SMI im Juni 2010

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Elias
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SMI im Juni 2010

MarcusFabian wrote:

Elias wrote:

Erst mal wären 300 Milliarden Sichtguthaben bei der UBS blockiert gewesen. Bankomaten und e-banking sind dann ausser Betrieb. Rien ne vas plus. Keine Lohnzahlungen. Keine Rechnungen können erst mal bezahlt werden. Und die Schweiz weltweit auf der Titelseite. Der Ruf ruiniert.

Macht Dir das, was Du das schreibst nicht selber Angst?

Ich meine, wir machen unsere ganze Nation von einer Handvoll Zocker abhängig.

Sollten die Banken nicht vielmehr Diener der Wirtschaft sein?

Nun ja, mit den 80 Mrd. für die UBS hätte man obiges locker verhindern können.

Ich versuche es mit einer Allegorie:

Man kann am einfachsten Strom sparen, wenn man die Hauptsicherung heraus dreht. Das erspart ungemein viel Arbeit und man muss sich keine weiteren Gedanken machen, ob man was vergessen hat abzuschalten.

Die Frage ist, ob es klug ist.

Das Problem mit dem Stromsparen hat man zwar gelöst, aber ....

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

Merced
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SMI im Juni 2010

Kapitalist wrote:

@Merced:

Scheinst einer dieser konservativen Republikaner zu sein der den Schuldigen gefunden hat: Barak Obama!

Hast zwar viele Worte gefunden, aber überzeugender ist deshalb Deine Theorie mitnichten!

Unglaublich was man jetzt dem Barak Obama alles noch in die Schuhe schieben will. :oops: :oops: :oops:

Lieber Kapitalist

Ziegenfreund hat das korrekt gesehen, es geht mir nicht um den Herrn Obama als Person oder den Herrn Clinton, oder Herrn Cisneros oder Frau Achtenberg.

Es geht mir darum, dass Politiker Spielregeln schreiben. Wenn nach diesen Regeln gespielt wird, und es läuft etwas schief, dann machen die Politiker die Spieler verantwortlich und stellen sie öffentlich bloss.

Die Politiker selbst spielen aber die Unschuldsengel verleugnen sich und drücken sich vor ihrer eigenen Verantwortung.

Und wir Wähler geben uns damit zufrieden.

Kleine Nebenbemerkung: ich hab schon erwähnt, dass man selbst recherchieren soll. Manche scheinen aber Bauchgefühl Fakten vorzuziehen, aber ich versuch’s trotzdem noch ein letztes Mal mit Fakten:

http://www.mediacircus.com/wp-content/uploads/2008/10/FH-IL-0011-9000.pdf

Das sind Gerichtsprotokolle. Da steht drin, wer die klagenden Anwälte waren. Namentlich. Hier die Kurzzusammenfassung des Falles:

Case Name

Buycks-Roberson v. Citibank Fed. Sav. Bank Fair Housing/Lending/Insurance

Docket / Court 94 C 4094 ( N.D. Ill. ) FH-IL-0011

State/Territory Illinois

Case Summary

Plaintiffs filed their class action lawsuit on July 6, 1994, alleging that Citibank had engaged in redlining practices in the Chicago metropolitan area in violation of the Equal Credit Opportunity Act (ECOA), 15 U.S.C. 1691; the Fair Housing Act, 42 U.S.C. 3601-3619; the Thirteenth Amendment to the U.S. Constitution; and 42 U.S.C. 1981, 1982. Plaintiffs alleged that the Defendant-bank rejected loan applications of minority applicants while approving loan applications filed by white applicants with similar financial characteristics and credit histories. Plaintiffs sought injunctive relief, actual damages, and punitive damages.

Und jetzt bitte zeige mir jemand mit Fakten auf, wo ich falsch liege.

mfG

MentalPoker
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SMI im Juni 2010

Was machen die US Trader...? Werden wir das 1% Heute Freitag behalten können oder stauchen die Amis auf Heute dem SMI eins ans Bein.

2% hatten sie Gestern schon....Heute Flat ... :? Irgendwann wird noch eine Verkaufswelle kommen...? um den Gestrigen Tag und Heute vormittag ins Wochenende zu retten ...?

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marabu
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SMI im Juni 2010

@merced

Vielen Dank für diese verständliche Zusammenfassung der Hintergründe, welche tatsächlich als massgebende Ursache der grossen Finanzkrise - sie hält schliesslich noch an (Verschuldung der öffentlichen Hand) - bezeichnet werden kann. Hätte doch einer mal gewagt, zu Zeit des grossen Häuslebauens (von Kalifornien über Spanien bis nach Osteuropa) etwas dagegen zu sagen!

