SMI im August 2009

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MarcusFabian
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SMI im August 2009

weico wrote:

Wenn A etwas schreibt und keine sinnvolle Begründung/Beweise für sein Geschreibsel liefert und dazu höchstens noch äusserst dubiose und bei "VT-Technikern" populäre "Info-Quellen" nennt,dann darf B ruhigen Gewissens etwas von Verschwörungstheorie schreiben. 8)

Wobei B dann natürlich aus seiner Sicht willkürlich festlegt, was eine sinnvolle Begründung, was eine VT-Technik und was eine (un)seriöse Webseite ist. Wink

Neu-SG
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SMI im August 2009

ach was. ihr habt Anfangs und Ende April schon gewarnt.... und den Einstieg einfach verpasst.

sollte es nochmals runtergehen - auch gut, dann kann man schnell noch alles verkaufen was im plus ist und dann billig mehr kaufen.....

warnt ihr auch noch wenn der SMI Ende Jahr bei 7400 Punkten steht ?

MarcusFabian
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SMI im August 2009

Neu-SG wrote:

ach was. ihr habt Anfangs und Ende April schon gewarnt.... und den Einstieg einfach verpasst.

Der Einstieg war Anfang März und den hab' ich im Eröffnungsthread März schon paar Tage vorher angekündigt.

Ich hab also relativ wenig verpasst Wink

fritz.
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SMI im August 2009

Neu-SG wrote:

warnt ihr auch noch wenn der SMI Ende Jahr bei 7400 Punkten steht ?

Dann erst recht, weil dann die Fallhöhe noch grösser sein wird.

Gegenfrage: Wirst du auch noch so bullish sein, wenn der SMI Ende Jahr bei 5000 steht?

Ich wiederhole mich zwar, aber auch jetzt stelle ich wieder fest: In den letzten zwei Jahren liefern die Bären meistens verständliche Erklärungen für ihre Prognosen, während die Bullen einfach finden, dass es doch auch ohne Gründe einfach raufgehen muss.

Gruss

fritz

Brunngass
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Ich

habe gestern alle UBS, ABB und einen klitzekleinen Teil meiner Slogs verkauft.

Also kurzfristig habe ich mich von den Bullen verabschiedet.

Grund, mir hat es einfach zuviel unbegründete Euphorie.

tschonas
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SMI im August 2009

@Neu-SG, Junge, Junge du lernst auch nichts, oder?

Meine Erinnerung an dich in den vergangenen Monaten, in denen es noch abwärts ging, sind noch glasklar. Du warst der grösste Bulle hier drin und das auch noch ohne richtige Argumente. Bei dir musste man schon an Selbstmord denken, so deprimiert warst du. Nichts gegen dich aber leider ist auch diese Prognose erstens total unbegründet und zweitens einfach nur lächerlich. Wenn du mit deinen Aktien nochmals den selben Weg nach unten riskieren willst, dann warte einfach. Ich rate es dir allerdings nicht an.

pacha
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SMI im August 2009

tschonas wrote:

@Neu-SG, Junge, Junge du lernst auch nichts, oder?

Meine Erinnerung an dich in den vergangenen Monaten, in denen es noch abwärts ging, sind noch glasklar. Du warst der grösste Bulle hier drin und das auch noch ohne richtige Argumente. Bei dir musste man schon an Selbstmord denken, so deprimiert warst du. Nichts gegen dich aber leider ist auch diese Prognose erstens total unbegründet und zweitens einfach nur lächerlich. Wenn du mit deinen Aktien nochmals den selben Weg nach unten riskieren willst, dann warte einfach. Ich rate es dir allerdings nicht an.

Buchgewinne zu erzielen, ist gar nicht so schwierig. Diese aber auch ins Trockene zu bringen, das ist die Kunst.

Investiere nur gerade so viel, dass Du auch noch gut schlafen kannst, wenn die Märkte gegen Dich laufen.

Neu-SG
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ich habe meine begründung schon oft gesagt. Der Sturz der Börse im März war übertrieben. Die Krise war zu übertrieben... so schlimm wars gar nicht.

fritz.
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SMI im August 2009

Neu-SG wrote:

Der Sturz der Börse im März war übertrieben.

Der Sturz hat ja nicht mal das Tief der Krise von 2002 erreicht und das war eine noch viel kleinere Krise.

