SMI im Juli 2010

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01.07.2010 01:39
#1
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SMI im Juli 2010

Meine Aussage im Juni-Thread, die Kurse würden seitwärts bis abwärts verlaufen, hat sich unter dem Strich bestätigt.

Nehmen wir jeweils Anfang und Ende Monat, sind sie sogar gefallen. Das würde ich allerdings nicht überbewerten. Schliesslich befinden wir uns mitten im Sommerloch, das traditionell am Memorial day (31. Mai) beginnt und am Labour day (6. September) endet.

Während dieser umsatzschwachen Zeit können die Kurse bei schwachem Volumen jede beliebige Richtung annehmen. Meist steigen sie, da die Kleinanleger an den Börsen nun ein höheres Gewicht haben. Und Kleinanleger sind ja bekannter Weise Optimisten.

Sofern das Mai-Tief von 6050 also nicht unterschritten wird, gehe ich von einer Erholung bis 6500-6550 aus, was eine mehrmonatige Seitwärtsbewegung bestätigen würde.

Ein ideales Umfeld also für Zocker und Trader: Long ab 6150 und dann wieder short ab 6500.

Auch von der Nachrichtenfront gingen keine grossen Impulse aus. Die Problematik um Griechenland, Spanien & Co. geht weiter, auch wenn sie dank WM ein bisschen aus dem Focus der Anleger versdrängt wurde. Den Anglosachsen kann das nur recht sein, denn nach dem Euro könnte durchaus auch das Pfund und der Dollar (in dieser Reihenfolge) in den Focus der Spekulanten treten. Nicht ganz ungerechtfertigt, denn der Unterschied zwischen Griechenland und den USA liegt lediglich darin, dass die USA die Währung, in der sie verschuldet sind, selber drucken können. Den Griechen ist das verwehrt. Hätten sie die Drachme, könnten sie ihre Schulden durch Inflation im Wert mindern. So aber ist ein harter Sparkurs angesagt, der das griechische Volk hart treffen wird.

Einzige Lösung wäre ein Austritt aus dem Euro, Wiedereinführung der Drachme und ein sofortiger Währungsschnitt. Leidtragende solch einer Massnahme wären die Banken, die Griechenland Kredite gegeben haben und entsprechend hohe Beträge abschreiben müssten. Allen voran die Deutsche Bank.

Der Griechenland-bailout des deutschen Steuerzahlers ist also in Tat und Wahrheit keine Hilfe für Griechenland sondern eine Hilfe für die Deutsche Bank. Zum Glück hat das aber niemand dem deutschen Michel erzählt Wink

In den USA dürfte per Anfang Juli eine neue statistische Zählmethode für die Ermittlung der Arbeitslosenzahlen eingeführt werden. Dabei sollen langfrist-Arbeitslose, die von der Sozialhilfe leben, aus der Statistik rausfallen. Entsprechend werden wir demnächst mit vermutlich sehr "guten" Arbeitsmarktdaten aus den USA beglückt, was den Börsen einen Aufwärtsschub geben dürfte.

Ihr seht schon, worauf ich hinaus will: Die Börsen entfernen sich zunehmend von der Realität. Die aktuell hohen Aktien- und Obligationenpreise entbehren jeglicher Grundlage und kommen nur durch die Pumpenkohle der Staaten zustande, die den Banken hinten rein geschoben wird. Entsprechend die mittlerweile zur Routine gewordene Schlussfolgerung, dass die Aktienpreise auch weiterhin von der Geldpolitik der Zentralbanken abhängen: Wird weiter gepumpt, steigen die Preise, wird Geld vom Markt genommen, sinken sie.

