SMI

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30.05.2006 10:52
#1
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SMI

und schon wieder herrscht panik :roll:

unverständlich

Der Erfolg kommt zu dem, der warten kann

15.06.2006 10:09
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Re: War's das?

Pinacolada wrote:

Dow Jones, NASDAQ, Nikkei, SMI alles im Plus. Sieht doch gut aus für Heute Biggrin

Ob das erste Anzeichen für bessere Zeiten sind, wird sich wohl die nächsten Tage zeigen.

Aber Kudelski ist mit 0,2% im Minus! Es zeigt doch wieder einmal, wie sackschwach dieser Titel (Firma) ist (weder höherer Nasdaq noch Nikkei noch SMI kann ihn beflügeln). Und morgen kommen noch Tonnen Leerverkäufe dazu Wink Zum Glück bin ich schon lange nicht mehr dabei Lol

Dr. Friederich Adolphus von Muralt

- "Besser en Ranze vom Frässe als es Buggeli vom Schaffe"

15.06.2006 08:26
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War's das?

Dow Jones, NASDAQ, Nikkei, SMI alles im Plus. Sieht doch gut aus für Heute Biggrin

Ob das erste Anzeichen für bessere Zeiten sind, wird sich wohl die nächsten Tage zeigen.

13.06.2006 11:30
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SMI

MarcusFabian wrote:

Friederich wrote:

Auch wenn der Cash-Guru schon vor Tagen geschrieben hat, dass es jetzt aufwärts gehen wird.

Die Menge der bullischen Kommentare in den letzten Tagen ist alarmierend hoch. Gestern gab es nicht weniger als 4 FED-Reden zur Börse. Die Wirtschaftsprognosen der diversen Banken und Institute (IFO) übertreffen sich.

MIt anderen Worten: Bei so vielen positiven bullischen Prognosen kann es nur noch nach unten gehen Lol

Ja, und das Resultat sehen wir jetzt und heute (und gestern!) und...

Dr. Friederich Adolphus von Muralt

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13.06.2006 11:11
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SMI

Friederich wrote:

Auch wenn der Cash-Guru schon vor Tagen geschrieben hat, dass es jetzt aufwärts gehen wird.

Die Menge der bullischen Kommentare in den letzten Tagen ist alarmierend hoch. Gestern gab es nicht weniger als 4 FED-Reden zur Börse. Die Wirtschaftsprognosen der diversen Banken und Institute (IFO) übertreffen sich.

MIt anderen Worten: Bei so vielen positiven bullischen Prognosen kann es nur noch nach unten gehen Lol

13.06.2006 10:27
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SMI

SMI morgen bei meinen schon lange erwähnten 7000?

Ende September 06: 5500-5800? Die Wette gilt!

Auch wenn der Cash-Guru schon vor Tagen geschrieben hat, dass es jetzt aufwärts gehen wird.

Dr. Friederich Adolphus von Muralt

- "Besser en Ranze vom Frässe als es Buggeli vom Schaffe"

13.06.2006 08:16
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Hurrikan-Saison

Ich erlaube mir, die Einschätzung von Wegelin Privatbankiers von heute Dienstag früh zu zeigen. (Am Samstag war da noch die Ansicht, dass nur Mad Money der Hedge-Fonds in die Turbulenzen involviert würde. Nun ist von "Kapitulationsmechanismus" die Rede...)

Laut dem US National Hurricane Center nimmt der Sturm Alberto zusehends Hurrikan- Ausmasse an, je näher er sich dem Festland von Florida nähert. ... Die Medienpräsenz der Sturmsaison nimmt damit klar zu, womit neben dem etwaigen abflachen der US-Wirtschaft, steigenden Energiepreisen, steigenden Zinsen und Inflationsängsten eine weitere Rechtfertigung prominent wird, um dem Märkten kritisch gegenüber zu treten. Ein anderer Hurrikan namens „Inflation“ oder „Bernanke“ schickte bereits wieder seine Vorboten. Die Erinnerung an die über 200-Punkte Abwärtsbewegung nach den CPI-Zahlen

April ist noch in den Köpfen der Anleger präsent, und morgen Mittwoch wird die CPI-Zahl für Mai publiziert (Vorbote PPI wird heute publiziert). Kommt hinzu, dass Fed-Chef Bernanke in dieser Woche mehrere Reden hält und daher die Investoren wieder nervöser werden, was den S&P500 im gestrigen Handel bis an die 2003- Aufwärtstrendlinie 1235 drückte. Ausserdem wurden alle Durchhalteparolen und Argumente für eine Markterholung vom Inflations-Hurrikan im Winde verweht, was den Kapitulationsmechanismus beschleunigt. Eigentlich stellt sich für den Anleger mittlerweile nur noch die Frage, ob das Leid des Bärendiktats weiter ertragen oder das „Weite“ gesucht werden soll. Denn: Der Inflations-Hurrikan wütet nicht lokal, sondern griff

schon länger auf die globalen Märkte über, womit das Finden eines sicheren Schlupfloches immens schwierig geworden ist und die Anlegerkapitulationen nicht verübelt werden können...

