SMI im Juni 2010

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Meveric
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SMI im Juni 2010

@Fritz

Ich muss mich dezidieren.

Wenn ich von Kleinen Spreche, meine ich die Erfahrung und das Durchhaltevermögen der Anleger.

Viele Unerfahrene und Zittrige an der Börse ergeben die Masse (Wir). Dazu gehören ganz viele Gruppen, eben diejenigen welche ich aufgezählt habe.

Du hast recht. Wir können nichts anderes machen als mit dem durch die Grossen verursachten Trend mitzuschwimmen und versuchen zu profitieren.

Die Fragen sind halt eben nur, wie wird dieser Trend gemacht und wer ist an einem heftigen Anstieg Schuld? und warum gibt's dann wieder heftige Kursverluste?

Ich wollte nur aufzeigen, dass nicht ausschliesslich die Qualität und die Zukunftsaussichten einer Unternehmung für den weiteren Verlauf deren Aktien ausschlaggebend ist, sondern die Qualität der Anleger die hinter dem Titel stecken.

So..

Wünsche en guete

freebase
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SMI im Juni 2010

Hmm mal so nebenbei der euro auf 1.3596 :shock:


 

fritz.
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SMI im Juni 2010

Meveric wrote:

Ich muss mich dezidieren.

Tut mir leid, ich kenne diesen Ausdruck nicht. Ist das etwas ähnliches wie sezieren? Aber das macht man doch sonst nicht selber.... :? :oops:

Gruss

fritz

Denne
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SMI im Juni 2010

fritz wrote:

Meveric wrote:

Ich muss mich dezidieren.

Tut mir leid, ich kenne diesen Ausdruck nicht. Ist das etwas ähnliches wie sezieren? Aber das macht man doch sonst nicht selber.... :? :oops:

Gruss

fritz

Entscheiden.

Wird eher als Adjektiv oder Adverb benutzt.

Ich dezidiere mich jetzt fürs Compi-Abschalten.

fritz.
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SMI im Juni 2010

Danke, wieder was gelernt.

Gruss

fritz

Karat1
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Wem..............................

Wem das Wasser bis zum Hals steht,

sollte den Kopf nicht hängen lassen.

Das ist bei "Kleinen", nicht nur im Wasser sondern auch an der Börse gefährlicher.

Die Insider und diejenigen, die mit genügend Geld oder mittels streuen von Nachrichten etwas bewegen können, sind uns immer einen Schritt voraus. Der Vorteil für uns könnte sein, dass wir das wissen.

Karat

Meveric
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SMI im Juni 2010

fritz wrote:

Danke, wieder was gelernt.

Gruss

fritz

Morgen Fritz

Was dezidieren heisst, wurde Dir ja schon erklärt. Gebe zu, mir ist das Wort bei einem Klassentreffen geblieben als ein alter intelligent-aussehender Freund den ganzen Abend dieses bescheuerte Wort in den Mund nahm. Am Pult noch dicke Kumpels, hätte ich ihm an diesem Abend den "Grind" umdrehen können. Am Schluss fragte ich ihn, was denn das heisst. Er konnte es mir nicht erklären. Wink

Musste es selbst nachschlagen.

de|zi|die|ren ‹aus gleichbed. lat. decidere, eigtl. "abschneiden"›: entscheiden. de|zi|diert ‹zu →...iert›: entschieden, bestimmt, energisch

Ich brauche es also, wenn ich mich genauer ausdrücke möchte und etwas vorher nicht klar war.

Wünsche einen schönen Tag und hoffentlich bald wieder steigende Kurse.

Merced
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SMI im Juni 2010

Erstmal Danke an Marcus Fabian für die Erklärungen zu den Futures. Die Grafik sagt also, dass professionelle Investoren sich in steigende Preise hinein absichern, und die Kleininvestoren bereit sind, sich in steigende Preise zu exponieren. Das ganze bezogen auf den Standard and Poor’s 500. Mehr kann ich da nicht lesen.

Anyway, da kommt ja schon der nächste Grafik-gestützte Post, den’s zu hinterfragen gilt:

MarcusFabian wrote:

Also, warum komme ich auf die IRS?

Ganz einfach, weil es in dem ganzen Wust von beschönigten Phantasiezahlen aus dem statistischen Disneyland eine Zahl gibt, die als ultimo ratio immer einen exakten und unverfälschten Einblick in die Situation von Wirtschaft und Konsument gibt:

Die Steuereinnahmen!

