SMI im Juni

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MarcusFabian
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SMI im Juni

Beginnen wir - wie üblich - mit einem Rückblick auf den vergangenen Monat Mai. Hat sich "sell in May bewahrheitet?

Wenn wir den Mai isoliert betrachten, dann ja. Wer am 30. April seine Aktien verkauft und den Mai verschlafen hat, hat nicht sehr viel falsch gemacht. Der Dow hat gegenüber dem 30. April 180 Punkte verloren, der SMI 17 Punkte. Unter dem Strich also ein Nullsummenspiel. Der Verlauf des Mai war grösstenteils seitwärts und erst gegen Ende des Monats setzte eine dreitätige Abwärtswelle ein.

Was wir allerdings bis Ende Mai bisher an Korrekturen gesehen haben, war nichts weiter als eine Korrektur um 50% des Anstieges seit März. Ich bin zwar der Meinung, dass die Abwärtswelle noch nicht ganz abgeschlossen ist, aber das ursprüngliche Mai-Szenario mit neuen Jahrestiefständen hat sich nicht erfüllt.

Ein Blick auf die Saisonalität der US-Wahljahre:

Gemäss Saisonalität müssten wir Ende Mai das Jahrestief erreicht haben und uns nun bis September zu neuen Höhenflügen aufmachen. Aber nachdem die Saisonalität im Mai nicht gepasst hat, warum sollte sie es im Juni tun?

Vielleicht hinken wir ja auch nur 3 Wochen hinter der Saison her und es erfolgt noch ein weiterer Schwung nach unten, bevor die Wahl-Hausse einsetzt?

Oder wird die Wahl-Hausse dieses Jahr ganz ausbleiben? Einerseits stehen die Chancen recht gut, dass ein demokratischer Präsident an die Macht kommt. Die Börse würde das begrüssen, denn unter Demokraten floriert die Wirtschaft besser als unter Republikanern. Andererseits hinterlässt GWB eine dermassen grosse Sauerei (Schuldenberg, Arbeitsplatzverluste, Inflation, Stagflation, militärische Abenteuer), dass der neue Präsident eine schwere Bürde übernehmen muss.

Betrachten wir mal in der Zusammenfassung, welche Probleme im Moment anstehen und wie die Lösungsansätze aussehen.

Banken können grundsätzlich gegen Hinterlegung von Sicherheiten Kredit bei der Zentralbank oder anderen Banken günstig aufnehmen und den Kredit teurer weitergeben. Die Differenz ist der Gewinn und davon leben Banken.

Die Frage ist, was sind die Sicherheiten wert?

Klassische Sicherheiten sind Hypotheken. Im Falle eines Zahlungsausfalles kann nämlich ein Haus verkauft werden und damit wird im Idealfall die Hypothek vollständig getilgt. Der Wert so einer Sicherheit ist natürlich abhängig von der Qualität des Schuldners. Hat der ein Einkommen von 100k pro Jahr und eine Hypothek von 300k, die 80% des Hauspreises ausmacht, dann kann man mit sehr grosser Sicherheit davon ausgehen, dass a) der Schuldner in der Lage ist, seine Zinsen zu zahlen und b) der Verkauf des Hauses notfalls die Hypothekarschuld decken würde.

Dummerweise wurden in der Hoch-Saison der US Immobilienblase auch Hypotheken zu 100% oder mehr vergeben und zwar an Schuldner, die sich nicht einmal die Zinsen, geschweige denn die Tilgung leisten konnten. Die provisionsgeilen Hypothekenvermittler boten teilweise Hypotheken mit eine Lockvogel-Rate von 2% an.

2% für das erste Halbjahr und danach Anpassung auf marktübliche Zinsen von 6%.

Logisch, dass unter solchen Umständen die Hypotheken nicht als Sicherheit akzeptiert werden können sondern zu einer Zwangsvollstreckung nach den anderen führen.

Die sogenannten Subprimes sind nichts anderes als eine undurchsichtige Mischung verschiedener Hypotheken. Da man nicht weiss, wie gross der Anteil der sehr guten (AAA-Rating) bis sehr schlechten (BBB-Rating) im Paket ist, gibt es keinen Markt mehr für diese Pakete.

Hier als Beispiel der Kursverlauf der Hypotheken mit AA-Rating:

Ohne die Möglichkeit, Kredite für Hypotheken zu bekommen, haben die Banken ein Problem. Bear Stearns wäre daran beinahe Pleite gegangen.

Um die Banken nun zu retten bzw. die Liquidität der Banken zu gewährleisten, hat die FED nun angeboten, diese Subprime-Pakete gegen US-T-Bonds (also Staatsanleihen höchster Güte) in Zahlung zu nehmen. Das Ergebnis sind TAF, TSLF, PDF und andere lustige Begriffe aus der Buchstabensuppe der FED.

