilt das Unternehmen am Freitag mit.

Die höchsten Wachstumsbeiträge seien aus der Verkaufsregion Asien-Pazifik eingetroffen, allen voran aus China, Australien und Indien, heisst es weiter. Das gelte trotz der Abschwächung des chinesischen Neuanlagenmarktes auch für das dritte Quartal. Diese sei insbesondere in den kleineren Städten spürbar gewesen. Im dritten Quartal ging es laut der Mitteilung auch in den anderen Verkaufsregionen aufwärts.

Der Umsatz stieg in den ersten neun Monaten um 2,2% auf 6,80 Mrd CHF. Ohne Wechselkurseffekte wären es +7,3% gewesen. Die Folgen der negativen Währungseinflüsse beziffert das Unternehmen auf 336 Mio CHF.

BEREINIGTE MARGE STEIGT AUF 10,7%

Beim Betriebs- und Reingewinn weist Schindler deutlich tiefere Werte aus als im Vorjahr. Der EBIT nahm um 19% auf 725 Mio CHF ab, der Reingewinn um 21% auf 553 Mio CHF. Der Vorjahresvergleich ist allerdings verzerrt, weil damals Sondergewinne aus Neubewertungen und Veräusserungen anfielen.

Ohne diese Einmaleffekte hätte das Unternehmen einen 7,7% höheren EBIT und einen 5,7% höheren Reingewinn erzielt, wie es betont. Zusätzlich bereinigt um den Währungseffekt wäre der EBIT sogar um 17% angestiegen. Die bereinigte Marge verbesserte sich auf 10,7% von 10,1%.

Diese Fortschritte seien auf steigende Skaleneffekte verbunden mit Kostenoptimierungen, Preisanpassungen und Effizienzsteigerungen zurückzuführen, heisst es in der Mitteilung weiter.

"Wir haben unsere Zielsetzungen erreicht, den Auftragseingang, Umsatz und Konzerngewinn in Lokalwährungen weiter zu steigern, dies trotz deutlichen Gegenwinds in einigen Märkten", lässt sich CEO Silvio Napoli in der Mitteilung zitieren. Dies bestätige, dass die Umsetzung der Wachstumsstrategie auf Kurs sei.

Die Erwartungen der Analysten wurden erfüllt. Die Experten hatten im Schnitt (AWP-Konsens) mit einem Auftragseingang von 7,40 Mrd, einem Umsatz von 6,83 Mrd, einem EBIT von 724 Mio und einem Reingewinn von 547 Mio CHF gerechnet.

WEITERHIN HOHER AUFTRAGSBESTAND

Die für das dritte Quartal separat ausgewiesenen Zahlen zeigen nur leichte Abweichungen von den Neun-Monats-Werten. So nahm der Auftragseingang in Lokalwährungen um 4,9%, der Umsatz um 7,0% und der EBIT (bereinigt) um 21% zu. Die EBIT-Marge wird mit 10,8% ausgewiesen.

Im Gesamtjahr 2015 peilt das Management unverändert ein Umsatzplus in Lokalwährungen von 6% bis 8% an. Unter dem Strich erhofft es sich einen Reingewinn von 700 bis 750 Mio CHF. Es sei damit zu rechnen, dass der globale Lift- und Rolltreppenmarkt in diesem Jahr kein Wachstum aufweisen werde, schreibt das Management weiter. Die Sorgen darüber dürften sich auch wegen des hohen Auftragsbestands von 9,52 Mrd CHF in Grenzen halten.

rw/cp

(AWP)

 

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29.09.2015 08:20
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Schindler in Japan freigesprochen
 

Neun Jahre nach einem tödlichen Liftunfall in Tokio hat das Bezirksgericht der japanischen Hauptstadt am Dienstag einen Mitarbeiter der Firma Schindler freigesprochen.

Drei weitere Angeklagte wurden dagegen zu 14 bis 18 Monaten Gefängnis auf Bewährung verurteilt.

Der Schweizer Lift- und Fahrtreppenhersteller Schindler begrüsste in einer Mitteilung den "vollumfänglichen Freispruch" ihres angeklagten Servicetechnikers und äusserte sich erleichtert darüber. Der Gerichtsentscheid sei "der Abschluss eines detaillierten und komplexen Strafverfahrens mit umfangreichen technischen Analysen".

2006 war ein 16-jähriger Jugendlicher im Takeshiba-Hochhaus in der Tokioter Präfektur Minato ums Leben gekommen. Er wollte den Lift im 12. Stock mit einem Velo verlassen, als sich der Aufzug trotz geöffneter Türen weiter nach oben in Bewegung setzte.

