SMI im Juni 2010

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Kapitalist
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Re: euro/ chf ...

CrashGuru wrote:

weleda wrote:
meine prognose liegt bei 1.20.

Hm, hatten wir doch auch schon mal. Bei der D-Mark Lol

Das ist aber auch schon lange her, in meiner Kindheit. Am Schluss war die D-Mark nur noch 80 Rappen.

Die Lira war z.B. 8.- (1000) am Schluss noch knapp 80 Rappen, das Pfund 12.- und der Dollar 4.50. Der Schweizerfranken ist eine enorm harte Währung.

Besser reich und gesund als arm und krank!

T15
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mach3
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Zwang zu Staatsausgaben

MarcusFabian wrote:

Guter Artikel. Aber das gilt wohl allgemein für Politiker:

Es ist immer lustig, Schulden aufzubauen und Geld auszugeben, um das Volk zu beglücken und Wählerstimmen zu sichern. Um den Abbau der Schulden soll sich dann die nächste (Politiker-)Generation kümmern.

Deshalb meine Hoffnung, dass das nächste Finanzsystem nach dem Kollaps des aktuellen so aufgestellt wird, dass der Staat gar keine neuen Schulden aufbauen kann. Der Staat soll gefälligst lernen, mit dem auszukommen was er hat. Privatleute und Unternehmen müssen das ja auch.

Der Staat ist im fortgeschrittenen kapitalistischen System gezwungen, Geld aufzunehmen, da dies sonst nicht zirkulieren oder abfliessen würde.

"Eine wesentliche Funktion der Regierungen besteht am Ende des 20. Jhds. darin, die überschüssigen Vermögen einer Minderheit von Privilegierten mit Zinsen zu bedienen, die aus den Mitteln der Steuerzahler, d.h. der arbeitenden Mehrheit, stammen" (S. 154 unten)

Nachzulesen im interessanten Buch von Gero Jenner, das Ende des Kapitalismus

http://www.gerojenner.com/site/?site=schriften

(pdf link ganz unten auf der Seite)

P.S. Wie ein bessere System aussehen könnte, kann auch er nicht sagen, er bringt Ende des Buches Vorschläge)

Neu-SG
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SMI im Juni 2010

Freu mich schon auf Juli und August. Endlich kommen wieder mal Fakten und Zahlen und nicht nur aus Amerika gesteuertes Gerüchteglump....

http://www.cash.ch/news/kalender/termine_schweiz_bis_ende_september_pressekonf_gewinnausweise_snb_etc-922426-605

Vladimir
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freebase wrote:

huch euro 1.3470 :!: :shock:

:shock: 8)

weleda wrote:

meine prognose liegt bei 1.20.

Und sobald die DMark 2.0 eingeführt wird Euro 0.30. Lol

Jetzt ernsthaft: Es soll Wetten geben dass der Euro auf Parität zum Dollar sinken soll.

weico
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SMI im Juni 2010

Vladimir wrote:

Jetzt ernsthaft: Es soll Wetten geben dass der Euro auf Parität zum Dollar sinken soll.

Da würde Ich nicht dagegen wetten.

Oder glaubt jemand wirklich ernsthaft,dass dieses "fehlerhafte Eurokonstrukt" (schon x-fach erwähnt und erklärt warum..) dem Dollar "überlegen" ist.... :oops: 8)

weico

MarcusFabian
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Von der Idee her schon: Stabilitätspakt, Grenze für Neuverschuldung etc.

Aber je mehr das aufgeweicht wird (und das wird es bekanntlich) gehen diese Vorteile gegenüber dem Dollar flöten und die Nachteile (unterschiedliche Wirtschaftsstrukturen im Euro-Raum) treten stärker hervor.

Der Dollar ist alles andere als eine gesunde Währung. Der Euro ist halt leider noch kränker.

weico
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Re: Parität von Dollar, Euro und Schweizer Franken

Bugatti wrote:

Sobald die Parität von Dollar, Euro und Schweizer Franken erreicht ist, kann der bargeldlose "Globo" (abgeleitet von einer bekannten Comicfigur) mit entsprechender Schuldentilgung der Staaten (Reset) eingeführt werden...

oder denke ich schon ein wenig zu weit :mrgreen:

Ein globale Einheitswährung würde nur funktionieren, wenn auch die Welt ZUVOR schon eine Einheitsregierung wäre/hätte.

