SMI im Februar

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MarcusFabian
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SMI im Februar

Das Grosse Bild

Entgegen allen Hoffnungen (auch meinen eigenen) fand die Weihnachtsrally diese Saison nicht statt. Auch der Januar, der normalerweise ein sehr starker Börsenmonat ist, ging diesmal glatt in die Hose.

Der SMI notiert rund 16% unterhalb des Hochs vom Oktober 2007 und somit stellt sich zwangsläufig die Frage, wie es weitergehen könnte.

Was uns Schweizer besonders frustriert ist die Tatsache, dass a) Ursache allen Übels in den USA liegt aber b) der Dow Jones besser performt hat als der SMI.

Aber stimmt das?

Ja, aber nicht in dem Ausmass, wie wir meinen. Denn: Der SMI wird in harten Schweizer Franken bewertet, der Dow in einer Bananenwährung.

Zum Vergleich hier der folgende ungewohnte Chart:

Die schwarze Kurve ist der uns allen bekannte Kursverlauf des Dow Jones. Die blaue Kurve ist der SMI in Dollar!!!. Entsprechend zeigt die Skala links den aktuellen Kurs des SMI bei $7061.

Unten ist der Verlauf Dollar/CHF in einem eigenen Fenster.

Wir sehen also: Die Anatomie des SMI liegt sehr nahe am Dow. Auch wenn Dr. Zock etwas anderes behauptet Wink

Differenzen ergeben sich fast ausschliesslich durch Währungsschwankungen.

Nachdem das geklärt ist, darf ich mir die Freiheit nehmen, wahlweise den SMI oder den Dow Jones zur Standordbestimmung hinzuzuziehen. Schliesslich gibt es derzeit noch keinerlei Zeichen dafür, dass es dem SMI (oder DAX, FTSE, CAC MIB ...) gelingen könnte, sich vom Dow abzukoppeln.

Und so werden wir auch nach wie vor auf die Zahlen der Cowboys achten (müssen), wenn wir den SMI voraussagen wollen.

Aber zuerst ein Blick zurück in den Januar.

Januar

Was hat uns beschäftigt?

Aus dem alten Jahr sind die altbekannten Probleme rübergeschwappt:

:arrow: Subprime-Krise, wo mit Abschreibungen von insgesamt $500-$1000 Mrd gerechnet werden muss. Derzeit wurden erst $110 Mrd abgeschrieben. Der Abschreibungsbedarf ist also noch gross und somit hält sich die Lust, Finanztitel zu kaufen, verständlicher Weise in Grenzen.

:arrow: Kreditkartenkrise. Auch hier wird mit Zahlungsausfällen in Grössenordnung von $900 Mrd gerechnet. Allerdings hat sich die KK-Krise in den Köpfen der Marktteilnehmer noch nicht gefestigt und die guten Zahlen von American Express und Mastercard dürften diese Sorgen vorläufig vergessen machen.

:arrow: Derivate-Krise. Diese ist zum Glück noch nicht ausgebrochen und der breiten Öffentlichkeit auch nicht bekannt. Das Volumen der wackeligen Derivate übersteigt jenes der Subprime und Kreditkarten um Faktor 400!

Zum Vergleich: Das US BSP beträgt $13'000 Mrd. Das maximale Ausmass der Subprime-Krise von $1000 Mrd macht also gerade mal 8% des US-BSP aus.

Die Derivate-Ausstände liegen bei $415'000 Mrd und übersteigen das US-BSP um Faktor 30! Auf der obenstehenden Grafik ist das US BSP zum Vergleich eingeblendet.

:arrow: Im Januar hat uns vor allem der unvorhersehbare Mini-Crash um den 21. Januar beschäftigt. Es verdichten sich die Vermutungen, dass die Trading-Aktionen von Jérôme Kerviel (Societé Générale) bzw. die Aufräumaktion danach der Auslöser für die Krise war.

Im Klartext kurz zusammengefasst: JK hatte 140'000 Future-Kontrakte auf den DAX laufen. Jeder Kontrakt bringt €25 pro DAX-Punkt. Bei 140'000 Kontrakten macht das €3.5 Mio pro DAX-Punkt. Nun bewegt sich der DAX innert 5 Minuten bequem mal um 10 Punkte (= €35 Mio) und eine Tagesschwankung von 100 Punkten (€350 Mio) ist auch nichts aussergewöhnliches.

