SMI im Februar 2010

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MarcusFabian
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SMI im Februar 2010

Im Januar hatte ich prognostiziert:

Quote:

Meine Prognose lautet: Steigende Kurse bis maximal Mitte Januar. Danach Seitwärtsbewegung bis Ende März und dann Taucher.

Genau so ist es auch gekommen und von daher sehe ich auch keinen Grund, irgend etwas an meiner im Januar geposteten Prognose für die nächsten Monate zu ändern.

Ich erwarte, dass sich der SMI so in der Gegend zwischen 6200 und 6500 bewegen wird.

Auch sonst erwarte ich keine grossen Sprünge an den Märkten. Der Dollar dürfte mit 1.05 nun wieder ein Short-Kandidat sein, Gold wird sich im Gegenzug ein bisschen erholen aber auch hier erwarte ich keine grossen Sprünge.

Das liegt wohl auch daran, dass für Februar keine besonderen Ereignisse geplant sind. Die Quantitative-Easing Massnahmen laufen noch bis März. Neue Geldspritzen wird es im Februar nicht geben aber TARP-Gelder werden auch nicht zurückgezogen. Die FED wird die Zinsen auf dem aktuellen niedrigen Niveau belassen und somit kann sich im Februar ein ganz langweiliges roundig-top an den Märkten ausbilden.

Auch aus dem Debattier-Club WEF erwarte ich keine nennenswerten Impulse - geschweige denn Entscheidungen, die die Märkte beeinflussen könnten.

Fazit: Alles, was geplant ist, deutet auf einen langweiligen Börsenmonat hin. Bewegung kann es also höchstens durch ungeplante Ereignisse geben. Davon gibt es aber eine ganze Menge.

Beginnen wir mit dem sich anbahnenden Konflikt USA <-> China. Die Amis schliessen einen grossen Rüstungsdeal mit Taiwan ab und die Chinesen sind entsprechend "absobloodylutely not amused". Da die Chinesen immer noch ein wichtiger Geldgeber für amerikanische Schulden sind, kann ich mir gut vorstellen, dass sie die USA bestrafen, indem sie keine neuen Schulden aufkaufen bzw. sogar alte Schulden - t-Bonds - verkaufen und somit die finanziellen Möglichkeiten der USA weiter einschränken.

Weiterhin hat der US-Kongress (wenn auch murrend) zugestimmt, die US-Schulden um weitere 1900 Milliarden Dollar auszuweiten. Ich rechne nicht damit, dass dieses Geld sofort - also im Februar - eingesetzt wird. Aber Obama hat dieses Geld in der Hinterhand und kann und wird es verwenden, sollten die Märkte unerwartet abschmieren. Das sollten wir im Hinterkopf behalten, denn diese 1900 Mrd. werden eines Tages in die Märkte gepumpt und entsprechend den Aktien/Oblis neuen Auftrieb verschaffen. Wenn auch nicht im Februar.

Was also wird - meiner Einschätzung nach - passieren?

Wir wissen, dass die Aktienpreise seit Februar 2009 nicht durch Zahlen der Unternehmungen oder durch Erwartungen oder durch Gewinnaussichten gesteuert werden sondern fast ausschliesslich durch die Pumpenkohle (offiziell USA: 8000 Mrd., weltweit 13600 Mrd.) der FED. Die Zentralbanken rund um den Globus pumpen enorme Geldmittel in die Banken, die damit nichts besseres anzufangen wissen, als Aktien und Staatsanleihen zu kaufen, was deren Preise in die Höhe treibt bzw. stabilisiert.

Nun ist eine Bank natürlich nur so lange bereit, Aktien zu kaufen, als auch deren Wert steigt und diesen Punkt haben wir wie erwartet Mitte Januar erreicht. Wenn die Aktien wieder sinken, werden sich die Banken von ihren Positionen trennen und das Geld in andere Assets investieren (wenn überhaupt.)

Glücklicher Weise - für die Big-Boys - sind die Kleinanleger im Moment mega-long im S&P. Sprich: Die Comms (Banken, Hedge-Fonds) und Large-Traders (Pensionskassen, Versicherungen) verkaufen ihre Aktien an die Kleinanleger.

Wenn sie es richtig angehen, die Kurse einigermassen stabil halten und durch entsprechend positive Analystenkommentare, Medien-Berichte etc. die Kleinanleger bei der Stange halten können, werden sie sich marktschonend und zu aktuell hohen Preisen von ihren Aktien trennen können. Somit hat der Kleinanleger noch Gelegenheit, einen Monat lang Aktien zu hohen Preisen zu kaufen, bevor dann im März die Kurse endgültig einbrechen.

Natürlich kann es auch jederzeit passieren, dass der eine oder andere Big-Boy die Nervern verliert, zu schnell zu viele Aktien verkaufen will und dann bricht der Preis früher ein als geplant.

Ich will mich nicht all zu weit auf die "Äste rauslassen", aber ich würde fast wetten, dass wir in den nächsten Tagen sinngemäss folgende Analysen zu lesen bekommen:

"Aktien sind in einem Bullenmarkt und jeder Einbruch ist ein Geschenk des Himmels und sollte als Nachkaufgelegenheit betrachtet werden."

Besonders skrupellose Banken mögen sogar den bullshit vom "Senken des Einstandspreises bei einem Einbruch" bringen.

