SMI im Dezember

769 posts / 0 new
Letzter Beitrag
learner
Bild des Benutzers learner
Offline
Zuletzt online: 14.07.2011
Mitglied seit: 19.05.2006
Kommentare: 3'585
SMI im Dezember

Ich fordere nun vom SMI, dass er sich ein wenig an die Regeln halte, um nun beim unteren Fibo-Retracing entlang der Speedline 2 eine müde Bärenflagge zu bilden, mit Widerstand 8500, allenfalls 8600 ... Ruhn!

Es gibt noch Schlimmeres.

Endspurt
Bild des Benutzers Endspurt
Offline
Zuletzt online: 10.11.2011
Mitglied seit: 01.02.2007
Kommentare: 1'091
SMI im Dezember

Heute könnte es zur Abwechslung wirklich einen angenehmen grünen Freitag geben (wenigstens zu Beginn).

USA im Plus geschlossen, Japan und Hongkong und ganz Asien im guten Plus, dazu schon grüne US-Futures,

was will man mehr.

Derjenige, der gestern 150 000 SSMEE-Call-Optionen postete wird mit einem sehr schönen Gewinn ins Wochenende gehen.

Das DAX-Plus vorbörslich zirka 50 Punkte.

Ach ja, und auch der SMI vorbörslich +53 Punkte.

Übrigens Swissquote-Vorbörse immer noch mit Fantasiezahlen. Z.B. Swiss Re Fr. 120.- erwartet, 50% Plus usw. ABB 36.50 Lol

torres200
Bild des Benutzers torres200
Offline
Zuletzt online: 30.07.2009
Mitglied seit: 29.11.2007
Kommentare: 705
SMI im Dezember

Endspurt wrote:

Heute könnte es zur Abwechslung wirklich einen angenehmen grünen Freitag geben (wenigstens zu Beginn).

USA im Plus geschlossen, Japan und Hongkong und ganz Asien im guten Plus, dazu schon grüne US-Futures,

was will man mehr.

Derjenige, der gestern 150 000 SSMEE-Call-Optionen postete wird mit einem sehr schönen Gewinn ins Wochenende gehen.

Das DAX-Plus vorbörslich zirka 50 Punkte.

Ach ja, und auch der SMI vorbörslich +53 Punkte.

Übrigens Swissquote-Vorbörse immer noch mit Fantasiezahlen. Z.B. Swiss Re Fr. 120.- erwartet, 50% Plus usw. ABB 36.50 Lol

zu schön um wahr zu sein LolSmile

Spanien Europameister 08 Biggrin

learner
Bild des Benutzers learner
Offline
Zuletzt online: 14.07.2011
Mitglied seit: 19.05.2006
Kommentare: 3'585
SMI im Dezember

Endspurt wrote:

Übrigens Swissquote-Vorbörse immer noch mit Fantasiezahlen. Z.B. Swiss Re Fr. 120.- erwartet, 50% Plus usw. ABB 36.50 Lol

Pardon, Endspurt, kenne das nicht: Sind das die Schätzzahlen der Swissquote-Mitglieder?

Es gibt noch Schlimmeres.

the boss
Bild des Benutzers the boss
Offline
Zuletzt online: 24.08.2015
Mitglied seit: 15.08.2007
Kommentare: 1'560
SMI im Dezember

learner wrote:

Endspurt wrote:
Übrigens Swissquote-Vorbörse immer noch mit Fantasiezahlen. Z.B. Swiss Re Fr. 120.- erwartet, 50% Plus usw. ABB 36.50 Lol

Pardon, Endspurt, kenne das nicht: Sind das die Schätzzahlen der Swissquote-Mitglieder?

Es heisst "SMI Vorbörse" unter Swissquote / Märkte und Kurse / Schweiz / SMI.

Die spinnen seit gestern total!!!, z.B. Adecco vorbörslich 20% im Plus, Novartis 33%, UBS 33% etc. LolLol

In a battle between price and momentum, always trust momentum. Boris Schlossberg

chuecheib
Bild des Benutzers chuecheib
Offline
Zuletzt online: 01.12.2011
Mitglied seit: 08.10.2007
Kommentare: 1'952
SMI im Dezember

aber das mit den kursen ist nicht nur bei SQ so ... auch bei der virt-x sehen die so aus ... also muss es diese aufträge doch irgendwo geben ...

START! Time to play the Game !!!!!

the boss
Bild des Benutzers the boss
Offline
Zuletzt online: 24.08.2015
Mitglied seit: 15.08.2007
Kommentare: 1'560
SMI im Dezember

Endspurt wrote:

Heute könnte es zur Abwechslung wirklich einen angenehmen grünen Freitag geben (wenigstens zu Beginn)...

