SMI im Januar 2009

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31.12.2008 15:31
#1
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SMI im Januar 2009

Es gibt nur noch wenige unumstössliche Wahrheiten, die ewige Gültigkeit haben:

* Banken sind seriöse Institutionen, die Dein Geld mit Sorgfalt und Kompetenz verwalten

* Fische leben auf Bäumen und ernähren sich von Bleistiften

* Anna Nicole Smith hat aus Liebe geheiratet

Wink

Das abgelaufene Jahr 2008 hat ein neues Unwort des Jahres hervorgebracht: Finanzkrise und in Schlepptau das Stichwort Vertrauen!

Vertrauen in die Banken, Vertrauen in die FED, Vertrauen in die Politiker.

Politiker - auch als "Volkszertreter" bekannt - sind, wie wir wissen, das beste, was man für Geld kaufen kann. Und so erstaunt es nicht, dass sie auf unsere Kosten in erster Linie die Banken sanieren und nicht etwa Milliarden in Steuererleichterungen, MWST-Senkung oder in den bailout von Tante Emmas slow-food Laden investieren.

Aber zum Glück gab es ja überall Volksabstimmungen darüber, wozu die Milliardenbeträge an Steuergeldern verwendet werden sollen - - - oder etwa nicht?

Es gab Momente im Jahr 2008, da konnte ich gar nicht soviel essen, wie ich kotzen wollte!

Mit dem Vertrauen scheint es nicht mehr allzu weit her zu sein, denn selbst die enormen bailouts durch die Steuerzahler Ende November vermochten die erwartete Jahresendrally nicht auszulösen.

"bailout", auch so ein neues Unwort des Jahres 2008.

Wie übersetzt man das eigentlich? Rettungsaktion? Rettungsplan? "Herauskaufen"?

Egal, den Grund für die fehlende Jahresendrally findet man im schlechten Weihnachtsgeschäft. Die Konsumlaune der Amis ist ziemlich eingetrübt:

In Deutschland soll das Weihnachtsgeschäft allerdings noch auf Vorjahresniveau gelegen haben, in der Schweiz gab es sogar einen bescheidene Steigerung. Die Rezession ist hier also noch nicht in gleichem Ausmass spürbar wie in den USA.

Statt Rally reichte es lediglich zu einer Seitwärtsbewegung. Die Indizes stehen derzeit wieder auf dem Niveau von Anfang Dezember. Zumindest konnte aber der Abwärtstrend gebrochen oder zumindest mittelfristig aufgehalten werden, was ja in der heutigen Zeit auch schon als Erfolg zu werten ist. Ja, ja, man wird bescheiden in diesen Tagen.

Etwas bedenklich stimmt mich die GD50, an der alle Indizes im Dezember drei mal gescheitert sind. Es ist - verständlicher Weise - nur noch sehr wenig Power in den Aktienmärkten zu sehen.

Blick auf den Globus

In den USA ist die Rezession - oder Depression - bekanntlich am weitesten fortgeschritten. In Europa wird sie durch Sparkapital abgefedert, von dem unsere amerikanischen Brüder nur träumen können. Der US-Konsument wird also unweigerlich härter zur Kasse gebeten als der kontinental-Europäer.

China leidet unter der Konsumschwäche der USA. Entsprechend gehen die Exporte rapide zurück:

Im November 2008 -10.4% gegenüber November 2007.

Dennoch rechnet China nach wie vor noch mit einem positiven Wirtschaftswachstum von 6-7% im Jahr 2009.

Japan trifft es noch schlimmer: Einbrüche bei den Exporten von -26.7% im Zeitraum November 2007 bis November 2008:

Erdöl-abhängige Länder wie Russland oder die Arabischen Emirate spüren die Krise ebenfalls. Als die Petrodollars noch reichlich bei Preisen über $100 flossen, wurde heftig in Prestige-Bauten investiert, die nun nicht mehr finanzierbar sind. Bauten müssen gestoppt, zurückgestellt oder ganz eingestellt werden. Die Kreditvergabe der Banken ist zähflüssig geworden. Russland braucht einen Ölpreis von $60 für einen ausgeglichenen Staatshaushalt. Den Emiraten reicht ein Ölpreis von $23 um zu überleben aber sie brauchen einen Ölpreis von $84 um die geplanten Projekte des Budgets 2009 durchzuziehen.

All diese Länder haben allerdings namhafte Reserven in T-Bonds, die sie zur Überwindung der Krise einsetzen können. Es zahlt sich also aus, für Notfälle zu sparen Wink

bailouts

Alleine in den USA hat sich die Bilanzsumme der FED seit dem 4.9.08 von 905 Mrd. auf 2316 Mrd. erhöht. Demnach hat sich also die Geldmenge 1406 Mrd. erhöht.

Wo ist das Geld geblieben?

Im Rahmen von TSLF und anderen Buchstabensuppen-Aktionen wurde ein Grossteil (bisher rund 700 Mrd.) gegen Schrottpapiere der Banken eingetauscht. Die Banken horten dieses Geld.

Derzeit sind zwei Anlagen Trumpf: Cash und T-Bonds. Die US T-Bonds sind im ablaufenden Jahr um bis zu 40% gestiegen. Da die Banken bekanntlich derzeit wenig Lust verspüren, Kredite zu vergeben und insgesamt $1000 Mrd. abschreiben mussten, wird die neugedruckte Notenbankkohle entweder in T-Bonds angelegt oder aber direkt bei der FED liegen gelassen. Somit sanieren sich die Banken derzeit auf Kosten der Öffentlichkeit, deren Schuldenlast entsprechend ansteigt:

Wohl jeder Anleger dürfte sich bewusst sein, dass die Anlage in T-Bonds nur eine vorübergehende Notlösung sein kann. Niemand, aber auch wirklich niemand kann es als gutes Investment empfinden, den USA auf 30 Jahre Kredite zu derzeit 2.58% zu geben. Dazu ist die Schuldenlast der USA mittlerweile einfach zu hoch.

Hier die Zahlen aus dem 3. Quartal 2008:

US-Gesamtverschuldung von 51'796 Billionen Dollar im Verhältnis zu den gesamten verfügbaren Einkommen (Bruttoeinkommen – Einkommenssteuer) von 10,683 Billionen Dollar. Das Verhältnis betrug im 3. Quartal 484,83%

Quelle: http://www.federalreserve.gov/releases/z1/

Was also darf es als Anlageform bitteschön sein?

