Schweiter

Schweiter Technol I 

Valor: 1075492 / Symbol: SWTQ
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warrantman
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Schweiter

was haltet ihr von schweiter. ein analyst ist da sehr zuversichtlich

http://investchannel.ch/fokus/Small--und-Mid-Caps.aspx

seit mitte august ist schweiter wieder brav am steigen, besser als der SMIM.

Eure Meinung kurz- bis mittelfristig zu schweiter?

Valor: 
1075492 - Schweiter Technologies
Eptinger
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Schweiter

Schweiter ist ein hüpfender Geheimtipp, allerdings mit katastrophalem Volumen. Wenn du denkst, bis im März oder so, probiers. (Ich würde dann aber trotzdem ab und zu einmal nach ihm schauen).

Gruss vom Eptinger

sunny
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Schweiter

hier wurde ja noch nicht viel geschrieben.... zu recht.... bisher....

heute: schweiter verkauft ein teil seines business (55% des umsatzes)...

jetzt kommts: aktuell hat die firma ne market cap von knapp 510 mio. aber neu net cash von 660 mio! (und dazu gibt als free lunch noch das business, zumindest 45% davon)....

die werden jetzt vielleicht noch saurer von oerlikon kaufen. ich könnte mir das durchaus vorstellen. oerlikon will saurer ja loswerden und ist bereit es zu einem discount zu verkaufen (für vielleicht 600 mio).

die aktie wird heute ganz kräftig nach oben düsen!

sunny
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Schweiter

letzter preis freitag: 355 franken

vorraussichtlicher preis: 495 franken

sunny
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Schweiter

doch wieder nur 380...

der markt denkt also, die company sei scheisse (die verbleibenden zwei businesses sind auch wirklich eher loss-making und saurer wär wohl auch nicht das gelbe des ei)....

bleibt jedenfalls spannend. einen anstieg wirds sicher geben...

Simona
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Schweiter

Info:

Wer heute Schweiter im Depot hatte, konnte sich wirklich freuen:

16-06-2008 10:02 MARKT/Schweiter mit massiven Kursaufschlägen nach Verkauf der Optik-Sparte

Name Letzter Veränderung

OC OERLIKON N 342.25 3.75 (1.11%)

SCHWEITER I 425.00 70.00 (19.72%)

Zürich (AWP) - Die Aktien der Schweiter Technologies AG legen nach dem angekündigten Verkauf der Optik-Sparte massiv zu. Der Maschinenbaukonzern hatte am Montag vorbörslich angekündigt, für rund 550 Mio CHF den Bereich Satisloh an die französische Essilor Gruppe zu verkaufen. Die Analystengilde bewertet den Verkaufspreis allerdings uneinheitlich. Zudem merken einige Marktkenner an, dass Schweiter damit das ertragsstärkste und defensivste Geschäft verkaufe. Die Anleger werten die Devestition aber mehrheitlich positiv und geben Kaufaufträge.

Schweiter steigen bis 09.45 Uhr um 19,9% bzw 70,5 CHF auf 425,50 CHF. Bislang wurden knapp 10'000 Aktien gehandelt. Das durchschnittliche Tagesvolumen liegt bei rund 1'000 Titeln. Der Gesamtmarkt (SPI) zeigte sich mit einem Plus von 0,4%.

Die Analysten zeigen sich mehrheitlich vom Verkauf der Optiksparte überrascht. Zusammen mit der Textilsparte zählte Satisloh bisher eindeutig zum Kerngeschäft von Schweiter, wie die Analysten der Bank Vontobel anmerken. "Von daher sind wir einigermassen überrascht über diesen Verkauf im grossen Stil." Satisloh erwirtschaftete 55% des Konzernumsatzes und über 70% des Betriebsergebnisses und stellte mit jährlichen Wachstumsraten im zweistelligen Bereich über die letzten vier Jahre hinweg eindeutig den Wachstumstreiber des Unternehmens dar.

Auch für die Analysten der ZKB kommt der Verkauf von Satisloh überraschend. Einerseits sei der Verkaufspreis sicherlich attraktiv, andererseits verliere die Gruppe die ertragsstärkste Division, merkt die ZKB wie die Bank Vontobel an

Für die Analysten stellt sich nun die Frage, wie es weiter geht bei Schweiter. Die ZKB ist der Ansicht, es müsse nun nicht nur in den Ausbau des operativen Geschäfts, respektive den Aufbau neuer Standbeine investiert werden, sondern auch ein Aktienrückkaufprogramm in Betracht gezogen werden.

Rahn & Bodmer knüpft an alten Spekulationen an. Das Textil- und Halbleiter-Geschäft könnte vielleicht noch ausgebaut werden. Es könnte zu Veränderungen in der Ausrichtung kommen.

