SMI im August 2009

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01.08.2009 15:19
#1
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SMI im August 2009

Rückblick auf den Juli

Im Eröffnungsthread vor einem Monat schrieb ich:

MarcusFabian wrote:

Ich rechne in allen Indizes mit etwa seitwärts verlaufenden bis steigenden Kursen. Wie gesagt, die Big-Boys sind demnächst in Urlaub und sie dürften auf höherem Preisniveau enorme Aktienpakete zum Verkauf gestellt haben. Und während sie ihre ausgiebigen Ferien geniessen, kaufen die Kleinanleger über 1-2 Monate hinweg nach und nach diese Aktien auf. (Stichwort: Schafsweide).

Wenn wir also demnächst nach kleinen Rallys immer wieder an gewissen hohen Chartmarken (8800 im Dow, 5800 im SMI) den "Kopf anschlagen", dann wissen wir, dass die Kurse erst darüber hinaus gehen können, wenn die Verkaufsorders der Big-Boys abverkauft sind.

Nun von seitwärts war keine Rede. Wir hatten um das Wochenende vom 10./13. Juli sogar einen Ausbruch nach unten (Bärenfalle) und ab dort kannten die Kurse nur noch eine Richtung: Nach oben.

An den erwähnten 5800 hat sich der SMI zwar ganz kurz das Köpfchen angeschlagen aber nach 4 Tagen war auch diese Hürde überwunden.

Dies allerdings bei einem Volumen, das nur etwa halb so hoch ist, wie beispielsweise im März.

Ich habe bereits mehrmals erwähnt, dass sich in den volumenschwachen Sommermonaten die Richtung nur schwer abschätzen lässt. Deshalb lasse ich das Orakeln bis in den September. Nur soviel: In den nächsten Tagen ist zumindest eine Korrektur zu erwarten. Die Rally der letzten 20 Tage hat doch so einige Gaps produziert.

Nutzen wir also die Zeit, um was neues zu lernen.

Nachdem es im letzten Monat um Inflation, Deflation und Geldpolitik ging, greife ich diesmal ein anderes Thema auf: Wirtschaftstheorie nach Keynes und Minsky.

Falls jemand der Meinung ist, er würde das nicht begreifen, weil es für ihn zu kompliziert ist: Keine Angst: Ich verstehe es ja auch nicht und schreibe trotzdem darüber Wink

Einen Grossteil dieser Informationen habe ich - muss ich ehrlicher Weise zugeben - von Thomas Strobl, Alias weissgarnix geklaut: http://www.weissgarnix.de/

Ich versuche einfach, das dort gelesene und hoffentlich verstandene in einfacheren Worten rüberzubringen.

Dazu müssen wir alle "Geldempfänger" einer von drei Gruppen zuordnen, von denen sie ihre monatlichen Gelder beziehen:

1. Konsumgüterindustrie

2. Investitionsgüterindustrie

3. Staat (Beamte, Sozialhilfeempfänger, Rentner, Arbeitslose)

Dabei werden wir sehen, dass wir besonders auf die Konsumgüterindustrie achten müssen, wenn wir über Inflation oder Deflation spekulieren wollen:

Die Konsumgüterindustrie bezieht ihre Einnahmen aus den Löhnen aller drei Gruppen. Das ist soweit auch logisch und verständlich, denn auch Beamte oder Mitarbeiter der Investitionsgüterindustrie müssen essen, autofahren und heizen.

Die Investitionsgüterindustrie bezieht ihre Einnahmen aus Investitionen der Konsumgüterindustrie und des Staates.

Der Staat wiederum bezieht seine Einnahmen aus Steuern und Abgaben aller Art und Schulden.

Nun machen wir folgendes Gedankenexperiment: Nehmen wir an, die Konsumgüterindustrie hätte keine anderen Kosten als Löhne.

Nehmen wir weiterhin an, alle Angestellten der Konsumgüterindustrie würden ihr gesamtes Gehalt ausgeben. Also für Dienstleistungen und Produkte ihrer Arbeitgeber verwenden.

Was hätten wir dann? Richtig, ein Nullsummenspiel. Die Konsumgüterindustrie würde Umsätze in exakt der Höhe erzielen, die sie im Vormonat als Lohn ausbezahlt hat. Die eigenen Mitarbeiter decken also im besten Fall die Selbstkosten.

In der Praxis natürlich weniger, denn a) geben die Arbeiter nicht den ganzen Lohn aus, ein Teil geht ja als Steuern an den Staat und b) hat die Konsumgüterindustrie ja auch Investitionskosten, Rohstoffkosten etc.

Das bedeutet nun nichts anderes als dass die Gewinne der Konsumgüterindustrie ausschliesslich durch Mitarbeiter der Investitionsgüterindustrie und des Staats generiert werden.

