SMI im Mai

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MarcusFabian
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SMI im Mai

Johnny P wrote:

Ich bin long im YM, die Trendlinie hat bis jetzt gehalten.

YM???

SUCHRESULTATE

Suchbegriff:

exakt

KURSE

gefunden: 14

Name Symbol Börse Valor Typ Last Datum

YM BIOSCIENCES FQA BEB 1209705 Aktien 0.513 5.05.08

Klärst Du mich mal auf?

Johnny P
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SMI im Mai

Das ist das Kürzel für den kleinen Dow Jones Future (5$ pro Punkt)...den wirst Du schon bald kennenlernen 8) Wink

Der YM wird an der ECBOT gehandelt.

Übrigens: ES (SP500) und ER2 (Russel2000)

„Alles was die Sozialisten vom Geld verstehen, ist die Tatsache, dass sie es von anderen haben wollen.“

Konrad Adenauer

wildhund
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SMI im Mai

eingestiegen bei

Petroplus

UBS

Rück

Geberit

und noch weitere

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KIM
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SMI im Mai

@ wildhund

Darf ich dich fragen, was dich dazu bewegt, long zu gehen? :idea:

"Börsenerfolg ist eine Kunst und keine Wissenschaft."
André Kostolany
 

untouchable
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SMI im Mai

Der Dow scheint eine andere Richtung zu sehen Smile Intressant die Amis aka Optimisten pushen hoch.

wildhund
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SMI im Mai

Mein Bauchgefühl sagt, dass die Reaktion gegen unten übertrieben war und eine Gegenreaktion kommen wird. In den letzten Tagen hat sich immer wieder gezeigt, auf schlechte Nachrichten ein Tief und kurz darauf Reaktion. Wir werden sehen.

Ein wilder Hund ist kein wilder Hund, wenn er nicht etwas wild ist.

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Johnny P
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SMI im Mai

Ich sah ein gutes CRV beim Einstieg!

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Konrad Adenauer

Green_Friday
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SMI im Mai

Herr SMI hat kräftig übertrieben. Wir danken den Banken.

Mister Dow geht wieder auf die 13K

Meine SMUKD sehen Morgen sicher wieder bessere Zeiten.

Johnny P
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SMI im Mai

Ich realisiere mal! Das war ein toller long! 109 Punkte 8)

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Konrad Adenauer

Touni
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SMI im Mai

@Johnny

Gratuliere zu den $ 545.- p.K, wie viele Kontrakte hattest du..?

Eigentlich wollte ich ja nicht mehr auf den SMI traden, aber es reizt mich sehr noch schnell mit einem Call einzusteigen oder soll ich lieber bis morgen früh vor Börsenöffnung warten..?

"Die Betrachtung der Dinge, so wie sie sind, ohne Ersatz oder Betrug, ohne Irrtum oder Unklarheit, ist eine edlere Sache als eine Fülle von Erfindungen." Francis Bacon (1561-1626)

Johnny P
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SMI im Mai

Touni wrote:

@Johnny

Gratuliere zu den $ 545.- p.K, wie viele Kontrakte hattest du..?

Das ist ein Staatsgeheimnis Lol

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Konrad Adenauer

chuecheib
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SMI im Mai

Johnny P wrote:

Touni wrote:
@Johnny

Gratuliere zu den $ 545.- p.K, wie viele Kontrakte hattest du..?

Das ist ein Staatsgeheimnis Lol

so wie bei kerviel ? BiggrinBiggrinBiggrin

START! Time to play the Game !!!!!

Johnny P
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SMI im Mai

chuecheib wrote:

so wie bei kerviel ? BiggrinBiggrinBiggrin

So in etwa...bin seit dem ATH long und verbillige jede Woche mit der doppelten Position LolLolLol

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Konrad Adenauer

Touni
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SMI im Mai

Also Leute. Der Dow schloss mit 0.4% im Plus. Differenz seit SMI-Schluss + 0.8%

Wenn noch der Nikkei mitspielt wird es morgen grün oder...? Smile

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Vontobel
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SMI im Mai

Touni wrote:

Also Leute. Der Dow schloss mit 0.4% im Plus. Differenz seit SMI-Schluss + 0.8%

Wenn noch der Nikkei mitspielt wird es morgen grün oder...? Smile

Der SMI hat morgen definitiv Aufholpotential.