Diese Gedankenspiele drängen sich auch für weitere Beobachter auf. Sie erwarten nun eine Abkehr von der Konglomeratsstruktur und sehen nun als nächsten Schritt den oft spekulierten Verkauf der Textilsparte SSM und den Kauf der Chip-Sparte Esec von OC Oerlikon als logischen Schritt.ps/cf

Gruss,

Simona

sunny
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Schweiter

ich hab mal ein bisschen nachgerechnet. die bude sollte mit diesem cash und den bestehenden businesses ca. 800-850 mio. wert sein. zur zeit ist sie aber nur knapp 600 mio wert.... also ein grosses upside...

ist halt die unsicherheit, die belastet. geld allein ist noch nicht viel, wenn's nicht sinnvoll eingesetzt wird. am nachmittag is n meeting, dann wird man mehr wissen.

Simona
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H1/2010

Info:

Wer Schweiter hat, kann sich freuen.

Wird hier nicht beachtet, ist aber doch beachtenswert.

Überaus positives Ergebnis:

19-08-2010 09:55 MARKT/Schweiter nach starken Halbjahreszahlen deutlich im Plus

Name Letzter Veränderung

SCHWEITER I 616.00 36.00 (6.21 Wacko

Zürich (awp) - Die Aktien der Schweiter Technologies AG gehören im frühen Handel vom Donnerstag zu den grössten Gewinnern. Das Technologie-Unternehmen hat vorbörslich die Halbjahreszahlen vorgelegt und dabei die Schätzungen der Analysten bei weitem übertroffen. Die Experten zeigen sich denn auch angetan vom Halbjahres-Ergebnis. Vontobel spricht von einem hervorragenden Abschluss, die ZKB von starken Zahlen.

Nach einer gut 5% höheren Eröffnung notiert das Papier um 09.50 5,3% höher bei 611 CHF (bisheriges Tageshoch 615). Nach einer knappen Handelsstunde ist bereits mehr als das Fünffache des üblichen Tagesvolumens der letzten Wochen gehandelt. Der Gesamtmarkt büsst derweil rund 0,3% ein.

"Wir waren uns zwar bewusst, dass der Halbleiter- und der Textilmarkt boomen. Dennoch erstaunt uns die deutliche Erholung. Sie übertraf unsere Schätzungen - die innerhalb der Konsensschätzungen am höchsten ausfielen - bei Weitem, und zwar in allen Divisionen", schreibt Vontobel-Analyst Fabian Häcki in seinem Kommentar. Die grösste Sorge, nämlich das Windenergiegeschäft von 3A Composites, habe sich aufgrund der starken Position in China als überzogen erwiesen.

Er will die Schätzungen für das Gesamtjahr 2010 deutlich nach oben korrigieren, da die Erholung viel schneller und stärker als erwartet ausgefallen sei. An der positiven Anlagebeurteilung für Schweiter halte man fest. Das Unternehmen dürfte von einer zyklischen Erholung profitieren, verfüge über eine hohe Nettoliquidität und über eine starke Erfolgsbilanz hinsichtlich M&A-Transaktionen, heisst es. Das Rating "Buy" mit Kursziel 700 CHF wird beibehalten.

Die ZKB spricht von einem klar über den Erwartungen liegenden Ergebnis und von einem robusten Ausblick. "Unsere und die Marktschätzungen haben massiven Revisionsbedarf nach oben", meint Analyst Andreas Müller. Er bestätigt entsprechend die Einstufung "Übergewichten".

uh/gab

Gruss,

Simona

Street
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Schweiter

UBS erhöht Kursziel auf 750 CHF - BUY

Lorenz
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23-01-2012 09:47  MARKT

Ist hier jemand investiert, oder neu investiert. Eigentlich wird der Titel hier ja kaum behandelt. Aber die Information dürfte von Interesse sein.

23-01-2012 09:47  MARKT/Schweiter nach Artikel zu möglicher grosser Ausschüttung gesucht
Name Letzter Veränderung
SCHWEITER I    524.50  21.50 (4.27 Wacko


Zürich (awp) - Die Aktien der Schweiter Technologies sind am Montagmorgen im frühen Handel stark gesucht. Die Avancen werden auf einen Artikel in der Wochenendpresse zurückgeführt, in dem über eine mögliche Jubiläums-Ausschüttung spekuliert wird.


Die Schweiter-Aktie gewinnt bei hohen Volumen bis 09.40 Uhr 5,2% auf 529 CHF. Gehandelt sind bis dahin mit knapp 2'600 Titeln bereits bald das Dreifache eines üblichen Tagesvolumens in den letzten Wochen. Der Gesamtmarkt notiert derweil mehr oder weniger unverändert.


