SMI im April 2010

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Green Shoot
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SMI im April 2010

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MarcusFabian wrote:
Denne wrote:
Wenn z.B. die Amis weiterhin Dollars drucken wie die gesengten Säue und ihre Währung in den Boden stampfen, pendelt sich nichts ein.

Doch tut es:

Die Amis entwerten den Dollar, die Europäer den Euro und die Schweizer den Franken.

Pendelt sich also alles auf niedrigerem Niveau ein.

Greenshoot´s Punkt war, soweit ich verstanden habe, dass sich der CHF-Kurs einfach auf einem neuen Niveau einpendeln würden, wenn die SNB nichts täte, Was aber nicht so wäre, da die Amis den Dollar ins Nirwana ballern.

Sonst war´s ein Missverständnis.

In der längeren Betrachtung sind die Interventionen nur ein Tropfen auf dem heissen Stein. Ein Sandkorn verglichen mit einer ganzen Wüste. Langfristiger Impact = 0. Der Franken-Wert wird im Endeffekt so oder so vom Markt bestimmt. Darum halte ich es für unsinnig, kurzfristig den Franken auf unsere Kosten zu versenken mit der Hoffnung den Export anzukurbeln.

Der Grund für die schwachen Exporte ist nicht der starke CHF. Es sind die wirtschaftlich geschwächten Handelspartner. Diese werden auch durch einen günstigeren CHF nicht mehr Güter und DL aus der Schweiz importieren, solange die eigene Wirtschaft geschwächt ist.

Mal schauen, ob diese überbezahlten Wortbieger richtig gewürfelt haben.

MarcusFabian
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SMI im April 2010

Also nochmals:

Drei Nussschalen in der Badewanne: Euro, Dollar, Franken.

Das Kind in der Badewanne plantscht und somit bewegen sich die 3 Nussschalen gegeneinander mal aufwärts mal abwärts.

Was wir nicht bemerken: Die Mami hat den Stöpsel der Badewanne schon gezogen und somit bewegen sich alle drei Nussschalen nach unten. Auch wenn sie gegeneinander mal nach oben oder unten tendieren.

Aber spielt das noch eine Rolle, wenn das Wasser gnadenlos ausläuft??

CrashGuru
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SMI im April 2010

MarcusFabian wrote:

Also nochmals:

Drei Nussschalen in der Badewanne: Euro, Dollar, Franken.

Das Kind in der Badewanne plantscht und somit bewegen sich die 3 Nussschalen gegeneinander mal aufwärts mal abwärts.

Was wir nicht bemerken: Die Mami hat den Stöpsel der Badewanne schon gezogen und somit bewegen sich alle drei Nussschalen nach unten. Auch wenn sie gegeneinander mal nach oben oder unten tendieren.

Aber spielt das noch eine Rolle, wenn das Wasser gnadenlos ausläuft??

Aber wenn sie am Boden ankommen stehen alle ruhig und die Höhe bewegt sich nicht mehr.... Lol

CrashGuru
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SMI im April 2010

MarcusFabian wrote:

Eine Währungsreform wäre in erster Linie zum Nachteil der Vermögenden.

Na ja, nicht ganz.

Alle mit Grund und Boden, Bauern mit eigenem Land, Besitzer von Miethäusern, Firmenbesitzer mit gesunden Firmen, Hausbesitzer, Besitzer von Kunst werden profitieren. Denn eventuelle Schulden werden reduziert, die Werte von Besitz bleibt erhalten. Einzig das Niveau geht nach unten. Aber das gilt dann ja für alle. Oder irre ich mich?

Diejenigen welche nichts haben sind in jedem System ausserhalb und es ist für sie mehr oder weniger egal was sich ändert.

weico
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MarcusFabian wrote:

Also nochmals:

Drei Nussschalen in der Badewanne: Euro, Dollar, Franken.

Das Kind in der Badewanne plantscht und somit bewegen sich die 3 Nussschalen gegeneinander mal aufwärts mal abwärts.

Was wir nicht bemerken: Die Mami hat den Stöpsel der Badewanne schon gezogen und somit bewegen sich alle drei Nussschalen nach unten. Auch wenn sie gegeneinander mal nach oben oder unten tendieren.

