SMI im Juni 2010

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Meveric
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SMI im Juni 2010

Ja dann kommt wieder der Steuervergleich. Klar hat die UBS ein paar Fränkli Steuern bezahlt. Aber ob damit der wirtschaftliche Schaden, das Image der Schweiz und und und und, wirklich schon bezahlt sind, mag ich zu bezweifeln.

Kommt hinzu, dass Steuern sparen bei fast allen Grossverdienern ein Volksport geworden ist. Ein paar Häuser mit Hypotheken bezahlt da, ein paar Kredite mit hohen Zinsen für ein Auto dort, Materiellen Wohlstand fördern aber mit dem Steuern zahlen, hat man es dann doch nicht so.

Kommt hinzu, dass die gut bezahlten Banker evtl. gar keinen Wohnsitz in der Schweiz haben und wenn, dann in Zug oder sonst wo, Hauptsache man bezahlt wenig.

Genau so wenig wie die Piloten der SWISS die gut Verdienen. Hier genügt ein Briefkasten im Ausland und die Begründung, man sei ja mehr ausserhalb der Schweiz weder darin, wenn man am Fliegen ist. höhöh-- :roll:

MarcusFabian
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SMI im Juni 2010

Meveric wrote:

Die Länder werden vermutlich immer wieder Gelder und Kredite aus dem Ausland erhalten, denn das Interesse der Gläubiger ist weniger das Kapital wieder zurück zu erhalten, sondern die Zinsen auf den Schulden.

Nicht unbedingt: Wenn Du Argentinien zu 7% Kredit gibst aber der Peso um 10% abschmiert, dann macht Dich das nicht wirklich glücklich!

Entsprechend musst Du 15% Zinsen verlangen und das kann Argentinien sich nicht leisten.

Oder Du gibst den Kredit in einer härteren Währung. Dann kann Dir die Abwertung der Lokalwährung egal sein aber auch hier läufst Du Gefahr, dass Argentinien sagt: Sorry, wir können die Schulden und die Zinsen nicht mehr zahlen, wir machen Staatsbankrott.

Im besten Fall kannst Du dann aushandeln, dass Du vll. noch 50% oder so bekommst.

Das kommt nicht einmal sooooo selten vor.

http://de.wikipedia.org/wiki/Staatsbankrott

MarcusFabian
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SMI im Juni 2010

fritz wrote:

Umgekehrte Tassen mit Henkel gab es bis jetzt in meinem Bewusstsein gar nicht... :oops:

Noch nie eine Kaffetasse in der linken Hand gehalten und dann auf der Uhr geguckt, wie spät es ist? Blum 3

Tiesto
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SMI im Juni 2010

...doch, aber die Uhr war am rechten Arm 8)

Sallatunturi
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SMI im Juni 2010

Ab Alter >40 zeigt die Uhr normalerweise 5nach12 :mrgreen:

Halligalli
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SMI im Juni 2010

@Meveric...........mit den Piloten bist Du auf dem Holzweg. Nich nur dass die Swiss schlecht bezahlt, genügt beileibe nicht ein Briefkasten im Ausland um keine Steuern zu zahlen. Hat manch einer versucht, aber die im Steueramt sind auch keine Hohlköpfe.......leider :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

Immer der Nase nach

Status Quo
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SMI im Juni 2010

tolggoe28 wrote:

he wie soll ich denn so noch meinen Ferrari leasen??? Nur schon ein Satz Pneu kostet 10'000.00

Kaufe UBS Put Optionen, dann kommts schon gut... Dann kannst Du Dir sogar noch die Garage für den Ferrari leisten... WinkLol

Die Bullen sind los

marabu
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SMI im Juni 2010

Chavi wrote:

europas borsen machen feierabend und der dow jones dreht ins plus... :shock: :twisted:

Mal was vom "Totschütteln der Beute" gehört? Soll unter gewissen Raubtierarten so üblich sein... Wink

MentalPoker
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SMI im Juni 2010

Green Shoot wrote:

MentalPoker wrote:
Ramschpapierhaendler wrote:
Zudem gibt's auch noch dieses Horrorszenario für alle Bullen:

DIE HERREN UND DAMEN !

