Sika

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pirelli
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BETEILIGUNGSMELDUNGEN
- Lem: Joraem de Chavonay/Erwin Studer senkt Beteiligung auf 2,63%
- Sika: BlackRock meldet Anteil von 3,25%
- Alpha PetroVision meldet eigene Veräusserungspositionen von 65%
- New Venturetec: LB (Swiss) Investment meldet Anteil von 4,2%

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pirelli
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18:38 Saint-Gobain-Chef vertraut auf das Sika-Management

Schanghai (awp/afp) - Saint-Gobain-Chef Pierre-André de Chalendar hat an einer Veranstaltung in Schanghai dem sich gegen die Übernahme des Bauchemie- und Klebestoffherstellers Sika wehrenden Managements sein Vertrauen ausgesprochen. «Sika ist eine wunderbare Geschichte bezüglich Wachstum und Rentabilität», sagte de Chalendar am Donnerstag vor der Presse. «Ich habe grosse Achtung davor, was das Management aus der Gruppe gemacht hat.»

Weiter zeigte sich der Chef des französischen Konzerns zuversichtlich, dass das Management verstehen werde, dass Saint-Gobain gewillt sei, diese Wachstumsgeschichte fortzusetzen. Auch hielt de Chalendar fest, dass er dem Management weiterhin sein Vertrauen schenke. Mit der Übernahme der Kontrollmehrheit an Sika durch Saint-Gobain seien Emotionen aufgekommen, doch nun dürfte sich die Lage beruhigen.

afp/rp/mk/rw

 

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pirelli
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SIKKK - interessante Kursstellung

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Zyndicate
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Ausblick Sika: Jahresumsatz von durchschnittlich 5,56 Mrd CHF erwartet

12.01.2015 13:47



Zürich (awp) - Der Bauchemie- und Klebstoffhersteller Sika veröffentlicht am Dienstag, 13. Januar, die vorläufigen Umsatzzahlen für das Jahr 2014. Analysten haben dazu folgende Schätzungen:

2014
In Mio CHF   AWP-Konsens     Bandbreite       2013
Umsatz        5'562        5'532 - 5'652      5'140  

FOKUS: Auch wenn seit dem 8. Dezember nichts mehr gleich ist in der zuvor jahrelangen stabilen Sika-Welt - das operative Geschäft ist unterdessen unverändert weitergegangen. Und Analysten trauen dem Unternehmen trotz einer sehr hohen Vergleichsbasis auch im letzten Jahresviertel 2014 ein leichtes Umsatzwachstum zu. Grund dafür sind der abermals milde Winter im vierten Quartal - der weiterhin eine rege Bautätigkeit ermöglicht habe - sowie vorteilhafte Wechselkursbewegungen. Am dynamischsten dürfte sich den Markt wieder um in Nordamerika und in den Schwellenländern entwickelt haben.

Noch Ende Oktober hatte Konzernchef Jan Jenisch für das vierte Quartal 2014 eine im besten Fall flache Umsatzentwicklung prognostiziert und verwies auf die sehr hohe Vergleichsbasis im Vorjahr (+18% in Lokalwährungen). "Vielleicht werden wir gar einen Rückgang um zwei, drei oder vier Prozent erfahren", erklärte Jenisch. Wie Finanzchef Adrian Widmer ergänzte, ist im vierten Quartal 2014 auch beim Betriebsgewinn nicht mit höheren Werten zu rechnen.

Doch die operative Leistung Sikas steht derzeit natürlich im Schatten der "Causa Saint-Gobain" (siehe PRO MEMORIA). Die Unsicherheit rund um die bevorstehende Übernahme der Kontrollmehrheit durch die Franzosen prägt das Geschehen und jeder Kommentar von Seiten des Unternehmens, der zu einer Klärung der Situation beitragen könnte, wäre natürlich sehr willkommen.

ZIELE: Für 2014 stellte Sika zuletzt ein Umsatzwachstum von 9 bis 11% in Lokalwährungen in Aussicht. Nach neun Monaten belief sich der ausgewiesene Wert auf 15,8%. Das Betriebsergebnis soll nach Angaben des Managements um 8-12% wachsen.

PRO MEMORIA: Der Paukenschlag ertönte am frühen Morgen des 8. Dezembers: Die Erben des Firmengründers Kaspar Winkler ziehen sich kurz nach dem 100-Jahre-Jubiläum aus dem Unternehmen zurück und verkaufen ihre Stimmenmehrheit an den französischen Bauriesen Saint-Gobain. Die Drittaktionäre gehen hingegen leer aus. Der unabhängige Verwaltungsrat und das Management von Sika drohten mit dem Rücktritt. Seither tobt das juristische Scharmützel.

Der erste Gegenschlag der Gründerfamilie erfolgte zwei Tage später: Die "aufmüpfigen" unabhängigen Verwaltungsräte Paul Hälg, Monika Ribar und Daniel Sauter sollen von einer ausserordentlichen Generalversammlung abgewählt und durch Chris Tanner und Max Roesle ersetzt werden. Tanner zog indes seine Kandidatur kurz vor dem Jahreswechsel zurück. Die von ihm verlangten Zusicherungen im Hinblick auf eine effektive Unabhängigkeit würden ihm wahrscheinlich nicht gewährt, erklärte er.

Die nächste Runde erfolgte gleich am ersten Arbeitstag in 2015: Die Sika-Erben ersuchten das Kantonsgericht Zug, die Einberufung von ihnen geforderten ausserordentlichen Generalversammlung anzuordnen. Denn der Sika-Verwaltungsrat habe sich an seiner Sitzung vom 11. Dezember 2014 geweigert, das entsprechende Gesuch zu behandeln. Sika zeigte sich erstaunt, habe man doch extra eine zusätzliche VR-Sitzung für die zweite Januarhälfte anberaumt, um sich dem Antrag der Familienaktionäre anzunehmen.

