SMI im April 2010

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31.03.2010 17:29
#1
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SMI im April 2010

Der März war rückblickend ein guter Monat für den SMI. Wir verzeichnen einen Anstieg von 2.3% in Franken. Etwas weniger in Gold, denn der Franken hat 1.2% gegenüber Gold eingebüsst.

Das ganze mit dem Vorbehalt, dass ich dieses Posting am 31. März um kurz nach 9:15 Uhr morgens schreibe und deshalb die Performance des 31. März hier nicht berücksichtigen kann.

Charttechnisch befindet sich der SMI eigentlich bereits seit Anfang März knapp im überkauften Territorium (RSI = 68 ). MACD hat per 18. März nach unten gedreht, doch hat der SMI das alles bisher ohne grössere Korrekturen souverän überstanden.

Rein technisch gesehen ist für den April also zu erwarten, dass es in der ersten Monatshälfte eine leichte Korrektur geben wird, damit die Indikatoren wieder runterkommen können. Mit neuer Kraft könnte es dann ab Mitte April zu einem neuen Schub nach oben kommen und mit etwas Glück die 7000er Marke geknackt werden.

Ein Blick ins Land der unbegrenzten Burger bestätigt den positiven technischen Ausblick:

Zwar verliert auch der Dow Jones langsam an Kraft aber ein Verkaufssignal ist beileibe noch nicht auszumachen. Dies notabene bei stabilem Dollar.

Ein kleine Warnung bekommen wir allerdings vom Dow Jones Transport Index, der bekanntlich als Vorläufer fungiert:

Hier bleibt abzuwarten, ob sich das Verkaufssignal vom 25. März (MACD) bestätigt oder ob er es nochmals schafft, nach oben abzudrehen.

Vorläufer des DJT (sozusagen der Vorläufer des Vorläufers) ist der Baltic Dry Index und der sieht vielversprechend aus:

Das bestätigt soweit die oben bereits beschriebene Einschätzung einer moderaten Korrektur zu Beginn eines alles in allem positiven Börsenmonats.

Neben der reinen Charttechnik gibt es im wahren Leben derzeit drei Themen, die uns beschäftigen müssen und die direkt oder indirekt auch einen Einfluss auf die Märkte im Allgemeinen und den SMI im Speziellen haben werden:

* EU-Problemfall Griechenland

* Die US Gesundheitsreform

* Auslaufendes Quantitative Easing

EU-Problemfall Griechenland

Das Vertrauen in Europa hat seit Dezember stark gelitten. Hier der Euro in Dollar:

Das Problem dabei ist wohl weniger Griechenland, das nur mit 2% des EU BSP zu Buche schlägt sondern vielmehr die Angst, die anderen PIIGS-Staaten Portugal, Spanien, Irland und Italien könnten (in dieser Reihenfolge) ebenfalls fallen. Teilweise ist sogar von Frankreich die Rede und spätestens das wäre dann der Todesstoss für den Euro.

Ein Teil des Problems ist sicher die zögerliche, Unsicherheit verbreitende Reaktion der übrigen Euro-Länder, wie sie mit Griechenland umgehen wollen.

Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten:

a) Griechenland wird voll unterstützt und die Schulden vom deutschen Michel übernommen.

b) Griechenland wird aus dem Euro rausgeschmissen.

Ersteres hat zur Folge, dass an die übrigen PIIGS Staaten ein falsches Signal gegeben wird, nämlich, "Ihr könnt machen was ihr wollt: Wenn's schief geht folgt der bailout". Dass dieses Signal die Disziplin der Sünder untergräbt, ist aus den Banken-bailouts des letzten Jahres hinreichend bekannt.

Würde man Griechenland aus dem Euro rausschmeissen hätte das zwar eine stabilisierende Wirkung auf den Euro, Griechenland jedoch müsste einen weitaus höheren Zins auf seine - nun in Drachmen lautenden - Staatsobligationen bezahlen, was bis zum Staatsbankrott führen könnte.

Nun gut, Europa hat sich für den Bailout entschieden und somit bleibt abzuwarten, wie es mit dem nächsten Wackelkandidaten - Portugal - weitergeht.

Wie zu erwarten hat der Dollar von dieser Griechenland-Problematik profitiert. Meiner Meinung nach ungerechtfertigt, denn in den USA haben zumindest die Staaten Kalifornien, Florida, Illinois, Ohio, Michigan, North Carolina und New Jersey ähnliche Probleme wie Griechenland. Kalifornien ist so gut wie pleite und hat für die USA eine weitaus grössere Bedeutung als Griechenland für Europa. Immerhin ist Kalifornien nach Italien die 8. Grösste Volkswirtschaft der Erde.

Aus der €uro-Zone könnten uns also noch ein paar böse Überraschungen treffen, die erst teilweise eingepreist sind. Ansonsten könnte sich der Blick auch auf die gleichartigen Probleme in den USA verschieben.

