SMI im Februar 2009

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skvely
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Blutbad...

da steht uns wieder ein blutbad bevor heute...

nun machen sich langsam die krassen fehlnominierungen der OBAMA regierung bemerkbar.

anstatt SNOOP DOG als wirtschftsminister und 50Cent

als minister der finanzen, outet sich nun obamas loser truppe als komplett ratlos und inkompetent...

happy trading!

Azrael
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SMI im Februar 2009

zu obigem post muss ich mich kurz äussern:

obama hat die wohl grösste sch... von der bush regierung übernommen, die überhaupt hätte übergeben können. dass er sich mit derem "schnellen" lösung schwertut erstaunt mich nicht.

zu deinem post:

was würdest du anders machen? eine höhere staatsverschuldung und belastung des bip's wird negativ bewertet - nichts zu machen wird negativ bewertet - ein grosser pott zur rettung wird negativ bewertet. aktuell gibt es glaube ich nichts, was wirklich schnell und effektiv greifen könnte.

ich werde mir erst in einem knappen jahr eine aussägekräftige meinung über die regierung obama machen können - denn erst dann werden die ersten massnahmen wirklich zum tragen kommen. bis zu diesem zeitpunkt bleibe ich auf beobachtung....

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tschonas
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Re: Blutbad...

skvely wrote:

da steht uns wieder ein blutbad bevor heute...

nun machen sich langsam die krassen fehlnominierungen der OBAMA regierung bemerkbar.

anstatt SNOOP DOG als wirtschftsminister und 50Cent

als minister der finanzen, outet sich nun obamas loser truppe als komplett ratlos und inkompetent...

happy trading!

Warum so voreilig, was kannst du nach solch kurzer Zeit schon beurteilen?! :roll:

By the way, heute gibts wohl ne Erholung. Irgendwie scheint es mir, dass noch nicht alles bereit ist für die nächste Welle. Die gestrigen Gründe für den Kurszerfall waren einfach nur lächerlich. Schon heute kann das wieder anders sein und die Pläne werden hochgelobt. Der nächste Knall wird schon noch kommen, und dann werden auch die Kurse wieder fallen.

MarcusFabian
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SMI im Februar 2009

Azrael wrote:

was würdest du anders machen? [als Obama]

* Gründung einer staatlichen "Good-Bank" evtl. die Fed dafür hernehmen. Diese Bank übernimmt alle Hypotheken und handelt mit den Hausbesitzern Hypothekarzinssätze aus, die sich diese leisten können. Wenn einer eine 9%-Hyp hat aber sich nur 3% leisten könnte, dann ist es besser, ihm die 3% zu gewähren als ihn aus seinem zu teuren Eigenheim rauszuschmeissen.

* Good-Bank stellt dringend benötigte Kredite für die Wirtschaft sicher. Also für Kleinunternehmen, Studentendarlehen etc. Allerdings keine Konsumkredite!

* Kein bailout für die Banken! Die Steuergelder werden für obenstehende Punkte benötigt, die dem Volk mehr bringen.

* Inflationierung des Dollars, um Schulden und Vermögen real zu entwerten. Allerdings nicht zu stark, damit die Anlage-Investoren nicht abspringen. Sollte dies passieren und der Dollar entsprechend zu schnell absinken ...

* ... Stabilisierung des Dollars auf niedrigerem Niveau durch Teilbindung an harte Assets wie Rohstoffe, Edelmetalle

* Änderung der Buchhaltungsvorschriften: Den Banken wird erlaubt, Level 3 Assets zu einem bestimmten Teil in der Bilanz zu halten. Der Zwang der 100% Abschreibung wie jetzt, würde alle Banken unweigerlich in den Konkurs treiben. Level 3 Assets müssten über die nächsten x Jahre abgeschrieben werden.

