Sika

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alpenland
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wie viel würde St. Gobain zahlen ?

wer kennt sich genau aus ?

Seit der 1. Offerte sind die Titel rund 100% gestiegen.

Was würden nun die Besitzerfamilien erhalten ?

Was würde "normale" Aktienbesitzer erhalten ?

Chris0312
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alpenland hat am 08.05.2017 - 19:16 folgendes geschrieben:

wer kennt sich genau aus ?

Seit der 1. Offerte sind die Titel rund 100% gestiegen.

Was würden nun die Besitzerfamilien erhalten ?

Was würde "normale" Aktienbesitzer erhalten ?

http://www.finanzen.ch/nachrichten/aktien/Sika-Diese-Szenarien-gibt-es-i...

alpenland
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danke für den Link

Ich gehe nun mal nicht davon aus, dass St. Gobain bei diesen heutigen Kursen (fast 100% höher als 2014) noch bereit wäre der Familienholding 80% Zuschlag zu gewähren.

Für uns Aktionäre nehme ich mal an, dass der Tagespreis plus eine Übernahmeprämie bezahlt werden müsste.

alpenland
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was soll das jetzt wieder ??

die finden sicher einen neuen kompetenten Finanzchef Smile

 

SIKA BESTÄTIGT GUIDANCE

 

Bei Sika wird der Austritt von Jenisch bedauert. Verwaltungsratspräsident Paul Hälg dankte ihm zudem "herzlich" für seine Leistungen, wie aus einer eigenen Mitteilung hervorgeht. Jenisch habe als CEO Sikas Wachstumsstrategie umgesetzt und das Unternehmen "in eine neue Leistungsklasse geführt".

 

Als Nachfolger hat Sika indes Schuler - derzeit Regionalleiter Europa, Naher Osten, Afrika (EMEA) - per 1. Juli ernannt. Schuler arbeite seit 29 Jahren für Sika, und seit 2007 gehöre er der Konzernleitung an. Sein kompetenter und dynamischer Führungsstil sei Garantie für die erfolgreiche Weiterführung von Sikas Wachstumsmodell, so Hälg.

 

Gleichzeitig bestätigte Sika den Ausblick für das laufende Jahr mit einem erwarteten Umsatzwachstum von 6 bis 8%. Damit dürfte erstmals ein Umsatz von über 6 Mrd CHF erreicht werden. Der EBIT und der Gewinn sollen weiterhin leicht überproportional gesteigert werden. Und die Wachstumsstrategie werde mit der Eröffnung von acht neuen Fabriken und der Gründung von drei weiteren Ländergesellschaften fortgesetzt.

 

An der Börse schlossen LafargeHolcim mit 6,3% bei 57,85 CHF deutlich im Plus, während Sika 4,0% auf 6'070 CHF verloren. Am Markt löste der Neuzugang bei LafargeHolcim Begeisterung aus. Entsprechend ist es ein Verlust für Sika, den kompetenten CEO zu verlieren. Allerdings wird Schuler von Analysten als geeigneter Nachfolger an der Spitze des Baustoffkonzerns erachtet. Die Erfolgsstory dürfte laut diesen Stimmen auch mit ihm weitergehen.

 

ys/rw

he3
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Sika beste SMI-Aktie

cash.ch zieht bereits die Bilanz der besten und schlechtesten Aktien an der Schweizer Börse fürs erste Halbjahr. Sika ist Sieger bei den SMI-Titeln. 

https://www.cash.ch/news/top-news/aktienmarkt-schweiz-2017-die-besten-und-schlechtesten-schweizer-aktien-des-ersten-halbjahres-1079978

alpenland
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Auch E-Autos brauchen Klebstoffe
Zyndicate
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Sika mit überproportionalem

Sika mit überproportionalem Gewinnwachstum im ersten Semester

(Meldung ausgebaut) - Die Bauchemie- und Klebstoffherstellerin Sika hat im ersten Halbjahr 2017 ihren dynamischen Wachstumskurs mit neuen Rekordergebnissen fortgesetzt. Man blicke optimistisch auf den weiteren Geschäftsverlauf im zweiten Halbjahr 2017, teilte Sika am Donnerstag mit.

27.07.2017 06:46

Der Umsatz stieg in der Berichtsperiode um 6,7% auf 2,99 Mrd CHF. In Lokalwährungen (LW) wären die Verkäufe gar um 8,1% gewachsen. Durch Volumenwachstum bei unterproportionaler Kostenentwicklung und Preisanpassungen sei die Marge weiter verbessert worden, so Sika. Die leicht negativen Währungseffekte sowie steigende Rohstoffpreise seien damit aufgefangen worden.

Konkret stieg das Betriebsergebnis auf den Stufen EBITDA und EBIT um 11% resp. 14% auf 488,2 Mio und 402,1 Mio CHF. Der Reingewinn schliesslich erhöhte sich um 16% auf 285,7 Mio. Damit hat Sika die Schätzungen der Analysten einmal mehr übertroffen.

NORDAMERIKA DYNAMISCH

Den stärksten Umsatzzuwachs erzielte die Region Nordamerika mit 17% auf 525,0 Mio CHF - wobei 8,7% von Akquisitionen stammten. Sika wachse damit deutlich schneller als der nordamerikanische Baumarkt. Zum positiven Geschäftsverlauf hätten insbesondere die gezielten Investitionen in Nordamerika während der letzten Jahre beigetragen.

In der mit Abstand grössten Konzernregion EMEA (Europa, Naher Osten, Afrika) stiegen die Verkäufe in Lokalwährungen um 7,0% auf 1,37 Mrd CHF. Gute Zuwachsraten verzeichneten den Angaben zufolge die Kernmärkte Deutschland, Frankreich, Schweiz, Italien und Grossbritannien. Zweistellig gewachsen seien Osteuropa und Afrika.

