SMI im August 2009

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strom5514
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SMI im August 2009

MarcusFabian wrote:

In ein paar Jahren steht der SMI bei 70 Millionen und der Dow knackt gerade die 100 Millionen Marke.

Und alle Bullen freuen sich Wink

ach so ein rieser quatsch... sorry aber man sollte es doch langsam wissen das eine waschechte gut durchgerechnete theorie nie der realität entsprechen wird... werdet doch einfach mal etwas normal...

das kann ich mit gutem gewissen sagen ohne davon auch nur die leiseste ahnung zu haben...

Ich bin immer wieder überrascht wie sehr sich Profis in den Makrodatenvorsagen verrechen. Eben doch nicht Profi genug? Oder alles nur taktisch, ausgeklügelte Manipulation??

strom5514
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Re: Jahresausblick 2008 Bank Sarasin

Green Shoot wrote:

Ein Rückblick auf das Jahr 2008

Für den SMI prognostiziert die Bank Sarasin per Ende 2008 einen Punktestand von 9300.

http://docs.google.com/gview?a=v&q=cache:sn7iKT7upMkJ:www.sarasin.ch/int...

MFG

Sprössling

ja sprössling ich bin auch nicht zufrieden mit den analysten..

aber da muss man jetzt diese auch einmal etwas in schutz nehmen..

die haben dazumal natürlich auch mit ganz anderen zahlen jongliert..du weisst ja vielleicht auch, dass man vieles immer auf den märkten und den volkswirtschaften der amis abstützt. leider ist das amivolk eher ein vagantenpack als wirklich ehrlichwollende menschen. ich behaupte das die märkte weltweit ja auch nur oder zum grossen teil wegen den verlogenen getürkten und vormanipuluierten 2Q zahlen gestiegen sind. daher, wenn sie diese analyse von dazumal mit ehrlichen zahlen gemacht werden könnten würden sie einen solchen smi stand auch nicht mehr ausschreien..

Ich bin immer wieder überrascht wie sehr sich Profis in den Makrodatenvorsagen verrechen. Eben doch nicht Profi genug? Oder alles nur taktisch, ausgeklügelte Manipulation??

MarcusFabian
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SMI im August 2009

Turbo wrote:

Ausser Inflation und daher Gold als Anlage gibt es wohl nichts was eine Anlage wert ist bei MF, Schade.

Doch, Aktien von Firmen, die auch in einer Inflation profitieren.

Das wären einerseits Dividendentitel, die in der Hausse seit März noch relativ wenig "gelaufen" sind. Wie Nestle, Novartis. Also Firmen, die genug in der Portokasse haben, um eine Krise überstehen.

Weiterhin Firmen, die von steigenden Rohstoffpreisen profitieren werden: Petroplus, Xstrada, Minen aller Art.

Die Finger lassen sollte man von zyklischen Werten. Also Finanztitel, Banken, Versicherungen und Technos.

fritz.
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SMI im August 2009

MarcusFabian wrote:

Konkret: Wenn eine Ami-Bank der Meinung ist, der Dollar würde gg CHF sinken, dann kauft sie über den Future massiv SMI.

...

Diese Grossinvestoren sind im wesentlichen nur an der Währung interessiert und schon gar nicht an einzelnen SMI Titeln. Somit kann es passieren, dass der SMI trotz guter/schlechter Zahlen unerwartet fällt/steigt.

Danke für deine Erklärungen. Aber das reicht natürlich nicht für mein Spatzenhirn, ich verstehe das immer noch nicht.

Wie kauft man über Futures SMI und kann diesen damit bewegen? Ich verstehe, was Futures betreffend Rohstoffen sind, aber nicht für einen Index.

Ein Index ist eine Summe von Titeln, wenn sich der Wert eines Titels ändert, bewegt das auch den Index. Aber wie wird der Index bewegt, ohne irgendeinen Titel zu handeln?

Gruss

fritz

Green Shoot
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SMI im August 2009

MarcusFabian wrote:

In ein paar Jahren steht der SMI bei 70 Millionen und der Dow knackt gerade die 100 Millionen Marke.

Und alle Bullen freuen sich Wink

Die Langzeitfolgen der globalen Finanzkrise werden ihren Tribut fordern.

Marcus Fabian, ich sehe du bist ganz klar auf Inflation ausgerichtet?