Als nun am Freitag 18. Januar intern bei der SG diese unerlaubt hohen Positionen bekannt wurden (die notebene zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht gross im Minus waren), wurden sie innert kurzer Zeit auf den Markt geschmissen.

Nun, der Markt kann vielleicht 1'000 DAX-Kontrakte pro Stunde verkraften, ohne dass dies Auswirkungen auf die Kurse hat. Aber wenn man pissblöd alle 140'000 Kontrakte auf den Markt wirft, muss man sich nicht wundern, dass die Kurse ins Trudeln geraten. Unter dem Strich hat der DAX entsprechend 1000 Punkte verloren. Konsequenz: (1000 mal 140'000 mal €25) = €3.5 Mrd Verlust!

Dass die FED - in Unwissenheit der Affäre Jérôme Kerviel daraufhin die Zinsen in einer Panikaktion um 75 bp gesenkt hat, entbehrt nicht einer gewissen Komik Wink

:arrow: Von den meisten unbemerkt: Neue Allzeithochs in Gold (936.95 am 30.1.) und Silber (17.01 am 31.1.)

:arrow: Damit wären wir beim letzten Punkt des Januar-Rückblicks: Das FED hat die Zinsen um insgesamt 1.25% auf nunmehr 3.5% gesenkt.

Damit wird erreicht, dass die US-Schuldner von Zinsen entlastet werden und der Konsum nicht einbricht.

Gleichzeitiger Nebeneffekt: Der Dollar sinkt und da die Schulden der USA im Ausland meist in Dollar lauten, werden automatisch die Schulden entwertet. Solange die ausländischen Gläubiger dieses Spiel akzeptieren, bleibt die Welt noch eine Zeitlang in Ordnung.

Ausblick Februar

Hier die aktuellen Zins-Futures vom 31. Januar: Per Februar wird eine Zinsrate von durchschnittlich 2.95% angenommen. Wir können also behaupten, der Markt rechnet mit einer Wahrscheinlichkeit von etwa 90% mit einer weiteren Zinssenkung von 0.5% im Februar.

Sodele, kommen wir zu den Börsen:

Der Dow Jones befindet sich seit Oktober in einem Bärenmarkt. Bärenmarkt auch deshalb, weil ...

:arrow: Die GD200 nach unten gedreht hat

:arrow: MACD im Wochen- wie auch im Monatschart auf Verkauf stehen

:arrow: Die Big-Boys (Coms, Kommerzielle Trader) seit etwa drei Wochen netto short sind.

Nichts desto trotz gibt es auch in jedem Bärenmarkt mehrwöchige bis mehrmonatige Erholungsrallys (sogenannte Bärenmarktrallys), die im wesentlichen dazu dienen, Anleger in den Markt zu ziehen. Der typische Kommentar lautet dann "Der Boden ist erreicht, Aktien sind billig, gute Einstiegsmöglichkeit, so billig wird's nie mehr ..." wir kennen das ja.

Für die Kurzfrist-Zocker, Day- und Swing-Trader sind diese Bärenmarktrallys natürlich eine genau so gute Verdienstmöglichkeit wie echt Rallies, von Mittel- und Langfristanleger aber sollten sie vorzugsweise zum Ausstieg aus Aktien genutzt werden.

Derzeit befinden wir uns also in einer Bärenmarktrally und die Frage stellt sich, wie weit die uns noch führen wird:

Der Dow hat heute auf 3 Punkte genau mein Kursziel von 12'647 erreicht. Dies ist einer der möglichen Wendepunkte.

Sollte es von hieraus abwärts gehen, dürfte - wiederum in Etappen - 11'300 das nächste Ziel sein.

Auf den SMI bezogen bedeutet dies etwa 7000-7100.

Andererseits spricht einiges dafür, dass die Rally noch nicht zu Ende ist:

:arrow: Am 30. Januar hatten wir einen "Inverted Hammer" im Chart des Dow. Das kann ein Wendepunkt sein, wenn er am nächsten Tag bestätigt wird. Das ist heute nicht geschehen. Im Gegenteil, wir haben mit einer grossen grünen Kerze geschlossen.