* Aktien und Rohstoffe wurden 2008 in den Boden geprügelt.

* Anleihen sind stark gestiegen, stellen aber auch kein lohnendes und sicheres Investment dar.

* Gold konnte sich über's Jahr betrachtet und in Hartwährung gerechnet einigermassen halten (-3% in Schweizer Franken, +5% in Euro)

* Immobilien sind in den USA und GB im freien Fall.

Über kurz oder lang wird der Dollar durch die Gelddruckerei der FED geschwächt werden. Wir hatten ein deleveraging (also Abschreibungen) bei den Banken von bisher $1000 Mrd. Demgegenüber konnten sich die Banken bisher auf Kosten der öffentlichen Hand um etwa $700 Mrd. sanieren. Bleibt ein Restverlust von $300 Mrd., der noch in den Taschen der Banken verschwinden kann, bevor das gedruckte Geld irgendwann marktwirksam wird. $2316 Mrd. wurden bereits neu gedruckt, insgesamt rund $8800 Mrd. sind geplant bzw. stehen weltweit auf Stand-by. Bei diesen Summen gibt es keine andere Möglichkeit als eine Entwertung des Dollars, die in den nächsten 1-4 Monaten einsetzen dürfte oder schon eingesetzt hat.

"Die Voodoo-Ökonomie aus der Notenpresse hat fertig. Das US-Kredit-Disneyland mitsamt seinen Level-3-Banken ist abgebrannt!" (geklaut bei http://www.weissgarnix.de/?p=154#comment-871)

Sinkt aber der Dollar, macht es keinen Sinn mehr, die sehr teuren T-Bonds weiter zu halten. Diese dürften dann in grossem Stil verkauft werden. Konsequenz so eines Bond-Crashs wären logischer Weise steigende Zinsen. Das macht aus der Sicht des ausländischen Anlegers auch durchaus Sinn: Die T-Bonds sollen nämlich mindestens die Entwertung des Dollars durch ihre Renditen auffangen, anderenfalls macht der Investor Verlust. Da sich die Amis aber keine höheren Zinsen leisten können, wird die Flucht aus dem Dollar-Raum einsetzen. Ein Teufelskreis aus sinkendem Dollar und sinkenden Bondpreisen wäre die Folge. Und weit und breit kein neuer Investor, um die immer noch auflaufenden US-Schulden zu finanzieren. Die Wallstreet Insolvenz-Lotterie geht also ungebremst weiter.

Als nächstes stellt sich dann die Frage, was mit den Milliarden an Bargeld - resultierend aus T-Bond Verkäufen - geschehen soll. Und da gehen dem Investor so langsam die Ideen aus!

Anlagen 2009

Auf der Suche nach einer Fluchtmöglichkeit für Dollarvermögen im Billionenbereich stösst man zwangsläufig auf das Problem, dass es keinen Markt gibt, der diese Masse an Geld aufnehmen könnte.

Gold ist sicherlich ein gutes Investment für alle Flüchtlinge aus T-Bonds, denen Werterhalt über Rendite geht. Gold garantiert bekanntlich Inflationsschutz und genau den werden wir brauchen, wenn die Bonds crashen und sich die neugedruckten Dollarbillionen einen Weg in den Markt bahnen.

Dummer Weise ist der Goldmarkt viel zu klein, um all das Geld aufnehmen zu können. Derzeit (30.12.08) verfügt die Comex noch über Lagerbestände von 1.48 Mio. Unzen.

Das entspricht bei einem Goldpreis von $867/oz gerade mal einem Betrag von $1,283 Mrd. oder 1 Promille dessen, was alleine China an T-Bonds hält.

Klar würde der Goldpreis bei entsprechendem Kaufdruck rapide steigen. Aber selbst bei einem Goldpreis von $2000/oz wäre die Comex mit läppischen $3 Mrd. leergekauft.

Die Suche nach einer möglichen Fluchtwährung führt auch zu keinem klaren Ergebnis: Die klassischen Hartwährungen CDN, SKR und CHF sind zu klein und verfügen über zu wenig Liquidität. Dennoch könnten diese Währungsräume profitieren, wenn nach Fluchtmöglichkeiten gesucht wird.

Ob und wie weit diese Währungen von der Flucht aus dem Dollar profitieren werden hängt in erster Linie von der Geldpolitik der entsprechenden Zentralbanken ab. Wenn sie ihre Geldmenge erhöhen, um die Parität zum Dollar zu halten (also sich dafür entscheiden, parallel mit dem Dollar unterzugehen), dürften sie kaum attraktiv für grössere Geldmengen sein.

Bleiben noch Rohstoffe und Aktien.

Rohstoffe haben im Gegensatz zu Aktien bereits einen Boden gefunden. Dennoch dürften sie noch eine Weile lang unter Druck bleiben, denn Überkapazitäten müssen sich erst dem niedrigeren Niveau der sinkenden Realwirtschaft anpassen. Bei den Rohstoffen rechne ich erst bei einsetzender Inflation mit steigenden Preisen.

Aktien? Ja, aber.

Erfreulicher Weise stelle ich beim Lesen verschiedener Foren und Blogs fest, dass sich die Anleger wieder auf die wahren Werte von Aktien besinnen. Dividenden, Seriosität und Stabilität treten in den Vordergrund, die Schrott-Zockerei mit Spekulation auf steigende Kurse in den Hintergrund. Diese Entwicklung halte ich für sehr gesund!

Mittelfristig, also bis etwa Mitte 2009 sehe ich noch einen weiteren Taucher und neue Tiefs bei den Aktienmärkten. Auch danach dürfte es keine Rally geben. Aber die ist auch gar nicht nötig. Mit billigen Anteilen in Dividendenpapieren verdient man schliesslich auch Geld.

Im Vordergrund stehen deshalb seriöse defensive Titel aus der Pharma und Nahrungsmittelbranche (Novartis, Nestlé). Weiterhin Ölbohrer (Petroplus). Trotz erwarteter Dollarschwäche darf man sogar mit US-Titeln liebäugeln. Z.B. Coca Cola.

Wer es etwas spannender mag, spekuliere auf Rohstoffe (XSTRATA, Norddeutsche Affinerie, Goldcorp) oder auf Substanzwerte der neuen Technologien (Morphosys).

