Schmolz und Bickenbach

Schmolz + Bickenbach Aktie 

Valor: 579566 / Symbol: STLN
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  • 15.11.2019 17:30:27
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@BlackJack

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Das war vor der Finanzkrise - nicht vergleichbar.

BlackJack
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Link hat am 19.10.2018 11:16

Link hat am 19.10.2018 11:16 geschrieben:

@BlackJack

Das war vor der Finanzkrise - nicht vergleichbar.

 

Vergleichbar ist alles, da war es eine andere Krise und diese wird es auch in Zukunft wieder geben... aber ist mir klar, man kann alles drehen wie man will, aber die FED wird auch nach der nächsten und übernächsten Krise wieder an den Zinsen drehen, im Vergleich zum Waschstum, sind diese Zinserhöhungen ok. Leider macht hier die EU nicht wirklich mit, obwohl praktisch jedes EU-Land schon lange wieder wächst... Angenommen im nächsten Jahre sollte es irgendeine Krise geben, dann ist die FED definitiv im Vorteil, die können dann schön zurückschrauben, die EU kaum...

 

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In 2 Wochen kommen die Zahlen

In 2 Wochen kommen die Zahlen. Die sollten eigentlich gut sein, aber der Ausblick wird vermultich genau das Gegenteil sein.

 

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Schlussstrich?

Schlussstrich?

Eigentlich sollte der Aktienkurs wieder anziehen. Die Quartalszahlen werden nächste Woche bekannt gegeben. Aber wiederum nichts. Zudem ist das Handelsvolumen quasi inexistent. Ich sehe da klar andere Oppurtunitäten : AMS, Meyer Burger (@Gertrud: Nein, hab immer noch nicht gekauft).

Schlussstrich mit rund -30% auf S+B und definitiv auf eine andere Aktie setzen?

 

Zyndicate
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Schmolz+Bickenbach mit mehr

Schmolz+Bickenbach mit mehr Umsatz dank Akquisition

Der Stahlhersteller Schmolz+Bickenbach (S+B) hat im dritten Quartal 2018 erneut von höheren Preisen und von der Ascometal-Übernahme profitiert.

08.11.2018 08:04

So legte der Umsatz um über einen Viertel zu und das Betriebsergebnis immerhin zweistellig. Allerdings resultierte unter dem Strich ein Verlust. Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahresquarttal um 27,7 Prozent auf 780,0 Millionen Euro. Der Absatz verbesserte sich dabei gleichzeitig um 16 Prozent auf 470 Kilotonnen, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Auf vergleichbarer Basis, das heisst ohne Ascometal, ging die Absatzmenge allerdings leicht zurück.

S+B nennt für diesen Rückgang vor allem zwei Faktoren: Zum einen hätten die Auswirkungen der provisorischen Schutzmassnahmen der EU gegen Importe von Stahl aus Nicht-EU-Ländern einen ungünstigen Effekt gehabt, was wiederum zu geringeren Verkäufen aufgrund von Anpassungen bei der Produktionsplanung geführt habe. Zum anderen habe sich der schwache Automobilmarkt in Deutschland im September negativ auf die Absatzmengen ausgewirkt.

Der markante Umsatzanstieg ist also einerseits der Ascometal-Akquisition zu verdanken und andererseits den höheren Stahlpreisen. So erhöhte sich der durchschnittlich erzielte Preis für eine verkaufte Tonne Stahl gegenüber dem Vorjahr um 10 Prozent auf rund 1'660 Euro.

Die Nachfrage aus den Endmärkten sei weiterhin zufriedenstellend und die Weltkonjunktur robust geblieben, hiess es zum Geschäftsgang im dritten Quartal. Das Ergebnis sei von einer robusten, wenn auch weniger dynamischen Nachfrage aus den bedeutendsten Endmärkten getragen worden.