Gruss

fritz

Neu-SG
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SMI im August 2009

Ramschpapierhaendler wrote:

Neu-SG wrote:
ich habe meine begründung schon oft gesagt. Der Sturz der Börse im März war übertrieben. Die Krise war zu übertrieben... so schlimm wars gar nicht.

Das ist keine Begründung. Du sagst ja nur, dass du das Gefühl hast, die Krise wurde übertrieben. Oder was ausser deinem Gefühl gibt Dir denn Grund zu dieser Aussage?G

du bisch en witzknolla.... eure begründung ist... es ist viel zuviel euphorie da... das zählt als Begründung. Wenn ich sage, die Krise (man hat mal von Depression geredet) ist übertrieben, medial aufgebauscht... dann zählt das nicht ..... gut dann bring mir den Zahlenwert der Euphoriestimmung auf zwei Komas genau... hahaha

tschonas
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SMI im August 2009

Neu-SG wrote:

gut dann bring mir den Zahlenwert der Euphoriestimmung auf zwei Komas genau... hahaha

Voilà. 71.46. Dauert nicht mehr lange dann haben wir die Stände von einigen Jahren (2003-2007) Bullenmarkt hinter uns.

http://www.market-harmonics.com/images/tech/sentiment/ndsi.gif

Neu-SG
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SMI im August 2009

unglaublich, gits tatsächlich so en index... hahaha.. han das als witz gmeint. mer gsiat aber dass no nia so negativ gsi isch wia afangs johr und feb 08... wia gseit dozmol total übertriiiba und d aktia massiv unterbewertet

MarcusFabian
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SMI im August 2009

Neu-SG wrote:

wia gseit dozmol total übertriiiba und d aktia massiv unterbewertet

Der springende Punkt ist doch: Ein Aktienindex sollte in etwa der Wirtschaft folgen bzw. die wirtschaftliche Entwicklung voraus nehmen.

Wenn wir also die Emotionen ausblenden (Angst und Gier), dann müssen wir uns fragen, ob sich die Wirtschaft in den nächsten Monaten eher verbessern oder verschlechtern wird. Und wenn wir das mal analysiert haben, dann können wir entsprechend kaufen oder verkaufen. Auch wenn das dann der zu diesem Zeitpunkt vorherrschenden Marktstimmung widerspricht.

kleinerengel
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SMI im August 2009

MarcusFabian wrote:

Neu-SG wrote:
wia gseit dozmol total übertriiiba und d aktia massiv unterbewertet

Der springende Punkt ist doch: Ein Aktienindex sollte in etwa der Wirtschaft folgen bzw. die wirtschaftliche Entwicklung voraus nehmen.

Wenn wir also die Emotionen ausblenden (Angst und Gier), dann müssen wir uns fragen, ob sich die Wirtschaft in den nächsten Monaten eher verbessern oder verschlechtern wird. Und wenn wir das mal analysiert haben, dann können wir entsprechend kaufen oder verkaufen. Auch wenn das dann der zu diesem Zeitpunkt vorherrschenden Marktstimmung widerspricht.

Mein Vater arbeitet in der Textilindustrie. Sie hatten jetzt über den ganzen Sommer Kurzarbeit. Jetzt beginnen sich aber wieder die Auftragsbücher zu füllen. Ich denke, die Industrie hat den Tiefpunkt erreicht, jetzt kommen einfach noch andere Branchen, die jetzt den Tiefpunkt erreichen werden, wie zb. die Reisebranche. Ich sehe noch keinen Aufschwung in meinem Umfeld, es wird zwar gesagt, dass die Rezession gar nicht so schlimm war (übrigens höre ich das auch von Freunden in Amerika), dennoch wird es jetzt zuerst mal eine stabiliesierung geben, bevor die Wirtschaft wieder wachsen kann. Dies sehe ich aber frühstens im Herbst 2010. Dann ist noch die Frage, wie schnell wird sich die Wirtschaft erholen können, auch hier ist die wahrscheinlichkeit sehr gross, dass nur ganz kleine Schritte gemacht werden können. Dass die Arbeitslosigkeit nun weiter ansteigen wird und den Höhepunkt (meine Schätzung) im Herbst finden wird, weiss jeder.

