SMI im Februar 2009

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Turbo
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SMI im Februar 2009

http://www.nzz.ch/nachrichten/wirtschaft/aktuell/duestere_daten_fuer_jap...

In Suedkorea brechen die Exporte um ca 33% ein.

Auch Asien kann sich dem massiven Einbruch nicht entziehen und ich glaube es wird auch China hart treffen und das von der Regierung erwartete Wachstum von 8% in diesem Jahr, kann ich mir kaum vorstellen. Vieles deutet immer mehr auf eine kommende Deflationsphase hin.

Ich hole es mir zurueck, du verdammtes Biest!

teletuuby
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Quote:

Woher weisst du denn dass in 20 Jahren da nicht n slumm entsteht

In Irgenhausen ist in 20 Jahren kein Slum entstanden. Da hast du mein Ehrenwort. Wink

Da testet das Gold eher die Tiefs der 90er Jahre. (ok, ok in Franken, nicht in Döllis ).

Quote:

PS: PAPIERGELD IST NICHTS ANDERES ALS NE BILLIGE KOPIE VON GOLD.

Nein ist es nicht ganz. Als die Goldwährungen das Mass aller Dinge waren, da war Papiergeld ein symbolisches Abbild des gehortetem Golds.

Das gab damals grosse ökonomische Probleme. Dauernde Deflation...

Gold und Geld ist das gleiche:

Beides sind billige Kopien von Wert, Arbeit, etc.

Zusätzlich:

Gold war im Jahre 2000 billig, heute nicht mehr. Der Goldmarkt ist sowas von 'verfixt'...

siddhi
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SMI im Februar 2009

rswiss wrote:

Ale Sprechen von Gold, Gold. Gold, dabei ist hier schon die nächste Blase am wachsen.

Es gibt auch defensive Werte die über Jahre wachsen, nur muss man den richtigen Einstieg haben.

z.B. Pfäffikon ZH

Landpreis 1979 / 1980 zwischen Fr. 80.--und Fr.100.--

erschlossen, in Irgenhausen, Pfäffikon ZH

Aktuelle information Fr. 1000.-- in der nähe Esso Tankstelle. etwa 1 - 1.5 km vom Quartier Irgenhausen entfernt

Und keiner hat es gemerkt, einfach so in 30 Jahren teilweise über 1000 Prozent.

und in den nächsten Jahren wird 15 Min S-Bahn Takt eingeführt.

Also setzt nicht immer nur auf eine Karte, und setzt nicht auf Profitgier, denkt an die Zukunft.

die disskusion um gold ist doch irgenwie idiotisch. es ist doch offensichtlich, dass die rendite in solchen perioden des abschwungs höchst lukrativ ist. da nicht mitzuspielen ist einfach unlogisch.

schaut euch mal die folgenden zwei warrents an, auf die ich mich konzentriert habe:

- xauoz (seit 1 jahr, kann man immer wieder in grossen und eindeutigen wellen einsteigen, locker 500% rendite in 1 jahr. ohne hin und her min. 300%)

- xaghg (garantierte 300% rendite in 4 monaten)

man kann es drehen und wenden wie man will, wer nicht aufgesprungen ist auf gold und silber, hat unnötig verloren. denn die performance ist sicher und hervorragend.

wenn ich dann unbedingt noch etwas land berauche, dann kaufe ich dies auf dem höhepunkt der kriese, wenn ich die gold performance realisiere.

wer kein gold, resp. silber gekauft hat dem wird es noch leid tun. denn es stehen wunderbare zeiten vor dem haus.

zumal in 30 jahren alle silber/gold reseven abgebaut sind und der preis auf grund des mangels noch eine entwicklung vollziehen wird. land hat ebenfalls potenziel aber es geht auch in 30 jahren nicht aus.

also, ich hoffe ihr seit alle mit etwas edelmetal dabei Smile

meine strategie: 60% metal, 40% call warrents

MarcusFabian
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teletuuby wrote:

Gold war im Jahre 2000 billig, heute nicht mehr.

Billig, gemessen in was? In Papiergeld etwa?

Lol

siddhi
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MarcusFabian wrote:

teletuuby wrote:

Gold war im Jahre 2000 billig, heute nicht mehr.

Billig, gemessen in was? In Papiergeld etwa?