Du darfst nicht vergessen, dass die Wirtschaftselite an einer Exit-Strategie arbeitet.

Diese Strategie entscheided schlussendlich über Inflation oder Deflation.

Zuersteinmal muss die Grundfrage Inflation oder Deflation, geklärt werden.

Grundsätzlich empfehle ich Vorsorgemassnahmen für beide Konjunkturszenarien zu treffen.

Inflation

Wenn es den Zentralbanken nicht gelingt das überschüssige Geld bei der Erholung abzuschöpfen,

könnte durch Kreditexzesse eine Inflationsspirale mit steigenden Preisen entstehen.

Inflationsszenario:

-Gold kaufen

-Aktien kaufen

-Grund- und Rohstoffe

-in Realwerte investieren

Deflation

Wenn der Produktionseinbruch insbesondere in den Industriesektoren weitergeht,

entsteht Deflationsdruck mit sinkenden Preisen.

Deflationsszenario:

-keine Realwerte halten

-langfristige Obligationen kaufen

-selektiv in nicht-zyklische Konsumgüterunternehmungen investieren z.B. Nestle, McDonalds usw.

-Cash is King

-in Nominalwerte investieren

Ganz nebenbei für die Neulinge, was momentan stattfindest nennt sich Reflation.

MFG

Sprössling

Die Gerüchteküche brodelt. Mal schauen, ob diese überbezahlten Wortverbieger richtig gewürfelt haben.

André
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SMI im August 2009

Green Shoot wrote:

......................Ganz nebenbei für die Neulinge, was momentan stattfindest nennt sich Reflation.

MFG

Sprössling

Stimmt!

Reflation erfolgt durch das Zusammenspiel einer expansiven Geldpolitik und einer expansiven Fiskalpolitik (also niedrigere Zinsen verbunden mit höheren Staatsausgaben) oder allein durch expansive Geldpolitik. Ein Grund für eine kompromisslose Reflationspolitik ist die Angst vor einer Deflationsspirale.

Johnny P
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SMI im August 2009

fritz wrote:

Wie kauft man über Futures SMI und kann diesen damit bewegen?

Durch Arbitrage wird der Preis des Futures ständig an den Index angeglichen.

Bsp. Ein gross Investor kauft mächtig SMI Futures ein und steigert den Futurespreis um 15 Punkte. Jetzt kommt der Arbitrageur und sieht, dass der Futures zu hoch gegenüber dem Kassapreis steht und unternimmt folgende Transaktionen: Er geht short im zu teuren Futures und er kauft den Aktienkorb des SMI zur selben Zeit. Dadurch macht er einen risikolosen Gewinn und bewegt indireckt den SMI zu seinem Futureskurs.

„Alles was die Sozialisten vom Geld verstehen, ist die Tatsache, dass sie es von anderen haben wollen.“

Konrad Adenauer

fritz.
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SMI im August 2009

Johnny P wrote:

...und er kauft den Aktienkorb des SMI zur selben Zeit.

Das heisst, er kauft Aktien, die im SMI vertreten sind (oder einen entsprechenden Fonds).

Stimmt das so?

Gruss

fritz

Turbo
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SMI im August 2009

Ramschpapierhaendler wrote:

Turbo wrote:
Vollkommen mit dir einverstanden, auch sieht er den Markt oft richtig, aber profitiert nicht davon, sondern hält an seinem Gold fest in Erwartung der Superinflation und das finde ich schade. Wink

Du musst aber auch zugeben, dass er damit relativ wenig Risiko eingeht. Es macht halt einen Unterschied, ob jemand z.B. als Familienvater vor allem auf Werterhalt bedacht oder eher eine Spielernatur ( Wink ) ist.

Um von mir selbst zu reden: ich erwische Swings in den Aktienmärkten zwar regelmässig sehr gut, nur leider in die falsche Richtung. Und zum langfristig investieren fehlt mir die Geduld. Bei Rohstoffen und Edelmetallen (und entsprechenden Aktien) hatte ich jedoch bisher immer ein glückliches Händchen. Also investiere ich auch in Zukunft lieber dort.