Der Junge wurde eingeklemmt und erlag seinen Verletzungen. Schindler stand danach in der japanischen Öffentlichkeit während Jahren in der Kritik und erlitt einen Einbruch des Geschäfts. Das Management drückte in der Folge sein Bedauern mehrfach aus. Konstruktionsfehler konnten Schindler nicht nachgewiesen werden.

Der Richter begründete den Freispruch des Schindler-Mitarbeiters laut einem Bericht der japanischen Rundfunkgesellschaft damit, dass die Bremsen des Lifts normal funktionierten, als die Hersteller diese 2004 zuletzt geprüft hatten. Bei den Verurteilten handelt es sich um Mitarbeiter einer Wartungsfirma, ohne Bezug zu Schindler. Sie waren demnach zum Zeitpunkt des Unfalls für die Kontrolle zuständig.

Der freigesprochene japanische Staatsangehörige ist weiterhin für Schindler tätig, wie Sprecherin Barbara Schmidhauser auf Anfrage erklärte. Er hatte zusammen mit einem weiteren Angestellten 2013 vor Gericht auf nicht schuldig plädiert. Der Mitangeklagte ist im Laufe des Prozesses verstorben.

(SDA)

 

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22.07.2015 13:01
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Schindler darf keine «Sika-Klausel» einführen
 

Die Übernahmekommission (UEK) durchkreuzt die Pläne des Lift- und Rolltreppenhersteller Schindler, womit dieser bei sich einen zweiten «Fall Sika» für alle Zeit ausschliessen wollte.

Ein Analyst wertet dies als "eher überraschend". Ob und wann die ausserordentliche GV stattfinden kann, ist nun offen.

Der Schindler-Verwaltungsrat wollte verhindern, dass sich beim eigenen Unternehmen Ahnliches wie beim Bauchemiehersteller Sika ereignen kann. "Bei uns wird es nie einen Fall wie bei Sika geben", hatte Verwaltungsratspräsident Alfred N. Schindler Anfang Juli bei der Präsentation des Vorschlags gesagt.

Konkret sollten die Statuten um eine "opting in"-Klausel ergänzt werden. Geplant war, dass ein Aktionär, der 50% oder mehr des Aktienkapitals erwirbt, allen Aktionären und Inhabern von Partizipationsscheinen ein freiwilliges öffentliches Kaufangebot unterbreiten muss. Sonst könne er nicht als Aktionär mit Stimmrecht im Aktienbuch eingetragen werden.

Verstoss gegen das Börsengesetz

Schindler ist wie Sika in Familienhand: Die Familien Schindler und Bonnard halten mit 42% des Kapitals rund 70% der Stimmen. Der "Fall Sika" machte Schlagzeilen, weil die Familienaktionäre ihre Kontrollmehrheit Ende 2014 an Saint-Gobain verkaufte. Dabei liessen sie sich ihr Aktienpaket (16% des Kapitals, 53% der Stimmen) mit einer satten Prämien vergolden, während die Drittaktionäre leer ausgingen. Eine solche Ungleichbehandlung wollten die Schindler-Verwaltungsräte mit der neuen Regelung ausschliessen.

Doch die UEK hat etwas dagegen. In einer Dienstag publizierten Verfügung wertet diese die vorgeschlagene rein aktienrechtliche Lösung als Verstoss gegen das Börsengesetz. Sie sei damit nichtig.

Willkürlicher Grenzwert

"Die Absichten Schindlers sind redlich und grundsätzlich begrüssenswert", betont die UEK in ihrer Verfügung. Denn sie gingen in Richtung des Schutzes von Minderheitsaktionären. Dennoch erlaube es die aktuelle Rechtslage nicht, dass Schindler über die Statuten eine solche Angebotspflicht einführe. Die vorgeschlagene Lösung sei "systemfremd" und würde jeder Gesellschaft die Möglichkeit geben, ihr "eigenes massgeschneiderte System zu schaffen", so die UEK weiter.

Im "massgeschneiderten System" von Schindler stimme insbesondere der vorgeschlagene Grenzwert nicht mit den im Börsengesetz festgelegten Schwellenwerten überein, und die geplanten preislichen Bedingungen für ein potenzielles Angebot würden dem Willen des Gesetzgebers zuwiderlaufen und letzlich einen Widerspruch zum Gleichbehandlungsgebot darstellen.