Die Aktien im SMI sind zurzeit gut bewertet, man darf diese ja nicht vergleichen mit den Preisen in den Boom-Jahren. Deshalb halte ich einen Rückschlag der Märkte für wahrscheinlich. Und wie wir alle wissen werden die Erwartungen an die q3-Zahlen um einiges höher sein. Ob diese Erwartungen erfüllt werden können? Ich glaube kaum. Und dort kommt doch die Realität zurück.

Ich versuche mich in Anleger reinzuversetzten, die genug Geld haben, um grosse Aktienpakete einkaufen zu können. Ich frage mich dann, würde ich (jetzt auf den SMI bezogen) nun Aktien kaufen, meine Antwort Nein, denn die meisten sind nun gut bewertet.

Es kann sogar sein, dass wir erneut ein "März-Tief" sehen werden. Auch dies konnte sich niemand vorstellen und es ist eingetroffen und warum sollte das nicht mehr kommen. Wir eilen der Wirtschaft ja über ein Jahr voraus...also muss sogar ein Rückschlag kommen.

Dies ist alles nur meine Meinung, bzw. das was ich sehe inklusiver meiner Überlegungen.

Da ich zurzeit nicht mehr investiert bin kann ich alles viel besser betrachten. Emotionslos eben.

Wie es sein wird, wissen wir dann, wenn es so ist. Niemand weiss es so genau. Man versucht einfach das Wissen zusammenzutragen und aufgrund dessen eine Meinung zu bilden. Es geht auch nicht darum, ob jemand recht hat oder nicht. Es geht darum, vor lauter Euphorie auch die Realität nicht aus den Augen zu verlieren.

Einen schönen Sonntag.

freebase
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smi

@kleinerengel

so in etwa betrachte ich das ganze markt,börsentreiben auch. nur ich bin in gewissen sektoren investiert,und das es am herbst evtl eine korektur geben könnte ist sicher nicht ausgeschlossen. daher verfolge ich das treiben täglich,also sicher von montag bis freitag.

klar eine euphorie ist auch bei mir zu spüren,da ich eigentlich überal im plus liege. ein kauf eines titel ist ja sehr schnell follzogen. aber mühe bereitet mir das verkaufen,weil man immer mehr will. also ein regelrechter suchtfaktor kann entstehen,beim einen stärker und beim anderen schwächer.

also ich versuche auch die realität nicht aus den augen zu verlieren. nur ist das manchmal noch sehr schwirig,aber ich bleib aller guten dingen positiv gestimmt.

aber immer gut und intressant die meinung einer,eines users zu lesen die nicht investiert sind. BiggrinWink


 

lazy
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SMI im August 2009

Ich denke eher, dass wir noch immer in der Talsohle stecken. Aus meinem Umfeld gibt es Anlagen- oder Maschinenbauer, welche voll in der Krise stecken (zum Teil ohne Licht am Horizont), oder solche, welche zurzeit noch volle Bücher haben, aber ab Herbst dann einen Einbruch. Scheinbar hängt auch vieles am asiatischen Zipfel.

Die Autoindustrie wird auch nochmals viele Zulieferer in die Krise zurückschicken. Ohne das Staatsgeld könnte der Motor "vielleicht" wieder ins stottern geraten.

Euphorie herrscht wohl nur bei Leuten direkt an den Aktienmärkten, die kürzlich eine Menge Geld verdient haben. Muss jedoch zugeben, dass dies auch Hoffnungen schürt, auch bei uns im Unternehmen.

Nichtsdestotrotz sehen wohl Arbeitslose und Menschen mit Lohneinbussen kritischer in die Welt. Die Frage wird wohl wirklich diese sein, folgt nun die Realwirtschaft den Aktienmärkten.....oder wieder umgekehrt?

....mir kommt das ganze wie ein Kampf David gegen Goliath vor, wobei Goliath die Realwirtschaft widerspiegelt. Momentan herrscht Euphorie an den Aktienmärkten (David). Aber ist dieser momentane Sieg Davids auch dauerhaft? Die Antwort auf diese Frage ist wohl spekulativer Natur und wird sicherlich in den nächsten Monaten beantwortet.

Mali-P
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alles vorbei?

nunja, ich arbeite als Polymechaniker in einer kleinen Firma die in der Medizinialtechnik tätig ist( Hüftgelenke und Instrumente etc.)