Die US Gesundheitsreform

Grundsätzlich ist es ja etwas gutes, wenn nur 32 Mio Amerikaner neu in den Genuss einer Krankenversicherung kommen. Die Frage, die sich allerdings aufdrängt lautet, woher die dafür benötigten Gelder kommen sollen. Je nach Quelle wird mit 1000-1200 Mrd. über die nächsten 10 Jahre gerechnet.

In Diskussion ist eine Steuererhöhung für die wohlhabenderen Amerikaner in der Grössenordnung von 1-1.2%.

Kostenersparnisse im Gesundheitswesen sind wohl kaum möglich. Im Gegenteil: Die Menschen werden ja immer älter aber sie werden nicht gesünder älter. Eine mögliche und sinnvolle Option wäre es, mehr in die Prävention zu stecken, um Krankheiten früher zu erkennen. Aber das würde sich erst in Jahrzehnten auszahlen.

Eines jedoch dürfte schon jetzt klar sein, die klassischen Kreditgeber wie China werden diese Kosten wohl kaum übernehmen.

Auslaufendes Quantitative Easing

Konkret ist darunter folgendes zu verstehen:

* Die Subvention von $8000 für jeden Neukauf eines Hauses und die steuerlichen Vergünstigungen werden ab 1. April entfallen. Das bedeutet, dass jeder, der sich ein Haus kaufen will, das bis Ende März getan hat. Die Häuserverkäufe dürften also ab April wieder rückläufig sein, was auf die Häuserpreise, die Bauindustrie etc. drücken dürfte.

* Der Aufkauf toxischer Wertpapiere (z.B. Subprimes) durch die FED wird beendet.

* Der direkte Aufkauf von US-Staatsanleihen durch die FED wird beendet.

Soweit zumindest der Plan.

Wir können nun darüber diskutieren, ob diese geplanten Massnahmen wirklich ab 1. April greifen oder ob das lediglich Wahlversprechen von Bernanke waren, um vom Kongress als FED-Chairman für eine neue Amtszeit bestätigt zu werden.

Wir können ja mal gedanklich beide Varianten durchspielen:

Läuft das QE wie geplant aus, wird das wie oben erwähnt sicher mal negative Auswirkungen auf den US Immobilienmarkt haben. Das betrifft insbesondere auch Geschäftsliegenschaften. Als Folge davon sinkende Häuserpreise und entsprechend mehr Hausbesitzer, die finanziell unter die Wasserlinie geraten (= Hypothek höher als Immobilienpreis).

Bankentitel würden unter Druck geraten. Zwar gehe ich davon aus, dass die Banken bereits ihre ganzen Schrottpapiere an die FED übertragen haben allerdings werden diese Papiere nach und nach fällig und müssen a) von der FED wieder zurückgekauft werden und b) abgeschrieben werden, wenn ein Schuldner effektiv ausfällt.

Das heisst, dass der Geldstrom von der FED zu den Banken versiegt und - im Gegenteil - die Banken Geld an die FED liefern müssen. Entsprechend dürfte der Kaufdruck für Aktien nachlassen, die Banken werden also tendenziell eher Verkäufer von Aktien und das dürfte den Aktienpreisen nicht gut bekommen.

Staat, Bundesstaaten und Gemeinden bekommen ein Problem, ihre Ausgaben zu finanzieren:

Sie benötigen rund $2 Billionen an neuen Krediten. Die Wirtschaft benötigt $0.5 Billionen. Alles in allem sind das $2.5 Billionen.

Neue Ersparnisse werden auf $1.5 Billionen geschätzt. Wenn wir also davon ausgehen, dass die gesamten Neuersparnisse der Amerikaner auch als Kredit zur Verfügung stehen, fehlt noch eine Billion.

Es kommt noch schlimmer, denn bestehende Schulden von $2.8 Billionen werden nächstes Jahr fällig und müssen refinanziert werden.

Woher sollen diese Billionen kommen?

Da gibt es zwei Möglichkeiten: Kredite aus dem Ausland oder QE von der FED.

Ob das Ausland den USA zusätzlich 3.8 Billionen als Kredit gewährt, ist zu bezweifeln. Bereits jetzt bauen ja z.B. die Chinesen ihre Dollarreserven ab.

Bleibt als letzte Möglichkeit der Einsatz bestehenden Sparkapitals und das bedeutet den Verkauf von Aktien.

Aktienverkäufe im Wert von 3.8 Billionen dürfte den Indizes allerdings sehr schlecht bekommen. Es gäbe eine recht heftige Verkaufspanik.

Werden die QE Massnahmen also wie geplant durchgesetzt, bekommt die USA eine klassische Deflation. Die Geldmenge nimmt ab, Sparvermögen wie auch Schulden werden gegeneinander verrechnet und lösen sich auf.

Positiv wäre diese Entwicklung für den Dollar und somit für jeden Anleger, der Dollarvermögen hält. Der Dollar würde seine langjährige Talfahrt beenden und wieder an Vertrauen gewinnen.