Aber spielt das noch eine Rolle, wenn das Wasser gnadenlos ausläuft??

Nein,spielt keine Rolle.Was soll's.

Dann lässt das Kind eben neues Wasser in die Wanne rein (dazu noch einwenig Badesalz damit sich am Spiel vielleicht etwas ändert..)und das Spiel beginnt einfach von vorn.! Haupsache das Kind hat Spass.. Lol

weico

MarcusFabian
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SMI im April 2010

CrashGuru wrote:

Alle mit Grund und Boden, Bauern mit eigenem Land, Besitzer von Miethäusern, Firmenbesitzer mit gesunden Firmen, Hausbesitzer, Besitzer von Kunst werden profitieren. Denn eventuelle Schulden werden reduziert, die Werte von Besitz bleibt erhalten.

Stimmt auch wieder. Verlierer werden jene sein, die in erster Linie Geld-Vermögen haben. Also Bargeld und Obligationen.

weico
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SMI im April 2010

MarcusFabian wrote:

CrashGuru wrote:

Alle mit Grund und Boden, Bauern mit eigenem Land, Besitzer von Miethäusern, Firmenbesitzer mit gesunden Firmen, Hausbesitzer, Besitzer von Kunst werden profitieren. Denn eventuelle Schulden werden reduziert, die Werte von Besitz bleibt erhalten.

Stimmt auch wieder. Verlierer werden jene sein, die in erster Linie Geld-Vermögen haben. Also Bargeld und Obligationen.

Der Hauptpunkt in einer Währungsreform ist schlicht der Staat.

Je nachdem wie Er die Umrechnung von Bargeld,Schulden,Vermögen usw. vornimmt und was Er für eine Umverteilung beschliesst, sieht man dann schnell wer die Verlierer und Gewinner sind.

Der Staat wird ,wie in der Vergangenheit,auch die Leute die in Sachwerte "flüchteten",dann kräftig abschöpfen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Lastenausgleichsgesetz#Abgaben_f.C3.BCr_den...

Einen Teil des Vermögens im Ausland zu halten, ist (auch da gibt's natürlich Risiken) eine (von vielen) Möglichkeit.

weico

weico
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Green Shoot wrote:

Wenn sie Gold kaufen würde, wäre ich nicht so kritisch.

Das glaube ich Dir gerne. Lol

Was Sie kauft,ändert aber nichts daran,dass eben das Hauptproblem nicht auf der Währungsseite zu suchen ist,sondern das Dilemma rein auf der Seite des Schuldners und Gläubigers besteht.

MF hat es eigentlich ja schön (mit "Papiergeld") erklärt.

Wenn man sich jetzt seine Geschichte nochmals durchliest und statt den Frankenbeträgen einfach die Einheit "Gold in Gramm" einsetzen würde ,wass wäre dann der grundlegende Unterschied?

MarcusFabian wrote:

Prämisse:

"Ich bin reich und faul und habe überschüssiges Geld bzw. die Möglichkeit, unbeschränkt Geld zu drucken.

Du bist fleissig und arm und brauchst für Deine Firma Geld.

Also leihe ich Dir Fr. 1000 zu 5% Zins."

Deine BSP Steigerung beträgt 2% und so kannst Du mir nach einem Jahr nur Fr. 20 an Zins zahlen. Kein Problem, die Schulden werden ins nächste Jahr übernommen. Also Fr. 1030.

Am Ende des zweiten Jahres schuldest Du mir 51.50 an Zins. Auch jetzt kannst Du nur Fr. 20 bezahlen also wird die neue Schuld von 1061.50 wieder übernommen.

Und so weiter ...

Nach 10 Jahren schuldest Du mir bereits 1377.34, nach 20 Jahren 1991.98 etc. Die Kurve der Schulden steigt wegen Zinseszins exponentiell.

Jetzt machen wir aber eine kleine Zäsur: Ursprünglich hast Du von mir nur 1000 bekommen, schuldest mir aber nach 20 Jahren bereits knapp das doppelte! Wie willst Du diese Schuld jemals abtragen?

:shock:

...und bevor wieder die Frage nach...