Wie dem auch sei: Wir haben seit Mitte Januar eine klassische Schafsweide ( http://www.charttec.de/html/ta_dreieckige_schafsweide.php ) und somit noch gut einen Monat Zeit, die Schafe auf die Weide zu locken, bevor die Löwen und Wölfe die Falle zuschnappen lassen.

Interessant wird es - wie schon im Januar-Thread erwähnt - im März, wenn die geplanten Quantitative-Easing Programme wie TARP offiziell auslaufen.

Meine Prognose hierzu: Die Regierungen werden diese Unterstützungsmassnahmen tatsächlich auslaufen lassen, wenn sie auch - wie die USA mit den erwähnten 1900 Mrd. - bereits die Hilfsgelder in der Hinterhand halten. Sie werden also die Massnahmen einstellen und schauen, was passiert. Wenn die Wirtschaft und die Märkte entsprechend im März unangenehm einbrechen, weil sich nun herausstellt, dass der vermeintliche Aufschwung nur auf Pumpenkohle des Staates basierte und die Eigendynamik der Wirtschaft immer noch gleich Null ist, kann man entsprechend die Rettungsgelder aus dem Hut zaubern und die Märkte ein weiteres mal auffangen.

Natürlich dürfte die darauf folgende Hausse nicht mehr so stark sein wie jene seit März 2009, denn 1900 Mrd sind ja bedeutend weniger als die insgesamt 13600 Mrd., die die Hausse ab März 2009 finanziert haben.

Natürlich geht die neue QE-Runde dann wiederum Hand in Hand mit einem Abwärtstrend im Dollar, der ja mit zunehmender Verschuldung und Geldmengenausweitung der USA logischer Weise an Wert verliert.

Fazit: Februar seitwärts bis abwärts; März Absturz und dann auffangen der Märkte durch Einsatz neuer Pumpenkohle.

Vielleicht wird es dann auch noch weitere Unterstützungsgelder geben und die Tiefs vom März 2009 können noch gehalten werden. Dann feiern wir halt noch eine zweite Bärenmarktrally bis auch dieses Geld aufgebraucht ist und die Märkte im Herbst 2010 erneut in die Grütze gehen.

Aber das besprechen wir dann im Sommer, wenn wir mehr Informationen haben.

Happy Trades

Marcus

MarcusFabian
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Re: SMI im Februar 2010

MarcusFabian wrote:

Interessant wird es - wie schon im Januar-Thread erwähnt - im März, wenn die geplanten Quantitative-Easing Programme wie TARP offiziell auslaufen.

Schöner link hierzu:

Green Shoot wrote:

Der US-Generalinspektor für die Bankenrettung, Neil Barofsky, warnt vor einem neuen Systemversagen

Selbst wenn das 700-Milliarden-Dollar-Rettungspaket mit dem Namen Troubled Asset Relief Program (Tarp) das Finanzsystem vor dem Zusammenbruch gerettet habe, sei die Gefahr einer neuerlichen und noch grösseren Krise nicht gebannt. «Ohne eine umfassende Reform fahren wir immer noch auf einer kurvenreichen Gebirgsstrasse, diesmal aber mit einem schnelleren Auto», erklärte Barofsky.

http://www.nzz.ch/nachrichten/wirtschaft/aktuell/risiken_rettungspaket_1...

MFG

Sprössling

Turbo
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SMI im Februar 2010

Im Moment scheint die Politik die Börse zu beherrschen und nicht die Unternehmungs- und Wirtschaftsnachrichten. Was Obama mit seinen Aeusserung erreicht hat, ist eine grosse Unsicherheit zu schaffen. Primär wie auch hier im Forum ist die Frust über die Bankerlöhne immens und ich habe das Gefühl, das Ziel der Massnahmen ist die Löhne der Banker zu kürzen und nicht die Probleme wirklich zu lösen.

Wie Barofsky im Artikel der NZZ schreibt wird billiges Geld unweigerlich zu einer neuen Immobilienblase führen und da die Probleme vom Immobilienmarkt kommen, muss man sie auch dort angehen, denn mit der Zinspolitik kann man die Blasenbildung im Immobilienmarkt nicht verhindern. Ich habe schon mehrmals erwähnt, das dies mit einer einfachen Steuerregelung zu lösen wäre und so auch die Bankerlöhne fallen würden.

Börsentechnisch sind nun mal Unsicherheiten Gift für die Börsen und das neue China USA Geplänkel ist auch nicht gerade förderlich. Daher müssen wir wohl mit weiterhin sehr volatilen Börsen leben, wobei aus meiner Sicht bei Erholungen primär Gewinnmitnahmen angezeigt sind, als Positionserhöhungen in Schwächephasen.

CASH IS KING

Ich hole es mir zurueck, du verdammtes Biest!

The-Saint
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SMI im Februar 2010

@MF vielen Dank für diene Fundierte Analyse des gesammt Marktes immer wieder schön wie doch die Prognosen (meistens) zutreffen wie gesagt von einer Korrektur gehe ich ebenfalls aus im März und das nicht zu wenig.

Was wäre eigentlich nötig um die Märkte Stabil zu halten, immer neues Geld reinpumpen bringt nichts bzw. nur kuzfristig was.

Ich sehe aber aus Politischer Sicht keine andere Chance als sich komplett rauszuhalten und der Markt Reguliert sich dan selbst.

Das immer neue Gelder in den Markt reingepumpt werden verschlimmert die Lage eher mehr als das sie längerfristig was bringt.....