Wir hatten diesen Donnerstag das Quartalsergenbnis und es sah nicht schlecht aus. Das heisst wir haben wieder VIEL Arbeit....Da dachte ich mir ob es nur Lageraufbau ist was die Kunden machen oder sonst was. Die Antwort war teilweise ja und nein, denn das Problem war wieder Amerika, das dort nicht alle eine Grundversicherung haben und sich deshalb 2 mal überlegen ob sie nun eine Prothese wollen oder lieber noch 2 Jahre warten....

Ich möchte nur sagen das ich glaube, dass es zu diesem Hoch gekommen ist, da alle ihre Lager gefüllt haben, bzw noch füllen werden. Vielleicht bin ich auch da falsch, ich weiss es nicht,- deshalb nur meine Meinung. :roll:

equity holder :"Meine Empfehlung fürs daytraden":

http://www.youtube.com/watch?v=G1RYH9bJkps&feature=related

PowerDau:"Ouw shit, das giit Ohrächräbs!Mach das niemeh"

MarcusFabian
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Re: alles vorbei?

Mali-P wrote:

Ich möchte nur sagen das ich glaube, dass es zu diesem Hoch gekommen ist, da alle ihre Lager gefüllt haben, bzw noch füllen werden. Vielleicht bin ich auch da falsch, ich weiss es nicht,- deshalb nur meine Meinung. :roll:

Nicht falsch. Auch nicht richtig. Du bist einfach aus einer speziellen Branche Wink

Meiner Meinung nach erleben wir eine Umstrukturierung, nicht nur der Wirtschaft sondern auch der Gesellschaft.

Will heissen: Ich vermute, dass Medizin, Gesundheit, Lebensverlängerung, Wellness etc. in den nächsten Jahrzehnten das dominierende Thema sein werden. Warum? Weil die Wirtschaft immer das Problem löst, das im Moment gesellschaftlich am vordringlichsten ist.

Und dieses Problem lautet "Gesundheit"!

Das grösste Problem unserer Gesellschaft ist, dass die Leute immer älter werden. Ich mag mich erinnern, dass von 30 Jahren die durchschnittliche Lebenserwartung bei 67m bzw 69w lag. Mittlerweile hat sie sich für Männlein und Weiblein auf 79 verlängert.

Das heisst, die Gesellschaft muss Pensionäre nun nicht mehr 2-4 Jahre sondern 14 Jahre ernähren zwischen Ende der Arbeit und Tod.

Das Hauptproblem dabei ist, dass die Leute zwar älter werden aber sie werden nicht gesünder älter.

Bei einem Alzheimer Kranken zum Beispiel dauert der Weg von Krankheitsbeginn zum Tod im Schnitt 9 Jahre. Und diese 9 Jahre sind für die Familie, Krankenkasse, Staat sehr teuer.

Das Ziel muss deshalb sein, dass die Menschen nicht älter sondern gesünder älter werden.

Im Idealfall: Leben bis 80, gesund und rüstig und dann innert 3 Wochen der Tod.

Ich hoffe jetzt, dass sich das nicht zu brutal anhört :roll:

Unter dem Strich also: Wenn Du Biomechanik produzierst, dann bist Du für die Zukunft besser gerüstet als wenn Du Teile für Autos produzierst. Selbst wenn im Prinzip beide Firmen "präzis geformte Metallteile schnitzen". Wink

Manjit
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SMI im August 2009

kleinerengel wrote:

Es kann sogar sein, dass wir erneut ein "März-Tief" sehen werden. Auch dies konnte sich niemand vorstellen und es ist eingetroffen und warum sollte das nicht mehr kommen.

Ich glaube nicht, dass wir in diesem Jahr nochmals ein "März-Tief" sehen werden. Denn damals sah wirklich ALLES mies aus. Und wenn die Stimmung mal negativ ist, wird jede noch schlimmere Meldung als Bestätigung angesehen und man rechnet bald mit dem totalen Wirtschaftszusammenbruch. Das hat alles noch tiefer runtergezogen.

Jetzt ist die Situation etwas anders. Egal, ob es zu einem Rückschlag kommt, GEWISSE Bereiche konnten und können positives vermelden. Somit vermischt sich das Negative mit dem Positiven und eine absolute Depressions-Stimmung kann nicht aufkommen. Die Pessimisten werden sich eher an die negativen Meldungen halten, die Optimisten eher an die positiven. Wenn aber ein Optimist gar keine positive Meldungen bekommt (wie im März), dann muss er wohl oder übel das Lager wechseln. (Okay, es gibt noch die Gruppe "Träumer", die scheren sich um gar keine Meldungen...und können manchmal durchaus recht haben.)