* Geld sparen bei Rüstung und Krieg: Kürzung des Militärbudgets, Abzug aus Irak und Afghanistan. Auflösung aller unwichtiger US-Stützpunkte (z.B. im noch immer besetzten Deutschland und Japan.)

oozoo
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SMI im Februar 2009

ich wuerde den Dollar ueberhaupt nicht entwerten sondern im Gegenteil - wer sich verschuldet hat soll richtig bluten :twisted:

siddhi
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Interessant, das tönt ja optimistisch :-)

*** Eurozone

- ifo-Konjunkturerwartungen steigen erstmals seit 07

- Deutsches Baugewerbe rechnet 2009 mit Umsatzplus von 1,3%

- Deutsches Baugewerbe sieht sich nicht vor neuer rezessiver Phase

- Deutsches Baugewerbe: Umsatz 2008 stieg um 6% auf 85,5 Mrd EUR

skvely
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SMI im Februar 2009

fairerweise muss ich AZRAEL zustimmen und füge hinzu, dass meine äusserung aus frustration über die reaktion der wall street erfolgte.

es wird jedoch spekulation bleiben, was wäre, wenn lediglich die banken vorübergehend zu deren stabilisierung verstaatlicht worden wären und den rest der economy man fallen lassen würde? nach dem darauffolgendem crash, wäre der boden vielleicht gefunden auf dem man neu aufbauen könnte???

Azrael
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SMI im Februar 2009

ok interessante Ansätze MF aber denkst du nicht, dass die Funktion der Kreditmittlung durch die Geschäftsbanken und nicht durch die Nationalbanken erfolgen sollte? Diese stupide und sinnlose Risikoaversität, welche aktuell an den Tag gelegt wird zeigt genau die Gegenseite, welche über die letzten Jahre vorgeführt wurde...

militärische Aktionen: du vergisst, dass die USA die letzte "Supermacht" der Erde ist und ein Grossteil der Bevölkerung sehr wohl stolz auf diesen Status ist. Weiter liegen da grundlegende poltische Interessen dahinter, welche bestimmt nicht aufgegeben werden. Kriege haben schon immer grosse Zerstörung und Vernichtung gebracht und man wird wohl auch hier erst damit aufhören, wenn alles in Schutt und Asche liegt.

Weiter erfolgten wirtschaftliche "Aufschwünge" vielfach im Zusammenhang mit der Rüstung und Mobilisierung.. historischer Fakt.

Abwertung des Dollars? Wie werden die restlichen Zentralbanken der Welt darauf reagieren? Diese werden ebenfalls eine Abwertung ihrer Währung anstreben da ansonsten massive Exporteinbussen drohen. Da drohen übergreifende währungspolitische Interessenskonflikte.

Buchhaltungsvorschriften: vorübergehend oder statisch? Was ist dir lieber über die nächsten 20 Jahre stets abzuschreiben oder jetzt eine massive, endgültige Bereinigung vorzunehmen? Wer weiss wie lange die Rezession andauert und diese "level 3 Assets" sich entwickeln werden? Sind diese nicht zu 80, 90% abgeschrieben stellen sie ein massgebendes Risiko dar, welches bestimmt keine Investoren anlocken wird.

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MarcusFabian
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SMI im Februar 2009

oozoo wrote:

ich wuerde den Dollar ueberhaupt nicht entwerten sondern im Gegenteil - wer sich verschuldet hat soll richtig bluten :twisted:

Bluten ja, schlachten nein Wink

Im übrigen lautete die Überlegung ja ".... wenn ich Obama wäre ..."

Bei einer Verschuldung von 500% des BSP würden selbst niedrige Zinsen von 2% bedeuten, dass 10% des BSP rein für die Zinsen aufgewendet werden müssten. Das ist einfach nicht zu schaffen.

MarcusFabian
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SMI im Februar 2009

skvely wrote:

... und den rest der economy man fallen lassen würde?

