Sika

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Domtom01
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Farce oder Kommödie

Egal, es wird wieder Ruhe einkehren. Man sollte nicht vergessen, dass die Aktie zwar sehr gut gelaufen ist, dass aber die aktuellen Kurse sicher Ok sind (mittelfristig), denn die Baukonjunktur ist in der Schweiz noch gut. Dass Franzosen das Sagen haben, mag das Schweizer Gemüt hart treffen, dennoch sehe ich auch Positives: Die Frenchies wollen und brauchen eine Milchkuh und sie werden sicher die eine oder andere Sparmassnahme anstossen. Sicher wird das Personal nicht profitieren, aber die Anteilseigner werden Anteilseigner bleiben, das heisst, dass sie von zukünftigen Erfolgen der Firma auch profitieren werden. So pessimistisch wie Supermario bin ich nicht, aber sollten wir Kurse unter 2000 sehen, würde ich eine 2. Tranche kaufen. Ich denke aber , dass es beim Konjumktiv bleiben wird.

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Die Firma ist kerngesund und hochprofitabel. Ich schwimme mal gegen den Flow Smile

ZURWM
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Da stellt sich wirklich die Frage, wann ist der Boden gefunden! Bin mir schon vier Tage am überlegen, ob ich rein soll!!!

pirelli
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Das sehe ich genau so! Der aktuelle Kurs ist doch schlichtweg ein schlechter Witz! Zu emotional das ganze! 

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khug
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pirelli hat am 11.12.2014 - 09:21 folgendes geschrieben:

... Der aktuelle Kurs ist doch schlichtweg ein schlechter Witz! Zu emotional das ganze! 

Vielleicht war aber auch ein Kurs von 3899 nichts als ein schlechter Witz. Mit dem aktuellen Kurs liegt das KGV um die 18, was für eine Firma wie SIKA bestimmt nicht billig ist. 

Dass die Sika-Übernahme die Emotionen hochgehen lässt, ist allerdings absolut richtig, und auch gut so: Die ganze Belegschaft des Unternehmens wird übergangen, alle Publikumsaktionäre werden ausgetrickst, und die Einzigen, die wirklich profitieren, sind die Burkhards. Dass man da nicht emotional sein darf, verstehe ich nicht. 

Unabhängige Informationen zum Investieren in Aktien findet Ihr auf 
www.clever-investiert.info

pirelli
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http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Ein-Au...

 

Klar darf man emotional sein - bin ich doch auch - und wie :-)... aber ich versteh den abverkauf in der jetzigen situation nicht wirklich!

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Sehe ich wie pirelli. Zudem : Sika hat null Fremdkapital.

khug
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pirelli hat am 11.12.2014 - 10:54 folgendes geschrieben:

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Ein-Au...

 

Klar darf man emotional sein - bin ich doch auch - und wie smiley... aber ich versteh den abverkauf in der jetzigen situation nicht wirklich!

Ich denke, dass der Abverkauf damit zu tun hat, wie das Management auf den Verkauf reagiert hat, und dass Einige den Franzosen nicht das Gleiche zutrauen wie den Schweizern. Es liegt plötzlich sehr viel Unsicherheit in der Luft, und Unsicherheit sorgt nun mal für tiefere Kurse. Sieh Dir mal Transocean & Co. an: Je mehr Unsicherheit, desto tiefer der Kurs. Und dabei ist es egal, ob die Firma gut läuft oder nicht. 

Aber wenn Du das Ganze zu emotional findest, ist das für Dich jetzt ja eine tolle Gelegenheit, um in eine solide Firma zu investieren. Du müsstest den Verkäufern danken, dass sie Dir ein so nettes Angebot machen: Saint Gobain hat, wie man weiss, sehr viel mehr bezahlt pro Aktie als Du jetzt bezahlen musst. Also eigentlich alles Bestens - wenn nur die Unsicherheiten nicht wären. 