:arrow: Der gestrige 31. Januar: Mit -180 Punkten eröffnet und trotz schlechter Arbeitsmarktdaten mit +300 Punkten geschlossen! Schlechte Nachrichten werden vom Markt ignoriert. Das spricht für ein sehr starkes bullisches Sentiment und das darf man nicht ignorieren. Als Bär schon gar nicht Wink

:arrow: Auch wenn Trendlinien eine Warnung aussprechen: Die Indikatoren sind im Tageschart auf Kauf und die aktuelle Rally kann uns noch bequem bis auf 13'200 im Dow und - zur Freude Turbos und Tschonas - auf 8200 im SMI katapultieren, bevor die nächste Downwelle einsetzt.

Egal wie weit die Bärenmarktrally uns aber führt, wir dürften im Laufe des Februars auf alle Fälle die Tiefstände des Januars nochmals testen. SMI=7000, DJ=11'700.

Hier wird es dann zum Kampf Bulle gegen Bär kommen und - so meine Vermutung - wird diese Unterstützung mindestens zweimal getestet, kurz durchbrochen, zurückerobert. Beim Dritten mal - so die Statistik - kommt es dann meist zur Entscheidung.

Bullisch: False-Break = Bärenfalle auf SMI=6950 und dann Rally bis wiederum 8000.

Bärisch: Tages-Rally auf 7100 und dann Absacker runter unter 6900.

Saisonalität

Wenn man den Statistiken der letzten 34 Jahre glauben darf ...

... so müsste uns der Februar etwa eine Performance von 0.8% bringen. Dass das nicht immer klappt, haben wir soeben erlebt, denn den Januar hätte 1.2% bringen müssen.

Ob der Februar das aufholt oder ähnlich wie der Januar (und der Dezember mit der ausgebliebenen Jahresendrally) uns weiter an der Nase herumführt?

Sicher ist an der Börse gar nichts. Nur eines: Aufgabe der Börse ist es, den grösstmöglichen Schmerz zu verbreiten. Seit Oktober leiden die Bullen und einige Bullen sind bereits ins Bärenlager übergelaufen.

Es wäre also nichts als logisch und gerecht, wenn der Februar und März nun den umgekehrten Weg einschlägt und die Bären frustriert.

Alle mit Puts müssen möglichst auf dem Linken Fuss erwischt werden, damit die Verluste richtig gross sind. Den Bullen nützt's aber auch nichts, denn die waren so verunsichert, dass sie gar nicht investiert waren und erst viel zu spät auf den fahrenden Zug aufspringen.

Wenn dann alle Bullen investiert und die Bären frustriert und ausgestoppt sind, kann die nächste Talfahrt beginnen.

So in etwa sollte Börse funktionieren.

Fazit: Wer als Intraday-Trader nicht länger als 20 Sekunden benötigt um glattzustellen oder eine Position zu drehen, darf der täglichen Zockerei treu bleiben. Wer dies aber nicht kann, bleibt dem Börsengeschehen besser fern und achtet auf die langfristigen (MACD im Tageschart) Indizes.

Wer einen noch längereren (Monate und Jahre) Anlagehorizont hat, den verweise ich auf meinen Langfrist-Thread:

http://board.cash.ch/bb/viewtopic.php?t=1723&sid=ea1e733f25a110f9e3e0677e833981c5

Andere Märkte

Im Dezember waren die Boards voll von Euphorie über Gold und Silber. Die Euphorie ist abgeklungen und von allen unbemerkt haben Gold und Silber neue Höchststände erreicht.

Nein, ich empfehle nicht den sofortigen Einstieg. Noch nicht. Ich rechne fest damit, dass es ab Ende Februar zu einer massiven Korrektur kommen wird. Dennoch: Wer aber die nächste Rally (August bis Dezember 2008) nicht verpassen will, möge sich Mitte Juli im Terminkalender vormerken.