Laut einem Artikel der "Finanz und Wirtschaft" vom Wochenende könnten die Aktionäre von Schweiter gleich im Doppelpack von der guten finanziellen Lage Schweiters profitieren. Zur Diskussion stehen offenbar die Verteilung von fast 80'000 Aktien aus dem Eigenbesitz der Gesellschaft sowie ein Jubiläumsbonus aus den Agioreserven, heisst es dort. Letztere seien im Halbjahresbericht 2011 mit 93,7 Mio CHF ausgewiesen. Eine steuerfreie Ausschüttung zum hundertsten Geburtstag von Schweiter könnte damit über 60 CHF je Inhaberaktie betragen, so das Blatt. Verwaltungsratspräsident Beat Siegrist wird mit den Worten zitiert: "Es wird ein guter, möglicherweise sogar attraktiver Vorschlag zuhanden der Generalversammlung ausgearbeitet."


Es scheine so, als ob das Management endlich seinen Barmittelüberschuss einsetze, was von den Anlegern sehr gut aufgenommen würde, kommentiert die Bank Vontobel den Artikel. Allerdings blieben die Geschäftsbedingungen schwierig und es sei noch immer zu befürchten, dass die Margen 2012 weiter schrumpfen könnten. Die Bank lässt denn auch die Prognosen unverändert und das Kursziel bei 550 CHF (Rating Hold).


uh/dl


 

Eptinger
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Meinst wohl das hier:

Meinst wohl das hier:

21.01.2012 | Seite: 6 | Rubrik: Unternehmen | Autor: Beat D. Hebeisen

 

Schweiter will Aktionäre überraschen

«Attraktiver» Jubiläumsbonus ist absehbar – «Balsaholz ist die neue Schweiter» – Windenergie belastet - Trennung von Ismeca? – Aktien sind kaufenswert

Beat D. Hebeisen

Der Mischkonzern Schweiter steht mitten in einem Transformationsprozess. Der Verwaltungsrat habe eine Wachstumsstrategie definiert und abgesegnet, erläutert Verwaltungsratspräsident Beat Siegrist im Gespräch. Sie soll im Wesentlichen im Verbundstoffgeschäft mit der Division 3A Composites umgesetzt werden. Das dafür nötige Geld ist vorhanden: Schweiter ist schuldenfrei und hält 250 Mio. Fr. Barmittel. Ein Teil dieses Gelds dürfte auch an die Aktionäre zurückfliessen. In den letzten zwei Jahren wurden solche Forderungen der Investoren jeweils mit dem Hinweis auf weitere Akquisitionen zurückgewiesen.

Jetzt gibt es Hinweise, dass die Aktionäre gleich im Doppelpack profitieren könnten. Zur Diskussion stehen offenbar die Verteilung von fast 80 000 Aktien aus dem Eigenbesitz der Gesellschaft sowie ein Jubiläumsbonus aus den Agioreserven. Letztere sind im Halbjahresbericht 2011 mit 93,7 Mio. Fr. ausgewiesen. Eine steuerfreie Ausschüttung zum hundertsten Geburtstag von Schweiter könnte damit über 60 Fr. je Inhaberaktie betragen. Schweiter ist zudem gedrängt, eine solche Ausschüttung offensiv anzugehen. Im Bundesbern wird diskutiert, wie Auszahlungen aus dem Agio wieder unattraktiv gemacht werden könnten.

Genug Geld vorhanden

Die Ausschüttung einer Jubiläumsdividende wurde im Verwaltungsrat diskutiert. Das bestätigt Siegrist: «Es wird ein guter, möglicherweise sogar attraktiver Vorschlag zuhanden der Generalversammlung ausgearbeitet», sagt er. Die Details sind noch nicht entschieden. Sollte es zu einer Sonderausschüttung in der angesprochenen Grössenordnung kommen, stünden noch immer 200 Mio. Fr. flüssige Mittel für Akquisitionen bereit.

Die Herausforderung wird es sein, dieses Geld effizient einzusetzen. Siegrist will sich in die Evaluation von Akquisitionskandidaten vermehrt einbringen. Sein Arbeitspensum für Schweiter habe er darum in jüngster Zeit laufend gesteigert. Es würde darum nicht überraschen, wenn Siegrist nach vier Jahren als CEO der ehemaligen Schweiter-Tochter Satisloh zurücktritt. Auf eine entsprechende Frage will er keine Stellung nehmen. Im operativen Geschäft des in Horgen ansässige Unternehmens, wird der Werkstoff Balsaholz zunehmend eine zentrale Rolle spielen. Schweiter kontrolliert 60 bis 70% des Weltmarkts dieser speziell leichten Holzart, davon 30% über eigene Plantagen. Der Balsabaum wächst nur in feuchten Regenwäldern nahe dem Äquator. In nur sechs Jahren erreicht er eine Höhe von bis zu 30 Metern. In den Regenwaldregionen von Ekuador und Brasilien beschäftigt Schweiter 1500 Mitarbeiter.Dieses leichte und nicht brennbare Holz eignet sich zum Beispiel ideal für eine gerichtete Kraftverteilung in Rotorblättern grosser Windanlagen. Balsaholz kommt zudem in Sandwichkonstruktionen beim Bau von Booten und Flugzeugen zum Einsatz. CEO Heinz O. Baumgartner will das Anwendungsspektrum gezielt weiter entwickeln. Und für Siegrist ist klar: «Balsaholz, das ist die neue Schweiter.»