Aber eben: Polemik ist viel einfacher.

MentalPoker
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SMI im Juni 2010

Was sagt der US Markt vorraus ?

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Perry2000
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SMI im Juni 2010

MentalPoker wrote:

Was sagt der US Markt vorraus ?

Mach doch guck selber Wink

http://www.godmode-trader.ch/

MentalPoker
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SMI im Juni 2010

Perry2000 wrote:

MentalPoker wrote:
Was sagt der US Markt vorraus ?

Mach doch guck selber Wink

http://www.godmode-trader.ch/

dann sind das die "vorböslichen" kurse die eingestellt werden ??

+350 % im Spiel - meld Dich unter PN

Ziegenfreund
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SMI im Juni 2010

MentalPoker wrote:

Perry2000 wrote:
MentalPoker wrote:
Was sagt der US Markt vorraus ?

Mach doch guck selber Wink

http://www.godmode-trader.ch/

dann sind das die "vorböslichen" kurse die eingestellt werden ??

Nun ja, die Schlusskurse von gestern sinds nicht,

die Kurse vom Montag wohl auch nicht.

Spare in der Zeit, so hast Du in der Not

Perry2000
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SMI im Juni 2010

MentalPoker wrote:

Perry2000 wrote:
MentalPoker wrote:
Was sagt der US Markt vorraus ?

Mach doch guck selber Wink

http://www.godmode-trader.ch/

dann sind das die "vorböslichen" kurse die eingestellt werden ??

Jep, oder wieso sollte sich sonnst der Wert bei geschlossener Börse ändern :shock:

Ramschpapierhaendler
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SMI im Juni 2010

Ziegenfreund wrote:

Nun ja, die Schlusskurse von gestern sinds nicht,

die Kurse vom Montag wohl auch nicht.

Wenn sie grün sind, sind's Sonntagskurse. Rot Montagskurse.

Ziegenfreund
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SMI im Juni 2010

Ramschpapierhaendler wrote:

Ziegenfreund wrote:
Nun ja, die Schlusskurse von gestern sinds nicht,

die Kurse vom Montag wohl auch nicht.

Wenn sie grün sind, sind's Sonntagskurse. Rot Montagskurse.

Und irgendwo gabs noch Wiederholungskurse...

Smile.

Spare in der Zeit, so hast Du in der Not

MarcusFabian
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SMI im Juni 2010

Elias wrote:

Man kann am einfachsten Strom sparen, wenn man die Hauptsicherung heraus dreht.

Die Antwort befriedigt mich noch nicht. Wenn in Deinem Vergleich die UBS die Hauptsicherung ist und die ganze Schweiz hopps geht, wenn die UBS fällt, dann stimmt in diesem System einfach was nicht!

Ich kann ja gewisses Verständnis für eine Citibank aufbringen, wenn die politisch gezwungen wird, jedem Habenichts eine Hypothek zu gewähren. Ich verstehe die Citibank auch, wenn sie sich entsprechend gegen Verluste absichern will und muss.

Ich verstehe aber nicht, warum die Rating-Agenturen, diese heissen sub-prime Hypothekenpakete mit AAA raten und schon gar nicht, warum die UBS diese Papiere dann kaufen muss.

Wenn die UBS - wie Sallatunturi sehr plausibel ausführt - neben dem klassischen Bankengeschäft noch wichtige Dienstleistungen für kleinere Banken erbringt, dann muss man diese Dienstleistungen entweder aus der UBS auslagern (wie z.B. eine Telekurs) oder dafür sorgen, dass die UBS nicht untergehen kann.

Und letzteres bedeutet nicht, dass der Steuerzahler für alle Fehlspekulationen gerade stehen muss sondern dass Geschäftsbereiche mit hohem Risiko gefälligst ausgelagert werden müssen.

Diese Forderung ist bekanntlich nicht neu. Im Glass-Steagall Act von 1932 wurde genau aus diesen Gründen eine Trennung von Geschäftsbank und Investmentbank vorgeschrieben. 1999 wurde der Act dann fallen gelassen. Geschäftsbanken durften nur auch als Investmentbanken wirtschaftet, das Wallstreet-Casino war eröffnet.

