SMI im Juli 2011

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Swyt
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SMI im Juli 2011

Mal ne dumme Frage: Was würde eigentlich passieren (oder wäre zu erwarten) wenn die Schweiz 10 Milliarden SFr zusätzlich drucken würde?

Ich gehe davon aus dass der Franken mal abgeschwächt würde. (Wieviel kann ich mir allerdings nicht vorstellen da ich nicht weiss in welcher Relation dies zu den Devisen steht....)

Wo würde solch zusätzliches Geld "auftauchen" ?

Nichts ist Wahr, alles ist erlaubt.

T15
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Re: Panikmache oder doch das Beste?

kleinerengel wrote:

•Bankkonten bei Privat- und Geschäftsbanken kündigen und zu Sparkassen

und Raiffeisenbanken übertragen;

Qelle. http://www.godmode-trader.de/blog/weygand

und Raiffeisen soll sicher sein?

ich versteh nicht wie alle Raiffeisen so toll finden... die haben auch tolle Gebühren... und die sind auch nicht sicher :roll:

MarcusFabian
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SMI im Juli 2011

Swyt wrote:

Mal ne dumme Frage: Was würde eigentlich passieren (oder wäre zu erwarten) wenn die Schweiz 10 Milliarden SFr zusätzlich drucken würde?

Die Geldmenge beträgt derzeit rund 400 Mrd. Eine Erhöhung der Geldmenge um 2.5% könnte innert der nächsten 6-18 Monate eine entsprechende Teuerung bringen, wenn sie in den Geldkreislauf fliesst.

Wenn die 10 Mrd. in irgendwelche ausländische Staatsanleihen fliessen würden (wie es der Staatsfonds vorsieht), passiert mit der Teuerung gar nichts.

brasser wrote:

Ich gehe davon aus dass der Franken mal abgeschwächt würde. (Wieviel kann ich mir allerdings nicht vorstellen da ich nicht weiss in welcher Relation dies zu den Devisen steht....)

Die Relation zu Devisen (= anderes Papiergeld) bringt nichts, die schwanken ja ebenso. Einen Fixpunkt findest Du nur im Gold, weil das die einzige Währung ist, die nicht beliebig gedruckt werden kann.

So grob:

Vor 11 Jahren kostete ein kg Gold Fr. 15'000. Seither hat sich die Goldmenge halbiert, die Geldmenge in Franken verdoppelt. Das Verhältnis Gold zu Geld hat sich also um Faktor 4 verschoben.

Ist der Franken nun nur noch 1/4 in Gold wert wie im Jahr 2000?

Nein, nicht ganz. Bei einem Goldpreis von Fr. 42000 ist es noch nicht ganz ein Drittel. Aber die Richtung stimmt grob.

in_God_we_trust
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SMI im Juli 2011

Swyt wrote:

Mal ne dumme Frage: Was würde eigentlich passieren (oder wäre zu erwarten) wenn die Schweiz 10 Milliarden SFr zusätzlich drucken würde?

Ich gehe davon aus dass der Franken mal abgeschwächt würde. (Wieviel kann ich mir allerdings nicht vorstellen da ich nicht weiss in welcher Relation dies zu den Devisen steht....)

Wo würde solch zusätzliches Geld "auftauchen" ?

10 Mia sind ein Klacks! Das schweizer BIP beträgt ca. 500 Mia. und die Staatsschulden inkl. Kantone rund 200 Mia.

Die SNB hat kürzlich für 300 Mia Euros gekauft.Der Franken würde wohl kaum abgeschwächt, wenn sie sogar nochmals 100 Mia drucken würde.

Gruss
iGwt

"Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf." ( Psalm 127:2 )

Bullish
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SMI im Juli 2011

MarcusFabian wrote:

Selbst wenn Private und Unternehmen noch Kollaterale hätten, wozu sie einsetzen?

Die Privaten haben durch den gesunkenen Wert ihrer Immobilien bereits zum grossen Teil eine Unterdeckung.