Neue Anwendungskonzepte

Anwendungen mit dem Naturprodukt sind im Segment 3A Composites angesiedelt. Die Basis dieser Sparte wurde im Jahr 2009 mit der Übernahme der ehemaligen Alusuisse-Tochter Alcan Composites geschaffen. Der Bereich stellt unter anderem aluminiumbeschichtete Verbundplatten und Materialen für Sandwichkonstruktionen her. Ausser den Anwendungen in Windanlagen entwickelt und verkauft die Gesellschaft architektonisch gestaltete Fassadenelemente. Das Segment Architektur profitiert vom Boom in der Bauwirtschaft. Der Bereich Kernmaterial leidet dagegen unter der Flaute in der Nachfrage nach Windenergiekomponenten. CEO Heinz O. Baumgartner will der erwarteten Seitwärtsbewegung offensiv entgegentreten.

«Die Zeit der Implementierung von Alcan ist abgeschlossen», sagt Baumgartner. Die Strukturen wurden verschlankt und die Kosten gesenkt. Jetzt folge die dritte, und überaus spannende Phase, freut er sich. Als ehemalige Tochter des Rohstoffriesen Rio Tinto sei die Division stark geprägt gewesen durch eine produktionslastige Unternehmenskultur. Schweiter wolle sich jetzt vermehrt zum Lösungsanbieter für Endkunden wandeln. Hier sei die Schaffung von Mehrwerten gefordert. Dazu erwähnt er das Beispiel Stadler Rail.In den Zügen des Ostschweizer Herstellers wurde dank Schweiter-Technologie in die Fussbodenplatten eine Bodenheizung integriert um die seitlichen Heizkörper zu eliminieren. Im Bereich Fassadenelemente ist die Gesellschaft bereits gut positioniert. Durch Verbesserungen des Gesamtsystems möchte Baumgartner neue Branchenstandards setzen nach dem Muster von Hilti in der Befestigungs- und Geberit in der Sanitärtechnik.Im laufenden Transformationsprozess stellt sich die Frage, was mit den zwei anderen Divisionen von Schweiter, dem einstigen Stammgeschäft SSM Textilien und dem Halbleiterzulieferer Ismeca, geschehen soll. Der Verkauf von SSM Textilien ist kaum ein Thema. Der Bereich passt zwar nicht zur Wachstumsstrategie der Gruppe. Die Sparte hat aber seit Mitte der Neunzigerjahre regelmässig die Mittel für Zukäufe erwirtschaftet. Ismeca steht mit Blick auf das künftige Profil der Gruppe dagegen zur Diskussion. Die Mitte 2000 realisierte Akquisition war bisher kein Erfolg. In den letzten zehn Jahren schrieb die Einheit mehrheitlich Verluste. Einzig 2010 gelang mit einer Ebit-Marge von 15,7% ein gutes Resultat. Die Aussichten dieser Sparte sind zumindest in einem Segment interessant: Ismeca ist Weltmarktführer von Testgeräten für Leuchtdioden (LED). In der Unterhaltungselektronik, der Automobilindustrie sowie der Innen- und Aussenbeleuchtung werden LED immer häufiger eingesetzt.

«Best Ownership» für Ismeca

Das könnte der ideale Zeitpunkt für eine Devestition sein. Siegrist will sich dazu nicht direkt äussern. Er meint lediglich, er verfolge den Ansatz von «Best Ownership». Es lohne sich nur, an einer Sparte festzuhalten, wenn sie im Geschäft eine kritische Grösse erreicht. Der Verkauf von Ismeca an einen strategischen Käufer würde wohl 60 bis 80 Mio. Fr. bringen.

Aus der Sicht des Investors ist Schweiter eine Wachstumsgeschichte die noch nicht ausgereizt ist. CEO Baumgartner erwartet für 2012 zwar eine Seitwärtsbewegung. Der Bereich Architektur laufe zufriedenstellend, bestätigt er, doch die Nachfrage nach Windanlagen sei schwach. Aus einem erwarteten, gehaltenen Gewinn 2012 um 40 Mio. Fr. errechnet sich ein hohes Kurs-Gewinn-Verhältnis von 18. Eine solche Bewertung ist in einem zyklischen Abschwung nicht ungewöhnlich. Gelingt die verstärkte Ausrichtung auf kundenspezifische Anwendungen, sind höhere Margen als die 6,8% im ersten Halbjahr 2011 möglich. Ein Aufschwung ist für die zweite Jahreshälfte zu erwarten. Mit Blick auf den erwarteten Jubiläumsbonus sind die Titel jetzt schon attraktiv.