TSLF (Term Securities Lending Facility) bedeutet also nichts anderes als: Du (Bank) darfst mir (FED) einen Teil Deines unverkäuflichen Subprime Giftmülls übergeben und ich gebe Dir dafür hochwertige T-Bonds, die Du auf dem Markt zu Geld machen kannst. Allerdings gilt diese Abmachung nur für 28 Tage. Danach musst Du mir die Bonds zurück geben.

(Wer eine präzisere Erklärung sucht: http://www.newyorkfed.org/markets/tslf_faq.html)

Die Idee dahinter ist, für die unverkäuflichen Subprimes wieder einen Markt mit einem fairen Preis zu schaffen. Funktionniert hat es offenbar noch nicht, wie wir am obenstehenden Kursverlauf der AA-Hypotheken sehen.

Zumindest aber haben die Banken nun wieder kurzfristig Liquidität, können aufatmen und entsprechend sind die Börsenkurse seit März (da wurden TSLF zum ersten mal eingesetzt) gestiegen.

Die Macht der FED ist dabei begrenzt durch die Menge der T-Bonds im eigenen Portofolio. Sprich: $700 Mrd.

Im dümmsten Fall, muss die FED die Subprimes von den Banken übernehmen und die TSLF von 28 Tagen auf unbestimmte Zeit erweitern. Dann nämlich, wenn die Banken nicht bereit oder in der Lage sind, ihre Subprimes wieder gegen T-Bonds auszulösen. Z.B. weil sie die T-Bonds bereits verkauft und den Erlös ausgegeben haben.

Dann müsste die FED schlussendlich die Subprimes abschreiben, würde weniger Gewinne machen, weniger Steuern zahlen und so wird der Subprime-Müll im Endeffekt von den Banken auf den Steuerzahler umgelagert. "Sozialisieren" nennt man das.

Eine weitere wichtige Frage lautet: Sind wir bereits am Höhepunkt der Immobilienkrise angekommen oder steht uns das schlimmste noch bevor?

Derzeit sind die US Immopreise bereits um 15% gesunken. Teilweise wird geschätzt, dass sie bis 50% einbrechen können. Massgebend ist die Anzahl der Zwangsvollstreckungen. Denn: Wird ein Haus in einem Quartier zwangsversteigert, sinkt dadurch automatisch der Wert der umliegenden Häuser. Und dies wiederum hat einen negativen Effekt auf deren Besitzer.

Ich hatte weiter obern angetönt, dass viele Hypotheken mit Lockvogelangeboten vergeben wurden. "Teaser Rates" von 2%, die nach einer gewissen Zeit (meist 6-12 Monate) an den realen Zins von derzeit 6% angepasst werden müssen.

Die nachfolgende Grafik zeigt, dass die Spitze der Anpassungen im März 2008 lag:

Ist also das schlimmste vorbei? Nein, ist es nicht. Denn von dem Zeitpunkt an (März) an dem die neuen Zinsen zum ersten mal fällig werden bis zum Zeitpunkt einer Zwangsversteigerung vergehen in der Regel ca. 6 Monate. Zunächst gibt's eine Mahnung, dann eine zweite, dann Androhung der Zwangsversteigerung etc.

Wir können also davon ausgehen, dass die grösste Zwangsversteigerungs-Welle etwa im September 2008 auf uns zukommen wird. Erst danach können sich dann die Häuserpreise langsam erholen.

Fundamental werden uns also die diversen Belastungen des US-Konsumenten - von dem die US-Wirtschaft zu 70% abhängt - weiterhin beschäftigen.

Die offiziellen Zahlen der diversen Statistiken werden immer unglaubwürdiger. Den Vogel hat die Statistik im Mai abgeschossen, als behauptet wurde, die Benzinpreise seien (saisonal bereinigt und was auch immer) im vergangenen Jahr um 10.4% gesunken. Diese Zahl hat nun auch der allerdümmste Joe Sixpack nicht geglaubt und so macht sich nun endlich ein wachsendes Misstrauen gegenüber geschönten offiziellen Statistiken breit.

Ausblick charttechnisch

Der zweimal gescheiterte Versuch beim Dow die GD200 zu nehmen, hat den Bullen einen schweren Schlag versetzt. Entsprechend rasant ging es dann nach unten.

Die Stärke des Abstiegs deutet darauf hin, dass noch mindestens eine weitere Abwärtswelle folgen wird. Man beachte hierbei, dass es keine extremen Nachrichten gab. Der Absturz wurde rein charttechnisch, also aus dem "Nichts" heraus ausgelöst!

Derzeit wird die Korrektur korrigiert. Von 800 P. nach unten wurden bisher 200 wieder zurückerobert. Wie weit der Anstieg noch gehen wird, ist unklar. Mögliche obere Wendepunkte liegen bei 12700 (Unterkante des gelb markierten Seitwärtstrends) sowie wieder bei der berühmten GD200 bei 12'984.