"wie will man das ändern"

...kommt,sollte man beachten,dass es Zins schon seit Ur-Zeiten gibt und sich schon x-Generationen darüber den Kopf zerbrochen haben,wie man ein System auf die Reihe bekommt dass funktioniert.Vorher erfindet wohl jemand ein "Perpetuum mobile"... Lol

P.S..."eindrücklicher Anschauungsuntericht" aus Indien

http://www.20min.ch/news/kreuz_und_quer/story/Nach-Missernte--Massenhaft...

http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2010/04/04/International/...

..ob die Bauern (Schuldner) jetzt beim Geldverleiher/Bank (Gläubiger) Papiergeld auslehnen oder Gold/Silber usw. ist doch absolut egal.

Das Verhängnisvolle daran ist,dass der Tod des Schuldners absolut sinnlos ist,da die Hinterbliebenen nun die Schulden (ob Papier oder Gold/Silber usw.) erben bzw. das "Pfand" verlieren .

P.S.S...ob die indischen Bauern kritisch oder nicht kritisch sind ,z.B. zu den indischen IWF-Goldkäufen von 200 Tonnen,oder ebenso eingestellt zum "Papiergeld" drucken von den USA usw. ist für Sie also schlicht nicht relevant.

weico

MarcusFabian
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SMI im April 2010

weico wrote:

Wenn man sich jetzt seine Geschichte nochmals durchliest und statt den Frankenbeträgen einfach die Einheit "Gold in Gramm" einsetzen würde ,wass wäre dann der grundlegende Unterschied?

Der grundlegende Unterschied wäre, dass die Geldmenge, die die ZB als Kredit zur Verfügung stellen könnte nach oben begrenzt wäre.

Entsprechend wäre sie und alle andere Banken restriktiver mit der Vergabe von Krediten wie Hypotheken. Man würde - wie wir das eigentlich gewohnt sind - bei der Vergabe die Einkommens- und Vermögensverhältnisse des Schuldners prüfen und 20-30% EK verlangen.

Lockere Kreditvergabe à la Subprimes mit 100% Hypothek für Leute, die sich so ein Haus niemals leisten können, hätte es unter einem Goldstandard nicht gegeben.

Allgemein formuliert: Die Menge des verfügbaren Kreditgeldes entspricht der Menge des verfügbaren Sparkapitals. Somit gibt es - auf ein ganzes Land gerechnet - keine Schulden, die das Vermögen übersteigen.

Entsprechend wären die Banken auch zur Verantwortung aufgerufen, denn sie dürfen keine Kredite vergeben, die evtl. nicht zurückbezahlt werden. Schliesslich haften sie ja für die Sparguthaben ihrer Kunden.

Allgemein wäre entsprechend auch das Zinsniveau höher und nur wirklich gute Schuldner bekämen auch Kredit.

CrashGuru
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SMI im April 2010

MarcusFabian wrote:

Lockere Kreditvergabe à la Subprimes mit 100% Hypothek für Leute, die sich so ein Haus niemals leisten können, hätte es unter einem Goldstandard nicht gegeben.

In Spanien bis zu 120% Hypothek für Leute OHNE Reserven. Die 20% wurden dann für ein neues, grösseres Auto benutzt....

weico
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SMI im April 2010

MarcusFabian wrote:

Entsprechend wären die Banken auch zur Verantwortung aufgerufen, denn sie dürfen keine Kredite vergeben, die evtl. nicht zurückbezahlt werden. Schliesslich haften sie ja für die Sparguthaben ihrer Kunden.

Bleiben wir mal beim physischen Gold (in Gramm) sprich:einer absolut reinen Goldumlaufwährung.

Warum sollte also jemand sein Gold der Bank oder direkt einem Schuldner überlassen? Wohl nur darum,weil Er auch einen Zins erwartet,oder?

Die Goldmenge muss also (rein Zinsbedingt) anwachsen.Fall aber die Goldmenge nicht mit einem steigenden Wirtschaftswachstum Schritt halten könnte (durch Goldförderung),wäre das Resultat,dass die Goldmenge im Wert (im Verhältnis zum Gegenpart) wertvoller würde bzw. der Gegenpart (durch Goldhortung) deflationieren würde.

Bei Deflation des Gegenparts lehne Ich dann aber mein Gold sicherlich nicht mehr aus (oder nur zu noch höheren Zinsen)..

