SMI im April 2011

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Turbo
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SMI im April 2011

Na ja auch wenn MF nicht ersetzbar ist, sind wir nun im April und eben wie es ja immer heisst das Leben geht weiter.

Ich bin generell positiv eingestellt für diesen Monat und erwarte einen Angriff auf die Höchstkurse von diesem Jahr. Jetzt kommen laufend Zahlen von Unternehmungen in der USA und die sollten dank schwachem US$ weiterhin sehr positiv sein. Auch die laufenden Konjukturdaten haben bis anhin überzeugt. In der Schweiz macht Givaudan heute den Anfang und wir haben sicher ein erstes Indiz wie sich der schwache SFR im Vergleich zum letztjährigen Q1 auswirkt.

Nächste Woche kommen Lonza,Roche,Syngenta und Nestle also für Unterhaltung ist gesorgt. Grösstes Problem kurzfristig bleibt weiterhin die atomare Entwicklung in Japan. Denn Erdbeben sind am Ende nichts anderes als erzwungene Konjukturprogramme.

Ein weiterer negativer Punkt ist der schleichende Oelpreis-Anstieg in den letzten Monaten. Zur Zeit ist er ohne grossen Einfluss auf die Börse aber dies kann sich manchmal schlagartig ändern.

Im laufenden Monat sollten aber weiterhin gute Unternehmenszahlen und positive Konjukturdaten im Vordergrund sein und dem SMI zu neuen Höchst führen.

Rookie65.
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SMI im April 2011

Nach dem Kursanstieg von 6.5% über die letzten drei Wochen sehe ich Konsolidierungsbedarf im Index. Vielleicht sind noch 150-200 Punkte drin, dann stösst der Index wieder am Abwärtstrend an.

Die Saisonalität und das -zu- schöne Wetter dürften das auftreten neuer Käufer in den nächsten Wochen eher begrenzen. Deshalb ist weniger buy+hold angesagt wie vom Herbst bis Frühling, sondern etwas mehr kurzfristiges Trading.

Einer Straßenbahn und einer Aktie darf man nie nachlaufen. Nur Geduld: Die nächste kommt mit Sicherheit. André Kostolany

Elias
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SMI im April 2011

Quote:

Dax, SMI, DowIndizes im Vergleich

In den vergangenen Handelstagen konnte der SMI auf der benannten Unterstützung bei 9.200-9.255 Punkten nach oben abprallen. Der DAX drehte auf der Unterstützung bei 7.335-7.365 Punkten, der DOW Jones konnte bereits vor Erreichen der 10.200 wieder anziehen.

http://www.n-tv.de/wirtschaft/empfehlungen/Indizes-im-Vergleich-article3...

Das war im 2007.

Der DJ ist heute 2'000 Dollarpunkte darüber, der DAX darunter, erst recht in Euro. Von den SMI-Indexschwergewichten liegt nur Nestle nahe am Allzeithoch. Roche liegt weit zurück.

Die SNB wird die Zinsen erhöhen, was den Franken stärken wird. Für ausländische Investoren treten dadurch Währungsverluste in den Hintergrund.

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

Turbo
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SMI im April 2011

Ich hole es mir zurueck, du verdammtes Biest!

Amarok
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SMI im April 2011

Turbo wrote:

Es hat viel wahres an dieser Geschichte

http://www.godmode-trader.ch/nachricht/Gold-ist-viel-zu-teuer,a2510819.html

Den Beitrag hatte ich auch gerade gelesen. Er reflektiert genau die verunsicherte Meinung von vielen Anlegern.

Wenn ich jetzt auch noch einsteige, sackt der Goldpreis wieder zusammen, wie er das in den frühen 80er auch schon getan hat.

Gruss

Amarok



Just my 2 cents

Elias
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SMI im April 2011

Amarok wrote:

Turbo wrote:
Es hat viel wahres an dieser Geschichte

http://www.godmode-trader.ch/nachricht/Gold-ist-viel-zu-teuer,a2510819.html

Den Beitrag hatte ich auch gerade gelesen. Er reflektiert genau die verunsicherte Meinung von vielen Anlegern.

