SMI im Mai 2010

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freebase
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SMI im Mai 2010

Guten morgen@

und wo hin führt uns der smi heute? :roll:


 

André
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SMI im Mai 2010

Ramschpapierhaendler wrote:

André wrote:
ja, ich glaube du ( auch Ramschi) bist in deine eigene Falle getreten.

Übrigens, an den grünen wertlosen Scheinen habe ich zur Zeit grosse Freude. Biggrin

So so! In die Falle getreten... :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

Ich bevorzuge momentan eindeutig gelb vor grün. Wink

ja Ja! Nur um Gelb zu kaufen braucht man Geld, welcher Farbe auch immer. Und um Geld zu verdienen brauchen die meisten einen Job.

Meine langjährigen US-Kunden zahlen übrigens pünktlicher als die schweizer Kunden, mir ist egal wie diese sich finanzieren. Und die grünen Scheinchen, die ich erhalte, haben heute mehr Wert in CHF als auch schon.

rainii
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interview walter wittmann 18.05.

Ich poste es mal hier im SMI Thread, wo sonst... Smile

Ich gebe es zu, ich bin a bisserl ein Fan vom Wittmann, ich finde den einfach gut, staubtrocken, prägnant und klar;

habt ihr die Arena gesehen letzte Woche? War doch letzte Woche mit dem Wittmann oder?

Also ich weiss nicht, die involvierten Politiker dort, haben eine sehr schlecht Figur abgegeben meines Erachtens, die kamen ständig nur mit Stichworten wie Solidarität, Euro Retten, gegen Spekulanten kämpfen, einfach nur bla bla bla, ohne gross die Zusammenhänge zu begreifen, dann war da noch irgend ein griechischer Finanzanalyst oder sowas, und der war TOTAL typisch griechisch, war wirklich amüsant, der hat einfach nur geplappert was er konnte, ohne Tiefgang, einfach nur bla bla bla, der einzige Kenner der Runde war wiederum meines Erachtens W.Wittmann, aber es war ein Kampf gegen Windmühlen...

also hier ein aktuelles Interview aus finews.ch:

«Es kommt noch eine grosse Bankenkrise»

Dienstag, den 18. Mai 2010 um 05:41 Uhr

Griechenland war nur der Anfang: Walter Wittmann erwartet eine Kaskade von Staatsbankrotten – mit fatalen Folgen für die gesamte Bankbranche. Im finews.ch-Interview sagt der Ökonom, wie Anleger sich wappnen können.

Walter Wittmann ist emeritierter Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Freiburg. Bekannt wurde er durch diverse wirtschaftspolitische Sachbücher. Unter anderem veröffentlichte er im Frühjahr 2007 «Der nächste Crash kommt bestimmt», in dem er die nachfolgenden Ereignisse recht präzise voraussagte. Am 19. Mai erscheint Wittmanns nicht weniger prophetisches Buch «Staatsbankrott».

INTERVIEW START

===============

Herr Wittmann, Sie warnen in Ihrem neuen Buch vor einem weltweiten Desaster mit einer Kaskade von Staatsbankrotten. Was passiert in diesem ultimativen Desaster?

Viele Staaten werden ihre Finanzen nicht sanieren, da der politische Widerstand zu gross ist. Bei den laufenden Ausgaben zu kürzen ist politisch schwierig: Beamtengehälter, Subventionen, Sozialleistungen. Steuererhöhungen kommen nicht in Frage, oder wenn, dann ist damit nicht mehr viel herauszuholen. Man versucht vielleicht, die Staatsausgaben zu senken, indem man Investitionen verschiebt, aber das ist auch keine Lösung. Kurz: Viele Staaten können sich nicht sanieren. So dass es in absehbarer Zeit weitere Länder zahlungsunfähig werden.

Griechenland war nur der Anfang, und die Flut wird immer grösser: Richtig?

Ja, ein Land folgt dem andern. Und dies bedeutet, dass Banken und Versicherungen in gewaltigem Ausmass Kredite abschreiben müssen.

Das heisst doch, dass bald schon wieder eine grosse Bankenkrise folgt.

Ja. Und eine Versicherungskrise. Die ganze Finanzindustrie ist bedroht, sie hat ja die Kredite vergeben.

Dann müsste der Staat wieder die Finanzinstitute retten: Droht da ein fataler Teufelskreis?