Die Region Lateinamerika legte um 2,7% in LW auf 287,4 Mio CHF zu. Währungseffekte inklusive stiegen die Verkäufe gar um 4,9%. Insbesondere die grossen Länder der Region mit Mexiko und Argentinien hätten sich überdurchschnittlich entwickelten, während sich die anhaltend schwierige wirtschaftliche und politische Lage weiterhin verhalten auf den Geschäftsverlauf in Brasilien ausgewirkt aus.

In Asien/Pazifik betrug das Wachstum in LW 4,1% in LW, die Verkäufe lagen bei 535,2 Mio CHF. In China habe sich die Bauwirtschaft weiter stabilisiert, was in einem Wachstum im hohen einstelligen Bereich gemündet habe. Hohe Zuwachsraten meldet Sika für die Märkte in Südostasien mit Ausnahme von Indonesien und Singapur.

ZUVERSICHT FÜR 2017

Für 2017 rechnet Sika unverändert mit einer Umsatzsteigerung von 6-8% auf erstmals über 6 Mrd CHF. Der EBIT und der Gewinn sollen dabei weiterhin leicht überproportional gesteigert werden. Eine zentrale Herausforderung im laufenden Geschäftsjahr sind laut Sika die steigenden und volatilen Rohstoffpreise.

Der unbekannte Ausgang des feindlichen Übernahmeversuchs durch Saint-Gobain bleibe derweil als Unsicherheitsfaktor für die Zukunft bestehen, heisst es weiter.

ra/cp

(AWP)

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Sika kauft Unternehmen in der

Sika kauft Unternehmen in der Türkei

Sika hat die türkische ABC Sealants übernommen.

24.08.2017 07:51

Die zugekaufte Gesellschaft zähle zu den führenden Herstellern von Dicht- und Klebstoffen in der Türkei. Mit der Akquisition stärke Sika die eigene Marktposition im Land und etabliere sich weiter als breit aufgestellter Anbieter von Lösungen für Bau-Innenapplikationen, schreibt die Bauchemie- und Klebstoffherstellerin am Donnerstag in einer Mitteilung.Zu den Konditionen der Übernahme werden in der Mitteilung keine Angaben gemacht.

(AWP)

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Sika erwirbt tschechische KVK

Sika erwirbt tschechische KVK Holding mit einem Jahresumsatz von 42 Mio CHF

Der Bauchemiekonzern Sika tätigt eine weitere Akquisition. Mit der tschechischen KVK Holding a.s mit Sitz in Prag übernehmen die Innerschweizer einen Anbieter von Abdichtungssystemen für Bauwerke und Dächer. Zudem produziere KVK eine breite Palette an Mörtelprodukten. Das Unternehmen erzielte 2016 einen Jahresumsatz von 42 Mio CHF.

05.09.2017 07:11

Die Transaktion erfolgt vorbehaltlich der Zustimmung der Kartellbehörden, so Sika am Dienstag. KVK verfügt den Angaben zufolge über sechs Produktionsstandorte - drei für die Herstellung von Mörtelprodukten, zwei für Bitumen-Abdichtungsmembrane und einen für Dämmstoffe aus expandiertem Polystyrol (EPS) für Gebäudehüllen.

ra/rw

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iruch
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Sika baut Geschäft in den USA aus

Sika baut Geschäft in den USA aus

Der Bauchemiekonzern Sika baut das Geschäft in den USA aus und übernimmt die Butterfield Color mit einem Jahresumsatz von 20 Millionen Franken.

https://www.cash.ch/news/top-news/bauchemie-sika-baut-geschaeft-den-usa-aus-1114711

alpenland
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da wir etwas an die Sonne fahren

Calls mit Erfolg verkauft.

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Sika gründet

Sika gründet Ländergesellschaft in Bangladesch

(Meldung ausgebaut) - Sika treibt sein Wachstum in den Schwellenländern voran und ist neu in 100 Ländern weltweit vertreten. Der Baustoffhersteller hat in Bangladesch seine jüngste Ländergesellschaft gegründet. Dort will Sika an der florierenden Bauwirtschaft teilhaben.

19.12.2017 07:59

Der neue Firmensitz in der Hauptstadt Dhaka ermögliche es Sika, das Potenzial des lokalen Baumarktes zu erschliessen, heisst es in einer Mitteilung vom Dienstag. Zuvor verkaufte das Zuger Unternehmen seine Produkte in Bangladesch über Vertriebspartner, nun kann es sie direkt vertreiben.

Das Gesamtvolumen des Markts beläuft sich laut Sika auf umgerechnet 15 Mrd CHF, wobei der Markt jährlich um 12% wächst. Lokale und ausländische Investitionen flössen vor allem in den Aufbau der Verkehrs- und Energieinfrastruktur, schreibt das Unternehmen.

Sika baut seine Präsenz in Schwellenländern seit Jahren aus. Seit 2012 hat das Unternehmen 23 Ländergesellschaften gegründet. Mittlerweile erwirtschaftet Sika 36% seines Umsatzes in diesen aufstrebenden Märkten.

Sika befindet sich trotz eines Übernahmestreits auf strammem und profitablem Wachstumskurs. Für die ersten neun Monate des Geschäftsjahres meldete das Unternehmen weitere Umsatz- und Gewinnrekorde. Der Umsatz kletterte um 6,8% auf 4,6 Mrd CHF.