Ansonsten würde dann die nächste ECO-Sendung nicht "Fehlkonstruktion Euro "heissen sonder "Fehlkonstruktion GLOBO".. Lol

http://videoportal.sf.tv/video?id=78f7d908-3090-4417-a21b-879dc483598f

weico

in_God_we_trust
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Neu-SG wrote:

Freu mich schon auf Juli und August. Endlich kommen wieder mal Fakten und Zahlen und nicht nur aus Amerika gesteuertes Gerüchteglump....

Ja, aber was die Deputies der in den Ferien weilenden Chefs daraus machen ist dann halt nichts als ein Sommertheater! Aufgepasst. Die Volumen werden auch klein sein.

Ich bin gespannt, was der Markt aus der Neuigkeit der G20 macht bis 2013 bzw. 2016 zu sparen. Wird eine spannende Woche!

Gruss
iGwt

"Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf." ( Psalm 127:2 )

Stillhalter
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SMI im Juni 2010

Neu-SG wrote:

Freu mich schon auf Juli und August. Endlich kommen wieder mal Fakten und Zahlen und nicht nur aus Amerika gesteuertes Gerüchteglump....

Ich sehne mich auch schon danach. Diese elenden Downgrades der Ratingagenturen - ein EU-Land nach dem anderen - macht wirklich weder Spass noch glücklich :?

Ich befürchte jedoch, dass die Zahlen enttäuschen werden Sad

in_God_we_trust
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Stillhalter wrote:

Neu-SG wrote:
Freu mich schon auf Juli und August. Endlich kommen wieder mal Fakten und Zahlen und nicht nur aus Amerika gesteuertes Gerüchteglump....

Ich sehne mich auch schon danach. Diese elenden Downgrades der Ratingagenturen - ein EU-Land nach dem anderen - macht wirklich weder Spass noch glücklich :?

Ich befürchte jedoch, dass die Zahlen enttäuschen werden Sad

ich nicht, denn das erste Halbjahr ist ja gut gelaufen, nicht wahr? Aber ich befürchte, dass die Deputies sofort ein Haar in der Suppe finden werden. Dann werden die Short Trader den Faden aufnehmen und ihre Leerverkaufsaktionen starten, bis die Kurse tumbeln.

Ich denke, dass der Markt auch testen wird, ob es den Politikern wirklich ernst ist mit sparen oder ob sie bei den geringsten Schwächeanzeichen der Aktienmärkte wieder mit Notprogrammen dahereilen werden. Deshalb bin ich überzeugt, dass es bis und mit Herbst noch einen kleineren bis mittleren Taucher geben wird.

Gruss
iGwt

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Ramschpapierhaendler
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Werden die G20-Sparbeschlüsse ernst genommen, gibt's morgen wohl nur eine Richtung: Down, down, down. Ich nehme aber nicht unbedingt an, dass jemand noch an dieses Blabla der Politiker glaubt.

Friederich
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Meine pesönlichen Idikatoren zeigen bis Mitte August (Jahrestief!) nach unten, danach (bis November) ist eine Erholung möglich.

Dr. Friederich Adolphus von Muralt

- "Besser en Ranze vom Frässe als es Buggeli vom Schaffe"

in_God_we_trust
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nicht nur bis November - bis April 2011!

Gruss
iGwt

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fritz.
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in_God_we_trust wrote:

Stillhalter wrote:

Ich befürchte jedoch, dass die Zahlen enttäuschen werden Sad

ich nicht, denn das erste Halbjahr ist ja gut gelaufen, nicht wahr?

Das wissen wir eben erst nach den Zahlen.

Und entscheidend ist, im Vergleich zu was, sie gut seien. Damit die Kurse weiter steigen, braucht es deutliche Gewinnsteigerungen im Vergleich zu den Vorquartalen und dem gleichen Quartal im Vorjahr.

Und das immer mit dem Gedanken im Hinterkopf, dass diese Gewinnsteigerungen (falls es sie gibt), nur durch das Billiggeld entstanden sind...

Gruss

fritz

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@fritz

das war meine Gefühlskomponente. Let's see was die Zahlen bringen werden. Man soll sich nie nur von neuen Zahlen leiten lassen, sondern seinem Gefühl auch ein Mitspracherecht einräumen.