Es spricht ja wirklich nichts dagegen, bei einer UBS die Spareinlagen über staatliche Garantien zu decken und die wichtigen Bereiche dieses komplexen Monsters am Leben zu erhalten. Aber ich bin und bleibe strikt dagegen, dass mit Steuermitteln nun auch Hypotheken mittelloser Amerikaner und anderer Giftmüll finanziert wird.

Wer zahlt, befielt. Die Regierung hätte der UBS zumindest die Forderung auferlegen müssen, den hochgradig riskanten Investmentbereich auszugliedern und auf Boni zu verzichten.

Getan hat sie es nicht. Die UBS fuhrwerkt nun genau so skrupellos herum wie vor der Krise. Diesmal einfach mit der Rückendeckung der Steuerzahler.

Gewinne werden privatisiert, Verluste sozialisiert.

Sorry, aber jedem, der nicht UBS-Aktionär ist muss dabei das Essen hochkommen!

Neu-SG
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SMI im Juni 2010

so wir kacken wieder ab... hoffentlich wie gestern als die Verunsicherung nach der Eröffnung des DJ wieder weg war....

jeden Tag der gleiche Quark...

dobry
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SMI im Juni 2010

Ist komisch, dass der SMI (+0.4%) in der prozentualen Tagesveränderung rund 1,5 Prozent-Punkte höher ist als der DAX (-1.1%).

Dies liegt wahrscheinlich auch daran, weil ich im SMI short bin: :roll:

_________________

Ich hole sie mir zurück, dieses verdammte Biest!

Buzz
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SMI im Juni 2010

dobry wrote:

Ist komisch, dass der SMI (+0.4%) in der prozentualen Tagesveränderung rund 1,5 Prozent-Punkte höher ist als der DAX (-1.1%).

Dies liegt wahrscheinlich auch daran, weil ich im SMI short bin: :roll:

keine Angst ... wir landen auch noch dort ... gib ihnen noch 2 Stunden um die Gewinne mitzunehemen 8)

To infinity ... and beyond!

Meveric
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SMI im Juni 2010

Wie ich schon mal beschrieben habe. Amerika ist der Blackjackspieler ganz links am Tisch und kann mit seiner Entscheidung alle anderen am Tisch gewinnen oder verlieren lassen.

Warum werden wohl wichtige Fussballspiele Entscheidungsspiele etc. zur gleichen Zeit ausgetragen?

So lange ein Tag dann beginnt, wenn es hell wird und dann endet wenn es dunkel wird, sind wir der Macht von Onlce Sam ausgeliefert.

Wink

boersenspiel
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SMI im Juni 2010

dobry wrote:

Ist komisch, dass der SMI (+0.4%) in der prozentualen Tagesveränderung rund 1,5 Prozent-Punkte höher ist als der DAX (-1.1%).

Dies liegt wahrscheinlich auch daran, weil ich im SMI short bin: :roll:

@dobry: Das liegt vor allem an Novartis.

Sallatunturi
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SMI im Juni 2010

MF schreibt

Quote:

neben dem klassischen Bankengeschäft noch wichtige Dienstleistungen für kleinere Banken erbringt, dann muss man diese Dienstleistungen entweder aus der UBS auslagern (wie z.B. eine Telekurs) oder dafür sorgen, dass die UBS nicht untergehen kann.

Es muss sichergestellt werden dass das Eigenkapital der Banken ausreichend ist und auch externe Dienstleistungen einfliessen lassen.

Wobei als kleine und mittlere Bank oder auch als Firma (kenne da mehrere mit Staff von einigen Tausend) musst du zum überleben manchmal Kröten fressen, damit du mithalten kannst

z.B. Firma ca 3000 staff, hauptsächlich im Internationalen Markt beschäftigt.

a.Kann man da im CashManagement 100te von FW-Konti weltweit halten, zur Liquitätssteuerung mit 100ten von Gegenparteien Deals platzieren, Cash managen in Vietnam, Indien etc. z.B. ein Trade mit der Peoples Bank von Vietnam?? Um all die Risiken (Ggenpartei, Länder etc), Abstimmungen, etc zu bewältigen benötigst du xx Personen, nicht zu vergessen die Horden von IT-People die die Software so customizen, damit sie einen Lebensjob haben.

b. Dockst dich an eine Grossbank (to big to fail auch wenn der black swan kommt), die dir die ganze Anbindung garantiert mit Interface, und dir sogar noch automatische Abstimmung mit deinem internen Buchungssystem garantiert. d.h. wenig pain mit Personal und IT.