Lol

ich bin mir nicht sicher, aber wenn er es gleich betrachtet wie ich, dann ist silber durchaus noch billig, gold ist relativ teuer und sein potential scheint mir nicht so gross wie jenes von silber.

schau dir mal den gold/silber ratio an, der spricht doch eindeutig für silber.

trotzdem, edelmetalle werden die gewinner sein.... Smile

Sallatunturi
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@Bullish

Wenn Du das Gold physisch beziehen willst, musst es auch beantragen (die Tonnen liegen ja nicht am Schalter sondern in einem Tresor). Die Lieferung (Abholung am Schalter oder zu Dir nach Hause) findet dann auch zwischen Spot und 5 Tagen statt.

Sollte es wirklich eine weltweite Verknappung des pyhsischen Goldes geben (die Raffinerien würden den Verwalter des Goldfundes informieren, sobald sie nicht mehr liefern können, und sowas steht sicher auch in den Verträgen zwischen Fund und Raffinerien), würde der Goldfund für Käufe geschlossen, und nur noch Verkäufe würden angenommen.

Eine Problematik kann entstehen bei Funds, bei denen Short-Positionen (und das sind nicht alle Funds)erlaubt sind. Aber dies steht ja in den Prospekten.

Deshalb mein View: Immer auf dem Teppich bleiben

scaphilo
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teletuuby wrote:

Quote:

Woher weisst du denn dass in 20 Jahren da nicht n slumm entsteht

In Irgenhausen ist in 20 Jahren kein Slum entstanden. Da hast du mein Ehrenwort. Wink

Da testet das Gold eher die Tiefs der 90er Jahre. (ok, ok in Franken, nicht in Döllis ).

Quote:

PS: PAPIERGELD IST NICHTS ANDERES ALS NE BILLIGE KOPIE VON GOLD.

Nein ist es nicht ganz. Als die Goldwährungen das Mass aller Dinge waren, da war Papiergeld ein symbolisches Abbild des gehortetem Golds.

Das gab damals grosse ökonomische Probleme. Dauernde Deflation...

Mit der Aufhebung des Goldstandards wurde die Kopie des Goldes nur noch schlechter ... Die Funktion des Geldes als Wertaufbewahrungsmittel ist damit 100% verloren gegangen. Da gibts überhaupt nichts daran zu rütteln. Ich hab aber auch nicht gesagt der Goldstandard seih das non plus ultra. Goldstandard ist nicht die Lösung. Die Lösung wäre eine stabile Papierwährung (keine Ausweitung bei Rezession, das zerstört nämlich die Funktion als Werterhaltendes Geld nicht nur langfristig sonder auch schon mittelfristig.) Kannst du mir einen Grund nennen wiso es nicht einfach eine ganz bestimmte Menge Geld pro Person im umlauf gibt? Wenn die CH mehr Menschen hat dann gibts auch mehr Geld, wenns weniger hat dann hats auch weniger Geld im Umlauf. 1Mensch = 100k CHF z.B. Damit gibts keine Inflation und keine Deflation. Es hat immer gleich viel Geld im Umlauf um zu tauschen und zu speichern. Wenn eine Bank pleite geht dann ist das Geld weg das man da ausgeleiht hat. So einfach ist das. Man darf nicht dran rummanipulieren. Die Menschen müssen lernen dass man einer Bank nicht all sein Geld anvertrauen sollte! Welcher volltrottel würde denn all sein Geld ausleihen wenn er wüsste dass es ausgeleiht ist nund nicht einfach da rum liegt. Mann das jetztige System is sowas von verböldet das hält man im Kopf nicht aus!! Es gibt tatächlich Leute die glauben es gibt sicheren Zins. Woher kommt echt der sichere Zins?

Na egal lassen wirs gut sein. Ich habs schon des öfteren geschrieben. Es macht keinen Sinn immer wieder zu Wiederholen und zu hoffen dass ich was ändert. Es ändert sich eben nichts und niemand wills verstehen. Aber man kann daraus ja auch Profit ziehen in dem man jetzt Gold kauft.

teletuuby wrote:

Gold und Geld ist das gleiche:

Beides sind billige Kopien von Wert, Arbeit, etc.

Zusätzlich:

Gold war im Jahre 2000 billig, heute nicht mehr. Der Goldmarkt ist sowas von 'verfixt'...

MarcusFabian
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siddhi wrote:

schau dir mal den gold/silber ratio an, der spricht doch eindeutig für silber.