Es gibt noch Schlimmeres.

12.06.2006 23:33
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Re: Kommunikation...

learner wrote:

Deine Definitionen sehe ich so:

Inkompetenz: Wer nicht der Meinung des anderen ist.

Arroganz: Wer als wahr anschaut, was er denkt.

Mit den zwei fahrigen Begriffen kann man ganz leicht den Menschen an sich beschreiben. Bist du inbegriffen? Lol

Na ja, ich bin sonst nicht der Typ, der andere persönlich angreift. Aber Niquet lese ich schon seit Jahren. Der lässt keine Gelegenheit aus, andere (Gegner) zu diffarmieren und ins lächerliche zu ziehen.

Dabei sind seine Argumente recht fadenscheinig.

Er ist übrigens der einzige, der allen Ernstes behauptet, Gelddruckerei habe nichts mit Inflation oder Entwertung des Dollars zu tun.

12.06.2006 20:45
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Re: Kommunikation...

MarcusFabian wrote:

Bernd Niquet ist keine gute Lektüre. Seine Inkompetenz wird höchstens noch durch seine Arroganz übertroffen.

Deine Definitionen sehe ich so:

Inkompetenz: Wer nicht der Meinung des anderen ist.

Arroganz: Wer als wahr anschaut, was er denkt.

Mit den zwei fahrigen Begriffen kann man ganz leicht den Menschen an sich beschreiben. Bist du inbegriffen? Lol

Es gibt noch Schlimmeres.

12.06.2006 17:19
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SMI

SMI wohl diese Woche noch unter 7000? Wird wohl nun tatsächlich eintreffen. Kleiner Handel - die grosse Chance unserer lieben Hedger...

Dr. Friederich Adolphus von Muralt

- "Besser en Ranze vom Frässe als es Buggeli vom Schaffe"

12.06.2006 15:34
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Re: Kommunikation...

learner wrote:

Der Begriff "Heli-"Ben ist verzerrend, in dem Sinn, als Geld nicht von einem Hubschrauber aufs Volk abgeworfen wird, sondern im Handel gegen Aktivposten von Banken vergeben. .

Bernd Niquet ist keine gute Lektüre. Seine Inkompetenz wird höchstens noch durch seine Arroganz übertroffen Wink

Remarks by Governor Ben S. Bernanke

Before the National Economists Club, Washington, D.C.

November 21, 2002

Deflation: Making Sure "It" Doesn't Happen Here

But the U.S. government has a technology, called a printing press (or, today, its electronic equivalent), that allows it to produce as many U.S. dollars as it wishes at essentially no cost. By increasing the number of U.S. dollars in circulation, or even by credibly threatening to do so, the U.S. government can also reduce the value of a dollar in terms of goods and services, which is equivalent to raising the prices in dollars of those goods and services. We conclude that, under a paper-money system, a determined government can always generate higher spending and hence positive inflation.

...

Thus, as I have stressed already, prevention of deflation remains preferable to having to cure it. If we do fall into deflation, however, we can take comfort that the logic of the printing press example must assert itself, and sufficient injections of money will ultimately always reverse a deflation.

...

A broad-based tax cut, for example, accommodated by a program of open-market purchases to alleviate any tendency for interest rates to increase, would almost certainly be an effective stimulant to consumption and hence to prices. ... . A money-financed tax cut is essentially equivalent to Milton Friedman's famous "helicopter drop" of money.

Quelle: http://www.federalreserve.gov/boarddocs/speeches/2002/20021121/default.htm

12.06.2006 14:19
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Kommunikation...

Ja, ist klar.

Ausgewogene Kommunikation ist die Kunst, die Bernanke jetzt immerhin noch lernen will, nachdem er gesehen hat, wie unsicher die Märkte auf einen Faux-Pas reagieren. Als Ökonom weiss er jetzt schon, dass es angebracht ist, im Konjunktiv zu sprechen (was er tut). Diese Woche wird er wieder einmal einen Knochen hinwerfen, um die Märkte zu beruhigen. Er wird geschickter sein, in Zukunft, liest neuerdings Statements ab und will sich keine Würmer mehr aus der Nase ziehen lassen.

Andererseits ist seinen bisherigen hölzernen Warnungen zuzuschreiben, dass eine Korrektur früher als spät gekommen ist. In der Amtszeit von Greenspan war das anders.