Wozu dann noch die Banken retten?

siddhi
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SMI im Februar 2009

die verstaatlichung ist ja schon lange diskussion, die politik wehrt sich noch, aber die wissenschafts elite will es durchsetzen und gibt obama den ratschlag in diese richtung, siehe folgenden artikel:

Roubini, Siglitz und Baker fordern Verstaatlichung von Banken, Obama ist dagegen

http://www.boerse-go.de/artikel/zeigen/articleId/1157019

marco
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SMI im Februar 2009

Man darf auch nicht vergessen dass das Militraer und Ruestungsindustrie ein sehr grosser Wirtschaftszweig ist und somit auch ein wichtiger Arbeitgeber!

Aber es ja Plaene vorhanden das einen Abzug aus Irak vorsieht!

Auch wurden Oilvenzweige den Iranern gegeben!

skvely
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SMI im Februar 2009

MarcusFabian wrote:

skvely wrote:
... und den rest der economy man fallen lassen würde?

Wozu dann noch die Banken retten?

...darauf bedarf es wohl keiner antwort..., es könnte doch sein, dass ein teil der wirtschaft trotz allem überlebt :roll: ?

MarcusFabian
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SMI im Februar 2009

Azrael wrote:

1. denkst du nicht, dass die Funktion der Kreditmittlung durch die Geschäftsbanken und nicht durch die Nationalbanken erfolgen sollte?

2. militärische Aktionen:

3. Abwertung des Dollars? Wie werden die restlichen Zentralbanken der Welt darauf reagieren?

4. Buchhaltungsvorschriften: vorübergehend oder statisch? Was ist dir lieber über die nächsten 20 Jahre stets abzuschreiben oder jetzt eine massive, endgültige Bereinigung vorzunehmen?

Zu

1. Sollte sie. Aber was passiert derzeit? Wir stecken den Banken Milliarden in den Ar... und die Kreditvergabe klappt dennoch nicht, weil die Banken die Steuergelder nur für die eigene Sanierung verwenden. Das kann und darf nicht sein.

2. Es gibt viele unnütze Militärausgaben. Truppen in Deutschland und auf Okinawa sind strategisch unbedeutend. Die Flotten im Persischen Golf dürfen weiterhin dort bleiben, denn dort bezahlen Saudi Arabien und die Emirate die Kosten. Die "mieten" sich sozusagen die US-Marines als Sicherheitstruppe.

3. Die Abwertung des Dollars muss ohnehin stattfinden und dass die anderen Nationen die Abwertungsspirale mitmachen werden, liegt auf der Hand. Somit käme es zu einer globalen Vernichtung von Schulden und Vermögen. Das ist zwar unschön aber es kann kontrolliert ablaufen. Bei einem Systemcrash, gehen nahezu 100% der Vermögen über Nacht verloren und die Auswirkungen sind dramatischer.

4. Nicht 20 Jahre. Vielleicht 5 oder 10 Jahre. Solange halt die Krise dauert. Natürlich dürfen keine Dividenden ausgeschüttet werden, solange es noch Giftmüll in der Bilanz hat. (Und übrigens auch keine Boni!)

Mit der Übernahme der Hypotheken inklusive Subprimes durch die Good Bank wären ja auch die aus den Bilanzen der Banken verschwunden. Ansonsten müssten die Banken halt ihre Lvl3 offenlegen. So im Sinn: "Wir haben Lvl3 für $100 Nominalwert in den Büchern, letztes Jahr $15 abgeschrieben Bilanzwert heute: $40"

Turbo
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Vogt ein Charttechniker den ich lese, erwartet in den naechsten Wochen einen Rebound bis 6000, zu meiner Ueberraschung.

Wie sehen, dass die Charttechniker im Forum?

Ich hole es mir zurueck, du verdammtes Biest!

Dr.Zock
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SMI im Februar 2009

Eine mögliche "Gangart" ( nachdem die Banken ggf. fallen gelassen wurden !!! ) wäre die, dass Unternehmungen bei den Nationalbanken direkt die Kredite beantragen könnten. Der administrative Aufwand könnte z.B. eine eigens gegründete "Agentur" übernehmen.

