Schweizerische Nationalbank (SNBN-Aktie)

SNB N 

Valor: 131926 / Symbol: SNBN
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Elias
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SNB hält Franken nur noch für hoch bewertet

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) behält ihre expansive Geldpolitik unverändert bei. Neu bezeichnet sie den Franken aber nicht mehr als «deutlich überbewertet». Die konjunkturelle Lage sieht sie etwas weniger optimistisch.

Es sind unerwartet angenehme Zeiten für die Schweizerische Nationalbank. Der Franken hat im Schatten des an Stärke zulegenden Euro in den letzten drei Monaten ohne Zutun der SNB deutlich an Wert verloren. Berücksichtigt man die unterschiedliche Preisentwicklung, so waren es in den letzten drei Monaten real rund 5,4% gegenüber den Euro-Ländern. Gegenüber allen Handelspartnern waren es 3,2%, vor allem weil der Franken gegenüber dem Dollar leicht an Wert gewonnen hat. Der Franken liegt damit wieder ziemlich genau im langfristigen (Aufwertungs-)Trend (vgl. Grafik). Auch die für den Druck auf den Franken wichtige Zinsdifferenz zehnjähriger eidgenössischer Bundesobligationen zu deutschen Staatsanleihen hat sich in letzter Zeit stabilisiert. Die SNB trägt dem Rechnung, indem sie den Franken in ihrer neuesten Lagebeurteilung erstmals nicht mehr als «deutlich überbewertet» bezeichnet, sondern nur noch für «weiterhin hoch bewertet» hält.

Der Franken ist wieder im langfristigen Trend

Das expansivere Umfeld ist für die SNB allerdings noch nicht Grund genug, um bereits etwas an ihrer Zinspolitik zu ändern. Sie behält den auf ihren Sichteinlagen erhobenen Zins unverändert bei –0,75% und das Zielband für den Drei-Monats-Libor ziemlich genau beim selben Wert, zwischen –1,25% und –0,25%. Der Negativzins und die Bereitschaft der Nationalbank, bei Bedarf am Devisenmarkt zu intervenieren, blieben unverändert notwendig, um Anlagen in Schweizerfranken weniger attraktiv zu machen, schreibt sie in ihrer neuesten Lagebeurteilung. Die Teuerung zieht zwar etwas an, bleibt aber auch so laut ihrer neuesten Inflationsprognose im laufenden und im nächsten Jahr noch deutlich unter 1% (vgl. Grafik).

Was die Konjunkturaussichten in der Schweiz betrifft, erwartet die Nationalbank trotz Festigung der internationalen Konjunktur und gradueller Erholung für das laufende Jahr nur noch ein Wirtschaftswachstum von rund 1,0%. Das ist ein halber Prozentpunkt weniger als noch vor drei Monaten und widerspiegelt die schwächer als erwartet ausgefallene Entwicklung der Quartalsschätzungen des Bruttoinlandprodukts.

Das Preisniveau steigt wieder leicht

Bedingte Inflationsprognose der SNB unter Annahme eines Negativzinssatzes von –0,75%

Mit Spannung erwartet worden war vor allem, ob die Währungshüter in ihrem neuesten Communiqué davon abrücken, den Franken als «nach wie vor deutlich überbewertet» zu bezeichnen. Die Frage, wann eine Währung als überbewertet zu gelten hat, ist nicht einfach zu beantworten. Zieht man den langfristig wichtigen Kaufkraftvergleich zu Rate, so ist der Franken zweifellos nach wie vor sehr stark. Dies ist er aber aus strukturellen Gründen seit Jahrzehnten. Die Schweizer Wirtschaft hat sich weitgehend darauf eingestellt. Betrachtet man nur die Leistungsbilanz und die Wirtschaftslage, so kann man denn auch kaum mehr von einem einschneidenden Währungsproblem sprechen.

Die SNB will weiter «bei Bedarf» intervenieren.