Der G20 Gipfel vermag auch nicht zu überraschen. Die Politiker haben versprochen, Geld zu sparen und Schulden abzubauen aber in spätestens einem halben Jahr werden wir wissen, dass auch diesmal das Versprechen gebrochen wird: Die Schulden werden weiter wachsen. Es geht gar nicht anders! Politiker wollen schliesslich wiedergewählt werden. Was ist da einfacher, als das Volk mit neuem Geld zu beglücken und die Rückzahlung in die Zukunft zu schieben? Das wird seit mittlerweile gut 40, 50 Jahren so gemacht und daran wird sich bis zum Kollaps auch nichts mehr ändern.

Fazit: Für Juli spricht mehr für steigende als für fallende Börsenkurse. Kein Problem also, einen Zock auf der langen Seite mitzunehmen. Mittel- und langfristig sollten wir aber immer im Hinterkopf haben, dass der Bärenmarkt noch nicht zu Ende ist und wir mit grosser Wahrscheinlichkeit die Tiefstände vom März 2009 nochmals von unten sehen werden!

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01.08.2010 15:03
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SMI im August 2010

Hab's doch noch geschafft Wink

August Thread ist da!

Weiter geht's hier:

http://www.cash.ch/node/4233

Thread Closed!

01.08.2010 14:26
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SMI im Juli 2010

MarcusFabian wrote:

Mist, heute wäre ja der neue Thread fällig.

Hab aber echt keine Zeit. Und morgen auch nicht.

:oops:

Geniess die Sonne und das herrliche Wetter,den Moment solche wie heute muss man richtig ausschöpfen Wink

querschuesse.de

01.08.2010 13:52
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SMI im Juli 2010

Mist, heute wäre ja der neue Thread fällig.

Hab aber echt keine Zeit. Und morgen auch nicht.

:oops:

01.08.2010 12:40
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SMI im Juli 2010

MarcusFabian wrote:

Irgendwie ist das SMI-Forum nicht spannender geworden, seitdem hier die Themen Gold, Inflation/Deflation etc. wunschgemäss vermieden werden.

Klar! Man müsste sich streng auf die Titel im SMI konzentrieren oder eine Rubrik unter einem geeigneten Sammelbegriff führen. 8)

Aber die Disziplin ist ohnehin large. Derrivate-Freunde und reine Casino-Zocker tummeln sich schliesslich auch überall Lol

01.08.2010 12:38
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SMI im Juli 2010

Da der Juli Thread immer noch offen ist, gratulieren wir

Viktor Röthlin zur EM Goldmedaille am 1. August!!! LolLolLol

01.08.2010 12:36
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SMI im Juli 2010

Irgendwie ist das SMI-Forum nicht spannender geworden, seitdem hier die Themen Gold, Inflation/Deflation etc. wunschgemäss vermieden werden.

01.08.2010 10:45
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SMI im Juli 2010

Lol Lol mit vielen Aussagen hier meine inklusive, wäre Paul die Krake bestimmt auch nicht schlecht dran :mrgreen:

Die einen die drinn sind, sind drinn weil sie auf steigende Kurse glauben ( like me)

Die anderen eben nicht, Thats it Wink

Ich auf jeden Fall freue mich auf mein Buch von J.J Murphy Biggrin

equity holder :"Meine Empfehlung fürs daytraden":

http://www.youtube.com/watch?v=G1RYH9bJkps&feature=related

PowerDau:"Ouw shit, das giit Ohrächräbs!Mach das niemeh"

31.07.2010 21:38
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SMI im Juli 2010

fritz wrote:

Mali-P wrote:
Witzig, die, die nicht eingestiegen sind, sehen die nächste Woche düster Lol

Jetzt gibt es zwei Möglichkeiten:

1. Die sind nicht eingestiegen, weil sie die nächste Woche düster sehen.

2. Die sehen die nächste Woche düster, weil sie nicht eingestiegen sind.

Wink

Gruss

fritz

Oder die sind

3. zu früh ausgestiegen und wollen uns deshalb eine düstere Woche glaubhaft machen

oder

4. die wollen uns eine düstere Woche weismachen, damit wir aussteigen und sie wieder günstig reinhüpfen können LolLolLol :twisted:

s'grüessli und schönen Sonntag mitenand..........