Das ist das Problem, ja. Aber das spricht gegen Dein Hyperinflationsszenario (nicht aber gegen Gold).

MarcusFabian wrote:

Unternehmen investieren, wenn sie sich langfristig einen Gewinn versprechen, die Produktion zu steigern. In einem rezessiven Umfeld ist das kaum eine Option. Und Rationalisierungsmassnahmen?

Ja, die beste Chance, die man immer auf dem Markt hat, ist, Produkte oder Services anzubieten, die die Kosten verringern.

Die neuen Investitionen müssen also in Bereiche gehen, die helfen, die Produktion noch günstiger zu machen.

Darunter fallen auch politische Massnahmen, die die Produktion verteuern, zB durch Umweltvorschriften, die dann aber dank neuer und umfeltfreundlicherer Produktion wieder gespart werden können.

MarcusFabian wrote:

Bleibt somit nur noch der Staat als Schuldner.

Aber eben, dann steigen die Schulden stärker als das BIP und die 100% sind bald erreicht.

Dann wird einfach über die Teuerung indirekt besteuert.

MarcusFabian wrote:

Eigentlich sind sie ja bereits überschritten: Zählt man nicht nur die Staatsschulden von 14 Billionen sondern auch Schulden aus Staaten, Gemeinden, Unternehmen, Privaten sowie die Verpflichtungen aus Pensionskassen, Fanny+Freddy, MediCare und MedicAid, dann kommt man auf locker 56 Billionen oder 400% des BIP.

Die Rechnung ist nicht ganz richtig, denn diese Ausgaben werden auch wieder als BIP anfallen und gerade Dienstleistungen im Health-Sektor können schlecht importiert werden; diese werden vor Ort erbracht und sind somit BIP.

Novartis führt auch nicht sämptliche Löhne für die 25 Jahren in den Passiven der Bilanz.

Rookie65 wrote:

Jedes Guthaben hat auf der anderen Seite einen Schuldner...

Was aber nur die eine Seite der Banknote ist. Fast wichtiger sind die Fragen:

- Wie sieht die Termin-Struktur aus, wann werden welche Forderungen fällig und wie sind diese Strukturen in den jeweiligen Bilanzen verteilt (Stichwort langfristig investiert, kurzfristig refinanziert)

- Welche Zinsen müssen bezahlt werden, denn diese Zinsen kommen zu den Schulden noch dazu, sind bei den Guthaben aber NOCH nicht vorhanden (nach der Zahlung schon, deshalb ist unbedingt eine Neuverschuldung in Höhe der Finanzierungskosten erforderlich)...

Merlin2033 wrote:

Was soll denn auch mit dem Geld passieren, wenn Schulden mal zurückbezahlt würden??? schon mal darüber nachgedacht?

Es wäre weg. Sowohl Guthaben wie Schulden würden ins Nichts verschwinden.

Merlin2033 wrote:

Nehmen wir mal an usa würde ebenfall überschüsse produzieren wie china, wo würden diese beiden länder ihre Gelder denn anlegen?

Nein, zuerst gilt es für die USA das Defizit zu reduzieren. Dann wären die Überschüssen der Chinesen weg. Dann gibt es auch nichts mehr anzulegen.

Übrigens geschieht dies bei flexiblen Wechselkursen automatisch, Yuan würde gegen USD steigen, was aber von den Chinesen verhindert wird. Kurzfristig geschieht dies auf Kosten der chinesischen Arbeiter, langfristig zu ihrem Wohl, denn durch das Dumping konnte die ganze Wirtschaft in China aufgebaut werden. Vergessen wir nicht, dass in China vor 30 Jahren das Durchnittseinkommen lediglich 20% des Duchschnittseinkommens eines Afrikaners war.