Ich gebe zu, dass ich wirklich nicht weiss, was in paar Monaten passiert. Mir fällt aber auf, dass auch die "Laien" oft das nachplabbern, was sie so hören. Und so entsteht dann bald mal ein Konsens, dass es im Herbst "so passiert". Und je mehr dies immer wieder erwähnen, desto mehr glauben es wieder andere. Und plötzlich handelt man danach!

Ab Oktober gehen vielleicht viele Kleinanleger aus den Aktien raus, weil sie eben dieses Szenario befürchten. Sie sind ja von ihrem Handeln überzeugt, also argumentieren sie in den Foren auch dementsprechend. Andere Zweifler folgen dann ihnen. Denn Angst steuert immer noch bei den meisten Kleinanleger ihr Verhalten. Ist völlig normal.

Ich weiss natürlich nicht, wieviel diese Kleinanleger ausmachen, aber es kann schon von der Stimmung etwas auslösen, was dann genau dieses Szenario eintreten lassen würde.

Keiner kann es wirklich wissen. Einfach vorsichtig bleiben und das Risiko auf seine persönliche Situation anpassen. Wer das Geld wirklich braucht, der soll auf die Prognose hören und früh rausgehen. Es verliert dann wenigstens nichts. Wenn man das Risiko tragen kann, kann man auch länger drin bleiben. Vielleicht geht es ja wirklich noch weiter?

Jeder im Forum hat einen anderen Hintergrund und eine andere Einstellung zum investierten Geld. Deshalb kann es gefährlich sein, sich auf diese "Emfpehlungen" oder Meinungen zu stützen. An der Börse kann es jederzeit zu einem Crash kommen. Egal, ob dies vorher diskutiert wurde oder nicht. Das muss man sich immer bewusst sein.

Meine persönliche Frage lautet immer: "Wieviel vom investierten Geld kann ich riskieren zu verlieren?" Die Antwort muss man immer wieder auf die aktuelle Situation anpassen. Dann spielt es keine Rolle, ob in 2 oder 6 Monaten die Kurse um 30% einbrechen.

plastiker
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Re: alles vorbei?

MarcusFabian wrote:

Im Idealfall: Leben bis 80, gesund und rüstig und dann innert 3 Wochen der Tod.

Falsch, das sozialverträgliche Frühableben liegt um 64.5 Jahre....

Denne
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Re: alles vorbei?

MarcusFabian wrote:

Leben bis 80, gesund und rüstig und dann innert 3 Wochen der Tod.

... bei Pensionsalter 75.

freebase
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smi

also der smi könnte nach neuen rescherchen von mir.

(betone von mir) noch bis auf 6400 kletern,ende september könnte es eine korektur geben von bis auf 5800-6000. je nach sektor der aktientitel verschieden. :roll: möchte den teufel ja nich gleich an die wand malen.

aber habe so einiges an wirtschaftsberichten und marktdaten angeschaut und verglichen mit aussagen von verschiedenen analysten.

da ja bald die herbstsaison begint,das algemein immer etwas verhalten,schwächelnd reagiert auf den markt bezogen. :roll:

aber bin auch froh wens anderst kommen sollte. Biggrin


 

in_God_we_trust
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Re: alles vorbei?

MarcusFabian wrote:

Bei einem Alzheimer Kranken zum Beispiel dauert der Weg von Krankheitsbeginn zum Tod im Schnitt 9 Jahre. Und diese 9 Jahre sind für die Familie, Krankenkasse, Staat sehr teuer.

Das Ziel muss deshalb sein, dass die Menschen nicht älter sondern gesünder älter werden.

Im Idealfall: Leben bis 80, gesund und rüstig und dann innert 3 Wochen der Tod.