Die Automobilmärkte in Europa waren laut S+B wegen der Einführung neuer Emissionstests und den Auswirkungen der Dieselproblematik in Deutschland volatil. Stabiler verlief dagegen die Entwicklung im Maschinen- und Anlagenbau sowie in der Öl- und Gasindustrie. Insgesamt aber hätten sich die Geschäfte in den Sommermonaten wie saisonal üblich weniger stark entwickelt als in der ersten Jahreshälfte.

Operative Steigerung, aber Reinverlust

Beim operativen Gewinn ergab sich wie beim Umsatz eine markante Steigerung. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) - S+B verwendet hier den um die Einmaleffekte aus der Ascometal-Übernahme bereinigten Wert - lag mit 41,8 Millionen Euro um 10 Prozent über dem Vorjahreswert. Die entsprechende Marge ging dagegen um 80 Basispunkte auf 5,4 Prozent zurück, dies wegen der geringeren Margen von Ascometal.

Unter dem Strich verblieb ein Reinverlust von 3,7 Millionen, nach einem Verlust von 7,0 Millionen im Vorjahr. Hierzu trug ein negatives Finanzergebnis von 8,5 Millionen bei sowie ein gegenüber dem Vorjahr erhöhter Steueraufwand.

Mit den Zahlen hat der Stahlkonzern die Erwartungen der Analysten hinsichtlich des Umsatzes leicht über-, mit dem operativen Gewinn dagegen untertroffen. Der AWP-Konsens für den Umsatz lag bei 776,5 Millionen Euro und für den bereinigten EBITDA bei 43,0 Millionen.

Bisherige Prognose wird bestätigt

Mit Blick nach vorne wird an der im vergangenen August erhöhten Prognose festgehalten. Demnach ist im Gesamtjahr ein bereinigter EBITDA in einer Spanne von 230 bis 250 Millionen zu erwarten. Es sei davon auszugehen, dass die Speziallangstahl-Industrie auch in den letzten Monaten des Jahres 2018 weiter wachsen werde, sowohl bei den Absatzmengen als auch beim Wert der Produkte.

Die Risiken für das Weltwirtschaftswachstum durch internationale Handelskonflikte und politische Interventionen hätten zwar seit diesem Sommer zugenommen und die Wachstumsdynamik in einigen Endmärkte leicht nachgelassen. Ein Ende des grundsätzlich günstigen Marktumfelds sei aber noch nicht in Sicht. Dies zeige sich auch an unverändert gut gefüllten Auftragsbüchern.

(AWP)

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nummelin
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Grosses Trauerspiel , Volumen

Grosses Trauerspiel , Volumen klein und es wird noch schlimmer werden. Warte auf der Seitenlinie.. bei 0,50-0,40 steige ich ein. 

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BlackJack
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schlechtes Q3

Schlechte Zahlen im Q3, wieder Verlust, ohne Ascometal ist STLN geschrumpft, ausserdem hat Ascometal auch noch eine tiefe, schlechte Marge, die Schulden werden auch immer grösser... Glaube die müssen nochmals über die Bücher, da stimmt was nicht mit der Bude...

Zyndicate
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Schmolz+Bickenbach übertrifft

Schmolz+Bickenbach übertrifft Analystenerwartungen - Ausblick verhalten

Der Stahlhersteller Schmolz+Bickenbach hat im vierten Quartal eine hohe Wertberichtigung auf die US-Tochter Finkl Steel vorgenommen und weist für das Gesamtjahr 2018 daher einen Verlust aus.

13.03.2019 08:10

Die Ascometal-Übernahme und die höheren Preise trieben jedoch den Umsatz. Unter dem Strich verblieb ein Verlust von 0,7 Millionen Euro, nach einem Gewinn von 45,7 Millionen im Vorjahr, wie das Unternehmen am Mittwoch bekanntgab. Dafür war vor allem die Wertberichtigung in Höhe von 108,6 Millionen Euro (-81,1 Mio nach Steuern) auf Finkl Steel verantwortlich. Als Gründe für den Abschreiber nennt S+B den Nachfragerückgang aus der Öl- und Gasindustrie, Überkapazitäten und die Auswirkungen der US-Schutzmassnahmen auf den kanadischen Produktionsstandort.

