SMI im Februar 2011

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MarcusFabian
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SMI im Februar 2011

Einen Rückblick auf meine Januar-Prognose kann ich mir schenken, denn ich habe gar keine erstellt.

Der SMI hat sich bisher allerdings komplett an die Saisonalität gehalten. Sprich: Anstieg in den ersten beiden Januar-Wochen, weil dann die Pensionskassen die ganzen Beiträge investieren müssen und danach Abstieg.

Charttechnisch sieht der SMI nicht wahnsinnig gut aus. Hat aber noch alle Chancen:

Wir hatten November bis Januar etwa 4 Tops in der Gegend um 6600. Allerdings ohne einen dynamischen Ausbruch nach oben. Mitte Januar wäre - wie oben erwähnt die Chance gewesen. Aber sie verstrich ungenutzt.

Sehr viel vielversprechender sieht der SMI allerdings gegenüber Gold aus:

Trotz des relativ harten Franken konnte sich der SMI auch gegen über Gold behaupten.

Zwar ist der aktuelle Kurs wieder auf dem Niveau der Hochs vom Oktober und November und der MACD dreht auf relativ hohem Niveau nach unten aber noch ist nichts verloren.

Andererseits können wir die Rally SMI:Gold per Ende Januar auch als Bullenfalle interpretieren, denn der Absturz des Goldpreises im Januar lässt sich auf einen einzelnen Trader und dessen Hedge-Fonds

SHK Asset Management zurückführen. Der Fonds musste wegen der neuen Margin-Anforderungen der COMEX seine Long-Position glattstellen und entsprechend rund 81'000 Kontrakte verkaufen.

Wir sprechen hierbei über einen Betrag von $10 Mio. Man sieht also wieder mal, wie sensitiv ein reiner Papiermarkt auf relativ unwichtige Ereignisse reagieren kann. Entsprechend dürften auch weitere "zittrige Hände" ihre Positionen liquidiert haben.

Erstaunlich allerdings, dass der Goldpreis bereits bei etwa $1310 nach oben gedreht hat und nicht - wie von mir erwartet - auf dem Niveau von $1300, wo massive physische Kaufaufträge lauten. Offenbar gibt es also doch mehr Investoren als erwartet, die auf gute Nachkaufgelegenheiten gewartet und entsprechend ungeduldig und schnell zugeschlagen haben.

Ansonsten gibt es zwei Ereignisse aus dem Januar zu kommentieren:

In der Prognose vom Januar schrieb ich: Die SNB wird in den nächsten 2 Monaten den Franken gezielt schwächen. Vermutlich indem sie Euros und/oder Dollars kauft.

Wegen der aktuellen Stabilisierung des Euros dürfte der Druck auf die SNB nachlassen, den Franken gezielt zu schwächen. Aufgehoben ist nicht aufgeschoben aber dass eine Franken-Schwächungs-Aktion noch bis Ende Februar über die Bühne geht, wir immer unwahrscheinlicher.

Weiterhin die Unruhen in Ägypten, bei denen die Gefahr besteht, dass sie sich auf andere arme Länder ausbreiten. Hintergrund dürften die anhaltend steigenden Lebensmittelpreise sein, die naturgemäss arme Menschen, die 50%+ ihres Einkommens für Lebensmittel ausgeben, härter treffen als uns, die dafür nur 11-13% aufwenden.

Ich sehe dabei weniger die Gefahr, dass die Länder der arabischen Halbinsel betroffen werden könnten (die haben ja genügend Geld) aber Unruhen in anderen afrikanischen Länder oder Ostasien (Indonesien) könnte ich mir durchaus vorstellen. Auf die Börsen und Rohstoffmärkte sollte dies aber keinen negativen Einfluss haben. Es mag brutal klingen aber diese Länder sind für uns als Lieferanten wie auch als Kunden ziemlich unwichtig. So lange also das Öl fliesst ist alles im grünen Bereich.

Interessante Episode ist auch die Ankündigung von Moody's, man würde eventuell in Betracht ziehen, den USA in 2 Jahren das AAA-Rating zu entziehen.

Das zeigt wieder mal die Bürgertreue der amerikanischen Rating-Agenturen. Denn: Warum hat z.B. China nur ein Rating von AA+?

China besitzt immerhin Aktiven von 3 Billionen US$, wohingegen die Schulden in den USA stetig weiter und in beschleunigtem Tempo wachsen. China wird also durchaus besser in der Lage sein, allfällige Schulden zu bezahlen als die USA. Warum also das niedrigere Rating?