MarcusFabian wrote:

Allgemein wäre entsprechend auch das Zinsniveau höher und nur wirklich gute Schuldner bekämen auch Kredit.

Besonders einem Goldumlaufsystem wäre der Zins und die Hürden einer Schuldnerauswahl sichererlich noch höher.Man will ja schliesslich das Risiko eines Goldverlustes ja auch "saftig" abgegolten haben.

Ob pures Papiergeld oder pures Gold oder alle "Zwischendingersysteme".Das Zinsproblem bzw. das Problem des Anwachsen der Papiergeldmenge/Goldmenge (bzw. die daraus entstehenden Probleme) werden durch ein Währungssystem nicht gelöst.

Bevor also das Zinsproblem nicht "gelöst" ist,brauchen wir Uns also kaum noch den Kopf, über die verschiedensten sonstigen Problemen, die den jeweiligen Geldsystemen innewohnen , zu zerbrechen.

P.S...bei dem Goldbeispiel wurde extra das Gold (in Gramm) also ohne Geldwert/Nennwert angegeben, um die Sache nicht noch zu "verkomplizieren".

weico

arunachala
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SMI im April 2010

... also kehren wir das zinsding doch einfach um mittels «negativem zins». wer sein geld hortet hat ende jahr von 100 franken nur noch 99 franken. :roll:

seid schlang wie die klugen und schlug wie die klangen. (kasimir 487)

orangebox
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SMI im April 2010

Ich muss ganz ehrlich gestehen ich hab unglaubliche Mühe mit euren Diskussionen über die Gold/Währungsreform und Co.

Es kommt mir so vor als wäre die Diskussion die ihr seid längere Zeit diskutiert nicht aus dieser Zeitepoche. :?

Fakten:

-Banken geht es wieder hervorragend, ja besser denn je die Gewinne steigern ins Unermässliche, die Bonis steigen von einem Rekord zum Anderen.Die Banken stellen wieder massiv viele Leute ein, die Massenentlassungen im Bankensektor sind ausgeblieben

Mit Wertpapier und Geld hin und her schieben lässt sich gutes einfaches Geld verdienen

-Die gefürchtete Arbeitslosenquote von 5-6 % in der Schweiz sind nie eingetroffen , ja diese sinken sogar weiter runter, selbst in Deutschland ist das Worst Case Szenario nie eingetroffen die Arbeitslosenzahlen sinken sogar im Rekordtempo.

Amerika, das Land des Untergangs im Jahr 2007 schlechthin, was wurde hier nicht darüber debattiert wo die Amerikaner wohl im Jahr 2010 sein werden, die schlimmsten aller schlimmsten Befürchtungen wurden hier von vielen wie MF,Weleda und Co aufgezählt blickt man 1 bez. 2 Jahren zürück konnte man meinen das US Wirtschafstwunder ist am Ende angekommen und wo sind wir jetzt?

-solides Wachstum ist zurück .

-Arbeitslosigkeit von monatlich 800000 ging auf 400000 dann 200000 zurück und jetzt im März sogar wieder starker Anstieg neuer Arbeitstellen.

-Banken fahren wieder dicke Gewinne ein , die ehemals von Roubini und Co. Propheten als Zombiebanken und tote Banken kehren in die Gewinnspanne zurück, selbst der Citigroup die ARG gebeutelt wurde prophezeit man nur goldene und hervorragende Zeiten.

Und wenn ich das Bild von ein paar Tagen sehe wie die Amis in NY wie Geistekranke IPADS in Rekordtempo kaufen und Warteschlagen sich bilden kann es denen nicht so schlecht gehen;-)

Wahscheinlich bin ich in einer anderer Zeitepoche als ihr alle zusammen anders kann ichs mir nicht erklären

Biggrin

querschuesse.de

Ramschpapierhaendler
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SMI im April 2010

@ Orangebox:

Auf Details möchte ich jetzt gar nicht eingehen. Teilweise bin ich da gleicher Meinung, teilweise nicht.

Aber meiner Meinung nach machst du nun ein Durcheinander:

es wurde doch hauptsächlich über Währungen und Goldstandard diskutiert. Das hat ja grundsätzlich nicht unbedingt etwas mit der Konjunktur zu tun.