Demgegenüber stieg der Konzernumsatz im Vergleich zum Vorjahr markant bzw. um knapp ein Viertel auf 3,31 Milliarden Euro. Geholfen hat hier auch der höhere durchschnittlich erzielte Stahlpreis, der um 6,2 Prozent auf rund 1'583 Euro pro Tonne stieg. Der Absatz allein verbesserte sich dabei um knapp 17 Prozent auf 2'093 Kilotonnen.

Beim operativen Gewinn ergab sich wie beim Umsatz eine Steigerung, allerdings eine deutlich geringere. Der EBITDA - S+B verwendet hier den um die Einmaleffekte aus der Ascometal-Übernahme bereinigten Wert - lag mit 236,7 Millionen Euro um 6,3 Prozent über dem Vorjahreswert. Die entsprechende Marge ging entsprechend auf 7,1 Prozent (VJ 8,3%) zurück, dies wegen der geringeren Profitabilität von Ascometal.

Der Turnaround von Ascometal habe sich aber mit einem leicht positivem Beitrag zum bereinigten EBITDA im vierten Quartal bestätigt, schreibt das Unternehmen weiter. Die Integration schreite zudem zügig voran. Der niedrige Kaufpreis im Vergleich zu den höheren Nettoaktiva habe ausserdem zu einem Badwill von 45,2 Millionen Euro geführt.

Bei Finkl Steel seien Massnahmen zur Verbesserung der Ertragslage erarbeitet und bereits eingeleitet worden. Rückstellungen für diesen Turnaround seien keine gebildet worden, heisst es.

Erwartungen übertroffen, verhaltene Prognose

Die Schweizer Business Unit Swiss Steel sei derweil gegen Jahresende im Zuge der EU-Schutzmassnahmen von den ungenügend hohen Importquoten betroffen gewesen, so die Meldung.

Mit den Zahlen hat der Stahlkonzern die Erwartungen der Analysten allerdings übertroffen. Der AWP-Konsens für den Umsatz lag bei 3,26 Milliarden Euro und für den bereinigten EBITDA bei 234,6 Millionen.

Mit Blick nach vorne zeigt sich das Management vorsichtig. In den kommenden Monaten wird aufgrund politischer und makroökonomischer Risiken eine Fortsetzung der Wachstumsdelle erwartet und im weiteren Jahresverlauf eine Erholung. Unter dieser Prognose sei im Gesamtjahr ein bereinigter EBITDA in einer Spanne von 190 bis 230 Millionen Euro zu erwarten.

(AWP)

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ursinho007
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neuer Mehrjahrestiefstkurs

und jetzt? Einsteigen?

@Link: noch dabei?

Mut - Lebe wild und gefährlich (Osho)

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@ursinho007

@ursinho007

Nönö, nicht mehr dabei. Der Aktienkurs wird aber noch weiter sinken. Die Lage der Weltwirtschaft soll sich ja akühlen. Mein Tipp: Finger weg.

ursinho007
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fallendes Messer......

Link hat am 22.03.2019 15:34 geschrieben:

 Mein Tipp: Finger weg.

Inzwischen liegt der Kurs bei einem 16-Jahre Tief!!!!.......wo wird das enden?

Mut - Lebe wild und gefährlich (Osho)

Moderatio
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Ich hatte vor paar Jahren bei

Ich hatte vor paar Jahren bei der Kapitalerhöhung mitgemacht und sehr positiv geschlossen. Beobachte den Titel seit dem und habe heute Morgen kurz einen Wiedereinstieg überlegt, es aber sein lassen. Ich erwarte nämlich ebenfalls noch weiter sinkende Kurse. Über Schmobi erfahre ich gelegentlich aus meinem entfernten Umfeld die allgemeine Gemütslage. Nun spitze ich meine Ohren etwas mehr und würde entsprechend hier was schreiben. Salve...

Xeno72
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Geht jemand an die GV?

Geht jemand an die GV? Dienstag 30. April, KKL Luzern, 14 Uhr.