Ausserordentliche GV ungewiss

Für Schindler ist dieser Entscheid "nicht nachvollziehbar". Die vorgeschlagene Statutenänderung sei das Ergebnis sorgfältiger Abklärungen mit namhaften Aktienrechtsprofessoren. Der Verwaltungsrat werde "in Kürze" über die Anfechtung des Entscheides und über dessen Folgen für die ausserordentliche Generalversammlung entscheiden. Der Entscheid der UEK kann an die Finma weitergezogen werden. Die ausserordentliche Generalversammlung, die die neusten Bestimmungen absegnen sollte, war für den 11. August geplant.

Für den Analysten der Zürcher Kantonalbank (ZKB) kommt der Entscheid der UEK "eher überraschend". Ob die ausserordentliche GV stattfinden werde, sei nun unklar. "Da die Thematik nichts mit der operativen Entwicklung zu tun hat und der Ausgang einer allfälligen Anfechtes des UEK-Entscheids offen ist, werten wir ihn als neutral bis leicht negativ", heisst es gleichzeitig in einem Kommentar.

An der Börse sind die Schindler-Papiere bis kurz vor Mittag mit einem Minus von 1,0% aber doch stärker unter Druck als der Gesamtmarkt (SPI), der um rund 0,5% nachgibt.

(AWP)

 

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29.04.2015 08:29
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Schindler verbessert Profitabilität und enttäuscht mit Auftragseingang

28.04.2015 17:46

(Zusammenfassung mit Schlusskurs der Aktie ergänzt)

Ebikon (awp) - Der Lift- und Rolltreppenhersteller Schindler hat im ersten Quartal 2015 den Umsatz gesteigert und ist profitabler geworden. Das Unternehmen konnte aber weniger Bestellungen an Land ziehen als selber erhofft. An der Börse kommen die Schindler-Valoren unter Druck.

Die Resultate von Schindler zum ersten Quartal enthielten zwei Überraschungen, eine positive und eine negative. Die positive vorneweg: Das Innerschweizer Unternehmen ist profitabler geworden. Die EBIT-Marge stieg auf 10,4% von 10,0%. Das lag deutlich über den Prognosen der Analysten.

Der Hauptgrund dafür sei gewesen, dass sich Skaleneffekte bei den neuen Produkten bemerkbar machten, sagte CFO Erich Ammann. Ausserdem hätten Effizienzsteigerungsmassnahmen zu greifen begonnen. Die Margenverbesserung führte auch unter dem Strich zu einem besseren Ergebnis: Der Konzerngewinn stieg um 5,0% auf 168 Mio CHF.

WENIGER GROSSAUFTRÄGE

Die zweite - negative - Überraschung war der Auftragseingang. Dieser stagnierte bei 2,44 Mrd CHF und auch in Lokalwährungen betrug die Zunahme nur 2,2%. Schindler-CEO Silvio Napoli liess durchblicken, dass dies für ihn selber eine Enttäuschung war. Auch die Analysten hatten im Schnitt einen besseren Wert erwartet.

Begründet wurde die Stagnation mit der geringeren Anzahl an Grossprojekten. Es habe eine abwartende Haltung von Grossinvestoren gegeben, sagte CFO Ammann. Das habe insbesondere für China gegolten. Es sei wohl aber nur eine Frage der Zeit, bis sich dies wieder ändere, fügte er an. "Wir haben in China auf jeden Fall keine Marktanteile verloren."

   

UMSATZ IM RAHMEN DER ERWARTUNGEN

Beim Umsatz schnitt Schindler im Rahmen der Erwartungen ab. Die Verkäufe stiegen um 4,4% auf 2,14 Mrd CHF. Ohne Wechselkurseffekte hätte sogar ein Plus von 7,0% resultiert. Das stärkste Wachstum wurde in Asien erzielt, dahinter folgten die Verkaufsregionen Amerika und Europa. Besonders erfreulich sei der Absatz in Indien gewesen, sagte CEO Napoli.

Für das ganze laufende Jahr erwartet Schindler nach wie vor ein Umsatzwachstum von 7% bis 9% in Lokalwährungen. China bleibe trotz gesamtwirtschaftlich tieferen Wachstumsprognosen der wichtigste Neuanlagenmarkt. Von Indien erhofft sich das Management, dass die Wachstumsraten früherer Jahren übertroffen werden. Ausserdem sei zu erwarten, dass sich die US-Bauindustrie unvermindert erholen werde.