Ein ähnliches Bild beim SMI:

Die GD100 wurde wieder zurückerobert und der SMI hat nun exakt 50% des Abstiegs wieder zurückerobert.

Dennoch steht das Minimal-Ziel des ausgebrochenen Bärkeils von 7287 Punkten noch im Raum.

Grob skizziert stelle ich mir den Juni-Verlauf etwa so vor:

Nochmals ein massiver Abrutscher sozusagen als verspätetes "Sell in May". Danach dürften die Jahrestiefs gegessen sein. Zumindest bis Oktober.

Bei den US-Verbrauchern sorgen derzeit die Steuergeschenke für gute Laune. In wieweit diese allerdings die hohen Benzinpreise und sinkenden Häuserpreise ausgleichen können, sei dahingestellt. Wir werden abwarten müssen, wieviel der durchschnittlich $600 die US-Konsumenten nun auch tatsächlich ausgeben und wie nachhaltig das die Wirtschaft oben hält. Langfristig ist es auch hier so: Die Steuergeschenke sind nichts anderes als Kredite, die der Staat - also der Bürger - irgendwann zurückzahlen muss.

Wir werden noch ein paarmal zu hören und lesen bekommen, dass die Krise überwunden und das schlimmste überstanden sei. Doch jedesmal, wenn diese Aussage sich als trügerische Hoffnung herausstellt, werden die Anleger etwas misstrauischer.

Für die nächsten Tage heisst die Devise also "short the tops".

Danach geht es dann darum, den Tiefpunkt für die nächste Bärenmarktrally nicht zu verpassen.

Im wesentlichen erwarte ich für Juni und Juli eine grosse Seitwärtsbewegung ohne allzu heftige Übertreibungen in irgendeine Richtung.

Das gilt nicht nur für die Aktienmärkte sondern auch für Rohstoffe und Edelmetalle.

Ach ja, wenn wir schon bei den Rohstoffen sind: Rohstoff Nummer 1, Erdöl, hat ja in den letzten Tagen für gute Laune gesorgt. Immerhin ist der Preis von $135 auf derzeit $128 zurückgekommen.

Nächste Unterstützungen liegen bei der GD38 bei 120, GD50 bei 116 und GD200 bei 94.

Saisonal müsste Öl demnächst sein Jahrestief erreichen. Der Abschwung begann Ende Mai, passt insofern also recht gut mit nur 2 Wochen Verspätung.

Mitte Juni dürfte dann die Korrektur beendet sein und die nächste Aufwärtswelle beginnen. Spätestens am 4. Juli, dem Beginn der "driving-season" in den USA.

Happy Trades!

Marcus

Hans
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SMI im Juni

..ich denke OIL wird dieses Jahr ab Juni nicht der saisonalen Kurve folgen ....denn OIL hat saisonal bis Ende Mai schon um über 20% überschossen Lol

Driving-Season fällt dieses Jahr aus - Amis sind pleite :roll:

Gruss Hans

sunny
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Re: Börsentalk Juni 2008

MarcusFabian wrote:

Die sogenannten Subprimes sind nichts anderes als eine undurchsichtige Mischung verschiedener Hypotheken. Da man nicht weiss, wie gross der Anteil der sehr guten (AAA-Rating) bis sehr schlechten (BBB-Rating) im Paket ist, gibt es keinen Markt mehr für diese Pakete.

so ganz richtig ist dies nicht.

Psytrance24
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SMI im Juni

Mein Elliott'sches Szenario für diesen Monat will ich nicht vorenthalten. Ich rechne mit einem 5er Impuls nach Süden, der uns zu einem neuen Low führen könnte, oder jedenfalls in die Nähe.

Ein erster Bear Trigger gibt's wenn die 7490+ nach unten durchschritten werden.

Das Bear Szenario verliert allerdings seine Gültigkeit, wenn der Smiley mehr als 61.8% seines letzten Downmoves nach Norden korrigiert, sprich über ~7625 steigen kann.

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Das Schicksal mischt die Karten und wir spielen.

A. Schopenhauer



Gegen Dummheit ist kein Kraut gewachsen.

weico
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Re: Börsentalk Juni 2008

MarcusFabian wrote:

Bei den US-Verbrauchern sorgen derzeit die Steuergeschenke für gute Laune. In wieweit diese allerdings die hohen Benzinpreise und sinkenden Häuserpreise ausgleichen können, sei dahingestellt. Wir werden abwarten müssen, wieviel der durchschnittlich $600 die US-Konsumenten nun auch tatsächlich ausgeben und wie nachhaltig das die Wirtschaft oben hält. Langfristig ist es auch hier so: Die Steuergeschenke sind nichts anderes als Kredite, die der Staat - also der Bürger - irgendwann zurückzahlen muss.