Daneben kämpft die Führungsspitze gegen die Übernahme durch den französischen Baustoffkonzern Saint-Gobain an. Saint-Gobain will 2,75 Mrd CHF für den Kauf der privilegierten Familienaktien bezahlen, die mit einem Anteil von gut 16% die Kontrollmehrheit garantieren. Der Streit ist inzwischen vor den Gerichten gelandet - derzeit wird auf das Berufungsurteil des Zuger Obergerichts gewartet.

yr/

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Sika übernimmt Emseal Joint

Sika übernimmt Emseal Joint Systems - Umsatz 40 Mio CHF

Sika kauft in den USA im Bereich Expansionsfugen zu. Der Bauchemiekonzern übernimmt dazu Emseal Joint Systems mit einem Jahresumsatz von umgerechnet 40 Mio CHF. Die Übernahme ergänze die Produktpalette von Sika im Bereich Kleb- und Dichtstoffe perfekt und biete ein grosses Cross-Selling-Potenzial, heisst es in einer Mitteilung vom Mittwoch.

20.12.2017 07:21

Emesal hat den Angaben zufolge seinen Hauptsitz in der Nähe von Boston und Produktionsstandorte in Toronto, Kanada, sowie Westborough, Massachusetts. Emseal sei ein gut etabliertes US-Unternehmen mit einer starken Marke und einer führenden Stellung bei Bauplanern und Bauunternehmern im nordamerikanischen Markt, heisst es.

yr/uh

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Sika ist weiterhin auf

Sika ist weiterhin auf Wachstumskurs

Sika schwimmt weiter auf der Erfolgswelle: Der Umsatz 2017 hat sich erneut erhöht, ein Rekordgewinn steht in Aussicht.

09.01.2018 07:30

Sika setzt seinen Höhenflug fort. Für das vergangene Geschäftsjahr meldet der Hersteller von Bauchemie einen Umsatz von 6,25 Mrd CHF. Das sind mehr als vom Unternehmen in Aussicht gestellt und auch mehr als von Analysten erwartet. Auch beim noch nicht kommunizierten Gewinn rechnet Sika mit einem Rekord und blickt zudem optimistisch in die Zukunft.

Dank Wachstum in allen Weltregionen, der Eröffnung neun neuer Fabriken und drei Ländergesellschaften sowie nicht zuletzt dank sieben Firmenübernahmen steigerte Sika den Umsatz in Lokalwährungen gerechnet um 8,9%, wie einer Mitteilung vom Dienstagmorgen zu entnehmen ist. Angepeilt hatte Sika ein Wachstum von 6 bis 8%.

Damit hat sich das Wachstumstempo im letzten Jahresviertel beschleunigt, hatte es doch nach neun Monaten noch bei 7,9% gelegen. Konkret betrug das Wachstum in den Monaten Oktober bis Dezember 12,0%, Akquisitionen ausgerechnet 8,5%.

Wachstum in allen Regionen

Wie Sika weiter mitteilt, erzielten alle Regionen Umsatzsteigerungen und bauten ihre Marktanteile weiter aus. Überdurchschnittlich hohe Zuwachsraten bei den Einnahmen erzielte der Konzern laut Mitteilung in den USA, in Mexiko, in Argentinien und in China.

In der mit Abstand grössten Konzernregion EMEA (Europa, Naher Osten, Afrika) steigerte Sika die Verkäufe in Lokalwährungen um 7,4%, nach 4,8% im Vorjahr. Die Region Lateinamerika erhöhte den Umsatz um 3,2%, nach einem Plus von 5,0% im Vorjahreszeitraum. Die Erlöse in der Region Asien/Pazifik legten um 5,2% zu, nach einem Zuwachs von 3,6% im Vorjahr.

Das stärkste Umsatzwachstum erwirtschaftete Sika mit 18,4% (VJ 7,8%) in der Region Nordamerika, wovon allerdings rund 8,5% auf Akquisitionen zurückgingen. In den USA alleine betrachtet gingen die Verkäufe um 20% hoch - womit der Konzern deutlich schneller als der lokale Baumarkt gewachsen sei.

Im Bereich "Übrige Segmente und Aktivitäten" erzielte Sika den Angaben zufolge ein Wachstum von 13,8%. Darin eingerechnet ist der Geschäftsbereich Automotive, der im vierten Quartal um deutliche 19,3% gewachsen sei.

Rekordgewinn erwartet

Für das Gesamtjahr 2017 stellt der Konzern unverändert einen Betriebsgewinn auf Stufe EBIT von 880 bis 900 Mio CHF in Aussicht. Es werde neue Rekordzahlen beim Betriebsergebnis und beim Gewinn geben.

Für das laufende Geschäftsjahr geht Sika neu von einer Umsatzsteigerung von über 10% aus. In den letzten drei Jahren hatte das Wachstumsziel jeweils 6 bis 8% in Lokalwährungen gelautet. Das Unternehmen beabsichtigt zudem, den Betriebsgewinn für 2018 erneut überproportional zu steigern.

Nichts lässt Sika zum Übernahmestreit mit der französischen Gruppe Saint-Gobain verlauten. Zuletzt hatte das Zuger Kantonsgericht die Blockade des Verkaufs durch den Sika-Verwaltungsrat gestützt. Die in der Schenker-Winkler-Holding organisierten Unternehmenserben fochten den Entscheid aber an.