Eine Aussage, wie sie von einem Politiker kommen könnte, so einfach und absolut. Das Wort „unverfälscht“ verpasst der Aussage die würzige Prise Ironie.

Werden in den USA nicht im April die Bundes-Steuern des Vorjahres abgerechnet? Warum sinken die Steuereinnahmen des Jahres 2009? Weil 2008 für viele Firmen (Finanzindustrie) ein schlechtes Geschäftsjahr war, zahlten sie für die Fiskalperiode 2008, welche 2009 abgerechnet wurde, keine Gewinnsteuern. Im Gegenteil, da gab es sogar Gutschriften. Dazu kommen ja noch die Business Tax Credits (zur Schaffung von Arbeitsplätzen).

Auch die Privaten konnten für die Fiskalperiode 2008 den USD 5‘000 Homebuyer Tax Credit geltend machen (Emergency Economic and Stabilization Act, 3. Oktober 2008). Klar, das gilt nicht für alle 138 Millionen Steuerpflichtigen.

Solange Zeitverschiebungseffekte und Sozialpolitik die Steuereinnahmen beeinflussen, haben die Steuereinnahmen nur bedingte Aussagekraft bezüglich der wirtschaftlichen Entwicklung. Man kann höchstens tendenzielle Aussagen machen, solange das Modell keinen neuen Einflussgrössen unterliegt. Tut es hier aber. Steuereinnahmen sind höchstens als interpretationsbedürftiger nachfolgender Indikator verwendbar.

Selbstverständlich einverstanden bin ich mit Deiner Aussage :

MarcusFabian wrote:

Und da sich die Schere zwischen Ausgaben und Einnahmen seit 2002 öffnet, muss die Differenz über Neuverschuldung abgedeckt werden. …

Von der Gründung im Jahr 1776 bis zum Jahr 2000 haben es die USA geschafft, $6 Billionen an Schulden aufzuhäufen. … Dieselbe Verschuldung haben die USA in den letzten 10 Jahren geschafft. Sogar noch mehr und Tendenz steigend!

Bedenklich?

Da hast Du leider sehr recht, das ist Anlass für ein paar Sorgenfalten mehr. Man fragt sich, wie lange es noch geht, bis die Marktakteure mit den USA Syrtaki tanzen. Food for thoughts.

Mit freundlichen Grüßen

scaphilo
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SMI im Juni 2010

freebase wrote:

Hmm mal so nebenbei der euro auf 1.3596 :shock:

Und das hier noch fast erschreckender!

http://www.bloomberg.com/apps/quote?ticker=GGGB10YR:IND

Greece 10 Year (GGGB10YR:IND) auf ca 10,5% höchst war: ca 12.5% vor einem Monat warens noch 7.5%

edit: Die CDS sind ebenfalls wieder auf auf der selben höhe wie damals. Wieso? Reichen 700Mia EUR nicht? Traut man dem Rettungspaket nicht?

Warum passiert das? Und was passiert als nächstes?

Meveric
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SMI im Juni 2010

Ich tippe darauf, dass grosse Geldmengen in dise CDS's geschoben werden um die Märkte wieder zu verunsichern um den Zittrigen wieder die Aktien abzujagen. So geht das Spiel doch schon die ganze Zeit. CDS's sinken, Grosse Playsers kaufen Sie auf, verunsichern so die Massen. Die Massen verkaufen ihre Aktien und werden zu Baissiers und kaufen dann den Grossen wieder CDS's, Puts und all den Kram teurer wieder ab. Wenn der Schrott dann wieder verkauft ist, dann kommen wieder positive Meldungen, es werden wieder Aktien gekauft usw...

Ich bleibe dabei. Wenn die Aktien sinken, kaufe ich diese und lasse mich nicht verunsichern.

MarcusFabian
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SMI im Juni 2010

Das mit dem Rettungspaket für Griechenland muss man relativieren. Es ist ja keine Rettung für Griechenland sondern eine Rettung der eigenen Banken!

Beispiel (Phantasiezahlen): Die Deutsche Bank hat GR Kredite über €1000 gegeben und nun besteht die Gefahr, dass GR diese Schulden nicht begleichen und auch nicht umschulden kann.

Wenn die DB dieses Geld aber nicht bekommt, macht sie Verlust oder geht sogar pleite.

Also sponsert der Deutsche Staat die €1000, damit GR nun die Schuld gegenüber der DB begleichen kann. Nun schuldet also Deutschland der DB die €1000.