Das ist richtig. Sehe ich auch so. Aber:

1. Silber hat weniger den Nimbus der Währung. Ist auch unpraktisch, denn um ein Vermögen in Silber zu transportieren brauchst Du einen Lieferwagen.

2. Guck mal die Spreads: Die Ankauf/Verkauf bei Banken für physisches Silber liegen bei bis 50%. Du brauchst also 100% Anstieg, um den EP wieder zu sehen.

teletuuby
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Quote:

Billig, gemessen in was? In Papiergeld etwa?

Damals war Gold verglichen mit vielen Vermögenswerten billig, auch Symbolischen:

- Billig zum Dollar

- Billig zum Franken

- Billig zu Aktien

- Billig zu Immos

Zu jeder Vermögensklasse, deren Wert sich seit dem Jahre 2000 nicht verdreifacht hat.

Ok. Zum genau bleiben: Es war billiger.

teletuuby
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Quote:

Kannst du mir einen Grund nennen wiso es nicht einfach eine ganz bestimmte Menge Geld pro Person im umlauf gibt? Wenn die CH mehr Menschen hat dann gibts auch mehr Geld, wenns weniger hat dann hats auch weniger Geld im Umlauf. 1Mensch = 100k CHF z.B. Damit gibts keine Inflation und keine Deflation

Klar kann ich. Wink

Jedoch zuerst mal einige Gegenfragen:

1.) Welche Geldmenge meinst du? Du weisst schon, dass es verschiedene Aggregate gibt ( Stichwort: M3 )

2.) Und die Unternehmen werden nicht einbezogen?

3.) Wenn pro Person immer mehr Waren produziert werden, jedoch nicht mehr Geld, laufen wir nicht in eine Deflation hinein?

scaphilo
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teletuuby wrote:

Quote:

Kannst du mir einen Grund nennen wiso es nicht einfach eine ganz bestimmte Menge Geld pro Person im umlauf gibt? Wenn die CH mehr Menschen hat dann gibts auch mehr Geld, wenns weniger hat dann hats auch weniger Geld im Umlauf. 1Mensch = 100k CHF z.B. Damit gibts keine Inflation und keine Deflation

Klar kann ich. Wink

Jedoch zuerst mal einige Gegenfragen:

1.) Welche Geldmenge meinst du? Du weisst schon, dass es verschiwedene Aggregate gibt ( Stichwort: M3 )

2.) Und die Unternehmen werden nicht einbezogen?

3.) Wenn pro Person immer mehr Waren produziert werden, jedoch nicht mehr Geld, laufen wir nicht in eine Deflation hinein?

1) Es gibt verschiedene Geldmengen, ich meine natürlich nur die Geldmenge die direkt von den ZB's erzeugt werden. M0 wenn ich mich nicht täusche. Wenn die Geschäftsbanken Geld erzeugen dann ist das kein Geld sondern ein Verspechen. Es muss jedem der Geld auf ein verzinstes Konto legt bewusst sein dass das effektiv nicht da ist. Es ist eigentlich das einfachste der Welt. Es gibt ganz einfach ein Risikokonto (mit Zins in Abhännigkeit des Risikos) und ein Sparkonto (ohne Zins, natürlich sogar eine Aufbewahrungsgebühr)

2) Nein die Unternehmen werden nicht miteinbezogen. Sonst werden am Schluss einfach irgendwelche Briefkastenfirmen gegründet um die Geldmenge zu steigern. Es ist den Politikern wirklich alles zuzutrauen.

3) Nein denn es gibt aus meiner Sicht keinen Grund dass ein Mensch vor 200 Jahren nicht gleich viel Geld brauchte wie heute. Also Bedarf an Spar und Tauschmitteln ist meiner Meinung nach gleich gebleiben, vielleicht hat sich die Umlaufgeschwindigkeit verändert, aber nicht den Bedarf an Tausch und Sparmitteln selber. Aber das heisst natürlich auch dass es nicht möglich ist dass man ohne Risiko sein Geld anlegen kann. Das muss man sich aber bewusst sein. Eine fixe Geldmenge führt dazu, dass der Mensch sich bewusst sein muss dass Zins nur gegen Risiko etsteht. Ein Sparkonto ist per definition falsch. Das ist ein Geringrisikokonto also auch ein Geringzinskonto.

Und es gibt natürlich heute immer mehr Waren und Güter, aber die müssen nicht immer getauscht und in Geld vorhanden sein.

