SMI im Juni 2011

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MarcusFabian
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Re: Q

Bullish wrote:

Quantitätsgleichungslogik. Die Geld"menge" entsteht aber nicht netto, sondern durch irgend jemandens Verschuldung, der der Bedienung deren nachrennen muss. Ultimativ führt das alleine nicht zu Kaufkraftverlust.

Fein. Dann sollen doch die Amis gleich 15 Billionen Dollar drucken. Ach was - gleich 60 Billionen. Dann sind die Verpflichtungen aus Fanny Mae und Medicaid, Medicare der nächsten Jahre auch gleich bezahlt, wenn das alles auf die Kaufkraft des Dollars keinen Einfluss hat!

MarcusFabian
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Re: Das Déjà - Vu - Syndrom!

in_God_we_trust wrote:

Das kann gut und gerne noch ein paar Jahre oder Dekaden dauern, wenn überhaupt.

Es ist bei jedem Ponzi-Schema immer schwierig zu sagen, wann genau es platzen wird. Die US-Defizite verdoppeln sich ja schon fast jedes Jahr.

Wann genau "Game-Over" ist, bestimmen nicht einmal die Amis sondern deren Geldgeber. Wenn die Asiaten den Saftladen nicht mehr weiter finanzieren, geht's sehr schnell.

Ich weiss nicht, wann es soweit sein wird. Ich schätze die nächsten 1-2 Jahre. Dekaden wird es nicht mehr dauern. Je schneller, desto besser.

Ich weiss nur, dass ich nicht im Dollar sein will, wenn uns der Laden um die Ohren fliegt!

in_God_we_trust
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Re: Q

MarcusFabian wrote:

Ach was - gleich 60 Billionen.

Man muss ja nicht gleich mit dem Geld herumwerfen! Was hätte das für einen erzieherischen Effekt? Man muss zumindest so tun, als ob man sparsam mit dem Geld umgeht. Aber ja, das FED kann soviel drucken wie sie will.

Warum glaust Du den Journalisten, die so schreiben, als ob die Politiker nicht mehr wüssten, was sie tun? Die Politiker an der Macht wissen genau, was sie tun; die sind äusserst verschlagen.

Gruss
iGwt

"Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf." ( Psalm 127:2 )

MarcusFabian
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Re: Q

in_God_we_trust wrote:

Die wissen genau, was sie tun, die sind äusserst verschlagen.

Genau!

Simbabwe konnte das ja auch.

Wobei jetzt Bullish zu Recht einwenden wird, dass sich der US Staat in gleichem Masse verschulden muss, wie die FED Geld druckt.

Oder genauer: Die Geldmenge als Schuld aufnehmen, die nicht sonstwie (durch Geschäftsbanken) als Schuld übernommen werden.

Jedem Dollar, den die FED druckt muss also exakt ein Schuldner gegenüberstehen.

in_God_we_trust
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Re: Das Déjà - Vu - Syndrom!

MarcusFabian wrote:

Ich weiss nur, dass ich nicht im Dollar sein will, wenn uns der Laden um die Ohren fliegt!

Ich bin auch nicht in Dollars, sondern in CHF.

Gruss
iGwt

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MarcusFabian
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Re: Das Déjà - Vu - Syndrom!

in_God_we_trust wrote:

Ich bin auch nicht in Dollars, sondern in CHF.

Ja was jetzt?

Einerseits erwartest Du, dass der SMI profitiert, wenn die FED wieder die Druckerpresse anwirft und es mehr Döllis auf dieser Welt gibt aber andererseits meinst Du nicht betroffen zu sein, wenn uns der Dollar um die Ohren fliegt, weil Du in CHF bist?

Was meinst Du, was mit einer UBS, mit unseren PK-Geldern, mit dem Franken passiert, wenn der Dollar kollabiert? Gar nichts? Sogar weniger als nach der Lehman-Pleite?

in_God_we_trust
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Re: Q

MarcusFabian wrote:

Jedem Dollar, den die FED druckt muss also exakt ein Schuldner gegenüberstehen.

Selbstverständlich. Das ist der eigene Staat, die USA (oder die Gliedstaaten).

Gruss
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in_God_we_trust
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Re: Das Déjà - Vu - Syndrom!

MarcusFabian wrote:

Was meinst Du, was mit einer UBS, mit unseren PK-Geldern, mit dem Franken passiert, wenn der Dollar kollabiert? Gar nichts? Sogar weniger als nach der Lehman-Pleite?

