SMI im Mai 2009

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01.05.2009 00:40
#1
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SMI im Mai 2009

Beginnen wir wie immer mit dem

Rückblick auf den April.

Meine Prognose für den April lautete, dass sich die Bärenmarktrally bis Mitte April fortsetzen und die Kurse danach sinken würden.

Das war soweit richtig als wir tatsächlich am 17. April ein Hoch hatten aber falsch, weil die Kurse seither nicht abwärts sondern seitwärts tendierten. Sogar mit einem neuen Hoch im SMI gestern, 30. April.

Hier der Chart:

Nach einmonatiger Seitwärtsbewegung ist der MACD auf hohem Niveau gefangen. Steigen kann er kaum noch und runter will er auch noch nicht so richtig. Eine Pattsituation also, bei der allerdings das Potenzial nach unten höher ist als jenes nach oben.

Vergleichen wir hierzu den S&P 500:

Hier gab es gestern einen gescheiterten Ausbruchsversuch, der mit einem kleinen Hammer endete. Der Hammer (Candlestick Umkehr-Kerze) ist aber erst bestätigt, wenn heute, Freitag, der S&P mit einem gap-down eröffnet.

Ich will nicht ausschliessen, dass die Kurse auch weiterhin noch in ihrer Seitwärtsrange verharren können aber die aktuelle Abflachung deutet doch sehr auf ein Ende der Bärenmarktrally hin.

Hier sieht man es sehr gut im Vergleich mit den letzten beiden Rallyes:

Eine komplette Fehleinschätzung ist mir beim Goldpreis gelungen. Hier hatte ich um den 6. April mit einem Ausbruch gerechnet:

Der Ausbruch kam zwar tatsächlich, allerdings leider in die falsche Richtung. Sad

Was uns derzeit beschäftigt sind zwei Ereignisse des April:

* Lockerung der Bewertungsvorschriften

* Schweinegrippe

Gehen wir's kurz durch:

Lockerung der Bewertungsvorschriften

Wer eine Bilanz erstellt, muss seine Aktiva bewerten. Bei der Bank sind das Papiere. Nicht immer lässt sich der Wert eines Papieres festlegen. Man unterscheidet deshalb zwischen Level 1, 2 und 3.

Level 1: Hierbei handelt es sich um Papiere wie Aktien oder Obligationen, für die ein liquider Markt existiert und sich somit der Wert des Portofolios exakt bestimmen lässt.

Level 2: Sind Werte, für die ein Markt existiert aber dennoch der Wert geschätzt werden muss. Beispielsweise Liegenschaften.

Level 3: Sind Papiere für die kein Markt existiert. Darunter fallen die toxischen Papiere - auch als Giftmüll bekannt - wie ABS', CDO's, MBS etc.

Die Lockerung der Bilanzierungsvorschriften bezieht sich auf die Level 3 Papiere. Bisher mussten die bis zum recht niedrigen Marktpreis abgeschrieben oder sogar zu 100% abgeschrieben werden. Entsprechend wurden die Bilanzen der Banken belastet und die Banken in den Beinahe-Konkurs getrieben.

Neu dürfen diese Papiere nun mit einem beliebigen Preis bewertet werden.

Ein Papier, das z.B. $100 kostete und jetzt einen Marktpreis von noch $5 hat, muss nun nicht mehr mit $95 abgeschrieben werden sondern kann mit irgend einem Betrag zwischen $5 und $100 in der Bilanz auf der Aktivseite auftauchen.

Für die Banken hat das den Vorteil, dass die wahren Verluste nun verschleiert werden können und eine Bank nun statt Verlust einen Gewinn ausweisen kann , wenn sie die Bewertung hoch genug ansetzt. Citigroup und Bank of Amerika haben das letzte Woche ja vorexerziert.

Nun, Giftmüll bleibt Giftmüll. Auch, wenn man ihm nun ein neues Preisschild aufklebt. Der Nachteil dieser Lockerung ist schlicht der, dass die Transparenz nun völlig flöten gegangen ist. Bankbilanzen sagen nun nichts mehr über den finanziellen Status der Bank aus. Deshalb dürften auch die Aktienpreise der Finanzinstitute nicht wesentlich steigen. Im Gegenteil, die Verunsicherung ist gestiegen.