Der ganz "normale" Durchschnitts-US-Verbraucher befriedigt seine Grundbedürfnisse (Essen usw.) in billig Stores wie Wal-Mart und Home Depot und spart sein Geld für den kommenden Winter,damit er sich dann nicht den "Ar.ch" abfriert. :oops:

http://2big.at/uuf

Wenn man bedenkt, dass schon jetzt im US-Fensehen täglich die Rezession (und Ihre Auswirkungen) "gepredigt" (und gesendet) wird,dann kann man sich jetzt schon ausrechnen, wie die Auswirkungen auf solche Länder werden,die die "kreditverrückten US-Konsumenten" immer so gerne beliefert haben ... Lol

Dies "Konsumverdrossenheit" der USA ,wird für diese "exportverwöhnten" Länder, dann so richtig zum knallharten Bumerang werden ... :twisted:

Die Auswirkungen können für einzelnen Länder bzw. Regionen also durchaus ganz Unterschiedlich sein .

Wie hat der TELEGRAPH-Kolumnist Ambrose Evans-Pritchard in seinem Blog doch letzthin so schön geschrieben/gefragt:

"Could this divergence occur in a modern global economy with (mostly) floating currencies? The emerging world inflates into the stratosphere; the Atlantic economies and Japan go into a deflationary slide?"

http://2big.at/uui

Spannende (Anlage)Zeiten wirds sicherlich geben... Wink

weico

Vontobel
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SMI Ende Juni?

Marktkommentar für den Monat Juni: Aus aktueller Sicht sehe ich momentan keinen Grund warum sich der SMI im Juni anders verhalten sollte als in den Monaten zuvor. Ich rechne somit damit, dass wir gegen Ende Monat Kurse im Bereich von 7500-7700 sehen werden

Seid ihr gleicher Meinung? Dann sofort einen Tip abgeben und tolle Weine gewinnen!

http://www.pvi.ch/01-06-2008/pvi-borsenwettbewerb-juni-2008/

Ich weiß, dass ich nichts weiß!



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alchimist
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Geldmenge

Guter Beitrag von Markus Fabian. Ok, mit der Charttechnik kann ich nicht gerade viel anfangen, bin halt ein Fundi.

Ich glaube Commoditis (mensch, wie schreibt man das doch gleich) werden weiterhin steigen, alles was irgendwie Sinn gibt und werterhaltend ist. Die FED schmeisst sehr viel Geld auf den Markt und verwässert so den Geldwert.

Wenn ich mein Vermögen vor dieser Entwertung retten will, was kann man da kaufen. Dinge die wir auch in der Zukunft brauchen. Wenn mein Oeltank etwas grösser wäre würde ich auch Heizoel bunkern als Anlage und meinen Luftschutzbunker mit Mais und Weizen füllen. Der Helikopter Ben kann noch so viel Geld aus dem Heli schmeissen, diese Werte haben immer ihren Nutzwert.

Da diese Güter nicht einfach zu Lagern sind, ist halt Gold doch nicht schlecht, man kann zwar nicht reinbeissen aber es hat die letzten Kriege und Inflationierungen überstanden.

Nicht schlecht wäre auch ein Aktie die etwas fördert oder produziert, dass Lebensnotwendig ist, Oel- oder Wasserquelle, eine Farm, sonstige Minen......

Solange der Rohstoff Geld so günstig ist, wird er wieder zum Spielball werden :!:

Aber nur eines ist sicher, wir werden noch viel zu schreiben haben Lol

Speedy3
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SMI im Juni

@ Marcus Fabian

Warum immer so negativ eingestellt? Bei Dir zeigen alle Charts

das ganze Jahr nach Süden. Aber die Börse macht eher das

Gegenteil.

Den Taucher haben wir hinter uns und scheinbar erholt sich

das Ganze allmählich. Die Aktien sind ja teilweise recht günstig

bewertet und manch einer der sein Geld parkiert hat, überlegt

den richtigen Einstieg nicht zu verpassen.

Der tiefe Dollar hat bereits im US-Export Spuren hinterlassen und

das US-BIP hochschnellen lassen.

Rezessionsgedanken kann man sich also langsam aber sicher

abschminken.

Ist es also wirklich so, dass die US-Konjunktur wieder Fuss fasst

und der Aktienmarkt ein halbes Jahr vorwegnimmt ist jetzt ein

Einstieg sicherlich ein weiser Entscheid.

alchimist
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SMI im Juni

Speedy3 wrote:

@ Marcus Fabian

Warum immer so negativ eingestellt? Bei Dir zeigen alle Charts

das ganze Jahr nach Süden. Aber die Börse macht eher das

Gegenteil..

Fabian hat ja schon recht, es wird gemogelt was das Zeug hält und nie wird geheilt, immer wird nur ein Pflästerli drauf getan. z.B. 600$

Das wird wohl auch noch ne Zeit dauern aber irgendwann müssen wir die Rechnung bezahlen. Die Frage ist nur wann und bis dahin verdienen die Optimisten Geld.