LG Simon

Jodellady
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SMI im Februar 2010

Ziemlich schwarz, wie du das siehst, macht einem fast Angst Smile

Interessant finde ich, dass viele zyklische Werte (ABB, UBS, CSGN etc) bereits viel Terrain eingebüsst haben, währenddessen die defensiven Titel (Roche, Novartis, Nestle) den SMI stützen können.

Der SMI wäre real gesehen nämlich viel tiefer als der jetzige Stand, wären die 3 Schwergewichte nicht wirklich so schwer gewichtet :).

Ob es wirklich noch zu grösseren Verlusten kommen wird, glaube ich weniger.

Besonders, da jetzt wieder die negativen Schlagzeilen ins Extreme überschwappen. Man sucht jeden Grund, alles negativ zu sehen.

Man denke, dass man u.a. die Wiederwahl von Bernanke als Grund für die Korrektur sah -> er wird gewählt und nichts passiert. Der Markt wollte jetzt einfach UNBEDINGT korrigieren, und tat er auch.

Viel Negatives ist bereits eingepreist (u.a. Griechenland, Chinas restriktivere Politik [bei immerhin über 8% BIP-Wachstum {Wachs-dumm?}]), kann es wirklich noch massiv schlechter kommen?

Die EU wird jedenfalls nächste Woche Unterstützungsmassnahmen für Griechenland treffen, womit ein Unsicherheitsfaktor sich vermindern könnte.

Man erinnere sich, dass im 2010 die staatlichen Konjunkturstützen erst richtig zu wirken beginnen sollten (das nun auf einmal niemand mehr erwähnt, da man ja nur noch alles Negative ins Rampenlicht rücken will).

Bin jedenfalls massiv investiert, ich hoffe nicht an eine grössere Korrektur Wink

Christina 007
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Jodellady: Gut gebrüllt!

Muss Dich in Deinem Statement vollkommen

unterstützen, das Negativgesülze der Presse artet

zur Zeit wieder aus. Cash ist aktuell auf der

News-Seite ein richtiges Vorbild. Oft werden hier

unbekannte Finanzheinis zitiert, die zwar ins selbe

Horn blasen, aber absolut bedeutungslos sind.

Positive Nachrichten, wie das neuste US-BIP von letzten Freitag wird einfach ausgeblendet.

US-Wirtschaft wächst wieder kräftig

Die US-Wirtschaft in den USA erholt sich wieder: Im vierten Quartal ist sie so stark gewachsen wie seit gut sechs Jahren nicht mehr. Experten jedoch warnen vor verfrühter Euphorie - sie sehen die staatlichen Konjunkturprogramme als wesentlichen Grund für die positive Entwicklung.

Washington/New York - Die US-Wirtschaft erholt sich schneller als erwartet. Das Bruttoinlandsprodukt wuchs im vierten Quartal mit 5,7 Prozent so kräftig wie seit gut sechs Jahren nicht mehr. Das teilte das Handelsministerium am Freitag nach ersten Berechnungen mit.

Das Plus ist mehr als doppelt so groß wie im dritten Quartal, in dem die Wirtschaft um 2,2 Prozent gewachsen ist. Ein stärkeres Wachstum hatte es zuletzt im Sommer 2003 gegeben. Volkswirte hatten mit einem Wachstum um 4,5 Prozent gerechnet.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,674851,00.html

Wenn alle im Pessimismus schwelgen, war noch immer

der richtige Zeitpunkt für den Einstieg.

Diese Woche werden wieder ein paar Big Boys Zahlen

bringen, denen ich einiges zutraue!

omega
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SMI im Februar 2010

The-Saint wrote:

Ich sehe aber aus Politischer Sicht keine andere Chance als sich komplett rauszuhalten und der Markt Reguliert sich dan selbst.

Die Politik gibt den Rahmen für den Markt vor. Nicht andersrum. Darum muss sich die Politik einbringen.

Das Problem ist eher, dass Politiker und Marktteilnehmer sich eher bekämpfen (Schuld zuweisen) als miteinander Lösungen zu erarbeiten.

Mitteinander, und die persönlichen Egos zurückschrauben. Dann würde es normaler auf dieser Welt.

PS: aus Börsensicht ist mir dies alles ziemlich egal. Hauptsache der Markt bleibt volatil.

(ein Trader lebt nun mal davon)

Jodellady
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SMI im Februar 2010

omega wrote:

Die Politik gibt den Rahmen für den Markt vor. Nicht andersrum. Darum muss sich die Politik einbringen.

Das Problem ist eher, dass Politiker und Marktteilnehmer sich eher bekämpfen (Schuld zuweisen) als miteinander Lösungen zu erarbeiten.

Mitteinander, und die persönlichen Egos zurückschrauben. Dann würde es normaler auf dieser Welt.

Das liegt halt daran, dass die politische Seite einen möglichst hohen Wähleranteil erringen will. Darum nimmt der Populismus leider auch immer deutlicher zu.

Da soll einer mal wieder sagen, Banker seien gierig? Die Politiker sind auch Macht-, Medien- und Stimmengierig. Dafür verkaufen sie sogar ihre Seele!!

Aber dass dies dem normalen "Blickleser-Fussvolk" nicht auffällt, finde ich sehr schade. Gerade die Boulevardpresse soll mal die Situation etwas sachlicher darstellen, denn die nötigen Leser/Macht hätten sie ja, um eine Normalität in der Bevölkerung herzustellen.