Gegen Ende 2009 könnte man auch Volkswagen und Toyota ins Auge fassen, die vom Niedergang der US Automobilindustrie spätestens dann profitieren werden, wenn sich die Amis wieder neue Autos kaufen müssen.

Man kümmere sich also um Aktien von Unternehmen, die Dividenden zahlen. Man darf nie vergessen, dass Aktien einen realen Anteil einer realen Firma darstellen. Entsprechend bieten sie einen Inflationsschutz. Dies im Gegensatz zu Obligationen!

Ein No-Go bleiben nach wie vor Finanztitel und Versicherungen.

Januar 2009

Auch wenn die Jahresendrally ausblieb, so bleibe ich doch bei meiner Einschätzung, dass bis Ende Januar die Kurse tendenziell eher steigen als fallen werden. Dennoch rate ich von Long-Positionen auf Monats-Sicht ab. Die Chance auf eine Seitwärtsbewegung schätze ich auf etwa 70% und wer nicht Daytrader ist, wird wahrscheinlich verlieren.

Für steigende Kurse spricht die Saisonalität: Pensionskassenbeiträge, die Ende Dezember bezahlt wurden, müssen in den ersten zwei Januarwochen parkiert werden.

Dagegen spricht die Charttechnik. Die erwähnte GD50, an der die Märkte im Dezember 3 mal gescheitert sind sowie das Fehlen positiver Nachrichten.

Fahrplan 2009

Die FED wird uns weiterhin mit neuen Initiativen aus der Buchstabensuppe bei Laune halten. Wenn die Banken nicht mit Krediten rausrücken, wird die FED halt direkt Kredite vergeben. Und zwar nicht nur an Banken sondern auch Hypotheken, Unternehmenskredite etc. Die FED wird damit mehr und mehr zur Staatsbank, das Bankensystem indirekt verstaatlicht. (Uups, nein, Quatsch: Die FED ist ja ein Konglomerat von Privatbanken. Aber die Richtung stimmt …)

Wie dem auch sei, diese unter dem Decknamen "Quantitative Easing" verkaufte Gelddruckerei wird unter dem Strich nicht viel bringen. Zumindest nicht dem Konsumenten.

Oder wie es John Maynard Keynes ausgedrückt hat:

Über die Geldpolitik die Nachfrage anregen zu wollen ist ungefähr so, als würde man sich, um Gewicht zuzunehmen, einen längeren Gürtel kaufen.”

Aktienmärkte werden bis Ende Januar stabil bleiben und ab Anfang Februar erneut crashen. Ich erwarte neue Tiefs etwa im März und den endgültigen Boden des aktuellen Bärenmarktes etwa Mitte 2009.

Die Bullen stehen nach wie vor mit nervös zuckendem Finger auf dem Kauf-Button und ergreifen jede Gelegenheit, ein neues Tief zu kaufen. Dies nur mit dem Ergebnis, ein weiteres mal enttäuscht zu werden.

Das ganze wird jeweils stereotyp mit den üblichen Argumenten begründet:

* Die durchschnittliche Rezession dauert 11 Monate. Die aktuelle Rezession ist schlimmer und dauert 18 Monate.

* Die Rezession hat Dezember 2007 begonnen, also haben wir bereits 12/13 Monate hinter uns

* Die Börsen nehmen das Ende der Rezession 6 Monate vorweg, ergo ist genau jetzt der Boden erreicht.

Weiter:

* Die Banken rechnen in ihren Analysen mit steigenden Kursen 2009.

(Fein: Dann lest bitte mal die Analysen derselben Banken, was sie Ende 2007 über die Gewinnerwartungen 2008 geschrieben haben! Und wer dann immer noch an Banken-Analysen glaubt, soll sich von den netten Herren im weissen Kittel zurück auf sein Zimmer bringen lassen.)

Vielleicht werden die Bullen den tatsächlichen Boden Mitte 2009 erwischen und dennoch enttäuscht sein, weil die Kurse sich nur sehr leicht aufwärts bewegen. Einzig jene (siehe oben), die Substanzwerte gekauft haben, werden sich mittlefristig freuen können.

Die Bären werden den Absturz ab Februar erfolgreich traden und sich überglücklich an Bullenfleisch sattfressen.

Bei neuen Tiefs Mitte Jahres werden sie sich vielleicht zu weiteren Short-Aktionen hinreissen lassen und ebenso enttäuscht werden?

Bären wie auch Bullen werden von der erwarteten Seitwärtsbewegung am Boden nicht sonderlich begeistert sein.

US Autobauer haben es selbst in der Boom-Zeit ab 2001 mit 0% Leasing-Kredit etc. nicht geschafft, profitabel zu wirtschaften und Marktanteile zu halten. Wieso sollten sie es ausgerechnet jetzt und unter Zeitdruck schaffen? Die 13.4 Mrd vom Dezember plus 4 Mrd vom Februar 09 werden rausgeschmissenes Geld sein. Eine nette aber unwirksame Geste des Steuerzahlers.

Mein Tipp: Nicht Chapter 11 (Insolvenz mit Gläubigerschutz) sonder Chapter 7 (Insolvenz und Liquidation). Es wird sich dann schon ein Investor finden, der sich aus den Resten die Rosinen rauspickt und daraus etwas sinnvolles zusammenstöpselt.

Der Ölpreis wird sich in der Gegend um $60 stabilisieren. Damit können alle leben.

Rohstoffe haben den Boden gefunden, werden aber weiterhin unter Druck bleiben, weil zuwenig gebraucht wird. Preislich werden sie von der einsetzenden Währungs-Entwertung profitieren.

Dollar wird eine rasante Talfahrt aufnehmen und anderes Klopapier mit nach unten reissen. Insofern steigen Rohstoffe und Öl nur, weil das Klopapier, in dem sie bewertet werden, fällt.

Gold ist mittelfristig die beste Anlage. Aktuell ist es als Werterhalt genau so stabil wie T-Bonds. Allerdings ohne die Anfälligkeit für einen Dollar-Absturz, dem die T-Bonds unterliegen.

Als Fluchtmetall wird es besonders bei Einsetzen des Dollarvefalls und der daraus resultierenden Teuerung enorm profitieren. Ein Asset, von dem es nur wenig gibt und um das sich alle reissen. Hinzu kommt die bereits latente physische Knappheit seit einigen Monaten. --> Folge: Preisexplosion.