Das Gefühl, das die G20 bei mir ausgelöst hat, kann ich am besten durch diesen Song beschreiben lassen:

http://www.youtube.com/watch?v=Asn-pVWuReA&feature=related

Gruss
iGwt

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Neu-SG
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fritz wrote:

in_God_we_trust wrote:

Stillhalter wrote:

Ich befürchte jedoch, dass die Zahlen enttäuschen werden Sad

ich nicht, denn das erste Halbjahr ist ja gut gelaufen, nicht wahr?

Das wissen wir eben erst nach den Zahlen.

Und entscheidend ist, im Vergleich zu was, sie gut seien. Damit die Kurse weiter steigen, braucht es deutliche Gewinnsteigerungen im Vergleich zu den Vorquartalen und dem gleichen Quartal im Vorjahr.

Und das immer mit dem Gedanken im Hinterkopf, dass diese Gewinnsteigerungen (falls es sie gibt), nur durch das Billiggeld entstanden sind...

Gruss

fritz

hmm nicht unbedingt... und überall. Was ist wenn die UBS zum Beispiel zwar schlechtere Zahlen bringt als im Q1, dafür aber den Geldabfluss gestoppt hat? Ist doch möglich. Mit dem Zerfall des Euros haben wohl doch ein paar Futzis aus dem EU-Raum ihr Geld in die Schweiz gebracht - vielleicht sogar zur UBS.. Spekulationen halt... aber möglich wärs

kleinerengel
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interessantes video
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Bankenkrise zur Unterhaltung
kleinerengel
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Ob das der richtige Weg ist

Sarkozy: Der Staat soll sparen. Bis 2013 10.000 Fahrzeuge und 7.000 Wohnungen für Regierungsbeamte gestrichen werden.

Perry2000
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29-06-2010 10:15 AKTIEN SCHWEIZ/Eröffnung: Schwach - Konjunktursorgen nun auch aus China

Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt ist mit teilweise deutlichen Abgaben in den Handelstag gestartet. Eine scharfe Revision eines Frühindikators für China lastet laut Händlern in Asien auf den Aktienkursen und hat auch hierzulande erneut Konjunktursorgen aufflackern lassen. Das Conference Board hat den Frühindikator für China im April auf ein Plus von 0,3% von zuvor 1,7% revidiert. Als Grund nannte das Board einen Fehler bei der Berechnung des Indikators.

Entsprechend deutlich werden in der Folge zyklische Titel und Finanzwerte zurückgenommen, während defensive Werte deutlich besser abschneiden. Die Tendenz im weiteren Tagesverlauf sei nur schwer vorauszusagen, hiess es im Handel. Depotbereinigungungen zum Semesterultimo könnten aber noch zu stärkeren Bewegungen in verschiedenen Einzelaktien führen, hiess es.

Das Blue-Chips-Barometer SMI sinkt bis um 09.30 Uhr um 0,80% auf 6'260,42 Punkte. Der 30 Titel umfassende, gekappte Swiss Leader Index (SLI) büsst derweil um 1,00% auf 956,73 Punkte und der breite Swiss Performance Index (SPI) um 1,01% auf 5'519,99 Zähler ein.

Die am Vortag stark hausierenden Zykliker werden im Lichte der neuen Konjunktursorgen bereits wieder deutlich zurückgenommen. Holcim büssen 1,6% ein, Logitech 1,5%, Adecco 1,8%, und Clariant notieren 1,0% tiefer.

ABB sinken um 1,9%. Das Unternehmen wird offensichtlich in einen Bieterwettstreit um die britische Chloride hineingezogen. Emerson Electric hat ein Gegenangebot für Chloride lanciert und offeriert mit insgesamt 977 Mio GBP rund 15% mehr als ABB dies tat. Das Unternehmen evaluiert nun laut eigenen Angaben seine Optionen. Analysten erwarten nun, dass ABB ihr ursprüngliches Angebot überdenken wird.

Die bewegendste Nachricht des Tages trifft aus dem Jurabogen ein: Der Gründer der Swatch Group, Nicolas Hayek, ist am Vortag im Alter von 82 Jahren gestorben. Händler denken nicht, dass sich nun die Aktionärsstruktur und die Zahl der frei handelbaren Aktien bei Swatch verändern werden. Dies, zumal gemäss Swatch die Kontinuität im Aktionariat, Verwaltungsrat und der Geschäftsleitung gewährleistet sind.