Green Shoot
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SMI im Februar 2010

Einige bärische Argumente:

1.) An diesem Wochenende sind weitere 6 US Banken pleite gegangen.

http://www.fdic.gov/bank/individual/failed/banklist.html

2.) Kreditausfälle bei gewerblichen US-Immobilien steigen. Sobald die FED den Hahn zudreht und aufhört diesen Markt künstlich zu stützen, wird sich das ganze direkt auf die Banken niederschlagen.

Kurz: neue Abschreibungswelle steht in der Pipeline, nur diesmal um einiges grösser als Subprime.

Mehr dazu in diesem Zeitungsartikel:

http://www.wiwo.de/finanzen/wie-us-immobilien-deutsche-banken-gefaehrden...

Bullische Argumente:

Auf der bullischen Seite gibts die mehrheitlich guten Quartalsergebnisse zu melden.

Meine Sicht:

Turbo wrote:

CASH IS KING

Das sehe ich auch so!

Updays sollten als Ausstiegsmöglichkeit genutzt werden. Markttendenz fallend.

MFG

Sprössling

Mal schauen, ob diese überbezahlten Wortbieger richtig gewürfelt haben.

Ramschpapierhaendler
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SMI im Februar 2010

@ MF:

Vielen Dank für die wie immer äusserst interessante Analyse. Ein sehr wichtiger, wenn (mangels News) nicht entscheidender Faktor scheint mir der $ zu sein. Du hast zwar deine Erwartung dazu abgegeben. Mir sind die Zusammenhänge, welche momentan zu steigendem $ führen und den $ auch weiterhin in beide Richtungen bewegen zu unklar, weshalb ich froh wäre, wenn du deine Einschätzung hierzu weiter ausführen könntest.

Jodellady
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SMI im Februar 2010

Ramschpapierhaendler wrote:

@ MF:

Vielen Dank für die wie immer äusserst interessante Analyse. Ein sehr wichtiger, wenn (mangels News) nicht entscheidender Faktor scheint mir der $ zu sein. Du hast zwar deine Erwartung dazu abgegeben. Mir sind die Zusammenhänge, welche momentan zu steigendem $ führen und den $ auch weiterhin in beide Richtungen bewegen zu unklar, weshalb ich froh wäre, wenn du deine Einschätzung hierzu weiter ausführen könntest.

So wie ich das verstehe, wird zurzeit

- einerseits werden der Unsicherheit der Dollar als "Safe Haven" bevorzugt

- andererseits wirken die besser als erwarteten BIP-Zahlen stützend, das für eine eventuell baldige Zinserhöhung sprechen würde --> bessere Rendite auf den Dollar.

Tiesto
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SMI im Februar 2010

...nur so nebenbei: hätte Obama diesen Monat, --> Regulierungsmassnahmen im Bankensektor, die Aktienmärkte weltweit nicht tauchen lassen, hätte sich die "Voraussage" von MF nicht bewahrheit. Darum lässt mir diese Aussagen (habs gewusst, die Aktien tauchen im Januar) zur Börsenentwicklung völlig kalt, und kann nicht verstehen, weshalb soviele explizit auf MF hören. Eins muss man ihm aber lassen: die Einträge sind fundiert und professionel geschrieben!

@MF

Nichts persönliches gegen Dich - nur eine allgemeine Betrachtung.

LG, Tiesto

börseler
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SMI im Februar 2010

Tiesto wrote:

...nur so nebenbei: hätte Obama diesen Monat, --> Regulierungsmassnahmen im Bankensektor, die Aktienmärkte weltweit nicht tauchen lassen, hätte sich die "Voraussage" von MF nicht bewahrheit. Darum lässt mir diese Aussagen (habs gewusst, die Aktien tauchen im Januar) zur Börsenentwicklung völlig kalt, und kann nicht verstehen, weshalb soviele explizit auf MF hören. Eins muss man ihm aber lassen: die Einträge sind fundiert und professionel geschrieben!

@MF

Nichts persönliches gegen Dich - nur eine allgemeine Betrachtung.

LG, Tiesto

naja, kritik ist sicher verständlich... nur das bürschchen hat ja wie du sicher auf schon festgestellt hast, das zeugs zum denken, was ich wiederum behaupte, die wenigsten hier drinn zu besitzen.. auch das soll keine beleidigung sein, nur eine feststellung..

könnte zum beispiel sein, das sich die aussage von mf behauptet, gerade deswegen, dass er vorausdenkend sowas einkalkuliert hat.

er spricht ja andauernd von solchen sachen, von denen ich nichts verstehe und noch nie gehört habe. aber er hat oft mals recht damit..

also müssen wir mf doch erst einmal fragen wie er auf die aussage gekommen ist, wenn wir fair bleiben wollen..

zudem, wenn ich mich recht erinnere hat er vor kurzem noch gesagt, im januar eher noch seitwerz, und im februar beginnen zu sinken.. irgend sowas..

Tiesto
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SMI im Februar 2010

@Börseler

Gib dir 100% Recht! Aber wäre schon hohe Schule, wenn er dies so einkalkuliert hätte. Wink Mal schauen was MF so dazu zu sagen hat.

The-Saint
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SMI im Februar 2010

Naja ihr beiden geht aber davon aus das alles nur wegen Osama (ups Obama) in Schieflage geraten ist.

Ich gehe davon aus das egal was Obama gesagt hätte das selbe passiert wäre evtl. nicht gerade so extrem es hätte dan eher eine Seitwärtsbewegung gegeben und währe erst im März zur grossen Korrektur gekommen.