Das passiert nicht alles an einem Tag. Natürlich wird der CHF mitbetroffen sein. Aber, wie in den letzten Jahren der CHF gegenüber dem Dollar gestiegen ist, wird der CHF weiter steigen. Das ist mir genug und wenn Gold noch mehr steigt, als der CHF gegenüber dem Dollar, dann freu ich mich halt für Dich. Mag Dich eben! Smile

Gruss
iGwt

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MarcusFabian
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SMI im Juni 2011

Das kann sogar in wenigen Stunden passieren und dann kommst Du aus falschen Positionen nicht mehr raus.

Aber Deine Entscheidung. So im Stil: "Im Moment regnet's. Wozu braucht mein Haus eine Feuerversicherung?"

Turbo
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SMI im Juni 2011

Na ja die Schuldenblase platzt noch nicht jetzt, aber eben da gebe ich MF recht irgend einmal ist genug Heu unten.

Im Moment warte ich auf Mittwoch und auf den Ausgang des Vertrauensvotum. Soblad die jetzige Regierung bestätigt wird, erwarte ich eine Trendwende, den dann wird Geld nach Athen fliessen und wir haben wieder ein Jahr Ruhe. Auch die AMIS werden wie immer ihre Obergrenze der Verschuldung erhöhen, das ist ja auch nichts Neues und dann werden wieder Wirtschaftszahlen und Unternehmensergebnisse im Vordergrund sein.

Ich hole es mir zurueck, du verdammtes Biest!

MarcusFabian
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Eben. Man kann es drehen und wenden, wie man will: Wer immer mehr ausgibt als er einnimmt kriegt irgendwann keinen Kredit mehr und ist pleite.

Den Zeitpunkt bestimmen die Gläubiger.

Sallatunturi
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@ MF

Es haben am Wochenende fast alle die Bilanz gelesen und setzen auf den sfr

Sfr ist gegenwärtig Papiergold

MarcusFabian
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SMI im Juni 2011

Interessant, dass der Begriff "Gold" langsam aber sicher wieder in den Sprachgebrauch zurückfindet als Synonym für "etwas wertvolles", "etwas wertstabiles".

Wobei sich dann zwangsläufig die Frage stellt. Auch wenn der Franken (fast) so gut wie Gold ist. Warum nicht direkt Gold halten und sich somit von den Spärenzchen der SNB oder allfälligen internationalen Währungs- und Kreditkrisen unabhängig machen?

Gold ist Geld. Alles andere ist Kredit

(J.P. Morgan)

Turbo
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SMI im Juni 2011

Wenn es soweit kommt, wird auch der SFR unter die Räder kommen, dann wird Gold den besten Gegenwert bieten. Aber eben dies wird noch ein Weilchen dauern, da niemand Interesse hat, das kapitalistische System zum Scheitern zu bringen, den jetzt leben mehr oder wneniger alle davon. Wink

Ich hole es mir zurueck, du verdammtes Biest!

oslo11
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Ende Juni naht Zeit um wieder einzusteigen

Wahrscheinlichkeit dass es bald wieder massiv steigt erachte ich bei 80% Wink

kaufen, verkaufen so dass jeder was hat..........

in_God_we_trust
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SMI im Juni 2011

MarcusFabian wrote:

Das kann sogar in wenigen Stunden passieren und dann kommst Du aus falschen Positionen nicht mehr raus.

Bin schon draussen (grösstenteils). Lol

Bin erst wieder drin, wenn es sicher nicht passiert: Im Winterhalbjahr.

Selbst in den Crashjahren 1929 und 2009 ist Dir nichts passiert, wenn Du im vorangegangenen Herbst eingestiegen und im Frühling wieder ausgestiegen bist!

Die einen können eben auf Wasser gehen und versinken nicht! Smile

Gruss
iGwt

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Turbo wrote:

Wenn es soweit kommt, wird auch der SFR unter die Räder kommen, dann wird Gold den besten Gegenwert bieten. Aber eben dies wird noch ein Weilchen dauern, da niemand Interesse hat, das kapitalistische System zum Scheitern zu bringen, den jetzt leben mehr oder wneniger alle davon. Wink

Nie wird irgend jemand ein Interessa daran haben, das kapitlistische System zum Scheitern zu bringen, nie! Vergiss es! Nur ruchlose Banditen vielleicht, aber auch sie werden es bereuen, wenn sie im Gefängnis ihre wohlverdiente Strafe absitzen werden.