Die Swatch-Aktien notieren 1,7% tiefer. Die Abgaben dürften aber in erster Linie auf die aus China eintreffenden Konjunkturängste zurückzuführen. Das Reich der Mitte hatte sich zuletzt als der zentrale Motor den Uhrenexporte aus der Schweiz erwiesen. Dementsprechend gehen auch Richemont um 1,9% zurück.

Finanzwerte lassen ebenfalls Federn: Credit Suisse sinken 0,9%, Julius Bär 1,0% und UBS 1,8%.

Die defensiven Schwergewichte stützen den Gesamtmarkt, wobei Novartis (-0,1%) deutlich besser wegkommen als Roche (-0,8%). Letztere leiden nach wie vor unter einer Studienverzögerung beim Hoffnungsträger Taspoglutid, einem wöchentlich injizierbaren Präparat zur Behandlung von Diabetes Typ 2. Neue Wirksamkeitsdaten hätten gezeigt, dass sich der Wettbewerbsvorteil von Taspoglutid gegenüber anderen Präparaten verringert hat, schreiben Analysten.

Nestlé notieren 0,6% tiefer. Der Nahrungsmittelmulti hat am Berichtstag sein neues Aktienrückkaufprogramm in Höhe von 10 Mrd CHF gestartet.

Transocean sinken mit minus 2,1% deutlich. Auf der einen Seite belastet der am Vortag kommunizierte Zusammenschluss der beiden Mitbewerber Noble Corporation und Frontier Drilling. Während Transocean als Folge der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko die Aufträge wegbrechen, formiert sich die Konkurrenz, sagten Beobachtern.

Zudem werden die Bemühungen des Energiekonzerns BP zur Schliessung des Öllecks von der bevorstehenden Hurrikan-Saison erheblich bedroht. Immerhin wird der aktuelle Tropensturm "Alex" vermutlich nicht direkt über das Ölpestgebiet im Golf hinwegziehen.

Es sei aber insgesamt mit einer stärkeren Hurrikansaison als in anderen Jahren zu rechnen, sagten Wissenschaftler. Mit dem Start der windigen Saison im Golf von Mexiko rücken auch wieder Swiss Re (Aktie: -1,0%) in den Fokus der Investoren.

Im breiten Markt stehen aus Anlass des Investorentages Galenica im Fokus der Investoren. Das Unternehmen hat bei dieser Gelegenheit verschiedene gute Studiendaten aus dem Pharmabereich Vifor publiziert, die Aktien rücken um 2,0% vor.

Die Aktien des amerikanischen Biotechnologie-Unternehmens Oxygen Biotherapeutics werden seit heute im Rahmen eines sekundären Listings erstmals an der SIX Swiss Exchange gehandelt. Bisher kam ein Abschluss bei 3,27 CHF das Stück zustande.

Quelle SQ

Meveric
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Perry2000 wrote:

29-06-2010 10:15 AKTIEN SCHWEIZ/Eröffnung: Schwach - Konjunktursorgen nun auch aus China

Eine scharfe Revision eines Frühindikators für China lastet laut Händlern in Asien auf den Aktienkursen und hat auch hierzulande erneut Konjunktursorgen aufflackern lassen. Das Conference Board hat den Frühindikator für China im April auf ein Plus von 0,3% von zuvor 1,7% revidiert. Als Grund nannte das Board einen Fehler bei der Berechnung des Indikators.

Mein Chef würde mich umbringen wenn ich der Welt solch einen Scheiss verkünden würde. Die Zahlen werden doch immer wieder gleich berechnet!

Einmal mehr zeigt solch ein Beispiel für was solche Zahlen gut sind. Für nichts! Sie sind gefälscht, manipuliert und auch wenn sie richtig wären, weiss keiner genau was er da eigentlich berechnet, weil man ja nicht einmal einen Fehler erkennt der 82% vom richtigen Resultat abweicht....!!! :roll:

Neu-SG
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Meveric wrote:

Perry2000 wrote:
29-06-2010 10:15 AKTIEN SCHWEIZ/Eröffnung: Schwach - Konjunktursorgen nun auch aus China

Eine scharfe Revision eines Frühindikators für China lastet laut Händlern in Asien auf den Aktienkursen und hat auch hierzulande erneut Konjunktursorgen aufflackern lassen. Das Conference Board hat den Frühindikator für China im April auf ein Plus von 0,3% von zuvor 1,7% revidiert. Als Grund nannte das Board einen Fehler bei der Berechnung des Indikators.