Okay bin eine Spielernatur, aber meine Empfehlungen siehe wie gesagt SMI im März sind solide und für jedermann der auf Wertvermehrung aus ist, sicher vertretbar. Klar meine eigenen Optionsgeschäfte sind nur für Spieler mit sehr sehr sehr hoher Risikobereitschaft. Aber wenn ich eine Option empfehle, ist eigentlich auch klar, das ich die zugrunde liegende Aktie als Kauf ansehe.

Aber wenigstens konnte ich jetzt MF aus seiner Reserve locken und wir sehen seine Aktienfavoriten. Wink

Ich hole es mir zurueck, du verdammtes Biest!

Brunngass
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@Turbo

vielleicht sind eher gewisse Leute Spielernaturen, die momentan in Rohstoffe investiert sind. Der "Aufschwung" rechtfertig doch nicht dass Private in China noch sogar noch Räume mieten um Nickel zu horten. Vielleicht gibts es sogar einen echten Aufschwung wenn die momentane Rohstoffblase platzt und dadurch produktive Branchen und Konsumenten profitieren.

Turbo
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Re: @Turbo

Brunngass wrote:

vielleicht sind eher gewisse Leute Spielernaturen, die momentan in Rohstoffe investiert sind. Der "Aufschwung" rechtfertig doch nicht dass Private in China noch sogar noch Räume mieten um Nickel zu horten. Vielleicht gibts es sogar einen echten Aufschwung wenn die momentane Rohstoffblase platzt und dadurch produktive Branchen und Konsumenten profitieren.

Hab ich auch gelesen und eben der Baltic Index ist ja wieder stark am fallen, aber eben man kann nicht alles glauben was man liest und auch nicht jeder Index ist gerade das wahre vom Ei. Man muss sich selber ein Bild machen, ansonsten kommt man sowieso immer zu spät zur Party oder man bleibt zu lange. Wink

Ich hole es mir zurueck, du verdammtes Biest!

fritz.
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SMI im August 2009

Johnny P wrote:

Durch Arbitrage wird der Preis des Futures ständig an den Index angeglichen.

Dann wieder dorthin, wo meine Frage begonnen hat:

Wie macht man das jetzt also, dass mit Carry-Trades der SMI unter einem bestimmten Wert gehalten wird (da ging es um 6000)?

Gruss

fritz

weico
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SMI im August 2009

fritz wrote:

Johnny P wrote:

Durch Arbitrage wird der Preis des Futures ständig an den Index angeglichen.

Dann wieder dorthin, wo meine Frage begonnen hat:

Wie macht man das jetzt also, dass mit Carry-Trades der SMI unter einem bestimmten Wert gehalten wird (da ging es um 6000)?

Gruss

fritz

Vielleicht hilft's Dir weiter:

http://www.godmode-trader.de/front/?p=news&titel=Learning-Index-Arbitrag...

P.S...ansonsten einfach :

http://www.godmode-trader.de/wissen/index.php/Hauptseite

..auf ein Thema bei Inhalte "klicken" und ein Inhaltverzeichnis zum gewünschten Thema erscheint..

weico

Kapitalist
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SMI im August 2009

weico wrote:

Elias wrote:
Simsalabim wrote:
Und auch wenn eine kommen sollte: es ist ebenso klar, dass sich der Markt danach wieder erholen und weiter steigen wird.

Siehe Nikkei: All time high 1989 mit 39'000 Pünktchen, seither nicht annähernd wieder mal erreicht. Zu dem Zeitpunkt waren einige Cashforumteilnehmer noch als Quark im Schaufenster.

Das ist 20 Jahre her. Von wegen der Markt erholt sich wieder. Nix ist klar.

ZFS hatte ein sein Hoch bei 1'200 Punkten.

Clariant, UBS, ABB, Kudelski, SwissRE etc, sind alle eine Weltreise von ihren Hochs entfernt.

Richtig! Die "Anleger" vergessen soetwas halt sehr schnell,wenn die Börse ein paar Pünktchen hinaufgeht... Lol

P.S...das schöne am "Japanszenario" ist doch (und soetwas steht Uns meiner Meinung nach bevor..),dass es megatolle "Korrekturen"/"Bullenmärkte (getrieben durch Hoffnung/"Inflatiönchen" gab/gibt..auf dem langen Weg nach UNTEN.. :oops:

P.S:..wie schon oft gesagt:Jetzt ist "kein Markt" mehr für Langzeitinvestoren, sonder Einer für Trader und Kurzzeitinvestoren.