Auch hinter den Kulissen wird offenbar an einer zumindest einigermassen versöhnlichen Lösung gearbeitet, die es auch der Konzernleitung erlauben würden, das Gesicht zu wahren. So solle offenbar nach den Vorstellungen des Sika-Managements beispielsweise das Mörtelgeschäft von Saint-Gobain zu den Schweizern übertragen werden, hiess es verschiedentlich. In dem Bereich konkurrieren Sika und Saint-Gobain heute sehr stark und das Mörtelgeschäft ist ein zentraler Pfeiler von Sikas Wachstumsstrategie.

Doch die Kommunikation zwischen den beiden Parteien ist anscheinend nicht optimal. Am 19. Dezember gewährten sowohl Sika-CEO Jan Jenisch, als auch Saint-Gobain-CEO Pierre-André de Chalendar der Finanz und Wirtschaft jeweils ein Interview. So warf Jenisch Saint-Gobain vor, auf seinen zentralen Vorschlag, das Mörtelgeschäft zu fusionieren und an Sika zu übertragen, noch nicht reagiert zu haben. Doch genau dieser Idee erteilte de Chalendar in seinem Interview eine Absage.

AKTIENKURS: Während sich die Sika-Erben den Verkauf ihres Aktienpakets mit einer Prämie von rund 80% vergolden liessen, gehen die Drittaktionäre gehen leer aus. Entsprechend sackten die Papiere innert zweier Tage um bis zu 32% ab. Vom Tief bei 2'640 CHF haben sich die Inhaberpapiere mittlerweile zwar um gut 14% erholt, vom "vor Saint-Gobain"-Schlusskurs bei 3'886 CHF liegen sie mit aktuell 3'022 CHF aber immer noch meilenweit entfernt.

yl/ra/hr

(AWP)

 

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pirelli
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Sika AG    


Sika AG: FORTSETZUNG DER HOHEN WACHSTUMSDYNAMIK - REKORDUMSÄTZE IN ALLEN REGIONEN

  • Umsatzsteigerung von 13.0% (8.3% in Schweizer Franken) auf CHF 5.57 Milliarden
  • Wachstum in allen Regionen
  • 15.2% Umsatzplus in den Schwellenländern
  • Überproportionale Gewinnsteigerung für das Geschäftsjahr 2014 erwartet

 

Sika setzt die Erfolgsgeschichte fort. Die Umsetzung der Strategie 2018 ist in vollem Gange. Der Umsatz erreicht Rekordniveau in allen Regionen. Alle relevanten Wachstumsziele für das Jahr 2014 wurden übertroffen. Es wird eine überproportionale Gewinnsteigerung für das Geschäftsjahr 2014 erwartet. 

 

Im vierten Quartal 2014 erhöhte sich der Konzernumsatz von Sika trotz einer sehr starken Vergleichsperiode im Vorjahr (+17.8%) um 5.1%. Die negativen Währungseffekte schwächten sich deutlich ab. Währungsbereinigt resultierte ein Umsatzplus von 4.6%.


Für das Gesamtjahr 2014 wurde der Umsatz um 13.0%  auf CHF 5.57 Milliarden gesteigert. Damit hat Sika die Wachstumsziele deutlich übertroffen. Alle Regionen trugen zum Wachstum bei und erzielten neue Umsatzrekorde. Der negative Währungseffekt für das Gesamtjahr belief sich auf -4.7%. Der Umsatz in Schweizer Franken konnte währungsbereinigt um 8.3% gesteigert werden.

 

Jan Jenisch, Vorsitzender der Konzernleitung: "Wir haben sowohl im letzten Quartal 2014 als auch über das ganze Geschäftsjahr unsere Wachstumsziele übertroffen. Erfolgsgarant dieser Rekordergebnisse sind unsere Mitarbeiter, die mit ihrer Kompetenz und ihrem enormen täglichen Einsatz unser Wachstumsmodell umsetzen. Unsere Strategie 2018 mit dem beschleunigten Aufbau der Wachstumsmärkte, Investitionen in neue Fabriken sowie die Einführung neuer Produkte zeigt Resultate, die über unseren Zielsetzungen und Erwartungen liegen." 

 

REKORDUMSÄTZE IN ALLEN REGIONEN 

In der Region EMEA (Europa, Naher Osten, Afrika) erhöhten sich die Verkäufe im Berichtsjahr um 13.3%. Deutliche Wachstumsimpulse im Nahen Osten und in Afrika sowie die leichte Erholung der südeuropäischen Länder wirkten sich positiv auf die Entwicklung der Region aus. 

Nordamerika erzielte eine Umsatzsteigerung von 7.9%. Bauprojekte, die in den letzten Jahren zurückgestellt worden waren, werden nun umgesetzt. Investitionen in Infrastrukturprojekte und gewerblich genutzte Gebäude werden vermehrt realisiert. 

Die Region Asien/Pazifik legte um 12.8% zu und erreichte erstmals über CHF 1 Mia. Umsatz. Die Mehrheit der Länder erzielten Zuwachsraten im zweistelligen Bereich und gewannen Marktanteile.  

 

In Lateinamerika blieb das Umsatzwachstum 2014 mit 15.9% auf konstant hohem Niveau. In einem anspruchsvollen wirtschaftlichen Umfeld gelang es Sika von ihrer starken Marktpräsenz zu profitieren.