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iruch
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Sika: Gewinnausblick sorgt für Verwirrung

Sika: Gewinnausblick sorgt für Verwirrung

Sika schreibt im ersten Quartal Umsatzrekorde. Obwohl der Baustoffhersteller mit widersprüchlichen Aussagen zur diesjährigen Gewinnentwicklung aufwartet, reagiert die Börse entspannt.

https://www.cash.ch/news/top-news/baustoffhersteller-sika-gewinnausblick-sorgt-fuer-verwirrung-1164259

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Sika übernimmt Mehrheit an

Sika übernimmt Mehrheit an italienischer Abdichtungsfirma

Der Bauchemiekonzern Sika erwirbt eine Mehrheitsbeteiligung an einem italienischen Hersteller von Abdichtungssystemen für Dächer und Bauwerke.

16.01.2018 07:14

Die übernommene Index Construction Systems and Products mit Hauptsitz bei Verona erzielt einen Jahresumsatz von umgerechnet 115 Mio CHF, teilt Sika am Dienstag mit. Finanzielle Einzelheiten werden nicht genannt.

Mit der Übernahme der Firma in Familienbesitz erweitere Sika die eigene Produktpalette und stärke seine Position auf dem italienischen Markt "signifikant", so die Mitteilung weiter. Sika werde nun den neuen Standort als Produktionszentrum für Bitumensysteme in Südeuropa etablieren, mit der Möglichkeit, künftig auch den Nahen Osten und Afrika zu bedienen.

Index wurde den Angaben zufolge 1978 von Luigi Carlon gegründet. Um einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten, werde dieser einen Minderheitsanteil behalten und als Verwaltungsratspräsident von Index dem Unternehmen weiterhin zur Seite stehen.

(AWP)

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Übernahmestreit um Sika ist

Übernahmestreit um Sika ist zu Ende

Sika, die Familienholding Schenker-Winkler (SWH) und Saint Gobain haben ihren Streit um die Kontrolle des Bauchemieunternehmens beendet und sich einvernehmlich geeinigt. Sika behält die Unabhängigkeit.

Aktualisiert um 08:03

Saint Gobain verzichtet auf die Übernahme der Stimmenmehrheit und wird im Gegenzug finanziell entschädigt. Am Ende wird Saint Gobain einen Anteil von rund 11 Prozent an Sika halten.

In einer "umfassenden Vereinbarung" wird die Beteiligung an dem Unternehmen und die Verteilung der Stimmrechte neu geregelt, wie es in einer Medienmitteilung am Freitag heisst. Zuvor hatte bereits die Financial Times über eine entsprechende Vereinbarung berichtet.

Saint-Gobain übernimmt dabei die Schenker-Winkler-Holding von der Familie Burkard. Der Kaufpreis beträgt 3,22 Milliarden Franken und liege damit über 500 Millionen über dem ursprünglich 2014 vereinbarten Kaufpreis, heisst es weiter. Dies spiegele die Wertsteigerung von Sika.

Anschliessend verkauft Saint Gobain 6,97 Prozent der Sika-Aktien an Sika selbst zum Preis von 2,08 Milliarden Franken. Dies entspreche einer Prämie von 795 Millionen gegenüber dem Börsenkurs vom 4. Mai 2018. Saint-Gobain behält eine Beteiligung von 10,75 Prozent (indirekt über SWH) für mindestens zwei Jahre, wie es weiter heisst. Die Parteien wollen alle Gerichtsverfahren beenden. Sika und Saint-Gobain beabsichtigen zudem, die bestehende Geschäftsbeziehung zu erweitern. Einem Insider zufolge deutet aber vieles darauf hin, dass Sika mit den Transaktionen Saint-Gobain auf längere Sicht los werde.

Einführung einer Einheitsaktie

Sika finanziert die Transaktion mittels einer Brückenfinanzierung der UBS. Anschliessend ist die Ausgabe von Schuldverschreibungen und ähnlichen Instrumenten geplant. Ziel sei dabei die Erhaltung des Investment Grade-Ratings und der finanziellen Flexibilität, schreibt Sika. 

Die von Saint Gobain gekauften Aktien sollen vernichtet werden. Der Sika Verwaltungsrat plant zudem die Aktienstrukturen zu vereinfachen. An einer Generalversammlung am 11. Juni soll eine Einheitsaktie eingeführt werden. Auf Basis der Inhaberaktien soll dabei das Verhältnis 1 zu 60 betragen. Zudem soll die 5% Vinkulierung und das Opting-Out abgeschafft werden. Insbesondere diese Regelungen in den Statuten von Sika hatten die Grundlage für den jahrelangen Rechtsstreit zwischen Verwaltungsrat und SWH gebildet.

Am Anfang des Übernahmestreits stand der im Dezember 2014 veröffentlichte Entscheid der Besitzerfamilie Burkard, ihre Stimmrechtsmehrheit an Sika, die sie über ihre Familienholding SWH hält, zum Preis von damals 2,75 Milliarden Franken zu verkaufen. Damit hätte Saint Gobain die Kontrolle bei Sika übernommen, ohne den restlichen Aktionären ein Angebot unterbreiten zu müssen.

Ein Teil des Verwaltungsrats und das Management von Sika wehrten sich gegen den Verkauf. Ab der Generalversammlung im Juli 2015 beschränkte der Verwaltungsrat mit Berufung auf die sogenannte Vinkulierungsbestimmung in den Statuten das Stimmrecht der Sika-Erben in entscheidenden Fragen auf 5 Prozent. Die Erbenfamilie reichte dagegen beim Zuger Kantonsgericht eine Klage ein.

(Reuters/AWP/cash)

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Sika lanciert Wandelanleihe

Sika lanciert Wandelanleihe über 1,5 Milliarden Franken

Sika lanciert eine Wandelanleihe über 1,5 Milliarden Franken. Mit dem Geld soll der Kauf der eigenen Aktien von Saint-Gobain finanziert werden. Dieser Kauf war im Rahmen einer Einigung im Übernahmestreit vereinbart worden. Die UBS hatte den Deal mittels einer Brückenfinanzierung vorfinanziert.

