SMI im April 2009

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MarcusFabian
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SMI im April 2009

Rückblick auf den März

Ich schrieb vor einem Monat:

Quote:

Zusammengefasst also folgender Grobfahrplan:

Sinkende Kurse für maximal nächste Woche.

Danach rauf bis mindestens Ende März evtl. sogar bis Ende April

Ab Mai wieder Richtung Süden und neue Jahrestiefs gegen Mitte Jahr.

Nun, es ging um 8% runter und nicht nur um die erwarteten 2% und der Anstieg begann erst am 10. und nicht wie erwartet schon am 9. März aber alles in allem bin ich mit der Prognose soweit zufrieden.

Wo stehen wir jetzt?

Die Bärenmarktrally nähert sich langsam ihrem Ende. Ich sehe zwar noch Potenzial im S&P bis fast 900 aber wir sehen bereits am MACD, dass sich die Rally markant abschwächt. Im Gegensatz zum März ist es deshalb sehr schwierig, Ziel und Zeitpunkt des Wendepunktes vorauszusagen. Ich rechne aber mit einem letzten Aufwärtsschub bis Mitte April.

Warum?

Saisonal bedingt ist die Zeit vor Ostern eine relativ starke Zeit für Aktien. Hinzu kommt, dass viel Hoffnung (zu viel?) in das Treffen der 20 Pappnasen ab 2. April in London gesetzt wird. Wenn die G-20 Politiker also nicht für negative Überraschungen sorgen, dürfte die Rally bis nach Ostern anhalten.

Danach wird die Luft dünn. Nicht nur charttechnisch sondern vor allem deshalb:

Das sind nämlich die "Gewinne" der Unternehmen des S&P 500. Ab April dürften die ersten Quartalsergebnisse eintrudeln und die werden nicht besonders erbaulich sein. Die grosse Frage lautet nur, in wie weit die bereits vom Markt eingepreist sind.

Die Euphorie wird sich also in der zweiten Aprilhälfte legen und der Ernüchterung Platz machen, dass bisher Probleme nicht gelöst sondern nur verschoben wurden. Verschoben von den Banken und Versicherungen auf den Steuerzahler.

Derweil geht die Deflation aller Anlageklassen - vor allem der US Immobilien - munter weiter während andererseits die Inflation der Geldmenge perverse Ausmasse annimmt.

Es ist also anzunehmen, dass uns früher oder später der hier …

… um die Ohren fliegt.

Und damit wären wir beim Thema der Stunde. Der Frage nämlich, ob und wie lange die Restwelt noch tatenlos zuschauen wird, wie der Dollar entwertet wird.

Da gibt es nämlich ganz unterschiedliche Standpunkte:

Die BRIC-Staaten, allen voran Russland und China machen sich berechtigte Sorgen um den zukünftigen Wert ihrer Dollarreserven. Andere natürlich auch aber die Russen und Chinesen sind die ersten, die ihr Misstrauen offen aussprechen. Altmeister Soros war der erste, der die Idee hatte, den Dollar durch eine globale Währung, den Sonderziehungsrechten, als Leitwährung zu ersetzen. Er hausierte mit dieser Idee in Russland und die Russen wiederum bei den Chinesen.

SZR ( http://de.wikipedia.org/wiki/Sonderziehungsrecht ) sind eine künstliche Währung (ähnlich dem alten ECU) die von den derzeit 4 wichtigsten Währungen getragen wird. Entsprechend der Idee von Soros müssten die SZR von derzeit Dollar, Euro, Brit. Pfund und Yen auf weitere Währungen wie Rubel und Remimbi sowie als stabilisierenden Faktor auf Gold ausgeweitet werden.

Schliesslich haben die Gläubigerländer ein ureigenes Interesse daran, auch die Kaufkraft ihrer Dollarvermögen zu erhalten.

Im Gegensatz dazu liegt es im Interesse der USA a) den Dollar möglichst zu entwerten, weil damit eins-zu-eins auch die US-Schulden entwertet werden und b) die Geld-Druckmaschine nicht aus der Hand zu geben.

Mal abgesehen davon hätte die Einführung des SZR als Welt-Leitwährung ohnehin schon fatale Auswirkungen auf den Dollar. Derzeit wird nämlich noch 66% des Welthandels in Dollar abgewickelt. Im derzeitigen SZR hat der Dollar eine Gewichtung von noch 44%. Selbst wenn wir unberücksichtigt lassen, dass die Anteile der bestehenden im SZR enthaltenen Währungen zugunsten der neu aufzunehmenden Währungen nach unten angepasst würden, würde der Bedarf an Dollars um rund ein Drittel (von 66 auf 44%) zurückgehen. Entsprechend würde der Preis des Dollars sinken.