Von diesen €1000 haben die Griechen rein gar nix.

freebase
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SMI im Juni 2010

Euro auf 1.3556 :shock: :shock: :shock:


 

Merced
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SMI im Juni 2010

scaphilo wrote:

Die CDS sind ebenfalls wieder auf auf der selben höhe wie damals. Wieso? Reichen 700Mia EUR nicht? Traut man dem Rettungspaket nicht?

Warum passiert das? Und was passiert als nächstes?

Das unterliegende Problem der Verschuldung ist ja immer noch da. Es wurde nur verschoben. Die anderen Mitglieder der EU haben sich verpflichtet, den Griechen Kredite zu gewähren, zu etwas besseren Konditionen, als diese der Markt bietet. Aber die Schulden sind nicht getilgt. Dazu kommt, dass die Bürgen selbst auch marode sind. Die Massnahmen, welche zu Einsparungen beschlossen wurden, sind ein Tropfen auf den heissen Stein. Das sehen die Marktteilnehmer, und deshalb sind sie etwas vorsichtiger (d.h. die Risikoprämien steigen). Allerdings, so will mir scheinen, sind immer noch einige sehr optimistisch, was die Rückzahlungsfähigkeit von europäischen Staatsanleihen betrifft. Diese Käufer glauben an die positive Wirkung des Rettungspakets.

MarcusFabian
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SMI im Juni 2010

Merced wrote:

Werden in den USA nicht im April die Bundes-Steuern des Vorjahres abgerechnet? Warum sinken die Steuereinnahmen des Jahres 2009? Weil 2008 für viele Firmen (Finanzindustrie) ein schlechtes Geschäftsjahr war, zahlten sie für die Fiskalperiode 2008, welche 2009 abgerechnet wurde, keine Gewinnsteuern.

Soweit alles richtig: Per 15. April müssen die Steuererklärungen eingereicht sein und per 30. April sind 96% der Steuereinnahmen bekannt.

Das gilt auch für April 2010 und entsprechend für die Steuereinnahmen des Jahres 2009, die 2010 einkassiert werden.

Gemäss einem am 4. Mai 2010 veröffentlichten Bericht, sinken die Steuereinnahmen 2010 (also Basis 2009) um rund 17.6% gegenüber dem Vorjahr. Sprich: Auf der obenstehenden Grafik fehlt diese Abwärtsbewegung der blauen Einnahmekurve noch.

Quelle: http://www.rockinst.org/newsroom/news_releases/2010/05-04-fed_tax_troubling.aspx

CuriousMe
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Possibly Offtopic:

Eine Fussball-Weltmeisterschaft ist eben nicht nur fussball pur, weil auch an einer WM gibt es gefühlsmässige 'too big to fail'. es spielen ja schliesslich nicht der FC gegen den SC; sondern eben Nation gegen Nation.

und was passiert: Les Bleus erhalten polizeieskorte bei ihrer (recht prompten) rückkkehr ins heimatland!; und die squadra azzurra ist derzeit wohl auf ihrem (auch recht prompten) weg zum airport, auch richtung heimatland.

Dies sind immerhin der Welt- und der Vizeweltmeister 06 - und dies in der vorrunde!

Und: am sonntag trifft deutsch- auf england, auch dies war wohl nicht so geplant (im ersten spiel der knockout-runde!)

allesamt 'too big to fail' kandidaten :roll:

ergo, gewisse parallelen zur aktuellen wirtschaft und der allgemeinen lage der verschiedenen nationen (vom-fussball-auf-die-wirtschaft-übertragenen-sinne) sind meines erachtens nicht auszuschliessen:!:

..jedenfalls bleibt es in beiden lagern spannend 8) Frei nach dem motto: alles kann, nix muss

what's up!

MarcusFabian
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Re: Possibly Offtopic:

Stimmt. Offtoppic.

Aber dennoch:

CuriousMe wrote:

ergo, gewisse parallelen zur aktuellen wirtschaft und der allgemeinen lage der verschiedenen nationen (vom-fussball-auf-die-wirtschaft-übertragenen-sinne) sind meines erachtens nicht auszuschliessen:!:

Damit hast Du recht. Das schönste Beispiel ist 1954 als nach einer Dekade der Frustration nach dem verlorenen Krieg und dem zerbombten Land, der Weltmeistertitel in Bern den Deutschen einen enormen Schub an Motivation und Selbstvertrauen gegeben hat.