In der Tat. Denn damit steigen die Schulden jener Staaten, die überhaupt noch eingreifen können, weiter an. Wir haben es jetzt gesehen: Das 750-Milliarden-Paket, das zur Rettung des Euro geschnürt wurde, gibt es gar nicht; die Staaten müssen sich weiter verschulden für dieses Paket. Und obendrein muss die EZB faule Anleihen kaufen.

Gibt es auch Banken, deren Aktien Sie kaufen würden?

Nein, unter keinen Umständen. Grundsätzlich nicht. In der jetzigen Lage kaufe ich keine Bankaktien, und auch keine Versicherungstitel.

Wohin also mit dem Geld?

Sicher nicht in Anleihen maroder Staaten. Und im Moment auch nicht in Anleihen von halbseriösen oder seriösen Staaten. Die Zinsen sind derzeit sehr tief, und wenn es nur eine kleine Aufwärtsbewegung gibt, hat man gravierende Kursverluste.

Sind also Aktien bessere Anlagen als Staatsanleihen?

Auch bei den Aktien sollte man abwarten, bis sich ein Boden gebildet hat. Aus dem Stand heraus wird es jetzt keine Hausse geben, erst muss der Markt einen Boden bilden. Dies könnte bis in den Juni hinein dauern, wenn die Unternehmensergebnisse übers 2. Quartal neue Hoffnungen wecken. Saisonal ist es ohnehin nicht günstig, jetzt in Aktien einzusteigen.

Welche Unternehmen haben die besten Chancen, das von Ihnen geschilderte Staatsbankrott-Krisenszenario zu meistern?

Beispielsweise die besten Erdölwerte, denn Öl wird weiterhin benötigt; Erdgas ebenfalls. Zudem gute Nahrungsmittelhersteller wie Nestlé. Sowie die besten Hightech-Firmen. Denn es ist ja nicht so, dass die Welt untergeht. Gut qualifizierte Unternehmen werden sich hier immer durchsetzen, und im Hightech sind es vor allem US-Firmen.

Womit man aber wieder im Dollar landet, und dem Dollar prophezeihen Sie ja eine klare langfristige Stossrichtung – abwärts.

Ja, aber wenn man keine Alternativen hat? In der Schweiz finden Sie kaum Hightech-Firmen, bei denen Sie einsteigen können. Ansonsten können Sie natürlich im Schweizer Franken bleiben und das Geld auf der Bank lassen. Aber selbst dann sollten Sie sich die Frage stellen, ob diese Bank untergehen könnte.

Sollte man jetzt nicht ohnehin im Schweizer Franken bleiben?

Doch, als Schweizer würde ich alles in Franken halten. Die einzige Ausnahme: Gold. Hier ist es möglich, dass der Unzenpreis auf 1'350, maximal 1'400 Dollar steigt.

Und was ist mit Immobilien in der Schweiz?

Unter gar keinen Umständen würde ich jetzt Immobilien anrühren. Wenn die Zeitungen voll sind von Berichten, dass man Immobilien kaufen sollte, dann ist klar, dass die Lage ernst ist. Da wurde durch die langjährigen tiefen Zinsen eine Blase gebildet, die Immobilien sind in der Schweiz jetzt überteuert. Sobald die Hypothekarzinsen auf den historischen Durchschnittswert von 4 bis 5 Prozent steigen, haben wir eine Immobilienkrise, die schlimmer ist als jene der Neunzigerjahre.

Dennoch: Wenn alle Dämme brechen, hat man hier immerhin reale Werte.

Die Menschen flüchten in unsicheren Zeiten oft in Immobilien. Aber wer eine grosse Krise fürchtet, sollte beispielsweise auch daran denken, dass er dann vielleicht Mieter hat, die nicht mehr bezahlen können; und der Mieterschutz wird dafür sorgen, dass man sie nicht einfach rauswerfen kann. Und zugleich kauft niemand mehr diese Immobilie, während die Banken die Hypotheken ganz oder teilweise kündigen. Am Ende verliert man die Liegenschaft also auch.

Das ist doch ein sehr schwarzes Szenario. In der Schweiz sind die wichtigsten Parameter ja immer noch recht solide.

Eine Immobilienkrise ist trotzdem sehr wahrscheinlich.

Doch verbunden mit einer allgemeinen Krise, in der gleich zahlreiche Mieter ausfallen?