Ich bin auch der Meinung dass die Wende endlich kommt! Ich freue mich auf diese schöne grüne Farbe, das Rot haben wir jetzt genung gesehen Wink

In a battle between price and momentum, always trust momentum. Boris Schlossberg

chuecheib
Bild des Benutzers chuecheib
Offline
Zuletzt online: 01.12.2011
Mitglied seit: 08.10.2007
Kommentare: 1'952
SMI im Dezember

seltsam seltsam ... nun kommen ähnlich grosse verkaufsaufträge rein ... mensch wer hat denn einfach mal rasch 1-2 mrd über um den smi und die kleinen anleger zu ärgern ...

START! Time to play the Game !!!!!

zuerihegel73
Bild des Benutzers zuerihegel73
Offline
Zuletzt online: 03.02.2012
Mitglied seit: 27.04.2007
Kommentare: 468
SMI im Dezember

chuecheib wrote:

aber das mit den kursen ist nicht nur bei SQ so ... auch bei der virt-x sehen die so aus ... also muss es diese aufträge doch irgendwo geben ...

Klar, wenn vor der Eröffnung einer bestens kauft und noch niemand einen Verkaufsauftrag hineinstellt, dann können solche Kurse zustande kommen. Das ändert sich aber um 9 Uhr.

chuecheib
Bild des Benutzers chuecheib
Offline
Zuletzt online: 01.12.2011
Mitglied seit: 08.10.2007
Kommentare: 1'952
SMI im Dezember

08:32:46 47 market 47.00 market -28.70 (-37.91%) 75.7

und nun das andere extrem Blum 3 .. mensch spinn ich ..

START! Time to play the Game !!!!!

Johnny P
Bild des Benutzers Johnny P
Offline
Zuletzt online: 02.12.2011
Mitglied seit: 28.09.2007
Kommentare: 3'970
SMI im Dezember

Mal sehen ob das GAP nicht wieder in der ersten Handelsstunde abverkauft wird...ich stehe Short bei Fuss!!!

„Alles was die Sozialisten vom Geld verstehen, ist die Tatsache, dass sie es von anderen haben wollen.“

Konrad Adenauer

tschonas
Bild des Benutzers tschonas
Offline
Zuletzt online: 27.11.2012
Mitglied seit: 16.12.2007
Kommentare: 1'820
SMI im Dezember

Nun ist zumindest einige Titel auf ein annähernd realistisches Niveau zurückgekehrt! Wink

Dr.Zock
Bild des Benutzers Dr.Zock
Offline
Zuletzt online: 22.01.2015
Mitglied seit: 16.06.2006
Kommentare: 5'617
SMI im Dezember

1-2 Milliraden sind für einen oder mehrere Grossinvestoren nicht so viel wie man meinen könnte. Die einzige plausible Erklärung für mich ist die, dass in den vergangenen Monaten extrem viele Puts auf SMI-Titel gehandelt wurden. Da vermutlich mehr Puts als Calls im Umlauf sind gehts dem Emitenten darum diese mit möglichst mit "maximum pain" für die Puthalter an die Strikegrenze zu manövrieren. Das ist vermutlich auf diesem Wege ( Aktienkurse in die Höhe treiben ) günstiger. Aber vielleicht mach ich da auch nur einen groben Denkfehler, und es wird sich letztendlich nur als "Computerpanne" herausstellen. Falls dem aber nicht so ist, dann haben wir definitiv einen Beleg dafür, dass Kurse von grossen Adressen manipuliert werden ( sofern man das überhaupt als Manipulation deklarieren darf und kann ).

Gruss

Dr.Zock

Es ist leichter, einer Begierde ganz zu entsagen, als in ihr maßzuhalten. ( Friedrich Nietzsche )

chuecheib
Bild des Benutzers chuecheib
Offline
Zuletzt online: 01.12.2011
Mitglied seit: 08.10.2007
Kommentare: 1'952
SMI im Dezember

ja klar 1-2 mrd sind nicht viel für grossinvestoren .. ok ..

aber ich halte nestle calls ... und wenn ich da kaufaufträge über 500 mio CHF sehe .. und danach verkaufsaufträge in etwa der selben höhe .. dann spinn ich doch .. sowas ist doch nicht normal .. zumal nestles umsatz in den letzten tagen bei etwa 750 mio CHF im schnitt lag ... da stimmt doch was nicht ...

also ich weiss echt ned mehr was los ist .. habe nicht mal die einfachste erklärung dafür ... das mit den puts klingt logisch ... aber irgendwie ist das dann doch auch etwas seltsam ...