Silber: dito. Silber ist auch gegenüber Gold unterbewertet.

Israel, Palästina

Rein "charttechnisch" ist es nicht nachvollziehbar, wieso Israel gerade jetzt die grösste Offensive seit 1967 unternimmt:

(Quelle: http://www.mfa.gov.il)

Natürlich: Jeder Tote ist ein Toter zuviel. Aber 3 Tote im Jahr 2007 rechtfertigen keinesfalls einen Angriff, der innert 24 Std. 300 Tote (bisher) auf palästinensicher Seite fordert.

Prognose: Steigende Aggression der Palästinenser, Hisbolah, Hamas gegen Israel und entsprechend wieder eine steigende Todeskurve auf israelischer Seite.

Aktienmärkte: Zusammengefasst, gleiche bis steigende Kurse bis Ende Januar.

Absturz ab Februar bis Mitte Jahr und neue Tiefs.

Boden Mitte Jahr aber keine Rally sondern Seitwärtstrend, der Jahre anhalten kann.

Frustrierend für Bullen wir Bären. Steigende Aktienkurse bei gleichzeitiger Abwertung der Währung. Also Nullsummenspiel wie 1967-1980.

Gegen Ende 2009 dürften sich dann Aktien-Spekulanten nach profitableren Märkten umsehen und vermehrt mit Währungen und Rohstoffen spielen.

Aktien-Anleger in Substanzwerten und mit Durchhaltevermögen legen dann den Grundstein für die Altersvorsorge.

SMI

Bei Einzeltiteln kenne ich mich nicht aus. Ich verweise deshalb auf die Blogs von

Tschonas (http://swiss-trading-blog.blogspot.com/)

und Fawi (http://boersentheater.blogspot.com/)

Ich wünsche allen ein besinnliches und profitables Jahr 2009!

Marcus Fabian

P.S. In eigener Sache: Wenn ich oben sinngemäss schreibe "DAS wird passieren", dann ist das so zu verstehen: "Nach meiner persönlichen, unmassgeblichen Einschätzung ist es am wahrscheinlichsten, dass DAS passiert und nicht das oder das.".

Ich gebe also nur - dies zur Beruhigung meiner Kritiker - meine persönliche Einschätzung wider und nicht eine absolute Wahrheit aus der Kristallkugel. Der Schreib- Rede- und Lesefluss wird so einfacher und verständlicher.

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31.01.2009 20:28
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SMI im Januar 2009

Neuer Monatsthread ist da!

Weiter gehts im

SMI im Februar 2009

http://www.cash.ch/node/2867

31.01.2009 17:12
Bild des Benutzers Psytrance24
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SMI im Januar 2009

mein Gott habt ihr Probleme... :?

Wie wär's mal zur Abwechslung mit einem interessanten Post zum Smiley? ... okay der Monat ist ja schon wieder gelaufen, Februar to come.

Das Schicksal mischt die Karten und wir spielen.

A. Schopenhauer



Gegen Dummheit ist kein Kraut gewachsen.

31.01.2009 16:59
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SMI im Januar 2009

MarcusFabian wrote:

strom5514 hat durchaus recht und ich möchte mich an dieser Stelle für die Schützenhilfe bedanken !

Mit was hat Er Recht und wass hat Dies mit Dir zutun.. :?:

MarcusFabian wrote:

Von Dir weico, hört und liest man in letzte Zeit nichts anderes als Links zu Roubini. Ansonsten ergreifst Du jede Gelegenheit, um meine Beiträge mit ein paar Smileys und dummen Bemerkungen ins Lächerliche zu ziehen. Ich habe manchmal den Eindruck, Du folgst mir durchs Forum um überall hinzupissen wo ich gerade war. Das wird mit der Zeit echt lästig.

Sorry ,dass Ich Dich nicht ebenfalls "anhimmle" und manchmal etwas von Deinen tollen Weisheiten "anzweifle" , Gegenfragen stelle und ,wie vermessen von Mir,manchmal etwas richtigstelle oder gar konträres schreibe.. :oops:

MarcusFabian wrote:

Hinter vielen meiner Beiträge stehen lange Recherchen und ein entsprechender Zeitaufwand. Sie mögen Dir nicht gefallen und nicht Deine Meinung widerspiegeln aber sie verdienen zumindest eine entsprechend begründete Entgegnung und nicht nur ein paar Smilies und LOL's.

Dank mal darüber nach. Danke!

Manchmal ist die Begründung eben ein simples Lol

P.S...wenn nicht ein Roubini die "deflationäre Tendenz" so schön beschrieben hätte,würde wohl noch so mancher HIER nicht wissen, "wohin die Reise" geht (und immernoch von INFLATION reden) :oops: ..

:!:

weico

31.01.2009 16:32
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SMI im Januar 2009

MarcusFabian wrote:

etage1 wrote:

wie hoch siehst du gold laufen? peak mitte jahr?

Vielleicht 1200-1400 dieses Jahr. Der grosse Schub kommt erst, wenn die Inflation so richtig einsetzt und die Währungen in die Grütze gehen.

ich gehen eher von einer hartnäckigen vermögensdeflation aus bzw. einer teil-deflation und gleichzeitig mit einer teil-inflation also fallenden immopreisen und steigenden energiepreisen. aktien werden nochmals 10-15% verlieren.

nehmen wir gold im peak bei 1200. was wäre eine alternative zu inverstieren? öl, weizen, generell rohstoffe?

31.01.2009 16:08
Bild des Benutzers alchimist
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Boni

Ich bin eigentlich sehr für Marktwirtschaft aber die haben wir leider schon vor langer Zeit verloren. Eigentlich müssten die Aktionäre über Bonis abstimmen aber hast Du schon mal geschaut wer im VR der Novartis sitzt? Die Selbstständig denkenden Aktionäre hätten gegen die Bankstimmen gar keine Chance!

Vasella hat ein Grundlohn von 3 Millionen was sicher auch gerecht ist, dazu kommt ein Bonus von rund 37 Mio. Wenn ich mir den Aktienkurs der letzten 5 Jahre anschaue, frage ich mich schon wie er diesen verdient :shock: Der Aktienkurs ist keine müde Mark gestiegen!