15.05.2018 07:13

Die Wandelanleihe erhält einen Coupon von 0,00 bis 0,30 Prozent. Der Preis für die Umwandlung in eine Aktie soll eine Prämie zwischen 40,0 und 45,0 Prozent auf den volumengewichteten Durchschnittkurs der Sika-Aktien enthalten.

Sika hatte im Rahmen der Einigung mit Saint-Gobain und der Erbenfamilie im Übernahmestreit zugesagt, Saint-Gobain 6,79 Prozent der Sika-Aktien für 2,08 Milliarden Franken abzukaufen.

tt/ra

(AWP)

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Sika setzt ao

Sika setzt ao Generalversammlung auf den 11. Juni an

Sika will in rund drei Wochen einen endgültigen Schlussstrich unter die langjährige Auseinandersetzung mit der Eignerfamilie Burkard ziehen. An einer ausserordentlichen Generalversammlung am 11. Juni soll die Einheitsnamenaktie eingeführt werden.

17.05.2018 07:38

Zudem soll die 5% Vinkulierung und das Opting-Out abgeschafft werden, wie Sika am Donnerstag mitteilt. Insbesondere diese beiden Regelungen in den Statuten von Sika hatten die Grundlage für die Auseinandersetzung gebildet.

Die Sika-Aktionäre sollen ferner das nachholen, was seit drei Jahren konsequent verweigert wurde: Die Entlastung des Verwaltungsrates und dessen Bezahlung. Das Aufsichtsgremium der Innerschweizer arbeitet seit 2015 zum Nulltarif.

Bezahlung für Verwaltungsrat

Zuletzt hatten Mitte April die SWH-Vertreter an der ordentlichen Generalversammlung den Antrag auf Genehmigung der künftigen Vergütung für das Gremium abgeschmettert. Auch für die Vorjahre wurde nichts nachbezahlt.

Dabei ging es um viel Geld: Beantragt hatte der Verwaltungsrat für 2015 bis 2017 eine rückwirkende Gesamtentschädigung von 8,64 Millionen Franken für die neun Mitglieder des Gremiums. Für das laufende Jahr sollte ein Maximalbetrag von 3,00 Millionen Franken gesprochen werden. Verwaltungsratspräsident Paul Hälg bezeichnete die Entscheide seinerzeit als "krassen Missbrauch der Aktionärsrechte".

Der ausserordentlichen Generalversammlung wird nun die Vergütungen des Aufsichtsgremiums für die Jahre 2015 bis 2019 zur Genehmigung vorgelegt, so Sika weiter. Wie viel der Verwaltungsrat nun erhalten soll, wird aus der ausführlichen Traktandenliste hervorgehen. Diese wird am (morgigen) Freitag publiziert.

ra/tp

(AWP)

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Sika eröffnet neues

Sika eröffnet neues Produktionswerk in Saudi-Arabien

Der Bauchemie- und Klebstoffhersteller Sika hat in Saudi Arabien ein neues Produktionswerk für Betonzusatzmittel in Betrieb genommen.

27.06.2018 07:29

Mit der neuen Fabrik in Dammam an der Ostküste des Landes würden die Kapazitäten erweitert und die Logistik und damit die Kostenstruktur optimiert, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit.

Bisher habe Sika die Kunden in der Hauptstadt Riad und an der Ostküste mit Produkten aus dem Werk in Rabigh an der Westküste versorgt. Dies habe Transportwege von bis zu 1'500 Kilometern bedeutet. Der neue Produktionsstandort sei zudem ideal positioniert, um bei Bedarf die Nachbarmärkte am Persischen Golf beliefern zu können.

Sika rechnet damit, dass in Saudi Arabien diverse Megaprojekte die Bauindustrie ankurbeln werden. Dabei verweist Sika auch auf das Neom-Projekt, einer geplanten neuen Stadt im Nordwesten des Landes, für das ein Volumen von 500 Milliarden Franken veranschlagt wird.

(AWP)

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Sika-Gewinn von Kosten zur

Sika-Gewinn von Kosten zur Lösung des Übernahmestreits gebremst

Die Bauchemie- und Klebstoffherstellerin Sika hat im ersten Halbjahr 2018 ihren dynamischen Wachstumskurs mit neuen Rekordergebnissen fortgesetzt. Allerdings bremsten Kosten für die Beilegung des Übernahmestreits mit den Erben des Firmengründers die Gewinnzahlen etwas.

26.07.2018 06:59

Insgesamt 23 Millionen Franken kostete Sika die Beilegung des langjährigen Konflikts mit Saint-Gobain und der Familie Burkard. Neben transaktionsbezogenen Einmalkosten schlug die rückwirkende Bezahlung des Verwaltungsrats für die Jahre 2015 bis 2018 zu Buche, teilte Sika am Donnerstag mit.

Der Betriebsergebnis auf Stufe Ebit legte in der Folge um 10,6 Prozent auf 444,6 Millionen Franken zu und wuchs damit etwas weniger schnell als der Umsatz. Dieser kletterte von Januar bis Juni um 15,9 Prozent auf 3,47 Milliarden Franken. Geholfen haben auch positive Währungseffekte: In Lokalwährungen wuchsen die Verkäufe um 13,9 Prozent.

Ohne die Kosten für die Lösung der Übernahmestreits wäre der operative Gewinn um mehr als 16 Prozent und damit überproportional zum Umsatz gewachsen, hält Sika fest. Denn die Betriebskosten seien weniger schnell als der Umsatz gestiegen. Zudem habe Sika seine Verkaufspreise wegen steigender Rohstoffkosten erhöht.