 

Ich kaufe dann mal die paar Titeli bei 525.- für eine Mio. Den Rest könnt ihr ja dann teilen

 

Gruss vom Eptinger

Lorenz
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Dann sind wir ja schon zwei

 

Dann sind wir ja schon zwei seit gestern. Bin gespannt, ob noch wer dazukommt? Gestartet ist der Schweiter ja gut gestern, es sah schon aus, als würde er gleich die 550.- stürmen. Nun hat sich die Anfangsbegeisterung wohl etwas gelegt. Aber wir haben ja Zeit, auf 60 Stutz warte ich schon noch etwas.

Dirol

Emil
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Nööö, drei

Nööö, drei

Biggrin

Emil

Emil
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Jetzt hat der aber

Jetzt hat der aber Ladehemmung, ist wieder auf 530.- runter. Was soll denn das?

Emil

Simona
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Emil hat am 26.01.2012 - 11

Emil hat am 26.01.2012 - 11:40 folgendes geschrieben:

Jetzt hat der aber Ladehemmung, ist wieder auf 530.- runter. Was soll denn das?

Da ist nichts passiert. Die machen noch etwas auf Lumpensammlung und einige Mini-Trader wollen wieder raus mit ihrem Häppchen. Etwas Geduld, die Zahlungskräftigen sind grad noch am grossen Fressen zu Davos.

Grüsschen

Simona

Lorenz
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Das war nun aber ein schöner

Das war nun aber ein schöner Morgen, Kurs bei 550.-

Lorenz
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Ich mache mal Pause und bin

Ich mache mal Pause und bin raus.

Pleasantry

Zyndicate
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Schweiter kauft Polycasa-Gruppe für 120 Mio EUR und macht Umsatzsprung

02.02.2015 14:33



(Zusammenfassung, ergänzt um Aussagen des Finanzchefs, Kommentare und Aktienkurs)

Horgen (awp) - Der Industriekonzern Schweiter tätigt mit der Übernahme der Polycasa-Gruppe eine grössere Akquisition und baut damit den Umsatz markant aus. Gestärkt wird mit dem Zukauf das Display-Geschäft in der Division 3A Composites, dem Geschäft mit Verbundwerkstoffen. Das Unternehmen mit Sitz in Belgien ist ein Hersteller von transparenten Kunststoffplatten.

Mit der Aventas-Gruppe als Besitzerin sei eine Vereinbarung zum Kauf von Polycasa unterzeichnet worden, teilte Schweiter am Montag mit. Polycasa hat im Geschäftsjahr 2014 mit rund 500 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 180 Mio EUR erzielt und ist damit laut Schweiter einer der grössten Hersteller in diesem Bereich in Europa. Der Kaufpreis (cash free/debt free) beläuft sich auf 120 Mio EUR. Der Abschluss der Transaktion erfolgt nach Genehmigung durch die zuständigen Behörden.

Die Materialien von Polycasa finden den Angaben zufolge Einsatz in den Bereichen Werbung, Kommunikation und Industrie. Angeboten wird ein breites Sortiment an Kunststoffplatten mit unterschiedlichen Strukturen, Beschichtungen, Stärken und Lichtdurchlässigkeiten sowie unter Verwendung von verschiedenen Materialien von Acryl über Polycarbonat und Polyester bis zu Styrolen. Das Unternehmen verfügt über fünf Produktionsstandorte in Europa. Damit kann das Unternehmen die Abhängigkeit vom Schweizer Franken reduzieren.

Der Kaufentscheid sei jedoch unabhängig von der Wechselkursituation erfolgt, sagt Schweiter-Finanzchef Martin Klöti auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. Es seien zurzeit auch keine Produktionsverlagerungen aus der Schweiz hinaus geplant. Die Schweiter-Division 3A Composites betreibt in Sins ein Werk zur Produktion von Polymerplatten.

"OPTIMALE ERGÄNZUNG"

Bei einem aktuellen Eurokurs von rund 1,05 CHF ergibt sich ein Umsatz von umgerechnet knapp 190 Mio CHF. Schweiter hatte 2013 einen Gesamtumsatz von 686 Mio CHF erzielt (Umsatz 2014 noch nicht bekannt), so dass sich der Umsatz mit dem Zukauf um rund einen Viertel erhöht.

Nach der erfolgreichen Integration der 2012 übernommenen Foamalite würden mit diesem Schritt die Display-Aktivitäten des Geschäftsbereiches 3A Composites weiter verstärkt, so Schweiter. Das bestehende Produktprogramm aus verschiedenen Hart- und Weichschaumplatten sowie Aluminium-Verbundplatten werde durch die transparenten Materialien von Polycasa optimal ergänzt. Polycasa setze in weiten Teilen ähnliche Technologien wie 3A Composites ein, wodurch sich über gemeinsame Innovationen Potential für Wachstum und die Erschliessung neuer Geschäftsfelder ergebe.