Die Konsumgüterindustrie kann nur investieren, wenn sie Gewinne macht. Und diese wiederum generieren sich aus den verkonsumierten Löhnen der Mitarbeiter der Investitionsgüterindustrie.

Ergo generiert sich der Umsatz der Investitionsgüterindustrie aus den Löhnen die sie den eigenen Mitarbeitern bezahlt! (Import/Exportgewinne und Staat lassen wir mal aussen vor).

Warum uns das interessiert? Weil, wenn wir "Inflation" als das allgemeine Niveau der Konsumentenpreise definieren, wir in erster Linie auf die Konsumgüterindustrie blicken müssen, denn dort wird die Angebotsseite der Konsumgüter zu 100% generiert.

Minsky packt das in eine Formel, deren Ergebnis er Markup nennt, einen Faktor für Inflation.

Diese Formel enthält folgende Variablen:

Linv : Löhne der Invstitionsgüterindustrie

Lstaat: Löhne, Auszahlungen des Staates (auch AL-Geld, Sozialleistungen, Renten)

Lkons: Löhne, die die Konsumgüterindustrie zahlt.

Markup = (Linv + Lstaat) / Lkons

Nehmen wir ein Rechenbeispiel: Die Löhne der Konsumgüterindustrie lägen bei 50, jene des Staates bei 20 und der Investitionsgüterindustrie bei 30. Die Summe der landesweit ausbezahlten Löhne wären also 100.

Markup = (20 + 30) / 50 = 1 , was einem Markup von 100% entspricht.

Nun passiert folgendes: Wirtschaftskrise, die Konsumgüterindustrie entlässt Mitarbeiter und zahlt nun nur noch 30.

Das alleine führt zu Markup (20 + 30) / 30 = 1.6667

Das stimmt aber nicht, denn die neuen Arbeitslosen bekommen ja Unterstützung vom Staat. Natürlich nicht in Höhe ihres bisherigen Einkommens aber vielleicht 75%. Somit werden aus den 20, die in Lkons verschwinden +15 bei Lstaat.

Markup = (35 + 30) / 30 = 2.1667 oder 216%

Wir haben nun also eine landesweit nur leicht reduzierte Lohnsumme von 95, die einem um 40% geringerem Angebot gegenübersteht. Und das ins inflationär!

Diese Rechnerei steht und fällt mit der Behauptung, dass sich das Angebot der Konsumgüterindustrie in gleichem Masse reduziert wie sich die Mitarbeiterzahl reduziert. Das heisst, dass die Produktivität (= Output pro Mitarbeiter) konstant bleibt.

Das ist auch plausibel, denn in wirtschaftlich schlechten Zeiten wird es sich die Industrie nicht leisten können, zu rationalisieren oder zu investieren, um die Produktivität zu steigern. Und bei Firmen, die Pleite gehen, stimmt das allemal. Ihr Output sinkt wie die Mitarbeiterzahl auf Null.

Entlassungen und Pleiten der Investitionsgüterindustrie haben hingegen auf die Inflation praktisch keine Wirkung. Oberhalb des Bruchstriches bleibt ja fast alles beim alten. Was in Linv verloren geht wandert nach Lstaat. Aus (Lstaaat=20 + Linv=30) wird dann vielleicht (Lstaat=27 + Linv=20). Da ändert nicht viel.

Unter dem Strich bleibt demnach die Erkenntnis, dass in einem modernen Sozialstaat Wirtschaftskrise und Arbeitslosigkeit inflationär wirkt.

Anders in einem Staat ohne soziale Netze, wo man Arbeitslose (brutal ausgedrückt) verhungern lässt. Auch dort wirkt die Krise inflationär, allerdings nicht in so starkem Ausmass.

Das ist soweit auch logisch und ohne Mathematik nachvollziehbar: Je höher der Anteil jener Menschen ist, die vom Staat leben und zwar konsumieren aber nicht produzieren umso höher wird das Verhältnis Nachfrage:Angebot und damit steigen die Preise.

Entsprechend das Gegenteil, leichte Deflation oder nur leichte Inflation haben wir, wenn möglichst viele Menschen produzieren, das Angebot also ausgeweitet wird und gleichzeitig die Konsumgüterindustrie ihre Gewinne investiert, um die Produktivität weiter zu steigern, was den Output pro Mitarbeiter weiter erhöht.

Sprich: Bei wirtschaftlichem Aufschwung!

Damit wäre die landläufige Meinung widerlegt, Inflation bedeute hohen Wirtschaftsaufschwung (Überhitzung) und Deflation sei der Vorort zur Hölle.