EDIT: der tagesumsatz von nestle mein ich damit ..

START! Time to play the Game !!!!!

tschonas
Bild des Benutzers tschonas
Offline
Zuletzt online: 27.11.2012
Mitglied seit: 16.12.2007
Kommentare: 1'820
SMI im Dezember

Da haben wir's...nicht wirklich was mit den hohen Kursen, was allerdings auch sehr speziell war... Lol

revinco
Bild des Benutzers revinco
Offline
Zuletzt online: 08.04.2019
Mitglied seit: 30.06.2006
Kommentare: 4'398
SMI im Dezember

learner wrote:

Ich fordere nun vom SMI, dass er sich ein wenig an die Regeln halte, um nun beim unteren Fibo-Retracing entlang der Speedline 2 eine müde Bärenflagge zu bilden, mit Widerstand 8500, allenfalls 8600 ... Ruhn!

Aber das stimmt mit meinem Chart vor ein paar Seiten nicht überein... erkennst Du den 'Fehler'?

Vermögen strukturieren und sich möglichst für die unplanbaren Marktereignissen vorbereiten.

KIM
Bild des Benutzers KIM
Offline
Zuletzt online: 02.04.2013
Mitglied seit: 14.02.2007
Kommentare: 1'772
SMI im Dezember

Bei Merrill könnte Temasekt für $5 Mrd einsteigen

New York (BoerseGo.de) - Die Investmentbank Merrill Lynch befindet sich gemäß dem “Wall Street Journal” mit der in Singapur ansässigen staatlichen Investmentgesellschaft Temasek Holdings Pte. Ltd. in Gesprächen über eine Finanzspritze von bis zu 5 Milliarden Dollar. Entsprechende Spekulationen ranken sich nach jüngsten Analysteneinschätzungen, wonach Merrill zum vierten Quartal Im Zusammenhang mit der Hypothekenkrise zusätzliche Abschreibungen von 8 Milliarden Dollar verkünden wird. Zudem sind bereits Staatsfonds aus Asien und dem mittleren Osten in andere krisengeschüttelte Banken in den USA und Europa eingestiegen, heißt es weiter von der Zeitung.(© BörseGo AG 2007

Die chinesischen und arabischen R(i)etter, sind wirklich voll im Anmarsch! Sad

"Börsenerfolg ist eine Kunst und keine Wissenschaft."
André Kostolany
 

wildhund
Bild des Benutzers wildhund
Offline
Zuletzt online: 20.12.2011
Mitglied seit: 02.08.2007
Kommentare: 2'296
SMI im Dezember

Mein Einstieg gestern hat sich voll gelohnt. Auch an der Börse lohnt es sich, wenn man auf seine Baugefühle eingeht.

Der Unterschied zwischen dem Theoretiker und dem Praktiker ist jener, in der Zeit wo der Theorektiker nach den Gründen sucht, hat der Praktiker verdient.

Wer nicht wagt, der nicht gewinnt!



Mache was Du willst, aber mach es richtig!

wildhund
Bild des Benutzers wildhund
Offline
Zuletzt online: 20.12.2011
Mitglied seit: 02.08.2007
Kommentare: 2'296
SMI im Dezember

IWF: Subprime-Krise beeinträchtigt Wachstum

Paris. sda/reuters/baz. Die Krise am US-Hypothekenmarkt wird laut dem Internationalen Währungsfonds das Wachstum in Europa und den USA beeinträchtigen.

Der finanziellen Stabilität sei ein Schlag versetzt worden, sagte IWF-Direktor Dominique Strauss-Kahn dem französischen Radiosender RTL am Freitag. Zwar gebe es noch keinen massiven Wachstumsrückgang in den USA und Europa. Es seien aber bereits merkliche Folgen zu bemerken.

Zudem bleibe immer noch eine gewisse Unsicherheit bestehen, sagte Strauss-Kahn. «Falls morgen einige grosse Banken Dinge bekanntgeben, von denen wir noch nichts wissen, wird es eine andere Einschätzung der Lage geben.» Es bleibe daher ein Risiko bestehen. Das weltweite Wachstum werde jedoch weiterhin stark bleiben.

Wer nicht wagt, der nicht gewinnt!