Wenn ich jetzt auch noch einsteige, sackt der Goldpreis wieder zusammen, wie er das in den frühen 80er auch schon getan hat.

Analysten und Ratingagenturen pushen immer ihre Produkte.

Die Zinsen sind noch nicht gross in Bewegung gekommen.

Aufhorchen lässt das eben publizierte Angebot der CS mit 2.25% Zinsen. Das bringt die anderen in Zugzwang.

https://www.credit-suisse.com/forms/ch/privatkunden/kontokarten/de/premi...

Die Wahrscheinlichkeit, dass weitere Zinsschritte folgen, ist gross.

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weico
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SMI im April 2011

Portugal hat den grössten Goldschatz der Eurozone

http://www.cash.ch/news/topnews/portugal_hat_den_groessten_goldschatz_de...

...und solch einem Land will man EU-"Finanz-Hilfe" geben... Lol

P.S:..und der portugiesische Staatsbürger muss derweil..

http://www.ftd.de/finanzen/maerkte/rohstoffe/:angst-vor-bankrott-portugi...

Wink

weico

Diva
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SMI im April 2011

Elias wrote:

Quote:
Dax, SMI, DowIndizes im Vergleich

Die SNB wird die Zinsen erhöhen, was den Franken stärken wird. Für ausländische Investoren treten dadurch Währungsverluste in den Hintergrund.

Naja wenn die Zinsen steigen, soll das Jedem recht sein! Nur Zinsen von 4-5% in den nächsten 10 Jahren sind unrealistisch. Nur wird der Franken weiter zulegen. Der € kann nicht zulegen da sich die Substanz zu Fest ausgedehnt hat. Das wird ev. kurzfristig eintreffen, aber mittel und langfristigt wird der € sinken und zwar massiv.

Sollte der € von der jetztigen Marke nochmals 40% an Kaufkraft einbüssen ist der € gestorben. Das wird er auf jedenfall, es bleibt nur die Frage wann.

Gold wird weiter massiv steigen.

Es kann nicht die Frage sein, was mit Portugal, Irland oder Grichenland ist, denn von den 27 Euroländern hat in den Letzten 5 Jahren jedes Land seine Schulden massiv erhöht! Sinkt der € weiter wird es immer schwieriger die Schulden zu begleichen, da die Einnahmen aus den nachhaltigen Märkten sinken.

Diva

Bäri
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SMI im April 2011

Warum wollen die USA ihr Gold nicht verkaufen um ihre Schuldenlast zu verringern?

Gold ist doch nur ein Relikt von früher, dass im heutigen Finanzsystem gar keine Bedeutung mehr findet.

http://www.krisennews.com/2011/04/05/us-schuldenkrise-finanzminister-sch...

Elias
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SMI im April 2011

Diva wrote:

Naja wenn die Zinsen steigen, soll das Jedem recht sein! Nur Zinsen von 4-5% in den nächsten 10 Jahren sind unrealistisch. Nur wird der Franken weiter zulegen. Der € kann nicht zulegen da sich die Substanz zu Fest ausgedehnt hat. Das wird ev. kurzfristig eintreffen, aber mittel und langfristigt wird der € sinken und zwar massiv.

Sollte der € von der jetztigen Marke nochmals 40% an Kaufkraft einbüssen ist der € gestorben. Das wird er auf jedenfall, es bleibt nur die Frage wann.

Gold wird weiter massiv steigen.

In 10 Jahren ist alles möglich. Ich bin schon froh, wenn ich mit meinen Anlagen für 3 Monate richtig liege.

Falls der Zinssatz meines "dynamischen Sparkontos" bei SQ demnächst nicht deutlich an Dynamik gewinnt und sich nicht auch auf die 2% bewegt, werde ich das Geld auf der CS parkieren.

2.25% sind schon mal die Hälfte der unrealistischen 4 - 5%.

Beim Euro bin ich mittelfristig positiv eingestellt. Die SNB wird die Euros mit Gewinn verkaufen und so dem Markt wieder mehr Franken entziehen, als sie für den Kauf benötigt hat.