Wir haben alle in den letzten 10 Jahren eine starke Deflation in den Preisen für Flachbild-TV, Handys und Digitalkameras gesehen. War dieser Preissturz etwa durch Depression und Wirtschaftkrise ausgelöst oder vielmehr durch Wirtschaftsaufschwung, Rationalisierung und Produktionssteigerung?

Denkt mal darüber nach Wink

Happy Trades

Marcus

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31.08.2009 17:34
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SMI im August 2009

September-Thread ist draussen!

Weiter geht's hier:

http://www.cash.ch/node/3499

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31.08.2009 17:09
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SMI im August 2009

Biggrin isch scho so.......

grml meine aktien sind am kämpfen Smile

equity holder :"Meine Empfehlung fürs daytraden":

http://www.youtube.com/watch?v=G1RYH9bJkps&feature=related

PowerDau:"Ouw shit, das giit Ohrächräbs!Mach das niemeh"

31.08.2009 17:04
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@ Mali-P

Tja so ist das Leben.

Was nützt ein guter Rat, wenn er doch nicht befolgt wird.

Wer nicht wagt, der nicht gewinnt!



Mache was Du willst, aber mach es richtig!

31.08.2009 16:47
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SMI im August 2009

wildhund wrote:

Die Zeit vom selektiven Ausstieg naht. Ich denke, es wird langsam Zeit seine Positionen zu überdenken.

ey lies deine signautur Lol

equity holder :"Meine Empfehlung fürs daytraden":

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31.08.2009 15:30
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Nächste Immobilienblase im Anmarsch !

USA droht offenbar nächste große Immobilienblase zu platzen

Optionen Drucken Bookmark Autor des Artikels: Christoph Huber, Redakteur | 14:33 | Copyright BörseGo AG 2000-2009

New York (BoerseGo.de) - In den USA arbeiten die Notenbank und das Finanzministerium dem “Wall Street Journal” zufolge an der Abwendung von neuen Turbulenzen im Zusammenhang mit dem Hypothekensektor für gewerbliche Immobilien. Daraus bestehe die Gefahr eines neuen Schadens für die gerade erst zur Stabilisierung gebrachte Wirtschaft des Landes. Die Anstrengungen der Verantwortungsträger könnten jedoch durch eine Welle an Zwangsvollstreckungen bei Hypotheken auf gewerbliche Immobilien untergraben werden. Bei diesen Hypotheken handle es sich um verpackte Anleihen, die danach von Wall Street-Konzernen zum Verkauf gebracht worden sind. Ähnliche hypothekenverpackte Anleihen auf Hauskredite rissen diesen Sektor in den Abgrund. Daraus entstand eine Hauptursache für die Finanzkrise und die danach eingetretene weltweite Rezession.

Nun sehe sich der 700 Milliarden Dollar schwere Markt für Wertpapiere auf gewerbliche Hypotheken zum ersten Mal mit einem massiven Abschwung konfrontiert. Dabei musste der CMBS-Sektor unter Berufung auf das Kreditschätzunternehmen Realpoint LLC im Juli eine Ausfallsrate von 3,14 Prozent hinnehmen. Dies entspricht auf Jahressicht einem Anstieg um über 600 Prozent. Dieser erschreckende Trend sei vor allem auf schlechte Beratung bzw. falsche Einschätzungen zurückzuführen. Während der Zeit der lockeren Kreditvergabe habe es flutartige Ausgaben von CMBS unter der Annahme gegeben, dass die Verwertungen und Erträge aus Bürogebäuden, Hotels, Warenhäusern und anderen gewerblich genutzten Immobilien im ständigen Steigen begriffen sind. Tatsächlich ist jedoch das Gegenteil eingetreten. Nun bestehe das Faktum, dass sich eine ständig wachsende Zahl an Immobilienbetreibern außerstande sieht, genügend Barmittel zur Schuldentilgung und für Zinszahlungen aufzutreiben. Eine weitere Problematik ergebe sich aus dem Umstand, dass für Besitzer von notleidenden Gewerbeimmobilien keine Möglichkeiten zur Refinanzierung gebündelter CMBS-Papiere nach deren Fälligkeit gegeben sind, heißt es weiter in dem Bericht.

31.08.2009 13:57
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SMI im August 2009

Die Zeit vom selektiven Ausstieg naht. Ich denke, es wird langsam Zeit seine Positionen zu überdenken.

Wer nicht wagt, der nicht gewinnt!



Mache was Du willst, aber mach es richtig!

31.08.2009 12:29
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Neue Herausforderungen...