Halligalli .........hoffentlich ohne Regen.

Immer der Nase nach

31.07.2010 20:14
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SMI im Juli 2010

Die Frage kann ich echt nicht beantworten, da ich mich ja nicht mit einzelnen Rohstoffen beschäftige.

Die allgemeine Antwort lautet: Wenn Geld weiter an Wert verliert werden entsprechend alle Rohstoffe im Preis steigen.

Insbesondere Agrar-Rohstoffe.

31.07.2010 18:36
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SMI im Juli 2010

Mali-P wrote:

Witzig, die, die nicht eingestiegen sind, sehen die nächste Woche düster Lol

Hat jemand ein Problem damit? Wink

Niemand spracht von der nächsten Woche. Da denken wir schon langfristiger.

@marcusfabian: Sehr nachvollziehbar: Damit wärest du wieder bei Gold richtig! Aber jetzt echt mal eine Frage: Welche Rohstoffe im Speziellen siehst du noch nicht angemessen bewertet? (Ich meinerseits bin noch respektabel in Uranminen engagiert). Keine einfache Frage, nicht wahr!

31.07.2010 18:31
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SMI im Juli 2010

Punkt 1. Alles andere wäre idiotisch.

Übrigens: Ganz interessante Wochenendlektüre gibt's hier:

http://www.smartinvestor.de/pdf/Smart-Investor-4-2009-S-44-49.pdf

31.07.2010 16:30
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SMI im Juli 2010

Mali-P wrote:

Witzig, die, die nicht eingestiegen sind, sehen die nächste Woche düster Lol

Jetzt gibt es zwei Möglichkeiten:

1. Die sind nicht eingestiegen, weil sie die nächste Woche düster sehen.

2. Die sehen die nächste Woche düster, weil sie nicht eingestiegen sind.

Wink

Gruss

fritz

31.07.2010 16:18
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SMI im Juli 2010

Witzig, die, die nicht eingestiegen sind, sehen die nächste Woche düster Lol

equity holder :"Meine Empfehlung fürs daytraden":

http://www.youtube.com/watch?v=G1RYH9bJkps&feature=related

PowerDau:"Ouw shit, das giit Ohrächräbs!Mach das niemeh"

31.07.2010 15:06
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SMI im Juli 2010

marabu wrote:

Obama, Bernanke und Co. werden in den nächsten Wahlen in die Wüste geschickt. Obama wird in die Geschichte eingehen als ein Mann der grossen und schönen Versprechungen, welcher in Wirklichkeit eine Politik (für uns hier relevant Wirtschafts- und Geldpolitik) betrieb, die den Staat noch mehr ins Elend trieb.

In die Wüste geschickt wahrscheinlich nicht. Aber es ist schon richtig, dass Obama sämtliche Versprechen gebrochen hat. Das Militärbudget wurde letztes Jahr trotz Krise um 7% erweitert. Insgesamt hat sich das US Militärbudget seit Ende des kalten Krieges um über 100% verdoppelt! Warum?

Aussagekräftig, was die Märkte betrifft, ist obenstehender Artikel, den geldsammler zitiert hat und worin Bernanke unter dem Strich weitere Stützungsmassnahmen (also Gelddruckerei) ankündigt.

Wenn er es tut - woran ich keine Sekunde zweifle - bedeutet das wieder steigende Preise für Aktien, Rohstoffe, Edelmetalle bei gleichzeitig sinkendem Dollar.

Die Bond-Preise dürften stabil bleiben. Gross steigen können sie bei den derzeit niedrigen Renditen wohl kaum.

Für die USA besteht dabei die Gefahr, dass sich Ausländer wegen des schwächeren Dollars aus dem US-Aktienmarkt verabschieden. Davon könnte der SMI dann vermehrt profitieren.