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Meerkat
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SMI im April 2011

Betr. CS: Zins gilt nur bis Ende Jahr, nachher die marktüblichen Ansätze. Zudem wird nur Geld genommen, dass noch nicht bei der CS ist (z.B. Privatkonto). Ist offensichtlich ein Marketingtrick, einen hohen Neugeldzufluss auszuweisen. Die Zinsmehrkosten dürften kleiner sein als die zugehörige Werbekampagne.

"Das Fass ist übergelaufen"

Elias
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SMI im April 2011

Bäri wrote:

Warum wollen die USA ihr Gold nicht verkaufen um ihre Schuldenlast zu verringern?

Gold ist doch nur ein Relikt von früher, dass im heutigen Finanzsystem gar keine Bedeutung mehr findet.

http://www.krisennews.com/2011/04/05/us-schuldenkrise-finanzminister-sch...

Silber war bis vor 150 Jahren wesentlich wichtiger im Finanzsystem. Judas erhielt 30 Silberlinge.

Quote:

Es gab auch mal einen Silberstandard.

Dies änderte sich aber im Jahr 1870/1871, als der sogenannte Silberstandard als Zahlungsmittel mit dem Goldstandard abgelöst wurde. Was natürlich aus heutiger Sicht als Anlagemöglichkeit immer mehr für Gold als für Silber spricht, ist die Tatsache, dass die Vorkommen von Silber zum heutigen Stand etwa 19 bis 20 Mal höher sind als die von Gold.

http://goldnews.bullionvault.de/Gold_Silber_Standard_Zahlungsmittel_1908...

Vielleicht erlebe ich ja noch die Zeit, wo auch Edelmetalle mit Transmutation hergestellt werden kann. Dann spielt das Vorkommen von seltenen Erden keine Rolle mehr. 2023 geht es in Belgien mit der ersten Anlage für Transmutation los.

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Elias
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SMI im April 2011

Meerkat wrote:

Betr. CS: Zins gilt nur bis Ende Jahr, nachher die marktüblichen Ansätze. Zudem wird nur Geld genommen, dass noch nicht bei der CS ist (z.B. Privatkonto). Ist offensichtlich ein Marketingtrick, einen hohen Neugeldzufluss auszuweisen. Die Zinsmehrkosten dürften kleiner sein als die zugehörige Werbekampagne.

So ist es. Maximaleinalge 100K.

Und wenn im 2012 der Zinssatz nicht meinen Vorstellungen entspricht, wandert das Geld halt wieder von der CS ab. Das könnte ein teurer Marketingrick werden.

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Bäri
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SMI im April 2011

Die chemische Herstellung von Gold währe heute schon möglich, der Energieaufwand aber derart hoch, dass es sich nicht rentiert. Vielleicht wird es dann in par Jahren rentabel, wenn der Goldpreis noch viel höher steht als heute Wink

Elias
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SMI im April 2011

Bäri wrote:

Die chemische Herstellung von Gold währe heute schon möglich, der Energieaufwand aber derart hoch, dass es sich nicht rentiert. Vielleicht wird es dann in par Jahren rentabel, wenn der Goldpreis noch viel höher steht als heute Wink

Das ist mir neu. Gibt es dazu einen Link?

Mir ist keine chemische Reaktion bekannt, mit der andere Elemente erzeugt werden können. Das haben die Alchemisten versucht. Meines Wissen geht das nur mit Transmutation. Und das ist nicht Chemie, sondern Kernphysik.

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dangermouse
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SMI im April 2011

Bäri wrote:

Die chemische Herstellung von Gold währe heute schon möglich, der Energieaufwand aber derart hoch, dass es sich nicht rentiert. Vielleicht wird es dann in par Jahren rentabel, wenn der Goldpreis noch viel höher steht als heute Wink

Chemische Herstellung von Gold???? Scheint mir unmöglich zu sein sorry. Elemente können z. B. durch radioaktiven Zerfall entstehen... aber radioaktiven Zerfall zu Gold schliesse ich aus. Was ich hingegen für möglich halte, ist, dass noch weitere "Goldreserven" gefunden werden und diese dann gefördert werden.

 

jmmv2005
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SMI im April 2011
Denne
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SMI im April 2011

Auch ohne St. Fabian konzentriert man sich im SMI-Thread offensichtlich aufs Wesentliche.