Die SNB hat dem nun Rechnung getragen und blieb gleichzeitig sehr darauf bedacht, im Markt keine Erwartungen zu wecken, die dem Franken bereits wieder zu ungewollter neuer Stärke verhelfen. So betont sie in der neuesten Lagebeurteilung denn auch unverändert, dass sie gewillt ist, «bei Bedarf» am Devisenmarkt aktiv zu intervenieren, wobei sie die gesamte Währungssituation berücksichtige. Den Franken bezeichnet sie neu als «weiterhin hoch bewertet» und die Situation am Devisenmarkt wohl zu Recht als «nach wie vor fragil». Solange die zahlreichen strukturellen Probleme und Verwerfungen im Euro-Raum und in den Finanzmärkten nicht gelöst sind, muss weiterhin damit gerechnet werden, dass der Franken plötzlich wieder an Attraktivität gewinnt.

Die neue Begründung stärkte den Franken nicht, im Gegenteil. Der Euro gewann gegenüber der Schweizer Valuta weiter an Terrain. Ein Euro kostet gar kurz wieder über 1,15 €. Kurz vor 12 Uhr wurde noch 1,1497 € bezahlt (vgl. Grafik.)

1,15 ist wieder in Reichweite

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jheimi
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Schweizerische Nationalbank (SNBN-Aktie)

Christina 007 wrote:

Interessant heute morgen genau 14 Minuten vor 10 Uhr verlor der SFr. plötzlich steil an Wert. Wie wenn jemand wüsste, dass die Nationalbank genau um diese Zeit etwas zu verkünden wird.

Hat da das Buschtelefon bei einigen schon gezwitschert, dass die SNB bald in Aktion treten wird.

Sieht so aus, als hätte da jemand gedacht er weis mehr als die anderen Smile

Der frühe Vogel fängt den Wurm!!

Stillhalter
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Christina 007 wrote:

@ Minerva

Bitte nimm zum Thema Stellung und unterlasse das Gezänke.

Es liegt auf der Hand, dass weitreichende Argumente für die Aufwertung des Sfr. verantwortlich sind und dies nicht einfach auf reine Spekulation zurückzuführen ist, wie es einem die Medien gerne zu vermitteln versuchen. Wer sich mit der Materie auseinander gesetzt hat, weiss, dass es bei einem täglichen Devisenvolumen von über 5'000'000'000'000 USD einigen, wenigen "bösen" Spekulanten nicht möglich ist, eine der etabliertesten Währungen - ohne Grund - um beinahe 25% aufzuwerten. Das sind gesamtwirtschaftliche Mechanismen, die dazu führen. Die Summe aus den Überlegungen vieler Millionen Individuen, und somit ist dieser Vorgang relativ stark, und begründet und es kann massive, katastrophale Folgen für die gesamte Schweizerische Volkswirtschaft haben, wenn die Nationalbank zu euphorisch irgendwelche ominösen Wechselkurse vorgibt. Die SNB hat viel Einfluss, kann damit aber auch sehr viel zerstören.

Zumal die "bösen" Spekulanten, wie Du sie kurz - im Kontext - erwähnt hast, effektiv eine Daseinsberechtigung haben. Sei dies als Arbitrage-Händler, welche Nachfrage und Angebot ins Gleichgewicht bringen, oder als Individuen, welche Risiken übernehmen, welche von Industrie und Souverän nicht übernommen werden möchten. Passend der Vergleich von Kostolany als Schmiermittel des Marktes. Damit möchte ich nicht alle Taten der "Spekulanten" (ich mag den Begriff sowieso nicht...) rechtfertigen, aber das Bild, welches momentan in der breiten Masse über eben jene vorherrscht, ist grundsätzlich nicht richtig und hat wenig mit der Realität zu tun bzw. ist einfach zu oberflächlich und geht zu wenig in die Materie ein. Aber was will man schon von Journalisten erwarten?

Deine Argumentation lässt entsprechend darauf schliessen, dass Du der selben reisserischen Hetzjagd verfallen bist, wie es momentan ein Grossteil der Bevölkerung ist.

Minerva.
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Stillhalter wrote:

Christina 007 wrote:
@ Minerva

Bitte nimm zum Thema Stellung und unterlasse das Gezänke.