Es war der Startschuss zum Wirtschaftswunder des Jahrhunderts!

Meveric
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SMI im Juni 2010

Ou, wenn das Ausscheiden der Azzuros, der Les Bleus und allen anderen Mannschaften die Wirtschaftsleistung widerspiegelt, dann sehe ich schwarz für Europa Wink

Italien hat die letzten 10 Jahre das ganze Geld in ausländische Spieler und Talente gesteckt, anstatt die eigenen Jungen zu fördern. Dieses Trauerspiel zieht sich durch das ganze Land und wird leider nicht nur in Italien betrieben, sondern in allen grossen Fussballnationen, daher enttäuschen diese immer je mehr.

Ich gebe MF Recht. Früher konnte man ein Land mit Siegeswillen und Kampfgeist zum Erfolg führen und aus einer Depression befreien. Heute ist das aber anders.

Nehmen wir einmal an, die Schweiz würde die WM gewinnen, was relativ unwahrscheinlich ist. Dann gäbe das bei mir persönlich keinen grösseren Schub auf der Arbeit. Warum? Weil die Schweiz in europäischen Vergleich bereits einige Stunden pro Woche länger arbeitet, wir im Grunde ein gschaffiges und fleissiges Volk sind und es uns ja bereits super gut geht. Eigentlich schon fast zu gut, weil wir im Sportlichen etc. auch Niederlagen ohne langes Knurren weg stecken können.

In Italien aber, war bis heute immer alles Bella Italia. Das Land wird zwar von inkompetenten Politikern geführt, die Maffia ist der grösste Arbeitgeber, die Arbeitsmotivation ist auch nicht bei allen gleich und ansonsten fehlt es auch an allen Ecken und Enden. Daher ist das Volk über jeden anderen Erfolg glücklich, eben wenn z.B. Italien Weltmeister wird. Dann haben die Rentner im Park und die anderen Fussballfanatiker, ist in Italien fast jeder, wieder die nächsten 4 Jahre etwas zum fachsimpeln und sich von Schlechten, z.B. Arbeit, ablecken zu lassen.

Diese Niederlage ist für Länder wie Italien eine Chance und sollte zugleich eine Motivation sein, etwas zu ändern. Es kann ja nicht sein, dass man die fleissigen Italiener von damals, welche man als Wanderarbeiter in die Schweiz holte, heute noch in der Start11 bei der WM auflaufen lässt.

Italien. Eure Zeiten sind vorbei. Wenn ihr jemals wieder in etwas Erfolgt haben wollt, dann müsst ihr das heute selbst in die Hand nehmen und es nicht die Alten machen lassen. Vorbei mit Siesta, jetzt wird wieder in die Hände gespuckt.

Kapitalist
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SMI im Juni 2010

Meveric wrote:

Nehmen wir einmal an, die Schweiz würde die WM gewinnen, was relativ unwahrscheinlich ist. Dann gäbe das bei mir persönlich keinen grösseren Schub auf der Arbeit. Warum? Weil die Schweiz in europäischen Vergleich bereits einige Stunden pro Woche länger arbeitet, wir im Grunde ein gschaffiges und fleissiges Volk sind und es uns ja bereits super gut geht.

Der Bierumsatz würde vermutlich etwas ansteigen, also müsste man Brauereiaktien kaufen. Lol

Besser reich und gesund als arm und krank!

Tiesto
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SMI im Juni 2010

Wo ist die Sommerrally? 8) 8)

Meveric
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SMI im Juni 2010

Ja den Bierumsatz haben meine Freunde und ich gestern gewaltig angekurbelt. Aber auch Toi Toi ist danach nicht zu unterschätzen Wink

Kapitalist
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SMI im Juni 2010

Meveric wrote:

Ja den Bierumsatz haben meine Freunde und ich gestern gewaltig angekurbelt. Aber auch Toi Toi ist danach nicht zu unterschätzen Wink

Aber die allgemeine Arbeitsleistung und somit das BIP geht zurück wenn die halbe Schweiz ständig Kopfschmerzen hat. LolLol

Besser reich und gesund als arm und krank!

fritz.
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SMI im Juni 2010

Tiesto wrote:

Wo ist die Sommerrally? 8) 8)

Die wartet auf sommerliche Temperaturen. Seit gestern sind die Temperaturen zwar knapp zum Aushalten, aber Sommer ist erst ab 30 Grad.