Banken haben generell noch nie "Mehrwert" geschaffen. Sich Geld von den Nationalbank zu leihen, und dieses dann zu höheren Zinssätzen weiterzugeben, ist keine Schaffung von Mehrwert !!! Ausserdem "zocken" die Banken mit Geld welches ihnen gar nicht gehört. Geht es gut, dann wird fleissig ( intern ? ) "verteilt", geht es schlecht, dann wird der Verlust sozialisiert.

Die Volksseele kocht. Meine jedenfalls ganz gewaltig ....!!!

Ich habe die Befürchtung, dass bei weiteren - erwiesenermassen fälschlichen Angaben von "kravattierten Mittelscheiteln" - solche Beschwichtigungsversuchen irgendwann mal eine radikalisierte Gruppe hervorbringt.

Gruss

Dr.Zock

Es ist leichter, einer Begierde ganz zu entsagen, als in ihr maßzuhalten. ( Friedrich Nietzsche )

marco
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Also da waer ich dabei, bei der Radikalen Gruppe!

Wir wuerden uns die Gueter von z.B Osple unter den Nagel reisen und diese Sozialisieren LolLol

bengoesgreen
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SMI im Februar 2009

MarcusFabian wrote:

Bei einer Verschuldung von 500% des BSP würden

Ist das die totale Verschuldung (Haushalte und Staat) oder wie setzt sich dieser Wert zusammen? Kannst du bitte die Quelle angeben? Thx

Ich hab nur noch eine kleine Randbemerkung: Es gibt noch viel mehr Basen...

Liste:

http://www.globalsecurity.org/military/facility/sites.htm

Karte:

http://i206.photobucket.com/albums/bb260/popwizard/US-military-bases-200...

3) Φιλαργυρία

Turbo
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Dr.Zock wrote:

Eine mögliche "Gangart" ( nachdem die Banken ggf. fallen gelassen wurden !!! ) wäre die, dass Unternehmungen bei den Nationalbanken direkt die Kredite beantragen könnten. Der administrative Aufwand könnte z.B. eine eigens gegründete "Agentur" übernehmen.

Banken haben generell noch nie "Mehrwert" geschaffen. Sich Geld von den Nationalbank zu leihen, und dieses dann zu höheren Zinssätzen weiterzugeben, ist keine Schaffung von Mehrwert !!! Ausserdem "zocken" die Banken mit Geld welches ihnen gar nicht gehört. Geht es gut, dann wird fleissig ( intern ? ) "verteilt", geht es schlecht, dann wird der Verlust sozialisiert.

Die Volksseele kocht. Meine jedenfalls ganz gewaltig ....!!!

Ich habe die Befürchtung, dass bei weiteren - erwiesenermassen fälschlichen Angaben von "kravattierten Mittelscheiteln" - solche Beschwichtigungsversuchen irgendwann mal eine radikalisierte Gruppe hervorbringt.

Gruss

Dr.Zock

Hey Dottore verstehe deine Wut, aber staatliche Banken waeren oder waren auch nicht besser. Das bessere von den schlechteren sind immer noch private Banken, nur muesste sie der Kontrolle der SNB unterstehen, aber Garantie, dass sich solche Exzesse nicht wiederholen gibt es nicht, wie die Geschichte zeigt. Der Mensch ist halt gierig.

Ich hole es mir zurueck, du verdammtes Biest!

Joesy
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Dr.Zock wrote:

Eine mögliche "Gangart" ( nachdem die Banken ggf. fallen gelassen wurden !!! ) wäre die, dass Unternehmungen bei den Nationalbanken direkt die Kredite beantragen könnten. Der administrative Aufwand könnte z.B. eine eigens gegründete "Agentur" übernehmen.