Ähnliches gilt für Japan, dessen Rating auf AA- abgestuft wurde. Auch Japan besitzt 1 Billion US$-

Für den Februar erwarte ich allgemein, dass sich der Fokus auf die Teuerung (aka. Inflation) konzentriert, die doch in einigen für die "normalen" Menschen wichtigen Bereichen unangenehm anzieht. Damit meine ich namentlich Lebensmittel, Energie und Rohstoffe. Offiziell wird die Teuerung zwar nur mit 0.2% p.A. (USA) bzw. 1.2% (EU) ausgewiesen. Aber die Anzahl der Menschen, die diesen offiziellen Zahlen noch glaubt ist am Schwinden.

Ein Zitat hierzu:

Quote:

Auf dem diesjährigen Fondskongress in Mannheim warf ich in einer Diskussionsrunde das Thema Teuerung in den Saal und fragte, wer sich auf die statistischen Daten verlässt. Sieben Hände der rund 400 Leute streckten sich in die Höhe.

Quelle: http://frank-meyer.eu/wp-blog/?p=2450

Rein vom Zeitrahmen her dürfte auch passen, dass es rund 2 Jahre dauert, bis neu gedrucktes Geld im Wirtschaftskreislauf ankommt und Teuerung auslöst.

Wir hatten das schon mal: Ende der 70er Jahre wurde noch unter Jimmy Carter die Geldmenge der USA um 13% erweitert. Um dieses neu gedruckte Geld vom Markt zu nehmen, musste Paul Volcker die Leitzinsen auf bis 20% erhöhen.

Also nochmals: 20% Zinsen, um 13% Geldmengenausweitung vom Markt zu nehmen und die Teuerung einzudämmen.

Diesmal wurde die Geldmenge der USA in den letzten Jahren um 120% erhöht!

Die Frage lautet: Wie hoch müssen die Zinsen steigen, um diese 120% vom Markt zu nehmen? Ich weiss es nicht. Aber es dürften mehr als 20% sein.

(obenstehendes geklaut aus: http://www.youtube.com/watch?v=xgrOZbOWjUU (sehenswert! )

Bottom-Line:

Wie es mit den Börsen weitergeht, steht im Moment auf der Kippe. Und das bedeutet im Falle des SMI ganz klar: Derzeit Short mit Stop-Loss bei den letzten Hochs - also in der Gegend um 6600.

Long-Posis erst eingehen, wenn diese Marke geknackt wurde.

Ansonsten bitte nicht nur den Dow und SMI nominal beachten sondern auch die Stärke/Schwäche der zugrunde liegenden Währung!

Happy Trades

Macus

Turbo
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SMI im Februar 2011

Wie immer interessant deine Beiträge zu lesen, sicher wolltest du bei 6600 beim SMI den Stop setzten.

Ich glaube aber eher eine Long Strategie ist kurzfristig angesagt, da ich davon ausgehe das die 6600 diese Woche fallen wird.

Speziell die zurück gebliebenen Finanzwerte gefallen mir kurzfristig und sie könnten dieses sich anbahnende Rally anführen. Wink

Ich hole es mir zurueck, du verdammtes Biest!

marcello
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SMI im Februar 2011

Danke MF für die Einleitung des Februars Smile

Wiedermal sehr interessate Gedanken. Vorallem auch betreffend Inflation. Wir sehens ja schon in den Commodity Preisen welche stark steigen. Nur ist eben das Problem halt immer noch die reale Nachfrage...die ist noch nicht zurück gekommen. Broker Test Sonst hätten wir schon sehr heftige Inflation.

Irgendwann muss die FED die Zinsen wieder anziehen und das wir die Aktienmärkte runterhauen.

@MF:

Wann denkst du wird der 1. Rate Hike kommen von der FED? Mitte 2011? Ende 2011?

jmmv2005
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SMI im Februar 2011

ich glaube wir werden eher >6600 sehen diesen Monat, da Roche und Novartis den SMI wohl unterstürzen werden. [Achtung: viel Bauchgefühl bei meine Aussagen, bin sicher nicht der experte hier].

Sallatunturi
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SMI im Februar 2011

@ MF

Quote:

In der Prognose vom Januar schrieb ich: Die SNB wird in den nächsten 2 Monaten den Franken gezielt schwächen. Vermutlich indem sie Euros und/oder Dollars kauft.

Wegen der aktuellen Stabilisierung des Euros dürfte der Druck auf die SNB nachlassen, den Franken gezielt zu schwächen. Aufgehoben ist nicht aufgeschoben aber dass eine Franken-Schwächungs-Aktion noch bis Ende Februar über die Bühne geht, wir immer unwahrscheinlicher.

Das sich der Euro stabilisiert und der $ schwächelt hat die NB den Chinesen zu verdanken.