Ich gehe voraussichtlich hin. Wenn ich tatsächlich gehe und es jemanden hier interessiert, kann ich dann was darüber schreiben. Wenn nicht, ist es mir übrigens auch Recht. Ethos hat seine Stimmempfehlung noch nicht veröffentlicht, das wird noch etwas dauern. Die Einladung kam heute.

Lg X.

BlackJack
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Schulden, Schulden, Schulden

Finde ich noch krass, bei all den Berichten im Cash sowie Swissquote, steht nichts von den Schulden, die immer grösser werden, daher hier:

Nettoverschuldung auf EUR 752 Mio. gestiegen, von EUR 655 Mio. zum Jahresende 2018; dies wegen saisonal höherem Umlaufvermögen und der Erstanwendung von IFRS 16, welche EUR 59 Mio. zum Anstieg beitrug... -> aus Medienmitteilung von S + B

Anscheinend gibt es immer eine Begründung, weshalb die Schulden von Jahr zu Jahr steigen, dass wird so nie was.

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@BlackJack

@BlackJack

Da hast du vollkommen recht. Bin ich froh nicht mehr in S+B investiert zu sein. Ein Fass ohne Boden...

Krokodil
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Vermutlich ist gerade heute

Vermutlich ist gerade heute der richtige Zeitpunkt um bei Schmobi einzusteigen. Jedenfalls kann die Aktie  dem Abwärtstrend der Börsen widerstehen und notiert leicht im Plus. 

Xeno72
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Beurteilung

gertrud hat am 09.05.2019 09:11 geschrieben:

Da gab es doch früher mal so stahlharte Anleger mit riesigen S+B Positionen, die sich einmal pro Jahr hier geoutet und Zuversicht für die nächsten Jahre verbreitet haben.

Eigentlich ist das ja eine interessante Sache, und ein Konzern mit Milliarden Umsatz.

Nur scheint mir, die Rettung der Franzosen war nicht so eine richtig gute Idee. Statt den Deutschen dankbar zu sein, nutzen die Arbeiter wohl ihre gelben Schutzwesten andersweitig.

S+B ist heute im Kern eine Turnaroundspekulation. Das Risiko ist hoch; es ist etwas fürs Spielgeld. Laut VR an der GV sollte ab 2021 wieder schwarze Zahlen drinliegen. Für kurzfristige Gewinne ist das Papier nichts. Es hat generell nicht konservative Anlegerqualität. Die Grundsubstanz ist aber da. Zu beachten ist die branchenbedingt hohe Konjunkturabhängigkeit. Mit Jens Alder wurde jemand VRP,  der einen Ruf zu verlieren hat. Er ist aber branchrenfremd. Die Konzernstruktur ist etwas öhem komplex. Der VR möchte den Konzern wieder in die Gewinnzone führen ubd mittelfristig wieder Dividende zahlrem. Den Kauf von Ascometal sehe ich recht positiv. Schmobi muss die Digitalisierung meistern, da sie im Hochpreissegment sind.

Ich bin mit einer kleinen Position drin und kann warten. Es ist nichts für All-in; auch die Grossmutter würde ich nicht verpfänden, um  diese Aktie zu kaufen.

Lg X.

Xeno72
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Dividende, nicht Gewinn

gertrud hat am 17.05.2019 08:55 geschrieben:

Xeno72 hat am 16.05.2019 19:49 geschrieben:

.. Laut VR an der GV sollte ab 2021 wieder schwarze Zahlen drinliegen. Für kurzfristige Gewinne ist das Papier nichts. ..

 

 

Heisst das, sie haben offiziell gesagt, sie rechnen bis dann mit Verlusten, trotz ihrer EBITDA Prognose von 190-230 Mio für 2019?
 

 

Nein. Sir haben gesagt, es seien frühstens ab 2021 wieder Dividenden denkbar. Ich habe da nicht ganz korrekt zitiert. Es war ausm Gedächtnis.

Lg X.