Ist etwa gleich wie in der EU, angeblich eine Demokratie komisch ist nur, es wird nie gemacht wa die Bürger wollen :roll:

Ich glaube vieles würde besser werden, wenn man gewisse Leute in den Knast stecken würde aber all die Abzoker erfreuen sich ihrers Raubgeldes. Und glaubt mir, sie haben gewusst was sie tun. Aber was machen wir, verteilen den Verlust an die Bürger.

Bin gespannt, wenn es so weitergeht, ob sich die französische Revolution wiederholt :twisted:

31.01.2009 15:59
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SMI im Januar 2009

Tiesto wrote:

@MF

Soso, wieso denn, um mich zu ärgern?;-)

Na ja, Dow hat bei 8000 einen schönen Doppelboden und kann vor dort aus gut und gerne einen Tag lang (vll. mehr oder weniger) nach oben korrigieren.

Bin kurzfristig long mit Stop-Loss um 7950.

Aber nimm das bitte nicht zu ernst. Ich bin durchaus nicht bullisch auf Sicht mehrerer Tage und Wochen!

31.01.2009 15:57
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SMI im Januar 2009

weico wrote:

...NIVEAULOS

:roll: 8)

strom5514 hat durchaus recht und ich möchte mich an dieser Stelle für die Schützenhilfe bedanken !

Von Dir weico, hört und liest man in letzte Zeit nichts anderes als Links zu Roubini. Ansonsten ergreifst Du jede Gelegenheit, um meine Beiträge mit ein paar Smileys und dummen Bemerkungen ins Lächerliche zu ziehen. Ich habe manchmal den Eindruck, Du folgst mir durchs Forum um überall hinzupissen wo ich gerade war. Das wird mit der Zeit echt lästig.

Hinter vielen meiner Beiträge stehen lange Recherchen und ein entsprechender Zeitaufwand. Sie mögen Dir nicht gefallen und nicht Deine Meinung widerspiegeln aber sie verdienen zumindest eine entsprechend begründete Entgegnung und nicht nur ein paar Smilies und LOL's.

Dank mal darüber nach. Danke!

31.01.2009 14:48
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SMI im Januar 2009

Ich brauche keine Verschwoerungstheorie um zu sehen was fuer eine Katastrophe auf uns zukommt und das Schlimmste kommt erst noch. Das BIP wird noch staeker einbrechen im 1 Quartal und die Gewinne der meisten Gesellschaften weiter schrumpfen, die Arbeitslosenzahlen weiter ansteigen und der Konsum weiter fallen usw.

Und China das Wunderland wird ebenso heftige Einbrueche haben und auch dort wird die Immobilienblase der letzten Jahre noch zu einem Problem, denn auch sie haben primaer vom Export und nicht der Binnenkonjuktur profitiert.

Diese Krise wird uns laenger beschaeftigen als uns lieb ist und auch danach wird nichts mehr sein wie es war, die Wachstumsraten werden noch lange auf einem tiefen Niveau verharren.

Und der wichtigste Mann der Welt ist der amerikanische Notenbankchef und niemand anders. Greespann hat uns einen der groessten Wirtschaftaufschwuenge besorgt, den Banker die tollen Boni und zugleich ist er auch fuer das Desaster verantwortlich. Genau gleich wie Berni mit dem fallen lassen von Lehmann, hat er uns die groesste Krise seit den 30er Jahren bescherrt. Nicht das ich glaube die Krise waere nicht gekommen, aber sie haette etwas geordneter und wenig abprut ueber die Buehne gehen koennen.

Jetzt ist der Tsunami voll am rollen und nichts wird in kurzfristig mehr aufhalten koennen, weder 850 Mrd noch Obama. Guertel enger schnallen und viel Geduld ist angesagt.

Ich hole es mir zurueck, du verdammtes Biest!

31.01.2009 14:30
Bild des Benutzers weico
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SMI im Januar 2009

strom5514 wrote:

weico wrote:
strom5514 wrote:

hej und ja bald hätte ich es in diesem dummen geschnurr noch vergessen: ich lese von dir immer noch nichts das etwas zum niveau in diesem forum beitragen würde. nur wieder ein dummes gemotze :!: so kommen wir nicht weiter "bürschtli".

...NIVEAULOS

:roll: 8)

weico

es fehlt immer noch etwas ganz wichtiges. du wiederholst dich wie eine schallplatte.......

DU würdest es auch nicht erkennen,wenn Ich es GROSS schreiben würde..! Lol

P.S..lies im Archiv nach oder "spiel", mit Gleichgesinnten,einfach weiter.. 8)

weico

31.01.2009 14:26
Bild des Benutzers strom5514
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SMI im Januar 2009

weico wrote:

strom5514 wrote:

hej und ja bald hätte ich es in diesem dummen geschnurr noch vergessen: ich lese von dir immer noch nichts das etwas zum niveau in diesem forum beitragen würde. nur wieder ein dummes gemotze :!: so kommen wir nicht weiter "bürschtli".

...NIVEAULOS

:roll: 8)

weico

es fehlt immer noch etwas ganz wichtiges. du wiederholst dich wie eine schallplatte.......

Ich bin immer wieder überrascht wie sehr sich Profis in den Makrodatenvorsagen verrechen. Eben doch nicht Profi genug? Oder alles nur taktisch, ausgeklügelte Manipulation??

31.01.2009 14:22
Bild des Benutzers weico
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SMI im Januar 2009

strom5514 wrote:

hej und ja bald hätte ich es in diesem dummen geschnurr noch vergessen: ich lese von dir immer noch nichts das etwas zum niveau in diesem forum beitragen würde. nur wieder ein dummes gemotze :!: so kommen wir nicht weiter "bürschtli".

...NIVEAULOS

:roll: 8)

weico

31.01.2009 13:57
Bild des Benutzers strom5514
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SMI im Januar 2009

weico wrote:

strom5514 wrote:
weico wrote:
Turbo wrote:
Es ist wirklich laecherlich diese Verschwoerungstheorien und langsam fuehl ich mich im Kindergarten in diesem Forum.