Der Reingewinn schliesslich erhöhte sich um 11,4 Prozent auf 318,2 Millionen. Damit hat Sika die Schätzungen der Analysten übertroffen.

Nordamerika und Europa dynamisch

Sika ist in vielen Ländern deutlich schneller als der Markt gewachsen, heisst es weiter. Den stärksten Umsatzzuwachs erzielten den Angaben zufolge die Regionen EMEA (Europa, Naher Osten, Afrika) und Americas mit jeweils 13,6 Prozent in Lokalwährungen.

In der mit Abstand grössten Konzernregion EMEA setzte Sika 1,56 Milliarden Franken um, Akquisitionen steuerten 7,5 Prozent zum Wachstum bei. Ein hohes einstelliges Wachstum habe man in den Kernmärkten Spanien und Grossbritannien gesehen, der Nahe Osten, Afrika und Osteuropa kamen auf zweistellige Raten.

In Nord- und Südamerika belief sich der Akquisitionseffekt auf 5,1 Prozent bei einem Umsatz von 889,2 Millionen Franken. In den USA habe Sika zweistellig zugelegt, während die Geschäfte in Kanada nach einem langen und harten Winter wieder auf Wachstumskurs sei.

Das Wachstum in der Region Asien/Pazifik beschleunigte sich auf 5,0 Prozent nach 4,2 Prozent im Vorjahr. Die höchsten Wachstumsraten wurden in Indien und China erzielt.

Weitere Akquisitionen angepeilt

Für das Gesamtjahr bleibt das Management optimistisch. 2018 will Sika unverändert mit über 10 Prozent wachsen und erstmals die Umsatzmarke von sieben Milliarden Franken knacken. Der Ebit und der Gewinn sollen im Gesamtjahr leicht überproportional gesteigert werden. Eine Herausforderung stellen laut Sika die steigenden und volatilen Rohstoffpreise dar.

Sika will im Berichtsjahr insgesamt acht neue Fabriken eröffnen, im ersten Semester waren es deren drei. Doch auch akquisitorisch will das Unternehmen weiter wachsen: Im stark fragmentierten Bauchemiemarkt würden weitere Übernahmen angestrebt.

ra/cf

(AWP)

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Sika übernimmt Polypag im

Sika übernimmt Polypag im Rheintal

Sika kauft in der Schweiz im Bereich Polyurethanschäume zu.

27.07.2018 07:32

Der Bauchemiekonzern übernimmt dazu die im Rheintal beheimatete Polypag mit einem Jahresumsatz von umgerechnet rund 40 Millionen Franken. Der Kauf des Unternehmens mit 120 Mitarbeitenden erfolgt vorbehaltlich der Zustimmung der Kartellbehörden, teilte Sika am Freitag mit.

Polypag hat den Angaben zufolge seinen Hauptsitz in Altstätten, ein Forschungs- und Entwicklungszentrum in Appenzell sowie ein Produktionswerk in Landsberg am Lech in Deutschland. Das Unternehmen gelte als führender Anbieter von Spezialschaumsystemen, die im Bau zum Einsatz kommen.

(AWP)

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Sika baut Präsenz im nahen

Sika baut Präsenz im nahen Osten aus und eröffnet neue Fabrik in Dubai

Der Bauchemiekonzern Sika befindet sich weiterhin auf Expansionskurs und eröffnet eine neue Fabrik in Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE). Eine bestehende Produktionsanlage für Betonzusatzmittel wurden an den neuen Standort verschoben und erweitert, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte.

21.08.2018 08:00

Neu installiert wurden in Dubai eine Mörtelanlage sowie ein Reaktor zur Herstellung von Polymeren als Grundlage für Betonzusatzmittel. Weiter soll der neue Standort als strategisches Vertriebszentrum für die Region genutzt werden.

cf/ra

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Sika bestätigt an

Sika bestätigt an Investorentag seine strategischen Ziele für 2020

Der Bauchemiekonzern Sika hat an einem Investorentag seine staretgischen Ziele für 2020 bestätigt. Unterstützung sieht der Schweizer Konzern vom "Megatrend Urbanisierung" und der zunehmenden Entstehung von Grossstädten, wie Konzernchef Paul Schuler am Dienstag am "Sika Capital Markets Day" in New York erklärte.

02.10.2018 18:17

Bereits heute erwirtschafte Sika in den USA 37% des Umsatzes in den 20 grössten Städten, mit New York als einem der wichtigsten Märkte, so das Unternehmen. Die Sika-Organisation solle künftig "noch stärker auf das Geschäftspotenzial von Megacities und damit auf weiteres Wachstum sowie unsere Ziele 2020" ausgerichtet werden, wird Schuler in der Mitteilung zitiert.

Die Sika-Ziele sehen laut früheren Angaben eine EBIT-Marge von 14-16% sowie einen operativen freien Geldfluss von über 10% des Umsatzes für 2020 vor.

In den USA ist Sika gemäss den Angabaen in den letzten drei Jahren mit einem durchschnittlichen organischen Wachstum von 8% deutlich stärker als der Markt gewachsen. Zurückzuführen sei dies unter anderem auf umfassende Investitionen in neue Fabriken, in den Ausbau der Verkaufsorganisation und in Akquisitionen nahe der Ballungsgebiete und der am stärksten wachsenden Städte in den USA.