Das umgekehrte Szenario - die QE Massnahmen gehen wie bisher weiter: Die Aktienmärkte bleiben mindestens stabil und der Dollar verliert weiter an Wert.

Ich favorisiere ein Zwischending: Die FED wird die QE-Massnahmen nicht sofort stoppen sondern langsam runterfahren und schauen was passiert. Den Finger natürlich ganz nahe am Startknopf der Druckmaschine, um - sobald die Märkte ungemütlich abschmieren - schnell wieder neues Geld ins System zu pumpen.

Aber das wird uns erst nach April beschäftigen.

Die Schlussfolgerung lautet wie schon im März: Schaut auf die FED und auf deren Geldpolitik. Wenn sie den Geldhahn wie angekündigt zudreht können Aktien- und Bondpreise sehr schnell nach unten rutschen. Wenn nicht, steht einem grünen April allerdings nichts im Weg.

Happy Trades

Marcus

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30.04.2010 18:35
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SMI im Mai 2010

Mai Thread ist fertig!

Weiter geht's hier

http://www.cash.ch/node/4081

Thread closed!

30.04.2010 16:21
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omega
SMI im April 2010

So, von mir aus kann sich die Börse heute so richtig auskotzen.

Jetzt haben wir sie, die grösste Naturkatastrophe von Amerika. (nicht dass ich daran Freude hätte).

Traurig traurig

30.04.2010 15:41
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SMI im April 2010

@ all, und im speziellen @ learner

Guckst Du:

http://www.weissgarnix.de/2010/04/30/alle-kreter-lugen/#more-4511

Dürfte Dir / Euch gefallen....

Gruss

Dottore Zocki Lol

Es ist leichter, einer Begierde ganz zu entsagen, als in ihr maßzuhalten. ( Friedrich Nietzsche )

30.04.2010 13:27
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SMI im April 2010

Merlin2033 wrote:

und wieso sollten da z.B. China, Iran, Venezuela, Chile, Russland, Nordkorea etc. mitmachen?

Es würde reichen, wenn sich USA und EU einigen. Die anderen müssten dann folgen. Viele Währungen sind ja ohnehin an Dollar (Renminbi) oder Euro gekoppelt.

Merlin2033 wrote:

Und wie sah das denn bei den bis jetzt vorgenommenen Reformen aus?

Vermögen und Schulden durch faktor X?

Löhne durch faktor X?

Gold durch faktor X?

Beispiel Währungsreform in Deutschland 1945:

Löhne, Mieten wurden 1:1 übernommen

Sparguthaben, Staatsobligationen etc. 6.5:100

Gold behält auch nachher seine Kaufkraft.

Im wesentlichen ist es also richtig, dass nur Schulden (vor allem Staatsschulden) und Vermögen (auch Pensionskassen, Sparguthaben) abgewertet werden.

30.04.2010 11:41
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SMI im April 2010

Popeye wrote:

Merlin2033 wrote:

Falls es so kommen würde, würde sich aber nichts verbessern, da die schulden der Leasingnehmer etc. sich ja noch vergrössern würden! Und wenn gold durch faktor x geteilt würde, warum soll es dann ein sicherer hafen sein?

Eine Währungsreform wird ja auch nicht für Schulden, bzw. Schuldner gemacht.

Beispiel:

Wikipedia wrote:

Einführung der D-Mark in der DDR 1990

Im Rahmen der Einführung der Deutschen Mark in der DDR am 1. Juli 1990 im Vorfeld der Wiedervereinigung wurden verschiedene Arten von Geldern mit unterschiedlichen Sätzen umgetauscht (1:1, 2:1). Löhne, Gehälter, Renten, Mieten und andere "wiederkehrende Zahlungen" wurden 1:1 umgestellt. Bei Bargeld und Bankguthaben waren die Regelungen komplizierter: Kinder unter 14 Jahren konnten bis zu 2.000 DDR-Mark im Verhältnis 1:1 umtauschen, 15- bis 59-Jährige bis zu 4.000 DDR-Mark, wer älter war bis 6.000 DDR-Mark. Darüber hinausgehende Beträge wurden im Verhältnis 2:1 umgestellt; Kredite und andere Verbindlichkeiten wurden im Satz 2:1 umgestellt.

Es wurden nur Bankguthaben am Stichtag umgetauscht, daher mussten sämtliche Bargeldbestände auf ein Girokonto eingezahlt werden. DDR-Mark-Bargeld verlor am 1. Juli 1990 seinen Wert. Am Montag, dem 2. Juli, konnte dann am Schalter und den wenigen bereits existierenden Geldautomaten D-Mark-Bargeld vom Konto abgehoben werde

Gold hat dabei seinen Wert in der neuen Währung behalten. Darüber wird nie diskutiert - das ist einfach so - und deshalb ist es dann auch der sichere Hafen.