Diese haben am Markt im grossen Stil Euro-Bonds erworben und im Gegenzug $ aus ihren Beständen veräussert (auch so kann man seine $ Reserven abbauen Wink )

MarcusFabian
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SMI im Februar 2011

marcello wrote:

Wann denkst du wird der 1. Rate Hike kommen von der FED? Mitte 2011? Ende 2011?

Sicher nicht dieses Jahr. Je höher die Schulden um so unwahrscheinlicher, dass die FED die Zinsen freiwillig die Zinsen anhebt.

Zyndicate
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SMI im Februar 2011

Wall Street fürchtet Anschlag

Das FBI fordert Banken an der Wall Street auf, ihre Sicherheitsmaßnahmen zu erhöhen. Das Terrornetzwerk Al-Kaida drohe mit Anschläge. Gleichzeitig warnt das US-Verteidigungsministerium vor möglichen terroristischen Manipulationen der Finanzsysteme. Medien munkeln bereits, die Finanzkrise sei nicht nur Folge von Missmanagement gewesen.

Sicherheitsbehörden in den USA haben die Banken an der Wall Street und deren Spitzenpersonal vor möglichen Anschlägen des Terrornetzwerks Al- Kaida gewarnt. Entsprechende Drohungen kämen von der Gruppe Al-Kaida auf der Arabischen Halbinsel, sagte ein Sicherheitsvertreter in Washington. "Wir sind wachsam und haben Warnungen angesichts dieser gewalttätigen Pläne herausgegeben", sagte er weiter. Er bestätigte damit einen Bericht des US-Senders NBC.

Nach NBC-Informationen fürchten US-Vertreter vor allem, dass Attentäter Pakete mit Sprengstoff oder gefährlichen Chemikalien an die Wall-Street-Unternehmen schicken könnten. Mögliche Ziele wie etwa die Banken Goldman Sachs, Citigroup, JP Morgan Chase und Barcley's seien von der Bundespolizei FBI gewarnt worden. Insbesondere seien verschärfte Sicherheitsvorkehrungen in den Posteingangsstellen empfohlen worden. Ganz besonders seien dabei Paketsendungen aus dem Jemen im Visier, berichtete NBC.

Finanzkrise das Werk von Terroristen?

Das US-Verteidigungsministerium hat derweil einem Zeitungsbericht zufolge vor der Gefahr einer möglichen Manipulation der Finanzsysteme durch Terroristen gewarnt. Das Finanzsystem der USA sei noch immer anfällig für koordinierte Akte von Finanzterrorismus, die die Wirtschaft und den Dollar einbrechen lassen könnten, berichtet die britische Zeitung "The Times" unter Berufung auf einen vertraulichen Bericht des Verteidigungsministeriums.

In dem Dokument werde davor gewarnt, dass feindlich gesinnte Kräfte einen "fokussierten Versuch starten könnten, einen Kollaps des Dollar herbeizuführen", indem massiv Treasury-Bonds abgestoßen würden. Zu diesem Thema müsse "außerhalb der traditionellen Kreise in Washington und an der Wall Street" eine genauere Risikobewertung vorgenommen werden, habe das Ministerium empfohlen.

Der Zeitung zufolge wird in dem vertraulichen Dokument auch angedeutet, dass die Finanzkrise im Jahr 2008 - die etwa 50 Billionen US-Dollar an globalem Vermögen vernichtet hat - nicht nur das Resultat einer mangelhaften Regulierung und schlechter Risikobewertungen der Finanzinstitute war, sondern eine koordinierte Serie von Angriffen von "Finanzterroristen, die das amerikanische Finanzsystem zerstören wollen."

Quelle: www.n-tv.de

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Green Shoot
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SMI im Februar 2011

Öl: Brent Crude Oil Fut hat heute die 100 USD Schwelle geknackt.

Und das kurz vor einem Jahrhundertsturm vor Australien und einem Jahrhundertsturm vor USA.

http://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article12421716/Monsterzykl...

http://news.yahoo.com/s/afp/20110202/ts_alt_afp/usweatherstorm

Das sind keine guten Vorzeichen.

Mal schauen, ob diese überbezahlten Wortbieger richtig gewürfelt haben.

in_God_we_trust
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SMI im Februar 2011

Ich "prophezeihe" bis Mitte Februar einen Anstieg auf 6750 und bis Ende Februar könnte MF recht bekommen, einen Selloff bis auf minimal 6100, kaum darunter. Das wäre dann eine Kaufgelegenheit par excellance!

Nicht vergessen, im Mai müssen dann alle "Gläubigen" verkaufen, also wird es ab März bestimmt weiter hinaufgehen! So auf 7500?