@FM

Gebe Dir Recht, was das Thema Gesundheit, Alter etc angeht, Aber ich sehe da keine technische Lösung. Die Betreuung von Alzheimer-Patienten z. B. ist vor allen Dingen personalintensiv (oder glaubst Du an Pflegeroboter?) Vielleicht löst sich ja so das Problem der Arbeitslosigkeit...aber wie wollen wir das finanzieren

(Am Rande: Die Zeit kurz vor dem Tod ist die teuerste (Intensiv-Medizin...), das gilt für alle Altersgruppen...)

An anderes Thema, das der Lösung harrt, ist die Energiefrage (Stichwort "Peak oil")

Da erwarte ich den nächsten Inovationsschub: Alternativenergie, Photovoltaik, Speichertechnik (Lithium-Akkus) Elektrofahrzeuge...

Die gesamte Infrastruktur muss umgebaut werden, ein riesiger Investitionsbedarf, der alle Bereiche erfassen wird...

Und hier irrt Celente:

Dieser Inovationsschub wird die (Real-)wirtschaftskrise beenden, aber bis dahin wird einige Zeit vergehen, wenn ich bedenke, dass das Thema sogar bei Dir als gut informiertem Zeitgenossen scheint`s noch nicht angekommen ist...

Prognosen, die Vergangenheit betreffend, sind im Allgemeinen sehr schwierig....

31.08.2009 09:57
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Re: alles vorbei?

MarcusFabian wrote:

Bei einem Alzheimer Kranken zum Beispiel dauert der Weg von Krankheitsbeginn zum Tod im Schnitt 9 Jahre. Und diese 9 Jahre sind für die Familie, Krankenkasse, Staat sehr teuer.

Das Ziel muss deshalb sein, dass die Menschen nicht älter sondern gesünder älter werden.

Im Idealfall: Leben bis 80, gesund und rüstig und dann innert 3 Wochen der Tod.

Ich hoffe jetzt, dass sich das nicht zu brutal anhört :roll:

Wir sollten Menschen züchten, die schnell erwachsen werden - so vielleicht in 2-3 Jahren - und ihr Gehirn mit möglichst vielen Standarderfahrungen vorabfüllen. Nach 80 Jahren vitaler Gesundheit - netto 77 Jahren Arbeitsfähigkeit -, sollte eine innere Uhr dann innert 3 Wochen (reicht zur Absegnung) zum schmerzlosen Tod führen. Wink

Im Ernst:

Nicht jeder ist ein Alzheimer-Kranker. Ich kenne (in meinem engeren Umfeld) eine Frau mit 87 Jahren, die nebst ihrem eigenen Unterhalt und ihrem Garten noch ihr Mehrfamilen- und Geschäftshaus managed, also noch ziemlich beschäftigt und sogar produktiv ist. Auf teure Ferien verzichtet sie ganz.

Gruss
iGwt

"Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf." ( Psalm 127:2 )

30.08.2009 06:54
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smi

also der smi könnte nach neuen rescherchen von mir.

(betone von mir) noch bis auf 6400 kletern,ende september könnte es eine korektur geben von bis auf 5800-6000. je nach sektor der aktientitel verschieden. :roll: möchte den teufel ja nich gleich an die wand malen.

aber habe so einiges an wirtschaftsberichten und marktdaten angeschaut und verglichen mit aussagen von verschiedenen analysten.

da ja bald die herbstsaison begint,das algemein immer etwas verhalten,schwächelnd reagiert auf den markt bezogen. :roll:

aber bin auch froh wens anderst kommen sollte. Biggrin


 

29.08.2009 19:05
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Re: alles vorbei?

MarcusFabian wrote:

Leben bis 80, gesund und rüstig und dann innert 3 Wochen der Tod.

... bei Pensionsalter 75.

29.08.2009 18:40
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Re: alles vorbei?

MarcusFabian wrote:

Im Idealfall: Leben bis 80, gesund und rüstig und dann innert 3 Wochen der Tod.

Falsch, das sozialverträgliche Frühableben liegt um 64.5 Jahre....

29.08.2009 18:10
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SMI im August 2009

kleinerengel wrote:

Es kann sogar sein, dass wir erneut ein "März-Tief" sehen werden. Auch dies konnte sich niemand vorstellen und es ist eingetroffen und warum sollte das nicht mehr kommen.

Ich glaube nicht, dass wir in diesem Jahr nochmals ein "März-Tief" sehen werden. Denn damals sah wirklich ALLES mies aus. Und wenn die Stimmung mal negativ ist, wird jede noch schlimmere Meldung als Bestätigung angesehen und man rechnet bald mit dem totalen Wirtschaftszusammenbruch. Das hat alles noch tiefer runtergezogen.