Schweinegrippe

Im Moment herrscht grosse Unsicherheit, weil sich die Informationen widersprechen. Einerseits gilt die Grippe als sehr harmlos was den Krankheitsverlauf betrifft. Aber das sind Viren der ersten Generation immer. Insofern macht es Sinn, die Grippe dieses Jahr auszurotten, weil der Virus sonst per 2010 zu einer tödlicheren Bedrohung mutieren könnte.

Der Einfluss auf die Börse trifft Transport und Tourismus. Die Aktien von Reiseveranstalten und Fluglinien haben in der Folge stark gelitten. Im Schlepptau der Airlines hat auch der Ölpreis gelitten.

Roche hingegen konnte dank Tamiflu punkten.

Ausblick auf den Mai

Die neusten Steuerdaten aus den USA müssten eigentlich heute veröffentlicht werden. Wir wissen bereits in welche Richtung sie zeigen: Mehr Schulden.

Es wird damit gerechnet, dass die Steuereinnahmen um 28% zurückgegangen während die Staatsausgaben um 44% gestiegen sind. Positive wie auch negative Überraschungen sind zwar in beide Richtungen möglich aber unter dem Strich kann man prophezeien, dass der Dollar und US-Schuldpapiere nicht zu den Best-Sellern der nächsten Monate gezählt werden dürfen.

Saisonal gehört der Mai zu den schlechtesten Börsenmonaten. Wir alle kennen ja den Spruch "Sell in May". Dies, in Kombination mit den aktuellen überkauften Charts lässt den Schluss zu, dass es im Mai abwärts geht. Mindestens bis 4800, wenn die Bullen Glück haben. Wahrscheinlicher aber in Richtung 4200 beim SMI.

Das wären entsprechend etwa 600 im S&P und 3300 im DAX.

Nicht, dass diese Werte bereits im Mai erreicht werden müssen aber das ist so in etwa die Richtung.

Wenn Währungs-mässig nichts aussergewöhnliches passiert müsste Gold die nächsten 3 Monate ziemlich lustlos um $900 pendeln.

Was dem widerspricht ist der unbemerkte Ausbruch des TYX:

Der TYX, das sind die Renditen der 30-jährigen US Treasury Bonds. Ein steigender TYX bedeutet also, dass die Preise der Bonds sinken.

Das ist genau das Signal, auf das ich bereits seit 3 Monaten warte.

Zur Rekapitulation:

Die Preise der US-Schuldpapiere richten sich nach Angebot und Nachfrage. Der US Staat muss seine Konjunktur- und Bailout-Programme über neue Schulden finanzieren. Schliesslich hat er ja kein Geld.

Werden diese Treasuries - wie im November, Dezember 2008 - sehr stark nachgefragt, weil Treasuries als sicherer Hafen gelten, dann steigt der Preis und im Umkehrzug sinken die Renditen, der TYX. Da diese Papiere in Dollars bezahlt werden müssen, steigt entsprechend auch der Dollar, denn Ausländer müssen erst Dollars kaufen, um damit die Treasuries bezahlen zu können.

Umgekehrt sinkt der Preis der Treasuries (sowie des Dollars), wenn Treasuries vermehrt verkauft werden. Der TYX steigt.

Das ist die Situation, die wir jetzt haben. Die Preise der Treasuries beginnen nach unten auszubrechen. Allerdings müssen wir das noch weiter beobachten, denn bisher ist der Dollar dem Preis der Treasuries noch nicht gefolgt.

Das lässt zwei Schlussfolgerungen zu:

1. Der Dollar wird zeitverzögert auch sinken.

2. Die Treasuries wurden vornehmlich durch Amerikaner verkauft, die nur aus Treasuries, nicht aber aus Dollars geflohen sind.

Spekulativ kann man das nun mit einem Short auf den Dollar traden. Der wird jetzt nämlich entweder gleich bleiben oder sinken.

Der Bond-Markt ist mit $86 Billionen der grösste Markt der Welt (Welt Aktienmarkt = $30 Billionen, US GDP = $11 Billionen) und bestimmt den weiteren Verlauf der Aktienmärkte und Währungen.