Mit a werden deine Produkte teurer = weg vom Markt. Mit b kann sich das Management auf die Hauptaufgaben der Firma konzentrieren.

dobry
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SMI im Juni 2010

boersenspiel wrote:

@dobry: Das liegt vor allem an Novartis.

Ah, ok danke. Wenn Novartis eine Zulassungsempfehlung für ein MS-Medikament erhalten hat ist das ja auch schön. Nur haben sie aus meiner Sicht etwas den falschen Zeitpunkt erwischt. Wink

_________________

Ich hole sie mir zurück, dieses verdammte Biest!

MarcusFabian
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SMI im Juni 2010

Sallatunturi wrote:

a.Kann man da im CashManagement 100te von FW-Konti weltweit halten, zur Liquitätssteuerung mit 100ten von Gegenparteien Deals platzieren,

Und wozu brauchen wir - das Volk - Kleinbanken, die 100te von FW Konti führen und Deals mit der People Bank of Vietnam machen?

Sallatunturi
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SMI im Juni 2010

In der Schweiz sind nun mal viele Firmen international tätig, ob dass nun in der Maschinenindustrie, Oelfirmen, Reisebuero, etc., und wer soll denn da nicht die Abwicklung tätigen wenn nicht die Banken. Da wird nicht alles im $ fakturiert. Oder kannst dir vorstellen, dass eine Firma ein Akkreditiv abwickeln kann, auch eine Kleinbank ist da überfordert.

Deshalb sollte jede Firma dass tun was sie kann. d.h. aber die Finanzströme der Banken unter Aufsicht der NBs.

Schauen wir mal zurück Ende der 90er Jahre, denn dazumal haben sich viele Firmen mit dem Aufbau von Finanzabteilungen fast ruiniert, da sie das Eigenkapital strapaziert haben (z.B. ABB hatte einen Handelsraum einer mittleren Bank).

Und auch andere Firmen würden sich besser der Entwicklung ihrer Produkte widmen anstatt sich im Cash zu suhlen und es mit Uebernahmen oder wischiwaschi Investitionen zu verspekulieren.

z.B. IBM in den 80ern, Microsoft in den 90er, oder Nokia in 00er. Hab mir kürzlich wieder ein Nokia gekauft, dass ist ja nicht viel besser als die Banane ende 90er. Nokia arbeitet in der Netzwerksparte mit Siemens zusammen. Siemens :mrgreen: , die leben noch technisch in den 90ern. Da musste von Glück reden wenn sie ein CSV senden können und dir nicht einen FAX schicken Wink

Elias
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SMI im Juni 2010

MarcusFabian wrote:

Elias wrote:

Man kann am einfachsten Strom sparen, wenn man die Hauptsicherung heraus dreht.

Die Antwort befriedigt mich noch nicht. Wenn in Deinem Vergleich die UBS die Hauptsicherung ist und die ganze Schweiz hopps geht, wenn die UBS fällt, dann stimmt in diesem System einfach was nicht!

Es ist kein Vergleich.

Es geht darum, das man die Konsequenzen und Zusammenhänge versteht.

Ganz offensichtlich sind die Konsequenzen nicht klar, wenn man die Hauptsicherung heraus dreht, um Strom zu sparen.

Es ist ein simpler Sachverhalt. Darum ging es mir.

Wenn man daran schon scheitert, wie will man den die Folgen eines Groundings erkennen können.

MarcusFabian wrote:

Gewinne werden privatisiert, Verluste sozialisiert.

Das ist nicht erst seit der UBS so.

MarcusFabian wrote:

Sorry, aber jedem, der nicht UBS-Aktionär ist muss dabei das Essen hochkommen!

praktisch jeder ist doch UBS-Aktionär über eine Vorsorgeeinrichtung. Oder "Teilhaber", weil die ach so sichere eigene kleine Hausbank dort Guthaben hat.

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

MarcusFabian
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SMI im Juni 2010

Sallatunturi wrote:

In der Schweiz sind nun mal viele Firmen international tätig, ob dass nun in der Maschinenindustrie, Oelfirmen, Reisebuero, etc.,

Das ist mir schon bewusst. Aber ich verlange ja auch nicht von meiner Raiffeisenbank, dass sie für mich Deals mit Vietnam macht. Da bin ich mir bewusst, dass ich zu einer internationalen Bank muss.