Gruss
iGwt

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Bullish
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MarcusFabian wrote:

Wobei sich dann zwangsläufig die Frage stellt. Auch wenn der Franken (fast) so gut wie Gold ist. Warum nicht direkt Gold halten und sich somit von den Spärenzchen der SNB oder allfälligen internationalen Währungs- und Kreditkrisen unabhängig machen?

Ja, so ist das halt. Man könnte aber auch einmal diesen Text nach "Gold" durchsuchen und sich fragen, ob Gold in der monetären Sphäre des FED eine Rolle spielt oder nicht:

http://www.federalreserve.gov/aboutthefed/section16.htm

Jeder kann dann selber seine Schlüsse daraus ziehen.

MarcusFabian
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in_God_we_trust wrote:

Aber eben dies wird noch ein Weilchen dauern, da niemand Interesse hat, das kapitalistische System zum Scheitern zu bringen,

Wie war das mit anderen Crashs: Gab es da eine Gruppe von Leuten, die sich friedlich zusammengesetzt und dann entschieden haben, ob es in ihrem Interesse ist, einen Crash zuzulassen?

Ist es nicht vielmehr so, dass es einfach passiert und am Ende niemand weiss, wer jetzt als erster "Feuer, alles raus!" geschrien hat?

MarcusFabian
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Bullish wrote:

Ja, so ist das halt. Man könnte aber auch einmal diesen Text nach "Gold" durchsuchen und sich fragen, ob Gold in der monetären Sphäre des FED eine Rolle spielt oder nicht:

(14 mal, wenn ich recht gezählt habe)

Zumindest hat Alan Greenspan Gold nie aus den Augen verloren:

“What is fascinating is the extent to which gold still holds reign over the financial system as the ultimate source of payment.”

(Alan Greenspan, 9.9.2009)

Und dennoch finden wir - auch in diesem Forum - viele Leute, die in Gold nur noch einen ziemlich sinnlosen Rohstoff sehen und auf ungedecktes Papier setzen!

in_God_we_trust
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Besser, das Papier ist durch Vertrauen gedeckt, als durch Gold!

Wenn das Vertrauen weg ist, dann hilft auch Gold nichts mehr. Denn schon heute fragen sich etliche, ob das Gold in Fort Knox wirkliches Gold ist. Wieviel mehr erst, wenn sie eine goldgedeckte Währung hätten?

In der Schweiz haben wir einfach einigermassen Vertrauen in unsere Politiker in Bern. Deshalb funktionniert alles einigermassen und der Franken ist einigermassen stark.

In den USA und Europa ist das Vertrauen der Bürger arg strapaziert worden. Deshalb ist ihre Währung schwächer. Steigern sie da Vertrauen, steigt auch die Währung wieder.

Gruss
iGwt

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MarcusFabian
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in_God_we_trust wrote:

Besser, das Papier ist durch Vertrauen gedeckt, als durch Gold!

In der Schweiz haben wir einfach einigermassen Vertrauen in unsere Politiker in Bern. Deshalb funktionniert alles einigermassen und der Franken ist einigermassen stark.

“Betting against gold is the same as betting on governments. He who bets on governments and

government money bets against 6.000 years of recorded human history”

Charles DeGaulle

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Ich wette nicht gegen Gold. Gold hat seine Berechtigung. Ich sage nur: Wichtiger als Gold ist gerechtfertigtes und verdientes Vertrauen in die Regierung. Wichtiger als Gold ist auch Wissen und Erkenntnis.

Vertrauen in eine Regierung basiert darauf, dass wir wissen, dass sie Menschen sind, wie Du und ich, dass wir sie gewählt haben, dass sie sich gegenseitig kontrollieren und dass das System gut eingerichtet ist mit Gewaltentrennung, sinnvoller Justiz und korrekter Polizei.

Uebrigens, unser Papiergeld ist auch durch materielle Dinge gedeckt: Das Land der Schweiz, die Seen, die Flüsse, die Luft, die Autobahnen, die Gebäude, die Strassen, die Tunnels, die Berge und Bergwege und die Skills der Menschen! Ist das alles weniger Wert als ein paar Tonnen Gold?

Gruss
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MarcusFabian
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in_God_we_trust wrote:

Uebrigens, unser Papiergeld ist auch durch materielle Dinge gedeckt: Das Land der Schweiz, die Seen, die Flüsse, die Luft, die Autobahnen, die Gebäude, die Strassen, die Tunnels, die Berge und Bergwege! Ist das alles weniger Wert als ein paar Tonnen Gold?