Mache was Du willst, aber mach es richtig!

learner
Bild des Benutzers learner
Offline
Zuletzt online: 14.07.2011
Mitglied seit: 19.05.2006
Kommentare: 3'585
SMI im Dezember

Revinco wrote:

learner wrote:
Ich fordere nun vom SMI, dass er sich ein wenig an die Regeln halte, um nun beim unteren Fibo-Retracing entlang der Speedline 2 eine müde Bärenflagge zu bilden, mit Widerstand 8500, allenfalls 8600 ... Ruhn!

Aber das stimmt mit meinem Chart vor ein paar Seiten nicht überein... erkennst Du den 'Fehler'?

Ich sehe nicht, was du meinst. Wo steckt deiner Ansicht nach ein Fehler?

Es gibt noch Schlimmeres.

<gelöscht>
SMI im Dezember

wildhund wrote:

wenn man auf seine Baugefühle eingeht.

Was baust denn? WinkLolWink

revinco
Bild des Benutzers revinco
Offline
Zuletzt online: 08.04.2019
Mitglied seit: 30.06.2006
Kommentare: 4'398
SMI im Dezember

learner wrote:

Revinco wrote:
learner wrote:
Ich fordere nun vom SMI, dass er sich ein wenig an die Regeln halte, um nun beim unteren Fibo-Retracing entlang der Speedline 2 eine müde Bärenflagge zu bilden, mit Widerstand 8500, allenfalls 8600 ... Ruhn!

Aber das stimmt mit meinem Chart vor ein paar Seiten nicht überein... erkennst Du den 'Fehler'?

Ich sehe nicht, was du meinst. Wo steckt deiner Ansicht nach ein Fehler?

Hi Learner, danke für die Nachfrage. Wink Findest Du nicht, dass diese beiden Charts völlig unterschiedlich sind in Bezug auf den Candlesticks bis 16.12.?

http://img254.imageshack.us/img254/6034/smi20122007ld7.png

http://img150.imageshack.us/img150/5131/weeklychartsmins0.jpg

Kann der Unterschied so gross sein, weil ich weekly und Du was anderes eingestellt hast?

Ich sehe nämlich auf Deinem Chart die Zeiteinstellung nicht (intraday, weekly?)

Vermögen strukturieren und sich möglichst für die unplanbaren Marktereignissen vorbereiten.

learner
Bild des Benutzers learner
Offline
Zuletzt online: 14.07.2011
Mitglied seit: 19.05.2006
Kommentare: 3'585
SMI im Dezember

Revinco: Allerdings habe ich daily Candles reingestellt. Du kannst es an den Daten unterhalb der Kerzen sehen...

Es gibt noch Schlimmeres.

wildhund
Bild des Benutzers wildhund
Offline
Zuletzt online: 20.12.2011
Mitglied seit: 02.08.2007
Kommentare: 2'296
SMI im Dezember

omega wrote:

wildhund wrote:
wenn man auf seine Baugefühle eingeht.

Was baust denn? WinkLolWink

Ok. bauen sollte ich schon eher nicht, eigentlich habe ich es mehr mit Wohl des Bauches. Sorry Schreibfehler!

Wer nicht wagt, der nicht gewinnt!



Mache was Du willst, aber mach es richtig!

Psytrance24
Bild des Benutzers Psytrance24
Offline
Zuletzt online: 25.09.2012
Mitglied seit: 07.12.2007
Kommentare: 11'067
SMI im Dezember

Revinco wrote:

Danke für Dein Beispiel, aber Du hast Dich auf den DJ bezogen, ich auf den SMI. Habe ich aber in meinem Beispiel Fibonacci richtig angewendet? Weil in meinem SMI-Chart sind die Fibonacci Retracements völlig irrelevant im Vergleich zu den candlesticks.

Dein Bsp stimmt schon, allerdings würde ich auf so einen kurzen Zeitraum mit Daily Candles arbeiten. Und wie gesagt es muss nicht kehren weil es ein 38.2 od. 61.8% Retracement ist.

Das Schicksal mischt die Karten und wir spielen.

A. Schopenhauer



Gegen Dummheit ist kein Kraut gewachsen.

Psytrance24
Bild des Benutzers Psytrance24
Offline
Zuletzt online: 25.09.2012
Mitglied seit: 07.12.2007
Kommentare: 11'067
SMI im Dezember

Auf Tradesignal kann man ja immer schönere Charts zeichnen Smile

Das Schicksal mischt die Karten und wir spielen.