Das ist weder sarkastisch noch ironisch gemeint.

oslo11
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Seitwärtsjahr wie im Vorjahr

Daran kann auch MF mit seinen fundierten Beiträgen nichts ändern Wink

kaufen, verkaufen so dass jeder was hat..........

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SMI im April 2011

dangermouse wrote:

Bäri wrote:
Die chemische Herstellung von Gold währe heute schon möglich, der Energieaufwand aber derart hoch, dass es sich nicht rentiert. Vielleicht wird es dann in par Jahren rentabel, wenn der Goldpreis noch viel höher steht als heute Wink

Chemische Herstellung von Gold???? Scheint mir unmöglich zu sein sorry. Elemente können z. B. durch radioaktiven Zerfall entstehen... aber radioaktiven Zerfall zu Gold schliesse ich aus. Was ich hingegen für möglich halte, ist, dass noch weitere "Goldreserven" gefunden werden und diese dann gefördert werden.

Laut Wikipedia ist die synthetische Herstellung von Gold möglich, aber sehr energieaufwendig und deshalb teuer:

"Goldsynthese [Bearbeiten]→ Hauptartikel: Transmutation

Die Hoffnung, Gold künstlich herstellen zu können, wurde von vielen Kulturen über Jahrhunderte vergeblich gehegt (Vergleiche hierzu die Legende vom sog. Stein der Weisen). So war die Herstellung von Gold auch der Traum der Alchemisten des Mittelalters.

Das auf der Erde vorkommende Gold ist – wie alle Elemente die schwerer sind als Eisen – bei Kernverschmelzungsprozessen in einer Supernova entstanden, bevor unsere Sonne existierte. Die seit Mitte des 20. Jahrhunderts von Menschenhand initiierten Kernverschmelzungs- und -spaltungsprozesse (Kernfusion resp. Kernfission) bestätigen die Machbarkeit des langgehegten Traumes der Alchemisten. Gold fällt auch bei verschiedenen kerntechnischen Anwendungen in winzigen, atomaren Mengen als Nebenprodukt an. Allerdings ist die für eine industrielle Herstellung aufzuwendende Energie um einige Potenzen teurer als das bergmännisch gewonnene Edelmetall selbst. An die Stelle einer prinzipiellen Schranke für die Goldsynthese traten ökonomische Grenzen."

Besser reich und gesund als arm und krank!

marcello
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SMI im April 2011

jmmv2005 wrote:

Gold "herstellung":

http://en.wikipedia.org/wiki/Synthesis_of_precious_metals#Gold

Hergestelltes Gold aus Kernspaltung würde dann nicht glänzen sondern strahlen.

marcello
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SMI im April 2011

In der vergangenen Woche wurden charttechnisch keine wichtigen Marken geknackt. Vielleicht ändert sich dies in der kommenden Woche mit dem Beginn der US Earning Season...

S&P 500 im H4 Chart

DAX im H4 Chart

Gruss marcello

Zyndicate
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SMI im April 2011

Heute gehts warscheinlich abwärts wenn man den Nikkei so beobachtet!!!

Ergibt sich sicherlich einen günstigen Einstieg!!

Wünsche euch einen erfolgreichen Börsentag!

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

GloomBoomDoom
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SMI im April 2011

Stufe 7... könnte auch wieder in einen Sell-off auslaufen...

wenn die Leute Panik bekommen?!

Zyndicate
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SMI im April 2011

Die Weltwirtschaft hat im Urteil des Internationalen Währungsfonds im letzten Halbjahr an Stärke gewonnen. Die Erholung fällt dabei in den Schwellenländern deutlich stärker aus als in den Industriestaaten.

cei. Washington ⋅ Die Weltwirtschaft wird im laufenden und kommenden Jahr mit je 4,5% zwar etwas weniger stark wachsen als 2010, als es 5% waren. Dies ist aber laut dem Internationalen Währungsfonds (IMF) keine schlechte Nachricht. Die Wirtschaft sei nach der Krise zunächst noch stark von staatlichen Konjunkturmassnahmen abhängig gewesen, schreiben die IMF-Ökonomen im jüngsten «World Economic Outlook». Zudem habe in einer ersten Phase das Wiederauffüllen der Lager für einen Nachfrageschub gesorgt. Dieser Prozess sei mittlerweile abgeschlossen. Stattdessen stammten die Impulse nun stärker von den Konsumenten und von den Firmen, die wieder mehr investierten. Der Aufschwung sei somit stärker geworden. Während jedenfalls noch vor einem halben Jahr gewisse Auguren – nicht aber der Fonds – vor einem neuerlichen Rückfall der Industrieländer in eine Rezession gewarnt hatten, scheint dieses Risiko nun gebannt.