Erdöl ist auf dem Weg nach unten. Auch wenn es heute wieder eine massive Intraday-Rally von $2 hingelegt hat. Mein Minimalkursziel ist $89. Charttechnisch ideal wäre ein Verfall bis $80 Ab dieser Marke kann man dann bedenkenlos long gehen.

---

Ob Long, ob Short - das Geld ist fort

Nicht ganz in diesem Sinne wünsche ich allen Tradernn, Zockern und Anlegern einen erfolgreichen Börsenmonat Februar.

Euer

Marcus Fabian

Elias
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Re: SMI im Februar (Daily Talk)

MarcusFabian wrote:

Ob Long, ob Short - das Geld ist fort

Smile

Reimt sich und stimmt!

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

MarcusFabian
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Finanzkrise wird zu Flächenbrand

Die Schweizer Großbank UBS hat im US-Immobilienmarkt 18 Milliarden Dollar "verloren". Die Prognose ist alles andere als rosig, nicht einmal die Hälfte der Verluste ist bekannt, weitere Milliarden-Abschreibungen drohen.

Weiter ... http://tinyurl.com/2qm22l

tschonas
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Re: SMI im Februar (Daily Talk)

Das ist ein guter Beginn! Dass muss ja gut kommen! Wink

Was in den nächsten Tagen und Wochen auch geschehen wird, wir werden's sehen! Der Markt hat uns immer häufiger überrascht in den letzten Tagen!

MarcusFabian hats richtig erkannt! Bis 8200 geht's noch, dann werde sogar ich ein Bääär! Ein guter Beginn werden heute die Japsen machen!

Dann freuen wir uns morgen auf die Fortsetzung der Rally! Wird schon schief gehen.... 8)

tschonas
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SMI im Februar

Nikkei hüpft noch etwas vom Minus ins Plus und wieder zurück!

Frage: Wie würde sich ein klares Minus in Asien auswirken? Wäre der positive Effekt schon wieder verschwunden?

MarcusFabian
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Re: SMI im Februar (Daily Talk)

MarcusFabian wrote:

Nun, der Markt kann vielleicht 1'000 DAX-Kontrakte pro Stunde verkraften, ohne dass dies Auswirkungen auf die Kurse hat. Aber wenn man pissblöd alle 140'000 Kontrakte auf den Markt wirft, muss man sich nicht wundern, dass die Kurse ins Trudeln geraten.

Noch als Vergleich: Wenn das PPT (Plunge Protection Team) der FED den Dow aus dem Schlamassel retten will, werden normalerweise Pakete von 1000 oder 2000 Kontrakten als Stützungsmassnahme gekauft. Dies nur als Vergleich zu den 140'000 Kontrakten im DAX.

Turbo
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SMI

MF

Super, wirklich bombastisch, ich muss ehrlich sagen ich waer zu faul taeglich so ausgiebig und treffend uber den Markt zu berichten.

Obwohl ich nicht arbeite, waer mir der Zeitaufwand zu gross. Ich frage mich manchmal, wie ihr das alles in eine Reihe kriegt zu arbeiten und zugleich permanent im Forum anwesend zu sein.

Aber nochmals Danke, fuer mich ist diese Forum eine Bereicherung und zugleich Inspiration!!

Ich habe den Aussagen von MF auch nichts mehr bei zu fuegen, ich sehe einfach die Erholung, was danach kommt, was ich noch nicht und interessiert mich im Moment noch nicht.

Ich hole es mir zurueck, du verdammtes Biest!

Turbo
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SMI

Ich weiss wir Schweizer sind kleinbuergerlich und wenn wir was erreicht haben, dann zeigen wir es nicht.

Aber wenn ich so die Profile anschaue, dann steht meistens NIX!!

Ich finds einfach schade!!

Learner hat zum Glueck was geschrieben, den wenn ich sein Profil lese, verstehe ich warum er so super schreiben kann, aber zu gleich frage ich mich, was hat der mit Boerse am Hut!

Bitte mehr

Ich hole es mir zurueck, du verdammtes Biest!

weico
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Re: SMI im Februar (Daily Talk)

MarcusFabian wrote:

Andere Märkte

Im Dezember waren die Boards voll von Euphorie über Gold und Silber. Die Euphorie ist abgeklungen und von allen unbemerkt haben Gold und Silber neue Höchststände erreicht.