A. Schopenhauer



Gegen Dummheit ist kein Kraut gewachsen.

learner
Bild des Benutzers learner
Offline
Zuletzt online: 14.07.2011
Mitglied seit: 19.05.2006
Kommentare: 3'585
SMI im Dezember

Psytrance, findest du nicht, dass das bärische Szenario ziemlich neutralisiert würde, wenn der SMI, wie du es auf deinem psychodelischen Chart zeigst, nach 8700 streben würde? Wenn 8700, dann auch 8900, womit sich das Bild eines Seitwärtsdreiecks ergeben würde. Die Abwärtsflagge würde sich seitwärts auspendeln, bis sie ihren Ausbruch aus der Seitwärtsstruktur schafft.

Auch ein mögliches Szenario, oder nicht? Vielleicht richte ich mich darauf ein. Bin am Brüten!

Es gibt noch Schlimmeres.

Endspurt
Bild des Benutzers Endspurt
Offline
Zuletzt online: 10.11.2011
Mitglied seit: 01.02.2007
Kommentare: 1'091
SMI im Dezember

Nach dem guten gestrigen Abschluss der US-Börsen ist es möglich, dass für die letzten 2 Handelstage im alten Jahr noch steigende Aktienkurse zu erwarten sind (eigentlich meinte ich, dass am 24. Dezember ein verkürzter Börsenhandel stattfindet, dem ist offensichtlich nicht so). Die 8500 müssten am Donnerstag problemlos fallen.

ABB wieder gegen Fr. 33.-, überraschend gut hält sich immer noch Syngenta, ganz knapp unter Jahreshöchst.

Wäre wenigstens ein kleiner versöhnlicher Abschluss eines wilden Zick-Zack-Börsenherbstes mit mehrheitlich negativen Tendenzen, die sicher auch noch ins 2008 ausstrahlen werden.

meridiannet
Bild des Benutzers meridiannet
Offline
Zuletzt online: 15.11.2008
Mitglied seit: 02.02.2007
Kommentare: 324
Josef Ackermann in der NZZ zu der Subprime Krise Teil 1

Wie das internationale Finanzsystem zu stärken wäre

Votum für eine engere Kooperation von Banken, Aufsichtsbehörden, Zentralbanken und Regierungen

Von Josef Ackermann*

Die Spannungen an den Finanzmärkten werden noch einige Zeit anhalten. Zwar sind ihre Rückwirkungen auf die Realwirtschaft gegenwärtig noch gering, bedürfen aber einer sorgfältigen Beobachtung. Umso wichtiger ist es, dass Klarheit über die Ursachen der Verwerfungen geschaffen wird und auf dieser Basis die richtigen Lehren gezogen werden.

Am Anfang der Krise stand, wie so häufig, ein Boom. Die Preissteigerungen am amerikanischen Immobilienmarkt und das hohe Wachstum der Märkte für Hypothekarkredite waren besonders mit Blick auf das starke Bevölkerungswachstum in den USA teilweise fundamental begründet, teilweise waren sie von niedrigen Zinsen getrieben. Die amerikanische Notenbank (Fed) hatte nach dem Platzen der New-Economy-Blase für hohe Liquidität gesorgt, die sich auch in höheren Preisen am Immobilienmarkt niederschlug. Zudem förderten innovative Finanzierungsformen das Marktwachstum. Zu diesen Innovationen zählte auch das Subprime-Segment, dessen Anteil am Neugeschäft zwischen 2001 und 2006 von 6% auf 15% stieg. Die neuen Produkte ermöglichten es auch finanzschwachen Kunden, Kredite aufzunehmen.

Suche nach höheren Renditen

Das Wachstum innovativer Finanzierungsformen wurde auch möglich, weil neue, risikoreichere Produkte von Finanzinvestoren stark nachgefragt wurden: In Zeiten niedriger Zinsen und starken Wettbewerbs bei Vermögensverwaltern und Banken gab es eine «Suche nach Rendite». Diese komprimierte zunehmend die Risikoprämien. Vor dem Hintergrund eines robusten weltwirtschaftlichen Wachstums und der daraus resultierenden historisch niedrigen Zahlungsausfälle war dies fundamental zum Teil durchaus gerechtfertigt; im Verlauf des Jahres 2006 und im Frühjahr 2007 kam es jedoch zunehmend zu Übertreibungen. Die Konstruktionen von Finanzmarktinnovationen wurden in einigen Bereichen immer komplexer, und die Risikoprämien deckten die zugrunde liegenden Risiken nicht mehr angemessen ab.