Unabhängige Informationen zum Investieren in Aktien findet Ihr auf 
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pirelli
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@khug da hast du auch wieder recht! Ja ich hab mir sika aktien gekauft, lieg noch bisschen im minus aber das macht nichts, denn ich sehe sika ebenfalls als grundsolide firma und ich hab nicht vor, die aktien gleich wieder zu verkaufen. ich geh davon aus, dass sich diese unsicherheiten klären, sie beziehen sich ja ausschliesslich auf management, eigentümer und kommunikation.

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Blaues Hufeisen
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Die Erholung läuft...

sieht ganz danach aus, als sei die Verkäufer-Seite ausgeschossen und jetzt die Value-Investoren wieder einsteigen. Würde mich nicht überraschen, wenn wir heute den 3'000er noch sehen. Wer ist auch mit dabei?

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Moi Smile Aber in Warrants.

pirelli
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@ Link was hast du denn gekauft?

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@pirelli

SIKKK

pirelli
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Danke für die info

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Blaues Hufeisen
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Kaufempfehlung durch UBS mit Kursziel CHF 3'300!...
pirelli
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Seh ich genau so!

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Zyndicate
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Bahnt sich bei Sika eine Lösung an?
 

Beim Bauchemie- und Klebestoffhersteller Sika wird offenbar eine Lösung verhandelt. Und hinter den Kulissen bearbeiten namhafte Strippenzieher aus der PR-Branche die Medien.

Beim "Fall" Sika treten nach der Ankündigung der Gründerfamilie, die Kontrollmehrheit an den französischen Konzern Saint-Gobain zu verkaufen, sowie der anschliessenden Rücktrittsandrohung eines Teils des Verwaltungsrats und des Managements wie in solchen Angelegenheiten üblich die Vertreter der PR-Branche auf den Plan.

Laut "Sonntagszeitung" kümmern sich mit Jürg Neef (Konsulenten), Andy Bantel (Bantel & Partner) und Andreas Durisch (Dynamics Group) "gleich drei der teuersten PR-Berater" um die Öffentlichkeitsarbeit - im jeweils unterschiedlichen Interesse des bestehenden Sika-Managements, der neuen Sika-Eigentümer und der alten Besitzerfamilie. Die PR-Leute "arbeiten zu Tagessätzen von bis zu 5000 Franken,"so die "Sonntagszeitung".

Das Resultat: die Schweizer Sonntagsblätter berichten ausführlich über den Fall Sika. Und dort wird nun offenbar an einer Lösung gearbeitet.

Dabei werde in Gesprächen versucht, unter anderem Konzernchef Jan Jenisch vom angedrohten Rücktritt abzuhalten, wie etwa die "Schweiz am Sonntag" berichtet."Saint-Gobain hat mündlich die Absicht geäussert, die Geschäftsleitung trotz ihres Widerstands gegen die Übernahme zum Bleiben zu motivieren", bestätigte der bisherige Verwaltungsratspräsident Paul Hälg in der "Schweiz am Sonntag".

Sein designierter Nachfolger Max Roesle sagt: "Die Entlassung von Jan Jenisch ist nicht vorgesehen. Er darf eine andere Meinung haben. Es war eine emotionale Reaktion, das darf man ihm nicht übel nehmen."

Deeskalationsphase eingeleitet

Damit sei die Deeskalationsphase im Fall Sika eingeleitet, denn auch Roesle ist klar, dass die einzigartige Erfolgsgeschichte von Sika wesentlich der Führungsriege um Jenisch zu verdanken sei, so der Bericht weiter. Und dass womöglich weiterer Aktienwert vernichtet wird, wenn das Management geht. Nicht nur Jenisch dürfe bleiben, so Roesle, sondern die gesamte Geschäftsleitung. "Sowohl Saint-Gobain wie alle Stakeholder haben ein Interesse, die Lage zu beruhigen."