Teilweise Entwarnung gibt das Unternehmen, was die Währungseffekte betrifft. So dürfte wegen der jüngsten Erholung des US-Dollars der negative Umrechnungseffekt beim Umsatz geringer ausfallen als die zu Beginn des Jahres geschätzten 10%, hiess es weiter. Konkret sei bei den aktuellen Wechselkursen mit einem negativen Umrechnungseffekt von 4% bis 6% zu rechnen, sagte CFO Ammann.

EBIT-MARGE KAUM ZU HALTEN

Eine Prognose für den Konzerngewinn 2015 will das Unternehmen erst mit der Publikation der Halbjahreszahlen abgeben. Eine konkrete Aussage gab es hingegen zur weiteren Entwicklung der EBIT-Marge: CFO Ammann geht davon aus, dass das erreichte Margenniveau im zweiten Quartal "wahrscheinlich schwer zu halten sein wird". Grund dafür seien die Währungseffekte.

Unabhängig von den einzelnen Quartalswerten geht der grosse Umbau bei Schindler weiter - also die Ausrichtung des Konzerns auf die Wachstumsmärkte in Asien. "2017 oder 2018 sollte der erste grosse Umbauschritt abgeschlossen sein", sagte Ammann. Doch auch danach sei mit Investitionen in dieser Weltgegend zu rechnen: Es brauche Kapazitäten für die Serviceabteilung, welche die jetzt installierten Anlagen warte.

Die Analysten waren sich bei der Beurteilung der Quartalszahlen nicht einig. Während die einen die erzielten Margenverbesserungen lobten, fokussierten die anderen auf den enttäuschenden Bestellungseingang. An der Börse fanden letztere mehr Gehör: Die Schindler-Valoren waren den ganzen Tag über unter Druck und schlossen am Ende 1,8% tiefer.

rw/tp

(AWP)

 

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25.03.2015 08:22
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Schindler: Übernahmekommission genehmigt höhere Tagesvolumen Rückkaufprogramm

25.03.2015 07:50



Zürich (awp) - Der Lift- und Rolltreppenhersteller Schindler darf im laufenden Rückkaufprogramm eigener Aktien und Partizipationsscheine höhere Tagesvolumen erreichen. Ein entsprechender Antrag bei der Übernahmekommission sei teilweise gutgeheissen worden, teilt das Unternehmen am Mittwoch mit.

Die Regulierungsbehörde hat eine Erhöhung der Tagesvolumen von bisher maximal 6'031 auf neu maximal 10'088 Namenaktien (Schindler-Aktien) sowie von bisher maximal 19'833 auf neu maximal 30'170 Inhaber-Partizipationsscheine (Schindler-PS) bewilligt. Schindler muss für die Bewilligung eine Gebühr von 25'000 CHF entrichten.

yr/cf

(AWP)

 

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19.01.2015 08:37
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Schindler erhöht Guidance für Konzerngewinn
 

Schindler passt die Guidance für das Jahr 2014 an.

Neu erwartet der Lift- und Rolltreppenhersteller für das Jahr 2014 einen Konzerngewinn von rund 900 Mio CHF, wie das Unternehmen am Montag mitteilt. Bislang war von einem Gewinn in der Bandbreite von 815 Mio bis 865 Mio CHF ausgegangen worden.

Der höhere Konzerngewinn sei vor allem dank eines starken Finanzergebnisses erzielt worden, heisst es zur Begründung. Das operative Geschäft habe sich hingegen im vierten Quartal im Rahmen der Erwartungen entwickelt. Die genauen Kennzahlen wird Schindler am 13. Februar veröffentlichen.

(AWP)

 

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07.11.2014 08:24
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Schindler eröffnet neues Werk in Indien

06.11.2014 20:37



Zürich (awp) - Der Lift- und Rolltreppenhersteller Schindler eröffnet im indischen Pune ein neues Aufzugwerk, wie das Unternehmen am Donnerstag bekannt gab. Das Werk beschäftige über 150 Angestellte und sei mit den neuesten umweltfreundlichen Technologien ausgestattet. Mit der Werkseröffnung will Schindler seine globale Wachstumsstrategie weiter vorantreiben, laut der die gesamte Lieferkette des Unternehmens erneuert werden soll.