Kann ich nicht rechnen, oder steht da doch dass die schulden und verbindlichkeiten halbiert wurden. Also die halben schulden ist man los! Wäre doch gut für alle die welche auf pump leben!

30.04.2010 11:41
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SMI im April 2010

Beachte die BUY-Empfehlung (nicht meine, diejenige der Credit Suisse:))

SMI: The SMI is still rated short-term negative, although the index reversed from the 6600 mark yesterday. The strong resistances at 6700/6750 should cap short-term countertrend rallies for now. However a break above 6800 would relieve pressure and brighten up the short-term picture. The medium-term rating is neutral with next supports at 6500 and 6400.

Some stocks are trying to build out new short-term bottoms but we remain selective with new recommendations for now as only 3 stocks are rated UP in our Model, which still a rather negative sign.

NEW recommendations:

- Buy Givaudan if 968 breaks

- Buy Lonza if 85.80 breaks

Quelle Credit-Suisse

30.04.2010 11:25
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SMI im April 2010

Schnell etwas zwischendurch Wink

Der macht auch schon wieder Werbung für seine Nation:

Warren Buffett sieht den Aufschwung

Kategorie: US-Markt News | Top-Artikel | News Allgemein | Uhrzeit: 09:16

Omaha (BoerseGo.de) - Investor-Legende und Chef der Bershire Hathaway, Warren Buffett, sieht den Aufschwung heranziehen. Der Aufschwung sei seit März zu beobachten, quer durch alle Branchen, in denen Buffett investiert ist. Am meisten sei die Erholung in den USA und im asiatisch pazifischen Raum zu spüren. In Europa dagegen nicht so stark.

:mrgreen: Wir waren ja auch nicht so abgesoffen.....

Emil

30.04.2010 10:35
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SMI im April 2010

Merlin2033 wrote:

Falls es so kommen würde, würde sich aber nichts verbessern, da die schulden der Leasingnehmer etc. sich ja noch vergrössern würden! Und wenn gold durch faktor x geteilt würde, warum soll es dann ein sicherer hafen sein?

Eine Währungsreform wird ja auch nicht für Schulden, bzw. Schuldner gemacht.

Beispiel:

Wikipedia wrote:

Einführung der D-Mark in der DDR 1990

Im Rahmen der Einführung der Deutschen Mark in der DDR am 1. Juli 1990 im Vorfeld der Wiedervereinigung wurden verschiedene Arten von Geldern mit unterschiedlichen Sätzen umgetauscht (1:1, 2:1). Löhne, Gehälter, Renten, Mieten und andere "wiederkehrende Zahlungen" wurden 1:1 umgestellt. Bei Bargeld und Bankguthaben waren die Regelungen komplizierter: Kinder unter 14 Jahren konnten bis zu 2.000 DDR-Mark im Verhältnis 1:1 umtauschen, 15- bis 59-Jährige bis zu 4.000 DDR-Mark, wer älter war bis 6.000 DDR-Mark. Darüber hinausgehende Beträge wurden im Verhältnis 2:1 umgestellt; Kredite und andere Verbindlichkeiten wurden im Satz 2:1 umgestellt.

Es wurden nur Bankguthaben am Stichtag umgetauscht, daher mussten sämtliche Bargeldbestände auf ein Girokonto eingezahlt werden. DDR-Mark-Bargeld verlor am 1. Juli 1990 seinen Wert. Am Montag, dem 2. Juli, konnte dann am Schalter und den wenigen bereits existierenden Geldautomaten D-Mark-Bargeld vom Konto abgehoben werde

Gold hat dabei seinen Wert in der neuen Währung behalten. Darüber wird nie diskutiert - das ist einfach so - und deshalb ist es dann auch der sichere Hafen.

"Jeder der glaubt, dass exponentielles Wachstum in einer endlichen Welt für immer weitergehen kann, ist entweder verrückt oder ein Wirtschaftswissenschaftler." -- Kenneth Boulding

30.04.2010 09:48
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SMI im April 2010

Popeye wrote:

Merlin2033 wrote:
@MF

Und wie sah das denn bei den bis jetzt vorgenommenen Reformen aus?

Vermögen und Schulden durch faktor X?

Löhne durch faktor X?

Gold durch faktor X?

oder werden nur die Schulden und Vermögen durch Faktor X geteilt und der rest bleibt?

Vermögen meistens durch Faktor X, in den meisten Fällen sogar mit einer Obergrenze auf Barvermögen (zB. Alles oberhalb von 50'000Euro verfällt...).

Schulden eher weniger, meistens wird noch was draufgeschlagen (Gebühren, Steuern,...).

Löhne immer durch Faktor X oder sogar noch mehr.

Preise immer weniger als Faktor X.

Gold meist Faktor X

Ebenso Aktien, Genossenschaftanteile oder ähnliches durch Faktor X.

Mit anderen Worten alles was der kleine Mann auf der Strasse hat (Barvermögen, Sparbuch, Schulden) macht Verluste durch eine Währungsreform.