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@gertrud

@gertrud

Das war der Grund:

Martin Haefner hat seinen Anteil an Schmolz + Bickenbach leicht erhöht. Gemäss Angaben der SIX hat ein exekutives VR-Mitglied zwischen dem 10. und dem 17. Mai in sechs Schritten kumuliert rund 3,38 Mio. S+B-Aktien erworben.

Beim Käufer handelt es sich um Martin Haefner, wie FuW erfahren hat. Der Besitzer der Automobilgruppe Amag ist bereits S+B-Grossaktionär mit einem Anteil von 17% sowie VR-Mitglied des Stahlkonzerns. Zu Marktpreisen hatten die erworbenen Titel einen Wert von kumuliert etwa 1,5 Mio. Fr. und machen rund 0,3% des Kapitals aus.

Die Käufe begannen zum Kurs von 41 Rappen. Vor einem Jahr kosteten die Valoren noch das Doppelte. Dank Haefners Nachfrage nach den Titeln sowie Käufen durch Trittbrettfahrer haben die Papiere an Wert gewonnen und notieren nun um 0.50 Fr.

norisknomoney
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Pennystock

Wie lange bleibt Schmobi noch ein Pennystock - das ist hier die Frage! 

 

Geht es 2 - 3 Jahre - oder ist es für immer ...

gertrud
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Das könnte für ziemlich lange

Das könnte für ziemlich lange sein, norisknomoney.
Was die richtigen Stahlfans jetzt eh nicht kratzt, die schweissen an so einem schönen Wochenende aus alten DKW-Stossstangen (Haefner!) einen coolen Gartengrill zusammen und spalten nicht die Rappen eines STLN Kurses.

Zum Vergleich nur mal US Steel (X) anschauen: Relativ wenig verschuldet, machen Gewinn bei P/E 5, BöKap bei etwa 20% des Umsatzes und 60% des Buchwerts und zahlen eine Dividende. Und trotz allgemein hoher Bewertung der US Aktien notiert X heute auf Mehrjahrestiefst und die UBS brennt noch ein SELL drauf.

 

gertrud
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Aus Stahl wird Schrott?

Gibt es die S+B in 3 Jahren noch ohne KE oder Bilanzsanierung vorher?

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@gertrud

@gertrud

Die hätten Ascometal nie übernehmen sollen. Da hast Du vollkommen recht: eine Kapitalerhöhung wird unausweichlich.

norisknomoney
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Schmobi..

Wo bleibt Kroki und sein statement zu Schmobi.. oder die Einschätzung von Gertrud?? 

 

Die Rating-Herabstufung bekommt der Aktie nicht wirklich gut. Aber 30 Rappen sind irgendwie dann doch verlockend.. Was meint ihr? 

Oder geht es effektiv eher Richtung Konkurs bzw. weitere Kapitalerhöhung?

nummelin
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Ein wenig gegen Norden kann

Ein wenig gegen Norden kann es aus meiner sicht schon gehen. Gegenbewegung Richtung 0,40 ? 

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Zyndicate
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Schmolz+Bickenbach mit

Schmolz+Bickenbach mit Nettoverlust im zweiten Quartal

Schmolz+Bickenbach hat unter einem Nachfragerückgang aus der Automobilindustrie und verlangsamtem Wirtschaftswachstum gelitten.

07.08.2019 08:13

Der Umsatz und das bereinigte Betriebsergebnis waren im zweiten Quartal 2019 wie bereits zuvor angekündigt rückläufig. Unter dem Strich wurde ein Verlust ausgewiesen.

Die Absatzmenge sank um 16 Prozent auf 486 Kilotonnen und der Umsatz um 11 Prozent auf 807,6 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Der proportional zum Absatz geringere Rückgang beim Umsatz sei auf höhere Verkaufspreise zurückzuführen.