Es liegt auf der Hand, dass weitreichende Argumente für die Aufwertung des Sfr. verantwortlich sind und dies nicht einfach auf reine Spekulation zurückzuführen ist, wie es einem die Medien gerne zu vermitteln versuchen. Wer sich mit der Materie auseinander gesetzt hat, weiss, dass es bei einem täglichen Devisenvolumen von über 5'000'000'000'000 USD einigen, wenigen "bösen" Spekulanten nicht möglich ist, eine der etabliertesten Währungen - ohne Grund - um beinahe 25% aufzuwerten. Das sind gesamtwirtschaftliche Mechanismen, die dazu führen. Die Summe aus den Überlegungen vieler Millionen Individuen, und somit ist dieser Vorgang relativ stark, und begründet und es kann massive, katastrophale Folgen für die gesamte Schweizerische Volkswirtschaft haben, wenn die Nationalbank zu euphorisch irgendwelche ominösen Wechselkurse vorgibt. Die SNB hat viel Einfluss, kann damit aber auch sehr viel zerstören.

Zumal die "bösen" Spekulanten, wie Du sie kurz - im Kontext - erwähnt hast, effektiv eine Daseinsberechtigung haben. Sei dies als Arbitrage-Händler, welche Nachfrage und Angebot ins Gleichgewicht bringen, oder als Individuen, welche Risiken übernehmen, welche von Industrie und Souverän nicht übernommen werden möchten. Passend der Vergleich von Kostolany als Schmiermittel des Marktes. Damit möchte ich nicht alle Taten der "Spekulanten" (ich mag den Begriff sowieso nicht...) rechtfertigen, aber das Bild, welches momentan in der breiten Masse über eben jene vorherrscht, ist grundsätzlich nicht richtig und hat wenig mit der Realität zu tun bzw. ist einfach zu oberflächlich und geht zu wenig in die Materie ein. Aber was will man schon von Journalisten erwarten?

Deine Argumentation lässt entsprechend darauf schliessen, dass Du der selben reisserischen Hetzjagd verfallen bist, wie es momentan ein Grossteil der Bevölkerung ist.

Entschuldige, aber hast du mit deinem Beitrag mich(Minerva) oder christina 007 angesprochen.

Ich teile zu 100% deine Auffassung.

Stillhalter
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Keine Sorge, ich habe Christina 007 damit gemeint Wink

Minerva.
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Stillhalter wrote:

Keine Sorge, ich habe Christina 007 damit gemeint Wink

Alles klar.

Christina 007
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Schweizerische Nationalbank (SNBN-Aktie)

....nocheinmal hier geht einzig und allein darum, dass

zwei Drittel der Firmen im Exportgeschäft bald zu Entlassungen greifen werden, wenn am SFr. Kurs nichts geändert.

Dies ist leider die erste nackte Wahrheit.

Dass die SNB mit diesen ominösen Taten (SFr. schwächen), wie Du es sagst, viele CH-Unternehmen wieder konkurenzfähig macht, ist die zweite nackte Wahrheit.

Der Schweizer Franken ist eindeutig massiv überbewertet, das schleckt keine Geis weg.

Bullish
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Schweizerische Nationalbank (SNBN-Aktie)

@ben

Die Notenbankpolitik spielt eine entscheidende Rolle für den Preis der Aktie.

Denn:

Wird der CHF geschwächt, kann die SNB ziemlich sicher Gewinne ausweisen und auch ausschütten...

... wird der CHF aber zu stark geschwächt, dann steigt das Zinsniveau in der Schweiz und die Dividende, die die SNB MAXIMAL ZAHLEN DARF, wird verhältnismässig klein, was dann den Aktienpreis drückt.

=> das ist auch der Preismechanismus der Aktie, nach dem Du weiter oben gefragt hast.

Der Franken ist nicht wegen Spekulanten so hoch, sondern wegen Währungsflüchtlingen und weil die Banken nie und nimmer all die Euros in ihren Bilanzen halten wollen, würden sie den CHF noch viel teurer an die EUR-Flüchtlinge verkaufen, was den Export total killen würden.

Die Intervention ist also nötig, aber verdammt teuer, schwierig und gefährlich. Dafür wird langfristig der Produktionsstandort erhalten. (btw ich verstehe @Diva's Haltung total und bin auch empört, dass ich einen Haircut von der SNB erhalten habe - ich habe aber vorgesorgt, indem ich diese Abwertungsspirale der Notenbanken antizipiert habe und zT mit physischen Goldkäufen gehedged habe)

Das Problem hat auch Euroland, schön an den Target2 Salden zu sehen, wo alle glauben, diese hätte mit deutschen Exporten zu tun, dabei wird PIIGS Geld überwiesen, was den PIIGS Notenbanken negative Salden einträgt und beispielsweisen den deutschen positive.

