Sika

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Sika übertrifft mit

Sika übertrifft mit Erstquartalszahlen die Erwartungen leicht

Der Bauchemie- und Klebstoffherstellerin Sika hat zum Jahresauftakt die Coronavirus-Krise vor allem in China und Asien zu schaffen gemacht. Die bisherigen Prognosen für 2020 wurden kassiert.

21.04.2020 07:00

Dass der Umsatz im ersten Quartal 2020 dennoch um deutliche 10,3 Prozent auf 1,81 Milliarden Franken gestiegen ist, liegt insbesondere an dem im Mai 2019 gekauften französischen Mörtelproduzenten Parex. In Lokalwährungen ist Sika gar um 15,4 Prozent gewachsen.

Um Zukäufe bereinigt wäre Sika aber um 1,3 Prozent geschrumpft, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Denn seit Mitte März befänden sich rund 30 Länder, in denen Sika vertreten sei, im Lockdown.

Die Klebstoffe und Dichtmittel von Sika kommen aber nicht nur auf Baustellen zum Einsatz, sondern auch in der Automobilindustrie. Diese darbte schon vor Ausbruch der Krise.

Von Januar bis März rollte ein Viertel weniger Fahrzeuge vom Band der Autobauer. Sika setzte in der Folge im Segment "Global Business" mit 213,7 Millionen Franken 11,8 Prozent weniger um.

Mit seinen Erstquartalsumsätzen hat Sika die Markterwartungen leicht übertroffen. Analysten hatten gemäss AWP-Konsens im Durchschnitt mit einem Umsatz von 1,80 Milliarden Franken gerechnet.

Mittelfristige Ziele bestätigt

"Auch Sika wird von der Krise betroffen sein, doch durch unsere Kundennähe in allen Ländern können wir schnell Opportunitäten wahrnehmen und somit weiter Markanteile gewinnen", resümierte Konzernchef Paul Schuler in der Mitteilung. Zum Gewinn im ersten Quartal macht Sika keine Angaben.

Sika hat zudem Massnahmen zur Sicherung der Liquidität getroffen. Nicht geschäftskritische Investitionen seien verschoben worden. Das Unternehmen sei mit Bargeldbestand von 995 Millionen Franken in das Jahr gestartet und verfüge über Kreditlinien von 1,25 Milliarden.

Für das laufende Geschäftsjahr kann Sika keine konkrete Prognose abgeben. Vieles sei davon abhängig, wann einzelne grössere Länder aus dem Lockdown herauskommen. Im Februar hatte Sika noch ein Umsatzwachstum von mehr als 10 Prozent in Lokalwährungen und ein überdurchschnittliches Gewinnwachstum in Aussicht gestellt.

Das Unternehmen bestätigt jedoch seine mittelfristigen Ziele der "Strategie 2023". Gemäss dieser soll der Umsatz jährlich um 6 bis 8 Prozent wachsen und die EBIT-Marge - diese erst ab dem Geschäftsjahr 2021 - im Bereich von 15 bis 18 Prozent liegen.

(SDA)

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Sika stellt jetzt auch

Sika stellt jetzt auch Atemschutzmasken her

Sika hat nun auch mit der Herstellung von Atemschutzmasken für seine Mitarbeiter begonnen. Nachdem die Bauchemie- und Klebstoffherstellerin bereits seit März in mehr als 15 Ländergesellschaften Handdesinfektionsmittel herstellt, würden nun in Frankreich auch Schutzmasken für Mitarbeitende, Kunden und andere Interessenten gefertigt.

19.05.2020 07:54

Die Produktionskapazität umfasst 15'000 Masken täglich, wie Sika am Dienstag mitteilte. Man habe die Produktion im Werk in Les Salles du Gardon im Süden Frankreichs aufgenommen. Die Masken werden den Angaben zufolge nahezu vollständig mit Sika-Produkten hergestellt. Knapp 50'000 Masken habe man bereits produziert, für mehr als 165'000 Masken lägen Bestellungen vor.

hr/ra

(AWP)

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Kann der Kurs von Sika weiter

Kann der Kurs von Sika weiter zulegen? Eine US-Grossbank meint «Ja»

Die Aktie des Bauchemiekonzerns Sika hat sich trotz pandemiebedingter Wirtschaftskrise zuletzt kräftig erholt. Das hält eine mächtige US-Bank nicht davon ab, eine Kaufempfehlung auszusprechen.

25.05.2020 08:15

Von Lorenz Burkhalter

Als der Bauchemiespezialist Sika im Februar den Zahlenkranz für 2019 vorlegte, stellte er den Aktionären für das laufende Jahr ein Umsatzwachstum von mindestens 10 Prozent in Aussicht. Allerdings warnte das Unternehmen schon damals, dass die Coronavirus-Pandemie Auswirkungen auf das Tagesgeschäft haben dürfte. Vor wenigen Wochen sah sich Sika dann sogar gezwungen, das Wachstumsziel auszusetzen.

Das hält Merrill Lynch nicht davon ab, eine Kaufempfehlung für die Sika-Aktie auszusprechen. Auf das 210 Franken lautende Kursziel abgestützt, macht die mächtige US-Bank ein Aufwärtspotenzial von rund 20 Prozent aus. 