Somit hatte MF meiner Meinung nach schon recht, er Sprach davon ab der 3 Januar Woche eine Seitwärtsbewegung bis Ende Februar und gegen mitte März der Einbruch.

Das es zwischenzeitlich immer wieder auf und ab geht das bezweifelt hier keiner.

Und das Obama den Markt also den Banken Sektor Regulieren wollte das war ja schon länger bekannt, er hats nur zu einem äusserst unglücklichen Zeitpunkt bekannt gegeben und die breite Masse wahr Verunsichert.

Ob nun gute oder schlechte News Spielt meiner Meinung nur eine untergeordnete Rolle warum? Der Markt hat sich wegen den Konjunkturpaketen erholt und wegen dem Geld.

Dieses wird ab März verstummen zumindest für eine kurze dauer bis die Politiker Merken das weiter Schritte von nöten sind und noch mehr Geld in den Markt gepumpt wird und die Kurse wieder steigen.

Green Shoot
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SMI im Februar 2010

Sarasinprognose für den SMI

SMI soll in der ersten Jahreshälfte noch über die 7000er Markte steigen und in der zweiten Hälfte auf die 6600 fallen.

http://www.nzz.ch/finanzen/webtv/impulse_januar_10_1.4431278.html?video=...

MFG

Sprössling

Mal schauen, ob diese überbezahlten Wortbieger richtig gewürfelt haben.

el Toro
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Re: SMI im Februar 2010

MarcusFabian wrote:

Fazit: Alles, was geplant ist, deutet auf einen langweiligen Börsenmonat hin. Bewegung kann es also höchstens durch ungeplante Ereignisse geben.

...ist dem etwa nicht immer so... Wink 8)

Politische Börsen haben kurze Beine. Ich glaube viel eher, dass die Unternehmenszahlen wieder in den Fokus rücken werden - oder gerückt werden. Diese dürften auch weiterhin nicht allzu schlecht ausfallen, was eine Erholung an den Märkten zur Folge haben dürfte. Entscheidend werden die US-Arbeitszahlen. Sollten diese nicht negativ überraschen, bin ich bis April weiterhin leicht positiv/optimistisch gestimmt. Würde auch der Historie recht geben, welche besagt, dass Bullenmärkte fast ausschliesslich länger als ein Jahr andauern. Natürlich kann man diesen "Bullenmarkt" auch nur als Rally bezeichnen Wink . Ansichtssache. Definitionssache.

Somit bleibt mein Fazit: aktuelle Korrektur ja (ist auch gesund, Trend bleibt erhalten), grosser Einbruch NEIN. Aktuelle Korrektur dürfte meiner Meinung nach höchstens noch 5% verlieren. Grössere Korrektur, (SMI 5300/5500) erst gegen Sommer zu erwarten. 2010 China flop - Japan top...

run rabbit, run...

el Toro
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SMI im Februar 2010

Tiesto wrote:

...nur so nebenbei: hätte Obama diesen Monat, --> Regulierungsmassnahmen im Bankensektor, die Aktienmärkte weltweit nicht tauchen lassen, hätte sich die "Voraussage" von MF nicht bewahrheit. Darum lässt mir diese Aussagen (habs gewusst, die Aktien tauchen im Januar) zur Börsenentwicklung völlig kalt, und kann nicht verstehen, weshalb soviele explizit auf MF hören.

...hätte Obama nicht diesen Monat... JA, hätte er NICHT, hätten die Börsen eben auf etwas anderes reagiert. So ist das nun mal. Ein Ereignis wird nun mal je nach Börsenstimmung mal so mal so gewertet. Hört sich doof an, ist aber so.

Ist auch eine Erfahrungssache, dass Börsenüberflieger zu Jahresende eben meist nochmals anziehen, die Verlierer nochmals verlieren, dass zu Jahresbeginn Geld in die Märkte gepumt wird - und dann mitte Januar, wenn die Kleine aufgesprungen sind - teils wieder abgezogen wird, und dies irgendwie Begründet werden muss... diesmal war es halt wieder "der Schwarze", welcher als Grund hinhalten musste...

run rabbit, run...

Tiesto
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SMI im Februar 2010

...ok, tu as raison, je me retire du forum. 8)

MarcusFabian
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SMI im Februar 2010

Jodellady wrote:

Viel Negatives ist bereits eingepreist (u.a. Griechenland, Chinas restriktivere Politik [bei immerhin über 8% BIP-Wachstum {Wachs-dumm?}]), kann es wirklich noch massiv schlechter kommen?

Also eingepreist ist in erster Linie: "Das schlimmste ist überstanden, Staat und Zentralbanken haben die Wirtschaft gerettet, es geht wieder aufwärts, die Rezession ist bald vorbei und Aktien werden nie wieder soooo günstig sein wie jetzt."

Da gibt es also noch ziemlich viel Endtäuschungspotenzial.

MarcusFabian
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Re: Jodellady: Gut gebrüllt!

Christina 007 wrote:

Positive Nachrichten, wie das neuste US-BIP von letzten Freitag wird einfach ausgeblendet.

Na ja, mit dem BIP ist das auch so eine Sache. Denn die gesamte Gelddruckerei fliesst ins BIP und das überzeugt mich halt dann doch nichr so restlos.

Ich geb' mal ein Beispiel:

Wenn ich pro Jahr Fr. 100k verdiene und dann in einem schlechten Jahr nur 70k, dann geht es mir entsprechend schlechter. Mein Wert (meine Kreditwürdigkeit) sinkt also.