Das hier

http://www.querschuesse.de/target2-salden/

sind nicht Exportüberschüsse - das IST EIN VERDAMMTER ELEKTRONISCHER BANKRUN AUS DEN PIIGS nach DE, LX, FIN, NL! Vor 50 Jahren noch hätten Kunden mit Lastwagen diese Kohle von den einen Banken geholt und ins Ausland gefahren, also Panik total.

Da es elektronisch läuft, scheint das gar niemand zu bemerken. Dabei ist das alles höchst dramatisch und spiegelt sich in den Bondrenditen:

http://pigbonds.info/

Den Export-Target2-Scheiss, den wir uns täglich anhören müssen, müsste ja in Italien zu sehen sein, die ja momentan von luxemburgischen Exportartikeln überschwemmt werden müssten... Biggrin - also Bullshit total, was uns gängige Medien wie SF, ARD, Welt, NZZ, FAZ, FTD, etc vorsetzen.

Christina 007
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Warum geht eigentlich bei steigenden Indizes der Dollar zum SFr. immer runter und umgekehrt. Wer sieht da einen Zusammenhang?

Wird die SNB nächste Woche ihre Eurokonto mit einer Kursschwächung des Schweizer Frankens endlich vergolden und dem Kurs auf die Beine helfen?

Minerva.
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Schweizerische Nationalbank (SNBN-Aktie)

Christina 007 wrote:

Warum geht eigentlich bei steigenden Indizes der Dollar zum SFr. immer runter und umgekehrt. Wer sieht da einen Zusammenhang?

Wird die SNB nächste Woche ihre Eurokonto mit einer Kursschwächung des Schweizer Frankens endlich vergolden und dem Kurs auf die Beine helfen?

"Sollte die Lage im Euroraum ausser Kontrolle geraten, wäre es aus Sicht des Schweizer Bürger zu hoffen, das sie SNB den Wechselkurs sofort freigibt. Denn sonst müsste sie immer mehr Franken in Umlauf bringen, und auf die Schweiz käme eine Inflationswelle zu. Der CHF würde bei einer Eskalation aufwerten gegenüber dem Euro. Doch kein Grund zur Sorge. Eine Aufwertung hat noch keine Volkswirtschaft aus der Bahn geworfen. Infaltion allerdings schon. Das sollte die Schweiz ermutigen, hohe Inflation um jeden Preis zu vermeiden".

(Th.Polleit,Barclays Capital)

Christina 007
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Schweizerische Nationalbank (SNBN-Aktie)

UBS erwartet SNB-Intervention im Dezember

25.11.2011 17:44

Ein UBS-Devisenstratege geht davon aus, dass die Schweizerische Nationalbank (SNB) noch im Dezember die Wechselkurs-Untergrenze zum Euro nach oben schraubt.

http://www.cash.ch/news/topnews/rss/ubs_erwartet_snbintervention_im_dezember-1105134-771

Die SNB sei aber zu weiteren Interventionen an der Währungsfront bereit, sollte die Situation dies erfordern. Dies erklärte Jordan in der "SonntagsZeitung" und bestätigte damit die Haltung, welche die SNB bereits früher geäussert hatte.

http://www.cash.ch/news/topnews/rss/snb_auch_ohne_eingriff_weitere_frankenabschwaechung-1105579-771

Die SNB redet immer von sollte die Situation dies erfordern würde sie eingreifen.

Die Situation erfordert es aber eindeutig schon lange, dies merken vorallem Exportfirmen die zu Hauf Leute entlassen.

Die SNB sollte sich langsam aber über seine Verantwortung bewusst werden und reagieren.

Ein höherer Euro schiebt auch die Eigentmittel der SNB nach oben.

bengoesgreen
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Bullish wrote:

@ben

Die Notenbankpolitik spielt eine entscheidende Rolle für den Preis der Aktie.

Denn:

Wird der CHF geschwächt, kann die SNB ziemlich sicher Gewinne ausweisen und auch ausschütten...

... wird der CHF aber zu stark geschwächt, dann steigt das Zinsniveau in der Schweiz und die Dividende, die die SNB MAXIMAL ZAHLEN DARF, wird verhältnismässig klein, was dann den Aktienpreis drückt.