Allerdings nur kurzfristig, denn als Reaktion auf die Geldpumperei der FED würden - wie bisher immer - die EZB, BOJ ihre Währungen ebenfalls abwerten, um die Parität zum Dollar zu halten. Danach wird die SNB wieder folgen und den Franken ebenfalls abwerten, damit der Euro nicht zu billig wird.

Somit also zeitverzögert eine Abwertung der Währungen gegen Aktien und Rohstoffe.

Vielleicht dringt dann ja auch etwas von der Pumpenkohle in den Warenkreislauf und die Preise steigen. Der Focus würde sich dann von Deflationsgefahr auf Inflationsgefahr richten.

31.07.2010 13:06
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SMI im Juli 2010

marabu wrote:

Wenn schon alle prognostizieren, versuch's ich auch:

Obama, Bernanke und Co. werden in den nächsten Wahlen in die Wüste geschickt. Obama wird in die Geschichte eingehen als ein Mann der grossen und schönen Versprechungen, welcher in Wirklichkeit eine Politik (für uns hier relevant Wirtschafts- und Geldpolitik) betrieb, die den Staat noch mehr ins Elend trieb.

aber ob es dann auch so kommt, hängt wohl von sehr viel faktoren ab die man hier wohl alle garnicht aufzählen kann.

daher ist auch dieses szenario nichts anders als aus der luft gegriffen.

denn schliesslich ist es ja nicht obama und ben, der einfach was tut. schliesslich wird darüber erst ja berate und abgestummen. demzufolge müssten also noch einige köpfe mehr rollen als nur diese zwei. und das glaube ich nun auch wieder nicht.

Doomsayers негативний вплив моєї середовищі!

31.07.2010 12:57
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SMI im Juli 2010

Wenn schon alle prognostizieren, versuch's ich auch:

Obama, Bernanke und Co. werden in den nächsten Wahlen in die Wüste geschickt. Obama wird in die Geschichte eingehen als ein Mann der grossen und schönen Versprechungen, welcher in Wirklichkeit eine Politik (für uns hier relevant Wirtschafts- und Geldpolitik) betrieb, die den Staat noch mehr ins Elend trieb.

31.07.2010 12:17
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..

Und hier noch etwas kopier aus dem bluewin.

nur mal ein frage, spricht diese reaktion für kurzfristig fallende märkte?? istmir etwas zu positiv, obschon ich bin mir bewusst das der markt ein komplexes gebilde ist. natürlich prassen zuerst schlechtere meldeungen rein bevor das fed einen höheren gang einlegt um die geldpresse schneller laufen zu lassen. nur wenn man ja jetzt schon im hinterkopf so eine nachricht plazieren darf, wenn kratzen denn die schlechten nachrichten noch die kommen sollen??

US-Notenbank im Notfall zu weiteren Konjunkturhilfen bereit

Vertreter der US-Notenbank (Fed) stehen nach den Worten eines führenden Fed-Vertreters im Notfall geschlossen für weitere Konjunkturhilfen bereit. Dies sagte der Präsident der Federal Reserve von St. Louis, James Bullard.

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Bild: Keystone

Im Notfall würde die Fed weitere Konjunkturhilfen beschliessen (Symbolbild) Alle Mitglieder des zentralen Entscheidungsgremiums seien sich einig, dass im Fall eines ernsten Rückschlags bei der Wirtschaftserholung neue Massnahmen ergriffen werden müssten, sagte Bullard.

In der Diskussion um die richtige Strategie forderte er am Freitag im US-Fernsehsender CNBC, angesichts der Unsicherheiten über die weitere Entwicklung sollte die Fed nicht bei ihrem Bekenntnis zur langfristigen Nullzinspolitik verharren. Vielmehr müsse sie die Notenpresse anwerfen, um das Finanzsystem mit frischem Geld zu versorgen.

Bullard bekräftigte seine Befürchtung, die USA könnten in eine Phase der Deflation und anhaltender Wachstumsschwäche abgleiten. Schon am Vortag hatte er dieses Schreckensszenario im Stil der japanischen Wirtschaft gemalt und damit zum Rückgang der Aktienmärkte in New York und Asien beigetragen.