Jetzt ist die Situation etwas anders. Egal, ob es zu einem Rückschlag kommt, GEWISSE Bereiche konnten und können positives vermelden. Somit vermischt sich das Negative mit dem Positiven und eine absolute Depressions-Stimmung kann nicht aufkommen. Die Pessimisten werden sich eher an die negativen Meldungen halten, die Optimisten eher an die positiven. Wenn aber ein Optimist gar keine positive Meldungen bekommt (wie im März), dann muss er wohl oder übel das Lager wechseln. (Okay, es gibt noch die Gruppe "Träumer", die scheren sich um gar keine Meldungen...und können manchmal durchaus recht haben.)

Ich gebe zu, dass ich wirklich nicht weiss, was in paar Monaten passiert. Mir fällt aber auf, dass auch die "Laien" oft das nachplabbern, was sie so hören. Und so entsteht dann bald mal ein Konsens, dass es im Herbst "so passiert". Und je mehr dies immer wieder erwähnen, desto mehr glauben es wieder andere. Und plötzlich handelt man danach!

Ab Oktober gehen vielleicht viele Kleinanleger aus den Aktien raus, weil sie eben dieses Szenario befürchten. Sie sind ja von ihrem Handeln überzeugt, also argumentieren sie in den Foren auch dementsprechend. Andere Zweifler folgen dann ihnen. Denn Angst steuert immer noch bei den meisten Kleinanleger ihr Verhalten. Ist völlig normal.

Ich weiss natürlich nicht, wieviel diese Kleinanleger ausmachen, aber es kann schon von der Stimmung etwas auslösen, was dann genau dieses Szenario eintreten lassen würde.

Keiner kann es wirklich wissen. Einfach vorsichtig bleiben und das Risiko auf seine persönliche Situation anpassen. Wer das Geld wirklich braucht, der soll auf die Prognose hören und früh rausgehen. Es verliert dann wenigstens nichts. Wenn man das Risiko tragen kann, kann man auch länger drin bleiben. Vielleicht geht es ja wirklich noch weiter?

Jeder im Forum hat einen anderen Hintergrund und eine andere Einstellung zum investierten Geld. Deshalb kann es gefährlich sein, sich auf diese "Emfpehlungen" oder Meinungen zu stützen. An der Börse kann es jederzeit zu einem Crash kommen. Egal, ob dies vorher diskutiert wurde oder nicht. Das muss man sich immer bewusst sein.

Meine persönliche Frage lautet immer: "Wieviel vom investierten Geld kann ich riskieren zu verlieren?" Die Antwort muss man immer wieder auf die aktuelle Situation anpassen. Dann spielt es keine Rolle, ob in 2 oder 6 Monaten die Kurse um 30% einbrechen.

29.08.2009 17:27
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Re: alles vorbei?

Mali-P wrote:

Ich möchte nur sagen das ich glaube, dass es zu diesem Hoch gekommen ist, da alle ihre Lager gefüllt haben, bzw noch füllen werden. Vielleicht bin ich auch da falsch, ich weiss es nicht,- deshalb nur meine Meinung. :roll:

Nicht falsch. Auch nicht richtig. Du bist einfach aus einer speziellen Branche Wink

Meiner Meinung nach erleben wir eine Umstrukturierung, nicht nur der Wirtschaft sondern auch der Gesellschaft.

Will heissen: Ich vermute, dass Medizin, Gesundheit, Lebensverlängerung, Wellness etc. in den nächsten Jahrzehnten das dominierende Thema sein werden. Warum? Weil die Wirtschaft immer das Problem löst, das im Moment gesellschaftlich am vordringlichsten ist.

Und dieses Problem lautet "Gesundheit"!

Das grösste Problem unserer Gesellschaft ist, dass die Leute immer älter werden. Ich mag mich erinnern, dass von 30 Jahren die durchschnittliche Lebenserwartung bei 67m bzw 69w lag. Mittlerweile hat sie sich für Männlein und Weiblein auf 79 verlängert.

Das heisst, die Gesellschaft muss Pensionäre nun nicht mehr 2-4 Jahre sondern 14 Jahre ernähren zwischen Ende der Arbeit und Tod.

Das Hauptproblem dabei ist, dass die Leute zwar älter werden aber sie werden nicht gesünder älter.

Bei einem Alzheimer Kranken zum Beispiel dauert der Weg von Krankheitsbeginn zum Tod im Schnitt 9 Jahre. Und diese 9 Jahre sind für die Familie, Krankenkasse, Staat sehr teuer.

Das Ziel muss deshalb sein, dass die Menschen nicht älter sondern gesünder älter werden.

Im Idealfall: Leben bis 80, gesund und rüstig und dann innert 3 Wochen der Tod.