Würden aber sowohl die USA wie China Überschüsse erzielen, gäbe es logischerweise sonstwo ein Defizit.

plenaspei wrote:

Sparen heisst ja einfach: Es wird weniger ausgegeben als eingenommen, es gibt da auch die Möglichkeit das Einkommen zu steigern.

Das ist nur das "Sparen" des einfachen Haushalts. Gespart wird aber auch, wenn die Hausfrau zum Friseur geht, jener mit diesem Geld ins Kino geht, der Kinobetreiber zur Masseuse, etc... am Ende der Periode liegt das "Geld" irgendwo als Ersparnis.

Nicht gespart würde, wenn der Kinobetreiber die Einnahmen dazu verwenden würde, seine Hypothek bei der Bank abzuzahlen. Das Geld verschwände.

plenaspei wrote:

Eine deflationäre Depression wird es wegen Zinsschulden nicht geben, die Zinsen zu erlassen wäre da sicherlich näher.

Deflationäre Depression gibt es immer dann, wenn die Preise der Kollaterale unter die durch sie besicherten Kredite zu fallen drohen und diese Kollaterale verkauft werden und so Preisverfall auslösen... die Preise der Kollaterale werden dann schneller sinken, als Schulden abgebaut werden können. ( http://www.youblisher.com/p/159538-The-Debt-Deflation-Theory-of-Great-De... )

... mittlerweile bin ich von anderen Postern schon überholt worden

Bullish
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SMI im Juli 2011

MarcusFabian wrote:

Die Zentralbanken haben mehr Geld produziert als die Menschen, die Wirtschaft braucht. Entsprechend ist zu viel Geld da und es verliert an Wert.

Nein, es ist zuwenig Geld da. In gleicher Höhe hat sich jemand verschuldet und der muss auf Termin zurückzahlen, was schwierig ist, aber er muss zusätzliche Zinsen aufbringen, die es, wenn man das Gesamtsystem betrachtet, noch gar nicht gibt! Ohne weitere Verschuldung wird alles in einer Deflation enden müssen.

MarcusFabian wrote:

Die Chinesen kaufen in Afrika ganze Länder. Was die Chinesen in erster Linie brauchen sind Agrarland und Rohstoffe. Sie bauen und kaufen auch Minen, die Rohstoffe abbauen.

All diese Investitionen sind sinnvoller als amerikanische Schuldpapiere, die nur an Wert verlieren und vermutlich nie in Kaufkraft bedient werden.

Das sind alles KEINE Investitionen sondern nur "Täusche".

Eine chinesische Investition wäre, wenn ein chinesisches Unternehmen sich bei einer (am besten afrikanischen) Bank einen Kredit holen würde, um dann die Mine zu kaufen (und die geförderten Rohstoffe im Markt verkaufte, um mit den Erlösen den Kredit zu bedienen).

plenaspei
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SMI im Juli 2011

Bullish wrote:

plenaspei wrote:

Sparen heisst ja einfach: Es wird weniger ausgegeben als eingenommen, es gibt da auch die Möglichkeit das Einkommen zu steigern.

Das ist nur das "Sparen" des einfachen Haushalts. Gespart wird aber auch, wenn die Hausfrau zum Friseur geht, jener mit diesem Geld ins Kino geht, der Kinobetreiber zur Masseuse, etc... am Ende der Periode liegt das "Geld" irgendwo als Ersparnis.

Nicht gespart würde, wenn der Kinobetreiber die Einnahmen dazu verwenden würde, seine Hypothek bei der Bank abzuzahlen. Das Geld verschwände.

Da beschreibst Du die Umlaufgeschwindigkeit vom Geld-Güterstrom, wenn der angetrieben wird steigen die Einnahmen, das ist einfachste Weg zu sparen, deshalb wurde ja auch so viel Geld in die Wirtschaft gepumpt um den Geld-Güterstrom anzuregen.

Bullish wrote:

plenaspei wrote:

Eine deflationäre Depression wird es wegen Zinsschulden nicht geben, die Zinsen zu erlassen wäre da sicherlich näher.