Mein Chef würde mich umbringen wenn ich der Welt solch einen Scheiss verkünden würde. Die Zahlen werden doch immer wieder gleich berechnet!

Einmal mehr zeigt solch ein Beispiel für was solche Zahlen gut sind. Für nichts! Sie sind gefälscht, manipuliert und auch wenn sie richtig wären, weiss keiner genau was er da eigentlich berechnet, weil man ja nicht einmal einen Fehler erkennt der 82% vom richtigen Resultat abweicht....!!! :roll:

Recht hast du.... Der Anfang der Korrektur war ja auch so ein Fehler beim DJ (in 20 Minuten -- - 1000 Punkte oder wieviel waren es..?)

Egal: Ich schau mal ne Weile nicht mehr ins Depot. Hab genug von "Es wird gemunkelt....", "es könnte sein....." und "Vermutlich wird......". Die letzten zwei Monate waren praktisch alle News auf negatives in die Zukunft schauen ohne jegliche Beweise und Fleisch am Knochen.

Wenn ich hier in der regionalen Wirtschaft rumgucke - sieht das ganz anders aus. Die eine Firma stellt 30 temporäre Weiber ein, Hilti hört als letzte Firma der Region mit Kurzarbeit auf und auch der Stellenanzeiger wird wieder dicker. Aber das interessiert niemand wenn dafür der Michigan-Paniermehl-Index um 0.2 % fällt, ist das für ABB, Holcim und Co. viiiiiiiiiiiiiiel entscheidender.

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Sieht ja wieder mal nicht wirklich gut aus!

Der Verlauf des SMI sieht ja wieder mal nicht wirklich erfreulich aus. Meldungen und Meinungen über den weiteren Verlauf sind widersprüchlich. Ich frage mich nun, ob wir nochmals bis oder unter das Jahrestief 2010 von 6029.16 tauchen müssen (werden) bevor der SMI wieder Boden und Vertrauen findet.

Klar ist die aktuelle wirtschaftliche Situation nicht das Gelbe vom Ei, aber es gibt doch viele Anzeichen, dass es wieder besser wird.

Ich glaube eher, dass die Themen Schuldenkrise, Staatsbankrotte, etc., von Optimisten und Pessimisten für Manipulationen ausgereizt werden bis zum geht nicht mehr.

Aber über kurz oder lang wird wieder Normalität einkehren und wir werden wieder stetig steigende Kurse sehen. Die aktuellen Kurse sind nun Kaufkurse, auch wenn sie wegen dem Sommerloch noch etwas mehr zurückkommen. Der Boden wird bald erreicht sein. Jeder der jetzt noch "gute" Aktien verscherbelt wird es Ende Jahr vermutlich bereuen. Ich bleibe jedenfalls engagiert in:

ABB

Roche

Rohstoff-ETF

Dow Jones ETF

BRC auf 3 SMI-Aktien

Wenn Zürich noch Fr. 11.00 zurückkommt werde ich auch da wieder einsteigen.

Karat

Meveric
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Neu-SG wrote:

Meveric wrote:
Perry2000 wrote:
29-06-2010 10:15 AKTIEN SCHWEIZ/Eröffnung: Schwach - Konjunktursorgen nun auch aus China

Eine scharfe Revision eines Frühindikators für China lastet laut Händlern in Asien auf den Aktienkursen und hat auch hierzulande erneut Konjunktursorgen aufflackern lassen. Das Conference Board hat den Frühindikator für China im April auf ein Plus von 0,3% von zuvor 1,7% revidiert. Als Grund nannte das Board einen Fehler bei der Berechnung des Indikators.

Mein Chef würde mich umbringen wenn ich der Welt solch einen Scheiss verkünden würde. Die Zahlen werden doch immer wieder gleich berechnet!