Ungleichgewichtiges Wachstum

Die Wirtschaftsleistung in den Schwellenländern dürfte 2011 und 2012 um jeweils 6,5% steigen, in den Industriestaaten wird dagegen nur ein Plus von je 2,5% erwartet. IMF-Chefökonom Olivier Blanchard sprach deshalb in Washington von einer «ungleichgewichtigen» Entwicklung. In den Schwellenländern laufe es fast zu gut, sagte Blanchard. Wer im Bericht blättert, entdeckt denn auch einige «Warnhinweise». So wird der Anstieg bei der Kreditvergabe in China und Hongkong als beunruhigend bezeichnet. Die Behörden seien besorgt, dass es an den dortigen Immobilienmärkten zu starken Preiskorrekturen kommen könnte, heisst es. Dagegen haben die Industrieländer vor allem mit einer hohen Arbeitslosigkeit zu kämpfen – ein Zustand, der bei den derzeitigen Wachstumsraten laut Blanchard noch Jahre anhalten könnte. Nicht allzu beunruhigt ist der IMF dagegen über die Entwicklung der Rohstoffpreise. Die Prognose basiert auf einem Erdölpreis von 108 $ pro Fass, was rund 35% über dem Niveau von 2010 liegt. Die Weltwirtschaft kann diesen Preisanstieg im Urteil des Fonds jedoch gut wegstecken. Der IMF hat auch berechnet, was passieren würde, wenn der Erdölpreis 2011 auf 150 $ je Fass stiege und 2012 wieder zurückginge. In diesem Fall läge das Bruttoinlandprodukt (BIP) 2012 in den Industriestaaten und asiatischen Schwellenländern um 0,75% niedriger als im Hauptszenario. Dies ist zwar ein spürbarer Effekt, er würde die Weltwirtschaft aber noch lange nicht in eine Rezession stürzen.

Die Schwellenländer sollten sich laut IMF vor einer Überhitzung schützen, indem sie die lockere Geldpolitik und expansive Finanzpolitik beenden. Die grösste Gefahr für das mittelfristige Wachstum in den Industriestaaten ortet der Fonds dagegen bei den unsoliden Staatsfinanzen. Blanchard redete vor den Medien allerdings nicht Klartext, sondern sprach von einer «smarten» Konsolidierung: Sie solle nicht zu schnell und nicht zu langsam erfolgen.

«Sorgenkind» USA

Im Bericht wird der IMF deutlicher: Bei der letzten Präsentation im Oktober war er noch davon ausgegangen, dass die Industrieländer 2011 die strukturellen Defizite im Umfang von 1% des BIP reduzieren würden. Jetzt sieht es aber lediglich noch nach 0,25% aus. Hierfür sind besonders die USA verantwortlich, die verglichen mit dem riesigen Defizit erst kleine Einsparungen beschlossen haben. Der IMF geht davon aus, dass die Schuldenquote des Staates in den USA bis 2016 auf 110% des BIP steigen wird. 2007 hatte sie bei 62% gelegen.

Quelle: www.nzz.ch

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Elias
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SMI im April 2011

TeeTasse83 wrote:

Elias wrote:
Aufhorchen lässt das eben publizierte Angebot der CS mit 2.25% Zinsen. Das bringt die anderen in Zugzwang.

https://www.credit-suisse.com/forms/ch/privatkunden/kontokarten/de/premi...

Hatte lange ein bisschen Geld bei der BSI Rumliegen. Bis zum 1. April haben die 1.6% Zins offeriert.

Nun sind die BSI Zinsen auf 1.2% - die CS dafür bis Ende Jahr bei 2.25%.