Durch die organisatorische Zusammenlegung zur Region Americas Anfang des Jahres werden Nord- und Lateinamerika stark voneinander profitieren, gibt sich Sika überzeugt.

tp/uh

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Sika nimmt zwei neue

Sika nimmt zwei neue Standorte in Kasachstan in Betrieb

Sika expandiert in Kasachstan. Das Bauchemieunternehmen nimmt zwei weitere Produktionswerke für Betonzusatzmittel in Betrieb. Die neuen Fabriken in der Hauptstadt Astana und in Atyrau im Westen des Landes kommen zur bestehenden Produktion in Almaty im Südosten hinzu.

11.10.2018 07:10

Mit den neuen Werken will Sika am dynamischen Baumarkt in Astana teilhaben, wie aus einer Mitteilung vom Donnerstag hervorging. Grossprojekte wie die neue Stadtbahn der Hauptstadt hätten einen hohen Betonbedarf. Dasselbe gelte für die Öl- und Gasindustrie in der Region um Atyrau.

Die Bauindustrie in Kasachstan soll laut Schätzungen in diesem Jahr um 5,9 Prozent wachsen und bis 2022 im Schnitt jährlich um 4,9 Prozent zulegen, wie Sika weiter schrieb.

tt/kw

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Sika legt abermals

Sika legt abermals Rekordergebnisse vor - Rohstoffkosten fordern

25.10.2018 06:50

Baar (awp) - Die Bauchemie- und Klebstoffherstellerin Sika hat in den ersten drei Quartalen 2018 ihren dynamischen Wachstumskurs mit neuen Rekordergebnissen fortgesetzt. Allerdings bremsten steigende Rohstoffpreise und die Kosten für die Beilegung des Übernahmestreits mit den Erben des Firmengründers die Gewinnzahlen etwas.

Der Betriebsergebnis auf Stufe EBIT legte in der Folge um 9,0 Prozent auf 728,9 Millionen Franken zu und wuchs damit etwas weniger schnell als der Umsatz. Dieser kletterte von Januar bis September um 15,0 Prozent auf 5,32 Milliarden Franken. Geholfen haben auch positive Währungseffekte: In Lokalwährungen wuchsen die Verkäufe um 14,1 Prozent.

Ohne die Kosten für die Lösung der Übernahmestreits wäre der operative Gewinn immerhin um 12,4 Prozent gewachsen, hält Sika fest. Insgesamt 23 Millionen Franken kostete Sika die Beilegung des langjährigen Konflikts mit Saint-Gobain und der Familie Burkard. Der Reingewinn schliesslich erhöhte sich um 11,4 Prozent auf 318,2 Millionen. Damit hat Sika die Schätzungen der Analysten übertroffen.

Doch auch die steigenden und nach Angaben des Unternehmens volatilen Rohstoffkosten forderten Sika. Dazu kamen Sonderaufwendungen für die Integration von zugekauften Firmen. Sika habe diese Effekte teilweise mit Preiserhöhungen teilweise kompensiert.

Nordamerika und Europa dynamisch

Den stärksten Umsatzzuwachs erzielte Sika in den Regionen EMEA (Europa, Naher Osten, Afrika) und Americas mit 14,4 und 13,0 Prozent in Lokalwährungen.

In der mit Abstand grössten Konzernregion EMEA setzte Sika 2,40 Milliarden Franken um, Akquisitionen steuerten 7,2 Prozent zum Wachstum bei. Ein hohes einstelliges Wachstum habe man in den Kernmärkten Spanien und Grossbritannien gesehen, der Nahe Osten, Afrika und Osteuropa kamen auf zweistellige Raten.

In Nord- und Südamerika belief sich der Akquisitionseffekt auf 5,0 Prozent bei einem Umsatz von 1,38 Milliarden Franken. In den USA habe Sika zweistellig zugelegt; Mexiko, Argentinien und Brasilien hätten sich überdurchschnittlich entwickelt.

Das Wachstum in der Region Asien/Pazifik stagnierte bei 4,8 Prozent nach 4,9 Prozent im Vorjahr. Die höchsten Wachstumsraten wurden in Indien und China erzielt.

Das neu geschaffene Segment Global Business wuchs um 29,9 Prozent auf 687,4 Millionen Franken. Darin enthalten ist das Automotive-Geschäft sowie die beiden akquirierten Firmen Axson und Faist ChemTec.

Weitere Akquisitionen angepeilt

2018 will Sika unverändert mit über 10 Prozent wachsen und erstmals die Umsatzmarke von sieben Milliarden Franken knacken. Eine Herausforderung seien die steigenden und volatilen Rohstoffpreise. Der EBIT und der Gewinn sollen im Gesamtjahr zweistellig gesteigert werden. Bisher hatte Sika ein leicht überproportionales Wachstum in Aussicht gestellt.

Eine Herausforderung stellen laut Sika die steigenden und volatilen Rohstoffpreise dar.

Sika will im Berichtsjahr insgesamt acht neue Fabriken eröffnen, in den ersten neun Monaten waren es deren sechs. Doch auch akquisitorisch will das Unternehmen weiter wachsen: Im stark fragmentierten Bauchemiemarkt würden weitere Übernahmen angestrebt.

ra/rw

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Sika übernimmt amerikanischen

Sika übernimmt amerikanischen Hersteller von Betonfasern

Sika kauft in den USA im Bereich Betonfasern zu.

06.11.2018 07:13

Der Bauchemiekonzern übernimmt die in Chattanooga, Tennessee, beheimatete Propex Holding LLC mit einem Jahresumsatz von 30 Millionen Franken. Einen Kaufpreis nannte Sika am Dienstag nicht.

Durch die Akquisition erhalte man Zugang zur gut etablierten Marke Fibermesh und zu branchenführendem technischem Know-how, hiess in dem Communiqué weiter. Propex stelle synthetische Fasern zur Verstärkung von Beton her, wie sie beim Bau von Hochhäusern und anspruchsvollen Infrastrukturprojekten erforderlich seien.