Viele wissen, es wird kommen und sagen sich, ich bin dann draussen. :?

strom5514
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SMI im Juni

alchimist wrote:

Speedy3 wrote:
@ Marcus Fabian

Warum immer so negativ eingestellt? Bei Dir zeigen alle Charts

das ganze Jahr nach Süden. Aber die Börse macht eher das

Gegenteil..

Fabian hat ja schon recht, es wird gemogelt was das Zeug hält und nie wird geheilt, immer wird nur ein Pflästerli drauf getan. z.B. 600$

Das wird wohl auch noch ne Zeit dauern aber irgendwann müssen wir die Rechnung bezahlen. Die Frage ist nur wann und bis dahin verdienen die Optimisten Geld.

Viele wissen, es wird kommen und sagen sich, ich bin dann draussen. :?

man kanns auch so ausdrücken, wenn man ein halbes jahr immer über das selbe thema berichtet kriegt man irgendeinmal ja recht, denn die börse geht und kann ja nicht auf unendlich immer steigen.

und das andere leid ist halt eben auch, es ist sauschwierig zu berichten was morgen und übermorgen genau an der tagesordnung steht.

ich denke die börse lässt sich lenken wie ein grosses schiff. man muss weit voraussehen können um früh genug reagieren zu können, das schiff reagiert nicht auf den sofortigen eingeschlagenen weg, aber er geht in letzendlich.

Ich bin immer wieder überrascht wie sehr sich Profis in den Makrodatenvorsagen verrechen. Eben doch nicht Profi genug? Oder alles nur taktisch, ausgeklügelte Manipulation??

selekta
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SMI im Juni

@ marcus, 2 kritikpunkte:

1. Die ARM Resets - grafik ist nicht sehr günstig gewählt: See this.

Man sieht: Big wave is yet to come.

2. ABX ist absolut willkürlich ausgesucht. Andere sehen nicht ansatzweise so böse aus:

[/url]

Greetings

I don't wanna change the world, I only wanna stop pretending.

MarcusFabian
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SMI im Juni

selekta wrote:

@ marcus, 2 kritikpunkte:

1. Die ARM Resets - grafik ist nicht sehr günstig gewählt: See this.

Einverstanden. Ich hatte leider keinen so langfristigen Chart. Aber die Teaser-Rates werden ausschliesslich noch dieses Jahr zur Anpassung fällig und haben das grösste Potential an Zwangsvollstreckungen.

Quote:

2. ABX ist absolut willkürlich ausgesucht. Andere sehen nicht ansatzweise so böse aus

Ich habe AA Rating gewählt, weil der noch bei den besten ist und wahrscheinlich am häufigsten vorkommt. Zumindest häufiger als AAA, das Du als Gegenargument anführst.

Die gesamte Liste aller Hypotheken findet sich hier:

http://www.markit.com/information/products/category/indices/abx.html

MarcusFabian
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SMI im Juni

Speedy3 wrote:

Warum immer so negativ eingestellt? Bei Dir zeigen alle Charts

das ganze Jahr nach Süden. Aber die Börse macht eher das

Gegenteil.

Bei mir zeigen überhaupt nicht alle Charts nach Süden. Gold und Silber zum Beispiel zeigen nach Norden Lol

Quote:

Den Taucher haben wir hinter uns und scheinbar erholt sich

das Ganze allmählich.

Wenn Du mit "scheinbar" die Statements der FED und die Statistiken der US-Behörden meinst, dann stimmt's sogar.

Quote:

Die Aktien sind ja teilweise recht günstig

bewertet und manch einer der sein Geld parkiert hat, überlegt

den richtigen Einstieg nicht zu verpassen.

KGV beim S&P liegt bereits wieder über 20. Hinzu kommt, dass viele Analysen noch gar nicht revidiert wurden. Die Schwäche des US-Konsumenten in den nächsten Monaten und Jahren ist noch fast nirgends berücksichtigt.

Aber ich gebe Dir Recht, dass es einige Aktien geben mag (Du sagst "teilweise"), die günstig bewertet sind. Die gibt es aber immer.

Quote:

Der tiefe Dollar hat bereits im US-Export Spuren hinterlassen und das US-BIP hochschnellen lassen.

Das US BIP liegt nominal bei 3.5%. Davon hat das FED 2.6% Teuerung abgezogen und kommt somit auf ein reales BIP von 0.9%.

Eine Teuerung von 2.6% ist aber schlicht und ergreifend ein Witz. Schliesslich wird sie sogar vom "Bureau of Labour Statistics" mit 4.0% angegeben. Das würde dann einem BIP von 3.5%-4.0% = -0.5% entsprechen.

Und auch diese 4% sind wahrscheinlich zu niedrig angesetzt. Realistischer wären wohl 7-8%, was auch der gefühlten Inflation näher kommt.