Ich sag ja nicht dass das Momentane System nicht auch funktionieren würde. Aber dudurch dass die Poliker und ZBs die Pflicht haben die Geldmenge zu steuern um die Wirtschaft im laufen zu halten kommen sie in die versuchung mehr Geld zu drucken um damit die Wirtschaft noch mehr in Schwung zu bringen. Es werden Banken gerettet weil man dem Sparer die illusion eines sicheren Zinses vorgaukeln muss. Der sichere Zins ist EXAKT die Inflation

#edit: Sagen wir also M1 nicht M0 ... Aber so gross kommt das dann auch nicht mehr drauf an.

oozoo
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wieso sind sich eigentlich alle so sicher, dass der Franken anzieht? Wir haben doch momentan massive Gefahr fuer einen Frankenabsturz dank SNB. Der ganze Schrott von der UBS muss inflationiert werden und sollte die UBS zusammenklappen ist sowieso eine massive Waehrungsabwertung zu erwarten.

ich denke bei fast allen waehrungen wird es fuer Gold und Silber massiv bergauf gehen, aber wie ich immer sage: Silber in Papier wegen den Spreads, Gold physisch.

tschonas
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MarcusFabian
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oozoo wrote:

wieso sind sich eigentlich alle so sicher, dass der Franken anzieht?

Weil der Franken der Einäugige unter den Blinden ist:

Dollar muss noch mehr inflationiert werden, da die Amis mehr Schulden haben

Euro steht in einer Zerreisprobe weil Club Med Länder vor dem Bankrott stehen.

Pfund kann man ohnehin vergessen.

Yen wird weiter stärker sein als der Franken.

MarcusFabian
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teletuuby wrote:

1.) Welche Geldmenge meinst du? Du weisst schon, dass es verschiedene Aggregate gibt ( Stichwort: M3 )

2.) Und die Unternehmen werden nicht einbezogen?

3.) Wenn pro Person immer mehr Waren produziert werden, jedoch nicht mehr Geld, laufen wir nicht in eine Deflation hinein?

1: M1. Zentralbankgeld ist nicht im Umlauf, nicht inflationär und deshalb uninteressant

2+3: Guter Punkt. Ich würde die Inflation an das Wirtschaftswachstum und nicht an die Bevölkerung koppeln.

Noch ein Nachtrag zum "Wert des Goldes":

Wenn man vor 50 Jahren die Menge aller Dollars (also M1) durch die Menge des US Goldes dividiert hätte, wäre man auf $35 pro Unze gekommen.

Derzeit liegt das Verhältnis bei etwa $250'000 pro Unze!

Das wäre also der Goldpreis, den man einsetzen müsste, wollten die USA wieder den Goldstandard einsetzen.

Nicht, dass ich für den Goldstandard plädiere aber es zeigt sehr schön auf, wie schnell diese Papierwährung seit 1971 entwertet wurde.

Wir müssen einfach ein System finden, das die unbeschränkte Gelddruckerei verunmöglicht.

oozoo
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ich weiss nicht, die SNB generiert sich momentan wie ein Moechtegern-Bernanke - und wir haben nunmal keinen Status wie der Dollar den man fast beliebig drucken kann. Ich nehme auch an, dass der Dollar in 2010 gehoerig crashen wird wenn das so weitergeht, aber fuer den Franken seh ich ein massives Risiko durch die UBS und das auslaendische Kapital was dort liegt.

scaphilo
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MarcusFabian wrote:

1: M1. Zentralbankgeld ist nicht im Umlauf, nicht inflationär und deshalb uninteressant

Ich glaube M1 ist die Grundlage auf der die Geschäftsbanken dann inflationieren. Die Geschäftsbanken brauchen doch das M1 um M2-M3 zu produzieren? Oder versteh ich da was falsch?

MarcusFabian
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scaphilo wrote:

Ich glaube M1 ist die Grundlage auf der die Geschäftsbanken dann inflationieren.

Geschäftsbanken inflationieren nicht. Das kann nur die Zentralbank. Wenn ein Unternehmen einen Kredit auf der Bank aufnimmt, dann nimmt die Bank die Summe bei der Zentralbank auf und gibt sie für einen höheren Zins an das Unternehmen weiter.

Es ist also die Zentralbank, die dieses Geld druckt, schafft, inflationiert.