Die Sommerrally gibt es ja dann, wenn die meisten Trader am Strand liegen und die wenigen, die sich die Ferien nicht leisten können mit ganz kleinen Umsätzen die Börse nach oben treiben...

Gruss

fritz

CrashGuru
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SMI im Juni 2010

Kapitalist wrote:

Meveric wrote:
Ja den Bierumsatz haben meine Freunde und ich gestern gewaltig angekurbelt. Aber auch Toi Toi ist danach nicht zu unterschätzen Wink

Aber die allgemeine Arbeitsleistung und somit das BIP geht zurück wenn die halbe Schweiz ständig Kopfschmerzen hat. LolLol

Nun ja wird ausgeglichen durch gesteigerten Umsatz der Pharmaindustrie in AlkaSelzer und sonstigen Kopfwehmittelchen Lol Und da ist die Marge wesentlich höher als bei Bier :twisted:

Perry2000
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SMI im Juni 2010

Zwei Meinungen Lol

Quote:

Der SMI konnte am gestrigen Morgen den Kreuzwiderstand bei 6.400 Punkten nicht überwinden und ein schneller Abverkauf drückte den Index bis an den Zielbereich bei 6.332- 6.340 Punkten. Dort konnte eine kurze Gegenreaktion eingeleitet werden, doch der übergeordnete bärische Trend kam zu Handelsende erneut zum Zug und führte den Index bis an die Unterstützung bei 6.316 Punkten.

Es hat sich innerhalb des steilen Abwärtstrends eine weitere Beschleunigung seit 6.445 Punkten etablieren können, deren internes Kursziel bei 6.310 Punkten liegt. Der SMI ist somit endgültig reif für eine mittelfristige Bodenbildung, zumal sich in den letzten Handelsstunden ein bullischer Keil ausbilden konnte, dessen Auflösung nach oben einiges Korrekturpotential beinhaltet.

SMI – WKN: 996000 - ISIN: CH0009980894

Börse: Indices SWX / Kursstand: 6.339,93 Punkte

Intraday Widerstände: 6.369 + 6.400 + 6.450 + 6.475

Intraday Unterstützungen: 6.316 + 6.280 + 6.224

Charttechnischer Ausblick: Zu Handelsbeginn testet der SMI die Triggerlinie des steilen Abwärtstrends, wird diese jedoch im ersten Anlauf nur kurzfristig überwinden können. Vielmehr ist von einem tendenziell seitwärts gerichteten Verlauf auszugehen, wobei auf der Unterseite der Bereich 6.330- 6.310 Punkte angetestet werden sollte. Von dort aus kann eine Erholung starten, die bei Bruch der Marke von 6.350 Punkten weiteres Potential bis 6.400 und 6.450 Punkte eröffnet und somit den Pullback an die gebrochene Aufwärtstrendlinie vollziehen würde.

Unterhalb von 6.310 Punkten würden schnelle Rücksetzer bis 6.281 und 6.224 Punkten einsetzen und das primär bullische Bild im SMI auf eine harte Probe stellen. Quelle Goodimoodi

Quote:

Der SMI notiert heute tiefer als vor 3 Wochen. Es stellt sich die Frage, ob die am 25. Mai gestartete Erholung zu Ende ist.

Während der kommenden ein bis drei Handelstage könnten kurzfristig nochmals steigende Notierungen zwischen 6420/6450 möglich sein. Die grosse Flaggen-Struktur ist jedoch ungleich wichtiger als allenfalls über die letzten Tage ausgebildete Formationen. Sie umfasst die ganze, am 25. Mai auf 6030 gestartete Aufwärtsbewegung und stellt im Gesamtkontext eine Konsolidierung dar. Am Ende des damals gestarteten Mehrwochentrends steht also mit hoher Wahrscheinlichkeit die Wiederaufnahme des übergeordneten Abwärtstrends, der Mitte April auf über 6900 Punkten seinen Lauf genommen hatte.

Quelle FUW

orangebox
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SMI im Juni 2010

Das wird wohl viele hier befriedigen:

In der Schuldenfalle:

USA steuern auf griechische Verhältnisse zu

Die USA kritisieren die deutsche Sparpolitik, stecken aber selber in der Schuldenfalle. Und die Welt akzeptiert die USA nicht mehr als Schulmeister - mit gutem Grund. Schon warnen Experten, die USA könnten das nächste Griechenland zu werden? Wie es wirklich um die USA steht, und was die Regierung tun muss.