Wie Merrill Lynch schreibt, sind die mittelfristigen Wachstumsaussichten trotz Coronavirus-Pandemie intakt. Das Unternehmen profitiere von einer starken Marktstellung, sei höchst innovativ und gut aufgestellt, um bei der Branchenkonsolidierung auch weiterhin eine aktive Rolle übernehmen zu können. Das Unternehmen habe alleine zwischen 2005 und 2019 insgesamt 64 kleinere und mittelgrosse Firmenübernahmen getätigt. Weitere Übernahmen seien wahrscheinlich, so die US-Bank.

Ziemlich hoch gesteckte Mittelfristziele

Für Beobachter kommt zumindest der Zeitpunkt der Kaufempfehlung überraschend, hat sich der Kurs der Aktie zuletzt doch kräftig erholt. Seit den Mehrjahrestiefstkursen von Mitte März bei 125 Franken errechnet sich ein Plus von mehr als 40 Prozent. Und selbst auf den optimistischen Schätzungen von Merrill Lynch errechnet sich für das kommende Jahr ein eher hohes Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 34. Das liegt am ganz oberen Ende der langjährigen Bewertungsbandbreite und weit über dem europäischen Branchendurchschnitt.

Nur wenn Sika die sich selbst gesteckten Mittelfristziele erreicht, rechtfertigt sich die hohe Bewertung. Der Bauchemiespezialist strebt bis Ende 2023 jährlich ein Umsatzwachstum zwischen 6 und 8 Prozent bei einer operativen Gewinnmarge (EBIT) in Höhe von 15 bis 18 Prozent an. Spätestens seit der Aufgabe des diesjährigen Wachstumsziels gelten diese Mittelfristziele in Expertenkreisen jedoch als ziemlich hoch gesteckt. Sprich: Das Unternehmen muss sich ganz schön ins Zeug legen, um diese Ziele erreichen zu können.

Mit ihrer Kaufempfehlung ist die US-Bank übrigens in guter Gesellschaft. Wie Erhebungen der Nachrichtenagentur AWP zeigen, raten neun von 16 Banken zum Kauf der Aktie. Mit 177 Franken notiert ihr Kurs allerdings schon heute in unmittelbarer Nähe zum durchschnittlichen Kursziel von 176 Franken.

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Französischer

Französischer Industriekonzern Saint-Gobain verkauft sein Sika-Aktienpaket

Die Industriegruppe Saint-Gobain will ihr Aktienpaket von 10,75 Prozent am Chemiekonzern Sika vollständig verkaufen.

26.05.2020 19:19

Angeboten werden die 15,2 Millionen Aktien über ein sogenanntes beschleunigtes Bookbuilding-Verfahren, wie der französische Industriegigant am Dienstagabend nach Börsenschluss mitteilte.

Der Preis solle bei 168 bis 170 Franken pro Aktie zu liegen kommen - im Mittelwert etwa 5 Prozent unter dem letzten Kurs (Schlusskurs Dienstag: 177,85 Franken), wie aus Bankenkreisen zu vernehmen ist. Bei 169 Franken pro Aktie würde Saint-Gobain 2,57 Milliarden Franken (2,42 Milliarden Euro) einnehmen.

Saint-Gobain wollte Sika vor ein paar Jahr übernehmen, verzichtete aber vor zwei Jahren nach einem langen Gezerre. Im Zuge dessen hatte sich Saint-Gobain das Paket von der Gründerfamilie gesichert. Im Mai 2018 beendeten Sika, die Familienholding Schenker-Winkler (SWH) und Saint Gobain dann ihren Streit um die Kontrolle des Unternehmens. Seither ist die französische Gruppe, die ebenfalls im Mörtelgeschäft tätig ist, mit 10,75 Prozent an Sika beteiligt.

Haltefrist abgelaufen

Gemäss dem damaligen Abkommen wurde für diesen Anteil ein Haltefrist von mindestens zwei Jahren vereinbart, die nur vor rund zwei Wochen abgelaufen ist.

Gemäss der Meldung von St. Gobain soll der Verkaufsprozess am morgigen 27. Mai über die Bühne gehen, der Abschluss (Settlement) ist für den 29. Mai geplant. Sika habe auf sein Erstkaufrecht für das Pakte verzichtet, so die französische Unternehmung in ihrer Mitteilung. Sika wollte die Transaktion gegenüber der Nachrichtenagentur AWP nicht kommentieren.

(AWP)

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Sika übernimmt ägyptischen

Sika übernimmt ägyptischen Hersteller von Abdichtungssystemen

und Abdichtungssysteme für Gebäudehüllen von Sika Egypt, heisst es in einer Mitteilung vom Montag.

08.06.2020 07:33

Die Modern Waterproofing Group ist den Angaben zufolge ein führender Hersteller von Abdichtungssystemen für Bauwerke und Dächer mit Sitz in Kairo. Das Unternehmen betreibt nahe bei Kairo in Badr City ein Produktionswerk. Der Hauptfokus liege auf einem umfassenden Sortiment an modifizierten Bitumen-Abdichtungsmembranen, heisst es. Ergänzend würden auch Flüssigbeschichtungen und Isolierplatten angeboten.

pre/uh

(AWP)

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