Ein steigender TYX kann auf einen Vertrauensverlust ins US Finanzsystem hindeuten. Konkret: Die Fähigkeit der USA, ihre Schulden zu bedienen.

Bisher ist zwar noch alles im grünen Bereich aber wir haben uns hier ja angewöhnt, auf möglichst frühzeitige Indikatoren zu achten, um von einem Crash nicht auf dem falschen Fuss erwischt zu werden.

Der TYX ist somit im Moment der wohl wichtigste Vorläufer. Man sollte ihn unbedingt im Auge behalten!

Happy Trades

Marcus

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01.06.2009 14:46
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Re: ...

Ramschpapierhaendler wrote:

strom5514 wrote:
ich habe mal eine frage an die adresse, die behauptet weil der franken immer stärker wird, zieht er nicht mit nach oben oder das sehr minim.

wie ist es mit dem euro und dem dax? also wenn ich es richtig sehe hat das euroland gegenüner dem dollar und dem franken eine währung die teuer ist, euro sehr teuer gegenüber dollar, und euro teuer gegenüber franken.

frage:

warum zieht denn der dax wie von einer bullenherde getrieben nach oben und finden nirgends ein ende?

darauf bin ich jetzt mal gespannt....

Also:

Der Euro war im letzten Monat ± stabil gegenüber dem CHF. Mit Währungsschwankungen hat das also (fast) nichts zu tun. Die Gründe sind folgende:

1. Es ist generell so, dass der Dax viel stärkere Bewegungen macht als der SMI, da im SMI eher stabile Werte wie Novartis, Nestle etc. extrem übervertreten sind. Deshalb handeln z.B. Daytrader viel lieber mit dem Dax als mit dem SMI (siehe Thread "Chase the DAX").

Sorry, das kann ich jetzt nicht ganz nachvollziehen, dass der DAX grössere Schwankungen macht als der SMI. Z.B. ist der DAX in den letzten zwei Jahren von 8000 auf 4000 gefallen und der SMI von 9000 auf 4300!

Ich kann auf die Frage von Strom eigentlich keine Antwort geben. Ich vermute, es hängt mit der gegenwärtigen politischen Schwäche der Schweiz (UBS, Schwächung des Bankgeheimnisses, schwarze Liste, schwacher Bundesrat, (Mitte)-Links Regierung) zusammen.

Gruss
iGwt

"Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf." ( Psalm 127:2 )

01.06.2009 14:28
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SMI im Juni 2009

Neuer Thread ist da!

Weiter geht's hier: http://www.cash.ch/node/3241

SMI im Juni 2009

01.06.2009 14:26
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SMI im Mai 2009

Ja um 16 Uhr werden wir sehen wie die Amis das GM Debakel hinnehmen Biggrin eigentlich hab ich zwar eher Rot gesehen, aber die Vorgaben sind doch eher gut.

Ich hab einfach ein Flaues Gefühl in der Magengegend wen ich an die nächste Blase Denke zum einen der Dollar Kurs der Fällt und Fällt zum andern die Kreditkriese nur eine Frage der Zeit.

Ich hoffe das ganze kommt aber nicht alles auf einmal.

01.06.2009 14:21
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SMI im Mai 2009

Jetzt heissts abwarten bis 16 Uhr.

01.06.2009 14:18
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SMI im Mai 2009

yeap und die futures up and away....

spx>935...nächstes ziel 980/990

01.06.2009 14:01
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SMI im Mai 2009

Aus die Maus.........

GM in dieser Form ist Geschichte. Jetzt ist es offiziell !!!

Soeben auf Bloomberg TV

Gruss

Zock

Es ist leichter, einer Begierde ganz zu entsagen, als in ihr maßzuhalten. ( Friedrich Nietzsche )

01.06.2009 13:37
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Re: US-Aktienmärkte werden noch 80% verlieren

Manjit wrote:

(...)Ich würde Ihnen empfehlen einen Teil ihres Geldes in Gold zu halten, da Gold physisches Geld ist.(...)Allerdings glaube ich, dass Sie in der Zwischenzeit in vielen Märkten auf Dollarbasis mehr verdienen können im Gegensatz dazu, wenn Sie nur physisches Gold halten.(...)