=> das ist auch der Preismechanismus der Aktie, nach dem Du weiter oben gefragt hast.

Der Franken ist nicht wegen Spekulanten so hoch, sondern wegen Währungsflüchtlingen und weil die Banken nie und nimmer all die Euros in ihren Bilanzen halten wollen, würden sie den CHF noch viel teurer an die EUR-Flüchtlinge verkaufen, was den Export total killen würden.

Die Intervention ist also nötig, aber verdammt teuer, schwierig und gefährlich. Dafür wird langfristig der Produktionsstandort erhalten. (btw ich verstehe @Diva's Haltung total und bin auch empört, dass ich einen Haircut von der SNB erhalten habe - ich habe aber vorgesorgt, indem ich diese Abwertungsspirale der Notenbanken antizipiert habe und zT mit physischen Goldkäufen gehedged habe)

Das Problem hat auch Euroland, schön an den Target2 Salden zu sehen, wo alle glauben, diese hätte mit deutschen Exporten zu tun, dabei wird PIIGS Geld überwiesen, was den PIIGS Notenbanken negative Salden einträgt und beispielsweisen den deutschen positive.

Das hier

http://www.querschuesse.de/target2-salden/

sind nicht Exportüberschüsse - das IST EIN VERDAMMTER ELEKTRONISCHER BANKRUN AUS DEN PIIGS nach DE, LX, FIN, NL! Vor 50 Jahren noch hätten Kunden mit Lastwagen diese Kohle von den einen Banken geholt und ins Ausland gefahren, also Panik total.

Da es elektronisch läuft, scheint das gar niemand zu bemerken. Dabei ist das alles höchst dramatisch und spiegelt sich in den Bondrenditen:

http://pigbonds.info/

Den Export-Target2-Scheiss, den wir uns täglich anhören müssen, müsste ja in Italien zu sehen sein, die ja momentan von luxemburgischen Exportartikeln überschwemmt werden müssten... Biggrin - also Bullshit total, was uns gängige Medien wie SF, ARD, Welt, NZZ, FAZ, FTD, etc vorsetzen.

Danke Bullish für deinen interessanten und themenbezogenen Beitrag. Für manche scheint selbt das Lesen des Titels und das Posten im richtigen Thread (ja es gibt ein SNB Thread) eine Überforderung zu stellen. Ich würde mich dafür interessieren in welcher Bandbreite der Kurs sich bewegen könnte. Der prognoszierte Kurs von 425 (Teetasse) scheint mir doch unrealistisch tief zu sein.

3) Φιλαργυρία

Bullish
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Schweizerische Nationalbank (SNBN-Aktie)

bengoesgreen wrote:

Danke Bullish für deinen interessanten und themenbezogenen Beitrag. Für manche scheint selbt das Lesen des Titels und das Posten im richtigen Thread (ja es gibt ein SNB Thread) eine Überforderung zu stellen. Ich würde mich dafür interessieren in welcher Bandbreite der Kurs sich bewegen könnte. Der prognoszierte Kurs von 425 (Teetasse) scheint mir doch unrealistisch tief zu sein.

TeeTasse geht von der "endlos Obligation" SNB aus. Der Ansatz ist nicht schlecht, vernachlässigt aber eben, dass es sich nicht um einen nominell fixierte Forderung, sonder um Aktien handelt.

Im Liquidationsfall erhält ein Obligationär maximal die nominell fixierte Forderung, der Aktionär erhält dann, was noch übrigbleibt - er hat also in der Bewertung den Stand der Aktiva zu berücksichtigen.

Wenn nun das Zinsniveau steigt, sinkt die Attraktivität der beschränkten Dividende, die die SNB auszahlt - soweit liegt TeeTasse richtig.

Was er aber vergisst, ist, dass die Aktiva der SNB auch steigen könnten, speziell die Devisen und das Gold.

Ebenso kann die SNB bei höheren Zinsen höhere Einnahmen erzielen.

Die Bewertung der SNB ist eben etwas komplexer als sie nur als Endlos-Obli zu sehen.