Trends Charts usw...

Die Zeit denke ich, ist vorbei. Alles ist kurzfristig, täglich, stündlich.

EUROS gehen den Bach runter...Börse hat Ausschläge, die man noch "nie"gesehen hat in der Häufigkeit.

Keine Panik auf der Titanic. Es kommt wie es kommt.

Ja...da gibt es auch bessere Sprüche... ---so wie ich bei denen Beiträge lese....kann es auch mal verdammt böse werden....wenn Morgen die Börse 2 % höher einsetzt...wären die Short Positionen mal ganz gäch in der Kreide... :roll:

also meine sieht es eher nach Boden aus....oder nach einem Durchbruch nach unten ... :arrow: :arrow: das schöne ist...in einem Monate wiesen wir es Smile

so, genug dummes gelier ... 8)

+350 % im Spiel - meld Dich unter PN

marabu
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SMI im Juni 2010

Buzz wrote:

Status Quo wrote:

Maximallohn von 10'000.- pro Monat würde ich SOFORT unterschreiben. Niemand ist mehr Wert...

und im Bundesrat fangen wir an ... so bleiben die auch nicht mehr so lange ... in den Verwaltungsräten bekommt man nähmlich mehr fürs nichts tun Lol

omg! Da hätte ich zwei Aussagen zu machen:

1. Einige in diesem Board müssen da aber heftigen Einspruch machen Wink .

2. Und der andere Teil hätte hier meines Erachtens überhaupt nichts zu suchen, denn mit weniger Einkommen (Wohnung, Steuern, Ausbildung der Kinder, etc. etc.) spekuliert man doch nicht an der Börse?!?! :idea:

Kapitalist
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SMI im Juni 2010

Status Quo wrote:

@Angry:

Maximallohn von 10'000.- pro Monat würde ich SOFORT unterschreiben. Niemand ist mehr Wert...

Alles Andere ist Abzocke und Bereicherung.

Man hat ja gesehen, wohin das geführt hat. Die Welt steht am Abgrund, dank gewissen Abzocker-Managern und unfähigen Politikern. (von den unfähigen Bankern ganz zu schweigen)

Man sollte es jetzt auch nicht übertreiben!

Aber es ist eine Initiative am laufen, die den Maximallohn beim 12-fachen des Minimallohnes begrenzen will, ich glaube sie ist von der SP.

Eine Annahme dieser Initiative würde wenigsten eine einigermassen vernünftige Relation herstellen!

Aber das Schweizervolk hat dazu das letzte Wort, aber vermutlich wird sie ja nicht angenommen, irgendwie glaubt jeder Tellerwäscher er werde eines Tages noch Millionär. :oops:

Besser reich und gesund als arm und krank!

Meveric
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SMI im Juni 2010

Oncle Sam zeigt uns wieder einmal wie man eine Börse zu erst 1% den Bach runterschickt, dann 1% vorwärts macht um dann nochmals um 1.5% zu tauchen und danach mit etwa 0.5% im Plus zu schliessen. :roll:

Und damit am nächsten Tag für Asien und Europa wieder Unsicherheit herrscht, lässt man noch eine Ratingagentur (Fitch), einfach mal Grossbritanniens Zahlungsfähigkeit für die Zukunft schlecht aussehen.

Wir brauchen endlich eine europäische Ratingagentur, welche ein paar Staaten auf dem amerikanischen Kontinent als Zahlungsunfähig bezeichnet.

Hier besteht eindeutig ein Interesse, Europa, dem Euro und allem was damit verbunden ist, zu schaden.

Ich gehe im August für einen Monat nach Amerika und als Schweizer Patriot und Europäer werde ich dem Land so viel Schaden zufügen wie es nur geht.