Nun bekomme ich im übernächsten Jahre einen Kredit von 50k.

Also habe ich - wie im schlechten Jahr zuvor - 70k selbst erarbeitet, 50k bekomme ich als Kredit, weise also ein Einkommen (ein BIP) von 120k aus und stehe jetzt besser da als jemals zuvor.

Ist jetzt meine Kreditwürdigkeit also wieder besser?

Versteht ihr, warum ich solche Zahlen weiter skeptisch betrachte?

Aber rein von der Definition her hat Christiana natürlich recht und ich unrecht: Die Pumpenkohle der FED wird ganz hochoffiziell zum BIP hinzugerechnet. Auch wenn dieses Geld nicht erarbeitet wurde und keinerlei Produktivität darstellt.

MarcusFabian
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Ramschpapierhaendler wrote:

Mir sind die Zusammenhänge, welche momentan zu steigendem $ führen und den $ auch weiterhin in beide Richtungen bewegen zu unklar, weshalb ich froh wäre, wenn du deine Einschätzung hierzu weiter ausführen könntest.

Es muss nicht zwingend einen Grund geben. Genau so wie in einem Bullenmarkt ein Asset mal auf die GD200 absinken kann (und auch wird), kann ein Asset in einem Bärenmarkt auch gerne wieder die GD200 testen. Daran ist nichts aussergewöhnlich und somit lautet die Begründung einfach "Charttechnik".

Was dem Dollar natürlich hilft ist der kleine Taucher beim Dow. Der hat die US-Aktien nun etwas billiger gemacht und entsprechend werden sie auch von Ausländern vermehrt gekauft. Die verkaufen dazu ihre Heimatwährung gegen Dollars.

Wir beobachten ja schon seit gut 8 Jahren, dass sich Dollar und Dow jeweils diametral entgegengesetzt bewegen.

Wir wissen auch - hab's im Eröffnungsthread erwähnt - dass die US-Regierung mit weiteren 1.9 Billionen in den Startlöchern steht, um den Spekulanten ein weiteres mal steigende Kurse zu bescheren, wenn es die Situation erfordern sollte.

MarcusFabian
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Tiesto wrote:

...nur so nebenbei: hätte Obama diesen Monat, --> Regulierungsmassnahmen im Bankensektor, die Aktienmärkte weltweit nicht tauchen lassen, hätte sich die "Voraussage" von MF nicht bewahrheit.

Hätte, wäre, wenn ....

Wäre meine Prognose falsch gewesen, hätte Dir das nicht gepasst.

Ist sie richtig, passt Dir das auch nicht.

Also: Mach's besser oder ..

Fawi
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SMI im Februar 2010

Hallo MF, wie immer danke für Deine ausführlichen Analysen. MF bezieht klar Stellung, macht konkrete Aussagen, ich finde das wesentlich besser als Wischiwaschi-Aussagen. Nachher ist man immer schlauer. Ich lese solche Inputs gerne und beziehe sie im meine eigenen Überlegungen ein.

Momentan scheint mir der SMI recht anfällig, der weekly Chart sieht nicht gut aus, die Schwergewichte ROG, NOVN und NESN sehen auch nicht gerade positiv aus, insbesondere NESN scheint mir im weekly Chart überkauft, NOVN geht es nicht viel besser, Roche würde ich auch nicht kaufen. Der SPX ist im Weekly-chart auch negativ, es fehlen charttechnisch also auch positive Signale von aussen. Ich habe mich daher schon vor einigen Tagen mit Puts ausgestattet. Ich spekuliere momentan vor allem mittelfristig auf fallende Kurse. Hier ist mein Favorit momentan Nobel Biocare.

Gute Trades für nächste Woche!

Turbo
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SMI im Februar 2010

Also viele haben ein seltenes Wahrnehmungsvermögen, denn aus meiner Sicht ist die Börse bis Mitte Januar nicht gestiegen sondern weiterhin im Seitwärtstrend verharrt. Klar gab es neue Höchst zwischendurch, doch die waren 10-20 Punkte höher als vorher.

Der SMI kann am ehesten für sich noch in Anspruch nehmen, das er seither weiterhin im Seitwärtstrend ist, denn alle anderen haben stärkere Korrekturen durch gemacht.

Ich hole es mir zurueck, du verdammtes Biest!

Turbo
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SMI im Februar 2010

Die Krise ist wirklich nicht vorbei und bis anhin wurde nur Geld in den Markt gepumpt und die Schulden nur verschoben aber nicht aufgehoben, sondern nur vergrössert. Klar haben wir einen neuen Aufschwung dank günstigem Geld und der staatlichen Investitionsprogrammen. Aber eben die Probleme sind nicht kleiner geworden.

Im Moment sind wir noch auf der Sonnenseite und trotz 10% offizieler Arbeitslosenquote wird weiterhin konsumiert. Kommt hinzu das der Motor in China weiterhin auf Hochtouren läuft und es eben noch einige Jahre gehen kann, bis sich die gleichen Probleme wie überall einstellen und eben die Immobilienblase dort zum Platzen kommt.

Diese Jahr wird ein schwieriges Jahr und wir werden sehen, wenn dem Markt langsam Geld entzogen wird, ob die Wirtschaft wieder von selber weiter läuft.