Doch innerhalb der Notenbank gibt es auch Stimmen, die angesichts der langfristigen Fed-Politik des billigen Geldes vor einer drohenden Inflation warnen.

Fed-Chef Ben Bernanke hatte in der vergangenen Woche bereits erklärt, die Notenbank stehe angesichts unsicherer Konjunkturaussichten bereit, der Wirtschaft notfalls weiter unter die Arme zu greifen.

Gerade der schweren Finanzkrise und tiefen Rezession entkommen, beginnt der Konjunkturmotor in den USA schon wieder zu stottern: Das Wirtschaftswachstum verlangsamte sich im zweiten Quartal auf 2,4 Prozent nach 3,7 Prozent im Vierteljahr zuvor, wie die US-Regierung am Freitag mitteilte.

Doomsayers негативний вплив моєї середовищі!

31.07.2010 12:02
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SMI im Juli 2010

Friederich wrote:

Bis Mitte August werden wir noch stark fallende Kurse sehen, dann - wenn niemand mehr daran glaubt! - sollten sie wieder bis ca. Mitte November steigen. An einen schlechten September, wie man immer wieder lesen kann, glaube ich nicht.

die meinungen sind so derart verschieden, und nicht nur hier in den foren, um welchen monat es stark fallen müsste und um welchen monat wieder starkt steigen müsste. es ist einfach so lächerlich und unseriös diese marktvohersagen das ich es niemandem empfehle auf solchen schwachsinn zu hören.

nur mal ein beispiel, hätte man alle aussagen ende jahr 2009 zum 2010 wahrgenommen, so müssten wir heute eigetlich tief und elendig in der scheisse liegen mit den märkten.

tun wir das? ich glaube ich bin nicht besoffen und kann daher sehr nüchtern betrachtet sagen NEIN!

ich kann nicht sagen das ich nicht an tiefere stände glauben, das gegenteil aber ebso nicht. und schonn garnicht mit zeitangaben.

es wäre schön wenn man dieses seriös bestimmen könnte, denn das würde meine kontstände wieder etwas beleben. aber ich bin fertig mir träumen.

Doomsayers негативний вплив моєї середовищі!

31.07.2010 11:03
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Hoffen und Harren macht Viele zu Narren

es wird nicht einfach zl Loch ab gah.Einzelne Titel werden steigen, Andere stagnieren und schlechte Aussichten können auch Titel weiter abstürzen lassen.

Aber Aktien sind nicht besonders teuer, man beachte doch mal die Preise, die in der CH im Gago draussen für Häuser gefordert werden. Müsste ich mich zwischen einer Liegenschaft im Wallis und ASCN zu 9.8 oder SLOG zu 0.76 entscheiden, Mygottseeu, i steckti mis Gäud i no me ASCN u SLOG.

So jetz heimer dä Juli no chli uffgmischt.

30.07.2010 16:58
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SMI im Juli 2010

Green Shoot wrote:

Dieses Forum ist ein extrem guter vorlaufender Kontra-Indikator. Smile

Vorlaufzeit ca. 1-2 Wochen.

D.h. wir stehen wahrscheinlich vor einer grösseren Downbewegung in 1-2 Wochen. Mal schauen, ob dieser Kontra-Indikator auch hält was er verspricht.

Je nach GDP könnte es am nächsten Freitag schon losgehen. Alles ohne Garantie. Smile

SMI steht zu diesem Zeitpunkt bei 6218.42

Mal schauen ob ichs noch drauf habe.

Habe bei 6205 kurz vor GDP geshortet.

Minimales Kursziel 5965. Stopps bei 6385.

Begründung:

-GDP Entwicklung äusserst schwach. Trendenz fallend.

Q4 +5%; Q1 +3.7; Q2 +2.4 (vorläufig)

-Der Long Leading Index ist bereits getopped.