NEW YORK. Der G20-Gipfel, der heute in Toronto beginnt, dürfte die transatlantischen Beziehungen belasten. Selten standen sich Europäer und Amerikaner in der Wirtschaftspolitik so unversöhnlich gegenüber. In Briefen und Telefonaten drängt US-Präsident Barack Obama die Deutschen, ihr Sparprogramm aufzugeben und die Konjunktur mit neuen Schulden anzukurbeln.

Deutschland werde mit dem Sparen nicht nachlassen, konterte Bundeskanzlerin Angela Merkel gestern im "Wall Street Journal". Sie gewinnt immer mehr Unterstützung. "Deutschland unternimmt die richtigen Schritte", sagt der Präsident der Europäischen Zentralbank, Jean-Claude Trichet.

Was die Amerikaner nicht wahrhaben wollen: Sie stehen mit ihren Forderungen weitgehend isoliert da. Sogar der treueste Verbündete, Großbritannien, hat ein drastisches Sparprogramm beschlossen.

Jahrzehntelang hat Amerika mit dem Finger auf Europa gezeigt und eigene Probleme ausgeblendet. Nun drängen sich unbequeme Fragen auf: Wann spekulieren die Finanzmärkte gegen den Dollar? Wie lange hält der Staat seine Stützungspolitik durch? Sind die USA das nächste Griechenland? dih

Barack Obama stellt die Deutschen wegen ihrer Sparpolitik an den Pranger. Doch der US-Präsident findet vor dem G20-Gipfel kaum noch Verbündete in der Politik. Denn Amerika könnte das nächste Griechenland sein. Bald werden auch die Finanzmärkte frage

In dem hektischen Finanzviertel Manhattan rennen nur die Verbindlichkeiten noch schneller als die Zeit. Am Times Square hat die nationale Schuldenuhr im Eiltempo die Marke von 13 Billionen Dollar überschritten. Dabei ist es noch keine zwei Jahre her, als das Dollar-Zeichen auf der Anzeigetafel verschwand und Platz machen musste für die 14. Zahlenstelle.

FORTSETZUNG:

http://www.handelsblatt.com/politik/international/in-der-schuldenfalle-u...

querschuesse.de

MarcusFabian
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SMI im Juni 2010

Guter Artikel. Aber das gilt wohl allgemein für Politiker:

Es ist immer lustig, Schulden aufzubauen und Geld auszugeben, um das Volk zu beglücken und Wählerstimmen zu sichern. Um den Abbau der Schulden soll sich dann die nächste (Politiker-)Generation kümmern.

Deshalb meine Hoffnung, dass das nächste Finanzsystem nach dem Kollaps des aktuellen so aufgestellt wird, dass der Staat gar keine neuen Schulden aufbauen kann. Der Staat soll gefälligst lernen, mit dem auszukommen was er hat. Privatleute und Unternehmen müssen das ja auch.

orangebox
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SMI im Juni 2010

MarcusFabian wrote:

Guter Artikel. Aber das gilt wohl allgemein für Politiker:

Es ist immer lustig, Schulden aufzubauen und Geld auszugeben, um das Volk zu beglücken und Wählerstimmen zu sichern. Um den Abbau der Schulden soll sich dann die nächste (Politiker-)Generation kümmern.

Deshalb meine Hoffnung, dass das nächste Finanzsystem nach dem Kollaps des aktuellen so aufgestellt wird, dass der Staat gar keine neuen Schulden aufbauen kann. Der Staat soll gefälligst lernen, mit dem auszukommen was er hat. Privatleute und Unternehmen müssen das ja auch.

Da hast du schon recht denoch mir passt die aktuelle Veränderung nicht, die Hauptschuldigen sind und bleiben die Banken bez. deren Aktionäre deren Renditewahnsinn kein Ende nahm bez. immer noch kein Ende nimmt.

Jetzt zeigt sich ein Verschiebung der Schuldigen von den Banken/Aktionäre/Renditesammler zum Staat, Politik.

Der Staat sind doch schlussendlich immer noch wir oder?

querschuesse.de

freebase
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SMI im Juni 2010

huch euro 1.3470 :!: :shock:


 

morgenstern
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euro/ chf ...

meine prognose liegt bei 1.20.

Führungsqualitäten besitzt, wer es versteht, Prinzipien an bestehenden Umstände anzupassen.

CrashGuru
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Re: euro/ chf ...

weleda wrote:

meine prognose liegt bei 1.20.

Hm, hatten wir doch auch schon mal. Bei der D-Mark Lol

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