 

ACHT NEUE FABRIKEN

Der beschleunigte Auf- und Ausbau der Wachstumsmärkte wurde auch 2014 fortgesetzt. Neue Fabriken wurden in Brasilien, Mexiko, Indonesien, Singapur, Indien und Serbien eröffnet. In den USA wurden zwei zusätzliche Werke in Betrieb genommen. Die Gründung von sechs neuen Ländergesellschaften in Sri Lanka, Bosnien-Herzegowina, Albanien, Mosambik, Elfenbeinküste und Nigeria schafft die Basis für die Erschliessung dieser neuen Märkte.

 

ÜBERPROPORTIONALE GEWINNSTEIGERUNG ERWARTET

Sika rechnet mit einer überproportionalen Gewinnsteigerung  für das Gesamtjahr. Dank der über den Erwartungen liegenden Umsatzsteigerung und einer positiven Bruttomargenentwicklung im vierten Quartal wird ein Betriebsergebnis (EBIT) von über CHF 600 Mio. erwartet. 

 

SICHERUNG DER ERFOLGSGESCHICHTE SIKA

Sika hat am 8.12.2014 ihre Position zum Kontrollwechsel zu Saint-Gobain dargelegt und am 17.12.2014 konkrete Vorschläge zur Sicherung der Erfolgsgeschichte Sika unterbreitet. Verwaltungsrat und Konzernleitung lehnen den Kontrollwechsel in der vorgeschlagenen Form ab. Sie werden aber weiterhin im Interesse von Sika und ihren Stakeholdern handeln, dies auch im Rahmen von konstruktiven Gesprächen mit allen beteiligten Parteien. Ziel ist eine ungehinderte Fortsetzung der erfolgreichen Wachstumsstrategie der Sika.

  

 

Telefonkonferenz heute, 13. Januar 2015 um 11:00 Uhr (CET)

 

Im Zusammenhang mit der Publikation des Nettoerlöses 2014 findet heute eine Telefonkonferenz statt. Bitte wählen Sie sich 10 bis 15 Minuten vor Beginn ein.

 

+41 (0)58 310 50 00   (Europa, Asien)
+1 (1)631 570 56 13   (Nordamerika, Lateinamerika)
+44 (0)203 059 58 62 (UK)

 

Ein Operator wird Sie dann mit Jan Jenisch (CEO), Adrian Widmer (CFO) und Dominik Slappnig (Head IR) verbinden. Die Telefonkonferenz wird aufgezeichnet und bleibt 48 Stunden abrufbar über folgende Nummern:

 

+41 (0)91 612 43 30   (Europa, Asien)

+1 (1)631 982 45 66   (Nordamerika, Lateinamerika)

+44 (0)207 108 62 33 (UK)

Bitte geben sie auf Anfrage den Code ID 10680 an, gefolgt vom Symbol #.

 

TERMINE

Bilanzmedienkonferenz Resultat 2014

Freitag, 27. Februar 2015

Umsatz erstes Quartal 2015

Dienstag, 14. April 2015

47. Ordentliche Generalversammlung

Dienstag, 14. April 2015

Halbjahresbericht 2015

Freitag, 24. Juli 2015

Resultat neun Monate 2015

Donnerstag, 29. Oktober 2015

Umsatz 2015

Dienstag, 12. Januar 2016

 

FIRMENPROFIL SIKA AG

Sika ist ein Unternehmen der Spezialitätenchemie, führend in der Entwicklung und Produktion von Systemen und Produkten zum Kleben, Dichten, Dämpfen, Verstärken und Schützen für die Bau- und Fahrzeugindustrie. Sika ist weltweit präsent mit Tochtergesellschaften in 90 Ländern und produziert in über 160 Fabriken. Mehr als 16'000 Mitarbeiter erarbeiteten 2014 einen Jahresumsatz von CHF 5.6 Milliarden.

 

Die Medienmitteilung ist auf folgendem Link als PDF abrufbar:



Medienmitteilung


This announcement is distributed by NASDAQ OMX Corporate Solutions (One Liberty Plaza, 165 Broadway, New York, NY 10006. Tel: +1 212 401 8700www.nasdaqomx.com) on behalf of NASDAQ OMX Corporate Solutions clients. Source: Sika AG, Zugerstrasse 50, Baar CH-6341
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pirelli
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@link... hast Du deine SIKKK noch?

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@pirelli

Ja, die habe ich noch. Du?

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Link hat am 13.01.2015 - 17:10 folgendes geschrieben:

@pirelli

Ja, die habe ich noch. Du?

Ja... ich glaub die behalt ich noch einwenig Smile

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Sika AG    


Sika AG: AKTIVE UNTERSTÜTZUNG VON INTERNATIONALEN INVESTOREN

Die internationalen Investoren Cascade Investment L.L.C., Bill & Melinda Gates Foundation Trust, Fidelity Worldwide Investment und Threadneedle Investments halten gemeinsam 8.61% des Aktienkapitals (4.62% der Stimmrechte) von Sika und sichern Verwaltungsrat und  Management ihre aktive Unterstützung zu.

OFFENLEGUNGSMELDUNG UND LETTER OF SUPPORT
Sika AG hat eine Offenlegungsmeldung von Cascade Investment L.L.C., Bill & Melinda Gates Foundation Trust, Fidelity Worldwide Investment und Threadneedle Investments erhalten, wonach diese eine Gruppe bilden (die "Gruppe"). In ihrer Meldung gibt die Gruppe bekannt, dass sie insgesamt 207'395 Inhaberaktien der Sika (8.61% des Aktienkapitals und 4.62% der Stimmrechte) hält. Zudem hat Sika von der Gruppe ein Schreiben ("Letter of Support") erhalten.