Eigentlich habe ich mit guten Börsen bis März spekuliert und danach eine warte Strategie zu fahren. Jetzt hat eben Obama und China mit ihren Aeusserungen schon vorher Unsicherheit in den Markt gebracht. Ob es sich um eine Korrektur handelt oder eine neue Baisse Phase handelt, ist noch nicht klar ersichtlich aber in solchen unsicheren Phasen empfiehlt es sich in Geduld zu üben und eine hohe Cash Position zu haben.

Ich hole es mir zurueck, du verdammtes Biest!

phlipp
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SMI im Februar 2010

MarcusFabian wrote:

Tiesto wrote:
...nur so nebenbei: hätte Obama diesen Monat, --> Regulierungsmassnahmen im Bankensektor, die Aktienmärkte weltweit nicht tauchen lassen, hätte sich die "Voraussage" von MF nicht bewahrheit.

Hätte, wäre, wenn ....

Wäre meine Prognose falsch gewesen, hätte Dir das nicht gepasst.

Ist sie richtig, passt Dir das auch nicht.

Also: Mach's besser oder ..

@mf

hey mf, wahnsinn, hast doch mal ins schwarze getroffen, trotzdem einfach mal auf dem boden bleiben (...auch was gerade diese smilies angeht!), denn da gab es auch mal andere zeiten was deine voraussagen angeht:

Quote:

eröffnungs-thread märz '09:

Ab Mai '09 wieder Richtung Süden und neue Jahrestiefs gegen Mitte Jahr.

-> war wohl nix im mai '09...

Quote:

eröffnungs-thread april '09:

Die Bärenmarktrally nähert sich langsam ihrem Ende. Ich sehe zwar noch Potenzial im S&P bis fast 900 aber wir sehen bereits am MACD, dass sich die Rally markant abschwächt. Im Gegensatz zum März ist es deshalb sehr schwierig, Ziel und Zeitpunkt des Wendepunktes vorauszusagen. Ich rechne aber mit einem letzten Aufwärtsschub bis Mitte April '09.

Warum?

Saisonal bedingt ist die Zeit vor Ostern eine relativ starke Zeit für Aktien. Hinzu kommt, dass viel Hoffnung (zu viel?) in das Treffen der 20 Pappnasen ab 2. April in London gesetzt wird. Wenn die G-20 Politiker also nicht für negative Überraschungen sorgen, dürfte die Rally bis nach Ostern anhalten.

Danach wird die Luft dünn.

Die Euphorie wird sich also in der zweiten Aprilhälfte legen und der Ernüchterung Platz machen

-> wo denn, sämtliche börsen sind im april '09 gestiegen...

Quote:

eröffnungs-thread-mai '09:

Saisonal gehört der Mai zu den schlechtesten Börsenmonaten. Wir alle kennen ja den Spruch "Sell in May". Dies, in Kombination mit den aktuellen überkauften Charts lässt den Schluss zu, dass es im Mai abwärts geht. Mindestens bis 4800, wenn die Bullen Glück haben. Wahrscheinlicher aber in Richtung 4200 beim SMI.

Das wären entsprechend etwa 600 im S&P und 3300 im DAX.

Nicht, dass diese Werte bereits im Mai erreicht werden müssen aber das ist so in etwa die Richtung.

-> wo denn, sämtliche börsen sind im mai '09 gestiegen... und die richtung, stimmt überhaupt nicht...

Quote:

eröffnungs-thread juni '09:

Einen Mai-Crash gab es bisher noch nicht. Ich erwarte tiefere Kurse und evtl. sogar einen nominal endgültigen Boden mit neuen Tiefs im Verlauf des Sommers oder Herbsts.

usw...

-> nun, seit monaten sagst du das es wieder gegen süden gehen wird, nun hast du doch mal recht, nach 10 monaten... Wink

"Heut ist nicht alle Tage, ich komm wieder, keine Frage"

MarcusFabian
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SMI im Februar 2010

Turbo wrote:

denn aus meiner Sicht ist die Börse bis Mitte Januar nicht gestiegen sondern weiterhin im Seitwärtstrend verharrt.

Stimmt eigentlich. Im Januar gab's nicht mal eine kleine Rally. Da gabs Anfangs nur eine Seitwärtsbewegung und dann den kleinen Einbruch per Mitte Januar.

Ob der allerdings - wie ich im Januar-Posting begründet habe - auf die Saisonalität zurückzuführen ist oder die schärfere Gangart, die Obama gegenüber den Banken einschlagen will - oder gar beides - sei mal dahingestellt.

Es ist ja nicht so, dass ich eine Glaskugel hätte, die mir die Zukunft voraussagt. Meine Prognosen basieren schlussendlich nur auf einer Mischung von Charttechnik, Saisonalität und bekannten zukünftigen Ereignissen.

Nichts von dem was ich einbeziehe könnte man nicht auch sonst im Internet finden. Saisonalitäten sind bekannt, ebenso Chartformationen und teilweise eben auch Ereignisse wie ein Zins-Entscheid der FED, das Auslaufen des TARP-Programmes etc.

Der "Wert" meiner Postings besteht also lediglich darin, dass ich es dem Leser abnehme, diese Fakten zu recherchieren und in Zusammenhang zu setzen.

Aber unvorhergesehene Ereignisse (z.B. ein Staatsbankrott der Ukraine oder ein militärischer Konflikt im Nahen Osten oder eine Streit der USA mit China) kann ich genau so wenig mit einbeziehen wie sonst jemand. Ich kann höchstens antizipieren, wie hoch die Wahrscheinlichkeit so eines Black Swan ist und was passieren würde, wenn er einträte.