CEO Silvio Napoli spricht von einem bedeutsamen Meilenstein in der Wachstumsstrategie von Schindler: "Dank des neuen Werks können wir unseren Kunden weiterhin konkurrenzfähige Produkte anbieten - allerdings mit kürzeren Lieferzeiten." Im Rahmen der neuen Strategie wurden bereits vergleichbare neuen Fabriken in China, den USA und in der Slowakei fertiggestellt.

jl/tp

(AWP)

 

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13.08.2014 08:16
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Schindler steigert Umsatz um 2,1% - Gewinnplus für Gesamtjahr angepeilt

13.08.2014 08:08



(Durchgehend ergänzt)

Ebikon (awp) - Der Lift- und Rolltreppenhersteller Schindler hat im ersten Halbjahr 2014 seine Wachstumsziele erreicht. Dieses Wachstum wurde allerdings durch Währungseinflüsse deutlich geschmälert. Für das Gesamtjahr peilt der Konzern einen Gewinn deutlich über dem Vorjahr an.

"Es ist uns gelungen, weiter profitabel zu wachsen", lässt sich Schindler-CEO Silvio Napoli in der Mitteilung vom Mittwoch zitieren. Der Konzern legte im ersten Semester bei den Bestellungen und dem Umsatz um je 2,1% zu. Der Auftragseingang kam bei 4,96 Mrd CHF zu liegen, der Umsatz bei 4,34 Mrd CHF. Der Auftragsbestand stieg um 12% auf 8,63 Mrd CHF.

Ohne die negativen Währungseinflüsse könnte Schindler deutlich bessere Werte ausweisen: beim Bestellungseingang ein Plus von 7,4%, beim Umsatz von 7,6%. Damit ist Schindler nach sechs Monaten auf Kurs, das genannte Umsatzziel zu erreichen. Es wird denn auch weiterhin ein Wachstum von 6% bis 8% in Lokalwährungen angepeilt, wie es in der Mitteilung weiter heisst.

ZWEITES QUARTAL SCHWÄCHER

Am stärksten ist Schindler laut der Mitteilung in Asien und insbesondere in China gewachsen. Dahinter folgten Nord-, Mittel- und Südamerika. Die Region Europa habe ebenfalls zum Plus beim Bestellungseingang beitragen, wobei allerdings in Südeuropa ein leichter Rückgang zu verzeichnen gewesen sei. Beim Umsatz stagnierte Europa.

Bei der Betrachtungsweise nach Quartalen zeigt sich, dass Schindler im zweiten Quartal schlechter abschnitt als im ersten: Der Bestellungseingang nahm in Franken gemessen um 0,7% (Q1 +3,6%) und in Lokalwährungen um 6,1% (Q1 +8,9%) zu, der Umsatz in Franken um 1,0% (Q1 +3,4%) und in Lokalwährungen um 6,5% (Q1 +8,8%).

MALL OF SWITZERLAND TREIBT EBIT

Der Betriebsgewinn auf Stufe EBIT betrug 524 Mio und lag damit um 12% über dem Wert des Vorjahressemesters, in Lokalwährungen hätte sogar ein Plus von 18% resultiert. Die entsprechende Marge stieg auf 12,1% von 11,1%.

Im EBIT enthalten sei jedoch ein ausserordentlicher Gewinn von 82 Mio CHF, der im Zusammenhang mit dem Verkauf der Beteiligung an der Mall of Switzerland in Ebikon sowie Landverkäufen erzielt worden ist, heisst es weiter. Zieht man diesen Betrag ab, hätte ein 6% tieferer EBIT als im Vorjahreszeitraum und eine Marge von 10,2% resultiert.

Verzögerungen bei den Kostensenkungs- und Effizienzmassnahmen und Preisdruck hätten die Kennzahl belastet, schreibt Schindler dazu. Dazu seien "einmalige Projektkosten" gekommen. So seien zum Beispiel in China zahlreiche Geschäftsstellen eröffnet worden. Auch beim EBIT hätten sich ausserdem Währungseinflüsse bemerkbar gemacht: Ohne diese wäre ein EBIT auf Vorjahresniveau möglich gewesen, betont Schindler.

HYUNDAI BELASTET WENIGER

Der Konzerngewinn betrug 371 Mio nach 206 Mio in der Vorjahresperiode. Positiv wirkten sich neben dem ausserordentlichen Gewinn aus dem Verkauf der Mall of Switzerland (75 Mio CHF nach Steuern) die geringeren Abschreibungen auf die Beteiligung am südkoreanischen Lifthersteller Hyundai aus: Es mussten nur 40 Mio CHF nach den 155 Mio im Vorjahreszeitraum abgeschrieben werden. Bereinigt um diese Sondereffekte lag der Konzerngewinn laut der Mitteilung 6,9% unter dem Vorjahreswert.