Eine partielle Golddeckung kann sich Amerika derzeit erst recht nicht leisten, denn die würde ja verhindern, dass die Geldmenge beliebig aufgebläht werden kann. Die ganzen schönen Pläne des Quantitative Easing wären dann für die Katz und GM und AIG gingen den Weg allen irdischen Schrotts.

Was die USA anstreben ist eine möglichst umfangreiche Entwertung ihrer Schulden (und der Vermögen der Gläubiger) bevor der Dollar zum Klopapier wird:

Einen Ersatz des Dollars durch eine neue Währung wird es also sicher nicht als Ergebnis dieses G20-Gipfels geben. Zumindest nicht als Verhandlungsergebnis aber ich gehe davon aus, dass die BRIC-Staaten in der Folge ihre Dollar-Vermögen langsam abstossen und in nachhaltigeres Umtauschen werden.

Die Frage, die uns in den nächsten Monaten beschäftigen sollte, lautet also nicht: "Was tun die Märkte?" sondern vielmehr: Wann fliegen uns der Dollar und die Bonds um die Ohren?

US Staatsanleihen sind - wie schon mehrfach erwähnt - mit $86 Billionen der grösste und wichtigste aller Märkte. Zum Vergleich: Weltweiter Aktienmarkt etwa $30 Billionen.

Zur Grafik: Der Wert einer Währung wird dadurch bestimmt, was man sich an reellen Gütern wie Rohstoffen, Lebensmitteln etc. kaufen kann.

Der Wert der Währung bestimmt die Zinsen und somit den Wert der Bonds. Kurz: Es macht nur Sinn, Bonds zu kaufen, wenn diese mehr Zinsen abwerfen als die Teuerung wegfrisst.

Die Zinsen der Bonds wiederum bestimmen die Zinsen bei Krediten, Hypotheken und die erwarteten Dividendenrenditen von Aktien.

Der Ausblick auf die nächsten 6-12 Monate lässt sich am besten mit dieser 4-fachen Evil Knievel Formation darstellen:

Ein letztes Aufbäumen des Bullenmarktes im April mit dem Ziel, möglichst viele Kleinanleger in Aktien zurückzulocken und danach Abmarsch in das letzte grosse Tief irgend wann gegen Mitte 2009.

Danach wird folgendes passieren:

Die Inflation durch Geldentwertung schlägt mehr und mehr durch. Zuerst stürzt der Dollar und das Pfund, danach der Euro und in seinem Schlepptau alle anderen Papierwährungen. Die Inflation wird sehr schnell steigen und mit ihr die Aktienkurse.

Nominal dürften Aktien bis Ende 2010 um vielleicht 50% zulegen. Doch was nützt das, wenn man sich dann für $1000 weniger kaufen kann als heute für $500?

Die Zahlen mögen übertrieben sein. Ich möchte lediglich die Richtung festhalten: Wenn Aktien weniger stark steigen als die Teuerung, macht der Investor unter dem Strich Verlust. Die Anleger werden also real Verluste erleiden obschon sich die Kurse nominal seitwärts oder steigend verhalten.

Aber eben, so läuft das in einem Kondratieff Winter.

Bei zunehmender Entwertung des Papieres werden naturgemäss Edelmetalle und Rohstoffe zumindest das Vermögen sichern. Inflationsbereinigt also stabil bleiben. Gold und Silber sind die Ausnahme, da sie als Hartgeld bei steigender Inflation zunehmend zur Vermögenssicherung herangezogen werden. Die knappen Bestände tun ihr übriges.

Kleines Beispiel hierzu: Wollten alle Staaten den Goldanteil ihrer Reserven um nur 1% erhöhen, bräuchten sie dazu 12 Jahresproduktionen an Gold. Das ist also gar nicht machbar.

Ich erwarte den nächsten Goldpreis-Schub kurz vor Ostern. Also ab dem 6. April.

Happy Trades

Marcus

Neu-SG
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SMI im April 2009

spannend. spannend...

also müssten man irgendetwas was mit öl zu tun hat kaufen.. was gäbs da so gescheites...? hast du nen Tipp MF?

Psytrance24
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SMI im April 2009

wieder was gelernt Smile

Aber diese "Evil Knievel" Formation Blum 3Lol

Das Schicksal mischt die Karten und wir spielen.