Einmal mehr zeigt solch ein Beispiel für was solche Zahlen gut sind. Für nichts! Sie sind gefälscht, manipuliert und auch wenn sie richtig wären, weiss keiner genau was er da eigentlich berechnet, weil man ja nicht einmal einen Fehler erkennt der 82% vom richtigen Resultat abweicht....!!! :roll:

Recht hast du.... Der Anfang der Korrektur war ja auch so ein Fehler beim DJ (in 20 Minuten -- - 1000 Punkte oder wieviel waren es..?)

Egal: Ich schau mal ne Weile nicht mehr ins Depot. Hab genug von "Es wird gemunkelt....", "es könnte sein....." und "Vermutlich wird......". Die letzten zwei Monate waren praktisch alle News auf negatives in die Zukunft schauen ohne jegliche Beweise und Fleisch am Knochen.

Wenn ich hier in der regionalen Wirtschaft rumgucke - sieht das ganz anders aus. Die eine Firma stellt 30 temporäre Weiber ein, Hilti hört als letzte Firma der Region mit Kurzarbeit auf und auch der Stellenanzeiger wird wieder dicker. Aber das interessiert niemand wenn dafür der Michigan-Paniermehl-Index um 0.2 % fällt, ist das für ABB, Holcim und Co. viiiiiiiiiiiiiiel entscheidender.

Ja es waren 1000 Punkte, also fast 10% auf einen Schlag.

Neu-SG
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Meveric wrote:

Neu-SG wrote:
Meveric wrote:
Perry2000 wrote:
29-06-2010 10:15 AKTIEN SCHWEIZ/Eröffnung: Schwach - Konjunktursorgen nun auch aus China

Eine scharfe Revision eines Frühindikators für China lastet laut Händlern in Asien auf den Aktienkursen und hat auch hierzulande erneut Konjunktursorgen aufflackern lassen. Das Conference Board hat den Frühindikator für China im April auf ein Plus von 0,3% von zuvor 1,7% revidiert. Als Grund nannte das Board einen Fehler bei der Berechnung des Indikators.

Mein Chef würde mich umbringen wenn ich der Welt solch einen Scheiss verkünden würde. Die Zahlen werden doch immer wieder gleich berechnet!

Einmal mehr zeigt solch ein Beispiel für was solche Zahlen gut sind. Für nichts! Sie sind gefälscht, manipuliert und auch wenn sie richtig wären, weiss keiner genau was er da eigentlich berechnet, weil man ja nicht einmal einen Fehler erkennt der 82% vom richtigen Resultat abweicht....!!! :roll:

Recht hast du.... Der Anfang der Korrektur war ja auch so ein Fehler beim DJ (in 20 Minuten -- - 1000 Punkte oder wieviel waren es..?)

Egal: Ich schau mal ne Weile nicht mehr ins Depot. Hab genug von "Es wird gemunkelt....", "es könnte sein....." und "Vermutlich wird......". Die letzten zwei Monate waren praktisch alle News auf negatives in die Zukunft schauen ohne jegliche Beweise und Fleisch am Knochen.

Wenn ich hier in der regionalen Wirtschaft rumgucke - sieht das ganz anders aus. Die eine Firma stellt 30 temporäre Weiber ein, Hilti hört als letzte Firma der Region mit Kurzarbeit auf und auch der Stellenanzeiger wird wieder dicker. Aber das interessiert niemand wenn dafür der Michigan-Paniermehl-Index um 0.2 % fällt, ist das für ABB, Holcim und Co. viiiiiiiiiiiiiiel entscheidender.

Ja es waren 1000 Punkte, also fast 10% auf einen Schlag.

und der wahre Grund ist noch nicht bekannt geworden oder? die untersuchen aber laaaaaaaaange....

Denne
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SMI im Juni 2010

Neu-SG wrote:

und der wahre Grund ist noch nicht bekannt geworden oder? die untersuchen aber laaaaaaaaange....

Da wird sowieso nichts dabei rauskommen, was halbwegs glaubhaft wäre. Dass die Amis mit ihren Schwänken von 9/11 über den Irak/Iran bis zum "fat finger" immer wieder durchkommen, ist schon ein Phänomen.