Das kann passieren. Viele Schweizer Konsumenten sind schon völlig überfordert, 40 Prozent können ja nicht mal mehr ihre Krankenkassenprämien bezahlen: Sie benötigen Subventionen. Viele Menschen bewegen sich am Limit. Und bei gewerblichen Immobilien ist die Lage ohnehin düsterer. Wer Geld verlieren will, soll da investieren.

Das heisst alles doch auch: Man sollte grosse Cash-Positionen halten.

Ja, das sollte man. Damit man handlungsfähig ist, wenn es drauf an kommt.

===============

INTERVIEW END

ne schöne Woche Allen,

rainii

<gelöscht>
SMI im Mai 2010

@rainii

Danke. Am 22.5. kommt sein neues Buch raus.

R.Strahm war auch gut. Aber der SVP Politiker, wie heisst der schon wieder (derjenige der die CH einmauern will) war voll daneben (wie immer!)

Ramschpapierhaendler
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SMI im Mai 2010

André wrote:

Und die grünen Scheinchen, die ich erhalte, haben heute mehr Wert in CHF als auch schon.

Fakturierungen in € oder $ sind ja auch ok, solange man nicht auf Pump verkauft. Als Wertaufbewahrungsmittel taugen aber beide nichts. Oder hast du auch mal zurückgerechnet, wieviel du jetzt hättest, wenn du die erhaltenen $ immer gleich in Gold getauscht hättest?

Nimmt mich immer noch Wunder, von welcher "Falle" du gesprochen hast?

<gelöscht>
SMI im Mai 2010

Ramschpapierhaendler wrote:

André wrote:
Und die grünen Scheinchen, die ich erhalte, haben heute mehr Wert in CHF als auch schon.

Fakturierungen in € oder $ sind ja auch ok, solange man nicht auf Pump verkauft. Als Wertaufbewahrungsmittel taugen aber beide nichts. Oder hast du auch mal zurückgerechnet, wieviel du jetzt hättest, wenn du die erhaltenen $ immer gleich in Gold getauscht hättest?

Nimmt mich immer noch Wunder, von welcher "Falle" du gesprochen hast?

Ramschi, diese ewigen Goldvergleichsrechnungen sind ziemlich ermüdent.

Ramschpapierhaendler
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SMI im Mai 2010

omega wrote:

Ramschi, diese ewigen Goldvergleichsrechnungen sind ziemlich ermüdent.

Das ist mir schon klar. Deshalb bringe ich sie auch nur, wenn jemand mit falschen Behauptungen beginnt. Leider ist das aber immer wieder der Fall. Ich bin nämlich froh darüber, wenn hier möglichst objektiv beurteilt wird. Möchte schliesslich auf die richtigen Pferdchen setzen. Sowohl bei Aktien als auch beim Geld. Wink

Das ewige Zitieren ganzer Threads finde ich übrigens auch ermüdend vor allem für meinen Finger.

Lupi
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SMI im Mai 2010

Gestern war ich schlechtes Gemütes, wo die Kurse seit Wochen nur noch sinken...heute möchte ich aber mal was sagen:

In 1945 endete der 2te Weltkrieg.

Beinah die gesamte Europa blieb ohne aktive Währungen, oder Bankensysthem, auch keine Reserven, angeschlagene oder inexistente Unternehmen..etc. Alles und Alle waren bankrott.

Nur 25 Jahre später exportierte Europa seine eigene Automobile, Züge, Produkte und Dienstleistungen. Japan hat einen ähnlichen Werdegang...

Damals machte man Geschäfte mit Hefte und Bleistifte, es gab kein High-Speed Internet und auch keine 64bit-Rechner.

Und ich soll an Europa zweifeln und mich noch dazu aufregen ? Nur weil man die letzte paar Jahre in Süden zu grosszügig gelebt hat?

P.S.: Wisst ihr wann das letzte mal die Welt herunterkam? Ihr müsst nicht lange nachdenken, es war im 2008...

Being on the right side of the recovery, at the right time, in the right place ... is the hard part

"Die Hausse wird in der Baisse geboren, sie wächst in der Skepsis, altert im Optimismus und stirbt in der Euphorie."

orangebox
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Re: interview walter wittmann 18.05.

rainii wrote:

Ich poste es mal hier im SMI Thread, wo sonst... Smile

Ich gebe es zu, ich bin a bisserl ein Fan vom Wittmann, ich finde den einfach gut, staubtrocken, prägnant und klar;

habt ihr die Arena gesehen letzte Woche? War doch letzte Woche mit dem Wittmann oder?