1. Werde ich alle Fastfood Ketten besuchen und den Amis sämtliche Börger wegessen und Coca Cola Vorräte austrinken.

2. Werde ich in Las Vegas alle Casinos lehrräumen und das gewonnene Geld in Franken und Euros tauschen.

3. Werde ich sämtliche V8 Boliden mieten und nur umweltfreundliche 1.4 VW Polos zurückbringen.

4. Kaufe ich keine Postkarten sondern nehme welche von der Schweiz mit.

5. Werde ich sämtliches Trinkgeld nicht bezahlen und das gesparte Geld nach Griechenland schicken.

6. Buche ich meinen Swiss Rückflug in einen American Airlines Flug um. 2 Stunden bevor ich aussteige genehmige ich mir noch Omas Zwiebelkuchen und lasse den Amis noch eine schöne Briese Schweizer Alpenluft im Flugzeug zurück.

Wink

asr4ever
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hey...Meveric

musste schmunzeln ab Deinem Humor! Complimenti! Ich will endlich wieder mal etwas verdienen....gehts Dir auch so? Stecke tiiiiiiiiiiiiiiiief im Minus...

Kapitalist
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SMI im Juni 2010

Meveric wrote:

American Airlines Flug um. 2 Stunden bevor ich aussteige genehmige ich mir noch Omas Zwiebelkuchen und lasse den Amis noch eine schöne Briese Schweizer Alpenluft im Flugzeug zurück.

Wink

Du musst aufpassen mit solchen Äusserungen! Deine Beschreibung der Produktion der Schweizer Briese im amerikanischen Flugzeug könnte von übereifrigen Antiterrorspezialisten als Anleitung "wie baue ich eine Bombe" verstanden werden. Deine Schweizer Briese enthält Methan und ist feuerrgefährlich! LolLolLol

Besser reich und gesund als arm und krank!

tolggoe28
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Also wegen der 10'000er Geschichte was die Löhne betrifft. Wenn ich eine Unternehmung hätte in der ein pro Kopf Umsatz von 1Mio generiert werden könnte wäre ich auch bereit 30'000 im Monat für einen Mitarbeiter zu bezahlen.

Vontobel
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SMI im Juni 2010

tolggoe28 wrote:

Wenn ich eine Unternehmung hätte in der ein pro Kopf Umsatz von 1Mio generiert werden könnte wäre ich auch bereit 30'000 im Monat für einen Mitarbeiter zu bezahlen.

Entscheidend ist doch nicht der Umsatz pro Kopf, sondern der Reingewinn pro Kopf.

Was nützt dir ein Umsatz von 1 Mio pro Kopf, wenn gleichzeitig 2 Mio Kosten anfallen?

Ich weiß, dass ich nichts weiß!



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tolggoe28
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SMI im Juni 2010

Das ist mir schon klar. Gehe von meinem Branchensatz aus da machen die Löhne ca. 30% aus, 30% die Materialkosten, 20% Gemeinkosten, der Rest ist für Risiko und Gewinn.

Hutch
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Achtung Gefahr

Der Zorn auf die Bankenwelt ist gerecht und verständlich. Doch lasst Euch nicht verführen. Wir sind von den Banken abhängig. Egal ob wir Autoverkäufer, Informatiker, Architekten oder Baufachleute sind. Viel geld von diesen Bangster geht durch unsere Hände. Ohne CS und UBS und Konsorten wäre Zürich eine Wüste, und ohne Zürich geht auch in Graubünden nichts mehr Wink .

Sprengt die Banken weg und Ihre werdet jammern wie noch nie. Auch für die, die nicht durch Ihre Arbeit ihr Unterhalt bestreiten , ok handhinhalten ist auch anstrengend, würden spüren wenn das Manna der Finanzindustrie fehlt.

Denkt an den abgelehnten Statsvertrag mit Deutschland. Da gabs Parteien die selbstbewusst verkündeten ein besseres Ergebnis durchdrücken zu können. Ja, wir in Zürich lecken immer noch die Wunden bzw. kaufen Ohrstöpsel. Gar nichts haben die im nachhinein erreicht.

Glaubt nicht, die SP vertritt Eure Interessen mit kuriosen Initiativen. Die dienen einem Klientel das unter Eurem Standard lebt.

Ich denke die Ursache des Uebels wurde hier hinlänglich diskutiert. Staatliche Eingriffe.