ERNSTE BESORGNIS ÜBER DAS ZUKÜNFTIGE WOHL VON SIKA
Angesichts des geplanten Verkaufs der Beteiligung an Sika durch die Familie Burkard an Saint-Gobain bringt die Gruppe in diesem Schreiben ihre ernste Besorgnis über das zukünftige Wohl des Unternehmens und seiner über 16'000 Mitarbeiter zum Ausdruck. Nach Ansicht der Gruppe würde die Transaktion die Interessen der Mehrheit der Aktionäre schwerwiegend und nachhaltig schädigen. Ferner sichert die Gruppe Sika ihre volle und aktive Unterstützung beim Erkunden und Verfolgen von Möglichkeiten zu, damit die gegenwärtige Situation so schnell wie möglich beseitigt und die langfristigen Perspektiven und das Wohl des Unternehmens und seiner Aktionäre geschützt werden können.

DATUM

SIKA AG

14. Januar 2015

Zugerstrasse 50
6341 Baar, Schweiz
www.sika.com

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Dominik Slappnig
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Investor Relations
+41 58 436 68 21

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FIRMENPROFIL SIKA AG
Sika ist ein Unternehmen der Spezialitätenchemie, führend in der Entwicklung und Produktion von Systemen und Produkten zum Kleben, Dichten, Dämpfen, Verstärken und Schützen für die Bau- und Fahrzeugindustrie. Sika ist weltweit präsent mit Tochtergesellschaften in 90 Ländern und produziert in über 160 Fabriken. Mehr als 16'000 Mitarbeiter erarbeiteten 2014 einen Jahresumsatz von CHF 5.6 Milliarden.

 

Die Medienmitteilung ist auf folgendem Link als PDF abrufbar:



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Sika AG    


SIKA AG: ETHOS LANCIERT UNTERSTÜTZUNGSGRUPPE FÜR DEN AKTIONÄRSANTRAG AUF STREICHUNG DER OPTING OUT-KLAUSEL

Die Ethos Stiftung hat die Lancierung einer Unterstützungsgruppe für den Aktionärsantrag auf Streichung der Opting out-Klausel in den Statuten der Sika bekanntgegeben. Dieser Aktionärs­antrag wurde von Ethos und elf weiteren Aktionären am 23. Dezember 2014 eingereicht. Gemäss Medienmitteilung von Ethos erlaubt die Unterstützungsgruppe eine Vereinigung von Aktionären, die sich verpflichten, für den Antrag zu stimmen. Weitere Details zu Ethos und zur Unterstützungs­gruppe finden sich unter www.ethosfund.ch

 

 

DATUM

 

15. Januar 2015

 

 

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bonobolio hat am 19.01.2015 - 16:34 folgendes geschrieben:

Sika (SIK) + Bill Gates:

http://www.handelszeitung.ch/unternehmen/bill-gates-stiftung-staerkt-sik...

Unterstützung mit ganz dickem Portemonnaie:-)

http://www.sika.com/

Nur wird das alles ja nichts am Umstand ändern dass die Gegenseite über ihre Namenaktien die Stimmenmehrheit besitzen und die werden wohl kaum einer Lösung zustimmen die das ändert.

 

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Sika AG    


Sika AG : AKTIONÄRSGRUPPE BEKRÄFTIGT TIEFE BESORGNIS UND BEANTRAGT BESONDERE MASSNAHMEN

Sika AG hat gestern ein Schreiben von Cascade Investment L.L.C., Bill & Melinda Gates Foundation Trust, Fidelity Worldwide Investment und Threadneedle Investments erhalten, welche insgesamt 207'395 Inhaberaktien der Sika (8.16% des Aktienkapitals und 4.62% der Stimmrechte) halten (die Aktionärsgruppe). In diesem Schreiben bringt die Aktionärsgruppe nochmals ihre tiefe Besorgnis über das zukünftige Wohl von Sika zum Ausdruck sowie über die nachhaltige und schwerwiegende Schädigung der Interessen der Gesellschaft und ihrer Stakeholder.

 

Nach Ansicht der Aktionärsgruppe sind keine Anzeichen ersichtlich, dass Saint-Gobain die berechtigten Anliegen der übrigen Stakeholder versteht oder anerkennt. Dies sei überraschend und höchst besorgniserregend.

 

Die Aktionärsgruppe will an der nächsten Generalversammlung der Gesellschaft zwei Anträge zur Abstimmung bringen. Beide Anträge benötigen lediglich die Zustimmung einer Kapitalmehrheit der Aktien (unter Ausschluss des Stimmrechtsprivilegs der Namenaktien), die an der Generalversammlung anwesend sind:

 

  1. Sonderprüfung: Der erste Antrag verlangt, dass die Aktionäre einer Sonderprüfung zustimmen. Die Sonderprüfung soll untersuchen, ob die Gesellschaft, insbesondere die Vertreter von Schenker-Winkler Holding AG im Sika Verwaltungsrat, den verkaufenden Aktionären oder Saint-Gobain in den vergangenen 24 Monaten nicht-öffentliche Informationen zugänglich machten. Die Aktionärsgruppe behält sich das Recht vor, weitere Anträge zu Sonderprüfungen einzureichen in Bezug auf das Verhalten der Vertreter von Schenker-Holding AG im Verwaltungsrat der Sika AG.
     