Also ich weiss nicht, die involvierten Politiker dort, haben eine sehr schlecht Figur abgegeben meines Erachtens, die kamen ständig nur mit Stichworten wie Solidarität, Euro Retten, gegen Spekulanten kämpfen, einfach nur bla bla bla, ohne gross die Zusammenhänge zu begreifen, dann war da noch irgend ein griechischer Finanzanalyst oder sowas, und der war TOTAL typisch griechisch, war wirklich amüsant, der hat einfach nur geplappert was er konnte, ohne Tiefgang, einfach nur bla bla bla, der einzige Kenner der Runde war wiederum meines Erachtens W.Wittmann, aber es war ein Kampf gegen Windmühlen...

also hier ein aktuelles Interview aus finews.ch:

«Es kommt noch eine grosse Bankenkrise»

Dienstag, den 18. Mai 2010 um 05:41 Uhr

Griechenland war nur der Anfang: Walter Wittmann erwartet eine Kaskade von Staatsbankrotten – mit fatalen Folgen für die gesamte Bankbranche. Im finews.ch-Interview sagt der Ökonom, wie Anleger sich wappnen können.

Walter Wittmann ist emeritierter Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Freiburg. Bekannt wurde er durch diverse wirtschaftspolitische Sachbücher. Unter anderem veröffentlichte er im Frühjahr 2007 «Der nächste Crash kommt bestimmt», in dem er die nachfolgenden Ereignisse recht präzise voraussagte. Am 19. Mai erscheint Wittmanns nicht weniger prophetisches Buch «Staatsbankrott».

INTERVIEW START

===============

Herr Wittmann, Sie warnen in Ihrem neuen Buch vor einem weltweiten Desaster mit einer Kaskade von Staatsbankrotten. Was passiert in diesem ultimativen Desaster?

Viele Staaten werden ihre Finanzen nicht sanieren, da der politische Widerstand zu gross ist. Bei den laufenden Ausgaben zu kürzen ist politisch schwierig: Beamtengehälter, Subventionen, Sozialleistungen. Steuererhöhungen kommen nicht in Frage, oder wenn, dann ist damit nicht mehr viel herauszuholen. Man versucht vielleicht, die Staatsausgaben zu senken, indem man Investitionen verschiebt, aber das ist auch keine Lösung. Kurz: Viele Staaten können sich nicht sanieren. So dass es in absehbarer Zeit weitere Länder zahlungsunfähig werden.

Griechenland war nur der Anfang, und die Flut wird immer grösser: Richtig?

Ja, ein Land folgt dem andern. Und dies bedeutet, dass Banken und Versicherungen in gewaltigem Ausmass Kredite abschreiben müssen.

Das heisst doch, dass bald schon wieder eine grosse Bankenkrise folgt.

Ja. Und eine Versicherungskrise. Die ganze Finanzindustrie ist bedroht, sie hat ja die Kredite vergeben.

Dann müsste der Staat wieder die Finanzinstitute retten: Droht da ein fataler Teufelskreis?

In der Tat. Denn damit steigen die Schulden jener Staaten, die überhaupt noch eingreifen können, weiter an. Wir haben es jetzt gesehen: Das 750-Milliarden-Paket, das zur Rettung des Euro geschnürt wurde, gibt es gar nicht; die Staaten müssen sich weiter verschulden für dieses Paket. Und obendrein muss die EZB faule Anleihen kaufen.

Gibt es auch Banken, deren Aktien Sie kaufen würden?

Nein, unter keinen Umständen. Grundsätzlich nicht. In der jetzigen Lage kaufe ich keine Bankaktien, und auch keine Versicherungstitel.

Wohin also mit dem Geld?

Sicher nicht in Anleihen maroder Staaten. Und im Moment auch nicht in Anleihen von halbseriösen oder seriösen Staaten. Die Zinsen sind derzeit sehr tief, und wenn es nur eine kleine Aufwärtsbewegung gibt, hat man gravierende Kursverluste.

Sind also Aktien bessere Anlagen als Staatsanleihen?