Der Begriff "Heli-"Ben ist verzerrend, in dem Sinn, als Geld nicht von einem Hubschrauber aufs Volk abgeworfen wird, sondern im Handel gegen Aktivposten von Banken vergeben.

http://www.yeald.de/Yeald/a/39501/ben__helicopter__bernanke.html

Der Mann ist ein hoch dotierter Professor der Ökonomie und kennt das Geschäft. Die Universität von Princeton beruft die Besten zu den Professuren.

Kommunikative Fehler geschehen allenthalben.

Es gibt noch Schlimmeres.

12.06.2006 13:18
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SMI

@Learner,

Noch ein kleiner Nachtrag zum Thema: "Reden des FED-Chefs und Auswirkungen".

, als Bernanke den Kongress informierte, die Fed könnte alsbald durchaus "beschließen, keine Maßnahmen mehr zu ergreifen". Das interpretierte die Wall Street sofort als Hinweis auf ein Ende des Zinsritts - und feierte diese frohe Kunde mit einer verhaltenen Rally.

Doch die Freude war von kurzer Dauer. Denn am folgenden Wochenende tummelte sich Bernanke auf dem Jahresdinner des Weißen Hauses für die Korrespondenten. Da begegnete er der enorm populären (und einflussreichen) Wirtschaftsreporterin und TV-Anchorfrau Maria Bartiromo vom Kabelsender CNBC. Der sagte Bernanke spontan, er fühle sich missverstanden: Es könnte gut möglich sein, dass die Zinsen später doch weiter anzögen.

Hämische Belehrungen

Bartiromo gab das "exklusive" Gespräch zwei Tage später in ihrer Sendung "Closing Bell" prompt an die Wall Street weiter - 45 Minuten vor Börsenschluss. Der Dow Jones -Index, zu dem Zeitpunkt noch 49 Punkte im Plus, war von Bernankes Bocksprüngen irritiert, stürzte ab und landete 24 Punkte im Minus.

Schon eine kleine Formulierung, abgeschwächt durch "könne alsbald" und schon hat das Auswirkungen.

Was würde wohl passieren, wenn Heli-Ben etwa sagen würde im Stil: "Die sinkenden Häuserpreise machen mir echt Sorgen."?

12.06.2006 12:18
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Optimismus der Finanzminsister

http://money.cnn.com/2006/06/10/news/international/group.reut/index.htm

Die grosse Diskrepanz in der Einschätzung der globalen Wirtschaftsaussichten scheint daher zu rühren, aus welcher Distanz die Haare in der Suppe angeschaut werden. Da gibt's Unterschiede. Imponderabilien werden unterschiedlich gewichtet.

Letzten Endes kann ich nichts anderes tun, als die Einschätzung eines Teams von Fachleuten anzuhören, die sich auf einen Konsens einigen mussten und damit Lastigkeiten ausgeräumt haben. What the hell bleibt mir anderes übrig? Und auch dort sieht man, dass die Prognosen ständig korrigiert werden, wie etwa das BAK erst seine Prognose für 2007 nachgebessert hat, womit die Zahlen vom April schon wieder ungültig sind. Ein solches (universitäres) Institut ist noch am ehesten eine der verlässlichen Quellen, auf die sich das Bundesamt für Wirtschaft verlässt. Oder ein Börsenbrief, auf den sich Schweizer Gross-Unternehmen verlassen, bei denen es um Gedeih oder Verderben geht, je nach Aussichten die richtigen Entscheide zu treffen.

http://www.ibc-bak.com/wDeutsch/branchenprognosen/aktuelle/indexW3Dnavid...

In einer Zeit von unglaublicher Meinungsvielfalt in Blogs und Foren wird der Einzelne sich wieder mehr solcherart seine Meinung suchen, um sich nicht im Dschungel von Polemiken und singulären Interpretationen den Kopf verdrehen zu lassen. Cheers!

Es gibt noch Schlimmeres.

12.06.2006 10:53
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Re: Asiatische Wirtschaftskraft

TubbelTrader wrote:

1. China ist der grösste Aussenhandelspartner der USA

2. China ist die "Weltwerkstätte", auch für Unternehmen aus der Schweiz

3. Japan ist der grösste Gläubiger der USA, gefolgt von China

4. 80% aller IT-Waren kommen schon heute aus China & Japan

5. 70% aller Textilien kommen aus Asien, auch da vorallem China

6. Nirgendwo gibt es mehr Informatiker als in Indien

7. in keiner anderen Region der Welt werden mehr Stellen geschaffen

tt

Zu 100% einverstanden! Aber wir diskutieren ja hier über den SMI und entsprechend über die Amis, die die Musik machen, nach der wir spielen.