..Kindergarten.. :?:

..ist wohl eher "Spielgruppen-Niveau".. :roll:

P.S:..aber "lustig" zu lesen bzw. "überfliegen", ist es halt doch... :oops:

weico

Dann wäre es ja aber höchste :!: Zeit :!: wenn ihr beide Kritiker endlich mal die Spielgruppen- und Kindergartenleitung übernehmen würdet, so hätten wir wieder ein "annehmbares" Niveau hier drinn. Aber gell Lol blöde herummotzen geht halt ringer von der Lippe als etwas zu tun das allen etwas auf den Weg mit sich bringt (sprich "miteinander stat gegeneinader". Halt so eine richtige löli Schweizer-bünzli Mentalität.

MF mag hier einfach eine absolute Ausnahme sein.

1. Ist Dies KEIN "herummotzen",sonder (m)eine Feststellung. 8)

2. Auch dumme ,niveaulose Beiträge könne ja etwa bewirken.Sie können nämlich "lustig" sein... Lol

3. ..spiel weiter.

:oops: :twisted:

weico

dein problem ist eben dass du dich benimmst wie ein banker, arrogant, selbstsicher, man spürt eine art von geitz zwischen deinen zeilen. vielleicht bist ja sogar einer? das würde es ja erklären.

übrigens steht hier nirgends geschrieben das dieses forum nur für akademiker gemacht wurde.

hej und ja bald hätte ich es in diesem dummen geschnurr noch vergessen: ich lese von dir immer noch nichts das etwas zum niveau in diesem forum beitragen würde. nur wieder ein dummes gemotze :!: so kommen wir nicht weiter "bürschtli". schlag was zur besserung vor und mache gleich den anfang damit sonst kommen wir nicht weiter. aber wie schon gesagt es mag schwierig sein he?

Ich bin immer wieder überrascht wie sehr sich Profis in den Makrodatenvorsagen verrechen. Eben doch nicht Profi genug? Oder alles nur taktisch, ausgeklügelte Manipulation??

31.01.2009 13:18
Bild des Benutzers learner
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SMI im Januar 2009

E Löu, e blöde Siech, e Glünggi un e Sürmu,

hei einisch zäme Krach gha, es rise grosses Gschtürm,

wüu der Glünggi het zum Löu gseit, är sig e blöde Siech,

und dä isch sofort zum Sürmu, was jo o nid jede miech.

Und er het im das verzellt und gseit, der Glünggi sig e Sürmu,

der Sürmu hets am Glünggi gseit u dä macht drus es Gschtürm

u verzellts am blöde Siech, u wo dä dervo het ghört,

het dä gseit zum Löu är sig e Löu und das het dise gschtört.

Und er hout em blöde Siech eis um d'Ohre das es blüetet,

u der Glünggi louft der zue, u grift jetz ou no i und wüetet.

U der Sürmu u der Glünggi u der Löu und der blöd Siech,

hei die ganzi Nacht lang gschleglet bis am andere morge früech.

Enjoy your weekend, leeches, rats and idiots! Biggrin

Es gibt noch Schlimmeres.

31.01.2009 13:04
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SMI im Januar 2009

strom5514 wrote:

weico wrote:
Turbo wrote:
Es ist wirklich laecherlich diese Verschwoerungstheorien und langsam fuehl ich mich im Kindergarten in diesem Forum.

..Kindergarten.. :?:

..ist wohl eher "Spielgruppen-Niveau".. :roll:

P.S:..aber "lustig" zu lesen bzw. "überfliegen", ist es halt doch... :oops:

weico

Dann wäre es ja aber höchste :!: Zeit :!: wenn ihr beide Kritiker endlich mal die Spielgruppen- und Kindergartenleitung übernehmen würdet, so hätten wir wieder ein "annehmbares" Niveau hier drinn. Aber gell Lol blöde herummotzen geht halt ringer von der Lippe als etwas zu tun das allen etwas auf den Weg mit sich bringt (sprich "miteinander stat gegeneinader". Halt so eine richtige löli Schweizer-bünzli Mentalität.

MF mag hier einfach eine absolute Ausnahme sein.

1. Ist Dies KEIN "herummotzen",sonder (m)eine Feststellung. 8)

2. Auch dumme ,niveaulose Beiträge könne ja etwa bewirken.Sie können nämlich "lustig" sein... Lol

3. ..spiel weiter.

:oops: :twisted:

weico

31.01.2009 12:38
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SMI im Januar 2009

weico wrote:

Turbo wrote:
Es ist wirklich laecherlich diese Verschwoerungstheorien und langsam fuehl ich mich im Kindergarten in diesem Forum.

..Kindergarten.. :?:

..ist wohl eher "Spielgruppen-Niveau".. :roll:

P.S:..aber "lustig" zu lesen bzw. "überfliegen", ist es halt doch... :oops:

weico

Dann wäre es ja aber höchste :!: Zeit :!: wenn ihr beide Kritiker endlich mal die Spielgruppen- und Kindergartenleitung übernehmen würdet, so hätten wir wieder ein "annehmbares" Niveau hier drinn. Aber gell Lol blöde herummotzen geht halt ringer von der Lippe als etwas zu tun das allen etwas auf den Weg mit sich bringt (sprich "miteinander stat gegeneinader". Halt so eine richtige löli Schweizer-bünzli Mentalität.

MF mag hier einfach eine absolute Ausnahme sein.

Ich bin immer wieder überrascht wie sehr sich Profis in den Makrodatenvorsagen verrechen. Eben doch nicht Profi genug? Oder alles nur taktisch, ausgeklügelte Manipulation??

31.01.2009 12:23
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SMI im Januar 2009

Tiesto wrote:

Übrigens: dass die Amis erneut im Roten Bereich abgeschlossen haben, und wir am MO wieder aufgrund den Finanztiteln markant tiefer eröffnen werden, frage ich mich was vom US-BIP erwartet worden war?!?! Ein Plus???? Also die Daten waren doch in etwar erwartet - und das wir uns in einer Rezession befinden sollte mittlerweile jeder wissen...so, gehe schlafen, ist denke ich besser. 8)

und deswegen solltest du long gehen und nicht short. Ist schon alles eingepreist, nächste Woche starten wir durch Wink

31.01.2009 12:17
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SMI im Januar 2009

Ich hatte am letzten Wochenende eine Korrekturwelle nach oben erwartet. Dreimal nahm der SMI dazu Anlauf, aber die Kraft reichte nicht. 8450, das die Woche zuvor ein Top war, wurde intraday zum triple top und hübschen drei Buddha-Muster. Im Tageschart bildet der SMI nun ein langgestrecktes fallendes Rechteck, das sich immer mehr der Unterstützung bei 5200 nähert.