-BDI im Downtrend.

-Und der wichtigste Indikator, die 10 Year Bonds haben die 3% nach unten durchbrochen und widerspiegeln damit die Flucht in die "Sicherheit".

(the big money knows where the market is going)

MFG

Sprössling

Mal schauen, ob diese überbezahlten Wortbieger richtig gewürfelt haben.

30.07.2010 15:24
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SMI im Juli 2010

Perry2000 wrote:

Ist ja geil. Erst palavern die in das Sommerloch, dass uns neue Tiefs bringt. Wenn dass dann nicht klapt, dann wird halt der Herbst Löcher haben ... oder wars doch erst der Winter :roll:

Damokles wusste ja auch nicht, wann das Rosshaar reissen und das Schwert ihn durchbohren würde.

Entsprechend hat er die Party von Dionysios frühzeitig verlassen.

Das sollten wir vielleicht auch tun Wink

30.07.2010 12:07
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SMI im Juli 2010

Ich möchte noch erwähnen, warum ich sinkende Kurse sehe.

Und da kommen leider wieder die Com's ins Spiel.

Die Kurse sind in der jüngsten Zeit gestiegen, das habe ich mir Anfangs Juli gedacht. Ich denke auch, wir werden nächste Woche die neuen COT Charts sehen und da werden die Positionen der COM's verringert worden sein. Zwar nicht extrem, aber sicherlich stärker als die Wochen zuvor. Warum? Weil die gehandelten Volumen in letzter Zeit doch höher waren als noch Wochen zuvor.

Treiber der Aktien waren sicherlich auch, der sinkende Goldpreis, hohe Preise für Anleihen und sogar Analystenkommentare die den Ausstieg aus Beidem empfahlen und wieder auf Aktien setzten etc....

Nun sind diese Effekte wieder verpufft und ein paar negative Meldungen führen bereits wieder zu gröberen Abgaben.

Die Märkte sind wirklich sehr unruhig. Ich selber bleibe eher defensiv eingestellt. Nutze Rücksetzer für Käufe, halte mehr als 50% Cash. Eher langfristig eingestellt.

Wer jetzt histerisch immer wieder bei steigenden Kursen kauft und bei fallenden verkauft, wird innert kürzester Zeit sehr viel Geld verlieren. Denn so geht das Spiel vermutlich noch eine Weile weiter, bevor wir wieder mit einer grösseren Bewegung rechnen können.

Ob diese Bewegung dann nach unten oder oben erfolgt, ist nicht gewiss. Es gibt zu viele offene Fragen. Finanzprobleme, Bankeneinschränkungen ( dadurch evtl. Manipulation und zeigen der Machtstellung der Banken und deren Einfluss an der Börse. Nicht ausgeschlossen), Schulden der Staaten, das viele Geld welches gedruckt wurde, die Zins-und Geldpolitik, Wirtschaft und Arbeitslose und und und....

Diese Fragen beschäftigen uns. Beschäftigen diese Fragen auch die Coms?

Warum sind diese im SP500 Long?

http://www.timingcharts.com/getchart.php?img=chart1&id=69180f8e0377c0194...

Kommt alles nochmals gut? Dieses mal mit zwei blauen Augen?

hmmmm.

Die Komplexität des Finanzsystems und die aufgebauten Abhängigkeiten sind vielen Bankern selbst gar nicht mehr bewusst. Einer in China kann Husten und gleich wird Europa krank. Aber erst wenn der Arzt in NEW York sagt, dass er wirklich krank ist. Die jungen Manager wissen teilweise gar nicht mehr was sie mit Ihren Entscheidungen verursachen und auslösen können. Besser gesagt, eigentlich ist es ihnen auch egal was passiert, Hauptsache, in der eigenen Kasse klingelt es.