Das heisst, wir können unsere Ansichten (Deine, meine und die von Speedy) vielleicht so zusammenfassen:

Am besten werden jene Schweizer Firmen profitieren, die an die boomenden asiatischen Märkte liefern können, während Firmen, die in erster Linie vom US-Markt abhängig sind, schwereren Zeiten entgegensehen.

Soweit einverstanden?

12.06.2006 10:37
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Re: dankeschön

borsini wrote:

marcus danke für die guten Beiträge! Bist du eigentlich Volkswirt?

Nöö, Informatiker

12.06.2006 10:30
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Re: Globale Tendenz ohne Fehl und Tadel

learner wrote:

1. Wie kommst du auf diese Aussage?

http://land.netonecom.net/tlp/ref/federal_reserve.shtml

Quote:

2. ...glaubst du nicht, dass auch das FED darauf angewiesen ist, langfristige Einschätzungen zu erheben? Oder ist das FED eine eigenständige Macht, die das eigene Volk (und damit die eigene Wirtschaft) mit wissentlichen Falschaussagen betrügen will? Wer steckt hinter den Auftraggebern dieser dunklen Macht? Was sind die Motive für den (angeblichen) Betrug?

Zunächst muss man festhalten, dass das FED keine staatliche US-Notenbank ist (so wie SNB, EZB oder BoJ) sondern ein Konklomerat von Privatbanken mit der Lizenz zum Geld drucken.

Die FED-Banken drucken Geld und verleihen dieses zur jeweils gültigen Fed-Funds-Rate (derzeit 5%) and die US-Banken.

Natürlich hat das FED die Aufgaben langfristige Einschätzungen abzugeben. Aber wir wissen von Alan Greenspan, dass die Wortwahl immer ausserordentlich vorsichtig sein muss. Jede Äusserung des FED hat Auswirkungen auf die Börse. Sei's nach oben oder unten. Das FED hat also alles Interesse der Welt, Schwierigkeiten nicht an die grosse Glocke zu hängen, um Paniken zu vermeiden. Das heisst nicht zwingend, dass wir in grossen Schwierigkeiten stecken. Nur, das FED wäre die letzte Institution, die diese Schwierigkeiten zugeben würden.

Mal als Kontrapunkt zu positiven Einschätzung von Zuerchertrend eine EInschätzung der BIZ:

Warnung vor der Zinswende

Rainer Sommer 12.06.2006

Die Situation sei heute ähnlich wie in den späten 80er Jahren – nur schlimmer, warnt der Chef der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich. Die Weltwirtschaft müsse sich nun auf harte Zeiten einstellen

weiter ...http://www.heise.de/tp/r4/artikel/22/22848/1.html

12.06.2006 10:05
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Zur Bestätigung der Aussagen von Tubeltrader

-Aus dem Börsenbrief www.zuerchertrend.ch:

"Es ist schon beeindruckend, die jüngsten OECD-Zahlen zu lesen, entweder im Querschnitt oder von Land zu Land. Noch nie hat es dies in den vergangenen hundert Jahren gegeben, dass alle Länder der Welt massiv wachsen und selbst das alte Europa mindestens mitläuft.

Bemerkenswert ferner: Der Aufbau Ost ist ein Modellfall. ..."

-Das BAK schreibt das unerwartete höhere Wachstum der Schweizer Wirtschaft dem Wachstum der Emergies in Asien zu, wo eine wachsende Mittelschicht sich zunehmend Trend-/Luxus-Produkte kauft.

Mein Fazit: Die Nachwehen der Kolonialwirtschaft gehen zu Ende. Ehemalige Entwicklungsländer sind daran, sich zu industrialisieren. Die Kaufkraft, die dadurch entsteht, schafft eine nachhaltige Nachfrage für die kommenden Jahre.

Zu dieser Globalisierung kommen noch andere Faktoren hinzu, die annehmen lassen müssen, dass die kommende Dekade weltwirtschaftlich erspriesslich werden sollte: neue technologische Herausforderungen (Energie); neue Technologien des alten Jahrtausends, die erst daran sind, ihre Wirkung auf die Produktivität zu tätigen (Bsp.: Internet).

Es gibt noch Schlimmeres.

12.06.2006 09:38
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Re: Asiatische Wirtschaftskraft

MarcusFabian wrote:

Die Weltwirtschaft besteht für mich hauptsächlich aus Amerika und Europa!