  2. Sachverständigen-Kommission: Der zweite Antrag verlangt die Ernennung einer Sachverständigen-Kommission gemäss Art. 731a Absatz 3 OR. Zweck der Sachverständigen-Kommission ist die Untersuchung und Überprüfung des zukünftigen Geschäftsgebarens des Verwaltungsrates und des Managements in Bezug auf Schenker-Winkler Holding AG und/oder Saint-Gobain und die Erstattung von regelmässigen Berichten über ihre Ergebnisse an die Aktionäre. Details über die Kandidaten sowie weitere Einzelheiten des Antrages werden rechtzeitig vor der Einladung für die nächste Generalversammlung bekanntgegeben.

  

Der Verwaltungsrat der Sika wird die Begehren und Anträge prüfen und zu gegebener Zeit dazu Stellung nehmen.

 

DATUM

SIKA AG

22. Januar 2015 

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@pirelli

Tja, unsere SIKKK hat bereits stark korrigiert. Ob die Aktie bis März nachhaltig über CHF 3'000.00 steigen wird, ist wohl ein Wunschdenken. Zudem spielt ja noch der Zeitwert mit, leider Sad

pirelli
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Hab bei diesen Kursen bei SIKKK aufgestockt - klar ne Wette auf Zeit, doch ich find die Story höchst interessant. Stell Dir mal vor der Kauf kann nicht durchgezogen werden.... was da abgehen würde

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pirelli hat am 22.01.2015 - 10:48 folgendes geschrieben:

 Stell Dir mal vor der Kauf kann nicht durchgezogen werden.... was da abgehen würde

Wie wenn sich jetzt an den Mehrheitsverhältnissen etwas ändern würde, das ist doch nur noch juristisches Geplänkel das jetzt abgezogen wird, aber mit Null Aussichten auf Erfolg.

 

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Kapitalist hat am 22.01.2015 - 10:57 folgendes geschrieben:

pirelli hat am 22.01.2015 - 10:48 folgendes geschrieben:

 Stell Dir mal vor der Kauf kann nicht durchgezogen werden.... was da abgehen würde

Wie wenn sich jetzt an den Mehrheitsverhältnissen etwas ändern würde, das ist doch nur noch juristisches Geplänkel das jetzt abgezogen wird, aber mit Null Aussichten auf Erfolg.

 

An den Mehrheitsverhältnissen ändert sich nichts, aber ev. kann ja der Verkauf aus rechtlicher Sicht so nicht abgewickelt werden und ein Verkauf ist nur durch eine andere Lösung oder einen weissen Ritter möglich - davon würden alle Aktionäre profitieren und eine Kapitalmehrheit wird sich eher für solche Lösungen entscheiden. Die Kapitalmehrheit liegt nicht bei SchenkWinkler

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und ganz abgesehen von diesem juristischen Geplänkel - Sika ist eine grundsolide, erfolgreiche Firma!!! Daran hat sich im letzten Monat gar nichts geändert! Im Gegenteil! Die Umsatzerwartungen wurden bei weitem übertroffen und selbst der SNB entscheid ändert daran nahezu nichts, da Sika sich optimal im Euro/Dollar Verhältnis positioniert hat!

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pirelli hat am 22.01.2015 - 11:05 folgendes geschrieben:

Kapitalist hat am 22.01.2015 - 10:57 folgendes geschrieben:

pirelli hat am 22.01.2015 - 10:48 folgendes geschrieben:

 Stell Dir mal vor der Kauf kann nicht durchgezogen werden.... was da abgehen würde

Wie wenn sich jetzt an den Mehrheitsverhältnissen etwas ändern würde, das ist doch nur noch juristisches Geplänkel das jetzt abgezogen wird, aber mit Null Aussichten auf Erfolg.

 

An den Mehrheitsverhältnissen ändert sich nichts, aber ev. kann ja der Verkauf aus rechtlicher Sicht so nicht abgewickelt werden und ein Verkauf ist nur durch eine andere Lösung oder einen weissen Ritter möglich - davon würden alle Aktionäre profitieren und eine Kapitalmehrheit wird sich eher für solche Lösungen entscheiden. Die Kapitalmehrheit liegt nicht bei SchenkWinkler

Nein, die Kapitalmehrheit liegt nicht bei SchenkWinkler, aber eben die Stimmenmehrheit! Und das ist ja wohl entscheidend.

 

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Kapitalist hat am 22.01.2015 - 11:58 folgendes geschrieben:

pirelli hat am 22.01.2015 - 11:05 folgendes geschrieben:

Kapitalist hat am 22.01.2015 - 10:57 folgendes geschrieben:

Nein, die Kapitalmehrheit liegt nicht bei SchenkWinkler, aber eben die Stimmenmehrheit! Und das ist ja wohl entscheidend.

 

Kommt drauf an was man erreichen will :-).. bei gewissen Abstimmungen zählt nur die Kapitalmehrheit

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Sika AG    


SIKA IN EXKLUSIVEN VERHANDLUNGEN ZUR ÜBERNAHME VON AXSON TECHNOLOGIES

Sika ist in exklusive Verhandlungen mit dem Management und den Aktionären von Axson getreten, um Axson Technologies zu übernehmen, einem Branchenführer im Bereich Epoxid- und Polyurethanpolymer-Formulierungen für Design, Prototypen- und Werkzeugfertigung, Strukturklebstoffe, Verbundwerkstoffe und Verkapselungsprodukte in den Märkten Automobile, Schifffahrt, erneuerbare Energien, Sport, Freizeit und Bau. Die Transaktion unterliegt den Auflagen kartellrechtlicher Genehmigungen in bestimmten Rechtssystemen sowie der Einbeziehung von Arbeitnehmervertretern.