Falls es so kommen würde, würde sich aber nichts verbessern, da die schulden der Leasingnehmer etc. sich ja noch vergrössern würden! Und wenn gold durch faktor x geteilt würde, warum soll es dann ein sicherer hafen sein?

30.04.2010 09:34
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SMI im April 2010

M.A. aus A. wrote:

Eilmeldung

Griechenland gerettet??

http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/europa/Athen-verkuendet-die-Rettung/...

Dann müssten ja jetzt sofort alle Rating Agenturen - nachdem sie sich schon mal eingeschossen haben - direkt auf Portugal und Spanien umschwenken. Es würde mich nicht wundern wenn heute abend die ersten Abstufungen für diese zwei folgen :evil:

Folge: heute nachmittag werden die Meldungen den Euro und alle europäischen Börsen dunkelrot ins Wochenende entlassen - und der Dow erholt sich ab 18:00 wieder. :roll:

"Jeder der glaubt, dass exponentielles Wachstum in einer endlichen Welt für immer weitergehen kann, ist entweder verrückt oder ein Wirtschaftswissenschaftler." -- Kenneth Boulding

30.04.2010 09:28
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Merlin2033 wrote:

@MF

Und wie sah das denn bei den bis jetzt vorgenommenen Reformen aus?

Vermögen und Schulden durch faktor X?

Löhne durch faktor X?

Gold durch faktor X?

oder werden nur die Schulden und Vermögen durch Faktor X geteilt und der rest bleibt?

Vermögen meistens durch Faktor X, in den meisten Fällen sogar mit einer Obergrenze auf Barvermögen (zB. Alles oberhalb von 50'000Euro verfällt...).

Schulden eher weniger, meistens wird noch was draufgeschlagen (Gebühren, Steuern,...).

Löhne immer durch Faktor X oder sogar noch mehr.

Preise immer weniger als Faktor X.

Gold meist Faktor X

Ebenso Aktien, Genossenschaftanteile oder ähnliches durch Faktor X.

Mit anderen Worten alles was der kleine Mann auf der Strasse hat (Barvermögen, Sparbuch, Schulden) macht Verluste durch eine Währungsreform.

"Jeder der glaubt, dass exponentielles Wachstum in einer endlichen Welt für immer weitergehen kann, ist entweder verrückt oder ein Wirtschaftswissenschaftler." -- Kenneth Boulding

30.04.2010 09:24
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SMI im April 2010

Wer mit dem Strom schwimmt, erreicht die Quelle nie!

30.04.2010 08:52
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SMI im April 2010

SMI-Analyse von der Credit Suisse (Beachte: Sell-Empfehlung unten):

SMI: Conclusions SMI: The index started a short-term correction. Furthermore, the recent decline provoked a medium-term cycle top and the technical pattern structure has become unstable.

A brief countermove from current oversold levels at 6540/60 should develop into early May. However, the unfolding medium-term downmove signals some further risks towards mid/end-May or into June. A new medium-term bottom should develop early Q3 2010. The magnitude of the potential medium-term decline in May/June is expected to be limited given the still intact and supportive long-term technicals. Key supports are at 6540 and 6280/300.

Stocks: Sell Zurich Fin and ABB and take profits.

Quelle erwähnt.

30.04.2010 08:49
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SMI im April 2010

@CrashGuru

Das ist genau auch meine Meinung. Ich denke nicht das es möglich ist, sowas geheim zu halten, Aber wenn Gold von einem auf den anderen Tag um 10% steigt, dann heisst noch ab zur Bank! Lol

Das zweite sind die Staaten welche davon nicht profitieren, also welche auf dem Aufstrebenden ast sind, warum sollten die zustimmen, wenn die auf dem Absteigenden ast sind fallen?

30.04.2010 08:37
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SMI im April 2010

MarcusFabian wrote:

Ich rechne eher damit, dass schon vorher die Reissleine gezogen wird. Etwa an einem Punkt, an dem ersichtlich ist, dass das System kollabieren wird aber noch bevor in der Bevölkerung gross Panik ausgebrochen ist.

Sprich: Völlig unerwartet eine Währungsreform. Über ein Wochenende und global am selben Tag.

Hm, womit wir (einmal mehr) im Bereich der Verschwörung sind :oops:

Aber diese Übung dürfte den möglichen Rahmen sprengen.