Gruss
iGwt

"Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf." ( Psalm 127:2 )

Johnny P
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SMI im Februar 2011

Green Shoot wrote:

Und das kurz vor einem Jahrhundertsturm vor Australien und einem Jahrhundertsturm vor USA.

Tja wieviel ist schon eingepreist...evt. sogar zuviel?

„Alles was die Sozialisten vom Geld verstehen, ist die Tatsache, dass sie es von anderen haben wollen.“

Konrad Adenauer

Green Shoot
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SMI im Februar 2011

Johnny P wrote:

Green Shoot wrote:

Und das kurz vor einem Jahrhundertsturm vor Australien und einem Jahrhundertsturm vor USA.

Tja wieviel ist schon eingepreist...evt. sogar zuviel?

Wahrscheinlich nur ein Bruchteil, da die Massenmedien erst jetzt anfangen davon zu berichten.

Mal schauen, ob diese überbezahlten Wortbieger richtig gewürfelt haben.

Popeye.
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SMI im Februar 2011

Zyndicate wrote:

Wall Street fürchtet Anschlag

Das FBI fordert Banken an der Wall Street auf, .......

Finanzkrise das Werk von Terroristen?

Das US-Verteidigungsministerium hat derweil einem Zeitungsbericht zufolge vor der Gefahr einer möglichen Manipulation der Finanzsysteme durch Terroristen gewarnt. Das Finanzsystem der USA sei noch immer anfällig für koordinierte Akte von Finanzterrorismus, die die Wirtschaft und den Dollar einbrechen lassen könnten, berichtet die britische Zeitung "The Times" unter Berufung auf einen vertraulichen Bericht des Verteidigungsministeriums.

In dem Dokument werde davor gewarnt, dass feindlich gesinnte Kräfte einen "fokussierten Versuch starten könnten, einen Kollaps des Dollar herbeizuführen", indem massiv Treasury-Bonds abgestoßen würden. Zu diesem Thema müsse "außerhalb der traditionellen Kreise in Washington und an der Wall Street" eine genauere Risikobewertung vorgenommen werden, habe das Ministerium empfohlen.

Der Zeitung zufolge wird in dem vertraulichen Dokument auch angedeutet, dass die Finanzkrise im Jahr 2008 - die etwa 50 Billionen US-Dollar an globalem Vermögen vernichtet hat - nicht nur das Resultat einer mangelhaften Regulierung und schlechter Risikobewertungen der Finanzinstitute war, sondern eine koordinierte Serie von Angriffen von "Finanzterroristen, die das amerikanische Finanzsystem zerstören wollen."

Quelle: www.n-tv.de

Da ist ja super - die Banken warens garnicht, die Manager sind fein raus, die Investmentbanker haben eine weisse Weste und überhaupt sind wir alle Freunde.... :evil:

Überhaupt war die ganze Finanzkrise ja garnicht die Folge einer fehlgeleiteten Entwicklung des kapitalistischen Systems, sondern ein perfider Anschlag der islamistischen Terroristen, wie jetzt - unter Gefahr ihres Lebens - tapfere und unerschrockene CIA Agenten ans Licht gebrachte haben!! :evil:

Die Schwäche des Dollars liegt auch nicht an der Politik der FED, der Schwäche der US-Industrie, sondern böser ausländischer Mächte - und diesmal sind weder die Russen noch die Chinesen gemeint!

Schlussfolgerung:

- Sämtliche Anklagepunkte gegen Banken, Bänker und Manager werden fallen gelassen.

- Sämtliche laufenden Untersuchungen von Behörden, Senat und Aufsichtsbehörden werden mit sofortiger Wirkung eingestellt.

- Zu Unrecht verdächtigte Banken, Bänker, Investoren und Manager werden angemessen entschädigt.

- Durch die Zerstörung des Al-Kaida Netzwerkes kann auch die Stärke des Dollars wieder hergestellt werden, dafür müssen natürlich die Beiträge des Verteidigungshaushaltes für die nächsten 10 Jahre angehoben werden - und zwar um mindestens 20%

....UND

- Wir können alle weitermachen wie bisher!!! :evil:

.... Für wie blöd halten eigentlich die Behörden in der USA den Rest der Welt? Oder ist das eigentlich nur für den internen Gebrauch gedacht um Lobbyisten eine Handhabe zu geben, eventuelle Probleme abzuwürgen?