Aber Du hast natürlich recht: M1 ist quatsch. Müsste M3 oder MZM sein. Sorry.

teletuuby
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Quote:

Ich glaube M1 ist die Grundlage auf der die Geschäftsbanken dann inflationieren. Die Geschäftsbanken brauchen doch das M1 um M2-M3 zu produzieren? Oder versteh ich da was falsch?

Hm...

Falsch nicht, aber du wirst unsicher. Der Begriff 'Geldmenge' ist nicht so einfach zu definieren. :oops:

Aber alle 'schwafeln' davon. Ich weiss gar nicht, was sie genau meinen.

Zur Inflationsbetrachtung (Geldentwertung) eignet sich M3 sehr gut.

By the way:

Jede Notenbank definiert die Geldmengenaggregate (Mx) unterschiedlich, wenn auch teilweise nur graduell.

scaphilo
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Hmm also ich muss es so sagen: Ich hab nicht Wirtschaft studiert aber ich denke so was Grundlegendes wie Geld sollte nicht so schwierig zu verstehen sein meinst du nicht? Es gibt grob gesagt drei Geldmengen: 1. Bargeld, 2. Schulden der Banken bei der ZB, 3. Durch Schulden der ZB's gedeckte Schulden von Privatkunden (natürliche und juristische). Das ganze geht natürlich auch mit dem Wort Guthaben, aber Schulden tönt besser Wink

Ich nehme mal stark an eine Geschäftsbank darf die zweite Art von Geld auf Wunsch hin auch in die 1. Art des Geldes umwandeln. Und die dirtte Art von Geld ist duch den Mindestreservesatz(10-15% CH/USA 2% EU, 20% China usw...) limitiert.

Korrigier mich wenn ich falsch liege....

Also dann gibts halt noch die vierte Art von Geld... die Termineinlagen (sind eigentlich auch die dritte Art, aber nicht so einfach zu löschen da sie bis zu einem bestimmten Datum leben müssen.)

So und jetzt will ich doch ganz einfach nur dass man die erste und zweite Geldmenge fixiert, auf irgendwas materielles z.B Bevölkerungsgrösse, Gold, Land oder was auch immer. Aber ganz sicher nicht auf irgendwas dessen wert in Geld gemessen wird. Das führt nämlich sonst zu einer positiven Rückkopplung. Wenn man Pech hat dann schwingts am Schluss und du hast n chaos pur.

Ok das war jetzt ausführlich, ich hoff mal ich hab nicht was Gundlegend falsches gesagt. Du darfst mich natürlich gerne korrigieren wenn doch so ist.

teletuuby
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Quote:

Wenn man vor 50 Jahren die Menge aller Dollars (also M1) durch die Menge des US Goldes dividiert hätte, wäre man auf $35 pro Unze gekommen.

Derzeit liegt das Verhältnis bei etwa $250'000 pro Unze!

Betrachten wir lieber die Zeit nach Bretton Woods. Bis 1974 war ja das Gold-Dollar Verhältnis definiert.

Also nur 35 Jahre.

Sagen wir, damals gabs 100kg Teletuubies (ein sehr seltenes Metall). Heute gibt's immer noch 100kg von diesem Metall. Nach deiner Rechnung müsste der Preis eines Teletuubies ca. 10'000 mal höher sein.

Ich sage dir, dass der Preis = 0 ist, da dieses Metall für nichts und wieder nichts zu gebrauchen ist.

Was ich sagen will: Die Menge allein macht noch nicht den Preis aus.

Azrael
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ansatzweise stimmt das ganze ja...

m1: bargeld und sichtgeld bei den banken

m2: m1 + sparguthaben (ohne termin)

m3: m2 + termineinlagen

m0: guthaben der banken und post bei der zentralbank

damit kann die zentralbank nur die m0 steuern. dies wird täglich ajustiert indem man die offenmarkt geschäfte tätigt und kurzfristige kredite spricht.

die m3 menge, welche inflationär massgebend ist basiert grundlegend auf der zentralbank-geldmenge kombiniert mit dem geldschöpfungsmultiplikator. dieser schwächelt da die banken kneifen die günstigen kredite weiterzugeben. weiter scheint noch immer die gegenseite konkurs-angst zu bestehen.

WOMEN & CATS WILL DO AS THEY PLEASE, AND MEN & DOGS SHOULD GET USED TO THE IDEA.