Das Ende des Booms kam mit den steigenden Zinsen. Das Fed erhöhte die Leitzinsen seit Mitte 2004 von 1% auf 5,25%. Dies bremste den Anstieg der Hauspreise und löste gleichzeitig deutliche Anpassungen bei variabel verzinsten Hypothekardarlehen aus. In der Folge zogen die Ausfallraten - vor allem im Subprime-Segment - stark an.

Übergreifen auf andere Märkte

An Warnungen vor einem Abkühlen des amerikanischen Immobilienmarkts hatte es indes nicht gemangelt, und viele Marktteilnehmer waren darauf eingestellt. Für die meisten Akteure war jedoch überraschend, wie schnell und wie umfassend die Subprime-Krise auf andere Marktsegmente übergriff und sich über Ländergrenzen hinweg ausbreitete. Ursächlich hierfür waren zwei Merkmale, die die internationalen Finanzmärkte seit Jahren wesentlich prägen: die Globalisierung und die Verbriefung.

Verpackt als «asset-backed securities» wurden die Risiken der Hypothekarkredite rund um den Globus verteilt. Das stellt zwar einerseits eine willkommene Risikostreuung dar, erhöht anderseits aber auch die Ausbreitung der Krise und produziert - soweit die Verteilung der Risiken nicht bekannt ist - zusätzliche Unsicherheit. War die Krise in einer ersten Phase auf das Subprime-Segment und die Immobilienfinanzierungsgesellschaften begrenzt, schwappte sie schnell auf andere Institutionen weltweit über, die in solchen Wertpapieren investiert waren. Als die daraus resultierenden Verluste in unerwartetem Umfang und an unerwarteter Stelle auftauchten, sorgte das - zusammen mit der Unkenntnis weiterer noch vorhandener Risiken - für eine allgemeine Verunsicherung. Als Folge davon trocknete der Interbankenmarkt aus - ein bis dahin nicht für möglich gehaltenes Phänomen.

Die Verbriefungs- und Syndizierungsmärkte liessen kaum noch Transaktionen zu, so dass Banken gezwungen waren, bereits zugesicherte Buyout-Finanzierungen auf der Bilanz zu halten, was einen zusätzlichen Liquiditäts- und Kapitalbedarf auslöste. Gleiches galt für die Übernahme zuvor ausserbilanziell gehaltener Investmentvehikel, die bis dahin kurzfristig durch Commercial Papers refinanziert worden waren. Um neue Liquidität zu beschaffen, verkauften Banken Aktiva in noch liquiden, fundamental gesunden Märkten, die dadurch ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen wurden. Durch diese ungewöhnlichen Marktbewegungen trafen zuvor geltende Annahmen über die Korrelation zwischen verschiedenen Anlageklassen nicht mehr zu; auf quantitativen Modellen beruhende Handelsstrategien wurden daher aufgegeben, was den Abwärtstrend der Preise verstärkte.

Die Zentralbanken schreiten ein

Die Zentralbanken, allen voran die Europäische Zentralbank, reagierten professionell und rasch auf die Verwerfungen in den Geldmärkten und sorgten durch massive Liquiditätsspritzen für eine Beruhigung der Lage; das entschiedene Eingreifen der Aufsichtsbehörden im Verbund mit der Finanzbranche bei in Existenznot geratenen Instituten tat ein Übriges. Allerdings ist Mitte November die Nervosität an die Märkte zurückgekehrt. Dies liegt zum einen an der Unsicherheit darüber, wie stark die Turbulenzen das weltwirtschaftliche Wachstum in den nächsten Monaten belasten werden; zum andern belastet die anhaltende Unsicherheit darüber, welcher Abschreibungsbedarf sich noch in den Büchern der Banken verbirgt. Schliesslich veranlasst die Frage, wie lange viele Marktsegmente noch illiquide sein werden, viele Banken dazu, ein Polster an Liquidität und Kapital zu halten, um etwaigen Beanspruchungen der Bilanz entsprechen zu können. Die führenden Zentralbanken der Welt haben Mitte Dezember in einer konzertierten Aktion auf diese Situation reagiert und damit ein ebenso klares wie psychologisch wichtiges Signal gegeben, dass sie gemeinsam bereit sind, die Liquidität der globalen Geldmärkte zu gewährleisten und ein Übergreifen der Verspannungen auf die Realwirtschaft zu verhindern.