Auf jeden Fall wird das dann wieder auf diversen Verschwörungstheorie Sites auftauchen, sich im Gehirn der Allgemeinheit festsetzen und irgendwann zur anerkannten Wahrheit werden:

Die Banken waren es nicht! :evil:

Was wieder ein weiterer Beweis für den Untergang des Abendlandes wäre :twisted:

"Jeder der glaubt, dass exponentielles Wachstum in einer endlichen Welt für immer weitergehen kann, ist entweder verrückt oder ein Wirtschaftswissenschaftler." -- Kenneth Boulding

oslo11
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Gestern war wohl Bullenfalle

Wie von Friederich angekündigt nur der Dienstag Grün.

Tendenz aber klar fallend Wink

kaufen, verkaufen so dass jeder was hat..........

Halligalli
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SMI im Februar 2011

Popeye wrote:

Zyndicate wrote:
Wall Street fürchtet Anschlag

Das FBI fordert Banken an der Wall Street auf, .......

Finanzkrise das Werk von Terroristen?

Das US-Verteidigungsministerium hat derweil einem Zeitungsbericht zufolge vor der Gefahr einer möglichen Manipulation der Finanzsysteme durch Terroristen gewarnt. Das Finanzsystem der USA sei noch immer anfällig für koordinierte Akte von Finanzterrorismus, die die Wirtschaft und den Dollar einbrechen lassen könnten, berichtet die britische Zeitung "The Times" unter Berufung auf einen vertraulichen Bericht des Verteidigungsministeriums.

In dem Dokument werde davor gewarnt, dass feindlich gesinnte Kräfte einen "fokussierten Versuch starten könnten, einen Kollaps des Dollar herbeizuführen", indem massiv Treasury-Bonds abgestoßen würden. Zu diesem Thema müsse "außerhalb der traditionellen Kreise in Washington und an der Wall Street" eine genauere Risikobewertung vorgenommen werden, habe das Ministerium empfohlen.

Der Zeitung zufolge wird in dem vertraulichen Dokument auch angedeutet, dass die Finanzkrise im Jahr 2008 - die etwa 50 Billionen US-Dollar an globalem Vermögen vernichtet hat - nicht nur das Resultat einer mangelhaften Regulierung und schlechter Risikobewertungen der Finanzinstitute war, sondern eine koordinierte Serie von Angriffen von "Finanzterroristen, die das amerikanische Finanzsystem zerstören wollen."

Quelle: www.n-tv.de

Da ist ja super - die Banken warens garnicht, die Manager sind fein raus, die Investmentbanker haben eine weisse Weste und überhaupt sind wir alle Freunde.... :evil:

Überhaupt war die ganze Finanzkrise ja garnicht die Folge einer fehlgeleiteten Entwicklung des kapitalistischen Systems, sondern ein perfider Anschlag der islamistischen Terroristen, wie jetzt - unter Gefahr ihres Lebens - tapfere und unerschrockene CIA Agenten ans Licht gebrachte haben!! :evil:

Die Schwäche des Dollars liegt auch nicht an der Politik der FED, der Schwäche der US-Industrie, sondern böser ausländischer Mächte - und diesmal sind weder die Russen noch die Chinesen gemeint!

Schlussfolgerung:

- Sämtliche Anklagepunkte gegen Banken, Bänker und Manager werden fallen gelassen.

- Sämtliche laufenden Untersuchungen von Behörden, Senat und Aufsichtsbehörden werden mit sofortiger Wirkung eingestellt.

- Zu Unrecht verdächtigte Banken, Bänker, Investoren und Manager werden angemessen entschädigt.

- Durch die Zerstörung des Al-Kaida Netzwerkes kann auch die Stärke des Dollars wieder hergestellt werden, dafür müssen natürlich die Beiträge des Verteidigungshaushaltes für die nächsten 10 Jahre angehoben werden - und zwar um mindestens 20%

....UND

- Wir können alle weitermachen wie bisher!!! :evil:

.... Für wie blöd halten eigentlich die Behörden in der USA den Rest der Welt? Oder ist das eigentlich nur für den internen Gebrauch gedacht um Lobbyisten eine Handhabe zu geben, eventuelle Probleme abzuwürgen?

Auf jeden Fall wird das dann wieder auf diversen Verschwörungstheorie Sites auftauchen, sich im Gehirn der Allgemeinheit festsetzen und irgendwann zur anerkannten Wahrheit werden:

Die Banken waren es nicht! :evil:

Was wieder ein weiterer Beweis für den Untergang des Abendlandes wäre :twisted:

@ Popeye.........bingo !!!!!!