Ich weiß, dass ich nichts weiß!



www.starmind.com - Know-How Trading

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chuecheib
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SMI im Mai

joa morgen könnte es durchaus zu einem schönen gap up kommen

der dow selbst überrascht mich weniger aber wieso zum teufel gewinnt der dollar ? eine bananenwährung sollte doch sinken wenn die commodities steigen...

bis 16 uhr nahm alles seinen gewohnten gang und man hätte das ganze eigentlich auch weiterlaufen können .. aber .. dort kommt auf einmal ein reversal .. na ja .. holen wir halt nochmals anlauf Blum 3 ..

so wie ich das grad sehe trifft das nur auf den CHF/USD zu .. dumme SNB ... pfui .. 4 mrd minus und weiter wertloses papier kaufen Blum 3 ..

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Endspurt
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SMI im Mai

Ich glaube schon, dass der SMI morgen zu Beginn zulegen wird. Zu stark waren heute die Abgaben

und die Erholung nur noch kurz.

Mindestens 50 bis 70 Punkte müssten drinliegen, da sich zusätzlich auch der Dollar wieder auf 1.05 erholt hat. Smile

Johnny P
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Cisco und Walt Disney mit starken Zahlen...und weiter gehts richtung norden!

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Konrad Adenauer

chrigi@cash
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off-ex

sry, off topic

ab wann können bei swissquote off-ex wieder optionen von VONTOBEL gehandelt werden?

danke

„Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.“

Touni
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Re: off-ex

@chrigi

Ab 08:00 Uhr.

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Elias
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SMI im Mai

die US-Futures sind im Minus.

Das wir wohl nix mit einer Erholung heute.

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

Johnny P
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Die drehen gleich nach Norden.

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Konrad Adenauer

wildhund
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SMI im Mai

US Futures minus 0.2 % ist nicht wirklich relevant. Zu gering um Aussagekräftig zu sein. Das kann in alle Richtungen schnell ändern.

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chuecheib
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SMI im Mai

die futures sind so oder so noch nicht so wichtig um diese uhrzeit ... allerdings werte ich die tatsache dass der dow an der gd klebt als negativ .. dadurch sehe ich kein potenzial mehr nach oben .. und ne menge nach unten ..

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bartholomäus
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SMI im Mai

Das wird leider wie befürchtet eine schwierige Nummer heute. UBS zieht die Finanzwerte mit in den Keller, die Roche hintert Novartis an Höhenflügen und dann zu guter letzt noch die Swisscom :cry:

Alle Worte scharwenzeln um die Wahrheit herum; sie ist keusch. Wilhelm Busch

Johnny P
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SMI im Mai

Ich geh jetzt long mit engem Stopp im FSMI und YM

Edit: Ich liebe es den Boden zu erwischen :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

„Alles was die Sozialisten vom Geld verstehen, ist die Tatsache, dass sie es von anderen haben wollen.“

Konrad Adenauer

Johnny P
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SMI im Mai

Dow Fut wieder >13k, DAX Breakout aus Breieckformation...sîeht gut aus 8)

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Konrad Adenauer

wildhund
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SMI im Mai

Es kommt gut. Der Riecher gestern einzusteigen war gut. Die Börsenentwicklung heute ist in Ordnung. Schade, dass gewisse Titel sich noch schwer tun, aber auch diese erholen sich langsam.

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wildhund
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Banken schrieben wegen Finanzkrise 320 Milliarden Dollar ab

Frankfurt/Hamburg. ap/baz. Banken in aller Welt haben nach einem Bericht der «Zeit» wegen der Finanzmarktkrise bisher rund 320 Milliarden Dollar abgeschrieben. Die Wochenzeitung berichtete am Mittwoch vorab unter Berufung auf eine «interne Übersicht, die europäische Zentralbanker angefertigt haben», diese Summe umfasse Abschreibungen bis Ende vergangener Woche. «Um ihre Existenz zu retten, verschafften sich strauchelnde Geldhäuser im selben Zeitraum neues Kapital von mehr als 230 Milliarden Dollar.»

Die Europäische Zentralbank äusserte sich auf AP-Anfrage nicht. EZB-Sprecher Raphael Anspach sagte, die Zentralbank kommentiere dies prinzipiell nicht.

Laut «Zeit» ist die internationale Finanzmarktkrise, die im vergangenen Jahr mit der US-Immobilienkrise ihren Anfang nahm, trotz dieser Milliardensummen noch nicht überwunden. Gemessen an der bereits im April veröffentlichten Schätzung des Internationalen Währungsfonds, der die weltweiten Kosten der Krise auf bis zu eine Billion Dollar schätzt, sei erst knapp ein Drittel des Bedarfs an Wertberichtigungen bewältigt.