Ich bin zwar auch der Ansicht, dass wenn, dann müsste es eine Wochenendlösung sein. Nur, da gibt es Gegenden da ist der Freitag arbeitsfrei, andere da ist das Wochenende sowieso unwichtig, wieder andere arbeiten immer Samstags usw. Zudem neige ich zur Ansicht, dass einige "Schurkenstaaten", ob wichtig fürs System oder nicht, da ganz erheblich Sand ins Getriebe streuen werden. Des weiteren werden zig-tausende von Politikern und vor allem die Banker versuchen zu retten was zu retten ist! Und das Tage oder Wochen voraus, womit das mit "Deckel drauf halten" unmöglich wird. Also nix mit keine Panik...:wink:

Ich meine, dass dies nicht machbar ist, Vernetzung hin oder her. Und wenn es doch versucht wird DANN GNADE UNS WER KANN :evil: :cry:

Es muss, wenn überhaupt weltweit möglich, anders ablaufen. Aber wie ist mir ein Rätsel Sad

30.04.2010 08:10
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SMI im April 2010

@MF

Ich weiss schon wie du dir das vorstellst, aber glaubst du im ernst es könnten alle Politiker rund um den Globus den schnabel halten, wenn sowas geplant wäre? und wieso sollten da z.B. China, Iran, Venezuela, Chile, Russland, Nordkorea etc. mitmachen? Die haben doch alles darauf gewartet, dass die USA bachab gehen!

Es geht irgendwie über meine Vorstellungskraft hinaus sowas mir vorzustellen. Auch wäre es meiner Meinung nach der falsche weg, da alles die bis jetzt nach dem Motto Konsum auf Kredit gelebt haben würden alle Schuldenfrei dastehen und die die gespart haben wären die bestraften. Wo soll denn danach der Anreiz sein, es anders zu machen nach einer Reform?

Und wie sah das denn bei den bis jetzt vorgenommenen Reformen aus?

Vermögen und Schulden durch faktor X?

Löhne durch faktor X?

Gold durch faktor X?

oder werden nur die Schulden und Vermögen durch Faktor X geteilt und der rest bleibt?

30.04.2010 06:34
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SMI im April 2010

Der neue Ronald Gehrt ist da. Guckst Du:

http://www.system22.de/Marktkommentar2010_04_29.pdf

Gruss und beste Trades

Dr.Zock

Nachtrag: Moody's wird wohl für Griechenland demnächst ebenfalls eine "Empfehlung" auf Ramschniveau abgeben. Guckst Du: http://www.n-tv.de/wirtschaft/S-P-laesst-Irland-in-Ruhe-article848855.html

Es ist leichter, einer Begierde ganz zu entsagen, als in ihr maßzuhalten. ( Friedrich Nietzsche )

30.04.2010 00:37
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SMI im April 2010

orangebox wrote:

PS: Bleibe aber dabei USA + der Dollar werden NACH dem Euro bez. EU System fallen Lol

Diese Frage dürfte wohl akademisch bleiben, denn ich rechne damit, dass alles mehr oder weniger gleichzeitig zusammenbricht. Und zwar nicht nur EU, USA sondern auch Asien, vor allem Japan.

Auch die Schweiz wird sich dem nicht entziehen können.

Die Frage ist natürlich auch, ob die Politiker und Zentralbanker den Karren mehr oder weniger bewusst an die Wand fahren, um danach die bereits jetzt heimlich formulierte "Lösung" aus der Schublade zu ziehen.

Ich rechne eher damit, dass schon vorher die Reissleine gezogen wird. Etwa an einem Punkt, an dem ersichtlich ist, dass das System kollabieren wird aber noch bevor in der Bevölkerung gross Panik ausgebrochen ist.

Sprich: Völlig unerwartet eine Währungsreform. Über ein Wochenende und global am selben Tag.

30.04.2010 00:30
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SMI im April 2010

Da haben wir offenbar aneinander vorbei diskutiert. Ich sprach vom Zinsspread in den USA, oslo11/Elias von Libor-Hypotheken in der Schweiz.

Ich werde versuchen, das nächste mal etwas präziser zu formulieren, was ich meine.

30.04.2010 00:28
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SMI im April 2010

Also ich muss nun ehrlich meine Meinung sagen:

MarcusFabian ich ziehe meine Hut vor dir.

Du hast es geahnt immer und immer wieder erwähnt und nun trifft es langsam ein, das Ende des Systems das wir bisher gekannt haben.

ABER:

Ich muss auch ehrlich gestehen ich bin froh darum, es war ein falsches System , ein System das nur auf endlose Gewinne war, ein System das nur zum Dauerkonsumieren animieren sollte, ein materlistisches kapitalistisches System das uns seine Fehler auf schmerzvolle Art zeigte.

PS: Bleibe aber dabei USA + der Dollar werden NACH dem Euro bez. EU System fallen Lol

querschuesse.de

30.04.2010 00:14
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Dem kann ich nur beipflichten

Elias wrote:

Wer Hypotheken hat, kann ein Lied singen.

Die Libor-Hypothek kostet schlappe 1%, die 2jährige Festhypo ist zu 1.4% zu haben.

Die Marge kann nicht höher als 1% bzw. 1,4% sein. Es wird einfach sehr viel Mist zum Thema Bankenmarge gepostet. Und kaum einer widerspricht diesem Nonsens. Wohl weil man selber weder Hypothek noch einen Geschäftskredit hat. Sonst wüsste man Bescheid.