Hinzu kommt, dass ein Grossteil der Produktion nicht verkauft werden konnte, also auf Halde produziert wurde. (Siehe steigende Lagerbestände). Zieh die mal vom BIP ab, dann kriegst Du nochmals 0.8% weniger.

Und nicht zu vergessen: Die US-Bevölkerung wächst pro Jahr um 1%. Da sind 0.9% ein Rückschritt, wenn man das BIP pro Einwohner betrachtet.

Unter dem Strich bleibt die Frage, ob es der FED wieder einmal gelingen wird, die Wirtschaft mit der Druckerpresse aus der Bredouille zu holen. Ich bin da ehrlich gesagt skeptisch.

Ein Wirtschaftswachstum entsteht dann, wenn der Konsument stark ist, vermehrt Güter und Dienstleistungen nachfragt, die Industrie produziert, Produktivitätssteigerung ein Unternehmen rentabler macht und ein Teil des Profits in Form von höheren Löhnen an die Arbeiter weitergegeben wird.

Ein Wirtschaftswachstum entsteht aber nicht, wenn mittels billiger Kredite die bereits über beide Ohren verschuldeten Konsumenten und Unternehmen noch mehr auf Pump kaufen und sich die Lager mit unverkaufter (wenn auch ins BIP gerechneten) Waren füllen.

Quote:

Ist es also wirklich so, dass die US-Konjunktur wieder Fuss fasst

und der Aktienmarkt ein halbes Jahr vorwegnimmt ist jetzt ein

Einstieg sicherlich ein weiser Entscheid.

Stimmt. Aber wenn die US-Konjunktur jetzt erst so richtig abschmiert, weil die Konsumenten nicht mehr wollen und können, dann ist es das beste, den Aktienmarkt panikartig zu verlassen.

revinco
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SMI im Juni

Morgen kommt der nationale Einkaufsmanagerindex ISM, erwartet wird ein Rückgang von -0.6%, gleichzeitig mit den Bauausgaben um 16h. Erwartet wird auch hier ein weiterer Rückgang von 1.1 auf 0.6%.

RTTNews: Australia's RBA: Injects A$2.67 Billion vs. System Deficit of A$3.34 Billion.

Vermögen strukturieren und sich möglichst für die unplanbaren Marktereignissen vorbereiten.

fritz.
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SMI im Juni

Speedy3 wrote:

Die Aktien sind ja teilweise recht günstig

bewertet ...

Es ist aber gar nicht so einfach rauszufinden, welche denn guenstig bewertet sind. Obwohl wir irgendwie in einer Krise stecken, gibt es einige Titel, die nahe am Hoch des letzten Jahres, oder sogar nahe beim Allzeithoch liegen. Ohne wirklich zu suchen, kommen mir da folgende Titel in den Sinn: Syngenta, ABB, Bucher, Bobst, Temenos, Burckhardt, es gibt noch ein paar andere. Einzelne davon haben sogar ihr Allzeithoch gerade in den letzten Wochen erreicht.

Dann gibt es die billigen Titel wie UBS und CS, aber ob die auch guenstig sind, ist ziemlich zweifelhaft.

Ausserdem gibt es noch solche, die (meiner Meinung) eher ungerecht abgestraft wurden, wie Holcim.

Die Frage ist, wenn der Gesamtmarkt wieder anzieht, welche Titel werden dann die Leader sein?

Aber ich glaube eher, dass sich diese Frage nicht stellen wird, weil der Gesamtmarkt gar nicht anziehen wird.

Gruss

fritz

strom5514
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vorlage

guten morgen:

unsere vorlage für heute ist schon wieder grün...

wird wohl auch bei uns durhschlagen.

Ich bin immer wieder überrascht wie sehr sich Profis in den Makrodatenvorsagen verrechen. Eben doch nicht Profi genug? Oder alles nur taktisch, ausgeklügelte Manipulation??

Speedy3
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SMI im Juni

Die Banken setzen auf ABB und Swatch

02.06 06:00

Wer jetzt wieder am Aktienmarkt investieren möchte, der kann sich bei der Wahl der Aktien von den Favoriten-Listen der Analysten inspirieren lassen.

Für das zweite Halbjahr 2008 sagen die Experten eine nachhaltige Erholung des Schweizer Aktienmarktes voraus.

http://www.cash.ch/news/story/450/176828/40/40

Johnny P
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SMI im Juni

Speedy3 wrote:

Für das zweite Halbjahr 2008 sagen die Experten eine nachhaltige Erholung des Schweizer Aktienmarktes voraus.

„Alles was die Sozialisten vom Geld verstehen, ist die Tatsache, dass sie es von anderen haben wollen.“

Konrad Adenauer

Kleinanleger
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SMI im Juni

Hey

@ Johnny wo hast du dieses schöne Icon her?