A DOG ALWAYS OFFERS UNCONDITIONAL LOVE. CATS HAVE TO THINK ABOUT IT!!

teletuuby
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Quote:

So und jetzt will ich doch ganz einfach nur dass man die erste und zweite Geldmenge fixiert, auf irgendwas materielles z.B Bevölkerungsgrösse, Gold, Land oder was auch immer. Aber ganz sicher nicht auf irgendwas dessen wert in Geld gemessen wird. Das führt nämlich sonst zu einer positiven Rückkopplung. Wenn man Pech hat dann schwingts am Schluss und du hast n chaos pur.

Das reale(nicht nominale) BIP-Wachstum?

Also der inflationsbereinigte Anstieg der produzierten Güter und Dienstleistungen.

Quote:

Ich hab nicht Wirtschaft studiert aber ich denke so was Grundlegendes wie Geld sollte nicht so schwierig zu verstehen sein meinst du nicht?

Sollte, ja. Ist es aber nicht. Ich habe mir auch über das Wesen des Geldes jahrelang die Zähne ausgebissen. und immer noch ...

Wie du schon sagtest: Es gibt verschiedene Arten von Geld, dem muss man sich bewusst sein.

So einfach wie möglich, doch so komplex wie nötig.

reckefoller
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geld ist einfachdas, was man sich damit kaufen kann. das kann unter umständen sehr, wenig, aber auch sehr viel sein: mittlerweile sind die us immobilien so weit unten, dass sich die frau von diesem richie "asshole" fuld seine ehemals 14mio dollar villa für ganze 100 dollar poschten konnte.

guter deal, denn vielleicht kann man sichfür eine billion dollar bald nix mhr kaufen. :mrgreen:

reckefoller
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so nahe bei den tiefs, das muss ja demnächst unter 5000 gehen

etage1
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Keine Billionen im Portemonnaie

Simbabwe streicht zwölf Nullen

Schwer zu wechseln: Der Ten-Trillion-Simbabwe-Dollar-Schein

Simbabwe hat im Kampf gegen die Hyperinflation zwölf Nullen von seinen Geldscheinen gestrichen. Die Maßnahme sei ein notwendiger Schritt, um den Simbabwe-Dollar zu stützen, erklärte Zentralbank-Gouverneur Gideon Gono. Zudem würden einige Bestimmungen im Devisenhandel gelockert und Edelmetallhersteller dürften Goldbarren künftig direkt verkaufen, nicht wie bislang nur über die Notenbank.

Simbabwes Wirtschaft ist in einer schweren Krise. Die Inflation hat den höchsten Stand weltweit erreicht. Offiziell liegt sie bei 231 Millionen Prozent. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung ist auf ausländische Lebensmittelhilfe angewiesen, mehr als 3.200 Menschen sind an der derzeit grassierenden Cholera gestorben.

etage1
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Montag, 2. Februar 2009 - 13:55

Spekulanten gegen Zentralbank

Kampf um den Rubel

Eingang zu einer Wechselstube in Moskau.

Russland droht angesichts eines neuen Tiefstands beim Rubel eine Kraftprobe zwischen Devisenspekulanten und der Zentralbank. Die russische Währung fiel am Montag gegenüber einem Korb aus Euro und Dollar auf 40,80 Rubel und rückte damit gefährlich nah an die entscheidende Schwelle von 41 Rubel. Die Notenbank hatte im Januar angekündigt, einer Spanne zwischen 26 und 41 Rubel mit Deviseninterventionen und Zinsänderungen zu verteidigen.

Russland hat bislang 200 Mrd. US-Dollar und damit ein Drittel seiner Währungsreserven ausgegeben, um Rubel zu kaufen und damit die Abwertung der Währung zu bremsen. Der Rubel bleibt aber dennoch unter Druck - viele Experten erwarten nun, dass Devisen-Spekulanten auf eine weitere Abwertung der Währung wetten könnten. Laut Analysten ist der Ruf der Zentralbank eng damit verknüpft, ob sie den Rubel in der festgelegten Handelsspanne halten kann. "Der Markt wird die Schwelle von 41 Rubel testen. Man will sehen, wieviel die Zentralbank bereit ist auszugeben, um dieses Niveau zu verteidigen", sagte Natalja Orlowa, Chefsvolkswirtin der Alfa Bank.