A. Schopenhauer



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Cobra66
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SMI im April 2009

Lieber MF, vielen Dank für Deine Arbeit! :!: Wink

Bezüglich Kondratieff Winter habe ich einen Artikel von Walter K. Eichelburg verfasst am 31.05.2006!!! gefunden,

also vor 2 1/2 Jahren (und das meiste ist bisher so eingetroffen!!!):

http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?seite=2&storyid=2707

Versteh ich Dich richtig? :?:

Wir sind jetzt inmitten des Kondratieff Winters? :?:

Und der könnte dann also noch 10 Jahre anhalten? :?:

Zu den Kondratieff Zyklen habe ich noch folgendes gefunden:

In der Tat gibt es einen langfristigen Kreditzyklus, den der russische Ökonom Kondratieff bereits um 1920 entdeckt hat. Daher wird dieser Zyklus mit einer Dauer von 50...70 Jahren auch als „Kondratieff-Zyklus“ bezeichnet. Die Dauer ist deshalb so lang - etwa 2 Generationen, weil nach dieser Zeit die Angst vor Schulden verschwunden ist. Der Schuldenberg erreicht wie heute so grosse Höhen, dass er abgebaut werden muss, bevor wieder ein neuer Zyklus beginnen kann. Diesen Zyklus kann kein Politiker vermeiden und er ist weltweit.

Ian Gordon aus Kanada weist diesem Zyklus noch vier Jahreszeiten (Phasen) zu:

a.) Frühling (Kondratieff-Spring - aktueller Zyklus-Beginn 1949):

Die Wirtschaft erwacht nach der Schuldenabbau-Phase wieder. Die Stimmung ist optimistisch, aber man ist bei Kredit-Vergabe-/Aufnahme vorsichtig - nur für Investitionen

b.) Sommer (Kondratieff-Summer, Beginn im aktuellen Zyklus ca. 1966):

Die Kreditvergabe wird stärker, Inflation setzt ein, Rohstoffe werden knapp, daher kommt es oft zu Resourcen-Kriegen (wie 1. Weltkrieg). Diese Phase endet nach einer Rezession (wie 1980-82).

c.) Herbst (Kondratieff-Autumn, Beginn im aktuellen Zyklus 1980):

Das ist eine herrliche Zeit mit wenig Kriegen. Die Rohstoff-Knappheit geht zu Ende, dafür steigen die Papier-Werte von Anleihen, Aktien, Immobilien, d.h. Asset-Inflation aber wenig Verbraucherpreis-Inflation. Globalisierung durch neue Technologien. Die Konsum- und Staats-Verschuldung erreicht ungeahnte Ausmasse. Das legt den Keim zum Niedergang.

d.) Winter (Kondratieff-Winter, Beginn im aktuellen Zyklus 2000):

Es ist Zeit für den Schulden-Abbau. Mit einem Börsencrash beginnt eine Zeit der Deflation, d.h. der Wert des Geld steigt gegenüber den Assets. Massive Bankrotte stürzen die Wirtschaft in eine 3..5jährige Depression.

Jede dieser Phasen dauert etwa 10...20 Jahre. Damit zusammen gibt es auch grosse gesellschaftliche Veränderungen. So bildet sich in der "Herbst-Phase" eine Bürokratie- und Anspruchsgesellschaft heraus, die in der Winter-Phase wieder zerstört wird. Gleichzeitig geht auch das alte Finanzsystem zu Ende, und ein neues System mit wenig Schulden und meist mit Golddeckung wird geschaffen.

Am Ende eines Zyklus standen immer BÜROKRATIE, VERSCHULDUNG, STAATSBANKROTT.

Am Anfang war immer GOLD die Grundlage eines neuen Finanzsystems.

An der Börse kann man 1000% gewinnen, aber nur 100% verlieren.

MarcusFabian
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SMI im April 2009

Cobra66 wrote:

Versteh ich Dich richtig? :?:

Wir sind jetzt inmitten des Kondratieff Winters? :?:

Und der könnte dann also noch 10 Jahre anhalten? :?:

Zu Kondratieff habe ich recht viel hier geschrieben:

http://www.cash.ch/node/1604

Zu Deinen Fragen:

Ja, wir sind in einem Kondratieff Winter wobei allerdings die Meinungen auseinander gehen, ob der bereits 2000 oder erst 2007 begonnen hat.

Für 2000 spricht, dass damals die Aktienmärkte das inflationsbereinigte Hoch erreicht haben. Zeitgleich mit dem Tief bei Gold.

Für 2007 spricht das nominale Hoch in Papier-Dollars.

Ich persönlich bin für 2000. Vielleicht ist das aber auch nur Wunschdenken weil ich mir wünsche, dass diese Krise bald vorbei geht. Insofern halte ich auch weitere 10 Jahre für übertrieben lange.

Ein durchschnittlicher Winter dauert so um 12 Jahre und deshalb sollte er auch um 2012/13 vorbei sein.