Gerade in einer gut laufenden Wirtschaft mit wenig Arbeitslosen kann eine einsetzende Inflation mit hohen Zinsen zu Problemen führen.

Du befindest dich also nicht im falschen Jahrhundert. Nur im falschen Film. Wink

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Ramschpapierhaendler wrote:

@ Orangebox:

Auf Details möchte ich jetzt gar nicht eingehen. Teilweise bin ich da gleicher Meinung, teilweise nicht.

Aber meiner Meinung nach machst du nun ein Durcheinander:

es wurde doch hauptsächlich über Währungen und Goldstandard diskutiert. Das hat ja grundsätzlich nicht unbedingt etwas mit der Konjunktur zu tun.

Gerade in einer gut laufenden Wirtschaft mit wenig Arbeitslosen kann eine einsetzende Inflation mit hohen Zinsen zu Problemen führen.

Du befindest dich also nicht im falschen Jahrhundert. Nur im falschen Film. Wink

nur bringt man damit was da orangebox andeutet das ganze kompakte gefüge auf bestem weg auf den punkt.

Doomsayers негативний вплив моєї середовищі!

weico
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arunachala wrote:

... also kehren wir das zinsding doch einfach um mittels «negativem zins». wer sein geld hortet hat ende jahr von 100 franken nur noch 99 franken. :roll:

Schwundgeld/Freigeld,"Müntzverrufungen",Regiogeld usw. und viel Anderes wurde schon "ausgebrütet".Irgendwo steckt in den Ideen/Versuchen aber immer ein gravierender Hacken.

weico

Ramschpapierhaendler
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geldsammler wrote:

Ramschpapierhaendler wrote:
@ Orangebox:

Auf Details möchte ich jetzt gar nicht eingehen. Teilweise bin ich da gleicher Meinung, teilweise nicht.

Aber meiner Meinung nach machst du nun ein Durcheinander:

es wurde doch hauptsächlich über Währungen und Goldstandard diskutiert. Das hat ja grundsätzlich nicht unbedingt etwas mit der Konjunktur zu tun.

Gerade in einer gut laufenden Wirtschaft mit wenig Arbeitslosen kann eine einsetzende Inflation mit hohen Zinsen zu Problemen führen.

Du befindest dich also nicht im falschen Jahrhundert. Nur im falschen Film. Wink

nur bringt man damit was da orangebox andeutet das ganze kompakte gefüge auf bestem weg auf den punkt.

Nur sind es 2 verschiedene Gefüge... Wink

weico
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orangebox wrote:

Ich muss ganz ehrlich gestehen ich hab unglaubliche Mühe mit euren Diskussionen über die Gold/Währungsreform und Co.

Es kommt mir so vor als wäre die Diskussion die ihr seid längere Zeit diskutiert nicht aus dieser Zeitepoche. :?

Wir hatten ja im 20.Jahrhundert vom Goldstandard, Papiergeld,Schwundgeld,Währungsabwertung,verschiedenste Kriege mit anschliessender Währungsreform(en) doch so ziemlich vieles was Hier diskutiert wird.

Gibt sicherlich noch genug sehr alte Leute,die sogar ALLES zusammen erlebt haben.

P.S..kann also,je nachdem wie Alt Du bist, noch locker einiges,im 21.Jahrhundert,auf Dich/Uns zukommen.. Lol

weico

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orangebox wrote:

Ich muss ganz ehrlich gestehen ich hab unglaubliche Mühe mit euren Diskussionen über die Gold/Währungsreform und Co.

Es kommt mir so vor als wäre die Diskussion die ihr seid längere Zeit diskutiert nicht aus dieser Zeitepoche. :?

Fakten:

-Banken geht es wieder hervorragend, ja besser denn je die Gewinne steigern ins Unermässliche, die Bonis steigen von einem Rekord zum Anderen.Die Banken stellen wieder massiv viele Leute ein, die Massenentlassungen im Bankensektor sind ausgeblieben

Mit Wertpapier und Geld hin und her schieben lässt sich gutes einfaches Geld verdienen

-Die gefürchtete Arbeitslosenquote von 5-6 % in der Schweiz sind nie eingetroffen , ja diese sinken sogar weiter runter, selbst in Deutschland ist das Worst Case Szenario nie eingetroffen die Arbeitslosenzahlen sinken sogar im Rekordtempo.