Auch bei den Aktien sollte man abwarten, bis sich ein Boden gebildet hat. Aus dem Stand heraus wird es jetzt keine Hausse geben, erst muss der Markt einen Boden bilden. Dies könnte bis in den Juni hinein dauern, wenn die Unternehmensergebnisse übers 2. Quartal neue Hoffnungen wecken. Saisonal ist es ohnehin nicht günstig, jetzt in Aktien einzusteigen.

Welche Unternehmen haben die besten Chancen, das von Ihnen geschilderte Staatsbankrott-Krisenszenario zu meistern?

Beispielsweise die besten Erdölwerte, denn Öl wird weiterhin benötigt; Erdgas ebenfalls. Zudem gute Nahrungsmittelhersteller wie Nestlé. Sowie die besten Hightech-Firmen. Denn es ist ja nicht so, dass die Welt untergeht. Gut qualifizierte Unternehmen werden sich hier immer durchsetzen, und im Hightech sind es vor allem US-Firmen.

Womit man aber wieder im Dollar landet, und dem Dollar prophezeihen Sie ja eine klare langfristige Stossrichtung – abwärts.

Ja, aber wenn man keine Alternativen hat? In der Schweiz finden Sie kaum Hightech-Firmen, bei denen Sie einsteigen können. Ansonsten können Sie natürlich im Schweizer Franken bleiben und das Geld auf der Bank lassen. Aber selbst dann sollten Sie sich die Frage stellen, ob diese Bank untergehen könnte.

Sollte man jetzt nicht ohnehin im Schweizer Franken bleiben?

Doch, als Schweizer würde ich alles in Franken halten. Die einzige Ausnahme: Gold. Hier ist es möglich, dass der Unzenpreis auf 1'350, maximal 1'400 Dollar steigt.

Und was ist mit Immobilien in der Schweiz?

Unter gar keinen Umständen würde ich jetzt Immobilien anrühren. Wenn die Zeitungen voll sind von Berichten, dass man Immobilien kaufen sollte, dann ist klar, dass die Lage ernst ist. Da wurde durch die langjährigen tiefen Zinsen eine Blase gebildet, die Immobilien sind in der Schweiz jetzt überteuert. Sobald die Hypothekarzinsen auf den historischen Durchschnittswert von 4 bis 5 Prozent steigen, haben wir eine Immobilienkrise, die schlimmer ist als jene der Neunzigerjahre.

Dennoch: Wenn alle Dämme brechen, hat man hier immerhin reale Werte.

Die Menschen flüchten in unsicheren Zeiten oft in Immobilien. Aber wer eine grosse Krise fürchtet, sollte beispielsweise auch daran denken, dass er dann vielleicht Mieter hat, die nicht mehr bezahlen können; und der Mieterschutz wird dafür sorgen, dass man sie nicht einfach rauswerfen kann. Und zugleich kauft niemand mehr diese Immobilie, während die Banken die Hypotheken ganz oder teilweise kündigen. Am Ende verliert man die Liegenschaft also auch.

Das ist doch ein sehr schwarzes Szenario. In der Schweiz sind die wichtigsten Parameter ja immer noch recht solide.

Eine Immobilienkrise ist trotzdem sehr wahrscheinlich.

Doch verbunden mit einer allgemeinen Krise, in der gleich zahlreiche Mieter ausfallen?

Das kann passieren. Viele Schweizer Konsumenten sind schon völlig überfordert, 40 Prozent können ja nicht mal mehr ihre Krankenkassenprämien bezahlen: Sie benötigen Subventionen. Viele Menschen bewegen sich am Limit. Und bei gewerblichen Immobilien ist die Lage ohnehin düsterer. Wer Geld verlieren will, soll da investieren.

Das heisst alles doch auch: Man sollte grosse Cash-Positionen halten.

Ja, das sollte man. Damit man handlungsfähig ist, wenn es drauf an kommt.

===============

INTERVIEW END

ne schöne Woche Allen,

rainii

Lächerlicher Beitrag von diesem Herrn Walter Wittmann, hab den mal in der Arena gesehen bei der Thematik "Griechenlandkrise", allzu kompetent kam der mir aber gar nicht vor,er schweift mal hin und her und hat keine klare Linie.

querschuesse.de

Ramschpapierhaendler
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SMI im Mai 2010

omega wrote:

Aber der SVP Politiker, wie heisst der schon wieder (derjenige der die CH einmauern will) war voll daneben (wie immer!)