Das zweite Quartal sei noch anspruchsvoller gewesen als das erste. Sowohl Auftragseingang als auch Auftragsbestand waren weiterhin rückläufig, schrieb S+B weiter. Die erwartete graduelle Normalisierung der Nachfrage habe entgegen den Erwartungen im zweiten Quartal nicht eingesetzt. Ungelöste Handelskonflikte und politische Unsicherheiten hätten das Geschehen geprägt und zu einem verlangsamten Wachstum in den Absatzmärkten geführt. Am stärksten davon sei die Automobilindustrie betroffen gewesen, hiess es weiter.

Der bereinigte Betriebsgewinn auf Stufe EBITDA verringerte sich den nun vorgelegten definitiven Zahlen zufolge um 52 Prozent auf 40,5 Millionen Euro. Unter dem Strich verblieb ein Verlust von 13,6 Millionen nach einem Gewinn von 37,1 Millionen im Vorjahr.

Das Unternehmen habe Massnahmen eingeleitet, um die Auswirkungen der Konjunkturverlangsamung abzufedern. Dabei wurden etwa Kostensenkungen in der Verwaltung, eine Reduktion der Zahl der Leiharbeiter, die Priorisierung laufender Projekte und Verschiebungen bei Unterhaltsarbeiten genannt. Die Produktion wurde gedrosselt, um dadurch die Lagerbestände der aktuell niedrigen Nachfrage besonders aus der Automobilindustrie anzupassen, hiess es weiter.

Tieferer Ausblick bekräftigt

Im Juli hatte S+B bereits vorläufige Eckwerte genannt und zugleich seine Prognose für das Gesamtjahr gesenkt. Diese Guidance wurde nun erneut wiederholt. Demnach wird ein bereinigtes EBITDA zwischen 130 und 170 Millionen Euro erwartet. Zuvor hatte das Unternehmen eine Zielspanne von 190 bis 230 Millionen genannt.

Aus heutiger Sicht könne man erst gegen Ende des Jahres von einer schrittweisen Erholung der Nachfrage ausgehen. Derzeit konzentriere sich das Unternehmen auf die industrielle Integration von Ascometal. Damit soll die Marktposition des Konzerns mittel- bis langfristig weiter gestärkt werden, hiess es weiter. An der Effizienz, Profitabilität und Optimierung der Lagerbestände soll weiter gearbeitet werden. Zudem seien Massnahmen zur Verbesserung der Ertragslage bei der US-amerikanischen Tochter Finkl Steel geplant.

(AWP)

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spesenmoos
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wie weiter?

ein trauriges Bild bei Schmobi

Buchmässige Eigenkapital: 700 Mio

Börsenwert: 260 Mio

Risiko einer Kapitalerhöhung, aber ist das nicht schon im Börsenkurs drin. Mr. Vekselberg hat das Geld auch nicht mehr so locker wie einst.

Sobald der Automobilsektor wieder etwas anzieht, kommen "meine" Aktien wieder (Komax, Feintool, Georg Fischer, Schmobi). Aber zugegeben, es ist ein langes Leiden... Oder habe ich was verpasst und es werden denn keine Auto's mehr gekauft? Oder warten alle auf den definitiven Durchbruch der Elektro's?

Ich gehe mit gutem Beispiel voran und kaufe mir dieses Jahr noch eine neue Kutsche. ein Diesel, aber neuste Euro-Norm. Sozusagen Klimaneutral...

Moderatio
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Auftragsflaute

Wie ich hier schon mal erwähnt habe, gelange ich ab und zu in Kontakt mit "Büezer" von Schmobi. Und deren Sichtweise für die Zukunft ist aktuell nicht so rosig. Die Auftragslage sei nicht sonderlich gut und seit geraumer Zeit sei man am Überzeit abbauen. Eine Besserung sei nicht in Sichtweite. Meine Devise hier heisst, von der Seitenlinie aus abwarten. Wäre ich schon investiert... ebnfalls abwarten und ggf zukaufen. 

Zyndicate
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Erneute Gewinnwarnung setzt S

Erneute Gewinnwarnung setzt S+B–Aktie zu

Nach der Gewinnwarnung von Mitte Juli reduziert Schmolz+Bickenbach die diesjährigen Gewinnvorgaben erneut. Die Aktie des Edelstahlherstellers gilt schon jetzt als eines der diesjährigen Börsenschlusslichter.