[/i]

Aus http://www.cash.ch/forum_blogs/forum/geldanlagen/ Gold kopiert... Dank an @RPH

Wenn ich z.B. eine Minenaktie in USD habe und der USD fällt an einem Tag um 2%, dann steigt die Aktie in USD gerechnet nur schon deshalb um 2%. Aktien machen ja generell die Währungsverluste wett. Stell Dir ein Extrembeispiel vor: der Dollar wird über Nacht in einer Währungsreform auf 10% seines heutigen Wertes abgewertet (also 1 CHF = 10 USD). Nun ist ja klar, dass die Firma, von deren Aktien Du hast nicht plötzlich auch nur noch 10% Wert ist. Der Firmenwert ist also stabil geblieben, der Dollar aber entwertet worden. Du musst also mehr Dollar für die gleiche Aktie bezahlen, was heisst, dass der Kurs steigt.

Fazit: Bei Auslandaktien besteht grundsätzlich kein Währungsrisiko während der Haltedauer. Es entstehen aber Zusatzkosten bei Kauf und Verkauf durch die Wechselkurse. Deshalb sollte die Aktie zwischen Kauf und Verkauf mindestens etwa 3% steigen, damit Du überhaupt "even" wieder rauskommst. Zudem kann es natürlich sein, dass sich ein schwacher USD auf gewisse US-Firmen negativ auswirkt. Bei EM-Minenaktien ist das aber genau umgekehrt. Die Aktien, die ich halte oder beobachte steigen um etwa 2 - 10% wenn Gold um 1% steigt.Und Gold steigt ja, wenn der USD fällt. Sie gehen auch etwas mit dem DJ mit. Einige mehr, andere weniger.

+350 % im Spiel - meld Dich unter PN

01.06.2009 13:34
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smi-und der zocky

@zöcky

was machst du falsch alter lass die finger von den calls,puts! :roll:


 

01.06.2009 13:30
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SMI im Mai 2009

Danke Manjit

Ich hoffe doch sehr dass "RP" recht behält. Dies aus 2 Gründen.

- Ich habe diese jüngste "Sucker's Rallye" verpasst :cry:

- Bin mit meinen Puts ( bescheidener Betrag ) tief im minus :cry:

Gruss

Zock

Es ist leichter, einer Begierde ganz zu entsagen, als in ihr maßzuhalten. ( Friedrich Nietzsche )

01.06.2009 13:19
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US-Aktienmärkte werden noch 80% verlieren

Noch was für die Pessimisten :?

Interview mit Robert Prechter (Elliott-Wave Guru)

(...)Wir sagten diese „Sucker´s Rallye“ fast punktgenau voraus. Was wir momentan sehen ist nichts anderes als eine Erholungsrallye(...)

(...)wir die heutigen Verhältnisse mit denjenigen des Crashs im Jahr 1929 vergleichen.(...)

(...)Die Leute sagten damals, das Schlimmste sei vorüber, wir sind zurück in einem Bullenmarkt. Wie man heute weiß, hat sich diese Ansicht als inkorrekt erwiesen. Die Märkte sind danach in der Breite wieder komplett abgestürzt, am Ende stand ein 90%-iger Verlust vom Top. Ähnliches erwarten wir auch in diesem Zyklus wieder.(...)

(...)lässt mich jedenfalls vermuten, dass wir sehr nahe dran sind, in Bezug auf den zuletzt erfolgten Verfall des US-Dollars einen Boden auszubilden(...)

(...)Ich würde Ihnen empfehlen einen Teil ihres Geldes in Gold zu halten, da Gold physisches Geld ist.(...)Allerdings glaube ich, dass Sie in der Zwischenzeit in vielen Märkten auf Dollarbasis mehr verdienen können im Gegensatz dazu, wenn Sie nur physisches Gold halten.(...)

01.06.2009 13:02
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Re: ...