Deflationäre Depression gibt es immer dann, wenn die Preise der Kollaterale unter die durch sie besicherten Kredite zu fallen drohen und diese Kollaterale verkauft werden und so Preisverfall auslösen... die Preise der Kollaterale werden dann schneller sinken, als Schulden abgebaut werden können. ( http://www.youblisher.com/p/159538-The-Debt-Deflation-Theory-of-Great-De... )

... mittlerweile bin ich von anderen Postern schon überholt worden

So funktioniert nach Schulbuch die Deflation und diese bringt die Wirtschaft zu Boden, eine deflationäre Depression haben wir aber erst dann, wenn die Wirtschaft über lange Zeit nicht mehr aufstehen kann.

Rookie65.
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SMI im Juli 2011

Der Insider schreibt von der Einführung von Negativzinsen über das lange Wochenende!! Mir wär's recht... Wink

Würde einige Spekulanten auf dem falschen Fuss erwischen und den Rush auf den CHF etwas eindämmen. Allerdings sollte der Zins eher näher 5% als bei 2% liegen um eine Wirkung zu erzielen!

Einer Straßenbahn und einer Aktie darf man nie nachlaufen. Nur Geduld: Die nächste kommt mit Sicherheit. André Kostolany

Ramschpapierhaendler
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Rookie65 wrote:

Der Insider schreibt von der Einführung von Negativzinsen über das lange Wochenende!!

Welcher Insider? Link?

Meveric
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SMI im Juli 2011

Oha... Also 2% Negativzins. Dass ist ja sehr lukrativ im Verhältnis zu dem was der Dollar in den nächsten 3 Wochen noch an Wert verlieren wird :roll:

Ramschpapierhaendler
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SMI im Juli 2011

Scheint ganz so, als ob solche Massnahmen sowieso zu spät kommen würden. Nun rennt alles in den Swissy. Ich hab zum Glück schon welche! Biggrin

orangebox
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Jetzt gehts richtig abwärts:

EILMELDUNG:

US-BIP-Wachstum schockiert Märkte

querschuesse.de

Ramschpapierhaendler
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SMI im Juli 2011

orangebox wrote:

Jetzt gehts richtig abwärts:

EILMELDUNG:

US-BIP-Wachstum schockiert Märkte

Das war schon die Meldung für den Kursrutsch vorhin. Wink

Rookie65.
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Der Cash-Insider. Nachzulesen auf dieser HP.

Noch ein Wort zu den Charts: Nächster Halt (so überhaupt...): ...........5'250!!!

Einer Straßenbahn und einer Aktie darf man nie nachlaufen. Nur Geduld: Die nächste kommt mit Sicherheit. André Kostolany

boersenspiel
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SMI im Juli 2011

Rookie65 wrote:

Der Cash-Insider. Nachzulesen auf dieser HP.

Noch ein Wort zu den Charts: Nächster Halt (so überhaupt...): ...........5'250!!!

Nicht vergessen sollten wir die Tiefs zu Beginn der Finanzkrise. Die werden vielleicht schon bald getestet :roll:.

Kapitalist
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SMI im Juli 2011

cash Insider

Im vergangenen Frühsommer musste die Schweizerische Nationalbank (SNB) mit ihren Interventionen gegen die Frankenstärke kapitulieren, wurde sie vom Markt doch schlichtweg überrannt.

Dieses damals etwas übereilte Vorgehen kommt unsere Währungshüter teuer zu stehen. Wechselkursbedingte Bewertungsverluste im Umfang von knapp 12 Milliarden Franken reissen auf die ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2011 betrachtet ein tiefes Loch in die Erfolgsrechnung. Es resultiert ein Konzernverlust im Umfang von 10.8 Milliarden Franken.