Ich hoffe jetzt, dass sich das nicht zu brutal anhört :roll:

Unter dem Strich also: Wenn Du Biomechanik produzierst, dann bist Du für die Zukunft besser gerüstet als wenn Du Teile für Autos produzierst. Selbst wenn im Prinzip beide Firmen "präzis geformte Metallteile schnitzen". Wink

29.08.2009 17:10
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alles vorbei?

nunja, ich arbeite als Polymechaniker in einer kleinen Firma die in der Medizinialtechnik tätig ist( Hüftgelenke und Instrumente etc.)

Wir hatten diesen Donnerstag das Quartalsergenbnis und es sah nicht schlecht aus. Das heisst wir haben wieder VIEL Arbeit....Da dachte ich mir ob es nur Lageraufbau ist was die Kunden machen oder sonst was. Die Antwort war teilweise ja und nein, denn das Problem war wieder Amerika, das dort nicht alle eine Grundversicherung haben und sich deshalb 2 mal überlegen ob sie nun eine Prothese wollen oder lieber noch 2 Jahre warten....

Ich möchte nur sagen das ich glaube, dass es zu diesem Hoch gekommen ist, da alle ihre Lager gefüllt haben, bzw noch füllen werden. Vielleicht bin ich auch da falsch, ich weiss es nicht,- deshalb nur meine Meinung. :roll:

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29.08.2009 17:01
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SMI im August 2009

Ich denke eher, dass wir noch immer in der Talsohle stecken. Aus meinem Umfeld gibt es Anlagen- oder Maschinenbauer, welche voll in der Krise stecken (zum Teil ohne Licht am Horizont), oder solche, welche zurzeit noch volle Bücher haben, aber ab Herbst dann einen Einbruch. Scheinbar hängt auch vieles am asiatischen Zipfel.

Die Autoindustrie wird auch nochmals viele Zulieferer in die Krise zurückschicken. Ohne das Staatsgeld könnte der Motor "vielleicht" wieder ins stottern geraten.

Euphorie herrscht wohl nur bei Leuten direkt an den Aktienmärkten, die kürzlich eine Menge Geld verdient haben. Muss jedoch zugeben, dass dies auch Hoffnungen schürt, auch bei uns im Unternehmen.

Nichtsdestotrotz sehen wohl Arbeitslose und Menschen mit Lohneinbussen kritischer in die Welt. Die Frage wird wohl wirklich diese sein, folgt nun die Realwirtschaft den Aktienmärkten.....oder wieder umgekehrt?

....mir kommt das ganze wie ein Kampf David gegen Goliath vor, wobei Goliath die Realwirtschaft widerspiegelt. Momentan herrscht Euphorie an den Aktienmärkten (David). Aber ist dieser momentane Sieg Davids auch dauerhaft? Die Antwort auf diese Frage ist wohl spekulativer Natur und wird sicherlich in den nächsten Monaten beantwortet.

29.08.2009 16:54
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smi

@kleinerengel

so in etwa betrachte ich das ganze markt,börsentreiben auch. nur ich bin in gewissen sektoren investiert,und das es am herbst evtl eine korektur geben könnte ist sicher nicht ausgeschlossen. daher verfolge ich das treiben täglich,also sicher von montag bis freitag.

klar eine euphorie ist auch bei mir zu spüren,da ich eigentlich überal im plus liege. ein kauf eines titel ist ja sehr schnell follzogen. aber mühe bereitet mir das verkaufen,weil man immer mehr will. also ein regelrechter suchtfaktor kann entstehen,beim einen stärker und beim anderen schwächer.

also ich versuche auch die realität nicht aus den augen zu verlieren. nur ist das manchmal noch sehr schwirig,aber ich bleib aller guten dingen positiv gestimmt.

aber immer gut und intressant die meinung einer,eines users zu lesen die nicht investiert sind. BiggrinWink


 

29.08.2009 16:13
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SMI im August 2009

MarcusFabian wrote:

Neu-SG wrote:
wia gseit dozmol total übertriiiba und d aktia massiv unterbewertet

Der springende Punkt ist doch: Ein Aktienindex sollte in etwa der Wirtschaft folgen bzw. die wirtschaftliche Entwicklung voraus nehmen.

Wenn wir also die Emotionen ausblenden (Angst und Gier), dann müssen wir uns fragen, ob sich die Wirtschaft in den nächsten Monaten eher verbessern oder verschlechtern wird. Und wenn wir das mal analysiert haben, dann können wir entsprechend kaufen oder verkaufen. Auch wenn das dann der zu diesem Zeitpunkt vorherrschenden Marktstimmung widerspricht.