Momentan transferiere ich die BSI Einlage auf die CS. Merke jedoch dass die Rückzugs- Bedingungen zu einem "Lock- In" auf den schlechten Konditionen führen können. Somit ist für mich ein sehr wichtiger Punkt die Verfügbarkeit der CS Einlage.

Denke das CS Angebot ist gut für den der n bisschen Aufwand für ne taktische Investition nicht scheut. Ob es sich finanziell jedoch wirklich auszahlt ist die andere Frage.

Gruss

Rückzug ohne Kündigung pro Jahr 50K.

Man kann also entweder im Dezember und Januar je eine Tranche beziehen oder per Dezember kündigen.

Neukunden müssen sich am Schalter zeigen.

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Zyndicate
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SMI im April 2011

(ddp) Das schuldengeplagte Griechenland hat am Dienstag kurzfristige Kredite in Höhe von 1,62 Milliarden Euro an den Finanzmärkten aufgenommen. Der Zinssatz für die 26 Wochen laufenden Anleihen lag mit 4,8 Prozent nur unwesentlich höher als bei einer ähnlichen Auktion im vergangenen Monat, teilte die griechische Schuldenagentur mit.

Ursprünglich wollte die Agentur 1,25 Milliarden Euro aufnehmen, da das Interesse der Investoren jedoch stark war, wurde die Summe erhöht. Während die Auktion im März noch um das 3,59-Fache überzeichnet war, war die Nachfrage diesmal 3,81 Mal so hoch.

Quelle: www.nzz.ch

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MarcusFabian
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SMI im April 2011

Bäri wrote:

Warum wollen die USA ihr Gold nicht verkaufen um ihre Schuldenlast zu verringern?

Warum sollten sie?

Es ist mühsam und teuer, Gold zu fördern. Demgegenüber ist es einfach und billig, beliebige Papiergeldmengen zu produzieren.

Die Amerikaner haben - ganz im Gegensatz zu den europäischen PIIGS - den Vorteil, dass sie Schulden in einer Währung haben, die sie ganz nach Belieben drucken können.

Deshalb wird Amerika auch nicht bankrott gehen. Sie werden den Chinesen schon die 1.3 Billionen Dollar zurückzahlen. Die Frage ist nur, was sich die Chinesen mit diesen Dollars dann noch kaufen können Blum 3

Bäri
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SMI im April 2011

Welcome back MF!

Wollte meine Frage "ironisch" formulieren, warscheinlich ist es mir nicht gelungen :oops:

Werden die Chinesen dies hinnehmen, dass die Amis sie so einfach abspeisen wollen?

Da ist noch gewaltig Konfliktpotential vorhanden 8)

Wie siehst du die Entwicklung des SMI?

orangebox
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SMI im April 2011

MarcusFabian wrote:

Bäri wrote:
Warum wollen die USA ihr Gold nicht verkaufen um ihre Schuldenlast zu verringern?

Warum sollten sie?

Es ist mühsam und teuer, Gold zu fördern. Demgegenüber ist es einfach und billig, beliebige Papiergeldmengen zu produzieren.

Die Amerikaner haben - ganz im Gegensatz zu den europäischen PIIGS - den Vorteil, dass sie Schulden in einer Währung haben, die sie ganz nach Belieben drucken können.

Deshalb wird Amerika auch nicht bankrott gehen. Sie werden den Chinesen schon die 1.3 Billionen Dollar zurückzahlen. Die Frage ist nur, was sich die Chinesen mit diesen Dollars dann noch kaufen können Blum 3

Das sind ja ganz neue Töne von dir MF die ich bisher noch NIE gehört habe,erstens ich freue mich das du zurück bist nach dieser Aussage hattest du wohl einen Angriff der Malariamücken :shock:

Ne nur ironischer Witz;)

Doch werden Sie wenn die Gläubiger das Spiel nicht mehr mitspielen....

querschuesse.de

MarcusFabian
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SMI im April 2011

Bäri wrote:

Werden die Chinesen dies hinnehmen, dass die Amis sie so einfach abspeisen wollen?

Da ist noch gewaltig Konfliktpotential vorhanden 8)

Wie siehst du die Entwicklung des SMI?