An der Börse wird die Übernahme positiv beurteilt, die Aktie steigt bis am frühen Nachmittag um 3,3%. Polycasa sei eine gute Ergänzung des Display-Portfolios von Schweiter und der Kaufpreis scheine angesichts des profitablen Geschäftsmodells günstig, hiess es dazu beispielsweise bei der ZKB. Die Bank geht davon aus, dass die Margen dank der Synergien etwa in der Distribution oder auch dank dem Verkauf höherwertiger Produkte steigen werden.

cf/uh

(AWP)

 

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
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Schweiter wächst dank Zukäufen

Der Industriekonzern Schweiter ist im vergangenen Geschäftsjahr dank Zukäufen stark gewachsen. Auch unter dem Strich schaut mehr als im Vorjahr heraus. Den Aktionären soll eine stabile Dividende ausgeschüttet werden.

Der Umsatz von Schweiter legte um 20% auf 915,4 Mio CHF zu. In lokalen Währungen gerechnet hätte ein Anstieg um 23% resultiert, teilt das in den Bereichen Verbundwerkstoffe und Textilmaschinen tätige Unternehmen am Freitag mit. Das organische Wachstum wird auf 2% beziffert. Die im Geschäftsjahr getätigten Akquisitionen hätten "wesentlich" zum Umsatzwachstum beigetragen und sich "erfreulich" entwickelt.

Die grössere Division 3A Composites verzeichnete ein Wachstum in Lokalwährungen von 28%, organisch resultierte ein Plus von 4%. In der Textilmaschinendivision SSM wurde hingegen in einem "schwierigen Marktumfeld" ein Umsatzrückgang in Lokalwährungen von 13% verzeichnet.

Der Betriebsgewinn auf Stufe EBIT erhöhte sich insgesamt um 15% auf 65,9 Mio CHF, die entsprechende Marge kam bei 7,2% zu liegen nach 7,5% im Vorjahr. Der Reingewinn legte um 10% auf 50,1 Mio CHF zu.

Prognosen mehrheitlich übertroffen

Mit den vorgelegten Zahlen wurden die Analystenschätzungen mehrheitlich übertroffen. Diese hatten im AWP-Konsens den Umsatz auf 912,7 Mio CHF, den EBIT auf 67,6 Mio und den Reingewinn auf 48,8 Mio veranschlagt.

Im Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr heisst es, beide Divisionen hätten das neue Jahr mit einem "gutem" Auftragsbestand "erfolgreich" begonnen. Bei 3A Composites profitiere der Bereich Kernmaterialien von einer anhaltend hohen Nachfrage der Windenergiekunden. Im Bereich Architektur und Display würden sich die Umsätze zu Jahresbeginn erfreulich entwickeln und über dem Vorjahr liegen.

SSM Textilmaschinen habe das Jahr in etwa auf Höhe des Vorjahres begonnen. Die Türkei und einzelne asiatische Märkte zeigten positive Anzeichen einer weiteren Erholung, heisst es.

(AWP)

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Schweiter verlagert Texturiermaschinen-Geschäft nach Italien - 20 Kündigungen
17.05.2016 18:50

Horgen (awp) - Der Industriekonzern Schweiter verlagert in seiner Textilmaschinendivision SSM das Texturiermaschinen-Geschäft von Horgen an den bestehenden Standort in Galbiate, Italien. In Horgen konzentriere sich SSM künftig auf die Entwicklung, Fertigung und Vermarktung von Spul- und Nähfadenmaschinen, teilte Schweiter am Donnerstagabend mit.

Die geplanten Massnahmen haben in der Schweiz laut Mitteilung rund 20 Kündigungen zur Folge. Ein Teil des Stellenabbaus soll über natürliche Fluktuationen und Frühpensionierungen aufgefangen werden. Für alle Betroffenen werde eine sozialverträgliche Lösung angestrebt, so Schweiter. Mit der Fokussierung erhöhe sich die Wettbewerbsfähigkeit der SSM Textilmaschinen, was die verbleibenden Schweizer Arbeitsplätze sichere, heisst es in der Mitteilung.

tp/ra

(AWP)

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Schweiter wächst beachtlich

Schweiter setzt sein Wachstum auch in der ersten Hälfte 2016 fort. Der Werkstoff- und Maschinenhersteller legte sowohl bei Umsatz, Betriebsergebnis wie auch Reingewinn im Jahresvergleich zweistellig zu.