Immer der Nase nach

kleinerengel
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SMI im Februar 2011

Der ist gut:

"Jim Rogers, Hedgefondsmanager: Papiergeld besteht aus Baumwolle. Nicht nur deswegen bin ich auch long in Baumwolle. Ich weiß, dass Ben Bernanke noch viele Dollars drucken wird"

marcello
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SMI im Februar 2011

MarcusFabian wrote:

marcello wrote:

Wann denkst du wird der 1. Rate Hike kommen von der FED? Mitte 2011? Ende 2011?

Sicher nicht dieses Jahr. Je höher die Schulden um so unwahrscheinlicher, dass die FED die Zinsen freiwillig die Zinsen anhebt.

Schon krass, im Jahr 2009 haben sich alle darüber gestritten ob der 1. Rate Hike der FED Anfangs, Mitte oder Ende 2010 kommt...

Nun, einen Hike gabs nicht. Im Gegenteil... mehr QE :roll:

Elias
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SMI im Februar 2011

Bei inoffiziell 18% Arbeitslosen wird sich die FED vorerst hüten, an der Zinsschraube zu drehen. Das würde den Konsum, die Hauptstütze der US-Wirtschaft, ins stottern bringen. Der Häusermarkt käme weiterhin nicht ins Schwung und der Dollar würde gestärkt, was schlecht für den Export ist.

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

fritz.
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Re: SMI im Februar 2011

MarcusFabian wrote:

Weiterhin die Unruhen in Ägypten, bei denen die Gefahr besteht, dass sie sich auf andere arme Länder ausbreiten....

Ich sehe dabei weniger die Gefahr, dass die Länder der arabischen Halbinsel betroffen werden könnten (die haben ja genügend Geld) aber Unruhen in anderen afrikanischen Länder oder Ostasien (Indonesien) könnte ich mir durchaus vorstellen.

Indonesien glaube ich eher nicht, "deren Ben Ali" (Suharto) wurde ja schon vor 13 Jahren gestürzt. Seither gab es vier gewählte Präsidenten, keiner davon war gut. Aber die Leute haben die Hoffnung aufgegeben, dass der nächste besser sein könnte.

Aber nach Libyen, Marokko, Algerien und Jordanien kann es schon übergreifen, da sehe ich eine ziemlich hohe Gefahr.

Für die Börse sind diese Länder wahrscheinlich alle weniger wichtig als Ägypten, da glaube ich nicht, dass dies grosse Auswirkungen haben wird.

Gruss

fritz

marcello
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SMI im Februar 2011

Elias wrote:

Bei inoffiziell 18% Arbeitslosen wird sich die FED vorerst hüten, an der Zinsschraube zu drehen. Das würde den Konsum, die Hauptstütze der US-Wirtschaft, ins stottern bringen. Der Häusermarkt käme weiterhin nicht ins Schwung und der Dollar würde gestärkt, was schlecht für den Export ist.

Bin absolut deiner Meinung. Das Problem ist einfach, irgendwann müssen sie wieder rauf mit den Zinsen. Und je länger diese so tief bleiben mit allem QE etc. je schlimmer werden die Nachwehen dieser Aktionen. Was da überm Teich produziert wird ist eine tickende Zeitbombe!

Aber das Ziel Nr. 1 der FED und auch von Obama ist das bekämpfen der Arbeitslosigkeit (zumindest offiziell). Und da ist halt eben ein Rate Hike Gift für...absolutely correct Wink

orangebox
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SMI im Februar 2011

Sorry gehört in anderen Thread

querschuesse.de

Bullish
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SMI im Februar 2011

Könnte nächstens auch einen Einfluss auf die Börse haben:

Quote:

http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=3941&Alias=wzo&cob...

Riesen-Blizzard überquert die USA

Ein Drittel des Landes betroffen.

Notstand in vielen Bundesstaaten.

Landesweit wurden knapp 10.000 Flüge gestrichen.

der zerstörerische Sturm, der seinen Höhepunkt in der Nacht auf Donnerstag erreichen sollte, 100 Millionen Menschen betreffen,

Ernteausfälle drohen

Der Blizzard könnte die Winterweizen-Ernte in wichtigen Agrargebieten wie Oklahoma, Kansas und Missouri erheblich schädigen. Der Fleischkonzern Cargill drosselte wegen des Sturms seine Schweinefleisch-Produktion. Das Unwetter beeinträchtigte die Verarbeitung und den Transport von Futtermitteln wie Soja. Die Eiseskälte bedrohte zudem mehr als fünf Millionen Rinder im US-Bundesstaat Oklahoma.

Es fragt sich, wieso die Amis Geländewagen mögen, wie hier und heute diskutiert:

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/konjunktur/XL-statt-XXL/story/250...

Vielleicht, weil Kleinwagen mit den Wetterbedingungen in den USA schlecht zurechtkommen?