 

 

DATUM

SIKA AG

22. Januar 2015 

Zugerstrasse 50
6341 Baar, Schweiz
www.sika.com

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Dominik Slappnig
Corporate Communications &
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SIKA FIRMENPROFIL

Sika ist ein Spezialchemieunternehmen mit marktführender Position in der Entwicklung und Herstellung von Systemen und Produkten für die Bereiche Klebung, Dichtung, Dämpfung, Verstärkung und Schutz im Bau- und Kraftfahrzeugsektor. Sika hat Tochterunternehmen in 90 Ländern weltweit mit über 160 Produktionsstätten. Seine über 16.000 Mitarbeiter haben 2014 einen Jahresumsatz von 5,6 Milliarden CHF erwirtschaftet.

 

Die Medienmitteilung ist auf folgendem Link als PDF abrufbar:



Medienmitteilung


This announcement is distributed by NASDAQ OMX Corporate Solutions (One Liberty Plaza, 165 Broadway, New York, NY 10006. Tel: +1 212 401 8700www.nasdaqomx.com) on behalf of NASDAQ OMX Corporate Solutions clients. Source: Sika AG, Zugerstrasse 50, Baar CH-6341
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pirelli
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Zwar vom 16.1.15, aber aufschlussreicher als die News welche bei uns kommuniziert wird.
https://www.saint-gobain.com/sites/sg_master/files/cp_160115_saint-gobai...

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Sika: Ethos hält Anteil von über 3%23.01.2015 09:55

Baar ZG (awp/sda) - Im Gezerre um Sika hat die Anlagestiftung Ethos laut eigenen Angaben vom Freitag ihren Anteil am Bauzulieferer auf 3,0089% erhöht. Ethos will den Widerstand gegen den Verkauf von Sika an den französischen Konzern Saint-Gobain bündeln.

Für die Streichung der Opting-Out-Klausel aus den Statuten hat Ethos eine Unterstützergruppe lanciert. Im Zusammenschluss sollen sich die Aktionäre verpflichten, für den Streichungsantrag zu stimmen.

Ethos hält die Opting-Out-Klausel für ungerechtfertigt. Diese diene einzig und allein der finanziellen Bevorteilung des Kontrollaktionärs und bestrafe Minderheitsaktionäre hart. Sollte sie gestrichen werden, müsste Saint-Gobain eine Offerte für das gesamte Kapital abgeben.

Die Schenker Winkler Holding der Sika-Gründerfamilie kontrollierte mit einem Kapitalanteil von 16,1% insgesamt 52,4% der Stimmen. Mit dem Verkauf an Saint-Gobain erhielten die Erben eine Prämie von 80% auf den Aktienkurs vor Ankündigung des Kontrollwechsels. Durch die Opting-Out-Klausel müssen die Franzosen kein Übernahmeangebot für den Rest der Aktien machen.

 

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Sika AG    


Sika AG: STIMMRECHTSPRIVILEG DER FAMILIE ENTFÄLLT - ÜBER 35% DES AKTIONARIATS UNTERSTÜTZEN KURS DES VERWALTUNGSRATES

Der Verwaltungsrat der Sika AG hat gestern nach intensiver Analyse zur Klage der Schenker-Winkler Holding AG (SWH) auf Abhaltung einer vorzeitigen ausserordentlichen Generalversammlung die folgenden Entscheidungen getroffen:

BESCHRÄNKUNG DES BURKARD/SWH STIMMRECHTS AUF 5%, RECHT AUF EINBERUFUNG EINER AUSSERORDENTLICHEN GENERALVERSAMMLUNG ENTFÄLLT
Nach Ansicht des Verwaltungsrates ist das Stimmrecht der Familie Burkard/SWH auf die statutarische 5%-Grenze zu beschränken. Die Familie Burkard/SWH bildet mit Saint-Gobain eine Gruppe[1] und übt somit ihr Stimmrecht an der Generalversammlung nach den Weisungen von Saint-Gobain aus. Darin liegt gemäss wiederholter bundesgerichtlicher Rechtsprechung[2] eine unzulässige Umgehung der statutarischen Stimmrechtsbeschränkung. 

Die Statuten der Sika AG sehen vor, dass ein Namenaktionär nicht mehr als 5% aller Namenaktien halten soll. Nur die Familie Burkard und SWH waren davon immer ausgenommen. Dieses ausserordentliche Privileg erklärt sich einzig aus der über 100-jährigen engen Verbindung der Familie Burkard zu Sika und ihrer wiederholten öffentlichen Äusserungen, diese auch in Zukunft beizubehalten und das Unternehmen vor Übernahmen zu schützen. Mit der eingetretenen Gruppierung zwischen der Familie Burkard/SWH und Saint-Gobain muss die Stimmrechtsbeschränkung Anwendung finden. Damit entfällt das Recht auf Einberufung einer ausserordentlichen Generalversammlung. 

RECHTSGUTACHTEN PROF. DR. PETER NOBEL
Die Entscheidung des Verwaltungsrates wird durch ein Rechtsgutachten von Prof. Dr. Peter Nobel gestützt. Prof. Dr. Peter Nobel: "Die Familie Burkard und Saint-Gobain bilden eine Aktionärsgruppe. Mit der faktischen Übertragung der Stimmrechte an Saint-Gobain muss die Stimmrechtsbeschränkung von 5% angewendet werden. Die Schenker-Winkler Holding ist unter diesen Umständen auch nicht legitimiert, die Einberufung einer ausserordentlichen Generalversammlung zu verlangen."