Der Fall von novn letzte Woche hat mir gezeigt, dass alte Unterstützungen plötzlich fallen, auch sogar mit guten News. So schnell und unvermitttelt kann es auch für den Index gehen, genau so wie 6600 am 6. Oktober plötzlich zerstäubt wurde.

Täglich hören wir Rekord-Zahlen: schnellste Kontraktion der Produktion, schnellste Zunahme an Arbeitslosen. Etc.

Die Arbeiterschaft wird aktiv. Generalstreik in Frankreich; Streiks in GB, in denen Arbeit für die Eigenen statt für die Fremden gefordert wir. Klar, dass in einer schweren Rezession/Depression das EU-Modell einer harten Probe unterstellt werden wird...

Es gibt Redewendungen, die alles beinhalten: sich nach der Decke strecken; making ends meet. Dass dies in der frivolen Zeit des Konsumismus vergessen ging, ist der Grund, dass diese Krise entstand. Tragisch zu sehen, dass viele dies auch jetzt noch nicht begreifen.

Eliten tun sich mit dieser Anforderung besonders schwer, ausser wenn sie Sparsamkeit von anderen verlangt. Auch jetzt findet z.B. die UBS, ihre Leute sollten weiterhin Kuchen essen, während insgesamt das Brot ausgeht.

Solches Gebaren kann plötzlich Unruhe bringen. Marie-Antoinette, eine unter Millionen in der Geschichte, wurde für ihre Rücksichtslosigkeit geköpft. Ein Umsturz, mit Rosen oder mit Blut, geschieht schneller als zuvor gedacht. Das wurde ihr erst klar, als sie auf dem Schafott kniete.

Es gibt noch Schlimmeres.

31.01.2009 09:58
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SMI im Januar 2009

chateauduhartmilon wrote:

@siddhi

Man kanns verstehen wie man will. Es ist eine Tatsache das die Lohngestaltung so aufgebaut ist

und es wird sich nichts daran ändern. Wies soll man sich ins eigene Fleisch schneiden? Die Wähler müssen

endlich kapieren, wer SVP/ FDP wählt, geht diesen Weg.

Viele Sozialbezüger wählen SVP, so etwas stumpfsinniges. Mir solls recht sein :twisted:

das ist so, man kann es verstehe wie man will.

deine haltung ist jedenfalls nicht sehr mutig und es zeigt deine mentalität, wahrscheinlich erhälst du von den 1.3 mrd. variablen vergütungen auch was.

es braucht auch keine svp, sp, oder sonst eine zugehörigkeit, ich kann selbständig denken. ethik ist gefragt, ein anstandsgefühl, loyalität und vieles mehr, dass man in zürich an der bahnhofstrasse längst verloren hat.

es tut richtig weh zu sehen wie sie unbeholfen von einem fettnapf zum nächsten laufen.

31.01.2009 09:51
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SMI im Januar 2009

Turbo wrote:

Es ist wirklich laecherlich diese Verschwoerungstheorien und langsam fuehl ich mich im Kindergarten in diesem Forum.

..Kindergarten.. :?:

..ist wohl eher "Spielgruppen-Niveau".. :roll:

P.S:..aber "lustig" zu lesen bzw. "überfliegen", ist es halt doch... :oops:

weico

31.01.2009 03:31
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SMI im Januar 2009

Übrigens: dass die Amis erneut im Roten Bereich abgeschlossen haben, und wir am MO wieder aufgrund den Finanztiteln markant tiefer eröffnen werden, frage ich mich was vom US-BIP erwartet worden war?!?! Ein Plus???? Also die Daten waren doch in etwar erwartet - und das wir uns in einer Rezession befinden sollte mittlerweile jeder wissen...so, gehe schlafen, ist denke ich besser. 8)

31.01.2009 03:12
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SMI im Januar 2009

MarcusFabian wrote:

Tiesto wrote:
@

Werde mir übers Weekend eine längerfristige Put aussuchen.

Echt? Dann sind wir wieder nicht zusammen. Ich bin nämlich kurz vor Schluss long gegangen Wink

@MF

Soso, wieso denn, um mich zu ärgern?;-) Wäre ja eine unkluge Entscheidung...am Montag hat Februar bereits begonnen...dass heiss SMI vorläufig Richtung 4'500 Basispünkte...die Stimmung ist wirklich sehr negativ,m ja düstern...da kann es nur noch nach Süden gehen...

31.01.2009 01:22
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SMI im Januar 2009

chateauduhartmilon wrote:

ich verstehe dieses Theater um die Boni nicht.

Gönnt doch den MAnagern auch was, schliesslich arbeiten sie teilweise bis 18 Stunden pro Tag und dies 6 Tage die Woche. Ein Bauarbeiter arbeitet 5 Tage die Woche von 7. 16 Uhr.

All die Nörgler wo hier rumkurven wählen ja sowieso

SVP und FDP, dan müsst ihr halt links wählen. Comprendre :x

Du hast noch nie in deinem Leben selber gearbeitet, sonst würdest du nicht solchen Stuss erzählen.

31.01.2009 01:20
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SMI im Januar 2009

Tiesto wrote:

@

Werde mir übers Weekend eine längerfristige Put aussuchen.

Echt? Dann sind wir wieder nicht zusammen. Ich bin nämlich kurz vor Schluss long gegangen Wink

30.01.2009 23:43
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SMI im Januar 2009

siddhi wrote:

chateauduhartmilon wrote:
ich verstehe dieses Theater um die Boni nicht.

Gönnt doch den MAnagern auch was, schliesslich arbeiten sie teilweise bis 18 Stunden pro Tag und dies 6 Tage die Woche. Ein Bauarbeiter arbeitet 5 Tage die Woche von 7. 16 Uhr.

All die Nörgler wo hier rumkurven wählen ja sowieso

SVP und FDP, dan müsst ihr halt links wählen. Comprendre :x

das ist ja nicht dein ernst????

ein "AssistentsarztIn" arbeitet locker 18 stunden und macht dies noch mit leidenschaft. er/sie erhält dafür ca 5000-6000 franken wenn's gut läuft. da sehe ich nicht wirklich ein, wieso ein banker mehr braucht.

sie haben eh schon mehr, viel mehr, da braucht es dann ja wirklich nicht noch mehr.

dein beitrag ist fast etwas frech, ohne dir zu nahe zu treten. diese idioten haben eine menge geld vernichtet, da sollen sie nun mal arbeiten und das wieder fixen, dummheit muss ja nicht noch belohnt werden. oder nicht?

die ubs ist ja nicht ein sozialwerk, oder ev. eine geschützte werkstatt?