1. China ist der grösste Aussenhandelspartner der USA

2. China ist die "Weltwerkstätte", auch für Unternehmen aus der Schweiz

3. Japan ist der grösste Gläubiger der USA, gefolgt von China

4. 80% aller IT-Waren kommen schon heute aus China & Japan

5. 70% aller Textilien kommen aus Asien, auch da vorallem China

6. Nirgendwo gibt es mehr Informatiker als in Indien

7. in keiner anderen Region der Welt werden mehr Stellen geschaffen

Asien hat doch global gesehen Europa längst hinter sich gelassen und ist noch längst nicht satt, während dem wir in unseren Breitengraden satt vom Erfolg sind und nur noch Besitzstand wahren. Mit dem amerikanischen Pioniergeist konnte Europa noch nie mithalten. Und da soll die Wirtschaftswelt nur aus Europa & Amerika bestehen? Das ist mindestens seit den 80er-Jahren und der japanischen Welle in den Jahren vorbei. Heute würde die Wirtschaft still stehen ohne Asien, weltweit.

tt

Dummheit stirbt nie aus!

12.06.2006 09:00
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Re: Globale Tendenz ohne Fehl und Tadel

MarcusFabian wrote:

Die Deutsche Bank ist eine der FED-Banken. Was erwartest du, dass die dr erzählen?

1. Wie kommst du auf diese Aussage?

2. Falls du zeigen kannst, dass die Deutsche Bank eine FED-Bank ist, glaubst du nicht, dass auch das FED darauf angewiesen ist, langfristige Einschätzungen zu erheben? Oder ist das FED eine eigenständige Macht, die das eigene Volk (und damit die eigene Wirtschaft) mit wissentlichen Falschaussagen betrügen will? Wer steckt hinter den Auftraggebern dieser dunklen Macht? Was sind die Motive für den (angeblichen) Betrug?

Es gibt noch Schlimmeres.

12.06.2006 06:05
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US-Insider

@ Marcus

Dein US-Insider-Verkaufsbericht ist bereits 4 Monate alt, also nicht mehr

zu gebrauchen, da wir im DJIA bereits 700 Punkte Korrektur hinter uns

haben.

Im Weiteren und Allgemeinen: Man kann immer anderer Meinung sein,

die einen sehen ein Glas halbleer an, die anderen halbvoll.

Im bleibe bei der Meinung, dass die Inflation überbewertet wird und

die Unternehmen weiterhin sehr gute Zahlen schreiben.

Texas Instruments ist hier nur das letzte Beispiel..........

09.06.2006

Texas Instruments: Höhere Nachfrage, erhöhte Prognose

DALLAS - Die Nachfrage bei Mobiltelefonen wird in diesem Jahr höher sein als erwartet. Texas Instruments (NYSE: TXN, WKN: 852654) als der weltgrößte Hersteller von Chips für Mobiltelefone bekommt dies positiv zu spüren und erhöhte gestern nachbörslich in den USA die Prognose für das laufenden Quartal.

Demnach werde sich der Umsatz im zweiten Jahresviertel zwischen 3,63 und 3,78 Mrd. US-Dollar bewegen. Ursprünglich hatten die Texaner eine Spanne von 3,46 bis 3,75 Mrd. Dollar angegeben. Diese Entwicklung werde sich überproportional auf den Gewinn auswirken. Stellte TI hier ursprünglich 38 bis 43 Cent je Aktie in Aussicht, so soll sich der aktualisierte Wert in einem Spektrum von 46 bis 48 Cent bewegen.

12.06.2006 00:43
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Re: Globale Tendenz ohne Fehl und Tadel

learner wrote:

"New Economy 2.0" nennt es die Deutsche Bank in einer Studie zum langfristigen Trend der Volkswirtschaften rund um die Welt. Schlussfolgerung: Die Weltwirtschaft steht vor einem jährlichen Wachstum zwischen 4,5 und 5 Prozent real (!) und dies für sicher mehr als zehn Jahre.

Die Deutsche Bank ist eine der FED-Banken. Was erwartest Du, dass die Dir erzählen?

12.06.2006 00:40
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Re: Asiatische Wirtschaftskraft

Speedy3 wrote:

Wenn die Weltwirtschaft nur aus Amerika und Europa bestehen

würde, gekämst du von mir ohne Zweifel recht.

Die Weltwirtschaft besteht für mich hauptsächlich aus Amerika und Europa!

Die USA sind die stärkste Wirtschaftsmacht und bestimmen zweifellos auch die Zukunft Europas. Solange sich unsere Börsen nicht von den Amis abkoppeln, wird es auch so bleiben. Ich bedaure das, aber so sind nunmal die Fakten.

Quote:

Wir stehen zur Zeit in einer Phase, wo aufstrebende Märkte wie China,

Japan, Indien, Russland, Osteuropa und die Ölländer einen riesigen Anteil

in den Auftragsbücher der europäischen und amerikanischen Unternehmen

ausmachen (z.B. ABB).

Das ist richtig. Doch wer zieht schon die Konsequenz und wandert nach Asien aus? Japan hat eine 15 jährige Depression hinter sich. Klar, dass es dort wieder aufwärts geht. Wir hingegen hatten eine über 20-jährige Hausse ohne nennenwerte Bereinigungen.