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seraphin
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Jingle Mails als Schrecken für die US-Banken

3 Millionen Häuser stehen in den USA leer – den Schaden haben die Banken

Kann ein Hausbesitzer in den USA seine Hypothek nicht mehr bezahlen, steckt er den Hausschlüssel in ein Couvert und schickt ihn an seine Bank. Das Problem hat sich für ihn erledigt, das ganze Risiko liegt nun bei der Bank. Im Gespräch erklärt Otto Waser, Partner und Chefökonom der R & A Group, dieses problematische System und seine Auswirkungen.

Von Zoé Baches

Aus den USA erreichen uns Bilder ganzer Quartiere, deren Häuser verlassen worden sind. Was ist der Grund für diese Häuserflucht?

Otto Waser: Diese leeren Häuser stehen vor der Zwangsversteigerung und sind zurück an die Banken gefallen. Tatsächlich sind die Zahlen enorm. Zum heutigen Zeitpunkt sind fast 3 Millionen Häuser in den USA davon betroffen. Hochgerechnet auf die letzten zwölf Monate standen im Schnitt 2,5 Millionen Häuser vor einer Zwangsversteigerung.

Weshalb so viele?

Wegen der Finanzkrise, aber auch wegen der Art und Weise, wie der Immobilienmarkt in den USA funktioniert. Der Grossteil dieser Häuser steht leer, weil die Banken ihre Hypothekarzinsen erhöht haben. Allerdings, in den USA gehört die Massnahme der Zwangsversteigerung zum Alltag. Noch vor zwei Jahren, also vor der Subprime-Krise, lag die Zahl der wegen einer Zwangsversteigerung leerstehenden Häuser immerhin bei einer Million. Zum Vergleich: Total gibt es in den USA rund 110 Millionen Häuser.

Warum gehören Zwangsversteigerungen in den USA zum Alltag?

Wenn eine Bank einen Hypothekarkredit vergibt, erhält sie als einzige Sicherheit das Haus des Schuldners. Das ist alles. In der Schweiz hat die Bank ebenfalls das Haus als Sicherheit, wenn aber der Schuldner die Hypothek eines Tages nicht mehr bezahlen kann, können die Banken auch auf die Person des Schuldners zurückgreifen. Das ist in den Vereinigten Staaten nicht möglich.

Wie läuft das im Detail ab?

Nehmen wir an, ein Amerikaner hat vor einigen Jahren ein Haus gekauft , dass er sich eigentlich nicht leisten kann. Doch hat ihm seine Bank den Kredit für 0 Prozent Zins gegeben. Jetzt, wo die Banken wegen ihren Problemen die Hypothekarzinsen angehoben haben, kann er es sich definitiv nicht mehr leisten. Nun schreibt er seinem Finanzhaus einen Brief, erklärt, dass er das Haus nicht mehr will, legt den Hausschlüssel in das Couvert und bringt den Brief auf die Post. Damit ist für ihn das Problem erledigt.

Das heisst, 3 Millionen Leute haben ihre Hypothekarzinsen nicht bezahlt, jetzt haben sie einfach den Hausschlüssel an die Bank geschickt und damit hat sich die Sache erledigt?

Ja, das Ganze hat sogar einen Namen – Jingle Mail, von Jingle Bells - die Post, die klingelt, wenn sie bei den Banken ankommt. Die Häuser gehören jetzt den Banken, aber mehr kriegen sie nicht. Aber nicht alle säumigen Schuldner haben natürlich von sich aus gehandelt, bei vielen haben auch die Banken die Zwangsvollstreckung eingeleitet.

«Wenn jemand aus seinem Haus auszieht, heisst das nicht unbedingt, dass er mittellos geworden ist»

Betroffen sind wohl nur Menschen, die über wenig Besitztümer verfügen?

Meist sind schon ärmere Amerikaner und Randgruppen betroffen, aber nicht einmal das muss sein. Es ist sogar möglich, dass ein Hausbesitzer eine Million Dollar auf einem Konto hat. Das nützt der Bank gar nichts, sie kann ja darauf keinerlei Rückgriff nehmen. Das ist entscheidend – wenn jemand aus seinem Haus auszieht, heisst das nicht unbedingt, dass er mittellos geworden ist, es kann auch heissen, dass er das Haus nicht mehr will.

Heute stehen 3 Millionen Häuser leer, geht das noch weiter?