Vor nicht allzulanger Zeit hat der höchster UBS Chef 1 Million im Jahr verdient und der Durchschnittsbankler 3000- 4000 Fr Wink

Und ihr müsst euch echt nicht mehr aufregen bez den aktuellen Salären,die Aera der Bank in diesem Ausmass ist für immer Geschichte Wink

querschuesse.de

30.01.2009 23:24
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SMI im Januar 2009

Turbo wrote:

Aber eben diese Einfluesse sind marginal und meistens nach einem Tag schon wieder unwichtig.

Ich kann's nicht beurteilen. Aber wenn sich eine Gruppe von Geldsäcken regelmässig trifft und am Tag danach passiert jeweils irgend was extremes, dann hat das mal grundsätzlich meine Aufmerksamkeit.

30.01.2009 23:19
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SMI im Januar 2009

chateauduhartmilon wrote:

ich verstehe dieses Theater um die Boni nicht.

Gönnt doch den MAnagern auch was, schliesslich arbeiten sie teilweise bis 18 Stunden pro Tag und dies 6 Tage die Woche. Ein Bauarbeiter arbeitet 5 Tage die Woche von 7. 16 Uhr.

All die Nörgler wo hier rumkurven wählen ja sowieso

SVP und FDP, dan müsst ihr halt links wählen. Comprendre :x

Haben diese Herren dieses Geld wirklich verdient, ich glaube nicht und zuerst sollten sie die jahrelangen nicht verdienten Boni zurueck geben. Aber Steuergelder fuer Boni kann wirklich nicht sein. Wir koennen hier Stunden diskutieren, aber man kann Geld ausgeben, dass man verdient hat. Nur weil Banken wirtschaftlich wichtig sind, ist eine Zahlung von Boni mit nicht eigenen verdienten Geld eine Schweinerei.

Und SP oder FDP oder Katholisch, Islamistisch usw. alles Intressengeselschaften, die fuer sich den groessten Nutzen suchen. Dies ist einfach menschlich, niemand gibt etwas freiwillig her und wenn es etwas zum verteilen gibt, heben alle ihre Hand auf, sogar die Pornoindustrie. Lol

Ich hole es mir zurueck, du verdammtes Biest!

30.01.2009 23:19
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SMI im Januar 2009

Quote:

wenn die Inflation so richtig einsetzt und die Währungen in die Grütze gehen

Mich würde interessieren, wie das in einigen Ländern aussieht. Währung vs Gold - Polen, Brasilien, Türkei, England, Schweden ca -40 bis -30%, EU -22%, CH+USA ca -16%

Das müsste langsam richtig anziehen (wie es auch macht). Gut manche Länder sind nicht "reich", da erübrigt sich das vielleicht ein bisschen, aber Euroländer, England, Schweden schon über 20%, da lohnen sich auch kleine Mengen.

Quote:

Man kanns verstehen wie man will. Es ist eine Tatsache das die Lohngestaltung so aufgebaut ist

und es wird sich nichts daran ändern. Wies soll man sich ins eigene Fleisch schneiden?

Du hast natürlich recht. Aber es ist schon ein bisschen verwerflich, es ist eine Art "Hauptsache ICH". Und die Loyalität gegenüber den Firmen bzw. zu der eigegen Firma lässt teilweise wünschen übrig (wenn Firmen vor dem Abgrund stehen, sollten die Mitarbeiter zusammenrücken. Das zeigt die Schwäche bei den Big Players, da gilt teilweise eher "Zitrone ausdrücken, solange es noch geht". In den KMUs ist das teilweise einfach anders, m.E. besser. Man kann 1 Jahr lang auch ein bisschen weniger verdienen, wir reden hier ja über richtig hohe Löhne).

30.01.2009 23:12
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SMI im Januar 2009

el Toro wrote:

Turbo wrote:

niemand kann sich gegen den Trend stemmen, oder er bezahlt schussendlich teuer dafuer. Und wenn dann nur mit illiquiden Titel oder kleinen Gesellschaften, aber nicht mit Blue Chips.

wer ist niemand? Viele Händler investieren (fast) nur noch in Blue Chips, weils diese um ihren Job bangen... lieber Blue Chips kaufen und dann dem Markt die Schuld geben als sich mit kleineren Gesellschaften verspekuliert haben

Lies bitte Kommentare von Azarel, dann vertehst du.

Ich hole es mir zurueck, du verdammtes Biest!

30.01.2009 23:10
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SMI im Januar 2009

MarcusFabian wrote:

Turbo wrote:

Die Boerse widerspiegelt nichts anders als die wirtschaftlichen Daten und wie sich diese entwickeln kann jeder selber lesen und wenn er dann noch eine Portion gesunde Logik besitzt, dann braucht er keine Verschwoerungstheorien.

Nun ja, es gibt Treffen, von denen verspricht sich der Markt Veränderungen (G8, G20, OPEC, evtl. WEF). Andere Meetings sind auch wichtig aber keiner spricht drüber (Bilderbuch, CLub of Rome, Legatus).

Das hat nichts mit Verschwörungstheorien zu tun. EInfach ein weiterer Termin, ein weiterer

Puzzlestein im Grossen Weltgefüge.

Aber eben diese Einfluesse sind marginal und meistens nach einem Tag schon wieder unwichtig. Siehe heute BIP fuer eine Stunde hat die 'positive' Ueberaschung gereicht.

Ich hole es mir zurueck, du verdammtes Biest!

30.01.2009 23:07
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SMI im Januar 2009

Turbo wrote:

niemand kann sich gegen den Trend stemmen, oder er bezahlt schussendlich teuer dafuer. Und wenn dann nur mit illiquiden Titel oder kleinen Gesellschaften, aber nicht mit Blue Chips.

wer ist niemand? Viele Händler investieren (fast) nur noch in Blue Chips, weils diese um ihren Job bangen... lieber Blue Chips kaufen und dann dem Markt die Schuld geben als sich mit kleineren Gesellschaften verspekuliert haben

run rabbit, run...

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