Der Markt hätte eine Change wenn gierige Spekulanten/Manager auch die Rechnung bezahlen müsstne.

-UBS -> Pleite (das geht auch ohne Untergang der Schweiz, Immerhin ist das Hypoportfolio immer noch bei der UBS und musste nicht abgetreten werden (??) )

-Griechen Obli Investoren gehören die Haare geschnitten (Haircut)

Die Politik soll aufhören rumzupfuschen, mal ne Rezession zulassen, und Hilfsleistungen, auch an Personen, aufs notwendige beschränken und so Motivation zulassen, um aus der Hilfsbedürftigkeit rauszukommen. Hier mein ich speziell gesunde, starke Leute die einem in der Baar vollquatschen wie sie alles durchschauen, speziell die Bankenkriese.

Wink

Liebe Grüsse Hutch

Merlin2033
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SMI im Juni 2010

MarcusFabian wrote:

Status Quo wrote:
Wieso sollte die Schweiz pleite gehen, wenn die UBS Konkurs macht? Leuchtet mir nicht ein.

Wäre sinnvoll und wünschenswert.

Szenario: Die UBS wird wieder mal insolvent (wie schon 2008), der Staat verschuldet sich erneut für einen UBS-bailout.

Dadurch rutscht die Schweiz genau so in die Schuldenfalle wie der Rest von Europa und USA. Der Franken wird weich, Kundengelder werden abgezogen etc.

Das ist doch reine Spekulation! Wo sollen denn die Gelder alle hin? Ich denke die Schweiz ist noch eine der stabileren Länder!

Meveric
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SMI im Juni 2010

Kapitalist wrote:

Meveric wrote:

schöne Briese Schweizer Alpenluft im Flugzeug zurück.

Wink

Antiterrorspezialisten als Anleitung "wie baue ich eine Bombe" verstanden werden. Deine Schweizer Briese enthält Methan und ist feuerrgefährlich! LolLolLol

Sorry, hatte ich völlig vergessen dass Omas Zwiebelkuchen-Gasbombe, von der UNO Menschenrechtskonvention verboten wurde und als äusserst bestialisch und hinterlistig gilt.

Aber den Rest werde ich wie geplant ausführen.

Muss mich noch korrigieren. Oncle Sam hat nicht mit ca. 0.5 sondern mit 1.2% im + geschlossen!!! :roll:

Merced
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SMI im Juni 2010

Kapitalist wrote:

Status Quo wrote:
@Angry:

Maximallohn von 10'000.- pro Monat würde ich SOFORT unterschreiben. Niemand ist mehr Wert...

Alles Andere ist Abzocke und Bereicherung.

Man sollte es jetzt auch nicht übertreiben!

Aber es ist eine Initiative am laufen, die den Maximallohn beim 12-fachen des Minimallohnes begrenzen will, ich glaube sie ist von der SP.

Eine Annahme dieser Initiative würde wenigsten eine einigermassen vernünftige Relation herstellen!

Es ist traurig. Wir sind auf dem Forum „Aktien Schweiz“ und die Aktionäre, welche hier mitdiskutieren (und das sind wir wohl alle hier in der einen oder anderen Form) delegieren ihre Aktionärsrechte an die Politik. Jeder Aktionär kann vor einer GV ein Traktandierungsbegehren stellen. Man kann an GVs Anträge zur Vergütungspolitik stellen. Man kann sogar bei einigen GVs über den Vergütungsbericht abstimmen.

Also, wenn sich jemand an gewissen Salären stört: Aktionärsrechte wahrnehmen!

Aber: Eigenverantwortung ist ein aussterbendes Gut, und das betrübt mich ausserordentlich. Es ist halt einfacher, von den anderen etwas zu fordern, als selbst aktiv zu werden. Aber genau diese Haltung hat uns dahin geführt, wo wir jetzt stehen. Es ist zum weinen.

Trotzdem schönen Tag.

mfG

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SMI im Juni 2010

Merlin2033 wrote:

Das ist doch reine Spekulation! Wo sollen denn die Gelder alle hin? Ich denke die Schweiz ist noch eine der stabileren Länder!