Wie schon mehrfach erwähnt: Ich warte mit amortisieren und bunkere das Geld zu leicht besseren Konditionen. Ich verdiene an der Marge .....

OT

Spinat hat nicht viel Eisen.

Spinat wurde jahrzehntelang als sehr eisenhaltig gelobt und keiner hat es hinterfragt. Es war ein Rechenfehler.

Die Banken werden immer rund 1- 1.5% Marge haben.

Ich bezahle gegenwärtig für meine Libor-Hypothek genau 1.4%

Wen die FED die Zinsen z.B. bis in 3 Jahren auf 3% anheben würde ich dann eben max. 4.3% Zins bezahlen da ich durch einen Cap abgesichert bin.

Zudem habe ich die Möglichkeit bei steigenden Zinsen meine Hypothek in eine; z.B. 5-jährige Festhypothek umzuwandeln.

Aber gegenwärtig sind wir weit davon entfernt, der FED sei Dank Wink

Aber über den Daumen gepeilt werden die Banken immer 1 - 1.5% Marge haben.

Die Bank sollte eigentlich immer Gewinn schreiben, fragt sich nur wieso die UBS sich so verspekuliert hat.

Ebenso sind die Gehälter des oberen Kaders (auch bei der CS) eine Frechheit. Jede Arbeiterin in einem Supermarkt oder auch Verkäuferin arbeiten härter als diese "Clowns".

Aber ansonsten habe ich nur gute Erfahrungen mit der Grossbank CS gemacht. Wink

kaufen, verkaufen so dass jeder was hat..........

30.04.2010 00:01
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SMI im April 2010

Lupi wrote:

Langfristige Zinsen (bond yelds etc..) haben damit nichts, aber gar nichts zu tun.

Das Problem ist, dass die billigen 1-Monats-Kredite für die Unternehmen oder einen Häuslebauer nicht interessant sind. Welcher Unternehmer kann schon eine Investition innert eines (oder 2, 3 ) Monats abbezahlen?

Das Minimum dürften wohl 1 jährige Hypotheken für Geschäftsimmobilien sein, die aber jeweils am Ende der Laufzeit gerollt werden.

29.04.2010 22:34
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SMI im April 2010

orangebox wrote:

Kannst ja am Al Quaida einen Auftrag geben dann erledigt sich das Problem von selbst soweit ich informiert bin brauchen die Quaidas finanzielle Ünterstützung Lol

Na, so schlecht scheint's der Al Kaida (sofern es sie überhaupt gibt) nicht zu gehen, die finanziert ja angeblich die Taliban in Afghanistan:

Die Taliban zahlen besser als die Armee

http://tinyurl.com/y62qnlg

29.04.2010 22:14
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SMI im April 2010

Meine Bank hat eine Marge von 0.85%. Sprich diese 0.85 plus aktueller 3 Montas-Libor zum Stichtag des Ablauf/Verlängerung = mein Hypothekarzins für die nächsten 90 Tage.

29.04.2010 22:05
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SMI im April 2010

omega wrote:

nun ja, die Amis werden schon bald wie Sardinen aussehen. Ich meine schon diejenigen in den Büchsen,...die öligen.

Naturkatastrophe ist real. Nur wollen das noch die wenigsten wahrhaben. ....äs isch ja no im Meer ussä

mittlerweile spricht man (=amis) von einer nationalen katastrophe.. NUR: trifft es schon wieder louisiana und somit auch new orleans - und dies weniger als 5jahre nach hurrikan katrina :roll:

dies wiederum trifft mich insofern doppelt, als dass ein besuch new orleans' (wiege des jazz) auf meiner lebenslangen 'to-do-list' stand. Ich aber so naiv war zu glauben: nach new orleans geh ich ganz ganz bestimmt irgendwann mal, aber keine eile, hab ja noch mein leben lang zeit :roll:

what's up!

29.04.2010 21:56
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SMI im April 2010

Wer Hypotheken hat, kann ein Lied singen.

Die Libor-Hypothek kostet schlappe 1%, die 2jährige Festhypo ist zu 1.4% zu haben.

Die Marge kann nicht höher als 1% bzw. 1,4% sein. Es wird einfach sehr viel Mist zum Thema Bankenmarge gepostet. Und kaum einer widerspricht diesem Nonsens. Wohl weil man selber weder Hypothek noch einen Geschäftskredit hat. Sonst wüsste man Bescheid.

Wie schon mehrfach erwähnt: Ich warte mit amortisieren und bunkere das Geld zu leicht besseren Konditionen. Ich verdiene an der Marge .....

OT

Spinat hat nicht viel Eisen.

Spinat wurde jahrzehntelang als sehr eisenhaltig gelobt und keiner hat es hinterfragt. Es war ein Rechenfehler.

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

29.04.2010 21:39
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SMI im April 2010

MarcusFabian wrote:

Sorry, aber was Du schreibst ist schlicht und ergreifend falsch!