Danke, das Zitat werde ich mir aufbewahren! LolLolLol

in_God_we_trust
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Im Uebrigen ist doch egal, was ein Franken wert ist. Nur in Relation zu anderen Währungen und ja, auch Gold und allem anderen, was man sich mit einem Franken kaufen kann, sieht man seinen relativen Wert.

Es ist doch völlig egal, wieviel ein Kilo Brot in Franken und Rappen kostet. Entscheidend für den Bäcker ist einzig der prozentuale Profit (Erlös minus Kosten) und ein guter Absatz und schlussendlich, wieviel er auf sein Sparkonto legen kann!

Und für den Käufer ist nur wichtig, wieviel Prozent seines Einkommens er für Brot ausgeben muss, d.h. im Endeffekt auch eigentlich nur, wieviel er auf sein Sparkonto legen kann.

Für das Bargeldkonto ist vor allem wichtig, dass es sicher ist und dass die beiden nichts verlieren, d.h. der reale Zins grösser oder gleich Null ist.

Ihre gesammelten Ersparnisse legen sie sowieso am Besten einmal in Immobilien an. Die können in einem rechten Staat nämlich nicht gestohlen und auch - wenn korrekt versichert - nicht vernichtet werden.

Alles andere, ob Greenspan oder Bernake oder Hildebrant, ob Geld drucken oder Dollar kaufen oder Euro verkaufen, all dies ist ihnen schnurz.

Gruss
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in_God_we_trust wrote:

Ihre gesammelten Ersparnisse legen sie sowieso am Besten einmal in Immobilien an. Die können in einem rechten Staat nämlich nicht gestohlen und auch - wenn korrekt versichert - nicht vernichtet werden.

Das wird ein bisschen schwierig, wenn sogar die Seen, Berge, Flüsse und die Luft für die Deckung der Währung herangezogen werden müssen, gelle? Biggrin

Aber dafür sind wir im falschen Thread. Schreib Deine Ansichten lieber hier: http://www.cash.ch/node/3248

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noch ein kleines Schreckmümpfeli
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SMI im Juni 2011

Why Germany must exit the euro

Germany - not Greece - has 'destabilised the euro area and is one of the biggest road-blocks to its ultimate recovery.

Imagine you’re in charge of Europe. Not, I grant you, the opportunity of a lifetime, but let’s narrow down the job description to one specific question. The only way you can save the single currency is to eject one country from the eurozone. So, who is it to be?

You might be tempted this weekend to say Greece, for understandable reasons. Not only is it facing almost certain default, it has been a constant thorn in the side of the euro – spending too much, saving too little, and displaying the kind of corporate and statistical honesty you could only hope to match by placing Bernie Madoff in charge of FIFA.

But Greece is not the word. Stricken though it is, lancing that particular boil won’t help. Greece’s issues have always been a manifestation of a far deeper problem with the currency, one that policymakers still seem unable to confront. The eurozone has been pulling itself apart for years; removing Greece will not change that.

http://www.telegraph.co.uk/finance/financialcrisis/8584064/Why-Germany-m...

querschuesse.de

in_God_we_trust
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Re: noch ein kleines Schreckmümpfeli

alpenland wrote:

von Claus Vogt :roll: :roll: :roll: :roll: :roll:

Der sollte zuerst mal deutsch lernen, bevor er wieder einen Artikel schreibt. Gehaltloser und stupider geht's wohl nicht mehr. Da sind die Weltuntergangs Szenarien eines gewissen Marc Faber viel geistreicher!

Alpenland, das hätte ich von Dir nicht erwartet, dass Du solchem Mist auf den Leim gehst!

Gruss
iGwt

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MarcusFabian
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SMI im Juni 2011

orangebox wrote:

Why Germany must exit the euro

Germany - not Greece - has 'destabilised the euro area and is one of the biggest road-blocks to its ultimate recovery.

Ist im Wesentlichen, was auch Professor Hankel sagt: Eine Trennung von Nord- und Süd-Euro. Also Deutschland, Niederlande, Österreich, Finnland in einem hochwertigen Nord-Euro und der Knoblauchgürtel im Süd-Euro.

Es spielt keine Rolle, welche der beiden Gruppen den aktuellen Euro verlässt.

Ob das allerdings irgendwelche (Struktur-)Probleme löst, wage ich zu bezweifeln.

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