@ Don Marcelo

vielen Dank für die ausführliche Rundsicht!! wir verneigen uns!!

segeln und bullen jagen

Jodellady
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SMI im Juni

Quote:

CH/Seco: Wirtschaftsdynamik lässt nach - BIP Q1 2008 real +0,3% gg Vorquartal

02.06 08:05

Zürich (AWP) - Das Wachstum der Schweizer Wirtschaft hat sich im ersten Quartal 2008 fortgesetzt, allerdings mit abgeschwächten Tempo. Das reale Bruttoinlandprodukt (BIP) ist im ersten Quartal gegenüber dem Vorquartal saisonbereinigt um 0,3% gestiegen, gegenüber dem Vorjahresquartal erhöhte sich das reale BIP um 3,0%. Die revidierten Zahlen für das vierte Quartal lauten 0,9 (zuvor 1,0)% bzw. unverändert 3,6%. Vor allem der private Konsum und die Ausrüstungsinvestitionen hätten zum BIP-Wachstum im ersten Quartal beigetragen, teilte das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) am Montag mit.

Von AWP befragte Ökonomen haben im Vorfeld auf Vorquartalsbasis Werte +0,0 bis +0,6% und auf Vorjahresbasis von +2,5% und +3,5% geschätzt.

Die privaten Konsumausgaben stiegen um 0,4%, wobei es vor allem bei den grossen Rubriken Wohnen, Energie und Nahrungsmittel, Getränke sowie Tabak deutlich Zunahmen gegeben habe. Die Konsumausgaben des Staates sind lediglich um 0,2% gewachsen.

Die Anlageinvestitionen expandierten um 1,2%. Hier waren es vor allem die Ausrüstungsinvestitionen (+2,5%), die für das Wachstum verantwortlich waren. Insbesondere die Investitionen in medizinaltechnische Geräte, Präzisionsinstrumente und Fahrzeuge hätten überdurchschnittlich zugelegt, so das Seco. Die Bauinvestitionen (-0,6%) hätten dagegen trotz guter Witterung weiter an Terrain eingebüsst.

Die Exporte von Waren und Dienstleistungen nahmen erneut nur leicht zu (+0,7%). Dabei verzeichneten die Dienstleistungsausfuhren mit +0,2% praktisch eine Stagnation, während die Warenexporte um 1,0% expandierten. Ohne Berücksichtigung der Ausfuhren von Wertsachen nahmen die Warenkäufe ins Ausland allerdings um 0,7% ab. Rückläufig waren auch die Importe von Waren und Dienstleistungen (-3,2%). Hierbei fiel der Rückgang mit -6,1% bei den Dienstleistungseinfuhren stärke aus, aber auch die Warenimporte gingen deutlich um 2,6% zurück.

Der Deflator des BIP nahm im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal um 1,9% zu, ebenso wie der Konsumdeflator. Die Preise für Ausrüstungsgüter stiegen um 1,7%, die Baupreise verzeichneten einen erneuten starken Anstieg von 4,2%. Im Aussenhandelssektor stiegen die Exportpreise um 1,9%, und diejenigen importierter Güter und Dienstleistungen um 3,4%.

uh

Cash.ch/boerse

Kleinanleger
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NIKI ?

Kann mir das jemand erklären:

Ich guck was har der Nik gemacht sehe neue (monats..) Höchststände, blättere zurück und vergeleiche mit DOW aber vorallem mit dem SMI - da hat der Nikkei doch einige hundert Punkte Vorsprung!

wie kommt das bzw Zusammenhänge zB mit:

Währungsunterschied?

Indizieszusammensetzung?

cheers

Kleinanleger

segeln und bullen jagen

chrigi@cash
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Ruhiger Wochenauftakt - Inflationssorgen

Die US-Aktien schlossen am Freitag um das Vortagsniveau, zulegen konnte nach den guten Dell-Resultaten der Technologiesektor. Die asiatischen Aktien notieren höher, der S&P-Future etwas tiefer und der Oelfuture bei 127 USD. Inflationssorgen belasten derzeit die Stimmung, Unternehmensnachrichten sind rar.

Für negative Schlagzeilen in der Sonntagspresse sorgte erneut UBS: von weiteren Kapitalabflüssen ist die Rede, zudem dürften die Untersuchungen der US-Behörden weiter belasten – der Anrechtshandel dauert noch bis am 9. Juni. Meldungen vom Onkologiekongress ASCO dürften den Handelsverlauf der Pharmaaktien bestimmen, allerdings sind nach dem Kursanstieg im Vorfeld nun Gewinnmitnahmen möglich – JP Morgan startet Novartis und Roche wieder mit „Overweight“. ABB will bis im Herbst einen CEO-Nachfolger für Kindle finden.