Elias
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SNB-Aktie geht auf Tauchstation

Die Aktie der Schweizerischen Nationalbank (SNB) fällt zum ersten Mal seit langer Zeit unter die Marke von 1000 Franken. Die (wenigen) Anleger bangen um die Dividende.

http://www.cash.ch/news/front/snbaktie_geht_auf_tauchstation-3287913-449

 

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

Elias
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Kaufte US-Gesellschaft ein Fünftel der Nationalbank-Aktien?

Die Aktien der Nationalbank schiessen in die Höhe. Und gleichzeitig taucht der Name einer Gesellschaft auf, die 19 Prozent der Notenbank besitzen soll.

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Kaufte...

 

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Elias
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SNB-Aktien steigen nach einer Falschmeldung

Die Aktien der Schweizerischen Nationalbank sind am Donnerstag 17% in die Höhe geschossen. Grund dafür ist wohl eine falsche Agenturmeldung.

http://www.fuw.ch/article/snb-aktien-steigen-nach-einer-falschmeldung/

buy the rumor, sell the facts

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Elias
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SNB dürfte trotz Eurostärke am Minuszins festhalten

Währungsexperten rechnen damit, dass der Franken dauerhaft schwächer zum Euro notiert. Für ein Ende der Minuszinspolitik ist es zu früh.

Mit einem Paukenschlag hat sich der Euro diesen Sommer aus seiner Position der Schwäche befreit. Er übersprang die Kursmarke von 1.10 Fr./€, die seit dem Frankenschock von Anfang 2015 als unüberwindbarer Widerstand gegolten hatte. Es ist bereits der dritte Ausbruch nach oben. Aber diesmal ist der Anstieg ernst zu nehmen.

Alle sechs von «Finanz und Wirtschaft» regelmässig befragten Währungsexperten sagen voraus, dass der Euro in den nächsten zwölf Monaten deutlich über der ominösen Kursmarke notieren wird. Der Franken hat sich demnach dauerhaft abgeschwächt. Zur Erinnerung: Vor einem Jahr trauten nur drei von ihnen der Gemeinschaftswährung zu, dass sie in den nächsten zwölf Monaten über 1.10 Fr. klettern würde (Barclays, UBS und Unicredit).

 

https://www.fuw.ch/article/snb-duerfte-trotz-eurostaerke-am-minuszins-fe...

 

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Elias
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Eilmeldung: SNB macht Quartalsverlust von 30 Milliarden Franken

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) weist für das erste Quartal 2015 einen Verlust von 30 Milliarden Franken aus. Nach Aufhebung des Euro-Mindestkurses betrug allein der Verlust auf den Fremdwährungspositionen 29,3 Milliarden Franken, wie die SNB mitteilte.

In Kürze folgt mehr (bru/sda)

http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/SNB-macht-Quartalsverlust-v...

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otti
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Einen Artikel mit selbigem

Einen Artikel mit selbigem Inhalt hätte (und hat vermutlich) die FuW schon vor 2 Jahren geschrieben. Steht nichts Neues drin, ausser dass jetzt dem Leser suggeriert werden soll, dass die SNB Aktie "teuer" sei. 

Warum schreibt eigentlich jede Zeitung, dass die Aktie teuer ist? Bei anderen Titeln wird da teilweise nicht so aggressiv das Kursniveau " bewertet". Also solange die FuW/NZZ usw. nicht zum Kauf rät, behalte ich meine Titel mal lieber....

otti
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Elias: dieselben Argumente

Elias: dieselben Argumente hat man doch schon immer gebracht um die Aktie unattraktiv erscheinen zu lassen. 

Genaus könnte ich tölpelhaft dagegen schreiben, dass der Wert einer SNB Aktie gegen Unendlich tendiert, da man bei einer Anlage in die Aktie einen positiven 15 sfr Maximalertrag erhält während man bei einer Einlage bei der SNB Negativzinsen bezahlten muss.

 

Elias
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otti hat am 18.09.2017 11:36

otti hat am 18.09.2017 11:36 geschrieben:

Warum schreibt eigentlich jede Zeitung, dass die Aktie teuer ist? Bei anderen Titeln wird da teilweise nicht so aggressiv das Kursniveau " bewertet". Also solange die FuW/NZZ usw. nicht zum Kauf rät, behalte ich meine Titel mal lieber....

das wird im Artikel erklärt......