Banken haben generell noch nie "Mehrwert" geschaffen. Sich Geld von den Nationalbank zu leihen, und dieses dann zu höheren Zinssätzen weiterzugeben, ist keine Schaffung von Mehrwert !!! Ausserdem "zocken" die Banken mit Geld welches ihnen gar nicht gehört. Geht es gut, dann wird fleissig ( intern ? ) "verteilt", geht es schlecht, dann wird der Verlust sozialisiert.

Die Volksseele kocht. Meine jedenfalls ganz gewaltig ....!!!

Ich habe die Befürchtung, dass bei weiteren - erwiesenermassen fälschlichen Angaben von "kravattierten Mittelscheiteln" - solche Beschwichtigungsversuchen irgendwann mal eine radikalisierte Gruppe hervorbringt.

Gruss

Dr.Zock

Deine Idee bringt nichts. Die Nationalbank müsste extrem expandieren mit Filialen und zehntausenden Arbeitsplätzen, um die Privatwirtschaft zu bedienen. Dies würde enorme Staatskosten verursachen, welche momentan von der Privatwirtschaft getragen werden. Ausserdem arbeiten Staatsbetriebe weit ineffizienter als Private.

strom5514
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Turbo wrote:

Vogt ein Charttechniker den ich lese, erwartet in den naechsten Wochen einen Rebound bis 6000, zu meiner Ueberraschung.

Wie sehen, dass die Charttechniker im Forum?

Vogt hat eigentlich schon immer recht gehabt.

nur muss man das ganze ein wenig relativieren.

vogt sieht sehr viel in den charts, und erkennt draus auch sehr viel. sein problem dabei ist, das er ein kommendes ereignis immer mit einem zeithorizont sieht und ihm dann alle glauben. so kommt es dann halt eben sehr oft vor, dass seine vorgesagten ereignisse nicht dann passieren so wie er es voraussagt, sondern immer ein paar tage früher oder einige wochen wenn nicht monate später.

also was lernt man daraus, ich jedenfalls?

man sollte roland vogt seinen theorien glauben schenken, aber auf gar keinen fall auf seine zeitangaben etwas verwetten.

Ich bin immer wieder überrascht wie sehr sich Profis in den Makrodatenvorsagen verrechen. Eben doch nicht Profi genug? Oder alles nur taktisch, ausgeklügelte Manipulation??

marco
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SMI im Februar 2009

Also gehen wir mal wider zum Traden!

How about that?

smi, dax zeigen sich momentan nicht schlecht in abtracht das die amis gestern einen kleinen crash hatten!

So wohin geht die Reise?

Lower low oder doch endlich eine groessere Erholung?

Joesy
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Ich denke es sieht momentan nicht schlecht aus. Ich habe heute ein Blutbad erwartet, aber nichts da! Die Unterstützung bei ca. 5050 ist verdammt hartnäckig.

Ich bin positiv gestimmt!

Azrael
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MarcusFabian wrote:

Ansonsten müssten die Banken halt ihre Lvl3 offenlegen. So im Sinn: "Wir haben Lvl3 für $100 Nominalwert in den Büchern, letztes Jahr $15 abgeschrieben Bilanzwert heute: $40"

Ich würde eine Offenlegung sehr begrüssen. Dies ist einer der wenigen Punkte, welche mir an der "Krisenbehandlung" der Credit Suisse überhaupt nicht in den Kram passen. Diese ewige "häppli um häppli" strategie.

Die ständige Unsicherheit ist und war schon immer Gift für die Börse und Anleger!

Leider stellt dabei die Bewertung eines der grössten Probleme dar. Wie will man die Papiere 1. selektionieren und 2. bewerten? Exakte und vor allem standhafte Vorschriften die weltweit gleiche Geltung haben würden da Abhilfe schaffen. Aber darauf warten wir wohl noch lange.