Hinter den Kulissen würde nach Lösungen gesucht, die es der Konzernleitung erlauben würden, das Gesicht zu wahren, schreibt die Zeitung. Dem Vernehmen nach gehe es um einen Abtausch von überlappenden Geschäften zwischen Saint-Gobain und Sika. Direkte Konkurrenten sind sie im Mörtel-, Zement- und Fliesengeschäft. Als Maximalvariante sei denkbar, dass Sika von Saint-Gobain das gesamte Bau- und Dämmstoffgeschäft übernimmt, um klare Verhältnisse zu schaffen und die Interessenskonflikte aus dem Weg zu räumen. Allerdings wäre bei Sika eine Gewinnverwässerung die Folge.

Auch in der "Sonntagszeitung" (Ausgabe vom 14.12.) hält Max Roesle für die Sika-Geschäftsleitung "die Tür zur Versöhnung" offen. Die Gründerfamilie Burkard strebe eine einvernehmliche Lösung an. "Es braucht eine konstruktive Auseinandersetzung mit der industriellen Logik der Unternehmen, um das Zusammengehen erfolgreich zu gestalten", sagte Roesle im Interview. Roesle selber wird nur bis Abschluss der Übernahme als Präsident amten, danach werde Saint-Gobain diesen stellen.

Mit Blick auf Sika sei es wichtig, dass das Unternehmen selbständig und an der Börse kotiert bleibe. "Die Wachstumsstrategie soll mit dem bisherigen Management fortgesetzt werden. Es besteht ein beachtliches Synergiepotenzial", sagte er im "SoZ"-Interview weiter.

Jahrelanger Streit innerhalb der Familie Burkard

Der Grund für den Verkauf der Sika-Beteiligung soll ein jahrelanger Streit innerhalb der Familie Burkard gewesen sein, wie verschiedene Zeitungen berichten. Dabei seien die fünf Geschwister seit Jahren zerstritten gewesen. Die drei älteren fühlten sich offenbar gegenüber den zwei jüngeren immer benachteiligt. "Sie hatten nicht alle das Heu auf der gleichen Bühne", bestätigt Paul Hälg in der "Schweiz am Sonntag".

Als vor einem Jahr die Mutter starb, sei der Streit eskaliert, so der Bericht weiter. Der jüngste Sohn, Fritz Burkard, verliess den Verwaltungsrat der Schenker-Winkler Holding, welche die Familie kontrollierte. Er hatte offenbar Ambitionen auf den CEO-Posten im Konzern, was ihm weder die übrige Familie noch das Management zutrauten.

Im "SoZ"-Interview will dagegen Max Roesle von einem Familienstreit nichts wissen: "Der Familienpool besteht nach wie vor. Alle Mitglieder haben den Verkauf einstimmig entschieden." Der Vorwurf der Zerstrittenheit werde von Sika-Exponenten kolportiert.

Ribar war schockiert

Die unabhängige Sika-Verwaltungsrätin war schockiert, als sie vom Verkauf der Kontrollmehrheit erfahren habe, gibt sie im "Sonntagsblick" (Ausgabe vom 14.12.) zu Protokoll. "Wir haben im VR und im Management nicht mit einem solchen Schritt des Hauptaktionärs gerechnet. Die Familienmitglieder Schenker-Winkler haben immer wieder ihr Bekenntnis zur Sika beteuert."

Monika Ribar stört sich nicht am Entscheid, Sika zu verkaufen, sondern wie dies umgesetzt worden sei. "Dass das Management nicht einbezogen wurde in die Verhandlung ist ein grosser Fehler. Dass keine echte Due-Diligence-Risikoprüfung stattgefunden hat, ebenso", sagt sie.

(AWP/cash)

 

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Zyndicate
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Sika erläutert Lage an Investorenpräsentation - Offen für "konstruktiven Dialog"

17.12.2014 07:47



(Um Hintergrundinformationen ergänzt)

Baar (awp) - Die Sika-Führung will die Lage betreffend der geplanten Transaktion zwischen der Familie Burkard und dem französischen Saint-Gobain-Konzern an einem Treffen mit ihren Investoren diskutieren. Man reagiere damit auf Anfragen von diversen Aktionären, teilte Sika am Mittwochmorgen mit. In einer vorab veröffentlichten Präsentation zeigt sich das Unternehmen "offen für einen konstruktiven Dialog".