Ramschpapierhaendler wrote:

strom5514 wrote:
ich habe mal eine frage an die adresse, die behauptet weil der franken immer stärker wird, zieht er nicht mit nach oben oder das sehr minim.

wie ist es mit dem euro und dem dax? also wenn ich es richtig sehe hat das euroland gegenüner dem dollar und dem franken eine währung die teuer ist, euro sehr teuer gegenüber dollar, und euro teuer gegenüber franken.

frage:

warum zieht denn der dax wie von einer bullenherde getrieben nach oben und finden nirgends ein ende?

darauf bin ich jetzt mal gespannt....

Also:

Der Euro war im letzten Monat ± stabil gegenüber dem CHF. Mit Währungsschwankungen hat das also (fast) nichts zu tun. Die Gründe sind folgende:

1. Es ist generell so, dass der Dax viel stärkere Bewegungen macht als der SMI, da im SMI eher stabile Werte wie Novartis, Nestle etc. extrem übervertreten sind. Deshalb handeln z.B. Daytrader viel lieber mit dem Dax als mit dem SMI (siehe Thread "Chase the DAX").

2. Gerade diese übervertretenen Werte verhalten sich oft konträr zum Markt und können den SMI im Extremfall sogar ins Minus ziehen, obwohl DAX und DJ im Plus sind (oder umgekehrt). Dies ist so, da es sich bei Nestle und Co. um sehr defensive Titel handelt und die Anleger bei steigenden Kursen (steigender DAX) ihr Geld in offensivere Titel werfen. Dann können z.B. die Bankentitel steigen und 3/4 der SMI-Titel sind grün, aber die grossen Defensiven sind rot und ziehen den SMI ins Minus.

Ich hoffe, das ist die Antwort auf Deine Frage.

Ja das ist die Antwort. danke...

Ich bin immer wieder überrascht wie sehr sich Profis in den Makrodatenvorsagen verrechen. Eben doch nicht Profi genug? Oder alles nur taktisch, ausgeklügelte Manipulation??

01.06.2009 13:01
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smi-andere länder

Bric-Staaten suchen alternativen Ansatz gegen Wirtschaftskrise

01.06.2009 10:47

Brasilien, Russland, Indien und China wollen nach einem alternativen Ansatz zur Lösung der weltweiten Wirtschaftskrise suchen.

Der brasilianische Strategie-Minister Mangabeira Unger sagte, die sogenannten Bric-Staaten seien unglücklich darüber, dass die führenden Wirtschaftsländer sich bislang so stark auf die Finanzmärkte konzentriert hätten.

Bei ihrem Treffen Mitte Juni in Russland stehe für die Vier-Staaten-Gruppe dagegen ein Ansatz im Vordergrund, der sich auf die "echte Wirtschaft" beziehe. Die Bric-Staaten wollen ihren Einfluss durch ein koordiniertes Vorgehen stärken.

Unger zufolge sind im Kampf gegen die Krise drei Themen bislang ausgeklammert worden: Das Ungleichgewicht im Handel zwischen den Bric-Staaten und den führenden Industrienationen, die Verbindung zwischen einer wirtschaftlichen Erholung und der Umverteilung von Einkommen sowie eine Neubewertung der Finanzmärkte.

Empirische Befunde wiesen darauf hin, dass 80 Prozent der Produktion durch das Geld der Firmen selbst finanziert werde. Dies zeige, wie begrenzt die Rolle der Finanzmärkte sei.

Die Bric-Staaten wollten daher Änderungen diskutieren, die dem Rechnung trügen statt zuzulassen, dass "das Ersparte einer Gesellschaft im Finanz-Kasino verschleudert wird".


 

01.06.2009 12:58
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smi

hmm ja eigentlich logisch habe noch vernommen das ein lager,keller von novartis überschwemmt wurde!

hofendlich setzt sich das nicht all zu negativ ab auf den smi! :roll:


 

01.06.2009 12:43
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Re: smi

freebase wrote:

also wir schweizer sind sicher weniger verschuldet als die deutschen,würd ich mal sagen. aber am meisten verschuldet sind mal sicher die amis.

aber leider kann ich dir da nicht so aushelfen wie du es gärne hättest. :roll:

ps: wow das wetter ist ja wider mal der hammer Biggrin

ich greife diese frage ja nur auf, weill hier drinn behauptet wird, der smi zieht nicht mit weil der franken so stark ist.

mir fällt aber auf das der euro noch stärker ist und der dax aber raufgeht wie von einem schwein gebissen.

zudem unser alfred auf der startseite von cash, ja noch behaptet das die baerenkarktralie gelaufen ist... hmmmm, also da werden momentan wieder aussagen gemacht die man auf beiden seiten nicht verarbeiten kann..