Nein, ich empfehle nicht den sofortigen Einstieg. Noch nicht. Ich rechne fest damit, dass es ab Ende Februar zu einer massiven Korrektur kommen wird. Dennoch: Wer aber die nächste Rally (August bis Dezember 2008) nicht verpassen will, möge sich Mitte Juli im Terminkalender vormerken.

Marcus Fabian

Auf was Begründet Deine Annahme auf solch eine MASSIVE Korrektur..?

...solange die Kreditkartenkrise, und Derivatekrise noch ins "Haus" stehen,sehe Ich eine MASSIVE Korrektur als nicht sehr wahrscheinlich an. Eher das Gegenteil...!

Falls der Dollar weiter so in "rutschen" kommt und dieser FED Zins-Entscheid die Teuerung in "dollargebundenen" Ländern (China,usw.) weiter verschärft,könnte diese Länder plötzlich MASSIV in Gold und Silber umschichten und sich vom Dollar verabschieden.

weico

learner
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Re: SMI

By swissrain

Turbo wrote:

Learner ... was hat der mit Boerse am Hut!

Ausser dass ich mich dafür interessiere und gerne Geld mache (will Business fliegen und in Vier-Stern-Hotels wohnen, statt in Absteigen), verbindet mich nichts damit. Biggrin

Es gibt noch Schlimmeres.

feria
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SMI im Februar

Quote:

Super, wirklich bombastisch, ich muss ehrlich sagen ich waer zu faul taeglich so ausgiebig und treffend uber den Markt zu berichten.

@Turbo

Wie willst du denn jetzt schon wissen ob diese "sollte,könnte,möglicherweise,etc." treffend ist???

Psytrance24
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SMI im Februar

War also doch wieder eine derbe Bärenfalle als er unter 7475 gestürzt war... zum Glück war ich nicht anwesend.

Ich würde sagen, das der Nikkei recht behalten hat und der Markt langsam aber sicher das C des ABC Up ausbilden will.

Das Schicksal mischt die Karten und wir spielen.

A. Schopenhauer



Gegen Dummheit ist kein Kraut gewachsen.

wookiee
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SMI im Februar

Charttechnischer Ausblick: Die große Bewegungsbreite des gestrigen Tages und vor allem das gute Trendverhalten in diesen weitet nun die Entscheidungsbereiche, von denen starke neue Impulse zu erwarten sind, deutlich aus. So ist auf der Oberseite der starke Widerstandscluster zwischen 7.746 Punkten bis hin zu 7.820 Punkten zu nennen. Auf der Unterseite liegt die nächste markante Marke bei 7.479 Punkten bereits 252 Punkte tiefer.

Für den heutigen Handel sind jedoch anziehende Notierungen zu erwarten. Die Frühindikatoren weisen auf eine leicht positive Eröffnung hin, die sich in den ersten Handelsstunden bis in den Widerstandsbereich zwischen 7.746 Punkten und 7.820 Punkten weiter fortsetzen sollte. Ein großes Kaufsignal wird jedoch erst generiert, wenn der SMI über 7.820 Punkten schließt.

An der Börse kauft man eine Vision, verkauft man jedoch ist es bloss die Realität

greetz wookiee

yzf
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SMI im Februar

sollte man demnach noch etwas zuwarten mit dem Verkauf von Calls?

Geht mit Gott, aber geht!

wookiee
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SMI im Februar

kommt drauf an was die amis machen ;))

An der Börse kauft man eine Vision, verkauft man jedoch ist es bloss die Realität

greetz wookiee

tschonas
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SMI im Februar

yzf wrote:

sollte man demnach noch etwas zuwarten mit dem Verkauf von Calls?

Ich würde ja sagen! Behalte meine auch noch! Was du tust, entscheidest aber allein du!

Die 7750 wurden bereits zwei mal gleich nach Eröffnung getestet, jedoch ohne Erfolg! Diese Marke wird für mich entscheidend sein! Wird sie heute im Verlaufe des Tages nachhaltig gebrochen, glaube ich an einen weiteren deutlichen Aufstieg bis über 7800 Punkte!

yzf
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SMI im Februar

So, habe meine 10k SMUHF für 0.47 verkauft, EP gestern 0.37 Lol

Und schon ist die UBS wieder etwas ärmer Lol

Geht mit Gott, aber geht!