Turbo
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SMI im April 2009

Die Stimmung der US-Verbraucher hellte sich im März nur minimal auf. Die Wirtschaftsaussichten sowie Lage die auf dem Arbeitsmarkt drückten nach wie vor stark auf die derzeitige Stimmung der Konsumenten. Der entsprechende Index stieg im vergangenen Monat auf 26 Punkte gestiegen; Volkswirte hatten indes einen Anstieg der Kennzahl auf 28,0 Punkte. Im Februar war die Verbraucherstimmung auf den niedrigsten Stand seit Beginn der Erhebung 1967 gefallen. Die Häuserpreise in den 20 grössten Ballungsgebieten der USA sanken im Januar erneut deutlich und in der Region Chicago trübte sich die Stimmung der Einkaufsmanager im März überraschend ein./sf/gr

Dieses Zahlenset hat keine positive Aspekte gebracht, aber der Markt wartet jetzt auf erste Anzeichen einer Besserung und ob langsam die Innvestitionsprogramme Wirkung zeigen. Auch ich habe auf eine positive Zahl gehofft, ist nicht gekommen und ich werde daher wohl meine Cash-Position wieder stark aufbauen.

Von der G20 erwarte ich nicht viel, wichtig sind allein die amerikanischen Wirtschaftszahlen. Der Markt wird in der naechsten Zeit wieder sensitiver auf Wirtschaftszahlen reagieren.

Der heutige Kursverlauf des Dow und der schon wieder schlechterer Futures lassen auch nicht gerade Euphorie aufkommen.

Scheint das der Schwung vorbei ist und man ist wohl an der Seitenlinie wieder besser aufgehoben. :?: :roll:

Ich hole es mir zurueck, du verdammtes Biest!

MarcusFabian
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SMI im April 2009

Cobra66 wrote:

1. Am Ende eines Zyklus standen immer BÜROKRATIE, VERSCHULDUNG, STAATSBANKROTT.

2. Am Anfang war immer GOLD die Grundlage eines neuen Finanzsystems.[/i]

1. Staatsbankrotte und Währungsreformen fallen IMMER in einen Winter. Das ist richtig. Aber der Umkehrschluss ist falsch, dass jeder Winter mit Staatsbankrotten enden muss.

Ganz falsch ist, dass die Verschuldung am Ende des Zyklus steht.

Am Ende des Herbst steht Verschuldung. Soweit ok. Aber die Aufgabe des Winters besteht darin, Schulden und Vermögen zu vernichten. Am Ende des Winters startet der Frühling also schuldenfrei!

2. Gold war bisher in 99% aller Finanzsysteme die Grundlage. Ganz besonders natürlich nach dem Bankrott eines weiteren Versuches, ein Fiat Währungssystem am laufen zu halten.

Wobei unser aktuelles Papiersystem relativ lange (seit 1971, also 38 Jahre) überlebt hat. Das dürfte Rekord sein. Normalerweise sind Papiergeldsysteme schon nach 9 Jahren, bisheriges Maximum 30 Jahre, gescheitert.

Und ja, wenn ein Papiergeldsystem scheitert, wünschen sich die Menschen wieder ein stabiles Geldsystem. In der Folge wird der Goldstandard eingeführt, der dann aber nach einigen Dekaden wieder langsam verwässert wird.

Fawi
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SMI im April 2009

Danke an MarcusFabian für den wie immer sehr ausführlichen und interessanten Beitrag. Die Märkte werden wohl die nächsten Tage wieder zittrig... also gelassen bleiben.

Psytrance24
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SMI im April 2009

Turbo wrote:

Der heutige Kursverlauf des Dow und der schon wieder schlechterer Futures lassen auch nicht gerade Euphorie aufkommen.

Scheint das der Schwung vorbei ist und man ist wohl an der Seitenlinie wieder besser aufgehoben. :?: :roll:

wieso dann nicht daran überproportional mit Puts partizipieren?

Das Schicksal mischt die Karten und wir spielen.

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Turbo
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SMI im April 2009

Psytrance24 wrote:

Turbo wrote:

Der heutige Kursverlauf des Dow und der schon wieder schlechterer Futures lassen auch nicht gerade Euphorie aufkommen.

Scheint das der Schwung vorbei ist und man ist wohl an der Seitenlinie wieder besser aufgehoben. :?: :roll:

wieso dann nicht daran überproportional mit Puts partizipieren?

Bin halt kein Aktien-Puter und habe meine grossen Gewinne immer mit Calls gemacht. Gewinne bei Puts limitiert, Auswahl kleiner und erst noch teurer.

Nur ab und zu Index-Put gemacht. Aber 40% in einen KO Put wuerde ich nicht wagen.

Ich hole es mir zurueck, du verdammtes Biest!

Smith2000.
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SMI

Gute Arbeit!

Und wann empfehlt ihr in Puts zu investieren? Wenn überhaupt? Ich werde es nichht wagen, aber ich denke im Moment ist ja wahrscheinlich noch zu früh..