Wunderbare und X-fache "50% Rally's/Bullenmärkte" (auf dem langen Weg nach UNTEN)..

Solche Märkte bringen einem richtig Geld in die Kasse.. 8)

weico

Zum Nikkei-Index muss man einfach noch folgendes wissen: Weltweit wurden Aktien damals mit einer P/E von 7 - 15 bewertet, in Japan jedoch mit einer P/E von gegen 50. Es wurde stets damit argumentiert dass der japanische Markt nicht mit anderen Märkten verglichen werden könne, die japanischen Märkte seien stets höher bewertet worden als der Rest der Welt. Eines Tages hat der Markt halt dann nach unten korrigierrt und sich den anderen Märkten angepasst.

Wenn man den japanischen Markt schon als Argumentationsgrundlage verwendet, dann sollte man einmal die heutige durchschnittliche P/E noch erwähnen.

Während der Hightechblase waren auch viele Aktien massiv überbewertet, mit dem Argument es würde sich um Wachstumstitel handeln wurden P/E's von 50 - 100 bezahlt, das wurde dann halt eines Tages wieder korrigiert.

Aber aktuell kann man ja nicht wirklich von einer Überbewertung der Aktien sprechen, vor allem nicht wenn man die wahrscheinlichen P/E's für 2010 heranzieht.

Besser reich und gesund als arm und krank!

strom5514
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SMI im August 2009

Kapitalist wrote:

weico wrote:
Elias wrote:
Simsalabim wrote:
Und auch wenn eine kommen sollte: es ist ebenso klar, dass sich der Markt danach wieder erholen und weiter steigen wird.

Siehe Nikkei: All time high 1989 mit 39'000 Pünktchen, seither nicht annähernd wieder mal erreicht. Zu dem Zeitpunkt waren einige Cashforumteilnehmer noch als Quark im Schaufenster.

Das ist 20 Jahre her. Von wegen der Markt erholt sich wieder. Nix ist klar.

ZFS hatte ein sein Hoch bei 1'200 Punkten.

Clariant, UBS, ABB, Kudelski, SwissRE etc, sind alle eine Weltreise von ihren Hochs entfernt.

Richtig! Die "Anleger" vergessen soetwas halt sehr schnell,wenn die Börse ein paar Pünktchen hinaufgeht... Lol

P.S...das schöne am "Japanszenario" ist doch (und soetwas steht Uns meiner Meinung nach bevor..),dass es megatolle "Korrekturen"/"Bullenmärkte (getrieben durch Hoffnung/"Inflatiönchen" gab/gibt..auf dem langen Weg nach UNTEN.. :oops:

P.S:..wie schon oft gesagt:Jetzt ist "kein Markt" mehr für Langzeitinvestoren, sonder Einer für Trader und Kurzzeitinvestoren.

Wunderbare und X-fache "50% Rally's/Bullenmärkte" (auf dem langen Weg nach UNTEN)..

Solche Märkte bringen einem richtig Geld in die Kasse.. 8)

weico

Zum Nikkei-Index muss man einfach noch folgendes wissen: Weltweit wurden Aktien damals mit einer P/E von 7 - 15 bewertet, in Japan jedoch mit einer P/E von gegen 50. Es wurde stets damit argumentiert dass der japanische Markt nicht mit anderen Märkten verglichen werden könne, die japanischen Märkte seien stets höher bewertet worden als der Rest der Welt. Eines Tages hat der Markt halt dann nach unten korrigierrt und sich den anderen Märkten angepasst.

Wenn man den japanischen Markt schon als Argumentationsgrundlage verwendet, dann sollte man einmal die heutige durchschnittliche P/E noch erwähnen.

Während der Hightechblase waren auch viele Aktien massiv überbewertet, mit dem Argument es würde sich um Wachstumstitel handeln wurden P/E's von 50 - 100 bezahlt, das wurde dann halt eines Tages wieder korrigiert.