Die Chinesen haben nicht wahnsinnig viele Möglichkeiten, etwas dagegen zu unternehmen. Die Amis schulden ihnen ja nicht Gold oder Handys oder Kupfer oder Baumwolle sondern Dollars und wenn der Dollar an Kaufkraft verliert, gibt es nicht wirklich viel, was die Chinesen tun können. Namentlich:

a) Sie können die Dollars auf den Markt werfen und sich etwas wertbeständigeres dafür kaufen. Dies tun sie bereits, vermeiden es aber, zu viele Dollars auf den Markt zu werfen, um keine Panik auszulösen.

b) Sie können höhere Zinsen verlangen, um den Wertzerfall zu kompensieren. Dies würden sie eigentlich gerne tun aber da die FED als Käufer für US-Schulden auftritt und somit die Zinsen unten hält, können die Chinesen ihre Forderung nach höheren Zinsen nicht durchsetzen. Konsequenz: Sie kaufen keine neuen US-Schulden auf.

---

Nun zum SMI bzw. den Börsen allgemein:

Wir haben hier zwei Welten, die auseinander driften. Zum einen die reale Wirtschaft, der es alles andere als gut geht. Andererseits aber steigende Aktienmärkte, die Hoffnung und Optimismus signalisieren.

Warum die Aktienmärkte trotz schlechter Wirtschaft steigen ist schnell erklärt: Sie profitieren direkt von den QE-Massnahmen der FED.

Gemäss Investor Intelligence ist der Optimismus an den Märkten auf dem zweithöchsten Stand seit den 1980er Jahren.

Aus der Erfahrung sollten wir wissen, dass zu hohe Euphorie meist an oberen Wendepunkten auftritt.

Interessant ist auch, dass die Märkte bei relativ geringem Volumen steigen. Die Big-Boys sind nämlich schon seit geraumer Zeit ausgestiegen.

Betrachtet man weiterhin die Entwicklung der Realzinsen (also Renditen von Staatsanleihen abzüglich der Teuerung), kann man per 2012 mit der nächsten Rezession rechnen. Sollte es dazu kommen, dürfte die Rezession 2012 härter ausfallen als jene von 2009, denn mittlerweile sind die Staaten an einen Punkt gekommen, wo sie keine neuen Schulden mehr aufnehmen können und wollen, um weitere "Finanzspritzen zur Wirtschaftsförderung" zu finanzieren.

Warum auch? Mittlerweile mehren sich Stimmen wie die meine, die behaupten, man könne die Wirtschaft nicht nachhaltig mit Pumpenkohle ankurbeln. Was wir also demnächst erkennen werden ist, dass wir wirtschaftlich etwa gleich gut oder schlecht dastehen wie 2009, allerdings mit sehr viel höheren Schulden. Und für diese Schulden wird uns die Rechnung präsentiert: Mehr Zinszahlungen und das bedeutet sinkende Staatsausgaben bei gleichzeitig höheren Steuern (Austerität) oder aber steigende Teuerung und somit indirekte Entreicherung. In beiden Fällen wird uns also Kaufkraft entzogen.

Deshalb bin ich überzeugt, dass SMI, DOW, DAX etc. in den nächsten 1-2 Jahren massiv an Wert verlieren werden.

Das kann nominal passieren - über sinkende Kurse - aber auch real, indem die Kurse zwar in Franken oder Dollar gerechnet stabil scheinen, jedoch der Franken oder Dollar an Wert verliert.

Ich habe in den vergangenen Eröffnungsthreads immer wieder auf den Chart SMI in Gold hingewiesen und dabei gewarnt, der SMI würde in Gold gerechnet bald das Tief von 2009 nach unten durchbrechen.

Nun ist es soweit:

Der SMI hat seine Talfahrt Mitte März begonnen und nun im April den Durchbruch nach unten bestätigt. Sollte also die SNB nicht auf die Idee kommen, den Franken wieder mal massiv abzuwerten, dürften die Februar-Hochs für lange Zeit Bestand haben.

Sehr langfristig betrachtet, könnte sich entsprechend die Hausse ab 1980 als Übertreibungs-Episode erweisen, wenn der Dow wieder (real) in Richtung 1000 abdriftet Wink

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