Ich bin immer wieder überrascht wie sehr sich Profis in den Makrodatenvorsagen verrechen. Eben doch nicht Profi genug? Oder alles nur taktisch, ausgeklügelte Manipulation??

01.06.2009 12:33
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smi

also wir schweizer sind sicher weniger verschuldet als die deutschen,würd ich mal sagen. aber am meisten verschuldet sind mal sicher die amis.

aber leider kann ich dir da nicht so aushelfen wie du es gärne hättest. :roll:

ps: wow das wetter ist ja wider mal der hammer Biggrin


 

01.06.2009 12:31
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Re: smi-dax

freebase wrote:

ja der franken ist stark,der dax,euro auch. der dax könnte morgen wider fett ab gehen,mich würde es freuen da ich deutsche solartitel in meinem porofolio habe. BiggrinWink

also der dax ist stärker weil die deutschen weniger verschuldet sind als die amis. ist für mich die einzig plausible erklärung,fals das jemand besser begründen könnte wäre ich froh darum. Biggrin

sind wir schweizer denn mehr verschuldet ald die deutschen?

klingt irgendwie unplausiebel..

und das andere noch, die deutschen stehen ja tiefer in der kreide mit den arbeitslosen und dem arbeitsmarkt

Ich bin immer wieder überrascht wie sehr sich Profis in den Makrodatenvorsagen verrechen. Eben doch nicht Profi genug? Oder alles nur taktisch, ausgeklügelte Manipulation??

01.06.2009 12:27
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smi-dax

ja der franken ist stark,der dax,euro auch. der dax könnte morgen wider fett ab gehen,mich würde es freuen da ich deutsche solartitel in meinem porofolio habe. BiggrinWink

also der dax ist stärker weil die deutschen weniger verschuldet sind als die amis. ist für mich die einzig plausible erklärung,fals das jemand besser begründen könnte wäre ich froh darum. Biggrin


 

01.06.2009 12:23
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...

ich habe mal eine frage an die adresse, die behauptet weil der franken immer stärker wird, zieht er nicht mit nach oben oder das sehr minim.

wie ist es mit dem euro und dem dax? also wenn ich es richtig sehe hat das euroland gegenüner dem dollar und dem franken eine währung die teuer ist, euro sehr teuer gegenüber dollar, und euro teuer gegenüber franken.

frage:

warum zieht denn der dax wie von einer bullenherde getrieben nach oben und finden nirgends ein ende?

darauf bin ich jetzt mal gespannt....

Ich bin immer wieder überrascht wie sehr sich Profis in den Makrodatenvorsagen verrechen. Eben doch nicht Profi genug? Oder alles nur taktisch, ausgeklügelte Manipulation??

01.06.2009 10:41
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SMI im Mai 2009

phlipp wrote:

schon krass wie ihr alle hier voneinander abhängig seit, alle warten nun schön brav auf den "smi im juni" von mf... kopfschüttel :roll:

...wie die Herde auf den Leithammel... Lol :oops:

weico

01.06.2009 10:23
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SMI im Mai 2009

Der (nicht gehandelte!) SMI steht gemäss Godmode im Moment bei ca. 5480 Punkten, also etwa 2.43% im Plus.

http://tools.boerse-go.de/index-tool/

Weiss jemand, ob man irgendwo die zugrundeliegenden Aktienkurse einsehen kann?

Gruss, aktienfreund

01.06.2009 10:02
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SMI im Mai 2009

Also wenn der SMI nicht gas gibt, dann überholt uns der DAX. 250 Punkte unterschied. :shock:

01.06.2009 09:35
Bild des Benutzers strom5514
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SMI im Mai 2009

phlipp wrote:

schon krass wie ihr alle hier voneinander abhängig seit, alle warten nun schön brav auf den "smi im juni" von mf... kopfschüttel :roll:

es ist halt so zu sehen (und hodde mf ist mir nicht böse) über den blick flucht man auch immer, trotzdem vermissen will man ihn nicht. und so ists auch gut...