Es war 2008 noch richtig und auch die 50 Jahre zuvor aber im Moment sehen wir einen riesigen Spread zwischen den Zinsen, die die Banken für Kredite zahlen (Leitzins, Libor) einerseits und dem Zinssatz, den die Banken für Kredite von Staat, Unternehmen, Konsumenten verlangen andererseits.

Die Banken bekommen billige Kredite, geben sie aber nicht billig weiter sondern sanieren sich jetzt auf Kosten von Staat und Wirtschaft.

Lies doch mein Posting oben bzw. gehe auf verlinkte Seite http://www.forecasts.org/interest-rate/moodys-corporate-bond-yield.htm und prüfe es selbst nach.

Die Banken holen derzeit locker zwischen 3-5% Marge aus der Weitergabe von Krediten raus. Das war bis 2009 noch nie der Fall. Aber heute ist es eine Tatsache!

Ich will auch nicht auf die genaue Margen der Banken herumhacken, tatsache ist, Kredite sind aber günstiger (Hypotheken - siehe Grafik, Investmentkredite, etc..)

Auf Etwas werde ich aber herumhacken und zwar bitter: bitte die zwei Zinsen nicht miteinander verwechseln ! Um zu verstehen wieso tiefe Zinsen den Börsen aufschub geben, muss dieser Unterschied klar sein.

Das "billige" Geld fliesst direkt in die Wirtschaft und vor allem an der Börse, seit die Zinsen auf tiefstem Niveau gesetzt wurden und dies seit ende 2008. Unternehmen, Stiftungen, Investmentsgesellschaften etc haben nich wirklich in der eigenen Infrastuktur investiert, wozu auch? die haben das Geld direkt an der Börse angelegt. Paradoxerweise sind nämlich vor allem die Banken und Finanzgebilde die grössten Akteure für das Vorgehen (schaut euch mal die letzte Gewinne im Investmentsbanking verschiedener Banken an !).

Langfristige Zinsen (bond yelds etc..) haben damit nichts, aber gar nichts zu tun.

So, das musste jetzt raus... :?

"Die Hausse wird in der Baisse geboren, sie wächst in der Skepsis, altert im Optimismus und stirbt in der Euphorie."

29.04.2010 20:34
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SMI im April 2010

orangebox wrote:

Kannst ja am Al Quaida einen Auftrag geben dann erledigt sich das Problem von selbst soweit ich informiert bin brauchen die Quaidas finanzielle Ünterstützung Lol

al quaida beklagt sich eh schon länger, dass der ground zero immernoch brachliegt :oops:

http://www.theonion.com/video/al-qaeda-also-fed-up-with-ground-zero-cons...

what's up!

29.04.2010 20:18
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omega
SMI im April 2010

nun ja, die Amis werden schon bald wie Sardinen aussehen. Ich meine schon diejenigen in den Büchsen,...die öligen.

Naturkatastrophe ist real. Nur wollen das noch die wenigsten wahrhaben. ....äs isch ja no im Meer ussä

Dann wird dem Obamas Ölförderzeugs bachabgeschickt. Das Öl verteuert sich. Die Börse hat wieder Schiss, dass die Unternehmen weniger Gewinn machen könnten, da Öl wieder teurer.

Päng: Börse geht bachab. Lachende werden diejenigen sein die auf Ölpreis spekulieren. and so on ..

29.04.2010 20:08
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SMI im April 2010

CuriousMe wrote:

dobry wrote:
Diese Euphorie heute an den Börsen...

Aber die USA interessiert es eh nicht, wenn in Europa ein paar Länder Bankrott gehen und der SMI richtet sich eben nach dem Dow Jones.

Quatsch, die 'euphorie' von heute (smi +1,36%) hat grademal den gestrigen absacker von 17.00uhr wieder gutgemacht. wo der smi nach S&P's spanien downgrading innert minuten um 1 prozent absackte und schlussendlich bei -1.30% schloss.

Die amis sind sehrwohl daran interessiert, dass EU länder bankrott gehen - was könnte den amis besseres passieren um ihren eigenen dreck zu kaschieren!?! des amis ewigen motto lautet doch schliesslich: lieber auf andern rumhacken als vor der eigenen tür zu wischen, and we (amis) will all be fine.

Zudem ist den amis der euro seit dessen entstehung ein dorn im auge: zuerst wollten sie nicht, dass er zustande kommt, und danach wollten sie nicht dass er überleben wird.

Et voilà, ist doch ne prächtige gelegenheit - ausgerechnet jetzt - EUländer im tagestakt runterzustufen..

Bin ganz und gar kein euro fan; was sich die amis hier aber wiedermal erlauben, ist in meinen augen ne schweinerei :twisted:

Kannst ja am Al Quaida einen Auftrag geben dann erledigt sich das Problem von selbst soweit ich informiert bin brauchen die Quaidas finanzielle Ünterstützung Lol

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