DROHENDER KOMPETENZVERLUST IM VERWALTUNGSRAT - KEINE NOTWENDIGKEIT FÜR AUSSERORDENTLICHE GV
Unabhängig von der fehlenden juristischen Legitimation droht mit der beantragten Abwahl  des Präsidenten Dr. Paul Hälg, eines langjährigen VR-Mitglieds (Daniel Sauter) und der Vorsitzenden des Audit Committees (Monika Ribar) ein signifikanter Kompetenzverlust im Verwaltungsrat. Dies ist umso gewichtiger, als der Verwaltungsrat mitten in den Abschlussarbeiten für das Geschäftsjahr 2014 steht. Anstelle dieser VR-Mitglieder will SWH lediglich den industrie-unerfahrenen Rechtsanwalt Dr. Max Roesle als Präsidenten eines globalen Konzerns mit über CHF 5.5 Mia. Umsatz und rund 17'000 Angestellten einsetzen.  Der von SWH vorgeschlagene Chris Tanner hat kurz nach seiner Nominierung seine Kandidatur wieder zurückgezogen, weil ihm in seiner Sicht die nötige Unabhängigkeit nicht gewährt würde. Damit wäre es auch aus operativer Sicht unverantwortlich, so kurz vor der ordentlichen Generalversammlung noch eine ausserordentliche Generalversammlung einzuberufen.

BREITE AKTIONÄRSUNTERSTÜTZUNG
Mittlerweile haben Aktionäre mit einem kumulierten Kapitalanteil von mehr als 35%  Verwaltungsrat und Management ihre Unterstützung für die Wahrung der Interessen der Sika und ihrer Stakeholder zugesagt. Dies entspricht mehr als dem Doppelten des Kapitalanteils der Familienholding. 

DATUM

26. JANUAR 2015

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Sika ist ein Spezialchemieunternehmen mit marktführender Position in der Entwicklung und Herstellung von Systemen und Produkten für die Bereiche Klebung, Dichtung, Dämpfung, Verstärkung und Schutz im Bau- und Kraftfahrzeugsektor. Sika hat Tochterunternehmen in 90 Ländern weltweit mit über 160 Produktionsstätten. Seine rund 17'000 Mitarbeiter haben 2014 einen Jahresumsatz von CHF 5.6 Milliarden erwirtschaftet.

[1] Publikationen der Offenlegungsstelle der Swiss Stock Exchange vom 11.12.2014 und 5.1.2015, http://www.six-exchange-regulation.com/obligations/disclosure/major_shareholders_de.html

[2] Bundesgerichtsentscheide 81 II 534, 90 II 235 E 4B, 109 II 43 E 3b

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Besser als ein Krimi was da abgeht...

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Streit Sika will Übernahme juristisch tor­pe­die­ren

Beim Schweizer Bauchemiekonzern Sika verhärten sich die Fronten weiter. Zwischen VR und Gründerfamilie zeichnet sich ein juristisches Kräftemessen ab, dass die Übernahme zumindest verzögern könnte.

16:23

Sika will den Verkauf an Saint-Gobain juristisch verhindern.
Keystone

 

Der Schweizer Bauchemiekonzern Sika will seine geplante Übernahme durch die französische Saint-Gobain mit rechtlichen Mitteln torpedieren. Der Verwaltungsrat verweigert dem Mehrheitsaktionär, der Sika-Gründerfamilie Burkard, die Einberufung einer Aktionärsversammlung. Die Familie will die Versammlung, auf der die Machtübertragung vollzogen werden soll, ihrerseits mit rechtlichen Mitteln erzwingen. Damit zeichnet sich ein juristisches Kräftemessen ab, dass die Transaktion zumindest verzögern könnte.

Mit der Sika-Ankündigung vom Montag verhärten sich die Fronten weiter. Schon als Saint-Gobain im Dezember angekündigt hatte, das Aktienpaket der Gründerfamilie für 2,75 Milliarden Franken zu kaufen, zeigte die Sika-Spitze den Franzosen die kalte Schulter. Ein kürzliches Gespräch zwischen den Streithähnen brachte keine Einigung. «Das ist ein feindlicher Übernahmeversuch», erklärte Sika-Präsident Paul Hälg auf einer Pressekonferenz. Hälg hat zusammen mit anderen Verwaltungsräten und dem Konzernchef seinen Rücktritt angekündigt, falls die Transaktion wie von Saint-Gobain geplant über die Bühne geht.

Saint-Gobain will Anteil der Holding übernehmen

Saint-Gobain will den Anteil der Schenker-Winkler Holding übernehmen. Das Paket entspricht zwar nur einem Kapitalanteil von 16 Prozent, hat aber einen Stimmenanteil von 52 Prozent. Damit kann die Familie den Verwaltungsrat nach Belieben besetzen und die Kontrolle über das Unternehmen übernehmen. Um die Zügel zu übernehmen und die Transaktion durchzuwinken, fordert die Schenker-Winkler Holding eine Aktionärsversammlung.

Dagegen wehrt sich Sika. Auch für die Holding gelte die Stimmrechtsbeschränkung von fünf Prozent, die geschaffen worden sei, um eine feindliche Übernahme zu verhindern, erklärt Sika und untermauerte dies mit einem Rechtsgutachten des bekannten Rechtsprofessors Peter Nobel. «Es gibt gute Gründe, dass die Beschränkung auf fünf Prozent auch für die Zukunft gilt», erklärte Nobel. In dem Fall könnte Sika den Machtwechsel im Verwaltungsrat wohl verhindern, denn über 35 Prozent der Aktionäre stützen Sika zufolge den Kurs des Verwaltungsrats. Dazu gehört auch die Stiftung von Microsoft -Gründer Bill Gates.