Aber aktuell kann man ja nicht wirklich von einer Überbewertung der Aktien sprechen, vor allem nicht wenn man die wahrscheinlichen P/E's für 2010 heranzieht.

wieso sind denn aktien jetzt nicht überbewertet wenn man ja noch in betracht ziehen muss das schon viele konzerne seit anfangs jahr kurzarbeit machen, soll heissen nur 3 tage pro woche arbeiten und so ja nicht mehr einen vollen jahresumsatz machen? dazu jetzt dann die entlassungswelle verstärkt eintritt, und man sich dabei ja auch bewusst sein muss das jeder arbeiter der nicht arbeitet weil er in kurzarbeit ist oder entlassen wurde keinen umsatz für die firma macht.

Ich bin immer wieder überrascht wie sehr sich Profis in den Makrodatenvorsagen verrechen. Eben doch nicht Profi genug? Oder alles nur taktisch, ausgeklügelte Manipulation??

Kapitalist
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SMI im August 2009

@strom5514:

Die Börse läuft der realen Situation jeweils um 6 - 12 Monate voraus, bewertet wird eigentlich bereits das Resultat 2010.

Umsatz ist ja auch nicht alles, durch Kurzarbeit sinken ja auch die Lohnkosten für die Betriebe, wesentlich ist die Gewinnsituation resp. der Ertrag pro Aktie/Kurs.

Zudem betrifft ja die Kurzarbeit nicht die gesamte Wirtschaft, sondern vor allem die Schwerindustrie und deren Aktien werden noch sehr tief bewertet. Schau Dir doch einmal die Kurse von OC Oerlikon, Mikron, Micronas, Ascom, Tornos, AFG usw. im 10-Jahreschart an, die Kurse sind alle noch sehr tief.

Nach einer weiteren Börsenkorrektur sollte man übrigens als Langzeitanleger in solche Titel investieren, das bringt über einen Zeitraum von

2 - 3 Jahren vermutlich einen grossen Gewinn.

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strom5514
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SMI im August 2009

Kapitalist wrote:

@strom5514:

Die Börse läuft der realen Situation jeweils um 6 - 12 Monate voraus, bewertet wird eigentlich bereits das Resultat 2010.

Umsatz ist ja auch nicht alles, durch Kurzarbeit sinken ja auch die Lohnkosten für die Betriebe, wesentlich ist die Gewinnsituation resp. der Ertrag pro Aktie/Kurs.

Zudem betrifft ja die Kurzarbeit nicht die gesamte Wirtschaft, sondern vor allem die Schwerindustrie und deren Aktien werden noch sehr tief bewertet. Schau Dir doch einmal die Kurse von OC Oerlikon, Mikron, Micronas, Ascom, Tornos, AFG usw. im 10-Jahreschart an, die Kurse sind alle noch sehr tief.

Nach einer weiteren Börsenkorrektur sollte man übrigens als Langzeitanleger in solche Titel investieren, das bringt über einen Zeitraum von

2 - 3 Jahren vermutlich einen grossen Gewinn.

ja gut, das nehme ich so zur kentnis.. das habe ich nicht berücksichtigt..

du sagst nach der nächsten börsenkorrektur sollte man einsteigen..

weiss man das schon ab welchen niveau ungefähr man einsteigen sollte?

es ist ja immer schwierig, die einen wollen ja nur noch allzeithochs sehen in den kommenden jahren ohne korrektur, bei den andern sollte die börse noch einmal so richtig um die ohren fliegen. und man kann ja beides nicht ernst nehmen..

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Kapitalist
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strom5514 wrote:

Kapitalist wrote:
@strom5514:

Die Börse läuft der realen Situation jeweils um 6 - 12 Monate voraus, bewertet wird eigentlich bereits das Resultat 2010.

Umsatz ist ja auch nicht alles, durch Kurzarbeit sinken ja auch die Lohnkosten für die Betriebe, wesentlich ist die Gewinnsituation resp. der Ertrag pro Aktie/Kurs.

Zudem betrifft ja die Kurzarbeit nicht die gesamte Wirtschaft, sondern vor allem die Schwerindustrie und deren Aktien werden noch sehr tief bewertet. Schau Dir doch einmal die Kurse von OC Oerlikon, Mikron, Micronas, Ascom, Tornos, AFG usw. im 10-Jahreschart an, die Kurse sind alle noch sehr tief.