Mit den vorgelegten Zahlen hat Schindler die Erwartungen der Analysten beim Bestellungseingang, Umsatz und Konzerngewinn in etwa erfüllt und beim EBIT deutlich übertroffen. Die Experten hatten gemessen am AWP-Konsens mit einem Auftragseingang von 5,01 Mrd CHF, einem Umsatz von 4,35 Mrd, einem EBIT von 441 Mio und einem Konzerngewinn von 377 Mio gerechnet.

GUIDANCE ZUM GEWINN

Erstmals nennt Schindler Ziele für den Konzerngewinn 2014: Es werden 800 bis 850 Mio CHF angepeilt, nachdem im Vorjahr 463 Mio ausgewiesen wurden. Bereinigt um Sonderfaktoren sei mit einem Gewinn von 635 bis 685 Mio CHF zu rechnen, heisst es weiter.

Sonderfaktoren seien neben der Mall of Switzerland (+75 Mio CHF) und dem Abschreiber auf Hyundai (-40 Mio CHF) die Neubewertung von XJ-Schindler in China (+130 Mio CHF). An XJ-Schindler hielt der Lift- und Rolltreppenhersteller bislang 46%. Wie bereits angekündigt, soll der Anteil im laufenden Monat auf 51% erhöht werden. Zudem erhält Schindler das Recht, die Beteiligung bis 2017 auf 66% zu erhöhen.

AWP

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10.07.2014 13:28
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Schindler übernimmt Mehrheit an chinesischem Joint Venture - Analysten erfreut

10.07.2014 10:29



(Mit Analystenkommentaren, Börsenkurs und Hintergrund ergänzt)

Ebikon (awp) - Der Lift- und Rolltreppenhersteller Schindler übernimmt die Mehrheit am chinesischen Joint Venture XJ-Schindler. Analysten bewerten dies positiv. An der Börse entwickeln sich die Schindler-Papiere etwas besser als der Gesamtmarkt.

Schindler kann die Beteiligung am Joint Venture "XJ-Schindler (Xuchang) Elevator Co. Ltd" im laufenden Jahr auf 51% von 46% ausbauen. Dies habe man mit den bisherigen Mehrheitsaktionären vereinbart, teilte Schindler am Mittwochabend mit. Zum Preis wurden keine Angaben gemacht. Schindler hatte sich im Jahr 2011 am Unternehmen beteiligt.

Schindler erhalte darüber hinaus das Recht, in den kommenden drei Jahren jeweils weitere 5% des Unternehmens zu übernehmen, hiess es weiter. Damit könne die Beteiligung bis 2017 auf insgesamt 66% aufgestockt werden. Das Kaufrecht für die ersten 5% soll Anfang August ausgeübt werden. Die Transaktion untersteht aber noch der Genehmigung der chinesischen Behörden.

Anschliessend soll XJ-Schindler in der Konzernrechnung konsolidiert werden. Daraus entstehe ein geschätzter Neubewertungsgewinn von 100 Mio CHF nach Steuern auf der bestehenden Beteiligung von 46%. XJ-Schindler wird im laufenden Jahr gemäss den Prognosen einen Umsatz von über 300 Mio CHF erwirtschaften.

BESSER IN CHINA POSITIONIERT

Die Meldung sei positiv, auch wenn der Schritt keine Überraschung darstelle, kommentieren die ZKB-Analysten. Ähnlich sehen es die Experten von Safra Sarasin: Damit stärke Schindler seine Position auf dem chinesischen Liftmarkt. Lob gibt es auch von der Bank Vontobel: Schindler könne nun das Joint Venture besser in die übrigen Aktivitäten in China integrieren.

China ist derzeit der wichtigste Markt für Lifte: Schindler-CEO Silvio Napoli bezifferte den Anteil von China am weltweiten Geschäft mit neuen Liften an der Bilanzmedienkonferenz im Februar auf 60%. Schindler erwartet, dass der chinesische Markt im laufenden Jahr um 8% wächst.

An der Schweizer Börse entwickeln sich die Schindler-Papiere leicht besser als der Gesamtmarkt: Um 10.00 Uhr stehen sie mit 0,15% im Plus und kosten 135,10 CHF. Der Gesamtmarkt (SPI) notiert gleichzeitig 0,10% tiefer. Gehandelt sind bislang gut 18'500 Papiere.