Nachdem sowohl der Euro als auch der US-Dollar gegenüber dem Franken in diesen Tagen auf neue historische Tiefststände gefallen sind, kommen am Markt Gerüchte auf, wonach die SNB über das Wochenende erneut intervenieren werde. Diesmal in Form einer Einführung von Negativzinsen auf Franken-Sichtguthaben.

Ich warte eigentlich schon seit Monaten auf einen solchen Vorstoss unserer Währungshüter. Denn wie die Vergangenheit gezeigt hat, scheinen Offenmarktinterventionen ihre Wirkung zu verfehlen. Meines Erachtens sind Negativzinsen die einzige Möglichkeit, den Spekulanten an den Devisenmärkten den Wind aus den Segeln zu nehmen.

Besser reich und gesund als arm und krank!

Bucksbunny
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SMI im Juli 2011

wird die welt untergehn oder soll ich heute was kaufen? was denkt ihr was macht ihr? ich muss verlust einholen, hab aber angst neuen verlust einzugehen. würde eigentlich auch gerne den dienstag abwarten aber eben bin grad sehr unschlüssig.

Bang goes the money

MarcusFabian
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Bullish wrote:

Nein, es ist zuwenig Geld da.

Geldmenge = grüne Kurve.

Derzeit 15 Billionen.

Eine Verdoppelung seit 2002.

Eine Verdreifachung seit 1997.

Eine Verfierfachung seit 1983.

Wieviel Geld willste denn? Biggrin

Bullish wrote:

Ohne weitere Verschuldung wird alles in einer Deflation enden müssen.

Stimmt. Hab' ich ja geschrieben.

Rookie65.
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SMI im Juli 2011

@bb: Hände weg von Investments in Aktien. Keine Sau weiss, wie die Welt am Dienstag aussehen wird. Lieber ein paar Bierchen mehr hinter die Binde giessen am Montag, das lässt das Geschehen und die Situation am Dienstag etwas weniger brutal aussehen... Lol

Einer Straßenbahn und einer Aktie darf man nie nachlaufen. Nur Geduld: Die nächste kommt mit Sicherheit. André Kostolany

MarcusFabian
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SMI im Juli 2011

Kapitalist wrote:

Ich warte eigentlich schon seit Monaten auf einen solchen Vorstoss unserer Währungshüter.

Ich auch. Wird ja langsam langweilig, Allzeithoch im Gold im 3-Tages-Rhythmus nur in Dollar und Euro feiern zu dürfen Wink

MarcusFabian
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SMI im Juli 2011

Bucksbunny wrote:

wird die welt untergehn oder soll ich heute was kaufen? was denkt ihr was macht ihr?

Ich hab' doch schon im Eröffnungsthread am 1. Juli geschrieben:

MarcusFabian wrote:

Kurz: Es gibt für mich derzeit mehr und stärkere Argumente für sinkende als für steigende Kurse.

Und nicht nur das. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass sich die Fallgeschwindigkeit erhöhen wird.

Nun, wir hatten sinkende Kurse und die Fallgeschwindigkeit erhöht sich ebenfalls.

Ich kann's nur schreiben. Lesen und umsetzen muss es jeder selber. :oops:

Und nein, die Welt geht nicht unter. Für Goldbesitzer ohnehin nicht aber für Aktienbesitzer auch nicht. Aktien werden halt massiv billiger. Das ist aber auch schon alles.

Ich meine aber, wer als Kleinanleger gegen die Big-Player (Banken, Pensionskassen, Fonds) spekuliert und es mit diesen abgebrühten Profis aufnehmen will, verdient es nicht anders als auf die Nase zu fallen.

Sorry, aber anders kann ich's nicht ausdrücken.

Bucksbunny
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SMI im Juli 2011

hallo rookie65 merci für deine antwort. hatte eigentlich eher an ein zwei calls gedacht BiggrinBiggrin

vielleicht abb oder novartis oder weitere ubs.wenn ich mir die usa anschaue mit einem lausigen prozent im minus dann könnte ich mir vorstellen dass momentan ein wenig übertrieben wird bei uns doch Euro und Dollar machen uns halt riesige sorgen.