Amerika, das Land des Untergangs im Jahr 2007 schlechthin, was wurde hier nicht darüber debattiert wo die Amerikaner wohl im Jahr 2010 sein werden, die schlimmsten aller schlimmsten Befürchtungen wurden hier von vielen wie MF,Weleda und Co aufgezählt blickt man 1 bez. 2 Jahren zürück konnte man meinen das US Wirtschafstwunder ist am Ende angekommen und wo sind wir jetzt?

-solides Wachstum ist zurück .

-Arbeitslosigkeit von monatlich 800000 ging auf 400000 dann 200000 zurück und jetzt im März sogar wieder starker Anstieg neuer Arbeitstellen.

-Banken fahren wieder dicke Gewinne ein , die ehemals von Roubini und Co. Propheten als Zombiebanken und tote Banken kehren in die Gewinnspanne zurück, selbst der Citigroup die ARG gebeutelt wurde prophezeit man nur goldene und hervorragende Zeiten.

Und wenn ich das Bild von ein paar Tagen sehe wie die Amis in NY wie Geistekranke IPADS in Rekordtempo kaufen und Warteschlagen sich bilden kann es denen nicht so schlecht gehen;-)

Wahscheinlich bin ich in einer anderer Zeitepoche als ihr alle zusammen anders kann ichs mir nicht erklären

Biggrin

Naja, ich weiss nicht so recht was ich dazu sagen soll... eigentlich nur dass die Druckmaschine läuft und Milliarden von Dolares gedruckt und gepumpt werden.

Wirtschaft in den USA... Ich glaube das Schlimmste kommt noch. Die Rechnung geht meines Erachtens nicht auf und ich persönlich sehe hier drüben eigentlich gar keine Besserung, speziell nicht beim Mittelstand, da nimmmts einen nach dem anderen und jetzt auch diejenigen denen es mal sehr gut ging.

Nehme ich 100 Leute die ich hier kenne, dann sind 50 bankrott, 30 haben keine Arbeit, 10 schlagen sich noch grad so durch und 10 haben Reserven.

Und gelernt haben Sie auch nichts, das Spiel geht von vorne los. Want new furniture, no down payment no interest till 2015. Need a new car, no money down 0% for 5 years !?!?!?! Aber hallo!!!

Mal schauen was der Sommer/Herbst so mit sich bringen wird 8). Ich geh dann mal golfen...

CrashGuru
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orangebox wrote:

Ich muss ganz ehrlich gestehen ich hab unglaubliche Mühe mit euren Diskussionen über die Gold/Währungsreform und Co......

.....Es kommt mir so vor als wäre die Diskussion die ihr seid längere Zeit diskutiert nicht aus dieser Zeitepoche. :?

Wahscheinlich bin ich in einer anderer Zeitepoche als ihr alle zusammen anders kann ichs mir nicht erklären

Biggrin

Ja irgendwie gehen wir auf "die goldenen 20er" zu, nur globalisiert.... es ist allerdings folgendes zu bedenken:

Quote:

Beendet wurden die "Goldenen Zwanziger" von der Weltwirtschaftskrise 1929, ausgehend vom Börsenkrach am Schwarzen Donnerstag der Wallstreet in New York. Soziale Spannungen brachen wieder auf und resultierten im Zeichen politischer Radikalisierung und von den Eliten unabgefedert zum Aufstieg des Nationalsozialismus.

Und weiter zu bedenken: Es werden hier Werte produziert, welche keinen substantiellen Hinter- und Untergrund aufweisen. Eigentlich nur heisse Luft. Oder besser gesagt bedrucktes, brennbares Papier.

Natürlich kann ein solches System relativ lange aufrecht erhalten werden. So lange jemand bereit ist für den Erhalt dieses Papiers Arbeit zu leisten. Doch da die Verteilung des Papiers immer ungerechter wird, dürfte auch hier der Krug in Richtung des Brunnens schon ein ganzes Stück voran gekommen ist. Also wäre es sinnvoll, sich schon heute ernsthaft darüber Gedanken zu machen, wie man den Zauberlehrling stoppen kann.........