Der Industriekonzern Schweiter hat im ersten Semester des Geschäftsjahres 2016 den Umsatz um 16% auf 501,3 Mio CHF deutlich gesteigert, entsprechend einem Plus in Lokalwährungen von 13%. Beide Geschäftsbereiche hätten dabei zum Umsatzwachstum beigetragen, teilt das in den Bereichen Verbundwerkstoffe und Textilmaschinen tätige Unternehmen am Donnerstag mit.

Neben dem akquisitionsbedingten Wachstum habe insbesondere die anhaltend starke Nachfrage für die Windenergie in Europa und den USA zu einer Umsatzsteigerung im Kernmaterialgeschäft geführt.

Die grössere Division 3A Composites verzeichnete eine Wachstum von 18% auf 462,3 Mio CHF und die Textilmaschinendivision SSM wuchs um 1% auf 38,8 Mio CHF.

Der Betriebsgewinn auf Stufe EBITDA erhöhte sich überproportional um 40% auf 61,5 Mio CHF und die entsprechende Marge um 210 Basispunkte auf 12,3%. Die Profitabilität des akquirierten Polycasa-Geschäftes habe sich gestützt durch die positive Entwicklung der Rohmaterialpreise deutlich erhöht, heisst es dazu. Der Reingewinn lag mit 34,5 Mio um 85% über dem Vorjahresniveau. Im Vorjahr wurde das Ergebnis noch von der Aufwertung des Schweizer Frankens und mit Integrationskosten belastet

Damit hat das Unternehmen die Erwartungen der Analysten mit dem Umsatz knapp verfehlt, mit den Gewinnziffern aber übertroffen. Der AWP-Konsens für den Umsatz lag bei 503,7 Mio CHF, für den EBITDA bei 54,4 Mio und für den Reingewinn bei 29,2 Mio CHF.

Für das zweite Halbjahr sei in der Hauptdivision 3A Composites mit einem weiterhin positiven Geschäftsverlauf in ähnlichem Rahmen wie im ersten Semester zu rechnen, heisst es zum Ausblick. Für die Textilmaschinendivision wird wegen des hohen Auftragsbestands mit einer nochmals verbesserten zweiten Jahreshälfte gerechnet.

(AWP/SDA)

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Schweiter knackt 2016 Umsatzmarke von 1 Mrd CHF - Gewinn steigt überproportional
13.03.2017 06:59

(Ergänzt vor allem um Angaben zu Divisionen)

Horgen (awp) - Der Industriekonzern Schweiter ist im vergangenen Geschäftsjahr dank Zukäufen stark gewachsen und hat wie angekündigt erstmals die Grenze von 1 Mrd an Umsatz überschritten. Im Vergleich dazu zogen die Gewinnziffern gar überproportional auf neue Rekordwerte an. Die Dividende soll dennoch und trotz zuversichtlichem Ausblick unverändert belassen werden.

Der Umsatz legte um 10% auf 1,003 Mrd CHF zu, entsprechend einem Wachstum in lokalen Währungen von 8% und einem organischen Wachstum von 3%. Beide Geschäftsbereiche hätten zu diesem Wachstum beigetragen, teilt das in den Bereichen Verbundwerkstoffe und Textilmaschinen tätige Unternehmen am Montag mit.

DIVIDENDE TROTZ KLAR HÖHEREM GEWINN STABIL

Die Ergebnisse legten überproportional zu und erreichten laut Schweiter neue Rekordwerte. So erhöhte sich der Betriebsgewinn auf Stufe EBITDA um 36% auf 125,0 Mio CHF und die entsprechende Marge um 240 Basispunkte auf 12,5%. Der Reingewinn kletterte gleichzeitig um 41% auf 70,6 Mio in die Höhe. Die Dividende soll indes wie im Vorjahr bei 40 CHF liegen. Mit den vorgelegten Zahlen hat Schweiter die Erwartungen der Analysten nicht ganz erreicht.

Die grössere Division 3A Composites (Verbundwerkstoffe) verzeichnete ein Wachstum von 9% auf 917,2 Mio CHF (LW +8%), dies bei einer um 2,4 Prozentpunkte höheren EBITDA-Marge von 12,6%. Die höhere Profitabilität wird nebst der Umsatzsteigerung vor allem mit der Ausschöpfung von Synergiepotentialen mit der 2015 akquirierten Polycasa-Gruppe begründet sowie mit Effizienzsteigerungen an verschiedenen Standorten und einer positiven Entwicklung der Rohmaterialpreise.

Neben dem akquisitionsbedingten Wachstum, der erfolgreichen Einführung von Produktinnovationen und der Erweiterung des Displayangebotes trugen insbesondere Marktanteilsgewinne im Kernmaterialgeschäft zum Wachstum der Hauptdivision bei.