Ja, das ist ein Prozess, der weitergeht. Der Grund sind die Häuserpreise. Bereits sind diese um 15 bis 20 Prozent gesunken, das wird anhalten. Der nächste Schritt könnte dann so aussehen. Ein Hausbesitzer hat für ein Haus 200’000 Dollar bezahlt, 180'000 Dollar davon hat ihm die Bank gegeben. Später hat sich der Hauswert auf 300’000 Dollar erhöht, weshalb der Besitzer seine Hypothek um 100‘000 Dollar erhöhen konnte. Heute ist der Häuserpreis wieder auf 200’000 Dollar gesunken. Verkaufte der Hausbesitzer sein Haus jetzt, verlöre er 80'000 Dollar – die Differenz zwischen der Hypothek und dem heutigen Hauswert. Da ist es doch viel billiger, wenn er den Schlüssel an die Bank schickt und wegzieht.

Gibt es Schätzungen, wie viele Häuser in den USA wegen der Subprime-Krise schlussendlich leer stehen werden?

Es gibt Extremschätzungen, die gehen davon aus, dass bis 10 Millionen Hausbesitzer einen Anreiz hätten, diesen Weg zu wählen. Ganz sicher werden das sehr viele nicht tun, aber vom System her ist der Anreiz da.

Die Hausbesitzer kommen also gut weg?

Ja und das ist das Interessante an der Immobilienkrise. Die Banken und deren Aktionäre bezahlen einen mindestens so grossen Preis wie der Konsument, beziehungsweise der Hauseigentümer. Dass der Konsument in den USA bisher nicht so stark von Subprime getroffen wurde, hatte auch einen mildernden Einfluss auf die Auswirkungen der ganzen Finanzkrise.

Sind die Schweizer Grossbanken auch direkt von dieser Entwicklung betroffen?

Indirekt über die massiven Abschreiber von Hypotheken-Wertschriften ganz massiv, aber im eigentlichen Hypothekargeschäft sind die UBS und die Credit Suisse in den USA wenig exponiert. Es gibt aber andere europäische Banken wie die Royal Bank of Scottland oder BNP Paribas, die in den USA das Kreditgeschäft betreiben. Doch ist es kein wesentlicher Teil des Geschäfts.

«Jetzt zeigt das System seine Schwäche»

Wie gehen die betroffenen Banken in den USA mit dieser Situation um?

Sie richten sich darauf ein, so ist einfach das System. Die meisten Banken können mit dem System umgehen und in normalen Zeiten haben sie damit auch kein grosses Problem. Doch haben wir jetzt keine normalen Zeiten – der gegenwärtige Rückgang der Häuserpreise ist immerhin der grösste seit der Grossen Depression in den dreissiger Jahren im letzten Jahrhundert – und das System zeigt seine Schwäche.

Welche Auswirkungen wird diese Entwicklung haben?

Viele der einstigen Hauseigentümer gehen jetzt Mietverträge ein. Bereits haben in die Mietpreise in den USA angezogen.

Die Banken, die jetzt auf den leeren Häusern sitzen, könnten diese doch einfach vermieten.

Die Vermietung von Häusern ist einfach kein Bankgeschäft. Die Banken wollen saubere Bücher haben. Sie wollen die Häuser verkaufen, manchmal ist es ihnen fast egal zu welchem Preis, Hauptsache weg.

Die Schwäche des Systems könnte auch eine weitere Regulierung zur Folge haben?

Ja, die Gefahr besteht. Man wird politisch intensiv diskutieren und wohl auch wissenschaftlich aufarbeiten, ob die Rahmenbedingungen richtig sind . Zu fürchten ist ein kurzsichtiger politischer Aktivismus, ähnlich wie damals beim Sarbanes-Oxley-Act, dem Corporate-Governance-Gesetz, das wenig bringt und hohe Kosten verursacht.

Dennoch, eine gewisse Regulierung fänden Sie gut.

Es bleibt zu hoffen, dass einzelne institutionelle Regeln geändert werden, die nicht optimal sind. So die Art und Weise, wie die Hypothekarkredite gesichert sind und die einseitige Belastung der Banken. Denn das fördert auch das Entstehen solcher Immobilien-Blasen.

Wie lange dauert die Krise noch?

Wir schätzen, dass es noch zwei Jahre dauert, bis sich der ganze Kreditzyklus durch das System durchgearbeitet hat, sprich, bis sich der ganze Schaden wegen der Krise gezeigt hat. Zum einen sinken die Häuserpreise weiter, gleichzeitig verschlechtert sich die Beschäftigungslage und das bei rekordhohen Ölpreisen. Das dem Privaten nicht mehr so viel Geld zur Verfügung steht, wird die Anspannung im Immobiliensektor aufrecht erhalten. Dieser Zyklus ist überhaupt noch nicht ausgestanden.

Bei 1 Million steig ich aus......

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