 

Denn zum einen ist die SNB dem Allgemeinwohl verpflichtet und maximiert nicht die Rendite der Aktionäre. Als privater Aktionär ist man bei Mitentscheidungen zur Geschäftspolitik stark eingeschränkt – das Stimmrecht ist auf hundert Stimmen begrenzt. Damit liegen 80% des Stimmrechts bei öffentlichen Institutionen. Und nur fünf der elf Bankräte werden von der Generalversammlung gewählt.

Ausserdem ist die Dividendenrendite gesetzlich begrenzt, und daher gibt es wenig Potenzial für positive Überraschungen. Maximal 16% des Aktienkapitals dürfen ausgeschüttet werden. Mit 15 Fr. je Titel wäre das eine maximale Dividendenrendite von 0,4%. Verglichen mit anderen Aktien ist das sehr niedrig. Good  Nur wenn man die SNB-Aktie als Ersatz für Staatsanleihen auffasst, könnte eine Anlage sinnvoll sein.

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otti
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Nachdem wir heute ein neues

Nachdem wir heute ein neues Allzeithoch bei 4724 CHF gesehen haben, kamen die lange überfälligen Gewinnmitnahmen. Die Aktie fiel kurzzeitig bis 4000 CHF zurück. Also da hätte der LINK noch eine Chance gehabt, wenn das Interesse noch bestanden hat...

Dieses Rausschütteln von Kleinanlegern hat sich jedenfalls gelohnt. Der Tages-Umsatz steht jetzt schon bei rekordverdächstigen 892 Stück.

Link
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@Otti

@otti

Hat sich gelohnt Yes 3

Unglaublich wie die Aktie auch heute wieder abgeht. Ich traue mich (noch?) nicht. Die Aktie von ca. CHF 1'000.00 auf fast CHF 5'000.00 in so kurzer Zeit...ich weiss nicht Scratch one-s head

otti
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Konnte nicht widerstehen und

Konnte nicht widerstehen und habe den heutigen Konsolidierungstag genutzt um ein paar Stücke aufzusammeln.

Elias
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otti hat am 18.09.2017 13:01

otti hat am 18.09.2017 13:01 geschrieben:

Elias: dieselben Argumente hat man doch schon immer gebracht um die Aktie unattraktiv erscheinen zu lassen. 

Genaus könnte ich tölpelhaft dagegen schreiben, dass der Wert einer SNB Aktie gegen Unendlich tendiert, da man bei einer Anlage in die Aktie einen positiven 15 sfr Maximalertrag erhält während man bei einer Einlage bei der SNB Negativzinsen bezahlten muss.

 

Ja, das wäre wirklich tölpelhaft

Darum habe ich den ganzen Beitrag samt Chart gepostet. Der Anstieg ist erst seit kurzem und nicht "schon immer".

Sollten die Zinsen steigen, wird sich das im SNB-Kurs niederschlagen und die Aktie wird wieder attraktiv

 

 

Attraktive Nationalbank

https://www.saldo.ch/artikel/d/attraktive-nationalbank/

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Benjamin Franklin

otti
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Die längst überfälligen

Die längst überfälligen Gewinnmitnahmen sind nun gekommen. 

Mal sehen wann es wieder nach oben dreht...

Elias
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SNB mit Rekordgewinn

(AWP) Sowohl die weitere Abschwächung des Frankens als auch die Entwicklung auf den Kapitalmärkten haben der Schweizerischen Nationalbank (SNB (SNBN 4059 -0.51%)) im dritten Quartal in die Hände gespielt.

Die SNB weist für die ersten neun Monate 2017 einen Gewinn von 33,7 Mrd. Fr. (VJ +28,7 Mrd.) aus. Nach einem kleinen Gewinn von 1,2 Mrd. Fr. im ersten Halbjahr bedeutet dies ein Plus von 32,5 Mrd. Fr. im dritten Quartal.

Auf dem Goldbestand resultierte in der Periode von Januar bis September 2017 ein Bewertungsgewinn von 2,3 Mrd. Fr., wie die SNB am Donnerstag mitteilte.

In der Periode von Januar bis Juni waren es noch 0,3 Mrd. Fr. gewesen. Der Gewinn auf den Fremdwährungspositionen betrug 30,3 Mrd. Fr. (H1: +0,1 Mrd.), derjenige auf den Frankenpositionen 1,5 Mrd. Fr. (+0,9 Mrd.).