Geld muss nicht irgendwo hin!! Das kann auch verschwinden.

Jetzt wirds bald spannend... http://www.ftd.de/finanzen/maerkte/anleihen-devisen/:anleihemarkt-schuld... Da gibts was zu verdienen Smile nach einem kurzen rebound den DJ shorten , warten bis die USA die EU rettet und dann wieder für ca. 2 Monate long gehen. Bis es endgültig fertig ist - Dann würd ich empfehlen in gar keinem Papier mehr long zu sein.

Wie schon 2008 gesagt wird keiner, oder alle zusammen untergehen.

Meveric
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SMI im Juni 2010

@Merced

Was nützen 55 Millionen übertragene Stimmrechte auf 150'000 Aktionäre die dann in einem Hallenstadion Sitzen und eine rote Fahne schwingen, wenn eine Person mit einer Grünen Fahne da sitzt und einen Hedgefund oder Grossinvestor vertritt.

Da nützt alles Fahnenschwingen der roten nichts wenn der mit der grünen Fahne etwas beschliesst.

Und so dreht sich die Spirale immer weiter. Dass ist eben der Nachteil einer AG.

Bei der Raiffeisenbank zählt jede Stimme genau gleich viel

Wink

technischer
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SMI im Juni 2010

@Meveric

Da hast du eigentlich recht. Aber da gibt es doch eine einfache Lösung. Nicht Aktionär von dieser Firma zu sein. Wenn ich mit etwas nicht einverstanden bin, dann habe ich zwei Möglichkeiten: 1. ich akzeptiere den Entschied und laufe mit oder 2. ich akzeptiere den Entscheid und mache nicht mehr mit.

Und wenn die Firma dann gegenüber den Kunden auch so ist, dann bin ich halt ab sofort auch nicht mehr Kunde.

Es gibt seeeeehr wenige Firmen die ein derartiges Monopol haben, dass es keine Alternative gibt.

Ramschpapierhaendler
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SMI im Juni 2010

@ Merced und Technischer:

Im Grunde genommen habt ihr recht. Insbesondere mit: "Soll doch bitteschön mal einer...".

Andererseits sollte man auch niemandem einen Vorwurf machen, wenn er Aktien als reines Zockerprodukt ansieht und sich einen Sch... darum kehrt, was die Firma eigentlich macht. Das "Produkt" Aktie ist nun mal so gestaltet, dass auch Zocker Zugang dazu haben. Und dies von den Firmen oft nicht mal unbeabsichtigt. Man kommt an leichtes Geld und von Leuten, die nicht reinreden.

Merced
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SMI im Juni 2010

Ramschpapierhaendler wrote:

@ Merced und Technischer:

Im Grunde genommen habt ihr recht. Insbesondere mit: "Soll doch bitteschön mal einer...".

Andererseits sollte man auch niemandem einen Vorwurf machen, wenn er Aktien als reines Zockerprodukt ansieht und sich einen Sch... darum kehrt, was die Firma eigentlich macht. Das "Produkt" Aktie ist nun mal so gestaltet, dass auch Zocker Zugang dazu haben. Und dies von den Firmen oft nicht mal unbeabsichtigt. Man kommt an leichtes Geld und von Leuten, die nicht reinreden.

Umgekehrt ist auch gefahren. Wer nur "zockt" und sich einen Deut um "Aktionärspflichten" kümmert, soll dann auch nicht jammern, die Firma würde unverantwortlich hohe Saläre bezahlen.

Meveric wrote:

@Merced

Was nützen 55 Millionen übertragene Stimmrechte auf 150'000 Aktionäre die dann in einem Hallenstadion Sitzen und eine rote Fahne schwingen, wenn eine Person mit einer Grünen Fahne da sitzt und einen Hedgefund oder Grossinvestor vertritt.

Da nützt alles Fahnenschwingen der roten nichts wenn der mit der grünen Fahne etwas beschliesst.

Und so dreht sich die Spirale immer weiter. Dass ist eben der Nachteil einer AG.