Ich glaube, es gibt keinen nötigeren Zeitpunkt als jetzt, wo das Finanzsystem nicht kollabieren darf und kann. Warum? Weil es den ganzen aufgebauten Kapitalismus zerstören würde. Zu viele Existenzen hängen daran. Zu viele Politiker, Manager, Ganoven und wir, profitieren davon. Die Glaubwürdigkeit von allem wäre beim Versagen dieses Systems auf einmal in Frage gestellt, oder ist es schon lange. Auf die treuen Spekulanten und Anleger kann auch in Zukunft nicht verzichtet werden. Genau deshalb denke ich, dass wir nochmals mit zwei baluen Augen davon kommen werden und wir, zwar nicht heute oder morgen, noch neue Höchststände bei den Börsen sehen werden, bevor alles wieder wie ein Kartenhaus zusammenbricht.

...........................

Nach diesem radikalen Schlag ist die Welt jedoch immer noch da. Vermutlich auch die Börsen. Ein wenig Geld und ein paar Schulden. Paar Tote aber immer noch mehr Überlebende. Viele mit einer anderen Einstellung als vorher zu Geld, Reichtum, Armut usw.

Und was auch noch da sein wird, ist ein Hauch von Kapitalismus. Und auch wenn die Scheere zwischen Reich und Arm durch den Schlag wieder ein wenig geschlossen wurde, wir Geld oder etwas ähnliches die Welt regieren. Gratis wird nie mehr etwas sein. Und so kann, ob man will oder nicht, das Spiel wieder dort beginnen wo es geendet hat.

Denn eines kann man dem Menschen nie nehmen. Die Gier nach Ruhm, Macht und Geld. Und so werden in 50 Jahren unsere Nachfahren wieder über das gleiche diskutieren wie wir es heute tun. Wie konnte es nur soweit kommen? Das haben sich schon andere vor uns gefragt, genutzt hat es aber nichts.

Ich wünsche ein schönes Wochenende.

[/img]

30.07.2010 11:25
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SMI im Juli 2010

Bis Mitte August werden wir noch stark fallende Kurse sehen, dann - wenn niemand mehr daran glaubt! - sollten sie wieder bis ca. Mitte November steigen. An einen schlechten September, wie man immer wieder lesen kann, glaube ich nicht.

Dr. Friederich Adolphus von Muralt

- "Besser en Ranze vom Frässe als es Buggeli vom Schaffe"

30.07.2010 11:05
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SMI im Juli 2010

Ich rechne eher wieder mit fallenden Kurse im nächsten halben Monat.

30.07.2010 09:27
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SMI im Juli 2010

Quote:

Eines ist sicher: Einmal hat jeder recht. Kommt Zeit, kommt Loch

...dä isch guet Lol

Der Herbst wird sicher wieder interessanter auch im Bezug auf die Fed. Denkt mal zurück...Ende letztes Jahr haben die meisten davon geredet, dass die Fed im 3./4. Quartal die Zinsen wieder anheben wird. Nun, jetzt siehts eigentlich gar nicht danach aus, wenn man sich so die Kommentare von Beni und Co. zur Wirtschaft anhört.

Nun, eins ist klar wenn sie die Zinsen anheben (auch nur 25 Bpts) dann werden die Börsen tauchen. Auch dies ist ein Argument für die Fed die Zinsen noch nicht dieses Jahr zu erhöhen.

Ich bleibe trozdem bei dem Szenario, welches ich letzte Woche gepostet habe. Und zwar, dass wir nächste Woche diese Rally abschliessen werden und wieder nach Süden gehen.

30.07.2010 08:28
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SMI im Juli 2010

Ist ja geil. Erst palavern die in das Sommerloch, dass uns neue Tiefs bringt. Wenn dass dann nicht klapt, dann wird halt der Herbst Löcher haben ... oder wars doch erst der Winter :roll:

Eines ist sicher: Einmal hat jeder recht. Kommt Zeit, kommt Loch Lol

Quote:

cash-Börsentalk: «Fragezeichen für den Herbst»

Trotz eines Anstiegs des Swiss Market Index im Juli sieht cash-Guru Alfred Herbert die Börsenentwicklung verhalten. Es gebe zu viele Unsicherheiten, sagt er im cash-Börsentalk.