Verwaltungsrat und Management von Sika handelten im besten Interesse des Managements und ihrer Aktionäre, versichert das Unternehmen. Man zeige sich offen für einen Dialog, der die "offensichtlichen Mängel" der geplanten Transaktion angehe und es Sika erlaube, weiterhin geschäftlich erfolgreich sein zu. Dabei brauche es eine "maximale Realisierung des Synergiepotenzials". Die weiteren Aktionäre müssten ihre substanziellen Verluste - zumindest teilweise - wieder wettmachen können.

Eine "effektive und effiziente Integration" der Geschäfte der beiden Unternehmen sei unter der geplanten Struktur nicht möglich, wiederholt die Sika-Führung ihren Standpunkt. Die Risiken von negativen Effekten überwögen die potenziellen Gewinne. Zudem seien die Synergiepotenziale "übertrieben". Die Sika-Verantwortlichen wollen deshalb anbieten, alternative Lösungen zu finden um den "signifikanten Wertverlust" der vergangenen Woche rückgängig zu machen. So soll etwa das Mörtelgeschäft von Saint-Gobain in die Sika Gruppe integriert werden.

BISLANG WENIG GESPRÄCHSBEREITSCHAFT

Am Freitag den 5. Dezember sei der Verwaltungsrat und das Management von Sika erstmals über den Verkauf der Kontrollmehrheit durch die Gründerfamilie an Saint-Gobain informiert worden. Die wenigen Gespräche, die zwischen Sika und Saint-Gobain am darauffolgende Wochenende geführt worden seien, hätten zu keinen konstruktiven Lösungen betreffend der Weiterentwicklung von Sika geführt, heisst es weiter.

Daraufhin kam es zum Eklat: Die Konzernleitung und die von der Familie Burkhard unabhängigen Vertreter des Verwaltungsrats drohten mit dem Rücktritt. Sie vertraten die Meinung, dass die Transaktion nicht im Interesse von Sika und der Sika-Aktionäre sei. Es fehle an industrieller Logik und an Synergiepotenzial, hiess es.

In der Folge verhärteten sich die Fronten weiter und die Gründerfamilie kündigte an, dass sie drei (Präsident Paul Hälg, Monika Ribar und Daniel Sauter) der neun Verwaltungsratsmitglieder an einer ausserordentlichen Generalversammlung abwählen will. Im Gegenzug will die von der Burkard-Familie kontrollierte Schenker Winkler Holding Chris Tanner und Max Roesle als Präsident in das Gremium wählen. Weitere Gespräche zwischen den Streitparteien habe es nicht gegeben, heisst es in der Präsentation.

Versöhnliche Töne gaben die Vertreter beider Seiten in der Sonntagspresse am vergangenen Wochenende zu Protokoll. "Saint-Gobain hat mündlich die Absicht geäussert, die Geschäftsleitung trotz ihres Widerstands gegen die Übernahme zum Bleiben zu motivieren", erklärte Paul Hälg in der "Schweiz am Sonntag". Nicht nur CEO Jan Jenisch dürfe bleiben, sagte derweil Max Roesle, sondern die gesamte Geschäftsleitung. "Sowohl Saint-Gobain wie alle Stakeholder haben ein Interesse, die Lage zu beruhigen."

WERTVERLUST AN DER BÖRSE

Saint-Gobain kauft der Gründerfamilie Burkard deren privilegierte Aktien für 2,75 Mrd CHF ab und kommt dabei in den Besitz von 16,1% des Aktienkapitals und 52,4% der Stimmrechte. Der Preis entsprach einer Prämie von knapp 80% gegenüber dem Schlusskurs von 5. Dezember. Den restlichen Aktionäre wurde kein öffentliches Angebot unterbreitet.