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Sika eröffnet neues

Sika eröffnet neues Produktionswerk in Guatemala

Die Bauchemie- und Klebstoffherstellerin Sika hat in Guatemala ein neues Produktionswerk eröffnet.

17.12.2018 07:26

Die bisherigen Geschäftsaktivitäten in der Metropolregion Guatemala-Stadt wurden am neuen Standort in Palin zusammengelegt und erweitert, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Es wurden Fertigungslinien zur Produktion von Mörteln und acrylbasierten Flüssigmembranen installiert, die auch in die benachbarten Länder Honduras und El Salvador geliefert werden. Mit der neuen Fabrik und dem angeschlossenen Lieferzentrum würden die bisherigen Kapazitäten versechsfacht, so Sika.

Der neue Standort sei zudem ein strategischer Hub für das Geschäft in Mittelamerika. Sika will vor allem an den geplanten Investitionen in die Infrastruktur und in den Transportsektor partizipieren, etwa neue Anlagen für die Wasserversorgung, Schulen sowie Brücken und Strassen.

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Sika kauft in Rumänien dazu

Sika kauft in Rumänien dazu

Der Bauchemiekonzern Sika expandiert in Rumänien. Er kauft das Unternehmen Arcon Membrane, das Abdichtungssysteme für Bauwerke und Dächer herstellt.

19.12.2018 07:23

Mit der Übernahme von Arcon stärke Sika die Position auf dem rumänischen Markt und erweitere die Produktpalette signifikant, teilte der Zuger Konzern am Mittwoch in einem Communiqué mit. Damit wolle man die steigende Nachfrage nach Komplettangeboten für Dach- und Bauwerksabdichtungen bedienen. Ein Kaufpreis wurde nicht genannt.

Arcon erziele einen Jahresumsatz von 23 Millionen Franken. Mit dem Kauf werde Sika zum führenden Anbieter von Abdichtungssystemen für Dächer und Bauwerke in Rumänien. Dies sein ein weiterer Schritt im Ausbau des Geschäfts mit Bitumenmembranen, wo Sika bereits in den vergangenen Jahren eine Reihe von Firmen wie Index in Italien, KVK in Tschechien und Bitbau Dörr in Österreich übernommen hatte.

Arcon mit Sitz in Sfântu-Gheorghe, 200 km nördlich von Bukarest, produziere Bitumenmembranen, die das Potenzial hätten, auch in andere Märkte in Südosteuropa exportiert zu werden, hiess es weiter. Die neu erworbenen Technologien ergänzten perfekt die Dach- und Gebäudeabdichtungssysteme von Sika.

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Ausblick Sika: Jahresumsatz

Ausblick Sika: Jahresumsatz von 7'088 Millionen Franken erwartet

Der Bauchemie- und Klebstoffhersteller Sika veröffentlicht am Dienstag, 8. Januar, die vorläufigen Umsatzzahlen für das Jahr 2018. Zum AWP-Konsens haben insgesamt vier Analysten beigetragen.

07.01.2019 13:55

2018E (in Mio Fr.) AWP-Konsens 2017A Umsatz 7'088 6'248

FOKUS: Sika hat im Geschäftsjahr 2018 mit fünf Akquisitionen, elf neuen Fabriken und einer neuen Ländergesellschaft auf die Wachstumstube gedrückt. Der Konzern dürfte daher seine Wachstumsziele bequem erreicht haben, denken Analysten (siehe ZIELE und PRO MEMORIA). Ein auffrischender Gegenwind von den Wechselkursen sowie steigende Rohmaterialpreise dürften aber die Margen belastet haben.

ZIELE: Grosse Überraschungen dürfte der Umsatzausweise von Sika aber nicht bergen. So hatten die Innerschweizer im Oktober für 2018 eine Umsatzsteigerung mehr als 10 Prozent auf erstmals über 7 Milliarden Franken in Aussicht gestellt. Der EBIT und der Gewinn sollten im Gesamtjahr zweistellig gesteigert werden, hiess es seinerzeit.

Zu Jahresbeginn hatte Sika aber noch eine im Vergleich zum Umsatz überproportionale Gewinnsteigerung versprochen. Steigende Rohstoffpreise, die Kosten für die Beilegung des Übernahmestreits sowie Sonderaufwendungen für die Integration von zugekauften Firmen liessen Sika aber später zu einer etwas zurückhaltenderen Wortwahl wechseln. Denn die genannten Effekte konnten nur teilweise mit Preiserhöhungen kompensiert werden.

PRO MEMORIA: Zwischen Januar und Ende September 2018 setzte Sika 5,32 Milliarden Franken um, 15 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Der Betriebsergebnis auf Stufe EBIT legte um 9,0 Prozent auf 728,9 Millionen Franken zu und wuchs damit etwas weniger schnell als der Umsatz. Ohne die Kosten für die Lösung der Übernahmestreits wäre der operative Gewinn immerhin um 12,4 Prozent gewachsen.

Bereits Anfang Oktober hatte Sika einen Investorentag abgehalten und bei dieser Gelegenheit die strategischen Ziele für 2020 bestätigt. Neue Mittelfriste werden nun voraussichtlich 2019 veröffentlicht.

AKTIENKURS: Die Sika-Aktien haben im ablaufenden Jahr um rund 3,4 Prozent nachgegeben, dabei aber besser als der Gesamtmarkt abgeschnitten. 2017 waren Sika mit plus 60 Prozent noch der Überflieger.

jl/ra/ab

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