Ach, der war doch süss! Man sah ihm richtig an, dass er den Wittmann damit beeindrucken wollte, dass er auch mal Wirtschaft in ZH studiert hat. Dabei war die Frage von W. eher abschätzig rhetorisch gemeint: "Nimmt mch schon wunder, wo sie Wirtschaft studiert haben!" Ich hab mich fast tot gelacht. Lol

<gelöscht>
SMI im Mai 2010

Ramschpapierhaendler wrote:

Das ewige Zitieren ganzer Threads finde ich übrigens auch ermüdend vor allem für meinen Finger.

ja, ich auch. Wir sollten das orangebox noch mitteilen.

Ramschpapierhaendler
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SMI im Mai 2010

@ Orangebox:

DIR, Meister der Zitate und Zeilenumbrüche, ganz besonderen Dank für meine Fingerarthrose! Wink

PS: an Wittmann ist einfach schade, dass er immer so beleidigt und gekränkt rüberkommt. Ansonsten finde ich seine Einschätzungen, auch zurückblickend, recht gut bis sehr gut.

Ramschpapierhaendler
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SMI im Mai 2010

omega wrote:

Ramschpapierhaendler wrote:

Das ewige Zitieren ganzer Threads finde ich übrigens auch ermüdend vor allem für meinen Finger.

ja, ich auch. Wir sollten das orangebox noch mitteilen.

Lol

Lol

Lol

yzf
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SMI im Mai 2010

Ramschpapierhaendler wrote:

PS: an Wittmann ist einfach schade, dass er immer so beleidigt und gekränkt rüberkommt. Ansonsten finde ich seine Einschätzungen, auch zurückblickend, recht gut bis sehr gut.

Finde ich gar nicht, ich finde den schlicht geil!

Geht mit Gott, aber geht!

André
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SMI im Mai 2010

Ramschpapierhaendler wrote:

André wrote:
Und die grünen Scheinchen, die ich erhalte, haben heute mehr Wert in CHF als auch schon.

Fakturierungen in € oder $ sind ja auch ok, solange man nicht auf Pump verkauft. Als Wertaufbewahrungsmittel taugen aber beide nichts. Oder hast du auch mal zurückgerechnet, wieviel du jetzt hättest, wenn du die erhaltenen $ immer gleich in Gold getauscht hättest?

Nimmt mich immer noch Wunder, von welcher "Falle" du gesprochen hast?

wg. Falle: Schade dass du das nicht merkst.

zum andern:

1. Ich reinvestiere mein verdientes Geld, und mein dadurch erziehlten Mehrgewinn übersteigt die Wertsteigerung von Gold um ein Vielfaches.

2. Gebe ich durch diese Investitionen einigen Leuten Arbeit, die dadurch wiederum vielleicht bei dir ein Haus kaufen können.

3. Natürlich besitze ich auch Gold, und das nicht erst seit gestern. Aber mein Goldbesitz ermöglicht mir in keiner Weise, mein Leben zu finanzieren und Löhne zu bezahlen.

André
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SMI im Mai 2010

Ramschpapierhaendler wrote:

Nimmt mich immer noch Wunder, von welcher "Falle" du gesprochen hast?

MF hat von Falle gesprochen die er mir gestellt habe und du so überlegt aufgedeckt hättest.

Dem war offensichtlich nicht so.

BiggrinBiggrin

rainii
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SMI im Mai 2010

omega wrote:

Ramschpapierhaendler wrote:

Das ewige Zitieren ganzer Threads finde ich übrigens auch ermüdend vor allem für meinen Finger.

ja, ich auch. Wir sollten das orangebox noch mitteilen.

LOL, ich grins mich weg Smile

André
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SMI im Mai 2010

Ramschpapierhaendler wrote:

Edit: Falle: zur Wertaufbewahrung hätte ich auch heute lieber die Uhren als die $. Wink

Kommt auf die Uhren an (z.b. Patek,Rolex etc.), bei den meisten geht die Rechnung nicht auf.

MarcusFabian
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SMI im Mai 2010

André wrote:

Ramschpapierhaendler wrote:

Nimmt mich immer noch Wunder, von welcher "Falle" du gesprochen hast?

MF hat von Falle gesprochen die er mir gestellt habe und du so überlegt aufgedeckt hättest.