Der Deal werde ab 2017 Synergien in der Höhe von 100 Mio EUR freisetzen, begründete Saint-Gobain den Schritt. 180 Mio EUR sollen es 2019 sein, und ab dem vierten Jahr werde die Transaktion wertgenerierend sein.

An der Börse haben die Sika-Aktien seit Bekanntgabe des Verkaufs der Kontrollmehrheit 24% an Wert verloren. Dabei sei 2,0 Mrd CHF an Wert zerstört worden, rechnet Sika vor. Zum Vergleich: Der Gesamtmarkt SMI gab in derselben Periode um 4,5% nach. Aber auch an den Papieren von Saint-Gobain ging der Fall nicht spurlos vorbei. Sie büssten 10% ein, der Wertverlust belaufe sich auf umgerechnet 2,5 Mrd CHF.

tp/rt/mk

(AWP)

 

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pirelli
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FuW: Sika bleibt gemäss SGO-CEO selbständig - Kein Transfer des Mörtelgeschäfts

19.12.2014 15:07



Zürich (awp) - Saint-Gobain (SGO)-CEO Pierre-André de Chalendar ist weiter davon überzeugt, dass Sika hervorragend zu dem französischen Konzern passt. Auch nach der Übernahme der Kontrollmehrheit von der Familie Burkard soll der Schweizer Bauchemiehersteller als selbstständiges Unternehmen operieren. Und die Haltung des Sika-Managements zur Übernahme sei "nicht mehr so kritisch wie zu Beginn", wie Chalendar in einem Interview mit der Finanz und Wirtschaft sagte.

"Die Mitarbeitenden haben diese Gesellschaft zu einer Perle entwickelt. Ich kenne das Unternehmen seit langer Zeit, wir haben vielfältige Beziehungen auf geschäftlicher wie auch auf technischer Ebene. Produkte und Lösungen von Sika ergänzen diverse Produkte von Saint-Gobain bestens", so der CEO gegenüber der Zeitung.

Die hohe Prämie von rund 80%, die Saint-Gobain für die Kontrollmehrheit zahlt, sei durch die Synergien gerechtfertigt. "Wir werden langfristig Mehrwert für die Aktionäre schaffen", ist der Manager überzeugt. "Davon werden alle Aktionäre profitieren, die von Saint-Gobain wie auch die von Sika. Es trifft zu, dass wir mit einer kapitalmässigen Minderheit nicht voll von den Synergien profitieren können. Dafür haben auch die Sika-Aktionäre etwas davon."

Das Mörtelgeschäft Weber von Saint-Gobain soll aber nicht, wie vom Sika-Management vorgeschlagen, zu den Schweizern transferiert werden. "Nein, wir werden das nicht tun, es ist auch nicht nötig, um die Synergien zu nutzen", sagte Chalendar zu diesem Thema. SGO sei ein dezentral geführtes Unternehmen, das Beteiligungen den nötigen Spielraum lasse. Auch bei Sika werde keine volle Integration angestrebt. "Wir bauen auf die Stärke von Sika, auf ihre Produkte, ihre Technologien und vor allem auch auf die starke Marke."

yr/ra

(AWP)

 

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pirelli
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Klingt doch schon wieder ziemlich vernünftig - die Stimmung normalisiert sich langsam wieder...

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pirelli
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Bin überzeugt das mein SIKKK Kauf mir noch Freude machen wird Wink

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@pirelli

Man, jetzt hast du dieses Ding auch gekauft? Wink Uhi, mutig Smile

pirelli
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Ja Link und heute gerade nochmals nachgelegt.

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pirelli
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Sika entwickelt sich heute ja prächtig - doppelmoral des managements hin oder her, 30% abschlag war wohl etwas zu hart!