Devisenspekulanten könnten sich Rubel in großem Volumen leihen und diese dann am Markt verkaufen, um den Kurs der russischen Währung nach unten zu treiben. Wenn die Notenbank aufgrund schwindender Euro- und Dollar-Reserven aufgibt, die Schwelle von 41 Rubel zu verteidigen, würde die russische Währung vermutlich deutlich an Wert verlieren. Die Spekulanten könnten in diesem Fall ihre angehäuften Rubel-Schulden zu einem deutlich günstigeren Kurs begleichen und damit einen großen Profit einstreichen. Mit diesem Prinzip hatte 1992 der Investor George Soros eine Abwertung des britischen Pfundes erzwungen.

etage1
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und es werden viele weitere währungen folgen...

MarcusFabian
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teletuuby wrote:

Sagen wir, damals gabs 100kg Teletuubies (ein sehr seltenes Metall). Heute gibt's immer noch 100kg von diesem Metall. Nach deiner Rechnung müsste der Preis eines Teletuubies ca. 10'000 mal höher sein.

Ja, aber nur wenn die Geldmenge sich ebenfalls mit 10'000 multipliziert hat!

Angenommen, damals hätte man 1000 Taler gehabt und die mit 100 Teletuubies gedeckt. Damit ergibt sich ein Preis von 10Taler pro Teletuuby.

Wenn man nur die Taler-Menge auf 1 Mio inflationiert hat (also Faktor 1000) ergibt sich logischer Weise ein Preis von 10'000 Taler pro Teletuuby.

Quote:

Ich sage dir, dass der Preis = 0 ist, da dieses Metall für nichts und wieder nichts zu gebrauchen ist.

Was ich sagen will: Die Menge allein macht noch nicht den Preis aus.

Nein, aber die Definition! Wenn Geld durch den nicht-inflationierbaren Teletuuby gedeckt ist, dann eben schon.

Man könnte sich beispielsweise weltweit darauf einigen, dass eine neue globale Währung ausschliesslich mit Rhodium gedeckt ist. Dann hättest Du recht, Gold hätte keinen Wert mehr.

Aber man hat sich gerade deshalb auf Gold als Währung geeinigt, weil Gold eben KEIN Industriemetall ist (und auch etwas weniger krebserregent als Rhodium Wink ) Gold wird ausser für Schmuck für nichts anderes gebraucht als als Währung.

Übrigens US Goldstandard wurde 1971 aufgelöst.

siddhi
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MarcusFabian wrote:

siddhi wrote:

schau dir mal den gold/silber ratio an, der spricht doch eindeutig für silber.

Das ist richtig. Sehe ich auch so. Aber:

1. Silber hat weniger den Nimbus der Währung. Ist auch unpraktisch, denn um ein Vermögen in Silber zu transportieren brauchst Du einen Lieferwagen.

2. Guck mal die Spreads: Die Ankauf/Verkauf bei Banken für physisches Silber liegen bei bis 50%. Du brauchst also 100% Anstieg, um den EP wieder zu sehen.

Da hast Du nicht unrecht und ich kann Deinem Beitrag zustimmen. Dennoch sehe ich ein wesentliches Merkmal an Silber, dass Gold nicht mitbringt.

1. Silber ist extrem einfach zu manipulieren, da es ein sehr kleiner Markt ist, etwa 17 mrd. müssen aufgebracht werden um sich alles oberirdische Silber reinzuziehen.

Kannst Du dich noch an die VW Aktie erinnern, wie diese schlauen Füchse, den Preis unglaublich nach oben getreiben haben. Ein ähnliches Szenario sehe ich für den Silberpreis, nur dass es sich um einen längerfristige Stabilisierung auf höherem Nivau handeln könnte.

2. Das Silber weniger den Nimbus einer Währung hat, dass ist ja einfach eine Zeiterscheinung. Das war ja definitiv nicht immer so. Ich sehe es aber als Vorteil. Beim Gold springt man auf einen fahrenden Zug auf, Silber gerät erst langsam wieder ins Bewusstsein der Anleger. Das Potential ist also gewaltig.

Selbtverständlich kann man irren, aber wie doof müssten die gut kapitalisierten Institute sein, wenn Sie einen so kleinen Markt nicht bearbeiten würden, um für sich die Preise explodieren zu lassen, um den einen oder anderen Aktienverluste auszugleichen.

Wer weiss wo wir in einem Jahr stehen......, wahrscheinlich niemand mehr so genau, aber ich traue mal meinem Gefühl und sonst habe ich gute Zahnfüllungen gekauft Smile

Grüsse

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