Diva
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SMI im April 2009

MarcusFabian

Toller Bericht, wirklich! Kaum postest Du sowas füllen mir die Ängstlichen meine PN, dabei ist er ja nur gerade knapp 6 H alt.

Erkläre doch, wie sich der Franken verhalten wird und kläre die Jungs doch auf, warum gerade jetzt das Bankkundengeheimnis bekämpft wird, danke.

Ich verstehe nicht, wer an der Börse tätig sein will und die Mechanismen der Finazmärkte nicht versteht, sorry für mich unbegreiflich.

Diva

Smith2000.
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SMI im April 2009

Diva wrote:

MarcusFabian

Toller Bericht, wirklich! Kaum postest Du sowas füllen mir die Ängstlichen meine PN, dabei ist er ja nur gerade knapp 6 H alt.

Erkläre doch, wie sich der Franken verhalten wird und kläre die Jungs doch auf, warum gerade jetzt das Bankkundengeheimnis bekämpft wird, danke.

Diva

naja, vielleicht hast du schon Forum-Fans Biggrin

Turbo
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SMI im April 2009

Hab Cash Position wieder erhoeht und warte ab. Irgendwie unsicher und schwer fassbar im Moment.

Ich hole es mir zurueck, du verdammtes Biest!

siddhi
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Re: SMI im April 2009

@ MarcusFabian

Deine Beiträge sind wirklich immer wieder erfrischend und ich lerne jedes mal etwas aus einer neuen Perspektive kennen. Wirklich spannend, ich danke Dir!

Ich mag es, wenn die Dinge in einen grösseren Zusammenhang gebracht werden und dies gelingt Dir immer wieder hervorragend.

reckefoller
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SMI im April 2009

Wenn die Zinsen richtig explodieren - so beginnt jede Währungskrise - die Angstzinsen, dann kommen alle Kreditnehmer mit variablen Zinsen sofort in große Probleme, besonders, weil die Arbeitslosigkeit explodieren wird. Die Banken werden versuchen, mit allen Mitteln ausstehende Kredite einzutreiben, um selbst liquid zu bleiben. Das wird die Immobilienpreise zu Boden reißen. Eine enorme Pleitewelle bei Firmen wird ebenfalls kommen. Absolut tödlich sind natürlich Kredite im Schweizer Franken, denn dieser wird als Fluchtwährung enorm im Kurs steigen.

Auch aus dem vorerwähnten Artikel von 2006. Das dürfte der Grund sein, warum auf der Schweiz und damit dem Bankgeheimnis / Schweizer Franken rumgehackt wird.

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SMI im April 2009

reckefoller wrote:

Wenn die Zinsen richtig explodieren - so beginnt jede Währungskrise - die Angstzinsen, dann kommen alle Kreditnehmer mit variablen Zinsen sofort in große Probleme, besonders, weil die Arbeitslosigkeit explodieren wird. Die Banken werden versuchen, mit allen Mitteln ausstehende Kredite einzutreiben, um selbst liquid zu bleiben. Das wird die Immobilienpreise zu Boden reißen. Eine enorme Pleitewelle bei Firmen wird ebenfalls kommen. Absolut tödlich sind natürlich Kredite im Schweizer Franken, denn dieser wird als Fluchtwährung enorm im Kurs steigen.

Auch aus dem vorerwähnten Artikel von 2006. Das dürfte der Grund sein, warum auf der Schweiz und damit dem Bankgeheimnis / Schweizer Franken rumgehackt wird.

Du bist ein heller Bursche, davon spreche ich schon die ganze Zeit. Für die Schweiz wäre es besser schon jetzt den Franken hoch zu halten, deshalb sollte die SNB die Zinsen erhöhen und nicht senken!

Nur heute arbeitet die SNB für die Banken, nicht eben für die Wirtschaft.

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Stockpicker87
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SMI im April 2009

Im moment arbeitet sie eher für die Exportindustrie.

Diva
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SMI im April 2009

Stockpicker87 wrote:

Im moment arbeitet sie eher für die Exportindustrie.

Ohne die Zinsenkung wäre die UBS bereits begraben!

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teletuuby
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SMI im April 2009

Wie kann ich mich in US-Dollar verschulden?

daytrader1
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bald wirds hässlich leute...

deckt euch mit smi, dax und dow puts ein, die ersten zeichen für eine weitere talfahrt deutet sich an.

http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=20601087&sid=aAAVqvS3v7Bk&refer=home

marco
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Re: bald wirds hässlich leute...

daytrader1 wrote:

deckt euch mit smi, dax und dow puts ein, die ersten zeichen für eine weitere talfahrt deutet sich an.

http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=20601087&sid=aAAVqvS3v7Bk&refer=home

http://www.cnbc.com/id/29982503

reckefoller
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SMI im April 2009

was für ein früchtchen.