Der Swiss Market Index konnte im Juli um etwa 3 Prozent zulegen und hat sich damit vom Jahrestiefstand, der am 1. Juli erreicht wurde, etwas entfernt. Der Hauptgrund für die Erholung ist die zurückgehende Angst an den europäischen Kapitalmärkten wegen den überschuldeten europäischen Staaten und der damit einhergehenden Erholung des Euro.

Eitel Sonnnenschein herrscht damit aber nicht, sagt cash-Guru Alfred Herbert im cash-Börsentalk. «Es gibt viele Fragezeichen für den Herbst» sagt Herbert. Insbesondere traut er der wirtschaftlichen Entwicklung in den USA nicht.

In der Tat verhinderten Aussagen der US-Notenbank Fed zur US-Wirtschaft wohl einen deutlicheren Anstieg der Börsen in dieser Woche. Die Erholung sei nicht mehr robust. In einigen Teilen des Landes sei der Erholung die Luft ausgegangen, teilte die Fed in ihrem «Beige Book» am Donnerstag mit. Daher sei derzeit nicht die Zeit der grossen Würfe an der Börse, sagt Herbert.

Holcim, Sulzer oder Logitech

Herbert setzt derzeit auf Aktien wie Holcim, Sulzer oder Logitech, die am Donnerstag überzeugende Erstquartalszahlen publizierte. Der Roche-Genussschein sei zwar «spottbillig», doch Herbert weist auf den Umdenkprozess der Investoren bei den Pharma-Titeln hin.

Die Konkurrenz durch Generika werde immer grösser, und die Staaten seien hoch verschuldet, was das Ausgabevolumen für das Gesundheitswesen verringere und die Pharma-Titel längerfristig belaste. Herbert befürchtet, dass Titel wie Roche oder Novartis «Obligationenersatzcharakter wie Swisscom» erhielten.

Im cash-Börsentalk (Video) äusserst sich Herbert auch über die Bankenregulierung, die UBS, Bankentitel als Investitionschance und über die Entwicklung des Euro.

29.07.2010 12:43
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Fear Cheap Money, Not Double Dip.

Fear Cheap Money, Not Double Dip: Morgan Stanley

Fears over a double-dip recession for the global economy are waning, but investors should be more worried about ultra-loose policy from the Federal Reserve, according to Joachim Fels, the co-head of economics at Morgan Stanley.

http://www.cnbc.com/id/38463074

29.07.2010 10:04
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SMI im Juli 2010

Ramschpapierhaendler wrote:

MarcusFabian wrote:
Der SMI steht an einem ganz interessanten Punkt:

Du Oberbulle, du! Wink

Und beim DAX gibt's ein bärisches Dreieck mit Ziel ca. 1'000 Punkte tiefer.

Dax also runter, DJ rauf und SMI geradeaus? Wink

RPH, das weisst Du doch. Jeder Chart passt sich dem DJ an. Immer so ab 16:00 MEZ Wink

29.07.2010 09:59
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SMI im Juli 2010

MarcusFabian wrote:

Der SMI steht an einem ganz interessanten Punkt:

Du Oberbulle, du! Wink

Und beim DAX gibt's ein bärisches Dreieck mit Ziel ca. 1'000 Punkte tiefer.

Dax also runter, DJ rauf und SMI geradeaus? Wink

29.07.2010 02:05
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SMI im Juli 2010

Der SMI steht an einem ganz interessanten Punkt:

nämlich der Oberkante des Abwärtstrends seit April!

Da muss er oben durch und die 6520 vom 21. Juni zurückerobern, wenn der Bullenmarkt noch eine Chance will.

Der Dow Jones hat's schon fast geschafft Wink

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