Der Wechsel von der Minderheits- zur Mehrheitsbeteiligung ist auch deshalb interessant, weil Schindler in Korea mit einer Minderheitsbeteiligung nach wie vor grossen Ärger hat. Anfang Juli musste Schindler weitere 40 Mio CHF abschreiben. Bereits im Geschäftsjahr 2013 hatte Schindler insgesamt 219 Mio CHF an der Beteiligung abgeschrieben.

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07.01.2014 08:33
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Schindler geht in China auf Höhenflug
 

Der Lift- und Rolltreppenhersteller Schindler hat sich in China einen Grossauftrag gesichert. Der betreffende Wolkenkratzer soll mit einer Höhe von 660 Metern das höchste Gebäude Chinas werden.

Schindler China habe einen "bedeutenden" Auftrag für einen 115-stöckigen "Mega-Wolkenkratzer" erhalten, teilte Schindler am Dienstag mit. Dieser werde derzeit in Shenzhen in der Provinz Guangdong errichtet. Finanzielle Angaben zum Auftrag werden nicht gemacht. Das Projekt sei aber ein weiterer wichtiger Auftrag in China, heisst es.

Das Ping An Finance Center in Shenzhen wird Büro- und Einzelhandelsflächen anbieten und nach seiner Fertigstellung mit einer Höhe von 660 Metern das höchste Gebäude in China sein. Schindler installiert in dem Bau 33 Doppeldecker-Hochleistungsaufzüge der Produktlinie 7'000, ausgerüstet mit dem Transitmanagementsystem PORT. Begonnen wurde mit dem Bau im Dezember 2013, die Fertigstellung ist für April 2015 vorgesehen.

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15.11.2013 08:08
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Mässiger Erfolg mit Aktienrückkaufprogramm
 

Der Lift- und Fahrtreppen-Hersteller Schindler ist mit seinem im Oktober lancierten Rückkaufangebot für Namenaktien und Partizipationsscheine (PS) nur bedingt erfolgreich gewesen.

Bis zum Ablauf der Angebotsfrist am 14. November wurden lediglich gut 2,4 Mio Namenaktien und 0,61 Mio PS angedient. Ursprünglich wollte Schindler je 4,1 Mio Anteile zu einem Preis von 129 CHF bzw. 129,80 CHF zurückkaufen.

Nach Abschluss des Rückkaufangebots hält Schindler direkt oder indirekt gut 3,2 Mio Namenaktien und etwas über 1,61 Mio PS, entsprechend einem Anteil von 4,51% der Namenaktien bzw. 4,11% am Grundkapital bei Lancierung des Rückkaufangebots. Die kommende GV soll die Vernichtung der Aktien und der PS zwecks Kapitalherabsetzung bewilligen.

Das während des Rückkaufangebotes sistierte Aktienrückkaufprogramm, welches seit Januar 2013 läuft und mit dem maximal 9,5% des Grundkapitals zurückgekauft werden sollen, läuft ab (heutigem) Freitag weiter.

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08.11.2013 10:14
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Schindler

Ich habe gestern von meiner Bank das Angebotvon CHF 129.80 für den Rückkauf meiner Schindler PS erhalten. (Zyndicate hat dies obig schon beschrieben)


Was wird einem kleinen Anleger wie mir empfohlen? Annehmen oder akkzeptieren?


Werden die Aktien nach dem 13.11. 24:00 erheblich sinken?


Besten Dank für eine kurze Antwort.

18.10.2013 08:21
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Schindler kauft eigene Titel zurück 
 

Der Lift- und Fahrtreppen-Hersteller Schindler lanciert ein öffentliches Rückkaufangebot für jeweils maximal 4,1 Mio Namenaktien und Partizipationsscheine zwecks Kapitalherabsetzung.

Das entspricht bis zu 5,8% der ausgegebenen Namenaktien und bis zu 8,9% der ausgegebenen Partizipationsscheine. Der Festpreis für die Namenaktien beträgt 129,00 CHF und für die Partizipationsscheine 129,80 CHF. Damit würde Schindler bis zu 1,05 Mrd CHF für den Rückkauf aufwenden.

Wie das Unternehmen am Freitag mitteilt, startet das Rückkaufangebot vom 1. bis 14. November 2013 zur Annahme offen. Übersteige die Anzahl der angedienten Namenaktien oder Partizipationsscheine den oben genannten Wert, werde Schindler die Annahmeerklärungen pro rata reduzieren.