Entsprechend sehe ich auch nicht, warum die Raiffeisen solche Dienstleistungen anbieten sollte.

weico
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SMI im Juni 2010

Sallatunturi wrote:

Die Leidtragenden wären neben den Kunden der UBS die Mid- und Kleinbanken und deren Kunden in CH und den umliegenden Ländern (Schätze 30-50%) gewesen. Mehrere dieser Institute wären den Bach runter gegangen. Und die UBS hätte am Schluss in irgendeiner Weise überlebt.

Was gehen mich die Mid-und Kleinbanken an..?

Wenn die UBS einen neuen Besitzer bekommen hätte,dann gäbe es eben schilcht Verlierer und Gewinner.

The simple life..!! Lol

P.S:..für manche zivilisationsgeschädigte Angstneurotiker ist aber wohl schon "das normale Leben" viel zu riskant... :roll: :oops:

P.S.S...aber man muss sich ja nicht immer wiederholen sondern ein Blick ins Archiv genügt.

http://www.cash.ch/forum/viewtopic.php?p=161084&highlight=verstaatlichen...

weico

rainii
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SMI im Juni 2010

@Sallatuntri

Danke Dir für Deine Beiträge und Kommentare zur wirtschaftlichen Situation, interessant zu und "süffig" zu lesen; speziell dieser Absatz hat mir gefallen:

Sallatunturi wrote:

..........nicht zu vergessen die Horden von IT-People die die Software so customizen, damit sie einen Lebensjob haben.

........................

Stimmt genau, ich bin aus der Branche, die hält sich schön selber am Leben; wobei die "abgehobene" IT Branche doch auch schon auch seit geraumer Zeit wieder am "auf den Boden" kommen ist, ein IT Grundwissen haben Heutzutage praktisch Alle und auch Konkurrenz und Transparenz steigen stetig in diesem Bereich.

Dies darf man ruhig als positiv werten, der Markt ist "normalisierter" als auch schon

Kompliment und Dank natürlich wie immer auch an die anderen guten Beitragsschreiber!

juciene
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SMI im Juni 2010

Die Entwicklung der Märkte in diesem Sommer wird sehr wahrscheinlich etwa derjenigen von 1998 entsprechen.

Wir könnten bis September etwa auf 4800 fallen und dann bis Ende Jahr auf 5700 zu landen.

Der Vertrauen fehlt zur Zeit und wir würden schon jetzt viel tiefer liegen, wenn es nicht soviel Liquidität im Markt gäbe. Die Sparmassnahmen der Staaten werden uns wieder in eine Depression katapultieren.

Also bitte anschnallen bevor es tiefer geht!

back in black
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SMI im Juni 2010

Das ist Schwarzmalerei. Die verschuldeten Staaten haben einen Denkzettel benötigt um ihre Finanzen wieder ins Lot zu bringen. Vielleicht hat es das Szenario in Griechenland einfach gebraucht, dass ein Umdenken passiert. Die Zahlen aus der Wirtschaft zeigen eher eine Erholung auf. Ich denke nicht, dass wir wieder solche Tiefststände sehen werden.

Ramschpapierhaendler
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SMI im Juni 2010

back in black wrote:

...um ihre Finanzen wieder ins Lot zu bringen.

Nimmt mich wunder, wie das gehen soll. Selbst wenn die Griechen bis 100 arbeiten wollten und man die Korruption in den Griff bekäme würden schlicht die Arbeitsplätze fehlen.

Azrael
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SMI im Juni 2010

zudem werden sich die sparprogramme eher als bremse auswirken... da inzwischen praktisch alle umliegenden europäischen staaten milliardenschwere "spar"pakete schnüren, wird es noch einen heftigen dämpfer geben!

ist ja, wie wenn man der, erst kürzlich gesprossenen maispflanze alles grünzeug abrupft, aber dennoch einen fetten maiskolben erwartet....

dass ein ewiges "über den verhältnissen" leben nicht möglich ist, leuchtet bestimmt allen ein. nur im der jetzigen, alles andere als stabilen lage, derart anti-antizyklisch zu handeln... hmm....

WOMEN & CATS WILL DO AS THEY PLEASE, AND MEN & DOGS SHOULD GET USED TO THE IDEA.

A DOG ALWAYS OFFERS UNCONDITIONAL LOVE. CATS HAVE TO THINK ABOUT IT!!

rainii
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SMI im Juni 2010

smile... Lol der war gut:

Azrael wrote:

........nur im der jetzigen, alles andere als stabilen lage, derart anti-antizyklisch zu handeln... hmm....

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