Dasselbe Problem stellt sich übringens mit der Basel II Sache. Grundsätzlich ein guter Ansatz, nur wie gewichte ich meine Risiken "marktgerecht"? Der aktuelle Vorgang in der Bankenbranche hat wohl gezeigt, dass hier in der Vergangenheit einige Missgriffe stattgefunden haben. (obwohl diese Missgriffe klar kalt und haarscharf berechnet waren! Denn damit konnte man eine deutlich höhere Rendite on Investment ausweisen...)

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MarcusFabian
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bengoesgreen wrote:

Ist das die totale Verschuldung (Haushalte und Staat) oder wie setzt sich dieser Wert zusammen?

Das ist die Gesamtverschuldung. Also Private, Unternehmen, Gemeinden, Staat.

Den Link mag ich jetzt nicht suchen. Müsste aber von Wikipedia sein.

MarcusFabian
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SMI im Februar 2009

marco wrote:

Man darf auch nicht vergessen dass das Militraer und Ruestungsindustrie ein sehr grosser Wirtschaftszweig ist und somit auch ein wichtiger Arbeitgeber!

Rüstungsindustrie schafft aber keinen Mehrwert. Man könnte die Leute genau so gut Löcher graben/zuschaufeln lassen. Das käme sogar noch billiger, weil da kein teures Material verschwendet wird.

Joesy
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@MF

MarcusFabian wrote:

marco wrote:
Man darf auch nicht vergessen dass das Militraer und Ruestungsindustrie ein sehr grosser Wirtschaftszweig ist und somit auch ein wichtiger Arbeitgeber!

Rüstungsindustrie schafft aber keinen Mehrwert. Man könnte die Leute genau so gut Löcher graben/zuschaufeln lassen. Das käme sogar noch billiger, weil da kein teures Material verschwendet wird.

Es entsteht doch ein Multiplikator: Die Angestellten der Rüstungsindustrie geben einen grossen Teil ihres Gehalts wieder aus oder?

Gib mal ein Beispiel für ein Unternehmen, das deiner Meinung nach einen "Mehrwert" schafft.

marco
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SMI im Februar 2009

Indirekt schafft die Ruestungsindustrie Wehrwert!

Mit Panzer und Flugzeugen kann man Laender Besetzen und sich an der Resourcen bereicheren Wink

AND2k8
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SMI im Februar 2009

Dann könnte man die Ausgaben (die ja in den USA sehr gross sind) auch einfach an die etwas ärmeren oder arbeitslosen Bürger verteilen oder noch besser in etwas investieren. Hätte etwa den gleichen Effekt.

Es ist schon richtig, was MF sagte. Es wäre für Bush auch katastrophal gewesen, wenn die Finanzkrise die USA früher (z.B. Zinsen früher hochgeschraubt) in den Würgegriff genommen hätte. Man steckt in 2 Kriegen, die sehr viel Geld kosten und dann macht die dumme Wirtschaft auch noch schlapp und einen Strich durch die Rechnung.

Der Unterschied sieht man wohl auch im Vergleich USA/Europa, wenn wir die Infrastruktur etc. ansehen. Die Bevölkerung hat vom Kriegsgeld nichts (bzw. einfach das Kriegsresultat, wenn das ein bisschen Öl ist, ok - ist aber sehr teures Öl). Von Bildung, Infrastruktur hätte sie viel mehr.

Aber als Grossmacht muss man halt auch verzichten können, was Lol

Die >700Mrd für Krieg sind schneller vom Tisch als 20Mrd für Bildung. Tja.

MarcusFabian
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Re: @MF

Joesy wrote:

Es entsteht doch ein Multiplikator: Die Angestellten der Rüstungsindustrie geben einen grossen Teil ihres Gehalts wieder aus oder?

Gib mal ein Beispiel für ein Unternehmen, das deiner Meinung nach einen "Mehrwert" schafft.

Die Leute, die sinnlos in der Wüste Löcher graben/zuschaufeln geben ihr Gehalt auch aus.

Mehrwert schafft jede Firma, die etwas produziert (Coca Cola, Microsoft, jede Baufirma, jede Mine, jeder Ölbohrer, sogar GM).

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