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pirelli
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@ link SIKKK + 35%

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Ademar
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pirelli hat am 23.12.2014 - 12:23 folgendes geschrieben:

@ link SIKKK + 35%

Siehe finanzen.ch
es gibt eine ausserordentliche GV bei SIKA. Ziel: Das Opting Out zu killen.

pirelli
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"Bei der Abstimmung müsste sich die Schenker Winkler Holding wegen ihres erheblichen Interessenkonflikts in der Entscheidung über die Streichung des Opting Out eigentlich nicht äussern dürfen", schreibt Ethos weiter. Demnach wären einzig die 48% der Stimmrechte der Minderheitsaktionäre, die über die Beibehaltung der Klausel entscheiden könnten. Im Falle einer Ablehnung behält sich Ethos vor, bei der Übernahmekommission (UEK) Rekurs einzulegen.

 

müsste / nicht äussern dürfen.... bisschen viel konjunktiv...

Wär natürlich toll wenn die Streichung der Opting Out Klausel durchkommt - obwohl ich da keine Chance sehe.

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pirelli
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Das ärgert mich viel mehr! Hätte sich das Management neutral oder positiv geäussert wäre es m.E. nie zu einem solch enormen Rücksetzer gekommen!

http://www.nzz.ch/nzzas/nzz-am-sonntag/das-ist-eine-zumutung-1.18448941

Der Kurssturz ist auf Ihre Rücktrittsdrohung zurückzuführen. Haben Sie überreagiert?

Unsere Rücktrittsdrohung hat nichts mit dem Kurs zu tun. Die Investoren haben begriffen, dass der Plan von Saint-Gobain so für sie nicht funktioniert.

Wenn die Sika-Konzernleitung nicht mit Rücktritt gedroht hätte, wäre der Kurs weniger stark gefallen. Bestreiten Sie das?

Ja, das bestreite ich. Wir haben unsere Pflichten wahrgenommen, dass wir alle Aktionäre darüber informieren, wie wir zur neuen Situation stehen. Des Weiteren haben wir konstruktive Vorschläge gemacht, wie eine gemeinsame Zukunft gewinnbringend für alle aussehen könnte.

 

PS: Kurs von Saint Gobain hat sich schon wieder erholt...

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Zyndicate
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Sika: Schenker-Winkler Holding ersucht Gericht um Anordnung einer ao GV

05.01.2015 08:25



Baar (awp) - Die Sika-Erben wollen vorwärts machen: Sie haben das Kantonsgericht Zug ersucht, die Einberufung einer ausserordentlichen Generalversammlung beim Bauchemie- und Klebestoffhersteller anzuordnen.

Wie die in der Schenker Winkler Holding (SWH) zusammengeschlossenen Familienaktionäre am Montag mitteilen, sieht man sich zu diesem Schritt veranlasst, da der Sika-Verwaltungsrat sich anlässlich seiner Sitzung vom 11. Dezember 2014 geweigert habe, das entsprechende Gesuch der SWH zu behandeln. Bis heute sei keine ausserordentliche Generalversammlung einberufen worden, so die Familienaktionäre.

Die von der SWH vorgeschlagenen Traktanden sehen insbesondere die Abwahl der drei bisherigen Verwaltungsräte Paul Hälg, Monika Ribar und Daniel Sauter vor. Die drei unabhängigen Verwaltungsräte hatten sich gegen den Verkauf der Kontrollmehrheit an den französischen Saint-Gobain-Konzern ausgesprochen.

Zur Zuwahl in den VR nominiert die SWH den Wirtschaftsanwalt Max Roesle, der bis zum Abschluss der Transaktion als VR-Präsident vorgesehen sei.

Die SWH ist gemäss Mitteilung der Auffassung, dass es "im besten Interesse von Sika sowie aller Aktionäre sei, möglichst rasch klare Verhältnisse zu schaffen" und den Vertrag mit Saint Gobain zu vollziehen.

In einer Stellungnahme auf den Antrag auf eine ausserordentliche GV der Schenker Winkler Holding hatte Sika am 10. Dezember 2014 verlauten lassen, man werde Antrag und Begehren prüfen und "zu gegebener Zeit" dazu Stellung nehmen.

ra/cf

(AWP)

 

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