* Josef Ackermann ist Vorsitzender des Vorstands und des Group Executive Committee der Deutschen Bank.

meridiannet
Bild des Benutzers meridiannet
Offline
Zuletzt online: 15.11.2008
Mitglied seit: 02.02.2007
Kommentare: 324
Teil 2, welche Lehren daraus gezogen werden sollten

Erkenntnisse und Lehren aus der Krise

Die Bekämpfung der akuten Liquiditätsengpässe hat gewiss Priorität. Gleichzeitig ist es vor dem Hintergrund der anhaltenden Nervosität und Unsicherheit aber auch erforderlich, besonnen die Lehren aus der Subprime-Krise zu ziehen. Diese sollten, wo nötig, zwar zügig, aber nur nach sorgsamer Prüfung ihrer potenziellen Wirkung gezogen werden. Nichts wäre schädlicher, als durch verfehlte Massnahmen den Samen der nächsten Probleme auszustreuen. Deshalb ist es besonders ermutigend, dass aufseiten der Regierungen, Aufsichtsbehörden und Zentralbanken grosser Wert auf eine internationale Koordination ihres Vorgehens gelegt wird; die Abstimmung im Rahmen des Financial Stability Forum (FSF) ist ein gutes Zeichen. Ebenso erfreulich ist, dass Aufsicht und Regierungen den engen Dialog mit der Finanzbranche pflegen und diese bei der Suche nach Lösungen einbeziehen. Dies fügt sich gut mit entsprechenden Aktivitäten aufseiten der Finanzbranche selbst, die sich insbesondere im Rahmen des Institute of International Finance (IIF) kollektiv um Antworten bemüht. Die entsprechenden Arbeiten bei IIF und FSF sollen im Frühjahr 2008 in ersten Empfehlungen ihren Niederschlag finden. Parallel dazu müssen die Banken natürlich jeweils individuell die Massnahmen ergreifen, die in ihren eigenen Verantwortungsbereich fallen.

- Transparenz und Risikoverteilung: Jedes einzelne

Haus muss Klarheit über seine Engagements in

den von den Turbulenzen betroffenen Markt

segmenten schaffen. Darüber hinaus braucht es

Klarheit über seine Eventualverbindlichkeiten.

Diese Transparenz ist die Voraussetzung dafür,

dass das Vertrauen an den Interbankenmärkten

zurückkehrt. Dass sich viele Banken mittlerweile

entschlossen haben, ausserbilanzielle Vehikel

wieder auf ihre Bilanz zu nehmen, ist in diesem

Sinne ein guter Schritt.

Über die gegenwärtige Marktsituation hinaus

wird es künftig generell eine Kernaufgabe des

Bankmanagements sein, für Transparenz zu sor

gen. Nach den Erfahrungen der letzten Monate

werden Investoren, Gläubiger und Rating-Agen

turen mehr Offenheit einfordern. Und Banken

werden diese Erwartung - mit Blick auf einzelne

Produkte und Transaktionen ebenso wie in Be

zug auf das Geschäft insgesamt - erfüllen müssen,

wenn sie nicht den Preis höherer Finanzierungs

kosten zahlen wollen. Positiv dürfte sich auswir

ken, dass der neue internationale Eigenkapital

standard («Basel II») in der sogenannten «Säule

3» bereits ein Mehr an Transparenz verlangt.

Während Banken diese Formen der Transparenz

weitgehend eigenständig verbessern können, be

darf es kollektiven Handelns, um mehr Transpa

renz über die Risikoverteilung im Finanzsystem

insgesamt zu schaffen. Dies ist kein neues Thema;

seine Relevanz ist durch die rasche grenzüber

schreitende Ausbreitung der Marktturbulenzen

aber besonders deutlich geworden. Umso wichtiger

ist es, dass Banken und Aufsichtsbehörden noch

intensiver daran arbeiten, gemeinsam mehr Klar

heit über die Verteilung der Risiken herzustellen.

- Fragen der Bewertungsmethodik: Mehr Transpa

renz hilft nur dann, wenn die Grundlagen zur Be

wertung der Anlagen nachvollziehbar und aner

kannt sind. Die Subprime-Krise hat jedoch offen

gelegt, dass es zwar allgemeine Grundsätze für

die Bewertung komplexer Produkte gibt, diese

aber einer genaueren und im Markt gleicher

massen angewandten Auslegung bedürfen; a for

tiori gilt dies für die Bewertung von Produkten,

für die es temporär keinen Marktpreis gibt. Klar

heit über die Grundlagen der Bewertung erleich

tert überdies die Preisbildung, was es den Banken

wiederum leichter macht, eigene Risikomodelle

zu entwickeln und die Abhängigkeit von externen

Bewertungen wie Ratings zu reduzieren.