"Wie schaffte Collardi diesen Blitzaufstieg? Das fragen sich auch einzelne Vertreter der alten Garde bei Julius Bär, die sich an seinem Stil stiessen: Collardi, der 2006 als Chef Operationen zur Privatbank geholt wurde, fuhr jeweils im Ferrari vor. Bär-Präsident Raymond Bär soll er einmal, als dieser ihn telefonisch zur Besprechung vorlud, laut «Bilanz» beschieden haben, er sei beschäftigt – Bär solle doch zu ihm kommen, wenn er etwas wolle." ( aus tages anzeiger)

MarcusFabian
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Diva wrote:

Erkläre doch, wie sich der Franken verhalten wird und kläre die Jungs doch auf, warum gerade jetzt das Bankkundengeheimnis bekämpft wird, danke.

Gerne. Aber zunächst an alle: Die Fragen nach der Auswirkung eines US Bond Crashes auf den Franken gehören in den öffentlichen Bereich und nicht in eine PN - egal in wessen Mailbox! PN sollten schliesslich nur der Notfall sein, wenn man a) etwas Privates mitteilt oder b) die Frage für den Rest der Welt uninteressant ist.

Beides ist hier nicht der Fall.

Also zum Thema: Was passiert mit dem Franken, wenn der Dollar bachab geht?

Ausgangslage

Es gibt derzeit kaum noch Länder und nicht-US Investoren, die an US T-Bonds also Bonds des amerikanischen Staates interessiert sind. Denn erstens sind die Zinsen sehr niedrig und zweitens erhöht sich die Gefahr einer Abwertung des Dollars. Wenn der Dollar auch nur 5% verliert während die Bonds eine Rendite von 3.6% bringen, macht der Investor einen realen Verlust von 1.4%. Um den zu vermeiden, wird er sich eine andere Anlage suchen.

Die US Regierung braucht Geld, muss neue Schulden aufbauen, um ihre bailouts finanzieren zu können. Dazu gibt sie laufend neue Schuldscheine, Treasury-Bonds aus. Was passiert nun aber, wenn sich aus obgenannten Gründen, zuwenig Interessenten für die Bonds finden?

Problem der FED

Unter normalen Umständen folgendes: Die Preise für die Bonds sinken. Ein $100 Bond, der mit einem Coupon von $3 angeboten wird kostet dann vielleicht nur noch $80. Damit steigen die Renditen, denn $3 von $80 = 3.75%.

Vielleicht geht der Bond auch für nur $50 über den Ladentisch. Dann steigt die Rendite auf 6%.

Genau das passiert bei jeder Schulden-Auktion, die von einer Bananenrepublik durchgeführt wird. Unzuverlässige Schuldner müssen häufig 12% oder mehr Zins zahlen, um Kredite zu bekommen.

Nun die USA sind keine Bananenrepublik. Denn erstens produzieren sie keine Bananen und zweitens sind sie keine Republik. Wink

Aber die Amis haben einen weiteren Vorteil: Die Schulden lauten in der Währung, die sie selbst beliebig drucken können.

Also passiert folgendes: Wenn sich zu wenig Käufer für die Bonds finden, springt einfach die FED ein und kauft mit frisch gedrucktem Geld die Bonds einfach auf. Damit kann die FED die Renditen auf dem gewünschten Niveau von 3.6% halten.

Natürlich kauft die FED nicht direkt sondern über ihre FED-Geschäftsbanken. Aber das ist nur ein juristisches Detail.

Diese Politik hat Bernanke von Zimbabwe abgeschaut. Dort lief es nämlich genau gleich: "Wir haben kein Geld, um eine Brücke zu bauen? Kein Problem, drucken wir einfach welches!".

Problem der Bond-Anleger

Was also tun die Gläubiger, die Halter von US Treasuries, wenn in der Folge die Bondpreise und der Dollar abstürzen?

Sie suchen nach Alternativen. Das können Umschichtungen in andere - stabilere Währungen sein. Das können Unternehmensbeteiligungen sein. Natürlich auch Rohstoffe und Edelmetalle.

All diese Assets haben aber ein Problem: Kein Markt alleine ist gross genug, um ein Fluchtkapital von $86 Billionen aunfehmen zu können. Im Goldmarkt könnte bei heutigen Preisen höchstens 1 Billion geparkt werden. 2 Billionen, wenn sich der Goldpreis verdoppelt aber auch das würde noch lange nicht reichen.

Bei der Flucht in andere Währungsräume stellt sich für die Investoren dann die Frage, ob sie nicht vom Regen in die Traufe kommen: Ist die Fluchtwährung stabiler als der Dollar oder wird auch hier auf Teufel-komm-raus Geld gedruckt?