Schlussendlich sind aber meine Prognosen nichts weiter als ein ungefährer Leitfaden und eine Diskussionsbasis.

Das heisst, ich erwarte nicht, dass jeder damit einverstanden ist. Aber wer es nicht ist, soll - im Sinne einer fruchtbaren Diskussion - bitteschön Gegenargumente bringen oder Fakten auflisten, die ich nicht berücksichtigt habe.

Letzteres vermisse ich leider. Vor allem aus den Reihen meiner Kritiker.

MarcusFabian
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SMI im Februar 2010

phlipp wrote:

Quote:

eröffnungs-thread märz '09:

Ab Mai '09 wieder Richtung Süden und neue Jahrestiefs gegen Mitte Jahr.

-> war wohl nix im mai '09...

Stimmt. Was ich allerdings vermisse und auch immer vermisst habe wäre ein Posting von Dir oder einem anderen Bullen, im Sinn: "Ich erwarte weitere Kurssteigerungen bis (Monat) auf (Punkte) und zwar aus folgenden Gründen."

Notabene war ich der einzige in diesem Forum, der per Anfang März mit einer Rally gerechnet und dies auch so formuliert hat.

Aber es stimmt schon: Ich hätte nicht gedacht, dass die Rally den Mai überlebt. Andererseits war damals auch die Summe der QE Sponsorings noch nicht bekannt.

Die Frage ist unter dem Strich, welche Lehren wir (ich) daraus ziehen. Und die Lehre lautet in diesem Fall: 8000 Mrd. haben dem Dow mindestens 10 Monate lang eine Rally beschert und ihm gute 50% eingebracht.

Ergo würde ich mal mutmassen, dass - wenn dereinst die 1900 Mrd. eingesetzt werden - dass dem Dow etwa 12% auf 2-3 Monate bringt.

So ganz grob.

Aber eben, wenn dann Berny noch weitere 5000 Mrd. nachschiesst, gehts halt länger und höher. Oder irgend etwas anderes passiert?

Wichtig ist unter dem Strich nur, dass man z.B. erkennt, dass die Staatskohle einen positiven Effekt auf die Aktienpreise hat, wenn sie eingesetzt wird (und entsprechend einen negativen auf den Dollar und positiven auf Rohstoffe).

Das ist wichtig, im Hinterkopf zu behalten, denn in dem Moment, in dem die 1.9 B eingesetzt werden, können wir unbesehen long in Aktien/Rohstoffen und short im Dollar gehen.

Der Ausstieg und das Ziel ist dann wieder ein ganz anderes Thema.

... aber was soll diese Diskussion überhaupt? Warum muss immer ich mich rechtfertigen, und mich für jeden Fehler entschuldigen?

Reden wir lieber darüber, wie Du die Märkte in nächster Zeit siehst, wie hoch Deine Trefferquote ist und vor allem, warum Du dieses und jenes Asset in die eine oder andere Richtung tendieren siehst.

Am besten Du stellst mal eine Liste Deiner Prognosen aus der Vergangenheit rein, und wir analysieren dann gemeinsam, wie gut die Voraussage und die Begründung jeweils war und lernen beide was daraus. Und wenn wir beide was lernen, dann lernt auch die Community etwas. und das ist wichtiger als alles andere.

The-Saint
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SMI im Februar 2010

@phlipp Ich denke wir sollten uns alle hier im Tread darauf besinnen das es ja nicht darum geht ICH habe Recht oder Unrecht sondern das man seine Meinung Austauscht.

Da ist keiner besser oder schlechter als der andere nur weil er eine andere Meinung hat, MF kann seine Meinung jedoch immer mit den Charts belegen bzw. Recherchiert gründlich.

Und das ewige aber damals wurde das und das Geschrieben können wir uns wie gesagt Sparen.

Back to Topic

Nikkei hat Grün eröffnet und ist schon wieder im Roten Bereich meiner Meinung geht die Woche weiter wie sie begonnen hat.

Wegen Öl müssen wir die Zahlen Abwarten wobei ich immer noch davon ausgehe das wir nochmals Kurse bis 65 USD sehen werden.

LG Simon

Merlin2033
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SMI im Februar 2010

Also ich bin jetzt nicht der Börsenprofi, aber ich tippe (ich weiss getippt wird beim lotto) mal drauf dass die Börse nur eine kleine Korrektur macht, und weiterhin aufwärts geht, da das Geld immernoch günstig ist, die grosse korrektur wird erst kommen wenn die Zinsen steigen. (Unvorhersehbare Ereignisse ausgeschlossen). Was soll sich denn jetzt geändert haben im vergleich zu den letzten Monaten?

Und die Begründung dass die Wirtschaft jetzt doch nid so laufe und das eine Korrektur nötig mache, halte ich für unsinnig, da die Wirtschaft von April 09 an auch nicht wirklich lief und die börse trotzdem eine Rally machte. Also denke ich kann man sagen dass Börse und die Konjunktur nicht miteinander einhergehen.

Wie kostolany sagte: Ein Hund (Börse) der mit seinem Herrchen (Konjunktur) spazieren geht. Der Hund eilt voraus und kommt dann wieder zum Herrchen zurück etc. etc.

Das einzige problem jetzt sind doch die Imponderabilien (schreibt man das so?). Aber um diese abzuschätzen und zu bewerten, und erst die Reaktionen der Spieler auf diese Ereignisse zu erahnen, denn erst diese sind für uns wichtig, dafür fehlt mir die Erfahrung.

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