Dabei sei das Display-Geschäft in Europa überproportional zur konjunkturellen Entwicklung gewachsen, während das europäische Architektur-Geschäft im zweiten Halbjahr markant angezogen habe. Das erste Semester war dagegen noch von einer umfassenden Revision einer Produktionsanlage und damit verbunden von Kapazitätseinschränkungen geprägt. In Asien lief das Architektur-Geschäft insbesondere in Indien und im Mittleren Osten gut sowie im Raum Asien-Pazifik. Eine temporäre Schwäche in China habe jedoch die positive Gesamtentwicklung gebremst, so dass letztlich in Asien lediglich ein durchschnittliches Wachstum erreicht worden sei.

Im Kundensegment Transport hat sich der laut Schweiter "erfreuliche Wachstumstrend" der vergangenen Jahre mit einem zweistelligen Wachstum fortgesetzt und auch das Segment Kernmaterialien verbesserte sich "signifikant". Hier wurden sowohl im Wind- als auch im Non-Wind-Bereich zweistellige Wachstumsraten erreicht, sowohl mit Blick auf den Umsatz als auch auf den Ertrag.

DIVISION TEXTILMASCHINEN VERBESSERT MARGE AUF HOHEM NIVEAU

Die deutlich kleinere Textilmaschinendivision SSM erzielte ein Umsatzwachstum von 16% auf 85,9 Mio CHF (LW +15%), wobei der Auftragseingang gar um 46% auf 101,8 Mio nach oben schnellte. Die EBITDA-Marge zog dabei um 2,5 Prozentpunkte auf 14,8% an.

Mit dem erneuerten Produktportfolio sei SSM Textilmaschinen in der Lage, sowohl die High-End als auch die High-Volume Segmente mit der gewohnt hohen Qualität zu bedienen, heisst es dazu. "Sehr erfreulich" entwickelten sich die Märkte in Bangladesch, Taiwan und Usbekistan, zudem erhöhten sich auch die Umsätze in den High-End Märkten Europa und Nordamerika.

Im Ausblick auf das Geschäftsjahr 2017 heisst es, dass beide Divisionen das neue Jahr erfolgreich begonnen hätten. Für 3A Composites stellt Schweiter einen weiterhin soliden Geschäftsverlauf in Aussicht, allerdings dürften sich die hohen Wachstumsraten der beiden Vorjahre nicht wiederholen lassen. Für SSM Textilmaschinen zeigt sich das Unternehmen "zuversichtlich" und verweist dabei auf den hohen Auftragsbestand.

cf/ra

(AWP)

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Zyndicate
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Schweiter Technologies

Schweiter Technologies verkauft SSM Textilmaschinen an Rieter für 124,2 Mio CHF

Der Industriekonzern Schweiter verkauft die Division SSM Textilmaschinen an Rieter. Der Verkaufspreis für die deutlich kleinere der beiden Divisionen von Schweiter liegt bei 124,2 Mio CHF, wie Schweiter am Montag mitteilt. SSM Textilmaschinen hatte 2016 einen Umsatz von knapp 86 Mio CHF erzielt, der Gesamtkonzern mit dem grösseren Verbundwerkstoff-Bereich dagegen über 1 Mrd CHF.

03.07.2017 07:38

Der Verkaufspreis beinhaltet die im Unternehmen SSM Textilmaschinen verbleibenden Barmittel. Der Unternehmenswert beläuft sich auf 100 Mio CHF. Für Schweiter resultiert aus dem Verkauf ein Buchgewinn von rund 90 Mio.

Rieter wird SSM Textilmaschinen in der bisherigen Form als schweizerisches Unternehmen mit Hauptsitz in Horgen, Produktionsstätten in Italien und China sowie dem weltweiten Vertrieb und mit dem bestehenden Management weiterführen. Allerdings scheidet mit dem erfolgten Vollzug der Transaktion Ernesto Maurer, Präsident des Verwaltungsrats von SSM, aus der Gruppenleitung von Schweiter Technologies aus.

Der Textilmaschinenhersteller finanziert die Übernahme aus der vorhandenen Liquidität, wie Rieter in einer separaten Mitteilung schreibt. Die Akquisition solle sich positiv auf den Gewinn pro Aktie auswirken, wird ausserdem betont. Laut den Angaben ist die Transaktion bereits per Ende Juni vollzogen worden.

Mit dem Zukauf werde in einen angrenzenden Bereiche der textilen Wertschöpfungskette investiert, schreibt Rieter weiter. SSM verfüge über eine starke Marke und generiert bei einer attraktiven EBITDA-Marge stabile Cash Flows. Die Kompetenz von SSM im Bereich Präzisionsspulen eröffne Rieter Möglichkeiten im Geschäft mit Kurzstapel-Spinnereimaschinen. Das Geschäft wird laut der Mitteilung dem Konzernbereich Components zugeordnet.

Schweiter hatte früher am Montag bereits die Übernahme der irischen Athlone Extrusions mit einem Umsatz von rund 62 Mio EUR angekündigt.

cf/ra

(AWP)

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