Szenenwechsel: Betrachten wir jetzt diese Situation aus Sicht der Schweiz:

Problem der Schweiz

Wenn der Dollar gegenüber allem und jedem sinkt, hat die Schweiz ein Problem und eine Chance.

Das Problem besteht darin, dass sich Schweizer Exportgüter in Dollars verteuern. Somit kommt die Schweizer Exportindustrie unter Druck. Die Exportindustrie will stabile Wechselkurse. Sie wird entsprechend auf Politik uns SNB Druck ausüben, den Franken "stabil" zum Dollar zu halten. Sprich, den Franken in gleichem Masse zu entwerten und mit dem Dollar bachab zu schicken.

Die Chance andererseits besteht darin, dass die Schweiz ihre Währung stabil halten könnte. Sie könnte allen Unkenrufen der Exportindustrie zum Trotz offiziell erklären, dieses Spiel der Inflationierung nicht mitzumachen.

Sie könnte sogar soweit gehen, den Franken wieder partiell mit Gold zu decken.

Der Franken wäre dann die stabilste Währung der Welt und würde als Fluchthafen für einen Teil der aufgelösten T-Bonds werden. Da der Franken-Raum aber auch viel zu wenig liquide ist, um zweistellige Billionenbeträge aufzunehmen, würde ein regelrechter Run auf den Franken einsetzen.

Dabei bräuchten wir nicht einmal ein Bankgeheimnis. Auch so würde uns legales Staats-Geld aus China und Arabien regelrecht überfluten.

Der Vorteil: Bei einer Golddeckung von 33% könnte die SNB schlussendlich die Geldmenge verdoppeln, ohne dass der Franken dabei unter Druck käme. Im Vergleich zur Franken-Geldmenge besitzt die Schweiz nämlich immer noch relativ viel Gold!

Für die Schweizer Bürger würde das bedeuten, dass für jeden in der Schweiz verdienten Franken Fr. 2.- auf dem Weltmarkt konsumiert werden könnten. Ähnlich wie es die Amis dank Dollar-Reservewährung und Petrodollar die letzten drei Jahrzehnten tun konnten.

Die Kehrseite der Medaille: Schweizer Produkte würden für Ausländer unerschwinglich. Die Exportindustrie würde stark leiden.

Man müsste dann also überlegen, ob und wie der Exportindustrie mit dem neu einfliessenden ausländischen Reichtum geholfen werden kann.

Zünglein an der Waage: Euro

Amerika ist für Schweizer Exporte nicht besonders wichtig. Europa schon. Die SNB hat deshalb in den letzten Jahren immer auf eine Parität des Franken zum Euro geachtet und weniger auf den Dollar.

Wir können deshalb davon ausgehen, dass sie dies auch weiterhin tun wird.

Was aber wird die EZB tun?

Ein Vorteil des Euro liegt mal darin, dass bei der Währungspolitik 22 Staaten mitreden. Die EZB ist also ein recht träger Verein und das ist in dieser Situation auch gut so.

Für Europa gilt deshalb dasselbe wie für die Schweiz: Die Chance, neue Leitwährung zu werden gegen Interessen der Exportindustrie.

In klassischem europäischen Stil dürfte die EZB wohl einen Mittelweg gehen und versuchen, einigermassen stabil zum Dollar zu bleiben. Wenn aber die Hyperinflation im Dollar einsetzt, wird sie sich entscheiden müssen.

Im Idealfall gelingt es Europa, sich vom Dollar abzukoppeln. Dollar und Pfund würden dann als weltweit einzige grosse Währungen abstürzen. Der Euro würde zur neuen Leitwährung und da nun die Chinesen und Araber ebenfalls Euros verwenden, würden sie ihre Importe nicht einschränken. Ihre Währungen wären nämlich genau so teuer wie Euro und Franken.

Amerika würde dann in eine grosse Depression verfallen. Alle Kredite würden sofort fällig gestellt und Amerika bekäme keine neuen Kredite mehr aus dem Ausland. China würde dann seine Dollarreserven dazu verwenden, möglichst viel Land und Firmen in den USA zu kaufen. Ganze Landstriche in den USA wären dann in ausländischer Hand.

Dasselbe Spiel also, das die Amis jahrzehntelang mit Drittweltländern gespielt haben: Man gewährt Kredit, der nicht zurückbezahlt werden kann und übernimmt dann das Land!

Wenn der Dollar also bachab geht, erhöht sich der Druck auf die EZB und in Europa wird es zur Zerreissprobe kommen zwischen Ländern, die inflationieren wollen (club-med) und Deutschland, das die Stabilität sucht. Im dümmsten Fall kommt es zu einer Auflösung des Euroraumes und Rückkehr zu den alten Währungen. Das ist nicht ausgeschlossen aber doch unwahrsheinlich. Denn gemeinsam können die 22 Euro-Länder die Krise erfolgreicher überstehen als alleine.