- Konsequenzen für das Risiko- und Liquiditäts

management: Interne Richtlinien über das Ein

gehen und die Bewertung von Risiken müssen

rigoros umgesetzt werden. In diesem Zusammen

hang ist auch sicherzustellen, dass die Zuweisung

von Kapital bei den Banken innerhalb der

Gruppe zu risikogerechten Kosten erfolgt: Wenn

die Eigenhandelsaktivitäten einer Bank vom

positiven Rating der Gesamtbank profitieren,

etwa weil sich die Bank günstig über Einlagen re

finanziert, wird dieser Vorteil Rückwirkungen

auf die Risikoprämien der Anlagen haben, die

der Eigenhandel erwirbt, und somit die Preise

verzerren.

Die Angemessenheit und Leistungsfähigkeit der

verwendeten Risikomodelle muss kontinuierlich

geprüft werden. Dies schliesst besonders auch

eine kritische Überprüfung der Annahmen ein,

die die Modelle über die Liquidität treffen. Dabei

gilt es, die Modelle nicht nur auf ihre methodi

sche Korrektheit hin zu überprüfen, sondern stets

auch eine Analyse der wirtschaftlichen Plausibili

tät vorzunehmen. Risiken, die nicht in einem an

gemessenen Verhältnis zur eigenen Kapitalbasis

und zur eigenen Ertragskraft stehen, dürfen nicht

eingegangen werden. Aktiva, deren Werthaltig

keit man nicht auf der Basis einer eigenständigen

Risikoanalyse zuvor selbst überprüft hat, dürfen

nicht erworben werden. Sich allein auf das Urteil

Dritter, beispielsweise einer Rating-Agentur, zu

verlassen, reicht nicht aus.

Ein besonders wichtiges Aufgabenfeld ist dabei

die Verbesserung des Liquiditätsmanagements.

Dazu zählen ein leistungsfähiges Stress-Testing

und eine strikte interne Preissetzungsdisziplin bei

Eventualverbindlichkeiten. Die Tatsache, dass

«Basel II» für unterjährige Liquiditätslinien

strengere Eigenkapitalanforderungen stellt, als

«Basel I» dies bisher tat, sollte sich positiv aus

wirken. Um die Anreize zu erhöhen, ein besseres

Liquiditätsmanagement zu entwickeln, sollte es

Banken künftig, analog zum Kreditrisiko-Ma

nagement, verstärkt möglich sein, auf eigene

Liquiditätsmodelle zurückzugreifen.

- Anreizstrukturen komplexer Produkte: Richtig ist,

dass der Einsatz komplexer strukturierter Pro

dukte Klarheit und Kenntnis über ihre Wirkungs

mechanismen voraussetzt. Richtig ist auch, dass

die Verbriefung von Krediten die Anreizstruktu

ren für alle beteiligten Parteien verändert. Dies

muss in der Konstruktion der Kontrakte berück

sichtigt werden. Insbesondere muss der Begrün

der («Originator») der Forderung einen Anreiz

haben, das Kreditrisiko sorgsam zu bewerten und

das Verhalten des Kreditnehmers zu beobachten.

Es gibt eine Vielzahl von Mechanismen, um dies

sicherzustellen. Je nach Art der zugrunde liegen

den Forderung gibt es eine grosse Vielfalt an Ver

briefungen und strukturierten Produkten, und

man wäre schlecht beraten, diese alle über einen

Kamm zu scheren. Strukturierte Produkte bieten

massgeschneiderte Lösungen für die Finanzie

rungserfordernisse von Investoren. Verbriefungen

und andere Formen des Kreditrisikotransfers

haben die Widerstandsfähigkeit des Finanzsek

tors erhöht und zu dem spektakulären Wachstum

der vergangenen Jahre beigetragen. Es sollte da

her ein Interesse daran bestehen, diese Instru

mente nicht zu beschädigen.

Isolierte Antworten genügen nicht

Die Subprime-Krise und ihre Auswirkungen stellen Banken, Aufsichtsbehörden, Zentralbanken und Regierungen gleichermassen vor substanzielle Herausforderungen. Die Turbulenzen haben deutlich gemacht, wie komplex die Wirkungszusammenhänge in einem internationalisierten Finanzsystem sind. Sie haben gezeigt, dass isolierte Antworten keine angemessene Reaktion sind, sondern eine enge Abstimmung zwischen den Staaten sowie zwischen Finanzwelt und staatlichen Stellen nötig ist. Genau in dieser Kooperation entsteht die nötige Dynamik und Kreativität, um den Herausforderungen zu begegnen.

Josef Ackermann, NZZ vom 22.12.2007

Seiten