Nach einer weiteren Börsenkorrektur sollte man übrigens als Langzeitanleger in solche Titel investieren, das bringt über einen Zeitraum von

2 - 3 Jahren vermutlich einen grossen Gewinn.

ja gut, das nehme ich so zur kentnis.. das habe ich nicht berücksichtigt..

du sagst nach der nächsten börsenkorrektur sollte man einsteigen..

weiss man das schon ab welchen niveau ungefähr man einsteigen sollte?

es ist ja immer schwierig, die einen wollen ja nur noch allzeithochs sehen in den kommenden jahren ohne korrektur, bei den andern sollte die börse noch einmal so richtig um die ohren fliegen. und man kann ja beides nicht ernst nehmen..

Ja wenn ich das wüsste müsste ich mir um meine Finanzen keine Sorgen mehr machen.

Nein im Ernst, ich rechne damit dass es nochmals zu einem Rückschlag kommt, die letzte Zeit war jetzt doch etwas zu schön. Es gibt einen Börsenspruch dass die Bäume nicht in den Himmel wachsen würden. Wink

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strom5514
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Kapitalist wrote:

strom5514 wrote:
Kapitalist wrote:
@strom5514:

sollte man einsteigen..

Nein im Ernst, ich rechne damit dass es nochmals zu einem Rückschlag kommt, die letzte Zeit war jetzt doch etwas zu schön. Es gibt einen Börsenspruch dass die Bäume nicht in den Himmel wachsen würden. Wink

ja oder der, jede fahnenstange hat ein ende... Lol

aber eben...

Ich bin immer wieder überrascht wie sehr sich Profis in den Makrodatenvorsagen verrechen. Eben doch nicht Profi genug? Oder alles nur taktisch, ausgeklügelte Manipulation??

Johnny P
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fritz wrote:

Dann wieder dorthin, wo meine Frage begonnen hat:

Wie macht man das jetzt also, dass mit Carry-Trades der SMI unter einem bestimmten Wert gehalten wird (da ging es um 6000)?

Gruss

fritz

Gar nicht! 6000 ist einfach eine psychologische Barriere...viele denken, es wird hart die zu knacken etc...ergo nehmen sie Gewinne mit, Bären versuchen den überkauften Markt zu shorten...selbsterfüllende Prophezeiung das der Markt ins Stocken gerät.

Das die Carrytrader dem Index vorauslaufen stimmt nicht! Ich habe mich sehr stark mit Korrelationen beschäftigt, es kommt durchaus vor...aber eher selten...meistens ist ein gleichlauf zu beobachten.

„Alles was die Sozialisten vom Geld verstehen, ist die Tatsache, dass sie es von anderen haben wollen.“

Konrad Adenauer

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SMI im August 2009

Green Shoot wrote:

Ganz nebenbei für die Neulinge, was momentan stattfindest nennt sich Reflation.

Du bist ein Spassvogel! Zuerst erklärst Du lang und breit Inflation oder Defaltion, um am Schluss ganz nebenbei zu erklären, dass es eigentlich um ein neues völlig undefiniertes Wort "Reflation" geht. :?

(Aber trotzdem vielen Dank für Deine interessanten Ausführungen!) Smile

Gruss
iGwt

"Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf." ( Psalm 127:2 )

Johnny P
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SMI im August 2009

Tudor Investment Calls Stock Gain a Bear-Market Rally

Aug. 6 (Bloomberg) -- Tudor Investment Corp., the $10.8 billion hedge-fund firm run by Paul Tudor Jones, said equity markets could decline later this year, creating buying opportunities.

Slowing growth in China and the return of front-page stories on swine flu may be “further catalysts for global equity markets to pause in September,” the Greenwich, Connecticut-based firm said in an Aug. 3 client letter, a copy of which was obtained by Bloomberg News.

Tudor said the 47 percent gain in the Standard & Poor’s 500 Index of the largest U.S. companies since March 9, when it fell to a 12-year low, is a “bear-market rally.” The index topped 1,000 for the first time in nine months this week after companies reported better-than-expected profits.

“Impressive counter-trend rallies are a feature, not an oddity, of secular bear markets,” Tudor said. “We are not inclined to aggressively chase the market here. Many doubts remain about the sustainability of this recovery, most prominently the weakness of household income growth.”

Tudor’s biggest hedge fund, the $8.9 billion Tudor BVI, gained 10 percent this year through July after losing 4.5 percent in 2008. Hedge funds on average lost a record 19 percent last year, according to Chicago-based Hedge Fund Research Inc.