Ich hoffe jetzt, dass sich das nicht zu brutal anhört :roll:

Wir sollten Menschen züchten, die schnell erwachsen werden - so vielleicht in 2-3 Jahren - und ihr Gehirn mit möglichst vielen Standarderfahrungen vorabfüllen. Nach 80 Jahren vitaler Gesundheit - netto 77 Jahren Arbeitsfähigkeit -, sollte eine innere Uhr dann innert 3 Wochen (reicht zur Absegnung) zum schmerzlosen Tod führen. Wink

Im Ernst:

Nicht jeder ist ein Alzheimer-Kranker. Ich kenne (in meinem engeren Umfeld) eine Frau mit 87 Jahren, die nebst ihrem eigenen Unterhalt und ihrem Garten noch ihr Mehrfamilen- und Geschäftshaus managed, also noch ziemlich beschäftigt und sogar produktiv ist. Auf teure Ferien verzichtet sie ganz.

Gruss
iGwt

"Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf." ( Psalm 127:2 )

wildhund
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Die Zeit vom selektiven Ausstieg naht. Ich denke, es wird langsam Zeit seine Positionen zu überdenken.

Wer nicht wagt, der nicht gewinnt!



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Alpha Centauri
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Nächste Immobilienblase im Anmarsch !

USA droht offenbar nächste große Immobilienblase zu platzen

Optionen Drucken Bookmark Autor des Artikels: Christoph Huber, Redakteur | 14:33 | Copyright BörseGo AG 2000-2009

New York (BoerseGo.de) - In den USA arbeiten die Notenbank und das Finanzministerium dem “Wall Street Journal” zufolge an der Abwendung von neuen Turbulenzen im Zusammenhang mit dem Hypothekensektor für gewerbliche Immobilien. Daraus bestehe die Gefahr eines neuen Schadens für die gerade erst zur Stabilisierung gebrachte Wirtschaft des Landes. Die Anstrengungen der Verantwortungsträger könnten jedoch durch eine Welle an Zwangsvollstreckungen bei Hypotheken auf gewerbliche Immobilien untergraben werden. Bei diesen Hypotheken handle es sich um verpackte Anleihen, die danach von Wall Street-Konzernen zum Verkauf gebracht worden sind. Ähnliche hypothekenverpackte Anleihen auf Hauskredite rissen diesen Sektor in den Abgrund. Daraus entstand eine Hauptursache für die Finanzkrise und die danach eingetretene weltweite Rezession.

Nun sehe sich der 700 Milliarden Dollar schwere Markt für Wertpapiere auf gewerbliche Hypotheken zum ersten Mal mit einem massiven Abschwung konfrontiert. Dabei musste der CMBS-Sektor unter Berufung auf das Kreditschätzunternehmen Realpoint LLC im Juli eine Ausfallsrate von 3,14 Prozent hinnehmen. Dies entspricht auf Jahressicht einem Anstieg um über 600 Prozent. Dieser erschreckende Trend sei vor allem auf schlechte Beratung bzw. falsche Einschätzungen zurückzuführen. Während der Zeit der lockeren Kreditvergabe habe es flutartige Ausgaben von CMBS unter der Annahme gegeben, dass die Verwertungen und Erträge aus Bürogebäuden, Hotels, Warenhäusern und anderen gewerblich genutzten Immobilien im ständigen Steigen begriffen sind. Tatsächlich ist jedoch das Gegenteil eingetreten. Nun bestehe das Faktum, dass sich eine ständig wachsende Zahl an Immobilienbetreibern außerstande sieht, genügend Barmittel zur Schuldentilgung und für Zinszahlungen aufzutreiben. Eine weitere Problematik ergebe sich aus dem Umstand, dass für Besitzer von notleidenden Gewerbeimmobilien keine Möglichkeiten zur Refinanzierung gebündelter CMBS-Papiere nach deren Fälligkeit gegeben sind, heißt es weiter in dem Bericht.

Mali-P
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wildhund wrote:

Die Zeit vom selektiven Ausstieg naht. Ich denke, es wird langsam Zeit seine Positionen zu überdenken.

ey lies deine signautur Lol

equity holder :"Meine Empfehlung fürs daytraden":

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wildhund
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@ Mali-P

Tja so ist das Leben.

Was nützt ein guter Rat, wenn er doch nicht befolgt wird.

Wer nicht wagt, der nicht gewinnt!



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Mali-P
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Biggrin isch scho so.......

grml meine aktien sind am kämpfen Smile

equity holder :"Meine Empfehlung fürs daytraden":

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MarcusFabian
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September-Thread ist draussen!

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