Quote:

Die Länder werden die Umsätze und Gewinne der hiesigen Unternehmen

weiter kräftig ankurbeln, weil diese noch ein grosses Manko an

Ausrüstung und Know How haben.

WIe lange haben sie dieses Manko noch?

Sicher, Firmen wie ABB sind sehr konkurrenzfähig und haben gute Chancen gegen asiatische Konkurrenz zu bestehen. Aber wie sieht es mit dem Rest der Firmen aus?

Quote:

Die meisten haben ihre Hypotheken in der Tiefstzins-

phase auf Jahre angebunden, daher erwarte ich hier nur einen

reduzierten Rückgang der Konsumenteneinkaufszahlen,

Falsche Fakten führen zu falslchen Schlussfolgerungen. Zum einen haben US-Banken in den leltzten 5 Jahren kaum noch Fest-Hypotheken vergeben und wenn, dann nur für 5 Jahre und nur für die erste Hypothek.

Daneben gibt es neben der Hypothekarbelastung auch noch die normalen Kredite, deren Zinsen steigen.

Zum Dritten basiert ein Grossteil des Konsums der letzten Jahre (etwa 6-8%) auf Refinanzierung und Aufstockung der Schulden. Dieses Spiel nähert sich dem Ende. Du kannst einfach keine neuen Hypotheken auf ein zu 100% verschuldetes Haus aufnehmen, wenn dessen Wert sinkt.

Unter dem Strich sind die Amerikaner bereits dabei, ihre Privatschulden abzubauen. Das ist auch ganz vernünftig so. Wenn sie es nämlich nicht tun, gibt es für sie ein Hard-Landing.

Quote:

Im Übrigen hast du doch gesagt, der Dollar würde jetzt in alle Abgründe

fallen und was ist passiert, er ist wieder von 1.20 auf 1.23 gestiegen.

Ich mag nicht Wochen-Schwankungen kommentieren. Ich habe nie behauptet, dass der Absturz des Dollars ohne Korrekturen und in einem Rutsch vonstatten gehen wird.

Quote:

Nun wenn du ein halbes Jahr warten willst, ist der Zug garantiert abgefahren.

Der Dax hat zur Zeit ein rekordtiefes KGV (11),

Rekordtief wäre 5.60, Normal für das Ende eines Bärenmarktes ist 7.0 bis 8.0

KGV11 ist die Zukunftserwartung. Effektiv liegt es um etwa 14, war dem langjährigen fairen Wert entspricht.

Quote:

Ein zuverlässiger Indikator für den weiteren Kursverlauf sind die Insiderkäufe.

Yep, da sind wir uns völlig einig:

Selling of US stocks by company officers, directors and other insiders last month reached the highest level since just before the bursting of the dotcom bubble, data showed. Thomson Financial said insider selling reached a total of $6.1bn in February, the highest since the $9.1bn record set in February 2000.

Quelle: http://delong.typepad.com/sdj/2006/03/andrew_postelni.html

11.06.2006 23:06
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Der Ender isch der Gschwinder..

Nun wenn du ein halbes Jahr warten willst, ist der Zug garantiert abgefahren.

Der Dax hat zur Zeit ein rekordtiefes KGV (11), beim SMI ist es ähnlich.

Die sogenannten Insider kennen die zukünftigen Gewinnverhältnisse und wissen dass die Marktlage allgemein zu schlecht angesehen wird. Die sollten es ja wirklich am Besten wissen.

Darum wird es bald wieder

obsi gehen.

Die Übertreibung nach unten bietet morgen Top-Einstiegschancen.

11.06.2006 22:15
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Re: Insider kaufen wieder Akien

Speedy3 wrote:

Ein zuverlässiger Indikator für den weiteren Kursverlauf sind die Insiderkäufe. Der deutsche Insider-Barometer ist im Juni stark angestiegen, welcher anzeigt dass Manager- und Verwaltungsräte zu Schnäppchenpreisen einkaufen und künftige Marktentwicklungen vorwegnehmen. Dieser Indikator gilt in renommierten Kreisen als sehr zuverlässig. ( Bericht Sonntags-Zeitung)

Die Frage ist nur, wann es dann so weit sein wird. Rechne, dass es mind. ein halbes Jahr dauern wird.