Dem war offensichtlich nicht so.

BiggrinBiggrin

Diskutieren wir das mal drüben:

http://www.cash.ch/node/1604#comment-232297

Wirf die Kaffeemaschine an. Ist relativ lang Wink

dusty
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SMI im Mai 2010

Iregndwie ist der SMI heute unfähig..

3 Anläufe hatter er heute bereits aber er schafft die Grenze 6500 nicht Biggrin

Buzz
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SMI im Mai 2010

dusty wrote:

Iregndwie ist der SMI heute unfähig..

3 Anläufe hatter er heute bereits aber er schafft die Grenze 6500 nicht Biggrin

wieso unfähig .... ist doch ein schönes Achterbahnfahren Biggrin um 15:30 gehen wir dann wieder fest in minus ... und schliessen wieder bei 0 :shock:

To infinity ... and beyond!

Woody.
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SMI im Mai 2010

Buzz, zum Glück kommts nicht immer so wie du es gerne hättest Blum 3

Pull my string! The birthday party's today?

dusty
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SMI im Mai 2010

Ja hoffs mal nicht..

So nebenbei seit ihr beide toy Story fan Biggrin ???!

Buzz
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SMI im Mai 2010

Woody wrote:

Buzz, zum Glück kommts nicht immer so wie du es gerne hättest Blum 3

mal sehen ... irgendwie habe ich heute ein Déja vue ... die Wolken am Euro Himmel werden schon wieder dunkler 8) ... oder vielleicht bin ich wieder mal pessimistisch anstatt wieder euphorisch zu sein ... das ändert sich doch stündlich ... vielleicht sollte ich mir ein bisschen gold zu tun Wink

To infinity ... and beyond!

MentalPoker
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SMI im Mai 2010

Am Abend gibt`s ein deutliches PLUS von 0.1 % :roll: :roll: WinkWink

+350 % im Spiel - meld Dich unter PN

Buzz
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SMI im Mai 2010

MentalPoker wrote:

Am Abend gibt`s ein deutliches PLUS von 0.1 % :roll: :roll: WinkWink

das runden wir aber grosszügig ab auf 0% Wink

To infinity ... and beyond!

MarcusFabian
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SMI im Mai 2010

Charttechnisch aber blitzsauber.

Mit gerundeten Werten:

Hoch bei 6600, runter auf 6400 und heute 50% Korrektur auf 6500.

Jetzt dürfte der SMI eigentlich wieder abschmieren. Die Korrektur ist vollbracht.

Dito übrigens bei Gold: Korrektur auf die Ausbruchmarke von rund $1210.

Neu-SG
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SMI im Mai 2010

Die Amis sind wieder am drücken - auf börsenschluss in europa... die haben das auch gut gemacht mit dem Rating für Griechenland und Spanien... einfach etwas ablenken und die dummen Europäer müssens mitmachen.

Buzz
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SMI im Mai 2010

MarcusFabian wrote:

Charttechnisch aber blitzsauber.

Mit gerundeten Werten:

Hoch bei 6600, runter auf 6400 und heute 50% Korrektur auf 6500.

Jetzt dürfte der SMI eigentlich wieder abschmieren. Die Korrektur ist vollbracht.

Dito übrigens bei Gold: Korrektur auf die Ausbruchmarke von rund $1210.

... morgen wieder minus, sehe ich auch so. Vielleicht hocken die EU Finanzminister am Donnerstag wieder zusammen um die "Märkte" zu stützen. Für einmal sind die Politiker die Geiseln der Wirtschaft. :twisted:

To infinity ... and beyond!

Neu-SG
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SMI im Mai 2010

Buzz wrote:

MarcusFabian wrote:
Charttechnisch aber blitzsauber.

Mit gerundeten Werten:

Hoch bei 6600, runter auf 6400 und heute 50% Korrektur auf 6500.

Jetzt dürfte der SMI eigentlich wieder abschmieren. Die Korrektur ist vollbracht.

Dito übrigens bei Gold: Korrektur auf die Ausbruchmarke von rund $1210.

... morgen wieder minus, sehe ich auch so. Vielleicht hocken die EU Finanzminister am Donnerstag wieder zusammen um die "Märkte" zu stützen. Für einmal sind die Politiker die Geiseln der Wirtschaft. :twisted:

die Geiseln der Amis

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