MarcusFabian
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Popeye wrote:

Da ist ja super - die Banken warens garnicht, die Manager sind fein raus, die Investmentbanker haben eine weisse Weste und überhaupt sind wir alle Freunde.... :evil:

Genau. Gold steigt wegen Ägypten, die Agrarpreise wegen schlechtem Wetter und die Finanzkrise hat Al-Kaida gebastelt.

Die Amis sind natürlich völlig unschuldig LolLolLol

orangebox
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Wer ein Lemming der Untergangspropheten war konnte mit Gold seid Ende 2009 mickrige Renditen einfahren , wer letzes Jahr auf Gold gesetzt hat steht jetzt sogar mit Minus in der Miserne (siehe einige User die nun frustiert sind) wer seid 2009 auf Aktien gesetzt hätte (US Aktien zb.) konnte mehrere 100% bis 1000 % rausschlagen.

Nur Bares ist wahres 8)

Die 43 Millionen Food Stamps Abhängige Seelen interessieren mich als Anleger überhaupt nicht, Amerika ist ein Staat des Kapitalismues, den US Unternehmen geht es hervorragend ob die Asiaten , Inder oder was auch immer die Produkte herstellen interessiert mich als Anleger überhaupt nicht solange die Rendite stimmt und die sind bei US Unternehmen 1A!

querschuesse.de

MarcusFabian
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Bullish wrote:

Es fragt sich, wieso die Amis Geländewagen mögen, wie hier und heute diskutiert:

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/konjunktur/XL-statt-XXL/story/250...

Vielleicht, weil Kleinwagen mit den Wetterbedingungen in den USA schlecht zurechtkommen?

Ursprünglich waren SUV's als "Arbeitstiere" für Bauern in unwirtlichen Regionen gedacht. Nicht für Yuppies oder Grosseinkäufe-tätigende Hausfrauen.

Entsprechend werden SUV's in den USA gegenüber normalen Limousinen steuerlich begünstigt.

Bei niedrigem Benzinpreis bzw. kleiner Fahrleistung ist ein SUV deshalb günstiger als ein normales Auto, wenn die Steuerersparnis grösser ist als der zusätzliche Spritverbrauch.

MarcusFabian
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orangebox wrote:

Wer ein Lemming der Untergangspropheten war konnte mit Gold seid Ende 2009 mickrige Renditen einfahren ,

Ende 2009 stand Gold bei $1125, jetzt um $1330. Das sind 18%. Ob das mickrig ist, muss jeder für sich selbst entscheiden.

Ramschpapierhaendler
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MarcusFabian wrote:

Das sind 18%. Ob das mickrig ist, muss jeder für sich selbst entscheiden.

...vor allem wenn man Gold als Cash-Ersatz betrachtet. Cash in der eigenen Währung bringt so um die 0%. Ich würde fast wetten, dass Orangebox Goldminen-Aktien hatte. Die meisten Anleger haben mit US-Aktien wohl bedeutend weniger als ein paar 100 oder 1000% rausgeholt. :roll:

MarcusFabian
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marcello wrote:

Das Problem ist einfach, irgendwann müssen sie wieder rauf mit den Zinsen. Und je länger diese so tief bleiben mit allem QE etc. je schlimmer werden die Nachwehen dieser Aktionen.

Damit bin ich grundsätzlich einverstanden. Aber ich behaupte, der Point-of-no-return ist bereits überschritten, die FED kann die Zinsen gar nicht mehr erhöhen!

Überlegen wir mal, was eine Zinerhöhung um 0.25% für Auswirkungen hätte:

1. Der Staat zahlt auf 10 jährigen Treasuries derzeit 3.25% Zins oder $300 Mrd pro Jahr. Bei 3.5% Zins wären es entsprechend $323 Mrd. Bei den Bundesstaaten und Gemeinden (Municipal Bonds) sieht es noch düsterer aus. Die Schulden sinken ja nicht etwa, sie steigen weiter. Und sie steigen immer schneller. Bei steigenden Zinsen steigen auch die Refinanzierungskosten. Die Schulden würden noch schneller wachsen als bisher.

2. Die Banken haben im Zuge von TARP und QE1+2 runde 2000 Mrd von der FED zu Null Zins bekommen. Davon parkieren die Banken 1200 Mrd bei der FED, für 500 Mrd. haben sie Assets gekauft (Aktien) und 300 Mrd. sind in den Warenkreislauf geflossen.