Wenn Amerika also in eine Hyperinflation >25% einschwenkt, wird auch Europa eine hohe Inflation (vielleicht 10-15%) erleben und vielleicht am "Hyper" vorbeikommen.

Die Schweiz wird entsprechend Europa kopieren und wir werden eberfalls eine hohe Inflation und Geldentwertung haben.

Die derzeitige Führung der SNB hat in den letzten 10 Jahren 50% des Schweizer Goldes zum grössten Teil unter $300/oz verkauft und gleichzeitig die Geldmenge verdoppelt. Der Begriff "Währungsstabilität" ist in der SNB zum Fremdwort geworden.

Fazit: Europa und die Schweiz haben eine enorme Chance, aus dieser Krise als Sieger hervorzugehen. Sie werden sie nicht nutzen!

Diva
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SMI im April 2009

MarcusFabian

Es gibt Leute die wagen es nicht öffentlich die simpelsten Fragen zu stellen!

Mit ist es zu doof über Währungsverhalten zu diskutieren, denn es gehört zum minimalen Wissen an der Börse, nicht nur in einer Krisenzeit.

Aber danke, ich sehe ja Du erledigst das mit Herzblut! Danke.

Sicher werden Europa und die Schweiz zu den verlierern gehören bis auf ein paar Ausnahmen in diesem Gebilde.

Die Sieger werden andere sein und natürlich die USA (das Volk), dies vergessen die Meisten hier.

Nochmals danke.

Diva

reckefoller
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SMI im April 2009

BEREITS 250% HYPERINFLATION BEI DER VIGNETTE

Achtung: kein Aprilscherz! Infra, der Fachverband der Schweizer Infrastrukturbauer, schlägt vor, den Preis für die Autobahnvignette von 40 auf 100 Franken zu erhöhen. Die Mehreinnahmen von rund 480 Millionen Franken pro Jahr sollen dem Ausbau der Nationalstrassen zu Gute kommen.

Perry2000
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SMI im April 2009

Ja klar.... und foifschtelligi Poschtleitzahle chömemer au öber.

:mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

hasa20
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SMI im April 2009

MarcusFabian wrote:

Amerika würde dann in eine grosse Depression verfallen. Alle Kredite würden sofort fällig gestellt und Amerika bekäme keine neuen Kredite mehr aus dem Ausland. China würde dann seine Dollarreserven dazu verwenden, möglichst viel Land und Firmen in den USA zu kaufen. Ganze Landstriche in den USA wären dann in ausländischer Hand.

Danke für den guten Beitrag.

Meinst das wird die USA einfach hinnehmen? Was sie dann noch haben sind ihre Waffen und die bringen sie zum Einsatz. In der von dir beschriebenen Szenario ist die Chance für ein Krieg sehr hoch!

Es ist ein seltsamer Zufall, dass alle die Menschen, deren Schädel man geöffnet hat, ein Gehirn hatten

MarcusFabian
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SMI im April 2009

MarcusFabian wrote:

Im dümmsten Fall kommt es zu einer Auflösung des Euroraumes und Rückkehr zu den alten Währungen.

In diesem Zusammenhang der heutige 1. Aprilscherz aus dem Spiegel.de

Bundesregierung beschließt Wiedereinführung der D-Mark

Berlin - Einen Tag vor Beginn des Weltfinanzgipfels in London überrascht die Bundesregierung mit einem Paukenschlag: Durch einen Eilantrag der Regierung wurde vergangenen Abend im Bundestag die kurzfristige Einführung des D-Mark als Stabilitätswährung beschlossen. Nun steht nur noch die Entscheidung des Bundesrates zur endgültigen Beschlussfassung aus.

Lol

Smith2000.
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SMI im April 2009

Perry2000 wrote:

Ja klar.... und foifschtelligi Poschtleitzahle chömemer au öber.

:mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

Achtung: kein Aprilscherz!!!: Der SMI liegt in wirklichkeit bei 3509 Punkte! Er wurde in den letzten 10 Jahren laufend falsch aktualisiert -laut Experten der Schweizer Börse wird man die Änderung heute gegen 4 Uhr PM vornehmen, dadurch kann der Dow Jones index natürlich auch positiv beeinlfusst werden!! BiggrinBiggrinBiggrinBiggrin

MarcusFabian
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SMI im April 2009

Diva wrote:

Es gibt Leute die wagen es nicht öffentlich die simpelsten Fragen zu stellen!

Ob die Angst haben, ein Forum-Posting könne ihre Privatsphäre verletzen?

Ok, machen wir mal. Ich mache jetzt ein Photo von jedem Leser. Bitte Web-Cam einschalten und lächeln Wink

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