The firm said that a year-end gain in stocks may be another bear market rally with equities falling in 2010.

Steve Bruce, a spokesman for Tudor, declined to comment on the letter.

Dollar

Tudor said it expects the U.S. dollar to fall by the end of the year as money managers diversify their currency reserves. The dollar advanced 0.4 percent to $1.4341 per euro after touching $1.4447 yesterday, the weakest level since Dec. 18.

“Reserve accumulation and diversification trends will be persistent and mutually reinforcing the direction of the U.S. dollar,” Tudor said.

Tudor was “intrigued” by Japan, saying that a loss in lower-house elections by the ruling Liberal Democratic Party could lead to increased investments in the country by the end of the year, according to the letter.

The firm received $1.3 billion in new investments from March to July and reinvestments of $287 million from its $2.26 billion Legacy fund, created last year to hold hard-to-sell holdings.

Tudor last month opened the first managed account linked to its Tudor Tensor futures strategy, overseen by Steve Evans. The firm won’t offer managed accounts, in which clients hold their money separately and are allowed to make withdrawals at will, linked to its flagship fund, according to the letter.

„Alles was die Sozialisten vom Geld verstehen, ist die Tatsache, dass sie es von anderen haben wollen.“

Konrad Adenauer

Gitane
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SMI im August 2009

Kapitalist wrote:

Schau Dir doch einmal die Kurse von OC Oerlikon, Mikron, Micronas, Ascom, Tornos, AFG usw. im 10-Jahreschart an, die Kurse sind alle noch sehr tief.

Hallo Kapitalist,

Diese Aussage, mag für einzelne von dir genannten Firmen zutreffen, aber die pauschale Aussage: "Aktie xy war vor 10 Jahren mal Fr 150.- , heute ist sie Fr.8.90 also ist sie billig" finde ich sehr gefährlich.

Beispiel Ascom: Hochststand am 6.3.2000 Fr. 130.50; Heute bei Fr. 13.10 (Tiefststand 26.02.2003 Fr. 1.61)

Ascom hatte 1997 11'600 Mitarbeiter, heute sind es noch 2100 !

Ascom wurde in x Schritten fast zu tode restrukturiert und hat heute ein völlig anders Tätigkeitsgebiet.

Langer Rede kurzer Sinn:

Die heutige Ascom hat mit der Ascom, deren Aktien mal bei 130.50 waren, ziemlich gar nichts mehr zu tun und der heutige Aktienkurs ist daher nicht mit dem Höchststand von 2000 vergleichbar.

Wenn man den 10 Jahres Chart einer Firma betrachtet, muss man gleichzeitig auch deren 10 Jährige Geschichte anschauen um den Chart zu interpretieren.

Wer andern eine selbst hinein !

Kapitalist
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SMI im August 2009

@Gitane:

Hast recht, aber ich habe mit keinem Wort erwähnt dass die Kurse in Zukunft so hoch sein werden wie die Höchstkurse in diesem Zeitrahmen, aber wenn man die Charts betrachtet sieht man schon dass die meisten dieser Aktien weit, nur schon vom Mittelkurs, davon entfernt sind.

Besser reich und gesund als arm und krank!

Kapitalist
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SMI im August 2009

"Börsen-Talk: «Der SMI steigt weiter»

Manfred Hofer, Equity-Analysis-Chef bei der LGT, sieht den SMI nach der Konsolidierung in einigen Wochen höher, wie er im «cash-Börsen-Talk» sagt. Seine Favoriten sind Swiss Re, Swatch und Richemont.

Anton Ladner

Seit dem 13. Juli hat der SMI zeitweise über 700 Punkte zugelegt. Viele Anleger haben der überraschend schnellen Erholung nicht getraut. Sie warten an der Seitenlinie auf eine Korrektur für ein Engagement.

Manfred Hofer, Equity-Analysis-Chef bei der LGT, der Bank des liechtensteinischen Fürstenhauses, sieht jedoch nur ein beschränktes Korrekturpotential. Für ihn ist der Aufwärtstrend weiterhin intakt. Für die nächsten Wochen rechnet er damit, dass der SMI die Widerstände bei 6400 oder 6500 Punkten testen wird.