MarcusFabian
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Re: SMI im Februar (Daily Talk)

weico wrote:

Auf was Begründet Deine Annahme auf solch eine MASSIVE Korrektur..?

Nicht mehr und nicht weniger als die Erfahrung der letzten Jahre, dass nach enormen Abstiegen immer wieder ein Rücksetzer auf die GD200 folgt:

Beispiel 2006: Auch hier stieg der Goldpreis von 550 in kurzer Zeit auf 720. Nur um danach wieder auf 550 zu fallen. Wir mussten ein Jahr warten, um die 720 wieder zu sehen.

Genau das kann diesmal auch passieren. Nur von einem höheren Niveau aus. Ein Rücksetzer von 920 auf vielleicht 750-800 liegt also durchaus im Bereich des möglichen.

wildhund
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SMI im Februar

bis auf Petroplus Gewinne realisiert und abwarten was kommt

Wer nicht wagt, der nicht gewinnt!



Mache was Du willst, aber mach es richtig!

tschonas
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SMI im Februar

Beim Zweiten möglichen Dreieck wäre er nun nach oben ausgebrochen! Zudem hat er auch den Trendkanal verlassen! Mal schaun wie's weiter geht!

PS: Die andern europäischen Indizes haben immernoch wie gestern eine Fusslänge Vorsprung auf den Smiley!

Turbo
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SMI im Februar

feria wrote:

Quote:
Super, wirklich bombastisch, ich muss ehrlich sagen ich waer zu faul taeglich so ausgiebig und treffend uber den Markt zu berichten.

@Turbo

Wie willst du denn jetzt schon wissen ob diese "sollte,könnte,möglicherweise,etc." treffend ist???

Nur weil ich die gleiche Meinung habe! Aber niemand weiss genau wo die Reise hin geht und ob es treffend ist, wird die Zukunft zeigen. Heute habe ich auch eine bessere Eroeffnung erwartet, sollte auch nicht sein.

Ich hole es mir zurueck, du verdammtes Biest!

chuecheib
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SMI im Februar

die 7750 scheinen ein doch sehr starker wiederstand zu sein .. habe mal geshortet .. mal schaun obs was bringt..

START! Time to play the Game !!!!!

MarcusFabian
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SMI im Februar

Turbo wrote:

Heute habe ich auch eine bessere Eroeffnung erwartet, sollte auch nicht sein.

Grund dürfte wohl folgende Meldung sein:

31.01.2008 - 21:57

S&P senkt Rating eines Kreditversicherers

New York (BoerseGo.de) - Die Ratingagentur S&P senkt gerade das Rating des Kreditversicherers FGIC von AAA auf AA und dämpft damit den Schluss-Spurt an der Wall Street.

Offenbar haben die Investoren auf Einstufungen von Kreditversicherern gerechnet und schlechtere Rankings erwartet. Deshalb kam es auch am Mittwoch nach der Zinssenkung noch nicht zu massiven Käufen. Erst als die Abstufungen am Donnerstag ausgeblieben sind, ging die Post ab.

FGIC ist offenbar die erste und einzige Abstufung. War 30 Min vor Schluss und da gab's ja im Dow gestern abend noch einen Dämpfer. Schliesslich war der Dow ja kurzzeitig über 12'700.

tschonas
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SMI im Februar

chuecheib wrote:

die 7750 scheinen ein doch sehr starker wiederstand zu sein .. habe mal geshortet .. mal schaun obs was bringt..

Schein sehr stark zu sein! Doch ich glaube, dass auch dieser Wiederstand im Laufe des heutigen Tages gebrochen wird! Hats nun schon etwa 6 Mal versucht! Zum Schluss gelang's sogar knapp 1 Minute drüber zu bleiben... Lol

ecoego.
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Hallo MarcusFabian...

... bin on the run. Nur noch schnell:

Meiner Meinung nach Subprime Desaster und Derivaten Wetten kann man nicht miteinander vergleichen, resp. aufrechnen (wenn ich s oben in Deinem Beitrag recht verstanden habe).