Mein Vater arbeitet in der Textilindustrie. Sie hatten jetzt über den ganzen Sommer Kurzarbeit. Jetzt beginnen sich aber wieder die Auftragsbücher zu füllen. Ich denke, die Industrie hat den Tiefpunkt erreicht, jetzt kommen einfach noch andere Branchen, die jetzt den Tiefpunkt erreichen werden, wie zb. die Reisebranche. Ich sehe noch keinen Aufschwung in meinem Umfeld, es wird zwar gesagt, dass die Rezession gar nicht so schlimm war (übrigens höre ich das auch von Freunden in Amerika), dennoch wird es jetzt zuerst mal eine stabiliesierung geben, bevor die Wirtschaft wieder wachsen kann. Dies sehe ich aber frühstens im Herbst 2010. Dann ist noch die Frage, wie schnell wird sich die Wirtschaft erholen können, auch hier ist die wahrscheinlichkeit sehr gross, dass nur ganz kleine Schritte gemacht werden können. Dass die Arbeitslosigkeit nun weiter ansteigen wird und den Höhepunkt (meine Schätzung) im Herbst finden wird, weiss jeder.

Die Aktien im SMI sind zurzeit gut bewertet, man darf diese ja nicht vergleichen mit den Preisen in den Boom-Jahren. Deshalb halte ich einen Rückschlag der Märkte für wahrscheinlich. Und wie wir alle wissen werden die Erwartungen an die q3-Zahlen um einiges höher sein. Ob diese Erwartungen erfüllt werden können? Ich glaube kaum. Und dort kommt doch die Realität zurück.

Ich versuche mich in Anleger reinzuversetzten, die genug Geld haben, um grosse Aktienpakete einkaufen zu können. Ich frage mich dann, würde ich (jetzt auf den SMI bezogen) nun Aktien kaufen, meine Antwort Nein, denn die meisten sind nun gut bewertet.

Es kann sogar sein, dass wir erneut ein "März-Tief" sehen werden. Auch dies konnte sich niemand vorstellen und es ist eingetroffen und warum sollte das nicht mehr kommen. Wir eilen der Wirtschaft ja über ein Jahr voraus...also muss sogar ein Rückschlag kommen.

Dies ist alles nur meine Meinung, bzw. das was ich sehe inklusiver meiner Überlegungen.

Da ich zurzeit nicht mehr investiert bin kann ich alles viel besser betrachten. Emotionslos eben.

Wie es sein wird, wissen wir dann, wenn es so ist. Niemand weiss es so genau. Man versucht einfach das Wissen zusammenzutragen und aufgrund dessen eine Meinung zu bilden. Es geht auch nicht darum, ob jemand recht hat oder nicht. Es geht darum, vor lauter Euphorie auch die Realität nicht aus den Augen zu verlieren.

Einen schönen Sonntag.

29.08.2009 15:58
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SMI im August 2009

Neu-SG wrote:

wia gseit dozmol total übertriiiba und d aktia massiv unterbewertet

Der springende Punkt ist doch: Ein Aktienindex sollte in etwa der Wirtschaft folgen bzw. die wirtschaftliche Entwicklung voraus nehmen.

Wenn wir also die Emotionen ausblenden (Angst und Gier), dann müssen wir uns fragen, ob sich die Wirtschaft in den nächsten Monaten eher verbessern oder verschlechtern wird. Und wenn wir das mal analysiert haben, dann können wir entsprechend kaufen oder verkaufen. Auch wenn das dann der zu diesem Zeitpunkt vorherrschenden Marktstimmung widerspricht.

29.08.2009 15:21
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SMI im August 2009

unglaublich, gits tatsächlich so en index... hahaha.. han das als witz gmeint. mer gsiat aber dass no nia so negativ gsi isch wia afangs johr und feb 08... wia gseit dozmol total übertriiiba und d aktia massiv unterbewertet

29.08.2009 15:02
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SMI im August 2009

Neu-SG wrote:

gut dann bring mir den Zahlenwert der Euphoriestimmung auf zwei Komas genau... hahaha

Voilà. 71.46. Dauert nicht mehr lange dann haben wir die Stände von einigen Jahren (2003-2007) Bullenmarkt hinter uns.

http://www.market-harmonics.com/images/tech/sentiment/ndsi.gif

29.08.2009 14:54
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SMI im August 2009

Ramschpapierhaendler wrote:

Neu-SG wrote:
ich habe meine begründung schon oft gesagt. Der Sturz der Börse im März war übertrieben. Die Krise war zu übertrieben... so schlimm wars gar nicht.