«Kommt einer Enteignung der Familie gleich»

«Das vom Sika-Verwaltungsrat beschlossene Vorgehen kommt einer Enteignung der Familie gleich», erklärte hingegen deren Holding und warf dem Gremium Verzögerungstaktik vor. Eine gerichtliche Entscheidung könnte sich über mehrere Instanzen ziehen. Kepler-Analyst Martin Flückiger erwartet, dass die Transaktion dadurch um bis zu drei Jahre verzögert werden könnte. Saint-Gobain-Chef Pierre-Andre de Chalendar hat in der Vergangenheit erklärt, nur bei Einwänden der Kartellbehörden auf die Übernahme verzichten zu wollen.

An der Börse positionierten sich Anleger in den vergangenen Tagen zunehmend für ein Scheitern des Deals. Am Montag kletterten Sika um 2,2 Prozent, während Saint-Gobain 1,5 an Wert verloren. Nach der Ankündigung der Übernahme waren die Sika-Aktien eingebrochen, weil die Anleger daran zweifelten, ob das Unternehmen den Erfolgskurs unter der Kontrolle von Saint-Gobain fortsetzen kann.

(reuters/ccr)

 

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Bis 3 Jahre verzögern...? Ich bezweifle dass Saint Gobain das durchzieht!

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Sika wächst in Afrika
 

Der Baustoffkonzern Sika baut sein Geschäft für Mörtel und Fliesenkleber aus und übernimmt dazu Duro-Moza. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Maputo, der Hauptstadt Mosambiks.

Duro-Moza ist in der Herstellung und im Verkauf von spezialisiertem Mörtel und Fliesenklebern aktiv und hat 2014 einen Umsatz von 2 Mio CHF erzielt, wie Sika am Dienstag mitteilte.

Mit der Übernahme will Sika das Geschäft in Afrika ausbauen. Der Konzern hat im vergangenen Jahr eine eigene Tochterfirma in Mosambik gegründet, und nun der Zukauf von Duro-Moza werde den "idealen" Start in den Markt ermöglichen. Sika verschaffe sich so im schnell wachsenden Baugewerbe Mosambiks einen direkten Zugang zu einer eigenen Produktionsstätte und zu einer bestehenden Kundenbasis. "Diese Übernahme ist die erste in Afrika und bietet eine solide Plattform, von der aus wir weiter in die Region expandieren können", wird Paul Schuler, Leiter des Bereichs EMEA, zitiert.

Duro-Moza bietet neben Mörtel und Fliesenklebern auch, Hartstoffeinstreuung, Mörtelschlamm und Zementinstandsetzung an, heisst es weiter.

(AWP)

 

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

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@ Link Schwankungen ausnützen und SIKKK in SIZZA umschichten...

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pirelli
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http://www.tdg.ch/economie/entreprises/sika-sort-artillerie-lourde-contr...

Sika sort l'artillerie lourde pour contrer Saint-GobinAcquisitionLe conseil d'administration de Sika a mandaté un des plus prestigieux cabinet de New York pour coordonner la résistance à l'acquisition par Saint Gobain.

Paul Hälg, le président du Conseil d'administration de Sika, (SIK 2968 -0.70%) internationalise la résistance à Saint-Gobin. Il a mandaté le cabinet Perella Weinberg Partners à New York pour combattre l'accord entre le groupe français Saint Gobain (OLG 380.696 -1.54%) et la famille Burkard, future ex-actionnaire majoritaire via sa holding Schenker-Winkler (SWH)..

Perella Weinberg fait partie des noms les plus connus de Wall Street pour tout ce qui touche aux fusions et acquisition. Il a ainsi fait entrer chez Sika de gros actionnaires comme la fondation Bill Gates pour s'opposer à l'accord, explique le Tages-Anzeiger dans son édition du 27 janvier.

Bataille d'expertises

La lutte se mène aussi à coup d'expertise, comme celle qu'a commanditée Paul Hälg à Peter Nobel, un des plus éminent juriste en droit des affaires du pays. Son rapport a été présenté lundi aux opposants du rapprochement avec Saint Gobin. Il a également été transmis au tribunal zougois qui doit valider ou non la tenue d'une assemblée générale extraordinaire destinée à entériner la prise de contrôle de Sika.

La famille Burkard n'est pas restée inactive et a dégainé une expertise de Peter Böckli, un professeur bâlois considéré comme le meilleur juriste en droit des affaires du pays... derrière Peter Nobel. Et une troisième étude a été réalisée par l'avocat zurichois Hans Caspar von der Crone, également pour le compte des actionnaires majoritaires.

Les juristes au cœur du conflit

La proposition du conseil d'administration de limiter à 5% les droits de vote de SWH s'inscrit donc dans ce bras de fer juridique. Mais les conclusions des études sont vigoureusement combattues par leurs opposants respectifs.

Toutefois la jurisprudence helvétique ne laisse que peu d'espoir, l'expérience de Tecan le prouve. Le groupe de technique médicale zurichoise avait vu son conseil d'administration s'opposer à un accord entre gros actionnaires avant une assemblée générale. Ces derniers avaient obtenu gain de cause en 2009 devant le tribunal de commerce à Zurich.

Lundi, les représentants de la famille Burkard et ceux de Saint Gobin se sont rencontrés, affirmant leur opposition à toute limitation des droits de vote. Mais si les héritiers Burkard ont donné de faux renseignements lors de l'inscription de leurs droits de vote, ceux-ci pourraient être abrogés rétroactivement, estiment des juristes. (Newsnet)

(Créé: 27.01.2015, 14h05)

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