Dr. Friederich Adolphus von Muralt

- "Besser en Ranze vom Frässe als es Buggeli vom Schaffe"

11.06.2006 13:51
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Insider kaufen wieder Akien

Ein zuverlässiger Indikator für den weiteren Kursverlauf sind die Insiderkäufe. Der deutsche Insider-Barometer ist im Juni stark angestiegen, welcher anzeigt dass Manager- und Verwaltungsräte zu Schnäppchenpreisen einkaufen und künftige Marktentwicklungen vorwegnehmen. Dieser Indikator gilt in renommierten Kreisen als sehr zuverlässig. ( Bericht Sonntags-Zeitung)

10.06.2006 19:39
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Globale Tendenz ohne Fehl und Tadel

Laut einem renommierten Börsenbrief ( www.zuerchertrend.ch ) stammen die gegenwärtigen Börsenturbelenzen aus der Fehleinschätzung von Hedge-Fonds.

Insgesamt seien die globalen Tendenzen ohne Fehl und Tadel. "New Economy 2.0" nennt es die Deutsche Bank in einer Studie zum langfristigen Trend der Volkswirtschaften rund um die Welt. Schlussfolgerung: Die Weltwirtschaft steht vor einem jährlichen Wachstum zwischen 4,5 und 5 Prozent real (!) und dies für sicher mehr als zehn Jahre. Eine solche Einschätzung hat es noch nach dem Wissen der Herausgeber des Briefs nie gegeben.

Die gegenwärtigen Turbulenzen sind technischer Natur. Es wird erwartet, dass das Börsenklima über den Sommer weiterhin nervös bleibt, Kursrutscher von 20 bis 25 Prozent gelten als gute Einstiegschancen. Verschiedene Indizien deuten auf ein baldiges Erreichen des Bodens, unter anderem auch das niedrige Bullen-Bären-Verhältnis.

Es gibt noch Schlimmeres.

10.06.2006 15:29
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Asiatische Wirtschaftskraft

Mir geht es hier nicht um Durchhalteparolen, sondern um Fakten

welche teilweise zu negativ angesehen werden und solche, die

vergessen werden, einzubeziehen.

Wenn die Weltwirtschaft nur aus Amerika und Europa bestehen

würde, gekämst du von mir ohne Zweifel recht.

Du sprichst ja hier auch nur immer von Amerika, aber wie sieht

es mit dem Rest der Welt aus?

Der ist ja irgendwie auch noch vorhanden....

Wir stehen zur Zeit in einer Phase, wo aufstrebende Märkte wie China,

Japan, Indien, Russland, Osteuropa und die Ölländer einen riesigen Anteil

in den Auftragsbücher der europäischen und amerikanischen Unternehmen

ausmachen (z.B. ABB).

Zudem kurbelt der hohe Ölpreis die Investitionen ins solche Förder-

anlagen und alternative Energiegewinnung an.

Die Länder werden die Umsätze und Gewinne der hiesigen Unternehmen

weiter kräftig ankurbeln, weil diese noch ein grosses Manko an

Ausrüstung und Know How haben. Da will doch jeder, obwohl ich dies ja

nicht unbedingt als erstrebenswert finde, den selben Status wie die

Europäer. Also wird weiter wirtschaftlich entwickelt, resp. gebaut und

ausgerüstet, resp. gekauft.

Darum relativiere hier deine sehr pessimistische Haltensweise für

die Unternehmen generell, da sich die jetztige Inflation genau aus diesem

Grund nicht mit anderen Zeitepochen vergleichen lässt.

Ob der Konsum, jetzt wirklich dermassen abnimmt relativiere ich

auch teilweise. Die meisten haben ihre Hypotheken in der Tiefstzins-

phase auf Jahre angebunden, daher erwarte ich hier nur einen

reduzierten Rückgang der Konsumenteneinkaufszahlen, da höher

Belastungen nicht sofort auf's Portmonnaie schlagen sonder erst

in 5 oder 10 Jahren.

Im Übrigen hast du doch gesagt, der Dollar würde jetzt in alle Abgründe

fallen und was ist passiert, er ist wieder von 1.20 auf 1.23 gestiegen.

Nun, ich selber denke, dass die Inflationsunsicherheit langsam aber

sicher in den Preisen eingepreist ist, schliesslich haben wir jetzt

eine starke Korrektur hinter uns. In Deutschland sind aktuell viele

Unternehmensaktien im einstelligen KGV zu kaufen.

Aber wie sagte schon T. Williams: Prognostiker sind Leute, die

in lichten Momenten, düstere Vorahnungen haben.

10.06.2006 13:53
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dankeschön

marcus danke für die guten Beiträge! Bist du eigentlich Volkswirt?

10.06.2006 02:00
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Re: wie weiter?

borsini wrote:

Hallo Marcus! Was meinst du wie weit wird die Korrektur des SMI's noch gehen? Vieles spricht ja noch dafür, dass es noch weiter nach unten geht

In welchem Zeitrahmen? -10% in diesem Jahr halte ich für realistisch. Bei etwa 6600-6800 hat der SMI noch gute Unterstützungen.