Weiteres Kurspotential ortet Hofer bei den SMI-Aktien Swiss Re, Swatch, Richemont und Clariant. Die Risiken für eine Korrektur an den Aktienmärkten sieht er erst im Herbst steigen. Denn im dritten Quartal müssen laut Hofer die Geschäftsergebnisse von einer steigenden Nachfrage getragen sein, weil Kostenkürzungen wie im zweiten Quartal nicht mehr möglich seien."

Besser reich und gesund als arm und krank!

yzf
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SMI im August 2009

der ist einfach nur lächerlich

Lol

Geht mit Gott, aber geht!

Green Shoot
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SMI im August 2009

Green Shoot wrote:

Ganz nebenbei für die Neulinge, was momentan stattfindest nennt sich Reflation.

Das grundsätzliche Problem der Reflationierung besteht darin, dass sie aufrecht erhalten werden muss, bis der Rückgang der Wirtschaftsaktivität ein Niveau erreicht hat, von dem aus wieder Wachstum generiert werden kann. Dabei geht die Schere zwischen vorhandenem Geld und effektiver Produktion immer weiter auseinander. Zudem stellt sich die Frage wann jener Punkt erreicht ist, an dem die durch Reflation generierte Inflation nicht mehr unter Kontrolle zu halten bzw. ab dem es nicht mehr möglich ist, dass sich Staaten über eine kontrolliert hohe Inflation entschulden.

http://paradigmenwechsel-jetzt.blogspot.com/2009/04/was-versteht-man-unt...

MFG

Sprössling

Die Gerüchteküche brodelt. Mal schauen, ob diese überbezahlten Wortverbieger richtig gewürfelt haben.

Perry2000
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SMI im August 2009

Es scheint als ob wir die 6'000 nicht so einfach wieder abgeben Lol

MarcusFabian
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SMI im August 2009

fritz wrote:

Aber wie wird der Index bewegt, ohne irgendeinen Titel zu handeln?

Genau wie bei den Rohstoffen Wink Du kannst ja auch Öl über den Future handeln und dadurch den Kurs beeinflussen, ohne Öl physisch zu kaufen.

Aber Du hast recht, dass - wenn man einen Index kauft - man implizit alle im Index enthaltenen Titel kauft. Entsprechend halt die Futures auf die einzelnen Titel.

MarcusFabian
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SMI im August 2009

Green Shoot wrote:

Du darfst nicht vergessen, dass die Wirtschaftselite an einer Exit-Strategie arbeitet.

Diese Strategie entscheided schlussendlich über Inflation oder Deflation.

Zum einen muss man zynischer Weise feststellen, dass uns genau jene "Experten" aus der Krise holen sollen, die uns überhaupt erst reingeritten haben. (Tim Geithner, Ben Bernanke).

Hat nicht Einstein mal sinngemäss gesagt: "Die Denkweise, die ein Problem verursacht hat, kann das Problem nicht lösen"?

Zum anderen: Die Exit-Strategie ist bekannt und wurde so ja auch schon angekündigt. Sie besteht darin, dass die Zentralbanken das jetzt zuviel gedruckte Geld dereinst wieder aus dem Markt abziehen wollen.

Das kligt in der Theorie gut und ist auch richtig aber gehen wir doch gedanklich einen Schritt weiter und schauen mal, wie das in der Praxis aussehen würde:

Die wirtschaft erholt sich langsam, neue Arbeitskräfte werden wieder eingestellt, die Banken vergeben wieder Kredite und die Konsumenten nehmen diese Kredite in Anspruch um langfristige Güter zu kaufen.

Jetzt kommt die ZB und erhäht die Zinsen. Damit würgt sie das zarte Pflänzchen der Wirtschaftserholung sofort wieder ab und beginnt eine neue Rezession.

Ist das wirtschaftlich tragbar, politisch durchsetzbar? Wohl kaum, oder?

Ich habe den Verdacht, dass die ZB uns derzeit nur versprechen, dass sie das Geld wieder aus dem Umlauf ziehen werden aber im Hinterkopf schon jetzt genau wissen, dass sie das nie werden durchsetzen können.

Schlussendlich wird man sich entscheiden müssen, welches das geringere Übel ist: Entreicherung des Sparkapitals durch Inflation oder eine neue Rezession für eine bis aufs Gerippe abgemagerte Wirtschaft.

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