Weiss, das Derivaten-Total gibt irrsinnig schoene Summen aber nach meiner humblen Meinung sagt das nicht viel aus. Wie die Wetten im Casino zusammenrechnen.

Die subprime sind nicht fluessige, lousy assets mit umpty valuation „models“ die sich je nach Markt fast in Luft aufloesen koennen – eine Bubble die platzt. Im Gegensatz, bei den Derivaten Wetten hat es immer eine Gegenseite und man wettet auf die Differenz, nicht den absoluten Betrag*. Siehe sogar der irre SoGen Trader: Der hatte 50 Milliarden gewettet und wenn die guten Bankers bei SoGen das nicht in Panik liquidiert haetten waere der Verlust „nur“ etwa 1 Milliarde. Und diese Milliarde ist nicht von der face of the earth verschwunden – da macht einer auf der Gegenseite einen schoenen Reibach. Wie man hoert sind es German Bankers, vielleicht auch mit CH Ursprung…

Wenn ich s falsch sehe bin fuer einige Zeit nur sporadisch mit der e-world verbunden also Geduld und kannst mir immer ein mail senden wo und wann ich nachlesen kann damit ich hier nicht Falsches verzapfe. Bin immer noch lernfaehig.

bye

*Nachtrag: Totalverluste sind natuerlich moeglich aber eben da hat s eine happy Gegenseite

Pers Meinung, e & o moeglich

torres200
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SMI im Februar

Mammamiaa, was für en wunderschöna Tag BiggrinBiggrinBiggrin

Spanien Europameister 08 Biggrin

tschonas
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SMI im Februar

torres200 wrote:

Mammamiaa, was für en wunderschöna Tag BiggrinBiggrinBiggrin

Also ich hätte ihn schöner erwartet! Bin aber überzeugt, dass der bei starken Amis noch über die 7800 kommt!

Friederich
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SMI im Februar

Werden heute vermutlich leider im Minus schliessen.

Dr. Friederich Adolphus von Muralt

- "Besser en Ranze vom Frässe als es Buggeli vom Schaffe"

torres200
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SMI im Februar

tschonas wrote:

Also ich hätte ihn schöner erwartet! Bin aber überzeugt, dass der bei starken Amis noch über die 7800 kommt!

All meine Titel sind über 2%+ . Hoffe nur die Amis starten nicht schlecht :?

Spanien Europameister 08 Biggrin

yzf
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SMI im Februar

sollten die Amis nicht mitmachen nehme ich einige SMIBO Blum 3

Geht mit Gott, aber geht!

MarcusFabian
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Re: Hallo MarcusFabian...

ecoego wrote:

Im Gegensatz, bei den Derivaten Wetten hat es immer eine Gegenseite und man wettet auf die Differenz, nicht den absoluten Betrag*.

Das ist soweit richtig. Aber die Banken, die Derivate ausgeben müssen die Differenz mit ihrem Eigenkapital auffangen können.

Im Fall von JP Morgen, dem grössten Derivate-Player, entspricht die Summe der abgesicherten Derivate dem 571-fachen Eigenkapital.

Nehmen wir als bildlichen Vergleich 4 Leute, die je 75 kg wiegen (zusammen also 300 kg) und mit reiner Körperkraft eine auf dem Kopf stehende Pyramide ausbalancieren sollen, die 171.2 Tonnen wiegt.

Theoretisch, physikalisch ist das möglich. Aber es genügt ein Windhauch und 4 Pappnasen können sich nicht mehr gegen die kippende Pyramide stellen.

In den letzten Jahren sind die Banken zu einer anderen Variante übergegangen, wie sich hochspekulative Derivate-Geschäfte tätigen: Die Geschäfte laufen nicht mehr über den Hauptsitz sondern über neugegründete Tochtergesellschaften, die mit jeweils nur einem AK von €50'000 ausgestattet sind. Die Werbung läuft mit dem guten Namen der Grossbank, das Geschäft über die Tochter und wenn etwas schief geht, lässt man die Tochter einfach bankrott gehen. Das Mutterhaus ist geschützt Wink

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