Langfristig hängt der Kursverlauf von der Inflation ab. Wenn man den Bärenmarkt 1967-1982 als Beispiel nimmt, verliefen die Kurse seitwärts aber die Inflation hat 57% an Kaufkraft weggefressen.

Anders der Crash von 1929, bei dem die Kurse extrem gesunken waren. ABer 1929 ist und bleibt wohl die Ausnahme und solange wir Papierwährungen haben, spricht nichts dagegen, dass die Notenbanken weiter Geld drucken. Von daher kann sich der SMI gut bei 5000-5500 langfristig einpendeln.

Speedy3 wrote:

Sind die Anleger solche Memmen geworden? :shock:

Reisst euch mal am Riemen.

Hättest Du in Deinem Leben schon einmal einen Bärenmarkt miterlebt, wüsstest Du, dass Durchhalteparolen nicht wirklich weiterhelfen.

Es geht auch nicht darum, wie die Wirtschaft jetzt dasteht sondern darum, wie die Zukunft vom Markt beurteilt wird.

Wenn es etwas gibt, was die Märkte hassen, dann ist es Unsicherheit. Noch im April haben alle FED-Chefs die Teuerung heruntergespielt. Erst seit Anfang Mai gibt auch das FED zu, dass die Teuerung "an der Schmerzgrenze" liegt. Und siehe da, die Börsen sinken.

Ich unterstelle mal, dass es dabei nicht nur um die Inflation geht. Vielmehr um die Tatsache, dass das FED einen Missstand erst zugegeben hat, als die Beweise auf dem Tisch lagen und bereits unzählige Artikel über die wahre Inflation geschrieben wurden.

Somit ist das Misstrauen berechtigt, dass es noch weitere Leichen im Keller der FED gibt, die jetzt langsam an die Oberfläche gespült werden.

Aber wie gesagt, das ist eine Vermutung meinerseits.

Ein weiteres Beispiel ist die Immobilien-Blase, die jetzt platzt und die es laut FED gar nie gab!

Quote:

Solange keine Gewinnwarnungen

kommen und der Konsumverbrauch in der kleinsten Art reduziert

gemeldet wird, ist doch noch alles im Lot.

Zinserhöhungen haben erst nach 6 Monaten einen direkten Effekt auf die Wirtschaft und es dauert ein weiteres Quartal, bis diese Effekte sich in den Bilanzen der Unternehmen widerspiegeln. Die meisten Marktteilnehmer wissen das und reagieren, bevor die Unternehmenszahlen auf dem Tisch liegen.

Steigende Zinsen führen zu einer Mehrbelastung der Konsumenten. Bis 2003 konnten die Konsumenten noch einfach ihre Schulden erhöhen, weil sie in steigende Immopreise refinanzieren konnten. Da nun seit ein paar Monaten die Immopreise sinken, fällt diese Möglichkeit der Geldschöpfung weg.

Die Anzahl der Refinanzierungen ist stark zurückgegangen:

In der Tat wachsen zwar die Konsumentenschulden immer noch, allerdings nur noch um 2% pro Jahr (dunkelblaue Kurve)

Die Unternehmen müssen also mit weniger Umsatz rechnen. Gleichzeitig steigen aber die Produzentenpreise:

Wie sich das auf die Gewinne auswirken wird, können sich viele Anleger vorstellen. Da muss man nicht erst auf die Quartalszahlen der nächsten Monate warten.

Ist also wirklich alles im Lot, solange keine schlechten Zahlen bekannt sind? Kannst Du Dir vorstellen, dass es für manche Menschen Sinn macht, bereits im Vorfeld zu reagieren, bevor schlechte Zahlen veröffentlicht werden?

09.06.2006 23:36
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Kommentare: 2453
Alles was recht ist......

Alles was recht ist.......wollen die Börsianer jetzt die nächsten

5 Monate jeden Tag in ihrem Bulletin schreiben, Zins-Inflationsangst

Ölfall-angst, Ölanstieg-angst, Angst vor dies und dem, Angst von

allem.

Sind die Anleger solche Memmen geworden? :shock:

Reisst euch mal am Riemen. Solange keine Gewinnwarnungen

kommen und der Konsumverbrauch in der kleinsten Art reduziert

gemeldet wird, ist doch noch alles im Lot.

Die Schweiz meldet ein rekordhohes BIP, Japan melde rekordhohe

Bestellungen bei der Maschinenindustrie, in Deutschland geht die

Arbeitslosigkeit zurück und und und....

Mir ist schon klar, dass man nicht die Augen vor negativen Entwicklungen

verschliessen soll, aber was zur Zeit abgeht, ist die Angst an den Haaren

hergezogen und die Anleger spielen verrückt.

Aufwachen!

Bessere Einstiegchancen gibt es nie mehr.

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