Die SNB weist wie üblich darauf hin, dass ihr Ergebnis von der Entwicklung der Gold-, Devisen- und Kapitalmärkte abhängig ist. Starke Schwankungen seien deshalb die Regel und Rückschlüsse auf das Jahresergebnis nur bedingt möglich.

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SNB steht laut UBS vor rekordhohem Gewinn

Ergebnis

Die Investmentspezialisten der UBS rechnen damit, dass die Schweizerische Nationalbank im dritten Quartal einen Gewinn zwischen 30 bis 35 Milliarden Franken erzielt.

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) wird ihr Finanzergebnis am 31. Oktober publizieren. Die Experten der UBS erwarten einen Rekordgewinn in Höhe von 30 zu 35 Milliarden Franken. Das ist laut dem UBS Chief Investment Office auf eine Verkettung glücklicher Umstände zurückzuführen.

So habe sich der Franken im dritten Quartal auf breiter Basis abgeschwächt, heisst es im am Dienstag publizierten Report. Gleichzeitig seien die Zinsen in den SNB-Anlagemärkte gesunken. Der Goldpreis konnte um 5 Prozent zulegen und der globale Aktienmarkt stieg um 4 Prozent.

Ungewöhnliche Gleichzeitigkeit

Good Ein Preisanstieg des Goldes und eine Abschwächung des Frankens zur gleichen Zeit sei ungewöhnlich, heisst es weiter. Gälten doch beide als sichere Häfen.

Für die ersten neun Monate erwarten die UBS-Spezialisten einen Überschuss von über 30 Milliarden Franken, nachdem die SNB im ersten Halbjahr 2017 einen Gewinn von 1,2 Milliarden Franken erzielte.

Treffsicher in der Vergangenheit

Die UBS-Prognose für das zweite Quartal war bereits ziemlich treffsicher. Die Grossbank ging von einem Verlust zwischen 2 bis 6 Millionen Franken aus. Tatsächlich ausgewiesen hatte die SNB einen Verlust von 6,7 Milliarden Franken.

Die Gewinne nach dem dritten Quartal dürften Begehrlichkeiten von Bund und Kantonen wecken. Allerdings wurden die Gewinnausschüttungen an die öffentliche Hand für 2016 bis 2020 auf maximal 2 Milliarden Franken pro Jahr gedeckelt.

(sda/ise)

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Der Devisenberg der SNB schwillt weiter an

Bilanz

Die SNB sitzt per Ende September auf Devisenreserven von rund 724 Milliarden Franken. Die Steigerung im Vergleich zum Vormonat fällt damit deutlicher aus als noch im August.

Die Fremdwährungen der Schweizerischen Nationalbank (SNB) sind im vergangenen Monat erneut gestiegen. Ende September weist die SNB Devisenreserven im Umfang von 724,4 Milliarden Franken aus, im Vergleich zu 716,9 Milliarden im August.

Dies geht aus den aktuellen Bilanzpositionen der SNB vom Freitag hervor. Aus den Zahlen ist jedoch nicht genau herauszulesen, ob und wie stark die SNB im August am Devisenmarkt interveniert hat, denn auch Wertveränderungen sind berücksichtigt.

Euro stärker

Oft ist die Entwicklung der wichtigsten ausländischen Währungen zum Franken aber ein Hauptgrund für die Veränderungen. Der Euro, die wichtigste Devise für die SNB, hat in diesem Zeitraum gegenüber dem Franken leicht an Wert zugelegt. Der Kurs ist im Monatsdurchschnitt auf 1,14 Franken pro Euro im September von 1,11 Franken im Vormonat gestiegen. Auch der US-Dollar, die zweitwichtigste Währung, hat leicht zugelegt.

Von Juli bis August waren die Fremdwährungsreserven nur um rund 2 Milliarden Franken gestiegen; im Juli hatten sie zum Vormonat um 21 Milliarden Franken zugelegt. In den Monaten Juni (-700 Millionen Franken) und Mai (-2,9 Milliarden Franken) waren sie gesunken.

(sda/jfr)

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@otti

@otti

Es war klug, das der LINK zugewartet hat (und zuwarten wird). Der wäre jetzt nämlich schön im Minus.

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