Derweil werde das bereits seit Jahresbeginn laufende Rückkaufprogramm über maximal 9,5% des Grundkapitals sistiert, dieses wird über zwei separate Handelslinien an der SIX Swiss Exchange abgewickelt vom 18. Oktober 2013 bis und mit 14. November 2013.

Wie Schindler weiter mitteilt, hat ein Aktionär des Schindler-Familienpools dem Unternehmen im Rahmen des laufenden Rückkaufprogramms zum Marktpreis die Veräusserung von bis zu 2,367 Namenaktien angeboten. Schindler beabsichtige, dieses Paket als Teil des laufenden Rückkaufprogramms zurückzukaufen.

Die Namenaktien von Schindler schlossen am Donnerstagabend bei 124,20 CHF, die Partizipationsscheine bei 122,10 CHF.

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13.08.2013 08:12
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Schindler H1: Wachstum bei Umsatz und Auftragseingang - Ausblick positiv (AF)

13.08.2013 07:14



(Meldung um weitere Details ergänzt)

Ebikon (awp) - Der Aufzug- und Fahrtreppenhersteller Schindler hat im ersten Halbjahr 2013 einen Anstieg bei Auftragseingang und Umsatz verzeichnet, eine Abschreibung auf die Hyundai-Beteiligung belastete jedoch den Konzerngewinn. Auch in der zweiten Jahreshälfte rechnet das Unternehmen mit Wachstum.

Der Auftragseingang stieg in Schweizer Franken gerechnet gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 7,1% auf 4,85 Mrd CHF, der Umsatz um 7,0% auf 4,25 Mrd. In Lokalwährungen betrug das Plus bei beiden Werten 7,0%, wie Schindler am Dienstag mitteilte.

Der Betriebsgewinn auf Stufe EBIT betrug 470 Mio CHF und lag damit um 1,3% über dem Wert im ersten Semester 2012. Die entsprechende Marge erreichte 11,1% nach zuvor 11,7%. Der Konzerngewinn betrug 206 Mio nach 339 Mio in der Vorjahresperiode. Bereinigt um die Wertberichtigung in Höhe von 155 Mio CHF auf die Hyundai-Beteiligung lag der Konzerngewinn jedoch um 6,5% über dem Vorjahreswert. Der Geldfluss aus Geschäftstätigkeit erreichte 478 Mio, was einem Anstieg von knapp 27% entspricht.

Mit den Zahlen hat Schindler die Erwartungen der Analysten beim Auftragseingang erreicht und beim Umsatz leicht übertroffen. Der EBIT lag jedoch leicht unter den Schätzungen.

AUSBAU DER MARKTSTELLUNG IN DEN WACHSTUMSMÄRKTEN

Das "erfreulich starke" Wachstum sei insbesondere im Neuanlagengeschäft in den Wachstumsmärkten erzielt worden, schreibt Schindler. Der Umsatz sei gegenüber dem verhaltenen Start im ersten Quartal im den folgenden drei Monaten um 10% gewachsen. Dabei sei die Entwicklung der Märkte sehr unterschiedlich verlaufen, so das Unternehmen weiter. Der Auftragseingang stieg am stärksten in Asien/Pazifik, gefolgt von der Region Nord-, Mittel- und Südamerika. Europa verzeichnete hingegen einen leichten Rückgang.

Der Ausbau der Marktstellung in den Wachstumsmärkten komme wie geplant voran, belaste aber das Betriebsergebnis sowie die EBIT-Marge, heisst es weiter. Hier spielten das starke Wachstum im Neuanlagengeschäft sowie einmalige Projektkosten eine Rolle. Diese Kosten stünden auch im Zusammenhang mit der Einführung neuer Aufzugsprodukte, dem Aufbau sechs neuer Produktionswerke sowie dem Ausbau der lokalen Kompetenzen in den Wachstumsmärkten. Der "erhebliche" Preisdruck habe sich im zweiten Quartal in verschiedenen Märkten fortgesetzt.

UMSATZWACHSTUM IM GESAMTJAHR ERWARTET

Im Gesamtjahr 2013 rechnet Schindler mit einem Umsatzwachstum von rund 7% in Lokalwährungen. Der Konzerngewinn wird im Rahmen von 550 bis 600 Mio CHF erwartet, unter Ausklammerung der Abschreibung auf die Hyundai-Beteiligung. Das Management rechnet für das zweite Semester mit einem weiterhin schwierigen wirtschaftlichen Umfeld, heisst es weiter.

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