Wink

Ich weiss was Du meinst, aber eigentlich haben Hedgefunds und Grossinvestoren auch das Ziel, mehr Geld zu den Aktionären und weniger an die Mitarbeiter fliessen zu lassen. Das Problem sind nicht die aktiven, sondern die passiven Investoren.

Ich hab im Frühjahr mal meinen Arbeitnehmervertreter in der PK gebeten, im Stiftungsrat einen Antrag bezüglich Stimmverhalten zu einer bestimmten Aktie zu stellen. Weil’s mich Wunder nahm, habe ich nachgefragt, wie oft sie schon so ein Begehren aus dem Versichertenkreis erhalten hätten. Die Antwort war ernüchternd.

Ich hab dann mal noch bei einer anderen, grossen PK nachgefragt, die nehmen ihre Stimmrechte gar nicht aktiv wahr.

Auch die Anlagefonds fallen nicht gerade durch Aktionärs-Aktivismus auf. Drum halte ich keine Fondsanteile. Würde ich welche halten, würde ich dem Fondsmanager Beine machen, nichts einfacheres zur Performancesteigerung, als ein bisschen Druck an der GV.

Viele Aktionäre machen ihren Job schlecht, und diejenigen, welchen das Geld gehört, nehmen das hin. So füllen halt die Politiker die Lücke und kochen ihr eigenes Süppchen. Traurig aber wahr.

Schönen Tag noch!

mfG

marabu
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SMI im Juni 2010

@Hutch 8)

Ich kann jede einzelne Zeile deines Statements unterschreiben! :idea:

Neu-SG
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SMI im Juni 2010

jeden Tag dasselbe. Start im Plus und dann wird gedrückt. Bin gespannt wann denen die Puste ausgeht. Ewig geht das sicher nicht so....

Johnny P
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Re: Achtung Gefahr

Hutch wrote:

Ich denke die Ursache des Uebels wurde hier hinlänglich diskutiert. Staatliche Eingriffe.

Nein umgekehrt...der Staat hat nicht eingegriffen wo der Markt versagte Wink Dort ist iMHO die Ursache des Übels.

„Alles was die Sozialisten vom Geld verstehen, ist die Tatsache, dass sie es von anderen haben wollen.“

Konrad Adenauer

marabu
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Re: Achtung Gefahr

Johnny P wrote:

Hutch wrote:
Ich denke die Ursache des Uebels wurde hier hinlänglich diskutiert. Staatliche Eingriffe.

Nein umgekehrt...der Staat hat nicht eingegriffen wo der Markt versagte Wink Dort ist iMHO die Ursache des Übels.

Gerade Links-Grün, welches sich vermeintlich sooooo naturnah glaubt, versteht eines der wesentlichsten Prinzipien der Natur nicht: "Es gibt sie nicht, die Perfektion, den idealen Zustand". Natur (also alle Lebensformen insgesamt) befindet sich in "Weiterentwicklung", d.h. in einem permanenten evolutionären Prozess. "Gut" oder "Schlecht" in moralischem Sinn gibt es nicht, sondern vielmehr ein "Try and Error". Und dies auf Mikro- als auch auf Makroebene. Was sich in einer bestimmten Umgebung nicht behaupten kann, wird zurückgedrängt oder verschwindet.

Bezogen auf unsere zivilisatorische Gesellschaft: Wir versuchen "Schatten zu fangen", wenn wir glauben, Alles und Jedes so regulieren zu können, d.h. es "perfekt" funktioniert. Hey, in unserer dynamischen Gesellschaft sind viele Strömungen (Kräfte) am Werk, welche das System zu ihren Gunsten zu beeinflussen versuchen.

Natürlich ist es notwendig, Rahmenbedingungen neuen Situationen anzupassen. Aber glaubt ja nicht, dass die Heerscharen von Wirtschaftsjuristen 8) und dergleichen nicht Mittel und Wege finden werden, die Ströme der Gelder wieder in ihrem Sinne umzuleiten. Lol

So what? Take it cool, relax and enjoy life... Wink

P.S. Ich erschrecke, wenn ich hier sehe, wie viele Leute hier einerseits dem Geld nachrennen und gleichzeit die rote Fahne in den Wind strecken. :roll:

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