Wenn wir, gell weico, nicht wissen, wie die Stoppstrasse aussehen soll, heisst das nicht, dass wir aus der Verantwortung entlassen werden :!: :idea:

Denne
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orangebox wrote:

-solides Wachstum ist zurück .

Das ist mehrheitlich über Staatsverschuldung gekauftes Wachstum. Also keins.

orangebox wrote:

-Arbeitslosigkeit von monatlich 800000 ging auf 400000 dann 200000 zurück und jetzt im März sogar wieder starker Anstieg neuer Arbeitstellen.

Wenn statt 400'000 Leute nur 200'000 gefeuert werden, steigt die Arbeitslosigkeit trotzdem weiter an. btw hatten die USA bereits im Januar ein Hiring-Plus, Februar ging's dann wieder ins Rote.

orangebox wrote:

-Banken fahren wieder dicke Gewinne ein , die ehemals von Roubini und Co. Propheten als Zombiebanken und tote Banken kehren in die Gewinnspanne zurück

Ist doch kein Widerspruch. Das war ja Sinn und Zweck der bailouts, mark to Disneyland-Regeln und weiterer Privilegien für die Banken. Sind die Banken deshalb gesünder als vor 2 Jahren? Kaum. Kein Mensch weiss, wie es wirklich steht, nachdem der Markt für die Finanz-"Industrie" vollends aufgehoben ist.

orangebox wrote:

Und wenn ich das Bild von ein paar Tagen sehe wie die Amis in NY wie Geistekranke IPADS in Rekordtempo kaufen und Warteschlagen sich bilden kann es denen nicht so schlecht gehen Biggrin

Jaja, Steve Jobs sollte schleunigst US-Präsident werden. Seine Marketing-Abteilung scheint einiges erfolgreicher zu sein als jene von Obama. Die kann nur Warteschlangen vor Jobcenters zeigen.

Wo werden die iPads eigentlich hergestellt? Wink

golfer
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Denne wrote:

orangebox wrote:

Wo werden die iPads eigentlich hergestellt? Wink

Steht ein grosser Kleber drauf, made in China LOL, hab gestern zwei erhalten, per Post, ohne Schlange-zu-stehen haha.

Denne
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SMI im April 2010

golfer wrote:

made in China

War zwar eine rhetorische Frage, aber dennoch Danke für die Bestätigung eines lebenden iPad-users.

golfer
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SMI im April 2010

Denne wrote:

golfer wrote:
made in China

War zwar eine rhetorische Frage, aber dennoch Danke für die Bestätigung eines lebenden iPad-users.

LOL.

Nein mal ehrlich, da gehst Du hier einkaufen Wal-Mart oder was auch immer, alles ist aus China. Der ganze Wal-Mart ist China only! Und das Zeug hält auch dementsprechend lange... Naja, steigert die Konsumation und die US Wirtschaft LOL.

Denne
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MarcusFabian wrote:

Allgemein formuliert: Die Menge des verfügbaren Kreditgeldes entspricht der Menge des verfügbaren Sparkapitals. Somit gibt es - auf ein ganzes Land gerechnet - keine Schulden, die das Vermögen übersteigen.

Versteh' ich das richtig: Aufhebung des fractional banking?

MarcusFabian
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weico wrote:

Die Goldmenge muss also (rein Zinsbedingt) anwachsen.

Nein, muss sie eben nicht!

Die Goldmenge kann konstant bleiben. Es wird ja nur Gold, das im Moment nicht gebraucht wird (weil einer fürs Alter spart) gegen Zins verliehen um an einem anderen Ort eingesetzt zu werden.

Allerdings ist der Schuldner angehalten, mit dem Kreditgeld mehr zu erwirtschaften als Schuld und Zins ausmachen.

Es wird also seriöser Investitionstätigkeit kein Riegel geschoben. Allerdings dürften Konsumschulden etwas schwieriger zu bekommen sein.

Notabene wächst die Goldmenge (durch Förderung) ziemlich genau parallel zur Wirtschaftsentwicklung. Der Dow Jones ist in den letzten 100 Jahren im Schnitt um 1.57% pro gestiegen, was ziemlich genau der Wirtschaftsentwicklung entsprochen haben dürfte.