übrigens auch ich warte darauf. aber irgendwie ist der gedanke ja schon etwas frech he?? Wink

Ich bin immer wieder überrascht wie sehr sich Profis in den Makrodatenvorsagen verrechen. Eben doch nicht Profi genug? Oder alles nur taktisch, ausgeklügelte Manipulation??

01.06.2009 09:25
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SMI im Mai 2009

schon krass wie ihr alle hier voneinander abhängig seit, alle warten nun schön brav auf den "smi im juni" von mf... kopfschüttel :roll:

"Heut ist nicht alle Tage, ich komm wieder, keine Frage"

01.06.2009 01:26
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SMI im Mai 2009

Denne wrote:

In 2-3 Jahren ist dort jeder Millionär.

Quote:

«Ich bin 100 Prozent sicher, dass den USA eine Hyperinflation bevorsteht», sagt Marc Faber.

what I say ....

31.05.2009 22:47
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der chemy lehrer auf sf2

Breaking Bad der hammer nur so neben bei. BiggrinWink

Laut Börsenguru und «Dr. Doom» Marc Faber kommt es für die USA knüppeldick. Dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten droht eine Inflation ohne Grenzen. :roll:

«Ich bin 100 Prozent sicher, dass den USA eine Hyperinflation bevorsteht», sagt Marc Faber. Er verweist auf den rasch wachsenden Schuldenberg der Vereinigten Staaten und die zeitgleiche Weigerung der US-Notenbank, die Zinsen anzuheben.

Die Preise könnten dann in einem Tempo zulegen, das «nahe an» die Entwicklung in Zimbabwe herankommt, so Faber zu Bloomberg. Das afrikanische Land verzeichnete 2008 eine Hyperinflation. Die letzte amtliche Statistik bezifferte sie mit 231 Millionen Prozent.

Faber kritisiert die Politik der Notenbanken, speziell der US Federal Reserve, mit ihrer Tiefzinspolitik und der daraus entstehenden Geldentwertung seit Jahren. FAber bezeichnete die Fed-Geldpolitiker auch schon als «Verbrecher».

Seit Dezember hält der geldpolitische Ausschuss der Fed die kurzfristigen Zinsen in einer Spanne zwischen null und 0,25 Prozent, um die Ausleihungen zu stimulieren und die grösste Rezession seit 50 Jahren zu beenden.


 

31.05.2009 22:33
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SMI im Mai 2009

Ramschpapierhaendler wrote:

kleinerengel wrote:
Anziehungsgesetz

Ich dachte, das Anziehungsgesetz wär was anderes.

(War das jetzt zu anzüglich? :oops: ) Lol

Law of Attraction - hat unter dem Titel "the secret" vor einiger Zeit mal die Massen in Form von DVD's und Büchern begeistert. Hab mir den Film mal angesehen. Fazit: "Denk feste an viel Geld und Du wirst es bekommen." Die "think positive"-Masche zum 3742. Mal mit viel Hollywood-Sahne. Die Sache mit der Kohle dürfte sich für die US-Jünger von "the secret" allerdings bewahrheiten: In 2-3 Jahren ist dort jeder Millionär.

31.05.2009 22:17
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SMI im Mai 2009

Der Grössenwahnsinn am Golf wurde auch unterträglich.... Wink

Gruss

Zöcky Lol

Es ist leichter, einer Begierde ganz zu entsagen, als in ihr maßzuhalten. ( Friedrich Nietzsche )

31.05.2009 22:12
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sf2 jetzt doku über dubai-für mf speziel.

sf2 dok über dubai. Biggrin

Wirtschaftskrise hat dubai ereicht! :!:


 

31.05.2009 21:26
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SMI im Mai 2009

BiggrinBiggrinBiggrinBiggrinBiggrin

31.05.2009 21:20
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SMI im Mai 2009

Ich bin Optimist :D, wenn man an Verluste denkt, dann zieht man die auch an (Anziehungsgesetz). Also denke ich an Gewinne Biggrin (Es gibt niemand aber wirklich niemand, der an der Börse spekuliert und noch nie Verluste eingefahren hat).

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