Aktualisiert um 09:06

Von Lorenz Burkhalter

Das dürfte den russischen Milliardär Viktor Vekselberg und Ankeraktionär (Stimmenanteil: 25,5 Prozent) so gar nicht freuen: Nur wenige Wochen nach der Gewinnwarnung von Mitte Juli sieht sich Schmolz+Bickenbach (S+B) zu einer weiteren Reduktion seiner diesjährigen Gewinnvorgaben genötigt. Der Zentralschweizer Edelstahlhersteller rechnet neuerdings gerade mal noch mit einem operativen Gewinn (EBITDA) zwischen 70 und 100 (zuvor 130 bis 170) Millionen Euro. Ursprünglich war sogar von 190 bis 230 Millionen Euro die Rede.

Die neue Zielspanne sei auf Basis der vorläufigen Geschäftszahlen für die ersten acht Monate getroffen worden. Gleichzeitig habe sich die Stahlnachfrage im bisherigen dritten Quartal nochmals abgeschwächt, schreibt das Unternehmen in einer Mitteilung an die Medien.

Analysten bleibt nichts anderes übrig, als ihre Gewinnschätzungen erneut kräftig zu kürzen. Für gewöhnlich bleibt das nicht ohne Folgen für die Aktienkursentwicklung. An der Schweizer Börse SIX verliert die S+B-Aktie zur Stunde denn auch 7,4 Prozent auf 0,252 Franken. Die Tagestiefstkurse liegen gar bei 0,2485 Franken.

Mit einem satten Minus von mehr als 50 Prozent steht die Aktie an der Schweizer Börse weit oben auf der diesjährigen Verliererliste. Die Aktie ist so günstig zu haben wie letztmals vor 16 Jahren, als sich das Unternehmen finanziell in eine ungemütliche Lage hineinmanövriert hatte.

UBS zusehends in Erklärungsnot

Für die Zürcher Kantonalbank kommt die erneute Gewinnwarnung nicht völlig überraschend. Dennoch muss die Zürcher Bank ihre diesjährigen Schätzungen für den operativen Gewinn (EBITDA) von 148 Millionen Euro kürzen. ihres Erachtens erscheinen die Bewertungsrelationen der S+B-Aktie schon seit Längerem günstig. In Anbetracht der ausgesprochen schwierigen Marktbedingungen sowie vor dem Hintergrund der laufenden Restrukturierung des US-Geschäfts hält sie das Kurspotenzial kurzfristig dennoch für beschränkt. Das Anlageurteil lautet daher weiterhin nur "Marktgewichten".

Die erneute Reduktion der diesjährigen Gewinnvorgaben kommt vor allem der UBS höchst ungelegen. Von vier Banken empfiehlt nur die Grossbank die S+B-Aktie zum Kauf. Das 12-Monats-Kursziel lautet 0,65 Franken. Als der Edelstahlhersteller Mitte Juli mit der ersten Gewinnwarnung aufwartete, versuchte der UBS-Analyst die Wogen noch zu glätten. Er strich damals die erfolgreiche Bewirtschaftung des Umlaufvermögens sowie die Fortschritte bei der Reduktion der Nettoverschuldung hervor.

Bewegten sich die Markterwartungen Mitte Juli mit einem operativen Gewinn (EBITDA) von 155 Millionen Euro inmitten der Zielbandbreite, lassen die neuen Vorgaben von 70 bis 100 Millionen Euro einschneidende Schätzungsreduktionen aus der Analystengemeinde erahnen. Wie es im hiesigen Berufshandel heisst, wird auch der UBS-Analyst nicht darum herum kommen, seine Schätzungen kräftig zu senken.

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Das Handelsvolumen in den

Das Handelsvolumen in den letzten Tagen enorm hoch. Hat niemand Interesses zu investieren? Die Lage ist desolat, ja, aber der Aktienkurs wieder sehr interessant.

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