Wenn für diese 1200 geborgten Gelder nun Zinsen bezahlt werden müssen, haben die Banken naturgemäss zwei Möglichkeiten:

a) Sie geben dieses Geld an die FED zurück (Deflation) oder

b) Sie finden eine Möglichkeit, dieses Geld anderweitig anzulegen, wo es mehr als 0.25-0.35% Zins bringt. Das können Emerging Markets sein, US-Firmen-Kredite, Kredite an Private etc. Wir wissen es nicht aber es ist recht unklar, was die Banken mit diesem Geld tun würden. Entsprechend lassen sich die Auswirkungen auch nicht abschätzen und vorallem: Sie lassen sich durch die FED nicht mehr kontrollieren!

3. Entsprechend dem Leitzins würden auch alle anderen Kredite steigen. Z.B. Hypotheken, was den Immo-Preisen einen weiteren Dämpfer versetzen würde. Oder Leasings, Unternehmens-Bonds etc.

Entsprechend also höhere Zinskosten für Private, was den Konsum einschränkt. Für Unternehmen sinkende Absätze bei gleichzeitig steigenden Finanzierungskosten. Also geringere Gewinne bzw. Konkurse, höhere Arbeitslosigkeit etc.

Im Vergleich gut zu beobachten am Extrem 1980/82 also Paul Volcker die Leitzinsen stark anhob.

4. Wie Elias schon geschrieben hat: Der Dollar würde stärker und somit käme der ohnehin schwache US-Export weiter unter Druck.

---

Ich gebe Dir Recht, dass der Zins trotz all dieser Nachteile angehoben werden müsste, um das Vertrauen in den Dollar, die Kreditwürdigkeit der USA zu stärken.

Denn wenn er nicht angehoben wird, laufen die USA Gefahr, vom Ausland keine Kredite mehr zu bekommen. Das könnte z.B. bedeuten, Lieferung von Erdöl nur gegen Sachwerte oder andere Währungen. Oder, dass Kredite zwar noch gewährt werden, allerdings nicht mehr zum aktuellen historisch niedrigen Zins. Auch in diesem Fall wäre die Situation ausserhalb der Kontrolle der FED.

Politisch gesehen dürfte es allerdings so sein, dass die US-Regierung die zweite Variante bevorzugt. Dann sind nämlich nicht sie selbst, die Amis, Regierung, FED, "die Bösen" sondern die Chinesen.

Zyndicate
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SMI im Februar 2011

Bald 100-jährige Staatsanleihen?

Wenn Banker einen Vorschlag zum Schuldenabbau machen, sollten Anleger hellhörig werden. In den USA ist derzeit ein Plan in der Diskussion, der bis zu 100 Jahre laufende Staatsanleihen beinhaltet. Das Interesse daran sei groß, heißt es bei Finanzinstituten wie JP Morgan oder Goldman Sachs.

Um die finanzielle Situation der USA ist es nicht gut bestellt. Finanzminister Timothy Geithner warnte jüngst vor einer möglichen Staatspleite. Da kommt eine Idee von führenden Wall-Street-Banken gerade Recht: Sie haben sich für US-Staatsanleihen mit Laufzeiten von bis zu 100 Jahren ausgesprochen.

Vor allem Versicherer und Rentenfonds zeigten großes Interesse an Bonds mit extralangen Laufzeiten, heißt es im veröffentlichten Sitzungsprotokoll eines Treffen von Regierungs- und Branchenvertretern. Als denkbar wurden demnach Staatsanleihen mit Laufzeiten von 40 bis 100 Jahren vorgeschlagen.

Brainstorming der besonderen Art

Eine Staatssekretärin des Finanzministeriums äußerte jedoch Zweifel an dem Vorschlag der Banker. Sie glaube nicht, dass Staatsanleihen mit extralangen Laufzeiten Vorteile brächten, sagte Mary Miller.

Auf der Suche nach neuen Wegen des Schuldenabbaus treffen sich Vertreter des Finanzministeriums einmal im Quartal mit Managern führender US-Banken, darunter JP Morgan Chase und Goldman Sachs.

Quelle: www.n-tv.de

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

fritz.
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Re: SMI im Februar 2011

fritz wrote:

Aber nach Libyen, Marokko, Algerien und Jordanien kann es schon übergreifen, da sehe ich eine ziemlich hohe Gefahr.

Und jetzt geht es in Jemen los...

Gruss

fritz

fritz.
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SMI im Februar 2011

orangebox wrote:

...wer letzes Jahr auf Gold gesetzt hat steht jetzt sogar mit Minus in der Miserne (siehe einige User die nun frustiert sind)

Welche denn? Meldet euch.

Gruss

fritz

MarcusFabian
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SMI im Februar 2011

Wenn orangebox wieder mal gegen Gold wettert, ist der untere Wendepunkt nahe Lol

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