Das ist keine Begründung. Du sagst ja nur, dass du das Gefühl hast, die Krise wurde übertrieben. Oder was ausser deinem Gefühl gibt Dir denn Grund zu dieser Aussage?G

du bisch en witzknolla.... eure begründung ist... es ist viel zuviel euphorie da... das zählt als Begründung. Wenn ich sage, die Krise (man hat mal von Depression geredet) ist übertrieben, medial aufgebauscht... dann zählt das nicht ..... gut dann bring mir den Zahlenwert der Euphoriestimmung auf zwei Komas genau... hahaha

29.08.2009 11:59
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SMI im August 2009

Neu-SG wrote:

Der Sturz der Börse im März war übertrieben.

Der Sturz hat ja nicht mal das Tief der Krise von 2002 erreicht und das war eine noch viel kleinere Krise.

Gruss

fritz

29.08.2009 11:46
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SMI im August 2009

ich habe meine begründung schon oft gesagt. Der Sturz der Börse im März war übertrieben. Die Krise war zu übertrieben... so schlimm wars gar nicht.

29.08.2009 11:06
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SMI im August 2009

tschonas wrote:

@Neu-SG, Junge, Junge du lernst auch nichts, oder?

Meine Erinnerung an dich in den vergangenen Monaten, in denen es noch abwärts ging, sind noch glasklar. Du warst der grösste Bulle hier drin und das auch noch ohne richtige Argumente. Bei dir musste man schon an Selbstmord denken, so deprimiert warst du. Nichts gegen dich aber leider ist auch diese Prognose erstens total unbegründet und zweitens einfach nur lächerlich. Wenn du mit deinen Aktien nochmals den selben Weg nach unten riskieren willst, dann warte einfach. Ich rate es dir allerdings nicht an.

Buchgewinne zu erzielen, ist gar nicht so schwierig. Diese aber auch ins Trockene zu bringen, das ist die Kunst.

Investiere nur gerade so viel, dass Du auch noch gut schlafen kannst, wenn die Märkte gegen Dich laufen.

29.08.2009 10:58
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SMI im August 2009

@Neu-SG, Junge, Junge du lernst auch nichts, oder?

Meine Erinnerung an dich in den vergangenen Monaten, in denen es noch abwärts ging, sind noch glasklar. Du warst der grösste Bulle hier drin und das auch noch ohne richtige Argumente. Bei dir musste man schon an Selbstmord denken, so deprimiert warst du. Nichts gegen dich aber leider ist auch diese Prognose erstens total unbegründet und zweitens einfach nur lächerlich. Wenn du mit deinen Aktien nochmals den selben Weg nach unten riskieren willst, dann warte einfach. Ich rate es dir allerdings nicht an.

29.08.2009 10:25
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Ich

habe gestern alle UBS, ABB und einen klitzekleinen Teil meiner Slogs verkauft.

Also kurzfristig habe ich mich von den Bullen verabschiedet.

Grund, mir hat es einfach zuviel unbegründete Euphorie.

29.08.2009 10:07
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SMI im August 2009

Neu-SG wrote:

warnt ihr auch noch wenn der SMI Ende Jahr bei 7400 Punkten steht ?

Dann erst recht, weil dann die Fallhöhe noch grösser sein wird.

Gegenfrage: Wirst du auch noch so bullish sein, wenn der SMI Ende Jahr bei 5000 steht?

Ich wiederhole mich zwar, aber auch jetzt stelle ich wieder fest: In den letzten zwei Jahren liefern die Bären meistens verständliche Erklärungen für ihre Prognosen, während die Bullen einfach finden, dass es doch auch ohne Gründe einfach raufgehen muss.

Gruss

fritz

28.08.2009 21:06
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SMI im August 2009

Neu-SG wrote:

ach was. ihr habt Anfangs und Ende April schon gewarnt.... und den Einstieg einfach verpasst.

Der Einstieg war Anfang März und den hab' ich im Eröffnungsthread März schon paar Tage vorher angekündigt.

Ich hab also relativ wenig verpasst Wink

28.08.2009 20:56
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SMI im August 2009

ach was. ihr habt Anfangs und Ende April schon gewarnt.... und den Einstieg einfach verpasst.

sollte es nochmals runtergehen - auch gut, dann kann man schnell noch alles verkaufen was im plus ist und dann billig mehr kaufen.....

warnt ihr auch noch wenn der SMI Ende Jahr bei 7400 Punkten steht ?

28.08.2009 20:53
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SMI im August 2009

weico wrote:

Wenn A etwas schreibt und keine sinnvolle Begründung/Beweise für sein Geschreibsel liefert und dazu höchstens noch äusserst dubiose und bei "VT-Technikern" populäre "Info-Quellen" nennt,dann darf B ruhigen Gewissens etwas von Verschwörungstheorie schreiben. 8)

Wobei B dann natürlich aus seiner Sicht willkürlich festlegt, was eine sinnvolle Begründung, was eine VT-Technik und was eine (un)seriöse Webseite ist. Wink

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