Schweizer Energieaktien

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17.11.2006 12:02
#1
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Schweizer Energieaktien

Habe nun mit dem Restgeld von meinem ABB Restgeld EGL gekauft. Denke, dass EGL in dieser Zeit extrem hohe Gewinne einfährt. Dies vorallem mit dem Stromhandel. Sie besitzen zuverlässige und billige Speicher- und Pumpspeicherwerke und bewirtschaften das KKL. Alle Werke produzieren deutlich unter pro 10Rp/kWh. In Spitzenzeiten wird diese Energie zu xfach höheren Preisen verkauft. Schaut euch mal bei www.eex.de die Energiepreise, die am Spotmarkt gehandelt werden, an. Vor einigen Tagen wurden sogar 2460 €/MWh bezahlt, dies sind ~3,80 Fr./kWh. Die Preise könnten somit im kalten Winter noch weiter steigen. EGL ist einer besten und rentabelsten Stromhändler in Europa mit europaweiten Niederlassen und steigt nun sogar in den Gashandelhandel ein. In Italien sind sie nun gar am bauen von Gaskombikraftwerken um dort den Strom direkt Vorort vermarkten zu können.

Auch raetia sind in meinen Augen prüfenswert. Auch sie sind Eigner von rentablen Speicherwerken.

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Wenige, die dafür sorgen, dass etwas geschieht

Viele, die zuschauen was geschieht

Grosse Masse, die nicht merkt was geschieht!

19.09.2016 08:38
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CKW nimmt hohe Wertberichtigungen vor - Jahresergebnis voraussichtlich negativ
19.09.2016 08:21

Luzern (awp) - Die tiefen Strompreise veranlassen die Centralschweizerischen Kraftwerke zu grossen Wertanpassungen. Denn die Gruppe geht davon aus, dass die Phase der tiefen Preise länger anhält als noch vor einem Jahr angenommen. Für das laufende Geschäftsjahr 2015/16 nimmt die CKW-Gruppe daher Wertberichtigungen in der Höhe von knapp 190 Mio CHF vor, wie sie am Montag mitteilte.

Als Folge davon werde das Unternehmensergebnis im aktuellen Geschäftsjahr voraussichtlich negativ ausfallen. Dank der "sehr guten" Eigenkapitalausstattung sei das negative Ergebnis für die Gruppe "jedoch verkraftbar", hält die CKW fest. Das operative Geschäft entwickle sich derweil gut.

Grund für die anhaltend tiefen Preise seien die weiterhin steigende Einspeisung von subventionierter Energie vor allem in Deutschland, die tiefen Preise für CO2-Zertifikate und Primärenergie (Kohle, Gas und Öl) auf internationaler Ebene, die verhaltenen konjunkturellen Aussichten in Europa sowie die dadurch zurückgegangene Nachfrage nach Strom. Infolge dessen sei der Stromverkauf aus konventioneller, nicht subventionierter Produktion nicht mehr profitabel.

Das detaillierte Ergebnis zum Geschäftsjahr 2015/16 veröffentlicht die Axpo-Tochter am 15. Dezember 2016.

ra/uh

(AWP)

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19.09.2016 08:31
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Axpo erwartet erneut einen deutlichen Verlust

Axpo leidet weiterhin unter den stark gesunkenen europäischen Grosshandelspreisen für Strom. Der Energiekonzern rechnet mit einem erneut deutlich negativen Unternehmensergebnis.

Die Phase der tiefen Preise dürfte länger dauern als vor einem Jahr angenommen, so das Unternehmen am Montag. Deshalb müsse Axpo auch im Geschäftsjahr 2015/16 Wertberichtigungen auf ihren Produktionsanlagen und Rückstellungen für Energiebezugsverträge vornehmen.

Auch das neue und gerade erst fertiggestellte Pumpspeicherwerk (PSW) Limmern werde mit 540 Mio CHF wertberichtigt, heisst es weiter. Die Verschiebung des Wiederanfahrtermins von Block 1 des Kernkraftwerks Beznau habe Kosten von rund 200 Mio zur Folge. In der Summe würden die Massnahmen das Betriebsergebnis auf Stufe EBIT mit rund 1,4 Mrd CHF belasten, was zu einem erneut deutlich negativen Unternehmensergebnis führen dürfte. Im Geschäftsjahr 2014/15 hatte Axpo einen Jahresverlust von 990 Mio CHF geschrieben.

Die detaillierten Zahlen für das Geschäftsjahr 2015/16 werden am 21. Dezember veröffentlicht.

(AWP)

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22.04.2016 08:40
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BKW übernimmt Lindschulte - Umsatz im tiefen zweistelligen Millionenbereich
22.04.2016 07:58

Bern (awp) - Der Energiekonzern BKW baut sein Ingenieurgeschäft weiter aus und hat die Lindschulte Gruppe übernommen. Das deutsche Unternehmen werde unter dem selben Namen auch künftig von den bisherigen vier geschäftsführenden Gesellschaftern geleitet und für die Mitarbeitenden gebe es auch keine Veränderungen, teilte BKW am Freitag mit.

Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart, und der Abschluss der Transaktion bedarf noch der Zustimmung der deutschen Kartellbehörde, heisst es weiter.

Lindschulte mit Sitz in Nordhorn beschäftigt den Angaben nach an acht Standorten über 250 Ingenieure und Konstrukteure, die Projekte aller Grössenordnungen in den Bereichen Infrastruktur, Umwelt sowie Energy Services planen und umsetzen. Das Unternehmen habe in den vergangenen Jahren jeweils einen Umsatz im tieferen zweistelligen Millionenbereich erwirtschaftet, hiess es.

Mit der Akquisition würden bei BKW die Dienstleistungen im Infrastrukturbereich bedeutend ausgebaut. Das Schweizer Unternehmen hofft darauf, den stark wachsenden Infrastrukturmarkt europaweit bearbeiten zu können. Deutschland plane etwa in den nächsten Jahren eine Infrastrukturoffensive von gegen 300 Mrd EUR, und auch hierzulande gebe es einen hohen Investitionsbedarf für die Erneuerung, den Ausbau und den Unterhalt der Energie-, Wasser- und Verkehrsinfrastruktur.

Während BKW in traditionellen Bereichen teils Devestitionen vorantreibt, kauft die Gesellschaft schon seit Monaten im Bereich der Dienstleistungen kräftig zu. Angesichts des Preisverfalls an den europäischen Strommärkten will sie schon seit längerem neue und vor allem profitable Ertragsquellen ausbauen oder erschliessen.

ys/ra

(AWP)

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