Der "flash crash" hatte wohl eher damit zu tun:

"Anatomie eines Beinahe-Crashs"

Europa hat in den Abgrund geschaut: Anfang Mai wäre

das Finanzsystem fast zusammengebrochen. Eine

alarmierende Analyse der Europäischen Zentralbank

macht klar, wie dramatisch die Lage war. Zeitweise

herrschten Zustände wie nach dem Lehman-Crash.

http://tinyurl.com/3682t8s

Dieser Beinahe-Kollaps des europäischen Finanzsystems fand unmittlebar nach dem "flash crash" statt.

Oder andersrum: Der flash crash unmittelbar vor dem Beinahe-Kollaps.

Fine-Tuner
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SMI im Juni 2010

Es tut schon weh zu sehen wie immer noch Leute an ihren Aktien hängen. Selbst wenn Sie es schwarz auf weiss lesen, dass die Zeiten des Wachstums vorbei sind, finden sie immer neue Argumente, warum man eben doch die eine oder andere Riskopapier kaufen sollte.

Je mehr sie es wiederholen um so weniger glaubhaft wirkt es.

In diesen Zeiten ist nur keine Aktie eine gute Aktie. Und diese werden noch einige Jahre andauern. Wir werden nie mehr ein Wachstum wie in den letzten 50 Jahren haben.

Wie hier korrekt angemerkt wurde, sind die statistischen Zahlen (BIP-Wachstum, Arbeitslosenquote etc. etc.) nicht das Papier wert auf dem sie geschrieben sind.

Der Arbeitsmarkt ist weiterhin schlecht. Mag sein, dass Hilti mal kurz ein paar wibli temporär anstellt, doch hiervon eine Erholung abzuleiten finde ich dann schon etwas fraglich. Vielleicht haben die einen Auftrag erhalten und müssen nun just-in-time deliveren...dann brauchts halt - für ein paar wücheli - ein paar wibli mehr...und? Ich kann mich erinnern als bei Hilti die Auftragsbücher für 3-5 Jahre gefüllt waren. Heute leben die alle von der Hand in den Mund....und wäre die Hand des Staates nicht so grosszügig mit öffentlichen Aufträgen wäre diese Hand für manchen einfach nur noch leer.

Was ich sehe ist, dass die Züglfirma nebenan letzte Woche drei Packern (Schweizer mit Stammbaum) gekündigt hat, die Verzinkerei (wichtiger Arbeitgeber hier) immer noch Kurzarbeit und die letzte Beiz im Dorf gestern geschlossen hat, die örtliche Baufirma seit drei Monaten am gleichen Loch rumschürft (Gemeinde muss budgetiertes Geld durchbringen, wegen kantonalen Ausgleichszahlungen hoch halten usw.) und drei neue Firmen (alle drei Gebäudereinigungen) von Ausgesteuerten - wohl mit ihrem PK-Geld - gegründet wurden. Super.

Fine-Tuner

Meveric
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SMI im Juni 2010

Mich hätte schon interessiert, was genauuuuu diesen beinahe Crash ausgelöst hatte. Bis heute ist ja noch nicht bekannt, wer oder was es war. Ob Absicht oder Fehler. Ich glaube eher an eine bewusste Manipulation durch irgendwelche Leute, welche ein Interesse daran haben, dass es der Weltwirtschaft, dem Euro, den EU-Staaten etc.. jetzt schlechter als vorher geht.

Vermutlich wollte man durch diese Aktion einfach von den eigenen Problemen in Amerika ablenken und zeigt nun mit dem Finger auf alle anderen, ausser auf sich selber.

orangebox
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SMI im Juni 2010

Fine-Tuner wrote:

In diesen Zeiten ist nur keine Aktie eine gute Aktie. Und diese werden noch einige Jahre andauern. Wir werden nie mehr ein Wachstum wie in den letzten 50 Jahren haben.

Fine-Tuner

Doch wir werden wieder eine blühende Wirtschaftsphase sehen wie sie bisher +/- alle 40 bis 50 Jahren nach Zykeln geschehenen sind.

Die Letzte war die IT Technologie in den 90er Jahren die uns einen gewaltigen technologischen Schub ermöglicht haben, der nächste gewaltige Boom sollte demnach ca +/- 2045 einsetzen und zwar durch neue Energietechnologien.

Ja ich weiss deprimierend einige werden dann schon unter der Erde sein ich inklusive.

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