Credit Suisse senkt das 12-Monatsziel für den SMI von 9400 auf 8400 Punkte – neu unter die SwissTopPicks aufgenommen werden Bucher, CFT und Hiestand, sie ersetzen Synthes, SGS und Lindt – des weiteren gehören Sarasin, EFG, Logitech, Nestle, Roche, Sonova und Swatch zu den SwissTopPicks der CS.

Der SMI notiert vorbörslich ca. 10 Punkte höher bei 7520.

„Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.“

wildhund
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SMI im Juni

Schweizer Konjunktur: Deutliche Wachstumsverlangsamung

Bern. sda/baz. Die Wirtschaftsdynamik in der Schweiz lässt merklich nach. Im ersten Quartal 2008 wuchs das Bruttoinlandprodukt (BIP) im Vergleich zum Vorquartal noch um 0,3 Prozent, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) am Montag mitteilte.

Im vierten Quartal 2007 hatte das BIP im Monatsvergleich noch um (revidiert) 0,9 Prozent zugelegt. Im Jahresvergleich betrug das Wachstum im Startquartal 2008 noch 3,0 Prozent, verglichen mit einer Rate von 3,6 Prozent im Schlussquartal 2007.

Getragen wurde das Wachstum vom privaten Konsum, der sich stabil hielt (+0,4 Prozent zum Vorquartal). Auch die Ausrüstungsinvestitionen stützten die Wirtschaft (+2,5 Prozent). Überdurchschnittlich zulegen konnten hier die Investitionen in medizinaltechnische Geräte, Präzisionsinstrumente und Fahrzeuge.

Die Exporte von Waren und Dienstleistungen nahmen erneut nur leicht zu (+0,7 Prozent). Während die Warenexporte stiegen, (+1,0 Prozent), stagnierten die Dienstleistungsausfuhren (+0,2 Prozent). Letztere hatten im vierten Quartal 2007 noch um satte 2,8 Prozent zugelegt.

Rückläufig waren die Importe von Waren und Dienstleistungen (- 3,2 Prozent). Markant fiel der Rückgang bei den Einfuhren von Dienstleistungen aus (-6,1 Prozent), doch auch die Warenimporte gingen deutlich zurück (-2,6 Prozent).

Wer nicht wagt, der nicht gewinnt!



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Kleinanleger
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SMI im Juni

@ Jodellady und Wildhund

was sind das denn für posts?

Ich drohe nun ab sofort den Cash Guru 1:1 hier reinzustellen! Wink

segeln und bullen jagen

KIM
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SMI im Juni

Hmm! Die Banken stehen heute wohl unter einem negativen Stern. :?

02-06-2008 09:25 PRESSE/Japans Finanzkonzerne mit Subprime-Belastungen von über 18 Mrd Dollar

02-06-2008 09:36 Britische Hypothekenbank mit Gewinnwarnung - US-Investor steigt ein

..und von unserer UBS schon gar nicht zu reden!

Wünsche euch einen guten Wochenstart. Wink

"Börsenerfolg ist eine Kunst und keine Wissenschaft."
André Kostolany
 

KIM
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SMI im Juni

Find ich jetzt aber sehr interessant!

Credit Suisse Aktienideen Schweiz: Die Credit Suisse senkt das 12 Monatsziel des SMI von 9’400 auf 8’400 Punkte. Neu ins Swiss Top Pick-Portfolio werden Bucher, Compagnie Financière Tradition und Hiestand aufgenommen. Gestrichen werden Synthes, Lindt & Sprüngli und SGS. Die Gewichtung der Aktien Kontinental-Europa wurde von 16,5% Untergewichtung auf 20% Untergewichtung reduziert. Favorisierte Sektoren sind unverändert Pharma, Banken und Software.

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"Börsenerfolg ist eine Kunst und keine Wissenschaft."
André Kostolany
 

wildhund
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SMI im Juni

Ich denke, wir sind am Tagestiefpunkt angelangt.

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wookiee
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SMI im Juni

meine vermutung ist, dass es der anfang eines downmoves ist.

An der Börse kauft man eine Vision, verkauft man jedoch ist es bloss die Realität

greetz wookiee

wildhund
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SMI im Juni

Der DJ-Futures ist heute wirklich sehr interessant anzusehen mit seinen Schwankungen plus 80 Punkte, minus 80 Punkte. Ein herrliches Schauspiel.

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arunachala
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SMI im Juni

hab den einstieg in einen smi-put bei 7540 verpasst, für den rest meines tages ist nichtstun angesagt. ob glück oder pech wird sich zeigen. mit ubs versus roche verkommt die sache zu einer lotterie.

@wildhund: dein optimismus beeindruckt mich, möge er sich auszahlen.

seid schlang wie die klugen und schlug wie die klangen. (kasimir 487)

arunachala
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SMI im Juni

beinahe unheimlich, die ruhe hier. dax dümpelt, smi kraxelt. und ich warte auf irgend was.

seid schlang wie die klugen und schlug wie die klangen. (kasimir 487)

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