Das Problem ist allerdings: Es gibt Zeiten, wo die Wirtschaft sehr schnell wächst und die Goldmenge nicht nachkäme und Zeiten, wo sie langsam wächst oder gar Rückläufig ist.

Im ersten Fall bremst Gold die Entwicklung (weil die Zinsen steigen) im letzteren fördert es die Entwicklung, die Zinsen fallen.

Gold würde also - und darin liegt ein Nachteil, wenn man so will - die Wirtschaftsentwicklung nivillieren. Keine grossen Booms aber auch keine grossen Busts.

Ramschpapierhaendler
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@MF:

Letzteres wäre zumindest für Unternehmer, aber auch für Arbeitnehmer KEIN Nach- sondern ein erheblicher Vorteil.

Halligalli
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Ramschpapierhaendler wrote:

@MF:

Letzteres wäre zumindest für Unternehmer, aber auch für Arbeitnehmer KEIN Nach- sondern ein erheblicher Vorteil.

Wäre dann nicht auch die vielbeschworene Nachhaltigkeit wieder da und der Gier wäre ein Riegel vorgeschoben?

Immer der Nase nach

MarcusFabian
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SMI im April 2010

Denne wrote:

Versteh' ich das richtig: Aufhebung des fractional banking?

Nicht unbedingt: fractional reserve banking bedeutet ja nichts weiter als dass eine Bank von Fr. 1000 Spareinlagen nur 100 als Cash halten und 900 als Kredit vergeben kann (oder wie hoch auch immer der Prozentsatz ist).

Was allerdings nicht mehr funktionieren würde: Weitere 9000 oder 90'000 als Kredit bei der Zentralbank aufzunehmen (Geld, das neu gedruckt würde), um es als Kredit zu vergeben.

Denn dieses zusätzliche Geld ist durch nichts gedeckt.

MarcusFabian
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SMI im April 2010

Halligalli wrote:

Wäre dann nicht auch die vielbeschworene Nachhaltigkeit wieder da und der Gier wäre ein Riegel vorgeschoben?

Gier gab es schon immer und wird es immer geben.

Spekulationswut gab es auch unter Goldstandard. Allerdings erfolgt die Spekulation dann mit eigenem Geld (also Erspartem) und nicht auf Kredit. Entsprechend sind die Blasen kleiner und die Crashs weniger dramatisch.

Nachhaltigkeit ja, insofern, als erspartes Geld nicht an Wert verlieren würde.

Man redet uns immer ein, Inflation sei etwas tolles und stünde in Einklang mit Wirtschaftswachstum. Das muss aber nicht so sein. Ich kann mir auch gut eine Welt vorstellen, in der die Löhne und Preise konstant bleiben, die Preise aber entsprechend der Produktivitätssteigerung sinken.

Sinkende Preise sind für den Konsumenten nichts schlechtes. Wir erkennen das z.B. bei Handys, Laptops oder Flachfernsehern. Wegen der technologischen Entwicklung sind die Preise in den letzten Jahren permanent gesunken.

Es mag in der Theorie auch stimmen, dass sinkende Preise (Deflation) dafür sorgt, dass die Leute ihr Geld horten, weil sie auf niedrigere Preise spekulieren. Doch wie sieht das in der Praxis aus?

Hand auf Herz: Wer von Euch wusste vor 5 oder 10 Jahren nicht, dass es den Laptop für Fr. 5000 oder das Handy für Fr. 1000 in einigen Jahren sehr viel günstiger geben würde?

Jeder, oder?

Und wer von Euch hat aus diesem Grund auf die Anschaffung eines Handys oder Laptops verzichtet?

Niemand, oder? Na also!

Die Mär, dass die Geldmenge und somit die Schulden permanent ausgeweitet werden müssen, stammt aus der Banker-Ecke. Banker verdienen schliesslich ihr Geld mit der Schuld anderer Leute und je verschuldeter wir sind umso besser.

Der Staat profitiert von Inflation, indem seine Schulden real entwertet werden.

Der Leidtragende ist - wie immer - der Konsument, dessen Lebensersparnisse durch die Inflation schleichend entwertet werden.

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