Bang goes the money

Ramschpapierhaendler
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Bucksbunny wrote:

wird die welt untergehn oder soll ich heute was kaufen?

Weshalb oder? Du sollst kaufen, wenn du denkst, dass die Welt nächste Woche untergeht. Wenn du aber der Meinung bist, dass wir übernächste Woche alle noch da sind, dann kauf vielleicht besser nichts. Wink

MarcusFabian
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Bucksbunny wrote:

wenn ich mir die usa anschaue mit einem lausigen prozent im minus ...

SMI: -2.39%

Dow: -0.96% aber Dollar in Fr. auch -1.53%

Alles in allem sind US-Aktien heute also um 2.49% billiger geworden.

Bucksbunny
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hahhahahaha klingt irgendwie logisch. wahrscheinlich wird sie nicht untergehen... obwohl.. ich will mich nicht zufrü festlegen. Ich entscheide nächste Woche.

Bang goes the money

Bucksbunny
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hallo marcusfabian das versteh ich jetzt nicht ganz. ich mein für jemanden der in den usa lebt ist ja der dow ca. 0.7% im minus das hat ja nichts mit dem franken zu tun. für einen schweizer der jedoch franken in dollar gewechselt hat um us-aktien zu kaufen ergibt es für mich sinn.

Bang goes the money

MarcusFabian
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Bedenke, dass die Amerikaner mit ihren Dollars auf der Welt Rohstoffe und Waren kaufen müssen. Wenn der Dollar an Kaufkraft verliert, müssen sie entsprechend für dieselbe Ware mehr Dollars hinlegen als vorher.

Sprich: Die Amis werden demnächst eine starke Teuerung erleben. Wir hingegen nicht, weil der Franken stabil bleibt (bisher).

Bullish
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MarcusFabian wrote:

Bullish wrote:

Nein, es ist zuwenig Geld da.

Geldmenge = grüne Kurve.

Derzeit 15 Billionen.

Eine Verdoppelung seit 2002.

Eine Verdreifachung seit 1997.

Eine Verfierfachung seit 1983.

Wieviel Geld willste denn? Biggrin

Bullish wrote:

Ohne weitere Verschuldung wird alles in einer Deflation enden müssen.

Stimmt. Hab' ich ja geschrieben.

Noch mehr Geld wird auch nicht reichen. Assets sind im freien Fall, weil es zuwenig Geld gibt. Aus der Logik der Quantitätsgleichung, die wir ja nicht so ganz beachten, gibt es viel zuviele Sachwerte.

Ramschpapierhaendler
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Fragen an MF und/oder Bullish:

Auch wenn es bisher nur ein Gerücht ist und ich so gut wie nichts von Gerüchten halte: Was wären die Auswirkungen von Negativzinsen?

(Abgesehen von der CHF-Schwächung)?

Wäre es nicht sinnvoller, anstatt Negativzinsen einzuführen, das Zinsniveau zu belassen wie es ist und dafür auf CHF-Käufen eine einmalige Gebühr durch den Staat einzuziehen, um damit die Exportindustrie direkt zu subventionieren?

(Mal abgesehen davon, ob es rechtlich überhaupt möglich wäre - Gesetz kann durch den Gesetzgeben immer gebrochen werden Wink und auch abgesehen davon, dass es wohl schwierig wäre, die Subventionen sinnvoll zu verteilen.)

in_God_we_trust
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Bucksbunny wrote:

wird die welt untergehn oder soll ich heute was kaufen? was denkt ihr was macht ihr? ich muss verlust einholen, hab aber angst neuen verlust einzugehen. würde eigentlich auch gerne den dienstag abwarten aber eben bin grad sehr unschlüssig.

Ja, sie geht bald unter! Und nach drei Tagen wird sie wiederauferstehen. Smile

Gruss
iGwt

"Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf." ( Psalm 127:2 )

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